Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Operettengala Lincke, Abraham und Co, 04.06.2016

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

 

Operettengala:  Lincke, Abraham und Co

04.06.2016 · 19:30 Uhr, Weiterer Termin So, 05.06.2016 · 18:00 Uhr

Ein bunter Strauß schönster Operettenmelodien – wer kann da schon widerstehen? Von Klassikern wie Das weiße Rössl oder Gräfin Maritza reicht dieses bunte Bouquet, in dem auch heute leider selten gespielte Klassiker wie Paul Abrahams Ball im Savoy oder Frau Luna von Paul Lincke erklingen. Als Operettenexperte steht GMD Daniel Huppert am Pult, der 2010 mit dem Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten ausgezeichnet wurde. Durch den Abend führt der Schauspieler und Operettenfan Bernhard Meindl.

Mitwirkende :  Márta Kosztolányi, Ks. Petra Nadvornik, Steffen Schantz
Markus Vollberg, Volker Reinhold, Violine, Musikalische Leitung: GMD Daniel Huppert
Moderation: Bernhard Meindl, Opernchor, es spielt die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Premiere: SALOME von Richard Strauss, 22.04.2016

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

 SALOME  von Richard Strauss

Musikdrama in einem Aufzug
Libretto von Hedwig Lachmann nach Salomé von Oscar Wilde

Premiere: 22. April 2016, Großes Haus, Weitere Vorstellungen:, So, 24.04.2016 · 18:00 Uhr, Sa, 30.04.2016 · 19:30 Uhr, So, 08.05.2016 · 18:00 Uhr, Fr, 27.05.2016 · 19:30 Uhr

Schwerin /  Premiere Salome mit Karen_Leiber  ©  Conny_Ehm

Schwerin / Premiere Salome mit Karen_Leiber © Conny_Ehm

 „Zu meiner eigenen Lust will ich den Kopf des Jochanaan in einer Silberschüssel haben.“ Dieser reichlich ausgefallene Wunsch der schönen Fürstentochter Salome beschreibt wohl am besten das Psychogramm dieser jungen Frau, deren rasanter Aufstieg zur Femme fatale des 20. Jahrhunderts nicht mehr aufzuhalten war. Aufgewachsen an einem völlig degenerierten Hof, schreckt Salome in ihrer Maßlosigkeit vor nichts zurück. Hemmungslos spielt sie mit ihren sexuellen Reizen, um ihre Ziele zu erreichen. Alle sind ihr verfallen. Sie bekommt immer, was sie will. Eine Ablehnung reizt die Schöne nur zu noch mehr Raffinesse. Als der gefangene Prophet Jochanaan ihre Küsse zurückweist, fordert sie dessen Tod und seinen Kopf auf einem Silberteller. Nun hat sie Zeit, seinen Kuss zu schmecken: „Es war ein bitterer Geschmack auf deinen Lippen. Hat es nach Blut geschmeckt? Nein! Doch es schmeckte vielleicht nach Liebe …“ Obsession, Abgrund und die schaurig-schöne dunkle Seele fesselten Richard Strauss an Oscar Wildes Drama Salomé. Er komponierte 1905 eine rauschhafte Musik, die Wollust und Askese, die psychologische Tiefe der Figuren und die beiden Pole dieser Oper – Liebe und Tod – in Klang fasst.

Musikalische Leitung: GMD Daniel Huppert, Inszenierung: Kornelia Repschläger
Bühne: Alexandre Corazzola, Kostüme: Ralf Christmann
Choreographische Beratung: Nicola Mascia, Dramaturgie: Katharina Riedeberger

BESETZUNG:
Herodes: Peter Svensson, Herodias: Ruth-Maria Nicolay
Salome: Karen Leiber, Jochanaan: Johannes Schwärsky
Narraboth: Steffen Schantz, Ein Page: Sophia Maeno
1. Jude: Christian Hees, 2. Jude: Alexander Tremmel
3. Jude: Matthias Koziorowski, 4. Jude: Raphael Pauß
5. Jude: Sebastian Kroggel, 1. Nazarener: Igor Storozhenko
2. Nazarener: Niccoló Paudler, 1. Soldat: Markus Vollberg
2. Soldat: Sebastian Kroggel, Ein Cappadocier: Jaewon Kim
Ein Sklave: Daniela Sieveke
Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Premiere: Die lustige Witwe, 22.01.2016

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Die lustige Witwe von Franz Lehár

Libretto von Viktor Léon und Leo Stein, Schweriner Textfassung von Mark Schachtsiek

Premiere am 22. Januar 2016 im Großen Haus, Weitere Vorstellungen:, 24.1.2016   18 Uhr,  27.1. um 19.30 Uhr, 27.3. um 18 Uhr, 15.4. und 21.5. um 19.30 Uhr, 12.6. um 18 Uhr sowie 26.6. um 15 Uhr im Großen Haus

Wien / Grabstätte Victor Leon © IOCO

Wien / Grabstätte Victor Leon © IOCO

Vom Gesandten bis zum Kofferträger sind sie alle hinter ihr her… denn Geld macht bekanntlich sinnlich. Dass es sich beim Objekt der Begierde auch noch um die attraktive, frisch verwitwete Pontevedrinerin Hanna Glawari handelt, scheint Anbetracht der finanziellen Situation des Kleinstaates Pontevedro wie ein Wunder – denn im Staatshaushalt klafft ein Millionenloch: Pontevedro steht vor dem Bankrott. Um nun dem staatlichen Brötchengeber wieder finanziell auf die Beine zu helfen, schmiedet der pontevedrinische Gesandte Baron Zeta einen genialen Plan: Sein Landsmann Graf Danilo soll mit der jungen Multimillionärin verkuppelt werden, um deren Tantiemen für das Vaterland zu sichern. Doch der Plan droht zu scheitern: Hat die Glawari etwa vor, sich anderweitig zu binden? Zudem stellt sich der von Zeta auserkorene Bräutigam Danilo partout quer. Die Lage ist verzwickt – bis endlich die lustige Witwe ihr Ja-Wort geben will. Doch wem?

Wien / Franz Lehár Denkmal im Stadtpark Wien © Foto IOCO.jpg

Wien / Franz Lehár Denkmal im Stadtpark Wien © Foto IOCO

  Ob „Lippen schweigen“, „Das Studium der Weiber“ oder „Da geh’ ich zu Maxim“: Fast jede der Musiknummern ist ein Hit und die kongeniale Mischung aus Tanzschlagern, Walzern und feinen Zwischentönen bis heute das Geheimnis ihres ungebrochenen Erfolges. Bei ihren Zeitgenossen löste Die lustige Witwe schon im Uraufführungsjahr 1905 wahre Begeisterungsstürme aus: Die emanzipierte Hanna Glawari und der ihre Unabhängigkeit nur schwer ertragende Danilo trafen den Nerv einer Zeit, in der man auf der Bühne nach neuen Modellen des Zusammenlebens der Geschlechter, nach Offenheit, nach modernen Menschen verlangte.

Das Inszenierungsteam um die junge Regisseurin Cordula Däuper ist zum ersten Mal am Schweriner Theater zu Gast. Cordula Däuper studierte Theater- und Kulturwissenschaft sowie Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie inszeniert Oper, Operette und Schauspiel, u.a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, an den Staatstheatern Mainz und Braunschweig, am HAU in Berlin, am KonzertTheaterBern, an der Komischen Oper Berlin, am Opernhaus Zürich, am Nationaltheater Mannheim, am Stadttheater Lübeck.

Musikalische Leitung: Gregor Rot, Inszenierung: Cordula Däuper, Bühne: Ralph Zeger, Kostüme: Sophie du Vinage, Choreinstudierung: Ulrich Barthel, Choreographie: Rüdiger Daas

Mit: Christian Hees, Katrin Hübner, Markus Vollberg, Petra Nadvornik, Raphael Pauß, Niccoló Paudler, Alexander Tremmel, Franz Sieveke, Stamatia Gerothanasi, Martin Scheil, Sophia Maeno, Sylvio Kähler, Itziar Lesaka, Andreas Auer, Ballettensemble, Opernchor, Statisterie, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

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Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Wiederaufnahme: THE RAKE’S PROGRESS, 02.12.2015

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Wiederaufnahme: THE RAKE’S PROGRESS

Oper in drei Akten
Musik von Igor Strawinsky
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Eine Fabel von Wystan Hugh Auden und Chester Kallman
Schweriner Erstaufführung

Wiederaufnahme am Mi, 02.12.2015 · 19:30 Uhr · Großes Haus

Weitere Vorstellungen:
Fr, 04.12.2015 · 19:30 Uhr · Großes Haus
Do, 07.01.2016 · 19:30 Uhr · Großes Haus

Mit „The Rake’s Progress (Das Leben eines Wüstlings)“ schrieb Igor Strawinsky ein musikalisch atemberaubendes Bühnenwerk, zu dem ihn eine Kupferstichserie des englischen Malers William Hogarth (1697-1764) inspirierte. Mit beißender Gesellschaftssatire und schwarzem Humor schuf er mit seinem 1951 uraufgeführten Werk eine doppelbödige Fabel über eines der beliebtesten Themen der Theaterbühne: den Pakt des Menschen mit dem Teufel. Die Geschichte rankt sich um den jungen Tom Rakewell, der eigentlich ein beschauliches Leben führen könnte: seine Verlobte Anne Trulove ist schön, er in sie verliebt, eine vom Schwiegervater in spe angebotene Stellung würde eine baldige Heirat vorantreiben. Doch das ist ihm zu piefig: Er will Freiheit und er will vor allem eines – das schnelle Geld! Da kommt ihm der merkwürdige Fremde Nick Shadow mit seiner Nachricht, Tom wäre eine große Erbschaft zugefallen, gerade recht. Tom verlässt Anne unter heißen Liebesschwüren gen London und wird von Shadow, der sich ihm als Diener anbietet, auf Schritt und Tritt begleitet. Dort angekommen, führt er das Leben eines großspurigen Wüstlings, vergisst seine geliebte Anne und verrottet menschlich, moralisch und finanziell. Nach einem Jahr ist alles verspielt und Shadow verlangt seinen teuflischen Lohn: Toms Seele.

„The Rake´s Progress“ wird zum ersten Mal am Mecklenburgischen Staatstheater aufgeführt. Die Regisseurin Arila Siegert, die in Schwerin bereits 2009 die erfolgreiche Händeloper „Alcina“ inszenierte, übernimmt hierfür die Regie. Die mehrfach als Regisseurin ausgezeichnete und 1993 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrte Künstlerin ist auch eine der wichtigen Persönlichkeiten der deutschen Tanzgeschichte. Sie steht in direkter Folge der Ausdruckstänzerinnen Mary Wigman, Dore Hoyer oder Gret Palucca und prägte die Weiterentwicklung des deutschen Ausdruckstanzes in Tanz und Choreographie nachhaltig. Gemeinsam mit dem Musikalischen Leiter der Produktion, Gregor Rot, der Kostümbildnerin Marie-Luise Strandt und dem Bühnenbildner Moritz Nitsche bringt sie dieses Meisterwerk des 20. Jahrhunderts 2015 im Großen Haus auf die Bühne.

Musikalische Leitung: Gregor Rot
Inszenierung: Arila Siegert
Bühne: Moritz Nitsche
Kostüme: Marie-Luise Strandt
Choreinstudierung: Ulrich Barthel
Dramaturgie: Katharina Riedeberger

BESETZUNG:
Trulove: Igor Storozhenko
Ann, seine Tochter: Stamatia Gerothanasi, Katrin Hübner
Tom Rakewell: Steffen Schantz
Nick Shadow: Sebastian Kroggel
Mutter Goose: Regina Zeden
Baba: Itziar Lesaka
Selem: Christian Hees
Wärter im Irrenhaus: André Schmidtke
Alle Mitwirkende des Opernchors
Statisterie
es spielt die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

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