Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater, Elfentanz und Rüpelmarsch, 22.06.2016

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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

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Elfentanz und Rüpelmarsch

Kobold treibt sein Unwesen im Orchester

Mittwoch, 22. Juni 2016, 11 Uhr, Saarländisches Staatstheater

Für Kinder ab dem Alter Alter [5+] Ein streichespielender Kobold und verhexte Instrumente – darauf können sich die Besucher des Kinderkonzertes Elfentanz und Rüpelmarsch freuen. Dabei wird auch die Mithilfe des Publikums gefragt sein!  Im Anschluss können in den Foyers die Orchesterinstrumente ausprobiert werden.

Musik von: Jacques Offenbach, William Leigh, Edward Grieg, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Arthur Honegger, Christoph Willibald Gluck, Ludwig van Beethoven, Claude Debussy, Camille Saint-Saëns, Ottorino Respighi und Edward Grieg.

Musikalische Leitung: Stefan Neubert – Konzept: Eva Binkle – Moderation: Johanna Schatke

Ein kleiner Kobold treibt sein Unwesen im Orchester: Die Fagotte können nicht aufhören zu spielen, andere Instrumente verstummen urplötzlich. Ein Sturm zieht auf, die Wolken verziehen sich, und der Vollmond lugt um die Ecke. Um nicht entdeckt zu werden, verwandelt sich der kleine spitzohrige Kobold blitzschnell in einen Esel – und treibt weiter seinen Schnabernack. Jetzt ist das Publikum gefragt.

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Pressemeldung Saarländisches Staatstheater

Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater, Premiere Falstaff von Giuseppe Verdi, 11.06.2016

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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

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Premiere Falstaff 11.06.2016
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi – Libretto von Arrigo Boito

nach William Shakespeares Komödie »Sir John Falstaff and the Merry Wives of Windsor« und Auszügen aus »King Henry IV.«

In der letzten Opernpremiere dieser Spielzeit widmen sich Regisseur Johannes Pölzgutter und GMD Nicholas Milton Verdis grandiosem Alterswerk.
Olafur Sigurdarson singt und spielt die Titelpartie des liebestollen, dicken Ritters John Falstaff. Allen Bemühungen zum Trotz bleibt er alleine – entlarvt und verhöhnt. Doch der Schluss ist versöhnlich, und alle stimmen ein in die berühmte Fuge: »Tutto nel mondo è burla« – »Die ganze Welt ist Spaß! «

»Nachdem wir Schreie und Klagen im menschlichen Herzen geweckt haben – nun mit berstendem Gelächter schließen! Das wird alle umwerfen!«, schrieb der Textdichter Boito an den 75-jährigen Verdi, der am Ende einer glänzenden Karriere eine neue Herausforderung suchte, indem er sich mit seinem »Falstaff« einem komödiantischen Stoff zuwandte. Die Annäherungsversuche des liebestollen, dicken Ritters John Falstaff bei den Damen Alice Ford und Meg Page sind plump wie berechnend, deshalb erspart er sich die Mühe, die Angebeteten individuell per Brief zum Rendezvous zu bitten und schickt zwei identische – ein entscheidender strategischer Fehler, der dazu führt, dass er erst in einem Wäschekorb landet, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Waldelfen und Geister herumtreiben und sich Liebespaare glücklich finden, die sich nicht finden sollten. Er bleibt alleine – entlarvt und verhöhnt. Doch der Schluss ist versöhnlich, und alle stimmen ein in die berühmte Fuge: »Tutto nel mondo è burla« – »Die ganze Welt ist Spaß!«

Spieldauer 2 Stunden 30 Minuten

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Nicholas Milton
Inszenierung: Johannes Pölzgutter
Bühnenbild: Rainer Sellmaier
Kostüme: Janina Ammon
Dramaturgie: Brigitte Heusinger
Chor: Jaume Miranda
Mit dem Opernchor des SST und dem Saarländischen Staatsorchester

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Pressemeldung Saarländisches Staatstheater

Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater, Premiere Rigoletto von Verdi, 07.05.2016

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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

Premiere Rigoletto am Samstag, 7. Mai 2016 um 19:30 Uhr
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi

Musikalische Leitung: Christopher Ward
Halbszenische Neufassung des »Rigoletto in der Völklinger Hütte«
nach einer Inszenierung von Dagmar Schlingmann
Szenische Einrichtung: Gaetano Franzese
Herren des Opernchores des Saarländischen Staatstheaters, Saarländisches
Staatsorchester
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Dauer: 3 Stunden

Weitere Vorstellungen
13.05.2016 / 03.06.2016 / 29.06.2016 / 09.07.2016

Interpretation Christopher Ward

Saarländisches Staatstheater / Christopher Ward © Laura Halm

Saarländisches Staatstheater / Christopher Ward © Laura Halm

Die menschliche Essenz im Spannungsfeld der Natur
Zwei Opern mit völlig verschiedenen Charakteren und Kontext – die imaginäre Fantasy-Welt von Rusalka in krassem Gegensatz zum politisch intriganten Hof von Mantua in Rigoletto – verbunden durch eine zentrale, erzählerische Achse: Menschen, die sich in die Essenz ihres Gegenübers verliebt haben und deren Liebesglück durch die Zugkräfte ihrer unterschiedlichen Perspektiven, Werte und Erfahrungen vereitelt wird.

Die Musik beider Werke verkörpert diese Essenz und macht sie nahezu greifbar – die Beseeltheit von Rusalka, die Romantik des Prinzen; Gildas Reinheit neben dem Hedonismus des Herzogs (gemäßigt von einem ehrlichen, aber allzu flüchtigen Willen zur Veränderung). Während sich die Erzählung, von der Musik untermalt, entfaltet, wird klar, dass ihre Zuneigung und ihr Idealismus ebenso wahrhaftig sind, wie der starke Kontrast ihrer naturbedingten Lebenswirklichkeiten, der eine Realisierung ihrer individuellen Utopien unmöglich macht. Nimmt man nun noch die väterliche Liebe und Lebenserfahrung von Vodník und Rigoletto hinzu (Letzerer stärker, intensiver, besitzergreifender), dann gewinnen beide Opern durch die Reibung ihrer Protagonisten gegen Ende ihres tragischen Finales eine zunehmend dramatische Dynamik.

Es ist aber die Musik selbst als Verkörperung der Natur, die diese Flugbahnen der möglichen Ergebnisse drastisch verkürzt. Die Wasserwelt von Rusalka wird hörbar durch Bewegungen von Sonne und Mond beeinflusst – die Gravitationswechsel in den Gezeiten sind so klar wie die strahlende Erscheinung eines Sonnenaufgangs. Diese Bewegungen geben dem Werk seinen bemerkenswert dramatischen Fluss und damit dem Drama seinen Schwung, wie auch eine Ausschilderung seiner bedeutenden Stimmungen und Ereignisse. Und es ist der Sturm im 3. Akt von Rigoletto, der seine Protagonisten schaurig ihrem unglücklichen Schicksal entgegen zu treiben scheint – auch die Charaktere selbst bemerken die Anomalie des darauf folgenden, letztendlich verhüllenden Wetters, das dazu dient, die Energie der Atmosphäre wie auch der dramatischen Situation freizulassen. Beide Komponisten haben externe Naturkräfte angeschirrt, um das Timing und die Unausweichlichkeit des Dramas zu stärken.

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Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater, Premiere Rusalka von Antonin Dvorak, 23.04.2016

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Saarbrücken / Saarlaendisches Staatstheater © Marco-Kany

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 RUSALKA von Antonín Dvorák

Saarländisches Staatstheater / Christopher Ward © Bettina Stöss

Saarländisches Staatstheater / Christopher Ward © Bettina Stöss

Premiere  23. April 2016 um 19:30 Uhr,  Weitere Vorstellungen  26.04.2016 / 28.04.2016 / 05.05.2016 / 14.05.2016 / 20.05.2016 / 25.05.2016 / 05.06.2016 / 17.06.2016 / 03.07.2016 / 06.07.2016 / 10.07.2016

Rusalka  Oper in drei Akten von Antonín Dvorák – Libretto von Jaroslav Kvapil nach der Erzählung Undine von Friedrich de la Motte-Fouqué, dem Märchen Die kleine Meerjungfrau von Hans Christian Andersen und dem Drama Die versunkene Glocke  von Gerhart Hauptmann.

De la Motte-Fouqués Undine und Andersens Die kleine Meerjungfrau standen Pate, als Dvorák 1901 seine bekannteste Oper schrieb: Eine Nixe, eine Rusalka, hat sich in einen Sterblichen verliebt, in einen Prinzen von oben, vom trockenen Land. Um dorthin zu gelangen, muss sie vieles zurücklassen, vor allem aber ihre Stimme. Aber wie will sie – stumm – ihre Liebe beglaubigen? Wie will sie sich durchsetzen gegen ihre Konkurrentin, die fremde Fürstin, eine Frau aus Fleisch und Blut? Der Zwiespalt der Geschlechter wird in Dvoráks Märchenoper ins Naturmythologische überhöht: Wasser versus Land, Bewusstes versus Unbewusstes, Sehnsucht versus Realität. Dvoráks Musik, so sehr sie den Geist der Romantik atmet, bewegt sich durch den raschen Wechsel ihrer Aggregatzustände am Rande des impressionistischen Formzerfalls, der doch immer wieder durch eine tänzerische und volksliedhafte Melodik gebändigt wird.

Saarländisches Staatstheater / Christopher Ward © Laura Halm

Saarländisches Staatstheater / Christopher Ward © Laura Halm

Musikalische Leitung: Christopher Ward Inszenierung: David Hermann Chor: Jaume Miranda
Mit dem Opernchor des SST und dem Saarländischen Staatsorchester

Biografie Dirigent Christopher Ward
Christopher Ward studierte an der Oxford University und der Guildhall School of Music and Drama. Anschließend war er Stipendiat an der Scottish Opera, der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow und später Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, bevor er 2005 als Kapellmeister und Solorepetitor ans Staatstheater Kassel wechselte. 2006 assistierte er Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern in Aix-en-Provence, Berlin und Salzburg. 2009 wurde Christopher Ward an der Bayerischen Staatsoper Kapellmeister und Assistent von Kent Nagano, und seit der Spielzeit 2014/15 ist er 1. Kapellmeister am Saarländischen Staatstheater.

Premiere  23. April 2016 um 19:30 Uhr,  Weitere Vorstellungen  26.04.2016 / 28.04.2016 / 05.05.2016 / 14.05.2016 / 20.05.2016 / 25.05.2016 / 05.06.2016 / 17.06.2016 / 03.07.2016 / 06.07.2016 / 10.07.2016

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