Rostock, Volkstheater Rostock, Ein Käfig voller Narren, IOCO Kritik, 13.03.2017

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren © Frank Hormann / nordlicht www.fotoagenturnordlicht.de

Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren © Frank Hormann / nordlicht
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„Narrenfreiheit in Rostock“

Ein Käfig voller Narren – La Cage aux Folles

Von Thomas Kunzmann

Volkstheater RostockLa Cage aux Folles, Premiere am 11.03.2017, weitere Vorstellungen 19.3.2017, 24.3.2017, 15.04.2017

Als wäre es ein Nachtrag zum letztjährigen Saison-Thema „Toleranz“ bringt Rostock La Cage aux Folles von Jerry Herman und Harvey Fierstein auf die Bühne. Ursprünglich als Schauspiel 1973 in Paris uraufgeführt, wurde daraus 1978 einer der erfolgreichsten französischen Kinofilme. Jerry Herman (Hello Dolly) entwickelte daraus 1983 ein Broadway-Musical, dessen Coming-Out-Hymne „I am, what I am“ insbesondere in der Interpretation von Gloria Gaynor zu einem Kult-Hit der Schwulen- und Transsexuellen-Szene wurde. Die deutsche Erstaufführung im Berliner Theater des Westens lief viele Jahre erfolgreich.

Die Produktion, die in Rostock gezeigt wird, wurde bereits 2009 in Neustrelitz und in der Saison 13/14 in Hof bejubelt, auch mit Chrisitan Venzke und Stephan Brauer .

Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren - Christian Venzke © Dorit Gätjen

Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren – Christian Venzke © Dorit Gätjen

Die beiden Nachtclub-Besitzer Georges und Albin sind seid 20 Jahren ein Paar. Aus einer kurzen Liaison mit dem Revue-Girl Brigitte hat Georges den Sohn Jean-Michel in die Beziehung gebracht. Von Albin wird dieser allerdings wie von einer Mutter geliebt und erzogen. Jean-Michel verliebt sich ausgerechnet in Anne, Tochter eines erzkonservativen Politikers, der sich zum Ziel gesetzt hat, alle Travestie-Shows zu verbieten. Was tut also „Mutter“ Albin, als sich nun die Schwiegereltern in spe zu Besuch anmelden und Brigitte sich einmal mehr verleugnen lässt? Richtig – er gibt selbst die Mamá und die Verwicklungen nehmen ihren Lauf.

Hörbares Vergnügen haben die Musiker der Norddeutschen Philharmonie, die mal schmissig frisch aufspielen, dann elegant und leise klingen, auch wenn die kräftigen Passagen die Akustik des Hauses mitunter überfordern. Volker Plangg ist weder neu am Pult in Rostock noch in der Partitur, was zu einem musikalisch rundum gelungenen Abend führt. Das sind eben die Qualitäten eines Stadttheater-Orchesters: heute jazzige Big Band, morgen Zar und Zimmermann, diese Woche noch Strawinsky.

Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren Ensemble © Dorit Gätjen

Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren Ensemble © Dorit Gätjen

Der drehbare Bühnenvorhang des La Cage lässt das Publikum abwechselnd Zuschauer in der Glitzerwelt der Revue-Show und Voyeur bei den schrulligen Eitelkeiten hinter der Bühne sein. Glamour hier – unterbezahlte Tänzer, Liebes-Hochs und –Tiefs, Streit und Versöhnung, Star-Allüren da: an sich schon ein Mikrokosmos der Kunst, in der Kombination mit den Lebensstil der Protagonisten zusätzlich auf die Spitze getrieben. Das Sujet bietet dem Regisseur größtmöglichen Platz für zotige Späße und impulsiven Humor und den Darstellern Raum für exzessive Übertreibungen und Koketterie. Trotzdem werden die Helden ihres eigenen Lebens nie der Lächerlichkeit preisgegeben (außer denen natürlich, die es verdienen) und so fühlt man sich ein, in diese Welt der Anders-Schönen. Apropos schön: Die fantasievollen Kostüme von androgyn elegant bis glamourös sind zweifelsohne ein besonderes Highlight und dürften den einen oder anderen Anwesenden vor Neid erblassen lassen. Doch zurück zu denen in den Kleidern: wie liebevoll das alternde Pärchen miteinander umgeht, singt, tanzt und lacht – das führt beim Premierenpublikum zu einigen feuchten Äuglein. Christian Venzke und Sean Stephens beherrschen Gesang und Tanz souverän, spielen glaubwürdig und facettenreich. Zum Publikumsliebling avanciert durch sein sprühendes Temperament Regisseur und Jacob-Darsteller Stephan Brauer als sich immer neu erfindende „Zofe“ und der Begriff „Bauchtanz“ erhält mit diesem Abend eine völlig neue Dimension und Definition. Die Tanzcompagnie sorgt mit akrobatischen Einlagen für abwechslungsreiche Auflockerungen zwischen den Handlungssträngen. Schauspielerische Glanzlichter bringt besonders Petra Gorr aus dem Rostocker Ensemble mit ihren unterdrückten Ambitionen, die sie nur notdürftig unter der  biederen Hülle ihrer Hillary-Clinton-Persiflage verbergen kann. Göttlich spielt sie die Gattin des konservativen Politikers, welcher – nächste Reminiszenz an die politische Großwetterlage – mit blonder Fönfrisur und roter Krawatte daherkommt und vermutlich eher versehentlich der eigenen Frau in den Schritt greift. Kerry Kelly alias Conchita Wurst setzt mit Walküren-Schlachtruf und schrägen Zauberflöten-Ausschnitten noch einmal eins drauf. Zwischen den Revue-Nummern unterhält „Zaza“ die Zuschauer mit einem bunten Strauß an Schwänken und szenetypisch eindeutigen Frivolitäten.

Das Spektrum an Kuriositäten ist riesig und wird mit vollen Händen ins Publikum geworfen – und dieses gibt Lachen und Klatschen zurück. Die Zuschauer sitzen nicht mehr im Volkstheater Rostock, sondern im La Cage aux Folles, und so wundert es nicht, dass sich am Ende ein unglaublicher Applaus Bahn bricht. Binnen Sekunden steht das gesamte Premierenpublikum und klatscht und johlt im Rhythmus der Zugabe.

Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren - Ensemble © Dorit Gätjen

Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren – Ensemble © Dorit Gätjen

Hinterher fragte ich das einzige mürrische Gesicht unter den Gästen, ob es sich denn amüsierte – es kam nur ein „Nein!“ zurück. Im Weitergehen bedauere ich den Herrn ein wenig: Dieser Abend erhebt nicht den Anspruch, intellektuell herausfordernd zu sein, sondern will in erster Linie unterhalten, ohne dabei den ernsten Hintergrund zu vernachlässigen – und das tut er vortrefflich. Und man wünscht sich nichts sehnlicher, als dass sich die Welle der Begeisterung aus dem Haus über die ganze Stadt ergießt!

Musikalische Leitung – Volker Plangg, Regie / Choreografie – Stephan Brauer, Ausstattung – Diana Pähler, Choreinstudierung – Joseph Feigl, Georges – Sean Stephens, Albin / Zaza – Christian Venzke, Jean-Michel – Paul Lücke, Jacob – Stephan Brauer, Anne – Teresa Lucia Forstreuter, Larissa Potapov, Monsieur Dindon – Steffen Schreier, Madame Dindon – Petra Gorr, Tanzcompagnie des Volkstheaters, Opernchor des Volkstheaters, Norddeutsche Philharmonie

Volkstheater RostockLa Cage aux Folles, Premiere am 11.03.2017, weitere Vorstellungen 19.3.2017, 24.3.2017, 15.04.2017

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Rostock, Volkstheater Rostock, Premiere EIN KÄFIG VOLLER NARREN, 11.03.2017

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Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren © Frank Hormann / nordlicht www.fotoagenturnordlicht.de

Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren © Frank Hormann / nordlicht www.fotoagenturnordlicht.de

„Wir sind, was wir sind“

EIN KÄFIG VOLLER NARREN – La Cage aux Folles

Musical von Jerry Herman und Harvey Fierstein nach dem Stück La Cage aux Folles von Jean Poiret / Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin

Der unsympathische, rechtspopulistische Politiker Eduard Dindon möchte am liebsten alle Schwulenclubs in seinem Wahlkreis schließen lassen. Unglücklicherweise hat sich seine einzige Tochter Anne in den Sohn des Besitzers des berühmt berüchtigten Travestielokals La Cage aux Folles verliebt. Der Versuch, dem Schwiegervater in spe diesen Umstand zu verheimlichen, scheitert kläglich. Nach allen Irrungen und Wirrungen findet dennoch ein Happy End statt – bunt, schrill und voller Glitzer!

Der fulminante Musicalklassiker aus dem Jahre 1983 ist so aktuell wie die Schlagzeilen aus der Tagespresse: Es geht um Minderheiten, Toleranz, Familie und vor allem um ganz viel Liebe!

Schwungvoll auf die Bühne gebracht von Sängern, Schauspielern und Tänzern des Rostocker Theaters zusammen mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock.

Musikalische Leitung: Volker Plangg / Regie & Choroegrafie: Stephan Brauer / Ausstattung: Diana Pähler / Choreinstudierung: Joseph Feigl

Mit: Sean Stephens, Christian Venzke, Paul Lücke, Stephan Brauer, Teresa Lucia Forstreuter/Larissa Potapov, Steffen Schreier, Petra Gorr, Titus Paspirgilis, Antje Luckstein, Annegret Voigt, André Trautmann, Christoph Deuter, Kerry Kelly, Tim Grambow, Daniele Varallo, Anton Shults, Khai Ngoc Vu, Hung-Wen Mischnick/Giorgia Reitani Tanzcompagnie des Volkstheaters, Opernchor des Volkstheaters, Norddeutsche Philharmonie Rostock

EIN KÄFIG VOLLER NARREN – La Cage aux Folles
Premiere Samstag, 11. März 2017, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock –  weitere Termine Donnerstag, 16. März 2017, 15:00 Uhr, Sonntag, 19. März 2017, 15:00 Uhr,  Freitag, 24. März 2017, 19:30 Uhr,  15.4.2017 –  PMVThRo

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Rostock, Volkstheater Rostock, Zar und Zimmermann von Albert Lortzing, IOCO Kritik, 26.1.2017

Januar 27, 2017  
Veröffentlicht unter Hervorheben, Kritiken, Oper, Volkstheater Rostock

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock / Zar und Zimmermann - Bürgermeister van Bett © Dorit Gätjen

Volkstheater Rostock / Zar und Zimmermann – Bürgermeister van Bett © Dorit Gätjen

Zar und Zimmermann von Albert Lortzing in Rostock

Ein Wimmelbild für Erwachsene

Von Thomas Kunzmann

So schlicht, ja geradezu bieder kennt man die Oper: Ein Zar als einfacher Zimmermann, angetreten, das Handwerk und die Kultur kennenzulernen und anschließend sein Land zu reformieren. Fröhliche Werftarbeiter und eine zarte Liebesgeschichte. Jede Menge Verwechslungen und vor allem ein aufgeblasener Bürgermeister: wo also, wenn nicht hier in der stolzen Hansestadt Rostock mit langer Schiffbautradition, kann – nein, MUSS – man Lortzings Werk inszenieren?

Volkstheater Rostock / Zar und Zimmermann - Ensemble © Dorit Gätjen

Volkstheater Rostock / Zar und Zimmermann – Ensemble © Dorit Gätjen

Neben dem selbstherrlichen, jedoch völlig ahnungslosen Stadtoberhaupt van Bett, ein Klotz von Trump’scher Eleganz, wird besonders der Zar völlig neu vermessen. Die Regisseurin Anja Nicklich nimmt ihm den Nimbus des oberflächlich Fortschrittlichen. Zurück bleibt eine gespaltene Persönlichkeit, pendelnd zwischen Embryonalstellung und Machtanspruch. Erzogen zu regieren, erarbeitet er sich auch auf der Werft seine Führungsstellung. Durch die selbst erfahrene Gewalt in der eigenen Geschichte sucht er zwar den Schritt in die moderne europäische Gesellschaft, der Weg dahin führt jedoch über Leichen. „Verräterblut soll färben das blanke Henkerbeil, damit sie sühnend sterben, dem Vaterland zum Heil!“

Wie per Zeitstrahl, der die Oper kreuzt, sind Stationen seines Lebens vor und nach der Handlung eingebunden, von der Soldatenkindheit bis zur Bartsteuer und Strelizenvernichtung. Wie banal muss ihm wohl das fragile Liebesglück zwischen Ivanow und Marie dabei vorkommen? Oder beneidet er womöglich den anderen Peter um dessen kleine Sorgen, als Deserteur entdeckt zu werden, alternierend mit seiner Eifersucht? Letztere dargestellt als herrlichstes Kopfkino, wie sich Marie von allen drei Gesandten umgarnen lässt. Die Ablenkung ist ihm allemal willkommen, so kann der echte Peter unbeobachtet mit dem Franzosen paktieren.

Anja Nicklich geht in Rostocks einziger Operninszenierung der Saison detailliert auf alle Figuren ein, lotet ihre Beziehungen zueinander aus und fügt sie in positivem Sinne zu einem Wimmelbild für Erwachsene. Schaut man hier, verpasst man dort. Und so ist es nur fair, dass sie im Vorspiel der Norddeutschen Philharmonie alle Aufmerksamkeit lässt, die ihr gebührt – bei geschlossenem Vorhang.

Volkstheater Rostock / Zar und Zimmermann - Ensemble © Dorit Gätjen

Volkstheater Rostock / Zar und Zimmermann – Ensemble © Dorit Gätjen

StadtWerftTheater werden von der Ausstatterin Antonia Mautner Markhof so einfach wie wirkungsvoll auf das Innere eines Schiffsrumpfs reduziert, in dem sich der Bürgermeister nach vielen Jahren wieder einmal sehen lässt. Weil er muss. Oliver Weidinger, in einer schrillen Wahlkampf-Inszenierung in Bremerhaven bereits rollenerprobt, gibt diesen van Bett als eine Karikatur auf großspurige Politiker, einen Mann von Welt, der natürlich ebenso die Kunst des Dichtens und Dirigierens beherrscht. Alle weiteren Sänger glänzen vortrefflich in ihren Rollendebüts. Neben dem ängstlich-weinerlichen falschen Peter besticht Gast Grzegorz Sobczak als Zar Peter, der stählern kräftig als Machthaber und sensibel weich im Selbstmitleid klingen kann, unterstützt von einer ausgefeilten Lichtregie. Katharina Kühn ist eine zwischen Werftarbeitern groß gewordene sympathisch-freche Göre par excellence, die sich in der männerdominierten Welt auch stimmlich großartig durchsetzt. Lefort in bester KGB-Manier, Chateauneuf als impulsiver Charmeur und Syndham im Kilt, welcher manch Geheimnis birgt, setzen sowohl schauspielerisch als auch gesanglich immer neue Akzente. Die Tanzcompagnie verstärkt wieder Chor und Solisten: als akrobatische Handwerker, Hochzeitsgesellschaft und natürlich als Holzschuhtänzer. Der wegen des permanenten finanziellen Drucks auf das Volkstheater bereits auf ein Minimum ausgehöhlte Chor musste einmal mehr mit Gästen aufgestockt werden, die sich jedoch perfekt einfügten. Eine zusätzliche Herausforderung, denn bei geringfügigen krankheitsbedingten Ausfällen wäre ansonsten dieser ausgewogene Klang nicht mehr erreichbar gewesen. Und da wundert sich am Ende der zurückgelassene Bürgermeister, dass der Zar nebst allen Akteuren mit dem neu erbauten Schiff zu fernen Ufern aufbricht.

Acht Vorstellungen sind in dieser Saison geplant. Eine ausverkaufte Zar und Zimmermann Premiere, wie der ersten und zweiten Vorstellung zeugen vom ungebrochenen Interesse der Stadt am Genre. Das lässt auf den überfälligen Theaterneubau hoffen. Dieser erneute Erfolg nach Falstaff ist zumindest ein weiteres Argument dafür.  Von Thomas Kunzmann

Volkstheater Rostock: Zar und Zimmermann, weitere Vorstellungen 4.3.2017, 12.3.2017

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Rostock, Volkstheater Rostock, 6. PHILHARMONISCHES KONZERT Beethoven – Schumann, 26.02.2017

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock / 6. Philharmonisches-Konzert - Tanja Tetzlaff © Giorgia-Bertazzi

Volkstheater Rostock / 6. Philharmonisches-Konzert – Tanja Tetzlaff © Giorgia-Bertazzi

6. PHILHARMONISCHES KONZERT
Beethoven und Schumann

Sonntag, 26. Februar 2017, 18:00 Uhr, Montag, 27. Februar 2017, 19:30 Uhr
Dienstag, 28. Februar 2017, 19:30 Uhr

Als der heute weltberühmte Pianist Lars Vogt 1992 in Rostock debütierte, stand er noch am Anfang seiner Karriere. Damals spielte er Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll. 25 Jahre später erklingt dieses einst 1841 für Clara Schumann geschriebene Konzert erneut mit Lars Vogt, diesmal vom Klavier aus geleitet. Seit einigen Jahren feiert Vogt, seit 2015 Künstlerischer Leiter der Royal Northern Sinfonia in Newcastle, auch als Dirigent sowie in der Doppelfunktion als Dirigent und Pianist große Erfolge.

Nach Rostock hat er neben dem Klavierkonzert auch Schumanns neun Jahre später beendetes Cellokonzert in a-Moll mitgebracht. Den Solopart musiziert die renommierte Cellistin Tanja Tetzlaff, die Vogt als Kammermusikpartnerin verbunden ist und zum zweiten Mal beim Rostocker Orchester gastiert.

Volkstheater Rostock / 6. Philharmonisches-Konzert - Lars-Vogtf © Felix Broede

Volkstheater Rostock / 6. Philharmonisches-Konzert – Lars-Vogtf © Felix Broede

Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 1 eröffnet die drei Konzertabende. Nach der Uraufführung im April 1800 wurde dem an Joseph Haydns symphonischen Geist anknüpfenden Werk „sehr viel Kunst, Neuheit und Reichtum an Ideen“ bescheinigt. Dass es sich bei diesem symphonischen Erstling um den Beginn des wohl bedeutendsten Symphonien-Zyklus der Musikgeschichte handelte, war damals kaum zu erahnen.

Vor den Philharmonischen Konzerten bieten wir eine Konzerteinführung an. In ca. 15 Minuten wird Wissenswertes und Interessantes über die Komponisten sowie die Entstehung und Rezeption der gespielten Werke präsentiert. Die Einführung findet eine halbe Stunde vor Konzertbeginn im Intendanzfoyer statt.

TERMINE
Sonntag, 26. Februar 2017, 18:00 Uhr
Montag, 27. Februar 2017, 19:30 Uhr
Dienstag, 28. Februar 2017, 19:30 Uhr

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Robert Schumann: Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Robert Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

Leitung und Klavier: Lars Vogt, Violoncello: Tanja Tetzlaff

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