Ruhrfestspielhaus Recklinghausen, Klavierfestival Ruhr 2013, Yuja Wang – Klavier, IOCO Kritik, 19.07.2013

klavierfestival.jpg

Klavier-Festival Ruhr 2013

Ruhrfestspielhaus Recklinghausen

Kritik

Schlusskonzert, 19.07.2013

Yuja Wang, Klavier

Klavierfestival Ruhr 2013 / Yuja Wang spielte das Abschlusskonzert des diesjährigen Klavier-Festivals Ruhr © KFR/Frank Mohn

Klavierfestival Ruhr 2013 / Yuja Wang spielte das Abschlusskonzert des diesjährigen Klavier-Festivals Ruhr © KFR/Frank Mohn

Mit einem Konzert der jungen, in Peking geborenen Chinesin Yuja Wang, endete im Ruhrfestspielhaus das diesjährige Klavierfestival Ruhr. Es war eine Jubiläumsspielzeit. 25 Jahre jung ist das Aushängeschild des vom Initiativkreis Ruhr gegründeten Festivals. Es wurde eine Erfolgsgeschichte und ist einmalig in der Musikwelt.

Künstler aus aller Welt, von A (wie Argerich) bis Z (wie Zimmermann) konnten verpflichtet werden und demonstrierten ihr Können an mehr als zwei Dutzend Spielstätten der Ruhrregion.

Viele kommen regelmäßig, wie Yuja Wang, die Solistin des finalen Konzertes, die nun schon zum vierten Mal zu erleben war.

Klavierfestival Ruhr 2013 / Yuja Wang beim Abschlusskonzert des diesjährigen Klavier-Festivals Ruhr im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen © KFR/Frank Mohn

Klavierfestival Ruhr 2013 / Yuja Wang beim Abschlusskonzert des diesjährigen Klavier-Festivals Ruhr im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen © KFR/Frank Mohn

Die junge Chinesin, geboren 1987, bekam schon als Sechsjährige den ersten Klavierunterricht in ihrer Heimat, studierte dort und am Konservatorium im kanadischen Calgary. Weitere Studien am renommierten Curtis-Institut in Philadelphia bei Gary Graffman schlossen sich an. Inzwischen gehört sie zur Weltelite und spielt auf allen Kontinenten.

Kurzfristig hatte die Pianistin eine Programmänderung für den 2. Teil des Konzerts vorgenommen. Statt des “Nocturnes in Cis-Moll“ von Chopin spielte sie die “Variationen op.14“ des ukrainischen Pianisten und Komponisten Nikolai Kaputin (geb. 1937). Es sind acht wunderbar farbige Stücke, mit ausgeprägten Jazz-Einflüssen. Yuja Wang spielte sie mit spürbarer Affinität und Begeisterung.

Nun folgten das “Nocturne in C-Moll op. 48, No.1“ sowie die “Ballade Nr.3 in As-Dur, op. 47“ von Chopin. Wang konnte hier außer mit Brillanz auch mit feinsten Schattierungen und dynamischen Abstufungen Stimmungen schildern, insbesondere bei dem zauberhaften Nocturne.

Der offizielle Abend endete mit “Trois Mouvements de Pétrouchka“ von Igor Strawinsky. Wang spielte die drei Stücke mit der Präzision eines Uhrwerks und wusste die Wucht, die in den Stücken steckt, souverän wiederzugeben.

Klavierfestival Ruhr 2013 / Yuja Wang beendete ihr Programm mit "Trois Mouvement de Petrouchka" von Igor Strawinsky © KFR/Frank Mohn

Klavierfestival Ruhr 2013 / Yuja Wang beendete ihr Programm mit „Trois Mouvement de Petrouchka“ von Igor Strawinsky © KFR/Frank Mohn

Vorangegangen waren im 1. Teil des Konzertabends zwei Sonaten von Prokofjew und Chopin. Prokofjews “Sonate Nr. 3, in A-Moll“ ist ein Jugendwerk von 1907, das der Komponist 1917 ergänzte. Das Stück ist kraftvoll, mitreißend und gespickt mit technischen Finessen. Yuja Wang war wieder in ihrem Element. Mit unglaublicher Fingerfertigkeit und Präzision spielte sie das dreisätzige Stück.

ChopinsSonate Nr.3 in H-Moll, op. 58” ist ein wunderbar geschlossenes, aber auch ein gewaltiges Werk. Yuja Wang ging sie sehr wuchtig an, wenn auch in moderatem Tempo. Fabelhaft präzise gerieten die jagenden Übergangspassagen zum zweiten Thema. Es gab viele markante Einzelheiten in ihrer Darstellung, auch im erstaunlich liebevoll ausgesungenen Largo. Das Finale geriet kraftvoll und stringent.

Natürlich erklatschte sich das Publikum im gut gefüllten Haus zwei Zugaben. Yuja Wang spielte einen Chopin-Walzer und die rasante “Carmen-Fantasie“ von Wladimir Horowitz.

IOCO / UGK / 19.07.2013

Essen, Philharmonie Essen, Russisches Staatsballett und SCHWANENSEE, 27.12.2010

logo Philharmonie Essen.gif

Philharmonie Essen

Handwerker Promotion

Russisches Staatsballett SCHWANENSEE

27.12.2010 – Philharmonie Essen
14.01.2011 – Ruhrfestspielhaus, Recklinghausen

Beginn jeweils 20 Uhr
Eines der weltbesten Tour-Ballettensembles gastiert mit SCHWANENSEE
Das Russische Staatsballett bietet „Ballettvergnügen, das schöner nicht sein kann!“

40.000 begeisterte Besucher und viele positive Kritiken bei der letztjährigen Gastspielreise sind optimale Referenzen für die Deutschlandtour 2010/2011 des als Weltklasse-Ensemble gehandelten Russischen Staatsballetts! Jede Menge Lob gab es einmal mehr für ihre Aufführungen von SCHWANENSEE – ein Klassiker, welchen die hochkarätige Truppe auch im Winter 2010/2011 wieder im Programm hat, diesmal mit folgenden NRW-Terminen:

27.12.2010 – Essen/ Philharmonie
14.01.2011 – Recklinghausen/ Ruhrfestspielhaus

Die verlässliche Spitzenleistung des international vielfach ausgezeichneten Ensembles gehört zum Maß der Dinge in dieser Kunstrichtung. Dank des konstanten Top-Niveaus und seit 21 Jahren regelmäßig stattfindender Deutschlandtourneen stößt das Russische Staatsballett auf immer größere Resonanz. Tatsache ist: „Die hohe Schule des Tanzes hat bis heute nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt und zieht immer noch ein Liebhaber-Publikum an. Da sitzen dann Kenner neben viel Ballett-Nachwuchs. Sie alle bekamen eine Lehrstunde in Sachen Spitzentanz!“ Ein Kompliment, das die Liechtensteiner Zeitung in einem Satz auf den Punkt brachte: „Das Gastspiel des Russischen Staatsballetts ist ein märchenhaftes Ballettvergnügen, das schöner nicht sein kann!“

„Eigentlich befindet man sich nur in einem Saal. Doch wenn der Vorhang aufgeht, sieht man sich in eine andere Welt versetzt“, beschreibt die Autorin des ‚Liechtensteiner Vaterland‘ ihren Eindruck eines Auftritts des Russischen Staatsballetts. „Prachtvoll gekleidete Menschen und eine Kulisse, die eine magische Ausstrahlung zu haben scheint. Schon nach kurzer Zeit gibt man sich der Illusion des Märchenlandes hin. Egal, ob jung oder alt, hier verfällt jeder in kindliches Staunen“.

Es stimmt, was in der Münsterschen Zeitung stand: „Ein Ballett ist fast vergleichbar mit einem Stummfilm, nur live und in Farbe: große, manieriert wirkende Gesten, ausdrucks- und bedeutungsvolle Gesichter. Die Mitglieder des Russischen Staatsballett können auch dies“. So „erfüllte die von Wjatscheslaw Gordejew (Ex-Direktor des renommierten Bolschoi-Theaters) geleitete Truppe die hohen Erwartungen: Klassisches Ballett in seiner reinsten, perfektesten und spektakulärsten Form“.

Tickets gibt es ab 46,00€ an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der Rufnummer 0180/ 522 88 20 (0,14€/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42€/Min aus dem dt. Mobilfunk). Karten online unter www.handwerker-promotion.de – weitere Informationen zur Show unter www.russisches-staatsballett.com.

Recklinghausen, Klavierfestival2010, Ruhrfestspielhaus Recklinghausen Abschlusskonzert Jazzline Till Brönner and my Piano Friends, 23.07.2010


Kritik
Klavierfestival

Ruhrfestspielhaus Recklinghausen

Klavierfestival Ruhr 2010
Abschlusskonzert Jazzline „Till Brönner and my Piano Friends“
Recklinghausen Ruhrfestspielhaus 23.07.2010

Klavierfestival Ruhr 2010 / Goldings

Klavierfestival Ruhr 2010 / Goldings

Klavierfestival Ruhr 2010 / Ilg

Klavierfestival Ruhr 2010 / Ilg

Klavierfestival Ruhr 2010 / Chastenier

Klavierfestival Ruhr 2010 / Chastenier

Klavierfestival Ruhr 2010 / Vink

Klavierfestival Ruhr 2010 / Vink

Klavierfestival Ruhr 2010 / Miller

Klavierfestival Ruhr 2010 / Miller

 

Die Erfolgskurve des Klavierfestivals geht kontinuierlich nach oben. Ein Zeichen dafür, dass man nun angekommen ist, etabliert und über die Grenzen der Region hinaus bekannt.

Auch in diesem Jahr gab es eine Steigerung von 5000 Plätzen bei weniger Konzerten, (zehn wurden eingespart) wie Festivalintendant Franz Xaver Ohnesorg im Vorfeld des Schlusskonzertes nicht ohne Stolz berichtete. Es gab viele herausragende Abende in dem diesjährigen Zeitraum vom 8. Mai bis zum 23. Juli.

Viele neue Ideen wurden erfolgreich verwirklicht. Wie zum Beispiel das Education Programm, das inzwischen in 13 Kindergärten und an der Folkwang-Musikschule angeboten und schon von 200 Kindern in der „Little Piano School“ genutzt wird.

Auch war das Festival maßgeblich an Projekten der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 beteiligt, wie dem Henze Projekt, das in den nächsten Wochen seine Fortsetzung findet bei der Ruhr Triennale.

Neu ist das Angebot „Klavier spontan“, das Jugendliche unter 28 Jahren ansprechen soll. Schüler, Auszubildende und Studenten können sich per E Mail registrieren lassen und haben dann, auf Angebote hin, kurzfristig die Möglichkeit ein Konzert zu besuchen und das zum Einheitspreis von 10 Euro.

Der krönende Abschluss des Festivals ist traditionell ein Jazz Konzert. In diesem Jahr wieder einmal gestaltet von Till Brönner, dem begabtesten und erfolgreichsten, arrivierten Jazz Trompeter der jüngeren Zeit.

Er kam mit seinen „Piano Friends“, dem ungemein fingerfertigen Amerikaner Larry Goldings aus Boston, dessen Landsmann Mulgrew Miller, einer Koryphäe am Jazz Klavier und last, but not least, Brönners Entdecker, Lehrer und Mentor, dem phantasievollen Klangzauberer am Piano, Frank Chastenier, Hauspianist bei der WDR Big Band Köln.

Hinzu kamen der Bass Spieler Dieter Ilg und der virtuose niederländische Schlagzeuger Martijn Vink.

Das Programm läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Brönner lässt die Pianisten sich selber musikalisch vorstellen. Wobei alle vom Rhythmus Duo begleitet werden. Ist der Höhepunkt erreicht, steigt Brönner selber mit ein. Ansonsten beschränkt er sich, schon ganz Voll Profi, auf die Moderation und freut sich immer „ganz wahnsinnig“ darauf, seine internationalen Friends vorzustellen.

Zum Schluss wird es gemütlich und es entwickelt sich eine richtige Jam-¬Session. Was aber auch beinhaltet, dass man aus „Spaß an der Freud“ schamlos überzieht. Das Konzert endete kurz vor Mitternacht. Aber es war ein schöner Abend, interessant und ergiebig, aber auch recht lang.

Das Publikum im ausverkauften Ruhrfestspielhaus war begeistert und johlte enthusiasmiert.

IOCO / UGK / 23.07.2010

Essen / Recklinghausen , Philharmonie Essen / Ruhrfestspielhaus Recklinghausen, Russisches Staatsballett SCHWANENSEE, 27.12.2010

logo Philharmonie Essen.gif

Philharmonie Essen

Ruhrfestspielhaus Recklinghausen

Russisches Staatsballett

SCHWANENSEE

27.12.2010 – Philharmonie Essen

14.01.2011 – Ruhrfestspielhaus, Recklinghausen

Beginn jeweils 20 Uhr
Eines der weltbesten Tour-Ballettensembles gastiert mit SCHWANENSEE
Das Russische Staatsballett bietet „Ballettvergnügen, das schöner nicht sein kann!“
40.000 begeisterte Besucher und viele positive Kritiken bei der letztjährigen Gastspielreise sind optimale Referenzen für die Deutschlandtour 2010/2011 des als Weltklasse-Ensemble gehandelten Russischen Staatsballetts! Jede Menge Lob gab es einmal mehr für ihre Aufführungen von SCHWANENSEE – ein Klassiker, welchen die hochkarätige Truppe auch im Winter 2010/2011 wieder im Programm hat, diesmal mit folgenden NRW-Terminen:

27.12.2010 – Essen/ Philharmonie

14.01.2011 – Recklinghausen/ Ruhrfestspielhaus

Die verlässliche Spitzenleistung des international vielfach ausgezeichneten Ensembles gehört zum Maß der Dinge in dieser Kunstrichtung. Dank des konstanten Top-Niveaus und seit 21 Jahren regelmäßig stattfindender Deutschlandtourneen stößt das Russische Staatsballett auf immer größere Resonanz. Tatsache ist: „Die hohe Schule des Tanzes hat bis heute nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt und zieht immer noch ein Liebhaber-Publikum an. Da sitzen dann Kenner neben viel Ballett-Nachwuchs. Sie alle bekamen eine Lehrstunde in Sachen Spitzentanz!“ Ein Kompliment, das die Liechtensteiner Zeitung in einem Satz auf den Punkt brachte: „Das Gastspiel des Russischen Staatsballetts ist ein märchenhaftes Ballettvergnügen, das schöner nicht sein kann!“

„Eigentlich befindet man sich nur in einem Saal. Doch wenn der Vorhang aufgeht, sieht man sich in eine andere Welt versetzt“, beschreibt die Autorin des ‚Liechtensteiner Vaterland‘ ihren Eindruck eines Auftritts des Russischen Staatsballetts. „Prachtvoll gekleidete Menschen und eine Kulisse, die eine magische Ausstrahlung zu haben scheint. Schon nach kurzer Zeit gibt man sich der Illusion des Märchenlandes hin. Egal, ob jung oder alt, hier verfällt jeder in kindliches Staunen“.

Es stimmt, was in der Münsterschen Zeitung stand: „Ein Ballett ist fast vergleichbar mit einem Stummfilm, nur live und in Farbe: große, manieriert wirkende Gesten, ausdrucks- und bedeutungsvolle Gesichter. Die Mitglieder des Russischen Staatsballett können auch dies“. So „erfüllte die von Wjatscheslaw Gordejew (Ex-Direktor des renommierten Bolschoi-Theaters) geleitete Truppe die hohen Erwartungen: Klassisches Ballett in seiner reinsten, perfektesten und spektakulärsten Form“.

Tickets gibt es ab 46,00€ an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der Rufnummer 0180/ 522 88 20 (0,14€/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42€/Min aus dem dt. Mobilfunk). Karten online unter www.handwerker-promotion.de – weitere Informationen zur Show unter www.russisches-staatsballett.com.