Pforzheim, Theater Pforzheim, Die Zauberflöte von W.A. Mozart, 15.09.2017

September 14, 2017  
Veröffentlicht unter Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Pforzheim

Theater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

  Die Zauberflöte von Wolfgang A. Mozart

 Die Figuren dieser Oper und ihre Melodien sind weltweit beliebt und auch in Pforzheim endlich wieder zu erleben: Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. Jede Inszenierung bringt einen eigenen Blickwinkel auf das Stück mit und die Interpretationen sind noch lange nicht erschöpft. Einflüsse aus Oper, Maschinen- und Volkstheater kommen in diesem vielschichtigen Werk zusammen, das alle Gefühlslagen von triumphierender Freude bis Todessehnsucht kennt. Mit der Neuinszenierung von Intendant und Regisseur Thomas Münstermann zur Spielzeiteröffnung 2017/18 am Freitag, 15. September präsentiert sich das Musiktheaterensemble in voller Pracht.

Denkmal Wolfgang Amadeus Mozart in Wien © IOCO

Denkmal Wolfgang Amadeus Mozart in Wien © IOCO

Wolfgang Amadeus Mozart komponierte und dirigierte 1791 die Uraufführung am Theater auf der Wieden in Wien. Emanuel Schikaneder hatte das Libretto mit deutschen Dialogen und Arien verfasst und spielte selbst die Rolle des Papageno. Mit zunehmender Aufführungszahl stieg der Erfolg des Stückes und fast jeden Abend wurden einzelne Arien wiederholt, weil die Zuschauer sie mehrfach hören wollten.

In der Zauberflöte treffen drei Generationen aufeinander: die Kinder (ehemals drei Knaben), die Jugendlichen Tamino und Pamina und die Erwachsenen Sarastro, Königin der Nacht und Papageno. Im Mittelpunkt stehen die Kinder und deren Kraft der Phantasie. Das Bühnenbild von Thomas Mogendorf stellt strenge Architektur und belebte Landschaftspanoramen gegenüber. Ausgehend vom Zwielicht eines dämmrigen Schlafsaals entstehen bunte Welten, in denen lauter Abenteuer warten.

Die sternflammende Königin der Nacht will ihre Tochter zurück. Diese wurde von Sarastro, einem angeblich bösen Herrscher, entführt. Doch sie spricht nur schlecht über ihren Ex-Mann, der im Besitz der Macht ist. Die Königin zieht Tamino auf ihre Seite, indem sie ihm Pamina zur Frau verspricht, wenn er es schaffen sollte, sie zu befreien. Nachdem Tamino ein Bild der Tochter gesehen hat, ist er so verliebt, dass er das Wagnis eingeht. Papageno, der lebenslustige Vogelfänger der Königin, wird ihm als Begleiter mitgegeben – außerdem eine verzauberte Flöte und ein magisches Glockenspiel. Doch sobald sie im Reich Sarastros angekommen sind, wird klar, dass auch die Königin ihre bösen Seiten hat: sie versucht Pamina zum Mord an Sarastro anzustiften. Sarastro hat den beiden jungen Verliebten ebenfalls die Hochzeit versprochen, sobald Tamino sich durch bestandene Prüfungen als würdig erweist, Mitglied in seinem Priesterbund zu werden.


 Mit: Stamatia Gerothanasi, Paul Jadach, Dennis Marr, Elisandra Melián, Natasha Sallès, Lukas Schmid, Aleksandar Stefanoski, Johannes Strauß, Franziska Tiedtke, Dorothee Böhnisch, Gabriela Zamfirescu, Klaus Geber, Danielle Rohr, Steffen Fichtner und Philipp Werner

Badische Philharmonie Pforzheim, Chor, Extrachor und Kinderchor des Theaters Pforzheim sowie der Projektchor des Hebel-Gymnasiums

Musikalische Leitung                    Markus Huber
Inszenierung                                    Thomas Münstermann
Bühne und Kostüme                     Thomas Mogendorf

Die öffentliche Probe am Samstag, 9. September um 11.30 Uhr im Großen Haus
Hubers Opernführer am Sonntag, 10. September um 11 Uhr im Foyer

Eröffnungspremiere  am Freitag, 15. September um 19 Uhr, Weitere Vorstellungen am Mi, 20., Fr, 22., Mi, 27. und Fr, 29. September sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 Minuten vor der Vorstellung


Karten gibt es zum Preis ab 18, 80 Euro (ermäßigt 9, 40 Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und auf www.theater-pforzheim.de, PMThPf

 

Pforzheim, Theater Pforzheim, Candide beim Opernfestival in Ungarn, Juni 2017

Juni 26, 2017  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Theater Pforzheim

Theater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

Theater Pforzheim – Einladung zum Opernfestival nach Ungarn

Das Theater Pforzheim ist auch im Ausland ein gern gesehener Gastspielpartner: Kürzlich reisten das Musiktheaterensemble und die Badische Philharmonie Pforzheim nach Ungarn, wo sie in Miskolc die Oper Candide von Leonard Bernstein zeigten. Die Aufführung fand im Sommer-Theater des Miskolcer Nationaltheaters im Rahmen des international renommierten Bartók Plus Opera Festivals statt. Die Vorstellung war restlos ausverkauft und wurde sowohl vom Publikum als auch von den Organisatoren mit großer Begeisterung honoriert.

Theater Pforzheim / Das ganze Team der „Candide“-Produktion auf der Bühne des Sommer-Theaters in Miskolc © Rüdiger Zagolla

Theater Pforzheim / Das ganze Team der „Candide“-Produktion auf der Bühne des Sommer-Theaters in Miskolc © Rüdiger Zagolla

Die nächste Vorstellung der Produktion „Candide“ ist übrigens am Dienstag, 27. Juni um 20 Uhr in Pforzheim zu sehen.

Die nächsten Premieren und Sonderveranstaltungen:
So, 25. Juni um 15 Uhr: „Sing mit uns“/Mitmachkonzert – Eintritt frei
So, 25. Juni um 19 Uhr: 6. Sinfoniekonzert: Urlaub! mit Oboist Rainer Schick
Di, 27. um 19 Uhr: „Mongos“ (1. Pforzheimer Jugendtheaterstücktage)
Mi, 28. Juni um 19 Uhr: „Die Leiden des jungen Werther“ (1. Pforzheimer Jugendtheaterstücktage)
Do, 29. Juni um 19 Uhr: „Tschick“ (1. Pforzheimer Jugendtheaterstücktage)

Presssemeldung Stadttheater Pforzheim

Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere Cardillac, 27.05.2017

Theater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

 Cardillac von Paul Hindemith

Packende Oper um einen besessenen Goldschmied

Premiere Samstag, 27. Mai 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen Di, 30. Mai, Mi, 7., Fr, 9. und Mi, 14. Juni 2017 sowie an weiteren Terminen der Spielzeit

Mit der Oper zum Goldstadtjubiläum schlechthin wartet das Musiktheater ab 27. Mai auf: Cardillac von Paul Hindemith; eine abgründige Ballade über einen Goldschmied und eine Mordserie an den Käufern seiner Schmuckstücke. Angelehnt an E.T.A. Hoffmanns Das Fräulein von Scuderi schrieb Ferdinand Lion das Libretto, das in expressionistischer Manier eine starke Verbindung von Liebe und Tod herstellt. Die Rolle des Cardillac verkörpert Hans Gröning, der in Pforzheim mit großem Erfolg zuletzt in Nabucco und Lohengrin zu erleben war, und dem Publikum seit Wozzeck sowie „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ bestens bekannt ist.

Durch die Stadt geht ein Aufschrei: eine Mordserie verunsichert die Bevölkerung und der König hat einen Spezialgerichtshof einberufen, „die brennende Kammer“, den Täter zu bestrafen. Eine Dame drängt ihren Kavalier dazu, ihr ein Schmuckstück Cardillacs zu schenken, als Bedingung ihrer Hingabe – der Kavalier begibt sich wissentlich in Todesgefahr und wird tatsächlich ermordet. Alle Opfer waren Käufer, die als Liebesgabe eines der Schmuckstücke des hoch angesehenen Goldschmieds Cardillac erwarben. Dieser liebt sein künstlerisches Material mehr als alles andere auf der Welt. Seine Tochter ist zerrissen zwischen der Liebe zu ihrem Vater und der zu ihrem Geliebten, dem Offizier. Als auch dieser eine Kette Cadillacs kauft, spitzen sich die Ereignisse zu.

Paul Hindemith (1895 – 1963) war ein hochgelobter Komponist und Teil der musikalischen Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert, ging er schließlich ins Exil. In Cardillac nimmt seine Musik Anleihen bei alten klassischen Formen, bleibt tonal, ist aber gleichzeitig modern und ausdrucksstark. Dem düsteren Milieu setzt Hindemith eine teilweise neobarocke Orchesterbegleitung und strukturierte Polyphonie entgegen. Die Uraufführung 1926 war ein großer Erfolg, doch das Werk wurde von der nationalsozialistischen Presse erst zerrissen und im Folgenden verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete der Komponist das Werk um, erweiterte es und änderte den Schluss. An den Bühnen durchgesetzt hat sich aber die erste Fassung. Im Jahre 1999 war Cardillac schon einmal am Theater Pforzheim zu sehen.

Die Neuinszenierung von Intendant Thomas Münstermann verbindet die Kriminalgeschichte mit den ästhetischen und ideologischen Strömungen der Entstehungszeit, den 20er bis 30er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Karten für Cardillac gibt es ab 16,80 Euro (ermäßigt 8,40 Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und im Internet auf www.theater-pforzheim.de


Cardillac  Oper von Paul Hindemith, Libretto von Ferdinand Lion, Nach Das Fräulein von Scuderi  von E.T.A. Hoffmann

Musikalische Leitung  Markus Huber, Inszenierung und Bühne Thomas Münstermann
Kostüme  Alexandra Bentele, Videoprojektion   Philip Contag-Lada

Mit: Hans Gröning, Franziska Tiedtke, Steffen Fichtner, Aleksandar Stefanoski, Johannes Strauß, Dorothee Böhnisch und Paul Jadach, Chor und Extrachor des Theaters Pforzheim, Badische Philharmonie Pforzheim

Die öffentliche Probe am Sa, 20. Mai um 11.30 Uhr im Großen Haus
Hubers Opernführer am So, 21. Mai um 11 Uhr im Foyer
Premiere Samstag, 27. Mai 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen Di, 30. Mai, Mi, 7., Fr, 9. und Mi, 14. Juni 2017 sowie an weiteren Terminen

Pressemeldung Theater Pforzheim

Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere Candide von Leonard Bernstein, 25.02.2017

Februar 14, 2017  
Veröffentlicht unter Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Pforzheim

Theater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim © Stadttheater Pforzheim

Eine lustvolle Reise durch die beste aller möglichen Welten
  Candide von Leonard Bernstein

Pforzheim. Nach der gefeierten Wiederaufnahme von Leonard Bernsteins West Side Story zeigt das Theater Pforzheim ein weiteres spannendes Werk des amerikanischen Komponisten – „Candide“. Neben der überschwänglichen Ouvertüre ist das bekannteste Stück daraus die Sopran-Koloraturarie „Glitter and be gay“ („Glänzen und lustig sein“), beliebt in Musicalgalas als Bravourstück für die Sopranistin. Aber auch rührende Balladen wie „Candides Lament“ oder schwungvolle, walzertaumelnde Chöre kommen mit der neuen Produktion auf die große Bühne.

Premiere Samstag, 25. Februar feiert Candide, Regie Magdalena Fuchsberger, Premiere im Theater Pforzheim, weitere Vorstellungen 2. März, Mi, 19., Sa, 22. und Mi, 26. April 2017

Nach der französischen Romanvorlage „Candide oder der Optimismus“ des Philosophen und Aufklärers Voltaire begannen Lillian Hellmann und Leonard Bernstein in den 1950er Jahren, an einem amerikanischen Musiktheater zu arbeiten. Mit dem Librettisten Hugh Wheeler gelangen spitzfindige Dialoge; Songschreiber

wie Richard Wilbur und Stephen Sondheim lieferten Leonard Bernstein Texte für ein buntes Potpourri: europäische Oper und Wiener Operette kombiniert mit Elementen aus Jazz und Musical. Den Autoren Voltaire macht Bernstein zum wandelbaren Erzähler seines Musiktheaters, der in insgesamt vier Rollen das Geschehen aufmischt. Diese werden von Musicalstar Chris Murray verkörpert, der auch in der Musical-Produktion „Shylock!“ (Deutsche Erstaufführung am Sa, 8. April) mitwirken wird.

Der junge Candide wächst in einem Schloss auf und könnte es nicht besser haben. Er ist verliebt in die Tochter des Barons, Cunegonde, die seine Zuneigung erwidert. Für die Bildung ist Dr. Pangloss zuständig, er ist Gelehrter der Philosophie, Theologie und Naturwissenschaften und gibt praktische Nachhilfe in Latein und Physik. Sein Credo lautet: dies ist die beste aller möglichen Welten und alles hat einen sehr guten Zweck. Nichts gibt Candide Anlass, diese Einstellung anzuzweifeln. Candide lernt die anderen Seiten des Lebens erst kennen, als er Cunegonde küsst, dabei erwischt und hinausgeworfen wird. Er wird ungefragt von einer feindlichen Armee rekrutiert und schon befindet sich der Ahnungslose zwischen den Kampfhandlungen. Das ist der Beginn einer Reise, die Candide mit allen Arten von Grausamkeiten konfrontiert, die man sich vorstellen kann. Zwar findet er auch das goldene Eldorado, doch kann er dort ebenfalls nicht bleiben – was ihn antreibt, ist die Suche nach seiner Geliebten und der feste Glaube an die gute Zweckmäßigkeit aller Ereignisse.

Die Regisseurin Magdalena Fuchsberger hat diese „Liebeserklärung an die europäische Musik“ am Theater Pforzheim inszenieren. Über „Candide“ sagt sie: „Bernstein hat nach Voltaires Satire ein grandioses Plädoyer für selbstbestimmtes Denken verfasst und wir erzählen mit allen theatralen Mitteln diese überbordende Geschichte, in der in die alltägliche Umgebung plötzlich Surreal-Traumhaftes Eingang findet“, und weiter: „‘Candide‘, das ist ein überwältigender Road-Movie und ein schrecklich wild-schönes Panoptikum menschlichen Leidens und Hoffens“. Fuchsberger studierte Musiktheaterregie bei Reto Nickler an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und erhielt ihr Diplom mit der Inszenierung von Franz Lehárs Operette „Der Zarewitsch“. Als Regieassistentin und Abendspielleiterin arbeitete sie u. a. an der Oper Stuttgart. Ihre Zusammenarbeit mit erfolgreichen Regisseuren wie Stefan Herheim und Sergio Morabito prägen ihre Erfahrungen im klassischen Opern-Repertoire.

Karten für gibt es zum Preis von 16,80 Euro (ermäßigt 8,40 Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und im Internet auf www.theater-pforzheim.de


Candide :  Eine komische Oper in zwei Akten von Leonard Bernstein, Text von Hugh Wheeler nach Voltaires, Erzählung „Candide ou l‘ optimisme”, Gesangstexte von Richard Wilbur, Zusätzliche Gesangstexte von Stephen Sondheim, John Latouche,, Lillian Hellman, Dorothy Parker und Leonard Bernstein, Dialoge in deutscher Sprache, Arien und Songs, in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mit Chris Murray, Anna Agathonos, Johannes Strauß, Elisandra Melián, Paul Jadach, Danielle Rohr, Kwonsoo Jeon, Cornelius Burger und Aleksandar Stefanoski, Chor und Mitglieder des Extrachors des Theaters Pforzheim, Mitglieder des Ballettensembles
Badische Philharmonie Pforzheim

Musikalischen Leitung    Mino Marani, Inszenierung   Magdalena Fuchsberger, Bühne Dirk Steffen Göpfert, Kostüme Kathrin Hegedüsch, , Choreographie   Guido Markowitz

Premiere Samstag, 25. Februar 19.30 Uhr, Einführung um 19.10 Uhr im Foyer
Weitere Vorstellungen am Do, 2. März, Mi, 19., Sa, 22. und Mi, 26. April sowie an weiteren Terminen. Öffentliche Probe Samstag, 18. Februar 11.30 Uhr, Opernführerung Sonntag, 19. Februar 11 Uhr im Foyer.

Premiere Candide Samstag, 25. Februar 2017 Regie Magdalena Fuchsberger, Premiere im Theater Pforzheim, weitere Vorstellungen 2. März, Mi, 19., Sa, 22. und Mi, 26. April 2017.  PMThPfh

 

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