Pforzheim, Theater Pforzheim, Side by Side, 30.03.2012

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Theater Pforzheim

Side by Side

In diesem Jahr findet erneut unser erfolgreiches Orchesterprojekt statt: “Side by Side”  heißt es und bietet jugendlichen Nachwuchsmusikern die Möglichkeit, Seite an Seite mit den Profis der Badischen Philharmonie Pforzheim ein Filmmusikprogramm  einzustudieren und am 30. März 2012, um 20.00 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim zur Aufführung zu bringen.

Wer träumt nicht auch einmal davon, auf einer großen Bühne zu stehen und mit professionellen Künstlern zu arbeiten! Das Projekt „Side by Side“ des Theaters Pforzheim lässt diese Wünsche nun bereits zum vierten Mal wahr werden. In diesem Jahr gibt es sogar noch einige besondere Neuigkeiten: Erstmals leitet Generalmusikdirektor Markus Huber das Projekt: „Der Nachwuchs und seine Förderung liegt mir ganz besonders am Herzen“, so Huber, „und ich glaube, als Teil einer Philharmonie musizieren zu dürfen, ist etwas wirklich ganz besonderes!“. Auch bei der Auswahl der Musikstücke hat sich Markus Huber eingebracht. Gespielt wird die Suite der Original Hollywood-Partitur der „Herr der Ringe“-Trilogie sowie Stücke aus „Titanic“ und der „Twilight“-Saga. GMD Huber hat die „Herr der Ringe“-Musik bereits 74 mal in insgesamt 35 verschiedenen Produktionen rund um den Globus dirigiert.

Solisten-Casting mit Malte Arkona

Die Instrumentalisten für die beiden Side by Side-Konzerte sind bereits gefunden; gesucht wird nun noch ein Gesangstalent für den Song „Into the west“ aus der „Herr der Ringe“-Trilogie.

Wer zwischen 12 und 20 Jahre alt ist und eine tolle Stimme hat, kann sich bis zum Mittwoch, 29. Februar bewerben bei wencke.elfers@stadt-pforzheim.de oder per Post an das Theater Pforzheim.

Am Samstag, 17. März von 12 bis 15 Uhr wird es dazu ein öffentliches Casting geben, das vom bekannten Fernsehstar Malte Arkona moderiert wird. Malte Arkona ist populär geworden durch den „Tigerentenclub“, „Die beste Klasse Deutschlands“ und viele weitere Fernsehauftritte. GMD Huber kennt auch Arkona persönlich und erzählt: „Als ich ihn letzten Sommer fragte, ob er Lust hat, bei unserem Projekt mitzumachen, hat er spontan zugesagt!“ Übrigens: Das erste Side by Side-Konzert moderiert Malte Arkona auch!

Freitag, 30. März, 20:00 Uhr

Pforzheim, Theater Pforzheim, 4. Sinfoniekonzert, 25.03.2012

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Theater Pforzheim

4. Sinfoniekonzert


Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 „Romantische“

Das ca. 30minütige Werk Mozarts entstand 1788 in Alersgrund. Oft wird hier eine Verbindung zwischen dem düsteren Tonfall der Musik und Mozarts finanziell bedrängter Lebenssituation gesehen. Es zeigen sich in der Tat in diesem Werk Tragik und Schmerz, Klage, Resignation und Melancholie Seit an Seit – Mozart gestattet dem Hörer kaum eine Aufhellung des Gemüts und er ist getrieben von einer Rastlosigkeit, einer Unruhe die das Werk durchzieht. Dennoch wurde die Komposition mit Begeisterung aufgenommen und als „Großes Gemälde einer leidenschaftlich ergriffenen Seele“ oder als „Sinfonie der Sinfonien“ gefeiert.

Anton Bruckners Sinfonie Nr. 4 entstand 1874 in ihrer Urfassung, galt als spieltechnisch unausführbar und steht nur selten auf den Spielplänen der Orchester. Erst die vier Jahre spätere und völlig überarbeitete zweite Fassung, in der das Scherzo durch eine komplette Neukomposition ersetzt wurde, fand ihren Platz in den Konzertsälen der Welt. Die Bezeichnung „Romantische“ stammt von Bruckner selbst, der den ersten Satz als „romantisches Bild einer mittelalterlichen Stadt“ deutete. Die 4. Sinfonie ist neben der 7. Sinfonie das meistgespielte Werk Bruckners

Sonntag, 25. März, 19.30 Uhr

Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere CARMEN, 03.03.2012

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Theater Pforzheim

Carmen Premiere

Oper in vier Akten von Georges Bizet
Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
In französischer Sprache mit deutschen Übertitel

Femme fatale oder zerrissene Geliebte? 

Schon seit ihrer Uraufführung am 3. März 1875 ist sie eine der beliebtesten und meistgespielten Opern der Welt – „Carmen“. Ein Werk, das in mancherlei Hinsicht vielschichtiger ist, als es auf den ersten Blick zu sein scheint: Stammt die so originär spanisch klingende Musik nicht von einem spanischen Komponisten, sondern von dem Franzosen Georges Bizet und gibt somit nur das musikalische Klischeebild Spaniens wider. Zudem ist keine zuverlässige Ausgabe des Werkes verfügbar, so dass offen ist, wie sich Komponist Bizet und seine Textautoren Mailhac und Halévy die Oper vorstellten. Das Theater Pforzheim bringt „Carmen“ in der Regie der stellvertretenden Operndirektorin Bettina Lell in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln nun auf die Bühne des Großen Hauses; die Premiere findet statt am kommenden Samstag, 3. März um 19.30 Uhr. Für diese Vorstellung sind noch wenige Restkarten verfügbar.

Schauplatz Sevilla: Der Soldat Don José verliebt sich in die temperamentvolle Zigeunerin Carmen. Als er sie wegen einer Rangelei unter Frauen ins Gefängnis bringen soll, verspricht sie ihm eine Liebesnacht im Tausch für ihre Freiheit. Doch als dann der Stierkämpfer Escamillo auftaucht und Carmen sich von Don José abwendet, beginnt das Schicksal seinen unabwendbaren Lauf zu nehmen….

Für Regisseurin Bettina Lell ist Carmen eine „sehr sperrige Opernpersönlichkeit“. Sie trägt die Züge der Femme fatale ebenso wie die einer emanzipierten Frau, ist zerbrechlich und anlehnungsbedürftig ebenso wie lebenslustig und selbstbewusst. Über ihre Inszenierung sagt sie: „`Blicke auf Carmen’ heißt unser Konzept und je mehr unterschiedliche Blicke wir auf diese ambivalente Figur werfen, desto vielschichtiger präsentiert sich uns ihr spannender Charakter.“ Dies gilt übrigens auch für die anderen Figuren wie Don José, Escamillo und Micaela. Für die Ausstattung zeichnet Sibylle Schmalbrock verantwortlich, die dem Pforzheimer Publikum schon aus „La Traviata“ und „Die Zauberflöte“ bekannt ist. Die Kostüme spielen mit spanischen Elementen, während die Bühne aus beweglichen Versatzstücken besteht, die immer wieder neu kombiniert die unterschiedlichsten Raumsituationen ermöglichen. So findet die psychologische Suche nach Freiheit und das Prinzip der Einengung eine ideale Umsetzung.

Karten für „Carmen“ gibt es ab 14,50 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und im Internet auf www.theater-pforzheim.de

Musikalische Leitung: Martin Hannus | Inszenierung: Bettina Lell | Bühne und Kostüme: Sibylle Schmalbrock | Choreinstudierung: Salome Tendies | Dramaturgie: Doreen Röder

Mit: Anna Agathonos/Merit Ostermann (Carmen), Aykan Aydin (Morales), Katja Bördner (Micaela), Klaus Geber/Axel Humbert (Zuniga), Sebastian Haake (Dancairo), Brian Garner (Lillas Pastia), Alessandro Rinella (Don José), Benjamin-Edouard Savoie (Remendado), Maté Sólyom-Nagy/Hans Gröning (Escamillo), Franziska Tiedtke (Frasquita), Angela Wollschläger/Maria-Pierre Roy (Manuelita), Haruna Yamazaki (Mercédès) und Statisterie

Chor und Extrachor des Theaters Pforzheim; Badische Philharmonie Pforzheim; Tänzerin des Flamenco-Studios Renate Wagner

Premiere am Samstag, 3. März um 19.30 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen am Di, 6. 3., Di, 20.3. und Do, 22. 3., jeweils um 20 Uhr im Großen Haus mit Einführung um 19.40 Uhr im Foyer sowie an weiteren Terminen in der Spielzeit.

Pforzheim, Theater Pforzheim, Neujahrskonzert, 06.01.2012

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Theater Pforzheim

Neujahrskonzert – “Die Neunte am Sechsten”

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op.125

Mit Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 steht die letzte vollendete Sinfonie des Komponisten erneut auf dem Konzertprogramm. Sie ist nicht nur eines der populärsten Werke der klassischen Musik, sondern stellt einen Höhepunkt der Sinfonik dar und sollte selbst nach dem Tod Beethovens noch zahlreiche Musiker in ihrem Schaffen beeinflussen.

Erstmals in der Geschichte der Sinfonie erklingen im Schlusssatz Solisten und ein gemischter Chor. Als Text wählte Beethoven die Ode “An die Freude” von Friedrich Schiller aus, die 1786 in der von Schiller herausgegebenen Zeitschrift “Thalia” erschien. Schon bald darauf beschäftigte Beethoven die Idee einer Vertonung, die in der 9. Sinfonie schließlich verwirklicht wurde.

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligthum!
Deine Zauber binden wieder
Was die Mode streng geteilt;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.

Solisten des Theaters Pforzheim
Opernchor und Extrachor des Theaters Pforzheim
Philharmonia Chor Stuttgart

Badische Philharmonie Pforzheim
GMD Markus Huber, Dirigent

Karten für diese Veranstaltung können Sie über das Ticketsystem ReserviX erwerben. Die im Internet gekauften Karten können über das Print@home-Verfahren bequem zu Hause ausgedruckt werden.

Vorstellungstermine:
Freitag, 06. Januar, 11:00 Uhr
Freitag, 06. Januar, 17:00 Uhr

Pforzheim, Theater Pforzheim, Festliche Premiere der Operette Die Fledermaus 30.12.2011

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Theater Pforzheim

Festliche Premiere:  “Die Fledermaus” von Johann Strauss

Was wäre ein rauschendes Jahresende ohne Champagner? Was wäre eine rauschende Ballnacht ohne die schwungvolle Musik von Johann Strauß? Und was wäre Silvester ohne die “Fledermaus“? Für alle Liebhaber der Silvester-Operette der Musikgeschichte schlechthin mit ihren berühmten Arien “Mein Herr Marquis”, “Ich lade gern’ mir Gäste ein” und dem “Feuerstrom der Reben” bringt das Theater Pforzheim unter der Regie von Operndirektor Wolf Widder und dem Dirigat von GMD Markus Huber “Die Fledermaus” heraus. Ihre festliche Premiere feiert die Operette am Samstag, 31. Dezember um 19 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim. Wegen der großen Nachfrage wurde die Voraufführung am Freitag, 30. Dezember, ebenfalls um 19 Uhr im Großen Haus, auch für den freien Verkauf geöffnet.

Das Fest des Prinzen Orlofsky ist ein lustig-beschwingter Ball, auf dem keiner der ist, für den er sich ausgibt: Gabriel von Eisenstein soll wegen der Beleidigung einer Amtsperson eine Arreststrafe antreten und verkleidet sich, um unerkannt zu bleiben, als französischer Marquis. Der Gefängnisdirektor wiederum tritt als Chevalier auf, das Stubenmädchen Adele als große Künstlerin und Eisensteins eigene Frau Rosalinde als ungarische Gräfin. Bis herauskommt, wer wen einsperrt, freilässt, liebt oder doch nicht liebt, werden noch viele schwungvolle Melodien gesungen und fließt noch jede Menge Champagner….

Die Ausstattung von Sibylle Schmalbrock setzt “Die Fledermaus” gekonnt in Szene. Witzige Kostüme, sprühende Farben und eine rauschende Ballnacht warten ebenso auf die Zuschauer wie ein betrunkener Frosch im Gefängnis-Milieu und ein gutbürgerliche Idylle bei den Eisensteins. Die Inszenierung von Wolf Widder lässt erleben, wie ein Ball die Fassade des Gründerzeit-Bürgertums bröckeln lassen kann und danach dann wieder die Realität und das tägliche Spiel um Anerkennung und Ehre aufs Neue beginnt.

Karten für die Voraufführung und die weiteren Termine in 2012 für “Die Fledermaus” sind zum Preis ab 14,50 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-2440, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und im Internet unter www.theater-pforzheim.de erhältlich. Für die Vorstellung an Silvester sind nur noch Restkarten verfügbar; sie kosten zwischen 26 Euro (ermäßigt 13 Euro) und 54 Euro (ermäßigt 27 Euro).

Die Fledermaus  von Johann Strauß

Inszenierung: Wolf Widder | Musikalische Leitung: GMD Markus Huber | Bühne und Kostüme: Sibylle Schmalbrock | Choreografie: James Sutherland/Elsa Genova | Choreinstudierung: Salome Tendies | Dramaturgie: Doreen Röder

Mit: Aykan Aydin (Dr. Falke), Elif Aytekin (Adele), Katja Bördner (Rosalinde), Babett Dörste (Ida), Markus Francke (Gabriel von Eisenstein), Axel Humbert (Gefängnisdirektor Frank), Lilian Huynen (Prinz Orlofsky), Alessandro Rinella (Alfred) und Benjamin-Edouard Savoie (Dr. Blind)

Opernchor und Extrachor des Theaters Pforzheim

BallettPforzheim
Statisterie des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim

Voraufführung: Freitag, 30. Dezember um 19 Uhr im Großen Haus

Premiere: Samstag, 31. Dezember um 19 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen Di, 3.1., um 20 Uhr, Do, 12.1.2012 um 20 Uhr, So, 15.1.2012 um 19.30 Uhr, So, 22.1. um 15 Uhr, Di, 24.1. um 20 Uhr sowie an weiteren Terminen in der Spielzeit jeweils im Großen Haus

Pforzheim, Theater Pforzheim, Programm über Weihnachten und zwischen den Jahren, Dezember 2011

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Theater Pforzheim

Programm über Weihnachten und zwischen den Jahren

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1. Weihnachtsfeiertag, Sonntag, 25. Dezember 2011

Hänsel und Gretel - Oper von Engelbert Humperdinck (ab 8 Jahren)
19.30 Uhr, Großes Haus

Es war einmal – nein – es ist immer noch das beliebteste Märchen der Operngeschichte. Seit der Uraufführung vor über 100 Jahren zieht dieses Werk alle kleinen und großen Zuschauer in seinen Bann.

Ein Opernerlebnis für die ganze Familie!

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2. Weihnachtsfeiertag, Montag, 26. Dezember 2011

Der Räuber Hotzenplotz - Kasperlgeschichte von Otfried Preußler (ab 5 Jahren), 11.00 Uhr, Großes Haus

Der gefährliche Räuber Hotzenplotz stiehlt der Großmutter die neue Kaffeemühle. So eine Gemeinheit! Da machen sich Kasperl und Seppel auf die Jagd nach dem Hotzenplotz. Sie wollen ihn hereinlegen – aber zackbumm, sind sie die Gefangenen. Der Seppel muss für den Hotzenplotz schuften, der Kasper wird an den gefürchteten Zauberer Petrosilius Zwackelmann verkauft. Zum Glück hilft ihnen die gute Fee Amarylis…

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Ox & Esel - Eine Art Krippenspiel von Norbert Ebel (ab 5 Jahren)
Mo, 26. Dezember 2011, 18.00 Uhr, Podium

Norbert Ebel hat mit seinem Krippenspiel der etwas anderen Art die Weihnachtsgeschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive erzählt und damit einen neuen Klassiker für’s Kindertheater geschaffen, der nun erstmals auch in Pforzheim aufgeführt wird.

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So oder so – Hildegard Knef
Mo, 26. Dezember 2011, 19.30 Uhr, Großes Haus

Ein Hildegard-Knef-Abend der ganz besonderen Art.

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Donnerstag, 29. Dezember 2011, 20.00 Uhr, Großes Haus

Nathan der Weise - Dramatisches Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing

Im Zentrum steht die berühmte Ringparabel. Diese ist die Antwort des Juden Nathan auf die Frage, welcher Glaube ihm am meisten einleuchte. Doch wertet Nathan nicht zwischen Judentum, Christentum und Islam, sondern stellt sie vielmehr gleichberechtigt nebeneinander und setzt damit ein leuchtendes Beispiel gegenseitiger Akzeptanz. Der Konflikt entzündet sich dennoch… ein Familiendrama mit brennender Aktualität!

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Silvester, 31. Dezember 2011 um 18.00 Uhr und 21.00 Uhr im Podium

“Eine Sommernacht” ist eine wunderbar romantische Liebeskomödie über zwei Menschen, die sich suchen, finden und doch nicht sehen.

Helena, Mitte 30, beruflich zwar sehr erfolgreich, privat als Geliebte eines verheirateten Mannes aber so gar nicht, trifft in der Bar auf den gleichaltrigen, extrem durchschnittlichen Kleinkriminellen Bob. Obwohl die Beiden nichts gemein haben und überhaupt nicht zueinander passen, verbringen sie eine alkoholselige Nacht miteinander, um sich am Morgen ganz schnell von diesem Riesenfehler zu verabschieden.

Sie treffen sich wieder… und es ist der Beginn einer Geschichte über die Liebe, über die Angst vor der Liebe, über die dunkelsten und tiefsten Geheimnisse, die wir nicht mal uns selbst verraten würden.

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Premiere: Samstag, 31. Dezember 2011, Großes Haus
“Es lebe Champagner der Erste!”

Die schwungvolle Operette mit zahlreichen musikalischen Kostbarkeiten feiert am Silvesterabend Premiere. Die Vorstellung ist bereits ausverkauft – aber “Die Feldermaus kommt in dieser Spielzeit insgesamt noch 15mal zur Aufführung. Alle Termine finden Sie auf unserer Homepage.
Öffentliche Probe am Samstag, 17. Dezember 2011, 11.00 Uhr

Sie bekommen die seltene Gelegenheit, bei einer Bühnenprobe Mäuschen spielen zu dürfen! Entdecken Sie die ganze Kreativität der Bühnenkünstler und erleben Sie das ganze Chaos, was manchmal entsteht, um das zu erarbeiten, was Sie am Silvesterabend oder zu einer der späteren Vorstellungen begeistern wird. Im Anschluss stehen Regisseur Wolf Widder und Dramaturgin Doreen Röder für Fragen und Antworten im Foyer zur Verfügung.

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Sonntag, 4. Dezember 2011, 19.30 Uhr, Congress Centrum Pforzheim
Konzerteinführung: 18.30 Uhr

Die Solisten des Abends Maria Semjonovs (Violine), Attlila Barta (Violine) Florian Schüle, Klarinette spielen Werke von

Alfred Schnittke: Moz-Art a la Haydn (nach dem Fragment KV 416d)
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre “Cosi fan tutte” KV 588
Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

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Sonntag, 18. Dezember 2011, 11.00 Uhr, Foyer

Freunde des Kammerkonzerts kommen an diesem Sonntag erneut auf ihre Kosten.

Freuen Sie sich auf einen Vormittag, der Ihnen die Schönheit der tschechischen Musik eröffnet und erleben Sie Yukie Takai am Klavier und Haruhiko Muyaji am Violoncello.

Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere Hänsel und Gretel, 12.11.2011

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Theater Pforzheim

Märchenhaftes Opernwerk

Premiere des Märchenspiels “Hänsel und Gretel”

Nach dem Libretto seiner Schwester Adelheid Wette komponierte Engelbert Humperdinck im Jahre 1893 die spätromantische Oper “Hänsel und Gretel”, deren Uraufführung im gleichen Jahr bereits außergewöhnlich erfolgreich war. Mittlerweile ist die Oper in über zwanzig Sprachen übersetzt worden. Die Musik der Märchenoper ist volksliedhaft geprägt und eignet sich deshalb besonders gut für eine Hinführung von Kindern an die Welt der Oper. Große und kleine Musikfreunde werden sich über ein Wieder-Hören mit vielen Melodien wie “Suse, liebe Suse”, “Ein Männlein steht im Walde”, “Schwesterlein, hüt’ dich fein”, “Brüderchen, komm’ tanz mit mir” und dem berühmten “Abendsegen” freuen. Das Märchenspiel “Hänsel und Gretel” feiert seine Premiere am Samstag, 12. November um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim.

 

Die Geschwister Hänsel und Gretel sind hungrig, weil ihre Eltern zu wenig Geld zum Leben haben. Als sie sich mit Spielen und Tanzen ablenken, kehrt die Mutter von der anstrengenden Arbeit nach Hause zurück und schickt sie verärgert zum Beerensammeln in den Wald. Dort verirren sich die beiden, schlafen ein und entdecken am nächsten Morgen ein köstlich duftendes Lebkuchenhaus. Als die hungrigen Kinder daran knabbern, werden sie von der Knusperhexe entdeckt; Gretel muss von nun an der Hexe im Haushalt helfen, Hänsel wird in einen Stall gesperrt und soll gemästet werden. Doch als es der tapferen Gretel gelingt, Hänsel zu befreien und die Hexe in den Ofen zu stoßen, werden die Lebkuchenkinder entzaubert. Hänsel und Gretel werden von ihren Eltern überglücklich in die Arme geschlossen.

 

Ihre große Beliebtheit verdankt das Werk nicht zuletzt der Mischung aus symphonischer, wagnerianischer Orchestersprache und den einfachen Volksliedern. “Kinder brauchen Märchen”, so Bettelheim, “und Erwachsene auch”, sagt Regisseur Wolf Widder, der für die Inszenierung das Kind in sich befragt und mit sehr viel Leichtigkeit, Witz und Fantasie dieses Märchen für Jung und Alt auf die Bühne bringt. Farbenfrohe Kostüme und ein Bühnenraum, der viel Magie ermöglicht, werden für einen unvergesslichen Opern-/Märchengenuss sorgen.

 

Karten für das Märchenspiel “Hänsel und Gretel” sind ab 14,50 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) erhältlich an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 07231/39-2440, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und im Internet auf www.theater-pforzheim.de.

 

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Hänsel und Gretel

Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck

Inszenierung: Wolf Widder | Musikalische Leitung: Martin Hannus | Bühne und Kostüme: Katja Lepelt | Choreinstudierung: Salome Tendies | Dramaturgie: Doreen Röder

Mit: Alexandra Paulmichl (Hänsel), Elif Aytekin/Katja Bördner (Gretel), Axel Humbert (Der Vater), Gabriela Zamfirescu (Die Mutter), Lilian Huynen (Die Knusperhexe), Kim Leah Reibnitz (Sandmännchen/Taumännchen), Solistinnen des Damenchors (Echo)

Kinderchor des Hebel-Gymnasiums Pforzheim, Kinder des Cantus Juvenum Chores Karlsruhe, Badische Philharmonie Pforzheim

 

Premiere am Samstag, 12. November, 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim

Weitere Vorstellungen am Mi, 16.11 um 20 Uhr, So, 20.11. um 15 Uhr und Fr, 25.11. um 20 Uhr sowie an weiteren Terminen in der Spielzeit

Einführung (außer bei der Premiere) jeweils 20 Minuten vor Beginn im Foyer

Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere des Musicals Die Rocky Horror Show 11.6.2011

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Theater Pforzheim

Strapse, Netzstrümpfe und High Heels ausgepackt!

Premiere des Musicals “Die Rocky Horror Show” am Theater Pforzheim

Pforzheim. Wer es einmal gesehen hat, wird es nie wieder vergessen! Seine Verfilmung aus dem Jahre 1975 mit Tim Curry und dem Komponisten höchstpersönlich in der Rolle des diabolischen Riff-Raff wird weltweit regelmäßig in den Programmkinos gezeigt. Im Münchener Kino “Museum Lichtspiele”, wo ein Filmsaal eigens nach den Kulissen des Films eingerichtet wurde, läuft es nahezu täglich. Seine Kostüme, Figuren und Hits sind längst zum absoluten Kult avanciert. Die Rede ist vom Musical “Die Rocky Horror Show” des britischen Komponisten und Autor Richard O’Brien. Im Jahre 2000 führte das Theater Pforzheim das Stück bereits mit großem Erfolg auf. Jetzt feiert die spartenübergreifende Musicalproduktion mit Sängern und Schauspielern unter der Regie von Murat Yeginer am Pfingstsamstag, 11. Juni um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim seine Premiere. Gesungen werden die Songs auf Englisch, die Dialogtexte werden in deutscher Sprache gesprochen.

 

Es ist Nacht, ein Unwetter tobt, die Gegend ist menschenleer. Das junge, verklemmte Pärchen Janet und Brad hat eine Autopanne, und so führt sie der Zufall ins geheimnisvolle Schloss des Dr. Frank N’Furter. Neben dem höchst ‚unkonventionellen’ Wissenschaftler tummelt sich eine äußerst vergnügliche und freizügige Partygesellschaft in den Räumen des Anwesens. Was das Paar nun erlebt, wird schnell zu einer turbulenten und verwirrenden Achterbahnfahrt durch atemberaubende Songs, Tanznummern und eine Story, die so genial wie abstrus, so betörend wie verstörend, aber auf jeden Fall in höchstem Maße amüsant ist.

 

“Ich bin immer wieder höchst überrascht, was für einen unglaublichen Spaß dieses Stück macht – es zu inszenieren, es zu sehen, zu hören und zu erleben”, so Schauspieldirektor und Regisseur Murat Yeginer. So wird die “Rocky Horror Show” eine skurrile, witzige, gruselige und vor allem rasante Theater-Party werden. Nach der Premiere und vier weiteren Vorstellungen wird “Die Rocky Horror Show” in der kommenden Spielzeit am Freitag, 14. Oktober wieder aufgenommen – der Vorverkauf für diese Vorstellung hat bereits begonnen – und läuft dann noch etwa an 25 weiteren Terminen. Bei unserem Open Air auf dem Waisenhausplatz am Freitag, 13. Juli 2012 wird “Rocky” dann zum letzten Mal zu sehen sein.

 

Karten für “Die Rocky Horror Show” gibt es ab 13,20 Euro (ermäßigt 6,85 Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter 07231/392440, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und im Internet auf www.theater-pforzheim.de. Für die Premiere am Samstag, 11. Juni sowie die weiteren Vorstellungen am Mi, 22. und Sa, 25. Juni sowie am Fr, 1. und Sa, 9. Juli gibt es nur noch wenige Restkarten. Für die Vorstellungen in der kommenden Spielzeit gelten unsere neuen Preise ab 14,50 Euro (ermäßigt 7,50 Euro).

 

 

Musical: Buch, Musik und Texte von Richard O’Brien

Musikalische Einrichtung von Richard Hartley

Deutsche Dialogfassung von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher

Songs in englischer Sprache

 

Inszenierung: Murat Yeginer | Musikalische Leitung: Christoph Iacono | Musikalische Einstudierung: Diethard Stephan Haupt | Bühne/Kostüme: Jürgen Höth |

Choreografische Mitarbeit: Janne Geest | Video: Malte-Jo Knöller, Christian Paulo | Dramaturgie: Georgia Eilert

 

Band “The Creatures of the Night”: Roman Schilli/ John Thrower (Sax) | Alex Kroll / Matthias Hautsch (Gitarre) | Klaus Dusek / Tobias Mürle (Bass) | Jan Hees / Georg Schmid(Percussion)

 

Mit: Benjamin Schardt (Erzähler), Andrea Matthias Pagani (Frank N’Furter), Meike Anna Stock (Janet Weiss), Jörg Bruckschen (Brad Majors), Markus Löchner (Riff-Raff), Lilian Huynen (Magenta), Erdmuthe Kriener (Columbia), Lutz Thase (Rocky), Jens Peter (Eddie), Klaus Geber (Dr. Everett Scott) und den Phantoms – Transilvanians: Den Girls Angelika Beck, Laura Benzinger, Helen Berweiler, Alma Bohr, Dominique Bornhäuser, Marie Hofmann, Aline Münz, Gitte Pleyer, Ersjolla Salihi, Antonia Schorer, Laura Wick, Dorothee Würslin und den Boys Patrick Godec, Samuel Karim-Lawani, Dominik Puhl und Cem Yeginer

 

Premiere am Samstag, 11. Juni 2011 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim

Weitere Vorstellungen in dieser Spielzeit am Mi, 22. und Sa, 25. Juni sowie am Fr, 1. und Sa, 9. Juli, jeweils im Großen Haus des Theaters Pforzheim

 

Wiederaufnahme in der Spielzeit 2011/2012 am Freitag, 14. Oktober 2011 sowie an weiteren 25 Terminen bis Juli 2012

Görlitz, Theater Görlitz, INTERFACE V – SCHWANENSEE! Tanzfestivalwoche im Juni 2011

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Theater Görlitz

INTERFACE V – SCHWANENSEE!

Theater Görlitz INTERFACE V - SCHWANENSEE!

Tanzfestivalwoche im Juni 2011, Apollo, Theater Görlitz
Das Tanztheater Görlitz feiert sein “Jahr des Tanzes”. Aus diesem Anlass bekommt INTERFACE V ein neues Gesicht. Es versteht sich als Schnittstelle für nationale und internationale Choreografen, die sich unter der Vorgabe einer gemeinsamen Komponente, wie einer gemeinsamen Musik oder einem vorgegebenen Thema, mit eigenen Produktionen präsentieren. Das diesjährige gemeinsame Thema ist zugleich wohl das bekannteste in der Ballettgeschichte: SCHWANENSEE. Es ist eines der berühmtesten Ballette zur Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski und dem Libretto von Begitschew und Geltzer, es entsprach den Vorstellungen des Komponisten. Inzwischen wurde es jedoch schon häufig umgeschrieben und verändert, so dass es verschiedene Versionen mit zum Teil sehr unterschiedlichen Enden gibt. Die Sage von der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur durch wahre Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers erlöst werden kann, ist bei vielen Völkern bekannt.

In der Festivalwoche soll die vielfältige Ausdrucksfähigkeit der Tanzsprache unserer Gegenwart bei der Interpretation des Stückes SCHWANENSEE interessieren. Das gemeinsame Thema bietet größtmögliche Vergleichsmomente und zeigt somit die charakteristischen Eigenheiten und Besonderheiten des jeweiligen Künstlers in seiner Auseinandersetzung mit diesem Werk. An fünf Abenden im Apollo, der kleinen Spielstätte des Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau in Görlitz, werden ausgewählte Tanzstücke gezeigt. Eine Jury kürt eine der fünf Produktionen zum Sieger. Die Gewinnerproduktion
wird mit einem Preisgeld prämiert und am Samstag, 18. Juni 2011, ein zweites Mal gezeigt. Anschließend laden wir zu einer Abschlussparty ein!
Folgende Gäste werden am einwöchigen Wettbewerb im Juni teilnehmen. Ioanna Srinivasan aus Berlin, ihr Stück heißt SCHWANENSEE, Antoinette Helbing aus Oldenburg mit MIR SCHWANT, ES WANDELT SICH, tanzZenit e.V. aus Leipzig mit inFORMATION, go plastic aus Dresden mit SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE und Tanz-G-Berlin mit swanFAKE.

Antoinette Helbing – MIR SCHWANT, ES WANDELT SICH
Die in Oldenburg sesshafte Tänzerin und Choreografin wird eine Verwandlung, ein Doppelleben einer Figur aufzeigen also der weiße und der schwarze Schwan in Einem. Wo werden die Grenzen von Privatheit und Öffentlichkeit gesetzt und warum, aber vor allem wie? Der Tanz verschmilzt mit Videokunst, verschiedene Bewegungssprachen charakterisieren zwei Personen in Einer.

Ioanna Srinivasan – SCHWANENSEE

Die Choreografin Ioanna Srinivasan will den nach Zerstreuung suchenden modernen Menschen, der gefangen in gesellschaftlichen Zwängen lebt, offenbaren. Jeder ist eigentlich stetig auf der Suche nach dem wahren Glück. Für sie transportiert die alte Geschichte
Tschaikowskys die Paradoxie von Anspruch und Wirklichkeit. Hier wird die Sucht nach einer Projektionsfläche der eigenen Begierden herausgestellt. Srinivasan nimmt an, dass die Musik den Glauben an Glücks- und Sinnerfüllung emotionalisiert und so ein Streben nach dem eigenen Weg, das eigene Glück vorantreibt. Mit den künstlerischen Mitteln des Contemporary Dance, des indischen Kathak Dance und dem Sprechtheater benutzt sie unterschiedlichste
künstlerische Mittel, um die Vielschichtigkeit der Figuren zum Ausdruck zu bringen.

TanzZenit – inFORMATION
Die Leipziger Company tanzZenit gehört dem Verein zur Pflege des zeitgenössischen Tanz und Improvisation als Bühnentanz an. Die Organisation möchte die kulturellen Beziehungen zu anderen Künsten fördern und vertiefen. Sie sehen SCHWANENSEE als mögliches Verwirrspiel zwischen verschiedenen Internet-Kommunikationsplattformen.
Die Partnervermittlung sorgt dafür, dass sich Siegfried in Odette verliebt, aber erst mal auf Odilie trifft, weil facebook Einblicke zugelassen hat, die den eifersüchtigen Nachbarn Rotbart veranlassen, die Verabredung platzen zulassen. Das Publikum wird hier in Blöcke eingeteilt, die im wahrsten Sinne des Wortes miteinander vernetzt werden.

Tanz-G-Berlin – swanFAKE
Tanz-G-Berlin ist ein noch junges Künstlerteam, dass zum Ziel hat, Handlungsgeschichten mit verschiedenen performativen Kunstsparten interdisziplinär zu erarbeiten. Die zwei Performer werden swanFAKE an eine Bar verlegen. Prinz Siegfried trifft sich mit seinem Freund und Berater Benno an dessen Bar. Das Objekt, die Bar übernimmt in dieser Lesart die Doppelrolle von Odette und Odilie, sie ist die Hoffnung und gleichzeitig der Untergang Siegfrieds.

go plastic – SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE
Das Dresdner Künstlerduo go plastic existiert seit 2010 und will eine Verbindung verschiedener künstlerischer Disziplinen, wie Tanz, Musik, Film und Bühnenkunst an vielseitigen Orten und urbanen Plätzen schaffen. Sie vertanzen SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE und entwickeln eine Figur mit schwarzen und weißen, reinen Seiten. Es kämpft Unschuld gegen Verführung, Zerbrechlichkeit gegen Stärke und Sehnsucht offenbart sich gegenüber dem Reiz. Die Wahrnehmung einer Person verschiebt sich, sie wird zwei und bleibt eine – eine multiple Persönlichkeitsstörung. Diese verschiedenen Personen helfen, sich
in der widersprüchlichen Umwelt anzupassen. Kommunizieren jedoch die abwechselnden Personen gegeneinander und nicht miteinander, gelangt die gespaltene Persönlichkeit in einen Konflikt. Der Beginn eines solchen Konfliktes wird in einem Tanzsolo für eine Frau gezeigt. Eine Frau, die sich selbst auf einem Schachbrett und in einer Badewanne näher kommt.

SAGENHAFTE SPURENSUCHE
Im Rahmen des von der Bundeskulturstiftung geförderten Projektes SAGENHAFTE SPURENSUCHE findet während und vor der Festivalwoche ein 14-tägiger Workshop mit der TanzTheaterCompany und dem Animationstheater Jelena Góra statt. Er hat das Ziel, sich mit den unterschiedlichen theatralen Mitteln des Puppentheaters und des Tanztheaters dem Thema SCHWANENSEE zu nähern. Am Ende des Festivals wird das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit präsentiert.

Termine:

13.06.11, 20 Uhr, Apollo – Eröffnung der Festivalwoche und des Wettbewerbs SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE
14.06.11, 20 Uhr, Apollo – MIR SCHWANT, ES WANDELT SICH
15.06.11,20 Uhr, Apollo – inFORMATION
16.06.11,20 Uhr, Apollo – SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE
17.06.11,20 Uhr, Apollo – swanFAKE
18.06.11,20 Uhr, Apollo – Preisträgerstück und Abschlussparty

MIR SCHWANT, ES WANDELT SICH
inFORMATION
SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE
swanFAKE
Preisträgerstück und Abschlussparty

Pforzheim, Theater Pforzheim, SCHERZ, SATIRE, IRONIE UND TIEFERE BEDEUTUNG Premiere, 21.05.2011

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Theater Pforzheim

Der Teufel und seine Meister

Premiere der zeitgenössischen Oper “Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung”

 Pforzheim. Der Teufel ist gemeinhin das durchtriebenste Wesen, das sich der Mensch vorstellen kann. Zahlreiche literarische Werke von Goethes Faust über “Die Elexiere des Teufels von E.T. A. Hofmann über Thomas Manns “Dr. Faustus” bis Michail Bulgakows “Der Meister und Margarita” thematisieren den Höllenfürst als Inkarnation des Bösen. Im Jahre 1822 ersann Christian Dietrich Grabbe in seinem Lustspiel “Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung” einen Teufel, der von den Menschen in seiner Boshaftigkeit noch um Längen überboten wird. Damit schuf er ein zeitkritisches Drama und gleichzeitig eine der bedeutendsten deutschen Komödien. Der zeitgenössische Komponist Detlev Glanert verwendete dieses Stück als Grundlage für seine gleichnamige Literaturoper, mit der er im Jahre 2001 den Bayerischen Theaterpreis erhielt. Am Samstag, 21. Mai um 19.30 Uhr feiert das Werk in der Inszenierung von Operndirektor Wolf Widder seine Premiere im Großen Haus des Theaters Pforzheim. Der Komponist Detlev Glanert wird ebenfalls anwesend sein.

 In der Hölle ist Großputz und so stattet der Teufel der Erde einen Besuch ab. Auf dem Schloss des Barons bieten sich ihm mehr als genügend Gelegenheiten, Intrigen und Verwirrung zu stiften. Doch bald stellt sich heraus, dass der Teufel längst nicht das böseste Geschöpf ist. Schon bald muss er feststellen, dass die Welt von Ehrgeiz zerfressen, von Gier und Neid angeführt und von Egoismus gelenkt wird. Entsetzt über so viel Verkommenheit bleibt dem Teufel nur noch eine Wahl – die Flucht.

 ”Detlev Glanert ist einer der wenigen zeitgenössischen Komponisten, der es schafft, gute ‚Theatermusik’ zu schreiben – es gehört viel Wahnsinn dazu, eine Komödie zu komponieren”, so Operndirektor und Regisseur Wolf Widder. “Selten sind der Verfall der Werte und die Infantilisierung der Gesellschaft so auf den Punkt gebracht wie bei Grabbe bzw. bei Gronius und Glanert”, so Widder weiter. Die Oper “scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung” zeige heutige Wege des Musiktheaters auf, sei Literaturoper, Gesellschaftssatire, Welttheater und postmoderne Kunst in einem. Durch die zugleich intelligente, sinnliche und witzige Konstruktion biete sie sich auch für Opernneulinge an.

 Die Oper ist auch Inhalt des Patenschulprojekts Nordstadtschule, bei dem sich Schüler der Klassen 7 bis 9 von Herbst 2010 an in ihrem Unterricht in allen Fächern der Thematik und ihrer Umsetzung auf der Bühne angenähert haben.

 Karten für “Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung” gibt es ab 13,20 Euro (ermäßigt 6,85 Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und im Internet auf www.theater-pforzheim.de

 

Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung
Komische Oper von Detlev Glanert nach Cristian Dietrich Grabbe
Libretto von Jörg W. Gronius

 Musikalische Leitung: Tobias Leppert | Inszenierung: Wolf Widder | Bühne und Kostüme: Sybille Schmalbrock | Dramaturgie: Doreen Röder

 Mit: Daniel Lager (Der Teufel), Aleksey Ivanov (Der Baron), Katja Bördner (Liddy, seine Tochter), Cornelius Burger (Freiherr von Mordax), Marek Reichert (Herr von Wernthal), Gerd Jaburek (Rattengift, ein Dichter), Markus Francke (Mollfels), Hans Gröning (Der Schulmeister), Elif Aytekin (Gottliebchen, sein Schüler), Anna-Lena Denk/Babett Dörste/Steffen Fichtner/Axel Humbert (Vier Naturhistoriker) und Statisterie

 Badische Philharmonie Pforzheim

 

Premiere am Samstag, 21. Mai, 19.30 Uhr im Großen Haus

Präsentation Patenschulprojekt Nordstadtschule am Donnerstag, 12. Mai um 15 Uhr im Foyer

Matinee am Sonntag. 15. Mai um 11 Uhr im Foyer

Mittendrin am Montag, 30. Mai um 20 Uhr im Foyer

Weitere Vorstellungen am Freitag, 27. Mai um 20 Uhr und Samstag, 4. Juni um 19.30 Uhr, Samstag, 18. Juni um 19.30 Uhr und Donnerstag, 30 Juni um 20 Uhr sowie an weiteren Terminen im Juli; alle Veranstaltungen außer der Premiere jeweils mit Einführung 20 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Foyer