Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Neues Leitungsteam 2018, IOCO Aktuell, 12.11.2016

November 12, 2016  
Veröffentlicht unter IOCO Aktuell, Oper, Schauspiel, Staatstheater Nürnberg

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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg Leitung  2018

Jens-Daniel Herzog, Jan Philipp Gloger, Goyo Montero

Seit dem 1.3.2016 ist Kontinuität am Staatstheater Nürnberg langfristig gesichert. Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, der Bayerische Staatsminister Dr. Markus Söder und die Kulturreferentin der Stadt, Prof. Dr. Julia Lehner stellten im März 2016 den für 2018 bestellten Nachfolger von Staatsintendant Peter Theiler vor: Jens-Daniel Herzog (52).

Staatstheater Nürnberg / Neues Leitungsteamvon links Goyo Montero, Christian Ruppert, Jens-Daniel Herzog, Prof. Dr. Julia Lehner, Jan Philipp Gloger © Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg / Neues Leitungsteamvon links Goyo Montero, Christian Ruppert, Jens-Daniel Herzog, Prof. Dr. Julia Lehner, Jan Philipp Gloger © Staatstheater Nürnberg

Am 9.11.2016 stellte Jens-Daniel Herzog die künftigen Spartenleiter für Schauspiel und Ballett vor: Der Regisseur Jan Philipp Gloger wird das Amt des Schauspieldirektors übernehmen, Goyo Monteros Vertrag als Ballettdirektor und Chefchoreograph wird um weitere fünf Jahre verlängert. Jens-Daniel Herzog wird selbst die Aufgaben des Operndirektors wahrnehmen. GMD Marcus Bosch wird 2018 das Staatstheater verlassen. Ein Nachfolger für Bosch als GMD wurde noch nicht bestellt.

Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner sagte zur Eröffnung der Pressekonferenz: „Das Team des Staatstheaters ab 2018 steht: Dem Staatsintendanten Jens-Daniel Herzog, der auch das Amt des Operndirektors übernimmt, steht mit Jan Philipp Gloger einer der interessantesten jungen Regisseure der Republik an der Seite. Besonders freut mich auch, dass Goyo Montero seine überaus erfolgreiche und spannende Arbeit als Ballettdirektor bis 2023 in Nürnberg fortsetzen wird.“  Jens-Daniel Herzog betonte, dass die Neubesetzung der Schauspieldirektion mit dem Vertragsende von Klaus Kusenberg einhergehe und äußerte große Anerkennung für die Leistungen des amtierenden Schauspielchefs: „Klaus Kusenberg hat das Schauspiel Nürnberg 18 Jahre lang geleitet und hier hervorragende Arbeit für die Stadt und das Publikum gemacht.“ Mit der Berufung des jungen Regisseurs Jan Philipp Gloger als „jüngsten Schauspieldirektor an einem großen deutschen Theater“ geht nun auch ein Generationenwechsel einher: „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich mit Jan Philipp Gloger einen so profilierten Künstler gewinnen konnte, der Spaß an alten Texten und an neuen Formen hat und mit dem ich eng zusammenarbeiten möchte. Beide wollen wir in Oper und Schauspiel ein Sänger- und Schauspieler-Ensemble aufbauen, das für diese Stadt steht und mit dem sich das Publikum identifizieren kann.“ – so Jens-Daniel Herzog.

Staatstheater Nürnberg / Schauspieldirektor Jan Phillipp Gloger © Katrin Binner

Staatstheater Nürnberg / Schauspieldirektor Jan Phillipp Gloger © Katrin Binner

Jan Philipp Gloger gab mit 25 Jahren sein Debüt am Bayerischen Staatsschauspiel, wurde mit 29 Jahren Leitender Regisseur am Staatstheater Mainz und hat im Alter von 30 Jahren die Bayreuther Festspiele mit einer Inszenierung des Fliegenden Holländers eröffnet. Inzwischen ist er 34 und bereitet gerade seine 27. Schauspielinszenierung vor, diesmal eine Uraufführung von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Zuvor war er unter anderem am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, dem Staatsschauspiel Dresden, dem Deutschen Theater und der Schaubühne Berlin beschäftigt. Als Opernregisseur hat er unter anderem an der Semperoper Dresden, an den Opern in Frankfurt, Zürich und Amsterdam und zuletzt am Royal Opera House Covent Garden in London gearbeitet. Jan Philipp Gloger stellte sich im Rahmen der Pressekonferenz mit den Worten vor: „Dass ich diesen ‚Job‘, meine Position als Schauspieldirektor mit größter Freude und Euphorie antrete, das liegt daran, dass mir das Schauspiel Nürnberg als wunderbare Möglichkeit erscheint, einen lang gehegten Wunsch Realität werden zu lassen: Nämlich die Erfahrungen, Kräfte und auch Verbindungen, die ich in nun auch schon gut neun Jahren als Schauspielregisseur gesammelt habe, an einem Ort und in einem Haus zu bündeln. […]

Ich glaube an das Vertrauen als wichtigsten Rohstoff im Theater. Deswegen glaube ich auch an das Ensembletheater, an dieses wertvolle, einzigartige Instrument, das uns erlaubt, kontinuierlich mit einem festen Kreis von Künstlern an einem Ort zu leben und zu arbeiten und das wir in Deutschland zum Glück NOCH haben.“ An gleicher Stelle versprach der junge Regisseur, während seiner Amtszeit ein breites Spektrum der Stoffe, Themen, Theaterformen und -ästhetiken in Nürnberg anzubieten.

Staatstheater Nürnberg / Neuer Ballettdirektor Goyo Montero © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg / Neuer Ballettdirektor Goyo Montero © Ludwig Olah

Die erfolgreiche Arbeit des spanischen Ballettdirektors Goyo Montero, den Staatsintendant Peter Theiler bereits 2008 nach Nürnberg verpflichtete, wird unter der Intendanz von Jens-Daniel Herzog fortgesetzt. Der Vertrag des Spaniers wird um weitere fünf Jahre, bis 2023, verlängert. Dazu sagte der kommende Staatsintendant: „Eine große Ehre ist für mich, dass der Ballettdirektor Goyo Montero seine Arbeit am Staatstheater Nürnberg fortsetzen möchte. Ich habe mehrere Arbeiten von Goyo Montero gesehen und war einfach nur begeistert.

Das ist eine ausdrucksstarke, berührende und heutige Tanzsprache, mit Lust zum Erzählen und einem überraschenden Umgang mit dem Raum, den ich so anderswo noch nicht gesehen habe. Dazu kommt eine großartige Company sowohl bei den Solisten als auch im Ensemble und ein tolles, lebendiges und altersmäßig auf die beste Weise durchmischtes Publikum, das Goyo und seine Mitstreiter für sich gewonnen haben.“ Unter Goyo Monteros Leitung hat sich die neu ausgerichtete Sparte Ballett binnen kürzester Zeit etabliert: Die Compagnie wuchs in acht Jahren von 16 auf 22 Tänzerstellen, darüber hinaus befindet sich seit der Spielzeit 2015/2016 die Young Companie im Aufbau mit derzeit 4 Tänzerstellen. Grundlage für das Wachstum des Ballettensembles war die außerordentlich erfolgreiche künstlerische Arbeit Goyo Monteros, die von seiner ersten Nürnberger Spielzeit an mit einer enormen Besuchersteigerung für den Tanz im Staatstheater einher ging. Als Chefchoreograph hat Goyo Montero für Nürnberg 13 Uraufführungen für das Ensemble kreiert, zuletzt die Ballette „Latent“ (2015) und „Four Quartets“ (2016).

Neben seinen eigenen Werken gelang es dem Nürnberger Ballettdirektor auch, international höchst renommierte Choreographen für eine Zusammenarbeit mit der Nürnberger Compagnie zu gewinnen, wie u.a. Jirí Kylián, Mats Ek, Nacho Duato, Mauro Bigonzetti, William Forsythe und Christian Spuck. Internationale Gastspiele führten das Staatstheater Nürnberg Ballett u.a. nach Biarritz, Lausanne und Moskau.

Für sein Wirken als Choreograph und Leiter des Staatstheater Nürnberg Ballett wurde Goyo Montero u.a. ausgezeichnet mit dem Premio Nacional de Danza (2011), mit dem Kulturpreis Bayern (2014) und dem IHK-Kulturpreis der Mittelfränkischen Wirtschaft (2009). Mehrfach wurden Goyo Montero und sein Ensemble von den internationalen Fachmagazinen Dance for You und Dance Europe nominiert in den Kategorien beste Compagnie, beste Choreographie und beste Tänzer*innen. Goyo Montero äußerte sich zu seiner Vertragsverlängerung: „Es war immer mein Traum, eine eigene Ballettcompagnie zu leiten. Als Peter Theiler mich 2008 nach Nürnberg berufen hat, konnte ich diesen Traum an einem großartigen Haus verwirklichen, wofür ich immer dankbar sein werde. In den vergangenen acht Spielzeiten konnten wir viel erreichen: Eine eigene Handschrift entwickeln, die Compagnie ausbauen, internationale Gastchoreographen für Nürnberg gewinnen und nicht zuletzt den Dialog mit unserem Publikum intensivieren, das stetig mit uns wächst. Ich schätze mich glücklich, dass ich diese Arbeit unter Jens-Daniel Herzog fortführen kann, um noch mehr für das Ballett in Nürnberg zu erreichen. Denn ich glaube absolut an das enorme Potential der Sparte Tanz und in diesem Sinne freue ich mich auf die künftige gemeinsame Reise.

GMD Marcus Bosch verläßt 2018 das Staatstheater

Generalmusikdirektor Marcus Bosch wird seinen Vertrag über 2018 hinaus auf eigenen Wunsch nicht verlängern, wie dieser in einer Presseerklärung im Vorfeld bereits mitgeteilt hatte. Nach sieben Jahren der Orchesterleitung wird er dem Ruf folgen, zum Wintersemester 2018 eine volle Professur für Dirigieren und die Leitung des Hochschulorchesters an der Hochschule für Musik und Theater München zu übernehmen. Jens-Daniel Herzog dankte Marcus Bosch für seine Verdienste und äußerte zur Neubesetzung des GMD-Postens: „Als Leiter der Opernsparte wünsche ich mir für die musikalische Seite unserer Arbeit am Staatstheater Nürnberg einen Neuanfang. Dafür brauche ich einen musikalischen Partner, der gemeinsam mit mir dieses Ziel mit voller Kraft verfolgt. Ich werde mich ab sofort auf die Suche nach einem neuen Generalmusikdirektor machen und mich dabei auch mit den Musikern der Staatsphilharmonie Nürnberg abstimmen.“ IOCO/PMSttN/ 12.11.2016

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Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Musical Sugar – Manche mögens heiß, 29.10.2016

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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Musical  „Sugar – Manche mögen´s heiß“

Sophie Berner folgt Marylin Monroe als Sugar Kane

Premiere 29.11.2016, weitere Vorstellungen 4.11.2016, 6.11.2016, 23.11.2016, 3.12.2016, 20.12.2016, 23.12.2016, 27.12.2016, 31.12.2016 15.00 Uhr und 19.30 Uhr, 8.01.2017, 22.01.2017, 23.01.2017…

Musical-Komödie von Jule Styne,  Buch von Peter Stone nach dem Film Some Like It Hot von Billy Wilder und I. A. L. Diamond, basierend auf einer Story von Robert Thoeren, Gesangstexte von Bob Merrill Musik von Jule Styne, Deutsch von Peter Ensikat.
 Nürnberg / Staatstheater_Musical Sugar - manche mögens heiß © Jutta Missbach

Nürnberg / Staatstheater_Musical Sugar – manche mögens heiß © Jutta Missbach

„Nobody’s perfect!“ – Schon gar nicht die Jazzmusikerinnen Josephine und Daphne, die mit einer Girlband für ein Engagement vom kalten Chicago Al Capones ins sonnige Miami reisen. Denn in Wahrheit verbergen sich hinter der weiblichen Fassade die beiden arbeitslosen Musiker Joe und Jerry. Sie sind in Chicago unfreiwillige Zeugen eines Mafiamordes geworden und stehen nun auf der Abschussliste von Gangsterboss Spats Palazzo. Da kommt das Stellenangebot einer Damencombo wie gerufen: Saxofon und Bass, jung, weiblich, dringend gesucht. Und so gehen Joe und Jerry, ausstaffiert mit Perücken, Brustattrappen und Stöckelschuhen, als Josephine und Daphne auf Tournee. Bald sorgt aber nicht nur die neue ungewohnte Identität für Verwirrung und ständige Probleme. In Gegenwart der charismatischen Sugar Kane, Ukulele-Spielerin und Band-Frontfrau, die sich in Florida auf die Suche nach einem millionenschweren Ehemann begeben will, fällt es Joe und Jerry erst recht schwer, ihre Frau zu stehen. Als dann auch noch Spats Palazzo und seine Gang auf der Suche nach den Mordzeugen in Miami auftauchen, wird die Verwechslung perfekt.Der Filmklassiker Manche mögen’s heiß von Kultregisseur Billy Wilder aus dem Jahr 1959 diente als Vorlage für das Erfolgsmusical mit der swingenden Musik von Jule Styne. Star der Schwarzweiß-Komödie, die seither Generationen von Kinobesucher*innen begeisterte, war Hollywood-Diva Marilyn Monroe in der Rolle der lasziv-naiven Blondine Sugar Kane. Am Staatstheater Nürnberg wird Sophie Berner die Rolle interpretieren. Sie begeisterte bereits als schrille Lina Lamont in „Singin‘ in the rain“ und als bissige Lilli Vanessi in „Kiss me, Kate“ das Publikum. Regisseur Thomas Enzinger und sein Ausstatter Toto, bestens durch ihre Inszenierungen von „My Fair Lady“, „Im Weißen Rössl“ und „Kiss me, Kate“ bekannt, bringen die temporeiche Musical-Komödie und den Charme der „Roaring Twenties“ auf die Bühne des Opernhauses.

Musikalische Leitung: Volker Hiemeyer, Inszenierung: Thomas Enzinger, Bühne und Kostüme: Toto , Chor: Tarmo Vaask, Choreographie: Ramesh Nair, Dramaturgie: Christina Schmidl
 Nürnberg / Staatstheater_Musical Sugar - manche mögens heiß © Jutta Missbach

Nürnberg / Staatstheater_Musical Sugar – manche mögens heiß © Jutta Missbach

Tagesaktuelle Besetzung: 29.10.2016 – Volker Hiemeyer (Musikalische Leitung), Marianne Larsen (Sweet Sue), Sophie Berner (Sugar Kane), Thomas Peters (Bienstock), Andreas Köhler (Joe (Josephine)), Oliver Severin (Jerry (Daphne)), Richard Kindley (Sir Osgood Fielding), Timothy Hamel (Impresario), Robert Johansson (Spats Palazzo (Gamasche)), Tobias Brönner (Nr. 1), Luke Giacomin (Nr. 2), Jurriaan Bles (Nr. 3), Fredrik Andersson (Nr. 4), David Valls (Nr. 5), Timothy Hamel (Knuckles Norton), Alexander de Paula (Erster Gangster), Emanoel Velozo (Zweiter Gangster), Jurriaan Bles (Taxifahrer), Franziska Trunte (Olga), Sabrina Reischl (Dolores), Barbara Weiß (Mary Lou), Martina Langbauer (Rosella), Anouk Roolker (Amy), Zinovia Zafeiriadou Vidovic (Evlyn), Raquel Luis (Gloria), Fredrik Andersson (Hotelpage), Anouk Roolker (Musicalensemble), Fredrik Andersson (Musicalensemble), Jurriaan Bles (Musicalensemble), Tobias Brönner (Musicalensemble), Luke Giacomin (Musicalensemble), Sabrina Reischl (Musicalensemble), Franziska Trunte (Musicalensemble), Barbara Weiß (Musicalensemble), Diana Duarte (Young Company Staatstheater Nürnberg Ballett), Sofie Vervaecke (Young Company Staatstheater Nürnberg Ballett), Max Ossenberg-Engels (Young Company Staatstheater Nürnberg Ballett), David Valls (Young Company Staatstheater Nürnberg Ballett), Staatsphilharmonie Nürnberg, Mitglieder des Opernchores des Staatstheater Nürnberg, N.N.

Bei „Musical aktuell“ am Dienstag, 25. Oktober, 18 Uhr, gibt das Leitungsteam im Gluck-Saal erste Einblicke in die Produktion. Anschließend besteht die Möglichkeit, eine Probe zu besuchen.

Premiere 29.11.2016, weitere Vorstellungen 4.11.2016, 6.11.2016, 23.11.2016, 3.12.2016, 20.12.2016, 23.12.2016, 27.12.2016, 31.12.2016 15.00 Uhr und 19.30 Uhr, 8.01.2017, 22.01.2017, 23.01.2017…..

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Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Premiere Boris Godunow, 01.10.2016

September 26, 2016  
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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

 Boris Godunow von Modest Mussorgski
Erste Premiere der Saison 2016/2017 – Urfassung von 1869

am Samstag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr, läutet Boris Godunow die neue Spielzeit im Opernhaus ein. Für Regisseur Peter Konwitschny ist es die erste „Boris“-Inszenierung seiner langen Karriere. Die Premiere wird live auf BR-Klassik übertragen.

Peter Konwitschny, der sein Regie-Debüt in Nürnberg bereits 1990 gab, zeichnet Boris Godunow als Hin- und Hergerissenen in einer Zeit massiver politischer Unruhen. „Ein Mensch mit einem Gewissen ist ungeeignet als Politiker“, sagt der Regisseur über seine Titelfigur. Konwitschny zählt zu den wichtigsten Regisseuren des internationalen Musiktheatergeschehens. Paris, Moskau, Tokyo, Graz, Berlin, seine Inszenierungen führten ihn um die ganze Welt. Nachdem er zuletzt in Nürnberg mit La Traviata eine bei Publikum wie Kritiker*innen gleichsam beliebte Inszenierung schuf, kehrt er nun erneut zurück nach Nürnberg, wo er neben der Eröffnungspremiere auch die letzte Opernpremiere der Spielzeit inszenieren wird, Giuseppe Verdis „Attila“.

Die Musikalische Leitung der Eröffnungspremiere der Spielzeit 2016/2017, die als Koproduktion mit der Göteborgs Operan und dem Theater Lübeck noch auf Reisen gehen wird, liegt in den Händen des GMD Marcus Bosch.

Die Titelpartie singt der Bass Nicolai Karnolsky, der erst vergangene Woche als erster Preisträger überhaupt mit dem neu ausgelobten Nicola Ghiuselev-Preis ausgezeichnet wurde. PMSttN

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Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Wiederaufnahme Rigoletto von Giuseppe Verdi, 20.09.2016

September 19, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Staatstheater Nürnberg

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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nurnberg / Rigoletto - Antonio Yang © Jutta Missbach

Staatstheater Nurnberg / Rigoletto – Antonio Yang © Jutta Missbach

Rigoletto von Giuseppe Verdi
Wiederaufnahme der populären Verdi-Oper

Wiederaufnahme  am 20.9.2016; weitere Termine 24.9.2016, 14.10.2016, 16.10.2016, 23.10.2016, 30.10.2016, 3.11.2016

Die vielbeachtete Neuinszenierung von Verdis Rigoletto aus der zurückliegenden Spielzeit ist wieder ab Dienstag, 20. September 2016 (19:30 Uhr) im Nürnberger Opernhaus zu sehen. Der Inszenierung des jungen Regieteams Verena Stoiber (Regie) und Sophia Schneider (Bühne und Kostüme) in Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Generalmusikdirektor Marcus Bosch attestierte eine Opernzeitschrift der Interpretation gleichermaßen Mut und Plausibilität. In der Wiederaufnahmevorstellung (20.9.) ist Ensembleneumitglied Ina Yoshikawa als Gilda zu erleben, Rigoletto gibt der polnische Bariton Mikolaj Zalasinski, den Herzog von Mantua der Koreaner David Yim, Maddalena singt die österreichische Mezzosopranistin Ida Aldrian, Sparafucile wird vom weißrussischen Bassisten Alexey Birkus übernommen. Es spielt die Staatsphilharmonie Nürnberg unter der Leitung von Marcus Bosch.

Tagesaktuelle Besetzung: 24.09.2016 Marcus Bosch (Musikalische Leitung), Mikolaj Zalasinski (Rigoletto), David Yim (Herzog von Mantua), Michaela Maria Mayer (Gilda), Alexey Birkus (Sparafucile), Ida Aldrian (Maddalena), Solgerd Isalv (Giovanna), Jens Waldig (Graf von Monterone), Benjamin Weaver (Marullo), Yongseung Song* (Borsa), Suren Manukyan (Graf von Ceprano), Zinovia Zafeiriadou Vidovic (Gräfin von Ceprano), Tobias Link (Ein Gerichtsdiener), Angelika Straube (Herzogin von Mantua), Staatsphilharmonie Nürnberg, Chor des Staatstheater Nürnberg.   PMStN

Rigoletto:  Wiederaufnahme  am 20.9.2016; weitere Termine 24.9.2016, 14.10.2016, 16.10.2016, 23.10.2016, 30.10.2016, 3.11.2016

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