Nürnberg, Meistersingerhalle, Simone Young und Staatsphilharmonie: Liebeslieder, 08.07.2017

Juni 27, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Staatstheater Nürnberg

nuernberg.jpg

Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

8. Philharmonisches Konzert der Staatsphilharmonie Nürnberg

Liebeslieder

 Frédéric Chopin – Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11,  Oliver Messiaen – Turangalîla-Sinfonie

08.07.2016 – 20:00 Uhr

Die Staatsphilharmonie Nürnberg ist das große Orchester der Metropolregion Nürnberg und das zweitgrößte Opern- und Konzertorchester in Bayern. Neben circa 150 Opern- und Ballettvorstellungen im Opernhaus des Staatstheaters Nürnberg bestreitet sie jährlich acht Philharmonische Konzerte in der Meistersingerhalle, zahlreiche Sonderprojekte und Kinderkonzerte. Seit 1999 gestaltet sie das größte europäische Klassik-Open-Air mit über 70.000 Besuchern.

IOCO / Simone Young © IOCO

IOCO / Simone Young © IOCO

In dem Konzert  Liebeslieder  präsentiert die Staatsphilharmonie Nürnberg beim 8. und letzten Philharmonischen Konzert dieser Saison am Freitag, 8. Juli, um 20 Uhr in der Meistersingerhalle. Für das Konzert kommt die Australierin Simone Young, eine der erfolgreichsten Dirigentinnen weltweit und bis zum vergangenen Jahr Intendantin der Hamburger Staatsoper,  nach Nürnberg.

In der Meistersingerhalle wird Simone Young das große Werk dirigieren, mit dem sie 2005 ihren  Einstand bei den Philharmonikern Hamburg gegeben hat: die Turangalîla-Sinfonie des 1992 gestorbenen französischen Komponisten Olivier Messiaen, die zu den schönsten und sinnlichsten Sinfonien des 20. Jahrhunderts zählt. Messiaen, der wichtigste französische Komponist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, hat in seiner 1948 vollendeten Sinfonie eine sehr persönliche Version der Geschichte von Tristan und Isolde geschaffen. Eine Geschichte um Liebe, Sehnsucht und Begehren, deren Klänge selbst den Hörer verführen. Die Turangalîla-Sinfonie ist ein großer Hymnus auf die lebensspendende Kraft der Liebe. Messiaen vereinigt das groß besetzte Orchester mit einem Soloklavier, den elektronischen Klängen der Ondes Martenot und einer großen Zahl von Schlaginstrumenten, in denen der Einfluss indischer Gamelan-Ensembles hörbar wird. Simone Young, scheidende Intendantin der Hamburgischen Staatsoper, wird dieses sinnliche und zu den schönsten Sinfonien des 20. Jahrhunderts zählende Werk dirigieren.

Als Solistin des Ersten Klavierkonzerts von Frédéric Chopin, das wie kaum ein anderes Konzert den Solisten in den Mittelpunkt stellt, kehrt die junge Pianistin und ECHO-Klassik-Preisträgerin Olga Scheps nach Nürnberg zurück, wo sie bereits 2014 mit einem Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow zu Gast bei der Staatsphilharmonie Nürnberg war.

Vor dem Konzert, um 19.15 Uhr, führt Musikdramaturg Kai Weßler im Konzertführer live in die Werke ein. Im Anschluss an das Konzert findet eine Philharmonische Lounge im Foyer statt. PMStN / 8.7.2016

Staatstheater Nürnberg – Karten Hier:
Karten Kaufen

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Premiere Rigoletto von Giuseppe Verdi, 29.05.2016

nuernberg.jpg

Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

 Rigoletto  von Giuseppe Verdi

Staatstheater Nürnberg: Premiere 29. Mai 2016, weitere Vorstellungen  7.6.2016, 17.6.2016; 26.6.2016; 30.6.2016; 4.7.2016; 10.7.2016; 22.7.2016

Am Sonntag, 29. Mai 2016, 19 Uhr, feiert das Staatstheater Nürnberg mit Giuseppe Verdis Meisterwerk Rigoletto Premiere im Nürnberger Opernhaus. Die Regisseurin Verena Stoiber und die Bühnen- und Kostümbildnerin Sophia Schneider stellen sich mit dieser Inszenierung dem Nürnberger Publikum vor. In der Soirée am Montag, 23. Mai 2016, 18 Uhr, gibt das aufstrebende junge Team gemeinsam mit GMD Marcus Bosch und Dramaturgin Sonja Westerbeck im Gluck-Saal erste Einblicke in seine Nürnberger Inszenierung.

 Nürnberg / Staatstheater Premiere Rigoletto © Jutta Missbach

Nürnberg / Staatstheater Premiere Rigoletto © Jutta Missbach

Die Geschichte um den missgebildeten Hofnarren Rigoletto, der die amourösen Eskapaden seines Herrn, des Herzogs von Mantua, höhnisch befeuert, ist Gesellschaftsdrama und psychologisches Kammerspiel gleichermaßen. Keiner ahnt von dem Doppelleben des Spötters als liebender Vater, der seine einzige Tochter Gilda um jeden Preis vor den gewalttätigen Eroberungsversuchen des Herzogs bewahren will. Doch genau das misslingt und es beginnt ein verzweifelter Kampf um Liebe und Wahrheiten. Nicht nur die beiden weltbekannten Arien des Herzogs, „Questa o quella“ und „La donna è mobile“, sind längst Gassenhauer der klassischen Opernliteratur – die gesamte Partitur stellt einen Höhepunkt der italienischen Oper dar.

2014 gewannen Verena Stoiber und Sophia Schneider beim renommierten RING AWARD, dessen Partner auch das Staatstheater Nürnberg ist, nahezu alle Preise. Gelobt wurde das Team für seine „großartige Umsetzung des neuzeitlichen Musiktheaters, gepaart mit einer sehr detaillierten, menschlichen Personenführung“ (Begründung der Jury). Verena Stoiber war viele Jahre als Regieassistentin von Jossie Wieler und Calixto Bieito an der Oper Stuttgart tätig. Sophia Schneider arbeitete nach ihrem Studienabschluss ebenfalls häufig mit Calixto Bieito.

Das Ensemble um David Yim als Herzog von Mantua, Michaela Maria Mayer als Gilda, Mikolaj Zalasinski als Titelfigur Rigoletto und Jens Waldig als Graf von Monterone, Alexey Birkus als Sparafucile, Ida Aldrian als Maddalena sowie das Leitungsteam und die Staatsphilharmonie Nürnberg beschließen mit „Rigoletto“ den Premierenreigen dieser Spielzeit auf der Opernhausbühne, bevor es mit „Töt´ erst sein Weib!“ am 6. Juni im Dokuzentrum dann endgültig in den Spielzeit-Endspurt geht.

Premiere 29. Mai 2016, weitere Vorstellungen  7.6.2016, 17.6.2016; 26.6.2016; 30.6.2016; 4.7.2016; 10.7.2016; 22.7.2016

Staatstheater Nürnberg – Alle Karten Hier :
Karten Kaufen

Pressemeldung Staatstheater Nürnberg

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Premiere Wilhelm Tell von Friedrich Schiller, 04.06.2016

nuernberg.jpg

Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

  WILHELM TELL von Friedrich Schiller

Premiere 4.6.2016, weitere Vorstellungen 5.6.2016; 7.6.2016; 9.6.2016; 12.6.2016; 16.6.2016; 18.6.2016; 22.6.2016; 24.6.2016; 3.7.2016; 14.7.2016; 23.7.2016

Schillers Schauspiel Wilhelm Tell ist kein einfaches heroisches Freiheitsdrama. Es ist vielmehr ein komplexer und höchst poetischer Diskurs über die Triebkräfte von Freiheitsbewegungen und zugleich eine kritische Analyse des Freiheitsbegriffes sowohl auf privater wie nationaler Ebene. Gerade die Widersprüche des Textes und die Verweigerung einer eindeutigen politischen Parteinahme machen das Stück in unserer heutigen Zeit so aktuell.

Denn schon bei Schiller lassen sich die Gefährdungen von Befreiungs- und Demokratiebewegungen herauslesen. Wenn der Wunsch nach Fortschritt und Demokratie durch rückwärtsgewandte und nationalistische Motive überdeckt wird, geht es nicht mehr um staatliche Souveränität und persönliche Freiheit, sondern um Abschottung und  Abgrenzung. Volker Schmalöers Inszenierung fragt: Was passiert, wenn Wut und Unterdrückung auf (Politik-)Verdrossenheit stoßen? Wie gefährdet ist das Individuum in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und wie positioniert sich der Einzelne in der Masse?

Mit: Thomas Klenk (Hermann Gessler, Reichsvogt u.a.), Rainer Matschuk (Werner, Freiherr von Attinghausen u.a.), Julian Keck (Ulrich von Rudenz u.a.), Michael Hochstrasser (Werner Stauffacher), Stefan Drücke (Itel Reding / Rudolf der Harras u.a.), Heimo Essl (Walther Fürst u.a.), Daniel Scholz (Wilhelm Tell), Pius Maria Cüppers (Walther Tell / Rösselmann, der Pfarrer u.a.), Nicola Lembach (Arnold vom Melchtal u.a.), Stefan Lorch (Konrad Baumgarten u.a.), Josephine Köhler (Hedwig / Berta von Bruneck / Gertrud), Jörg Scheiring (Petermann, der Sigrist u.a.). Bühne: Valentina Crnkovi Kostüme: Falk Bauer  Musik: David Rimsky-Korsakow  Dramaturgie: Horst Busch

 Staatstheater Nürnberg – Alle Karten Hier :
Karten Kaufen

Pressemeldung Staatstheater Nürnberg

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Premiere George Kaplan – Rasante Diskurs Komödie, 28.5.2016

nuernberg.jpg

Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

PREMIERE: GEORGE KAPLAN – Rasante Diskurs-Komödie

Premiere 28.5.2016; weitere Termine 31.5.2016, 1.6.2016, 3.6.2016, 9.6.2016, 12.6.2016, 16.6.2016, 18.6.2016, 3.7.2016, 6.7.2016, 9.7.2016, 14.7.2016, 16.7.2016, 23.7.2016

Zum Saison-Finale in den Kammerspielen inszeniert Schauspieldirektor Klaus Kusenberg  George Kaplan, eine abgründige Komödie des französischen Dramatikers Frédéric Sonntag, die am Samstag, 28. Mai 2016, um 19.30 Uhr Premiere feiern wird.

Frédéric Sonntag, geboren 1978, hat mit George Kaplan eine berühmte Figur aus Hitchocks  Der unsichtbare Dritte wiederbelebt – jene Erfindung des CIA, die den lauteren Cary Grant im Dienste des Staates von einem Abenteuer ins nächste jagt – und daraus mit einer unbändigen Lust an Verschwörungstheorien eine rasante Komödie über die Unkontrollierbarkeit der Wirklichkeit und die Macht der Fiktion entworfen. Die fiktive Identität George Kaplan wird zum imaginären Bindeglied zwischen drei Welten: In der ersten verheddert sich eine radikal-dilettantisch politische Gruppe von Untergrundaktivisten in ihrer Tagesordnung, so dass die Weltrevolution bereits am Küchentisch zu scheitern droht. Der zweite Teil führt in die Welt von Hollywoods Elite-Drehbuchautoren und im dritten schließlich versucht eine fabulöse Geheimregierung aus Medien, Wirtschaft und Politik, die scheinbare Bedrohung der inneren Sicherheit des Landes abzuwenden.

„Es geht darum, Bilder zu erzeugen“, bringt eine Figur im Stück die Wirkkräfte medialer Mythen auf den Punkt: Bilder erschaffen neue Verbindungen und setzen die gesamte Welt wie ein Puzzle immer wieder neu zusammen. Doch wer bestimmt eigentlich unseren Blick auf die Welt? Und was verbirgt sich hinter George Kaplan? Eine reale Person? Ein Mythos? Oder gar eine Geheimwaffe, die die innere Sicherheit des Landes bedroht? War Alfred Hitchcock selbst Teil einer internationalen Verschwörung? Und kann ein Huhn die Welt retten?

Mit: Karen Dahmen (B), Bettina Langehein (E), Philipp Weigand (D), Christian Taubenheim (A), Thomas L. Dietz (C) Bühne: Günther Hellweg Kostüme: Franziska Isensee Video: Boris Brinkmann Dramaturgie: Friederike Engel – PMStTNg

Premiere 28.5.2016; weitere Termine 31.5.2016, 1.6.2016, 3.6.2016, 9.6.2016, 12.6.2016, 16.6.2016, 18.6.2016, 3.7.2016, 6.7.2016, 9.7.2016, 14.7.2016, 16.7.2016, 23.7.2016

 Staatstheater Nürnberg – Alle Karten Hier :
Karten Kaufen

Nächste Seite »