Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Die Fledermaus 31.12.2010

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Staatstheater Nürnberg

Die Fledermaus

Freitag, 31.12.2010 15:00 – 17:35 Uhr, Opernhaus

Operette von Johann Strauss

Libretto von Carl Haffner und Richard Genée nach dem Vaudeville “Le réveillon” von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
• Inszenierung: Waut Koeken
• Choreographie: Joshua Monten
• Bühne: Yannik Larivée
• Kostüme: Susanne Hubrich
• Choreinstudierung: Edgar Hykel
• Dramaturgie: Judith Debbeler

Tagesaktuelle Besetzung:
Andreas Paetzold, Kurt Schober (Gabriel von Eisenstein), Katharina Leitgeb (Rosalinde), Rainer Zaun (Frank, Gefängnisdirektor), Teresa Erbe (Prinz Orlofsky), Christopher Lincoln (Alfred, Gesangslehrer), Andrew Finden (Dr. Falke, Notar), Timothy Hamel (Dr. Blind, Advokat), Marlene Mild (Adele, Kammermädchen), Isabel Blechschmidt (Ida), Franz Suhrada (Frosch, Gerichtsdiener)

Eintrittspreise:
53.90 | 45.80 | 37.70 | 25.60 | 19.80 | 16.20 | 12.50 | 9.00 (Preis B)
Zum Inhalt:
Dr. Falke hat niemals verschmerzen können, dass Gabriel von Eisenstein ihn einst nach einer durchzechten Nacht im Fledermauskostüm im Stadtpark “ablegte”, von wo er morgens unter dem Gelächter der halben Stadt nach Hause laufen musste. Dass Eisenstein sich seinerseits in Gegenwart der Amtsgewalt nicht hat beherrschen können, muss er in Form einer einwöchigen Haftstrafe wegen Beamtenbeleidigung abbüßen, die er heute Abend antreten soll. Was wiederum Eisensteins Gattin Rosalinde wie gerufen kommt, denn ihr früherer Liebhaber Alfred hat sich überraschend zu Besuch angekündigt. Und so gibt sie ihrem Zimmermädchen Adele frei, die unter Vortäuschung einer kranken Tante einer Einladung zum rauschenden Ball des Prinzen Orlofsky nachkommen will. Dass aber schließlich alle Beteiligten sich abends bei Orlofsky wiedertreffen, weiß niemand von ihnen – außer Falke …

“Die Fledermaus” wurde bei ihrer Uraufführung am 5. April 1874 im Theater an der Wien ein gewaltiger Publikumserfolg, der das Werk bald nach Hamburg, Budapest, Paris, Amerika und Australien führte. Bis heute gilt sie als eine der meistgespielten Wiener Operetten überhaupt. Mit szenischer Schwungkraft und hintersinnigem Witz beleuchtet sie die Verwirrungen, Lüste und Beengungen der bürgerlichen Klasse sowie deren Drang, ihre sozialen, räumlichen und zeitlichen Fesseln zu sprengen. Bei Orlofsky soll sich erfüllen, was zu Hause oder im Gefängnis verwehrt bleibt. Und so versinken die Protagonisten – an der Nase herumgeführt von Falkes ausgeklügelter Intrige – im allgemeinen Schwindel der Champagnerverbrüderung und im Strudel von Strauss’ berühmt-berauschenden Walzern, Polkas und Galoppe. Eine Steilvorlage für das Team um den jungen belgischen Regisseur Waut Koeken, der 2009 mit Jacques Offenbachs “L’île de Tulipatan” und “Ba-ta-clan” sein Debüt an der Wiener Kammeroper feierte.

Für das Nürnberger Publikum hat die Fledermaus einen ganz besonderen Streich parat: den “Doppelfrosch”! Volker Heißmann und Martin Rassau, Stars des Fürther Komiker-Duos “Heißmann & Rassau”, werden als Gefängniswärter-Duo der “Nürnberger Fledermaus” ihre fränkische Note verpassen. Umso mehr “wienert” es bei den Silvestervorstellungen 2010, wenn der bekannte Wiener Schauspieler Franz Suhrada als “Special-Frosch” das Nürnberger Publikum begeistert. Das Wiener Original steht als international gefragter Frosch u. a. an der Volksoper Wien, am Opernhaus Hamburg und im fernöstlichen Tokio auf der Bühne.

Koproduktion mit der Opéra National du Rhin, Strasbourg

Termine:
Samstag, 27.11.2010 19:30 Uhr • Samstag, 04.12.2010 19:30 Uhr • Montag, 13.12.2010 20:00 Uhr • Samstag, 18.12.2010 19:30 Uhr • Dienstag, 21.12.2010 20:00 Uhr • Dienstag, 28.12.2010 20:00 Uhr • Freitag, 31.12.2010 15:00 Uhr • Freitag, 31.12.2010 19:00 Uhr • Sonntag, 09.01.2011 19:00 Uhr • Sonntag, 16.01.2011 19:00 Uhr • Montag, 24.01.2011 20:00 Uhr • Freitag, 28.01.2011 20:00 Uhr • Samstag, 05.02.2011 19:30 Uhr • Montag, 07.02.2011 20:00 Uhr • Donnerstag, 10.03.2011 20:00 Uhr • Sonntag, 13.03.2011 15:30 Uhr • Freitag, 01.04.2011 20:00 Uhr • Sonntag, 03.04.2011 19:00 Uhr • Freitag, 08.04.2011 20:00 Uhr

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Nürnberg trauert um Wulf Konold

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Staatstheater Nürnberg

 Staatstheater Nürnberg trauert um Wulf Konold

Am 24.6.2010  ist Prof. Dr. Wulf Konold, der Intendant des Nürnberger Theaters von 1996 bis 2008, nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Sein Tod bedeutet für die Stiftung Staatstheater Nürnberg einen großen Verlust. In den zwölf Jahren seiner Intendanz hat er das Theaterleben Nürnbergs geprägt und gestaltet und entscheidend dazu beigetra-gen, dass das Nürnberger Theater in den Rang eines Staatstheaters erhoben wurde.
1946 in Langenau bei Ulm geboren, studierte er Musikwissenschaft, Germanistik und Ge-schichte in Kiel, wo er auch promoviert wurde, außerdem Viola, Komposition und Dirigieren in Lübeck. 1975 wurde er Leiter der Abteilung Ernste Musik beim Saarländischen Rundfunk. Von 1978 bis 1981 war Konold – noch unter Generalmusikdirektor Hans Gierster – Chef-dramaturg des Musiktheaters in Nürnberg. An der Erstaufführung von Alexander von Zemlinskys Oper “Der Traumgörge” war er maßgeblich beteiligt.
Von 1982 bis 1987 war Wulf Konold Dramaturg und Künstlerischer Berater an der Nieder-sächsischen Staatsoper Hannover. Seinen guten Ruf begründeten nicht zuletzt die wissen-schaftlichen Publikationen, die sein Theaterschaffen stets begleiteten. Sein in Zusammen-arbeit mit Rudolf Kloiber und Robert Maschka entstandenes “Handbuch der Oper” wurde zu einem Standardwerk. Von 1988 bis 1996 war Konold Chefdramaturg der Hamburgischen Staatsoper unter der Intendanz von Gerd Albrecht und Peter Ruzicka und hat einen heraus-ragenden Beitrag zu dieser bedeutenden Ära geleistet.

1996 wurde Konold Generalintendant und Operndirektor des Theater Nürnberg, das 2003 zum Staatstheater ernannt wurde. Konold sorgte für eine systematische Erweiterung des Repertoires und bekam mit dem jungen Dirigenten Philippe Auguin einen profilierten künst-lerischen Partner zur Seite. Konold baute ein junges Sängerensemble auf, aus dem so be-kannte Sänger wie Gerhard Siegel, Marina Prudenskaya und Nikolai Schukoff hervorgin-gen, engagierte zahlreiche junge Regieteams, aber auch erfahrene Regisseure wie Hansgünther Heyme. Mit der Verpflichtung von Klaus Kusenberg als Schauspieldirektor und Daniela Kurz als Direktorin des Tanztheaters sorgte Konold für eine entschiedene Neuposi-tionierung der Schauspiel- und der Tanzsparte.

Internationale Koproduktionen, etwa mit den Opernhäusern in Linz und Oslo und den Salz-burger Festspielen, machten das Nürnberger Theater unter Wulf Konolds Intendanz weithin bekannt. Einen Markstein in der Geschichte der Nürnberger Oper stellte die Tournee nach Peking im Herbst 2005 dar, bei der Wagners Tetralogie “Der Ring des Nibelungen” erstmals vollständig in China gezeigt wurde. Weitere Gastspiele, etwa zum Hongkong Arts Festival oder in die Nürnberger Partnerstadt Shenzhen, schlossen sich an. Insbesondere um die Zeitgenössische Musik machte sich Konold verdient, zahlreiche Uraufführungen bezeugen dies – stellvertretend seien Luca Lombardis “Prospero”, Wilfried Hillers “Wolkenstein” und Karola Obermüllers “Dunkelrot” genannt.

Von 2005 bis 2009 hatte Konold die Intendanz der Ludwigsburger Festspiele inne. Neben seiner theaterpraktischen Arbeit übte Wulf Konold auch etliche Lehrtätigkeiten aus. 2001 wurde er zum Honorarprofessor an der Musikhochschule Nürnberg ernannt, außerdem war er Honorarprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Wulf Konold hinterlässt zwei Söhne aus erster und eine Tochter aus zweiter Ehe.

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Oper aktuell: Ariadne auf Naxos 28.6.2010 Premiere 4.7.2010

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Staatstheater Nürnberg

Oper aktuell: Ariadne auf Naxos

Sehr geehrte Damen und Herren,

einige Tage vor der Premiere von Richard Strauss‘ “Ariadne auf Naxos” findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Oper aktuell” am 28. Juni 2010, um 18:00 Uhr, im Gluck-Saal eine Einführungssoirée statt.

Die die Produktion betreuende Dramaturgin Judith Debbeler und weitere Mitglieder des Leitungsteams stellen das Stück und die Inszenierung vor. Ulrich Proschka, der die szenische Einstudierung am Staatstheater Nürnberg leitet, wird das Regiekonzept zu dieser äußerst beliebten Strauss-Oper erläutern. Im Anschluss sind die Besucher eingeladen, einen Teil der Bühnenorchesterprobe zu verfolgen und sich einen Vorgeschmack auf die Premiere am 4. Juli 2010 zu holen.

Karten für die Soirée-Veranstaltung “Oper aktuell” sowie die Vorstellungen von “Ariadne auf Naxos” können über die Tickethotline Tel. 0180 – 5 – 231 600 oder die Homepage des Staatstheaters bestellt werden: www.staatstheater.nuernberg.de
Für eine Veröffentlichung dieser Meldung wären wir sehr dankbar. Den Text dieser Pressemitteilung finden Sie auch im Presseportal der Homepage des Staatstheater Nürnberg, ab Freitag Nachmittag steht Ihnen dort auch Bildmaterial zur Produktion zur Verfügung: www.staatstheater.nuernberg.de

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Neuer GMD für Nürnberg – Vertragsunterzeichnung und erste Pressekonferenz von Marcus Bosch, 18.06.2010

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Staatstheater Nürnberg

Neuer GMD für Nürnberg – Vertragsunterzeichnung mit  Marcus Bosch

Am 18.6.2010 unterzeichneten Marcus Bosch und Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in München den Vertrag des neuen Generalmusikdirektors (GMD) am Staatstheater Nürnberg, im Beisein von Staatsintendant Peter Theiler und dem Geschäftsführenden Direktor Albrecht Döderlein. In einer Pressekonferenz der Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner stellte sich Marcus Bosch anschließend erstmals der Presse in Nürnberg vor.

Marcus Bosch, derzeit als GMD am Stadttheater Aachen verpflichtet, wird das Amt in Nürnberg zum Spielzeitbeginn 2011/12 antreten. Für seine erste Spielzeit gilt ein Übergangsvertrag, da er in der Saison 2011/12 auch in Aachen noch seine Verpflichtungen als GMD erfüllen wird. Ab der Spielzeit 2012/13 wurde ein Fünfjahresvertrag für Nürnberg vereinbart, der Vertrag in Aachen wird zum Som-mer 2012 vorzeitig aufgelöst. Marcus Bosch hob hervor, dass die Vertragsverhandlungen von allen Seiten mit großer Fairness und Verständnis geführt worden seien und bedankte sich bei den Vertre-tern der Stadt Aachen für das Entgegenkommen, da dort ursprünglich ein Auflösungsvertrag erst ab 2014 vorgesehen war.

Marcus Bosch wird sich zur Spielzeiteröffnung 2011 mit der Einstudierung von Richard WagnersDie Meistersinger von Nürnberg” in der Noris vorstellen. Obwohl die Planung für seine erste Opernsaison schon vor seiner Verpflichtung abgeschlossen waren, betont der neue GMD, dass der vorgesehene Spielplan nur “Wunschstücke” enthalte, denen er mit großer Freude entgegen sähe. Er freue sich sehr auf die Stadt, die er als sehr wach und aufmerksam empfindet und die er in den nächsten Monaten intensiv kennen lernen möchte. Seinen künftigen Aufgaben in Nürnberg sehe er mit großer Vorfreude und Optimismus entgegen.

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Vertragsunterzeichnung

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Staatstheater Nürnberg

 Vertragsunterzeichnung Marcus Bosch

Wie der Stiftungsrat in seiner Sitzung vom 12. April 2010 beschlossen hat, wird der Dirigent Marcus Bosch ab der Spielzeit 2011/2012 neuer Generalmusikdirektor des Staatstheater Nürnberg. Am Donnerstag, 17. Juni 2010, werden Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Marcus Bosch im Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kunst den Vertrag unterschreiben, im Beisein von Staatsintendant Peter Theiler und dem Geschäftsführenden Direktor Albrecht Döderlein.

Am gleichen Tag findet im Büro von Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner, um 13 Uhr, eine Pressekonferenz statt, bei der sich der neue Generalmusikdirektor Marcus Bosch persönlich vorstellen wird: am Hauptmarkt 18, 3. Stock, Zimmer 319.
Wir laden Sie dazu herzlich ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Junge Solisten beim Familienkonzert am 13. Juni 2010

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Staatstheater Nürnberg

Junge Solisten beim Familienkonzert am 13. Juni

Bei einem Familienkonzert am Sonntag, den 13. Juni, um 11 Uhr im Opernhaus stellt Nürn-bergs musikalischer Nachwuchs sein Können unter Beweis. Rudolf Wundling, Leiter der Musikschule Nürnberg, dirigiert das Nürnberger Jugendorchester, Musiktheaterpädagogin Gudrun Bär moderiert das Konzert.

Sechs junge Solisten präsentieren sich bei dem etwa einstündigen Konzert. Der erst zehn-jährige Xuanjia Hua wird den dritten Satz aus Dmitri Kabalewskis Klavierkonzert Nr. 4 (“Pra-ger Konzert”) spielen. Den ersten Klavierunterricht erhielt er mit sechs Jahren, 2008 gewann er den 1. Preis beim Regionalwettbewerb “Jugend musiziert”. Er tritt bereits regelmäßig im Konzert auf und wird vom Förderverein zur Unterstützung musikalischer Jugendlicher e.V. in Nürnberg gefördert. Auch Florian Gaede, der seit seinem sechsten Lebensjahr Cellounterricht hat, gewann 2008 den 1. Preis beim Regionalwettbewerb “Jugend musiziert”. Seitdem wurde er mit zahlreichen weiteren Preisen bedacht, zuletzt 2010 mit dem 1. Preis in der Solowertung des Regionalwettbewerbs “Jugend musiziert”.
Lukas Beier (Klarinette) und Markus Czieharz (Trompete) – beide werden demnächst 15 Jahre alt – wurden bereits auf Bundesebene bei “Jugend musiziert” ausgezeichnet: 2009 gewannen sie dort den 1. Preis. Lukas Beier nimmt seit 2009 an der studienvorbereitenden Ausbildung an der Musikschule Nürnberg teil, wo er neben Klarinette auch in den Fächern Klavier und Musiktheorie unterrichtet wird. Beim Familienkonzert spielt er aus Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur den zweiten Satz. Markus Czieharz hat auf der Trompete bereits das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold erworben und nahm 2009 an einem Meisterkurs der Sommerakademie der Musikhochschule Detmold teil. Seit Ende 2009 ist er Mitglied des Bundesjugendorchesters.

Luigi Cherubinis 1. Sonate für Horn und Streicher spielt der 12-jährige Dietrich Lamparth, seit 2009 Mitglied des Nürnberger Jugendorchesters. Er hat seit 2005 Hornunterricht und wurde 2009 Zweiter beim Landeswettbewerb “Jugend musiziert”. Mit fünf Jahren begann Maximilian Lange (10) mit dem Schlagzeugunterricht, zwei Jahre später kam das Marimba-phon hinzu. Erst kürzlich holte er den 1.Preis beim Internationalen Marimba-Wettbewerb “Marimba-Festival 2010″. Er spielt in verschiedenen Ensembles, darunter der Samba-Gruppe der “Musikschule Nürnberg”.

Im Anschluss an das Konzert findet wieder das beliebte Instrumentenkarussell im Foyer des Opernhauses statt, bei dem die jungen Musiker ihre Instrumente vorstellen.

Karten (6,90 bis 19,80 Euro) gibt es unter 0180-5-231-600, unter www.staatstheater.nuernberg.de und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Expediton Oper: Nabucco 14.6.2010

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Staatstheater Nürnberg

Expediton Oper: Nabucco

Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg feiern den Abschluss einer intensiven Theaterrecherche
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einer Feierstunde im Gluck-Saal schließen am 14. Juni, um 18:30 Uhr, Schüler der
Klasse 9 e der Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg ihre “Expedition Oper” ab. Nach der Präsentation der Arbeitsergebnisse und der Eröffnung einer Ausstellung über ihre eigenen Recherchen zu “Nabucco” findet das Projekt seinen Höhepunkt in einem gemeinsamen Besuch der Oper. Im Programmheft befindet sich an diesem Abend ein von den Schülern selbst gestalteter Einleger, womit sie die Besucher zur Ausstellung im 2. Rang einladen.

Seit Februar 2010 setzen sich die 24 Schüler sowohl fächerübergreifend in der Schule mit Klassenleiterin Kathrin Walter und Musik- und Englischlehrerin Miriam Geyer als auch am Staatstheater mit Theaterpädagogin Gudrun Bär intensiv mit der Oper “Nabucco” auseinander. Dabei standen Führungen durch das Opernhaus und seine Werkstätten, Workshops zu Libretto, Figurenanalyse und Ausstattung sowie ein Besuch der Bühnenorchesterprobe auf dem Programm. Die Schüler durften dabei in Rollen der Verdi-Oper schlüpfen und sich selbst als Opernsänger versuchen. Parallel behandelte die Klasse auch in der Schule Themen rund um die Verdi-Oper, so bearbeiteten die Schüler einzelne Textstellen und beschäftigten sich ausführlich mit Verdi und seiner Zeit.

Das theaterpädagogische Projekt “Expedition Oper”, das vom Staatstheater Nürnberg bereits in der zweiten Saison angeboten wird, lässt Schüler das Entstehen einer Operninszenierung mitverfolgen und am Beispiel einer ausgewählten Produktion in eigenen Projektarbeiten einzelne Arbeitsschritte nachvollziehen. Je nach Möglichkeiten der Schule und der jeweiligen Produktion können Projekterfahrungen fächerübergreifend zusammengetragen werden.

Zur Abschlussfeier dieser Expedition laden wir Sie herzlich ein.
Für eine Berichterstattung dazu wären wir Ihnen sehr dankbar. Den Text dieser Pressemitteilung finden Sie auch im Presseportal der Homepage des Staatstheater Nürnberg: www.staatstheater.nuernberg.de

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Tod und Verklärung Sonderkonzert zur Internationalen Orgelwoche Nürnberg (10.06., St. Lorenz)

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Staatstheater Nürnberg

 ”Tod und Verklärung”:
Sonderkonzert zur Internationalen Orgelwoche Nürnberg
(10.06., St. Lorenz)

Die Thematik von Leben, Sterben und Vergänglichkeit steht im Zentrum des Konzertprogramms beim Sonderkonzert zur Internationalen Orgelwoche am Donnerstag, 10. Juni, um 20:00 Uhr in der Lo-renzkirche. Neben Werken von Franz Liszt spielen die Nürnberger Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Christof Prick auch die Tondichtung “Tod und Verklärung” von Richard Strauss.

Franz Liszts 1881/82 komponierte Sinfonische Dichtung “Von der Wiege bis zur Bahre” beschreibt musikalisch die drei Eckpfeiler des menschlichen Lebens in ebenso vielen Sätzen. Dieses Spätwerk Liszts ist zum Teil kammermusikalisch angelegt, verzichtet auf die Emphase der früheren Tondichtun-gen des Komponisten und verweist damit klanglich wie harmonisch bereits auf zukünftige kompositorische Entwicklungen.

Der “Totentanz” von Liszt, schon 1849 entstanden und auch als “Paraphrase über das ‚Dies irae‘ be-zeichnet, ist inspiriert von der liturgischen Totenmesse, aber auch von der mittelalterlichen “Danse macabre”. Den düster-brillanten Solopart der Komposition spielt der Pianist Volker Banfield.

Den Abschluss des Konzerts bildet Richard Strauss’ 1890 uraufgeführte Tondichtung “Tod und Verklä-rung”, welche “die Todesstunde eines Menschen, der nach den höchsten Zielen gestrebt hatte”, musi-kalisch beschreibt. Dabei zeichnet das Werk den Todeskampf eines Schwerkranken bis zum letzten Atemzug nach: “Die Todesstunde naht, die Seele verlässt den Körper, um im ewigen Weltraume das vollendet in herrlichster Gestalt zu finden, was es hienieden nicht erfüllen konnte.”

Der Pianist Volker Banfield studierte u.a. bei Adele Marcus an der Juilliard School in New York und bei Leonard Shure an der University of Texas in Austin. Ausgedehnte Konzertreisen führten ihn nach Russland, Nord- und Süd-Amerika und in zahlreiche europäische Musikzentren. Neben seiner regen Konzerttätigkeit ist Banfield auch ein angesehener Pädagoge sowie ein gefragter Juror bei internatio-nalen Wettbewerben. Auf CD hat er etliche Raritäten (u.a. von Pfitzner und Hermann Goetz) einge-spielt.

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Junge Solisten beim Familienkonzert am 13. Juni 2010

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Staatstheater Nürnberg
4. Juni 2010

Junge Solisten beim Familienkonzert am 13. Juni

Bei einem Familienkonzert am Sonntag, den 13. Juni, um 11 Uhr im Opernhaus stellt Nürn-bergs musikalischer Nachwuchs sein Können unter Beweis. Rudolf Wundling, Leiter der Musikschule Nürnberg, dirigiert das Nürnberger Jugendorchester, Musiktheaterpädagogin Gudrun Bär moderiert das Konzert.

Sechs junge Solisten präsentieren sich bei dem etwa einstündigen Konzert. Der erst zehn-jährige Xuanjia Hua wird den dritten Satz aus Dmitri Kabalewskis Klavierkonzert Nr. 4 (“Pra-ger Konzert”) spielen. Den ersten Klavierunterricht erhielt er mit sechs Jahren, 2008 gewann er den 1. Preis beim Regionalwettbewerb “Jugend musiziert”. Er tritt bereits regelmäßig im Konzert auf und wird vom Förderverein zur Unterstützung musikalischer Jugendlicher e.V. in Nürnberg gefördert. Auch Florian Gaede, der seit seinem sechsten Lebensjahr Cellounterricht hat, gewann 2008 den 1. Preis beim Regionalwettbewerb “Jugend musiziert”. Seitdem wurde er mit zahlreichen weiteren Preisen bedacht, zuletzt 2010 mit dem 1. Preis in der Solowertung des Regionalwettbewerbs “Jugend musiziert”.
Lukas Beier (Klarinette) und Markus Czieharz (Trompete) – beide werden demnächst 15 Jahre alt – wurden bereits auf Bundesebene bei “Jugend musiziert” ausgezeichnet: 2009 gewannen sie dort den 1. Preis. Lukas Beier nimmt seit 2009 an der studienvorbereitenden Ausbildung an der Musikschule Nürnberg teil, wo er neben Klarinette auch in den Fächern Klavier und Musiktheorie unterrichtet wird. Beim Familienkonzert spielt er aus Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur den zweiten Satz. Markus Czieharz hat auf der Trompete bereits das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold erworben und nahm 2009 an einem Meisterkurs der Sommerakademie der Musikhochschule Detmold teil. Seit Ende 2009 ist er Mitglied des Bundesjugendorchesters.

Luigi Cherubinis 1. Sonate für Horn und Streicher spielt der 12-jährige Dietrich Lamparth, seit 2009 Mitglied des Nürnberger Jugendorchesters. Er hat seit 2005 Hornunterricht und wurde 2009 Zweiter beim Landeswettbewerb “Jugend musiziert”. Mit fünf Jahren begann Maximilian Lange (10) mit dem Schlagzeugunterricht, zwei Jahre später kam das Marimba-phon hinzu. Erst kürzlich holte er den 1.Preis beim Internationalen Marimba-Wettbewerb “Marimba-Festival 2010″. Er spielt in verschiedenen Ensembles, darunter der Samba-Gruppe der “Musikschule Nürnberg”.

Im Anschluss an das Konzert findet wieder das beliebte Instrumentenkarussell im Foyer des Opernhauses statt, bei dem die jungen Musiker ihre Instrumente vorstellen.

Karten (6,90 bis 19,80 Euro) gibt es unter 0180-5-231-600, unter www.staatstheater.nuernberg.de und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Terminänderung Ballett aktuell 12.6.2010

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 Terminänderung “Ballett aktuell”

mit einer Uraufführung beschließen Ballettdirektor Goyo Montero und seine Compagnie ihre zweite Saison am Staatstheater Nürnberg. Die Einführungsveranstaltung zum Tanzstück “El sueño de la razón” (Der Traum der Vernunft) in der Reihe “Ballett aktuell” wird als Matinée am Samstag,
12. Juni, um 11:30 Uhr im Opernhaus stattfinden. Der ursprünglich im Monatsleporello angekündigte Termin am 8. Juni entfällt damit.

Ballettdirektor Goyo Montero, Ausstatterin Verena Hemmerlein und Dramaturg Johann Casimir Eule informieren im Gespräch über Hintergründe und Entstehung des neusten Werkes des spanischen Choreographen, das sich den beiden genialen Künstlerpersönlichkeiten Francisco de Goya und Ludwig van Beethoven widmet. Anschließend zeigt das Ensemble einige Ausschnitte aus dem neuen Tanzstück.
“El sueño de la razón” feiert am Samstag, 19. Juni (19:30 Uhr), im Nürnberger Opernhaus Premiere.

Kartenreservierungen für die Matinée und die Vorstellungen von “El sueño de la razón” sind über die Tickethotline Tel. 0180 – 5 – 231 600 oder die Homepage des Staatstheaters möglich: www.staatstheater.nuernberg.de.