Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, WA Das Rheingold von Richard Wagner, 04.03.2017

Februar 28, 2017  
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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg / Das Rheingold - Randall Jakobsh und Roswitha Christina Müller © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg / Das Rheingold – Randall Jakobsh und Roswitha Christina Müller © Ludwig Olah

Wiederaufnahme Das Rheingold von Richard Wagner
Neubesetzungen im Ring – Zyklus

Die Wiederaufnahme von Das Rheingold am Samstag, 4. März 2017, (19:30 Uhr) läutet im Opernhaus Nürnberg auch die Vorbereitungen für die beiden zyklischen Vorstellungen des gesamten Ring des Nibelungen im Mai und Juni 2017 ein. Die Inszenierung von Richard Wagners Ring-Tetralogie von Georg Schmiedleitner und die Musikalische Einstudierung von GMD Marcus Bosch hat in den zurückliegenden Spielzeiten beim Publikum wie auch den Medien große Beachtung gefunden.

Staatstheater Nürnberg / Das Rheingold - Randall Jakobsh und Leila Pfister © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg / Das Rheingold – Randall Jakobsh und Leila Pfister © Ludwig Olah

Für die Wiederaufnahme des Rheingolds stehen einige bemerkenswerte Neubesetzungen auf dem Plan: Der polnische Bariton Mikolaj Zalasinski – in Nürnberg gefeiert in zahlreichen Verdi-Partien wie Nabucco, Macbeth und Rigoletto – singt als Wotan hier seine erste Wagner-Partie. Tilmann Unger übernimmt die Rolle des Feuergottes Loge, Levent Bakirci die Partie des Donner, Alexey Birkus den Riesen Fasolt. Judith Schmid ist zum ersten Mal in Nürnberg als Erda zu erleben. Ina Yoshikawa als Woglinde und Ksenia Leonidova als Floßhilde stürzen sich als Rheintöchter zusammen mit Leah Gordon (Wellgunde) ins Geschehen. Ein Wiedersehen und Wiederhören gibt es mit Antonio Yang, der in Premiere 2013 als Alberich in Nürnberg einen famosen Einstand gab. Ebenfalls wieder mit von der Partie ist Roswitha Christina Müller, die als Fricka aufhorchen ließ. In der Rolle des Zwergen Mimi ist erneut Hans Kittelmann zu erleben, den Götterhimmel komplettiert David Yim als Froh. Nicolai Karnolsky singt die Partie des Riesen Fafner, die verpfändete Göttin Freia ist Michaela Maria Mayer. PMSttN

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Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Premiere Wozzeck von Alban Berg, 18.02.2017

Februar 13, 2017  
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Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

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 Wozzeck von Alban Berg

Rollendebüt für Kammersänger Jochen Kupfer in der Titelpartie

Am Samstag, 18. Februar, um 19.30 Uhr, bringt das Staatstheater Nürnberg mit der Premiere von Wozzeck bereits die achte Operninszenierung von Regisseur Georg Schmiedleitner in Nürnberg heraus, der in der zurückliegenden Saison mit der Premiere von Götterdämmerung den neuen Nürnberger Ring des Nibelungen abschloss. Die Musikalische Leitung für die Oper von Alban Berg hat der 1. Kapellmeister Gábor Káli, der damit zum ersten Mal mit dem österreichischen Regisseur zusammenarbeitet. Bühnenbild und Kostümausstattung besorgten die Ring-bewährten Kräfte Bühnenbildner Stefan Brandtmayr und Kostümbildner Alfred Mayerhofer.

Staatstheater Nürnberg / Wozzeck - Hans Kittelmann, Jochen Kupfer und Ilker Arcayürek © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg / Wozzeck – Hans Kittelmann, Jochen Kupfer und Ilker Arcayürek © Ludwig Olah

Die Produktion ist fast vollständig aus dem Opernensemble des Staatstheater Nürnberg besetzt. In der Titelrolle gibt Kammersänger Jochen Kupfer sein Rollendebüt. Tilmann Unger über nimmt die Partie des Tambourmajors, Ilker Arcayürek ist Andres, Hans Kittelmann der Hauptmann, Jens Waldig der Doktor. Die Rolle der Marie singt das neue Ensemblemitglied Katrin Adel. Einziger Gast der Produktion ist die Sopranistin Irmgard Vilsmaier, die den Part der Margaret übernimmt.

Bereits am Montag, 13. Februar, um 18 Uhr, gibt das Regieteam in der Reihe „Oper aktuell“ im Gluck-Saal Einblicke in das Inszenierungskonzept, moderiert vom Musiktheaterdramaturgen Kai Wessler. Regisseur Georg Schmiedleitner betont in seiner Inszenierung von Wozzeck die Zeitlosigkeit der Figuren und ihrer Kämpfe, die Alban Berg 1925 auf die Opernbühne brachte. So sieht Schmiedleitner in der Titelfigur einen ganz normalen Menschen, der unter dem zunehmenden Druck seiner Lebenssituation nicht mehr zu Recht kommt und so mehr und mehr die Kontrolle über sich und sein Leben verliert. Die Besucher der Soirée sind im Anschluss an das Gespräch im Gluck-Saal eingeladen, einen Teil der Bühnen- und Orchesterprobe im Opernhaus mit zu verfolgen.

Karten für die Soirée „Oper aktuell“ und die Vorstellungen von „Wozzeck“ ab dem 18. Februar 2017 sind über die Tickethotline Tel. 0180 – 5 – 231 600 oder die Homepage des Staatstheaters erhältlich: www.staatstheater.nuernberg.de PMStthN

Wozzeck im Staatstheater Nürnberg; Premiere 21.2.2017,weitere Vorstellungen 2.3.2017, 6.3.2017, 29.3.2017, 2.4.2017

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Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Premiere Die Italienerin in Algier, 21.01.2017

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Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

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Italienerin in Algier (L’Italiana in Algeri)

 Am Samstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr, feiert das Staatstheater Nürnberg eine weitere Premiere der italienisch/französischen Regisseurin Laura Scozzi, die mit Rossinis Die Italienerin in Algier (L’Italiana in Algeri) bereits ihre sechste Produktion in Nürnberg herausbringt. Weitere Vorstellungen 24.1.2017, 28.1.2017, 1.2.2017, 5.2.2017, 12.2.2017, 26.2.2017. Die Musikalische Leitung des Rossinischen Belcanto-Feuerwerks hat der 1. Kapellmeister Guido Johannes Rumstadt, der mit Laura Scozzi bereits bei „Benvenuto Cellini“ in Nürnberg zusammengearbeitet hat. Das Bühnenbild für die rasante Opera buffa mit zahlreichen Szenenwechseln entwickelte Natacha Le Guen de Kerneizon, die Kostüme für das farbenprächtige Verwirrspiel schuf Tal Shacham.

Die Rossini-Komödie ist komplett aus dem Ensemble des Staatstheater Nürnberg und dem Internationalen Opernstudio Nürnberg besetzt: Als mutige Isabella stürzt sich die österreichische Mezzosopranistin Ida Aldrian ins orientalische Abenteuer, um ihren geliebten Lindoro, gesungen vom deutschen Tenor Martin Platz, aus der Sklaverei zu befreien. Mustafà, den Bey von Algier, dem die junge Dame aus Italien als Neuzugang in seinem Harem wie gerufen kommt, singt der ungarische Bariton Marcell Bakonyi. Dessen verschmähte Gattin Elvira übernimmt die Japanerin Ina Yoshikawa, ihre Vertraute Zulma die Russin Irina Maltseva*, den Hauptmann der Korsaren Haly gibt der koreanische Bassbariton Wonyong Kang*. Taddeo, den Begleiter Isabellas, der sich als ihr Onkel ausgibt, spielt der türkische Bariton Levent Bakirci. (* Internationales Opernstudio Nürnberg)

Einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Premiere bietet die Reihe „Oper aktuell“ am Montag, 16. Januar, um 18 Uhr, im Gluck-Saal. Dort wird Musiktheaterdramaturgin Christina Schmidl zusammen mit dem Regieteam Laura Scozzis Inszenierungskonzept vorstellen. Anschließend sind die Besucher eingeladen, einen Teil der Bühnen/Orchesterprobe an diesem Abend mit zu verfolgen. PMStthNü

Die Italienerin in Algier (L’Italiana in Algeri): Premiere 21.1.2017, Weitere Vorstellungen 24.1.2017, 28.1.2017, 1.2.2017, 5.2.2017, 12.2.2017, 26.2.2017.

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Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Neues Leitungsteam 2018, IOCO Aktuell, 12.11.2016

November 12, 2016  
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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

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Staatstheater Nürnberg Leitung  2018

Jens-Daniel Herzog, Jan Philipp Gloger, Goyo Montero

Seit dem 1.3.2016 ist Kontinuität am Staatstheater Nürnberg langfristig gesichert. Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, der Bayerische Staatsminister Dr. Markus Söder und die Kulturreferentin der Stadt, Prof. Dr. Julia Lehner stellten im März 2016 den für 2018 bestellten Nachfolger von Staatsintendant Peter Theiler vor: Jens-Daniel Herzog (52).

Staatstheater Nürnberg / Neues Leitungsteamvon links Goyo Montero, Christian Ruppert, Jens-Daniel Herzog, Prof. Dr. Julia Lehner, Jan Philipp Gloger © Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg / Neues Leitungsteamvon links Goyo Montero, Christian Ruppert, Jens-Daniel Herzog, Prof. Dr. Julia Lehner, Jan Philipp Gloger © Staatstheater Nürnberg

Am 9.11.2016 stellte Jens-Daniel Herzog die künftigen Spartenleiter für Schauspiel und Ballett vor: Der Regisseur Jan Philipp Gloger wird das Amt des Schauspieldirektors übernehmen, Goyo Monteros Vertrag als Ballettdirektor und Chefchoreograph wird um weitere fünf Jahre verlängert. Jens-Daniel Herzog wird selbst die Aufgaben des Operndirektors wahrnehmen. GMD Marcus Bosch wird 2018 das Staatstheater verlassen. Ein Nachfolger für Bosch als GMD wurde noch nicht bestellt.

Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner sagte zur Eröffnung der Pressekonferenz: „Das Team des Staatstheaters ab 2018 steht: Dem Staatsintendanten Jens-Daniel Herzog, der auch das Amt des Operndirektors übernimmt, steht mit Jan Philipp Gloger einer der interessantesten jungen Regisseure der Republik an der Seite. Besonders freut mich auch, dass Goyo Montero seine überaus erfolgreiche und spannende Arbeit als Ballettdirektor bis 2023 in Nürnberg fortsetzen wird.“  Jens-Daniel Herzog betonte, dass die Neubesetzung der Schauspieldirektion mit dem Vertragsende von Klaus Kusenberg einhergehe und äußerte große Anerkennung für die Leistungen des amtierenden Schauspielchefs: „Klaus Kusenberg hat das Schauspiel Nürnberg 18 Jahre lang geleitet und hier hervorragende Arbeit für die Stadt und das Publikum gemacht.“ Mit der Berufung des jungen Regisseurs Jan Philipp Gloger als „jüngsten Schauspieldirektor an einem großen deutschen Theater“ geht nun auch ein Generationenwechsel einher: „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich mit Jan Philipp Gloger einen so profilierten Künstler gewinnen konnte, der Spaß an alten Texten und an neuen Formen hat und mit dem ich eng zusammenarbeiten möchte. Beide wollen wir in Oper und Schauspiel ein Sänger- und Schauspieler-Ensemble aufbauen, das für diese Stadt steht und mit dem sich das Publikum identifizieren kann.“ – so Jens-Daniel Herzog.

Staatstheater Nürnberg / Schauspieldirektor Jan Phillipp Gloger © Katrin Binner

Staatstheater Nürnberg / Schauspieldirektor Jan Phillipp Gloger © Katrin Binner

Jan Philipp Gloger gab mit 25 Jahren sein Debüt am Bayerischen Staatsschauspiel, wurde mit 29 Jahren Leitender Regisseur am Staatstheater Mainz und hat im Alter von 30 Jahren die Bayreuther Festspiele mit einer Inszenierung des Fliegenden Holländers eröffnet. Inzwischen ist er 34 und bereitet gerade seine 27. Schauspielinszenierung vor, diesmal eine Uraufführung von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Zuvor war er unter anderem am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, dem Staatsschauspiel Dresden, dem Deutschen Theater und der Schaubühne Berlin beschäftigt. Als Opernregisseur hat er unter anderem an der Semperoper Dresden, an den Opern in Frankfurt, Zürich und Amsterdam und zuletzt am Royal Opera House Covent Garden in London gearbeitet. Jan Philipp Gloger stellte sich im Rahmen der Pressekonferenz mit den Worten vor: „Dass ich diesen ‚Job‘, meine Position als Schauspieldirektor mit größter Freude und Euphorie antrete, das liegt daran, dass mir das Schauspiel Nürnberg als wunderbare Möglichkeit erscheint, einen lang gehegten Wunsch Realität werden zu lassen: Nämlich die Erfahrungen, Kräfte und auch Verbindungen, die ich in nun auch schon gut neun Jahren als Schauspielregisseur gesammelt habe, an einem Ort und in einem Haus zu bündeln. […]

Ich glaube an das Vertrauen als wichtigsten Rohstoff im Theater. Deswegen glaube ich auch an das Ensembletheater, an dieses wertvolle, einzigartige Instrument, das uns erlaubt, kontinuierlich mit einem festen Kreis von Künstlern an einem Ort zu leben und zu arbeiten und das wir in Deutschland zum Glück NOCH haben.“ An gleicher Stelle versprach der junge Regisseur, während seiner Amtszeit ein breites Spektrum der Stoffe, Themen, Theaterformen und -ästhetiken in Nürnberg anzubieten.

Staatstheater Nürnberg / Neuer Ballettdirektor Goyo Montero © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg / Neuer Ballettdirektor Goyo Montero © Ludwig Olah

Die erfolgreiche Arbeit des spanischen Ballettdirektors Goyo Montero, den Staatsintendant Peter Theiler bereits 2008 nach Nürnberg verpflichtete, wird unter der Intendanz von Jens-Daniel Herzog fortgesetzt. Der Vertrag des Spaniers wird um weitere fünf Jahre, bis 2023, verlängert. Dazu sagte der kommende Staatsintendant: „Eine große Ehre ist für mich, dass der Ballettdirektor Goyo Montero seine Arbeit am Staatstheater Nürnberg fortsetzen möchte. Ich habe mehrere Arbeiten von Goyo Montero gesehen und war einfach nur begeistert.

Das ist eine ausdrucksstarke, berührende und heutige Tanzsprache, mit Lust zum Erzählen und einem überraschenden Umgang mit dem Raum, den ich so anderswo noch nicht gesehen habe. Dazu kommt eine großartige Company sowohl bei den Solisten als auch im Ensemble und ein tolles, lebendiges und altersmäßig auf die beste Weise durchmischtes Publikum, das Goyo und seine Mitstreiter für sich gewonnen haben.“ Unter Goyo Monteros Leitung hat sich die neu ausgerichtete Sparte Ballett binnen kürzester Zeit etabliert: Die Compagnie wuchs in acht Jahren von 16 auf 22 Tänzerstellen, darüber hinaus befindet sich seit der Spielzeit 2015/2016 die Young Companie im Aufbau mit derzeit 4 Tänzerstellen. Grundlage für das Wachstum des Ballettensembles war die außerordentlich erfolgreiche künstlerische Arbeit Goyo Monteros, die von seiner ersten Nürnberger Spielzeit an mit einer enormen Besuchersteigerung für den Tanz im Staatstheater einher ging. Als Chefchoreograph hat Goyo Montero für Nürnberg 13 Uraufführungen für das Ensemble kreiert, zuletzt die Ballette „Latent“ (2015) und „Four Quartets“ (2016).

Neben seinen eigenen Werken gelang es dem Nürnberger Ballettdirektor auch, international höchst renommierte Choreographen für eine Zusammenarbeit mit der Nürnberger Compagnie zu gewinnen, wie u.a. Jirí Kylián, Mats Ek, Nacho Duato, Mauro Bigonzetti, William Forsythe und Christian Spuck. Internationale Gastspiele führten das Staatstheater Nürnberg Ballett u.a. nach Biarritz, Lausanne und Moskau.

Für sein Wirken als Choreograph und Leiter des Staatstheater Nürnberg Ballett wurde Goyo Montero u.a. ausgezeichnet mit dem Premio Nacional de Danza (2011), mit dem Kulturpreis Bayern (2014) und dem IHK-Kulturpreis der Mittelfränkischen Wirtschaft (2009). Mehrfach wurden Goyo Montero und sein Ensemble von den internationalen Fachmagazinen Dance for You und Dance Europe nominiert in den Kategorien beste Compagnie, beste Choreographie und beste Tänzer*innen. Goyo Montero äußerte sich zu seiner Vertragsverlängerung: „Es war immer mein Traum, eine eigene Ballettcompagnie zu leiten. Als Peter Theiler mich 2008 nach Nürnberg berufen hat, konnte ich diesen Traum an einem großartigen Haus verwirklichen, wofür ich immer dankbar sein werde. In den vergangenen acht Spielzeiten konnten wir viel erreichen: Eine eigene Handschrift entwickeln, die Compagnie ausbauen, internationale Gastchoreographen für Nürnberg gewinnen und nicht zuletzt den Dialog mit unserem Publikum intensivieren, das stetig mit uns wächst. Ich schätze mich glücklich, dass ich diese Arbeit unter Jens-Daniel Herzog fortführen kann, um noch mehr für das Ballett in Nürnberg zu erreichen. Denn ich glaube absolut an das enorme Potential der Sparte Tanz und in diesem Sinne freue ich mich auf die künftige gemeinsame Reise.

GMD Marcus Bosch verläßt 2018 das Staatstheater

Generalmusikdirektor Marcus Bosch wird seinen Vertrag über 2018 hinaus auf eigenen Wunsch nicht verlängern, wie dieser in einer Presseerklärung im Vorfeld bereits mitgeteilt hatte. Nach sieben Jahren der Orchesterleitung wird er dem Ruf folgen, zum Wintersemester 2018 eine volle Professur für Dirigieren und die Leitung des Hochschulorchesters an der Hochschule für Musik und Theater München zu übernehmen. Jens-Daniel Herzog dankte Marcus Bosch für seine Verdienste und äußerte zur Neubesetzung des GMD-Postens: „Als Leiter der Opernsparte wünsche ich mir für die musikalische Seite unserer Arbeit am Staatstheater Nürnberg einen Neuanfang. Dafür brauche ich einen musikalischen Partner, der gemeinsam mit mir dieses Ziel mit voller Kraft verfolgt. Ich werde mich ab sofort auf die Suche nach einem neuen Generalmusikdirektor machen und mich dabei auch mit den Musikern der Staatsphilharmonie Nürnberg abstimmen.“ IOCO/PMSttN/ 12.11.2016

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