Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Gesangswettbewerb Die Meistersinger von Nürnberg, 22. – 27.07.2016

Juli 19, 2016  
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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Gesangswettbewerb „Die Meistersinger von Nürnberg“

vom 22. bis 27. Juli 2016 im Opernhaus

Alle Wettbewerbsdurchgänge für Publikum geöffnet – das Staatstheater Nürnberg richtet zum ersten Mal den internationalen Gesangswettbewerb „Die Meistersinger von Nürnberg“ aus, dessen Schirmherr Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly ist. Das große Finale findet als Galakonzert am Mittwoch, 27. Juli 2016 (19:00 Uhr), im Opernhaus statt. Die Endrundenteilnehmer*innen werden in dieser letzten Runde von der Staatsphilharmonie Nürnberg unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Marcus Bosch begleitet. Nürnberg feiert die Preisträger des Finalkonzertes dann als „Die neuen Meistersinger 2016“ am Donnerstag, 28. Juli (20:00 Uhr), dem Vorabend des traditionsreichen Bardentreffens, mit einem Preisträgerkonzert open air auf dem Hauptmarkt in Kooperation mit der Stadt Nürnberg – erneut begleitet von der Staatsphilharmonie Nürnberg und ihrem GMD Marcus Bosch. (Eintritt frei)

Vorher stellen sich die 80 Sänger*innen dem Urteil einer hochkarätig besetzten Jury in einer Vorrunde am Samstag, 23. Juli (ab 14:30 – 19:30 Uhr) und Sonntag, 23. Juli (10:00 – 14:00 Uhr / 15:30 – 19:30 Uhr). Der Besuch der Vorrunden ist für Interessierte kostenlos, es werden am Eingang des Opernhauses Zählkarten ausgeben. Für das Semifinale am Montag, 25. Juli (11:30 – 13:00 Uhr / 13:45 – 15:15 Uhr / 15:35 – 17:00 Uhr), das von max. 30 Bewerber*innen der Vorrunden erreicht werden kann, sowie das Finalkonzert am 27. Juli sind Tickets an der Theaterkasse erhältlich.

Eine zwölfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Siegfried Jerusalem vergibt insgesamt 9 Preise, das Publikum des Finalkonzertes kürt einen weiteren Preisträger. Jeweils drei Preise werden im Allgemeinen Fach und im Deutschen Fach vergeben (1. Preis: 10.000 EURO / 2. Preis: 6.000 EURO / 3. Preis: 4.000 EURO). Darüber hinaus stiften der Verein der Freunde der Staatsoper Nürnberg, die Fürst Unternehmensgruppe und der Richard-Wagner-Verband Nürnberg weitere Sonderpreise.

Eine Aufzeichnung des Finalkonzertes mit Interviews der Preisträger*innen sendet unser Medienpartner BR-Klassik am 12. Oktober 2016, um 20:03 Uhr.

Der Gesangswettbewerb „Die Meistersinger von Nürnberg“ wird durch die großzügige Unterstützung zahlreicher Freunde und Förderer ermöglicht. Hauptsponsor ist die Commerzbank AG, Mäzen des Wettbewerbs ist der Verein der Freunde der Staatsoper Nürnberg e.V.

Ausführliche Informationen zum Gesangswettbewerb „Die Meistersinger von Nürnberg“ sind im Internet auf einer eigenen Homepage zu finden: www.nuernberg-competition.com

 

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Pressemeldung Staatstheater Nürnberg

Nürnberg, Meistersingerhalle, Simone Young und Staatsphilharmonie: Liebeslieder, 08.07.2017

Juni 27, 2016  
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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

8. Philharmonisches Konzert der Staatsphilharmonie Nürnberg

Liebeslieder

 Frédéric Chopin – Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11,  Oliver Messiaen – Turangalîla-Sinfonie

08.07.2016 – 20:00 Uhr

Die Staatsphilharmonie Nürnberg ist das große Orchester der Metropolregion Nürnberg und das zweitgrößte Opern- und Konzertorchester in Bayern. Neben circa 150 Opern- und Ballettvorstellungen im Opernhaus des Staatstheaters Nürnberg bestreitet sie jährlich acht Philharmonische Konzerte in der Meistersingerhalle, zahlreiche Sonderprojekte und Kinderkonzerte. Seit 1999 gestaltet sie das größte europäische Klassik-Open-Air mit über 70.000 Besuchern.

IOCO / Simone Young © IOCO

IOCO / Simone Young © IOCO

In dem Konzert  Liebeslieder  präsentiert die Staatsphilharmonie Nürnberg beim 8. und letzten Philharmonischen Konzert dieser Saison am Freitag, 8. Juli, um 20 Uhr in der Meistersingerhalle. Für das Konzert kommt die Australierin Simone Young, eine der erfolgreichsten Dirigentinnen weltweit und bis zum vergangenen Jahr Intendantin der Hamburger Staatsoper,  nach Nürnberg.

In der Meistersingerhalle wird Simone Young das große Werk dirigieren, mit dem sie 2005 ihren  Einstand bei den Philharmonikern Hamburg gegeben hat: die Turangalîla-Sinfonie des 1992 gestorbenen französischen Komponisten Olivier Messiaen, die zu den schönsten und sinnlichsten Sinfonien des 20. Jahrhunderts zählt. Messiaen, der wichtigste französische Komponist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, hat in seiner 1948 vollendeten Sinfonie eine sehr persönliche Version der Geschichte von Tristan und Isolde geschaffen. Eine Geschichte um Liebe, Sehnsucht und Begehren, deren Klänge selbst den Hörer verführen. Die Turangalîla-Sinfonie ist ein großer Hymnus auf die lebensspendende Kraft der Liebe. Messiaen vereinigt das groß besetzte Orchester mit einem Soloklavier, den elektronischen Klängen der Ondes Martenot und einer großen Zahl von Schlaginstrumenten, in denen der Einfluss indischer Gamelan-Ensembles hörbar wird. Simone Young, scheidende Intendantin der Hamburgischen Staatsoper, wird dieses sinnliche und zu den schönsten Sinfonien des 20. Jahrhunderts zählende Werk dirigieren.

Als Solistin des Ersten Klavierkonzerts von Frédéric Chopin, das wie kaum ein anderes Konzert den Solisten in den Mittelpunkt stellt, kehrt die junge Pianistin und ECHO-Klassik-Preisträgerin Olga Scheps nach Nürnberg zurück, wo sie bereits 2014 mit einem Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow zu Gast bei der Staatsphilharmonie Nürnberg war.

Vor dem Konzert, um 19.15 Uhr, führt Musikdramaturg Kai Weßler im Konzertführer live in die Werke ein. Im Anschluss an das Konzert findet eine Philharmonische Lounge im Foyer statt. PMStN / 8.7.2016

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Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Premiere Rigoletto von Giuseppe Verdi, 29.05.2016

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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

 Rigoletto  von Giuseppe Verdi

Staatstheater Nürnberg: Premiere 29. Mai 2016, weitere Vorstellungen  7.6.2016, 17.6.2016; 26.6.2016; 30.6.2016; 4.7.2016; 10.7.2016; 22.7.2016

Am Sonntag, 29. Mai 2016, 19 Uhr, feiert das Staatstheater Nürnberg mit Giuseppe Verdis Meisterwerk Rigoletto Premiere im Nürnberger Opernhaus. Die Regisseurin Verena Stoiber und die Bühnen- und Kostümbildnerin Sophia Schneider stellen sich mit dieser Inszenierung dem Nürnberger Publikum vor. In der Soirée am Montag, 23. Mai 2016, 18 Uhr, gibt das aufstrebende junge Team gemeinsam mit GMD Marcus Bosch und Dramaturgin Sonja Westerbeck im Gluck-Saal erste Einblicke in seine Nürnberger Inszenierung.

 Nürnberg / Staatstheater Premiere Rigoletto © Jutta Missbach

Nürnberg / Staatstheater Premiere Rigoletto © Jutta Missbach

Die Geschichte um den missgebildeten Hofnarren Rigoletto, der die amourösen Eskapaden seines Herrn, des Herzogs von Mantua, höhnisch befeuert, ist Gesellschaftsdrama und psychologisches Kammerspiel gleichermaßen. Keiner ahnt von dem Doppelleben des Spötters als liebender Vater, der seine einzige Tochter Gilda um jeden Preis vor den gewalttätigen Eroberungsversuchen des Herzogs bewahren will. Doch genau das misslingt und es beginnt ein verzweifelter Kampf um Liebe und Wahrheiten. Nicht nur die beiden weltbekannten Arien des Herzogs, „Questa o quella“ und „La donna è mobile“, sind längst Gassenhauer der klassischen Opernliteratur – die gesamte Partitur stellt einen Höhepunkt der italienischen Oper dar.

2014 gewannen Verena Stoiber und Sophia Schneider beim renommierten RING AWARD, dessen Partner auch das Staatstheater Nürnberg ist, nahezu alle Preise. Gelobt wurde das Team für seine „großartige Umsetzung des neuzeitlichen Musiktheaters, gepaart mit einer sehr detaillierten, menschlichen Personenführung“ (Begründung der Jury). Verena Stoiber war viele Jahre als Regieassistentin von Jossie Wieler und Calixto Bieito an der Oper Stuttgart tätig. Sophia Schneider arbeitete nach ihrem Studienabschluss ebenfalls häufig mit Calixto Bieito.

Das Ensemble um David Yim als Herzog von Mantua, Michaela Maria Mayer als Gilda, Mikolaj Zalasinski als Titelfigur Rigoletto und Jens Waldig als Graf von Monterone, Alexey Birkus als Sparafucile, Ida Aldrian als Maddalena sowie das Leitungsteam und die Staatsphilharmonie Nürnberg beschließen mit „Rigoletto“ den Premierenreigen dieser Spielzeit auf der Opernhausbühne, bevor es mit „Töt´ erst sein Weib!“ am 6. Juni im Dokuzentrum dann endgültig in den Spielzeit-Endspurt geht.

Premiere 29. Mai 2016, weitere Vorstellungen  7.6.2016, 17.6.2016; 26.6.2016; 30.6.2016; 4.7.2016; 10.7.2016; 22.7.2016

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Pressemeldung Staatstheater Nürnberg

Nürnberg, Staatstheater Nürnberg, Premiere Wilhelm Tell von Friedrich Schiller, 04.06.2016

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Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg © Ludwig Olah

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  WILHELM TELL von Friedrich Schiller

Premiere 4.6.2016, weitere Vorstellungen 5.6.2016; 7.6.2016; 9.6.2016; 12.6.2016; 16.6.2016; 18.6.2016; 22.6.2016; 24.6.2016; 3.7.2016; 14.7.2016; 23.7.2016

Schillers Schauspiel Wilhelm Tell ist kein einfaches heroisches Freiheitsdrama. Es ist vielmehr ein komplexer und höchst poetischer Diskurs über die Triebkräfte von Freiheitsbewegungen und zugleich eine kritische Analyse des Freiheitsbegriffes sowohl auf privater wie nationaler Ebene. Gerade die Widersprüche des Textes und die Verweigerung einer eindeutigen politischen Parteinahme machen das Stück in unserer heutigen Zeit so aktuell.

Denn schon bei Schiller lassen sich die Gefährdungen von Befreiungs- und Demokratiebewegungen herauslesen. Wenn der Wunsch nach Fortschritt und Demokratie durch rückwärtsgewandte und nationalistische Motive überdeckt wird, geht es nicht mehr um staatliche Souveränität und persönliche Freiheit, sondern um Abschottung und  Abgrenzung. Volker Schmalöers Inszenierung fragt: Was passiert, wenn Wut und Unterdrückung auf (Politik-)Verdrossenheit stoßen? Wie gefährdet ist das Individuum in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und wie positioniert sich der Einzelne in der Masse?

Mit: Thomas Klenk (Hermann Gessler, Reichsvogt u.a.), Rainer Matschuk (Werner, Freiherr von Attinghausen u.a.), Julian Keck (Ulrich von Rudenz u.a.), Michael Hochstrasser (Werner Stauffacher), Stefan Drücke (Itel Reding / Rudolf der Harras u.a.), Heimo Essl (Walther Fürst u.a.), Daniel Scholz (Wilhelm Tell), Pius Maria Cüppers (Walther Tell / Rösselmann, der Pfarrer u.a.), Nicola Lembach (Arnold vom Melchtal u.a.), Stefan Lorch (Konrad Baumgarten u.a.), Josephine Köhler (Hedwig / Berta von Bruneck / Gertrud), Jörg Scheiring (Petermann, der Sigrist u.a.). Bühne: Valentina Crnkovi Kostüme: Falk Bauer  Musik: David Rimsky-Korsakow  Dramaturgie: Horst Busch

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