Nordhausen, Theater Nordhausen, 5. Sinfoniekonzert, 04.03.2012

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Theater Nordhausen

Generalmusikdirektor des Staatstheaters Cottbus dirigiert das 5. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters

 Als „Showmaster mit Ehrgeiz und hohen Erwartungen“ kündigte das Deutschlandradio Kultur den Dirigenten Evan Christ an, der seit 2008 Generalmusikdirektor am Staatstheater Cottbus ist und dort mit seinen Konzertprogrammen große Erfolge feiert. Zum 5. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters mit dem Titel „Märchenhafter Orient“ kommt der junge Amerikaner Christ nun erstmals nach Sondershausen und Nordhausen, um mit dem Loh-Orchester zu musizieren.

Evan Christ wurde als Sohn einer Musikerfamilie in Los Angeles (USA) geboren und wuchs in Las Vegas auf. Er studierte zunächst Mathematik und Komposition an der Harvard University. Schließlich absolvierte er sein Dirigierstudium bei Gert Bahner an der Hochschule für Musik in Leipzig und wurde privat Student des berühmten Christoph Eschenbach. Im April 2003 wurde er in die Künstlerliste MAESTROS VON MORGEN des Dirigentenforums (Deutscher Musikrat) aufgenommen.

Seine bisherige Dirigentenlaufbahn führte ihn vom Mainfranken Theater Würzburg über die Wuppertaler Bühnen und die Bad Homburger Schlosskonzerte schließlich nach Cottbus. Als Gast hat Evan Christ zahlreiche namhafte Orchester dirigiert, darunter das Deutschen Symphonie Orchester Berlin, das SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, die Zagreber Philharmoniker, das Radio Symphony Orchestra Ljubljana und das Orchestre Philharmonique du Luxembourg.

In einem Radiointerview formulierte Christ sein Credo: „Jedes Konzert soll nicht nur ein Genuss für die Zuhörer sein, sondern ich will, dass es ein Erlebnis ist – so als würden wir zusammen etwas feiern und die ganzen Leute kommen dazu. Ob das amerikanisch ist? Sicherlich irgendwie, in Las Vegas ist Show wichtig für uns, das ist klar.”

Man darf gespannt sein, wenn auch durch Sondershausen und Nordhausen dieser frische amerikanische Wind weht. Mit seinem orientalischen Glanz und Glamour wird das 5. Sinfoniekonzert unter der Leitung von Evan Christ zum großen Erlebnis.

Das Sinfoniekonzert findet am 3.März um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am 4.März um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen statt. In der Einführung jeweils um 18.45 Uhr im Foyer mit Evan Christ und Konzertdramaturgin Dorothea Krimm gibt es Wissenswertes vorweg.

Karten für das 5. Sinfoniekonzert unter dem Motto „Märchenhafter Orient“ gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Zum Konzert in Sondershausen fährt der Konzertbus. Informationen dazu hält die Theaterkasse bereit.

Nordhausen, Theater Nordhausen, Bühnenball Ein Kessel Gestreiftes, 24.02.2012

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Theater Nordhausen

Nordhäuser Bühnenball steht vor der Tür

Das ganze Theater wird geschmückt – Ball steht unter dem Motto „Ein Kessel Gestreiftes“

Der Countdown für den Nordhäuser Bühnenball läuft: Am Freitag und Samstag öffnet der Höhepunkt der Nordthüringer Ballsaison seine Pforten. Die begehrten Bühnenball-Karten sind seit Wochen restlos ausverkauft.

Das Motto des Bühnenballs lautet in diesem Jahr „Ein Kessel Gestreiftes“. Seit Anfang der Woche sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Theaterwerkstätten, Ausstattung und Bühnentechnik mit der Dekoration des Hauses beschäftigt. Das gesamte Vorderhaus, die Bühne und die Seitenbühne werden farbenfroh mit eigens angefertigten Kulissen geschmückt.

Der Bühnenball beginnt mit der Show „Ein Kessel Gestreiftes“ auf der großen Bühne. Inspiriert durch die legendäre Ost-Fernsehshow ähnlichen Namens, spielt das Programm in einem fiktiven Fernsehstudio – Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären natürlich rein zufällig! Beteiligt sind das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank, Gesangssolisten, der Opernchor und die Ballettkompanie.

Im Anschluss an das Showprogramm wird das gesamte Vorderhaus zum Schauplatz des Balls. Besonders attraktiv: nach Ende des Showprogramms „Ein Kessel Gestreiftes“ werden die Bretter, die die Welt bedeuten, zur Tanzfläche, auf der die Ballgäste zur Musik der Gala-Band „Princess Jo“ das Tanzbein schwingen können. Bars auf allen Ebenen – vom Theaterrestaurant „Da Capo“ über Parkett und Foyer bis in den zweiten Rang – und ein reichhaltiges Buffet sorgen für das leibliche Wohl. Im Foyer legt Kultmoderator und DJ Andy Platten auf. Im zweiten Rang sorgt der Jazzclub Sondershausen e. V. für jazzige Klänge, und der Förderverein Theater Nordhausen e. V. bietet Kaffee und Kuchen an.

Das Theater Nordhausen freut sich auf zwei rauschende Ballabende.

 

Nordhausen, Theater Nordhausen, Öffentliche Probe RAVEL, 11.02.2012

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Theater Nordhausen

Blick in den Alltag der Ballettkompanie

Öffentliche Probe zum aktuellen Ballett „Ravel“ in der Ballettprobebühne in Niedersalza

  

Die Premiere des Ballettabends „Ravel“ ist erfolgreich über die Bühne des Theaters Nordhausen gegangen. Doch die Arbeit der Tänzerinnen und Tänzer der Ballettkompanie geht weiter – nicht erst, wenn eine neue Choreographie angelegt wird, sondern auch im Alltag zwischen den ganz normalen Repertoirevorstellungen.

Einen Einblick in den harten Arbeitsalltag eines Tänzers gewährt die Ballettkompanie Neugierigen am Samstag, 11. Februar ab 10 Uhr in der Ballettprobebühne Niedersalza. Ein ganz normaler Arbeitstag der Tänzerinnen und Tänzer – nur mit dem Unterschied, dass Publikum mit dabei ist!

Der Tag beginnt mit einem klassischen Training, das der Ballettassistent Paul Zeplichal leitet. So beginnt für die Tänzerinnen und Tänzer jeder Tag – denn sie müssen körperlich fit bleiben für ihren fordernden Beruf. Ballettdirektorin Jutta Ebnother wird mit dabei sein und für die Zuschauer das Training erklärend moderieren.

Um 11.30 Uhr geht der Vormittag weiter mit einer Probe für das aktuelle Ballett „Ravel“. Hier können die Zuschauerinnen und Zuschauer einen Ablauf des gesamten Stücks beobachten, der dazu dient, die Choreographie frisch und präsent zu halten und zu „putzen“, also kleine Fehler oder Ungenauigkeiten zu korrigieren.

Training und Probe werden natürlich nicht in den „Ravel“-Kostümen, sondern in Trainingskleidung abgehalten. Denn die schönen Kostüme werden nun nur noch für die eigentlichen Vorstellungen getragen, um sie zu schonen. Die öffentliche Probe zeigt sehr anschaulich, wie anstrengend und diszipliniert der Arbeitsalltag von Tänzern ist und wie viel der Beruf dem Körper abverlangt.

Wer möchte, kann auch nur einen der beiden Teile des Probenvormittags besuchen. Der Eintritt zur öffentlichen Probe ist frei. Sie findet am Samstag, 11. Februar, ab 10 Uhr in der Ballettprobebühne in Niedersalza, Hüpedenweg 50 gegenüber der Grundschule Niedersalza statt. Parkplätze sind direkt vor der Probebühne ausreichend vorhanden. Die Ballettkompanie des Theaters Nordhausen freut sich auf viele neugierige Ballettfreunde!

Nordhausen,Theater Nordhausen,Peter Grimes zum Sonderpreis und Theaterführung, 4.02.2012

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Theater Nordhausen

Spannender Samstag: „Peter Grimes“ zum Sonderpreis und Theaterführung

Besonders interessant für Theaterfreunde ist der kommende Samstag. Denn er ist der nächste „Theatertag“. Das bedeutet, dass die Oper „Peter Grimes“ an diesem Abend auf allen Plätzen nur zehn Euro kostet, ermäßigt sogar nur acht Euro. Eine gute Gelegenheit, sich die packende Oper von Benjamin Britten mit Joshua Farrier in der Titelpartie anzusehen. Die Kritiker waren durchweg begeistert: „Das Theater Nordhausen wagt sich an Benjamin Brittens anspruchsvolle Oper „Peter Grimes“ und gewinnt“, schrieb die Thüringer Allgemeine, und MDR Figaro lobt: „So gelingt dem Nordhäuser Theater ein hinreißender und bewegender Abend, der vom Publikum lange gefeiert wird. Ein intelligenter und berührender Abend, der unbedingt Lust auf mehr macht.“

Die tragische Geschichte des Fischers Peter Grimes, der zweimal hintereinander durch Unglücksfälle seinen Lehrjungen verliert und im Dorf zum Außenseiter wird, stellt die Frage nach Schuld und Unschuld und zeichnet das harte Leben in einem Fischerdorf an der englischen Nordseeküste. Über weiter Strecken wie Filmmusik anmutende Orchesterklänge fangen die Naturgewalten ein: die Wellen, die an die Küste rollen, die sturmgepeitschte Nordsee, aber auch das Funkeln der Sonne auf dem Wasser.

Bereits um 18 Uhr können Interessierte sich auf eine Entdeckungsreise hinter die Kulissen des Theaters begeben. Eine Theaterführung um 18 Uhr zeigt die Bühne, den Orchestergraben, Schneiderei und Maskenbildnerei. Und so ganz nebenbei erfährt man einiges über die Arbeit am Theater – und hat die Gelegenheit, das spektakuläre Bühnenbild der Oper „Peter Grimes“, für die mehrere Wasserbecken auf der Bühne eingerichtet wurden, ganz aus der Nähe zu bewundern. Die Führung kostet zwei Euro pro Person, ermäßigt nur einen.

Karten für die Theaterführung am 4. Februar um 18 Uhr und „Peter Grimes“ am selben Abend um 19.30 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, Berliner Stargeiger im 4. Sinfoniekonzert, 29.01.2012

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Theater Nordhausen

Berliner Stargeiger im 4. Sinfoniekonzert

Konzertmeister der Berliner Sinfoniker konzertiert mit dem Loh-Orchester

Ein Stargast ist im 4. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen am kommenden Wochenende zu erleben: der sensationelle japanische Geiger Daishin Kashimoto, erster Konzertmeister der renommierten Berliner Philharmoniker. Seit dem zarten Alter von drei Jahren spielt Kashimoto die Geige, mit neun hatte er seinen ersten Soloabend – kurz darauf trat er bereits in New York auf, mit dem New Yorker Symphonic Ensemble.

Mit dem Loh-Orchester spielt er einen wunderbaren Höhepunkt der Geigenliteratur: Max Bruchs 1. Violinkonzert. Diese Perle unter den romantischen Violinkonzerten hat Bruch seinerzeit in Sondershausen vollendet. Seither wird es auf der ganzen Welt bejubelt.

Daishin Kashimoto, geboren in London, wuchs in Deutschland, Japan und den USA auf. 1986 kam er als Jungstudent ans Pre-College der berühmten Juilliard School of Music in New York und 1990 zunächst als Vorstudent, später als Vollstudent an die Musikhochschule Lübeck. Von 1999 bis 2004 studierte er an der Musikhochschule Freiburg bei Rainer Kussmaul. Kashimoto gewann schon als Teenager zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem Menuhin Junior International Competition 1993, dem Fritz Kreisler Wettbewerb Wien 1996 oder dem Concours International Long-Thibaud Paris 1996. Er trat als Solist bereits mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France, den Symphonieorchestern des Bayerischen und Hessischen Rundfunks, der Staatskapelle Dresden und den St. Petersburger Philharmonikern auf. Er steht bei dem Label Sony unter Vertrag und hat bereits mehrere CDs veröffentlicht. Seit 2009 ist er erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Das Loh-Orchester mit seinem Generalmusikdirektor Markus L. Frank freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit diesem Stargeiger.

Außer dem Violinkonzert stehen die 2. Sinfonie von Johannes Brahms und die Uraufführung des Werks „wave trip“ der jungen Schweizer Komponistin Cécile Marti auf dem Programm.

Das Sinfoniekonzert findet am 28. Januar 2012 um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am 29. Januar um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen statt. Vor beiden Konzerten, jeweils um 18.45 Uhr im Foyer, geben Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Dorothea Krimm eine Einführung in das Konzertprogramm.

Karten für das 4. Sinfoniekonzert unter dem Motto „Romantische Begegnungen“ gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, Kabarett-Abend Die Kiebitzensteiner, 28.01.2012

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Theater Nordhausen

Kabarett-Abend im Theater Nordhausen

Antje Poser und “Die Kiebitzensteiner“ zeigen ihr aktuelles Programm

Das Kabarett “Die Kiebitzensteiner“ aus Halle gastiert am 28. Januar im Theater Nordhausen. Mit von der Partie ist Antje Poser, die mehrere Jahre lang Mitglied des Nordhäuser Schauspielensembles war. Sie begeisterte das Publikum unter anderem im Musical “Evita“, in dem sie die Titelrolle der Evita Peron spielte. Nun ist die beliebte Schauspielerin wieder auf der Bühne zu erleben.

Die Kiebitzensteiner haben die Krise überholt und sind mit Witz vor ihr am Ziel gewesen. Die Wirtschaftsweisen wollen den Bürgern auch nach der Krise was “weiß“ machen. Doch die Kabarettisten machen aus jedem schwarzen Schaf noch einen Politiker. Die Kiebitzensteiner wissen, wer diese Welt wirklich lenkt: nicht die Leute um Frau Merkel, auch nicht ein Mann im weißen Nachthemd, sondern eine clevere Frau mit teuflischer Vision.

Zu sehen sind Szenen, in denen die Weltwirtschaft und die Finanzlage in der Kneipe gerettet werden, die Überwachung im täglichen Leben zum Alptraum mit Pistole wird, Manager weiterhin ihr Spiel treiben. Die Kiebitzensteiner zeigen ihr Programm mit viel politischer Satire und viel Musik.

Das Kabarett “Die Kiebitzensteiner“ aus Halle feierte im Oktober 2011 sein 44-jähiges Bestehen. Die erste Premiere der Kabarettisten fand am 27. Oktober 1967 mit dem Programm “Der gute Mensch von nebenan“ statt. Das offizielle Kabarett der Stadt Halle war damit das vierte Berufskabarett, das in der damaligen DDR gegründet wurde. Es spielte im Kulturleben der Stadt eine wichtige Rolle. Fast 30 Programme wurden bis 1990 auf die Bühne gebracht. Seit 2006 arbeiten “Die Kiebitzensteiner“ als Verein weiter und zeigen pro Jahr drei bis vier neue Produktionen.

Karten für das Gastspiel der “Kiebitzensteiner“ im Theater Nordhausen am 28. Januar um 19.30 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, Loh-Orchester Sondershausen eröffnete Themenjahr “Reformation und Musik“ in Erfurt, 25.01.2012

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Theater Nordhausen

Loh-Orchester Sondershausen eröffnete Themenjahr “Reformation und Musik“ in Erfurt

Das Loh-Orchester Sondershausen hat am Mittwochabend in der Erfurter Thomaskirche das feierliche Festkonzert zur Eröffnung des Themenjahrs “Reform und Musik“ der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland gestaltet. “Ein feste Burg ist unser Gott“ lautete der Titel der Festveranstaltung.

Das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Markus L. Frank hatte die Ehre, das Eröffnungsprogramm musikalisch zu umrahmen und mit drei Kompositionen zum Gedenken an Martin Luther beizutragen: Giacomo Meyerbeers Ouvertüre zur Oper “Die Hugenotten“, die beiden letzten Sätze der Reformations-Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy und die Kirchliche Festouvertüre über den Choral “Ein feste Burg ist unser Gott“, bei der das Loh-Orchester durch Chöre des Thüringer Sängerbundes und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland verstärkt wurde.

Die drei Werke hatten alle eines gemeinsam – sie brachten das wichtigste Lied der Protestanten, “Ein feste Burg ist unser Gott“, erneut zum Klingen. Martin Luther, der große Reformator, hatte es selbst vor 1529 komponiert. In der noch weihnachtlich geschmückten Erfurter Thomaskirche machte diese Musik einen sehr berührenden und festlichen Eindruck. Neben Redebeiträgen des Thüringer Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur Christoph Matschie und der Landesbischöfin Ilse Junkermann wurde das neue Luther-Chorbuch “… ich kann nicht anders“ präsentiert. Dazu erklangen einige von Luthers Chorälen inspirierte Neukompositionen, die in diesem Chorbuch veröffentlicht sind. Zum krönenden Abschluss vereinigten sich alle beteiligten Musiker und Chorsänger noch einmal, um in die bewegende Nicolai-Version des alten Luther-Chorals einzustimmen.

Nordhausen, Theater Nordhausen, Junges-Theater-Stammtisch nach Peter Grimes, 22.01.2012

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Theater Nordhausen

Junges-Theater-Stammtisch nach “Peter Grimes“

Nach dem Premierenerfolg nun die zweite Vorstellung der ergreifenden Oper

Begeisterten Applaus erntete am vergangenen Freitag die Premiere der Oper “Peter Grimes“ im Theater Nordhausen. Auch die Kritiken waren durchweg positiv: “So gelingt dem Nordhäuser Theater ein hinreißender und bewegender

Abend, der vom Publikum lange gefeiert wird. Ein intelligenter und berührender Abend, der unbedingt Lust auf mehr macht.“, urteilt MDR Figaro, und die Thüringer Allgemeine schreibt: “Das Theater Nordhausen wagt sich an Benjamin Brittens anspruchsvolle Oper und gewinnt“. Großes Lob gab es für Solisten, Opernchor und das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank.

Am kommenden Sonntag, 22. Januar, um 19.30 Uhr steht “Peter Grimes“ mit Joshua Farrier in der Titelrolle nun wieder auf dem Spielplan. Die ergreifende Inszenierung von Oberspielleiter Toni Burkhardt erzählt die Geschichte des Fischers Peter Grimes, der in seiner Dorfgemeinschaft nach einem Unglücksfall zum Außenseiter wird. Die packende und emotionale Musik Brittens, die über weite Strecken an Filmmusik erinnert, gibt das Meer in allen Facetten wieder: vom Funkeln des Sonnenlichts auf den Wellen bis hin zum tosenden Sturm.

Im Anschluss an die Vorstellung am Sonntag lädt Bianca Sue Henne jugendliche Zuschauer zum Junges-Theater-Stammtisch ein. Die Leiterin des Jungen Theaters und Mitwirkende aus der Inszenierung werden mit den jungen Leuten im Theaterrestaurant “Da Capo“ über das Gesehene sprechen und aus der spannenden Arbeit an dieser großen Oper berichten. Unter anderem wird Regisseur Toni Burkhardt mit dabei. So gibt es Gelegenheit, mehr über die Theaterarbeit zu erfahren und sich im lockeren Gespräch mit den Künstlern über die Oper auszutauschen. Der Besuch der Oper kostet für die Jugendlichen ab 7 Euro.

Karten für “Peter Grimes“ am Sonntag um 19.30 Uhr und für die nächsten Vorstellungen am 4. Februar um 19.30 Uhr und am 8. Februar um 15 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, “Bolero“ Erste Eindrücke vor der Premiere, 24.01.2012

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Theater Nordhausen

Vorbereitungen auf den “Bolero“

Erste Eindrücke vom neuen Ballettabend schon vor der Premiere

Der berühmte “Bolero“ von Maurice Ravel ist eine der Inspirationsquellen für Ballettdirektorin Jutta Ebnother für ihren neuen Ballettabend “Ravel“. Aber nicht nur das wohl berühmteste Werk von Maurice Ravel wird zu hören sein. Die Ballettkompanie des Theaters Nordhausen probiert zurzeit mit Jutta Ebnother deren neue Choreographie, die sich mit Leben und Werk des bekannten Komponisten auseinandersetzt.

Premiere ist am 3. Februar. Doch Neugierige müssen nicht bis dahin warten, um erste Eindrücke vom Ballett zu erhalten. Bereits am 24. Januar um 19.30 Uhr findet im Theater Nordhausen die Einführung statt. Ballettdirektorin Jutta Ebnother und Chefdramaturgin Anja Eisner werden viel Wissenswertes über den neuen Ballettabend erzählen. Natürlich werden bereits einige Ausschnitte zu sehen sein. Und vielleicht erklingt an diesem Abend schon der Rhythmus des “Bolero“!

Bereits vor der Einführung, ab 19 Uhr, findet auf der Bühne ein öffentliches Training statt. Wer will, kann hier einen Eindruck davon gewinnen, wie hart die Tänzerinnen und Tänzer täglich trainieren, um fit für ihren Beruf zu bleiben. Der Eintritt ist frei.

Nordhausen, Theater Nordhausen, Gräfin Mariza kehrt zurück, 27.01.2012

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Theater Nordhausen

Gräfin Mariza von Emmerich Kálmán

zurück in  Nordhausen

Theater Nordhausen, Gräfin Mariza   (c)Tilmann Graner  Theater Nordhausen, Gräfin Mariza   (c)Tilmann Graner

Wegen des großen Erfolges: Sabine Mucke wieder in der beliebten Operette zu erleben

Eine ganze Weile war sie in Rudolstadt zu Gast und begeisterte dort das Publikum. Zu allen sechs Vorstellungen der Nordhäuser Inszenierung der Operette “Gräfin Mariza” war das Theater Rudolstadt ausverkauft. Vorher hatten im Theater Nordhausen bereits über 6000 Zuschauer die “Gräfin Mariza” gesehen. Nun kehrt sie nach Nordhausen zurück.

Wegen des großen Erfolges gibt es im neuen Jahr noch dreimal die Gelegenheit, die mitreißende Operette von Emmerich Kálmán im Theater Nordhausen zu erleben. Am 27. Januar steht sie das erste Mal wieder auf dem Spielplan. Weitere Vorstellungen folgen am 19. Februar um 14.30 Uhr und am 8. März um 18 Uhr.

Der verarmte Graf Tassilo (Joshua Farrier) verdingt sich auf dem Gut der Gräfin Mariza (Sabine Mucke), die leben kann, wie es ihr gefällt: Wer das Geld hat, hat das Sagen. Mariza ist so schön, dass sie sich des Ansturms der Männer nicht erwehren kann. Natürlich erkennt sie nicht sofort, dass Tassilo der Richtige für sie ist: Marizas Versuche, den Männern aus dem Weg zu gehen, geben Zeit, auf der Bühne in wunderschöne Musik einzutauchen! “Komm, Zigan, komm Zigan, spiel mir was vor!” und “Komm mit nach Varasdin” sind nur zwei der Hits dieser heiteren Operette. Emmerich Kálmán hat “Gräfin Mariza” in einer Zeit geschrieben, in der man förmlich nach heiterer Unterhaltung lechzte. Er verknüpfte humorvolle ungarische Volksmusikelemente mit großen Gefühlen und schuf ein unvergessliches Werk, das immer wieder ein großes Publikum findet.

Karten für “Gräfin Mariza” gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.