Nordhausen, Theater Nordhausen, Der kleine Prinz mit Sinfonieorchester, 08.05.2012

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Theater Nordhausen

„Der kleine Prinz“ mit Sinfonieorchester

Zweite OrchesterWerkstatt der Spielzeit präsentiert Kinderkonzert für Kinder ab 5 Jahren

Märchenhaft geht es in der zweiten OrchesterWerkstatt der Spielzeit zu: Für Kinder ab fünf Jahren führt das Loh-Orchester Sondershausen am 8. Mai im Theater Nordhausen und am 9. Mai im Haus der Kunst Sondershausen jeweils um 9.30 und um 11 Uhr das wunderbare neue Musikstück „Der kleine Prinz“ von Niels Frédéric Hoffmann auf. Eine weitere Vorstellung der OrchesterWerkstatt folgt am 13. Mai um 15 Uhr im Festsaal im Stadtpark Wiehe.

Wer kennt sie nicht, die Erzählung vom kleinen Prinzen? Antoine de Saint-Exupéry schuf 1943 einen Märchenklassiker, der nach wie vor ungeheuer beliebt ist. Ein Pilot, der in der Wüste notlanden musste, trifft auf den kleinen Prinzen von einem fremden Stern. Der erzählt dem Piloten von seinen Erlebnissen und Erfahrungen: von einem König, der Herrscher auf einem winzigen Planeten ist, von einem Eitlen, der auf seinem kleinen Planeten niemanden hat, der ihn bewundern kann, und von einem rastlosen Geschäftsmann, der keine Zeit für Träume hat. „Die großen Menschen sind entschieden ganz ungewöhnlich“, stellt der kleine Prinz immer wieder fest. Auf der Erde freundet er sich mit dem Fuchs an, der ihm verrät: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Das Heimweh nach seiner einsamen Rose auf dem weit entfernten Heimatasteroiden zieht den kleinen Prinzen schließlich wieder nach Hause.

Niels Frédéric Hoffmann, Komponist zahlreicher Kinderstücke, hat diesen Märchenklassiker sehr einfühlsam und mit eingängigen Melodien vertont und regt die jungen Zuhörer dabei immer wieder auch zum Mitmachen an. Seine Komposition für Sprecher und kleines Sinfonieorchester wurde 2009 in Hamburg uraufgeführt. In der OrchesterWerkstatt „Der kleine Prinz“ führt das Loh-Orchester Sondershausen sie unter der Leitung von Margherita Colombo auf. Als Sprecher sind Thomas Kohl vom Theater Nordhausen in der Rolle des Piloten und Anna-Maria Bednarzik vom Theaterjugendclub als der kleine Prinz zu erleben.

Karten für die OrchesterWerkstatt „Der kleine Prinz“ gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, Zusätzliche Vorstellung West Side Story, 27.05.2012

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Theater Nordhausen

Wegen des großen Erfolges: Zusätzliche Vorstellung „West Side Story“

Ein großer Erfolg ist das Musical „West Side Story“ im Theater Nordhausen. Bereits vor der Premiere am 18. März waren die in der laufenden Spielzeit geplanten Vorstellungen ausverkauft. Nun ist es gelungen, eine weitere Vorstellung des Musical-Klassikers anzusetzen: Am Pfingstsonntag, 27. Mai, um 19.30 Uhr steht die „West Side Story“ zusätzlich auf dem Spielplan.

Die ergreifende Geschichte um die Liebenden Tony (Marian Kalus) und Maria (Elena Puszta), die verfeindeten Gangs angehören, sorgt seit der Premiere für Beifallsstürme beim Publikum.

Wem es bisher noch nicht gelungen ist, Karten für das Musical zu bekommen, sollte nicht zu lange zögern. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, PREMIERE Mein Lied ist wie Schokolade, 07.04.2012

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Theater Nordhausen

Jugendliche singen Schlager

„Mein Lied ist wie Schokolade“ hat am 7. April Premiere im Theater Nordhausen

Der Theaterjugendclub des Theaters Nordhausen sieht seiner dritten Premiere der Spielzeit entgegen. Am Karsamstag, 7. April, stehen 15 Jugendliche in der Uraufführung von „Mein Lied ist wie Schokolade“ auf der großen Bühne des Theaters Nordhausen. Und wie in den Vorjahren wird in der großen Produktion des Theaterjugendclubs viel gesungen: Schlager sind es diesmal, die die 15- bis 20-Jährigen einstudieren.

Passend zum Stücktitel darf natürlich „Ich will keine Schokolade“ nicht fehlen. Weitere Highlights sind „Oh mein Papa“, „Ich will nen Cowboy als Mann“ und „Schuld war nur der Bossa Nova“. Aber auch „Lady Sunshine und Mister Moon“ und „Hello Mary-Lou“ werden das Publikum begeistern. Wer also einmal so richtig in der Schlagerwelt schwelgen möchte, sollte sich „Mein Lied ist wie Schokolade“ nicht entgehen lassen.

Die Handlung, die die Leiterin des Jungen Theaters Bianca Sue Henne erdacht und mit den Jugendlichen erarbeitet hat, spielt auf einem Dachboden, der sich als wahre Schatzkammer entpuppt. Zwei Mädchengruppen entdecken den Dachboden ihres Internats, die einen im Jahr 2012, die anderen 50 Jahre zuvor. Die Entdeckung wird zum geheimen Treffpunkt – in zwei Epochen! Denn während die eine Clique im Slang der Sechziger ihre Schulzeit erlebt, spielen sich ganz ähnliche Ereignisse in der Gegenwart ab. Liebe, Freundschaft, aber auch das Erwachsenwerden und der Tod spielen eine bestimmende Rolle im Leben der Freundinnen. Und natürlich darf auch Schokolade nicht zu kurz kommen – musikalisch und ganz real!

Spätestens seit 1885 Emmy von Rhodens Mädchenroman „Der Trotzkopf“ erschien, sind Mädcheninternate der Ort für facettenreiche Geschichten um das Leben, Denken und Erwachsenwerden. Auch das Kino hat das Genre entdeckt: Sehr erfolgreich war beispielsweise der Film „Mädchen in Uniform“ mit Romy Schneider und Lilly Palmer. Hanni und Nanni, die Internatszwillinge von Enid Blyton, sind Klassiker der Kinderbuchliteratur, und die Filmindustrie legt mit immer neuen Filmen nach.

Bianca Sue Henne hat dem Theaterjugendclub ein Internatsstück auf den Leib geschrieben, gespickt mit viel unvergesslicher Musik, die die Jugendlichen live singen. Sie ist auch für Inszenierung und Ausstattung verantwortlich. Die musikalische Einstudierung übernimmt Kolja Hosemann, Studienleiter am Theater Nordhausen. Insgesamt 14 Mädchen und ein Junge stehen in dem Stück auf der Bühne. Nicht nur für Schlager-Fans verspricht der Abend beste Unterhaltung!

Karten für die Premiere am 7. April um 19.30 Uhr und die weiteren Vorstellungen am 27. April und am 11. Mai gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH und im Internet unter www.theater-nordhausen.de .

 

Nordhausen, Theater Nordhausen, Orchesterprobe für das 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters, 31.03.2012

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Theater Nordhausen

Geheimnisvolle Violinen

Orchesterprobe für das 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters

Es ist Nachmittag. Auf der Bühne im Haus der Kunst sitzen die Musiker des Loh-Orchesters. Doch der Saal ist leer und die Musiker tragen Privatkleidung. Denn sie proben für das 6. Sinfoniekonzert. Für die Nachmittagsprobe steht die 7. Sinfonie h-Moll von Franz Schubert, die „Unvollendete“, auf dem Programm. Am Vormittag wurde das andere Stück des Konzerts geprobt, Gustav Mahlers 1. Sinfonie D-Dur. Gestern Abend noch saßen die Musiker im Orchestergraben des Theaters Nordhausen und spielten die Generalprobe von Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“. Morgen ist die Premiere. Dazwischen: Bernstein aus dem Kopf verbannen, umschalten auf Schuberts wunderbare und rätselhafte Sinfonie, von der man nicht genau weiß, warum sie unvollendet geblieben ist. Das ist Alltag für Orchestermusiker und Generalmusikdirektor.

Der zarte, tiefe Beginn des ersten Satzes erklingt in Kontrabässen und Celli. Dazu kommen die hohen Streicher, dann setzen die Holzbläser ein. Das Thema entspinnt sich. Generalmusikdirektor Markus L Frank am Dirigierpult – leger gekleidet und auf einem Barhocker sitzend – lässt den ersten Satz durchspielen. Dann einige Anmerkungen. Einzelne Stellen werden wiederholt, korrigiert, präzise gearbeitet. „Einmal nur die ersten Geigen bitte“, heißt es, oder „Viel Bogen. Viel Klang. Wenig Rhythmus.“ Auf diesem Niveau geht es nicht mehr um richtig oder falsch. Hier verspielt sich keiner, alle beherrschen ihre Instrumente meisterhaft, jeder einzelne ist ein Künstler. Was verbessert wird, sind der vom Dirigenten gewünschte Klang, die Dynamik, die Interpretation, manchmal die Präzision im Zusammenspiel. Feinheiten. Doch schon das erste Durchspielen des Satzes klingt wunderschön. Und das ist erst die erste Probe für diese Sinfonie!

Konzentriert, aber auch heiter ist die Atmosphäre im sonnendurchfluteten Haus der Kunst. Was für ein schöner Beruf, an einem sonnigen Nachmittag zusammen zu musizieren. Aber auch viel Mühe. Der ganze erste Satz der Sinfonie wird gearbeitet, wiederholt, verfeinert. Bis Markus L. Frank zufrieden ist. „Das war mein erstes Stück im Dirigierunterricht“, verrät er seinem Orchester. Er kennt die Partitur gut, weiß genau, was er hören will. Manchmal reichen kleine Handzeichen, um einem Musiker klarzumachen, was verändert werden soll. Generalmusikdirektor und Orchester verstehen sich, sprechen dieselbe Sprache. Musizieren gemeinsam im besten Wortsinn.

Irgendwann ist Pause. Die große Glastür wird geöffnet, die Frühlingsluft strömt ins Haus der Kunst. Nach der Pause: der zweite Satz. Das Andante schwingt ruhig und harmonisch durch den Raum Alle sind frisch und mit neuer Konzentration aus der Pause gekommen. Auch der zweite Satz wird gleich einmal durchgespielt. „Ach, ist das schöne Musik“, entfährt es Markus L. Frank am Ende. Und: „Sehr schön, das Solo“, zum Klarinettisten. Dann wird weiter gearbeitet. Stellen wiederholt, einzelne Stimmgruppen spielen ein paar Takte, gemeinsame Einsätze werden präzisiert. Celli und Bässe diskutieren kurz über die optimale Strichführung an einer Stelle, werden sich schnell einig.

Dann sagt der Generalmusikdirektor: „Diese Stelle muss noch geheimnisvoller sein.“ Wie spielt man geheimnisvoll? Sie probieren die paar Takte, nur die Geigen, anders, zarter, weniger direkt. Und ja, es klingt tatsächlich geheimnisvoller! Weiter geht es in der Partitur. Nach zweieinhalb Stunden: Feierabend. Fünf Stunden Proben haben die Musiker an einem normalen Arbeitstag. Fünf Stunden sitzen sie mit ihren Instrumenten in der Probe, sind voll konzentriert. Hinzu kommen Vorstellungen, Konzerte und viel selbständiges Üben. Orchestermusiker, das ist nicht nur ein Traumberuf, mit dem man anderen Menschen viel Freude macht. Es ist auch harte Arbeit und verlangt viel Disziplin.

Noch fünf weitere Proben wird es geben für das 6. Sinfoniekonzert. Dann findet die Arbeit ihre Belohnung in der Aufführung der beiden Meisterwerke der sinfonischen Musik. Am 31. März um 19.30 Uhr im Haus der Kunst, am 1. April im Theater Nordhausen. Das ist der Tag, auf den hingearbeitet wird, wenn Publikum im Saal sitzt, wenn der Applaus ertönt. Wer dabei sein möchte, wenn Schuberts Unvollendete und Mahlers 1. Sinfonie erklingen, erhält Karten an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, West Side Story, 23.03.2012

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Theater Nordhausen

Spektakuläre Bühnenkämpfe in „West Side Story“

Kampfchoreograph Kevin Foster sorgt für Action im Theater Nordhausen

 Wenn sich im neuen Musical „West Side Story“ im Theater Nordhausen ab Freitag Abend die Mitglieder der Jugendbanden „Jets“ und „Sharks“ erbitterte Kämpfe liefern, dann hat ein Mann großen Anteil daran, dass die Aktionen echt und gefährlich aussehen – und gleichzeitig niemand sich verletzt: Kevin Foster, Kampfchoreograph, Tänzer und Musicaldarsteller, auf der Bühne zu sehen als Marias Verlobter Chino, hinter der Bühne verantwortlich für die spektakulären Kämpfe und Stunts.

Für das Nordhäuser Publikum ist Kevin Foster kein Unbekannter. In drei Ballettproduktionen hat er hier auf der Bühne gestanden: in „Midnight Tango“ von Tindaro Silvano, in „Romeo und Julia“ von Steffen Fuchs und in „Camille Claudel. Bildhauerin.“ von Ballettdirektorin Jutta Ebnother. In „West Side Story“ reiht er sich nun nicht einfach in die Tanzenden ein, sondern entwirft die Bühnenkämpfe, studiert sie mit den Künstlern ein, korrigiert, verbessert und wiederholt, bis alles perfekt sitzt.

Mit dem Tanzen begann Kevin Foster bereits im Alter von drei Jahren. Der Brite stammt aus einem kleinen Ort in der Nähe von Leeds in Yorkshire. Dort war es nicht selbstverständlich, dass ein Junge tanzen wollte. „Es war ein bisschen wie bei ‚Billy Elliott‘, ich wurde gemobbt“, erzählt er. Um ihm innere Stärke und die Möglichkeit, sich zu verteidigen, zu geben, schickten die Eltern ihn mit sechs Jahren zum Karate-Training. So trat die Kampfkunst in sein Leben.

Seine klassische Ballettausbildung absolvierte Kevin Foster am London Studio Center. In der umfassenden Ausbildung spielten auch Gesang und Schauspiel eine Rolle. Nach dem Abschluss erhielt er ein Engagement in einem Musical und trat ein Jahr lang unter anderem in London, Glasgow und Birmingham auf. 2003 bekam er sein erstes Engagement in einer großen Musicalproduktion in Deutschland: in „Tanz der Vampire“.

Mit Bühnenkampf kam er intensiv in „Die drei Musketiere“ in Berührung – in zahlreichen Degenkämpfen. „Ich habe das natürlich geliebt“, erinnert er sich. Später kam die erste „West Side Story“, im schweizerischen Thun. Hier war er der einzige mit Erfahrungen im Bühnenkampf und wurde daher für die Kampfchoreographie verpflichtet. Um sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln, studierte Kevin Foster dann Bühnenkampf. Er ist Mitglied in der British Academy of Stage and Screen Combat, der Stage Combat Deutschland und der Society of American Fight Directors. Über diese Gesellschaften für Bühnenkampf bildet er sich fort und bleibt so immer auf der Höhe der Entwicklung in der Kampfchoreographie. Im April – nach der Nordhäuser Premiere – absolviert er beispielsweise eine Prüfung im Kampf mit dem Zwillingsrapier.

Bei der „West Side Story“ im Theater Nordhausen ist Kevin Foster für die gesamte Kampfchoreographie verantwortlich. „Die Vorbereitung war nicht einfach, weil ich nicht alle Darsteller kannte“, erzählt er. Bereits vor Probenbeginn entstanden die Grundideen für die Kampfszenen. „Ich wollte gerne Stockkampf verwenden, den habe ich noch nie in einer ‚West Side Story‘ gesehen, und die Gangs improvisierte Waffen benutzen lassen, die sie auf der Szene vorfinden.“ Es entstand das Gerüst der Choreographie. In den ersten Probentagen wurde dann festgelegt, welche Figur was tut und wie jeder kämpft. „Es ist wichtig, vorbereitet zu sein und einen Plan zu haben, aber es ist auch wichtig, flexibel zu sein und Dinge ändern zu können“, erzählt der 29-Jährige. Jeder Darsteller, jede Rolle ist anders und verlangt einen anderen Kampfstil. Balletttänzer, Chorsänger, Musicaldarsteller und Gesangssolisten, alle trainierten Bühnenkampf und wurden in die Kampfszenen eingebaut.

Da die Bühne im Theater Nordhausen nicht allzu groß ist, greift Kevin Foster in den Kampfchoreographien auf Techniken des Filmkampfs zurück – kompaktere Bewegungen, die weniger raumgreifend sind als der klassische Bühnenkampf. In den Kampfproben wurde Schritt für Schritt jeder Kampf durchgestellt und dann die einzelnen Teilszenen zusammengesetzt. Mit der wachsenden Routine kommt dann automatisch auch das Tempo.

„Mein Job ist leicht, wenn die Jungs Spaß an den Kampfszenen haben“, freut er sich über die Arbeit in Nordhausen. „Mit zunehmender Übung sieht man die Entwicklung und große Fortschritte, das ist dann meine Belohnung“. Auch die Zusammenarbeit mit Regisseurin Iris Limbarth ist sehr gut und vertrauensvoll. „Sie hat mir viel Freiheit gegeben“, berichtet er aus der Probenarbeit.

Noch wenige Tage, dann hebt sich der Premierenvorhang für die „West Side Story“ am Theater Nordhausen. Die Premiere am 23. März ist bereits ausverkauft. Für die nächsten Vorstellungen gibt es mit etwas Glück noch Restkarten an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52) und an den Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, 6. Sinfoniekonzert, 31.03. und 1.04.2012

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Theater Nordhausen

Sinfonische Meilensteine im 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters

Schuberts „Unvollendete“ und Mahlers 1. Sinfonie auf dem Programm

Mit zwei wahren Meilensteinen der sinfonischen Kunst, zwei Sahnehäubchen der Sinfonik, wartet das 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen am 31. März im Haus der Kunst Sondershausen und am 1. April im Theater Nordhausen auf.

Generalmusikdirektor Markus L. Frank dirigiert Schuberts „Unvollendete“ und Mahlers Erste Sinfonie, die ursprünglich den stolzen Namen „Titan“ tragen sollte. Auf den Übervater, den sinfonischen „Riesen“ Beethoven, beziehen sich beide: Schubert bietet ausdrücklich eine ganz neuartige, eigene Alternative zu Beethoven an, während Mahler die „Eroica“ fortschreibt und die Idee des Heldenhaften in der Musik weiterverfolgt. Beide Sinfonien sind sicherlich auch deshalb so bekannt und so beliebt, weil sie ungeheuer reich an gesanglichen Melodien sind, die lange im Ohr bleiben.

Rätsel ranken sich um die „Unvollendete“ von Franz Schubert. Was veranlasste den Komponisten, das Werk nach zwei Sätzen beiseite zu legen? Es ist eine der ergreifendsten Sinfonien an der Schwelle zur Romantik, durchzogen von aufwühlenden inneren Spannungen.

Den Liederzyklus „Lieder eines fahrenden Gesellen“ nahm Gustav Mahler als Grundlage für seine 1. Sinfonie. Das Aufregende und Neue dieses Werks lässt sich auch heute noch nachempfinden. Mit ihrer volkstümlichen Melodik, ihren ironischen Brechungen und collageartigen Techniken hatte Mahler in dieser Sinfonie seinen spezifischen Ton bereits gefunden. Das Loh-Orchester spielt in seinem 6. Sinfoniekonzert die nur selten zu hörende 1893er Fassung von Mahlers Erster, mit dem lyrischen Satz „Blumine“, den der Komponist später gestrichen hat. Der Satz und die gesamte Fassung des „Titans“, so der damalige Titel der Sinfonie, ist durchtränkt von der Poesie Jean Pauls – Mahler war ein großer Verehrer dieses deutschen Dichters.

Das Sinfoniekonzert findet am 31. März 2012 um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am 1. April 2012 um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen statt. In der Einführung jeweils um 18.45 Uhr im Foyer mit Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Dorothea Krimm gibt es Wissenswertes vorweg.

Karten für das 6. Sinfoniekonzert unter dem Motto „Sinfonische Meilensteine“ gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, Letzte Vorstellung PETER GRIMES, 18.03.2012

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Theater Nordhausen

Peter Grimes  von Benjamin Britten

Letzte Vorstellung der packenden Oper im Theater Nordhausen

Ein letztes Mal wird am Sonntag Wasser in die Wasserbecken auf der Bühne des Theaters Nordhausen gepumpt: Noch einmal wird die Nordsee ins Theater geholt. Zum letzten Mal steht am 18. März um 14.30 Benjamin Brittens große Oper „Peter Grimes“ auf dem Spielplan.

In der Inszenierung von Toni Burkhardt mit Joshua Farrier und Sabine Mucke in den Hauptrollen begeisterte „Peter Grimes“ das Nordthüringer Publikum und wurde in der Zeitschrift „Opernglas“ besprochen. Das „Opernglas“ lobt die Hauptdarsteller: Joshua Farrier verstand es, „die schwere Partie mit all ihren Höhen und Tiefen, vertrackten Läufen und Wahnsinnsausbrüchen sicher zu gestalten und eine zugleich mitleidserregende wie nachdenklich stimmende Charakterstudie des Ausgegrenzten zu zeichnen. (…) Ihm zur Seite stand mit Sabine Mucke eine Ellen, die mit sicher geführtem Sopran beeindruckte.“ (Opernglas 3/2012).

Der Fischer Peter Grimes ist ein Außenseiter in seinem Dorf an der englischen Nordseeküste. Bei einem Unglück kam sein Lehrjunge ums Leben. Als er nun versucht, durch noch härtere Arbeit seinen Platz in der Dorfgemeinschaft wiederzugewinnen und dafür wieder einen Lehrjungen einstellt, schlägt das Schicksal erneut zu …

Die Oper erzählt eine packende Geschichte von Individuum und Gemeinschaft, vom harten Leben der Fischer an der Küste und von Liebe und Freundschaft. Brittens über weite Strecken an Filmmusik erinnernde Musik zeichnet das Meer in all seinen Facetten: von den glitzernden Reflexionen der Sonne auf dem Wasser bis hin zum Sturm, der die Nordsee aufwühlt.

Karten für die letzte Vorstellung von „Peter Grimes“ am Sonntag, 18. März, um 14.30 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH

Nordhausen, Theater Nordhausen, Mozart für Schüler, 09.03.2012

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Theater Nordhausen

Mozart für Schüler im Theater Nordhausen

OrchesterWerkstatt des Loh-Orchesters beschäftigt sich mit Leben und Musik Mozarts

Die Musik von Mozart steht im Mittelpunkt, wenn das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren am 9. März herzlich ins Theater Nordhausen einlädt. In der OrchesterWerkstatt „Mozart!“ werden die Kinder und Jugendlichen auf unterhaltsame Weise mit Leben und Musik des genialen Komponisten vertraut gemacht.

Bereits im Februar waren hunderte Kinder im Haus der Kunst begeistert von der OrchesterWerkstatt. Als Mozart verkleidet, dirigierte Markus L. Frank das Loh-Orchester und führte zusammen mit Konzertdramaturgin Dorothea Krimm durch das Programm. Besonders schön war es, dass die Kinder gemeinsam mit den beteiligten Sängerinnen und Sängern einen Kanon einstudierten.

Das Konzert vereint Höhepunkte aus den verschiedensten Gattungen – Sinfonie, Konzert, Kanon, Kammermusik und Oper. Auch Unbekannteres aus seinem frühesten Singspiel „Bastien und Bastienne“, seiner ersten Sinfonie und einem Hornkonzert. Abgerundet durch allerlei Anekdoten, bietet die OrchesterWerkstatt ein höchst facettenreiches Bild dieses faszinierenden Komponisten. Zu den Höhepunkten gehören Papagenos Arie „Der Vogelfänger bin ich ja“, das Duett „Reich mir die Hand, mein Leben“ aus „Don Giovanni“ und der erste Satz der „Kleinen Nachtmusik“.

Als Solisten sind Brigitte Roth (Sopran) und Wieland Lemke (Bariton) zu erleben. Im Hornkonzert übernimmt der stellvertretende Solohornist des Loh-Orchesters, Kostel Bejan, den solistischen Part.

Für die OrchesterWerkstatt im Theater Nordhausen hat die Patenklasse, die 6. Klasse der Nordhäuser Lessingschule, ein kleines Theaterstück über Mozart einstudiert, das im Laufe des Konzerts aufgeführt wird.

 Die OrchesterWerkstatt beginnt am 9. März um 9.30 Uhr im Theater Nordhausen.

Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, 3. Schlosskonzert des Loh-Orchesters, 11.03.2012

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Musikalische Liebeserklärung im 3. Schlosskonzert des Loh-Orchesters

„Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter“ heißt es in einem berühmten Vers von Shakespeare. Um Musik und Liebe geht es im Programm des 3. Schlosskonzerts des Loh-Orchesters am 11. März um 11 Uhr im Blauen Saal des Residenzschlosses Sondershausen. Eine musikalische Liebeserklärung, klingende „Liebesleidenschaft“ für zwei solistische Kontrabässe, steht im Mittelpunkt des Konzertes. Die Kontrabassisten Stefan Blum und Martina Zimmermann präsentieren Giovanni Bottesinis Doppelkonzert mit dem schönen Titel „Passione amorosa“. Die einzigartige Klangfarbe der tiefsten Streichinstrumente spricht direkt zum Herzen!

Auf dem Programm steht außerdem Mozarts berühmte „Kleine Nachtmusik“ – gleichfalls ein Musikstück, das die Sprache der Liebe spricht: Die „Nachtmusik“, auf Italienisch „Serenade“, hat ihre Wurzeln im traditionellen Ständchen unter dem Balkon der Liebsten. Sie will vor allem unterhaltend sein, und Mozarts Nachtmusik bietet Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau! Der warme Ton der Streicher zaubert eine quasi intime Atmosphäre.

Als Einleitung erklingt dazu eine Sinfonie von Johann Christian Bach, dem so genannten „Londoner“ Sohn des großen Johann Sebastian. Auch hier spielt die Liebe eine Rolle: Der Tonart g-Moll sagte man traditionell Leidenschaft und muntere Lieblichkeit nach. Ein Programm voll sinnlicher Genüsse! Der erst 27jährige, hochbegabte Jungdirigent Samuel Hogarth dirigiert in diesem Konzert das Loh-Orchester.

Das Konzert des Loh-Orchesters findet am 11. März 2012 um 11.00 Uhr im Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses statt. Nach dem musikalischen Kunstgenuss können sich die Gäste auch kulinarisch verwöhnen lassen. Das Team vom Schlossrestaurant Sondershausen bietet ein kalt-warmes Buffet zum Preis von 15 Euro pro Person an, ein Glas Sekt inbegriffen. Hierfür werden Reservierungen erbeten unter (0 36 32) 66 70 66.

Für das Konzert selbst gibt es noch einige Karten an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH erhältlich.

Nordhausen, Theater Nordhausen, West Side Story, ab 23.03.2012

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Theater Nordhausen

„West Side Story“ ab 23. März im Theater Nordhausen

Elena Puszta und Marian Kalus sind in den Hauptrollen zu erleben – Erste Eindrücke am 13. März auf der großen Bühne

Nur noch drei Wochen sind es bis zur nächsten Musical-Premiere im Theater Nordhausen am 23. März. Auf dem Spielplan steht eines der bekanntesten Musicals überhaupt: Leonard Bernsteins „West Side Story“. Die Geschichte, die die Motive von Shakespeares Liebestragödie „Romeo und Julia“ ins New York der 50er Jahre verlegt, wurde nicht zuletzt durch die Verfilmung mit Natalie Wood als Maria zum Klassiker. Nun ist die „West Side Story“ in Nordthüringen auf der Bühne zu sehen.

Tony liebt Maria, und Maria liebt Tony. Doch Tony gehört zu den Jets, einer Gang gebürtiger US-Amerikaner, und Maria gehört zu den Sharks, den puertoricanischen Einwanderern. Dass Maria einen Jet liebt, bringt ihren Bruder auf. Als er daher Tonys Freund tötet, rächt Tony ihn und ersticht den Bruder seiner Maria. Zwar hält sie weiter zu ihm, doch die beiden können nicht glücklich werden. Tony wird von einem der Sharks erschossen.

Der Konflikt ist ewig, sie müssen nicht Romeo Montague und Julia Capulet heißen: Noch immer erweist sich – wie schon Mitte des 20. Jahrhunderts in der New Yorker West Side – allein die Herkunft aus verschiedenen Ländern als Quelle tödlicher Feindschaft. Was zu Shakespeares Zeiten blutige Clan-Fehden waren, sind heute Kriege zwischen Jugendbanden in den Straßenschluchten der Städte.

Doch nicht allein das Thema macht Bernsteins Musical zum Klassiker. Die Show, die sowohl Jazz- als auch sinfonische Elemente beinhaltet, die spanische Folklore und Opernelemente vereint, besticht durch ihre Musik. „Tonight“, „Somewhere“, „I feel pretty“, „America“, „Maria“ und viele andere Songs wurden zu Evergreens.

Neben Tanz und Gesang spielt in „West Side Story“ der Kampf eine große Rolle. Regisseurin Iris Limbarth, die in Nordhausen mit ihren Musical-Inszenierungen große Erfolge feierte, steht daher der Kampfchoreograph Kevin Foster zur Seite. Mit Solisten, Opernchor und Ballettkompanie studiert er beeindruckende Bühnenkämpfe ein, die an Dramatik nichts zu wünschen übrig lassen.

In den Hauptrollen sind Elena Puszta als Maria und Marian Kalus als Tony zu sehen. In der Rolle des Doc kann das Publikum sich auf den Nordhäuser Schauspieler Frank Sieckel freuen, der unter anderem in „Mein Freund Bunbury“ auf der Bühne des Theaters Nordhausen stand. Marias Bruder Bernardo ist Thomas Kohl, dessen Verlobte und Marias Freundin Anita spielt Anja Daniela Wagner.

Das Loh-Orchester Sondershausen begleitet das Musical unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank. Das Bühnenbild, das die Straßen von New York nach Nordhausen bringt, entwarf Ausstattungsleiter Wolfgang Kurima Rauschning, die Kostüme sind von Julia Ruppmann.

Erste Eindrücke von der „West Side Story“ können Neugierige bei „Lust auf West Side Story“ am 13. März um 19 Uhr auf der großen Bühne des Theaters Nordhausen erhalten. Wie in einem „Making of“ werden hier Einblicke in die Arbeit an der neuen Musical-Inszenierung gegeben. Der Eintritt zu dieser Einführungsveranstaltung ist frei.

Wer die Premiere am 23. März um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen besuchen möchte, sollte nicht allzu lange zögern. Für die Premiere und die nächsten Vorstellungen am 25. und 26. März gibt es Karten an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.