Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Große Operngala im Meiniger Hof, 08.10.2016

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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Grosse Operngala © Lisa Stern

Theater Rudolstadt / Grosse Operngala © Lisa Stern

Operngala: Ein Fest der schönen Stimmen
Kooperation mit dem Theater Nordhausen

Premiere am 8. Oktober 2016, Meininger Hof Saalfeld

Musikalische Leitung: Oliver Weder, Szenische Einrichtung: Anette Leistenschneider; Mit: Leonor Amaral, Zinzi Frohwein, Manos Kia, Thomas Kohl, Yoontaek Rhim, Angelos Samartzis, Opernchor des Theaters Nordhausen / Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt

Große Operngala feiert Premiere im Meininger Hof in Saalfeld

Die Große Operngala ist die erste Musiktheaterpremiere der Saison des Theaters Rudolstadt. Wie auch die kommenden Opern wird sie aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten am Großen Haus in Rudolstadt ausschließlich im Meininger Hof in Saalfeld zu hören sein.

Musik ist nicht nur die Sprache der großen Emotionen, sie kann zugleich höchst unterhaltsam daherkommen. Und genau in diesem Spagat präsentiert sich die „Große Operngala“ der Thüringer Symphoniker, die am 8. Oktober, um 19.30 Uhr im Meininger Hof Premiere feiert. Zusammen mit den neuen Stimmen des Theaters Nordhausen und dem dortigen Opernchor werden unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Oliver Weder Ausschnitte aus bekannten Werken wie La Bohème, Die Macht des Schicksals oder der Fledermaus erklingen.

Während die Große Operngala am Theater Nordhausen längst eine Tradition genießt und vor zumeist ausverkauftem Haus begeistert gefeiert wird, ist sie als Musiktheatereröffnung der Thüringer Symphoniker außergewöhnlich. Doppelt außergewöhnlich, weil das Publikum nicht nur die Höhepunkte der aktuellen Saison zu hören bekommt, sondern auch die vier jungen, frischengagierten Sänger des Theaters Nordhausen: Leonor Amaral (Koloratursopran), Zinzi Frohwein (Sopran), Manos Kia und Angelos Samartzis (Tenor). Unterstützt werden sie von den beiden langjährigen Ensemblemitgliedern Thomas Kohl und Yoontaek Rhim (Bariton).

Karten für die Aufführungen am 8. Oktober, um 19.30 Uhr, am 23. und 25. Oktober, jeweils 15 Uhr, sowie am 12. und 25. November, um 19.30 Uhr sind noch an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters und telefonisch unter 03672/422766 zu haben. Ein kostenloser Bustransfer aus Rudolstadt zum Meininger Hof und zurück ist eingerichtet. Informationen dazu gibt es auf der Website des Theaters. PMThRu

 

 

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Kultur – Kampf – Lichterketten, IOCO Aktuell, 20.11.2015

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Thüringens Theater in Nöten

Jena, Gera, Altenburg, Rudolstadt, Weimar, Eisenach, Nordhausen…

Finanzielle Zwänge bedrohen deutsche Theater immer wieder. Selten treffen solche Nöte die großen Theater in wirtschaftlich starken Städten wie Hamburg, Berlin oder München. Höchst gefährdet sind in der Regel kleine Häuser in strukturschwachen Regionen. Seit 2012 kämpfen thüringische Theaterfreunde in Altenburg und Gera für den Erhalt ihrer Theater. Lichterketten bildend stellten sie sich um das Große Haus der Bühnen der Stadt Gera und das Landestheater Altenburg!  

 Solidaritätsdemos und Lichterketten

Theater und Philharmonie Thüringen / Solidaritätsdemo für Theatererhalt © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Solidaritätsdemo für Theatererhalt © Stephan Walzl

Veränderungen der strukturschwachen Kulturlandschaft von Thüringen sind unvermeidlich: In einem Interview mit der Ostthüringer Zeitung sieht Kay Kuntze, Generalintendant von Theater und Philharmonie Thüringen, die Pläne des Thüringer Kulturministers Prof. Dr.  Hoff (LINKE) kritisch. Eine Kooperation der Jenaer Philharmonie mit den Bühnen Gera / Altenburg steht im Raum. Ein drastischer Musikerabbau wäre eine Folge.  Kuntze bestätigt jedoch auch, dass ein Festhalten am Status Quo das Theater Altenburg-Gera als Ganzes akut gefährdet. Das zentrale Fünf-Sparten-Konzept des Theaters wird zurzeit – noch? – nicht in Frage gestellt. Doch hält Kuntze unter anderem die  Landesförderung von 59% für Gera und Altenburg für unbefriedigend, wenn gleichzeitig strukturstärkere Regionen wie Weimar und Meiningen mit 80% gefördert werden. Auch bemängelt Kuntze, daß ein Großteil der Besucher aus Landkreisen kommt, die zur Finanzierung seiner Theater nichts beitragen.

Die historisch reiche Kulturlandschaft von Thüringen ist im Umbruch. Den Theatern in Gera und Altenburg werden Rudolstadt, Weimar, Eisenach, Nordhausen, Weimar, Meiningen und andere  folgen. Doch die Bürger der Region kämpfen für ihre Kultur,  für ihre Theater!

 Pressemitteilung von Kulturminister Hoff

Theater und Philharmonie Thüringen / Lichterkette vor Theater © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Lichterkette vor Theater © Stephan Walzl

„Mit dem Konzept „Perspektive 2025“ legte der Thüringer Kulturminister, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff (LINKE), eine auf Langfristigkeit angelegte Konzeption zur Thüringer Theaterlandschaft vor. Das Konzept hebt die Bedeutung des Theaters Rudolstadt, sowie der Thüringer Symphoniker in Saalfeld als wichtige kulturelle Anker in der Region hervor. Entsprechend gilt es, die Einrichtungen auf einen angemessenen Stand zu bringen. Es sei daher ein wichtiges Ziel des Theater- und Orchesterkonzeptes, die Entlohnung perspektivisch wieder an den Flächentarifvertrag heranzuführen. Dazu seien aber Strukturveränderungen unverzichtbar. Dass das Theater Rudolstadt hier schon einiges geleistet hat, wird in dem Konzept hoch anerkannt. Die bestehende Kooperation der Theater in Rudolstadt und Nordhausen wird als vorbildhaft angesehen.“

„Ich halte es für eine gute Option, wenn durch einen erweiterten Verbund mit Eisenach und Nordhausen die Schauspielsparte in Rudolstadt noch einmal gestärkt werden könnte. Käme zusätzlich eine Aufstockung des Orchesters in Saalfeld zustande, wie in einem Modell vorgesehen, so wäre das für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ein Zugewinn“, streicht Katharina König, Landtagsabgeordnete der LINKEN für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt die positiven Vorschläge heraus. Diese seien zwar in Planung und Logistik anspruchsvoll, da die einzelnen Sparten an mehreren Orten spielten. Ähnliche Kooperationen in Thüringen und anderen Ländern zeigen aber, dass dies machbar sei.“

„Die rot-rot-grüne Landesregierung gestaltet diesen Prozess so offen wie möglich. Die Träger und Intendanten, die sich an der Debatte rege beteiligt haben, verdienen besonderen Dank, wie auch Minister Hoff für die geduldige Moderation der Verhandlungen“, betont König und hofft auf eine vorurteilsfreie Diskussion in den anstehenden Veranstaltungen mit den Vertreterinnen und Vertretern des Theaters Rudolstadt sowie kommunalen Entscheidungsträgern. Entscheidend sei letztlich, dass sich Land, Kommune und Theater gemeinsam verständigen, um optimale nachhaltige Ergebnisse für die Thüringer Theater- und Orchesterlandschaft zu erhalten.

 Öffentliche Diskussionen mit Minister Hoff

Theater und Philharmonie Thüringen / Demo für Theater © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Demo für Theater © Stephan Walzl

Am 1. Und 8. Dezember 2015 wird zur öffentlichen Diskussionen mit Kulturminister Hoff (LINKE), ins Landestheater Altenburg und den Konzertsaal der Stadt Gera eingeladen. Das Thema der Podiumsdiskussion ist die Entwicklung der Thüringer Theater- und Orchesterlandschaft ab 2017. Gesprächsteilnehmer sind als Gesellschafter des Theaters die Oberbürgermeisterin der Stadt Gera, Dr. Viola Hahn, die Landrätin des Landkreises Altenburger Land, Michaele Sojka, und Altenburgs Oberbürgermeister, Michael Wolf. Neben Generalintendant Kay Kuntze und dem kaufmännischen Geschäftsführer Volker Arnold gehören Vertreter des Betriebsrates und der Theatervereine zur Diskussionsrunde.

IOCO / PM / VJ / 20.11.2015

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Nordhausen, Theater Nordhausen, Der kleine Prinz mit Sinfonieorchester, 08.05.2012

April 10, 2012  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Theater Nordhausen

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Theater Nordhausen

„Der kleine Prinz“ mit Sinfonieorchester

Zweite OrchesterWerkstatt der Spielzeit präsentiert Kinderkonzert für Kinder ab 5 Jahren

Märchenhaft geht es in der zweiten OrchesterWerkstatt der Spielzeit zu: Für Kinder ab fünf Jahren führt das Loh-Orchester Sondershausen am 8. Mai im Theater Nordhausen und am 9. Mai im Haus der Kunst Sondershausen jeweils um 9.30 und um 11 Uhr das wunderbare neue Musikstück „Der kleine Prinz“ von Niels Frédéric Hoffmann auf. Eine weitere Vorstellung der OrchesterWerkstatt folgt am 13. Mai um 15 Uhr im Festsaal im Stadtpark Wiehe.

Wer kennt sie nicht, die Erzählung vom kleinen Prinzen? Antoine de Saint-Exupéry schuf 1943 einen Märchenklassiker, der nach wie vor ungeheuer beliebt ist. Ein Pilot, der in der Wüste notlanden musste, trifft auf den kleinen Prinzen von einem fremden Stern. Der erzählt dem Piloten von seinen Erlebnissen und Erfahrungen: von einem König, der Herrscher auf einem winzigen Planeten ist, von einem Eitlen, der auf seinem kleinen Planeten niemanden hat, der ihn bewundern kann, und von einem rastlosen Geschäftsmann, der keine Zeit für Träume hat. „Die großen Menschen sind entschieden ganz ungewöhnlich“, stellt der kleine Prinz immer wieder fest. Auf der Erde freundet er sich mit dem Fuchs an, der ihm verrät: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Das Heimweh nach seiner einsamen Rose auf dem weit entfernten Heimatasteroiden zieht den kleinen Prinzen schließlich wieder nach Hause.

Niels Frédéric Hoffmann, Komponist zahlreicher Kinderstücke, hat diesen Märchenklassiker sehr einfühlsam und mit eingängigen Melodien vertont und regt die jungen Zuhörer dabei immer wieder auch zum Mitmachen an. Seine Komposition für Sprecher und kleines Sinfonieorchester wurde 2009 in Hamburg uraufgeführt. In der OrchesterWerkstatt „Der kleine Prinz“ führt das Loh-Orchester Sondershausen sie unter der Leitung von Margherita Colombo auf. Als Sprecher sind Thomas Kohl vom Theater Nordhausen in der Rolle des Piloten und Anna-Maria Bednarzik vom Theaterjugendclub als der kleine Prinz zu erleben.

Karten für die OrchesterWerkstatt „Der kleine Prinz“ gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Nordhausen, Theater Nordhausen, Zusätzliche Vorstellung West Side Story, 27.05.2012

April 4, 2012  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Theater Nordhausen

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Theater Nordhausen

Wegen des großen Erfolges: Zusätzliche Vorstellung „West Side Story“

Ein großer Erfolg ist das Musical „West Side Story“ im Theater Nordhausen. Bereits vor der Premiere am 18. März waren die in der laufenden Spielzeit geplanten Vorstellungen ausverkauft. Nun ist es gelungen, eine weitere Vorstellung des Musical-Klassikers anzusetzen: Am Pfingstsonntag, 27. Mai, um 19.30 Uhr steht die „West Side Story“ zusätzlich auf dem Spielplan.

Die ergreifende Geschichte um die Liebenden Tony (Marian Kalus) und Maria (Elena Puszta), die verfeindeten Gangs angehören, sorgt seit der Premiere für Beifallsstürme beim Publikum.

Wem es bisher noch nicht gelungen ist, Karten für das Musical zu bekommen, sollte nicht zu lange zögern. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

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