
http://www.theater-und-orchester.de
http://www.tuoblog.de
http://www.festspiele-im-schlossgarten.de
KONZERTEN von 12. bis 16.05.2011
Do 12.05.2011 10:00 Uhr Konzertkirche Neubrandenburg _ öffentliche Generalprobe
Do 12.05.2011 19:30 Uhr Konzertkirche Neubrandenburg
So 15.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
9. Philharmonisches Konzert
Werke französischer Meister
Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin, Orchestersuite
Marcel Dupre: Sinfonie g-Moll für Orgel und Orchester
Robert Schumann : Sinfonie Nr. 2 C-Dur
Jonas Alber dirigiert 9. Philharmonisches Konzert
Mit Blick auf die kommende Saison, die bis zum Jahresende zahlreiche gemeinsame Auftritte mit der Neubrandenburger Philharmonie für Chefdirigent Stefan Malzew bereit hält, wurde für das nächste Anrechtskonzert ein Gastdirigent verpflichtet.
Jonas Alber, der seine Laufbahn 1998 als damals deutschlandweit jüngster Generalmusikdirektor am Staatstheater Braunschweig begann, wird den Taktstock übernehmen. Unter seiner Leitung erfährt das Programm eine “kleine” Änderung: Statt der Liturgischen Sinfonie von Arthur Honegger wird Robert Schumanns 2. Sinfonie erklingen. Eröffnet wird der Abend von Ravels Orchestersuite “Le Tombeau de Couperin”, gefolgt von Marcel Duprés Orgelsinfonie mit dem Neubrandenburger Johanniskantor Tobias Frank als Solisten.
Der französische Komponist Duprés wurde 1886 in Rouen geboren und wurde bereits mit 12 Jahren Titualorganist an der Kirche Saint-Vivien seiner Heimatstadt. 16jährig besuchte er das Pariser Conservatoire und errang unter seinen Lehrern Charles-Marie Widor und Alexandre Guilmant erste Preise für Orgel, Klavier und Fuge. 1914 erhielt Dupré den begehrten Prix de Rome für seine Kantate “Psyché”. Nach dem I. Weltkrieg begann seine internationale Karriere als Orgelvirtuose, wobei er sich auch einen Namen als Improvisator machte. 1926 wurde Dupré Professor für Orgel am Conservatoire in Paris. Zu seinen Schülern zählen u. a. auch Jean Langlais und Olivier Messiaen. Als Komponist knüpft er an die großen Meister der Orgelmusik (Bach!) an. Seine farbenreiche Harmonik basiert auf kontrapunktischen Kombinationen.
…………………….
Do 12.05.2011 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
Wabra/Stelzhamnmer: Gut gegen Nordwind
NACHTSCHWÄRMER
In “Gut gegen Nordwind” haben sich Emmi und Leo per Email zufällig kennengelernt und rettungslos ineinander verliebt. In dem neuen Buch von Daniel Glattauer “Alle sieben Wellen” bekommen sie ihre zweite Chance. – Sie haben keine Ahnung wer Emmi und Leo sind? – Am Nachtschwärmerabend erfahren Sie es, wenn das Schauspielerpaar Isolde Wabra und Johannes Stelzhammer noch einmal die szenischen Lesungen präsentieren wird. Im Marstall am Landestheater Neustrelitz und im Schauspielhaus Neubrandenburg können Sie ab Mai noch einmal dabei sein, wenn die beiden aus den faszinierenden Email-Romanen lesen.
…………………….
Premiere _ Fr 13.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
Sa 14.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
Das Brautopfer / Le Sacre du Printemps
Ein zweiteiliger Ballettabend
Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz
Choreografie: Eva Brehme-Solacolu / Ralf Dörnen
Musik: Klaus Adolphi, Andreas Fabian / Igor Strawinsky
“Das Brautopfer” schildert die einfache Geschichte liebender Paare, die zueinander finden und wechselnde Liebe durchleiden. Die Dorfgemeinschaft nimmt am Los eines jeden teil. Eingebunden in die Handlung sind längst vergessene Bräuche, Riten und Symbole, die einst untrennbar zum Leben der Menschen gehörten und dies regulierten. Überlieferte Volksweisen aus Mittelalter und Renaissance bilden des Material für die eigenständige, suggestive Musik.
In der Choreografie von Eva Brehme-Solacolu werden Mittel und Formen traditionellen Tanzguts und moderner Ausdruckstanz, Mystisches und Wirkliches zu neuer Einheit geführt. Tanztheater der anderen Art. Mit einer verblüffenden Wirkung auf das Publikum von heute.
“Le Sacre du Printemps” war die dritte große Ballettmusik, die Strawinsky Anfang des vergangenen Jahrhunderts für die Balletts Russes von Sergei Djagilew komponierte. Die Uraufführung am 29. Mai 1913 in Paris entwickelte sich zu einem Skandal und endete im Tumult. Strawinsky gab Vaslav Nijinsky die Schuld, der in seinen Augen den Sacre choreografisch nicht bewältigt hatte.
Ralf Dörnen stellt sich der Herausforderung. Sein “Le Sacre du Printemps” klingt nach Frühling, ist es aber nicht. Entstanden ist ein politisches Ballett, bedrohlich und konsequent bis zum Schluss.
…………………….
Zum letzten Mal!
Fr 13.05.2011 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
Kabale und Liebe
Ein bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller
Ferdinand liebt Luise. Luise liebt Ferdinand. Beide lieben sich besinnungslos. Doch sie sind ein ungleiches Paar: Ferdinands Vater ist ein skrupelloser Regierungspräsident, Luises Vater ein ehrbarer, aber armer Stadtmusiker.
Ihre Liebe hat es in einer machtbesessenen Gesellschaft überaus schwer. Ferdinand soll wie sein Vater am Hof Karriere machen, dazu die Favoritin des Fürsten heiraten und so den Einfluss seiner Familie auf die Staatsspitze vergrößern. Jedes Mittel scheint dem Vater dafür recht. Liebe spielt keine Rolle. Doch Ferdinand und Luise suchen das Glück mit dem, den sie lieben. Inmitten von Intrigen.
Wurm, Privatsekretär des Präsidenten, der selbst ein Auge auf Luise geworfen hat, fädelt eine Intrige im Sinne des Präsidenten ein. Der Präsident lässt Luises Vater verhaften und ihre Mutter ins Irrenhaus sperren. Er erpresst die Liebenden mit ihren Gefühlen. Wurm erzwingt einen Liebesbrief Luises an Hofmarschall von Kalb, um sie bei Ferdinand verdächtig zu machen. Außerdem muss sie einen Eid auf ihr Leben schwören, diesen Brief freiwillig geschrieben zu haben.
Schafft die korrupte Gesellschaft die Liebe ab oder kann die Liebe diese Gesellschaft erschüttern? Ferdinands Liebessturm richtet sich gegen die Vätergeneration, die dem Glück im Wege steht.
Schillers Klassiker hat in unserer scheinbar so vernünftigen Welt, in der die Liebe als ein romantisches Glücksversprechen gilt, nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt. Er ist Politkrimi und Geheimdienststory, Liebesgeschichte und Familiendrama in einem.
Freuen Sie sich auf eine Inszenierung durch einen besonderen Regisseur des deutschsprachigen Theaters: Christoph Schroth, der in Neustrelitz und Neubrandenburg bereits Kleists Dramen “Käthchen von Heilbronn” und “Amphitryon” überaus erfolgreich auf die Bühnen brachte.
…………………….
Wiederaufnahme
Sa 14.05.2011 19:30 Uhr Theater in der Kirche _ Stadtkirche Neustrelitz
Kleine Engel
von Marco Baliani
Ein Traumspiel für alle, die niemals aufhören zu fliegen
Irgendwo am Rande der Stadt… Wasser, Nebel, ein verwitterter Steg und endlich, die geheimnisvolle letzte Laterne. Hier solle er warten, sagte der Fremde zu Rocco, hier fände sie Arbeit, versprach er Assunta, bevor er wieder im Nebel verschwand mit dem Wertvollsten, was sie besaßen.
Da stehen sie nun und machen sich den Platz streitig: Es gibt vielleicht nur für einen von ihnen Arbeit.
Es ist still, manchmal bebt die Luft und ist voller seltsamer Geräusche.
Wer wird sie hier finden und ihnen Arbeit geben?
Etwas schimmert durch den Nebel. Bevor man es erkennen kann, ist es wieder fort.
Assunta ist sich sicher: sie warten auf einen Engel, er wird sie in den Himmel bringen. Denn nur dort gibt es Arbeit. Und die haben sie schließlich gesucht, ihr Leben lang.
Daran glauben sie. Sie haben keine Wahl: Keinen Cent in der Tasche, von niemandem vermisst, und niemals wollen sie zurück in die Bahnhöfe, in denen sie hausten.
Ihre letzte Chance verteidigen sie – im Himmel gibt es Arbeit und die ist für sie! Oder nicht? Ist es da oben genau so? Und wenn es nur im Himmel Arbeit gibt, was ist dann mit der Erde?
Flügel braucht es und vor allem Phantasie, um mit ihnen aufsteigen zu können in den Arbeitshimmel.
Ein Leben lang haben sie davon geträumt zu fliegen, aber jetzt ist es soweit, ausgerechnet hier, an der letzten Laterne…
…………………….
Zum letzten Mal!
Mo 16.05.2011 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg _ Kleine Komödie im Schauspielhaus 10 Euro
Wir wollen niemals auseinandergehn …
Schlager und Lieder aus Ost & West und Nord & Süd
Der neue Schauspiel-Liederabend lässt im 20. Jahr der Wiedervereinigung jene Menschen singen, die nicht unmittelbar teilhaben an den großen Festen, aber heiter ihre eigenen Spuren Suchen … “Wo kommst du her – wo gehst du hin…?”
Sie haben ihre widersprüchlichen Erinnerungen nicht verloren und auch ihre Freundlichkeit nicht, wenn sie Schlager und Lieder der vergangenen Jahrzehnte aus Ost und West über ihre Liebe, ihre Sehnsucht nach der großen Welt, über ihre Träume, Niederlagen und die kleinen Siege in den Marstall schmettern und die Überreste der großen Einheits-Party beseitigen. Sie stellen sich selbst auf den Kopf und ihre Geschichte: Sind wir im Rückstand mit dem Widerstand? Was ist mit dem Anstand? Und dem Wohlstand? Sind wir standfest oder nur trinkfest?
Freuen Sie sich auf das Schauspielensemble, auf den Musiker und Komponisten Christoph Theusner live an verschiedenen Instrumenten, auf Lieder und Schlager von Nina Hagen, Holger Biege, Udo Jürgens, Alexandra, Manfred Krug, Peggy March, Renft, Karat, Hans-Eckardt Wenzel u.v.a. – ob voller “Illusionen”, ob “Mit 17…” (oder mit neunzig!), ob aus Ost oder West, aus Nord oder Süd. – Kommen Sie zur Feier nach der Feier: Wir singen Ihnen ein Ständchen!