Neustrelitz, Theater und Orchester Neubrandenburg, Spielplan 16. bis 18.12.2011

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Spielplan 16. bis 18.12.2011

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Wiederaufnahme
Fr 16.12.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
La Bohème
Oper von Giacomo Puccini
Leidenschaft und Lebensfreude, Resignation und Verzweiflung, – in diesen Extremen bewegen sich die vier Künstler Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard. Ärmlich ist sie, die Welt der Pariser Bohèmiens. Und kalt ist sie, die Mansarde über den Dächern der Stadt. Ist Geld da, lebt man verschwenderisch, ist es weg, hungert man gemeinsam. Die Freunde wollen ihren Weihnachtsabend im Café ausklingen lassen – kurzfristig wandelt sich ihre finanzielle Situation zum Guten. Rodolfo lernt seine Nachbarin Mimì kennen. Beide kommen sich näher und verlieben sich ineinander, doch ihre aufkeimende Liebe ist von der Schwindsucht Mimìs überschattet. Schon bald muss er einsehen, dass diese Beziehung nicht mit seinen Lebensverhältnissen vereinbar ist. Ein grotesker Streit führt zur Trennung. Als sich beide nach Monaten noch einmal sehen, können Rodolfo und seine Freunde der todkranken Mimì nur noch einen letzten Wunsch erfüllen.

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Sa 17.12.2011 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
Der Schimmelreiter
Schauspiel nach der Novelle von Theodor Storm
Vier Schauspieler erzählen, singen und spielen die alte Geschichte gemeinsam neu.
Der Sturm, die Nordsee, der Deich. Hauke Haien, ein kluger Junge aus armen Verhältnissen, wird vom Vater vor die Tür gesetzt. Er wirbt um Elke, die Tochter aus reichem Hause, die ihn unterstützt und ihm den Weg nach oben freimacht. Hauke setzt seine Ideen beim Bau von neuen Deichen um. Er verändert seine Welt.
Hoch zu Roß gibt er seine Anweisungen. Die Untergebenen folgen ihm widerwillig. Hauke Haien macht Fehler und vereinsamt. Auf einem weißen Pferd reitet er gegen den Tsunami. “Ihr könnt nichts Rechtes, so wie die Menschen auch nichts Rechtes können!”, ruft er, wenn der Deich seine Kinder frisst…

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MärchenStunde
So 18.12.2011 15:00 Uhr Landestheater Neustrelitz
Jorinde und Joringel
Ein Märchenspiel frei nach Grimm (ab 5 Jahre)
Als Jorinde und Joringel auf einem Spaziergang durch den Wald streifen, kommen sie dem Bannkreis einer bösen Zauberin zu nahe. Jorinde wird in eine Nachtigall verwandelt, eingesperrt in einen Käfig und ins Schloss getragen, wo die Zauberin schon Tausende von Vögeln gefangen hält. Wie kann Joringel Jorinde befreien?

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So 18.12.2011 15:00 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
Cinderella passt was nicht
Ein ziemlich schräges Märchenmusical
von Peter Lund und Thomas Zaufke – absolut nicht nur für Kinder ab 8 !

Nichts ist mehr so wie damals, als Königin Viktoria ihre gläsernen Pumps auf der Schlosstreppe verlor und gut erzogene Prinzen noch wussten, was man damit anfängt. Ihr Sohn Prinz Hamlet ist Sozialist, und wenn es nach ihm ginge, wären alle Untertanen freie Mäuse – und ans Heiraten denkt er erst recht nicht.
Auch die Töchter der verarmten Gräfin Tita denken nicht ans Heiraten. Erna ist ein bisschen zu dumm und Johanna ein bisschen zu klug. Trotz alledem, die Mütter wären sich eigentlich einig: es muss geheiratet werden! Wahrscheinlich wäre es auch so gekommen – wenn sich die Fee Aurora nicht eingemischt hätte. Aurora hat nämlich eine ziemlich eigene Auffassung davon, wie man heutzutage als Cinderella zu einem Prinzen kommt.

Neustrelitz, Theater und Orchester Neubrandenburg, Spielplan 8. bis 11.12.2011

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Spielplan 8. bis 11.12.2011

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  4. Philharmonisches Konzert

Theater und Orchester Neubrandenburg, Andreas Hotz  (c)Theater und Orchester Neubrandenburg

 Auch bei der Philharmonie hat die Krankheitshexe zugeschlagen Andreas Hotz, 1. Kapellmeister am Staatstheater Mainz,
http://www.staatstheater-mainz.com/index.php?id=1073  dirigiert das 4. Philharmonische Konzert

Do 08.12.2011 10:00 Uhr Öffentliche Generalprobe Konzertkirche Neubrandenburg
Do 08.12.2011 19:30 Uhr Konzertkirche Neubrandenburg
Fr 09.12.2011 19:30 Uhr Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
So 11.12.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz

Tschaikowskis Violinkonzert mit Kristof Barati
Eins der populärsten Werke Peter Tschaikowskis erklingt im 4. Philharmonischen Konzert – das Violinkonzert D-Dur op. 35. Entstanden in dem kleinen Weindorf Clarens am Genfer See, wohin sich der Komponist 1877 nach seinem gescheiterten Eheversuch für ein paar Monate zurückgezogen hatte, fand das Werk zunächst keinen geeigneten Interpreten. Der Geiger Leopold Auer, der ursprünglich für eine Aufführung vorgesehen war, sagte wegen der enormen spieltechnischen Schwierigkeiten ab. Drei Jahre lang blieb das Konzert liegen, bis sich der Violinist Adolf Brodski seiner annahm. Ihm gelang es, Hans Richter und die Wiener Philharmoniker für die Uraufführung zu gewinnen. Die Rezensenten ließen sich allerdings nicht so rasch von der Qualität des Konzertes überzeugen. Russische Musik hielt man damals in Wien für vulgär oder sentimental… Doch spätestens, nachdem Brodski Tschaikowskis Violinkonzert 1882 in London erfolgreich zur Aufführung brachte, begann der unaufhaltsame Siegeszug des Werkes.
Kristof Barati wird das Konzert spielen. Der Geiger ist hier kein Unbekannter mehr, war er doch erst in der vergangenen Saison mit Paganinis hochvirtuosem Violinkonzert op. 6 zu erleben. Der 1979 in Budapest geborene Künstler erhielt u. a. bei Vilmos Tátrai, dem Gründer des Tátrai-Quartetts Violinunterricht und setzte später seine Studien in Paris bei dem Menuhin-Schüler Eduard Wulfson fort. Einen Großteil seiner Kindheit verbrachte Baráti in Venezuela, wo er bereits mit 8 Jahren ein Konzert mit dem Maracaibo Symphony Orchestra gab. Neben dem 1. Preis beim Gorizia-Wettbewerb in Italien 1995 gewann er 1996 den 2. Preis beim Long /Jacques-Thibaud-Wettbewerb und 1997 den 3. Preis sowie den Zuschauer-Preis beim Reine Elisabeth Wettbewerb in Brüssel. – Ähnlich wie Tschaikowski mit seinem Violinkonzert, erging es auch Beethoven mit seiner Zweiten Sinfonie: Sie gehört zu jenen Werken des Maestros, die man anfänglich am wenigsten verstand. Sie galt als “bizarr, wild und schreiend”. (“Allgemeine musikalische Zeitung”, 1804) Dabei knüpft das Werk direkt an den von Haydn und Mozart geprägten Sinfonietypus an und enthält zudem zahlreiche Anklänge aus der schon damals sehr populären “Zauberflöte”. Doch impliziert die Sinfonie ebenso zukunftsträchtige Momente, die bis auf die Neunte voraus weisen, freilich ohne dass sich der Komponist dessen bewusst sein konnte. Natürlich ist Beethovens zwischen Tradition und Innovation stehende “Zweite” auch längst zu einem Standardwerk des klassischen Erbes geworden. Eine festlich strahlenden Sinfonia von Christoph Willibald Gluck eröffnet den Konzertabend.

Konzertprogramm:
Christoph Willibald Gluck: Sinfonia G-Dur
Peter Tschaikowski: Violinkonzert D-Dur op. 35
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

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Fr 09.12.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
Jedem das Seine
Ein Volksstück von Silke Hassler und Peter Turrini (Deutsche Erstaufführung)
Oft bleiben Museen nur Verwahrungsorte für stillgelegte Geschichte. Doch stellen wir uns vor – in einer einzigartigen Nacht wird ein Museum lebendig. Gibt preis, was wir erfahren und erleben wollen- von Menschen, Abgründen, Utopien. Wir reisen in die Vergangenheit, forschen, decken auf – können wir das Totgeschwiegene, das nie gehörte, das Unberührte berühren?
April 1945, in einem Dorf in Österreich. Von der SS zu Fuß von Dorf zu Dorf gejagt und am Ende ihrer Kräfte lagert eine Gruppe von ungarischen jüdischen Häftlingen in einer Scheune, darunter ein ehemaliger Operettensänger. “Wenn der Wald am finstersten ist, pfeifen wir vor Angst. Ich für meine Person ziehe es vor, zu singen. Ich singe, ich tanze.” So beginnt Lou Gandolfs Versuch, der Welt, die sie töten will, zu entkommen. Und es beginnt eine Geschichte, die die Scheune in eine Operettenbühne, die österreichischen Bauern in Musizierende, die Häftlinge in Darsteller und alle zusammen in ein Operettenensemble verwandeln wird. Ausgerechnet “Wiener Blut” heißt das Zauberwort. Die gleichnamige Operette wird die Arche, die sie überleben lassen soll – die nächste Stunde, den nächsten Tag. Vielleicht ist der Krieg bald vorbei: “Die Russen tanzen schon Walzer in Wien!” Musik für eine Kartoffel, Walzerklänge für einen Augenblick der Hoffnung. Zwischen Leben und Tod wird die Imagination einer heilen Welt eine unerhörte Szenerie zwischen Komik und Grauen.
Eine Traumwelt gegen den Alptraum der Realität und ein irrwitziger Versuch um zu überleben.
Ein Volksstück. Märchenhaft, utopisch, mutig und berührend in seiner Liebe zum Leben und die Erfindung eines faszinierende Traums von der Kraft der Kunst.
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Neu!!
Sa 10.12.2011 16:00 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
Weihnachtlicher SÄNGERSALON
Musikalisches und Kulinarisches aus aller Welt
Am zweiten Adventswochenende lädt das international besetzte Sängerensemble des Landestheaters Neustrelitz sein Publikum zu einem weihnachtlichen Sängersalon ein.
Tonje Haugland aus Norwegen, Andrés Felipe Orozco aus Kolumbien, Ryszard Kalus aus Polen und nicht zu vergessen die Kollegen aus Deutschland, Viola Zimmermann und Susanne Ellen Kirchesch gestalten einen musikalischen Streifzug durch die Weihnachtstraditionen unterschiedlicher Länder. Unterstützt werden die Solisten bei diesem “Sängersalon Spezial” vom Jugendchor des Goethe Gymnasiums Demmin. Der ambitionierte Chor gehört zu einem Musikgymnasium mit einer großen Tradition, was die Pflege des Chorgesangs betrifft und wird damit dem Programm eine zusätzliche Farbe verleihen.
Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, zu einem wärmenden Glas Glühwein, einige regionale Leckerbissen zu verkosten, alles natürlich im Beisein der Künstler.
Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen, musikalisch abwechslungsreichen Adventsnachmittag mit bekannten und unbekannten Melodien und Texten aus dem besinnlich tönenden Weihnachtsrepertoire.

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Sa 10.12.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
Komödie im Dunkeln
von Peter Shaffer
Ein bekannter Millionär und Kunstmäzen interessiert sich für die Werke des jungen Bildhauers Brindsley Miller. Das könnte für ihn der Beginn einer großen Karriere sein. Und auch einer Heirat mit seiner Verlobten Carol stünde dann vielleicht nichts mehr im Wege. Wenn nur seine Wohnung nicht so verheerend erbärmlich aussehen würde. Kurzentschlossen leiht sich Brindsley bei seinem Nachbarn Harold, einem Antiquitätenhändler, der günstiger Weise gerade verreist ist, dessen exquisit-teure Möbel aus. Seine Gäste können kommen…
Doch gleich zu Beginn dieses aufregenden Abends passiert die größtmögliche Katastrophe: Im ganzen Haus fällt der Strom aus. Kerzen und Streichhölzer sind nicht aufzutreiben und der Notdienst des Elektrizitätswerks lässt auch auf sich warten. Brindsley und Carol irren durch die dunkle Wohnung, immer mehr geladene und ungeladene Gäste gesellen sich dazu, der Schwiegervater in spe, die Nachbarin und Brindsleys Ex-Geliebte. Und ausgerechnet jetzt kommt auch noch Harold aus seinem Urlaub zurück. Verzweifelt versucht Brindsley die Möbel wieder zu vertauschen, seine Gäste bei Laune zu halten und einen guten Eindruck zu machen. Aber das ist im Dunkeln gar nicht so einfach. Das Chaos ist nicht aufzuhalten und ans Licht kommen nur lauter dunkle Geheimnisse…
Mit einem brillanten Trick sorgt der Autor Peter Shaffer für ein spannendes Vergnügen im Zuschauerraum – Erleben Sie im hellen Licht, was sich auf der Bühne im Dunkeln ereignet!
Der 1926 in Liverpool geborene Peter Shaffer wurde vor allem durch sein Stück “Amadeus” bekannt, das 2006 auch das Publikum auf den Bühnen in Neubrandenburg und Neustrelitz begeisterte. Für das gleichnamige Drehbuch bekam Shaffer 1984 den Oscar. Mit der Uraufführung von “Komödie im Dunkeln” 1965 am Londoner National Theatre gelang Shaffer sein internationaler Durchbruch als Dramatiker.

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Zum letzten Mal!
Sa 10.12.2011 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
Der Widerspenstigen Zähmung
Komödie von William Shakespeare
Der junge Student Lucentio kommt nach Padua. Sein erster Blick fällt auf die bezaubernde Bianca, die er gerne zur Frau hätte. Dabei gibt es allerdings einen Haken: ihr Vater will seine jüngere Tochter erst verheiraten, wenn auch die ältere, Katharina, den Mann fürs Leben gefunden hat. Doch die ist äußerst kratzbürstig zu allen Männern, die sie erobern wollen. Auch die beiden Edelmänner Gremio und Hortensio hätten die schöne Bianca gerne zur Frau, also beschließen sie, einen Mann für die selbstbewusste Katharina zu finden – da kommt Ihnen Petruchio aus Verona gerade recht: ein wortgewandter und zupackender Bursche. Petruchio will es mit Katharina aufnehmen und sie “zähmen”. Ein Spiel beginnt: Petruchio behandelt Katharina wie eine Magd. In der Zwischenzeit kann Lucentio mit Bianca Verlobung feiern. Bei einem Bankett treffen alle aufeinander. Plötzlich scheinen die Rollen vertauscht. Bianca spielt den Part einer widerspenstigen Braut, während Katharina ihrer Schwester zu erklären versucht, dass man seinem Ehemann mit Respekt zu begegnen hat. Die Welt scheint Kopf zu stehen. Im Kräftemessen der Geschlechter fliegen die Fetzen, sprühen die Funken, sitzen die Schläge…
Die frühe Shakespeare-Komödie hat ihre Wurzeln im Stegreiftheater der Commedia dell Arte, im Rüpelspiel der Jahrmarkts-Volkskomödie, im höfischen Renaissancetheater, in den Mantel- und Degenstücken des spanischen Volkstheaters. Sie ist zupackende Burleske, Traktat über die Emanzipationstraktat und Nachdenken über das Theater im Theater in einem. Mann und Frau sind im Krieg und Schauspieler spielen um ihr Leben – das ist Stoff für große Komödien!

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Neustrelitz, Theater Neubrandenburg, Konzertwoche bis 13.11.2011

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 Konzertwoche bis 13.11.2011

Do 10.11.2011 10:00 Uhr öffentlice Generalprobe Konzertkirche Neubrandenburg
Do 10.11.2011 19:30 Uhr Konzertkirche Neubrandenburg
Fr 11.11.2011 19:30 Uhr Güstrow _ Ernst-Barlach-Theater
3. Philharmonisches Konzert

Konzertbus für die Neustrelitzer Abonnenten und Musikfreunde

Auf Initiative des in Berlin lebenden italienischen Pianisten Pietro Massa ging die Neubrandenburger Philharmonie vor zwei Jahren auf musikalische Entdeckungsreise und widmete ein Konzertprogramm Giuseppe Martucci (1856-1909), der hierzulande kaum bekannt ist. Das Unterfangen erwies sich in jeglicher Hinsicht als äußerst lohnend. So wurde das bereichernde Musikerlebnis dank DeutschlandRadio Kultur einem breiten Publikum zugänglich gemacht und sogar auf CD eingespielt. Nach der Aufführung des 2. Klavierkonzertes und der 2. Sinfonie erklingen nun die beiden erst nummerierten Werke des Italieners. Wieder hat DeutschlandRadio Kultur Interesse bekundet, das Konzert aufzuzeichnen, und auch eine weitere CD ist geplant.

Martucci gehört – neben Giovanni Sgambati – zu den Wegbereitern der neueren italienischen Instrumentalmusik. Zu einer Zeit, da das Musikleben seiner Heimat hauptsächlich von der Oper beherrscht wurde, schrieb er Orchester- und Kammermusik. Das kompositorische Schaffen des Italieners ist stark von Johannes Brahms und dessen klassizistischem Romantizismus beeinflusst worden. Doch ist seine Musik keineswegs eine bloße Kopie deutscher Vorbilder, sondern ebenso von süditalienischer Sanglichkeit geprägt.
Martucci wurde als Sohn eines Trompeters und Militärkapellmeisters in Capua geboren. Sein Vater erteilte ihm den ersten Musikunterricht und mit acht Jahren trat er bereits als Pianist öffentlich auf, zusammen mit seiner Schwester Teresa. Von 1867 bis 1871 besuchte Martucci das Konservatorium San Pietro a Maiella in Neapel, wo er bei dem Thalberg-Schüler Beniamino Cesi (Klavier) und Paolo Serrao (Komposition) studierte. 15jährig begann er seine Laufbahn als Konzertpianist. Später wirkte er als Professor für Klavierspiel am Konservatorium in Neapel und leitete die neu gegründete Società Orchestrale di Napoli. Von 1886 bis 1902 war er Direktor des Liceo Musicale in Bologna.

Mit der Komposition seiner 1. Sinfonie d-Moll op. 75 hatte Giuseppe Martucci 1888 begonnen. Das Werk sollte ihn sieben Jahre lang beschäftigen… Sein Erstes Klavierkonzert war bereits 1878 entstanden. Damals befand sich der Musiker in Paris: “Mit diesem Werk wollte er sich wahrscheinlich als Komponist und Interpret eigener Werke in der Pariser Szene präsentieren. Doch er entschied sich dann, das Klavierkonzert nicht uraufzuführen. Das Werk wurde erst 95 Jahre später veröffentlicht. Die Einflüsse von Mendelssohn und Chopin sind hier deutlich zu spüren, obwohl vor allem Brahms (nicht zuletzt wegen der Tonart d-Moll wie bei dessen Klavierkonzert Nr. 1) ein entscheidender Orientierungspunkt gewesen zu sein scheint”, konstatiert Pianist Pietro Massa, der wiederum den Solopart übernehmen wird.
Die Konzertleitung liegt in bewährter Weise in den Händen von Stefan Malzew.

Konzertprogramm:
Giuseppe Martucci: Colore orientale op. 44
Giuseppe Martucci: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll
Giuseppe Martucci: Sinfonie Nr. 1 d-Moll op. 75

Und für Alle, die nicht kommen können: Das DeutschlandRadio schneidet mit und sendet am 22.11.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/konzert/1593604/

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MärchenKammer
Sa 12.11.2011 15:00 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
Das hässliche Entlein
Puppenspiel frei nach Hans Christian Andersen (ab 4)
Eine Entenmutter brütet auf einem ungewöhnlich großen Ei. Heraus kommt ein graues, unförmiges Küken, das von den kuscheligen Entenjungen als hässlich verlacht und so überhaupt nicht akzeptiert wird. Es muss allein durch die große Welt ziehen und dabei ums Überleben kämpfen. Dabei entdeckt es sich unter anderen Schwänen, kann sich annehmen und die Achtung von anderen gewinnen. Steckt nicht in jedem von uns ein stolzer schöner Schwan?
Für Kinder ab 4 Jahren wird mit viel Humor die Geschichte des Entleins, das zum Schwan wird, erzählt; weiß wie Schnee steht die Spielerin Beate Biermann in der Mitte eines runden Tisches, der sich in die verschiedenen Jahreszeiten verwandelt und dabei immer farbiger wird.
Poesievoll und zart, traurig und wahr, humorvoll und packend wie das Leben des Märchendichters Andersen, der hier eine zünftige Ehrung zum 200. Geburtstag bekam.

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So 13.11.2011 15:00 Uhr Landestheater Neustrelitz
Rotkäppchen mit der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz
Ein getanztes Märchen nach den Brüdern Grimm
Ein Mädchen mit einer hübschen roten Kappe ist unterwegs zur Großmutter. Im Arm hält es einen Korb mit einer Flasche Wein und einen leckeren Kuchen und es achtet genau auf den Weg, so, wie es die Mutter geraten hat!
Es ist ein großer dunkler Wald, durch den es geht. Die Bäume stehen dicht beieinander. Die Vögel zwitschern laut und es gibt viele Blumen, Pilze und Kräuter. Der
Wald ist geheimnisvoll und voller Leben und Rotkäppchen ist neugierig. Plötzlich steht er vor ihr, der Wolf…
Wie die Geschichte weitergeht ist bekannt.

Zum dritten Mal (zuvor “Max und Moritz” und “Die Bremer Stadtmusikanten”) hat Choreograf Torsten Händler für die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz in Zusammenarbeit mit Gisbert Näther und Stefan Dietrich (Bühnenbild und Kostüme) zur Freude großer und kleiner Zuschauer ein überaus reizendes und spannendes Tanzmärchen
geschaffen, das im Landestheater Neustrelitz bereits in der vergangenen Spielzeit Hunderte Kinder begeisterte.

Neustrelitz, Theater Neubrandenburg, Highlights 29. und 30.10.2011

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 Highlights 29. und 30.10.2011

 WIEDERAUFNAHME!

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Sa 29.10.2011 11:00 Uhr Landestheater Neustrelitz

Sophie Charlottes Welt
Ein Chor- und Tanzprogramm
Prinzessin Sophie Charlotte, Herzogin von Mecklenburg-Strelitz wurde 1761 zur Königin von Großbritannien gekrönt. Anlässlich des 250jähringen Krönungsjubiläums werden der Opernchor des Landestheaters Neustrelitz und die Deutsche Tanzkompanie gemeinsam den Weg der mecklenburgischen Prinzessin in eine “neue Welt” singend, tanzend und spielend nachzeichnen.
Gesungen und vertanzt wird Musik, die wie ein Echo nachhallt für die Dinge, welche Sophie Charlotte auf dem Weg zur Königin hinter sich lässt, aber auch Musik, die sie auf ihrem Weg begleitet und die sie bei ihrer zukünftigen Familie empfangen wird.
Die Musik von Händel, Haydn, Weber, Marschner, aber auch traditionelle Musik aus Indien und Irland versinnbildlichen die Komponenten Macht und Glauben, die das Leben der Prinzessin und späteren Königin Charlotte nachhaltig geprägt haben.

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Sa 29.10.2011 19:00 Uhr Konzertkirche Neubrandenburg
33. Neubrandenburger Konzertnacht
DIE ERDE. Teil 1 – Feuer
Seit der griechischen Antike führten die Menschen alles Sein auf die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde zurück. Und nach wie vor erweisen sich Feuer, Wasser, Luft und Erde als elementar wirkende Kräfte auf unserem Planeten, die uns immer wieder unsere eigene Macht und Ohnmacht vorführen. Diesem universellen Thema soll innerhalb der Konzertnächte nachgegangen werden – angefangen beim Feuer, dessen Beherrschung und Nutzung als eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Entwicklung menschlicher Kulturen und Zivilisationen gilt.
Nach der griechischen Mythologie formte Prometheus die Menschen aus Ton und brachte ihnen das Feuer. Der große antike Held steht im Mittelpunkt eines Balletts Ludwig van BEETHOVENs, aus dem die Ouvertüre erklingt.
Was wäre die Hölle ohne Feuer?! Auf dem Weg zum Schafott befindet sich der Held in Hector Berlioz’ Symphonie fantastique: “Der Gang zum Richtplatz” – das m u s s die Hölle sein..
Igor STRAWINSKIs “Feuervogel” entstammt der Märchenwelt – da ist das gute Ende freilich vorprogrammiert.
Schützend, vernichtend und letztendlich erlösend, weil den Weg für Neues freimachend, sind Richard WAGNERs Brände im “Ring des Nibelungen”. Ein mächtiges Feuer soll Brünnhilde vor “gewöhnlichen” Freiern schützen.
Ritualcharakter haben die TROMMELN von Nils Tannert, den Studienreisen nach Afrika und Südamerika führten.
Der Perkussionist wird mit “feurigen” Improvisationen die Konzertnacht bereichern.
Spannend dürften auch die Wortbeiträge auf der Bühne werden: Globetrotter Joe Vogel wird von seinen Erfahrungen als Survival-Trainer berichten und alternative Entzündungstechniken vorstellen, denn nicht immer und überall sind Streichhölzer vorrätig…
Die Leitung der Konzertnacht liegt wiederum in den bewährten Händen von GMD Stefan Malzew.
Neubrandenburger Philharmonie & Gäste: Johannes von Duisburg, Bassbariton / Nils Tannert, Percussion / Joe Vogel, Survival-Trainer

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Nun auch im Landestheater Neustrelitz
So 30.10.2011 16:00 Uhr Landestheater Neustrelitz
Der Vetter aus Dingsda
Operette von Eduard Künneke
“Onkel und Tante, ja das sind Verwandte, die man am liebsten nur von hinten sieht” – Die schöne Julia weiß davon ein Lied zu singen, hat es doch ihr Oheim, der gleichzeitig ihr Vormund ist, auf ihr Vermögen abgesehen und möchte sie aus diesem Grund mit einem ihm genehmen Bräutigam verheiraten. Julia will davon nichts wissen. Sie träumt lieber unter dem “strahlendem Mond, der am Himmelszelt thront” weiter von ihrer Jugendliebe zu ihrem Vetter Roderich, der seit “sieben Jahren in Batavia lebt”. Doch davon will wiederum Julias Onkel nichts wissen, denn für ihn ist “der Roderich, der Roderich, ein arger Wüterich”. Und dann taucht auf einmal ein ebenso geheimnisvoller wie attraktiver Fremder auf, der von sich behauptet, “nur ein armer Wandergesell” zu sein. Ist er der schöne Roderich, der von seinem exotischen Ausflug heimgekehrt ist, oder der vom Onkel herbeigesehnte, die Mitgift sichernde, unliebsame Bräutigam?

Neustrelitz, Theater Neubrandenburg, Bossa Nova entfällt, 26.08.2011

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Bossa Nova entfällt

Die angekündigte Premiere

“Nicht nur Bossa Nova! – Musik aus der Welt”  für Freitag, den 26.8. im Landestheater Neustrelitz entfällt aus Krankheitsgründen.

Neustrelitz, Theater und Orchester Neubrandenburg, Spielplan 3. und 4.06.2011

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Spielplan 3. und 4.06.2011

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Fr 3.06.11, 19:30 Schauspielhaus Neubrandenburg
Das Brautopfer / Le Sacre du Printemps
Ein zweiteiliger Ballettabend
Choreografie: Eva Brehme-Solacolu / Ralf Dörnen
Musik: Klaus Adolphi, Andreas Fabian / Igor Strawinsky

“Das Brautopfer” schildert die einfache Geschichte liebender Paare, die zueinander finden und wechselnde Liebe durchleiden. Die Dorfgemeinschaft nimmt am Los eines jeden teil. Eingebunden in die Handlung sind längst vergessene Bräuche, Riten und Symbole, die einst untrennbar zum Leben der Menschen gehörten und dies regulierten. Überlieferte Volksweisen aus Mittelalter und Renaissance bilden des Material für die eigenständige, suggestive Musik.
In der Choreografie von Eva Brehme-Solacolu werden Mittel und Formen traditionellen Tanzguts und moderner Ausdruckstanz, Mystisches und Wirkliches zu neuer Einheit geführt. Tanztheater der anderen Art. Mit einer verblüffenden Wirkung auf das Publikum von heute.

“Le Sacre du Printemps” war die dritte große Ballettmusik, die Strawinsky Anfang des vergangenen Jahrhunderts für die Balletts Russes von Sergei Djagilew komponierte. Die Uraufführung am 29. Mai 1913 in Paris entwickelte sich zu einem Skandal und endete im Tumult. Strawinsky gab Vaslav Nijinsky die Schuld, der in seinen Augen den Sacre choreografisch nicht bewältigt hatte.
Ralf Dörnen stellt sich der Herausforderung. Sein “Le Sacre du Printemps” klingt nach Frühling, ist es aber nicht. Entstanden ist ein politisches Ballett, bedrohlich und konsequent bis zum Schluß.
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Wir gehen auf Gastspiel
Sonderkonzert Saar 2011 am 3. Juni 2011 _ E-Werk Saarbrücken
Jonas Kaufmann und Margarete Joswig singen Gustav Mahler: “Das Lied von der Erde”, eine Sinfonie nach Hans Bethges “Die chinesische Flöte”.
Weiterhin wird zu hören sein Modest Mussorgski (Bearb. Nikolai Rimski-Korsakow) “Eine Nacht auf dem Kahlen Berge” und Wolfgang Amadeus Mozart “Klavierkonzert A-Dur KV 414″, am Klavier Robert Leonardy.
Es spielt die Neubrandenburger Philharmonie unter musikalischer Leitung von Stefan Malzew.

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Sa 4.06.11, 19:30 Landestheater Neustrelitz
Jedem das Seine
Ein Volksstück von Silke Hassler und Peter Turrini (Deutsche Erstaufführung)
Oft bleiben Museen nur Verwahrungsorte für stillgelegte Geschichte. Doch stellen wir uns vor – in einer einzigartigen Nacht wird ein Museum lebendig. Gibt preis, was wir erfahren und erleben wollen- von Menschen, Abgründen, Utopien. Wir reisen in die Vergangenheit, forschen, decken auf – können wir das Totgeschwiegene, das nie gehörte, das Unberührte berühren?
April 1945, in einem Dorf in Österreich. Von der SS zu Fuß von Dorf zu Dorf gejagt und am Ende ihrer Kräfte lagert eine Gruppe von ungarischen jüdischen Häftlingen in einer Scheune, darunter ein ehemaliger Operettensänger. “Wenn der Wald am finstersten ist, pfeifen wir vor Angst. Ich für meine Person ziehe es vor, zu singen. Ich singe, ich tanze.” So beginnt Lou Gandolfs Versuch, der Welt, die sie töten will, zu entkommen. Und es beginnt eine Geschichte, die die Scheune in eine Operettenbühne, die österreichischen Bauern in Musizierende, die Häftlinge in Darsteller und alle zusammen in ein Operettenensemble verwandeln wird. Ausgerechnet “Wiener Blut” heißt das Zauberwort. Die gleichnamige Operette wird die Arche, die sie überleben lassen soll – die nächste Stunde, den nächsten Tag. Vielleicht ist der Krieg bald vorbei: “Die Russen tanzen schon Walzer in Wien!” Musik für eine Kartoffel, Walzerklänge für einen Augenblick der Hoffnung. Zwischen Leben und Tod wird die Imagination einer heilen Welt eine unerhörte Szenerie zwischen Komik und Grauen.
Eine Traumwelt gegen den Alptraum der Realität und ein irrwitziger Versuch um zu überleben.
Ein Volksstück. Märchenhaft, utopisch, mutig und berührend in seiner Liebe zum Leben und die Erfindung eines faszinierende Traums von der Kraft der Kunst.
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Spielplanänderung
Sa 4.06.11, 19:30 Schauspielhaus Neubrandenburg
Berliner Luft _ Ein szenisches Chorprogramm

Dafür Sophie Charlottes Welt
Ein Chor- und Tanzprogramm
Prinzessin Sophie Charlotte, Herzogin von Mecklenburg-Strelitz wurde 1761 zur Königin von Großbritannien gekrönt. Anlässlich des 250jähringen Krönungsjubiläums werden der Opernchor des Landestheaters Neustrelitz und die Deutsche Tanzkompanie gemeinsam den Weg der mecklenburgischen Prinzessin in eine “neue Welt” singend, tanzend und spielend nachzeichnen.
Gesungen und vertanzt wird Musik, die wie ein Echo nachhallt für die Dinge, welche Sophie Charlotte auf dem Weg zur Königin hinter sich lässt, aber auch Musik, die sie auf ihrem Weg begleitet und die sie bei ihrer zukünftigen Familie empfangen wird.
Die Musik von Händel, Haydn, Weber, Marschner, aber auch traditionelle Musik aus Indien und Irland versinnbildlichen die Komponenten Macht und Glauben, die das Leben der Prinzessin und späteren Königin Charlotte nachhaltig geprägt haben.

Neustrelitz, Theater und Orchester Neubrandenburg, Amateurtheatertage vom 23.5. bis 1.6. 2011

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17. Neubrandenburger Amateurtheatertage vom 23.5. bis 1.6. 2011

Zum 17. Mal bietet das Schauspielhaus den Rahmen für die Neubrandenburger Amateurtheatertage. Theater ist Verwandlung, die Freude am Darstellen und der Auftritt vor Publikum. Die Amateurtheatergruppen der Stadt Neubrandenburg zeigen die aktuellen Resultate ihrer künstlerischen Arbeit und kommen miteinander in Erfahrungsaustausch. Die teilnehmenden Gruppen sind in der Kinder- und Jugendarbeit Neubrandenburgs aktiv und ermöglichen mit den Medien Theater, Kabarett, Musik und Tanz vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Mit ihren Aufführungen bereichern sie das kulturelle Leben der Stadt.
Der Spielplan bietet Aufführungen in den Genres Schauspiel, Tanztheater, Kabarett und Konzert an. Alle Gruppen und Spieler wollen das Publikum mit ihren Darbietungen begeistern und sind gern für neue Mitspieler offen.
Das ganze Programm: http://www.theater-und-orchester.de/repertoire/stueckinfo.php?id=1042

Do 26.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz Rangfoyer

Wabra/Stelzhamnmer: Alle sieben Wellen

NACHTSCHWÄRMER

In “Gut gegen Nordwind” haben sich Emmi und Leo per Email zufällig kennen gelernt und rettungslos ineinander verliebt. In dem neuen Buch von Daniel Glattauer “Alle sieben Wellen” bekommen sie ihre zweite Chance. – Sie haben keine Ahnung wer Emmi und Leo sind? – Am Nachtschwärmerabend erfahren Sie es, wenn das Schauspielerpaar Isolde Wabra und Johannes Stelzhammer noch einmal die szenischen Lesungen präsentieren wird. Im Marstall am Landestheater Neustrelitz und im Schauspielhaus Neubrandenburg können Sie ab Mai noch einmal dabei sein, wenn die beiden aus den faszinierenden Email-Romanen lesen.
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Fr 27.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz

Die lustigen Weiber von Windsor

Komisch-fantastische Oper von Otto Nicolai

Was macht man, wenn man zwar von adeliger Herkunft ist, aber noch nicht einmal so viel Geld hat, um sich den so geliebten Sekt leisten zu können? Man vertraut einfach seiner Ausstrahlung und macht am besten gleich zwei reichen Damen den Hof. Dumm nur, wenn besagte Ladies nicht nur miteinander befreundet sind, und so hinter das doppelte Spiel kommen, sondern auch noch über eifersüchtige Ehemänner verfügen. Das kann für das Schlitzohr Falstaff eigentlich nicht gut ausgehen. Und doch wird selbiger mit seiner charmanten Dreistigkeit und seiner ansteckenden Lebensfreude am Ende über alle spießige Bürgerlichkeit triumphieren.
In mindestens zehn verschiedenen Varianten kam die turbulente Shakespeare-Komödie “The Merry Wives of Windsor” auf die Opernbühne – gekrönt mit Verdis Meisterwerk “Falstaff”. In Otto Nicolais komisch-fantastischer Oper verbindet sich italienische Lockerheit und Virtuosität mit dem gefühlvoll-zauberhaften Klang der deutschen Romantik. So konnte sie sich mit größter Leichtigkeit seit ihrer Uraufführung 1849 einen dauerhaften Platz in den heiteren Herzen der Musiktheaterliebhaber erobern.
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Sa 28.05.2011 19:00 Uhr Konzertkirche Neubrandenburg

32. Neubrandenburger Konzertnacht

“Von Okzident und Orient”

Nachdem die Neubrandenburger Philharmonie im Mai vergangenen Jahres einen musikalischen Ausflug nach Asien unternahm – konkret: nach China und Indien – verspricht die 32. Konzertnacht eine Begegnung mit dem Orient im engeren Sinne: Der türkische Perkussionist, Komponist und Schauspieler Burhan Öcal wird mit seinem Istanbul Oriental Ensemble unterschiedlichste Musiktraditionen seiner Heimat vorstellen. Sein Repertoire reicht von der klassischen Hofmusik des Serails über die Volksmusik der türkischen Roma bis hin zum zeitgenössischen Jazz. Im Laufe seiner Karriere hat es sich Öcal zur Aufgabe gemacht, die Musik seiner Heimat mit westlicher Klassik zu verbinden. Dies eröffnet auch die Möglichkeit gemeinsamen Musizierens mit der Philharmonie!
Die europäische Musik ihrerseits wurde – nicht zuletzt durch die Türkenkriege – von der “fremden” Kultur beeinflusst. Von der großen Faszination für die Welt aus Tausendundeiner Nacht zeugen u. a. die vielen Opern, denen orientalische Sujets zugrunde liegen, aber auch diverse Stilzitate. Neben Salomes “Tanz der sieben Schleier” von Richard Strauss, der Ouvertüre zu Boieldieus “Kalif von Bagdad” werden die Neubrandenburger Philharmoniker unter Leitung von Stefan Malzew weitere Beispiele “abendländischer” Orientalik aus der Feder von Mozart, Haydn, Borodin und Rimski-Korsakow liefern.
Im Anschluss an das Hauptkonzert musiziert das Istanbul Oriental Ensemble in der Kunstsammlung Neubrandenburg.
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Sa 28.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz

Jedem das Seine

Ein Volksstück von Silke Hassler und Peter Turrini (Deutsche Erstaufführung)
Oft bleiben Museen nur Verwahrungsorte für stillgelegte Geschichte. Doch stellen wir uns vor – in einer einzigartigen Nacht wird ein Museum lebendig. Gibt preis, was wir erfahren und erleben wollen- von Menschen, Abgründen, Utopien. Wir reisen in die Vergangenheit, forschen, decken auf – können wir das Totgeschwiegene, das nie gehörte, das Unberührte berühren?
April 1945, in einem Dorf in Österreich. Von der SS zu Fuß von Dorf zu Dorf gejagt und am Ende ihrer Kräfte lagert eine Gruppe von ungarischen jüdischen Häftlingen in einer Scheune, darunter ein ehemaliger Operettensänger. “Wenn der Wald am finstersten ist, pfeifen wir vor Angst. Ich für meine Person ziehe es vor, zu singen. Ich singe, ich tanze.” So beginnt Lou Gandolfs Versuch, der Welt, die sie töten will, zu entkommen. Und es beginnt eine Geschichte, die die Scheune in eine Operettenbühne, die österreichischen Bauern in Musizierende, die Häftlinge in Darsteller und alle zusammen in ein Operettenensemble verwandeln wird. Ausgerechnet “Wiener Blut” heißt das Zauberwort. Die gleichnamige Operette wird die Arche, die sie überleben lassen soll – die nächste Stunde, den nächsten Tag. Vielleicht ist der Krieg bald vorbei: “Die Russen tanzen schon Walzer in Wien!” Musik für eine Kartoffel, Walzerklänge für einen Augenblick der Hoffnung. Zwischen Leben und Tod wird die Imagination einer heilen Welt eine unerhörte Szenerie zwischen Komik und Grauen.
Eine Traumwelt gegen den Alptraum der Realität und ein irrwitziger Versuch um zu überleben.
Ein Volksstück. Märchenhaft, utopisch, mutig und berührend in seiner Liebe zum Leben und die Erfindung eines faszinierende Traums von der Kraft der Kunst.
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So 29.05.2011 16:00 Uhr Landestheater Neustrelitz

Die Hochzeit des Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zofe Susanna liebt den Kammerdiener Figaro. Pikanterweise hat dessen Dienstherr, der Graf Almaviva, ein Auge auf Susanna geworfen. Dementsprechend passt es ihm nicht, dass Figaro und Susanna heiraten möchten. Und so versucht er, seine Macht auszunutzen, um die Pläne seiner Untergebenen zu durchkreuzen. Aber da hat er nicht mit dem Widerstand und der Pfiffigkeit von Figaro und Susanna gerechnet. Ganz zu schweigen davon, dass die Gräfin Almaviva in der ganzen Angelegenheit ebenfalls gedenkt, ein Wörtchen mitzureden. Und dann gibt es da noch den Pagen Cherubino, der mit seiner Leidenschaft für alle Frauen im Schlosse Almavivas für zusätzliche Verwicklungen sorgt.
Die in Frankreich gerade wegen ihrer aufrührerischen Tendenz beliebte Komödie “Der tolle Tag” von Beaumarchais aus dem Jahre 1778 war in Wien zu Mozarts Zeit verboten. In ihrer Oper “Die Hochzeit des Figaro” beschränken sich der Komponist und sein kongenialer Librettist Da Ponte jedoch nicht auf Beaumarchais’ deutliche Kritik an Adelsprivilegien und feudaler Willkür, sondern gestehen ihren Protagonisten auch den Raum und die Freiheit zu, ihren Liebes- und Gefühlsverwirrungen beredten Ausdruck zu verleihen. Und so weitet sich Mozarts Oper zu einer der vollkommensten musikalischen Komödien: Zeitlos in ihrer Menschlichkeit, voll frischen Humors, komischen Situationen und von größtem musikalischen Reichtum.
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Neustrelitz, Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz, Spielplanänderung Sorbas, 20.05.2011

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Spielplanänderung

Wegen Erkrankung des Hauptdarstellers kann die Vorstellung: Sorbas

Musical von John Kander, Fred Ebb und Joseph Stein am Fr 20.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz nicht stattfinden.
Wir spielen dafür:
Fr 20.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
Die lustigen Weiber von Windsor
Komisch-fantastische Oper von Otto Nicolai

Neustrelitz, Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz, Spielplan von 19. bis 21.05.2011

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Spielplan von 19. bis 21.05.2011

Nun wirklich, zum allerletzten Mal!
Do 19.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz _ Theater am Donnerstag 7 Euro
Wie es euch gefällt
Komödie von William Shakespeare
Shakespeares leichtestes und traumhaftestes Stück um Flucht und Freiheit, Verkleidung und Verstellung, Fantasie und Liebe, Geschlechtertausch und Identitäten. Die ganze Welt ist eine Bühne, und Frauen und Männer nichts als Spieler. Sie haben ihren Abgang, ihren Auftritt, und jeder spielt im Leben viele Rollen.
Alles ist möglich, wir müssen es nur finden. Ein Ort wird zur Idylle der Verbannten, sie fliehen vor Hass und Intrigen, suchen Schutz im Exil: in Shakespeares NEULAND treffen sie sich.

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Fr 20.05.2011 10:00 Uhr Landestheater Neustrelitz
Peter und der Wolf
Ein musikalisches Märchen von Sergej Prokofjew
Peter, ein kleiner Junge, lebt mit seinem Großvater auf dem Lande. Eines Tages lässt er die Gartentür offen. Die Ente nutzt die Gelegenheit, auf dem nahen Teich schwimmen zu gehen. Sie gerät in Streit mit einem Vogel (“Was bist du für ein Vogel, wenn du nicht fliegen kannst?” – “Was bist du für ein Vogel, wenn du nicht schwimmen kannst?”). Da schleicht sich eine Katze an und der Vogel flüchtet, von Peter gewarnt, auf einen Baum. Peters brummiger Großvater holt ihn in den Garten zurück und schließt das Tor, da der Wolf ja kommen könnte. Kurz darauf kommt tatsächlich der Wolf aus dem Wald …

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Zum letzten Mal!
Fr 20.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
Sorbas
Musical von John Kander, Fred Ebb und Joseph Stein
“Das Leben besteht nur aus Scherereien!” meint Alexis Sorbas und begegnet diesen Scherereien, indem er jeden Tag auslebt, als sollte es sein letzter sein. Diese rücksichtslos diesseitige Lebenshaltung bringt das Landestheater Neustrelitz mit dem Musical “Sorbas” von John Kander, Fred Ebb und Joseph Stein in einer Inszenierung von Jürgen Pöckel auf die Bühne, deren Premiere … vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert wurde. Die Zuschauer schrien und tobten vor Begeisterung, dass in dem Tumult die vielen Bravo-Rufe für die Hauptdarsteller und die Tänzer der Deutschen Tanzkompanie kaum noch auszumachen waren. …” Nordkurier _ Baumgartl

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Fr 20.05.2011 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
Der Widerspenstigen Zähmung
Komödie von William Shakespeare
Der junge Student Lucentio kommt nach Padua. Sein erster Blick fällt auf die bezaubernde Bianca, die er gerne zur Frau hätte. Dabei gibt es allerdings einen Haken: ihr Vater will seine jüngere Tochter erst verheiraten, wenn auch die ältere, Katharina, den Mann fürs Leben gefunden hat. …

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Sa 21.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
Die lustigen Weiber von Windsor
Komisch-fantastische Oper von Otto Nicolai
Was macht man, wenn man zwar von adeliger Herkunft ist, aber noch nicht einmal so viel Geld hat, um sich den so geliebten Sekt leisten zu können? Man vertraut einfach seiner Ausstrahlung und macht am besten gleich zwei reichen Damen den Hof. Dumm nur, wenn besagte Ladies nicht nur miteinander befreundet sind, und so hinter das doppelte Spiel kommen, sondern auch noch über eifersüchtige Ehemänner verfügen. Das kann für das Schlitzohr Falstaff eigentlich nicht gut ausgehen. Und doch wird selbiger mit seiner charmanten Dreistigkeit und seiner ansteckenden Lebensfreude am Ende über alle spießige Bürgerlichkeit triumphieren.
In mindestens zehn verschiedenen Varianten kam die turbulente Shakespeare-Komödie “The Merry Wives of Windsor” auf die Opernbühne – gekrönt mit Verdis Meisterwerk “Falstaff”. In Otto Nicolais komisch-fantastischer Oper verbindet sich italienische Lockerheit und Virtuosität mit dem gefühlvoll-zauberhaften Klang der deutschen Romantik. So konnte sie sich mit größter Leichtigkeit seit ihrer Uraufführung 1849 einen dauerhaften Platz in den heiteren Herzen der Musiktheaterliebhaber erobern.

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Sa 21.05.2011 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
NACHTSCHWÄRMER
Alle siebe Wellen
In “Gut gegen Nordwind” haben sich Emmi und Leo per Email zufällig kennengelernt und rettungslos ineinander verliebt. In dem neuen Buch von Daniel Glattauer “Alle sieben Wellen” bekommen sie ihre zweite Chance. – Sie haben keine Ahnung wer Emmi und Leo sind? – Am Nachtschwärmerabend erfahren Sie es, wenn das Schauspielerpaar Isolde Wabra und Johannes Stelzhammer noch einmal die szenischen Lesungen präsentieren wird. Im Marstall am Landestheater Neustrelitz und im Schauspielhaus Neubrandenburg können Sie ab Mai noch einmal dabei sein, wenn die beiden aus den faszinierenden Email-Romanen lesen.

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So 22.05.2011 19:00 Uhr Johanniskirche Neubrandenburg
Internationale Orgeltage _ Abschlusskonzert
Mozart: Requiem-Fragment
Dupré: Oratorium “De profundis”

Neustrelitz, Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz, KONZERTEN von 12. bis 16.05.2011

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KONZERTEN von 12. bis 16.05.2011

Do 12.05.2011 10:00 Uhr Konzertkirche Neubrandenburg _ öffentliche Generalprobe
Do 12.05.2011 19:30 Uhr Konzertkirche Neubrandenburg
So 15.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
9. Philharmonisches Konzert
Werke französischer Meister
Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin, Orchestersuite
Marcel Dupre: Sinfonie g-Moll für Orgel und Orchester
Robert Schumann : Sinfonie Nr. 2 C-Dur

Jonas Alber dirigiert 9. Philharmonisches Konzert

Mit Blick auf die kommende Saison, die bis zum Jahresende zahlreiche gemeinsame Auftritte mit der Neubrandenburger Philharmonie für Chefdirigent Stefan Malzew bereit hält, wurde für das nächste Anrechtskonzert ein Gastdirigent verpflichtet.
Jonas Alber, der seine Laufbahn 1998 als damals deutschlandweit jüngster Generalmusikdirektor am Staatstheater Braunschweig begann, wird den Taktstock übernehmen. Unter seiner Leitung erfährt das Programm eine “kleine” Änderung: Statt der Liturgischen Sinfonie von Arthur Honegger wird Robert Schumanns 2. Sinfonie erklingen. Eröffnet wird der Abend von Ravels Orchestersuite “Le Tombeau de Couperin”, gefolgt von Marcel Duprés Orgelsinfonie mit dem Neubrandenburger Johanniskantor Tobias Frank als Solisten.

Der französische Komponist Duprés wurde 1886 in Rouen geboren und wurde bereits mit 12 Jahren Titualorganist an der Kirche Saint-Vivien seiner Heimatstadt. 16jährig besuchte er das Pariser Conservatoire und errang unter seinen Lehrern Charles-Marie Widor und Alexandre Guilmant erste Preise für Orgel, Klavier und Fuge. 1914 erhielt Dupré den begehrten Prix de Rome für seine Kantate “Psyché”. Nach dem I. Weltkrieg begann seine internationale Karriere als Orgelvirtuose, wobei er sich auch einen Namen als Improvisator machte. 1926 wurde Dupré Professor für Orgel am Conservatoire in Paris. Zu seinen Schülern zählen u. a. auch Jean Langlais und Olivier Messiaen. Als Komponist knüpft er an die großen Meister der Orgelmusik (Bach!) an. Seine farbenreiche Harmonik basiert auf kontrapunktischen Kombinationen.
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Do 12.05.2011 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
Wabra/Stelzhamnmer: Gut gegen Nordwind
NACHTSCHWÄRMER
In “Gut gegen Nordwind” haben sich Emmi und Leo per Email zufällig kennengelernt und rettungslos ineinander verliebt. In dem neuen Buch von Daniel Glattauer “Alle sieben Wellen” bekommen sie ihre zweite Chance. – Sie haben keine Ahnung wer Emmi und Leo sind? – Am Nachtschwärmerabend erfahren Sie es, wenn das Schauspielerpaar Isolde Wabra und Johannes Stelzhammer noch einmal die szenischen Lesungen präsentieren wird. Im Marstall am Landestheater Neustrelitz und im Schauspielhaus Neubrandenburg können Sie ab Mai noch einmal dabei sein, wenn die beiden aus den faszinierenden Email-Romanen lesen.

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Premiere _ Fr 13.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
Sa 14.05.2011 19:30 Uhr Landestheater Neustrelitz
Das Brautopfer / Le Sacre du Printemps
Ein zweiteiliger Ballettabend
Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz
Choreografie: Eva Brehme-Solacolu / Ralf Dörnen
Musik: Klaus Adolphi, Andreas Fabian / Igor Strawinsky

“Das Brautopfer” schildert die einfache Geschichte liebender Paare, die zueinander finden und wechselnde Liebe durchleiden. Die Dorfgemeinschaft nimmt am Los eines jeden teil. Eingebunden in die Handlung sind längst vergessene Bräuche, Riten und Symbole, die einst untrennbar zum Leben der Menschen gehörten und dies regulierten. Überlieferte Volksweisen aus Mittelalter und Renaissance bilden des Material für die eigenständige, suggestive Musik.
In der Choreografie von Eva Brehme-Solacolu werden Mittel und Formen traditionellen Tanzguts und moderner Ausdruckstanz, Mystisches und Wirkliches zu neuer Einheit geführt. Tanztheater der anderen Art. Mit einer verblüffenden Wirkung auf das Publikum von heute.

“Le Sacre du Printemps” war die dritte große Ballettmusik, die Strawinsky Anfang des vergangenen Jahrhunderts für die Balletts Russes von Sergei Djagilew komponierte. Die Uraufführung am 29. Mai 1913 in Paris entwickelte sich zu einem Skandal und endete im Tumult. Strawinsky gab Vaslav Nijinsky die Schuld, der in seinen Augen den Sacre choreografisch nicht bewältigt hatte.
Ralf Dörnen stellt sich der Herausforderung. Sein “Le Sacre du Printemps” klingt nach Frühling, ist es aber nicht. Entstanden ist ein politisches Ballett, bedrohlich und konsequent bis zum Schluss.

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Zum letzten Mal!
Fr 13.05.2011 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg
Kabale und Liebe
Ein bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller
Ferdinand liebt Luise. Luise liebt Ferdinand. Beide lieben sich besinnungslos. Doch sie sind ein ungleiches Paar: Ferdinands Vater ist ein skrupelloser Regierungspräsident, Luises Vater ein ehrbarer, aber armer Stadtmusiker.
Ihre Liebe hat es in einer machtbesessenen Gesellschaft überaus schwer. Ferdinand soll wie sein Vater am Hof Karriere machen, dazu die Favoritin des Fürsten heiraten und so den Einfluss seiner Familie auf die Staatsspitze vergrößern. Jedes Mittel scheint dem Vater dafür recht. Liebe spielt keine Rolle. Doch Ferdinand und Luise suchen das Glück mit dem, den sie lieben. Inmitten von Intrigen.
Wurm, Privatsekretär des Präsidenten, der selbst ein Auge auf Luise geworfen hat, fädelt eine Intrige im Sinne des Präsidenten ein. Der Präsident lässt Luises Vater verhaften und ihre Mutter ins Irrenhaus sperren. Er erpresst die Liebenden mit ihren Gefühlen. Wurm erzwingt einen Liebesbrief Luises an Hofmarschall von Kalb, um sie bei Ferdinand verdächtig zu machen. Außerdem muss sie einen Eid auf ihr Leben schwören, diesen Brief freiwillig geschrieben zu haben.
Schafft die korrupte Gesellschaft die Liebe ab oder kann die Liebe diese Gesellschaft erschüttern? Ferdinands Liebessturm richtet sich gegen die Vätergeneration, die dem Glück im Wege steht.
Schillers Klassiker hat in unserer scheinbar so vernünftigen Welt, in der die Liebe als ein romantisches Glücksversprechen gilt, nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt. Er ist Politkrimi und Geheimdienststory, Liebesgeschichte und Familiendrama in einem.
Freuen Sie sich auf eine Inszenierung durch einen besonderen Regisseur des deutschsprachigen Theaters: Christoph Schroth, der in Neustrelitz und Neubrandenburg bereits Kleists Dramen “Käthchen von Heilbronn” und “Amphitryon” überaus erfolgreich auf die Bühnen brachte.

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Wiederaufnahme
Sa 14.05.2011 19:30 Uhr Theater in der Kirche _ Stadtkirche Neustrelitz
Kleine Engel
von Marco Baliani
Ein Traumspiel für alle, die niemals aufhören zu fliegen

Irgendwo am Rande der Stadt… Wasser, Nebel, ein verwitterter Steg und endlich, die geheimnisvolle letzte Laterne. Hier solle er warten, sagte der Fremde zu Rocco, hier fände sie Arbeit, versprach er Assunta, bevor er wieder im Nebel verschwand mit dem Wertvollsten, was sie besaßen.
Da stehen sie nun und machen sich den Platz streitig: Es gibt vielleicht nur für einen von ihnen Arbeit.
Es ist still, manchmal bebt die Luft und ist voller seltsamer Geräusche.
Wer wird sie hier finden und ihnen Arbeit geben?
Etwas schimmert durch den Nebel. Bevor man es erkennen kann, ist es wieder fort.
Assunta ist sich sicher: sie warten auf einen Engel, er wird sie in den Himmel bringen. Denn nur dort gibt es Arbeit. Und die haben sie schließlich gesucht, ihr Leben lang.
Daran glauben sie. Sie haben keine Wahl: Keinen Cent in der Tasche, von niemandem vermisst, und niemals wollen sie zurück in die Bahnhöfe, in denen sie hausten.
Ihre letzte Chance verteidigen sie – im Himmel gibt es Arbeit und die ist für sie! Oder nicht? Ist es da oben genau so? Und wenn es nur im Himmel Arbeit gibt, was ist dann mit der Erde?
Flügel braucht es und vor allem Phantasie, um mit ihnen aufsteigen zu können in den Arbeitshimmel.
Ein Leben lang haben sie davon geträumt zu fliegen, aber jetzt ist es soweit, ausgerechnet hier, an der letzten Laterne…

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Zum letzten Mal!
Mo 16.05.2011 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg _ Kleine Komödie im Schauspielhaus 10 Euro
Wir wollen niemals auseinandergehn …
Schlager und Lieder aus Ost & West und Nord & Süd
Der neue Schauspiel-Liederabend lässt im 20. Jahr der Wiedervereinigung jene Menschen singen, die nicht unmittelbar teilhaben an den großen Festen, aber heiter ihre eigenen Spuren Suchen … “Wo kommst du her – wo gehst du hin…?”
Sie haben ihre widersprüchlichen Erinnerungen nicht verloren und auch ihre Freundlichkeit nicht, wenn sie Schlager und Lieder der vergangenen Jahrzehnte aus Ost und West über ihre Liebe, ihre Sehnsucht nach der großen Welt, über ihre Träume, Niederlagen und die kleinen Siege in den Marstall schmettern und die Überreste der großen Einheits-Party beseitigen. Sie stellen sich selbst auf den Kopf und ihre Geschichte: Sind wir im Rückstand mit dem Widerstand? Was ist mit dem Anstand? Und dem Wohlstand? Sind wir standfest oder nur trinkfest?
Freuen Sie sich auf das Schauspielensemble, auf den Musiker und Komponisten Christoph Theusner live an verschiedenen Instrumenten, auf Lieder und Schlager von Nina Hagen, Holger Biege, Udo Jürgens, Alexandra, Manfred Krug, Peggy March, Renft, Karat, Hans-Eckardt Wenzel u.v.a. – ob voller “Illusionen”, ob “Mit 17…” (oder mit neunzig!), ob aus Ost oder West, aus Nord oder Süd. – Kommen Sie zur Feier nach der Feier: Wir singen Ihnen ein Ständchen!