München, Bayerisches Staatsministerium, Preisträger des „Bayerischen Kunstförderpreises 2016

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Bayerisches Staatsministerium

„Herausragende künstlerische Leistungen“ – Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle gibt Preisträger des „Bayerischen Kunstförderpreises 2016“ in der Sparte „Musik und Tanz“ bekannt

MÜNCHEN. Die Preise in der Sparte „Musik und Tanz“ des „Bayerischen Kunstförderpreises 2016“ gehen in diesem Jahr an die Tänzerin Sayaka Kado, das „Arcis Saxophon Quartett“, das „Christian Elsässer Jazz Orchestra“ sowie den Countertenor Benno Schachtner. Das gab Bayerns Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle heute in München bekannt. Die Auswahl war durch eine Fachjury vorbereitet worden. Minister Spaenle betonte: „Der Bayerische Kunstförderpreis würdigt herausragende künstlerische Leistungen. Die diesjährigen Preisträger der Sparte Musik und Tanz überzeugten die Jury durch ihr beeindruckendes künstlerisches Talent. Ob klassischer und zeitgenössischer Tanz, das Genre der Alten Musik oder innovativ-kreative Ensembles – die ausgezeichneten jungen Künstler verdeutlichen die große Bandbreite im Bereich Musik und Tanz in Bayern. Ich bin mir sicher, dass sie auch zukünftig das Kulturangebot im Freistaat und darüber hinaus durch ihre Tätigkeit bereichern werden.“

Der Freistaat Bayern verleiht in jedem Jahr bis zu 16 Kunstförderpreise an Nachwuchskünstler, Duos etc., die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, über außergewöhnliche Begabung verfügen und hervorragende Leistungen vorweisen können. Die Preise sind für Einzelkünstler mit je 6.000 Euro dotiert, für Ensembles mit 10.000 Euro. Die Verleihung des diesjährigen „Bayerischen Kunstförderpreises“ findet im November 2016 in München statt.

Informationen zu den einzelnen Preisträgerinnen und Preisträgern der Sparte „Musik und Tanz“ für den „Bayerischen Kunstförderpreis 2016“:

Sayaka Kado
Die aus Japan stammende Sayaka Kado ist seit der Spielzeit 2008/09 Mitglied der Ballett-Compagnie des Staatstheaters Nürnberg. Im Jahr 2014 wurde sie für ihre Rolle in „Cinderella“ für den Faust-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Tänzerin“ nominiert. Sayaka Kado verfügt aus Sicht der Jury über eine exzellente Technik, sowohl was ihre klassische Ausbildung anbelangt, als auch mit Blick auf zeitgenössische Choreographien und meistert dadurch auch höchst anspruchsvolle Rollen. Jeder Partie könne Sie eine einzigartige Tiefe verleihen. Die Jury lobt ferner ihr expressives Spiel, das dabei absolut anpassungsfähig an die jeweilige Rolle und immer berührend sei, was sie zu einer herausragenden Nachwuchstänzerin mache.

Arcis Saxophon Quartett
Das „Arcis Saxophon Quartett“ eröffnet dem Publikum neue Klangwelten, so die Jury: Die vier jungen Musiker orientieren sich an der Originalliteratur für ihre Besetzung, erweitern dieses Repertoire aber auch durch moderne Werke und eigene Auftragskompositionen. Claus Hierluksch, Ricarda Fuss, Claudia Jope und Jure Knez haben sich dem Quartettspiel seit ihren Studientagen an der Hochschule für Musik und Theater München verschrieben. Diese kontinuierliche Arbeit wurde seit 2013 schon mehrfach durch nationale wie internationale Preise und große Aufmerksamkeit in der Presse gewürdigt. Erfolgsgrundlage ist dabei nach Ansicht der Jury die Begeisterung des Ensembles für alles Neue und Innovative, verbunden mit perfekter Spielkultur und hervorragender Klangbalance sowie einer charismatischen und authentischen Bühnenpräsenz.

Christian Elsässer Jazz Orchestra
Seit seiner Gründung vor vier Jahren hat sich das „Christian Elsässer Jazz Orchestra“ innerhalb der deutschen Big-Band-Szene einen Namen gemacht. Mit reichlich Erfahrung und zahlreichen Erfolgen als Pianist, Komponist und Arrangeur formte Christian Elsässer mit jungen Jazzmusikern in Bayern sein Ensemble. Das Repertoire ist geprägt von den Kompositionen und Arrangements des Bandleaders und weckt aus Sicht der Jury Assoziationen an die großen Klangmaler des modernen Jazz von Gil Evans über Thad Jones bis zu Maria Schneider. Die Qualität des „Christian Elsässer Jazz Orchestra“ lebt auch von seinen Mitgliedern, die als Solisten glänzen und gleichzeitig in der Lage sind, die filigranen und anspruchsvollen Arrangements Christian Elsässers umzusetzen, so die Jury.

Benno Schachtner
Den aus Illertissen stammenden Benno Schachtner würdigte die Jury als einen der vielversprechendsten jungen Countertenöre in Deutschland. Seine Gesangsausbildung erhielt er zunächst als Knabensopran bei den „Ulmer Spatzen“ und er studierte von 2004 bis 2010 katholische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Detmold. Dort nahm er 2009 parallel das Gesangsstudium als Countertenor auf. Er gestaltet die Musik von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel oder Johann Adolph Hasse mit sicherem Stilgefühl und großem Geschmack, befand die Jury. Bei aller Kunstfertigkeit und Virtuosität wirke sein Vortrag stets unangestrengt natürlich und seine Interpretation der Alt-Arien in der neuen Aufnahme von Bachs „Johannespassion“ unter René Jacobs ist nach Ansicht der Jury überragend. Hervorzuheben ist aus Sicht der Jury zudem sein Engagement als Organisator für Alte Musik: Im schwäbischen Roggenburg etabliert er derzeit ein Festival für Barockmusik.

Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium

München, Bayerisches Staatsministerium, Freistaat Bayern unterstützt Richard-Wagner-Stätten in Bayreuth mit rund 6 Millionen Euro, 02.08.2012

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Freistaat Bayern unterstützt Richard-Wagner-Stätten in Bayreuth mit rund 6 Millionen Euro – Förderung der Festspielhaus-Sanierung geplant
Mit rund 2,2 Millionen Euro unterstützt der Freistaat Bayern in diesem Jahr den Festspielbetrieb am Grünen Hügel. Außerdem wird der Freistaat zum knapp 15 Millionen Euro teuren Neu- und Umbau des Richard-Wagner-Museums im Haus Wahnfried bis zu vier Millionen Euro beisteuern. Auch an der bevorstehenden Generalsanierung des Festspielhauses wird sich der Freistaat Bayern angemessen beteiligen.
Kunstminister Wolfgang Heubisch: „Bayreuth ist eine außergewöhnliche Kulturinstitution. Das Engagement des Freistaats ist ein klares Signal an die anderen Finanzgeber, sich ebenfalls in entsprechendem Maße zu engagieren. Wenn alle Beteiligten ihren Beitrag leisten, können wir eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem Erbe Richard Wagners in Bayreuth ermöglichen und die historischen Wirkungsstätten Wagners für die Nachwelt erhalten.“
Für den laufenden Festspielbetrieb zahlen Bund und Freistaat je ein Drittel, die Stadt Bayreuth, die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth und der Bezirk Oberfranken übernehmen das restliche Drittel. Die Finanzierungsanteile an der Generalsanierung des Festspielhauses stehen noch nicht fest. Die Kostenaufteilung für die Sanierung der Villa Wahnfried wird in einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern, dem Bund und der Stadt Bayreuth geregelt werden.
Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium

München, Bayerisches Staatsministerium, 1,5 Millionen Euro zusätzlich für die nichtstaatlichen Kulturorchester in Bayern, 01.08.2012

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1,5 Millionen Euro zusätzlich für die nichtstaatlichen Kulturorchester in Bayern

Der Bayerische Landtag hat die staatlichen Zuschüsse für die nichtstaatlichen Kulturorchester in Bayern für das Jahr 2012 um 1,5 Millionen Euro auf rund 11,4 Millionen Euro angehoben. Kunstminister Wolfgang Heubisch betont: „Die nichtstaatlichen Kulturorchester bieten ein attraktives musikalisches Angebot in ganz Bayern und erfüllen – ganz im Sinne unseres 3. Bayerischen Musikplanes – ihren Kulturauftrag mit Schwerpunkten in den Regionen. Ich freue mich, dass der Bayerische Landtag unseren Vorschlägen zur Absicherung der nichtstaatlichen Kulturorchester gefolgt ist.“
Durch die deutliche Aufstockung der staatlichen Fördermittel erhalten die nichtstaatlichen Kulturorchester nun insbesondere die Möglichkeit, die Tarif- und Kostensteigerungen der letzten Jahre auszugleichen. Zu den nichtstaatlichen Kulturorchestern zählen die Hofer Symphoniker, die Nürnberger Symphoniker, die Münchner Symphoniker, die Bad Reichenhaller Philharmonie, das Münchner Kammerorchester, das Georgische Kammerorchester Ingolstadt, das Bayerische Kammerorchester Bad Brückenau und das Jakobsplatzorchester München.
Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium

München, Bayerisches Staatsministerium, Kunstminister Heubisch zum Tod der Intendantin der Dresdner Semperoper Ulrike Hessler, 01.08.2012

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Kunstminister Heubisch zum Tod der Intendantin der Dresdner Semperoper Ulrike Hessler

„Die Nachricht vom frühen Tod von Ulrike Hessler hat mich tief erschüttert. Wir werden sie als eine herausragende Theatermacherin, die auch das kulturelle Leben in Bayern während ihres langjährigen Wirkens an der Bayerischen Staatsoper nachhaltig geprägt hat, in dankbarer Erinnerung behalten.“
Dr. Ulrike Hessler begann ihre Theaterlaufbahn 1984 an der Bayerischen Staatsoper in München, der sie bis zu Ihrer Berufung als Intendantin der Sächsischen Staatsoper Dresden im Jahr 2010 treu blieb. In München war sie zunächst Leiterin des Pressebüros, später Direktorin für Public Relations und Programmkonzeption und von 2006 bis 2008 Mitglied der Interimsdirektion der Bayerischen Staatsoper.
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