München, Bayerische Staatsoper München, Les Contes d’Hoffmann 27. & 30. 07.2017

Juli 24, 2017  
Veröffentlicht unter Bayerische Staatsoper, Oper, Pressemeldung

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Umbesetzung: In unseren Festspielvorstellungen von Les Contes d’Hoffmann am 27. und 30. Juli 2017 wird Diana Damrau die Partien der Antonia, Giulietta und Stella sowie Olga Pudova die Partie der Olympia für die erkrankte Aleksandra Kurzak übernehmen.

Weitere Umbesetzungen: In unseren Festspielvorstellungen von Semiramide am 21. und 24. Juli 2017 wird Nikola Hillebrand die Partie der Azema für die erkrankte Elsa Benoit übernehmen. Außerdem wird in unserer Festspielvorstellung von Lady Macbeth von Mzenskam 22. Juli 2017 Carole Wilson die Partie der Axinja für die erkrankte Heike Grötzinger übernehmen.

Hinweis für Vorstellungsbesucher: Aktuell gibt es mehrere Baustellen im Umkreis der Maximilianstraße. Wir empfehlen Ihnen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und etwas mehr Zeit für die Anreise einzuplanen.

Bayerische Staatsoper / Diana Damrau © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Diana Damrau © Wilfried Hösl


Diana Damrau studierte Gesang an der Musikhochschule Würzburg. Seit ihren ersten Engagements in Würzburg, Mannheim und Frankfurt am Main ist sie regelmäßig u. a. an den Opernhäusern von New York, London, Paris, Mailand, Wien, Madrid, Brüssel, Berlin, Hamburg und Dresden sowie bei den Salzburger Festspielen zu Gast. 2007 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. Ihr Repertoire umfasst Partien wie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Donna Anna (Don Giovanni), Norina (Don Pasquale), Amina (La sonnambula), Gilda (Rigoletto), Elvira (I puritani), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Sophie (Der Rosenkavalier), Leila (Les Pêcheurs de perles) und die Titelpartie in Lucia di Lammermoor. Heute Abend ist sie bei einem Festspiel-Liederabend gemeinsam mit Helmut Deutsch im Nationaltheater zu hören.


Olga Pudova, geboren in St. Petersburg, studierte am dortigen Konservatorium „N. A. Rimski-Korsakow“. Sie war Solistin der Mariinsky Academy of Young Opera Singers und im Young Singers Project of the Salzburger Festspiele. Ihr Debüt gab sie am Mariinski-Theater als Contessa di Folleville in Rossinis Il viaggio a Reims. Seither tritt sie in den großen Opernhäusern von Europa und den USA auf, darunter die Wiener Staatsoper, das Teatro Regio in Turin, die Vlaamse Opera, die Komische Oper Berlin, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und die Opéra national de Paris. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Gilda (Rigoletto), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sowie die Titelpartien in Snjegurotschka und Lucia di Lammermoor.


Nikola Hillebrand studierte Gesang bei Fenna Kügel-Seifried an der Hochschule für Musik und Theater in München. Seither widmet sie sich besonders dem Konzertrepertoire u. a. mit Händels Messias, Mozarts Exsultate Jubilate, Pergolesis Stabat Mater, Rossinis Petite Messe Solenellesowie den Liedern u. a. von Schumann, Schubert und Strauss. Auf der Opernbühne ist sie in Partien wie Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Barbarina/Susanna (Le nozze di Figaro), Oscar (Un ballo in maschera), Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Despina (Così fan tutte) und Sophie (Der Rosenkavalier) sowie in der Titelpartie von L’incoronazione di Poppea zu erleben, so u. a. am Theater Bonn und bei den Festivals in Glyndebourne und Salzburg. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim.


Carole Wilson debütierte 1995 in Glyndebourne und trat seither an zahlreichen Opernhäusern auf, darunter das Royal Opera House Covent Garden in London, das Teatro alla Scala in Mailand, die Opéra national de Paris, das Teatro Real in Madrid, das Theater an der Wien, das Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel sowie die Opernhäuser in Amsterdam, Genf, Monte Carlo, Montpellier und Antwerpen und bei den Festspielen in Baden-Baden. Von 2014 bis 2016 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Die Hexe (Rusalka), Annina (Der Rosenkavalier), Adelaide (Arabella), Berta (Il barbiere di Siviglia), Gertrude (Roméo et Juliette), Mary (Der fliegende Holländer), Herodias (Salome) sowie Bobilikha (Schneeflöckchen).

Pressemeldung Bayerische Staatsoper München

 

München, Bayerische Staatsoper München – Prinzregententheater , Premiere Oberon, König der Elfen, 21.07.2017

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper / Oberon Pregardien © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Oberon Pregardien © Wilfried Hösl

21. Juli 2017: Premiere Oberon, König der Elfen

 

Carl Maria von Webers „romantische Feenoper“ Oberon, König der Elfen feiert am 21. Juli 2017 Premiere im Prinzregententheater. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Ivor Bolton, der bei den letzten Münchner Opernfestspielen die Neuproduktion Les Indes galantes dirigierte. Die Inszenierung übernimmt der 1987 geborene österreichische Regisseur Nikolaus Habjan, der damit sein Hausdebüt gibt und zum ersten Mal eine Oper inszeniert. Auch sein poetisches Puppenspiel wird Teil der Inszenierung sein. Neben dem deutschen Tenor Julian Prégardien in der Titelpartie werden Brenden Gunnell als Hüon von Bordeaux und Annette Dasch als Rezia in den Hauptpartien zu hören sein.

Zum Werk Oberon, König der Elfen ist Webers letzte Oper, die 1826 in London uraufgeführt wurde. Die romantische Oper war eine Auftragsarbeit für den damaligen Direktor des Covent-Garden-Theaters. Weber wählte als Vorlage Christoph Martin Wielands Oberon. Ein romantisches Heldengedicht in vierzehn Gesängen, in dem die Handlungen von William Shakespeares Midsummer Night’s Dream und die des Ritterbuches von Huon de Bordeaux verschmelzen. Weber hatte zu dieser Zeit auch in Großbritannien durch den Freischütz einen Ruf als romantischer Komponist erlangt. Bei der Komposition des Stoffes passte sich Weber zum Teil den Gepflogenheiten des britischen Theaters an. So enthielt das Libretto von James Planché sehr viel mehr gesprochene Dialoge als Weber es aus dem deutschsprachigen Raum gewohnt war. Die Uraufführung überlebte Weber nicht lange, er starb noch in London im selben Jahr.

Zur Inszenierung Nikolaus Habjan, Regisseur, Puppenspieler und Kunstpfeifer, zeigte bereits Arbeiten am Schubert Theater in Wien, dem Staatstheater Mainz und dem Wiener Burgtheater. In seiner Inszenierung von Webers „Feenoper“ arbeitet er mit selbst gestalteten Klappmaulpuppen: „Puppenspiel ist an sich schon sehr musikalisch“, sagt Habjan in einem Porträt aus MAX JOSEPH. „Man meint, diese Art von Theater wäre nur für Kinder geeignet. Dabei gibt es eine starke Tradition von Puppentheater für Erwachsene.“ Habjan interpretiert den Streit zwischen Feenkönig Oberon und seiner Gattin Titania und die darauffolgende Wette als Menschenversuch und versetzt die Handlung in eine Art Menschen-Labor der 1950er Jahre. „Wir arbeiten mit Rorschachtests, Bildern aus der Psychiatrie aus dieser Zeit“, so Habjan. Alle Vorstellungen sind seit April ausverkauft, die Staatsoper zeigt eine der Vorstellungen auf STAATSOPER.TV.

Nikolaus Habjan kann Ende Juli auch noch als Puppenspieler auf der Bühne erlebt werden: zusammen mit der Osttiroler Musicbanda Franui widmet er sich der Figur des suchenden Wanderers, der alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel der Wanderung zu erahnen. Franui interpretiert bei Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus mit Hackbrett, Harfe, Streichern und Blechbläsern Musik frei nach Schubert, Schumann, Brahms und Mahler; Habjan rezitiert Texte von Robert Walser und Jörg Amann. Sein Puppenspiel ergänzt Musik und Wort zu einem ungewöhnlichen Musiktheaterabend.

STAATSOPER.TV
Oberon, König der Elfen
So, 30. Juli 2017, 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Ivor Bolton
Inszenierung: Nikolaus Habjan
Mit Julian Prégardien, Annette Dasch, Brenden Gunnell

Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus
Fr, 28.07.2017, 20 Uhr – Restkarten
Prinzregententheater

Pressemeldung Bayerische Staatsoper

München, Bayerische Staatsoper München, Premiere Die Gezeichneten von Schreker, 01.07.2017

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München  ©  Wilfried Hösl

  Die Gezeichneten von Franz Schreker

Premiere 1. Juli 2017  Kommende Vorstellungen Dienstag 04.07.2017 – 19.00 Uhr, Dienstag 11.07.2017 – 19.00 Uhr, Samstag 12.05.2018 – 19.00 Uhr, Dienstag 15.05.2018 – 19.00 Uhr, Samstag 19.05.2018 – 19.00 Uhr

Die Gezeichneten, Franz Schrekers hochpolitisches Künstlerdrama, feiert am 1. Juli Premiere. Dirigent Ingo Metzmacher gibt sein Hausdebüt am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Die Produktion von Krzysztof Warlikowski ist die erste Neuinszenierung seit der Münchner Erstaufführung im Jahr 1919

Bayerische Staatsoper / Die Gezeichneten © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Die Gezeichneten © Wilfried Hösl

Zum Werk und zum Komponisten
Die Uraufführung war ursprünglich unter der Leitung von Bruno Walter an der Bayerischen Staatsoper geplant. Wegen des Kriegs wurde sie aber zunächst verschoben und letztendlich aufgegeben und fand erst im August 1918 an der Frankfurter Oper statt. Bald nach der Uraufführung holte Bruno Walter das Werk im Februar 1919 nach München, wohin es nun nach Jahrzehnten des Vergessens zurückkehrt. Schrekers drei große Opern aus seiner Zeit in Wien Der ferne Klang, Der Schatzgräber und Die Gezeichneten sind Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, deren Erfolge Franz Schreker selbst miterlebte. Seine Werke zeichnen sich durch das eigene Verfassen seiner Libretti aus. Schreker überlässt den musikalischen Schaffensprozess dabei ganz seiner Intuition, ohne ein Konzept im Vorhinein festzulegen. Sein Fokus auf die Entwicklung von Utopien in seinen Opern ist auf Schrekers Zerrissenheit zwischen seiner katholischen sowie jüdischen Herkunft zurückzuführen – er fühlte sich zugehörig und anders zugleich. Die Verfemung und Verfolgung im Nationalsozialismus überlebte er nicht.

Zur Inszenierung
Der Regisseur Krzysztof Warlikowski inszenierte an der Bayerischen Staatsoper bereits Eugen Onegin sowie zuletzt die Neuproduktion von Die Frau ohne Schatten, ein Werk das übrigens zeitgleich zu Schrekers Die Gezeichneten komponiert wurde und ebenfalls bei den diesjährigen Opernfestspielen zu sehen ist (2. und 5. Juli).

Bayerische Staatsoper / Die Gezeichneten © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Die Gezeichneten © Wilfried Hösl

Warlikowski erarbeitet gemeinsam mit seinem Kollektiv aus Künstlern wie der Bühnenbildnerin Malgorzata Szczesniak seine eigene Version der Utopie des Elysiums, um die es in Die Gezeichneten geht. Warlikowski lässt sich von berühmten Utopien der Kunstgeschichte inspirieren, wie zum Beispiel Bilder von Leonardo DaVinci oder Metropolis von Fritz Lang.

Das Werk wird in das Hier und Jetzt transferiert, ohne dabei den historischen Kontext zu ignorieren.

Hauptpartien
Die Hauptrolle des Alviano Salvago übernimmt John Daszak, der zuletzt im Januar als Robert Falcon Scott in South Pole zu erleben war. Catherine Naglestad gibt ihr Rollendebüt als Carlotta Nardi. Desweiteren singen Tomasz Konieczny (Capitano di giustizia) und Christopher Maltman (Graf Andrea Vitellozzo Tamare). PMBStOM

 

München, Bayerische Staatsoper München, Oper für alle 2017

Juni 19, 2017  
Veröffentlicht unter Bayerische Staatsoper, Oper, Pressemeldung

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Oper für alle 2017

Während der Münchner Opernfestspiele laden die Bayerische Staatsoper und BMW München traditionsgemäß zu Oper für alle ein: Das Programm umfasst ein kostenloses Open-Air-Konzert und eine ebenfalls kostenfreie Opern-Liveübertragung auf dem Max-Joseph-Platz.

Wenn sich hunderte Menschen auf einem Platz bei Sonnenuntergang versammeln, auf Picknickdecken, Sitzkissen oder einfach auf dem Boden Platz nehmen, um der Musik zu lauschen, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre: ungezwungen, andächtig, freudig. Die Veranstaltungen von Oper für alle sind auch für die Bayerische Staatsoper etwas ganz Besonderes. Wir freuen uns, Ihnen auch in dieser Saison zwei Open-Air-Abende anbieten zu können.

OPEN-AIR-KONZERT
Beim Open-Air-Konzert am 24. Juni 2017 dirigiert Omer Meir Wellber das Bayerische Staatsorchester: Erleben Sie Symphonien von Sergej Prokofjew und Peter I. Tschaikowsky sowie Nikolai Rimski Korsakows „Lied des indischen Gastes“. Den Auftakt des Abends gestaltet das Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters, ATTACCA.

Festspiel-Eröffnungskonzert Oper für alle
24. Juni 2017, 20.30 Uhr
Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber
Bayerisches Staatsorchester
ATTACCA – Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters

OPEN-AIR-ÜBERTRAGUNG
Richard Wagners Tannhäuser wird am 9. Juli 2017 live aus dem Nationaltheater auf den Max-Joseph-Platz übertragen. Generalmusikdirektor Kirill Petrenko hat die musikalische Leitung dieser Neuproduktion inne, für deren Inszenierung Romeo Castellucci verantwortlich zeichnet. Es moderiert: Thomas Gottschalk.

Tannhäuser
9. Juli 2017, 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Romeo Castellucci
mit Anja Harteros, Elena Pankratova, Klaus Florian Vogt, Christian Gerhaher, Georg Zeppenfeld u.a.

Bayerische Staatsoper / Tannhäuser © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Tannhäuser © Wilfried Hösl

Hinweise für die Veranstaltung Oper für alle: Das Mitbringen von harten und sperrigen Gegenständen wie Glasflaschen, Stühlen und Hockern ist laut Beschluss des Kreisverwaltungsreferats nicht gestattet. Regenschirme sind hiervon ausgenommen.

Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Während der Veranstaltungen von Oper für alle kommt es zu einer Umleitung des Linienverkehrs der Trambahnlinie 19. Die Tiefgarage auf dem Max-Joseph-Platz kann bis kurz vor Veranstaltungsbeginne angefahren werden, während der Veranstaltung ist sie jedoch gesperrt:

Einstellung der Trambahnverkehr der Linie 19

Am 24.06.17 von ca. 17:30 – 23:30 Uhr
Am 09.07.17 von ca. 15:00 – 00:00 Uhr
Sperrung der Tiefgarage

Am 24.06.17 von ca. 20:30 – 22:30 Uhr
Am 09.07.17 von ca. 19:00 – 23:00 Uhr

Pressemeldung Bayerische Staatsoper München

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