München, Bayerisches Staatsballett, Gezeitenwechsel: Von Ivan Liska zu Igor Zelensky, IOCO Aktuell, 17.11.2016

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

 Bayerisches Staatsballett: Romantik – Klassik – Moderne

Bayerische Staatsoper / Bayerisches Staatsballett - La Bayadere - Schattenakt © Charles Tandy

Bayerische Staatsoper / Bayerisches Staatsballett – La Bayadere – Schattenakt © Charles Tandy

Bayerische Staatsoper München

Gezeitenwechsel:   Von Ivan Liska zu Igor Zelensky
  Zuspruch:   Über 90% Auslastung

Das Bayerische Staatsballett ist ein aufregendes kosmopolitisches Ensemble mit 69 Tänzern aus rund 21 Nationen, die in großen Tanz immer wieder eigene Tradition und Kultur einbringen. Kontinuität nicht allein mit künstlerischem aber auch wirtschaftlichem Weitblick sind die Paradigmen, welche das Bayerische Staatsballett zu einer führenden Institution in der europäischen Kulturlandschaft machten. Die Besucher des Bayerischen Staatsballets können aus 70 atemberaubende Werke wählen.  Doch, bei über 90% Auslastung auf 2000 Plätzen im Nationaltheater, lautet der Fokus der Besucher:   Früh buchen! Freie Karten sind rar!

Am Platzl 7: In der Altstadt im Zentrum Münchens, zwischen Orlandohaus und Hofbräuhaus, residiert das Bayerische Staatsballett seit 1991. Passanten bleiben oft stehen, angelockt durch Fenster klingende Musik von Beethoven bis Strawinsky, von Rock bis Elektronik.

Bayerische Staatsoper / Die epochale John Cranko Choreographie - Romeo und Julia © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Die epochale John Cranko Choreographie – Romeo und Julia © Wilfried Hösl

Ivan Liška, Ballettdirektor in München von 1998 bis 2016, war zuvor einer der prägenden Solisten im berühmten Hamburg Ballett unter John Neumeier. Mit Bettina Wagner-Bergelt und Wolfgang Oberender schuf Liska in 18 Jahren das vielschichtig substanzreiche Repertoire großer abendfüllender Ballette aus siebzig Werken: Von der Romantik – Giselle und La Sylphide – über die Klassik – Schwanensee, Dornröschen, Don Quijote, La Bayadère, Le Corsaire – zu den Klassikern unseres Jahrhunderts – den Werken der Ballets Russes, John Crankos Romeo und Julia, Onegin und Der Widerspenstigen Zähmung; La Fille mal gardée von 1789 in der Fassung von Frederick Ashton und John Neumeiers Ein Sommernachtstraum, Der Nussknacker, Die Kameliendame und A Cinderella Story. Dazu Meisterwerke von Balanchine, Forsythe, Kylián, van Manen, Peter Martins, Martin Schläpfer (Chef des Düsseldorfer Ballett am Rhein) und Stücke renommierter Vertreter des Modern Dance wie Twyla Tharp, Lucinda Childs, Angelin Preljocaj oder Mats Eks.

Bayerische Staatsoper / Ballettdirektor Igor Zelensky © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Ballettdirektor Igor Zelensky © Wilfried Hösl

Igor Zelensky, neuer Ballettdirektor, steht seit dem 24. August 2016 an der Spitze des Bayerischen Staatsballett. Zelensky, ist Vater von drei Kindern und mit der ehemaligen Mariinsky-Tänzerin Yana Serebryakova verheiratet, welche als Ballettmeisterin ebenfalls im Bayerischen Staatsballett wirken wird. Zelensky wirkt seit 2014 am Bayerischen Staatsballett und ist bekannt für hohe tänzerische Ansprüche. Zelensky wird sich ganz auf seine Aufgabe in München konzentrieren und sein Amt als künstlerischer Leiter des Balletts des Stanislawsky und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater in Moskau niederlegen: „Gemeinsam mit dem neuen Intendanten des Stanislawsky Theaters, Anton Getman, ……habe ich beschlossen, mich …..den Aufgaben als Direktor des Bayerischen Staatsballetts zu widmen….. Nach fünf erfolgreichen Jahren mit der Moskauer Compagnie möchte ich nun das hohe Ansehen des Münchner Ensembles weiter steigern„.

Alle Zeichen versprechen, daß auch unter Igor Zelensky das Bayerische Staatsballett seine hohe Stellung im europäischen Balletthimmel halten wird.

22.12.2016:  Ballett-Premiere  Spartacus 

Ein bedeutendes Bolschoi-Ballett, Spartacus, wird im Nationaltheater München die erste große Premiere des Bayerischen Staatsballett unter Igor Zelensky sein. Spartacus, erstmals von westeuropäischer Compagnie getanzt, ist die tragische Geschichte des thrakischen Gladiators Spartacus, der 71. v. Chr. die Sklaven zum Aufstand aufrief, um gegen ihre Unterdrückung und für ihre Freiheit zu kämpfen. Yuri Grigorovich (*1927), eine der großen Persönlichkeiten des russischen Balletts, Soloist im legendären Kirov-Ballett und langjähriger künstlerischer Direktor des Bolschoi-Balletts, choreographierte das Werk 1968 zur Musik von Aram Chatschaturjan. Es wurde im gleichen Jahr im Bolschoi-Theater in Moskau uraufgeführt und gilt aufgrund des sensationellen Erfolges bis heute nicht nur als ein identitätsstiftendes Werk der Compagnie, sondern auch als Meilenstein der russischen Ballettgeschichte.

Bayerische Staatsoper / Bayerisches Staatsballett probt Spartacus © Silvano Ballone

Bayerische Staatsoper / Bayerisches Staatsballett probt Spartacus © Silvano Ballone

Im Dezember 2016 wird es vom Bayerischen Staatsballett und somit erstmals von einer westeuropäischen Compagnie getanzt. Das Bayerische Staatsballett setzt mit dieser Premiere folglich die bisherige Programmpolitik fort und präsentiert eine weitere maßstabsetzende ballettgeschichtliche Produktion. Rund 70 Tänzer werden die Bühne des Nationaltheaters im Bühnenbild von Simon Virsaladze in einen Sklavenmarkt, eine römische Arena, in eine Patrizier-Villa und andere antike Schauplätze verwandeln. Im Zentrum des Geschehens stehen die beiden Antagonisten-Paare Spartacus und Phrygia auf der einen sowie Crassus und Aegina auf der anderen Seite. In den männlichen Hauptrollen werden unter anderem Osiel Gouneo und Vladimir Shklyarov als Spartacus und Sergei Polunin und Jonah Cook als Crassus zu sehen sein. Die weiblichen Hauptpartien übernehmen Maria Shirinkina und Elizaveta Kruteleva alias Phrygia und Natalia Osipova, Ksenia Ryzhkova und Ivy Amista als Aegina (unter Vorbehalt).

Die Einstudierung dieses, von der Bewegungssprache für die damalige Zeit durchaus modern anmutenden Werkes übernehmen zwei Ballettmeister, die hierfür eigens aus Russland angereist sind: Ruslan Pronin und Oxsana Tsvetnitskaya, einst Tänzer beim Bolschoi-Ballett und heute choreographische Assistenten von Altmeister Yuri Grigorowitch. Grigorowitch (*1927) selbst wird im Dezember die Endproben in München begleiten und dafür Sorge tragen, dass das Werk in seiner überarbeiteten Fassung korrekt einstudiert wird. Die musikalische Leitung übernimmt Karen Durgaryan, der auf Einladung von Valery Gergiev am Mariinski-Theater bereits 2010 Spartacus dirigierte und nun in München debütiert. Premiere von Spartacus ist am 22. Dezember 2016 im Münchner Nationaltheater.

Nationaltheater München, Ballett Spartacus von Yuri Grigorovich Premiere am 22.12.2016, weitere Vorstellungen 23.12.2016, 25.12.2016, 29.12.2016, 29.12.2016, 03.01.2017, 06.01.2017, 11.01.2017, Weitere Aufführungen im März und April 2017. IOCO  / PMBStb / 17.12.2016

 

München, Bayerische Staatsoper, Premiere La Favorite mit Elina Garanca, 06.11.2016

Oktober 13, 2016  
Veröffentlicht unter Bayerische Staatsoper, Premieren, Pressemeldung

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München

Premiere von Gaetano Donizettis „La Favorite” mit Elina Garanca

Die erste Premiere der Spielzeit bringt unter der musikalischen Leitung von Karel Mark Chichon Gaetano Donizettis La Favorite auf die Bühne. Elina Garanca wird die Titelpartie der Léonor de Guzman erstmals szenisch verkörpern. An ihrer Seite geben unter anderem Matthew Polenzani (Fernand) und Mariusz Kwiecien (Alphonse XI.) ihre Rollendebüts.

Donizetti schrieb La Favorite in nur acht Wochen für die Pariser Oper. Er übernahm den Großteil des Werks aus seiner fast fertiggestellten Oper L’Ange de Nisida, veränderte jedoch Gesangslinien und einzelne Tonfolgen. Er komponierte zwei neue Arien für Alphonse und zwei weitere Arien für Léonor, darunter die berühmte „O mon Fernand“. Obwohl der Komponist all diese Modifikationen und Neuordnungen vornahm, gelang es ihm, eine Oper von stilistischer Einheit zu kreieren. Von der Dramaturgie her gleicht La Favorite vielen französischen Opern jener Epoche: leidenschaftliche Helden geraten in ungünstige Situationen, auf die sie selbst keinen Einfluss mehr nehmen können. Die musikalische Qualität der Oper hebt sich jedoch deutlich von diesen ab. Die Ouvertüre, die Stimmungsbilder, das Spektrum an klanglicher Raffinesse und die Kreativität der gesamten Partitur zeigen den Komponisten auf der Höhe seiner Kunstfertigkeit.

Die letzte Neuinszenierung von Gaetano Donizettis La Favorite an der Bayerischen Staatsoper liegt mehr als 100 Jahre zurück. Regisseurin Amélie Niermeyer gibt mit dieser Premiere ihr Hausdebüt. Die Besonderheit an ihrer Inszenierung wird schon in der Raumgestaltung sichtbar: Die beiden prägenden Machtfaktoren im Werk, die Kirche und der Staat, werden in einer architektonischen Kastenkonstruktion fließend ineinander verwoben. So kann der Raum ständig zwischen Kirchen- und Staatseinfluss wechseln. Die beiden Protagonisten, das Liebespaar, finden darin für ihre Liebe keinen Raum und werden letztlich zwischen den beiden Polen zerrieben.

STAATSOPER.TV

Live-stream „La Favorite“
So, 6. November 2016, 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Karel Mark Chichon
Inszenierung: Amélie Niermeyer
Mit El?na Garan?a, Matthew Polenzani, Mariusz Kwiecien, u.a.
www.staatsoper.de/tv

BR-Klassik

Die Premiere wird live auf BR-Klassik übertragen. 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn live aus dem Foyer des Nationaltheaters: Foyer, die Sendung zur Neuproduktion mit Gesprächen und Reportagen.

Pressemeldung Bayerische Staatsoper

München, Bayerische Staatsoper, „Oper-für-alle“ – Veranstaltung abgesagt, IOCO Aktuell, 31.07.2016

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper verschiebt „Oper für alle“ 

Die Bayerische Staatsoper und BMW Group sagen die  Oper für alle -Veranstaltung am kommenden Sonntag, 31. Juli 2016, aufgrund des parallel stattfindenden Gedenkgottes-dienstes und des Trauerakts für die Opfer des Münchner Amoklaufs vorläufig ab. „Die Staatsoper und alle ihre Mitarbeiter, Sänger und Musiker trauern um die Opfer von letztem Freitag. Wir haben uns entschieden, unsere Vorstellungen wie geplant zu spielen, um mit unserer Kunst Trost zu spenden. Es scheint uns aber nicht der richtige Zeitpunkt für eine sommerliche Großveranstaltung vor den Toren des Hauses zu sein, wenn in unmittelbarer Umgebung getrauert wird“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler. „Aufgrund der Parallelität der Ereignisse haben wir uns entschieden, die Live-Übertragung von die-meistersinger-von-nuernberg Die Meistersinger von Nürnberg nicht stattfinden zu lassen.“

Die Staatsoper prüft  eine Durchführung der Open-Air-Veranstaltung im Herbst. Die Vorstellung   Die Meistersinger von Nürnberg auf der Bühne des Nationaltheaters wird wie alle Vorstellungen der derzeitigen Münchner Opernfestspiele stattfinden. PMBSt

 

München, Bayerische Staatsoper, Boris Godunow von Modest Mussorgsky, IOCO Kritik, 16.05.2016

Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Boris Godunow:  Zaristisches Drama, zeitlos inszeniert

Von Modest  Mussorgsky  nach  Alexander Puschkin

Das von Gewalt und Verrohung  gezeichnete Drama über den russischen Zaren  Boris  Godunow (1552 – 1605) veröffentlichte Alexander Sergejewitsch Puschkin in 1831. Modest Mussorgsky zeichnet 1870 in seinem „musikalischen Volksdrama“ Boris Godunow  Verzweiflung und Leiden des russischen Volkes; tiefe Streicher, Basstuba, Bassklarinette und Posaunen wogen mit Harfen, aber beständig in düsterem h-Moll. 

München / Staatsoper - Boris Godunow - Chor © Wilfried Hösl

München / Staatsoper – Boris Godunow – Chor © Wilfried Hösl

Calixto Bieito, Regisseur dieser Boris Godunow Produktion besitzt den Ruf als sicherer Garant von Skandal-Inszenierungen. In München folgte er  diesem Ruf nicht. Sein Boris Godunow ist modern neutral, Bezüge zu Russland gehen unter.  Die Manipulation des Volkes und Korruption durch herrschende Schichten, in zeitlosem Kontext, ist Fokus der Bieito Inszenierung; ohne sichtbaren Bezug auf das alt-zaristische Russland. Doch  ungefähre, moderne Bezüge auf ein geknechtetes Volk führen schnell in emotionale Leeren. So hängen die konkreten Heute-Nachrichten das Bühnengeschehen im Nationaltheater an Intensität ab. Doch Mussorgskys schwere h-Moll Komposition verführt den Besucher, die Tiefen von Puschkins Dichtung in zeitlosem Gewand zu erkunden. Dann jedoch wird die  Münchner Inszenierung in sieben massiven Bildern (Bühne Rebecca Ringst, Kostüme Ingo Krügler), ohne Pause, zu einem Ereignis voller Spannung und Dramatik.

München / Staatsoper - Boris Godunow - Chor © Wilfried Hösl

München / Staatsoper – Boris Godunow – Chor © Wilfried Hösl

Nikititsch, Oberpolizist (Friedmann Röhlig) und hochgerüsteten Polizisten prügeln  im ersten Bild energisch und brutal die Masse Volk. Der noch unentschlossene Boris Godunow (Alexander Tsymbaluk) soll sich zum neuen Zaren krönen zu lassen. Den nach Einfluss strebendenden  Hintermänner versprechen sich, dass  Boris Godunow ein manipulierbarer, nicht zu starker Zar zu werde.  Es wird mit großem Chor und Extrachor = Volk, mit Orchester, Posaunen und Glocken musikalisch mitreißende  Überzeugungsarbeit geleistet. Ist doch die Freude über den neuen Zaren groß und auch die Hoffnung auf ein besseres Leben. Dazu gilt es auch die Bojaren in Schach  zu halten.

München / Staatsoper - Boris Godunow © Wilfried Hösl

München / Staatsoper – Boris Godunow © Wilfried Hösl

Zar Boris thront  mit großem wohl timbrierten Baß und eindrucksvoller Leidensfähigkeit  während der mächtigen Krönungsszene auf einer Tribüne über seinem Volk: Dem will er nur Gutes, was jedoch nicht immer gelingt. In seinen Gemächern, tröstet er seine  durch den Verlust des Verlobten depressiv gewordene Tochter Xenia (Eri Nakamura) und beklagt das Versagen seiner Politik. Der alles hörende, wissende Fürst Schuiskij (Boris Pinkhasovich) stört mit höhnischen Tenor. Er berichtet von einem Ursurpator, der sich  als rechtmäßiger Zar Dimitri ausgebe und bereits eine größere Anhängerschaft um sich herum versammelt. Obwohl der Fürst beteuert, dass Dimitri wirklich tot sei, quälen Boris  Gewissensbisse. Boris weiß resignierend um seine Schuld, aber ist nicht kaltblütig genug sie zu übergehen. Er erscheint von Krankheit gezeichnet im Parlament und erlebt dort, wie die Bojaren über einander herfallen und, ganz neuzeitlich, mit einem Koffer  Geldscheine beruhigt werden. Handlanger Pimen (Ain Anger) und Mitjucha (Tareq Nazmi) stehen dem Fürsten zu Diensten. Auch hier wird Boris mit seinem Verbrechen konfrontiert. Der verstorbenen Zar Dimitri ist auch im Parlament gegenwärtig. Zu viel für Boris Godunow, er bricht zusammen und stirbt. Der falsche Dimitri erstickt seine Kinder und die Schankwirtin erschießt einen Polizisten.

München / Staatsoper - Boris Godunow © Wilfried Hösl

München / Staatsoper – Boris Godunow © Wilfried Hösl

In der zentralen Partie des Boris Godunow zeichnet Alexander Tsymbalyuk mit überragendem Charakterbass den seelischen und körperlichen Zusammenbruch  des Zaren. Die Besucher goutierten die zeitlos gehaltene  Inszenierung von Calixto Bieito. Großer Applaus jedoch galt Dirigent Vasily Petrenko und dem Bayerischen Staats-orchester, welche die elegische Fülle der Komposition Mussorgskys besonders in der Krönungsszene zum Ausdruck brachten. Ebenso großer Beifall galt Sören Eckhoff und seinen riesigen Chören, welche Resignation und Verzweiflung des Volkes stark wie glaubhaft Charakter verleihen. Tragisch klagende Klänge, großes Orchester, Chor und wunderbare Solisten, machen das Nationaltheater München an diesem Abend zu einem Ort der Besinnlichkeit   IOCO / D.  Zimmermann / 16.05.2016

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