München, Münchner Symphoniker, Italienische Sommernacht“ im Brunnenhof der Residenz, 03.08.2016

Juli 27, 2016  
Veröffentlicht unter Münchner Symphoniker, Pressemeldung

Münchner Symphoniker © Marco Borggreve

Münchner Symphoniker © Marco Borggreve

Münchner Symphoniker

Saisonausklang mit „Italienischer Sommernacht“ im Brunnenhof der Residenz

Mittwoch ? 3. August 2016 ?20:00 Uhr ? Brunnenhof der Residenz
Donnerstag ? 4. August 2016 ? 20:00 Uhr ? Brunnenhof der Residenz

Münchner Symphoniker / Talia Or, Opernsängerin © Annette-Hemfling

Münchner Symphoniker / Talia Or, Opernsängerin © Annette-Hemfling

Mit Arien, Duetten und Ouvertüren aus Opern von Giuseppe Verdi, Gioachino Rossini und Giacomo Puccini verabschieden sich die Münchner Symphoniker im Rahmen der Sommer Promps im Brunnenhof in die Sommerpause. Dabei erklingen u. a. die Ouvertüre zu Rossinis „La Cenerentola„, die Arie der Rosina „Una voce poco fa“ aus dem Barbier von Sevilla, von Verdi die Arie des Alfredo „Lunge da lei, di me non va diletto ...“ und das Duett „Parigi o cara“ aus „La Traviata„. Auch Puccini ist an diesem Abend vertreten mit Ausschnitten aus „Manon Lescaut“ und „La Bohème„.

Mit der israelischen Sopranistin Talia Or und dem walisischen Tenor Joshua Owen Mills wurden zwei hochkarätige junge Sänger verpflichtet. Or, geboren in Jerusalem und aufgewachsen in Deutschland, war beispielsweise Mitglied es Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper und gastierte parallel dazu beim Staatstheater am Gärtnerplatz, wo sie von 2004 bis 2009 auch dem Ensemble angehörte.

Münchner Symphoniker / Joshua_Owen-Mills © Larklight Photography

Münchner Symphoniker / Joshua_Owen-Mills © Larklight Photography

Heute ist sie gern gesehener Gast an wichtigen Opernhäusern im In- und Ausland. Gleichfalls einen München-Bezug hat der junge Tenor Joshua Owen Mills als Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Er ist in gleich mehreren Produktionen des Hauses sowohl bei den diesjährigen Opernfestspielen als auch in der kommenden Saison zu hören. Vorher machte er durch den Gewinn wichtiger Wettbewerbe und als Glyndebourne Jerwood Young Artist auf sich aufmerksam. Bei den Münchner Symphoniker ist er zum ersten Mal zu Gast.

Die beiden Konzertabende werden von Christoph Bünger geleitet, der als Studienleiter und Kapellmeister am Konzert Theater Bern tätig ist. Dort dirigierte er u.a. Vorstellungen von „La Traviata“, „La Cenerentola“ und „Die Zauberflöte“. Auch Bünger gibt sein Debüt bei den Münchner Symphonikern.

Programm:
Arien, Duette und Ouvertüren aus Opern von Giuseppe Verdi, Gioachino Rossini und Giacomo Puccini
Talia Or, Sopran
Joshua Owen Mills, Tenor
Münchner Symphoniker
Hans Christoph Bünger, Leitung

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München, Bayerische Staatsoper, „Oper-für-alle“ – Veranstaltung abgesagt, IOCO Aktuell, 31.07.2016

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper verschiebt „Oper für alle“ 

Die Bayerische Staatsoper und BMW Group sagen die  Oper für alle -Veranstaltung am kommenden Sonntag, 31. Juli 2016, aufgrund des parallel stattfindenden Gedenkgottes-dienstes und des Trauerakts für die Opfer des Münchner Amoklaufs vorläufig ab. „Die Staatsoper und alle ihre Mitarbeiter, Sänger und Musiker trauern um die Opfer von letztem Freitag. Wir haben uns entschieden, unsere Vorstellungen wie geplant zu spielen, um mit unserer Kunst Trost zu spenden. Es scheint uns aber nicht der richtige Zeitpunkt für eine sommerliche Großveranstaltung vor den Toren des Hauses zu sein, wenn in unmittelbarer Umgebung getrauert wird“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler. „Aufgrund der Parallelität der Ereignisse haben wir uns entschieden, die Live-Übertragung von die-meistersinger-von-nuernberg Die Meistersinger von Nürnberg nicht stattfinden zu lassen.“

Die Staatsoper prüft  eine Durchführung der Open-Air-Veranstaltung im Herbst. Die Vorstellung   Die Meistersinger von Nürnberg auf der Bühne des Nationaltheaters wird wie alle Vorstellungen der derzeitigen Münchner Opernfestspiele stattfinden. PMBSt

 

München, Bayerisches Staatsministerium, Preisträger des „Bayerischen Kunstförderpreises 2016

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Bayerisches Staatsministerium

„Herausragende künstlerische Leistungen“ – Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle gibt Preisträger des „Bayerischen Kunstförderpreises 2016“ in der Sparte „Musik und Tanz“ bekannt

MÜNCHEN. Die Preise in der Sparte „Musik und Tanz“ des „Bayerischen Kunstförderpreises 2016“ gehen in diesem Jahr an die Tänzerin Sayaka Kado, das „Arcis Saxophon Quartett“, das „Christian Elsässer Jazz Orchestra“ sowie den Countertenor Benno Schachtner. Das gab Bayerns Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle heute in München bekannt. Die Auswahl war durch eine Fachjury vorbereitet worden. Minister Spaenle betonte: „Der Bayerische Kunstförderpreis würdigt herausragende künstlerische Leistungen. Die diesjährigen Preisträger der Sparte Musik und Tanz überzeugten die Jury durch ihr beeindruckendes künstlerisches Talent. Ob klassischer und zeitgenössischer Tanz, das Genre der Alten Musik oder innovativ-kreative Ensembles – die ausgezeichneten jungen Künstler verdeutlichen die große Bandbreite im Bereich Musik und Tanz in Bayern. Ich bin mir sicher, dass sie auch zukünftig das Kulturangebot im Freistaat und darüber hinaus durch ihre Tätigkeit bereichern werden.“

Der Freistaat Bayern verleiht in jedem Jahr bis zu 16 Kunstförderpreise an Nachwuchskünstler, Duos etc., die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, über außergewöhnliche Begabung verfügen und hervorragende Leistungen vorweisen können. Die Preise sind für Einzelkünstler mit je 6.000 Euro dotiert, für Ensembles mit 10.000 Euro. Die Verleihung des diesjährigen „Bayerischen Kunstförderpreises“ findet im November 2016 in München statt.

Informationen zu den einzelnen Preisträgerinnen und Preisträgern der Sparte „Musik und Tanz“ für den „Bayerischen Kunstförderpreis 2016“:

Sayaka Kado
Die aus Japan stammende Sayaka Kado ist seit der Spielzeit 2008/09 Mitglied der Ballett-Compagnie des Staatstheaters Nürnberg. Im Jahr 2014 wurde sie für ihre Rolle in „Cinderella“ für den Faust-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Tänzerin“ nominiert. Sayaka Kado verfügt aus Sicht der Jury über eine exzellente Technik, sowohl was ihre klassische Ausbildung anbelangt, als auch mit Blick auf zeitgenössische Choreographien und meistert dadurch auch höchst anspruchsvolle Rollen. Jeder Partie könne Sie eine einzigartige Tiefe verleihen. Die Jury lobt ferner ihr expressives Spiel, das dabei absolut anpassungsfähig an die jeweilige Rolle und immer berührend sei, was sie zu einer herausragenden Nachwuchstänzerin mache.

Arcis Saxophon Quartett
Das „Arcis Saxophon Quartett“ eröffnet dem Publikum neue Klangwelten, so die Jury: Die vier jungen Musiker orientieren sich an der Originalliteratur für ihre Besetzung, erweitern dieses Repertoire aber auch durch moderne Werke und eigene Auftragskompositionen. Claus Hierluksch, Ricarda Fuss, Claudia Jope und Jure Knez haben sich dem Quartettspiel seit ihren Studientagen an der Hochschule für Musik und Theater München verschrieben. Diese kontinuierliche Arbeit wurde seit 2013 schon mehrfach durch nationale wie internationale Preise und große Aufmerksamkeit in der Presse gewürdigt. Erfolgsgrundlage ist dabei nach Ansicht der Jury die Begeisterung des Ensembles für alles Neue und Innovative, verbunden mit perfekter Spielkultur und hervorragender Klangbalance sowie einer charismatischen und authentischen Bühnenpräsenz.

Christian Elsässer Jazz Orchestra
Seit seiner Gründung vor vier Jahren hat sich das „Christian Elsässer Jazz Orchestra“ innerhalb der deutschen Big-Band-Szene einen Namen gemacht. Mit reichlich Erfahrung und zahlreichen Erfolgen als Pianist, Komponist und Arrangeur formte Christian Elsässer mit jungen Jazzmusikern in Bayern sein Ensemble. Das Repertoire ist geprägt von den Kompositionen und Arrangements des Bandleaders und weckt aus Sicht der Jury Assoziationen an die großen Klangmaler des modernen Jazz von Gil Evans über Thad Jones bis zu Maria Schneider. Die Qualität des „Christian Elsässer Jazz Orchestra“ lebt auch von seinen Mitgliedern, die als Solisten glänzen und gleichzeitig in der Lage sind, die filigranen und anspruchsvollen Arrangements Christian Elsässers umzusetzen, so die Jury.

Benno Schachtner
Den aus Illertissen stammenden Benno Schachtner würdigte die Jury als einen der vielversprechendsten jungen Countertenöre in Deutschland. Seine Gesangsausbildung erhielt er zunächst als Knabensopran bei den „Ulmer Spatzen“ und er studierte von 2004 bis 2010 katholische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Detmold. Dort nahm er 2009 parallel das Gesangsstudium als Countertenor auf. Er gestaltet die Musik von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel oder Johann Adolph Hasse mit sicherem Stilgefühl und großem Geschmack, befand die Jury. Bei aller Kunstfertigkeit und Virtuosität wirke sein Vortrag stets unangestrengt natürlich und seine Interpretation der Alt-Arien in der neuen Aufnahme von Bachs „Johannespassion“ unter René Jacobs ist nach Ansicht der Jury überragend. Hervorzuheben ist aus Sicht der Jury zudem sein Engagement als Organisator für Alte Musik: Im schwäbischen Roggenburg etabliert er derzeit ein Festival für Barockmusik.

Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Premiere LA SONNAMBULA von Vincenzo Bellini, 24.9.2016

Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz / Jennifer O'Loughlin als Amina, Chor und Extrachor des Staatstheater am Gärtnerplatz © Thomas Dashuber

Staatstheater am Gärtnerplatz / Jennifer O’Loughlin als Amina, Chor und Extrachor des Staatstheater am Gärtnerplatz © Thomas Dashuber

LA SONNAMBULA

Musik Vincenzo Bellini,  Libretto Felice Romani

Vorstellungen: 24.9.2016, 26.9.2016, 28.9.2016, 30.9.2016 Prinzregententheater

Musikalische Leitung   Marco Comin, Regie   Michael Sturminger
Bühne und Kostüme  Renate Martin, Andreas Donhauser
Dramaturgie Daniel C. Schindler
Mit Jennifer O’Loughlin als Amina, Arthur Espiritu als Elvino,
Maxim Kuzmin-Karavaev / Christoph Seidl als Rodolfo,
Anna Agathonos als Teresa, Sophie Mitterhuber als Lisa,
Martin Hausberg als Alessio und Stefan Rampf /, Marcus Wandl als Notar.
Chor, Extrachor und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Ein friedliches Dorfidyll in den Schweizer Alpen: Amina, die schöne Ziehtochter der Müllerin Teresa, und der junge, wohlhabende Bauer Elvino wollen heiraten. Hierzu hat Elvino eigens seine bereits bestehende Verlobung mit der Wirtin Lisa aufgelöst. Graf Rodolfo, der Sohn des verstorbenen Feudalherrn des Ortes, ist nach langer Abwesenheit inkognito in das Dorf zurückgekehrt und hat in Lisas Gasthaus Quartier bezogen. Sofort beginnt er damit, Amina den Hof zu machen, was die Eifersucht Elvinos erregt. Als man am nächsten Morgen Amina schlafend in der Kammer Rodolfos auffindet, ist die Dorfgemeinschaft entsetzt, und der verletzte Elvino löst, allen Unschuldsbeteuerungen seiner Verlobten zum Trotz, seine Verbindung mit Amina auf. Erst im letzten Moment kann diese Elvino von ihrer Treue überzeugen …

Paris / Grabmal Vincenco Bellini © IOCO

Paris / Grabmal Vincenco Bellini © IOCO

Nachdem Gioacchino Rossini das Komponieren eingestellt hatte, war Vincenzo Bellini neben Gaetano Donizetti zum führenden Opernkomponisten Italiens aufgestiegen. Mit seiner am 6. März 1831 im Teatro Carcano in Mailand uraufgeführten Oper La sonnambula (Die Nachtwandlerin) feierte dieser schließlich seinen bis dahin größten Publikumserfolg. Die Geschichte der schönen Schlafwandlerin Amina vollzieht sich musikalisch in den für Bellinis Stil typischen, scheinbar endlos dahinfließenden Melodiebögen, welche die Partie zu einer Paraderolle für jeden lyrischen Koloratur-Sopran gemacht haben. Das im Libretto von Felice Romani gezeichnete Sujet eines oberflächlich heilen Zusammenlebens in einem Schweizer Alpendorf bildete für Bellini jedoch lediglich die Folie zu einer Geschichte über die fragilen Abgründe menschlicher Existenz, deren Doppelbödigkeit sich hinter der Fassade der ländlich-pastoralen Handlungselemente verbirgt. Nach Inszenierungen u. a. am Opernhaus Zürich, am St. Petersburger Mariinsky-Theater und bei den Bregenzer Festspielen gibt Michael Sturminger mit La sonnambula nun sein Münchner Regiedebüt, in der Titelrolle Jennifer O’Loughlin!

Vorstellungen: 24.9.2016, 26.9.2016, 28.9.2016, 30.9.2016 Prinzregententheater

Preise 20 bis 61 Euro, Schüler- und Studentenkarten 8 Euro,  Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de,
Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de  PM StG

 

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