Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Hercules von Georg Friedrich Händel, 09.12.2016

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

  Hercules von Georg Friedrich Händel

Nationaltheater Mannhein, Premiere Hercules am 9.12.2016, weitere Aufführungen am 16.12.2016, 18.12.2016, 07.01.2017, 20.01.2017

Grabstätte Georg Friedrich Händel in London © IOCO

Grabstätte Georg Friedrich Händel in London © IOCO

Erstmals ist Händels musikalisches Drama Hercules in Mannheim zu erleben. Der britische Regisseur Nigel Lowery inszeniert die Geschichte um den von seiner Kriegsfahrt heimgekehrten Hercules und seine Frau Dejanira, die aus Eifersucht auf Hercules’ Gefangene, die Prinzessin Iole, einen tödlichen Fehler begeht. Nigel Lowery selbst gestaltet Bühne und Kostüme für die Mannheimer Erstaufführung, die am Freitag, 9. Dezember um 19.30 Uhr stattfindet. Bernhard Forck, Konzertmeister der Akademie für Alte Musik Berlin und Musikalischer Leiter des Händel-Festspielorchesters Halle, entlockt dem Nationaltheater-Orchester den spezifischen Händel-Klang.

Thomas Berau gibt die Titelpartie, seine Frau Dejanira ist als Gast Mary-Ellen Nesi, Iole wird von Eunju Kwon gesungen, Hercules’ Sohn Hyllus ist David Lee, der Diener Lichas und ein Priester sind Ludovica Bello und Philipp Alexander Mehr. Die Choreinstudierung obliegt Dani Juris.

Mit Thomas Berau, Mary-Ellen Nesi (Gast), David Lee, Eunju Kwon, Ludovica Bello, Philipp Alexander Mehr, Gudrun Hermanns, Jeongkon Choi. PMNtMa

 Nationaltheater Mannhein, Premiere Hercules am 9.12.2016, weitere Aufführungen am 16.12.2016, 18.12.2016, 07.01.2017, 20.01.2017

 

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Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Aida von Giuseppe Verdi, 29.10.2016

Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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 Aida von Giuseppe Verdi

Eröffnungspremiere: 29. Oktober 2016

Giuseppe Verdi kann selbst aus einem letzten Lebenshauch ein Duett komponieren, das sein Publikum über Generationen in Atem hält. Die Geschichte der schönen Sklavin, die sich in Zeiten des Krieges gegen das eigene Volk nach der Liebe des Kriegsführers sehnt, versteht Regisseur Roger Vontobel als zeitlose Parabel über die Reibung zwischen individuellen Bedürfnissen und gesellschaftlichen Notwendigkeiten. Feinde und Freunde tragen hier wechselnde Masken, zwischen Ritus, Gemeinschaft, Exzess und Gewalt gibt es keine Macht, die das Chaos lichten könnte. Nicht allein im exotisch fernen Ägypten, sondern überall auf der Welt ereignet sich Aidas Tragödie, und so kann es kein Zufall sein, dass das Werk während der faschistischen Angriffskriege gegen Abessinien von Mussolini verboten wurde.

Nationaltheater Mannheim / Aida - Miriam Clark © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim / Aida – Miriam Clark © Hans Jörg Michel

Eine Geschichte der Ausgestoßenen erzählt Roger Vontobel in seiner Inszenierung von Verdis Aida und lässt ein Räderwerk der Machtspiele verhängnisvoll ineinandergreifen – die Maschinerie dieser Oper wird zur Metapher der Macht. Gemeinsam mit Bühnenbildner Palle Christensen und Kostümbildnerin Nina von Mechow schafft Vontobel eine Welt, die uns seltsam vertraut und zugleich völlig entrückt ist. Eine Welt, in der der Klang einer erstickenden Stimme so schön sein kann wie das Gefühl, zum ersten Mal verliebt zu sein. – Mit der Premiere von Aida feiert Alexander Soddy seinen Einstand als neuer Generalmusikdirektor des NTM.

Am 29. Oktober 2016 feiert seine Interpretation am NTM Premiere, die zugleich die Eröffnung der Opernsparte unter der neuen Leitung von Intendant Albrecht Puhlmann ist. Am Pult des Nationaltheater-Orchesters gibt Mannheims neuer Generalmusikdirektor Alexander Soddy seinen Einstand.

Neu im Sängerensemble ist außerdem Miriam Clark, die die Titelpartei singt. Als ihr Geliebter Radames ist Rafael Rojas (Gast) zu erleben, ihre Gegenspielerin Amneris ist Heike Wessels, Amonasro wird von Jorge Lagunes gegeben, Oberpriester Ramphis von Sung Ha, der ägyptische König von John In Eichen und Tempelsängerin und Bote sind Nikola Hillebrand und Pascal Herington (Opernstudio).

Musikalische Leitung: Alexander Soddy Inszenierung: Roger Vontobel Bühne: Palle Christensen Kostüme: Nina von Mechow Licht: Mikael Sylvest Dramaturgie: Albrecht Puhlmann / Julia Warnemünde Choreinstudierung: Dani Juris. PMNTMh

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Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Festlicher Opernabend Aida am 18. März 2017

September 27, 2016  
Veröffentlicht unter Nationaltheater Mannheim, Pressemeldung

Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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Festlicher Opernabend Aida – 18. März 2017

Nationaltheater Mannheim / Fabio Sartori © Victor Santiago

Nationaltheater Mannheim / Fabio Sartori © Victor Santiago

Beim Festlichen Opernabend Aida am 18. März singt der Tenor Fabio Sartori den ägyptischen Feldherrn Radames neben Erwin Schrott als Oberpriester Ramphis. Sartori übernimmt damit die Partie des Radames für Johan Botha. Der bedeutende und gefeierte Heldentor ist nach schwerer Krankheit am 8. September 2016 gestorben, sein früher Tod erschütterte die Opernfreunde in aller Welt und auch die Künstler und Mitarbeiter des Nationaltheater Mannheim.

Mit Fabio Sartori konnte ein international so gefragter wie virtuoser Künstler für die Partie des Radames gewonnen werden.  PMNtMa

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Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Gala-Abend – Il barbiere di Siviglia, 15.05.2016

Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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15. Mai 2016: Festlicher Opernabend

Il barbiere di Siviglia von Gioacchino Rossini
mit Angela Brower (Rosina) und Lawrence Brownlee (Almaviva)

Der Festliche Opernabend am 15. Mai verspricht wieder ein Gala-Abend der besonderen Art zu werden: Unter der musikalischen Leitung von Joseph Trafton werden die zwei Stargäste Angela Brower (Rosina) und Lawrence Brownlee (Almaviva) in Mannheim auf der Bühne stehen.

Die Karriere der Mezzosopranistin Angela Brower begann recht ungewöhnlich: Bei einem Vorsingen in New York, für welches sie gar nicht angemeldet war, sprang sie für eine erkrankte Studentin ein und wurde direkt nach München engagiert. Inzwischen ist sie Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper und ist besonders bei Rossini-Opern gefragt. Brower tritt auf internationalen Bühnen auf und singt an der Seite von Rolando Villazón, Diana Damrau und Anna Netrebko.

Lawrence Brownlee ist der erfolgreichste amerikanische Belcanto-Tenor. Dabei ist der Sänger über Umwege zu seinem Beruf gekommen; gern erzählt er, dass die erste Oper, die er sah, eine war, in der er selber sang. Heute tritt er auf allen großen Bühnen auf, von der MET in New York bis zur Scala in Mailand. Gefeiert wird er für seine sanfte Stimme, die dennoch zu den anspruchsvollsten Koloraturen fähig ist. Als höchst agiler Rossini– und Belcanto-Tenor gilt er derzeit als der größte Konkurrent von Juan Diego Flórez. Mit einem in diesem Fach keineswegs selbstverständlichen warmen Timbre und sensationeller Treffsicherheit in den Spitzenlagen.

Musikalische Leitung: Joseph Trafton – Regie: Monique Wagemakers – Bühnenbild: Dirk Becker – Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer – Dramaturgie: Anselm Dalferth – Chor: Francesco Damiani

Graf Almaviva: Lawrence Brownlee Figaro: Nikola Diski – Bartolo: Thomas Jesatko – Rosina: Angela Brower – Don Basilio: Sung Ha – Fiorillo/ Ein Offizier: Valentin Anikin – Marzelline: Tamara Banješevi

Pressemeldung Nationaltheaters Mannheim

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