Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere GENOVEVA, 29.04.2017

Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

 GENOVEVA – Robert Schumann und Robert Reinick

Premiere Samstag, 29. April, 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen 2.5.2017, 10.5.2017, 18.5.2017, 1.6.2017, 11.6.2017, 30.6.2017

Pfalzgraf Siegfried zieht in den Krieg gegen die Feinde seines Glaubens. Mit den Worten »Du bist ein deutsches Weib, so klage nicht« lässt er seine junge Frau Genoveva in der Obhut Golos zurück. Nicht nur uns mag dieser Abschied merkwürdig anmuten. Auch Golo ist irritiert. Ob das Liebe ist? Er jedenfalls liebt Genoveva, und das bis zum Wahnsinn.

Nationaltheater Mannheim /  Yona Kim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim / Yona Kim © Hans Jörg Michel

Robert Schumann ist heute vor allem als Meister von Lied und Klaviermusik bekannt. Zeitlebens jedoch rang er um die große Form, insbesondere die Oper wurde ihm zum »morgend- und abendlichen Künstlergebet«. Die Begegnung mit Friedrich Hebbels Genoveva-Drama gab schließlich den entscheidenden Anstoß. Nicht um die »alte, sentimentale« Geschichte des Volksbuchs sollte es gehen, sondern um das Ausloten der Abgründe menschlicher Psyche mit den Mitteln der Musik. Denn als sich Genoveva Golos Annäherungsversuchen entzieht, ihn gar als Bastard beschimpft, schlägt seine Zuneigung um in zerstörerischen Hass.

Regisseurin Yona Kim und Ausstatter Herbert Murauer haben eine Welt entworfen, die die Doppelbödigkeit und Zwiespältigkeit des romantischen Weltempfindens zum Prinzip macht: ungezügelter Trieb steht dem Ideal romantischer Liebe gegenüber, Vorstellung und Wirklichkeit verschwimmen. Und wenn Siegfried am Ende zurückkehrt, ist nichts mehr wie zuvor.

Musikalische Leitung Alexander Soddy, Inszenierung Yona Kim, Bühne, Kostüme, Herbert Murauer, Licht Reinhard Traub (Gast), Dramaturgie Albrecht Puhlmann / Cordula Demattio, Chor Dani Juris

Hidulfus: Bartosz Urbanowicz, Siegfried: Evez Abdulla, Genoveva: Astrid Kessler, Golo: Andreas Hermann, Margaretha: Maria Markina, Drago: Thomas Berau, Balthasar: Valentin Anikin, Caspar: Philipp Alexander; PMNThMa

Premiere Genoveva: Samstag, 29. April, 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen 2.5.2017, 10.5.2017, 18.5.2017, 1.6.2017, 11.6.2017, 30.6.2017

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Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Il ritorno d’Ulisse in patria, 04.03.2017

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

  Il ritorno d’Ulisse in patria von Claudio Monteverdi

Die Heimkehr des Odysseus:  Start  Monteverdi-Zykluss 

Premiere des neu inszenierten Kriegsheimkehrer-Dramas ist Samstag, 4. März 19 Uhr   – und zugleich der Beginn des Monteverdi-Zyklus’ der Oper des NTM, der sich über die kommenden Spielzeiten erstreckt. Weitere Vorstellungen am 7., 9., 22. und 24. März sowie am 1., 3., 20. und 22. April 2017.

Claudio Monteverdi Grabplatte  © IOCO

Claudio Monteverdi Grabplatte © IOCO

Ein Weltenrund, bewegt von den Göttern, ist das Zentrum von Claudio Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria/ Die Heimkehr des Odysseus in der Regie von Markus Bothe, mit einem spektakulären Bühnenbild von Robert Schweer und den Kostümen von Justina Klimczyk. Nach langem Stillstand während der Wartezeit Penelopes auf ihren Mann Ulisse setzt es sich nach dessen Heimkehr wieder in Bewegung und bringt Sänger und Musiker in immer neue Konstellationen zueinander.

Vom Cembalo aus dirigiert der Barockspezialist Jörg Halubek, Preisträger des französischen Schallplattenpreises Diapason d’Or, das Gastorchester il Gusto Barocco, das auf historischen Instrumenten musiziert. Als Ulisse ist Nikola Diskic  zu erleben, Penelope ist Marie-Belle Sandis, Telemaco ist David Lee, Melanto und Amor ist Eunju Kwon, Eurimaco ist Raphael Wittmer, Iro ist Uwe Eikötter, Minerva und Fortuna gibt Ludovica Bello, Eumete ist Christopher Diffey, die Phäaken sind Valentin Anikin, Pascal Herington (Opernstudio) und Ilya Lapich (Opernstudio), Tempo und Nettuno ist Bartosz Urbanowicz und Giove gibt Christoph Wittmann (Gast). PMNThMa

Die Heimkehr des Odysseus:  Premiere Samstag, 4. März 19 Uhr, Weitere Vorstellungen am 7., 9., 22. und 24. März sowie am 1., 3., 20. und 22. April 2017.

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Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere La Reine / Die Königin,12.02.2017

Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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  La Reine / Die Königin mit Angela Denoke

Premiere Sonntag, 12. Februar um 19.30 Uhr, Opernhaus, weitere Aufführungen 24. Februar, 3. und 5. März, 8. Mai und 10. Juni 2017

Angela Denoke, weltweit gefragte Opern-, Lied- und Konzertsängerin, feiert am Sonntag, 12. Februar um 19.30 Uhr im Opernhaus Premiere mit dem Abend La Reine / Die Königin in der Konzeption von Thomas Bischoff. Dieser »Kreuzweg mit Musik« stellt die beiden Liedzyklen Les nuits d’été von Hector Berlioz und die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner ins Zentrum und verbindet sie mit Texten von Arthur Rimbaud und Gottfried Benn. Die künstlerische Leitung hat Jan Dvorák, Chefdramaturg der Oper des NTM. Es dirigiert der stellvertretende Generalmusikdirektor und 1. Kapellmeister Benjamin Reiners.  Mit Angela Denoke, Catherine Janke, Franziska Rieck, Frank Richartz.

Nationltheater Mannheim / Angela Denoke © Johan Persson

Nationltheater Mannheim / Angela Denoke © Johan Persson

Angela Denoke ist regelmäßig an den Opernhäusern in Wien, New York, Paris, London, München, Madrid und Barcelona sowie bei den Salzburger Festspielen und den Berliner Philharmonikern, beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Philharmonia Orchestra, dem London Symphony Orchestra und dem Boston Symphony Orchester zu Gast. Zu ihren Aufnahmen zählen Vec Makropulos (Salzburger Festspiele 2011, DVD), Salome (Baden-Baden, DVD), Alceste (Madrid, DVD), eine Silvester-Lehár-Gala (Staatskapelle Dresden mit Christian Thielemann, CD und DVD), Die tote Stadt (Mit Mikhail Pletnev / DG und Daniel Barenboim / Warner), Wozzeck (mit Ingo Metzmacher / EMI) und Fidelio (mit Simon Rattle / EMI). Ihr Jazz- und Chansonprogramm Von Babelsberg bis Beverly Hills widmet sich der Zeit von Marlene Dietrich und Zarah Leander. Bei den Salzburger Festspielen 2011 hatte ihr Kurt-Weill-Rezital Two Lives to Live Premiere, mit dem sie unter anderem an der Wiener Staatsoper und dem Gran Teatre del Liceu, Barcelona zu Gast war. Ihr jüngstes Programm Städtebewohner, Kurt Weill und seine Zeit feierte ebenfalls bei den Salzburger Festspielen 2015 Premiere. Denoke wurde 1999 von der Opernwelt zur »Sängerin des Jahres« gewählt und erhielt 2007 den Deutschen Theaterpreis »Der Faust« für ihre Darstellung der Salome. Im Februar 2009 wurde ihr zudem der Titel »Kammersängerin« der Wiener Staatsoper verliehen.  PMNThMa

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Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Hercules von Georg Friedrich Händel, 09.12.2016

Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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  Hercules von Georg Friedrich Händel

Nationaltheater Mannhein, Premiere Hercules am 9.12.2016, weitere Aufführungen am 16.12.2016, 18.12.2016, 07.01.2017, 20.01.2017

Grabstätte Georg Friedrich Händel in London © IOCO

Grabstätte Georg Friedrich Händel in London © IOCO

Erstmals ist Händels musikalisches Drama Hercules in Mannheim zu erleben. Der britische Regisseur Nigel Lowery inszeniert die Geschichte um den von seiner Kriegsfahrt heimgekehrten Hercules und seine Frau Dejanira, die aus Eifersucht auf Hercules’ Gefangene, die Prinzessin Iole, einen tödlichen Fehler begeht. Nigel Lowery selbst gestaltet Bühne und Kostüme für die Mannheimer Erstaufführung, die am Freitag, 9. Dezember um 19.30 Uhr stattfindet. Bernhard Forck, Konzertmeister der Akademie für Alte Musik Berlin und Musikalischer Leiter des Händel-Festspielorchesters Halle, entlockt dem Nationaltheater-Orchester den spezifischen Händel-Klang.

Thomas Berau gibt die Titelpartie, seine Frau Dejanira ist als Gast Mary-Ellen Nesi, Iole wird von Eunju Kwon gesungen, Hercules’ Sohn Hyllus ist David Lee, der Diener Lichas und ein Priester sind Ludovica Bello und Philipp Alexander Mehr. Die Choreinstudierung obliegt Dani Juris.

Mit Thomas Berau, Mary-Ellen Nesi (Gast), David Lee, Eunju Kwon, Ludovica Bello, Philipp Alexander Mehr, Gudrun Hermanns, Jeongkon Choi. PMNtMa

 Nationaltheater Mannhein, Premiere Hercules am 9.12.2016, weitere Aufführungen am 16.12.2016, 18.12.2016, 07.01.2017, 20.01.2017

 

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