Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Gala-Abend – Il barbiere di Siviglia, 15.05.2016

Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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15. Mai 2016: Festlicher Opernabend

Il barbiere di Siviglia von Gioacchino Rossini
mit Angela Brower (Rosina) und Lawrence Brownlee (Almaviva)

Der Festliche Opernabend am 15. Mai verspricht wieder ein Gala-Abend der besonderen Art zu werden: Unter der musikalischen Leitung von Joseph Trafton werden die zwei Stargäste Angela Brower (Rosina) und Lawrence Brownlee (Almaviva) in Mannheim auf der Bühne stehen.

Die Karriere der Mezzosopranistin Angela Brower begann recht ungewöhnlich: Bei einem Vorsingen in New York, für welches sie gar nicht angemeldet war, sprang sie für eine erkrankte Studentin ein und wurde direkt nach München engagiert. Inzwischen ist sie Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper und ist besonders bei Rossini-Opern gefragt. Brower tritt auf internationalen Bühnen auf und singt an der Seite von Rolando Villazón, Diana Damrau und Anna Netrebko.

Lawrence Brownlee ist der erfolgreichste amerikanische Belcanto-Tenor. Dabei ist der Sänger über Umwege zu seinem Beruf gekommen; gern erzählt er, dass die erste Oper, die er sah, eine war, in der er selber sang. Heute tritt er auf allen großen Bühnen auf, von der MET in New York bis zur Scala in Mailand. Gefeiert wird er für seine sanfte Stimme, die dennoch zu den anspruchsvollsten Koloraturen fähig ist. Als höchst agiler Rossini– und Belcanto-Tenor gilt er derzeit als der größte Konkurrent von Juan Diego Flórez. Mit einem in diesem Fach keineswegs selbstverständlichen warmen Timbre und sensationeller Treffsicherheit in den Spitzenlagen.

Musikalische Leitung: Joseph Trafton – Regie: Monique Wagemakers – Bühnenbild: Dirk Becker – Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer – Dramaturgie: Anselm Dalferth – Chor: Francesco Damiani

Graf Almaviva: Lawrence Brownlee Figaro: Nikola Diski – Bartolo: Thomas Jesatko – Rosina: Angela Brower – Don Basilio: Sung Ha – Fiorillo/ Ein Offizier: Valentin Anikin – Marzelline: Tamara Banješevi

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Pressemeldung Nationaltheaters Mannheim

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere: La Juive von Fromental Halévy, 10.01.2016

Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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 La Juive von Jacques Fromental Halévy

Premiere am 10. Januar 2016, 19.00 Uhr, Opernhaus Einführungsmatinee 3. Januar, 11.00 Uhr, Theatercafe, weitere Vorstellungen: 12. (B-Premiere) , 20., 28. Jan., 5. Feb.

Paris / Grabstätte Jacques Halévy © IOCO

Paris / Grabstätte Jacques Halévy © IOCO

Die hochdramatischen Ensembles und bravourösen Arien machten dieses Spitzenwerk mit Recht zum weltweit größten Erfolg der französischen Grand Opéra. Regisseur Peter Konwitschny erzählt von der Liebe in Zeiten des Fundamentalismus. Man braucht keinen Opernführer gelesen zu haben, um zu verstehen, wie die von ihrem christlichen Liebhaber verratene Jüdin zur Terroristin wird und was da sonst noch vor sich geht bei diesem Konstanzer Konzil, wo der katholische Adel seinen blutigen Sieg über die Hussiten feiert, während auf der Straße der Mob sich in Pogromen gegen jüdische Nachbarn austobt. La Juive warnt vor Antisemitismus und zeigt gleichzeitig, wie schnell jede Art von religiösem Dogma zu Hass und Gewalt führt. Das fundamentalistische Klima macht nicht nur die Liebe zwischen Jüdin und Katholik unmöglich, es bringt auch zwei Väter in schlimmste Konflikte. Der Jude Éléazar muss in seiner berühmten Arie „Rachel, quand du Seigneur“ nicht nur erkennen, dass er sein Versprechen, das Kind zu beschützen, nicht halten konnte, sondern auch, dass er selbst und sein religiöser Extremismus es sind, die seine Tochter dem Henker überliefern. Aber auch der Kirchenfürst Brogni kann seinen Vorsatz der christlichen Nächstenliebe nicht auf Dauer einlösen und muss erleben, wie seine Menschlichkeit an seiner politischen Funktion, die ihn immer wieder Todesurteilen zwingt, zerbricht. Nur einmal scheint kurz Hoffnung auf – wenn sich im Gefängnis zwei Frauen, die eigentlich Rivalinnen sind, gegen die Grausamkeit der Welt verbünden. Mit ihrer tiefen Auslotung der Charaktere und der aktionsreichen Tragik wie Komik sinnlich erfahrbar machenden Spielweise garantiert diese dichte Inszenierung ein Musiktheater-Erlebnis der Extraklasse.

Es inszeniert Peter Konwitschny, einer der  streitbarsten Regisseure des internationalen Musiktheatergeschehens der letzten Jahrzehnte. Mit seinen Inszenierungen hat er Maßstäbe gesetzt und kontroverse Diskussionen ausgelöst. Peter Konwitschny erhielt 1988 den Kunstpreis der DDR, 1993 den Konrad-Wolf-Preis der Berliner-Akademie der Künste, 1997 das Bundesverdienstkreuz, 2005 den Berliner Theaterpreis und 2007 den Preis des Internationalen Theaterinstituts. Er war fünfmal „Regisseur des Jahres“ (Opernwelt). Mit La Juive ist erstmals eine Regiearbeit Peter Konwitschnys am Nationaltheater Mannheim zu sehen.

Koproduktion des Nationaltheaters Mannheim mit dem Kunsthuis Opera Vlaanderen (Belgien)

Musikalische Leitung Alois Seidlmeier- Inszenierung Peter Konwitschny – Bühne und Kostüme Johannes Leiacker- Licht Manfred Voss- Konzeptionelle Mitarbeit und Dramaturgie Bettina Bartz – Produktionsdramaturgie Antwerpen/Gent Luc Joosten – Dramaturgische Betreuung Mannheim Merle Fahrholz – Chor Francesco Damiani

BESETZUNG:
Astrid Kessler / Ludmila Slepneva (Rachel)
Roy Cornelius Smith / Zurab Zurabishvili (Eléazar)
Andreas Hermann / Juhan Tralla (Léopold)
Vera-Lotte Böcker / Estelle Kruger (Princesse Eudoxie)
John In Eichen / Sung Ha (Cardinal de Brogni)
Joachim Goltz / Jorge Lagunes (Ruggiero)
Chor, Orchester und Statisterie des Nationaltheaters Mannheim

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Pressemeldung Nationaltheaters Mannheim

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere: TANCREDI, 04.12.2015

November 24, 2015  
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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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Premiere: TANCREDI  von Gioachino Rossini

Premiere 4. Dezember, 19.30 Uhr, Opernhaus

Die verfeindeten Parteien der Stadt Syrakus schließen sich zusammen, um gemeinsam gegen die herannahenden Sarazenen zu kämpfen. Dieser Bund soll besiegelt werden durch eine Hochzeit zwischen Amenaide, der Tochter des Stadtoberhaupts, mit dem einstigen Gegner Orbazzano. Ihre Liebe gehört jedoch Tancredi, über dem als angeblichem Feind des Volkes die Todesstrafe verhängt ist. Ein abgefangener Brief führt dazu, dass auch Amenaide als Verräterin gilt: Sie hat sich angeblich dem Anführer der Sarazenen versprochen. Ihren Unschuldsbeteuerungen wird kein Glauben geschenkt. Tancredi rettet sie zwar in einem Gottesgericht vor dem Tode, allerdings ohne von ihrer Schuldlosigkeit überzeugt zu sein. Von ihrer vermeintlichen Untreue zutiefst verletzt zieht er in den Kampf gegen die Sarazenen, wo er den Tod sucht.

Der Auftrag zu einer Opera seria bedeutete für den jungen Rossini, der bis zu dieser Zeit als Komponist von kurzen humorvollen Werken hervortrat, eine große Karrierechance. Musikalisch zeigt er sich bewusst in der Tradition der Opera seria des 18. Jahrhunderts stehend, begründet in diesem Werk aber einige Neuerungen, die zu seinem »Markenzeichen« werden und die Oper des frühen 19. Jahrhunderts nachhaltig prägen. Mit Tancredi eroberte der junge Komponist die europäische Theaterwelt. Bemerkenswert sind die reichhaltige Instrumentierung sowie die solistische Behandlung einzelner Instrumente und Instrumentengruppen. Die Melodie hat in Rossinis Opern den Vorrang und eine Besonderheit bei Tancredi ist das ausgeprägte Miteinander von vokaler und instrumentaler Virtuosität.

Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky – Inszenierung: Cordula Däuper- Bühne: Ralph Zeger- Kostüme: Sophie du Vinage – Licht: Damian Chmielarz – Dramaturgie: Merle Fahrholz / Mark Schachtsiek – Chor und Herrenchor des Ensemble517: Francesco Damiani

Mit Filippo Adami (Argirio), Maria Markina / Marie-Belle Sandis (Tancredi), Sung Ha / Sebastian Pilgrim (Orbazzano), Tamara Banješevi? / Eunju Kwon (Amenaide), Katharina von Bülow / Julia Faylenbogen (Isaura), Ji Yoon (Roggiero) die nächste Vorstellung: 8. Dezember (B-Premiere)

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Pressemeldung Nationaltheater Mannheim

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Operettenpremiere: Die ganze Welt ist himmelblau, 22.11.2015

November 13, 2015  
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Nationaltheater Mannheim

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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 Die ganze Welt ist himmelblau

Operettengala voller Lügen, Witz und Seligkeit

Premiere 15. November, 19.30 Uhr, Opernhaus  Nächste Vorstellung: 22. November (B-Premiere) um 15.00 Uhr

Wien / Grabstätte Johann Strauß © IOCO

Wien / Grabstätte Johann Strauß © IOCO

Wie kein anderes musikalisches Genre wird die Operette geliebt und verachtet, sie wird als hochmoderne Unterhaltungsform wiederentdeckt und als hoffnungslos verstaubter Kitsch verdammt. Wir glauben: Operette macht glücklich! Mit allem Schmalz und Esprit, mit berauschenden Melodien und befreiender Frechheit.

Es singen Solisten des Opernensembles, es spielt das Nationaltheaterorchester. Durch das Programm führt, kenntnisreich und mit der gebotenen Ironie, der gebürtige Kurpfälzer und geborene Komiker Michael Quast.

Der Schauspieler, Kabarettist und Regisseur Michael Quast ist Direktor der Fliegenden Volksbühne Frankfurt Rhein-Main, in deren Produktionen er oft selbst liest, singt, spricht, tanzt und spielt (Faust I, Pariser Leben, Carmen à trois, Schiller – Verrat, Verrat und hinten scheint die Sonne u. v. m.). Er war zuvor an den Bühnen in Ulm, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Heidelberg engagiert und trat nebenher mit Soloprogrammen auf. Quast machte sich auch mit gewitzten Adaptionen von großen Stoffen für kleine Besetzung, darunter zahlreiche Offenbach-Operetten, einen Namen. Er ist Mitbegründer und Protagonist des Sommerfestivals »Barock am Main – Der Hessische Molière«. Michael Quast wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hessischen Verdienstorden.

Musikalische Leitung: Markus Huber – Konzept und Moderation: Michael Quast, Mit: Astrid Kessler / Estelle Kruger, Tamara Banjesevic / Vera-Lotte Böcker, Marie-Belle Sandis / Heike Wessels, Michael Baba / Andreas Hermann, Uwe Eikötter / Ziad Nehme, Nikola Diskic / Joachim Goltz

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