Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Aschenputtel , 01,11,2017

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Familienoper Aschenputtel in der Regie von Cordula Däuper feiert Premiere

Am Mittwoch, 1. November um 18 Uhr im Opernhaus

Eine farbenfrohe Oper für die ganze Familie hat die Regisseurin Cordula Däuper mit Rossinis beliebtem Aschenputtel für das Konzert Theater Bern inszeniert, das nun an die Oper des NTM übernommen wird. Die Mannheimer Premiere findet am Mittwoch, 1. November, dem Feiertag Allerheiligen, um 18 Uhr im Opernhaus statt – eingeladen sind Groß und Klein ab acht Jahren.

Nationaltheater Mannheim/ Cenerentola - Aschenputtel - Mitglieder des Konzerttheaters Bern  © Philipp Zinniker/Konzert Theater Bern

Nationaltheater Mannheim/ Cenerentola – Aschenputtel – Mitglieder des Konzerttheaters Bern © Philipp Zinniker/Konzert Theater Bern

Im Entstehungsjahr des Barbier von Sevilla komponierte Rossini eine Märchenoper nach französischer Vorlage: Cenerentola, wie Aschenputtel im Italienischen heißt. Rossinis Märchenversion verzichtet allerdings weitgehend auf übersinnliche Elemente und hebt stattdessen die komischen Aspekte der Handlung hervor. Am Ende wird die Halbwaise Angelina (alias Aschenputtel) für ihre Güte und Herzensreinheit mit der Liebe des Prinzen Don Ramiro belohnt.

Die Musikalische Leitung hat Matthew Toogood, der seit 2016 Kapellmeister am Haus ist, gemeinsam mit dem Gastdirigenten Attilio Cremonesi. Cordula Däuper inszenierte am NTM unter anderem den beliebten Cole-Porter-Abend Wake up and Dream und Rossinis Tancredi.

Nationaltheater Mannheim/ Cenerentola - Aschenputtel - Mitglieder des Konzerttheaters Bern  © Philipp Zinniker/Konzert Theater Bern

Nationaltheater Mannheim/ Cenerentola – Aschenputtel – Mitglieder des Konzerttheaters Bern © Philipp Zinniker/Konzert Theater Bern

Die Aufführung dauert zirka 2 Stunden und 30 Minuten. Weitere Vorstellungen finden am 4. und 12. November, 3., 16. und 17. Dezember sowie wieder ab Januar statt.

Bei allen Vorstellungen gelten Familienpreise: Eltern in Begleitung der Kinder bis 13 Jahre erhalten 15 Prozent Ermäßigung, die Kinder 25 Prozent Ermäßigung. Auch für die Premiere am 1. November bekommen Kinder um 25 Prozent reduzierte Karten.

Pressemeldung Nationaltheater Mannheim

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Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Norma von Vincenzo Bellini, 14.10.2017

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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 Norma von Vincenzo Bellini

 Premiere Samstag, 14. Oktober 2017, 19 Uhr

Normas privater Konflikt ist zugleich ein politischer: Die gallische Priesterin soll zum Angriff ihres Volkes auf die römischen Besatzer blasen – aber ihr heimlicher Geliebter und der Vater ihrer Kinder ist der römische Prokonsul Pollione, der sich zwischenzeitlich in die Novizin Adalgisa verliebt hat …

Das Team um Regisseur Markus Bothe hat in der Saison 2016/17 am NTM mit Monteverdis Heimkehr des Odysseus begeistert und bringt nun Bellinis Belcanto-Oper Norma auf die Opernbühne. Zentral im Bühnenbild von Robert Schweer ist die heilige Eiche des Stücks, die Kostüme gestaltet Justina Klimczyk. Premiere ist am Samstag, 14. Oktober um 19 Uhr im Opernhaus.

Am Pult des Nationaltheater-Orchesters steht der stellvertretende Generalmusikdirektor   Benjamin Reiners. Miriam Clark, die Aida der Eröffnungsinszenierung 2016/17 ist Norma, Irakli Kakhidze singt Pollione, Julia Faylenbogen gibt Adalgisa, Sung Ha den Oroveso und Iris Marie Sojer und Pascal Herington aus dem Opernstudio sind Freundin und Freund von Norma und Pollione. PMNTM

Norma von Vincenzo Bellini am NTM: Premiere am 14.10.2017; weitere Aufführungen am 19.10., 25.10., 17.11., 2. (Festlicher Opernabend) und 29. Dezember und wieder im Januar statt.

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Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Un ballo in maschera -Sondra Radvanovsky – Riccardo Massi, 15.07.2017

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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Un ballo in maschera von Giuseppe Verdi

Festlicher Opernabend – 15. Juli um 19.30 Uhr

Beim Festlichen Opernabend mit Verdis Un ballo in maschera (Ein Maskenball) übernehmen am 15. Juli 2017 die Stargäste Sondra Radvanovsky und Riccardo Massi die Partien der Amelia und des Gustavo. In weiteren Rollen sind aus dem Ensemble des NTM unter anderen Julia Faylenbogen, Nikola Hillebrand, Jorge Lagunes, Bartosz Urbanowicz und John in Eichen zu erleben sowie aus dem Opernstudio Ilya Lapich und Pascal HeringtonBenjamin Reiners, stellvertretender Generalmusikdirektor und 1. Kapellmeister am NTM, dirigiert das Nationaltheater-Orchester.

Die Wiederaufnahme der Inszenierung von Werner Schroeter findet bereits am Donnerstag, 6. Juli um 19.30 Uhr statt – mit Miriam Clark aus dem Ensemble als Amelia und dem Gast Rafael Rojas als Gustavo.

Weitere Aufführungstermine sind der 8., 18., 23. und 27. Juli sowie zu Beginn der nächsten Spielzeit der 20. September, es folgen Aufführungen im Oktober und November.


Sondra Radvanovsky

Nationaltheater Mannheim / Maskenball - Sondra Radvanovsky © Andrew Eccles

Nationaltheater Mannheim / Maskenball – Sondra Radvanovsky © Andrew Eccles

Sondra Radvanovsky wird als Sopranistin für ihre musikalische und darstellerische Intensität weltweit gefeiert. Als Verdi-Sopranistin berühmt und verehrt, hat Radvanovsky gleichwohl ihr Repertoire um Belcanto-Rollen wie Norma und Donizettis drei Tudor-Königinnen Anna Bolena, Maria Stuarda sowie Königin Elisabeth in Roberto Devereux erweitert, die sie alle an der Metropolitan Opera in New York sang.

In dieser Saison verfolgte Radvanovsky weiter ihren Anspruch, »die Norma ihrer Generation« zu sein, wie Kritiker urteilten. Sie singt diese Rolle an der Canadian Company in Toronto, an der Lyric Opera in Chicago und auch an der Met in der Saison 2017/18. Außerdem gibt sie die Tosca an der Los Angeles Opera, Amelia in Un ballo in maschera am Opernhaus Zürich und debütiert in der Rolle der Amelia Grimaldi in Simon Boccanegra an der Opéra de Monte-Carlo sowie am Théâtre des Champs-Élysées.

Radvanovsky ist bereits in allen großen Opernhäusern der Welt aufgetreten, darunter das Royal Opera House in Covent Garden, London, wo sie in dieser Saison Manon Lescaut singt, sowie die Pariser Oper und das Teatro alla Scala in Mailand. Ihre künstlerische Heimat ist die Metropolitan Oper, wo sie ihre Ausbildung in den späten 1990er-Jahren begann.


Riccardo Massi

Nationaltheater Mannheim / Maskenball - Riccardo Mass © Benjamin Ealovega

Nationaltheater Mannheim / Maskenball – Riccardo Mass ©
Benjamin Ealovega

Riccardo Massi hat sich vor allem in Verdi- und Puccini-Partien in wenigen Jahren an den wichtigsten Bühnen der Welt wie etwa der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House London, dem Opernhaus Zürich sowie der Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin etabliert.

In der Spielzeit 2016/2017 gab der Italiener sein Rollendebüt als Des Grieux in einer Neuproduktion von Manon Lescaut am Bolschoi-Theater in Moskau und sang dieselbe Partie an der Berliner Staatsoper. Außerdem kehrte er als Radamès in Aida an die Metropolitan Opera New York zurück, gab als Pinkerton in Madama Butterfly sein Hausdebüt am New National Theatre in Tokyo und trat als Calaf in Turandot an der Oper Köln, Don José in Carmen in der Jhihde Hall in Taiwan sowie als Manrico in Il trovatore beim Budapest Summer Festival auf.

Weitere Höhepunkte in der Karriere des Sängers umfassen Debüts am Royal Opera House London als Cavaradossi in Tosca unter der musikalischen Leitung von Plácido Domingo, an der Metropolitan Opera als Radamès, an der Berliner und Münchner Staatsoper als Cavaradossi, am Zürcher Opernhaus als Calaf, an der Canadian Opera Company Toronto als Manrico in Il trovatore, an der Deutschen Oper Berlin als Don José in Carmen und an der Oper von Sydney als Don Alvaro in La forza del destino.

Außerdem war der Sänger in den letzten Jahren in der Titelpartie von Andrea Chénier und als Calaf an der Königlichen Oper von Stockholm, als Calaf bei den Bregenzer Festspielen und in Sydney, Gustavo in Un ballo in maschera am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Rodolfo in Luisa Miller an der Oper von Melbourne, Cavaradossi an der Semperoper Dresden und der Oper von Sydney, Pollione in Norma in den Caracalla-Thermen in Rom, Pinkerton in Madama Butterfly an der Norwegischen Oper Oslo, Radamès in Houston und Turin sowie als Enzo Grimaldo in La Gioconda am Concertgebouw in Amsterdam zu erleben.

Riccardo Massi studierte mit David Holst, der ihn auch heute noch stimmlich betreut. Er war Mitglied der Akademie der Mailänder Scala, bevor er im Jahr 2009 unter der musikalischen Leitung von Daniel Oren sein Operndebüt als Radamès in Salerno gab.

Vor seiner Karriere als Opernsänger war der Künstler als Spezialist im Umgang mit mittelalterlichen Waffen und als Stuntman tätig und ist in Filmen und Serien wie Martin Scorseses Gangs of New York an der Seite von Leonardo DiCaprio, Empire und Rome zu sehen.

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Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, 01.07.2017

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Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 

Premiere 1. Juli 2017, Weitere Vorstellungen am 5., 14., 19. und 26. Juli 2017sowie  ab 17. September

Markus Dietz inszeniert an der Oper des NTM Kurt Weills und Bert Brechts Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny und lotet dabei die Grenze zwischen Show und Tragödie aus. Am Samstag, 1. Juli feiert seine Inszenierung Premiere, die Bühne gestaltet Ines Nadler, die Kostüme Henrike Bromber.

Es singen und spielen Thomas Berau, Vera-Lotte Böcker, Christopher Diffey, Uwe Eikötter, Will Hartmann, Thomas Jesatko, Philipp Alexander Mehr, Heike Wessels und Raphael Wittmer sowie Anne Diemer als Gast Benjamin Reiners,1. Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors, dirigiert.

Vor der Premiere wird am 1. Juli um 17.30 Uhr im Oberen Foyer die Ausstellung der Regiekonzepte eröffnet, die in die Finalrunde für den Regiewettbewerb zu Don Giovanni gekommen sind, und der Sieger-Entwurf verkündet. Er wird im Rahmen des Mannheimer Sommers 2018 umgesetzt.

»Show us the way to the next whiskey bar« ist einer der eher ungewöhnlicheren Arientexte der Operngeschichte. Denn für Weill und Brecht war die Oper ein »Kampfmittel der Dialektik«. Bei ihrem Versuch, menschliche Glückssuche unter den Bedingungen des Hochkapitalismus zu analysieren, krachen die Balken im Opernhaus: Songs treffen auf Bach-Persiflagen, Arien auf Märsche, Filmmusik auf Tanznummern. Selten ist im Genre so lustvoll experimentiert worden. Und natürlich war die Uraufführung 1930 in Leipzig ein Skandal. Aber die Geschichte um sechs Baumfäller, die in Mahagonny ihr Erspartes für Alkohol, Glücksspiel und leichte Mädchen ausgeben wollen, fand rasch ihr Publikum. Man erkannte sich wieder in dem Portrait einer Gesellschaft, die nach dem Gesetz des absoluten »Du darfst« leben will und dabei scheitert.

Für Regisseur Markus Dietz ist Mahagonny ein Werk, das präzise gelesen werden muss, um die Balance zwischen Show und Tragödie zu wahren. Denn nirgendwo ist man der widersprüchlichen Gestalt Brechts näher als bei der Auseinandersetzung mit dem Anti-Moralismus dieser Oper.

BESETZUNG
Musikalische Leitung: Benjamin Reiners, Inszenierung: Markus Dietz, Bühne: Ines Nadler, Kostüme: Henrike Bromber,, Licht: Christian Wurmbach,
Dramaturgie: Jan Dvorák, Choreografische Mitarbeit: Lillian Stillwell, Chor: Dani Juris

Leokadja Begbick: Heike Wessels, Fatty: Raphael Wittmer, Dreieinigkeitsmoses: Thomas Jesatko, Jenny: Vera-Lotte Böcker, Jim Mahoney: Will Hartmann, Jack O’Brien: Uwe Eikötter, Bill: Thomas Berau, Joe, Alaskawolfjoe: Philipp Alexander Mehr, Toby Higgins: Christopher Diffey, Conférencière: Anne Diemer (Gast) PMNthMa

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