Mannheim, Nationeltheater Mannheim, Festlicher Opernabend L´elisir d´amore , 12.05.2012

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Nationaltheater Mannheim

L´elisir d´amore  von Gaetano Donizetti

Festlicher Opernabend am 12. Mai, 19.30 Uhr, Opernhaus
mit Olga Peretyatko (Adina), Dmitry Korchak (Nemorino)
Musikalische Leitung: Dan Ettinger

Olga Peretyatko wurde 1980 in St. Petersburg geboren und begann ihre musikalische Laufbahn mit 15 Jahren im Kinderchor des Mariinsky Theater. Einer Ausbildung zur Chordirigentin folgte ein Gesangsstudium an der Hanns Eisler-Hochschule für Musik in Berlin. Olga Peretyatko war bereits bei mehreren Wettbewerben erfolgreich, u. a. erhielt sie 2007 den 2. Preis beim internationalen „Operalia“-Wettbewerb in Paris. 2005 bis 2007 war sie Mitglied im Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper. Es folgten Engagements an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Berlin, an der Staatsoper München, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, am La Fenice in Venedig sowie beim Rossini Opera Festival in Pesaro und beim Festival La Folle journée de Nantes. Internationale Aufmerksamkeit erhielt sie als Rossignol in der gefeierten Inszenierung der gleichnamigen Oper, die 2010 beim Festival Aix-en-Provence gezeigt wurde. Mit dieser Partie gastierte sie in Amsterdam, New York und Kanada.

Dmitry Korchak studierte Solo- und Chorgesang in Moskau. Nach Auszeichnungen beim Francisco-Vinas-Gesangswettbewerb sowie zwei Preisen bei Plácido Domingos Operalia tritt er als Solist auf Konzert- und Opernbühnen weltweit auf, u. a. in der Royal Festival Hall London, der Carnegie Hall in New York, in Palermo, Sevilla, Verona, Rom, Neapel, Marseille, Amsterdam, Köln, Brüssel, beim Macerata Festival, beim Rossini Festival in Pesaro, beim Rheingau Musikfestival, an der Berliner Staatsoper, der Mailänder Scala, der Zürcher Oper, am Théâtre du Châtelet Paris und in Japan. Zu seinem Repertoire gehören u. a. Partien wie Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Dom Sébastien, Tamino (Die Zauberflöte), Fenton (Falstaff), Werther, Giannetto (La gazza ladra), Elvino (La Sonnambula) und Ferrando (Così fan tutte).

Der junge Bauer Nemorino ist bis über beide Ohren in Adina verliebt, doch ihm fehlt das Selbstvertrauen, die schöne Bäuerin zu umwerben. Woran es Nemorino mangelt, das besitzen die beiden anderen Männer des Stücks im Übermaß: Sowohl der Soldat Belcore als auch der Quacksalber Dulcamara strotzen vor Selbstsicherheit. Und Dulcamara ist es auch, der mit seinem “Liebestrank der Isolde” eine Lösung für den schüchternen Nemorino zu haben scheint – auch wenn es kein Zaubertrank, sondern nur ein gewöhnlicher Bordeaux ist.

Musikalische Leitung: Dan Ettinger – Inszenierung: Andrea Schwalbach – Bühne: Tobias Dinslage – Kostüme: Anne Neuser – Chor: Tilman Michael – Dramaturgie: Ulrich Lenz

Adina: Olga Peretyatko – Nemorino: Dmitry Korchak– Belcore: Lars Møller – Dulcamara: Radu Cojocariu – Gianetta: Katrin Wagner

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere LA GIOCONDA (Oper konzertant), 10.03.2012

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FESTLICHER OPERNABEND La Gioconda (Oper konzertant)

von Amilcare Ponchielli

Am 10. März 2012, 19.30 Uhr,  Opernhaus

 Mit Daniela Dessi (Gioconda) und Fabio Armiliato (Enzo)

Aus Rache für ihre Zurückweisung bringt Barnaba Giocondas Verlobten erneut mit seiner ehemaligen Geliebten Laura zusammen und will beide an die Staatsinquisition ausliefern. Auch Gioconda droht dem Sog der Rache zu verfallen. Als sie jedoch in Laura die Retterin ihrer Mutter erkennt, ermöglicht sie dem Paar die Flucht und zahlt dafür mit ihrem Leben.

Daniela Dessì hat zahlreiche Preise gewonnen, zuletzt den renommierten „Premio Belcanto Rodolfo Celletti 2011“. Ihre Engagements führten sie u.a. an die Mailänder Scala, nach Turin, Genua, Neapel, Bologna, Venedig, Salerno, in die Arena von Verona, nach Florenz, Palermo, an die MET in New York, nach Chicago, San Francisco, Los Angeles, Warschau, an die Wiener Staatsoper, Deutsche Oper Berlin, Bayerische Staats-oper München, nach Zürich, Madrid, Cagliari, Barcelona, Sevil-la, Bilbao, Oviedo, nach Japan, zu den Festivals in Salzburg, Torre del Lago und Martina Franca.

Sie arbeitetet mit renommierten Dirigenten wie Riccardo Muti, Claudio Abbado, James Levine, Giuseppe Sinopoli, Daniele Gatti, Zubin Mehta, Gianluigi Gelmetti, Bruno Campanella, Bruno Bartoletti, Nicolas Harnoncourt, Gustav Kuhn, Riccardo Chailly, Lorin Maazel, Carlos Kleiber zusammen.

Das Repertoire von Daniela Dessì umfasst mehr als 70 aktive Rollen, darunter  Desdemona (Otello), La Gioconda, Donna Leonora (La forza del destino), Francesca da Rimini, Cio-cio-san (Madama Butterfly), Elena (I vespri siciliani), Minnie (La fanciulla del West), Tos-ca, Liú (Turandot), Maddalena (Andrea Chenier), Manon Lescaut, Elvira (Ernani), Aida, Adriana Lecouvreur und Norma. 2010 war Dessì u.a. als Andrea Chenier in Madrid zu sehen, als Turandot in Sevilla, Tosca in New York, als Minnie in Torre del Lago, Elena in Parma, Cio-cio-san in San Francisco und als Francesca da Rimini in Salerno. 2011 begann sie mit einem gefeierten Debüt als Gioconda in Palermo, gefolgt von einer beeindruckenden Desdemona in Liège, Heerlen und Charleroi.

Der Tenor Fabio Armiliato  debütierte mit großem Erfolg 1984 als Gabriele Adorno (Simon Boccanegra) in Genua und ist seither an allen weltweit renommierten Theatern ein nachgefragter Gast.

Bereits 1993 gab er als Manrico (Il trovatore) sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York und war seither dort u.a. als Radamès (Aida), Turiddu (Cavalleria rusticana), Don Carlo, Gabriele Adorno, Loris (Fedora), Cavaradossi (Tosca), Don José (Carmen) und Pinkerton (Madama Butterfly) zu sehen. Für Furore sorgte ebenfalls sein Debüt 1995 an der Mailänder Scala als Faust (Mefistofele) unter M° Riccardo Muti sowie u.a. im Jahr 2000 sein Auftritt in Nizza als Andrea Chenier an der Seite von Daniela Dessì.

Fabio Armiliato arbeitet mit u.a. mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Bruno Bartoletti, Nello Santi, James Levine, Antonio Pappano, Myun-Whun Chung, Giuseppe Sinopoli, Daniel Oren, Simone Young und Daniele Gatti zusammen. Seine Engagements brachten ihn u.a. an die Scala in Mailand, an die MET, an die großen Theater in London, Paris, San Francisco, München, Berlin, Hamburg, Florenz, Rom, Barcelona, Bologna, Bilbao, Palermo, Wien, Zürich, Toulouse, Madrid, Parma, Verona, Moskau, Seoul, Baden Baden, Torre del Lago, Salerno und Montecarlo. Zu Armiliatos umfangreichem Repertoire zählen beispielsweise Rollen wie Cavaradossi, Radamès, Enzo|La Gioconda, Don José, Calaf (Turandot), Andrea Chenier, Rodolfo (Luisa Miller), Paolo (Francesca da Rimini), Dick Johnson (La fanciulla del west), Arrigo (I vespri siciliani), Grieux (Manon Lescaut), Otello, Canio (I Pagliacci), Riccardo (Un ballo in maschera), Don Alvaro (La forza del destino). Armiliato hat für seine Karriere zahlreiche Ehrenpreise bekommen und konnte viele seiner Rollen auf DVD oder CD verewigen.

Musikalische Leitung: Joseph Trafton – Chor: Tilman Michael

BESETZUNG:
La Gioconda: Daniela Dessi – Enzo: Fabio  Armiliato – La Cieca:  Andrea Szanto -  Laura: Marie-Belle Sandis -  Barnaba: Jorge Lagunes -  Zuane: Bryan Boyce -  Alvise Badoero: Mihail Mihaylov -  Un barnabotto: Hyun-Seok Kim -  Un´ altra voce da lontano/ Un cantore: Stephan Somburg – Una voce da lontano/ Un pilota: Jürgen Theil – Isepo:  David Lee

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Giuseppe Verdi: Messa da Requiem PREMIERE, 24.02.2012

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Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Premiere am 24. Februar, 19.30 Uhr, Opernhaus

Verdis Requiem ist neben seinem Streichquartett in e-moll das einzige Werk, das der Komponist in der langen Pause zwischen Aida (1871) und Otello (1887) neu komponierte. Ursprünglich hatte er 1868 anlässlich des Todes von Rossini die Komposition eines Requiems von mehreren italienischen Komponisten initiiert, und steuerte den letzten Teil „Libera me“ zu einem Gemeinschaftswerk bei, das nie aufgeführt wurde. Als 1873 der von Verdi verehrte Dichter Alessandro Manzoni starb, komponierte Verdi mit seinem Requiem zu dessen Gedenken schließlich allein ein großdimensioniertes und in der liturgischen Literatur einzigartiges dramatisches Oratorium, in dem er den liturgischen Text der lateinischen Totenmesse mit vokalem Belcanto und romantischer Instrumentationskunst zu einem leidenschaftlichen „imaginären Drama“ über den Tod verbindet. Neben einem in Ausdruck und Form ungewöhnlich vielfältigen Chorsatz ist das Besondere an Verdis Werk eine dramatische Individualisierung der vier Solo-Stimmen, die die unterschiedlichen Facetten zwischen Angst, Trauer und dem Wunsch nach Erlösung in der Erfahrung mit der Grenze des menschlichen Lebens verkörpern. Obwohl strenge Kritiker dem Werk von Anbeginn zu viel Sinnlichkeit für eine sakrale Musik vorwarfen, ist Verdis Requiem eines der eindrucksvollsten und meistgespielten oratorischen Großwerke.

Musikalische Leitung: Dan Ettinger – Chor: Tilman Michael
mit Ludmila Slepneva (Sopran), Edna Prochnik (Mezzosopran), István Kovácsházi (Tenor), Sung-Heon Ha (Bass)
Mit dem Chor und dem Extra-Chor des Nationaltheater Mannheim
Es spielt das Nationaltheaterorchester.

Nächsten Vorstellungen:  3. und 11. März 2012

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Lucia di Lammermoor PREMIERE, 9.12.2011

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 Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti_PREMIERE

In Kooperation mit dem Theater Dortmund

Premiere am 9. Dezember, 19.30 Uhr, Opernhaus

 

Der Regisseur Christian Pade und der Ausstatter Alexander Lintl sind zum ersten Mal am Nationaltheater Mannheim zu Gast. Joseph Trafton, seit dieser Spielzeit 1. Koordinierender Kapellmeister am Haus, dirigiert mit Lucia di Lammermoor seine erste Neuproduktion am Nationaltheater.

Lucia liebt Edgardo, den Erzfeind ihres Bruders Enrico. Dieser lanciert einen gefälschten Brief, der Lucia von der vermeintlichen Untreue ihres Geliebten überzeugt. So möchte Enrico die Stellung der Familie sichern und rücksichtslos Lucias Hochzeit mit Lord Arturo Bucklaw durchsetzen. Für Lucia beginnt eine Verkettung unglückseliger Ereignisse, in deren weiteren Verlauf sie wahnsinnig wird und sich einer Gesellschaft entzieht, die ihr keine Möglichkeit zur Entfaltung individueller Lebensträume lässt.

Im ständigen Widerstreit der Affekte, zwischen Hass und Liebe, Intrigen und Treueschwüren entwickelt Donizetti eine psychologische Charakterstudie, die in der wohl bekanntesten Wahnsinnsarie der Operngeschichte gipfelt.

Als Vorlage für das Libretto diente Sir Walter Scotts in Schottland angesiedelter Roman The Bride of Lammermoor, der im Zuge der Schauerromantik populär geworden war. Donizettis Musik nimmt jedoch stilistisch keinen Bezug auf das schottische Milieu. Stattdessen entfaltet sich ein Feuerwerk des Belcanto: Virtuose Koloraturen, farbige Instrumentation und dramatische Schlagkraft begeistern das Publikum seit der Uraufführung der Oper am 26. September 1835 in Neapel.

Musikalische Leitung: Joseph Trafton – Inszenierung: Christian Pade – Bühne und Kostüme: Alexander Lintl – Licht: Bernard Häusermann Dramaturgie: Daniel Schindler/Anselm Dalferth – Chor: Tilmann Michael

 

Mit Jorge Lagunes (Enrico Ashton) – Antje Bitterlich (Lucia) – Juhan Tralla (Edgardo di Ravenswood) – Benedikt Nawrath (Lord Arturo Bucklaw) – Radu Cojocariu (Raimond Bidebent) – Katrin Wagner (Alisa) – David Lee (Normanno)

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere DAS RHEINGOLD, 28.10.2011

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DAS RHEINGOLD von Richard Wagner

Vorabend zum Bühnenfestspiel  Der Ring des Nibelungen 

28. Oktober, 19.30 Uhr, Opernhaus

Achim Freyer, erst kürzlich von der Fachzeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gekürt, inszeniert am Nationaltheater Mannheim den Ring des Nibelungen. Der Vorabend zum Bühnenfestspiel, Das Rheingold, wird ab dem 28. Oktober in Mannheim zu sehen sein. Bis zum Wagnerjahr 2013 wird Freyer die gesamte Tetralogie auf die Bühne des Nationaltheaters bringen.

Der Zwerg Alberich raubt den Rheintöchtern das Rheingold und lässt sich daraus einen Tarnhelm und einen Ring schmieden, der ihm unermessliche Macht verleiht. Die Riesen Fafner und Fasolt haben den Göttern die Burg Walhall gebaut und sich dafür die Göttin Freia als Lohn ausgehandelt. Wotan jedoch verweigert die Herausgabe Freias, die den Göttern ewige Jugend erhält. Stattdessen bietet Loge, der listige Feuergott, den Riesen Alberichs Gold an. Mit List und Gewalt kommen Wotan und Loge an das Gold und den Ring. Alberich aber heftet einen Fluch an den Ring, der jeden zerstören soll, der sich seiner bemächtigt. Und tatsächlich: Fafner erschlägt im Streit um das Gold seinen Bruder Fasolt. Wotan wird von der Göttin Erda das Ende der Götter prophezeit. Begleitet von der Klage der Rheintöchter schreiten er und die Götter über eine Regenbogenbrücke zur Burg.

Mit einem sich über 136 Takte steigernden Es-Dur Akkord beginnt ein beinahe 16 Stunden dauerndes Ereignis, das sich über vier Abende erstreckt: Der Ring des Nibelungen. Über ein Vierteljahrhundert, von 1848 bis 1874, hat Richard Wagner an seiner Tetralogie gearbeitet. Die Einheit, die das Werk mit seinen dramatischen, epischen und symphonischen Momenten trotz der Brüche und Risse wahrt, ist erstaunlich. Im Ring rückt zwischen den Konfliktpolen Gesetz, Macht, Liebe und Politik das gesamte Spektrum gesellschaftlicher Auseinandersetzung der Moderne in unser Blickfeld.

Musikalische Leitung: Dan Ettinger – Inszenierung/Bühne/Kostüme: Achim Freyer – Dramaturgie: Regine Elzenheimer,  mit Thomas Jesatko (Wotan) – Thomas Berau (Donner) – Juhan Tralla (Froh) – Jürgen Müller (Loge) – Karsten Mewes (Alberich) – Uwe Eikötter (Mime) – Hans-Peter Scheidegger (Fasolt) – In-Sung Sim (Fafner) – Edna Prochnik (Fricka) – Iris Kupke (Freia) – Katharina Göres (Woglinde) – Anne-Theresa Møller (Wellgunde) – Andrea Szántó (Floßhilde) – Simone Schröder (Erda)

Die nächste Vorstellung ist am 30. Oktober 2011

Kartentelefon: 0621 – 16 80 150; www.nationaltheater-mannheim.de

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Der Regisseur des Jahres Achim Freyer inszeniert am Nationaltheater Mannheim, Season 2011-2012 und 2012-2013

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Achim Freyer, in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt eben zum Regisseur des Jahres gekürt, inszeniert in Mannheim den Ring des Nibelungen

Mitten in den Proben zum neuen Mannheimer RING erreicht Achim Freyer die Nachricht vom Kritiker-Preis der Fachzeitschrift Opernwelt. Vorgenommen hat er sich in Mannheim eine leichte und transparente Inszenierung mit leerer Bühne, in der Musik, Text, Bewegung, Farbe und Licht gleichberechtigt nebeneinander wirken.

 

Über die Probenarbeit sagt Achim Freyer: “Der Ring ist ein Untier, ist aggressiv und lauert auf das Publikum – also auch auf mich. Eine falsche Bewegung, und man bekommt eine gewaltige Reaktion”. Freyer erhofft sich “den Zugang zu den elementaren geheimnisvollen Quellen des Stoffes zu finden “hinab zu den Müttern” und ans Licht zu bringen.”

 

In dieser Spielzeit wird Achim Freyer am 28. Oktober Das Rheingold und am 25. März Die Walküre auf die Bühne bringen. In der Spielzeit 2012/2013 folgen Siegfried und Die Götterdämmerung, bevor ab Februar 2013 der komplette RING im Zyklus auf dem Spielplan des Nationaltheater Mannheim steht.

 

DER RING DES NIBELUNGEN am Nationaltheater Mannheim:
Premiere Das Rheingold am 28. Oktober, 19.30 Uhr, Opernhaus
Einführungsmatinee am 23. Oktober, 11.00 Uhr, Theatercafé
Premiere Die Walküre am 25. März 2012, Opernhaus

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Der Ring des Nibelungen 23.10.2011

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Der Ring des Nibelungen am Nationaltheater Mannheim: Achim Freyer und sein Team proben seit dieser Woche auf der Opernbühne

Erst Mitte Juli, kurz vor Spielzeitende, konnte Achim Freyer als neuer Regisseur für den Ring des Nibelungen gewonnen werden, nachdem sich der ursprünglich vorgesehene Regisseur Christof Nel und das Haus im beiderseitigen Einverständnis getrennt hatten.

 

Achim Freyer ist nun am Nationaltheater angekommen: erst vergangene Woche ist er aus Korea zurückgekehrt, wo er am 8. September ein Stück der traditionellen koreanischen Musikform Pansori als Oper auf die Bühne brachte.

 Nationaltheater Mannheim Achim Freyer Foto: Christian Kleiner

In Mannheim begann Freyer diese Woche mit den Proben für die Premiere Das Rheingold. Freyer übernimmt neben der Regie auch die Konzeption für Bühne und Kostüm.

Nach der Technischen Bauprobe arbeiten alle Abteilungen nun auf Hochtouren und sind hochmotiviert. “Eine Herausforderung für alle Beteiligten, aber wir sind sicher, dass alles bis zur Premiere am 28. Oktober fertig sein wird”, so Operndirektor Klaus-Peter Kehr. “Achim Freyer kennt das Haus, und das Haus kennt Achim Freyer: nach Medée und La traviata ist es die dritte Inszenierung Freyers am Nationaltheater Mannheim. Es ist ein hochspannender und inspirierender Prozess ihm auf seinem Ideenweg zu folgen. Wir sind sehr froh, dass wir ihn wieder hier bei uns am Haus haben”, so Generalintendantin Regula Gerber.

Premiere Das Rheingold von Richard Wagner am 28. Oktober, 19.30 Uhr, Opernhaus

Einführungsmatinée am 23. Oktober, 11.00 Uhr, Theatercafé

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Großes Gala-Eröffnungskonzert, 18.09.2011

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Nationaltheater Mannheim

Großes Gala-Eröffnungskonzert  am 18.9.2011

Die Opernsaison wird mit einem großen Galakonzert eröffnet, bei dem ausschließlich Sänger des Opernensembles des Nationaltheaters zu hören sein werden. Die komplett hauseigene Besetzung des Konzerts wird von Orchester, Chor und Extrachor des Nationaltheaters begleitet.

Generalmusikdirektor Dan Ettinger, Solisten, Chor und Orchester begrüßen das Publikum mit einer Operngala und geben einen Vorgeschmack auf die nächsten Premieren, lassen Höhepunkte des Repertoires Revue passieren und widmen sich mit außergewöhnlichen Werken der schillernde Facette des Musiktheaterrepertoires.

Musikalische Leitung: Dan Ettinger

Mit dem Orchester, Chor und Extrachor des Nationaltheater Mannheim.

Mit Antje Bitterlich, Katharina Göres, Marina Ivanova, Iris Kupke, Anne-Theresa Møller, Marie-Belle Sandis, Edna Prochnik, Ludmila Slepneva, Andrea Szanto, Heike Wessels; Thomas Berau, Bryan Boyce, Radu Cojocariu, Jorge Lagunes, David Lee, Mihail Mihaylov, Lars Møller, Carlos Moreno, Jürgen Müller, Maximilian Schmitt, Juhan Tralla

 

Programm:

Camille Saint-Saëns aus Samson et Dalila: “Bacchanale”- Georges Bizet aus Les Pêcheurs de perles :”Au fond du temple saint” – Leo Delibes, aus Lakmé: “Où va la jeune indoue?” – Leo Dalibes, aus Lakmé: “Viens, Mallika, les lianes en fleurs” – Charles Gounod, aus Faust: “Avant de quitter ces lieux” – Charles Gounod, aus Faust: “Le veau d’or est toujours debout” – Charles Gounod, aus Roméo et Juliette: “Je veux vivre dans le rêve” – Jacques Offenbach, aus Les contes d’Hoffmann: “Ton ami dit vrai!” – Camille Saint- Saëns, aus Samson et Dalila: “Mon cœur s’ouvre à ta voix” – Peter Tschaikowsky, aus Jeanne d’arc: “Adieu, forêts” – Jacques Offenbach, aus Les Contes d’ Hoffmann: “Barcarolle” – Giuseppe Verdi aus La traviata: “Avrem lieta di maschere la notte” – Giuseppe Verdi aus Aida (II. Akt): “Fu la sorte dell’armi a’tuoi funesta”.

Kartentelefon: 0621 – 16 80 150; www.nationaltheater-mannheim.de

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Achim Freyer inszeniert den Neuen Mannheimer RING DES NIBELUNGEN, 2011

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Achim Freyer inszeniert den Neuen Mannheimer “Ring des Nibelungen”

Beim Ring des Nibelungen am Nationaltheater Mannheim führt Achim Freyer Regie und gestaltet Bühnenbild und  Kostüme.

Bei der kurzfristig notwendig gewordenen Suche nach einem adäquaten Regisseur für den neuen Mannheimer Ring ist das Nationaltheater Mannheim auch an Achim Freyer herangetreten.

Nach intensiven Gesprächen haben sich Regisseur und Nationaltheater heute endgültig auf die Zusammenarbeit verständigt.

Achim Freyer arbeitete nach seinem sensationellen Ring in Los Angeles, der aus finanziellen Gründen nicht aufgezeichnet werden konnte, an einem konzeptionell und gestalterisch gänzlich neuen Ring für die Staatsoper Budapest in Kooperation
mit Seoul (Korea) sowie an der Verfilmung des Projektes. Aus kulturpolitischen Gründen hat sich dieses Projekt nun zerschlagen, so dass sich Achim Freyer trotz der zeitlich knappen Terminierung in der Lage sieht, einen konzeptionell völlig eigenständigen Ring für Mannheim und sein Nationaltheater zu inszenieren. “Ein Glück für beide Seiten”, wie Freyer betont.

Kulturbürgermeister Michael Grötsch gratulierte dem Nationaltheater zu diesen bedeutenden Coup: “Ich war mir sicher, dass es dem Team um Generalintendantin Regula Gerber und Operndirektor Klaus-Peter Kehr gelingen würde, einen
bedeutenden Regisseur für den neuen Ring am Nationaltheater mit seiner großen Wagner-Tradition zu verpflichten. Mit Achim Freyer ist es nun gelungen, einen der wichtigsten internationalen Regisseure zu gewinnen, der mit seiner
einzigartigen Handschrift für Mannheim einen Ring schaffen wird, der weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt.”

 

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Die Zauberflöte 8.7.2011

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Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere am 8. Juli,19.00 Uhr, Opernhaus

Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Dan Ettinger inszeniert Joachim Schlömer erneut am Nationaltheater Mannheim. 2005 war er mit Passaggio/Tre Donne bereits in Mannheim, 2009 folgte Schumanns Das Paradies und die Peri. Am 8. Juli bringt Joachim Schlömer die Neuproduktion des Nationaltheater Mannheim auf die Bühne, Die Zauberflöte.

 

Mozarts (vor)letztes Werk ist zugleich sein vielleicht rätselhaftestes. Es beginnt mit der Flucht und Ohnmacht Taminos, der, als er wieder erwacht – ausgelöst durch das Bild von Pamina – auf einen wechselvollen und widersprüchlichen Initiationsweg geschickt wird. Begleitet von einer Zauberflöte und drei Knaben, die ihn schützen sollen, wandelt er zwischen Lebensbedrohung und der von Papageno vertretenen pragmatischen Lebensmeisterung auf einem schmalen Grat – auf der Suche nach der Liebe. Hin und her geworfen zwischen der emotionalen Extremwelt der Königin der Nacht und der tugendheischenden Geheimbruderschaft Sarastros findet Tamino – geleitet von Pamina – seinen Weg in die Männlichkeit, allerdings um den Preis, dass die “sternflammende” Königin zerschmettert wird.

Aufgeladen mit zahlreichen Symbolen wechselt das Stück, das in einer Reihung von unterschiedlichsten Bildern und unter Verwendung spektakulärer Theatermittel erzählt wird, in der Mitte die Perspektive und spiegelt darin auch die Umbrüche und Unruhen seiner Entstehungszeit. Als “Vexierbild” der Dialektik von Aufklärung und Demagogie (Ivan Nagel), als “Gesellschaftsentwurf zwischen Revolution und Restauration” und “kompromisslose Aufdeckung der Widersprüche des Lebens” mit kritischem Utopiepotential (Wolfgang Willaschek) oder als durch die Musik geeintes “mixtum compositum” aus humanistischem Manifest und ‚Maschinen-Komödie’ (Stefan Kunze) fordert Mozarts Zauberflöte immer wieder neue szenische Deutungen heraus.

 

Die Neuproduktion der Oper wird unterstützt von der FUCHS PETROLUB AG sowie von Dr. Manfred und Lilo Fuchs.

 

Musikalische Leitung: Dan Ettinger – Inszenierung: Joachim Schlömer – Bühnenbild: Jens Kilian – Kostüme: Dagmar Morell – Dramaturgie: Regine Elzenheimer / Klaus-Peter Kehr – Chor: Tilman Michael

 

 

Mit Rúni Brattaberg / Pavel Shmulevich (Sarastro) – Maximilian Schmitt / Juhan Tralla (Tamino) – Thomas Berau / Radu Cojocariu (Sprecher / Erster Priester) – David Lee (Zweiter Priester) – Antje Bitterlich (Königin der Nacht) – Cornelia Ptassek / Marina Ivanova (Pamina) – Ludmila Slepneva / Iris Kupke (Erste Dame) – Niina Keitel / Marie-Belle Sandis (Zweite Dame) – Edna Prochnik / Heike Wessels (Dritte Dame) – Lars Møller / Nikola Diski? (Papageno) – Camille Butcher / Katharina Göres (Papagena) – Uwe Eikötter / Benedikt Nawrath (Monostatos) – Uwe Eikötter / Istvan Kovácsházi (Erster geharnischter Mann) – Thomas Jesatko / Mihail Mihaylov (Zweiter geharnischter Mann)

 

Die nächsten Vorstellungen: 13. und 27. Juli 2011