Mainz, Staatstheater Mainz, Klanginstallationen: IF THIS THEN THAT AND NOW WHAT von Steen-Andersen, 23.06.2016

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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

IF THIS THEN THAT AND NOW WHAT (UA)

von Simon Steen-Andersen

Premiere Staatstheater Mainz:  23. Juni 19:30 Uhr, 30.6.2016

Der 1976 in Dänemark geborene Komponist Simon Steen-Andersen verbindet in seinen Werken musikalisches und akustisches Material mit visuellen Elementen. Daraus entstehen Kompositionen, in denen Bilder, Bewegungen und Gesten eine ebenso wichtige Rolle einnehmen wie die Musik und sich in polyphoner Vielschichtigkeit zueinander verhalten. Dabei ist das Musizieren selbst Teil des kompositorischen Denkens. So entsteht musikalische Struktur zum Beispiel aus der choreografisch komponierten Bewegung der Musiker.

Mainz / Staatstheater If-this-then-that-and-now-what © Martina-Pipprich

Mainz / Staatstheater If-this-then-that-and-now-what © Martina-Pipprich

Darüber hinaus entwickelt Steen-Andersen für viele Werke mechanisch fantasievoll konstruierte Klanginstallationen, deren Faszination in eben dieser Verbindung von Visuellem und Akustischem besteht. Auch sein neues Werk für Musiker, Darsteller sowie neu erdachte akustische Objekte oszilliert zwischen Musiktheater, Performance, Konzert, Lichtinszenierung und Installation.

Schauspieler: Rüdiger Hauffe, Marin Lemi, Matthias Lodd, Matti Swiec
Violine: Jürgen Windfelder, Florian Mausbach, Jiyoon Shin
Viola: Malte Schaefer, Laura von Schwanenflug, Esther Jasmin Becker
Violoncello: Martin Müller-Runte, Judith Falzerano, Anna Catharina Nimczik
Bass: Nico Karcher, Jörg Weigt, Charlotte Mohrs
Posaune: Felix Degenhardt, Stephan Hofmann
Schlagzeug: Burkhard Möller, Karl Josef Kleine,
Gerald Stütz, Marcin Drajewicz
Eine Koproduktion mit der Münchener Biennale – Kompositionsauftrag der Münchener Biennale, finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung

Premiere Mainz:  23. Juni 19:30 Uhr, 30.6.2016 

Karten:  kasse@staatstheater-mainz.de

PM  Staatstheater Mainz

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: VEREMONDA L’AMAZZONE DI ARAGONA von Cavalli, 20.06.2016

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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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VEREMONDA L’AMAZZONE DI ARAGONA
von Francesco Cavalli
Premiere 20. Juni 19:30 Uhr, Weitere Spieltermine: 6. und 13. Juli

Alfonso, König von Aragon, will Granada von den Mauren zurückerobern und belagert den Felsen von Gibraltar, auf dem die Festung der Königin Zelemina steht. Allerdings ist der König mehr an Astrologie als an Kriegsführung interessiert und überlässt es dem jungen General Delio, die Auseinandersetzungen zu führen – der wiederum ein geheimes Liebesverhältnis mit der verfeindeten Königin pflegt. Auch Alfonsos Frau Veremonda glaubt nicht an den Erfolg der Kriegsstrategie und schart eine Gruppe mutiger Frauen um sich, die als die „neuen Amazonen“ den lange währenden Krieg beenden und Gibraltar selbst erobern wollen.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts hatte sich Venedig zu einem Zentrum der jungen Gattung Oper entwickelt, nicht zuletzt durch die Eröffnung eines öffentlichen Opernhauses. Francesco Cavalli, der seine Oper Veremonda, l’Amazzone d’Aragona in der Lagunenstadt geschrieben hatte, war einer der wichtigsten und erfolgreichsten Komponisten dieser frühvenezianischen Oper.

In Veremonda verbinden sich kunstvoll gestrickte Intrigen und Liebesverwirrungen, die Cavalli in eine von ausdrucksstarken Rezitativen, facettenreichen Arien und ungewöhnlich vielen Ensembles durchdrungene Musik fasst. Doch hinter dieser verschlungenen, oft mit Komik vermengten Handlung machen Themen wie Glaube, Konvertierung, Eroberung und Verrat in der Auseinandersetzung zwischen Orient und Okzident das Werk gerade heute wieder brisant und aktuell.

Musikalische Leitung: Gabriel Garrido, Andrés Locatelli; Inszenierung: Amélie Niermeyer,  Bühne: Stefanie Seitz; Kostüme: Kirsten Dephoff
Dramaturgie: Tina Hartmann, Ina Karr
Il Crepuscolo / Zeriffo: Johannes Mayer
Il Sole / Alfonso Re: Alin Deleanu
Zelemina: Alexandra Samouilidou
Veremonda: Dorin Rahardja
Vespina: Geneviève King
Sergente Maggiore / Furore: Leandro Bermudez LaFont, Vendetta: Miriam Gadatsch (Junges Ensemble),  Amore: Ruth Katharina Peeck (Junges Ensemble), Zaide Nutrice: Frances Pappas, Delio: Lawrence Zazzo, Don Buscone: Ralf Simon, Giacutte: Kyung Jae Moon (Junges Ensemble), Roldano: Stefan Sevenich, Concerto Köln, Statisterie der Schwetzinger Festspiele, Eine Koproduktion mit den Schwetzinger SWR Festspielen

Premiere 20. Juni 19:30 Uhr, Weitere Spieltermine: 6. und 13. Juli 2016

Theaterkarten:  Kasse  Mo bis Fr 10 bis 19 Uhr, T 06131 2851 222
kasse@staatstheater-mainz.de

PM  Staatstheater Mainz

 

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: DIALOGUES DES CARMÉLITES von Francis Poulenc, 11.06.2016

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Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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DIALOGUES DES CARMÉLITES von Francis Poulenc
Premiere am 11. Juni um 19.30 Uhr, Weitere Termine: 21.6. und 10.7.2016

Von Geburt an ist Blanches Leben von Angst geprägt. Bei Ausbruch der französischen Revolution beschließt sie, in den Orden der Karmelitinnen einzutreten, um in der Abgeschiedenheit eines Klosters Sicherheit zu finden. Doch in den gewaltigen gesellschaftlichen Umwälzungen gerät auch die Welt der Nonnen zunehmend ins Visier der revolutionären Kräfte. Sie schwören, notfalls für ihren Glauben zu sterben. Blanche flieht aus der Gemeinschaft zurück in ihr Vaterhaus und überwindet ihre Angst erst, als sie hört, dass ihre Mitschwestern zum Tode verurteilt wurden.

Mainz / Staatstheater - Dialogues des carmelites © Andreas Etter

Mainz / Staatstheater – Dialogues des carmelites © Andreas Etter

In seinen Dialogues des Carmélites greift Francis Poulenc auf eine historische Begebenheit zurück: Im Jahr 1794 stiegen 16 Karmelitinnen aus Compiègne singend auf das Schafott. Das Zeitgeschehen findet in der Oper seinen Widerhall in den Gesprächen der außergewöhnlichen Frauen. Hausregisseurin Elisabeth Stöppler verfolgt psychologisch fein die kleinen und großen Konflikte, die sich im keineswegs nur idyllischen Klosterleben nachzeichnen lassen, und hinterfragt die Entscheidungen, die zum Martyrium der Frauen führen.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer Inszenierung: Elisabeth Stöppler
Bühne: Annika Haller, Kostüme: Frank Lichtenberg
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny, Dramaturgie: Lars Gebhardt
Mit: Katja Ladentin, Vida Mikneviciute, Gudrun, Pelker, Dorin Rahardja, Linda Sommerhage, Nadja, Stefanoff, Anke Steffens; Derrick Ballard, Peter Felix
Bauer, Ion Dimieru, Steven Ebel, Hans-Helge Gerlik,
Scott Ingham, Georg Lickleder, Johannes Mayer,  Reiner Weimerich
Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz,

Premiere am 11. Juni 2016 19.30 Uhr, Weitere Termine: 21.6. und 10.7.2016

PMStThM

 

 

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER von Richard Wagner, 16.04.2016

März 18, 2016  
Veröffentlicht unter Premieren, Pressemeldung, Staatstheater Mainz

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Staatstheater Mainz © Etter

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  DER FLIEGENDE HOLLÄNDER von Richard Wagner (1843)

Premiere ist am 16. April 2016, Weitere Vorstellungen: 26.04.2016, 28.04.2016, 6.05.2016, 15.05.2016, 22.05.2016, 26.05.2016, 9.07.2016

Ein Fluch verdammt den Holländer zu ruhelosem Treiben auf dem Meer. Alle sieben Jahre darf er an Land – in der Hoffnung, durch die treue Liebe einer Frau erlöst zu werden. In Senta scheint er seine Retterin zu finden. Denn sie träumt in der Enge des Seefahrerdorfes, in dem sie unglücklich mit ihrem braven Verehrer Erik lebt, schon lange von der mythischen Figur des „fliegenden Holländers“, der zum Gegen- und Wunschbild ihrer abgezirkelten Lebenswelt geworden ist.

Mit Der fliegende Holländer schrieb Richard Wagner 1840/41 in Paris eine romantische Oper nach der Vorlage von Heinrich Heines Version der Holländer-Sage, änderte sie aber vor allem hinsichtlich des Erlösungsgedankens, den Wagner auch in seinen späteren Opern weiterverfolgte. Und er stellte die Figur der Senta in eine Tradition, die um die Jahrhundertwende zu einer sehr engen Verbindung von Weiblichkeit und Tod und zu Figuren wie Melisande, Rusalka und schließlich zu Salome und Lulu führen sollte.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer, Inszenierung: Anselm Dalferth
Bühne: Etienne Pluss, Kostüme: Kathrin Maurer
Licht: Stefan Bauer, Dramaturgie: Ina Karr
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

BESETZUNG:
Holländer: Derrick Ballard
Senta: Linda Sommerhage
Erik: Alexander Spemann
Daland: Ks. Hans-Otto Weiß
Mary:: N.N.
Steuermann: Steven Ebel
Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Pressemeldung Staatstheater Mainz

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