Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: DIALOGUES DES CARMÉLITES von Francis Poulenc, 11.06.2016

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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

DIALOGUES DES CARMÉLITES von Francis Poulenc
Premiere am 11. Juni um 19.30 Uhr, Weitere Termine: 21.6. und 10.7.2016

Von Geburt an ist Blanches Leben von Angst geprägt. Bei Ausbruch der französischen Revolution beschließt sie, in den Orden der Karmelitinnen einzutreten, um in der Abgeschiedenheit eines Klosters Sicherheit zu finden. Doch in den gewaltigen gesellschaftlichen Umwälzungen gerät auch die Welt der Nonnen zunehmend ins Visier der revolutionären Kräfte. Sie schwören, notfalls für ihren Glauben zu sterben. Blanche flieht aus der Gemeinschaft zurück in ihr Vaterhaus und überwindet ihre Angst erst, als sie hört, dass ihre Mitschwestern zum Tode verurteilt wurden.

Mainz / Staatstheater - Dialogues des carmelites © Andreas Etter

Mainz / Staatstheater – Dialogues des carmelites © Andreas Etter

In seinen Dialogues des Carmélites greift Francis Poulenc auf eine historische Begebenheit zurück: Im Jahr 1794 stiegen 16 Karmelitinnen aus Compiègne singend auf das Schafott. Das Zeitgeschehen findet in der Oper seinen Widerhall in den Gesprächen der außergewöhnlichen Frauen. Hausregisseurin Elisabeth Stöppler verfolgt psychologisch fein die kleinen und großen Konflikte, die sich im keineswegs nur idyllischen Klosterleben nachzeichnen lassen, und hinterfragt die Entscheidungen, die zum Martyrium der Frauen führen.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer Inszenierung: Elisabeth Stöppler
Bühne: Annika Haller, Kostüme: Frank Lichtenberg
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny, Dramaturgie: Lars Gebhardt
Mit: Katja Ladentin, Vida Mikneviciute, Gudrun, Pelker, Dorin Rahardja, Linda Sommerhage, Nadja, Stefanoff, Anke Steffens; Derrick Ballard, Peter Felix
Bauer, Ion Dimieru, Steven Ebel, Hans-Helge Gerlik,
Scott Ingham, Georg Lickleder, Johannes Mayer,  Reiner Weimerich
Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz,

Premiere am 11. Juni 2016 19.30 Uhr, Weitere Termine: 21.6. und 10.7.2016

PMStThM

 

 

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER von Richard Wagner, 16.04.2016

März 18, 2016  
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Staatstheater Mainz © Etter

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  DER FLIEGENDE HOLLÄNDER von Richard Wagner (1843)

Premiere ist am 16. April 2016, Weitere Vorstellungen: 26.04.2016, 28.04.2016, 6.05.2016, 15.05.2016, 22.05.2016, 26.05.2016, 9.07.2016

Ein Fluch verdammt den Holländer zu ruhelosem Treiben auf dem Meer. Alle sieben Jahre darf er an Land – in der Hoffnung, durch die treue Liebe einer Frau erlöst zu werden. In Senta scheint er seine Retterin zu finden. Denn sie träumt in der Enge des Seefahrerdorfes, in dem sie unglücklich mit ihrem braven Verehrer Erik lebt, schon lange von der mythischen Figur des „fliegenden Holländers“, der zum Gegen- und Wunschbild ihrer abgezirkelten Lebenswelt geworden ist.

Mit Der fliegende Holländer schrieb Richard Wagner 1840/41 in Paris eine romantische Oper nach der Vorlage von Heinrich Heines Version der Holländer-Sage, änderte sie aber vor allem hinsichtlich des Erlösungsgedankens, den Wagner auch in seinen späteren Opern weiterverfolgte. Und er stellte die Figur der Senta in eine Tradition, die um die Jahrhundertwende zu einer sehr engen Verbindung von Weiblichkeit und Tod und zu Figuren wie Melisande, Rusalka und schließlich zu Salome und Lulu führen sollte.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer, Inszenierung: Anselm Dalferth
Bühne: Etienne Pluss, Kostüme: Kathrin Maurer
Licht: Stefan Bauer, Dramaturgie: Ina Karr
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

BESETZUNG:
Holländer: Derrick Ballard
Senta: Linda Sommerhage
Erik: Alexander Spemann
Daland: Ks. Hans-Otto Weiß
Mary:: N.N.
Steuermann: Steven Ebel
Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Pressemeldung Staatstheater Mainz

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: RIGOLETTO, 15.01.2016

Januar 13, 2016  
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 RIGOLETTO  von Giuseppe Verdi

Premiere 15. Januar um 19.30 Uhr im Großen Haus, Weitere Spieltermine:
24. und 29.1., 23. und 26.2., 4., 7. und 13.3. sowie 2. und 10.4.

Der Narr Rigoletto ist am Hof des Herzogs von Mantua unabkömmlich: Mit spitzer Zunge kommentiert er die amourösen Abenteuer seines Herrn und verspottet die verprellten Ehemänner oder betrogenen Väter der jeweiligen Errungenschaften. Dabei hütet er, der bucklige Außenseiter, zuhause sein größtes Geheimnis: seine Tochter Gilda, die er hofft, abgeschirmt von der vergnügungssüchtigen Gesellschaft erziehen zu können.  Doch als die Tochter des Grafen Monterone vom Herzog entehrt wird, trifft diesen und den spitzzüngigen Hofnarren der väterliche Fluch, der sich alsbald zu erfüllen scheint: Rigoletto kann Gilda nicht vor den Verlockungen des Herzogs schützen – sie verliebt sich aufopferungsvoll und geht letztlich in den Tod. Der Hofnarr realisiert, dass sein Doppelleben eine lebensferne Utopie war.

Für Regisseur Lorenzo Fioroni ist Rigoletto, der seine Tochter Gilda vor der üblen Gesellschaft schützen will, die er selbst mit zu verantworten hat, ein Getriebener, ein Zerrissener, der schließlich ungewollt eine Katastrophe herbeiführt. Das Bühnenbild von Paul Zoller und die Kostüme von Katharina Gault spielen auf die Zeit Franz I. und die überzeichnete Puppenwelt des Grand Guignol an. Denn es ist ein dunkler Rigoletto, der uns hier begegnet – ganz im Sinne Verdis, der Rigoletto als Nachtstück anlegte und mit dem Orchester nach einer dunklen „tinta“ / “Farbe“ suchte, die nur von den fast engelsgleich-reinen Sopranhöhen der Gilda aufgehellt wird. Nach seinen bildstarken Inszenierungen von Ligetis Le Grand Macabre und Boitos Mefistofele kehrt Lorenzo Fioroni an das Staatstheater Mainz zurück. Die musikalische Leitung liegt bei Clemens Schuldt.

Musikalische Leitung: Clemens Schuldt, Inszenierung: Lorenzo Fioroni
Bühne: Paul Zoller, Kostüme: Katharina Gault
Licht: Alexander Dölling, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Dramaturgie: Lars Gebhardt

BESETZUNG:
Herzog von Mantua: Paul O’Neill, Rigoletto: Werner Van Mechelen
Gilda: Marie-Christine Haase, Sparafucile: Ks. Hans-Otto Weiß
Maddalena: Tamta Tarieli, Giovanna: Ruth Katharina Peeck (Junges Ensemble)
Graf Monterone: Georg Lickleder, Marullo: Kyung Jae Moon (Junges Ensemble)
Borsa: Ks. Jürgen Rust, Graf Ceprano: Stefan Keylwerth (Junges Ensemble)
Gräfin Ceprano: Alexandra Samouilidou, Ein Gerichtsdiener: Ion Dimieru / Milen Stradalski
Page: Alin Deleanu, Statisterie des Staatstheater Mainz
Herrenchor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Pressemeldung Staatstheater Mainz

Mainz, Staatstheater Mainz, Konzertante Aufführung: CARMINA BURANA, 22.11.2015

Oktober 12, 2015  
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Konzertante Aufführung: CARMINA BURANA

von Carl Orff (1937)

TERMINE: 22.11.2015, 8.12.2015, 20.12.2015, 26.12.2015, 19.01.2016, 21.02.2016, 5.03.2016, 1.04.2016, 8.05.2016

„O Fortuna, velut luna, statu variabilis“ – „Stetig wechselnd wie der Mond ist auch das Schicksal“. Fortuna und ihr Schicksalsrad, das denjenigen, der gerade noch ganz oben ist, im nächsten Moment nach unten stürzt, stehen am Anfang und am Ende von Carl Orffs wohl bekanntestem Werk. Der machtvolle Chorsatz bringt mit aller Wucht und Klarheit die Unausweichlichkeit des Schicksals zu Gehör – und zählt zu den populärsten klassischen Kompositionen.

Dabei ist das Material so viel reicher und feiner, viel sinnlicher und differenzierter – Carl Orff fand in den weltlichen Gesängen aus dem Kloster Kaufbeuren des 11. bis 13. Jahrhunderts Stoff für seine Kantate, die das Liebeswerben, leibliche Genüsse und die Vergänglichkeit des Lebens abbildet. In drei Teilen greift Orff Material der mittelalterlichen Vagantendichtung auf und gibt dem schlagwerkreichen Orchestersatz, dem großen Chor sowie drei Solisten zahlreiche eingängige Melodien.
In Trinklied, bitterer Todesklage, bösem Spott, volkstümlichen Tänzen und ergreifendem Liebesgeständnis leuchten die unterschiedlichen Farben von Orffs Musikstil auf.

Musikalische Leitung: Samuel Hogarth
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Kinderchor: Karsten Storck
Dramaturgie: Lars Gebhardt

Sopran: Marie-Christine Haase
Countertenor: Alin Deleanu
Bariton: Brett Carter

Opern- und Extrachor des Staatstheater Mainz
Mitglieder des mainzer Domchores und des Mädchenchores am Dom und St. Quintin
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Pressemeldung Staatstheater Mainz

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