Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere COSÌ FAN TUTTE, 02.06.2012

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Staatstheater Mainz

Premiere COSÌ FAN TUTTE

So machen’s alle Frauen
Dramma Giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Andreas Hotz
Inszenierung und Bühne Johannes Schütz
Kostüme Lane Schäfer
Dramaturgie Carsten Jenß

Eine Wette, ein zunächst harmloses Experiment stellt vier junge Liebende vor die Trümmer ihrer Beziehungen: Von Don Alfonso provoziert, schließen Ferrando und Guglielmo eine Wette mit ihm ab, um die Treue ihrer beiden Verlobten zu prüfen. Sie verkleiden sich und verführen die Freundin des jeweils anderen. Die zwei Frauen, die Schwestern Fiordiligi und Dorabella, durchschauen die Täuschung nicht, erkennen unter der Maskerade ihres Verehrers nicht den Verlobten der Schwester und im Freier der Schwester nicht den eigenen Geliebten. Das grausame Spiel mit den Gefühlen ist nicht mehr zu stoppen, sodass am Ende nicht nur die beiden Frauen, sondern alle Beteiligten vorgeführt werden …
„Così fan tutte”  entstand 1790 und war nach „Le nozze di Figaro” und „Don Giovanni” die dritte gemeinsame Arbeit von Mozart und seinem Librettisten Da Ponte. Auf dem Programmzettel der Uraufführung ließ Mozart den Untertitel „La scuola degli amanti” – „Die Schule der Liebenden” – vermerken, und so setzt die Wette ein gefährliches Experiment mit jenem tiefen Gefühl in Bewegung. Mozart und Da Ponte umkreisen die Frage nach Liebe und Treue im Stil einer Opera buffa: Akzeptiert man das für diese Gattung typische Verkleidungsspiel sowie das Nicht-Erkennen des Anderen, entdeckt man in Mozarts Dramma giocoso ein modernes und immer noch aktuelles Werk, das einer amüsiersüchtigen und voyeuristischen Gesellschaft verletzte Gefühle erbarmungslos zeigt.

Premiere am 2. Juni 2012, Großes Haus
Weitere Vorstellungen
am 4., 8., 15. und 28. Juni 2012.

Mainz, Staatstheater Mainz, Letzte Chance: UN BALLO IN MASCHERA, 28.05.2012

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Staatstheater Mainz

Letzte Chance: UN BALLO IN MASCHERA

EIN MASKENBALL
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Dichtung nach Eugène Scribes Drama “Gustav III. ou le bal masqué”
von Antonio Somma
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Andreas Hotz
Inszenierung Tatjana Gürbaca
Bühne und Kostüme Marc Weeger – Silke Willrett
Dramaturgie Carsten Jenß

Riccardo, Gouverneur von Boston, wird von einer Verschwörung bedroht. Außerdem setzt er sein Leben durch die Liebe zu Amelia, der Frau seines engsten Vertrauten Renato, aufs Spiel. Als die Wahrsagerin Ulrica verbannt werden soll, will sich Riccardo selbst ein Bild von ihr machen. Inkognito, als Fischer verkleidet, lässt er sich von ihr die Zukunft vorhersagen. Ulrica erkennt in ihm einen Mächtigen, und ihre Prognose ist finster.Renato, durch die Liebe zwischen Riccardo und seiner Frau verletzt, wird zum erbitterten Feind des Gouverneurs. Das Los bestimmt ihn zum Attentäter, der Maskenball wird zum Ort der Abrechnung.Giuseppe Verdis „Maskenball” wurde 1859 in Rom aufgeführt. Der Weg zur Uraufführung war durch Eingriffe der Zensur erschwert und verleidete Verdi  zwischenzeitlich ganz die Arbeit an dem Werk: Im Mittelpunkt sollte ursprünglich der schwedische König Gustav III. stehen, ein Königsmord auf offener  Bühne schien den  Behörden in Anbetracht des Attentats auf Napoleon III. in Neapel im Jahre 1849 zu gefährlich. So wurde die Handlung  schlussendlich nach Boston verlegt und ein Gouverneur zum Protagonisten. In dieser „Maskierung” erlebte die Oper ihre Uraufführung. Gelächter und Verzweiflung liegen in diesem unvergleichlich dichten Werk Giuseppe Verdis eng beieinander.

Zum letzten Mal am 28. Mai 2012

Mainz, Staatstheater Mainz, 2. KONZERT FÜR JUNGE LEUTE, 15./16.02.2012

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Staatstheater Mainz

2. KONZERT FÜR JUNGE LEUTE

„Philharmonics of the Caribbean“

Das Philharmonische Staatsorchester Mainz „goes Karibik” …
Unter der Leitung des jungen Dirigenten Darwin Aquino aus der
Dominikanischen Republik spielen die Musiker, passend zur
„fünften Jahreszeit“, fetzige Rhythmen und feurige Melodien aus
der Karibik und aus Latein-Amerika.

Dirigent Darwin Aquino

Der in der Dominikanischen Republik geborene und lebende Darwin Aquino leitet seit 2004 das Nationale Jugendsinfonieorchester der Dominikanischen Republik, mit dem er auch schon in Deutschland und New York gastierte. Der äußerst vielseitig Ausgebildete studierte u. a. in Straßburg Komposition bei Ivan Fedele, erwarb einen „Summa cum laude“ Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und besuchte Dirigierkurse u. a. bei Colin Metters
und Enrique García Asensio. Darwin Aquino wurde mit angesehenen Preisen ausgezeichnet und ist heute zudem Professor für Violine und Komposition an der Academia Dominicana de Música.

15. und 16. Februar 2012, 19 Uhr, Phönix-Halle (Mainz Mombach)
Klangwerkstatt, 18 Uhr, Foyer

Mainz, Staatstheater Mainz, EVA Operette in drei Akten 31.12.2011

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Staatstheater Mainz

EVA,  Operette von Franz Léhar,

Libretto von A. M. Willner und Robert Bodanzky

Musikalische Leitung Sebastian Hernandez-Laverny
Inszenierung Cordula Däuper
Bühne Jochen Schmitt
Kostüme Justina Klimczyk
Dramaturgie Carsten Jenß

Eva arbeitet in einer Brüsseler Glasfabrik. Als Adoptivkind des Arbeiterführers Larousse ist sie das geliebte Zentrum der Arbeiterschaft – aber eigentlich betrachtet Eva Paris als ihre Heimat. Als Octave Flaubert aus Paris zurückkommt und die Leitung der Fabrik übernimmt, kann er sich nicht mit seiner Rolle als Unternehmer anfreunden. Stattdessen simuliert er in glanzvollen Festen “Paris” und lässt einen rasch verliebten Blick auf die Arbeiterin Eva fallen. Als er ihr am Rande eines solchen Festes näher zu kommen versucht, dringt die aufgebrachte Arbeiterschaft in seine Villa ein und fordert Eva zurück. Um eine Revolution zu verhindern, behauptet er, Eva heiraten zu wollen. Die Arbeiterschaft zieht sich besänftigt zurück. Eva, enttäuscht von der Notlüge Octaves, geht in ih re Traumstadt Paris und verbringt dort ihr Leben in Glanz und Schönheit. Octave folgt ihr nach in diese Stadt, an den Ort eines glücklichen und arbeitslosen Lebens.
1911 wurde Franz Léhars “Eva” im Theater an der Wien uraufgeführt – mit großem Erfolg, obwohl in Anbetracht von Fabrikmilieu und Proletariat der Verdacht aufkam, Léhar werde hier zum Parteigänger des Sozialismus. Revolutionär ist dieses viel zu selten aufgeführte Hauptwerk des großen Komponisten weniger durch die zeitweise Vorherrschaft von Arbeitern auf der Bühne, sondern durch die nonchalante Auflösung der Arbeitswelt in den gelebten Traum einer Welt ohne Arbeit. Dabei schwingt in der Musik – im Walzertakt – immer ein schönes und schmerzliches “als ob” mit. Aber mit großer (Operetten-) Logik zwingt das Werk seine Zuhörer, diesen Schein als die eigentliche Wahrheit zu betrachten und Glück für möglich zu halten – wenn man denn Geld nicht für bare Münze nimmt.
Vorstellungsdauer: 2:45 Stunden, eine Pause

31. (15 und 20 Uhr) Dezember 2011,
am 4. Januar, 9. Februar, 2., 25. (14 Uhr) März,
am 9., 18. und 27. April, 26. Mai sowie am 12. Juni 2012.

Mainz, Staatstheater Mainz, Highlights Oktober-November 2011

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Staatstheater Mainz

Highlights Oktober-November 2011

Unsere erste Jugendtheater-Premiere zeigen wir am Samstag, 29. Oktober, im TiC für Kids mit DAS KAMEL OHNE HÖCKER. Regie führt André Rößler, der am Staatstheater Mainz bereits “Frühlings Erwachen! (live fast – die young)” von Nuran David Calis nach Frank Wedekind, das Karl May-Projekt “Durch die Wüste” sowie Wajdi Mouawads “Die Durstigen” und “Küste” auf die Bühne gebracht hat.

Ballettmainz präsentiert vier neue Choreographien! Am Samstag, 5. November, feiert der Ballettabend TEARS ON SCRIPTEASE Premiere im Kleinen Haus. Zu sehen sind die Choreographien “Script” und “Tears” von Pascal Touzeau, “Soldaten” von Davy Brun und “Ex Nihilo” von Jacopo Godani.

Begleiten Sie uns nach Paris? Franz Lehár hat in seiner Operette EVA diese lustvoll-wilde Traumstadt beschworen. Hundert Jahre nach ihrer Uraufführung erobert dieses Werk am 10. November die Bühne des Großen Hauses. Regisseurin Cordula Däuper stellt sich damit erstmals in Mainz vor, die Musikalische Leitung hat Sebastian Hernandez-Laverny. In der Titelpartie erleben Sie unser neues Ensemblemitglied Vida Mikneviciute.

Hinweisen möchten wir Sie auch auf das 2. SINFONIEKONZERT am 28. und 29. Oktober, jeweils um 20 Uhr im Großen Haus. Lernen Sie unseren neuen Generalmusikdirektor Hermann Bäumer kennen! An beiden Tagen gibt er jeweils um 19 Uhr im Foyer des Großen Hauses eine Einführung zum Konzert.

Wiesbaden / Mainz, Hessisches Staatstheater Wiesbaden Staatstheater Mainz, Im Rahmenprogramm der Theaterbiennale 2010 wird diskutiert, gelesen, getanzt und gefeiert

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Presseinformation

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Staatstheater Mainz
Rund ums europäische Theater:

Im Rahmenprogramm der Theaterbiennale 2010 wird diskutiert, gelesen, getanzt und gefeiert

Gut zwei Wochen vor Beginn der Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EU-ROPA wurde heute in einer Pressekonferenz im Hessischen Staatstheater Wiesbaden von Intendant Manfred Beilharz, Heike Müller-Merten (Leitung und Organisation Rahmenprogramm), dem Festivalteam sowie von Frau Miriam Vogel von der Bundeszentrale für politische Bildung das komplette Rahmenprogramm vorgestellt, welches die 24 Theaterproduktionen aus 21 Ländern Europas des einzigartigen Festivals in diesem Jahr ergänzen und be-gleiten wird. Zudem wurde der Festivalkatalog veröffentlicht, der ab sofort für 3,50 Euro erhältlich ist.

11 Tage lang – vom 17. bis zum 27. Juni 2010, wird sich in den Staatstheatern Wiesbaden und Mainz alles um das zeitgenössisches europäisches Theater drehen. Nicht nur unter Theatermachern und Kennern gilt die Theaterbiennale NEUE STÜCKE AUS EUROPA längst als zentraler Ort der Diskussion, des kulturellen Austausches und des gemeinsamen Reflektierens in der europäi-schen Theaterszene. Von Schweden bis Albanien, von Portugal bis Polen, von Island bis Russland – es gibt viele Themen und viele Stimmen.

Manfred Beilharz betonte diesen Aspekt des Dialogs der Theaterbiennale, die einen Beitrag zur Kommunikation zwischen verschiedenen politischen, ethni-schen und kulturellen Lebenswirklichkeiten leiste. Das Besondere der Theater-biennale ist, dass sie sich auch als Arbeitsfestival und Fortbildungseinrichtung versteht. So werden während der Gesamtdauer des Festivals in verschiedenen Foren (FORUM JUNGER AUTOREN, FORUM JUNGER KRITIKER, FORUM EUROPÄISCHER DRAMATIKER, FORUM DRAMATURGIE, FORUM THEA-TERÜBERSETZUNG) Themen und Formen zeitgenössischer europäischer Dramatik untersucht, beleuchtet und diskutiert und unter Anleitung erfahrener Fachleute jungen Berufseinsteigern anhand der gezeigten Gastspiele die Gele-genheit zur Weiterbildung gegeben. Marc Ravenhill (englisch) und Martin Heckmanns (deutsch) leiten die Schreibwerkstatt junger Autoren, Jürgen Ber-ger (Süddeutsche Zeitung) und Nikola Richter (Blogmacherei Berlin) den Workshop junger Kritiker. Das Forum Theaterübersetzung leitet Frank Heibert.
In einer Schnitzeljagd kann das Publikum am 25.6.2010 um 21.30 Uhr Aus-schnitte aus den Stücken der jungen Autoren auf eine besonders charmante und interaktive Art erleben.

Ergebnisse des Forums Theaterübersetzung werden am 23.6.2010 in zwei szenischen Lesungen um 17.00 und um 22.00 Uhr im Literaturhaus Villa Cle-mentine vorgetragen.

Keinesfalls jedoch will man sich in Abgeschlossenheit nur mit sich selbst be-schäftigen. Nicht zufällig heißt daher ein Themenschwerpunkt des facettenrei-chen Rahmenprogramms der diesjährigen Biennale “Festung Europa”. Be-wusst provozierend und selbstkritisch verweist dieses Schlagwort auf die Posi-tionierung Europas in der Welt. In Podiumsgesprächen, Vorträgen, Lesun-gen, aber auch auf Konzerten und Partys, die im Festivalzelt am Warmen Damm und an anderen Veranstaltungsorten an den Staatstheatern Wiesbaden und Mainz stattfinden werden, entsteht Raum zum gemeinsamen Diskutieren, zum Zuhören und Aufhorchen. Alle Veranstaltungen des Rahmenprogramms sind kostenfrei und für jeden geöffnet!

So befasst sich das Gastspiel aus der französischen Schweiz (Bab und Sane, 22. und 23.6.2010 im TIC Mainz) direkt mit der Verantwortung der ehemaligen Kolonialmächte Europas in Afrika. Im Vorfeld dieser Aufführungen stellt die Po-diumsdiskussion Villa Paradies am 22.6.2010 um 17.00 Uhr im Foyer Kleines Haus des Staatstheaters Mainz die Frage nach der Reaktion europäischer The-atermacher auf dieses brennende Thema.

Am 26.6.2010 um 15.00 Uhr hält Tillmann Löhr, Fraktionsreferent im Deut-schen Bundestag, einen Vortrag zu seinem neu erschienenen Buch Schutz statt Abwehr, in dem er sich mit Erfahrungen aus seiner Arbeit beim Flücht-lingshochkommissariat der Vereinten Nationen beschäftigt und Lösungsansätze entwickelt.

Mit Wirkungsmöglichkeiten politischer Themen auf dem Theater setzen sich am 26.6.2010 um 17.00 Uhr die drei Theatermacher Jón Páll Eyjólfsson (Island), Ceren Ercan (Türkei) und Jonas Hassen Khemiri (Schweden) unter der Moderation von Franz Wille (Chefredakteur Theater heute) auseinander.

In Mainz bietet der Wettbewerb Text trifft Regie jungen Autoren und Regisseu-ren die Möglichkeit, gemeinsam an szenischen Umsetzungen der eigenen Wer-ke zu arbeiten und diese zu präsentieren.

Auf vielfältige Weise bietet die Theaterbiennale einen unmittelbaren Gedanken-austausch – so auch im Erzählcafé, das nach der Vorstellung von “Zagreb Pentagramm” am 27.6.2010 um ca. 20.30 Uhr im Bühnenbild der Aufführung stattfindet. Zuschauer, die gerade eben noch dem Heimatgedanken eines sich verändernden Kroatiens nachgegangen sind, können und sollen nun selbst zu Erzählenden eines sich verändernden, globalisierten Europas werden. Thema ist die Fragestellung: Heimat ist, wo…? Im Hotel Europa erzählen anwesende Autoren des Festivals am 22.6.2010 um 22.00 Uhr im Wiesbadener Foyer die schönsten Gute-Nacht-Geschichten aus ihren Ländern.

Mit einem anderen Thema befasst sich eine Podiumsdiskussion in Zusammen-arbeit mit dem Kulturpartner des Festivals, hr2-kultur: Unter dem Titel Frauen-bilder im europäischen Theater stellt Moderatorin Ruth Fühner am 18.6.2010 um 17.00 Uhr die Frage nach der Entwicklung der (Selbst-) Darstellung von Frauen im zeitgenössischen europäischen Theater. Diese Veranstaltung wird am 4.7.2010 um 12.05 Uhr in hr2 Kulturszene Hessen gesendet.

Bei allem Gedankenaustausch darf das gemeinsame Feiern nicht fehlen! Im Festivalzelt Am Warmen Damm laden verschiedene Bands, Solokünstler und DJs zum Tanzen, Chillen und stimmungsvollen Ausklingen des Tages ein, da-runter ein Konzert der Dresdener Band “Banda Communale” am 19.6.2010, die akute Tanzlust mit- und das Festivalzelt zum Kochen bringt.

Ebenfalls im Festivalzelt, das tagtäglich als Treffpunkt, Infozentrum, Kantine, Diskussionsort, Partyzone und auch Rückzugsort dient, findet anlässlich der 10. Jubiläumsausgabe von NEUE STÜCKE AUS EUROPA eine Fotoausstellung mit dem Titel Happy Birthday, Biennale statt. Über die Gesamtdauer des Fes-tivals werden hier die stärksten Bilder aus 18 Jahren europäischer Festivalge-schichte gezeigt, ebenso liegen die Kataloge aller Biennalen zum Schmökern aus.

Am letzten Tag der Theaterbiennale, Sonntag, 27.6.2010, finden sich ab 11.30 Uhr die künstlerische Leitung, Medienvertreter, Paten und Gäste zu einem ab-schließenden Pressegespräch zusammen, in dessen Rahmen auch der vom WIESBADENER KURIER gestiftete Übersetzerpreis für die beste Überset-zung innerhalb des Festivals verliehen wird.
Ab 22.00 Uhr heißt es dann gemeinsam Abschied feiern: mit einer großen Par-ty im Festivalzelt wird die Theaterbiennale abgeschlossen.

NEUE STÜCKE AUS EUROPA wird für die jeweiligen Städte am Donners-tag, 17.6. 2010 um 18.00 Uhr in Wiesbaden und am Freitag, 18.6. 2010 um 19.00 Uhr in Mainz feierlich eröffnet.

Die Vorverkaufskassen an den Staatstheatern Wiesbaden und Mainz sind geöffnet!

Mainz, Staatstheater Mainz, CARMEN nur noch am 13. und 17. April 2010

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Presseinformation

Staatstheater Mainz

 CARMEN

Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach Prosper Merimées gleichnamiger Novelle
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Catherine Rückwardt
Inszenierung und Bühne Peer Boysen
Kostüme Ulrike Schlemm

Carmen wird von vielen begehrt, ihrem Freiheitswillen aber ist kaum jemand gewachsen. Dem Sergeanten Don José wirft sie eine Blume zu – eine erotische Aufforderung, eine Herausforderung, eine Forderung. Diese Liebe ist ein Kampf auf Leben und Tod. …mehr

In dieser Spielzeit nur noch am 13. und 17. April 2010, jeweils 19.30 Uhr, Großes Haus

Mainz, Staatsthetare Mainz, Premiere Salome 10.4.2010

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Presseinformation

Staatstheater Mainz

 Musiktheater-Premiere im April
SALOME

Musikdrama in einem Aufzug von Richard Strauss
Libretto vom Komponisten
nach Oscar Wildes gleichnamigem Dramolett

Musikalische Leitung Catherine Rückwardt
Inszenierung Matthias Fontheim

Der Herrscher Herodes hält den Propheten Jochanaan gefangen. Als man Herodes’ Stieftochter Salome dem Propheten vorführt, wecken seine Hoheit und Rede in ihr sinnliches Begehren. Sie versucht ihn zu küssen. Doch er verflucht sie und zieht sich zurück. Herodes fordert Salome auf, für ihn zu tanzen. Das Mädchen willigt erst ein, als Herodes ihr jeden Wunsch zu erfüllen verspricht. Mit dem “Tanz der sieben Schleier” setzt Salome erotische Fantasien frei – und fordert schließlich das Haupt des Jochanaan… …mehr

Premiere am 10. April 2010, Großes Haus
Weitere Vorstellungen am 15. April, am 2., 4. und 16. Mai, jeweils 19.30 Uhr, Großes Haus

Mainz, Staatstheater Mainz, REBOUND Ballett

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Staatstheater Mainz

REBOUND

Marc Spradling – Rafael Bonachela – Pascal Touzeau

8 duos for 2 dancers
Choreographie Marc Spradling
Musik Béla Bartók
Kostüme, Licht und Konzept Marc Spradling

Mit Marc Spradling verbindet Pascal Touzeau die Zusammenarbeit aus der Frankfurter Zeit. Seine “8 duos for 2 dancers” sind in ihrer kraftvollen Einfachheit und Konzentration eine ideale Eröffnung des “Rebound”- Abends.
“Zu Bela Bartoks 44 Duos für 2 Violinen tanzen Julia Weiss und Guillaume Hulot in weißen Kostümen vielfältige Formen des neoklassischen Vokabulars ebenso eindrucksvoll wie eingängig.”
Offenbach Post, 22. Dezember 2009

hell.land
Uraufführung
Musik Anton Bruckner, Helgoland (in einer Klavier-Adaption von Bruno Raco und Pascal Touzeau)
Choreographie Pascal Touzeau in Zusammenarbeit mit dem ballettmainz
Bühne, Kostüme und Licht Pascal Touzeau

“Eine in sich schlüssige Kreation, die dem Können des ballettmainz Rechnung trägt.”
Allgemeine Zeitung Mainz, 21. Dezember 2009

E2 7SD
Choreographie Rafael Bonachela
Musik Oswaldo Macia
Licht Lee Curan

Mit “E2 7SD” schufen Oswaldo Macia und Rafael Bonachela eine Performance und Klangskulptur als Ausdruck einer emotional aufgeladenen Landschaft. Das Duett wurde von Rafael Bonachela 2004 für The Place Prize Competition choreographiert. Es gewann den Preis der internationalen Jury und den Publikumspreis. Ferner gewann “E2 7SD” den Bloomberg New York Choice Award. Das Stück wurde von Bonachela ursprünglich für zwei englische Tänzer entwickelt. Der Klangkünstler Oswaldo Macia verarbeitete in der Klangskulptur Fragmente der Tagebücher der beiden Tänzer. Der Titel bezieht sich auf die Wohnorte der Tänzer und setzt sich aus Londoner Postleitzahlen zusammen.
“Eine kleine Großstadtsymphonie der Liebe, als gewaltsames, erotisches Duett zu einer Klang- und Monologmontage von Oswaldo Macia aufgebaut, virtuos getanzt (Andrea Mendez, Guillaume Hulot).”
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Dezember 2009

No Thumb
Neueinstudierung

Choreographie Pascal Touzeau
Musik Peteris Vasks
Bühne, Kostüme und Licht Pascal Touzeau

Mit “No Thumb” setzt Pascal Touzeau seine Arbeit mit der Musik des lettischen Komponisten Peteris Vasks fort. Der Choreograph ergründet zu dessen “Dona nobis pacem” das Vokabular menschlicher Konversation in seiner ganzen Vielfältigkeit und Tiefe. Dabei verzichtet “No Thumb” bewusst auf eine stringente Handlung, zugunsten vieler kleiner, tableauartiger Szenen, die sich, miteinander verbunden, zu einem neuen Ganzen fügen. “No Thumb” entstand ursprünglich für die Semper Oper Dresden, wurde mit großem Erfolg auch bei “Tanz im August” in Berlin gezeigt und wird für ballettmainz überarbeitet.
“Zum Chorstück ‚Dona nobis pacem‘ des lettischen Komponisten Peteris Vasks entwickelt Touzeau einen unaufhörlichen Bewegungsfluss aus Solo, Duo und Trio: ein unentwegtes Suchen und Finden, Verbinden und wieder Lösen wie auf manchen Reigenbildern der Renaissaince. Zum Relief erstarrt das übrige Ensemble im Hintergrund stets präsent. Eine überzeugende Arbeit von eindringlicher Bildwirkung.”
Darmstädter Echo, 21. Dezember 2009

Direct /or Cuts
Uraufführung

Choreographie Pascal Touzeau
Musik Tan Dun
Bühne, Kostüme und Licht Pascal Touzeau

Dieser abschließende Teil des “Rebound”-Abends erforscht das neoklassische Vokabular und dient gleichermaßen der Synthese und dem Ausblick. In dieser Produktion bedient sich das Ensemble verschiedener Tanz- und Bewegungstechniken und reizt sie bis in die Extreme aus. Die Bühne wird durch Drähte in verschiedene Bereiche geteilt, in denen die Tänzer sich bewegen, sei es zum Verteidigen oder zum Durchbrechen ihres Raumes. Dargestellt werden die zwischenmenschlichen Beziehungen, in denen nichts ohne den anderen funktioniert und trotzdem jeder für sich selbst arbeitet.
“Chapeau für diese wundervolle Reise, ein Weihnachtsgeschenk.”
Frankfurter Rundschau, 23. Dezember 2009
…mehr
Am 20. 22., 23. und 26. Januar sowie 2., 16., 18., 19., 25. und 26. (letzte Vorstellung!) Februar 2010, jeweils 19.30 Uhr, Kleines Haus

2. KAMMERKONZERT

Till Eulenspiegel – einmal anders

Anton Reicha (1770-1836)
Oktett Es-Dur op. 96

Richard Strauss (1864-1949)/ Franz Hasenöhrl (1885-1970)
Till Eulenspiegel – einmal anders

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonia concertante KV 452

Bis heute lacht man über Till Eulenspiegel. Richard Strauss widmete dem bekanntesten Narr der Welt eine Tondichtung für großes Orchester, die Franz Hasenöhrl sicher nicht ohne Augenzwinkern “einmal anders” für eine viel kleinere Besetzung einrichtete.
Nicht ganz so berühmt wie das Schelmenstück “Till Eulenspiegels lustige Streiche”, das musikalischen Witz mit spätromantischer Farbenpracht verbindet, ist Mozarts Sinfonia Concertante KV 452. War sie in ihrer Urform als Quintett in Es-Dur für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott gedacht, so erklingt beim Kammerkonzert eine reizvolle Bearbeitung von Hans Pizka.
Bekannt für seine virtuosen Bläserquintette, schrieb Anton Reicha auch ein Oktett für Oboe, Klarinette, Horn und Streicher. Als Flötist wurde er Mitglied der Hofkapelle in Bonn und lernte dort den gleichaltrigen Ludwig van Beethoven kennen. Beide erhielten Unterricht in Klavier, Orgel, und Komposition von Christan Gottlob Neefe, der fünf Jahre lang die Mainzer Kurfürstliche Hofkapelle geleitet hatte – jenes Orchester, aus der das heutige Philharmonische Staatsorchester Mainz hervorging….mehr

24. Januar 2010, 20 Uhr, Kleines Haus

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere MADAMA BUTTERFLY

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Presseinformation

Staatstheater Mainz

Premiere

MADAMA BUTTERFLY

Tragedia Giapponese in drei Akten von Giacomo Puccini

Musikalische Leitung Catherine Rückwardt
Inszenierung Katharina Wagner

Der in Japan stationierte amerikanische Leutnant Pinkerton heiratet die junge Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly. Für Pinkerton ist diese Liaison nur eine “Ehe auf Zeit” – für Butterfly ist der Amerikaner die Liebe ihres Lebens. Sie konvertiert für ihn und wird von ihrer Familie verstoßen. Nach Pinkertons Rückreise in die USA wartet Butterfly mit dem gemeinsamen Kind auf ihn, bis er drei Jahre später mit seiner amerikanischen Frau erscheint, um den gemeinsamen Sohn zu holen. mehr

Premiere am 15. Januar 2010, Großes Haus