Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere ARMIDE von Christoph Willibald Gluck, 14.01.2017

Dezember 8, 2016  
Veröffentlicht unter Oper, Premieren, Pressemeldung, Staatstheater Mainz

staatstheater-mainz-logo_30

Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

  ARMIDE  von Christoph Willibald Gluck

Staatstheater Mainz – Armide von Christoph Willibald Gluck: Premiere 14.1.2017, weitere Spieltermine: 24. und 30.1., 5., 12. und 17.2., 3.3. sowie 6. und 8.4.2017

Die schöne und dank ihrer Zauberkräfte unwiderstehliche Armide, Nichte des syrischen Königs Hidraot, nutzt ihre Gaben, um den Kampfgeist der Kreuzritter auf ihrem Eroberungszug im Nahen Osten zu schwächen. Nur einer widersteht ihren Künsten und zeigt Armide die Grenzen ihrer Macht auf: Renaud, der mutigste des christlichen Kreuzfahrerheers. Armide schwört Rache.

Christoph Willibald Gluck © IOCO

Christoph Willibald Gluck © IOCO

Tief im Inneren reagiert sie entgegen aller politischen Motive jedoch überaus menschlich: Wirkt Renaud nicht gerade durch seine Liebesabsage besonders attraktiv? Und so wird dieser Ritter für Armide zur Prüfung ihres Herzens. Trotz aller Warnungen riskiert sie für die Liebe alles – bis zum Verlust des geliebten Menschen. Christoph Willibald Gluck komponierte seine vorletzte Oper für Paris und griff auf ein Epos des 16. Jahrhunderts von Torquato Tasso zurück. Die von Dämonen und allegorischen Figuren flankierte, farbenreich erzählte Liebesgeschichte verführt allerdings dazu, die politischen Ambitionen aller Figuren zu vergessen, die auch Auslöser für elementare, kriegerische Auseinandersetzungen sind.

Regisseurin Lydia Steier erarbeitet mit ihrer unnachahmlichen Regiehandschrift diese große Choroper, zusammen mit Gianluca Falaschi, der für seine Kostüme der Mainzer Inszenierung von Perelà als „Kostümbildner des Jahres 2015“ ausgezeichnet wurde.

Musikalische Leitung: Clemens Schuldt, Inszenierung: Lydia Steier, Bühne: Katrin Kersten
Kostüme: Gianluca Falaschi, Dramaturgie: Ina Karr, Armide: Nadja Stefanoff, Hidraot: Peter Felix Bauer, Renaud: Ferdinand von Bothmer, Artémidore / Le Chevalier Danois: Johannes Mayer, Ubalde: Heikki Kilpeläinen, Phénice / Un Démon sous la figure de Mélisse: Maren, Schwier (Mitglied des Opernstudios), Sidonie / Un Démon sous la figure de Lucinde:, Alexandra Samouilidou, Aronte: Stephan Bootz, La Haine: Geneviève King, La Naiade: N.N., Opernchor des Staatstheater Mainz, Statisterie des Staatstheater Mainz,
Philharmonisches Staatsorchester Mainz.  PMStMz

Staatstheater Mainz – Armide von Christoph Willibald Gluck: Premiere 14.1.2017, weitere Spieltermine: 24. und 30.1., 5., 12. und 17.2., 3.3. sowie 6. und 8.4.2017

 

 

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere IM WEISSEN RÖSSL von Ralph Benatzky, 26.11.2016

November 14, 2016  
Veröffentlicht unter Operette, Premieren, Pressemeldung, Staatstheater Mainz

staatstheater-mainz-logo_30

Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

IM WEISSEN RÖSSL von Ralph Benatzky

Premiere Operette Im Weissen Rössl am 26. November 19.30 Uhr,  weitere Spieltermine: 29.11., 3., 5., 12., 17., 25. und 31.12.2016, 5. und 15.1., 7.2., 12.3., 4., 7., 9., 16. und 26.4. sowie 21.5.2017

 Mainz / Theater_Im weissen Rössl_Anika Baumann_Rüdiger Hauffe  © Martina Pipprich

Mainz / Theater_Im weissen Rössl_Anika Baumann_Rüdiger Hauffe © Martina Pipprich

In dem guten, alten Operetten-Film Im Weißen Rössl aus dem Jahr 1960 war die Welt noch in Ordnung: Die Haartolle saß, Waltraud Haas lächelte bedeutungsvoll in die Kamera und Peter Alexander durfte sich durchs Salzkammergut singen. Der Film trug sicherlich zur Popularität der ursprünglich 1930 entstandenen gleich­namigen Operette bei, er tat dem Werk und dem Genre aber auch einen Bärendienst. Denn Im Weißen Rössl steht keineswegs für betuliche Heimatromantik und Schunkelharmonie, sondern es handelt sich um eine bitterböse, ironiegetränkte Berli­ner Operette. Der beginnende Massentourismus wird hier genauso auf die Schippe genommen, wie mit alpenländischem Kolorit und Berliner-Schnauze-Kli­schee gespielt. Wenn Wilhelm Gieseke und der „schöne“ Sigismund über Hemdhosen-Patente streiten, die Rössl-Wirtin ihrem Stammgast Dr. Siedler hinterher­schmachtet, während dieser doch Ottilie sein Herz schenken will, und die Chefin nicht bemerkt, dass die „verliebten Kuhaugen“ des Zahlkellners Leopold nur ihr gelten, dann ist alles bereit für Verwirrung, Witz und beste Unterhaltung.

Das Regieduo Peter Jordan und Leonhard Koppelmann, die sich mit Pension Schöller in Mainz vorgestellt haben, werden in dieser spartenübergreifenden Pro­duktion beweisen, dass sie Meister der doppelbödigen Unterhaltung sind.

Musikalische Leitung: Paul-Johannes Kirschner, Inszenierung: Peter Jordan und Leonhard Koppelmann, Bühne: Christoph Schubiger, Kostüme: Barbara Aigner, Dramaturgie: Lars Gebhardt, Malin Nagel
Josepha Vogelhuber: Anika Baumann, Leopold Brandmeyer: Rüdiger Hauffe Wilhelm Giesecke: Clemens Dönicke / Ks. Jürgen Rust Ottilie: Dorin Rahardja Dr. Erich Siedler: Alexander Spemann Sigismund Sülzheimer: Daniel Friedl Prof. Dr. Hinzelmann: Erik Raskopf Klärchen: Alexandra Samouilidou,   Ensemble der Musical Arts Academy Mainz Mainzer Schülerblaskapelle Chor des Staatstheater Mainz Philharmonisches Staatsorchester Mainz,   PMSttMz

Premiere Im Weissen Rössl am 26. November 19.30 Uhr, Weitere Spieltermine: 29.11., 3., 5., 12., 17., 25. und 31.12.2016, 5. und 15.1., 7.2., 12.3., 4., 7., 9., 16. und 26.4. sowie 21.5.2017

 KARTEN:  kasse@staatstheater-mainz.de

 

Mainz, Staatstheater Mainz, Klanginstallationen: IF THIS THEN THAT AND NOW WHAT von Steen-Andersen, 23.06.2016

staatstheater-mainz-logo_30

Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

IF THIS THEN THAT AND NOW WHAT (UA)

von Simon Steen-Andersen

Premiere Staatstheater Mainz:  23. Juni 19:30 Uhr, 30.6.2016

Der 1976 in Dänemark geborene Komponist Simon Steen-Andersen verbindet in seinen Werken musikalisches und akustisches Material mit visuellen Elementen. Daraus entstehen Kompositionen, in denen Bilder, Bewegungen und Gesten eine ebenso wichtige Rolle einnehmen wie die Musik und sich in polyphoner Vielschichtigkeit zueinander verhalten. Dabei ist das Musizieren selbst Teil des kompositorischen Denkens. So entsteht musikalische Struktur zum Beispiel aus der choreografisch komponierten Bewegung der Musiker.

Mainz / Staatstheater If-this-then-that-and-now-what © Martina-Pipprich

Mainz / Staatstheater If-this-then-that-and-now-what © Martina-Pipprich

Darüber hinaus entwickelt Steen-Andersen für viele Werke mechanisch fantasievoll konstruierte Klanginstallationen, deren Faszination in eben dieser Verbindung von Visuellem und Akustischem besteht. Auch sein neues Werk für Musiker, Darsteller sowie neu erdachte akustische Objekte oszilliert zwischen Musiktheater, Performance, Konzert, Lichtinszenierung und Installation.

Schauspieler: Rüdiger Hauffe, Marin Lemi, Matthias Lodd, Matti Swiec
Violine: Jürgen Windfelder, Florian Mausbach, Jiyoon Shin
Viola: Malte Schaefer, Laura von Schwanenflug, Esther Jasmin Becker
Violoncello: Martin Müller-Runte, Judith Falzerano, Anna Catharina Nimczik
Bass: Nico Karcher, Jörg Weigt, Charlotte Mohrs
Posaune: Felix Degenhardt, Stephan Hofmann
Schlagzeug: Burkhard Möller, Karl Josef Kleine,
Gerald Stütz, Marcin Drajewicz
Eine Koproduktion mit der Münchener Biennale – Kompositionsauftrag der Münchener Biennale, finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung

Premiere Mainz:  23. Juni 19:30 Uhr, 30.6.2016 

Karten:  kasse@staatstheater-mainz.de

PM  Staatstheater Mainz

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: VEREMONDA L’AMAZZONE DI ARAGONA von Cavalli, 20.06.2016

staatstheater-mainz-logo_30

Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

VEREMONDA L’AMAZZONE DI ARAGONA
von Francesco Cavalli
Premiere 20. Juni 19:30 Uhr, Weitere Spieltermine: 6. und 13. Juli

Alfonso, König von Aragon, will Granada von den Mauren zurückerobern und belagert den Felsen von Gibraltar, auf dem die Festung der Königin Zelemina steht. Allerdings ist der König mehr an Astrologie als an Kriegsführung interessiert und überlässt es dem jungen General Delio, die Auseinandersetzungen zu führen – der wiederum ein geheimes Liebesverhältnis mit der verfeindeten Königin pflegt. Auch Alfonsos Frau Veremonda glaubt nicht an den Erfolg der Kriegsstrategie und schart eine Gruppe mutiger Frauen um sich, die als die „neuen Amazonen“ den lange währenden Krieg beenden und Gibraltar selbst erobern wollen.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts hatte sich Venedig zu einem Zentrum der jungen Gattung Oper entwickelt, nicht zuletzt durch die Eröffnung eines öffentlichen Opernhauses. Francesco Cavalli, der seine Oper Veremonda, l’Amazzone d’Aragona in der Lagunenstadt geschrieben hatte, war einer der wichtigsten und erfolgreichsten Komponisten dieser frühvenezianischen Oper.

In Veremonda verbinden sich kunstvoll gestrickte Intrigen und Liebesverwirrungen, die Cavalli in eine von ausdrucksstarken Rezitativen, facettenreichen Arien und ungewöhnlich vielen Ensembles durchdrungene Musik fasst. Doch hinter dieser verschlungenen, oft mit Komik vermengten Handlung machen Themen wie Glaube, Konvertierung, Eroberung und Verrat in der Auseinandersetzung zwischen Orient und Okzident das Werk gerade heute wieder brisant und aktuell.

Musikalische Leitung: Gabriel Garrido, Andrés Locatelli; Inszenierung: Amélie Niermeyer,  Bühne: Stefanie Seitz; Kostüme: Kirsten Dephoff
Dramaturgie: Tina Hartmann, Ina Karr
Il Crepuscolo / Zeriffo: Johannes Mayer
Il Sole / Alfonso Re: Alin Deleanu
Zelemina: Alexandra Samouilidou
Veremonda: Dorin Rahardja
Vespina: Geneviève King
Sergente Maggiore / Furore: Leandro Bermudez LaFont, Vendetta: Miriam Gadatsch (Junges Ensemble),  Amore: Ruth Katharina Peeck (Junges Ensemble), Zaide Nutrice: Frances Pappas, Delio: Lawrence Zazzo, Don Buscone: Ralf Simon, Giacutte: Kyung Jae Moon (Junges Ensemble), Roldano: Stefan Sevenich, Concerto Köln, Statisterie der Schwetzinger Festspiele, Eine Koproduktion mit den Schwetzinger SWR Festspielen

Premiere 20. Juni 19:30 Uhr, Weitere Spieltermine: 6. und 13. Juli 2016

Theaterkarten:  Kasse  Mo bis Fr 10 bis 19 Uhr, T 06131 2851 222
kasse@staatstheater-mainz.de

PM  Staatstheater Mainz

 

Nächste Seite »