Magdeburg, Theater Magdeburg, Premiere West Side Story auf dem Domplatz, 16.06.2017

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Theater Magdeburg

Theater Mgdeburg / Probe West Side Story - Gil Mehmert © www.AndreasLander.de

Theater Mgdeburg / Probe West Side Story – Gil Mehmert © www.AndreasLander.de

 West Side Story ab Juni auf dem Domplatz

Hoher Karten – Vorverkauf

Die Proben für das Musical West Side Story, das in der Regie von Gil Mehmert am Freitag, dem 16. 6. 2017, um 21.00 Uhr, Premiere auf dem Magdeburger Domplatz feiert, haben begonnen.

»Something’s coming, something good!« – am 16.06.2017 feiert das erfolgreiche und beliebte Musical West Side Story vor der historischen Kulisse des Magdeburger Doms Premiere. Leonard Bernsteins Werk gilt als »Mutter aller Musicals« und gleichzeitig als eines der anspruchsvollsten aller Musiktheaterwerke, sind hier doch auf höchstem künstlerischen Niveau Tanz, Gesang und Schauspiel untereinander verwoben. Die unverwechselbare Harmonik und die prägnante Rhythmik haben das Musical weltberühmt werden lassen. Hinzu kommt eine zeitlos-aktuelle Geschichte, die auf Shakespeares tragischem Drama Romeo und Julia beruht und die bis heute ins Herz trifft.

Tony, Mitglied der »Jets«, und Maria, Schwester des Anführers der »Sharks«, verlieben sich bei einer Tanzveranstaltung im Jugendclub des Stadtteils auf den ersten Blick. Gegen alle Widerstände halten sie an ihrer Liebe fest. Doch als Tonys bester Freund Riff von Marias Bruder Bernardo erstochen wird und Tony daraufhin Bernardo tötet, ist die Tragödie nicht mehr aufzuhalten…

Um die musikalische und darstellerische Qualität einer Open-Air-Produktion dieses anspruchsvollen Musicals zu garantieren, konnte das Theater Magdeburg neben einem spannenden und breit aufgestellten Cast ein exquisites Leitungsteam gewinnen. Allen voran Regisseur Gil Mehmert, der für seine Musicalinszenierungen mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt 2016 für Hair in München. Zu seinen herausragenden Arbeiten zählt ebenso »Das Wunder von Bern« in Hamburg, darüber hinaus inszenierte er mit großem Erfolg das DomplatzOpenAir 2013 Les Miserables. Die musikalische Leitung übernimmt der international gefragte Dirigent Kimbo Ishii, Magdeburgs Generalmusikdirektor, der die New Yorker Straßenkämpfe, musikalisch charakterisiert durch Jazz und lateinamerikanische Rhythmen, mit der Magdeburgischen Philharmonie lebendig werden lässt. Das erfahrene Leitungsteam rund um Regisseur Gil Mehmert wird ergänzt vom ausgezeichneten und international agierenden Bühnenbildner Jens Kilian. Der junge Choreograf Jonathan Huor, der 2016 mit dem Deutschen Musical Theater Preis in der Kategorie Choreografie ausgezeichnet wurde, ergänzt dieses versierte Team. Die Kostüme entwirft Falk Bauer.

Theater Mgdeburg / Probe West Side Story - D. Weissert, A. Zetterholm, I. Flury © www.AndreasLander.de

Theater Mgdeburg / Probe West Side Story – D. Weissert, A. Zetterholm, I. Flury © www.AndreasLander.de

Die Partien von Tony und Maria zählen auf Grund ihrer großen sängerischen Anforderungen zu den anspruchsvollsten im Musicalfach. Für die Magdeburger Inszenierung wurde ein ausgewogenes, erfahrenes und junges Trio engagiert: Mit Anton Zetterholm steht ein erfolgreicher Musicaldarsteller, der bereits in mehreren großen Musicalproduktionen mitgewirkt hat, als Tony auf der Domplatzbühne. Der beliebte Schwede spielte bis Mitte Juni 2014 am Londoner Queen‘s Theatre die Rolle des Enjolras im bekannten West End Musical Les Misérables. Die Partie der Maria wird doppelt besetzt mit der erfahrenen Musicaldarstellerin und Schauspielerin Iréna Flury sowie der jungen Sybille Lambricht. Insgesamt stehen rund 45 Darstellerinnen und Darsteller auf der Domplatzbühne.

Regisseur Gil Mehmert erzählt Bernsteins Adaption des Shakespeare-Klassikers so »gegenwärtig wie möglich«. Dafür nimmt er die Ästhetik der 1950er Jahre, in der das Werk entstanden ist, auf und verlängert diese »zeitlos« in die Gegenwart, denn die konfliktreiche Suche der Jugendlichen nach einer eigenen Identität und dem Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Gruppen, ist auch heute noch hoch aktuell. Die Straßen von Manhattan, in denen die Auseinandersetzungen der Jets und Sharks stattfinden, werden auf dem Domplatz nachgebildet. Die Bühne misst 1000 m2 und bietet viel Raum für Action, zum Beispiel in einem der beiden rund 7 Meter hohen Hochhäuser oder auf dem Platz zwischen fahrenden Autos. Viel Erfahrung mit großen Open-Air-Veranstaltungen bringt der Bühnenbildner Jens Kilian mit, der den Magdeburger Domplatz bestens kennt, hat er doch 2013 das Bühnenbild für »Les Miserables« und 2016 für »Hair« entworfen. PMThMD

Die 18 Vorstellungen der West Side Story, die am 16. 6. 2017, 21.00 Uhr, auf dem Domplatz Premiere feiert, sind bereits jetzt zu über 80 % ausgelastet.

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Magdeburg, Theater Magdeburg, Premiere Die Gärtnerin aus Liebe, 06.05.2017

April 5, 2017  
Veröffentlicht unter Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Magdeburg

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Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

 Die Gärtnerin aus Liebe von W.A. Mozart

„Leidenschaft, die Leiden schafft“

Premiere 6.5.2017, weitere Vorstellungen 20.5.2017, 25.5.2017, 2.6.2017

Am Samstag, dem 06. 05. 2017, 19.30 Uhr, feiert Wolfgang Amadeus Mozarts Liebesspiel Die Gärtnerin aus Liebe in der Regie von Tobias Heyder im Theater Magdeburg Premiere und wird vorerst nur in dieser Spielzeit im Opernhaus gezeigt.

Theater Magdeburg / Die Gärtnerin aus Liebe ©  Nilz Böhme

Theater Magdeburg / Die Gärtnerin aus Liebe © Nilz Böhme

Die Gärtnerin aus Liebe – im Original La finta giardiniera – stammt aus der Feder des 18-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart und wurde nach seiner Uraufführung 1775 zu einem großen Erfolg. Die Oper, die bereits mit Anklängen an Die Hochzeit des Figaro auf diese und die weiteren Meisterwerke verweist, ist keinesfalls ein naives Frühwerk des österreichischen Komponisten, sondern vielmehr eine ideal- und zeittypische Opera buffa mit klarer und individueller Figurenzeichnung. Gekonnt balanciert Mozart zwischen Komik und Tragik, lotet die Möglichkeiten der Buffa-Form weit aus und reichert sie mit Elementen der Opera seria an: Wahnsinns-, Wut- und Verzweiflungsarien.

Theater Magdeburg / Die Gärtnerin aus Liebe ©  Nilz Böhme

Theater Magdeburg / Die Gärtnerin aus Liebe © Nilz Böhme

Ein Eifersuchtsanfall hatte den Grafen Belfiore gegen seine Geliebte Violante gewalttätig werden lassen. In der Annahme, Violante sei tot, suchte Belfiore das Weite. Nun treffen die beiden im Hause von Don Anchise wieder aufeinander: Belfiore ist im Begriff, Arminda, die Nichte des Hausherrn, zu ehelichen, und Violante hat sich unter falschem Namen als Gärtnerin anstellen lassen. Über ihre wahre Identität lässt sie auch Belfiore zunächst im Unklaren. Es ergibt sich eine verfahrene Liebeskonstellation, in der Don Anchise seiner Gärtnerin nachstellt, der traurige Ritter Ramiro nicht von seiner Jugendliebe Arminda lassen kann und Violantes Diener Roberto das Dienstmädchen Serpetta anhimmelt, die sich ihrerseits noch Hoffnungen auf Don Anchise macht. Erst als sich Violante und Belfiore – nach Wildnis- und Wahnsinnserfahrung – wieder für einander entscheiden, können auch die anderen Paare ihr Glück finden. Nur Don Anchise bleibt allein.

Im Zentrum dieses verwirrenden Liebesspiels stehen Violante und Belfiore, die nicht mit und auch nicht ohne einander können und in einer Leidenschaft gefangen sind, die sprichwörtlich Leiden schafft. Einen perfekten Innenraum für dieses Dickicht aus Gefühlen, Sehnsüchten und Täuschungen hat der Bühnenbildner Frank Schlößmann mit einem Labyrinth aus Räumen und Türen auf der Drehbühne entworfen. Er setzte zuletzt Damon von Georg Philipp Telemann in Magdeburg in Szene. Die passenden, bunten Kostüme, die die Individualität der einzelnen Personen noch einmal deutlich hervorheben, liefert Janine Werthmann. Der Hamburger Regisseur Tobias Heyder inszeniert zum ersten Mal in Magdeburg. Am Pult der Magdeburgischen Philharmonie steht Svetoslav Borisov. In der Partie des Ramiro – der Jugendliebe von Arminda – stellt sich die Mezzosopranistin Florentina Soare als neues Ensemblemitglied dem Magdeburger Publikum vor. Die Gärtnerin aus Liebe wird vorerst nur in dieser Spielzeit im Opernhaus gezeigt.PMThMD

Gärtnerin aus Liebe: Premiere 6.5.2017, weitere Vorstellungen 20.5.2017, 25.5.2017, 2.6.2017

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Magdeburg, Theater Magdeburg, Premiere Piratenballett Le Corsaire, 06.04.2017

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Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

Bring mich an den Horizont!
Das Piratenballett »Le Corsaire« feiert in Magdeburg Premiere

Ballettdirektor Gonzalo Galguera präsentiert mit dem selten gespielten Ballettklassiker »Le Corsaire« ein großes klassisches Handlungsballett, das am Do. 06 04.2017, 19.30 Uhr im Opernhaus Premiere feiert.

Seit seiner Uraufführung 1856 an der Pariser Oper zählt »Le Corsaire« zu den eindrucksvollsten Handlungsballetten des 19. Jahrhunderts. Für die klassische Ballettkompanie in Magdeburg ist diese Kreation deshalb nicht nur etwas Besonderes, sondern zugleich eine tänzerische Leistungsschau.

Auf einem Sklavenmarkt verliebt sich der Korsar Konrad in Medora, die gerade in den Harem von Said Pascha verkauft werden soll. Gemeinsam mit seiner Piratentruppe entführt Konrad Medora und weitere Sklavinnen auf seine Pirateninsel. Dort kommt es jedoch zum Streit unter den Korsaren, weil Medora Konrad bittet, alle Sklavinnen freizulassen. Konrads Konkurrent Birbanto gelingt es, Medora zu überwältigen und an Said Pascha zu übergeben. Nun muss Konrad zu einer List greifen, um Medora endgültig zu gewinnen…

Die Anregung für dieses Piratenballett lieferte 1814 Lord Byron mit seiner Verserzählung »The Corsair«, die seinerzeit eine ganze Reihe von Seeräuberballetten und -opern auslöste. Auch wenn sich das Ballett »Le Corsaire« weitgehend von dieser literarischen Vorlage emanzipiert hat, zeigt sich doch darin die bis heute anhaltende Faszination für das abenteuerliche, freie und verwegene Piratenleben.

Mit der im klassischen Handlungsballett so typischen Klassifizierung der Hauptfiguren in Gut und Böse wird in »Le Corsaire« gebrochen. Der Reiz des Balletts liegt in der Zwiespältigkeit des Piratenlebens rund um die Piratengruppe Konrads an sich: auf der einen Seite freiheitlich-heldenhaft, auf der anderen Seite gesetz- und morallos. Auch gilt es nicht nur den Sklavenhändler Lankedem, der aus Geldgier dazu bereit ist, seine eigene Stieftochter, die schöne Medora, zu verkaufen, sondern sogar den Freund aus den eigenen Reihen, Birbanto, der mit Lankedem und Said Pascha gegen Konrad intrigiert, zu bezwingen.

Der an zahlreichen europäischen Häusern tätige Bühnenbildner Darko Petrovic bringt das Piratenschiff von Konrad direkt auf die Opernhausbühne. Die Kostüme entwirft Josef Jelínek, der am Theater Magdeburg bereits für das Ballett »Dornröschen« als Kostümbildner gearbeitet hat. Am Pult der Magdeburgischen Philharmonie steht der 1. Kapellmeister Svetoslav Borisov.

Pressemeldung Theater Magdeburg

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Magdeburg, Theater Magdeburg, Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán, 11.03.2017

Februar 20, 2017  
Veröffentlicht unter Operette, Premieren, Pressemeldung, Theater Magdeburg

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Theater Magdeburg © Theater Magdeburg / Hans Ludwig Boehme

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„Hurra, hurra, man lebt nur einmal!“

 Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán

Premiere Samstag 11. 3. 2017 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen 25.3.2017, 2.4.2017, 30.4.2017, 13.5.2017, 21.5.2017, 3.6.2017

Mit ihren eingängigen Musiknummern und auf Grund der musikalischen Erfindungskraft wurde Die Csárdásfürstin nach der Uraufführung 1915 zu einem großen Erfolg, der bis heute anhält. Die in Wien uraufgeführte Operette traf den Nerv der Zeit einer Gesellschaft, die sich im Übergang befand. Nicht nur in der österreichischen Hauptstadt, sondern in ganz Europa herrschte Weltuntergangsstimmung, die sich in Zeilen wie »Hurra, hurra, man lebt nur einmal« oder »Mag die ganze Welt versinken, hab‘ ich dich!« widerspiegelt. Auch die gesellschaftspolitischen Veränderungen, wie der Untergang der über Jahrhunderte andauernden Habsburgischen Monarchie, thematisiert der ungarische Komponist in seinem erfolgreichsten Werk:

Grabstätte Emmerich Kalman © IOCO

Grabstätte Emmerich Kalman © IOCO

Edwin, Spross eines späthabsburgischen Adelsgeschlechts, möchte die Varietésängerin Sylva Varescu zur Frau nehmen. Sein Vater allerdings hat ganz andere Pläne für den Sohn und längst eine standesgemäße Ehe mit der Cousine, der Komtesse Stasi, arrangiert. Nun ist es an Edwin, für welches Leben er sich entscheidet. Indes jedoch hat auch Stasi Geheimnisse, ebenso wie die selbstbewusste Sylva, die nicht tatenlos bleibt. So braucht es etliche Intrigen und Verstellungen, bis am Ende doch die richtigen Paare zueinanderfinden. Über die Handlung legt sich die Entstehungszeit mit dem nahenden Ersten Weltkrieg wie ein dunkler Schatten.
Die Partie der glamourösen Varieté-Ikone Sylva Varescu wird Raffaela Lintl übernehmen. Ehemals Mitglied des Internationalen Opernelitestudios des Theaters Lübeck und der Musikhochschule Lübeck, ist die Sopranistin seit der Spielzeit 2016/2017 Mitglied des Magdeburger Opernensembles.

Der Regisseur und Choreograf Otto Pichler konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Vater und Sohn und inszeniert damit einen zeitlosen Konflikt. Den Österreicher verbindet als Choreograf eine langjährige Zusammenarbeit mit Barrie Kosky. Als Co-Regisseur inszenierte er zusammen mit Kosky West Side Story an der Komischen Oper in Berlin. Weiterhin machte er sich als Regisseur unter anderem mit Inszenierungen wie Hello, Dolly! in Linz und Jekyll & Hyde in Coburg auf sich aufmerksam. Am Theater Magdeburg erarbeitete er in der Spielzeit 2014/2015 die Choreografie zu La Bohème.

Am Pult der Magdeburgischen Philharmonie steht Ewa Strusinska. Die freischaffende Dirigentin hat sich bereits weltweit einen Namen gemacht und dirigierte unter anderem das Johannesburg Philharmonic Orchestra, das BBC National Orchestra of Wales, das Brandenburgische Staatsorchester, die Nationalphilharmonie Warschau und das Orchester der Beethoven-Akademie Krakau. Sie ist Preisträgerin des Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs der Bamberger Symphoniker.
Die Inszenierung entsteht als Koproduktion mit dem Theater Augsburg, wo Die Csárdásfürstin am 27. 2. 2016 Premiere feierte. Ab März ist die Inszenierung, neu besetzt und einstudiert mit dem Magdeburger Ensemble, im Opernhaus zu sehen. PMThMD

Premiere Samstag 11. 3. 2017 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen 25.3.2017, 2.4.2017, 30.4.2017, 13.5.2017, 21.5.2017, 3.6.2017

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