Magdeburg, Theater Magdeburg, 9. Sinfoniekonzert, 17./18.05.2012

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Theater Magdeburg

9. Sinfoniekonzert

Jeffrey Biegel spielt Brahms-Klavierkonzert

Do., 17. 5./ Fr., 18. 5. 2012, jeweils 19.30 Uhr im Opernhaus

Leicht beginnt das 9. Sinfoniekonzert im Wonnemonat Mai mit Franz von Suppés populärer Ouvertüre zur Operette »Leichte Kavallerie« –, und humorvoll geht es weiter mit Richard Strauss’ populärer Tondichtung »Till Eulenspiegels lustige Streiche«. Im zweiten Teil des Konzertabends interpretiert die Magdeburgische Philharmonie zusammen mit ihrem GMD Kimbo Ishii-Eto Johannes Brahms’ Klavierkonzert Nr. 2, das aufgrund seiner Viersatzstruktur zuweilen als eine »Sinfonie mit Klaviersolo« bezeichnet wird, in der der Pianist das musikalische Geschehen vorantreibt – bei uns übernimmt diesen Part der amerikanische Klaviervirtuose Jeffrey Biegel. Leonard Bernstein sagte einmal über Jeffrey Biegel: »Er ist ein großartiger Musiker und ein brillanter Künstler.« Biegel studierte an der New Yorker Juilliard School und kann bereits auf eine vielseitige Karriere als Pianist, Komponist und Arrangeur zurückblicken. Zahlreiche Uraufführungen zusammen mit Orchestern wie den Boston Pops, dem American Symphony Orchestra und den Sinfonieorchestern von Minnesota, Indianapolis oder Harrisburg prägen sein künstlerisches Schaffen ganz besonders. Darüber hinaus hat er zahlreiche Einspielungen für renommierte Labels realisiert, darunter »A Steinway Christmas Album«, »Bach On A Steinway«, Leroy Andersons »Concerto in C« und die gesamten Klaviersonaten Mozarts. Daneben unterrichtet Jeffrey Biegel in New York am Conservatory of Music at Brooklyn College.

Magdeburg, Theater Magdeburg, Aschenputtel (La Cenerentola), 22.01.2012

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Theater Magdeburg

Aschenputtel La Cenerentola

Gioacchino Rossini
Komische Oper in zwei Akten Libretto von Jacopo Ferretti In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

So, 22.01.2012 16:00

»Folge nur deinem Herzen.« – Wer kennt nicht das berühmte Märchen vom Aschenputtel? Hier kommt es in der italienischen Version von Gioacchino Rossini daher: Um zu Reichtum und Wohlstand zu gelangen, ist dem aufgeblasenen Don Magnifico und seinen hochmütigen Töchtern Clorinda und Tisbe jedes Mittel Recht. Und gerade flattert die große Chance in Form einer Einladung zum Fest des Prinzen Ramiro ins Haus, der eine Braut sucht! Dass diese Einladung auch Stiefschwester Angelina gilt, die zum Aschenputtel degradiert ihr karges Dasein fristen muss, wird dabei geflissentlich übersehen. Dumm nur, dass der Prinz bereits vorab als Diener verkleidet im Hause Magnifico vorbeischaut und sich augenblicklich in Angelina verliebt. Aber bis Prinz und Aschenputtel endgültig zueinander finden können, sind noch so einige Steine aus dem Weg zu räumen …

1817 vertonte Rossini die märchenhafte Liebesgeschichte auf gewohnt delikate Art und Weise. Wie schon die Vorgängerwerke »Die Italienerin in Algier« und »Der Barbier von Sevilla« sprüht auch »Aschenputtel« (im ital. Original »La Cenerentola«) nur so vor Melodien, eingängigen Rhythmen, virtuosen Soli (wie etwa Angelinas berühmter Arie »Non più mesta«) und natürlich den sich rossinitypisch grandios steigernden Ensemblesätzen. In Magdeburg setzt Komödienspezialistin Anette Leistenschneider das Werk in Szene – und so verspricht »Aschenputtel« ein wahrhaft heiterer Start in die neue Spielzeit zu werden!

Musikalische Leitung Michael Balke, Pawel Poplawski
Regie
Anette Leistenschneider
Bühne
Karel Spanhak
Kostüme
Ulli Kremer
Dramaturgie Michael Otto
Chor Martin Wagner

Cenerentola Susanne Drexl Dandini Nathan De’Shon Myers Don Ramiro Milos Bulajic Don Magnifico Martin-Jan Nijhof Clorinda Julie Martin du Theil / Ute Bachmaier Tisbe Lucia Cervoni Alidoro Mario Solimene

Magdeburg, Theater Magdeburg,Madame Butterfly PREMIERE, 21.01.2012

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Theater Magdeburg

Madame Butterfly PREMIERE

Giacomo Puccini
Oper in drei Akten Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

»Die Liebe trügt nicht …« Der amerikanische Leutnant Pinkerton, vorübergehend in Japan stationiert, geht mit der jungen Geisha Cio-Cio-San eine Beziehung ein. Was für ihn eine »Ehe auf Zeit« darstellt, ist für Cio-Cio-San die große Liebe, für die sie von ihrer Familie verstoßen wird. Das kurze Glück zwischen Pinkerton und seinem »Schmetterling« endet mit der Rückkehr des Mannes in seine Heimat Amerika, wo er eine echte Ehe eingeht. Drei Jahre später kehrt er mit seiner Frau nach Japan zurück und erfährt, dass Cio-Cio-San mit ihrem gemeinsamen Kind immer noch auf ihn wartet. Ihr ganzer Lebenssinn liegt in ihrer unerschütterlichen Liebe …

Für Giacomo Puccini war »Madame Butterfly« zeitlebens seine liebste und beste Oper: »Mir hat Butterfly gefallen, weil sie so ein klares, weibliches Ding ist, das aber zu lieben versteht bis zum Tode.« Tatsächlich zieht Puccini in dieser tragischen Liebesgeschichte alle Register seines Könnens und verbindet musikalische Detailgenauigkeit und berückende Melodik mit exotischen Elementen und sensibler Klangfarbenmischung. Und bei allem italienischen Opernschmelz verliert die Geschichte, die auf eine wahre Begebenheit zurückgeht, nichts von ihrer radikalen Menschlichkeit – dem Selbstmord aus verratener Liebe.

Musikalische Leitung GMD Kimbo Ishii-Eto
Regie Olivia Fuchs
Bühne/Kostüme Niki Turner
Chor Martin Wagner
Dramaturgie Ulrike Schröder

Cio-Cio-San, genannt Butterfly Hye Won Nam Suzuki, ihre Dienerin Lucia Cervoni Kate Pinkerton Susanne Drexl Benjamin Franklin Pinkerton, US-amerikanischer Marineleutnant Iago Ramos Sharpless, Konsul der USA in Nagasaki Kartal Karagedik/Mario Solimene Goro, Heiratsvermittler Manfred Wulfert Fürst Yamadori Ilja Werger Der Onkel Bonze Martin-Jan Nijhof Yakusidé, ein weiterer Onkel Cio-Cio-Sans Paul Sketris Kaiserlicher Kommissar Bartek Bukowski/Roland Fenes Standesbeamter Jung-Bo Hahm Cio-Cio-Sans Mutter Undine Dreißig Tante Regina Most Cousine Jenny Stark Cio-Cio-Sans Kind Emily Möwes/Satien Seidler/Chantal Steigleder.

Opernchor des Theaters Magdeburg
Bewegungschor Steps Dancecenter Magdeburg und Statisterie des Theaters Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie

Premiere: Sa, 21.01.2012, Opernhaus / Bühne

Termine:
Sa, 21.01.2012 19:30
Sa, 28.01.2012 19:30
Fr, 03.02.2012 19:30
Mi, 15.02.2012 19:30
So, 18.03.2012 16:00
Fr, 27.04.2012 19:30
Mo, 28.05.2012 19:30

Magdeburg, Theater Magdeburg, Ballettklassiker: Don Quichotte, 29.12.2011

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Theater Magdeburg

 Don Quichotte

Ludwig Minkus
Ballett in drei Akten nach dem Roman »Don Quixote de la Mancha« von Miguel de Cervantes

Donnerstag, 29. 12., 19.30 Uhr, Opernhaus 

»Es ist wider Recht und Vernunft, Rache zu suchen für Kränkungen, die die Liebe uns zufügt.« Der »Ritter von der traurigen Gestalt« Don Quichotte muss zahlreiche Abenteuer bestehen, bevor er das Liebespaar Kitri und Basile glücklich zusammenbringen kann – auch wenn er selbst dabei seine Liebe nicht findet: Kitri und Basile lieben einander, aber Kitris Vater Lorenzo will seine Tochter lieber mit dem reichen Gamache verheiraten. Als Don Quichotte mit seinem Knappen Sancho Pansa in die Geschichte hineingerät, sorgt er für weitere Verwirrung, weil er in Kitri seine Angebetete Dulcinea zu erkennen glaubt. Kitri kann fliehen, Don Quichotte folgt seiner vermeintlichen Geliebten. Mutig bekämpft er Riesen und Ungeheuer und findet im Traum sogar seine Dulcinea. Im wirklichen Leben aber verhindert er in letzter Minute die Hochzeit Kitris mit Gamache und kann sich danach neuen Abenteuern zuwenden.

Nach »Der Nussknacker« in der letzten Spielzeit eröffnet das Ballett Magdeburg auch in diesem Jahr seine Saison mit einem großen Ballett-Klassiker, dem 1869 von Marius Petipa im Moskauer Bolschoi-Theater kreierten »Don Quichotte«. Wie viele Vorgänger griff Petipa auf die Camacho-Quitéria-Basilio-Episode aus dem zweiten Teil von Cervantes’ berühmtem Roman zurück, die z.?B. auch Telemanns Intermezzo »Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho« zu Grunde liegt, das 2006 in Magdeburg zu sehen war. Die Geschichte bietet viele Möglichkeiten, die Vielfalt des klassischen Tanzes zu präsentieren: Ein junges Liebespaar, exotische Straßenszenen, komische Charaktere, der Kampf gegen die Windmühlen, Quichottes Traumgestalt Dulcinea – und ein großes Happy End.

 

Musikalische Leitung Michael Lloyd, Pawel Poplawski
Choreografie/Inszenierung Gonzalo Galguera
Bühne Juan León
Kostüme Stephan Stanisic
Dramaturgie Johanna Jordan, Ulrike Schröder

Magdeburg, Theater Magdeburg, Januar 2012

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Theater Magdeburg

 Januar 2012

Premiere Madame Butterfly
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

»Die Liebe trügt nicht …« Der amerikanische Leutnant Pinkerton, vorübergehend in Japan stationiert, geht mit der jungen Geisha Cio-Cio-San eine Beziehung ein. Was für ihn eine »Ehe auf Zeit« darstellt, ist für Cio-Cio-San die große Liebe, für die sie von ihrer Familie verstoßen wird. Das kurze Glück zwischen Pinkerton und seinem »Schmetterling« endet mit der Rückkehr des Mannes in seine Heimat Amerika, wo er eine echte Ehe eingeht. Einige Jahre später kehrt er mit seiner Frau nach Japan zurück und erfährt, dass Cio-Cio-San mit ihrem gemeinsamen Kind immer noch auf ihn wartet. Ihr ganzer Lebenssinn liegt in ihrer unerschütterlichen Liebe …
»Mir hat Butterfly gefallen, weil sie so ein klares, weibliches Ding ist, das aber zu lieben versteht bis zum Tode«: Für die Titelfigur, die zeitlebens Puccinis liebste war, konnte als Gast die koreanische Sopranistin Hye Won Nam gewonnen werden, die mit dieser Partie bereits am Theater Bremen, am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Saarbrücken überzeugte. Regie führt die international erfolgreiche Opernregisseurin Olivia Fuchs, die damit ihr Deutschlanddebüt gibt.

Musikalische Leitung: GMD Ishii-Eto Regie: Olivia Fuchs Bühne / Kostüme: Niki Turner Chor: Martin Wagner
Mit Hye Won Nam, Lucia Cervoni, Susanne Drexl, Iago Ramos, Kartal Karagedik, Manfred Wulfert, Ilja Werger, Martin-Jan Nijhof, Paul Sketris, Roland Fenes, Jung-Bo Hahm, Undine Dreißig, Regina Most, Jenny Stark
Premiere am 21. 1. 2012 um 19.30 Uhr im Opernhaus / Bühne
Premierenfieber am 8. 1. 2012 um 11.00 Uhr im Opernhaus / Foyer

 

 

 

Konzerte

Neujahrskonzert
Das neue Jahr beginnt spanisch! Mit Bizets »Carmen« und Rossinis »Barbier von Sevilla«, mit »Doña Francisquita«, »La Boda de Luis Alonso« und vielem mehr. Alles gekrönt von Maurice Ravels »Boléro«. Olé!
Magdeburgische Philharmonie
Michael Balke – Dirigent
Am 1. 1. 2012 um 14.30 und 18.00 Uhr im Opernhaus / Bühne

 

Gedenkkonzert »Für eine friedliche Welt«
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
(mit dem Schlusschor nach Schillers »Ode an die Freude«)
Mit Hale Soner – Sopran, Susanne Drexl – Alt, Ilja Werger – Tenor, Kartal Karagedik -
Bass, Opernchor, Magdeburger Singakademie, Magdeburger Kantatenchor
Magdeburgische Philharmonie
GMD Kimbo Ishii-Eto – Dirigent
Am 16. 1. 2012 um 20.00 Uhr im Opernhaus / Bühne

 

5. Sinfoniekonzert
Beim Sinfoniekonzert im Januar 2012 ist die preisgekrönte Marimba-Spielerin Eriko Daimo zu Gast. Die Marimba gehört wie das Xylophon und das Vibraphon zur Familie der Stabspiele, hat jedoch einen größeren Tonumfang und klingt dunkler und voller als ein Xylophon. Mit dem Konzert für Marimba und Streichorchester von Emmanuel Séjourné und der »Prism Rhapsody« der japanischen Komponistin Keiko Abe präsentiert Eriko Daimo zwei Höhepunkte aus dem überschaubaren Konzertrepertoire für dieses junge Instrument. Im zweiten Teil des Abends erklingen Modest Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung«. Vom Komponisten ursprünglich als Klavierzyklus geschrieben, erfreut sich das Werk heute vor allem in verschiedensten Bearbeitungen für Orchester großer Beliebtheit. Die Magdeburgische Philharmonie spielt »Bilder einer Ausstellung« in der Orchestrierung des Dirigenten und Pianisten Vladimir Ashkenazy, der als Interpret der Klavierfassung seine ganz eigenen, besonderen Klangvorstellungen von Mussorgskys Werk entwickelt und umgesetzt hat.
Emmanuel Séjourné: Konzert für Marimba und Streichorchester
Keiko Abe: »Prism Rhapsody« für Marimba und Orchester
Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung. Orchestriert von Vladimir Ashkenazy
Eriko Daimo – Marimba
Magdeburgische Philharmonie
GMD Kimbo Ishii-Eto – Dirigent
Am 26. und 27. 1. 2012 um 19.30 Uhr im Opernhaus / Bühne
Einblick jeweils um 18.45 Uhr im Opernhaus / Café
Kostenloser Generalprobenbesuch für Schulklassen am 26. 1. 2012 um 10.00 Uhr, Anmeldung beim Besucherservice, Tel. (0391) 540 63 07

3. Kammerkonzert
»Kreutzer-Sonate« wird Beethovens Sonate für Klavier und Violine in A-Dur genannt, obwohl ihr Namensgeber, der französische Violinist Rodolphe Kreutzer, das Stück nie spielte und sogar für unspielbar erklärte. Die stellvertretende Konzertmeisterin der Magdeburgischen Philharmonie, Barbara Hentschel, und der Pianist Jovan Mitic präsentieren dieses fantastische Werk äußerst virtuos im ersten Kammerkonzert des neuen Jahres. Die beiden Solisten eröffnen das Programm mit der »Suite italienne« für Violine und Klavier von Igor Strawinsky. Freuen Sie sich außerdem auf Liedinterpretationen von Kartal Karagedik, der zuletzt auf der Festlichen Operngala mit der Arie des Wolfram aus Wagners »Tannhäuser« begeisterte.
Igor Strawinsky: »Suite italienne« für Violine und Klavier
Robert Schumann: Romanzen und Balladen op. 53
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 47 »Kreutzer-Sonate«
Kartal Karagedik – Bariton
Barbara Hentschel – Violine
Jovan Mitic – Klavier
Am 8. 1. 2012 um 11.00 Uhr im Schauspielhaus / Foyer

 

 

Für junge Zuschauer

undefiniert (ab 15 Jahren)
Strukturen, Raster, Defintionen. Der Mensch wird beeinflusst von einer Gesellschaft, die nach diesen Mustern funktioniert. Doch was passiert, wenn bestehende Grenzen plötzlich aufgehoben werden? Wie reagiert ein Mensch auf die Unordnung, das Chaos? Die Frage nach einem WARUM drängt sich in den Vordergrund und so sehr man auch nach einer Antwort sucht, so scheint sie doch verschwunden. Was ist eine Wirklichkeit, in der alles Bestehende plötzlich keinen Sinn mehr macht? Undefiniert.
Leitung Max Schirmer, Dennis Werth
Mit dem Theaterjugendclub
Premiere am 14. 1. 2012 um 19.30 Uhr im Opernhaus / Podium

Atemlos (ab 16 Jahren)
Fünf Überlebende im Jahre 2029. Sieben Jahre nach Beginn eines andauernden atomaren Krieges. Eine Welt, in der das Atmen durch zunehmenden Atmosphärendruck erschwert wird. Individualität wird abgetötet, Liebe einbetoniert und jeder Gedanke an eine glückliche Zukunft im Keim erstickt. Ein Atemzug, und die Welt steht für Sekunden still. – Ein Atemzug, in dem Träume wahr werden können?
Eine Koproduktion der Theaterjugendclubs Magdeburg und Potsdam
Am 26. 1. 2012 um 19.30 Uhr im Schauspielhaus / Studio

Extras

Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters
Wie in jedem Jahr werden neben Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper auch Beigeordnete, Amtsleiter und Geschäftsführer von städtischen Gesellschaften vor Ort sein, so dass die Bürgerinnen und Bürger manches Anliegen direkt mit den Verantwortlichen besprechen können.
Am 11. 1. 2012 von 16.00 bis 18.00 Uhr im Schauspielhaus / Foyer

Theateraktionstag für Demokratie
Demokratie ist ein gleichberechtigtes, ein friedfertiges, ein konfliktfähiges Miteinander – genauso wie das Theater. Darum öffnen wir an diesem Tag das Schauspielhaus für alle Interessierten in der Stadt, geben Einblicke in unser Tun und zeigen all das, was sonst im Verborgenen und hinter den Kulissen geschieht. Theater ist bunt und vielfältig, das hat es dem braunen Einheitstreiben voraus und das wollen wir im Rahmen der »Meile der Demokratie« zeigen. Zusammen mit Freunden und Förderern des Schauspielhauses präsentieren wir in verschiedenen Formen Theater, Lesungen, Musik, Kunst und andere Outdoor-Aktionen auf unserer Bühne vor dem Schauspielhaus.
Am 14. 1. 2012 von 12.00 bis 18.00 Uhr im, am und ums Schauspielhaus

Magdeburger Allerlei
Die Kochshow im Opernhaus
Im Januar kocht Stadtmanager Georg Bandarau mit Prof. Dr. Michael Schenk, dem Leiter des Magdeburger Fraunhofer-Instituts, und mit Schauspielerin Christiane-Britta Boehlke. Das verspricht wieder einmal Spaß am Herd, passende Musik und die eine oder andere Köstlichkeit!
Am 24. 1. 2012 um 19.30 Uhr im Opernhaus / Café

Kostümverkauf
Lust auf Verkleidung zur Faschingszeit? Das Theater bietet hierfür wunderbare Kostüme zum Verkauf an. Als besonderes Bonbon werden ausgewählte Kostüme der Musicalproduktion »Die Schöne und das Biest« verkauft.
Am 28. 1. 2012 von 10.00 bis 14.00 Uhr im Opernhaus / Garderobenfoyer

Puccini und die Geishas
Japanische Hintergründe zu Puccinis Oper »Madame Butterfly«
Vortrag von Herbert Eichele
Nach der Öffnung Japans Ende des 19. Jahrhunderts setzte in Europa eine Japanbegeisterung ein, deren berühmtestes Zeugnis Giacomo Puccinis beliebte Oper »Madame Butterfly« ist. Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Sachsen-Anhalt hat aus Anlass der Magdeburger Neuinszenierung den Japan-Experten Herbert Eichele eingeladen, in einem Vortrag mit Musikbeispielen die japanischen Hintergründe dieser Oper zu beleuchten.
Am 28. 1. 2012 um 16.00 Uhr im Opernhaus / Foyer
In Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e. V.

Thema Tod in Theater- und Kinderliteratur Fachvortrag
Zu dieser Kooperationsveranstaltung laden Sie die Theaterpädagogen Sabine Oeft, Puppentheater Magdeburg, und Nicoletta Kindermann, Theater Magdeburg, herzlich ein. Anhand der Stücke »Die Meerjungfrau in der Badewanne« und »Schwestern« werden verschiedene Umgangsweisen und Darstellungsarten dieses gesellschaftlichen Tabuthemas erörtert. Daran schließt sich eine Gesprächsrunde an. Zu den vorgestellten Stücken wird theaterpädagogisches Begleitmaterial angeboten.
Am 31. 1. 2012 von 18.00 bis 21.00 Uhr im Puppentheater

Premierenfieber »Die Dreigroschenoper«
Die große spartenübergreifende Produktion wirft ihre Schatten voraus: Schauspieldirektor Jan Jochymski stellt mit seinem Team »Die Dreigroschenoper« vor – und gesungen wird natürlich auch!
Am 29. 1. 2012 um 11.00 Uhr im Opernhaus / Foyer

Treffpunkt Freundeskreis Schauspiel Magdeburg e. V. – Lyriklesung
Ge(h) und dichte, komm und lies!
Hobbydichter aller Altersklassen, raus aus dem Wohnzimmer – rein in das Foyer des Schauspielhauses! Der Freundeskreis Schauspiel Magdeburg e. V. lädt zu einem vergnüglichen Winternachmittag im Theater mit euch als Hauptpersonen ein und erwartet eure besten Werke, die ihr in fünf Minuten vortragen könnt. Das Publikum entscheidet per Applaus über den Sieger. Wir bitten um Anmeldung unter: kontakt@schautma.com bis zum 16. Januar.
Am 29. 1. 2012 um 17.00 Uhr im Schauspielhaus / Foyer

Nachtschicht
Karten für 4€/ 6€ (Gastspiel) an der Theaterkasse. Für Besucher der Abendvorstellung ist der Eintritt zur »Nachtschicht« frei!

13. 1. 2012 Aktion: Spieleabend in der Nachtschicht
Atari. Sega. NES. Nintendo 64. Playstation. Xbox. Wii. Für alle, die sich dafür begeistern können, haben wir an diesem Abend unser Nachtschichtfoyer mit Konsolen verschiedener Generationen voll gestellt, an denen man in gemütlicher Atmosphäre nach Herzenslust zocken und daddeln kann. »Super Mario Bros«, »Legend of Zelda«, »Pacman« usw. Und für Freunde des analogen Spielvergnügens gibt es Brettspiele.

20. 1. 2012 Show: Theatersport – Die Improshow
Seit Monaten sind sie im Training, nun endlich wieder zurück auch auf unserer kleinen Nachtschichtbühne – unsere Improtheaterakrobaten. Szenen aus dem Stegreif, Improvisationen auf Zuruf, das Publikum bestimmt Gegenstand, Genre, Zeit und Ort der Handlung.

21. 1. 2012 Musik: Schaufel und Spaten
Aus dem weit verzweigten Umfeld der Funkverteidiger kommen Schaufel und Spaten aka Jay Spaten, Doz9 und DJ MetaZwo. Mit Rap in Oldschoolmanier und Humor ohne Netz und doppelten Boden präsentieren sie ihr aktuelles Album »Unterm Untergrund – 29 harte Jahre unter Tage«.

27. 1. 2012 Show: Stephen Hawking zum 70.
Stephen Hawking ist Pop. Der Erfinder des Weltalls feiert im Januar seinen 70. Geburtstag. Und wir feiern ihn! Mit einem Abend voller Musik, Hirn und naturwissenschaftlicher Späße.

28. 1. 2012 Literatur: Poetry Slam »Dead or Alive«
Beim Dead or Alive Poetry Slam bekommen die Slammer knallharte Konkurrenz aus dem Jenseits. Drei Schauspieler aus dem Ensemble erwecken verstorbene Größen der Literaturgeschichte zum Leben und fordern drei Autoren aus der Poetry Slam Szene zum Duell. Dead or Alive bietet nicht nur maximale Textvielfalt, sondern auch ein visuelles Höchstvergnügen. Das Publikum bestimmt den Sieger.

Offenes Haus: AG Literatur
Neueinsteiger willkommen! Eintritt frei!
Honoré de Balzac: »Vater Goriot« am 10. 1. und Alina Bronsky: »Scherbenpark« am 24. 1. 2012

Neu: Theaterführung
Endlich – ab dem 22.1. 2012 um 11.00 Uhr gibt es für das interessierte Publikum alle zwei Monate die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Opernhauses zu schauen! Karten zu 5 € gibt es nur im Vorverkauf, der Treffpunkt für die ca. 2-stündige Führung ist der Bühneneingang.

Magdeburg, Theater Magdeburg, Madame Butterfly PREMIERE, 21.1.2012

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Theater Magdeburg

 Premiere Madame Butterfly

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

»Die Liebe trügt nicht …« Der amerikanische Leutnant Pinkerton, vorübergehend in Japan stationiert, geht mit der jungen Geisha Cio-Cio-San eine Beziehung ein. Was für ihn eine »Ehe auf Zeit« darstellt, ist für Cio-Cio-San die große Liebe, für die sie von ihrer Familie verstoßen wird. Das kurze Glück zwischen Pinkerton und seinem »Schmetterling« endet mit der Rückkehr des Mannes in seine Heimat Amerika, wo er eine echte Ehe eingeht. Einige Jahre später kehrt er mit seiner Frau nach Japan zurück und erfährt, dass Cio-Cio-San mit ihrem gemeinsamen Kind immer noch auf ihn wartet. Ihr ganzer Lebenssinn liegt in ihrer unerschütterlichen Liebe …

»Mir hat Butterfly gefallen, weil sie so ein klares, weibliches Ding ist, das aber zu lieben versteht bis zum Tode«: Für die Titelfigur, die zeitlebens Puccinis liebste war, konnte als Gast die koreanische Sopranistin Hye Won Nam gewonnen werden, die mit dieser Partie bereits am Theater Bremen, am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Saarbrücken überzeugte. Regie führt die international erfolgreiche Opernregisseurin Olivia Fuchs, die damit ihr Deutschlanddebüt gibt.

Musikalische Leitung: GMD Ishii-Eto Regie: Olivia Fuchs Bühne / Kostüme: Niki Turner Chor: Martin Wagner
Mit Hye Won Nam, Lucia Cervoni, Susanne Drexl, Iago Ramos, Kartal Karagedik, Manfred Wulfert, Ilja Werger, Martin-Jan Nijhof, Paul Sketris, Roland Fenes, Jung-Bo Hahm, Undine Dreißig, Regina Most, Jenny Stark

Premiere am 21. 1. 2012 um 19.30 Uhr im Opernhaus / Bühne
Premierenfieber am 8. 1. 2012 um 11.00 Uhr im Opernhaus / Foyer

Magdeburg, Theater Magdeburg, Premieren Oktober 2011

theater_magdeburg.jpgTheater Magdeburg

 Premieren Oktober 2011

Don Quichotte

Ballett in drei Akten von Ludwig Minkus
Nach dem Roman »Don Quixote de la Mancha« von Miguel de Cervantes

Der »Ritter von der traurigen Gestalt« Don Quichotte muss zahlreiche Abenteuer bestehen, bevor er das Liebespaar Kitri und Basile glücklich zusammenbringen kann: Kitri und Basile lieben einander, aber Kitris Vater Lorenzo will seine Tochter lieber mit dem reichen Gamache verheiraten. Als Don Quichotte mit seinem Knappen Sancho Pansa in die Geschichte hineingerät, sorgt er für weitere Verwirrung, weil er in Kitri seine Angebetete Dulcinea zu erkennen glaubt. Mutig bekämpft er Riesen und Ungeheuer und findet im Traum sogar seine Dulcinea. Im wirklichen Leben aber verhindert er in letzter Minute die Hochzeit Kitris mit Gamache und kann sich danach neuen Abenteuern zuwenden.
Gonzalo Galguera eröffnet die neue Ballettsaison mit dem großen Ballett-Klassiker »Don Quichotte« und präsentiert die Vielfalt des klassischen Tanzes, die die märchenhafte und komische Geschichte bietet: Ein junges Liebespaar, exotische Straßenszenen, komische Charaktere, der Kampf gegen die Windmühlen, Quichottes Traumgestalt Dulcinea – und ein großes Happy End.
Musikalische Leitung Michael Lloyd Choreografie/ Inszenierung Gonzalo Galguera Bühne Juan León Kostüme Stephan Stanisic
Mit dem Ballett Magdeburg

Premiere Sa., 1. 10., 19.30 Uhr im Opernhaus/ Bühne
Premierenfieber So., 18. 9., 11.00 Uhr im Opernhaus/ Foyer
Ballettschaufenster Mi., 21. 9. 2011 um 18.00 Uhr im Opernhaus/ Bühne

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Jen?fa

Oper von Leoš Janá?ek
Libretto von Gabriela Preissová
In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

In der Enge der Dorfgesellschaft will die Küsterin ihre Ziehtochter Jen?fa unbedingt vor dem Schicksal bewahren, das sie selbst erleiden musste – eine unglückliche Ehe mit einem unzuverlässigen Ehemann. Doch Jen?fa hat ihren eigenen Willen. Sie liebt den Draufgänger Števa und erwartet ein Kind von ihm. Števas Halbbruder Laca weist sie ab. Jähzornig zerschneidet dieser ihr das Gesicht und Števa wendet sich einer anderen zu. Mit Unterstützung der Küsterin bringt Jen?fa heimlich ihr Kind zur Welt. Laca, der sie immer noch liebt, würde sie tatsächlich heiraten, wenn da nur das Kind nicht wäre. Die Küsterin trifft eine Entscheidung …
Realistisch, packend und ungeheuer bewegend stellt Leoš Janáÿek in seiner – im selben Jahr wie Puccinis »Madame Butterfly« entstandener – Oper Fragen, die auch heute noch aktuell sind: Was richtet Eifersucht an? Was ist Treue? Wie kann man selbstbestimmt leben? Und vor allem: Wie hoch ist der Preis, seine Kinder vor Erfahrungen zu bewahren, die man selbst machen musste?

Musikalische Leitung GMD Kimbo Ishii-Eto Regie Cornelia Crombholz Bühne/ Kostüme Maria-Elena Amos Chor Martin Wagner
Mit Gaye MacFarlane, Manfred Wulfert, Ilja Werger, Undine Dreißig, Anneli Lindfors, Roland Fenes, Paul Sketris, Ulrike Baumbach, Ks. Ute Bachmaier, Anna Warnecke, Ilka Hesse, Hale Soner, Boriana Filipova

Premiere Sa., 22.10.2011 um 19.30 Uhr im Opernhaus/Bühne
Premierenfieber am So., 9. 10. 2011 um 11.00 Uhr im Opernhaus/ Foyer

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Der Spieler

von Fjodor M. Dostojewskij
Aus Geldmangel hat Fjodor Dostojewskij, ein passionierter Roulettespieler, einem Verleger vertraglich alle Rechte an seinen Werken, selbst den noch gar nicht geschriebenen, in Aussicht gestellt – falls er diesem nicht bis zum 1. November einen neuen Roman liefern kann. Anfang Oktober existiert noch keine einzige Zeile dieses neuen Werkes, doch innerhalb von nur sechsundzwanzig Tagen schreibt er schließlich in einem Parforce-Ritt den »Spieler« und rettet sich gerade noch vor dem kompletten wirtschaftlichen Ruin. In der Erzählung spekuliert eine adelige Familie auf den Tod einer Erbtante, um sich mit dem Erbe von immensen Schulden freizukaufen. Doch die Tante stirbt nicht und macht allen einen Strich durch die Rechnung. Dostojewskij seziert in diesem Gesellschaftspanorama das Phänomen der Abhängigkeit vom Glücksspiel, verquickt mit ruhelosen Hass- und Liebesleidenschaften.

Regie Jan Jochymski Bühne/Kostüme Thilo Reuther
Mit Luise Audersch, Julia Schubert; Andreas Guglielmetti, Konstantin Marsch, Sebastian Reck, Bastian Reiber, Peter Wittig

Premiere Sa., 1. 10. 2011 um 19.30 Uhr im Schauspielhaus/ Studio

 

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Säddisfäcktschn!

Der andere Liederabend von Thomas Hertel
»I can’t get no / Satisfaction / ‘Cause I try and I try and I try / I can’t get no .. « – Keith Richards, Gitarrist der Rolling Stones und Erfinder des Jahrhundert-Riffs von »Satisfaction«, erzählt: »Sobald ich die ersten Takte spiele, passiert etwas -
hier, in der Bauchgegend. Da bricht etwas auf, wenn ich das spiele. Das heißt, eigentlich spiele ich es gar nicht – es spielt mich. Es überwältigt mich. Ein unglaubliches Hochgefühl. Es lässt sich am besten als Explosion beschreiben. Am Anfang war Rock’n'Roll ja vor allem eine Explosion. Eine Rebellion gegen die große Langeweile, gegen die totale Anpassung.«
Die Rolling Stones spielen seit mehr als 40 Jahren die Musik des Aufbruchs. Sie entfesseln eine Energie, die jede Ordnung auf’s Spiel setzt und unsere müden Körper in lustvolle Bewegung bringt. Ihre Songs wie »Jumpin’ Jack Flash«, »Honky Tonk Women« oder »Sympathy for the Devil« sind Minutenkunstwerke. Sie erzählen Geschichten, die man nie wieder vergisst. Es sind Hymnen auf ein Leben, das man nicht im Griff hat.
Den Liederabend »Säddisfäcktschn!« inszeniert der Musiker und Stones-Liebhaber Thomas Hertel, der u.?a. an Theatern in Berlin, Dresden, Düsseldorf, München und Zürich arbeitete. Am Schauspiel Leipzig entstand seine musikalische Reihe »mund & knie«, für die er 2008 den Theaterpreis der Stadt Leipzig bekam.

 

Musikalische Leitung/ Regie Thomas Hertel Bühne Alexander Müller-Elmau, Christiane Hercher Kostüme Christiane Hercher
Mit Christiane-Britta Boehlke, Heide Kalisch, Babette Slezak; Andreas Guglielmetti, Thomas Hertel, Ralph Martin, Sebastian Reck, Sven Springer

Premiere Fr., 14. 10. 2011 um 19.30 Uhr im Schauspielhaus/Studio

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Leonce und Lena

Lustspiel von Georg Büchner

Prinz Leonce weiß mit seinem Leben nichts anzufangen, für ihn scheint ewige Langeweile zu herrschen. Als er um der Staatsräson willen mit der ihm unbekannten Prinzessin Lena verheiratet werden soll, macht er sich aus dem Staub. Unterwegs begegnet er Lena. Ihre Sehnsucht nach einer echten Liebe, die das beängstigende Gefühl der Einsamkeit vertreibt, hat sie ebenfalls zur Flucht genötigt. Ohne zu ahnen, wen sie tatsächlich vor sich haben, verlieben sich Leonce und Lena ineinander …
Georg Büchner warf mit »Leonce und Lena« Grundfragen auf, die sich auch noch 200 Jahre später jeder junge Mensch stellt: Für was könnte es sich lohnen, aus dem eigenen Leben etwas zu machen? Und ist es überhaupt möglich, den Erwartungen der Elterngeneration zu entfliehen?

Regie Susanne Chrudina Bühne/Kostüme Simone Wildt
Mit Iris Albrecht, Luise Audersch, Julia Schubert; Alexander Absenger, Jeremias Koschorz, Konstantin Marsch, Bernd Vorpahl

Premiere Sa., 15. 10. 2011 um 19.30 Uhr im Schauspielhaus/ Bühne

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Konzerte

2. Sinfoniekonzert

Im Oktober kehrt Starpianist Menahem Pressler zurück ins Opernhaus, nachdem ihm im November 2009 im Rahmen eines umjubelten Soloabends die Ehrenbürgerwürde seiner Heimatstadt Magdeburg verliehen wurde. Zusammen mit der Magdeburgischen Philharmonie und GMD Kimbo Ishii-Eto interpretiert der Gründer des weltberühmten Beaux-Arts-Trios und Magdeburgs vielleicht bedeutendster musikalischer Sohn nach Georg Philipp Telemann diesmal im 2. Sinfoniekonzert Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur, das jener 1784 für seine Star-Schülerin Barbara von Ployer schrieb. Die zweite Konzerthälfte bietet ein Wiederhören mit Sergej Rachmaninows Sinfonie Nr. 2 e-Moll aus dem Jahr 1908 – bis heute das meistgespielte reine Orchesterstück aus der Feder dieses hochbegabten Komponisten, Dirigenten und Pianisten. Freuen Sie sich also auf ein exklusives Konzerterlebnis!

Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 453
Sergej Rachmaninow Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Menahem Pressler Klavier
Magdeburgische Philharmonie
GMD Kimbo Ishii-Eto Dirigent

Am Do., 6. und Fr., 7. 10., jeweils 19.30 Uhr im Opernhaus/ Bühne
Einblick jeweils um 18.45 Uhr im Opernhaus/ Café

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1. Kammerkonzert

Die Kammermusiksaison beginnt mit einem der schönsten Werke dieser Gattung überhaupt – mit Franz Schuberts Streichquintett C-Dur D 956, für das sich das Philharmonische Streichquartett mit dem jungen Solo-Cellisten der Magdeburgischen Philharmonie, Georgiy Lomakov, zusammengetan hat. Die Ausweitung des klassischen Streichquartetts um ein zweites Violoncello ist seltener als die um eine zweite Viola. Einer ihrer eifrigsten Verfechter war der – ein halbes Jahrhundert vor Schubert geborene – Italiener Luigi Boccherini, der die meisten seiner sage und schreibe 125 Quintette für diese Besetzung aus zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli schrieb. Seine sechs Streichquintette op. 11, von denen das fünfte erklingt, entstanden 1771. Das klassisch-romantische Programm wird ergänzt durch die vier ernsten Gesänge von Johannes Brahms, gesungen von Roland Fenes.

Yoichi Yamashita und Marco Reiß Violine
Ingo Fritz Viola
Marcel Körner und Georgiy Lomakov Violoncello
Roland Fenes Bariton
Anna Grinberg Klavier

Am So., 30. 10. 2011 um 11.00 Uhr im Schauspielhaus/ Foyer

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Extras

BUDDY in Concert – Die Rock’n'Roll-Show

Mit den Originalstars aus dem Musical »Buddy – Die Buddy Holly Story«

Nach ausverkauften Gastspielen in den Theatern von Sylt bis München sind die Musiker des Musicals »Buddy – Die Buddy Holly Story« erstmals auch im Theater Magdeburg zu erleben. Seien auch Sie dabei und lassen Sie sich mitreißen vom Beat der 1950er Jahre und hören Sie in einer Show der Extraklasse Hits wie »Peggy Sue«, »It’s so easy«, »Let’s twist again« oder »La Bamba«. Dabei sind es nicht nur die Klassiker der Rock’n'Roll- und Twist-Ära oder die waghalsigen musikalisch-akrobatischen Einlagen, die das Publikum allerorten begeistern, sondern auch die unterhaltsamen Moderationen, die auf höchstem Niveau Comedy und Slapstick verbinden.

Am Mo., 3. 10. um 19.30 Uhr im Opernhaus/ Bühne

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Jazz in der Kammer

“the dance trio”
Urs Leimgruber (Luzern) Saxofon Roger Turner (London) Percussion Fine Kwiatkowski (Berlin) Tanz

Am Mo., 17. 10. 2011 um 21.00 Uhr im Schauspielhaus/ Foyer

Der Schweizer Saxophonist Urs Leimgruber und der britische Schlagzeuger Roger Turner gehören zu den Größen der internationalen Musikimprovisations-Szene. Auf sie trifft die Tänzerin Fine Kwiatkowski, die sich in drei Jahrzehnten einen exzellenten Ruf als experimentelle Tänzerin mit Schwerpunkt Improvisation erworben und mit zahlreichen Improvisations-Künstlern verschiedener Sparten kooperiert hat. Zu dritt sind sie the dance trio. Interaktiv und improvisatorisch fallen Körper und Klang in die Stille ein. Sie manifestieren sich im Raum, als physische und akustische Aktion, als visuelles Hörerlebnis.

Festliche Operngala des Richard-Wagner-Verbandes
Die erste Festliche Operngala, die das Theater Magdeburg gemeinsam mit dem Richard-Wagner-Verband unter seiner neuen Leitung veranstaltet, macht ihrem Namen alle Ehre: Es erklingen bekannte Ausschnitte aus den wichtigsten und großartigsten Opern des Bayreuther Meisters, u.v.a. »Lohengrin« (Duett Elsa-Ortrud), »Die Meistersinger von Nürnberg« (Vorspiel und Quintett aus dem 3. Akt), »Tannhäuser« (Lied an den Abendstern) sowie Siegfrieds Tod und Trauermarsch aus »Götterdämmerung«. Doch auch Wagners italienisches Pendant Giuseppe Verdi kommt zu seinem Recht mit dem Duett Falstaff-Ford aus dem 2. Akt von »Falstaff« und Aidas Arie »Ritorna vincitor«, mit dem sich die amerikanische Sopranistin Abbie Furmansky als Gast in Magdeburg vorstellt.
Mit Undine Dreißig, Abbie Furmansky, Kartal Karagedik, Martin-Jan Nijhof, Ilja Werger, Manfred Wulfert
Magdeburgische Philharmonie Pawel Poplawski Dirigent

Am Sa., 29. 10., um 19.30 Uhr im Opernhaus/ Bühne

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Premierenfieber zu »Hello, Dolly!«

Musical von Jerry Herman
»Hello, Dolly!« sang schon Jazz-Legende Louis Armstrong in der gleichnamigen Musical-Verfilmung mit Barbra Streisand in der Titelrolle, heute zählt »Hello, Dolly!« zu den absoluten Klassikern des Musical-Genres und bietet wunderbare Rollen für ein tanz- und spielbegeistertes Ensemble, angeführt natürlich von einer Hauptdarstellerin mit Star-Appeal! Im

»Premierenfieber« gibt Regisseur und Choreograf Leonard Prinsloo zusammen mit seinem Team und Darstellern erste Einblicke in den nächsten Magdeburger Musical-Streich!

Am So., 30. 10. um 11.00 Uhr im Opernhaus/ Foyer

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FrühStück

Schauspieler erzählen Märchen für Kinder ab 4 Jahren.
Anschließend Malaktion!

Am So., 9.10., um 11.00 Uhr im Schauspielhaus/ Studio

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Nachtschicht

Karten für 4 €/ 6 € (Gastspiel) an der Theaterkasse. Für Besucher der Abendvorstellung ist der Eintritt zur »Nachtschicht« frei!

Do., 1. 10., Musik: Mixtape 12
Auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrem Gründungskonzert macht die Schauspielhausband das erste Dutzend voll. Mit neuem Liedgut und einigen neuen Bandmitgliedern stehen die Zeichen auf Veränderung. Was neu ist und was sich bewährt hat – kommt und seht selbst.

Fr., 7. 10., Literatur: »Pique Dame« von Alexander Puschkin
Das Glücksspiel-Double: Nach Dostojewskis »Spieler« zeigen wir in einer szenischen Lesung »Pique Dame« von Alexander Puschkin. In der humorvollen und grotesken Erzählung geht es um einen jungen Mann, der beim Glücksspiel nicht nur all sein Geld verliert, sondern darüber hinaus auch seinen Verstand.

Sa., 8. 10., Show: Brokeback Mountain + Queerparty
Beim Schafe hüten auf dem »Brokeback Mountain« entdecken die Cowboys Jack und Ennis ihre lebenslange Liebe füreinander. Fünfzig Jahre später erzählen die Schauspielerin Tilla Kratochwil und die Musikerin Masha Qrella die Geschichte auf ihre eigene Art neu. Ein musikalisch-spielerischer Abend über zwei tragische Rebellen der Liebe mit anschließender Queer-Party.

Fr., 21. 10. 2011 Literatur: Quiz bis Guantanamo
50 bis 200 Lügen an einem Tag zählen die Statistikinstitute pro Person. Heute Abend sagen wir mal nur die Wahrheit. Auf die Spur kommen wir ihr mit modernen Verhörmethoden und Musikbeispielen. Es wird ein heiterer Abend, denn Ehrlichkeit macht Spaß! Höhepunkt des Abends sind Originaltexte aus den Prozessen der Guantanamohäftlinge – wirklich!

Sa., 22. 10. 2011 Literatur: Faust. Der Tragödie dritter Teil.
Schauspieler Sebastian Reck fügt am großen Magdeburger Faustwochenende der goetheschen Menschheitsparabel einen weiteren Teil hinzu. Er liest aus »Faust. Der Tragödie dritter Teil«, einem satirischen Theaterstück, das sich kritisch-parodierend mit der Originalvorlage auseinandersetzt und den großen, alten Nestor deutscher Legendenbildung als hasenfüßigen Zögerling bloßstellt.

Fr., 28. 10. 2011 Aktion: »Woyzeck« – Gastspiel der Theatergruppe LUKAST
Die Magdeburger Theatergruppe LUKAST besteht aus jungen Menschen, die sich zusammengeschlossen haben, um heutiges, lebendiges Theater zu machen. Im Foyer zeigen sie ihre Interpretation von Georg Büchners »Woyzeck«.

Offenes Haus: AG Literatur
Neueinsteiger willkommen! Eintritt frei!

Beim ersten Treffen der Spielzeit am Di., 4. 10., unterhalten wir uns über »Zähne zeigen« von Zadie Smith, eine Schilderung dreier verwickelter Familiengeschichten im multikulturellen London. Thema unseres Treffens am Di., 18. 10., ist Fjodor M. Dostojewskijs »Der Spieler«, der im Oktober im Studio Premiere hat. Mit Andreas Guglielmetti, Dag Kemser, Holger Radke und Sebastian Reck

 

Magdeburg, Theater Magdeburg, Spielzeitstart 2011-2011, 30.09.2011

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Theater Magdeburg

Spielzeitstart 2011-2011

Samstag,17.09.2011 19.30 Uhr im Opernhaus
Gioacchino Rossini
Aschenputtel (La cenerentola)
Musikalische Leitung: Michael Balke
Regie: Anette Leistenschneider

 

Freitag, 30. 09. 2011
19.30 Uhr im Schauspielhaus
Johann Wolfgang von Goethe
Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Regie: Martin Nimz

 

Endlich ist es soweit, zu unserem Spielzeitauftakt 2011/12 möchte ich Sie ganz herzlich ins Theater Magdeburg einladen. Anette Leistenschneider inszeniert die Eröffnungspremiere am 17. September 2011. Freuen Sie sich – erstmals in Magdeburg – auf Gioacchino Rossinis turbulente Oper »Aschenputtel – La Cenerentola« unter der musikalischen Leitung unseres neuen 1. Kapellmeisters Michael Balke. In der Titelrolle erleben Sie Susanne Drexl.

Weitere Vorstellungen: Sa., 24. 09., 19.30 Uhr, So., 16. 10. + 30.10., 16 Uhr, Sa., 26. 11., 19.30 Uhr

Das Schauspiel knüpft mit seiner ersten Premiere an die vergangene Spielzeit an und präsentiert am 30. September Johann Wolfgang von Goethes »Faust. Der Tragödie zweiter Teil«.

Wie bei »Faust I« führt Martin Nimz Regie – Jonas Hien ist als Faust und Axel Strothmann als Mephisto zu erleben.

Weitere Vorstellungen: Sa., 1. 10., Sa., 22. 10. (Sa., 21. 10. – Faust I), Mi., 2. 11., Sa., 12. 11., jeweils 19.30 Uhr

Wir freuen uns, Sie zur Premiere oder zu einer der späteren Vorstellungen begrüßen zu dürfen! Ihre Rezensionskarte und, sofern gewünscht, eine ermäßigte Begleitkarte reservieren Sie bitte unter Tel. 0391/ 540 6405 oder per E-Mail an kathrin.singer@theater.magdeburg.de.

Magdeburg, Theater Magdeburg, Benefizveranstaltung für die Opfer der Katastrophe in Japan am 3.4.2011

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Presseinformation

Theater Magdeburg

 Benefizveranstaltung für die Opfer der Katastrophe in Japan am 3.4.2011

Das Theater Magdeburg hat zahlreiche, auch persönliche Kontakte nach Japan: Japanische Musikerinnen und Musiker spielen in der Magdeburgischen Philharmonie, das Schauspiel beherbergte vor kurzem ein anregendes Theatergastspiel aus Osaka und GMD Kimbo Ishii-Eto, der aus Taiwan stammt, hat lange Zeit in Japan gearbeitet. Aber nicht nur deshalb gehen uns die furchtbaren Nachrichten über die Natur- und Technikkatastrophe in Japan etwas an. Das Theater Magdeburg nimmt sich das Motto Erich Kästners zu Herzen: »Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es« – und veranstaltet am 3. April 2011 um 11 Uhr im Schauspielhaus eine Benefizveranstaltung für die Opfer der Katastrophe in Japan mit Künstlern aus verschiedenen Sparten. Unter der Leitung von GMD Kimbo Ishii-Eto erklingt Musik aus mehreren Jahrhunderten und Kontinenten – von Deutschland bis Japan -, die mit literarischen Texten über menschliche, natürliche und atomare Tragödien verbunden wird.
Der Eintritt ist frei. Platzkarten erhalten Sie an den Theaterkassen. Um Spenden wird gebeten. Der Erlös des Literarischen Konzertes kommt der Japan-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes zugute.

Benefizveranstaltung für die Opfer der Katastrophe in Japan
am 3. April um 11 Uhr im Schauspielhaus

Magdeburg, Theater Magdeburg, La Traviata 1.4.2011

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Presseinformation

Theater Magdeburg

La Traviata

Giuseppe Verdi

Fr, 01.04.2011 19:30Dauer: 2:45 Std.

Oper in vier Akten
Libretto von Francesco Maria Piave
In italienischer Sprache mit deutschen ÜbertitelnFrei wie ein Vogel ging die lebensfrohe Pariserin Violetta Valéry bisher ihren Leidenschaften nach, liebte heute mal den und morgen schon einen anderen. In Alfredo Germont hat sie nun endlich den Mann gefunden, mit dem sie sesshaft werden möchte. Doch Alfredo stammt aus einer angesehenen Familie, und Violetta ist eine Kurtisane. Da ist es nur zu verständlich, dass sich Alfredos Vater Sorgen um die Reputation seines Sohnes macht und damit das junge Liebespaar in tiefes Unglück stürzt …

Mit »La Traviata« schrieb Giuseppe Verdi zusammen mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas’ Drama »La Dame aux camélias« (»Die Kameliendame«) eine der schönsten italienischen Opern, die 1853 bei der Uraufführung zunächst durchfiel. Wurde hier doch mit der Kurtisane Violetta eine von der Gesellschaft geächtete Person ins Zentrum des Geschehens gestellt – für die damalige Zeit eine unerhörte Neuerung! Heute gehört »La Traviata« zu den meistgespielten Opern überhaupt, auch dank des berühmten Trinkliedes »Libiamo, ne lieti calici«. Am Magdeburger Opernhaus setzt der britische Opernspezialist Stephen Lawless das Werk in Szene, der bereits mit großem Erfolg an so renommierten Häusern wie der New Yorker Metropolitan Opera, der Wiener Staatsoper und dem Londoner Royal Opera House gearbeitet hat.

Musikalische Leitung Michael Lloyd
Regie Stephen Lawless
Bühne Benoît Dugardyn
Kostüme Sue Willmington
Choreografie Lynne Hockney, Olga Ilieva
Dramaturgie Michael Otto