Lübeck, Theater Lübeck, Dr. Katharina Kost-Tolmein wird ab der Spielzeit 2013/14 Operndirektorin, März 2012

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Theater Lübeck

Dr. Katharina Kost-Tolmein wird ab der Spielzeit 2013/14 Operndirektorin des Theater Lübeck

Dr. Katharina Kost-Tolmein wird ab der Spielzeit 2013/14 Operndirektorin des Theater Lübeck. Über diese Personalie hat der Aufsichtsrat der Theater Lübeck gGmbH in seiner letzten Sitzung einstimmig befunden. Der Vertrag wurde bis Ende der Spielzeit 2015/16 geschlossen. Nachdem Opern- und Generalmusikdirektor Roman Brogli-Sacher im Juni 2011 seinen Weggang zum Ende der Spielzeit 2012/13 erklärt hatte, werden die Funktionen des Generalmusikdirektors und des Operndirektors in der Folge auf zwei Personen übertragen. Das Bewerbungsverfahren für die Position des Generalmusikdirektors ab der Saison 2013/14 läuft derzeit.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Theater Lübeck gGmbH, Frank-Thomas Gaulin, sagt:  »Mit Frau Dr. Kost-Tolmein gewinnt das Theater Lübeck eine Führungskraft, die dem Haus durch langjährige, hochqualifizierte Mitarbeit eng verbunden ist und die das Profil des Musiktheaters auf bewährt hohem Niveau weiterführen wird. Wir freuen uns nun darauf, in absehbarer Zeit auch die Position des Generalmusikdirektors ab der übernächsten Spielzeit zu besetzen.«

Dr. Katharina Kost-Tolmein, geboren 1973 in Ludwigshafen am Rhein, studierte Klavier in Karlsruhe und Brüssel sowie Musikwissenschaften und Philosophie in Heidelberg. Erste Engagements führten sie ab 1997 in die Operndramaturgie des Nationaltheaters Mannheim und ans Theater Heidelberg. 2005 promovierte sie mit einer Arbeit über »Das tragico fine auf venezianischen Opernbühnen des späten 18. Jahrhunderts«. 2004 bis 2006 war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute der Deutschen Bank Stiftung. 2005 kam sie als Musikdramaturgin ans Theater Lübeck, wo sie seit der Spielzeit 2007/08 als Leitende Musikdramaturgin und Stellvertreterin des Operndirektors arbeitete und zwischen 2007 und 2011 insbesondere die unter der musikalischen Leitung von Roman Brogli-Sacher in der Inszenierung von Anthony Pilavachi entstandene, mehrfach prämierte Neuproduktion »Der Ring des Nibelungen« im Rahmen des spartenübergreifenden Projektes »Wagner-trifft-Mann«. dramaturgisch betreute.

Lübeck, Theater Lübeck, Spielplan 27.03. bis 11.03.2012

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Theater Lübeck

Spielplan 27.03. bis 11.03.2012

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DOPPELABEND Der Ring des Polykrates/Das geheime Königreich

Heitere Oper in einem Akt von Erich Wolfgang Korngold/
Märchenoper in einem Akt von Ernst K?enek. Lübecker Erstaufführung
Koproduktion des Theater Lübeck mit dem »Festival della Valle d’Itria« in Martina Franca (Apulien)
Premiere Freitag, 02. März 2012, 19.30 Uhr, Großes Haus
Zwei Opern aus dem frühen 20. Jahrhundert, denen ein ausgesprochen positiver, lebensbejahender Geist innewohnt, verbinden sich zu dem Opernabend, der am 02. März 2012 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theater Lübeck Premiere hat. Beide stammen aus den jüngeren, unbeschwerten Jahren ihrer Komponisten, denen außer ihrer Wiener Herkunft die spätere Emigration in die USA sowie ein 1933 im nationalsozialistischen Deutschen Reich auferlegtes Aufführungsverbot gemeinsam ist, das ihre weitere Rezeptionsgeschichte empfindlich beeinflusst hat. Ernst K?enek selbst beschrieb
seinen Einakter »Das geheime Königreich« aus dem Jahr 1928 als ein »Märchen, welches das einfache Leben verherrlicht, die Hingabe an die Natur, die Freude an den kleinen Dingen und den Verzicht auf Ehrgeiz, Ruhm und Glanz. […] Musikalisch gesehen […] schwelgte ich in einem süßlich romantischen, eher vorwagnerschen Stil, ein wenig ›atonal‹ gewürzt, Schubert nahekommend, dem Ideal meiner ›mittleren‹ Phase.« Erzählt wird die Geschichte eines Konfliktes zwischen dem König, der Königin, dem Narren und zwei Rebellen, die den Zweifel des Königs an seiner eigenen Legitimität für ihre Zwecke zu benutzen suchen.
Erich Wolfgang Korngolds Spieloper »Der Ring des Polykrates«, Werk des 19-jährigen Wunderkind- Komponisten von 1916, entfaltet eine im ausgehenden 18. Jahrhundert angesiedelte, heitere Handlung: Der Hofmusikdirektor Wilhelm Arndt lebt glücklich mit Frau, Kind und Haus. Sein Freund Peter versucht aus Neid, Unruhe zu stiften, indem er dem vom Schicksal verwöhnten Wilhelm ein »Opfer« auferlegt: Er möge seine Frau Laura nach früheren Lieben fragen. Laura jedoch führt mit ihrer souveränen Reaktion das Stück einem glücklichen Ende entgegen. Ähnlich wie Strauss’ »Rosenkavalier« besticht die Oper musikalisch mit einer Mischung aus üppigen Orchesterfarben, Anspielungen an die Zeit der Handlung und anachronistischen Wiener Walzermotiven. Inhaltlich basiert sie auf einem Lustspiel von Heinrich Teweles, einer komödienhaften Variation auf das von
Herodot überlieferte und von Friedrich Schiller in Erinnerung gebrachte tragische Schicksal des Tyrannen Polykrates, der auf Rat eines Freundes seinen Lieblingsring »opferte«, ohne sich damit jedoch dem neidischen Zorn der Götter entziehen zu können.
Der Abend entsteht als Koproduktion zwischen dem Theater Lübeck und dem renommierten »Festival della Valle d’Itria« in Martina Franca (Apulien), das seit 1975 mit Aufführungen selten gespielter Opern sowie Repertoirestücken in unbekannten Originalversionen internationale Aufmerksamkeit erhält.
In den Hauptpartien stehen Ausrine Stundyte, Zuzana Marková, Anne Ellersiek, Hugo Mallet, Antonio Yang und Gerard Quinn auf der Bühne. Regie führt mit Franco Ripa di Meana einer der führenden italienischen Opernregisseure. Die musikalische Leitung übernimmt als Gast der renommierte österreichische Dirigent Anton Marik.

Musikalische Leitung Anton Marik
Inszenierung Franco Ripa di Meana
Bühne Tiziano Santi
Kostüme Marco Idini
Chor Joseph Feigl

Mit Anne Ellersiek / Ausrine Stundyte, Anne Ellersiek / Monika Reinhard, Therese Fauser, Wioletta Hewbrowska, Zuzsana Marková; Andreas Haller, Hyo Jong Kim, Hugo Mallet, Gerard Quinn, Daniel Szeili, Antonio Yang
Chor des Theater Lübeck
Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Premiere Freitag, 02. März, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen Sonntag, 11. März, 16.00 Uhr; Freitag, 30. März, 19.30 Uhr; Donnerstag, 05. April, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus

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»Puccini-Zyklus« am Theater Lübeck:
Langes Wochenende mit »Madama Butterfly«, »Turandot« und »Tosca«

Vom 23. bis 25. März sowie vom 25. bis 27. Mai 2012 (Pfingsten) sind drei beliebte Puccini-Opern zu erleben – Ausrine Stundyte gibt Rollendebüt als Tosca

Mit »Madama Butterfly«, »Turandot« und »Tosca« widmet sich der »Puccini-Zyklus« am
Theater Lübeck vom 23. bis 25. März 2012 sowie vom 25. bis 27. Mai (Pfingsten) drei
Meisterwerken des neben Verdi beliebtesten italienischen Opernkomponisten, in denen die
ganze Bandbreite seines musikdramatischen Genies zu Tag tritt. Das Theater Lübeck bietet im Rahmen des »Puccini-Zyklus«attraktive Rabatte: Wer ein Wochenende mit zwei
Vorstellungsbesuchen bucht, erhält ca. 15% Rabatt auf den Einzelkartenkauf, bei Buchung
von allen drei Produktionen sogar rund 20% Rabatt (gilt für die Platzgruppen I bis IV). Die
Rabatte sind ausschließlich an der Theaterkasse erhältlich oder telefonisch unter  451/399
600. Einzelkarten (von 8 – 43 Euro) sind darüber hinaus auch im Online-Kartenshop unter
www.theaterluebeck.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

»Tosca« aus dem Jahr 1900 malt unter dem Einfluss des italienischen  Opernnaturalismus, des Verismo, mit starken Farben und dicken Strichen das Bild von der ebenso selbstbewussten wie eifersüchtigen Primadonna, die im Rom des Jahres 1800 anhand ihrer Liebe zum revolutionär gesinnten Maler Cavaradossi über sich hinaus wächst und den intriganten, royalistischen Widersacher Scarpia grausam ermordet – ohne damit allerdings ihren Geliebten retten zu können. Jakob Peters-Messer hat in seiner umjubelten Inszenierung die Konflikte zwischen den Personen facettenreich herausgearbeitet und in unvergessliche Bilder gefasst, die nun noch einmal in Lübeck zu erleben sind. Zwischen Gerard Quinn als Baron Scarpia und Mario Diaz als Maler Cavaradossi agiert erstmals Ausrine Stundyte als Sängerin Floria Tosca.

In »Madama Butterfly« steht die anrührende Figur der jungen Geisha Cio-Cio-San im
Zentrum des Geschehens, die sich aus Liebe zum amerikanischen Leutnant Pinkerton aus ihrer traditionellen japanischen Gesellschaft herauswagt, um am Ende bitter in ihren Hoffnungen enttäuscht und gar noch ihres Kindes beraubt zu werden. Mit zitierten und nachempfundenen japanischen Melodien und neuartig exotischen Klangfarben erschuf Puccini in seiner 1904 uraufgeführten Oper ein quasi authentisches Opernjapan. Jürgen Pöckels Inszenierung wurde seit ihrer Premiere für ihren sensiblen Umgang mit der an originalen Elementen reichen Atmosphäre der Oper enthusiastisch gefeiert. Erneut ist Ausrine Stundyte als Butterfly zu erleben, an ihrer Seite Mario Diaz. Die Partie des amerikanischen Konsuls Sharpless übernimmt Antonio Yang.

»Turandot« schließlich führt in eine chinesische Märchenwelt, in der die Prinzessin Turandot ihren Männerhass durch das Vorbild der liebenden Liù überwindet, nachdem sie zuvor ganze Heerscharen von Bewerbern mit ihren unlösbaren Rätselaufgaben in den Tod geschickt hat.
Puccini starb 1924 vor der Vollendung dieser Oper, in der noch einmal alle seine Stärken, von der Charakterisierung der aufopferungsvollen Liù bis zu den großen repräsentativen Chören, einen Höhepunkt erleben. Aufgeführt wird sie in Lübeck mit dem von Franco Alfano nach Originalskizzen ergänzten Schluss. Wolfgang Quetes Inszenierung nimmt durch ihre Opulenz sowie ihren Witz gleichermaßen in ihren Bann. In der Partie der Turandot steht Rebecca Teem, die gefeierte Lübecker Brünnhilde, auf der Bühne. Den erfolgreichen Bewerber Calaf verkörpert Mario Zhang.

Termine:

»Madama Butterfly«: Freitag, 23. März und Freitag, 25. Mai 2012, jeweils um 19.30 Uhr
»Turandot«: Samstag, 24.März und Samstag, 26. Mai 2012, jeweils um 19.30 Uhr;
»Tosca«: Sonntag, 25. März, und Sonntag, 27. Mai, jeweils um 18.00 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus

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Theater Lübeck feiert den Weltfrauentag am 08. März mit einer
Kartenaktion bei »Wie es euch gefällt«

Zum Weltfrauentag am Donnerstag, den 08. März, trägt das Theater Lübeck eine spezielle Aktion bei: Jede Frau, die zwei oder mehr Eintrittskarten für die Vorstellung von »Wie es euch gefällt« am 08. März in den Kammerspielen kauft, erhält ihre eigene Karte gratis. Vorstellungsbeginn ist 20.00 Uhr. Karten können ab sofort an der Tageskasse oder an der Abendkasse erworben werden – die Aktion gilt solange der Kartenvorrat reicht.

Zum Stück: In der reglementierten und kalten Welt Herzog Fredericks lässt es sich  schlecht leben. Er hat den Thron seines Bruders an sich gerissen und regiert sein Land  mit harter Hand. Feinere Gemüter haben hier wenig zu sagen – man spricht im Flüsterton,  och das Leben verführt zu Poesie und Lebenslust! Auch die Tochter des  vertriebenen Herzogs, Rosalind, wird des Landes verwiesen. Zusammen mit ihrer  Cousine Celia folgt sie ihrem Vater in die Verbannung in den Ardenner Wald. Ein junger  Mann, Orlando, der von seinem Bruder um sein Erbteil gebracht wurde, hat das Herz  Rosalinds gewonnen, das ihn jetzt in die Ferne zieht. Eine bunt gemischte Gruppe macht  sich auf den Weg in die Freiheit.
Rosalind, als junger Mann verkleidet, wird im Exil zum Fixpunkt der Liebe. Sie verführt und
verzaubert, sie verdreht allen die Köpfe und lässt die Absurdität, Schönheit und bisweilen
Brutalität der Liebe aufscheinen. Der Wald wird zum Ort der Anarchie und der Verwandlung, wo Masken weniger verstecken als tiefe Begierden enthüllen – Masken, die ihren Träger verwandeln und befreien. So wird aus Flirts tiefe Erotik, aus Zynismus wird Witz, aus Trauer pures Lebensglück.

Diese meisterliche Komödie Shakespeares erzeugt einen Sog, dem man sich schwer entziehen kann – in Patrick Schlössers Regie, dessen »Sommernachtstraum« in der Spielzeit 2009/10 das Publikum verzauberte, wird sie zu einem Plädoyer für die Lust am Neubeginn, die Lust am Abstreifen alter Hüte, die Notwendigkeit zu spielen und spielend der Welt zu begegnen.

Inszenierung Patrick Schlösser Ausstattung Katja Wetzel Musik Wolfgang Siuda

Mit Astrid Färber, Lisa Charlotte Friederich, Susanne Höhne; Jochen Drechsler, Peter
Grünig, Henning Sembritzki, Sven Simon, Götz van Ooyen, Will Workman

Termin Donnerstag, 08. März, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Kammerspiele

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Zum letzten Mal: »Joseph und seine Brüder«

Bühnenfassung von Johann von Düffel n ach dem Roman von Thomas Mann
Freitag, 09. März 2012, 19.00 Uhr, Großes Haus

John von Düffels poetische und humorvolle Textfassung »Joseph und seine Brüder« erzählt Thomas Manns Tetralogie als packendes Drama in drei Teilen. Josephs Werdegang vom einfachen Hirten zum neoliberalen Wirtschaftsminister am Hof des Pharao wird in der Regie von Andreas Nathusius (»Nathan der Weise«, »Verbrennungen«) zum Sinnbild des werdenden Individuums, das zwar ans Ziel gelangt, doch ohne Segen bleibt. Und das trotz allen Erfolgs vereinsamt. Diese erfolgreiche Inszenierung ist nur noch einmal, und zwar am Freitag, 09. März um 19.00 Uhr im Großen Haus zu sehen.
Eintrittskarten sind an der Theaterkasse und allen übrigen Verkaufsstellen in allen
Platzgruppen erhältlich.

Termin Freitag, 09. März, 19.00Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus

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GASTSPIEL ALFONS: »Wiedersehen macht Freude«

Comedy, Kabarett und anrührende Momente
Mittwoch, 29. Februar 2012, 20.00 Uhr, Kammerspiele

Alfons, der Kultreporter der ARD erklimmt zusammen mit seinem Puschelmikro erneut die Bühne – mit seinem bisher persönlichsten Programm. Brandneu, saukomisch und herzerwärmend.
Alfons erzählt von seiner Jugend in Frankreich und wie er das wurde, was er heute ist: ein französischer Reporter in Deutschland mit seiner ganz eigenen Sicht der Welt.
Alles begann mit drei guten Freunden aus Paris. Darunter: Alfons. Die Drei machten alles zusammen, was man als Kind in Frankreich so macht: Fußball spielen, Musik hören und bei Generalstreiks mitmachen. Sie waren die dicksten Freunde. Bis vor 20 Jahren das Leben dafür sorgte, dass sie auseinander gehen mussten. Da hatten sie die entscheidende Idee: Wir machen einen Termin. Heute, in genau 20 Jahren sehen wir uns hier wieder. Gleicher Ort, gleiche Zeit.
Nun sind die 20 Jahre um und Alfons ist pünktlich zum Termin erschienen – obwohl er Franzose ist.
Natürlich hat er auch seine besten Filme mitgebracht, um seinen Kumpels zu zeigen, was er in Deutschland macht. Oder erklären Sie mal einem Franzosen, dass Alfons bei der Weltmeisterschaft im Aufsitzrasenmäherrennsport oder bei einer FKK-Wanderung dabei war. Oder dass Alfons bei einer Straßenumfrage einen Passanten gefragt hat: »Finden Sie es in Ordnung, dass sich ihre Frau emanzipiert, solange immer rechtzeitig des Essen auf dem Tisch steht?«
Was ist in den letzten 20 Jahren alles passiert? Viele Kindheitserinnerungen – gute und weniger gute – gehen Alfons durch den Kopf, während er auf seine Freunde wartet. Doch, wo bleiben die beiden eigentlich? Werden sie überhaupt erscheinen?

Alfons neues Programm ist eine warmherzige Mischung aus Theaterabend, Comedy und seinen besten Filmen. Ein Abend mit guter Unterhaltung und vor allem: mit Alfons.

Termin Mittwoch, 29. Februar, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Kammerspiele

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GASTSPIEL Axel Prahl & Das Inselorchester: »BLICK AUFS MEHR«

Prahl singt Prahl. Er singt, was aus der eigenen Feder und dem eigenen Erleben entsprungen ist – mit
Blick aufs Mehr.
Donnerstag, 01. März 2012, 19.30 Uhr, Großes Haus

Wenn Axel Prahl – der medial Traumquoten erzielt und von der Kritik wie vom Boulevard Traumnoten bekommt – nun zur Gitarre und zum Mikrophon greift, hat dies nichts mit dem Wunsch nach öffentlicher Abrundung einer, seiner Karrieren zu tun: Es ist einzig einem bislang leider sträflich vernachlässigtem Bestandteil des eigenen Lebensentwurfes geschuldet. Den – mentalen – Durchbruch beeinflusst hat wohl ein spontaner Auftritt 2008 mit seinem Freund Andreas Dresen vor 3500 Menschen in der Berliner Columbiahalle. Es war ein Tribut-Konzert für Gundermann. Prahl sang dessen »Vater«- Song (eine deutsche Nachdichtung eines Tory Amos Klassikers), und zwar so, dass es in der überfüllten Halle plötzlich ganz still und danach sehr laut wurde.

Nun ist es also so weit. Axel Prahl bringt, 51-jährig, sein erstes Album heraus. Doch er singt nicht irgendwas! Er interpretiert nicht Brel neu oder Brecht anders, singt keinen Swing oder Schlager der zwanziger Jahre, nicht Rio Reiser, den er sehr schätzt, oder Hans Albers, nein, …mit drei Worten gesagt: Prahl singt Prahl. Er singt, was aus der eigenen Feder und dem eigenen Erleben entsprungen ist – mit Blick aufs Mehr.
Seine Band ist ein kleines handverlesenes Orchester von Musikern, die in der deutschen Rock-, Jazz- und Klassikszene klangvolle Namen und eine Menge Erfahrung einzubringen haben. Allen voran Danny Dziuk als Arrangeur und Produzent, der das Ansehen von Stoppok (längst, mit einigen Klassikern) und jenes von Annett Louisan (unlängst, mit ihrem aktuellen Album) befördert hat.

Termin Donnerstag, 01. März, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus

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GASTSPIEL American Drama Group: »Much Ado About Nothing«
(»Viel Lärm um nichts«)

Komödie von William Shakespeare. In englischer Sprache
Dienstag, 06. März 2012, 16.00 + 19.30 Uhr, Kammerspiele

»Viel Lärm um Nichts« ist vielleicht Shakespeares vollkommenste Erkundung der Liebe.
Drangsal und Qualen von vier Verliebten und ihrer Freunde und Feinde zeigen uns die Liebe sowohl in all ihren absurden und großartigen, als auch in all ihren tragischen und törichten Facetten. Die Liebe macht uns alle zum Narren, das war immer so und wird immer so bleiben.

Termin Dienstag; 06. März, 16.00 + 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Kammerspiele

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Jugend in Lübeck

Schülerkonzert unter der Schirmherrschaft von GMD Roman Brogli-Sacher
Dienstag, 06. März 2012, 18.00 Uhr, Musik- und Kongreßhalle

Unmittelbar vor der Landesausscheidung von »Jugend musiziert« sind die regionalen Teilnehmer des Wettbewerbs eingeladen, Ausschnitte ihres Programms unter Konzertbedingungen aufzuführen. Die besten Nachwuchsmusiker der Region halten einen
bunten und abwechslungsreichen Einblick in die Talentschmiede Lübeck bereit. Diese Initiative des Orchesterfreunde-Vereins fand im Vorjahr auf Anhieb bei den jungen Musici und dem Publikum so großen Anklang, daß das Konzert nun auch 2012 stattfindet – und wieder bei freiem Eintritt.

Mit freundlicher Unterstützung des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck und der Musik- und Kongreßhalle GmbH

Solisten Schüler aus der Region Lübeck/Teilnehmer des Landesausscheids des
Wettbewerbs »Jugend musiziert«
Moderator Axel Bruch
Veranstalter Orchesterfreunde Lübeck e. V.

Termin Dienstag, 06. März, 18.00 Uhr, Musik- und Kongreßhalle, Konzertsaal

Lübeck, Theater Lübeck, SPIELPLAN 06. bis 19. Februar 2012

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Theater Lübeck

SPIELPLAN 06. bis 19. Februar 2012

Di. 07.02.
10.30 Junges Studio GASTSPIEL Biss der Vorhang fällt. Wir bauen eine Oper
Ein Mitmachstück der Taschenoper Lübeck mit Musik von Heinrich Marschner
für Jugendliche ab 12 Jahren

20.00 Kammerspiele GASTSPIEL – NIEDERDEUTSCHE BÜHNE
Premiere: De rode Ünnerrock
Hermann Bossdorf

20.00 Junges Studio SONDERVERANSTALTUNG
Rotes Sofa Extra: Zwischen Kind und Karriere
Ein Gespräch zur Produktion »Yerma« von Federico García Lorca

Mi. 08.02.
19.30 Großes Haus WIEDERAUFNAHME Anatevka
Musical von Jerry Bock

20.00 Junges Studio Clyde und Bonnie
Von Holger Schober

Do. 09.02.
11.00 Kammerspiele SCHULVORSTELLUNG Wiederaufnahme Wie es euch gefällt
Komödie von William Shakespeare

18.00 Großes Haus La Traviata
Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi

20.00 Kammerspiele

20.00 Junges Studio
THEATERTAG Wie es euch gefällt
Komödie von William Shakespeare
Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Soloabend nach dem Buch von Anne Frank
10,– Euro auf
allen Plätzen

20.00 Sternschnuppe,
Fleischhauerstraße
Actor’s Studio:Prima Vista Social Club
Wortgewimmel unterm Sternenhimmel. Mit Jörn Kolpe

Fr. 10.02.
10.30 Junges Studio SCHULVORSTELLUNG Das Tagebuch der Anne Frank
Ein Soloabend nach dem Buch von Anne Frank

19.00 Großes Haus Wagner-trifft-Mann Joseph und seine Brüder
Bühnenfassung von John von Düffel nach dem Roman von Thomas Mann

20.00 Kammerspiele Yerma
Tragisches Gedicht von Federico García Lorca

Sa. 11.02.
19.00 Großes Haus ZUM LETZTEN MAL Der Rosenkavalier
Komödie für Musik in drei Aufzügen von Richard Strauss

20.00 Kammerspiele Alles über meine Mutter
Ein Stück von Samuel Adamson. Nach dem gleichnamigen Film von Pedro Almodóvar

20.00 Junges Studio Warten auf Godot
Schauspiel von Samuel Beckett

So. 12.02.
11.00 Großes Haus 2. Kinder-, Jugend- und Familienkonzert Hokus, Pokus, Fidelei
Für Zauberlehrlinge ab 8 Jahren

18.00 Großes Haus Die lustige Witwe
Operette in drei Akten von Franz Lehár

18.30 Kammerspiele Johnny Cash: Die Reise des Orpheus (Arbeitstitel)
Uraufführung der Fassung für das Theater Lübeck von Michael Wallner

18.30 Junges Studio Warten auf Godot
Schauspiel von Samuel Beckett

Di. 14.02.
20.00 Junges Studio Bartsch, Kindermörder
Von Oliver Reese.
Eine Selbstdarstellung mit Texten aus den Briefen Jürgen Bartschs an Paul Moor
(Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung)

Do. 16.02.
10.00 Junges Studio GASTSPIEL Biss der Vorhang fällt. Wir bauen eine Oper.
Ein Mitmachstück der Taschenoper Lübeck für Menschen ab 12. Jahren

19.30 Großes Haus SONDERVERANSTALTUNG
Der Science Slam im Theater Lübeck Vol. 1
Im Rahmen von »Lübeck – Stadt der Wissenschaft 2012« präsentiert das Theater
Lübeck in Kooperation mit Slam A Rama den ersten Lübecker Science Slam.

Fr. 17.02.
19.30 Großes Haus Doppelabend: La vida breve/Cavalleria rusticana
Drama lirico in zwei Akten und vier Bildern von Manuel de Falla/
Melodramma in einem Aufzug von Pietro Mascagni

Sa. 18.02.
16.00 Junges Studio Der Vampir
Familienoper nach Heinrich Marschner für Menschen ab 12 Jahren
Eine Kooperation mit der Taschenoper Lübeck

19.30 Großes Haus My Fair Lady
Musical von Frederick Loewe. Text von Alan Jay Lerner nach dem Schauspiel
»Pygmalion« von George Bernhard Shaw

20.00 Kammerspiele Johnny Cash: Die Reise des Orpheus (Arbeitstitel)
Uraufführung der Fassung für das Theater Lübeck von Michael Wallner

So. 19.02.
10.00 MuK EINFÜHRUNG 6. Sinfoniekonzert

11.00 MuK 6. Sinfoniekonzert Stradivari. Uraufführung. Russische Seele.
Werke von Alexander Borodin und Peter Tschaikowsky

16.00 Junges Studio Der Vampir
Familienoper nach Heinrich Marschner für Menschen ab 12 Jahren
Eine Kooperation mit der Taschenoper Lübeck

18.00 Großes Haus Edith Piaf
Von Pit Holzwarth. Ein außergewöhnlicher Abend über ein außergewöhnliches Leben

18.30 Kammerspiele Tartuffe
Komödie von Molière

Lübeck, Theater Lübeck, Spielplan 01. bis 15. Januar 2012

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Theater Lübeck

 Spielplan 01. bis 15. Januar 2012

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SONDERKONZERT Neujahrskonzert Beethoven 9. Sinfonie
Sonntag, 01. Januar 2012, 18.00 Uhr, Musik- und Kongreßhalle

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Ein großer Auftakt zu einem ereignisreichen neuen Jahr 2012, das ist mit Beethovens 9. Sinfonie in d-Moll op. 125 garantiert. Sein sinfonisches Opus magnum erklingt im Rahmen des Neujahrkonzertes am ersten Tag des Jahres um 18 Uhr in der Musik- und Kongreßhalle Lübeck. GMD Roman Brogli-Sacher leitet das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck, es singt ein großer Chor, zusammengesetzt aus Sängern des Chores des Theater Lübeck, der Lübecker Singakademie e.V. sowie der St. Lorenz-Kantorei Travemünde. Das Soloquartett übernehmen zwei junge Sänger des Opernelitestudios – Anne Preuß und HyoJong Kim – sowie Veronika Waldner und Andreas Haller.
Beethoven hat mit seiner Chorsymphonie Grenzen überschritten: Lange hat er gezögert, ob er den Finalsatz seiner 9. Sinfonie rein instrumental belassen oder durch den Ausdrucksbereich des Vokalen erweitern sollte. Schließlich kombinierte er seine kompositorischen Ideen, indem er die lange geplante Vertonung von Schillers »Ode an die Freude« in die Satzstruktur seiner neuen Sinfonie einband. Seine Grenzüberschreitung ist jedoch keine Verlegenheitslösung, sondern konsequente Progression, denn Soloquartett und Chor treten erst dann hinzu, wenn das musikalische Geschehen nach instrumentaler Logik längst im Gange ist. Der hymnische Charakter der Melodie »Freude, schöner Götterfunken« wächst organisch aus dem musikalischen Fluss heraus, der Schiller‘sche Appell an Brüderlichkeit und Humanität erhält damit eine wohl unerreichte Eindringlichkeit.

Die idealisierten Erwartungen der Französischen Revolution, die sich in den Versen widerspiegeln, haben ihre europäische Dimension bis heute nicht verloren: Seit 1985 ist das Chorfinal offizielle Hymne der Europäischen Gemeinschaft. Beethoven, dem Europäer, gilt es auch am Neujahrstag zuzuhören.

Dirigent Roman Brogli-Sacher
Mit Anne Preuß, Sopran; Veronika Waldner, Mezzosopran; Hyo Jong Kim, Tenor; Andreas Haller, Bass
Chor der Singakademie Lübeck e.V., Chor der St. Lorenz-Kantorei Travemünde, Chor Theater Lübeck, Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Termin Sonntag, 01. Januar, 18.00 Uhr
Veranstaltungsort Musik- und Kongreßhalle

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KOSTPROBE Doppelabend: La vida breve/Cavalleria rusticana
Drama lirico in zwei Akten und vier Bildern von Manuel de Falla/Melodramma in einem Aufzug von Pietro Mascagni

Kostprobe am Dienstag, 03. Januar 2012, 18.30 Uhr, Großes Haus

Zehn Tage vor der Premiere haben Opern-Fans die Möglichkeit, sich in der Kostprobe über die Inszenierung und den Stand der Proben zu dem Doppelabend »La vida breve/Cavalleria rusticana« zu informieren. Nach einer kurzen Einführung in das Stück mit Mitwirkenden der Produktion gibt es einen ersten Eindruck in die laufenden Proben. Der Eintritt der
Kostproben ist frei.

Termin Dienstag, 03. Januar, 18.30 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus

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Doppelabend La vida breve/Cavalleria rusticana
Drama lirico in zwei Akten und vier Bildern von Manuel de Falla. Text von Carlos Fernández Shaw in spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Melodramma in einem Aufzug von Pietro Mascagni.
Text von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere Freitag, 13. Januar 2012, 19.30 Uhr, Großes Haus

Die überwältigende Kraft des musikalischen Naturalismus hat unter dem Stichwort »Verismo« in der Oper seit Mascagnis 1890 in Rom uraufgeführtem Einakter »Cavalleria rusticana« Generationen von Zuschauern begeistert. Dieser Doppelabend kombiniert den Prototyp der veristischen Oper mit einer spanischen Variante dieser Musiktheaterform, mit
Manuel de Fallas »La vida breve«. In beiden Stücken entfaltet sich vor dem Auge des Zuschauers rund um eine emotionsgeladene Dreiecksgeschichte ein tragisches Geschehen mit bestürzender Zielstrebigkeit.
Stirbt am Ende von »La vida breve« die junge Salud, nachdem ihr Geliebter Paco die standesgemäße Carmela bei einem großen Hochzeitsfest geheiratet hat, vor Enttäuschung in Gegenwart aller Gäste, so trauern am Schluss der »Cavalleria rusticana« mit Santuzza und Lucia gleich zwei Frauen um den toten Turridu, Opfer der Eifersucht eines betrogenen
Ehemannes. Spanisches Kolorit in »La vida breve« steht der kompromisslosen Leidenschaft des Opern-Siziliens gegenüber, in dem »Cavalleria« spielt.
De Falla verdankte die Anregung zu seiner Oper dem Gedicht seines späteren Librettisten, des erfolgreichen Zarzuela-Autors Carlos Fernández Shaw, das er in einer Zeitung las.

Uraufgeführt wurde sein Werk unter dem Titel »La vie brève« in französischer Übersetzung 1913 in Nizza. Mascagnis Textdichter Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci griffen auf ein italienisches Volksstück Giovanni Vergas zurück, das seinerseits auf einer Novelle desselben Autors basierte.

Musikalische Leitung Roman Brogli-Sacher
Inszenierung Rosetta Cucchi
Bühne Tiziano Santi
Kostüme Claudia Pernigotti
Chor Joseph Feigl
Mit Therese Fauser / Wioletta Hebrowska, Anne Preuß, Monika Reinhard / Rebekka Reister, Ausrine Stundyte, Veronika Waldner; Patrick Busert / Hyo Jong Kim, João Carrera, Fabiano Cordeiro / Dmitry Golovnin, Steffen Kubach / Hyeon-Jun Yeoum, Gerard Quinn, Chor und Extrachor des Theater Lübeck, Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Kostprobe Dienstag, 03. Januar, 18.30 Uhr, Großes Haus, Eintritt frei
Premiere Freitag, 13. Januar, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen Samstag, 21. Januar, 19.30 Uhr; Sonntag, 05. Februar, 16.00 Uhr; Freitag, 17. Februar, 19.30 Uhr; Sonntag, 04. März, 18.00 Uhr; Sonntag, 18. März, 18.00 Uhr; Mittwoch, 04. April, 18.00 Uhr; Freitag, 01. Juni, 19.30 Uhr.

Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus

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Nur noch einmal zu sehen: Der Fall der Götter
Schauspiel nach dem Film »Die Verdammten« von Luchino Visconto

Das Schauspiel »Der Fall der Götter« in der Inszenierung des Schauspieldirektors Pit Holzwarth ist nur noch einmal zu sehen. Am Samstag, 07. Januar 2012 öffnet sich der Vorhang der Kammerspiele für dieses Stück letztmalig. Karten sind noch in allen Platzgruppen an der Theaterkasse erhältlich.

Termin Samstag, 07. Januar, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Kammerspiele

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Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Hänsel und Gretel
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck. Text von Adelheid Wette Für Generationen von Kindern war und ist Humperdincks »Hänsel und Gretel« das erste, unvergessliche Opernerlebnis. Die Geschichte der beiden Besenbinderkinder, die – von der Mutter aus dem Haus gejagt – angstvoll durch den Wald irren, bis sie zu einem verlockenden Hexenhaus kommen, um dort erst recht in Gefahr zu geraten, hat die Schwester des Komponisten, Adelheid Wette, frei nach Grimms Märchen in Verse gebracht. Humperdinck,  als Komponist stilistisch Wagner nahestehend, erfand für die Märchenbilder berückende Musik vom »Abendsegen« über Sandmännchens und Taumännchens Gesang bis hin zur
furchteinflößenden Hexe, die Kinder wie Erwachsene seit ihrer Entstehung in ihren Bann zieht. Das Theater Lübeck zeigt dieses Märchenspiel am Sonntag, 08. Januar um 16.00 Uhr letztmalig in dieser Spielzeit im Großen Haus.

Termin Sonntag, 08. Januar, 16.00 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus

Lübeck, Theater LÜbeck, Theaterkalender für 2012, Oktober 2011

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Theater Lübeck

 Ab sofort erhältlich: Theaterkalender für 2012

Die besten Schauspielplakate der letzten fünf Spielzeiten, fotografiert von Thorsten Wulff Unter dem Motto »Die ganze Stadt ist eine Bühne« ist ein Kalender des Theater Lübeck für 2012 ab sofort an der Theaterkasse erhältlich. Fans und Theaterenthusiasten können sich auf Fotografien von Lübecker Schauspielern in Lübeck freuen. Sie bieten einen ganz neuen und ungewöhnlichen Blick auf die Hansestadt. Für die Motive wurden in Lübeck Orte gesucht, die sowohl einen Bezug zu den Neuproduktionen herstellen, als auch von lokaler Bedeutung sind. So zum Beispiel das Bild zu Pit Holzwarths Inszenierung von »Fall der Götter«, in dem die Mitglieder der fiktiven Familie von Essenbeck zum Festmahl in der
Schiffergesellschaft Platz nahmen, die Frauengruppe von »Yerma«, die sich auf dem Spielplatz in der Glockengießerstraße versammelte, oder die Beatles, die nicht die »Abbey Road« auf dem Zebrastreifen überquerten, sondern die Königstraße beim Heiligen-Geist- Hospital. So wird in leichter Abwandlung des Shakespeare-Zitats aus »Wie es euch gefällt« die ganze Stadt zu einer Bühne. Der Kalender ist für 9,90 Euro an der Theaterkasse des Theater Lübeck erhältlich.

Lübeck, Theater LÜbeck, Spielplan 31.10. bis 13.11.2011

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Theater Lübeck

 Spielplan 31.10. bis 13.11.2011

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3. Sinfoniekonzert Fugen. Phantastisch.
Werke von Johann Sebastian Bach / Luciano Berio, Johann Sebastian Bach /
Arnold Schönberg und Anton Bruckner
Sonntag, 06. November, 11.00 Uhr, und Montag, 07. November 2011, 20.00 Uhr, Musik- und Kongreßhalle
Johann Sebastian Bach (1685-1750) /Luciano Berio (1925-2003) Contrapunctus XIX aus »Die Kunst der Fuge«Johann Sebastian Bach /Arnold Schönberg (1874-1951) Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552Anton Bruckner (1824-1896) Sinfonie Nr. 5 B-Dur

Im 3. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck dreht sich alles um die Fuge – das ist erstaunlich, ist doch die Fuge eine musikalische Form, die eher mit den Tasteninstrumenten wie Orgel oder Klavier in Verbindung steht. Hier ist das  musikalische Bauprinzip der Fuge aber im großen Konzertsaal zu hören, was ein neues und
faszinierendes Hörerlebnis zu werden verspricht. Der Zuhörer lernt in der Fuge ein Thema kennen, verfolgt, wie es – ergänzt vom »Kontrapunkt« – durch alle Stimmen wandert, wobei das traditionelle Verhältnis von Melodie und Begleitung aufgehoben ist: In der Fuge sind alle Stimmen gleichberechtigt, sie verschränken sich in fast meditativer Weise miteinander und sprechen dadurch sowohl den Intellekt als auch die Sinne an.
Anerkannter Meister der Gattung ist Johann Sebastian Bach; seine kontrapunktischen Kompositionen haben bis ins 20. Jahrhundert Aufmerksamkeit auf sich gezogen. So schuf Arnold Schönberg 1928, mitten in der Phase der Entstehung seiner Zwölftontechnik, eine Transkription von Präludium und Fuge BWV 552 Es-Dur aus dem dritten Teil der »ClavierÜbung « für großes Orchester, in der er die für ein Tasteninstrument erdachte Stimmführung mit den reichen Farben des sinfonischen Klangkörpers ausdeutete. Im Jahr 2001 war es der italienische Komponist Luciano Berio, der die berühmte »Kunst der Fuge« aus Bachs Todesjahr 1750 zum Ausgangspunkt eines Gruppenkompositionsprojektes machte, das eine Tournee durch zahlreiche europäische Festivals absolvierte und an dem er selbst mit einem Giuseppe Sinopoli gewidmeten Arrangement des Contrapunctus XIX für 23 Spieler mitwirkte.
Die von Bach selbst unvollendet hinterlassene Fuge schloss er ab, indem er die Stimmen auf den Tonhöhen B-A-C-H in eine Art dissonantes Amen zusammenführte.
Fugentechnik spielte aber auch eine entscheidende Rolle in Anton Bruckners monumentaler Sinfonie Nr. 5, die – 1875 bis 1877 in Zeiten tiefster Depression geschrieben und erst knapp  zwanzig Jahre nach ihrer Entstehung in Abwesenheit des herzkranken Komponisten uraufgeführt – von Bruckner selbst später nicht nur als »phantastische« Sinfonie, sondern
auch als sein »kontrapunktisches Meisterstück« bezeichnet wurde. Der letzte Satz der Sinfonie kombiniert Sonatenform und Fugentechnik und gipfelt in einer Doppelfuge, die thematisch den Bogen zum Kopfsatz zurückschlägt.

Dirigent Roman Brogli-Sacher
Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Termine Sonntag, 06. November, 11.00 Uhr, und Montag, 07. November, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Musik- und Kongreßhalle

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Nichts Was im Leben wichtig ist
Nach dem vielfach prämierten Bestseller von Janne Teller
Premiere Freitag, 04. November 2011, 19.00 Uhr, Junges Studio

»Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.« Mit diesen Worten verlässt Pierre Anthon eines Tages den Unterricht. Seine Mitschüler beschließen, ihrem nihilistischen Klassenkameraden das Gegenteil zu beweisen: In einem alten Sägewerk sammeln sie alles, was für sie Bedeutung hat. Was harmlos beginnt, droht bald zu eskalieren. Eine erschütternde Parabel über Fanatismus und Ideologien und die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Leitung Matthias Kuhlemann Ausstattung Miriam Aksoy, Mitarbeit/Ausstattung Sabine Bauer Musik Sebastian Matz
Mit Nele Altenburg, Gesa Evers, Renée de Graaf, Annika Grill, Finja Grimm, Luna Langanke, Nikola Lyssewski; Jannes Grosenick, Moritz Nuszpl, Lennard Willer

Premiere Freitag, 04. November, 19.00 Uhr
Weitere Vorstellungen Sonntag, 06. November, 16.00 Uhr; Montag, 07. November, 19.00 Uhr; Dienstag, 08. November, 19.00 Uhr.
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Junges Studio

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SONDERVERANSTALTUNG »Actor’s Studio« Prima Vista Social Club
Mit Jörn Kolpe
Dienstag, 08. November 2011, 20.00 Uhr, Blauer Engel, Clemensstraße
Hochkultur trifft Chaostheorie trifft deutsches Reinheitsgebot!

Ihr bringt die Texte. Jörn Kolpe liest sie vor.
Der Winter kommt. Zeit für ein gutes Buch in kuscheliger Atmosphäre. Am Besten
vorgelesen und in netter Gesellschaft.
Pünktlich zur dunklen Jahreszeit startet das Theater Lübeck die etwas andere Kneipentour.
Mit wechselndem Programm, einer großen Kiste Bücher und Überraschungsgästen macht sich Jörn Kolpe als interaktive Vorlesehilfe auf den Weg durch das lübsche Nachtleben.
Die kleine Besonderheit: Das Programm bestimmt das Publikum. Bring Deinen Lieblingstext mit – Egal ob Gedicht oder Groschenheft, Liebesbrief oder Lutherbibel, Belletristik oder Betriebsanleitung. Wir lesen alles. Sogar Bilderbücher. Hauptsache man kann dabei was trinken. Und vielleicht darf das Publikum sogar mitmachen.

Kneipentourdaten Dienstag, 8. November, 20 Uhr, Blauer Engel, Clemensstraße – Großes
Auftaktlesen in der kuscheligen Kulturkneipe. – Waffeln gibt’s auch.
Sonntag, 11. Dezember, 18 Uhr – Prian´s Café, Große Burgstraße – Monty Python meets
Flens vom Fass. – Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. – Mit Krippenspiel!
Neues Jahr, neues Glück: 2012 geht’s weiter! Die genauen Termine stehen noch nicht fest.
Mehr Infos auf www.theaterluebeck.de; www.blauerengel-luebeck.de
Termin Dienstag, 08. November 2011, 20.00 Uhr, Blauer Engel, Clemensstraße; Eintritt frei

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GASTSPIEL Les Misérables
Inszenierung von Peter Joucla nach dem Roman von Victor Hugo
Gastspiel der American Drama Group / Compagnie de Théâtre Tour De Force
in französischer Sprache
Montag, 31. Oktober 2011, 11.00 Uhr, Kammerspiele (Schulvorstellung)

»Die Compagnie de Théatre Tour De Force zeigt die Abenteuer von Jean Valjean, einem ehemaligen Sträfling, von seiner Entlassung aus dem Gefängnis im Jahre 1815 bis zu seinem Tode 1833 in den Armen Cosettes und Marius`. Jedoch kreuzen sich zahlreiche  Schicksale im Laufe dieser Geschichte. Sie erzählen über Leid, Gewalt und Heldenmut, vom Wahnsinn und von der Liebe. Doch die Absicht Victor Hugos bleibt im Kern dieses Dramas eindeutig: Solange nach Gesetz und Sitte eine soziale Verdammnis besteht, die künstlich inmitten der Zivilisation Höllen schafft und das Schicksal, das göttlich ist, mit menschlichem Unheil  mischt, (…) solange es auf Erden Unwissenheit gibt und Elend, werden Bücher wie dieses nicht ohne Wert sein.«
Diese Neuinszenierung der Compagnie de Théâtre Tour De Force stellt dieses Thema auf eine leidenschaftliche und ungeschminkte Art und Weise dar.

Termin Montag, 31. Oktober, 11.00 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Kammerspiele

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GASTSPIEL The Great Gatsby
von Francis Scott Fitzgerald, American Drama Group Europe
Eine Inszenierung von Peter Joucla nach dem gesellschaftskritischen Roman von Francis Scott Fitzgerald aus dem Jahr 1925 in englischer Sprache.
Mittwoch, 02. November 2011, 11.00 (Schulvorstellung) und 20.00 Uhr, Kammerspiele

James Gatz alias Jay Gatsby arbeitet sich vom mittellosen Herumlungerer zum Multimillionär hoch, in der Hoffnung, so seine erste große Liebe Daisy, die aus besserer Familie stammt und inzwischen verheiratet ist, zurück gewinnen zu können. Der Ich- Erzähler der Geschichte ist Nick Carraway (ein Cousin zweiten Grades von Daisy), ein junger Aktienmakler, der in das alte Nachbarhaus von Gatsby einzieht. In dem zynischen Roman »Der große Gatsby« von Francis Scott Fitzgerald geht es um das Streben nach Glück und Erfolg, den amerikanischen Traum und dessen Scheitern.

Termine Mittwoch, 02. November, 11.00 und 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Kammerspiele

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KOSTPROBE My Fair Lady
Musical von Frederick Loewe. Text von Alan Jay Lerner nach dem Schauspiel »Pygmalion« von
George Bernhard Shaw; Premiere 18. November 2011, 19.30 Uhr,
Kostprobe am Mittwoch, 09. November 2011, 18.30 Uhr, Großes Haus

Ein Musical-Klassiker zeigt das Theater Lübeck als Neuproduktion: In der Inszenierung von Jürgen Pöckel, der letzte Spielzeit erfolgreich Jerry Bocks »Anatevka« auf die Bühne brachte, wird nun der Phonetik-Freak Professor Higgins am Blumenmädchen Eliza Doolittle seine vielen Sprachübungen ausprobieren, um sie in seinem Sinne gesellschaftsfähig zu
machen. Steffen Kubach hat Erfahrung in der Rolle des eigenwilligen und eingefleischten Junggesellen aus der Wimpole Street, interpretierte er ihn doch schon in der letzten Produktion von »My Fair Lady« am Theater Lübeck, die in der Spielzeit 2003/04 Premiere feierte. Seinen Kampf gegen den »Rinnsteinjargon« führt er dieses Mal mit Katharina Schutza, die in der Rolle der lernwilligen Eliza in Lübeck gastieren wird. Auch Hannes Gastinger wird mit von der Partie sein: Der renommierte Schauspieler aus Wien wird Elizas Vater, Alfred Doolittle, verkörpern. Die musikalische Leitung des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck liegt in den erfahrenen Händen des Dirigenten Ludwig Pflanz.
Schon 9 Tage vor der Premiere haben Musical-Fans die Möglichkeit, sich in der Kostprobe am Mittwoch, 09. November über die Inszenierung und den Stand der Proben zu informieren.
Nach einer kurzen Einführung in das Stück mit Mitwirkenden der Produktion gibt es einen ersten Eindruck in die laufenden Proben. Der Eintritt der Kostproben ist frei.

Termine Mittwoch, 09. November, 18.30 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus

Lübeck, Theater Lübeck, Kostümabteilung sucht Praktikant/in, Oktober 2011

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Theater Lübeck

Kostümabteilung des Theater Lübeck sucht Praktikant/in

Die Kostümabteilung des Theater Lübeck sucht ab sofort eine/n Praktikant/in. Die Dauer des Praktikums sollte mindestens 4 Monate betragen. Interessenten melden sich bitte bei Frau Sabine Rietman, Tel.-Nr. 0451-7088160.

Lübeck, Theater Lübeck, Spielplan 12. bis 25. September 2011

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Theater Lübeck

Spielplan 12. bis 25. September 2011

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Wagner-trifft-Mann Joseph und seine Brüder

Bühnenfassung von John von Düffel nach dem Roman von Thomas Mann
Premiere Samstag, 17. September 2011, 19.00 Uhr, Großes Haus

Eine Stadt sucht ihren Gott.

Joseph – Inbegriff des Dichters und Träumers – ist der Lieblingssohn Jakobs, den dieser nach langen Jahren vergeblichen Wartens mit seiner Lieblingsfrau Rahel zeugte. Er wächst als Nomade auf und hält sich aufgrund der Bevorzugung seines Vaters für von Gott erwählt. Josephs Anmaßung erregt die Eifersucht und den Zorn der Halbbrüder, welche als Nachkommen Leas zwar älter, aber vom Vater zurückgesetzt sind. Voller Hass werfen sie ihn in einen Brunnen und berichten Jakob von seinem vermeintlichen Tod. Joseph jedoch wird aus dem Brunnen befreit und als Sklave nach Ägypten verkauft.
Sein zweites Leben beginnt: Joseph wird Weltmann, er macht Karriere im Reich des Pharao … Wo liegen die Wurzeln unserer Zivilisation? Wie tief reicht menschliche Überlieferung? Die Kette unserer Vorfahren führt in die menschliche Urzeit, vor die Entstehung der Schrift, noch vor die Urkatastrophen, deren Schockwellen bis heute in Wörtern wie »Sintflut« nachhallen. Auch der moderne Mensch ist mit dieser Urzeit verbunden. Er trägt sie in sich, die Konflikte und Verwerfungen der Vorväter, die sich zu Verhaltensmustern und Charakterzügen unserer individuellen Entwicklung verdichten. Thomas Mann nennt sie das »mythische Erbgut der Völker«. Der Mensch geht in den Spuren seiner Vorfahren, ob er will oder nicht.
Thomas Mann hat die biblische Geschichte zum Zivilisationsdrama erweitert. Er stellt die elementaren Fragen nach der Entstehung unseres Menschenbildes. John von Düffels poetische und humorvolle Textfassung erzählt Thomas Manns Tetralogie als packendes Drama in drei Teilen. Josephs Werdegang vom einfachen Hirten zum neoliberalen Wirtschaftsminister am Hof des Pharao wird in der Regie von Andreas Nathusius (u.a. »Nathan der Weise«, »Verbrennungen«) zum Sinnbild des werdenden Individuums, das zwar ans Ziel gelangt, doch ohne Segen bleibt. Und das trotz allen Erfolgs vereinsamt.

Inszenierung Andreas Nathusius Ausstattung Annette Breuer Mitarbeit Ausstattung Miriam Aksoy Musik Felix Huber

Mit Robert Brandt, Peter Grünig, Patrick Heppt, Andreas Hutzel, Jörn Kolpe, Joseph Reichelt, Henning Sembritzki, Sven Simon, Götz van Ooyen

Kostprobe Montag, 12. September, 18.30 Uhr, Großes Haus, Eintritt frei
Premiere Samstag, 17. September, 19.00 Uhr
Weitere Vorstellungen Sonntag, 25. September, 17.00 Uhr Werkeinführung im Mittelrangfoyer; 18.00 Uhr; Samstag, 01. Oktober, 19.00 Uhr; Samstag, 15. Oktober, 19.00 Uhr

Veranstaltungsort Großes Haus

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Podiumsdiskussion zu »Joseph und seine Brüder«

im Rahmen des Herbst-Kolloquiums der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft
Sonntag, 25. September 2011, 12.00 Uhr, Media-Docks

Mit Darstellern der Produktion, dem Autor John von Düffel, dem stückbegleitenden Dramaturgen Peter Helling, dem Präsidenten der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft Prof. Dr. Hans Wißkirchen sowie weiteren Gästen. Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Tagung »Thomas Mann und das Mittelalter« (23/09-25/09) statt, die einen Blick auf die Spiegelungen des Mittelalters und des mittelalterlichen Lübecks in Thomas Manns Werk bietet.
Veranstalter Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft, www.Thomas-Mann-Gesellschaft.de
Termin Sonntag, 25. September, 12.00 Uhr
Veranstaltungsort Media Docks, Eintritt frei

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Wagner-trifft-Mann

Große Werkeinführung: »Joseph und seine Brüder«
Zur Bühnenfassung von John von Düffel nach dem Roman von Thomas Mann
Sonntag, 25. September 2011, 17.00 Uhr, Mittelrangfoyer, Theater Lübeck

Am Sonntag, 25. September, findet eine große Werkeinführung zu »Joseph und seine Brüder« im Mittelrangfoyer des Theater Lübeck statt. An der Einführung um 17.00 Uhr – eine Stunde vor Beginn der Abendvorstellung von »Joseph und seine Brüder« – nehmen der Produktionsdramaturg Peter Helling und der bekannte Autor John von Düffel, der die Bühnenfassung von Thomas Manns größtem Roman geschrieben hat, teil.

Termin Sonntag, 25. September, 17.00 Uhr
Veranstaltungsort Mittelrangfoyer, Theater Lübeck

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Engel für Dylan (Arbeitstitel)

Ein Liederabend und musikalischer Roadtrip mit der Stimme Amerikas
Uraufführung von Thomas Richhardt
Wiederaufnahme Donnerstag, 22. September 2011, 20.00 Uhr, Kammerspiele

Long Branch (New Jersey), Sommer 2009. In einer regnerischen Nacht wird Bob Dylan von einer jungen Polizistin aufgegriffen und festgenommen. Officer Kristie Buble glaubt nicht, dass es sich bei diesem verdächtig umherstreifenden älteren Herrn wirklich um Bob Dylan handelt. Da er keine Papiere dabei hat, verfrachtet sie ihn in ihren Wagen und versucht, seine wahre Identität herauszufinden. Es beginnt eine poetisch-skurrile Reise durch Bob Dylans Leben und Werk …
Nur die Engel wissen, wer Bob Dylan ist. Wann immer man glaubt, diesen Bob Dylan erfasst zu haben, ist er schon anderswo; wann immer er identifiziert zu sein scheint, ist er schon ein anderer. Kein Star hat sein Publikum so beharrlich vor den Kopf gestoßen wie der »Song and Dance Man« aus Minnesota. Dylans fast 50jährige Bühnenkarriere ist von zahlreichen Brüchen und radikalen Wandlungen seiner Identität durchzogen. Er entzieht sich kontinuierlich jeder Art der Festlegung, ein Meister darin, sich immer wieder aufs Neue zu erfinden. Seine Songs sind zum Soundtrack einer Lebensart geworden, die ständige Beweglichkeit voraussetzt.
Der Regisseur Klaus Hemmerle (u.a. »Walking down Abbey Road«, »Hedda Gabler«,
»Steppenwolf«) und der Autor Thomas Richhardt begeben sich zurück zu den mündlich-magischen Ursprüngen der Erzählkunst und – gemeinsam mit dem Schauspielensemble – auf Spurensuche nach diesem Phänomen Bob Dylan. Eine Entdeckungsreise durch die Jahrzehnte, bei der Musik, Poesie und Performance verschmelzen und die mit Sicherheit für einige (musikalische) Aha-Erlebnisse sorgt.

Inszenierung Klaus Hemmerle
Bühne Ralph Zeger
Kostüme Yvonne Forster
Musikalische Leitung Willy Daum
Mit Katrin Aebischer, Astrid Färber, Lisa Charlotte Friederich, Susanne Höhne; Till Bauer, Matthias Hermann, Henning Sembritzki, Dirk Witthuhn

Wiederaufnahme Donnerstag, 22. September, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen Sonntag, 09. Oktober, 18.30 Uhr; Freitag, 04. November, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort Kammerspiele

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Lübecker Theaternacht

Programm auf allen Bühnen und in den Foyers bis spät in die Nacht
Samstag, 24. September 2011, ab 17.00 Uhr im Theater Lübeck

Das Theater Lübeck präsentiert bei der Lübecker Theaternacht 2011 auf drei Bühnen und in den Foyers ein vielfältiges Programm bis spät in die Nacht!
Fans des Musiktheaters können bei öffentlichen Proben auf der Bühne des Großen Hauses erste Blicke auf zwei Neuproduktionen der Spielzeit 2011/12 werfen: Sie erleben Ausschnitte aus Franz Lehárs berühmter Operette »Die lustige Witwe« und aus Giuseppe Verdis Opernklassiker »La Traviata«. Das Musiktheater-Ensemble, das Opernelitestudio und das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck bieten dazu ein abwechslungsreiches Überraschungsprogramm. Im Jungen Studio stimmt die Taschenoper Lübeck auf ihre nächste Produktion »Der Vampir« für Menschen ab zwölf Jahren ein.

Das Schauspiel stellt in öffentlichen Proben die aktuellen Produktionen »Johnny Cash: Die Reise des Orpheus« von Michael Wallner und »Alles über meine Mutter« von Pedro Almodóvar vor. Um 20.00 Uhr findet in den Kammerspielen die große Radioshow: »Making Off!« statt, bei der Schauspieler den neuen Spielplan aus ungewöhnlicher Perspektive – aus Sicht der »Macher im Hintergrund« – präsentieren. Nicht zu vergessen die Begegnungen mit Molière im Aufzug und mit Anna Karenina im Jungen Studio.
Die Kult gewordene Powerpoint-Karaoke wird durch eine »Youtubeoke« ergänzt: Prominente Talkrunden aus dem Internet werden von Zuschauern synchronisiert. Neuer Glanzpunkt wird das Poetry Slam-Format »Dead or Alive Volume II«, bei dem vier Schauspieler gegen vier überregional bekannte Slam-Poeten um 23.00 Uhr im Großen Haus antreten. Der rauschende Ausklang ist wie in den Vorjahren die berühmt-berüchtigte Abschlussparty im Theaterrestaurant Dülfer mit Gesangskaraoke ab 1.00 Uhr.
Für Kinder gibt es ab 17.00 Uhr Programm, sowie zahlreiche Aktionen in der Kinderspielecke. Das detaillierte Programm entnehmen Sie der Broschüre der Lübecker Theaternacht oder den Publikationen des Theater Lübeck. Änderungen vorbehalten. Die Preise betragen 11,- Euro und ermäßigt 8,- Euro (für Schüler und Studenten), Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt mit der Kinderkarte (erhältlich nur am Abend bei allen teilnehmenden Theatern).

Termin Samstag, 24. September, ab 17.00 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck

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Die »Ring«-DVD ist da!

Das Klassik-Label musicaphon hat in Zusammenarbeit mit dem Theater Lübeck eine hochwertige DVD-Edition des Lübecker »Ring des Nibelungen« (»Das Rheingold«, »Die Walküre«, »Siegfried«, »Götterdämmerung«) mit exklusivem Bonusmaterial herausgebracht.
Die Lübecker Neuinszenierung von »Der Ring des Nibelungen« unter der musikalischen Leitung von Roman Brogli-Sacher in der Regie von Anthony Pilavachi entstand in den Jahren 2007 bis 2010 im Rahmen des Projektes »Wagner-trifft-Mann«. Presse und Publikum feierten sie enthusiastisch.
Die DVD-Box »Der Ring des Nibelungen« ist für 89,90 € an der Theaterkasse des Theater Lübeck, im Handel, z.B. beim Klassik Kontor Lübeck, über amazon.de und musicaphon.de sowie am Theaterverkaufsstand in der MuK erhältlich!

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Weihnachtsmärchen »Die kleine Hexe« sucht dringend Statisten

Für das diesjähriges Weihnachtsmärchen »Die kleine Hexe« sucht das Theater Lübeck dringend Statisten (weiblich und männlich). Jedes Alter, jeder Typ ist erwünscht. Interessierte, die Zeit und Lust haben, bei der Entstehung des diesjährigen Weihnachtsmärchens mitzuwirken, melden sich bitte am Freitag, 16. September, um 10.30 Uhr am Bühneneingang de Theater Lübeck, Beckergrube 16.
Geprobt wird ab November täglich ab 10.00 bis 14.00 und von 18.00 bis 22.00 Uhr). Premiere: 2. Dezember 2011. Die Vorstellungstermine sind überwiegend vormittags.
Termin Freitag, 16. September, 10.30 Uhr, Bühneneingang Theater Lübeck

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SONDERVERANSTALTUNG »Kundisches Geschirr«

Lesung der Erzählung von Arno Schmidt mit Joachim Kersten, Bernd Rauschenbach und Jan Philipp Reemtsma
Dienstag, 13. September 2011, 19.30 Uhr, Junges Studio

Im Rahmen der Sonderausstellung »Arno Schmidt. Der Schriftsteller als Fotograf« im Günter Grass-Haus. In Kooperation mit dem Günter Grass-Haus.

Arno Schmidts zu Beginn der 60er Jahre geschriebenen »Ländlichen Erzählungen« bieten wenig an äußerer Handlung – kein Wunder, spielen sie doch in der ereignislosen Ruhe der Südheide. Auch »Kundisches Geschirr« von 1962 macht keine Ausnahme. Die vier älteren Herrschaften, die da durchs Flachland spazieren, könnten es eigentlich ganz gemütlich haben, gäbe es nicht noch die junge Psychoanalytikerin, die grad ihre Dissertation schreibt über die »Unbewusste Abbildung von Leibreizen in der Literatur«. Und schon verlieren Luftballons und Nagelscheren und im Wald verloren herumstehende Sessel ihre Unschuld – von den Träumen der Protagonisten ganz zu schweigen. Die Psychoanalyse ist als meist strukturbildendes Element aus Schmidts Spätwerk nicht wegzudenken – hier wird sie einmal direkt thematisiert.

Mit Joachim Kersten, Bernd Rauschenbach, Jan Philipp Reemtsma
Termin Dienstag, 13. September, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort Junges Studio
Eintritt 14,- / 10,- €

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SONDERVERANSTALTUNG »Lieber und verehrter Onkel Heinrich«

Briefwechsel zwischen Heinrich Mann und seinem Neffen Klaus Mann.
Buchpräsentation und Lesung mit Prof. Dr. Inge Jens und Dr. Uwe Naumann – In Kooperation mit dem Förderverein Buddenbrookhaus, der Heinrich Mann-Gesellschaft
Freitag, 16. September 2011, 19.00 Uhr, Kammerspiele

Dieses Buch füllt eine Lücke in der Jahrhundertchronik der Manns. Es gibt viele Darstellungen der komplizierten Vater-Sohn-Beziehung zwischen Thomas Mann und seinem ältesten Sohn Klaus, und auch über die ungleichen Brüder Heinrich und Thomas ist schon oft geschrieben worden. Weitgehend unerforscht blieb bisher die Beziehung zwischen Heinrich Mann und seinem Neffen Klaus – obwohl diese beiden eine große politische Nähe verband. Ein Roman wie Klaus Manns »Mephisto« ist ohne Heinrich Manns »Der Untertan« gar nicht zu denken. In gewisser Hinsicht war Onkel Heinrich für Klaus eine Art geistiger Vater, zeitweilig sogar ein Vaterersatz. Im Zentrum des Buches steht der weitgehend unveröffentlichte Briefwechsel zwischen Klaus und Heinrich Mann, der vollständig abgedruckt und von den Herausgebern ausführlich kommentiert und erläutert wird. Darüber hinaus werden erstmals sämtliche Tagebucheinträge Klaus Manns über seinen Onkel publiziert sowie alle wichtigen Aufsätze, die Neffe und Onkel übereinander geschrieben haben. Den zweiten Schwerpunkt des Buches bildet ein ausführliches Doppelporträt von Klaus und Heinrich Mann. Inge Jens und Uwe Naumann schildern darin die Rolle der beiden Schriftsteller in den politischen und literarischen Auseinandersetzungen ihrer Zeit. Zugleich wird die verborgene Dreiecksgeschichte Thomas – Heinrich – Klaus Mann zum ersten Mal eingehend dargestellt. Ein »Muss« für die große Familie-Mann-Leserschaft! Die Herausgeber stehen für Veranstaltungen zur Verfügung.

Inge Jens, geboren 1927 in Hamburg. Studium der Germanistik, Anglistik und Pädagogik; Promotion 1953. Herausgeberin der Tagebücher Thomas Manns. Mitarbeit an zahlreichen weiteren kulturhistorischen Projekten. Seit 1951 ist sie verheiratet mit Walter Jens; das
Ehepaar lebt in Tübingen und schrieb zusammen die Bestseller »Frau Thomas Mann« (2003) und »Katias Mutter« (2005).

Uwe Naumann, geboren 1951 in Hamburg. Studium der Germanistik und Soziologie, Promotion 1983. Programmleiter Sachbuch im Rowohlt Verlag. Lebt in Hamburg. Faschismus als Groteske. Heinrich Manns Roman »Lidice’« (1980); »Zwischen Tränen und Gelächter. Satirische Faschismuskritik 1933 – 1945« (1983); »Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluss’. Klaus Mann (1906 – 1949) – Bilder und Dokumente« (Hg., 1999); »Mann-oh-Mann. Satiren und Parodien zur Familie Mann« (Hg., 2003). Herausgeber u. a. der Werke von Klaus Mann, Erika Mann und Heinar Kipphardt.

Mit Prof. Dr. Inge Jens und Dr. Uwe Naumann
Termin Freitag, 16. September, 19.00 Uhr
Veranstaltungsort Kammerspiele
Eintritt 10,- / 5,- €

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Die Spielzeit 2011/12 hat begonnen – ein vielfältiges Angebot an Spezial-Abonnements erwartet das Theaterpublikum

Im September beginnt die neue Spielzeit – beste Zeit sich eines der beliebten Abonnements des Theater Lübeck zu sichern. Neben den regulären Abonnements des Musiktheaters, Schauspiels und Konzerts bietet das Theater Lübeck auch eine Reihe von saisonalen Spezial-Abonnements an:

Das Schüler-Abo
Theater satt: Das beliebte »Schüler-Abo« beinhaltet sechs Vorstellungen für nur 23,40 €. Im Angebot vier Neuproduktionen der Spielzeit 2011/12: Die drei Schauspielproduktionen »Joseph und seine Brüder«, »Alles über meine Mutter« und »Johnny Cash: Die Reise des Orpheus«, das Musical »My Fair Lady« sowie zwei Vorstellungen nach Wahl. Die Termine sind frei wählbar, bei Premieren gibt es ein begrenztes Kontingent. Das Schüler-Abo ist nur an der Theaterkasse erhältlich, gegen Vorlage des Schülerausweises. Dieses Abonnement wird durch die GEMEINNÜTZIGE und die Gesellschaft der Theaterfreunde Lübeck e. V. unterstützt.

Das Studi&Azubi-Abo
Für Studenten und Auszubildende bietet das Theater Lübeck das »Studi&Azubi-Abo« an. Es beinhaltet insgesamt sechs Vorstellungen für nur 39,- €. Mit dabei sind die beiden Schauspielproduktionen »Joseph und seine Brüder« und »Edith Piaf« und die beiden Musiktheaterproduktionen »Carmen« und »La Traviata« sowie zwei Vorstellungen nach Wahl. Die Termine sind frei wählbar, bei Premieren gibt es ein begrenztes Kontingent. Das »Studi&Azubi-Abo« ist nur an der Theaterkasse erhältlich, es gilt bis einschließlich 27 Jahre, gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises. Dieses Abonnement wird durch die Gesellschaft der Theaterfreunde Lübeck e. V. unterstützt.

Das Jugend-Konzert-Abo
Dieses Konzert-Abo für junge Leute hat alles, was klassische Musik reizvoll macht: talentierte Interpreten, Musik mit Ohrwurmqualitäten und vielfältige Besetzungen. Außerdem beinhaltet es Extras, die unterhaltsame Einblicke in das musikalische Geschehen geben, gestaltet von Jugendlichen und Künstlern: »Klingende Konzerteinführungen«, Probenbesuche, »Meet the artists« und Instrumentenworkshops. Sechs Konzerte für nur 23,40 € (drei Sinfoniekonzerte + drei Konzerte nach Wahl aus dem Konzertprogramm des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck.

Das Wahl-Abo für Preisbewusste!
Sie entscheiden, was Sie wann, wo und in welcher Platzgruppe sehen möchten. Sie zahlen eine einmalige Gebühr von 25,50 € und erhalten dafür 10 Eintrittskarten Ihrer Wahl mit einer Ermäßigung von 7,50 € pro Karte. Das Wahl-Abo gilt für alle Veranstaltungsorte in den Preisgruppen I-IV und ist übertragbar (ausgenommen sind Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen und das Weihnachtsmärchen).

Schnupper-Abo
Mit dem Schnupper-Abo 2 + 1 besuchen Sie zwei Produktionen im Schauspiel (»Yerma« und wahlweise »Amphitryon« oder »Der Fall der Götter«) und eine Musiktheater-Produktion (wahlweise »Carmen« oder »Der Rosenkavalier«). Das Abo erhalten Sie zum Vorzugspreis von 42,- € an der Theaterkasse. Es gelten keine weiteren Ermäßigungen.

Wiederaufnahme-Abo
6 aus 8: das Abo für Einsteiger! Wählen Sie aus den folgenden acht Wiederaufnahmen sechs aus – oder gehen Sie drei Mal mit Begleitung ins Theater. Zur Auswahl im beliebten »Wiederaufnahme-Abo« stehen acht Produktionen, die zu den Publikumsmagneten der vergangenen Spielzeit zählten und die wir deshalb wieder für Sie auf den Spielplan gesetzt haben. Erleben Sie einen Querschnitt aus der großen Bandbreite, die Musiktheater und Schauspiel des Theater Lübeck bieten! Zur Wahl stehen »Amphitryon« (23/10/11), »Der Fall der Götter« (12/11/11), »Engel für Dylan (Arbeitstitel)« (21/12/11), »Hänsel und Gretel« (08/01/12), »Anatevka« (08/02/12), »Carmen« (10/03/12), »Wie es euch gefällt« (27/04/12) und »Die heilige Johanna der Schlachthöfe« (18/05/12). Das »Wiederaufnahme-Abo« ist ausschließlich an der Theaterkasse erhältlich und kostet 135,- Euro. Sollten Sie den Termin der von Ihnen gewählten Produktion nicht wahrnehmen können, kein Problem: Gegen eine Umtauschgebühr von 1,- Euro können Sie Ihre Karte gegen einen anderen Vorstellungstermin derselben Produktion tauschen.

Lübeck, Theater Lübeck, Spielplan 29.08 bis 11.09.2011

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Theater Lübeck

Spielplan: 29. August bis 11. September 2011

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Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen von Richard Strauss. Dichtung von Hugo von Hofmannsthal
Premiere Sonntag, 04. September 2011, 18.00 Uhr, Großes Haus
Koproduktion des Theater Lübeck und des Landestheater Linz

100 Jahre nach der Uraufführung der Oper »Der Rosenkavalier« eröffnet das Theater Lübeck seine Spielzeit im Großen Haus am 4. September um 18.00 Uhr mit einer Neuinszenierung dieser erfolgreichsten Frucht der kongenialen Zusammenarbeit Richard Strauss’ mit dem Dichter Hugo von Hofmannsthal.
Der siebzehnjährige Octavian (Wioletta Hebrowska) hat die Nacht mit seiner Geliebten, der Marschallin (Ausrine Stundyte), verbracht, die ihn mit der Lebenserfahrung einer Mittzwanzigerin in die Geheimnisse der Liebe eingeführt hat. Octavians Protesten zum Trotz prophezeit sie das zwingend bevorstehende Ende ihrer Liaison und benennt damit das Thema, das die »Komödie für Musik« durchzieht: die Macht der Zeit. So nah sich beide im Alter sind, trennen doch Welten die verheiratete Frau vom jugendlichen Kavalier. Was für den einen den Eintritt in die Erwachsenenwelt bedeutet, trägt für die andere vor allem Züge des Abschieds. So geraten die Verwicklungen rund um Octavians junge Liebe Sophie (Anne Ellersiek), die vierzehnjährige Tochter des Waffenhändlers Faninal, als deren Brautwerber er im Auftrag der Marschallin für den behäbigen Baron Ochs (Rùni Brattaberg / Michael Eder) als »Rosenkavalier« auftritt, fast in den Hintergrund gegenüber der großartigen Geste des wehmütigen Verzichts der Marschallin auf ihren jungen Liebhaber.
Der nostalgische Blick auf die Vergangenheit prägt aber nicht nur die Perspektive der Marschallin. Er ist auch stilbildend für das gesamte Werk, erschufen Strauss und Hofmannsthal mit dem »Rosenkavalier« doch ein Stück fiktives Rokoko ohne Angst vor Anachronismen: Nach Motiven des galanten Romans »Die Abenteuer des Chevalier Faublas« von Jean-Baptiste Louvet de Couvray und Molières Komödie »Der Herr aus der Provinz« entstand ein Stück, das zwar in der Mozart-Zeit spielt, musikalisch jedoch mit seinen üppig instrumentierten Walzern voll und ganz im 19. Jahrhundert verwurzelt ist. Kompositorisch führte Strauss »Der Rosenkavalier« wieder auf eher traditionellere Pfade, nachdem er mit »Salome« und »Elektra« bereits die Grenzen der Tonalität ausgelotet hatte. Melodiefindung sowie der farbige Orchesterklang zeigen seine Kompositionskunst in unverwechselbarer Qualität.
Als Regisseur des »Rosenkavaliers« kehrt »Ring«-Schmied Anthony Pilavachi zurück ans Theater Lübeck. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Opern- und Generalmusikdirektor Roman Brogli-Sacher. Die Produktion entsteht in Kooperation mit dem Landestheater Linz, das die Inszenierung in seinem derzeit noch im Bau befindlichen neuen Opernhaus zeigen wird.

Musikalische Leitung Roman Brogli-Sacher
Inszenierung Anthony Pilavachi
Ausstattung Tatjana Ivschina
Chor Joseph Feigl
Mit Anne Ellersiek, Wioletta Hebrowska, Anne Preuß, Ausrine Stundyte, Veronika Waldner; Rúni Brattaberg / Michael Eder, Patrick Busert, Andreas Haller, Hyo Jong Kim / Daniel Szeili, Steffen Kubach, Gerard Quinn / Antonio Yang u. a.

Premiere Sonntag, 04. September, 18.00 Uhr
Weitere Vorstellungen Sonntag, 18. September, 18.00 Uhr; Sonntag, 02. Oktober, 18.00 Uhr; Freitag, 21. Oktober, 19.30 Uhr

Veranstaltungsort Großes Haus

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Erste Kostprobe der neuen Spielzeit im Schauspiel: Yerma

Tragisches Gedicht von Federico García Lorca

Premiere Freitag, 09. September 2011, 20.00 Uhr, Kammerspiele

Mit der ersten Kostprobe beginnt auch für das Schauspiel-Ensemble die Spielzeit 2011/2012. Das tragische Gedicht von Federico García Lorca »Yerma« hat am Freitag, 09. September um 20.00 Uhr in den Kammerspielen Premiere. Das Publikum, das sich schon vorab über das Stück informieren möchte, hat hierzu in der Kostprobe am Dienstag, 06. September um 18.30 Uhr Gelegenheit. Die Regisseurin Anna Bergmann wird zusammen mit der Dramaturgin Bettina Weiler die Umsetzung des Textes erklären und zusammen mit dem Publikum eine Probe besuchen.

Kostprobe Dienstag, 06. September, 18.30 Uhr, Eintritt frei
Veranstaltungsort Kammerspiele

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Yerma

Tragisches Gedicht von Federico García Lorca

Premiere Freitag, 09. September 2011, 20.00 Uhr, Kammerspiele

Andalusien, Anfang der 30er-Jahre. Yerma findet in ihrer Ehe mit Juan keine Erfüllung, ihre brennende Sehnsucht nach einem Kind stößt bei ihm auf Unverständnis. Juan geht es viel mehr darum, Geld zu verdienen, den Wohlstand zu mehren für sich und seine Frau. Ihn zu verlassen, kommt für sie nicht in Frage. Als er sie aber auffordert, sich endgültig in das Schicksal der Kinderlosigkeit zu fügen, kommt es zu einer Katastrophe …
Die Frauen sind die Hauptakteure in Lorcas Stück, sie lehnen sich auf gegen innere Verödung und Entfremdung und beharren auf ihren weiblichen Willen. Und wie die Natur will Yerma vor allem eins: blühen und wachsen und sich fortpflanzen – um jeden Preis.
Zwei Haltungen, zwei Lebensentwürfe stehen sich unvereinbar gegenüber: Geld und Karriere vs. Familienglück. Für beide ist kein Platz, nicht im gemeinsamen Haus, nicht in der
Welt. Wachsende Unzufriedenheit schlägt um in verzweifeltes Begehren, das sich schließlich in einer Wahnsinnstat entlädt.
Federico García Lorcas Werke wurzeln in der literarischen Tradition seiner Heimat, das andalusische Milieu gibt ihnen eine unverkennbare und doch fremdartige Färbung. Die junge Regisseurin Anna Bergmann, die in der Spielzeit 2008/09 mit ihrer Inszenierung von Wedekinds »Lulu« große Erfolge feierte, wird Lorcas Text heutigen Erfahrungsberichten und Geschichten moderner Frauen gegenüberstellen, ohne auf das nostalgisch-romantische, spanische Flair zu verzichten. Eine Mischung aus andalusischem Horváth und Almodóvar!

Regie Anna Bergmann Bühne Ben Baur Bühnenbildassistenz Jasmina Ziegler Kostüme Claudia Gonzáles Espíndola
Sounddesign Heiko Schnurpel

Mit Katrin Aebischer, Astrid Färber, Lisa Charlotte Friederich, Susanne Höhne, Ingrid Noemi Stein, Sara Wortmann; Matthias Hermann, Sebastian Kuschmann, Will Workman sowie zehn Lübecker Frauen

Kostprobe Dienstag, 06. September, 18.30 Uhr, Kammerspiele, Eintritt frei
Premiere Freitag, 09. September, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen Donnerstag, 15. September, 20.00 Uhr; Samstag, 01. Oktober, 20.00 Uhr; Samstag, 15. Oktober, 20.00 Uhr; Samstag, 29. Oktober, 20.00 Uhr

Veranstaltungsort Kammerspiele

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1. Sinfoniekonzert Italien. Reisen. Begegnungen.

Werke von Ottorino Respighi, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy

Sonntag, 11. September, 11.00 Uhr, und Montag, 12. September 2011, 20.00 Uhr, Musik- und Kongreßhalle

Ottorino Respighi (1879 – 1936) La Boutique Fantasque
Johannes Brahms (1833 – 1897) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische«

Die neue Konzertsaison der Philharmoniker eröffnet mit dem Werk »La Boutique Fantasque«, das mit dem beliebten Motiv der zum Leben erweckten Puppe spielt. Für diese – 1919 von Léonide Massine und Serge Diaghilews legendären »Ballets Russes« aus der Taufe gehobene – Ballettmusik hat sich der Italiener Ottorino Respighi aus Klavierwerken seines Landsmanns Rossini bedient. In mitreißender Instrumentierung schuf er von Can-Can bis Kosakentanz eine bunte Mischung an Tänzen für die Bewohner des »Zauberladens«.
Das Heimatland Respighis hat Johannes Brahms immer wieder bereist – wenn man auch weiß, dass er auf seinen Besuchen nicht eine einzige Verdi-Oper hörte, sondern sich lieber stundenlang in Museen den Eindrücken der Bildenden Künste hingab. Beeindruckt zeigte er sich auch von dem landestypischen Enthusiasmus, der dem berühmten norddeutschen Komponisten entgegenschlug. Einige Monate nach seiner ersten Italienreise 1877 nahm Brahms das Klavierkonzert B-Dur in Angriff, das 1881 fertiggestellt und uraufgeführt wurde. Im Vergleich zum heftig kritisierten ersten Klavierkonzert wurde das zweite freundlicher aufgenommen, wobei die Zeitgenossen immer noch nicht einhellig den eingeschlagenen Weg begrüßten, Klavier und Orchester zu einer konzertant-sinfonischen Synthese zu bringen. GMD Roman Brogli-Sacher konnte als Solisten des Werks den für seine Brahms-Interpretationen weltberühmten Gerhard Oppitz gewinnen.
Die Italienreise des jungen Felix Mendelssohn war ebenfalls fruchtbar: Zahlreiche Zeichnungen fertigte er an und hielt seine Impressionen auch in Tönen fest. Goethes »Italienische Reise« im Gepäck, arbeitete er an diversen Werken, darunter die 1833 uraufgeführte »Italienische Sinfonie«. Von der lokalen Gebrauchsmusik allerdings zeigte sich Mendelssohn gar nicht begeistert: »Was das Volk hier singt, ist so entsetzlich barbarisch, die Stimmen so unrein und roh, dass man gewiss denkt, hier kommt ein Betrunkener, der taumelt, bis man merkt, der Mann sei ganz nüchtern und singe eine der berühmten Barcarolen.« Nichtsdestotrotz ließ er sich für die A-Dur- Sinfonie vom Springtanz Saltarello und von neapolitanischen Volksweisen inspirieren.

Mit freundlicher Unterstützung der Orchesterfreunde Lübeck e. V.

Dirigent Roman Brogli-Sacher Klavier Gerhard Oppitz Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Termine Sonntag, 11. September, 11.00 Uhr, und Montag, 12. September, 20.00 Uhr

Veranstaltungsort Musik- und Kongreßhalle

Gerhard Oppitz, der 1977 als erster deutscher Pianist den Artur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv gewann, wurde 1981 der jüngste Professor in der Geschichte der Münchner Musikhochschule. Als Solist ist er in den bedeutenden Musikzentren mit den renommiertesten Orchestern der Welt aktiv, darunter die Berliner und Wiener Philharmoniker, das London und das Israel Philharmonic Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, das Philadelphia und das Cleveland Orchestra, die Sinfonieorchester von Boston, Detroit, San Francisco und London, die Staatskapelle Dresden und das Gewandhausorchester Leipzig. Dabei tritt er regelmäßig u. a. mit Riccardo Muti, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Herbert Blomstedt, Sir Neville Marriner und Lothar Zagrosek auf. Gerhard Oppitz gilt als führender Brahms-Interpret und ist seit 2009 Preisträger der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein.

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Die »Ring«-DVD ist da!

Das Klassik-Label musicaphon hat in Zusammenarbeit mit dem Theater Lübeck eine hochwertige DVD-Edition des Lübecker »Ring des Nibelungen« (»Das Rheingold«, »Die Walküre«, »Siegfried«, »Götterdämmerung«) mit exklusivem Bonusmaterial herausgebracht.

Die Lübecker Neuinszenierung von »Der Ring des Nibelungen« unter der musikalischen Leitung von Roman Brogli-Sacher in der Regie von Anthony Pilavachi entstand in den Jahren 2007 bis 2010 im Rahmen des Projektes »Wagner-trifft-Mann«. Presse und Publikum feierten sie enthusiastisch.

Die DVD-Box »Der Ring des Nibelungen« ist für 89,90 € an der Theaterkasse des Theater Lübeck, im Handel, z.B. beim Klassik Kontor Lübeck, über amazon.de und musicaphon.de sowie am Theaterverkaufsstand in der MuK erhältlich!
Theater Lübeck sucht dringend gut erhaltene Smokings
Lübecker Theater sucht dringend für eine Musiktheaterproduktion gut erhaltene altmodische Smokings aus den 60iger Jahren. Bitte in der Schneiderei des Theater Lübeck melden unter Tel.-Nr.: 0451-7088 161.

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Theater Lübeck sucht dringend gut erhaltene Smokings

Lübecker Theater sucht dringend für eine Musiktheaterproduktion gut erhaltene altmodische Smokings aus den 60iger Jahren. Bitte in der Schneiderei des Theater Lübeck melden unter Tel.-Nr.: 0451-7088 161.

Lübeck, Theater Lübeck, Zeitraum vom 22. August bis 04. September 2011

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Theater Lübeck

Zeitraum vom 22. August bis 04. September 2011

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Der Rosenkavalier
- Erste Kostprobe der neuen Spielzeit
Montag, 22. August 2011, 18.30 Uhr, Großes Haus, Eintritt frei

Die erste Premiere der Spielzeit 2011/2012 findet am Sonntag, 04. September, mit Richard Strauss »Der Rosenkavalier« im Großen Haus statt. Wie schon in den vergangenen Spielzeit bietet das Theater Lübeck seinem Publikum die Möglichkeit, sich vorab in den Kostproben über die Neuproduktion zu informieren. Die Kostprobe zu dieser Komödie für Musik findet am Montag, 22. August, 18.30 Uhr, im Großen Haus statt. Nach einer kurzen Einführung ins Werk mit Mitwirkenden der Produktion gibt es einen ersten Einblick in die laufenden Proben. Die Kostproben im Theater Lübeck sind eintrittsfrei.
Termin Montag, 22. August, 18.30 Uhr Veranstaltungsort Großes Haus

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Der Rosenkavalier
Komödie für Musik in drei Aufzügen von Richard Strauss. Dichtung von Hugo von Hofmannsthal

Premiere Sonntag, 04. September 2011, 18.00 Uhr, Großes Haus

Koproduktion des Theater Lübeck und des Landestheater Linz

100 Jahre nach der Uraufführung der Oper »Der Rosenkavalier« eröffnet das Theater Lübeck seine Spielzeit im Großen Haus am 4. September um 18.00 Uhr mit einer Neuinszenierung dieser erfolgreichsten Frucht der kongenialen  Zusammenarbeit Richard Strauss’ mit dem Dichter Hugo von Hofmannsthal.

Der siebzehnjährige Octavian (Wioletta Hebrowska) hat die Nacht mit seiner Geliebten, der Marschallin (Ausrine Stundyte), verbracht, die ihn mit der Lebenserfahrung einer Mittzwanzigerin in die Geheimnisse der Liebe eingeführt hat. Octavians Protesten zum Trotz prophezeit sie das zwingend bevorstehende Ende ihrer Liaison und benennt damit das Thema, das die »Komödie für Musik« durchzieht: die Macht der Zeit. So nah sich beide im Alter sind, trennen doch Welten die verheiratete Frau vom jugendlichen Kavalier. Was für den einen den Eintritt in die Erwachsenenwelt bedeutet, trägt für die andere vor allem Züge des Abschieds. So geraten die Verwicklungen rund um Octavians junge Liebe Sophie (Anne Ellersiek), die vierzehnjährige Tochter des Waffenhändlers Faninal, als deren Brautwerber er im Auftrag der Marschallin für den behäbigen Baron Ochs (Rùni Brattaberg / Michael Eder) als »Rosenkavalier« auftritt, fast in den Hintergrund gegenüber der großartigen Geste des wehmütigen Verzichts der Marschallin auf ihren jungen Liebhaber.

Der nostalgische Blick auf die Vergangenheit prägt aber nicht nur die Perspektive der Marschallin. Er ist auch stilbildend für das gesamte Werk, erschufen Strauss und Hofmannsthal mit dem »Rosenkavalier« doch ein Stück fiktives Rokoko ohne Angst vor Anachronismen: Nach Motiven des galanten Romans »Die Abenteuer des Chevalier Faublas« von Jean-Baptiste Louvet de Couvray und Molières Komödie »Der Herr aus der Provinz« entstand ein Stück, das zwar in der Mozart-Zeit spielt, musikalisch jedoch mit seinen üppig instrumentierten Walzern voll und ganz im 19. Jahrhundert verwurzelt ist. Kompositorisch führte Strauss »Der Rosenkavalier« wieder auf eher traditionellere Pfade, nachdem er mit »Salome« und »Elektra« bereits die Grenzen der Tonalität ausgelotet hatte. Melodiefindung sowie der farbige Orchesterklang zeigen
seine Kompositionskunst in unverwechselbarer Qualität.

Als Regisseur des »Rosenkavaliers« kehrt »Ring«-Schmied Anthony Pilavachi zurück ans Theater Lübeck. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Opern- und Generalmusikdirektor Roman Brogli-Sacher. Die Produktion entsteht in Kooperation mit dem Landestheater Linz, das die Inszenierung in seinem derzeit noch im Bau befindlichen neuen Opernhaus zeigen wird.

Musikalische Leitung Roman Brogli-Sacher
Inszenierung Anthony Pilavachi
Ausstattung Tatjana Ivschina
Chor Joseph Feigl
Mit Anne Ellersiek, Wioletta Hebrowska, Anne Preuß, Ausrine Stundyte, Veronika Waldner; Rúni Brattaberg / Michael Eder, Patrick Busert, Andreas Haller, Hyo Jong Kim / Daniel Szeili, Steffen Kubach, Gerard Quinn / Antonio Yang u. a.

Kostprobe Montag, 22. August 2011, 18.30 Uhr, Großes Haus
Premiere Sonntag, 04. September, 18.00 Uhr
Weitere Vorstellungen Sonntag, 18. September, 18.00 Uhr; Sonntag, 02. Oktober, 18.00 Uhr; Freitag, 21. Oktober, 19.30 Uhr

Veranstaltungsort Großes Haus

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Theaterkasse des Theater Lübeck wieder geöffnet

Die Sommerpause des Theater Lübeck ist beendet – die Vorbereitungen für die neue Spielzeit haben begonnen. Die Theaterkasse hat seine Pforten wieder geöffnet, sodass das Publikum ab sofort die Möglichkeit hat, sich Tickets für zahlreiche Neuproduktionen, Konzerte und Repertoirevorstellungen der neuen Spielzeit 2011/12 zu sichern; Tel.-Nr. der Theaterkasse 0451- 399600.

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Theater Lübeck sucht dringend kleinen Hund

Das Theater Lübeck sucht für die Produktion »Der Rosenkavalier« einen kleinen, ruhigen Hund aus Lübeck, der als Schoßhund auf der Bühne mitspielen möchte. Interessierte Hundebesitzer melden sich bitte unter Tel.Nr.: 0451-70 88 176.

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Theater Lübeck sucht dringend gut erhaltene Smokings
Lübecker Theater sucht dringend für eine Musiktheaterproduktion gut erhaltene altmodische Smokings aus den 60iger Jahren. Bitte in der Schneiderei des Theater Lübeck melden unter Tel.- Nr.: 0451-7088 161.

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Kennenlerntage zu »In einem tiefen, dunklen Wald«

Die Theaterpädagogik des Theater Lübeck sucht Kinder und Jugendliche, die Lust haben, mehrere Monate lang intensiv Theater zu spielen.

Um Prinzen und Prinzessinnen und die Freude am Abenteuer geht es in Paul Maars »In einem tiefen, dunklen Wald« – Kinder zwischen 8 und 10 Jahren, die Lust haben mitzumachen, können sich zum Kennenlerntag am 27/08/11 anmelden.

Anmeldungen für den Kennenlerntag bitte unter theaterpaedagogik@theaterluebeck.de oder per Anrufbeantworter unter der Tel.-Nr. 0451-7088115.