Lübeck, Theater Lübeck, Wiederaufnahme: HÄNSEL UND GRETEL, 06.12.2014

Dezember 1, 2014  
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Theater Lübeck

Theater Lübeck  © Olaf Malzahn

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Wiederaufnahme: HÄNSEL UND GRETEL

Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck. Text von Adelheid Wette

Wiederaufnahme: Samstag, 06. Dezember 2014, 18.00 Uhr, Großes Haus

Für Generationen von Kindern war und ist Humperdincks »Hänsel und Gretel« das erste, unvergessliche Opernerlebnis. Die Geschichte der beiden Besenbinderkinder, die – von der Mutter aus dem Haus gejagt – angstvoll durch den Wald irren, bis sie zu einem verlockenden Hexenhaus kommen, um dort erst recht in Gefahr zu geraten, hat die Schwester des Komponisten, Adelheid Wette, frei nach Grimms Märchen in Verse gebracht. Humperdinck, als Komponist stilistisch Wagner nahestehend, erfand für die Märchenbilder berückende Musik vom »Abendsegen« über Sandmännchens und Taumännchens Gesang bis hin zur furchteinflößenden Hexe, die Kinder wie Erwachsene seit ihrer Entstehung in ihren Bann zieht. Ursprünglich sollte es nur eine Haustheateraufführung werden. Doch was 1890 mit einigen Kinderlied-Versen Adelheid Wettes, von Humperdinck vertont, begonnen hatte, nahm im Verlauf der Arbeit immer mehr die Züge einer großen, vollgültigen Oper an. Als das Stück fertig gestellt war, erwarben die Opernhäuser in München und Karlsruhe schnell die Aufführungsrechte. Die Uraufführung fand jedoch schließlich 1893 in Weimar unter der musikalischen Leitung von keinem Geringeren als Richard Strauss statt. Die Lübecker Inszenierung basiert auf historischen Bühnenbildvorlagen aus der Entstehungszeit der Oper, die der Bühnenbildner Thomas Döll in Theaterarchiven ausfindig und für die heutige Bühne umsetzbar gemacht hat, und entführt in eine längst vergangene, doch heute noch reizvolle Theaterwelt.

Musikalische Leitung Ryusuke Numajiri Inszenierung Herbert Adler Ausstattung Thomas Döll Chor Joseph Feigl Kinderchor Gudrun Schröder

Mit Frauke Becker/Anna Herbst, Annette Hörle, Andrea Stadel, Rebecca Teem; Michael Gniffke, Steffen Kubach, David Winer-Mozes; Extrachor des Theater Lübeck; Kinder- und Jugendchor Vocalino; Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Wiederaufnahme Sa, 06/12, 18.00 Uhr
Weitere Vorstellungen Fr, 12/12, 18.00 Uhr; Sa, 20/12, 18.00 Uhr
Veranstaltungsort Theater Lübeck, Großes Haus

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Pressemeldung Theater Lübeck

Lübeck, Theater Lübeck, WIEDERAUFNAHME Der Wildschütz oder Die Stimme der Natur, 18.12.2014

November 5, 2014  
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Theater Lübeck  © Olaf Malzahn

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Wiederaufnahme:

Der Wildschütz oder Die Stimme der Natur

Komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing nach August von Kotzebue

Wiederaufnahme Do, 18.12.2014 19.30 UhrWeitere Vorstellungen So, 11.01.2015;  18.00 Uhr; Sa, 14.02.2015 19.30 Uhr (zum letzten Mal),  Theater Lübeck, Großes Haus

Der gesellige Schulmeister Baculus bereitet die Hochzeit mit Gretchen vor. Damit es nicht am Festbraten mangelt, wildert er im Wald des Grafen – und wird ertappt. Ein Plan muss her, um den hohen Herrn zu versöhnen, denn Suspension droht. Ein Student soll sich als Gretchen verkleiden, um – mit unechten weiblichen Reizen spielend – im Schloss um Vergebung zu bitten: Während Graf und Baron erhitzt um die Gunst Gretchens Billard spielen, schmeichelt sich Baculus bei der Gräfin, die der Griechenland-Mode verfallen ist, mit Zitaten antiker Denker ein. Das Tollhaus der Eitelkeiten und Frivolitäten beginnt sich zu drehen, bis herauskommt, wer das falsche Gretchen wirklich ist und was der Wildschütz Baculus im Wald tatsächlich erlegt hat … Haben hier wirklich alle nur auf die Stimme der Natur gehört? Albert Lortzings komische Oper ist eine Verwechslungsposse auf bürgerlichen und aristokratischen Dünkel, die der Komponist nach einem Lustspiel von Kotzebue schrieb. Im Wildschütz von 1842 werden in satirischer Brechung die Moden der Zeit verhandelt: moralische Sentimentalität des Biedermeier und leere Gesellschaftsattitüde kleinstaatlicher Adelskreise. Der allzumenschliche Kern der Figuren enthebt das Werk jedoch seiner Entstehungsepoche. Was Lortzing in einer Dramaturgie turbulenter Ensembles entfaltet, atmet den Geist aller großen Komödien: den entlarvenden, aber humanen Blick auf unser Leben.

Musikalische Leitung Andreas Wolf, Inszenierung Anthony Pilavachi
Bühne Markus Meyer, Kostüme Tatjana Ivschina
Chor Joseph Feigl, Kinderchor Gudrun Schröder

Mit Annette Hörle, Evmorfia Metaxaki, Inga Schäfer, Andrea Stadel; Yong-Ho Choi/Young-Soo Ryu, Daniel Jenz, Taras Konoshchenko, Steffen Kubach, Dietrich Neumann;, Chor und Extrachor des Theater Lübeck; Kinder- und Jugendchor Vocalino; Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Wiederaufnahme Do, 18.12.2014 19.30 UhrWeitere Vorstellungen So, 11.01.2015 18.00 Uhr; Sa, 14/02, 19.30 Uhr (zum letzten Mal),  Theater Lübeck, Großes Haus

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Pressemeldung Theater Lübeck

Lübeck, Theater Lübeck, Vorstellungstermine Oktober 2014

September 16, 2014  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Spielpläne, Theater Lübeck

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Theater Lübeck

Theater Lübeck  © Olaf Malzahn

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Vorstellungstermine Oktober 2014

Do 02/10
20.00 Uhr Kammerspiele
WIEDERAUFNAHME Immer noch Sturm
Von Peter Handke
(Einführung um 19.30 Uhr im Mittelrangfoyer)

20.00 Uhr Junges Studio
WIEDERAUFNAHME Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs von Mike Daisey

Fr 03/10
18.00 Uhr MuK
JUBILÄUMSKONZERT KLASSIK. POP. MUK. Das Geburtstagskonzert zum 20.!

Sa 04/10
19.30 Uhr Großes Haus
La Cenerentola – Das Aschenputtel Dramma giocoso in zwei Akten von Gioachino Rossini. Text von Jacopo Ferretti (In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

20.00 Uhr Kammerspiele
Riders on the Storm Jim Morrison und »The Doors« von Pit Holzwarth. Uraufführung

20.00 Uhr Junges Studio
SONDERVERANSTALTUNG Herr Kubach sucht… das Glück! Talkabend von und mit Steffen Kubach

So 05/10
18.00 Uhr Großes Haus
Der große Gatsby nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald in einer Bearbeitung von Marco Storman und Tobias Schuster (Einführung um 17.30 Uhr im Mittelrangfoyer)

18.30 Uhr Kammerspiele
Antonius und Kleopatra von William Shakespare. Deutsch von Jens Roselt (Einführung um 18.00 Uhr im Mittelrangfoyer)

Mo 06/10
18.30 Uhr Großes Haus
KOSTPROBE La Bohème Szenen aus Henri Murgers »Vie de Bohème« in vier Bildern von Giacomo Puccini Premiere: Fr, 17/10 (In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
Eintritt frei

19.00 Uhr Landschaftszimmer
Out!
Klassenzimmerstück von Knut Winkmann für Jugendliche ab der 8. Klasse

Di 07/10
20.00 Uhr Kammerspiele
GASTSPIEL PREMIERE – Niederdeutsche Bühne Lübeck e.V. Ik bün wedder dor Komödie von Ute Stein; Niederdeutsch von Gerd Meier

Do 09/10
20.00 Uhr Kammerspiele
WIEDERAUFNAHME Clavigo von Johann Wolfgang von Goethe

20.00 Uhr Junges Studio
SONDERVERANSTALTUNG Prosabearbeitungen im Theater – Tod der Dramatik?Diskussion in Zusammenarbeit mit dem Buddenbrookhaus Lübeck

Fr 10/10
19.30 Uhr Großes Haus
La Cenerentola – Das Aschenputtel Dramma giocoso in zwei Akten von Gioachino Rossini. Text von Jacopo Ferretti (In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

20.00 Uhr Kammerspiele
Immer noch Sturm
von Peter Handke

Sa 11/10
15.00 Uhr Treffpunkt vor dem Theater
Familien-Theaterführung für Eltern mit Kindern ab 8 Jahren
Eintritt 5,–/ erm. 2,–Euro (begrenztes Karten- kontingent)

19.30 Uhr Großes Haus
Schwanensee Großes Ballett in vier Akten von Peter Tschaikowski. Choreographie von Yaroslav Ivanenko Eine Kooperation des Theater Lübeck mit dem Theater Kiel (Einführung um 19.00 Uhr im Mittelrangfoyer)

20.00 Uhr Kammerspiele
Riders on the Storm Jim Morrison und »The Doors« von Pit Holzwarth. Uraufführung

20.00 Uhr Junges Studio
WIEDERAUFNAHME Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke

So 12/10
15.00 + 18.00 Uhr Kammerspiele
GASTSPIEL Niederdeutsche Bühne Lübeck e.V. Ik bün wedder dor Komödie von Ute Stein; Niederdeutsch von Gerd Meier

16.00 Uhr Großes Haus
Wagner-trifft-Mann Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

20.00 Uhr Junges Studio
SONDERVERANSTALTUNG Sven Simon’s Cine-Sofà Die neue Filmreihe im Studio

Mi 15/10
20.00 Uhr Kammerspiele
WIEDERAUFNAHME The Rocky Horror Show von Richard O’Brien.

Fr 17/10
19.30 Uhr Großes Haus
PREMIERE La Bohème Szenen aus Henri Murgers »Vie de Bohème« in vier Bildern von Giacomo Puccini (In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

20.00 Uhr Kammerspiele
Clavigo von Johann Wolfgang von Goethe (Einführung um 19.30 Uhr im Mittelrangfoyer)
Sa 18/10

19.30 Uhr Großes Haus
Der große Gatsby nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald in einer Bearbeitung von Marco Storman und Tobias Schuster

20.00 Uhr Kammerspiele
GASTSPIEL Eva Mattes – Mein persönlichstes Programm Eva Mattes erzählt, liest, singt. Am Klavier begleitet von Irmgard Schleier. Ein spannender Streifzug durch 40 Jahre Theater- und Filmgeschichte.

20.00 Uhr Junges Studio
Vom täglichen Wahnsinn des weiblichen Daseins Eine musikalische Collage aus Operette und deutschen Chansons von Effi Méndez

So 19/10
18.00 Uhr Großes Haus
Schwanensee Großes Ballett in vier Akten von Peter Tschaikowski. Choreographie von Yaroslav Ivanenko Eine Kooperation des Theater Lübeck mit dem Theater Kiel (Einführung um 17.30 Uhr im Mittelrangfoyer)

18.30 Uhr Junges Studio
Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke

Di 21/10
20.00 Uhr Kammerspiele
GASTSPIEL Niederdeutsche Bühne Lübeck e.V. Ik bün wedder dor Komödie von Ute Stein; Niederdeutsch von Gerd Meier

Mi 22/10
20.00 Uhr Kammerspiele
GASTSPIEL Niederdeutsche Bühne Lübeck e.V. Ik bün wedder dor Komödie von Ute Stein; Niederdeutsch von Gerd Meier

Do 23/10
19.30 Uhr Großes Haus
WIEDERAUFNAHME Wagner-trifft-Mann Der blaue Engel
nach dem Roman »Professor Unrat« von Heinrich Mann und dem Film »Der blaue Engel« von Josef von Sternberg

20.00 Uhr Kammerspiele
Riders on the Storm Jim Morrison und »The Doors« von Pit Holzwarth. Uraufführung

Fr 24/10
19.30 Uhr Großes Haus
Schwanensee Großes Ballett in vier Akten von Peter Tschaikowski. Choreographie von Yaroslav Ivanenko Eine Kooperation des Theater Lübeck mit dem Theater Kiel (Einführung um 19.00 Uhr im Mittelrangfoyer)

20.00 Uhr Kammerspiele
Antonius und Kleopatra von William Shakespare

Sa 25/10
19.30 Uhr Großes Haus
WIEDERAUFNAHME Armide Drame héroïque in fünf Akten von Christoph Willibald Gluck (In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

20.00 Uhr Kammerspiele
The Rocky Horror Show von Richard O’Brien.

So 26/10
11.00 Uhr MuK
2. Sinfoniekonzert Sibelius »Helix« Werke von Esa-Pekka Salonen und Jean Sibelius (Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn)

16.00 Uhr Großes Haus
Der große Gatsby nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald in einer Bearbeitung von Marco Storman und Tobias Schuster

18.30 Uhr Kammerspiele
Antonius und Kleopatra von William Shakespare

18.30 Uhr
Junges Studio
Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs von Mike Daisey

Mo 27/10
19.30 Uhr MuK
2. Sinfoniekonzert Sibelius »Helix« Werke von Esa-Pekka Salonen und Jean Sibelius (Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn)

Do 30/10
18.00 Uhr Großes Haus
La Bohème Szenen aus Henri Murgers »Vie de Bohème« in vier Bildern von Giacomo Puccini (In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

20.00 Uhr Kammerspiele
GASTSPIEL Niederdeutsche Bühne Lübeck e.V. Ik bün wedder dor Komödie von Ute Stein; Niederdeutsch von Gerd Meier

Fr 31/10
18.30 Uhr Kammerspiele
Antonius und Kleopatra von William Shakespare

20.00 Uhr Junges Studio
PREMIERE Szenen einer Ehe nach dem Film von Ingmar Bergman

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Pressemeldung Theater Lübeck

Lübeck, Theater Lübeck, PREMIERE Der große Gatsby, 20.09.2014

September 15, 2014  
Veröffentlicht unter Premieren, Pressemeldung, Theater Lübeck

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Theater Lübeck

Theater Lübeck  © Olaf Malzahn

Theater Lübeck © Olaf Malzahn

Der große Gatsby nach F. Scott Fitzgerald

Mit einer opulenten, verspielt poetischen Hommage an die Kraft der Erinnerung, einer Hommage an die »Roaring Twenties«, einer Hommage an die Liebe stellt sich Marco Storman im Großen Haus vor. Das Schauspiel Der große Gatsby nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald, in einer Bearbeitung von Marco Storman und Tobias Schuster, feiert am Samstag, den 20. September, um 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere. Seit Jahren dem Schauspiel Lübeck eng verbunden, hatte er zuletzt mit »Lotte in Weimar (Werther revisited)« aus Thomas Manns Roman einen berührenden Abend über die Melancholie eines ungelebten Augenblicks kondensiert. Gemeinsam mit dem Theatermusiker Thomas Seher, der mit einer ungewöhnlich instrumentierten Live-Band eine moderne Interpretation der Klangwelt des »Jazz-Age« entwickelt, nimmt er sich nun jenem Stück Weltliteratur an, das als eine der schönsten Manifestationen des Amerikanischen Traums wie auch gleichzeitig als eine seiner beißendsten Verurteilungen gilt. Fitzgerald war entschieden: »Mein Roman ist ungefähr der beste amerikanische Roman, der je geschrieben wurde«. Diese selbstbewusst-hybride Ankündigung fügte er seinem Verleger bei, als er 1925 das Manuskript Der große Gatsby einreichte – ein Satz, der in seiner Verstiegenheit ins Herz jener Glitzerwelt vorstößt, die Fitzgerald gleichermaßen beißend satirisch und voll künstlich schillernder Grandezza portraitierte.

Theater Lübeck / Marco Storman  © Theater Lübeck

Theater Lübeck / Marco Storman © Theater Lübeck

In einer pompösen Villa direkt am Hudson in der Nähe von New York lebt der melancholische Dandy Jay Gatsby und feiert. Wer er ist, weiß niemand, um seine Herkunft ranken sich die widersprüchlichsten Gerüchte. Er wird zur Projektionsfläche und sein opakes Schillern macht ihn zum Faszinosum. Hundertschaften umlagern sein riesiges Anwesen, wenn er seine glamourösen Partys ausrichtet – doch seltsamerweise erscheint er selbst nie auf den Festen. Erst als der junge Börsenmakler Nick Carraway einen kärglichen Bungalow direkt neben dem Herrenhaus von Gatsby bezieht, beginnt eine Reise in die Vergangenheit des geheimnisvollen Millionärs. Das Bindeglied zwischen den so verschiedenen Männern scheint Nicks schöne Cousine Daisy zu sein. Jene Daisy, die zwischenzeitlich mit dem raubeinigen Ex-Footballspieler Tom Buchanan verheiratet ist, wird immer mehr zur Personifikation der Sehnsucht von Gatsby, eines Mannes, der mit Geld alles kaufen kann, nur nicht echtes Gefühl.

Eine zutiefst romantische Liebesgeschichte bringt ihn schließlich zu Fall und am Ende erscheint Gatsby, der Undurchsichtige, der verstiegene Spieler, der sich nicht in die Karten blicken lässt, als der Einzige, der zu wirklich aufrichtigem Gefühl im Stande ist. Marco Storman entführt in eine poetische Glitzerwelt zwischen Schein und Sein, eine Welt, in der die verwegenste Behauptung letztlich der Wahrhaftigkeit am nächsten kommt.

I. M. Storman, B. D. Steinmann, K. A. Epstein, M. T. Seher

Mit M. Meyer-Dunker, I. N. Stein; J. Byl, T. Schreyer, S. Simon, V. Türpe

Musiker Christoph Buse, Matthias Grabisch, Edgar Herzog, Thomas Seher

Premiere Sa, 20/09, 19.30 Uhr,  Weitere Vorstellungen Mi, 24/09, 19.30 Uhr; So, 05/10, 18.00 Uhr; Sa, 18/10, 19.30 Uhr; So, 26/10, 16.00 Uhr; So, 30/11, 18.00 Uhr; Do, 11/12, 19.30 Uhr, u.a.

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