Leipzig, Oper Leipzig, TRAVIATA IN NEUEM GLANZ, 30.06.2012

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Oper Leipzig

“TRAVIATA” IN NEUEM GLANZ

CHARITY AKTION ZUR VORERST LETZTEN VORSTELLUNG  AM 30. JUNI 2012

DAS BÜHNENBILD DER LEIPZIGER INSZENIERUNG VON VERDIS OPERNKLASSIKER „LA TRAVIATA“ MUSS DRINGEND ERNEUERT WERDEN. MEHR ALS 50 000 € WERDEN BENÖTIGT UM DIE KOSTEN DES NEUBAUS ZU DECKEN. IN KOOPERATION MIT DEM FÖRDERVEREIN DER OPER UND MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DES AUDI ZENTRUMS LEIPZIG FINDET ZUR VORERST LETZTEN VORSTELLUNG AM 30. JUNI EINE GEMEINSAME CHARITY AKTION ZUM ERHALT DER „TRAVIATA“ STATT.

Mehr als 100 Vorstellungen kämpften Violetta und Alfredo auf der Bühne um Hoffnung und Liebe. Guiseppe Verdis „La Traviata“ in der Inszenierung von Andreas Homoki gehört wie kaum ein anderes Werk zum Kernrepertoire der Oper Leipzig. Bereits zur Premiere der Leipziger Inszenierung urteilte die Süddeutsche Zeitung: „Diese Traviata lohnt die Reise nach Leipzig.“ Bis heute begeistert das Meisterwerk Opern-Neulinge und eingefleischte Fans gleichermaßen.

Doch nach mehr als zehn Jahren hat die Zeit deutliche Spuren am Bühnenbild hinterlassen. Deshalb ist die Unterstützung der Leipzigerinnen und Leipziger gefragt, um die Produktion für das Opernhaus zu bewahren. Für die Neuanfertigung des Bühnenbildes werden mehr als 50.000 € benötigt. Am 30. Juni gibt die Oper Leipzig vorerst die letzte Vorstellung der Erfolgsinszenierung. Doch durch Spenden können die Bürgerinnen und Bürger der Stadt dazu beitragen, dass ihre “Traviata” in der Spielzeit 2013/14 wieder im neuen Glanz erstrahlt und den Leipzigern, den Besuchern der Messestadt und der Oper Leipzig erhalten bleibt.

Am 30. Juni werden die Gäste im Foyer des Opernhauses mit Klaviermusik empfangen, zur Einstimmung auf den Abend können sie unseren Charity-Cocktail „Violetta“ genießen. Zudem haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit Tombola-Lose zu erstehen. Die Gewinner der attraktiven Preise werden im Anschluss an die Vorstellung von Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer und unserer „Glücksfee“ Eun Yee You, Darstellerin der Violetta, ermittelt. Die „verblühten“ Bühnenkamelien können übrigens zusammen mit einer Rose für einen kleinen Obolus ebenfalls mit nach Hause genommen werden. Durch das Bühnenprogramm führt der Moderator Roman Knoblauch.

Leipzig, Oper Leipzig, Premiere Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, 28.04.2012

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Oper Leipzig

OH MOON OF ALALABAMA! – AUF NACH MAHAGONNY

Premiere der Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ am 28.04.2012, 19 Uhr im Opernhaus

 

ENDLICH WIEDER IN LEIPZIG: DER BRECHT/WEILL KLASSIKER FEIERT IM APRIL PREMIERE AN DER OPER LEIPZIG UNTER DER REGIE VON KERSTIN
POLENSKE. DIE WURDE OPER 1930 IN LEIPZIG AM NEUEN THEATER URAUFGEFÜHRT. VON IHRER AKTUALITÄT HAT SIE BIS HEUTE NICHTS
VERLOREN. FREUEN SIE SICH AUF EIN AUGENZWINKERNDES SPIEL UM GELD UND MACHT. AM PULT DES GEWANDHAUSORCHESTERS STEHT
INTENDANT UND GENERALMUSIKDIREKTOR PROF. ULF SCHIRMER.

»Mahagonny« heißt die paradiesische Stadt, welche die Witwe Begbick mit ihren Kumpanen mitten im Nirgendwo errichtet. Hierher sollen Menschen kommen und ihr Geld ausgeben, um das zu finden, was sie Glück nennen. Jim Mahoney ist einer von ihnen. Vermutlich würde das Unternehmen der Begbick sofort scheitern, wenn Jim nicht ein neues Gesetz der „menschlichen Glückseligkeit“ finden würde: Dem Menschen sollen keine Grenzen gesetzt werden. Jim aber hat das wichtigste Gesetz übersehen: Man darf nun zwar alles, muss es aber bezahlen können. Das kann Jim nicht…

Als politische Parabel und opernästhetischer Diskurs nach der Weltwirtschaftskrise entstanden, ist »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« noch immer eine genaue Studie der Funktionsmechanismen menschlicher Zivilisation und eine entlarvende Bestandsaufnahme des Zustands menschlicher Beziehungen unter der Herrschaft des Marktes. Doch das Werk ist noch viel mehr: eine der erfolgreichsten Opern des zwanzigsten Jahrhunderts und ein unterhaltsamer Theaterabend von verblüffender Kraft und Aktualität und grandioser Musik.

Für die musikalische Leitung bei diesem traditionsbehafteten Werk zeichnet der Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, Prof. Ulf Schirmer, verantwortlich. Kerstin Polenske, die in Leipzig schon das Gershwin-Musical „Crazy for you“ an der MuKo und das Kurt Weill Musical „One touch of Venus“ auf die Bühne brachte, hat die Inszenierung übernommen. Wir freuen uns diese Produktion ausschließlich mit Mitgliedern des eigenen Ensembles besetzen zu können.

INSZENIERUNG

Musikalische Leitung Ulf Schirmer/ William Lacey (3.5., 6.5.) | Inszenierung, Choreografie Kerstin Polenske | Kostüme Ingo Krügler | Choreinstudierung Stefan Bilz | Dramaturgie Marita Müller

Besetzung
Leokadja Begbick Karin Lovelius | Fatty, der »Prokurist« Timothy Fallon / Martin Petzold |
Dreieinigkeitsmoses Jürgen Kurth | Jenny Soula Parassidis / Marika Schönberg | Jim Mahoney Stefan Vinke | Jack O´Brien Keith Boldt / Norman Reinhardt | Bill, genannt Sparbüchsenbill Morgan Smith | Joe, genannt Alaskawolfjoe Matthew Anchel | Tobby Higgins Dan Karlström | Chor der Oper Leipzig | Gewandhausorchester

Leipzig, Oper Leipzig, Slam the MuKo – Best Of Poetry Slam, 19.04.2012

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Oper Leipzig

Slam the MuKo – „Best Of Poetry Slam“ 

WORTGEFECHTE UND MUSICAL-KLASSIKER IN DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE: AM 19. APRIL UM 20 UHR FINDET DER ERSTE POETRY SLAM IN ZUSAMMENARBEIT MIT „LIVELYRIX“ STATT. DIE BESTEN SLAMMER AUS GANZ DEUTSCHLAND WERDEN DABEI IHR KÖNNEN UNTER BEWEIS STELLEN. ROCKRÖHRE SABINE TÖPFER UND CHEFDIRIGENT STEFAN DIEDERICH WERDEN MUSICAL-KLASSIKER ZUM BESTEN GEBEN. DER ABEND WIRD VON SLAM-LEGENDE MICHEL ABDOLLAHI MODERIERT.

Es ist gemeinhin bekannt, dass sich so manches Operettenlibretto in sprachlichen Spitzfindigkeiten verlieren kann. Denkt man nur an „Die Fledermaus“ oder „Die lustige Witwe“, so freut man sich auf Scharmützel, Scharlatane und Schabernack. Man könnte fast die gewagte These aufstellen, dass die Operette ein früher musikalischer Vorläufer des Poetry Slam sei. Kein Wunder also, dass die Musikalische Komödie am 19. April ihre Pforten für den ersten Slam-Abend öffnen wird!

Die besten Slammer aus ganz Deutschland werden dabei ihr Können unter Beweis stellen. In Kooperation mit »LivelyriX e.V.« konnten unter anderem Andy Strauß, Gewinner der NRW Slam-Meisterschaft 2011, sowie Patrick Salmen, deutscher Slam-Meister 2010, gewonnen werden. Mit Witz und Wortakrobatik werden die Teilnehmer um die Gunst des Publikums kämpfen.

Natürlich kann ein Poetry Slam in der MuKo nicht ohne Musik stattfinden: Als musikalische Highlights des Abends präsentieren Ensemblemitglied und Solistin Sabine Töpfer zusammen mit dem Musikalischen Leiter der MuKo Stefan Diederich Songs aus Musical und Kabarett.

Der Abend wird von Michel Abdollahi moderiert. Er gilt als einer der besten internationalen Slammer und moderiert den größten Poetry Slam Europas im Hamburger Szeneclub „Übel & Gefährlich“. Mit seinen Gastspielen füllt er regelmäßig große Häuser wie das Schauspielhaus Hamburg.

MITWIRKENDE & GÄSTE
Andreas Strauß, Patrick Salmen, Julian Heun, Anke Fuchs, André Herrmann und Julius Fischer | Moderation Michel Abdollahi | Vom Ensemble der MuKo Sabine Töpfer, Stefan Diederich (am Klavier)  | Mitglieder des Orchesters der Musikalischen Komödie

Leipzig, Oper Leipzig, Unglücklicher, warum jubelst du?, 25.03.2012

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Oper Leipzig

„Unglücklicher, warum jubelst du?“

Sonntags um elf: „Azione teatrale“ im Kellertheater mit Musik von Monteverdi, Ligeti und Berio am 25. März und 15. April

IN DER REIHE „SONNTAGS UM ELF“ PRÄSENTIERT DIE OPER LEIPZIG EINEN GANZ BESONDEREN VORMITTAG IM ZEICHEN ALTER UND NEUER MEISTER. REGISSEUR KRISTOF SPIEWOK BRINGT ZUSAMMEN MIT DER LEIPZIGER CHOREOGRAFIN HEIKE HENNIG MONTEVERDIS „Il COMBATTIMENTO DI TANCREDI E CLORINDA“ MIT WERKEN VON GYÖRGY LIGETI UND LUCIANO BERIO AUF DIE BÜHNE. DABEI WIRD AUCH LIGETIS „POÈME SYMPHONIQUE“, SEINE SYMPHONIE FÜR 100 METRONOME, ZU HÖREN SEIN.

Als szenische Experimentieranleitung erzählen Kristof Spiewok und Heike Hennig die Geschichte von Tancredi und Clorinda. Eine Beziehung, ein Zweikampf, genau das bedeutet Beziehung: Kampf der Gegensätze und deren Vereinigung.  Aber es bleibt doch Tancredi, dessen scheinbarer Sieg sich ins Scheitern verkehrt, als er erkennen muss, dass der fast unbeugsame Gegner die Geliebte Clorinda ist.

Die Einheit im Gegensätzlichen wird auch in der Musik gesucht.  Die frühbarocke Musik Monteverdis wird Kompositionen zweier Avantgardisten des 20. Jahrhunderts, Luciano Berio und György Ligeti, gegenübergestellt. Wenn Monteverdi als »Erfinder der Oper« gelten kann, so ist Ligeti einer der wesentlichsten Erneuerer der zeitgenössischen Musik und Berio einer der Revolutionäre des Musiktheaters.

Die musikalische Leitung liegt bei Christian Hornef. Es spielen die Musiker des Orchesters der Musikalischen Komödie. Die Gesangspartien sind mit Solisten des Leipziger Opernensembles besetzt. Die Sopranpartie wird dabei von Nachwuchstalent Olena Tokar gegeben, die wunderbare Carolin Masur wird die Mezzo-Partie singen.

Sonntags um Elf

„Unglücklicher, warum jubelst du?“

Azione teatrale mit Musik, Tanz und Gesang »Il Combattimento di Tancredi e Clorinda« von Claudio Monteverdi sowie Kompositionen von György Ligeti und Luciano Berio

TERMINE

25. März, 11 Uhr | 15. April, 11 Uhr

INSZENIERUNG:
Konzeption und Regie Kristof Spiewok | Choreografie Heike Hennig | Musikalische Leitung Christian Hornef

BESETZUNG:
Olena Tokar (Sopran), Carolin Masur (Mezzosopran) | Keith Boldt, Yuedong Guan (Tenor) | Christian Hornef (Flügel, Cembalo, Orgel) | Instrumentalisten

Leipzig, Oper Leipzig, Mozart hätte gelacht … (Salieri auch), 02.06.2012

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Oper Leipzig

Mozart hätte gelacht … (Salieri auch)

Ein kabarettistisches Opernamüsement mit Chin Meyer als Stargast ab 02. Juni 2012 in der Oper Leipzig

MIT „MOZART HÄTTE GELACHT … (SALIERI AUCH)“ LEISTET DIE OPER LEIPZIG IHREN EIGENEN HUMORISTISCHEN BEITRAG ZUR AKTUELLEN SPARDEBATTE. KABARETTIST UND COMEDIAN CHIN MEYER WIRD DABEI IN DIE ROLLE VON MOZARTS SCHAUSPIELDIREKTOR SCHLÜPFEN. DER ABEND WIRD VON ANTHONY BRAMALL DIRIGIERT, DER AB DER SPIELZEIT 2012/13 STELLVERTRETENDER GENERALMUSIKDIREKTOR DER OPER LEIPZIG WIRD.

Theater lebt von der Improvisation, insbesondere wenn es darum geht, so unterschiedliche Parameter wie ständig wechselnde Produktionsbedingungen und anstrengendes Primadonnengehabe, künstlerischen Anspruch und allgemeinen Publikumsgeschmack unter einen Hut zu bringen. Kein Wunder, dass bereits die beiden härtesten Rivalen der Operngeschichte – Mozart und Salieri – jeweils eine Oper daraus machten, die 1786 im musikalischen Wettstreit aufgeführt wurden.

Mit „Der Schauspieldirektor“ & „Prima la Musica, poi le Parole“ gelang Mozart und Salieri mit ihrem musikalischen Doppel ein wahrer Theatercoup. Es ist eine selbstironische Persiflage auf den Opernbetrieb und den ewigen Kampf um die Gunst des Publikums.

Chin Meyer, alias Steuerfahnder Siegmund von Treiber, wird den Doppelabend mit Witz und Humor gestalten. Bekannt ist der Kabarettist durch die von ihm moderierte MDR-Sendung „Spaß aus Studio Eins – Die Chin-Meyer-Show“. 2007 kreierte und moderierte er die satirische Nachrichtensendung „Ultimo“ auf n-tv. Seine Themen sind neben Politik und Gesellschaft Finanzen und Wirtschaft, aber auch Religion und Esoterik. Chin Meyer schreibt darüber hinaus regelmäßig Kolumnen für den Berliner Kurier und die Super-Illu. Er ist der Bruder des Schauspielers Hans-Werner Meyer.

Der Mozart-Salieri-Abend wird musikalisch von Anthony Bramall geleitet. Wir freuen uns mitteilen zu können, dass Anthony Bramall ab der Spielzeit 2012/13 stellvertretender Generalmusikdirektor der Oper Leipzig wird.

Das kabarettistische Opernamüsement hat am 02. Juni 2012 im Opernhaus Premiere.
Weitere Vorstellungen finden am 10. und 17. Juni um jeweils 18 Uhr statt.

Leipzig, Oper Leipzig, Intendant Schirmer kommt, Regisseur Konwitschny geht, Teil 2, 24.01.2012


Aktuell

Oper Leipzig

Der Abgang eines kontroversen Regisseurs,  Teil 2

lesen Sie Teil 1

Der umstrittene Chefregisseur der Oper Leipzig Peter Konwitschny verläßt zum 1. Januar 2012 das Haus. Peter Konwitschny hat, wie die Oper Leipzig erklärt, zum 1. Januar 2012 um Auflösung seines Vertrages gebeten. Die Amtszeit des erst am 1.8.2011 zum Intendanten der Oper Leipzig bestellten Ulf Schirmer beginnt mit einem markanten personellen Paukenschlag.

Peter Konwitschny steht für moderne, klischeefremde, oft wenig “besucherfreundliche” und skandalbehaftete Inszenierungen. Doch auch unter Anhängern ist Konwitschnys Position in Leipzig nicht unumstritten. Öfter wurde die Vermutung laut, dort würde zu Lebzeiten ein Museum seiner Inszenierungen eingerichtet und zuwenig Neues geschaffen.

Seine Kündigungsgründe äußerte Peter Konwitschny am 27.12.2011 in einem Interview mit dem MDR. Darin kritisiert Konwitschny das Verhalten von Oberbürgermeister Burkhard Jung, der ihm bei Vertragsunterzeichnung Alexander von Maravic als kommenden Intendanten zugesagt habe (“dies war quasi eine Bedingung von mir. Und dann sahen wir einen Intendanten, den wir zwar kannten, aber nicht was seine Auffassung….”). Auch seien er und Riccardo Chailly in der Leipziger Volkszeitung gegeneinander ausgespielt worden. Neu-Intendant Schirmer sei ohne vorheriges Gespräch über gemeinsame Ziele eingestellt worden. Im Sommer 2012 habe Schirmer bereits den Spielplan 2012/13 und Regiepositionen neu zusammengestellt ohne ihn als Chefregisseur einzubinden.

Unvereinbare weltanschauliche und ästhetische Standpunkte zieht auch Konwitschny zur Begründung seiner Kündigung heran. “Oper muß unterhalten, aber primär Kunst sein, welche weiterbringt, verändert. Wir können nicht”, so Konwitschny seine Arbeiten zum Thema Werktreue begründend, “althergebrachte Dinge wieder original auf die Bühne bringen…. Ich muß manche Buchstaben verändern, um den Sinn zu erhalten. Die Politiker müssen begreifen, daß die Oper wichtig zum Erhalt unserer Zivilisation sei”, so Konwitschnys´ etwas verbitterter Rundumschlag.  “Das stimmt nicht, da soll man sich nicht täuschen”, Konwitschnys resignative Reaktion auf die Erwartung, daß mit Konzepten des neuen Intendanten mehr Zuschauer in die Oper kommen. “Ich will nicht schwarz malen….” so die unausgesprochene Einsicht, daß der Erfolg seiner Stücke an der Oper Leipzig nicht zufriedenstellend war.

Konwitschny abschließend zu den Gegensätzen mit Neu-Intendant Ulf Schirmer: “Es ist eine krank machende Situation. In einer solchen Atmosphäre in der ich reglementiert werde, wo meine Ideen nicht gemocht werden, da kann ich nicht schöpferisch tätig sein”,

Reflektionen zu Sparzwängen und Quotendruck mied Konwitschny in dem MDR Interview ebenso wie Auslastungszahlen oder die Höhe von Zuschüssen seiner oft umstrittenen Aufführungen.

IOCO / Viktor Jarosch / 24.1.2012

Leipzig, Oper Leipzig, OH MOON OF ALABAMA – Notenspursalon, 04.02.2012

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Notenspursalon in der Oper Leipzig: „OH MOON OF ALABAMA“ – KURT WEILL IN LEIPZIG

DIE LEIPZIGER OPER WAR EINE DER HEIMSTÄTTEN KURT WEILLS. HIER FAND 1930 DIE URAUFFÜHRUNG DER OPER „AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY“ STATT. DAS WERK VON BRECHT/WEILL KOMMT AM 28. APRIL 2012 WIEDER AUF DIE BÜHNE DER OPER LEIPZIG (INSZENIERUNG: TOBIAS KRATZER). AM KOMMENDEN SAMSTAG GIBT ES ANLÄSSLICH DER NAHENDEN PREMIERE EINEN NOTENSPURSALON ZU KURT WEILLS ZEIT IN LEIPZIGS OPERHAUS.

Am Ort, wo 1930 im Neuen Theater in Leipzig die Uraufführung der Brecht/Weill-Oper »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« zu einem der größten Theaterskandale der Weimarer Republik geriet, wird eine Neuinszenierung des Werkes vorbereitet. Mit einem Vortrag, Gesprächen und Songs von Kurt Weill begibt sich die Oper Leipzig auf die Spur dieses Komponisten und seine in Leipzig aufgeführten Werke.  

Dr. Jürgen Schebera, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Kurt-Weill-Gesellschaft Dessau, wird über Entstehungs- und Wirkungsgeschichte seiner Leipziger Werke sprechen. Das Ensemblemitglied der Oper Leipzig Soula Parassidis sowie Carolin Masur werden einen musikalischen Vorgeschmack auf die vorletzte Premiere der Spielzeit geben. 

Beginn der Veranstaltung am kommenden Samstag, 04. Februar 2012, ist 15 Uhr im Konzertfoyer der Oper Leipzig.

Leipzig, Oper Leipzig, OPERNTRIO 3für2, 30.01. bis 06.02.2012

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MÉNAGE À TROIS IN DER OPER LEIPZIG

Jubiläumsinszenierung mit besonderem Angebot: Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ am 11. Februar gibt es zu besonderen Konditionen. Wenn man zwei Karten kauft, bekommt man die Dritte kostenlos dazu. Das Angebot gilt vom 30. Januar bis 06. Februar. Aktionskarten gibt es im genannten Zeitraum an der Tageskasse.

Heute im Operntrio: Was in italienischen Opernhäusern schon lange Usus ist, gibt es jetzt auch für die Oper Leipzig. Wer im Zeitraum vom 30. Januar bis zum 06. Februar zwei Karten für Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ am 11. Februar 2012 kauft, bekommt die Dritte kostenlos dazu. Das Beste daran: Oma, Opa, Onkel, Tante, Kind und Kegel zahlen keinen Cent extra. Sichern Sie Ihre dreifürzwei Karten. Achtung: Karten bekommen Sie ausschließlich im Aktionszeitraum (30. Januar bis 11. Februar) an der Tageskasse der Oper Leipzig. Die Aktion gilt nur für die Vorstellung der „Meistersinger von Nürnberg“ am 11. Februar 2012.

Leipzig, Oper Leipzig, DIE GROSSE MESSE vorerst zum letzten Mal, 28.01.2012

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„DIE GROSSE MESSE“ VORERST ZUM LETZTEN MAL IN LEIPZIG

 Uwe Scholz’ Choreografie „Die Große Messe“ ist eines der bedeutendsten Werke seiner Leipziger Schaffenszeit. Mario Schröder, Ballettdirektor und früherer Scholz-Solist hat „Die Große Messe“ in der letzten Spielzeit mit großem Erfolg wieder aufgenommen. Sie bleibt Teil des Repertoires des Leipziger Balletts, wird aber in den nächsten Spielzeiten nicht mehr an der Oper Leipzig zu sehen sein. Die vorerst letzte Vorstellung findet am kommenden Samstag, 28. Januar 2012 um 19 Uhr statt.

Die großen Glaubensfragen sind bis heute die großen Fragen der Menschheit. Uwe Scholz hat sie in seiner „Großen Messe“ eindrücklich mit Tanz verwoben und damit einen Ballettabend geschaffen, der aufwühlt, mitreißt und tief bewegt.

Für Mario Schröder, der die Uraufführung 1998 tanzte, ist „Die Große Messe“ bis heute ein Herzstück im Schaffen seines Mentors und wohl auch eine seiner persönlichsten Arbeiten. Deshalb hat Schröder das Werk in seiner ersten Spielzeit als Ballettdirektor und Chefchoreograf wieder in den Spielplan aufgenommen. Es zählt zum festen Repertoire der Company.

Anfang dieser Spielzeit ist das Leipziger Ballett mit der „Großen Messe“ in Bogotá (Kolumbien) und Sao Paulo (Brasilien) auf Tournee gewesen. Vom kolumbianischen Feuilleton ist das Ballett als „Beste Gastspielproduktion 2011“ ausgezeichnet worden.

Am kommenden Samstag, 28. Januar 2012, gibt es vorerst zum letzten Mal die Möglichkeit „Die Große Messe“ auf der Opernbühne zu sehen. Danach wird die Inszenierung für die nächsten Spielzeiten nicht mehr auf dem Plan der Oper Leipzig stehen. Zwar bleibt sie im Repertoire der Company, wird aber vorerst nur im europäischen Ausland als Gastspiel zu sehen sein. Unter anderem wird das Leipziger Ballett im Februar 2013 mit der „Messe“ in Spanien in Bilbao, Pamplona, Madrid und Valladolid gastieren.

Leipzig, Oper Leipzig, DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG DES MUSIKALS “DER GRAF VON MONTE CHRISTO“, 4.02.2012

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Oper Leipzig

DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG VON “DER GRAF VON MONTE CHRISTO“.

PRODUKTIONSTEAM VON “JEKYLL & HYDE“ WIEDER IN DER MUKO.

Musicalfans haben lange darauf gewartet: Endlich ist ein weiteres Erfolgsmusical von Frank Wildhorn in Deutschland zu sehen. In der Musikalischen Komödie feiert die  Produktion am 04. Februar 2012 um 19 Uhr ihre deutsche Erstaufführung. Garant für eine spannungsreiche und rasante Musicalproduktion ist das Team um Regisseur und Musicaldarsteller Cusch Jung, welches seit der letzten Spielzeit mit “Jekyll & Hyde“ für ein volles Haus und lange Kassenschlangen sorgte.

In St. Gallen hatte das Musical des Erfolgskomponisten Frank Wildhorn einen fulminanten Erfolg. Lange schon haben Fans gewartet, dass es auch in Deutschland zur  Erstaufführung kommt. Nun wird “Der Graf von Monte Christo“ an der MuKo Premiere haben.

Der Roman von Alexandre Dumas um den zu unrecht inhaftierten Edmond Dantès gehört  zur Weltliteratur. Dantés flieht aus der Gefangenschaft und wappnet sich für seinen  Rachefeldzug gegen die Intriganten, um Gerechtigkeit zu erfahren und seine große Liebe Mercédès wiederzuerobern.Wildhorn setzt den Stoff hoch dramatisch und emotional in Musik. Große Ensemblenummern und leidenschaftliche Liebesduette reißen das Publikum in den Bann dieser wildromantischen Abendteuergeschichte.

Für die Inszenierung sorgt Cusch Jung. Als Darsteller war er kürzlich in der Stage-Produktion von “Sister Act“ im Hamburger Operettenhaus zu sehen. Zudem spielt er den alten Abbé Faria und steht damit auch zum 1. Mal in Leipzig auf der Bühne. Natürlich darf Musicalstar Marc Clear nicht fehlen. Er singt die Titelpartie des Edmond Dantès. Auch er
ist Musicalprofi, hat Titelpartien in “Die drei Musketiere“ im Theater des Westens in Berlin gesungen und ist regelmäßig Gast an der renommierten Freilichtbühne in Tecklenburg. An Clears Seite steht als Mercédès wieder Marysol Ximénez-Carrillo.

“Der Graf von Monte Christo“ ist ein Muss nicht nur für alle Wildhorn-Fans. Die MuKo setzt mit der deutschen Erstaufführung ein deutliches Zeichen als unverzichtbare Kultur-Institution in der Stadt Leipzig und mit ihrem reichen und einmaligen Angebot auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus.

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DER GRAF VON MONTE CHRISTO
FRANK WILDHORN / JACK MURPHY
PREMIERE UND WEITERE TERMINE:
PREMIERE Samstag, 04.02., 19:00 Uhr | Sonntag, 05.02., 15:00 Uhr | Dienstag, 07.02., 19:30 Uhr | Freitag, 10.02., 19:30 Uhr | Samstag, 11.02., 19:00 Uhr | Sonntag, 12.02., 15:00 Uhr (weitere Termine entnehmen Sie bitte unserer Website)

Musikalische Leitung Stefan Diederich | Inszenierung, Choreografie Cusch Jung | Bühne Karin Fritz | Kostüme Sven Bindseil | Fechtmeister Peter-Paul Stampehl | Choreinstudierung Mathias Drechsler | Dramaturgie Marita Müller

BESETZUNG:
Edmond Dantès, der Graf von Monte Christo Marc Clear | Mercédès, Egmonds Verlobte Marysol Ximénez-Carrillo | Louis Dantès, Edmonds Vater Mathias Paarsch | Morrel, Besitzer einer Reederei Roland Otto | Mondego, Cousin von Mercédès Andreas Rainer |
Danglars, Spekulant Kostadin Arguirov | Kommissar Sebastian Fuchsberger | Villefort, Oberstaatsanwalt von Paris Milko Milev | Abbé Faria, alter Gefangener im Château d’If Cusch Jung | Louisa Vampa, Piratenanführerin Sabine Töpfer | Jacopo, Pirat, später Vertrauter Edmonds Peter-Paul Stampehl | Albert, Sohn von Mondego Heiner Kock* | Valentine, Tochter von Villefort Verena Barth-Jurca / Mirjam Neururer | drei Grazien: Isabella Carolin Schumann* | Gabriella Therese Dittmar* | Sophie Miranda Caasmann | Ballett, Chor, Extrachor der Musikalischen Komödie | Orchester der Musikalischen Komödie

* Studenten der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig