Leipzig, Oper Leipzig, Wiederaufnahme Die Frau ohne Schatten, 23.04.2017

April 19, 2017  
Veröffentlicht unter Oper, Oper Leipzig, Pressemeldung

Oper Leipzig

Oper Leipzig / Die Frau ohne Schatten © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Die Frau ohne Schatten © Kirsten Nijhof

EIN RAUSCH AUS TÖNEN UND BILDERN

Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss

Nach über zwei Jahren kehrt am Sonntag, 23. April um 17 Uhr Richard Strauss‘ Monumentalwerk Die Frau ohne Schatten wieder auf die Leipziger Opernbühne zurück. Mit der überaus erfolgreichen Neuproduktion seines Hauptwerkes gratulierte die Oper Leipzig im Strauss-Jahr 2014 dem Komponisten zum 150. Geburtstag. Im Mittelpunkt des musikalischen Märchens mit dem Libretto von Hugo von Hofmannstahl steht eine Kaiserin halb Mensch, halb Geisterwesen. Um ihre vollständige Menschlichkeit zu erlangen, wird sie vor eine unmenschliche Entscheidung gestellt.

Die Inszenierung dieses musikalischen Märchens stammt von dem ungarischen Regisseur Balázs Kovalik, der in Leipzig auch für Turandot verantwortlich zeichnet. Die Ausstatterin Heike Scheele gestaltete einen Bilderrausch aus über 16 unterschiedlichen phantastisch-surrealen Bühnenräumen. Das Gewandhausorchester, in einer der größten Orchesterbesetzungen der Operngeschichte, dirigiert der Hausherr und Strauss-Experte Ulf Schirmer selbst. Die Besetzung der Schlüsselpartien dieses Monumentalwerks kann nur mit dem Orchesterapparat ebenbürtigen Stimmen erfolgen. Die großen Stimmen gehören Jennifer Wilson, Erika Sunnegårdh, Franz Grundheber und Roy Cornelius Smith. Das Ensemblemitglied Karin Lovelius debütiert mit der Partie der Amme.

Oper Leipzig / Die Frau ohne Schatten © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Die Frau ohne Schatten © Kirsten Nijhof

Die Sopranistin Jennifer Wilson feierte als Färberin ein spektakuläres Rollendebüt in Leipzig und ist auch in dieser Spielzeit wieder als Baraks Gattin zu hören. Zuletzt war sie Turandot an der Metropolitan Opera New York. Mit dieser Partie begeistert sie auch das Leipziger Publikum. Kammersänger Franz Grundheber wird in Leipzig zum ersten Mal als der Färber Barak zu erleben sein. Grundheber ist Ehrenmitglied der Wiener wie der Hamburger Staatsoper. Seine lange Karriere, in der er ein breit gefächertes Repertoire aufbaute, führte ihn mit den großen Partien seines Fachs an alle bedeutenden Opernhäuser der Welt.

Die Kaiserin wird verkörpert von Erika Sunnegårdh. Die schwedische Opernsängerin reüssiert u.a. als Salome an der Bayerischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, als Leonore an der Metropolitan Opera, als Turandot an der Deutschen Oper Berlin und bei den Bregenzer Festspielen oder als Lady Macbeth an der Wiener Staatsoper. Der Kaiser wird von Roy Cornelius Smith gegeben. Der amerikanische Tenor ist regelmäßiger Gast an Häusern wie u.a. der Metropolitan Opera, der Deutschen Oper Berlin, der Lyric Opera of Chicago, der Opera Kopenhagen oder bei den Festivals in Ravenna oder Bregenz. PMOL

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Leipzig, Oper Leipzig, KARFREITAGSZAUBER MIT PARSIFAL, 14.04.2017

April 13, 2017  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig / Parsifal ©Tom Schulze

Oper Leipzig / Parsifal ©Tom Schulze

KARFREITAGSZAUBER MIT WAGNER

»PARSIFAL« IN DER OPER LEIPZIG

 

Oper Leipzig / Parsifal ©Tom Schulze

Oper Leipzig / Parsifal ©Tom Schulze

Traditionell am Karfreitag, 14. April, 17 Uhr steht in der Oper Leipzig Richard Wagners »Parsifal« auf dem Spielplan. Hausherr Ulf Schirmer steht am Pult des Gewandhausorchesters bei diesem letzten Bühnenwerk des Komponisten. Der Regisseur Roland Aeschlimann übersetzte Wagners musikalisches Mysterium in ein synästhetisches Klang-Raum-Erlebnis.

Die Titelpartie wird von Thomas Mohr gesungen, der in Leipzig als Siegfried der »Götterdämmerung« reüssierte und in der Neuproduktion von Webers »Freischütz« in der Partie des Max zu hören ist. Die Verwundung König Amfortas’ (Mathias Hausmann) mit dem Heiligen Speer hat die Macht der Gralshüter schwer beschädigt. Der Speer wurde von Klingsor (Jürgen Kurth) geraubt, dessen Schloss umringt ist von Blumenmädchen, in deren Fängen Helden zugrunde gehen. Einzig und allein der »reine Tor« vermag den Gralshütern den heiligen Speer zurückzubringen.

 

Pressemeldung Oper Leipzig

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Leipzig, Musikalische Komödie, MUKO.HÖR.SAAL – Spanische Musik, 14.04.2017

April 13, 2017  
Veröffentlicht unter Konzert, Musikalische Komödie, Pressemeldung

Oper Leipzig

Oper Leipzig / MUKO.HÖR.SAAL - Konzert des Orchesters der Musikalischen Komödie in Leipzig ©Tom Schulze

Oper Leipzig / MUKO.HÖR.SAAL – Konzert des Orchesters der Musikalischen Komödie in Leipzig ©Tom Schulze

SPANISCHES FLAIR VOM RANG

»MUKO.HÖR.SAAL« MIT MUSIK UND LYRIK AUS SPANIEN

Für die Konzertreihe muko.hör.saal wechseln Chor und Orchester der Musikalischen Komödie am Karfreitag, 14. April, 15 Uhr aus dem Orchestergraben auf den Rang des Hauses und loten weit über den Zuhörern die spezielle Klangarchitektur des Theatersaals aus. So entsteht ein Surround-Soundpanorama, das die Musik für den Zuhörer immer wieder neu und anders erlebbar macht. Im April erklingt ein spanisches Programm mit Chor- und Orchesterwerken vom 16. bis 20. Jahrhundert. Zusammen mit originalsprachigen Gedichten aus Spanien entsteht so ein Hauch poesía española. Es erklingt u.a. Musik des baskischen Komponisten Jesús Guridi, die Fünf Zigeunertänze von Joaquín Turinas, das Intermezzo aus Enrique Granados’ Oper Goyesca – inspiriert von Gemälden des spanischen Malers Francisco de Goya – und Auszüge aus Isaac Albéniz’ populärer Suite española. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen des Musikdirektors Stefan Klingele. Die spanischen Gedichte werden von der spanisch-deutschen Schauspielerin und Opernsängerin Isabel Hindersin vorgetragen.

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Leipzig, Oper Leipzig, Premiere Prinzessin Nofretete, 25.03.2017

März 22, 2017  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig / Prinzessin Nofretete - Nico Dostal © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Prinzessin Nofretete – Nico Dostal © Kirsten Nijhof

ARCHÄOLOGENOPERETTE – OPERETTENARCHÄOLOGIE
Prinzessin Nofretete von Nico Dostals

Prinzessin Nofretete: Premiere am 26. März, weitere Vorstellungen 1., 2., 4., 15., 16., 29., 30. April / 6., 16., 30. Juni / 1. Juli 2017

Nach nunmehr 80 Jahren präsentiert die Musikalische Komödie am Samstag, 25. März, 19 Uhr mit Nico Dostals Operette Prinzessin Nofretete ein Entdeckung  dem Publikum. Das lange verschollen geglaubte Werk wurde 1936 am Kölner Opernhaus zuletzt gespielt und verschwand in den Wirren des Nationalsozialismus von den Spielplänen und aus den Archiven. Geschickte musikalische Archäologen haben das Notenmaterial Stück für Stück zusammengesetzt, so dass die Operette jetzt wieder spielbar ist.

Nico Dostals Operetten bestechen durch ihre reiche Instrumentation und Klangsinnlichkeit in Verbindung mit den Rhythmen der 20er und 30er Jahre. Schillernde Frauenfiguren stehen bei ihm  im Mittelpunkt der Werke des Operetten- und Filmkomponisten. Der besondere Reiz von Prinzessin Nofretete liegt in dem für eine Operette etwas ungewöhnlichen Sujet Ägypten.

Das Regieteam um die Operndirektorin Franziska Severin, greift die Anfänge des Pauschaltourismus auf und  nimmt den Zuschauer mit auf eine Ägypten-Expedition. Gemeinsam mit dem legendären britischen Archäologen Lord Callagan (Patrick Rohbeck) gehen die Besucher dem Geheimnis der Pharaonentochter Nofretete (Lilli Wünscher) auf die Spur, die sich einst gegen den Willen ihres Vaters in einen einfachen Offizier (Radoslaw Rydlewski) verliebt hatte. Dostals Ägypten-Operette ist nicht nur ein Vergnügen für Hobbyarchäologen, sondern vor allem für Freunde großer Ausstattung, skurrilem Humor, schmissiger Melodien und ausgesprochen ägyptischen Tanzeinlagen.

Oper Leipzig / Prinzessin Nofretete - Nico Dostal © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Prinzessin Nofretete – Nico Dostal © Kirsten Nijhof

Nach ersten Erfolgen mit Schlagern komponierte Nico Dostal mehrere Operetten. Clivia verhalf ihm 1933 zum Durchbruch. Sie wurde an über 90 Bühnen in Deutschland nachgespielt. Es folgen u.a.  Monika, Die ungarische Hochzeit und natürlich Prinzessin Nofretete.

Auch als Filmkomponist konnte sich Dostal hervortun. Er schrieb die Musik für Kaiserwalzer mit Marta Eggert, 13 Stühle mit Heinz Rühmann, Fiakerlied mit Paul Hörbiger, Die Geierwally mit Heidemarie Hatheyer und Glück bei Frauen mit Johannes Heesters.

Prinzessin Nofretete: Premiere am 26. März, weitere Vorstellungen 1., 2., 4., 15., 16., 29., 30. April / 6., 16., 30. Juni / 1. Juli 2017

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