Landshut, Landestheater Niederbayern, Spielplan September 2016

Landshut / Theaterzelt © Peter Litvai - Landestheater NiederbayernLandshut / Theaterzelt © Peter Litvai – Landestheater Niederbayern

Landestheater Niederbayern

Stadttheater Landshut im Theaterzelt
Termine im September 2016

Freitag, 9.9.2016, 19.30 Uhr The Rocky Horror Show,  Musical von Richard O’Brien
Freier Verkauf

Samstag, 10.9.2016, 19.30 Uhr The Rocky Horror Show,  Musical von Richard O’Brien
Freier Verkauf

Sonntag, 11.9.2016, 16.00 Uhr The Rocky Horror Show,  Musical von Richard O’Brien
Freier Verkauf

Freitag, 16.9.2016, 19.30 Uhr Loriots Szenen einer Ehe,  Sketcheabend von Vicco von Bülow,  Freier Verkauf

Freitag, 23.9.2016, 18.45 Uhr KURZEINFÜHRUNG  Othello von William Shakespeare
Foyer, Eintritt frei

Freitag, 23.9.2016, 19.30 Uhr PREMIERE  Othello von William Shakespeare
Premieren-Abo & Freier Verkauf

Samstag, 24.9.2016, 19.30 Uhr Othello  von William Shakespeare
Samstag-Abo & Freier Verkauf

Sonntag, 25.9.2016, 12.30 – 18.00 Uhr       TAG DER OFFENEN TÜR
Spiel und Spaß für die ganze Familie,    Eintritt frei

Freitag, 30.9.2016, 19.30 Uhr PREMIERE Der Zigeunerbaron von Johann Strauss
Premieren-Abo & Freier Verkauf,      PM LtNB

Landshut, Landestheater Niederbayern, The Rocky Horror Show, 09.09.2016

Landestheater Niederbayern / The Rocky Horror Show © Landestheater Niederbayern, Peter Litvai

Landestheater Niederbayern / The Rocky Horror Show © Landestheater Niederbayern, Peter Litvai

Landestheater Niederbayern

Let’s Do The Time Warp Again … and again..

The Rocky Horror Show von Richard O’Brien

Termine im September: Landshut: 9.9. (19.30), 10.9. (19.30), 11.9. (16.00) – Passau: 29.9. (19.30), 30.9. (19.30)

Seit 40 Jahren auf den Spielplänen rund um den Globus und immer noch so erfolgreich wie am Anfang. Nur wenige Musicals können sich dieses Prädikat anheften, ganz sicher aber Richard O’Briens The Rocky Horror Show. Und was überall auf der Welt seit Jahrzehnten ein riesiger Erfolg ist, hat auch in Niederbayern eingeschlagen wie eine Bombe. Die Vorstellungen zum Ende der letzten Spielzeit waren alle lange im Voraus ausverkauft. Grund genug für das Landestheater Niederbayern, die Produktion auch in der neuen Spielzeit wieder auf den Spielplan zu setzen.

Landshut / Szenegerechte Rocky Horror Besucher © IOCO

Landshut / Szenegerechte Rocky Horror Besucher © IOCO

Die Geschichte ist altbekannt und unverwüstlich: Janet und Brad, das frisch verliebte spießige Studenten-Pärchen hat eine Autopanne. In dem Schloss, in dem sie eigentlich nur nach Hilfe fragen wollten, gehen seltsame Dinge vor sich: Das düstere Gemäuer und seine Bewohner sind nämlich alles andere als alltäglich, vielmehr geraten die beiden mitten hinein in eine wüste Party von außerirdischen Transvestiten und treffen schon bald auf den charismatisch-erotomanischen Hausherren, Frank ‘N’ Furter. Der ebenso diabolische wie wahnsinnige Wissenschaftler in schwarzen Strapsen präsentiert ausgerechnet in dieser Nacht seine neueste Schöpfung. Das Retortenwesen Rocky erwacht zum Leben und die schrillen Ereignisse überschlagen sich in einer Nacht, die dem biederen Paar in vielerlei Hinsicht unvergesslich bleiben wird.

Unter der Regie von Musical-Spezialistin Ursula Lysser, die auch für die Choreographie verantwortlich zeichnet, der musikalischen Leitung von Bernd Meyer und in der Ausstattung der Briten Charles Cusick Smith und Philip Ronald Daniels landet das UFO vom Planeten Transsexual im Prantlgarten und Andreas Schneider lässt als Frank’n’Furter die Puppen tanzen. Unterstützt wird er von Roland Schreglmann und Ella Schulz als Brad und Janet, Jochen Decker als Riff-Raff, Katharina Elisabeth Kram als Magenta, Antonia Reidel als Columbia, David Moorbach als Rocky, Reinhard Peer als Eddie und Dr. Scott und Olaf Schürmann als Erzähler.  PMLThNB

 

Landshut-Straubing, Landestheater Niederbayern, Premiere Aida von Giuseppe Verdi, 03.06.2016

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Landestheater Niederbayern

Prachtvolles-Stadttheater-Passau © Litvai

Prachtvolles-Stadttheater-Passau © Litvai

Aida von Giuseppe Verdi

PREMIEREN / Vorstellungen: Passau 14.05.16, 11.6.2016, 12.6.2016, 25.6.2016.. Landshut 03.06.16, 4.6.2016, 18.6.2016..;  Straubing 07.06.16, 28.6.2016

Das Landestheater Niederbayern zeigt erstmals Aida. Kurz nach der niederbayerischen Erstaufführung von Tristan und Isolde stemmt das Landestheater Niederbayern einen weiteren Operngiganten: Giuseppe Verdis 1871 für das Opernhaus in Kairo komponierte Oper Aida. Dieses Meisterwerk vereint prunkvolle Massenszenen mit kammerspielartigen Momenten. Berühmt geworden sind vor allem Radamès‘ Liebesgesang auf die himmlische Aida (Celeste Aida), der Triumphmarsch mit den schnurgeraden Aida-Trompeten, der eindrucksvolle „Nil“-Akt und das Schlussduett in der Grabkammer „O terra, addio“.

Passau / Landestheater Aida und Amneris © Peter Litvai

Passau / Landestheater Aida und Amneris © Peter Litvai

Der ägyptische Vizekönig wünschte sich 1870 für sein neues Opernhaus in Kairo, dem ersten auf afrikanischem Boden, eine westliche Oper über ein ägyptisches Thema. Das Werk sollte von einem der bedeutendsten Komponisten der Zeit geschrieben werden (zur Auswahl standen Gounod, Wagner und Verdi) und Schauplatz das alte Ägypten sein.

Die äthiopische Gefangene Aida, eigentlich eine Prinzessin, befindet sich in dem operntypischen Zwiespalt zwischen Pflicht und Neigung: Sie ist in Liebe zu Radamès, dem ehrgeizigen Befehlshaber der ägyptischen Armee, entbrannt. Weil sie den Feind liebt, muss sie seinen Sieg über ihr eigenes Vaterland wünschen. Radamès erwidert ihre Liebe und verzichtet seinerseits auf die Hochzeit mit der Königstochter Amneris und damit auf eine vielversprechende Karriere. Wegen Vaterlandverrats wird er zum Tode verurteilt, er soll lebendig begraben werden. Vereint sind die Liebenden nur im Tode: Aida stiehlt sich unbemerkt in die Grabkammer und gemeinsam hauchen Radamès und sie in einem herzergreifenden Duett ihr Leben aus. Es ist eine von Beginn an aussichtslose Liebesgeschichte, weil das Glück des Einzelnen in unauflösbarem  Widerspruch zu den Interessen des Staates steht.

Aida ist viel mehr als der berühmte Triumphmarsch. Verdis Meisterwerk vereint prunkvolle Massenszenen und kammerspielartige Momente der Liebestragödie. Italienisches Melodramma, französische Grand Opéra, deutsches Musikdrama und exotische Volksweisen erfahren in klanggewaltigen Tableaus eine einzigartige Verbindung. Die 1871 uraufgeführte Oper gehört zu den imposantesten Werken des Opernrepertoires.

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman | Regie Stephen Medcalf |
Choreografie Eva Simmeth | Bühne Karlheinz Beer | Kostüme Iris Jedamski  Mit : Aida Suyoung Kang | Amneris Jenny Hou | Radamès Paolo Lardizzone |
Amonasro Kyung Chun Kim | Ramphis Stephan Bootz | Il Re Jisang Ryu |
Messagero Oscar Imhoff | Sacerdotessa Emily Fultz/Martha O’Hara;  Tänzer Lubomira Demska, Ursula Geef, Lisa Hebeisen, Linda Hempel, Barbara Schober; Peter Scheufler, Johannes Walter, Paul Markus,  Niederbayerische Philharmonie, Chor des Landestheaters Niederbayern, Statisterie des Landestheaters Niederbayern

PREMIEREN / Vorstellungen: Passau 14.05.16, 11.6.2016, 12.6.2016, 25.6.2016.. Landshut 03.06.16, 4.6.2016, 18.6.2016..;  Straubing 07.06.16, 28.6.2016

EINFÜHRUNGSMATINEEN:  Passau 08.05.2016, 11.00 Uhr Landshut 29.05.2016, 11.00 Uhr Straubing 07.06.2016, 18.45 Uhr

Pressemeldung Landestheater Niederbayern

Landshut, Landestheater Niederbayern, Premiere Tristan und Isolde von Richard Wagner, 08.04.2016

Landshut / Theaterzelt © Peter Litvai - Landestheater Niederbayern

Landshut / Theaterzelt © Peter Litvai – Landestheater Niederbayern

Landestheater Niederbayern

Niederbayerische Erstaufführung: Tristan und Isolde von Richard Wagner
Große Premiere in kleiner Ersatzspielstätte

Zum ersten Mal und über 150 Jahre nach der Uraufführung ist Richard Wagners epochales Werk Tristan und Isolde auf den Bühnen Niederbayerns zu sehen. 441 Besucher werden am 8. April 2016 die Premiere im provisorischen Theaterzelt (Bild) das niederbayerische Ereignis verfolgen. Die Hauptspielstätte, das Stadttheater Landshut,  bleibt bis Herbst 2019 wegen Sanierung geschlossen.

Landshut / Theaterzelt - Innen © Peter Litvai - Landestheater Niederbayern

Landshut / Theaterzelt – Innen © Peter Litvai – Landestheater Niederbayern

Eine gigantische Kraft bindet Tristan und Isolde aneinander. Ein Blick – und bedingungslose Liebe entbrennt zwischen ihnen. Eine ungeheure musikalische Sogwirkung entfaltet dazu die Musik Wagners. Sie strebt permanent zu einem tonalen Zentrum hin, erreicht es aber nie. Dadurch entsteht eine Spannung, die erst ganz am Schluss, im sogenannten „Liebestod“, aufgelöst wird. Ein Vorbote der Moderne: Indem Wagner alles Beiwerk reduziert, erfährt die Handlung eine Ausweitung nach innen, die Musik dringt in die Tiefen des Unterbewusstseins vor.

Landshut / Tristan und Isolde © Peter Litvai - Landestheater Niederbayern

Landshut / Tristan und Isolde © Peter Litvai – Landestheater Niederbayern

 In der unerbittlich hellen Welt der Konventionen und Bedingungen können Tristan und Isolde ihre Liebe nicht leben. Erst im Angesicht des Todes, als sie vom vermeintlichen Todestrank trinken, gestehen sie sich ihre Gefühle ein und verschließen fortan die Augen vor dem nüchternen Tag: Sie flüchten in die Welt der Nacht. Nichts weniger als die Überwindung unserer Welt und der Aufbruch in einen transzendentalen Raum der Erleuchtung und Liebe ist ihr Ziel. Intendant und Regisseur Stefan Tilch deutet die Geschichte spirituell-affirmativ: „Tristan und Isolde schaffen es, Tag und Nacht zu umarmen. Es ist eine Geschichte mit Happy End.“

Für dieses überwältigende Musikdrama konnte das Landestheater Niederbayern hochkarätige Sänger verpflichten: Annette Seitgen (Isolde), Hans-Georg Wimmer (Tristan), Anne-Theresa Möller (Brangäne), Peter Tilch (Kurwenal), Stephan Bootz (König Marke), Christos Kechris (Hirte/Seemann), Albertus Engelbrecht (Seemann/Melot) und Kyung Chung Kim (Steuermann). Die Bühne gestaltet Karlheinz Beer, die Kostüme Ursula Beutler. Es spielt die Niederbayerische Philharmonie unter GMD Basil H. E. Coleman.

Tristan und Isolde – Alle Vorstellungen:
Landshut: 08.04.2016, 10.04.2016, 30.04.2016, 05.05.2016, 26.05.2016
Passau: 10.04.2016, 14.04.2016, 16.04.2016, 20.05.2016, 22.05.2016
Straubing: 26.04.2016,

Premiere im Landshuter Theaterzelt ist am Freitag, den 8. April 2016 um 18.00 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf im Verkehrsverein im Rathaus (Mo-Fr, 9 – 18 Uhr) und an der Theaterkasse im Theaterzelt (Fr 11 – 13 Uhr). Telefon 0871/92208-33 (Di-Fr, 11-13 Uhr und Di-Do, 17-19 Uhr). E-Mail: theaterkasse@landshut.de. Abendkasse ab einer Stunde vor der Vorstellung. Alle Termine und weitere Informationen unter www.landestheater-niederbayern.de.      PMLTHNB

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