Krefeld, Theater Krefeld – Mönchengladbach, Komponist Fromageot kommt zur Kino-Sinfonie, 27. / 28.08.2016

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld Mönchengladbach / KinoSinfonie 2015 © Matthias Stutte

Theater Krefeld Mönchengladbach / KinoSinfonie 2015 © Matthias Stutte

Komponist kommt zur Kino-Sinfonie

Am 27.8. und 28.8. begleiten die Niederrheinischen Sinfoniker im SWK Open- Air-Kino den Stummfilm „Das Cabinet des Dr. Caligari“. Komponist Stéphane Fromageot ist auch dabei.

Krefeld. Wer das SWK Open-Air-Kino an der Rennbahn kennt, weiß um die fantastische Atmosphäre, die in den Sommermonaten nicht nur Cineasten in ihren Bann zieht. Nach dem großen Erfolg in der vergangenen Spielzeit mit dem Stummfilm „Das Phantom der Oper“ wird die Kino-Reihe auch in dieser Saison wieder mit einem besonderen Film- und Konzerterlebnis gekrönt: An zwei Abenden begleiten die Niederrheinischen Sinfoniker unter der Leitung von Kapellmeister Andreas Fellner den expressionistischen Stummfilmklassiker „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von 1919.

Theater Krefeld Mönchengladbach / Caligari © Deutsche Kinemathek

Theater Krefeld Mönchengladbach / Caligari © Deutsche Kinemathek

Die schaurig-schöne Filmmusik stammt von Stéphane Fromageot, der die Neukomposition im Jahr 2011 schuf. Für die Vorstellung am 27. August hat Fromageot seinen Besuch angekündigt. Der gebürtige Franzose ist seit 1998 als Studienleiter und Kapellmeister am Theater St. Gallen tätig. Als Komponist und Arrangeur schrieb er neben der neuen Orchesterpartitur zu dem StummfilmklassikerDas Cabinet des Dr. Caligari“ für die Europäische Filmphilharmonie auch die Musik zum Retrofuturistical „Mondraketenmassaker“ für das Theater Münster.

Karten für die Kino-Sinfonie am Samstag, den 27. August und Sonntag, den 28. August zum Einheitspreis von 39 € sind erhältlich auf www.swk-openairkino.de, an der Theaterkasse und im SWK-Servicecenter, Hochstraße 126, Krefeld. Der Einlass beginnt um 19 Uhr, die Veranstaltung beginnt um ca. 21.15 Uhr.

Pressemeldung Theater Krefeld Mönchengladbach

 

Krefeld, Theater Krefeld – Mönchengladbach, Premiere – Cavalleria rusticana – Gianni Schicchi 17.09.2016

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld © IOCO

Theater Krefeld © IOCO

 Cavalleria rusticana / Gianni Schicchi  

Zwei Operneinakter von Pietro Mascagni und Giacomo Puccini – in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere 17.09.2016, weitere Vorstellungen 7.10.2016, 5.11.2016, 9.11.2016, 18.12.2016, 17.1.2017, 27.01.2017

Unter den argwöhnischen Augen der Bewohner eines kleinen italienischen Dorfes spielen sich eine Tragödie und eine Komödie ab:

Cavalleria rusticana: Als Turiddu vom Militärdienst heimkehrt, muss er feststellen, dass seine Verlobte Lola in der Zwischenzeit einen anderen Mann geheiratet hat. Er tröstet sich in den Armen von Santuzza, die ihn aufrichtig liebt. Als Lola jedoch wieder Interesse an ihm zeigt, hintergeht er Santuzza und wird Lolas Geliebter. Als deren Ehemann Alfio von der Liebschaft seiner Frau erfährt, fordert Turiddu zum Duell und tötet ihn.

Gianni Schicchi: Am Totenbett beklagen seine Verwandten heuchlerisch das Hinscheiden von Buoso Donati. Doch ihre schlimmste Befürchtung, er könnte sein gesamtes Vermögen den „Klosterbrüdern“ vermacht haben, bewahrheitet sich. Einer der Erben, der junge Rinuccio, möchte die schöne Lauretta heiraten. Ihr Vater Gianni Schicchi gilt als gewiefter Schelm und wird schleunigst herbeigeholt und um Rat gefragt. Prompt heckt er einen spektakulären Plan aus: Um das Testament zu Gunsten der Hinterbliebenen zu  fälschen, wird Buoso Donati kurzerhand wieder zum Leben erweckt und Schicchi spielt die Rolle seines Lebens …

Eifersucht und Geldgier gepaart mit Leidenschaft und Spielwitz sind die Katalysatoren der beiden Operneinakter von Pietro Mascagni und Giacomo Puccini. Der Ausgang der jeweils heiklen Situation ist im ersten Fall hochdramatisch, im zweiten wird nach bester Tradition der commedia dell’arte eine zufriedenstellende Lösung für alle herbeigeführt. Was die thematisch gegensätzlichen Werke verbindet, ist jedoch die Unmittelbarkeit der italienischen Tonsprache, die veristische Schilderung des religiös-bodenständigen Dorflebens und die an Filmmusik erinnernde, vor Witz nur so sprühende Lautmalerei.

Krefeld / Francois de Carpentries ©  Matthias Stutte

Krefeld / Francois de Carpentries © Matthias Stutte

François De Carpentries, der das hiesige Publikum zuletzt mit seiner Inszenierung von Jules Massenets Oper Manon bezauberte, wird nun die Fäden in die Hand nehmen und die beiden Einakter zu einem szenisch-musikalischen Ganzen verweben.

Musikalische Leitung Mihkel Kütson, Inszenierung Francois De Carpentries, Bühne Siegfried E. Mayer, Kostüme Karine Van Hercke, Choreinstudierung Maria Benyumova, Dramaturgie Ulrike Aistleitner

Besetzung: Santuzza – Janet Bartolova, Eva Maria Günschmann, Turiddu – Michael Wade Lee, Mamma Lucia / Zita – Satik Tumyan, Alfio /Gianni Schicchi – Johannes Schwärsky, Lola – Izabela Matula, Lauretta – Sophie Witte, Rinuccio – Michael Siemon, Gherardo – Kairschan Scholdybajew, Nella – Debra Hays, Betto von Signa – Matthias Wippich, Simon – Hayk Dèinyan, Marco – Rafael Bruck, Ciesca – Susanne Seefing
Magister Spinelloccio – Dae Jin Kim, Shinyoung Yeo, Herr Amantio di Nicolao – Bondo Gogia,

Premiere 17.09.2016, weitere Vorstellungen 7.10.2016, 5.11.2016, 9.11.2016, 18.12.2016, 17.1.2017, 27.01.2017

Theaterkasse Krefeld: (02151) 805-125,  Theaterkasse Mönchengladbach: (02166) 61 51-100              PM  Theater Krefeld – Mönchengladbach

 

Mönchengladbach, Theater Krefeld-Mönchengladbach, Premiere Katja Kabanowa von Leos Janacek, 11.06.2016

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

Katja Kabanowa von Leos Janácek

Premiere  11. Juni 2016, 19.30 Uhr, Weitere Termine: 17.6., 19.6., 22.6., 7.7., 10.7. (18 Uhr) – Alle Vorstellungen beginnen, sofern nicht anders angegeben, um 19.30 Uhr.

Eine junge Frau zwischen Sehnsucht, Schuld und Sühne. Katja hat in die Familie der Witwe Kabanicha eingeheiratet. Ihr willensschwacher Ehemann Tichon stellt dem Wirken seiner despotischen Mutter nichts entgegen und wendet sich lieber dem Alkohol zu als seiner Frau. Katja leidet unter der Kälte in der Familie, aber auch unter der Enge der Dorfgemeinschaft, deren bigotte Religiosität und erstarrte Traditionen ihr die Luft zum Atmen nehmen. Zwischen Katja und Boris, dem Neffen des reichen Kaufmanns Dikoj, bahnt sich eine zärtliche Verbindung an, die Katja zum Verhängnis wird.

Mit der 1921 in Brünn uraufgeführten Oper Katja Kabanowa rückte der tschechische Komponist Leoš Janácek nach dem großen Erfolg seiner Oper Jenufa ein weiteres Mal eine tragische, vielschichtige FrauenHgur ins Zentrum eines Werkes. Der Brünner Theaterdirektor hatte dem Komponisten das packende Drama. Das Gewitter des russischen Dramatikers Alexander Nikolajewitsch Ostrowski vorgelegt. Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs schrieb Janácek mit Katja Kabanowa seine vielleicht ausdrucksstärkste und souveränste Oper.

Musikalische Leitung: GMD Mihkel Kütson
Inszenierung: Helen Malkowsky
Bühne: Kathrin-Susann Brose
Kostüme: Alexandra Tivig
Choreinstudierung: Maria Benyumova
Dramaturgie: Ulrike Aisleitner

Mit: Manon Blanc-Delsalle* / Susanne SeeHng, Annelie Bolz / Marianne Thiyssens, Eva Maria Günschmann, Izabela Matula, Satik Tumyan; Hayk Dèinyan, Markus Heinrich, Andrew Nolen / Shinyoung Yeo*, Kairschan Scholdybajew, Michael Siemon; Chor; Niederrheinische Sinfoniker *Mitglied im Opernstudio Niederrhein

Weitere Termine: 17.6., 19.6., 22.6., 7.7., 10.7. (18 Uhr) – Alle Vorstellungen beginnen, sofern nicht anders angegeben, um 19.30 Uhr.

Pressemeldung Theater Krefeld-Mönchengladbach

Mönchengladbach, Theater Krefeld-Mönchengladbach, Premiere: HOFFMANS ERZÄHLUNGEN von Jacques Offenbach, 16.04.2016

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

 HOFFMANS ERZÄHLUNGEN von Jacques Offenbach

Premiere am 16. April 2016, 19.30 Uhr, Große Bühne, Weitere Termine:, 20.4., 3.5., 7.5. (18 Uhr), 20.5., 29.5., 24.6., 3.7. – Alle Vorstellungen beginnen, sofern nicht anders angegeben, um 19.30 Uhr.

Der Dichter Hoffmann ist unglücklich. Er hat Angst, dass seine Geliebte, die berühmte Sängerin Stella, ihn verlassen wird, so wie alle anderen Frauen vor ihr auch. Während Stella in einer Opernvorstellung singt, wartet er im benachbarten Weinkeller auf sie. Angefeuert von seinen Trinkkumpanen beginnt Hoffmann von den drei großen unglücklichen Lieben seines Lebens zu erzählen: Dass die wunderschöne Olympia eigentlich nur ein menschen-ähnlicher Automat war, erkannte er erst, nachdem die Zauberbrille des unheimlichen Coppelius zu Bruch ging. Antonia war Künstlerin und litt an einer geheimnisvollen Krankheit, an der sie schließlich zugrunde ging. Und die venezianische Kurtisane Giulietta stand unter dem bösen Einfluss des mephistophelischen Kapitäns Dapertutto und verließ Hoffmann – für einen buckligen Zwerg! Realität und Fiktion beginnen sich im Kopf des Dichters in einem fantastischen Fabulierrausch mehr und mehr zu vermischen …

Les Contes d’Hoffmann ist eine der wenigen Opern des ansonsten für seine Operetten berühmten Komponisten Jacques Offenbach. Sujet der fantastischen Oper ist der romantische Dichter, Komponist und Karikaturist E. T. A. Hoffmann (1776-1822), der eine Vielzahl von schaurigschönen Geschichten und Novellen, seine sogenannten Nachtstücke, hinterließ.

Musikalische Leitung: Alexander Steinitz
Inszenierung: Hinrich Horstkotte
Bühne und Kostüme: Hinrich Horstkotte
Choreinstudierung: Maria Benyumova
Dramaturgie: Andreas Wendholz
Nachdirigat: Andreas Fellner

Mit: Janet Bartolova, Eva Maria Günschmann / Susanne Seefing, Debra Hays / Izabela Matula, Amelie Müller* / Sophie Witte, Margriet Schlössels; Hayk Dèinyan / Matthias Wippich, Markus Heinrich / James Park*, Kairschan Scholdybajew, Sun-Myung Kim / James Park*, Andrew Nolen, Johannes Schwärsky; Chor und Statisterie; Niederrheinische Sinfoniker
* Mitglied im Opernstudio Niederrhein

Pressemeldung Theater Krefeld-Mönchengladbach

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