Krefeld, Theater Krefeld – Mönchengladbach, Premiere – Cavalleria rusticana – Gianni Schicchi 17.09.2016

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld © IOCO

Theater Krefeld © IOCO

 Cavalleria rusticana / Gianni Schicchi  

Zwei Operneinakter von Pietro Mascagni und Giacomo Puccini – in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere 17.09.2016, weitere Vorstellungen 7.10.2016, 5.11.2016, 9.11.2016, 18.12.2016, 17.1.2017, 27.01.2017

Unter den argwöhnischen Augen der Bewohner eines kleinen italienischen Dorfes spielen sich eine Tragödie und eine Komödie ab:

Cavalleria rusticana: Als Turiddu vom Militärdienst heimkehrt, muss er feststellen, dass seine Verlobte Lola in der Zwischenzeit einen anderen Mann geheiratet hat. Er tröstet sich in den Armen von Santuzza, die ihn aufrichtig liebt. Als Lola jedoch wieder Interesse an ihm zeigt, hintergeht er Santuzza und wird Lolas Geliebter. Als deren Ehemann Alfio von der Liebschaft seiner Frau erfährt, fordert Turiddu zum Duell und tötet ihn.

Gianni Schicchi: Am Totenbett beklagen seine Verwandten heuchlerisch das Hinscheiden von Buoso Donati. Doch ihre schlimmste Befürchtung, er könnte sein gesamtes Vermögen den „Klosterbrüdern“ vermacht haben, bewahrheitet sich. Einer der Erben, der junge Rinuccio, möchte die schöne Lauretta heiraten. Ihr Vater Gianni Schicchi gilt als gewiefter Schelm und wird schleunigst herbeigeholt und um Rat gefragt. Prompt heckt er einen spektakulären Plan aus: Um das Testament zu Gunsten der Hinterbliebenen zu  fälschen, wird Buoso Donati kurzerhand wieder zum Leben erweckt und Schicchi spielt die Rolle seines Lebens …

Eifersucht und Geldgier gepaart mit Leidenschaft und Spielwitz sind die Katalysatoren der beiden Operneinakter von Pietro Mascagni und Giacomo Puccini. Der Ausgang der jeweils heiklen Situation ist im ersten Fall hochdramatisch, im zweiten wird nach bester Tradition der commedia dell’arte eine zufriedenstellende Lösung für alle herbeigeführt. Was die thematisch gegensätzlichen Werke verbindet, ist jedoch die Unmittelbarkeit der italienischen Tonsprache, die veristische Schilderung des religiös-bodenständigen Dorflebens und die an Filmmusik erinnernde, vor Witz nur so sprühende Lautmalerei.

Krefeld / Francois de Carpentries ©  Matthias Stutte

Krefeld / Francois de Carpentries © Matthias Stutte

François De Carpentries, der das hiesige Publikum zuletzt mit seiner Inszenierung von Jules Massenets Oper Manon bezauberte, wird nun die Fäden in die Hand nehmen und die beiden Einakter zu einem szenisch-musikalischen Ganzen verweben.

Musikalische Leitung Mihkel Kütson, Inszenierung Francois De Carpentries, Bühne Siegfried E. Mayer, Kostüme Karine Van Hercke, Choreinstudierung Maria Benyumova, Dramaturgie Ulrike Aistleitner

Besetzung: Santuzza – Janet Bartolova, Eva Maria Günschmann, Turiddu – Michael Wade Lee, Mamma Lucia / Zita – Satik Tumyan, Alfio /Gianni Schicchi – Johannes Schwärsky, Lola – Izabela Matula, Lauretta – Sophie Witte, Rinuccio – Michael Siemon, Gherardo – Kairschan Scholdybajew, Nella – Debra Hays, Betto von Signa – Matthias Wippich, Simon – Hayk Dèinyan, Marco – Rafael Bruck, Ciesca – Susanne Seefing
Magister Spinelloccio – Dae Jin Kim, Shinyoung Yeo, Herr Amantio di Nicolao – Bondo Gogia,

Premiere 17.09.2016, weitere Vorstellungen 7.10.2016, 5.11.2016, 9.11.2016, 18.12.2016, 17.1.2017, 27.01.2017

Theaterkasse Krefeld: (02151) 805-125,  Theaterkasse Mönchengladbach: (02166) 61 51-100              PM  Theater Krefeld – Mönchengladbach

 

Mönchengladbach, Theater Krefeld-Mönchengladbach, Premiere Katja Kabanowa von Leos Janacek, 11.06.2016

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

Katja Kabanowa von Leos Janácek

Premiere  11. Juni 2016, 19.30 Uhr, Weitere Termine: 17.6., 19.6., 22.6., 7.7., 10.7. (18 Uhr) – Alle Vorstellungen beginnen, sofern nicht anders angegeben, um 19.30 Uhr.

Eine junge Frau zwischen Sehnsucht, Schuld und Sühne. Katja hat in die Familie der Witwe Kabanicha eingeheiratet. Ihr willensschwacher Ehemann Tichon stellt dem Wirken seiner despotischen Mutter nichts entgegen und wendet sich lieber dem Alkohol zu als seiner Frau. Katja leidet unter der Kälte in der Familie, aber auch unter der Enge der Dorfgemeinschaft, deren bigotte Religiosität und erstarrte Traditionen ihr die Luft zum Atmen nehmen. Zwischen Katja und Boris, dem Neffen des reichen Kaufmanns Dikoj, bahnt sich eine zärtliche Verbindung an, die Katja zum Verhängnis wird.

Mit der 1921 in Brünn uraufgeführten Oper Katja Kabanowa rückte der tschechische Komponist Leoš Janácek nach dem großen Erfolg seiner Oper Jenufa ein weiteres Mal eine tragische, vielschichtige FrauenHgur ins Zentrum eines Werkes. Der Brünner Theaterdirektor hatte dem Komponisten das packende Drama. Das Gewitter des russischen Dramatikers Alexander Nikolajewitsch Ostrowski vorgelegt. Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs schrieb Janácek mit Katja Kabanowa seine vielleicht ausdrucksstärkste und souveränste Oper.

Musikalische Leitung: GMD Mihkel Kütson
Inszenierung: Helen Malkowsky
Bühne: Kathrin-Susann Brose
Kostüme: Alexandra Tivig
Choreinstudierung: Maria Benyumova
Dramaturgie: Ulrike Aisleitner

Mit: Manon Blanc-Delsalle* / Susanne SeeHng, Annelie Bolz / Marianne Thiyssens, Eva Maria Günschmann, Izabela Matula, Satik Tumyan; Hayk Dèinyan, Markus Heinrich, Andrew Nolen / Shinyoung Yeo*, Kairschan Scholdybajew, Michael Siemon; Chor; Niederrheinische Sinfoniker *Mitglied im Opernstudio Niederrhein

Weitere Termine: 17.6., 19.6., 22.6., 7.7., 10.7. (18 Uhr) – Alle Vorstellungen beginnen, sofern nicht anders angegeben, um 19.30 Uhr.

Pressemeldung Theater Krefeld-Mönchengladbach

Mönchengladbach, Theater Krefeld-Mönchengladbach, Premiere: HOFFMANS ERZÄHLUNGEN von Jacques Offenbach, 16.04.2016

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

 HOFFMANS ERZÄHLUNGEN von Jacques Offenbach

Premiere am 16. April 2016, 19.30 Uhr, Große Bühne, Weitere Termine:, 20.4., 3.5., 7.5. (18 Uhr), 20.5., 29.5., 24.6., 3.7. – Alle Vorstellungen beginnen, sofern nicht anders angegeben, um 19.30 Uhr.

Der Dichter Hoffmann ist unglücklich. Er hat Angst, dass seine Geliebte, die berühmte Sängerin Stella, ihn verlassen wird, so wie alle anderen Frauen vor ihr auch. Während Stella in einer Opernvorstellung singt, wartet er im benachbarten Weinkeller auf sie. Angefeuert von seinen Trinkkumpanen beginnt Hoffmann von den drei großen unglücklichen Lieben seines Lebens zu erzählen: Dass die wunderschöne Olympia eigentlich nur ein menschen-ähnlicher Automat war, erkannte er erst, nachdem die Zauberbrille des unheimlichen Coppelius zu Bruch ging. Antonia war Künstlerin und litt an einer geheimnisvollen Krankheit, an der sie schließlich zugrunde ging. Und die venezianische Kurtisane Giulietta stand unter dem bösen Einfluss des mephistophelischen Kapitäns Dapertutto und verließ Hoffmann – für einen buckligen Zwerg! Realität und Fiktion beginnen sich im Kopf des Dichters in einem fantastischen Fabulierrausch mehr und mehr zu vermischen …

Les Contes d’Hoffmann ist eine der wenigen Opern des ansonsten für seine Operetten berühmten Komponisten Jacques Offenbach. Sujet der fantastischen Oper ist der romantische Dichter, Komponist und Karikaturist E. T. A. Hoffmann (1776-1822), der eine Vielzahl von schaurigschönen Geschichten und Novellen, seine sogenannten Nachtstücke, hinterließ.

Musikalische Leitung: Alexander Steinitz
Inszenierung: Hinrich Horstkotte
Bühne und Kostüme: Hinrich Horstkotte
Choreinstudierung: Maria Benyumova
Dramaturgie: Andreas Wendholz
Nachdirigat: Andreas Fellner

Mit: Janet Bartolova, Eva Maria Günschmann / Susanne Seefing, Debra Hays / Izabela Matula, Amelie Müller* / Sophie Witte, Margriet Schlössels; Hayk Dèinyan / Matthias Wippich, Markus Heinrich / James Park*, Kairschan Scholdybajew, Sun-Myung Kim / James Park*, Andrew Nolen, Johannes Schwärsky; Chor und Statisterie; Niederrheinische Sinfoniker
* Mitglied im Opernstudio Niederrhein

Pressemeldung Theater Krefeld-Mönchengladbach

Mönchengladbach, Theater Krefeld-Mönchengladbach, Premiere: FRAU LUNA von Paul Lincke, 12.03.2016

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

Premiere: Frau Luna von Paul Lincke

Text von Heinz Bolten-Baeckers

Premiere 12. März, 19:30 Uhr im Theater Mönchengladbach, weitere Vorstellungen: Do 24. 03. 2016 19:30 Uhr, Fr 01. 04. 2016 19:30 Uhr, Mi 06. 04. 2016 19:30 Uhr, Fr 08. 04. 2016 19:30 Uhr, Fr 22. 04. 2016 19:30 Uhr, So 24. 04. 2016 19:30 Uhr
Di 17. 05. 2016 19:30 Uhr, Sa 21. 05. 2016 19:30 Uhr

Krefeld / Frau_Luna   ©  Theater Krefeld

Krefeld / Frau_Luna © Theater Krefeld

„Träum’ ich, oder wach’ ich“, durchfährt es den einfachen Berliner Arbeiter Fritz Steppke, als er sich in einer phantastischen Welt wiederfindet. Mit von der Partie sind seine beiden Stammtischfreunde Lämmermeier und Pannecke sowie Steppkes Vermieterin Frau Pusebach, die ihrer Monatsmiete und Pannecke auf den Fersen ist. – In Frau Lunas Welt geht es lustig zu. Man feiert, was das Zeug hält: Der mondäne Theophil erschrickt, als er in Frau Pusebach eines seiner amourösen Abenteuer vergangener Tage wiedererkennt. Sternschnuppe liebt Frau Luna. Diese hat jedoch nur Augen für den jungen Steppke, der wiederum seine Verlobte Marie, Frau Pusebachs Nichte, vermisst. Sternschnuppe ist gewieft genug, eiligst zu Marie Kontakt aufzunehmen, damit die Bahn zu Frau Luna für ihn wieder frei ist. Schließlich lösen sich alle Verwicklungen zum Guten, und Steppke und seine Freunde kehren in ihre Heimat zurück. Natürlich nicht sang- und klanglos…

Am 2. Mai 1899 kam Paul Linckes ‚burlesk-fantastische Ausstattungsoperette’ Frau Luna im Berliner Apollo-Theater zur Uraufführung und gilt heute als eine der ersten Berliner Operetten. Im Gegensatz zur Wiener Operette, die häufig in die Nähe der Oper rückt, ist ihr Berliner Pendant verwandt mit der Revue und setzt einerseits auf Rhythmen der Militärmusik, andererseits auf moderne Tanzrhythmen aus den USA.
Die stilechte Figurenriege an Berliner Originalen sowie der schlagfertige Wortwitz des Textdichters Heinz Bolten-Baeckers bieten einen üppigen Fundus für skurrile Situationskomik und schnelle Wendungen, – die Garanten für einen unterhaltsamen Operettenabend!
Nicht zu vergessen Paul Linckes Musik: Der zum berühmten Schlager avancierte Marsch “Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft” und Ohrwürmer wie “Schlösser, die im Monde liegen” oder auch “Oh Theophil” lassen den schwungvollen Klang der Berliner Jahrhundertwende wieder auferstehen.
Ansgar Weigner, dessen bisherige Regiearbeiten am Gemeinschaftstheater (Die Liebe zu den drei Orangen und die Kinderoper Die klein“e Meerjungfrau Rusalka) das Publikum begeistert aufgenommen hat, erzählt die berühmte Berliner Operette erfrischend neu und fühlt dem Untertitel „burlesk-phantastische Ausstattungsoperette“ humorvoll auf den Zahn.

Musikalische Leitung: Alexander Steinitz
Inszenierung: Ansgar Weigner
Bühne: Jürgen Kirner
Kostüme: Marlis Knoblauch
Choreografie: Luches Huddleston jr.
Choreinstudierung: Maria Benyumova
Dramaturgie: Ulrike Aistleitner

BESETZUNG:
Frau Luna: Janet Bartolova, Debra Hays
Prinz Sternschnuppe: Michael Siemon
Stella: Gabriela Kuhn, Amelie Müller
Theophil: Matthias Wippich
Frau Pusebach: Kerstin Brix
Marie: Susanne Seefing
Fritz Steppke: Markus Heinrich
Lämmermeier: Rafael Bruck
Pannecke: Hayk Dèinyan
Venus: Amelie Müller, Margriet Schlössels
Mars: Yasuyuki Toki, Shinyoung Yeo
Mondgroom: Manon Blanc-Delsalle, Sabine Sanz

Pressemeldung Theater Krefeld-Mönchengladbach

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