Köln, Oper Köln, Premiere – Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti, 12.06.2016

Mai 13, 2016  
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Oper Köln

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

 Lucia di Lammermoor von  Gaetano Donizetti

 StaatenHaus Saal 2,  Rheinparkweg 1, 50679 Köln

Premiere Sonntag, den 12. Juni 2016 um 19 Uhr (!),  Weitere Vorstellungen Do., 16. Juni › 19.30 Uhr  Sa., 18. Juni › 18.00 Uhr, Mi., 22. Juni › 19.30 Uhr, Mi., 29. Juni › 19.30 Uhr, So., 03. Juli › 19.00 Uhr, Sa., 09. Juli › 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

Die letzte Neuproduktion dieser Spielzeit, Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor, verspricht Belcanto-Hochgenuss zum Saisonabschluss. Obwohl aus verfeindeten Familien stammend, lieben sich die Titelhelden Lucia Ashton und Edgardo di Ravenswood. Als die politische Lage sich gegen die Interessen der Familie Ashton wendet, erscheint Sir Enrico Ashton die Ehe seiner Schwester Lucia mit dem einflussreichen Arturo Bucklaw als einziger Weg, sich selbst und seinen Clan zu retten – ungeachtet der Gefühle Lucias. Die Hochzeitsnacht endet für den Bräutigam tödlich. Im blutigen Nachthemd erscheint Lucia kurz darauf – offenbar dem Wahnsinn verfallen – unter den Hochzeitsgästen …

Für die Inszenierung konnte nach ihrer Suor Angelica (Il trittico) erneut Eva-Maria Höckmayr gewonnen werden. Am Pult steht erstmals an der Oper Köln die koreanische Dirigentin Eun Sun Kim, die in ihrer noch jungen Karriere bereits auf Engagements an der Oper Frankfurt, am Teatro Real de Madrid, der English National Opera London sowie der Königlichen Oper Stockholm zurückblickt. In der Titelpartie gibt die regelmäßig an der Oper Köln gefeierte Ausnahme-Sopranistin Olesya Golovneva (zuletzt: Anna Bolena, Tatjana, Jolanthe) ihr Rollendebüt. Ihr zur Seite stehen u. a. Bariton Boaz Daniel sowie die Tenöre Attala Ayan und – aus dem Ensemble der Oper Köln – Jeongki Cho. Für das Bühnenbild dieser Inszenierung zeichnet der renommierte Bühnenbildner Christian Schmidt verantwortlich.

Besetzung
Musikalische Leitung Eun Sun Kim, Inszenierung Eva-Maria Höckmayr  Bühne Christian Schmidt, Kostüme Saskia Rettig  Licht Nicol Hungsberg, Chor Sierd Quarré
Dramaturgie Mark Schachtsiek

Mit   Olesya Golovneva › Lucia, Judith Thielsen/Regina Richter (18. Juni, 09. Juli) › Alisa
Boaz Daniel › Enrico, Attala Ayan/Jeongki Cho (18. Juni, 09. Juli) › Edgardo
Taejun Sun › Arturo, Henning von Schulman › Raimondo
Ralf Rachbauer/Alexander Fedin (18. Juni, 03. Juli)  › Normanno
Chor der Oper Köln,, Gürzenich-Orchester Köln

Premiere Sonntag, den 12. Juni 2016 um 19 Uhr (!),  Weitere Vorstellungen Do., 16. Juni › 19.30 Uhr  Sa., 18. Juni › 18.00 Uhr, Mi., 22. Juni › 19.30 Uhr, Mi., 29. Juni › 19.30 Uhr, So., 03. Juli › 19.00 Uhr, Sa., 09. Juli › 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

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Pressemeldung Oper Köln

Köln, Oper Köln, Premiere – Der fliegende Holländer von Richard Wagner im Staatenhaus konzertant, 05.06.2016

Mai 11, 2016  
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Oper Köln

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Der fliegende Holländer  von Richard Wagner

Konzertant; Sonntag, den 05. Juni 2016 um 18 Uhr, Weitere Vorstellungen  Sa., 11. Juni 2016 / 19.30 Uhr, Fr., 17. Juni 2016 / 19.30 Uhr

  StaatenHaus Saal 1 (Rheinparkweg 1, 50679 Köln)

In der Titelpartie alternieren Ensemblemitglied Samuel Youn, der auch in Bayreuth regelmäßig als Holländer zu erleben ist, sowie der international gefragte Bassbariton Alfred Walker. Stargäste wie Ingela Brimberg (Senta), Burkhard Fritz (Erik) und Bjarni Thor Kristinsson (Daland) verleihen den Protagonisten ein charismatisches musikalisches Profil. Am Pult des Gürzenich-Orchesters steht Maestro Andreas Schüller.

Nur alle sieben Jahre darf der als fliegender Holländer auf allen Meeren berüchtigte Kapitän seine rastlose Fahrt unterbrechen und an Land Ausschau nach einer Frau halten, die ihn zu erlösen bereit ist. Solange er diese opferbereite Seele nicht trifft, muss er – so will es der über ihn verhängte Fluch – ewig weiter auf den Meeren umherirren.

Richard Wagner, der die Uraufführung seiner »romantischen Oper« am 2. Januar 1843 in Dresden selbst leitete, ließ sich beim Entwickeln der Fabel von Heinrich Heines 1833 erschienenen »Memoiren des Herrn von Schnabelewopski«, die wiederum eine vielfach beschriebene Sage aufgriffen, inspirieren. Dabei interessierte ihn nicht so sehr die Ursache des Fluchs, sondern »die Tatsache einer Gestalt, die gezwungen ist, ›zeitlos‹ zu werden« (Hans Mayer). So zeigt sich die Titelgestalt bei näherer Betrachtung eher als »ein enttäuschter Mensch, denn als ein verfluchtes Gespenst«.

Mit dem Fliegenden Holländer entwickelte der damals 29-jährige Richard Wagner unter erstmaliger Verwendung seiner spezifischen Musiksprache Themen, die ihn auch in den folgenden Jahrzehnten beschäftigen sollten. Im Mittelpunkt der Holländer-Handlung steht die Erlösung eines gesellschaftlichen Außenseiters durch das Selbstopfer der jungen Einzelgängerin Senta. Dabei lässt Richard Wagner nicht nur die später immer wieder thematisierte Künstlerproblematik aufscheinen, sondern beschreibt mit der Situation seiner Titelfigur zugleich den »Paradefall« eines am Leben und an der Gesellschaft krankenden Menschen.

Mit Ingela Brimberg (Senta)
Anna Maria Dur (Mary),
Bjarni Thor Kristinsson (Daland),
Burkhard Fritz (Erik),
Maximilian Schmitt /Jeongki Cho (17. Juni) (Der Steuermann Dalands),
Alfred Walker/Samuel Youn (17. Juni) (Der Holländer),
Chor und Extra-Chor der Oper Köln,  Gürzenich-Orchester Köln

Weitere konzertante Vorstellungen , Sa., 11. Juni 2016 / 19.30 Uhr, Fr., 17. Juni 2016 / 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

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Köln, Oper Köln, Wiederaufnahme – Cosi fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart, 12.05.2016

April 21, 2016  
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Oper Köln

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

 Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart

 StaatenHaus Saal 2, Rheinparkweg 1, 50679 Köln

 Wiederaufnahme 12.5.2016; weitere Vorstellungen 16. Mai,  22. Mai, 25. Mai,

Im Mai präsentiert die Oper Köln eine der schönsten Kompositionen über die Vielgestaltigkeit der Gefühle und die Wandelbarkeit menschlicher Beziehungen, die im Opernrepertoire zu finden ist: Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte, welches in der erfrischenden Deutung von Tatjana Gürbaca inzwischen in der dritten Saison den Kölner Opernspielplan schmückt. Eine erlesene Besetzung wird für ein wahres Mozart-Fest sorgen.

Tatjana Gürbacas erfrischende Inszenierung schmückt inzwischen in der dritten Saison – und am dritten Spielort! – den Kölner Opernspielplan. Eine erlesene Besetzung wird für ein wahres Mozart-Fest sorgen: Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Maestro Francesco Pasqualetti, der mit diesem Dirigat sein Hausdebüt an der Oper Köln gibt. Aus dem Ensemble der Oper Köln sind erneut Katrin Wundsam (Dorabella) und Aoife Miskelly (Despina) zu erleben. Mit Jacquelyn Wagner (Fiordiligi), Andrei Bondarenko (Guglielmo), Maximilian Schmitt (Ferrando) und Markus Werba (Don Alfonso) konnten hochkarätige Gäste für die weiteren Partien gewonnen werden.

Besetzung
INSZENIERUNG TATJANA GÜRBACA / BÜHNE & KOSTÜME INGRID ERB / LICHT ANDREAS GRÜTER /DRAMATURGIE TANJA FASCHING /

MUSIKALISCHE LEITUNG : FRANCESCO PASQUALETTI
CHOR : ANDREW OLLIVANT, FIORDILIGI : JACQUELYN WAGNER
DORABELLA : KATRIN WUNDSAM, GUGLIELMO : ANDREI BONDARENKO
FERRANDO : MAXIMILIAN SCHMITT, DESPINA : AOIFE MISKELLY
DON ALFONSO : MARKUS WERBA, CHOR : CHOR DER OPER KÖLN
ORCHESTER : GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN

Wiederaufnahme 12.5.2016, Weitere Vorstellungen 16. Mai,  22. Mai, 25. Mai,

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Köln, Oper Köln, Premiere – Die Eroberung von Mexico von Wolfgang Rihm, 05.05.2016

April 14, 2016  
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Oper Köln

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

 Die Eroberung von Mexico von Wolfgang Rihm

Premiere Donnerstag, 05. Mai 2016 um 18 Uhr, weitere Termine 13.5.2016; 20.5.2016; 26.5.2016; 29.5.2016

StaatenHaus Saal 1,  Rheinparkweg 1, 50679 Köln

Fernab jeder Geschichtsfolklore hat Meisterregisseur Peter Konwitschny in dieser Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, die zugleich seine erste Regiearbeit an der Oper Köln ist, einen packenden Kampf der Geschlechter inszeniert. Am Pult der Kölner Erstaufführung steht der Argentinier Alejo Pérez, dessen Kölner Dirigat von Wolfgang Rihms –  Jakob Lenz – 2014 von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wurde. Vielbeachtet war zudem sein Dirigat der Spanische Erstaufführung von Die Eroberung von Mexico  im Herbst 2013 am Teatro Real Madrid. Als Cortez und Montezuma stehen sich der Bariton Miljenko Turk und die Sopranistin Ausrine Stundyte gegenüber.

Die blutige Zerstörung des kulturell blühenden Aztekenreichs im Rahmen der spanischen Eroberungszüge in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts liefert lediglich die historische Folie von Wolfgang Rihms wegweisender Oper Die Eroberung von Mexico. In der Gegenüberstellung der aztekischen und spanischen Sphäre, repräsentiert durch den Azteken-König Montezuma und den spanischen Feldherrn Cortez, offenbaren sich in diesem Musiktheaterwerk vielmehr zwei divergierende Formen der Wahrnehmung – und die damit einhergehende Schwierigkeit bzw. Unmöglichkeit von Kommunikation.

Zwei Welten treffen aufeinander – am Ende steht auf beiden Seiten das Scheitern: Wolfgang Rihm besetzt die Partie des Azteken-Königs Montezuma mit einem hohen Sopran. Cortez ist ein Bariton, ergänzt durch zwei Sprecher. Dieses Geschlechter-Rollenschema verweist auf die Gegenüberstellung von weiblichem und männlichem Prinzip, in dem sich nicht zuletzt eine gänzlich unterschiedliche Haltung zur Natur spiegelt.

Besetzung
INSZENIERUNG PETER KONWITSCHNY / BÜHNE & KOSTÜME JOHANNES LEIACKER / KLANGREGIE PETER BÖHM, FLORIAN BOGNER / LICHT MANFRED VOSS / DRAMATURGIE BETTINA BARTZ / VIDEO FETTFILM /

MUSIKALISCHE LEITUNG : ALEJO PÉREZ, MONTEZUMA : AUSRINE STUNDYTE
CORTEZ : MILJENKO TURK, SOPRAN : SUSANNA ANDERSSON
ALT : KISMARA PESSATTI, SPRECHER 1 : STEPHAN REHM
SPRECHER 2 : PETER PRUCHNIEWITZ
ORCHESTER : GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN
CHOR : AUFNAHME DES CHORE DES TEATRO REAL DE MADRID (2013)

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