Kiel, Theater Kiel, Zum letzten Mal: MACBETH von Verdi, 08.04.2015

April 7, 2015  
Veröffentlicht unter Oper Kiel, Pressemeldung

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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Zum letzten Mal: MACBETH

Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei nach Shakespeare
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Letzte Vorstellung: MI 08.04. 19:30

Jeder ist seines Glückes Schmied! Wenn Hexen ihm prophezeien, Macbeth werde König von Schottland, wozu soll er da noch lange warten? Macbeth und seine Frau beginnen, die Hindernisse auf ihrem Karriereweg zu beseitigen. Das erste Opfer ist der regierende König Duncan, sie ermorden ihn. Der Erfolg gibt ihnen recht, denn Macbeth wird tatsächlich dessen Nachfolger. Doch nun gilt es, die Macht zu sichern, also müssen potentielle Nebenbuhler und ihre Familien auch beseitigt werden! Mit Schuldgefühlen hat das mörderische Ehepaar nicht gerechnet, umso heftiger wird es von ihnen eingeholt …
Der düstere Stoff führt in Abgründe der menschlichen Seele und verzichtet dabei auf eine Liebesgeschichte. Die Hauptrollen weist Verdi Lady Macbeth, Macbeth und dem Hexenchor zu – schon das macht Macbeth zur Oper »jenseits des Gewöhnlichen«, wie Verdi es wünschte. Die Uraufführung 1847 in Florenz wird ein Erfolg. Trotzdem überarbeitet Verdi 1864/65 seinen Macbeth für eine Pariser Aufführung. Die dortige Theaterleitung hatte ihn um die Nachkomposition eines Schlusschores und einer Ballettmusik gebeten. Verdi nimmt sich die Partitur vor und entschließt sich zu einer grundlegenden Überarbeitung. In dieser Version wird Macbeth zur verbindenden Klammer zwischen dem frühen und mittleren Werk Verdis. In Kiel wird die Pariser Fassung von 1865 ohne Ballett gespielt – mit der Schlussszene aus der Erstfassung von 1847, die dem sterbenden Macbeth gehört.

Musikalische Leitung Georg Fritzsch
Regie Carlos Wagner
Bühne Rifail Ajdarpasic
Kostüme Christof Cremer
Choreinstudierung Lam Tran Dinh

BESETZUNG:
Lady Macbeth: Anna Markarova
Macbeth: Dario Solari, Angelo Veccia
Kammerfrau der Lady Macbeth: Anna Petrova
Banquo: Sergey Kovnir, Timo Riihonen
Macduff: Yoonki Baek
Malcolm: Michael Müller
Ein Arzt: Marek Wojciechowski
Ein Mörder: Marek Wojciechowski
Chor: Opernchor und Extrachor des Theaters Kiel

Letzte Vorstellung: MI 08.04. 19:30

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Pressemeldung Theater Kiel

Kiel, Theater Kiel, ATYS von Jean-Baptiste Lully, 03./12./26.04.2014

April 2, 2015  
Veröffentlicht unter Oper Kiel, Pressemeldung

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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

 ATYS  von Jean-Baptiste Lully

Text von Philippe Quinault, in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Letzte Vorstellungen: FR 03.04. 18:00 SO 12.04. 18:00 SO 26.04. 16:00

Eine Oper über die Grausamkeit der Liebe: Atys liebt die schöne Sangaride, ist aber auch der Günstling der Göttin Cybele, die ihn als Priester für sich verlangt. Doch Atys entscheidet sich für seine Liebe und verurteilt sie dadurch zum Tode. Aus Rache schlägt Cybele ihn mit Wahnsinn und lässt ihn Sangaride erstechen – vor Schmerz über seine Tat bringt Atys auch sich um, doch Cybeles Mitleid verwandelt den Sterbenden in eine Pinie.

Dieses Stück als Rarität zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung: Die Oper Kiel wagt sich mit Atys an ein in Deutschland quasi unbekanntes Repertoire – die französische Tragédie en Musique von Jean-Baptiste Lully! 1676 errang der Hofkomponist Ludwigs XIV. mit Atys, der Lieblingsoper des Sonnenkönigs, einen seiner größten Triumphe. Die gesamte Prachtentfaltung des französischen Hofes kommt in diesem frühen Gesamtkunstwerk zum Ausdruck – Sprache, Gesang, Tanz und spektakuläre Maschinerien überwältigten ein staunendes Publikum. 1987 wurde mit der Ausgrabung von Atys in Paris die szenische Wiederentdeckung der französischen Barockoper eingeläutet. Für die Kieler Inszenierung konnte mit Lucinda Childs eine der prägenden Choreographinnen des 20. Jahrhunderts gewonnen werden, die das Ballett Kiel und unser Opernensemble in eine sicherlich faszinierende Verbindung setzen wird.

Musikalische Leitung Rubén Dubrovsky, Choreinstudierung Lam Tran Dinh
Regie und Choreografie Lucinda Childs, Ausstattung Paris Mexis

BESETZUNG:
Atys: Juan Sancho, Sangaride: Ks. Heike Wittlieb, Cybèle: Rosanne van Sandwijk
Célénus: Tomohiro Takada, Doris: Fiorella Hincapié, Idas: Christoph Woo
Mélisse: Karola Sophia Schmid, Phantase: Alexey Egorov
Le Dieu du Sommeil: Benedikt Kristjansson, Ulrich Cordes
Morphée: Benedikt Kristjansson, Ulrich Cordes, Un Songe: funeste Marek Wojciechowski
Phobétor: Tomohiro Takada, Un Dieu du Fleuve: Sangar Christoph Woo
Le Temps: Christoph Woo, Melpomène: Fiorella Hincapié, Flore: Karola Sophia Schmid
Iris: Rahel Brede, Un Zéphir: Benedikt Kristjansson, Ulrich Cordes
Alecton, ein Dämon: Shori Yamamoto, Shizuru Kato, Didar Sarsembayev
Chor: Opernchor des Theaters Kiel, Tanz: Ballett Kiel

Letzte Vorstellungen: FR 03.04. 18:00, SO 12.04. 18:00, SO 26.04. 16:00

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Pressemeldung Theater Kiel

Kiel, Theater Kiel, Der fliegende Holländer von Richard Wagner, 02.04.2015

April 1, 2015  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

 Der fliegende Holländer von Richard Wagner

Wiederaufnahme 2. April 2015, 20:00 Uhr,  Weitere Vorstellungen:, Sonntag 10.05. 19:00,  Freitag 29.05.2015 20:00 Uhr

Kapitänstochter Senta ist fasziniert von der Geschichte des Fliegen­­den Holländers: Der holländische Seemann wurde zu ewigem Leben auf dem Meer verdammt, weil er den Teufel heraus­for­der­te. Aber alle sieben Jahre darf er an Land, um nach seiner Erlöserin zu suchen, denn eine Frau, die »treu ist bis zum Tod«, würde sein Leiden und Leben endlich beenden. Senta ist sich sicher: die Erlösung dieses Mannes ist ihre Berufung, sollte sie auch ihren Tod bedeuten! Und eines Tages steht dieser Mann tatsächlich vor ihr …

2013, im Jahr des 200. Geburtstags von Richard Wagner, spielten wir mit dem Fliegenden Holländer die erste Oper, die vor seinen eigenen Augen »Gnade fand«. Nicht sieben, sondern nur zwei Jahre später ankert der Holländer in der Inszenierung von Carlos Wagner wieder in Kiel.

Musikalische Leitung Leo Siberski
Regie Carlos Wagner
Bühne Rifail Ajdarpasic
Kostüme Christof Cremer
Choreinstudierung Lam Tran Dinh

BESETZUNG:
Senta: Agnieszka Hauzer
Mary: Marina Fideli
Steuermann: Michael Müller
Holländer: Ks. Jörg Sabrowski
Daland: Timo Riihonen
Erik: Sung Kyu Park
Chor: Opernchor und Extrachor des Theaters Kiel

Wiederaufnahme 2. April 2015, 20:00 Uhr,  Weitere Vorstellungen:, SO 10.05. 19:00
FR 29.05.2015 20:00

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Pressemeldung Theater Kiel

Kiel, Theater Kiel, Premiere DIE HOCHZEIT DES FIGARO von Mozart, 07.03.2015

Februar 24, 2015  
Veröffentlicht unter Oper Kiel, Premieren, Pressemeldung

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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

 Die Hochzeit des Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart

— in italienischer Sprache mit dt. Übertiteln —

Premiere: Samstag 07.03. | 19:30 Uhr | Opernhaus

Ein toller Tag bei den Almavivas: Während der Graf zum Leidwesen der Gräfin seiner Zofe Susanna hinterhersteigt, versucht diese eigentlich den ganzen Tag, ihren geliebten Figaro zu heiraten. Dazwischen funken neben der ältlichen Marcellina und dem rachsüchtigen Doktor Bartolo auch der liebestolle Page Cherubino … Mozarts Meisterwerk kehrt in einer »kulinarischen « Neuinszenierung von Daniel Karasek nach Kiel zurück!


Weitere Termine: 11.03.2015; 04.04.2015; 09.04.2015; 16.04.2015; 25.04.2015; 08.05.2015; 17.05.2015


Zentalfriedho Wien / Denkmal Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Zentalfriedho Wien / Denkmal Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Die Ehe der Almavivas ist in die Jahre gekommen. Der Graf hat mehr Interesse an jungen Bediensteten wie der schönen Susanna als an seiner eigenen Frau. Da passt es ihm nicht recht, dass Susanna den Tausendsassa Figaro heiraten möchte. Mit allen Mitteln versucht er, diese Hochzeit zu verhindern, doch die Gräfin, die ihrem vergangenen Glück nachtrauert, spielt zusammen mit Figaro und Susanna gegen ihren Mann. Zusätzliche Verwirrung verursachen die amourösen Entdeckungen des pubertären Pagen Cherubino, der dem Grafen mehr als einmal an diesem »verrückten Tag« in die Quere kommt.

Als Mozart 1786 das in Wien eigentlich verbotene Stück Der tolle Tag oder die Hochzeit des Figaro in Musik setzte, war er sich mit seinem Textdichter Lorenzo Da Ponte voll im Klaren, dass er damit ein »quasi neues Bühnengenre« geschaffen hatte, wie Da Ponte in der Vorrede zum Libretto schreibt. Eine komische Oper, bei der Musik und Handlung eine derartige Symbiose eingehen sollten, war bis dato unerhört und ist bis heute kaum wieder erreicht worden. Und Mozarts Musik dringt hier in Dimensionen der menschlichen Psyche vor wie nur wenige Komponisten vor oder nach ihm. Generalintendant Daniel Karasek inszeniert ein zeitloses Meisterwerk, das Harmonie, Humor und Humanität in heitere Balance bringen kann.

Musikalische Leitung Georg Fritzsch Regie Daniel Karasek Bühne Norbert Ziermann Kostüme Claudia Spielmann

Mit Marina Fideli, Agnieszka Hauzer / Ekaterina Isachenko, Roberta Mameli, Lesia Mackowycz, Rosanne van Sandwijk; Fred Hoffmann, Michael Müller, Timo Riihonen, Ks. Jörg Sabrowski / Christoph Woo, Tomohiro Takada, Marek Wojciechowski

Premiere: Samstag 07.03. | 19:30 Uhr | Opernhaus, weitere Termine: 11.03.2015; 04.04.2015; 09.04.2015; 16.04.2015; 25.04.2015; 08.05.2015; 17.05.2015

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