Kiel Theater Kiel, Premiere Ballett DREI SCHWESTERN, 31.03.2012

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Theater Kiel

Drei Schwestern – das neue Ballett von Yaroslav Ivanenko nach Anton Tschechows gleichnamigem Drama

Am Samstag, den 31. März 2012, feiert Yaroslav Ivanenkos neues Ballett Drei Schwestern um 20 Uhr Premiere im Opernhaus Kiel. Für den Ballettdirektor geht damit ein langgehegter Traum in Erfüllung, ein Ballett nach Anton Tschechows gleichnamigem Drama auf die Bühne zu bringen.

Um Träume und ihre Verwirklichung geht es auch im Stück selbst, in dem sich die drei erwachsenen Schwestern Olga, Mascha und Irina nichts sehnlicher wünschen, als aus der Provinzstadt in die Hauptstadt zurückzukehren. Doch ihr Bruder, auf den sich alle Hoffnungen stützen, erfüllt ihre Erwartungen nicht und bindet sich durch seine Ehe mit der provinziellen Natascha eher noch fester an die Provinz. Statt selbst etwas für die Verwirklichung ihrer Träume zu tun, geraten die Schwestern in ein Gewirr aus Erwartungen und Gefühlen, dessen tragisches Ende unausweichlich ist.

In der Rolle der ältesten Schwester Olga ist Victoria Lane Green zu erleben, die schon als Clara in Ivanenkos Nussknacker eine Hauptrolle übernommen hatte. Ihre Schwestern Mascha und Irina tanzen Ji Won Kim und Marina Kadyrkulova, die beide ebenfalls in exponierten Soli im Nussknacker zu sehen waren. Die Rolle des Bruders Andrej hat Ivanenko Nikolaos Doede übertragen, der im Nussknacker bereits als Drosselmaier überzeugen konnte.

Als musikalischen Begleiter hat sich der Choreograf Franz Schubert gewählt, aus dessen Werken für Kammermusik Auszüge live erklingen werden, darunter der erste Satz aus seinem Streichquartett Nr. 14 in d-Moll „Der Tod und das Mädchen“, Sätze aus den beiden Klaviertrios sowie mehrere Werke für Klavier solo. Es spielen Musiker des Philharmonischen Orchesters Kiel: Mzia Jajanidze (Klavier), Konzertmeister Maximilian Lohse, David Göller (Violine), Hendrik Vornhusen (Viola) und Solocellist Paul F. Füssinger.

Die Kostüme der neuen Produktion hat Elisabeth Richter kreiert, dem Kieler Publikum bereits als Kostümbildnerin des Schauspiels König Lear oder als Bühnenbildnerin des Liederabends Sekretärinnen bekannt. Für das Bühnenbild konnte Yaroslav Ivanenko erneut Oliver Helf gewinnen, mit dem er bereits beim Nussknacker zusammengearbeitet hat. Neu im Team ist der Lichtdesigner Christian Sellin, der neben mehreren Tanz-, Schauspiel- und Musicalproduktionen auch schon die Illuminierung von Architektur, z.B. der Baku Airport Bridge, betreut hat.

Weitere Infos unter www.theater-kiel.de / Kartentelefon: 0431/901 901

Kiel, Oper Kiel, Premiere RADAMISTO, 10.03.2012

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Theater Kiel

Radamisto PREMIERE

von Georg Friedrich Händel

Sa | 10. März | 20 Uhr | Opernhaus

Mit Radamisto kommt bereits zum vierten Mal in Folge eine Händel-Oper auf den Kieler Spielplan. Wieder mit dabei ist der Barockspezialist Rubén Dubrovsky am Pult des historisch informiert spielenden Philharmonischen Orchesters sowie der italienische Countertenor Antonio Giovannini in der Titelpartie. Neu dabei ist die junge Koloratursopranistin Hanna Herfurtner in ihrer ersten Kieler Premiere und das Regieteam um die junge Kieler Regisseurin Nele Tippelmann, die zum ersten Mal mit einer Arbeit auf der großen Bühne des Opernhauses vertreten ist.

Nach Alcina, Julius Cäsar und Rinaldo steht mit dem selten zu erlebenden Radamisto (Uraufführung: London, 1720) einer der größten Erfolge zu Händels Lebzeiten auf dem Programm. Das Libretto geht sehr frei auf eine Episode aus der armenischen Antike zurück, nachzulesen in den Annalen des Tacitus: Im Mittelpunkt steht der herrschsüchtige Tyrann Tiridate, der in maßloser Begierde nach seiner Schwägerin Zenobia das Reich seines Schwiegervaters Farasmane und dessen Sohn Radamisto, Zenobias Mann, überfällt – was seine eigentliche Gemahlin Polissena, Radamistos Schwester, verständlicherweise in Verzweiflung stürzt … Ein groteskes, affektstarkes Eifersuchts-Spiel voll barocker Drastik beginnt, das am Ende nur der Zwang zum „glücklichen Ausgang“ der Barockoper lösen kann.

Das Regieteam hat sich bei der Inszenierung nicht nur von Händels wie immer überaus feinnerviger Musik inspirieren lassen, sondern auch von der barocken Idee der Welt als Bühne und der Bühne als Welt. Die Zuschauer dürfen sich also auf einen kosmisch-komischen Koloraturen-Zirkus voller Arien freuen, die Händel seinem ersten Biographen John Mainwaring zufolge selbst „zum Besten gezählt hat, was er je geschrieben hat“.

Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Regie: Nele Tippelmann
Bühne: Eveline Havertz
Kostüme: Sabine Keil

Mit: Sen Acar, Ulrich Burdack, Amira Elmadfa, Antonio Giovannini, Hanna Herfurtner, Kyung-Sik Woo

Rubén Dubrovsky (Musikalische Leitung):
Der argentinische Dirigent Rubén Dubrovsky wurde als Sohn einer polnisch-italienischen Künstlerfamilie in Buenos Aires geboren und konnte sich seit seinen Operndebüts an der Sächsischen Staatsoper Dresden (L’Incoronazione di Poppea), am Palau de les Arts Valencia (L’Arbore di Diana) und an der Oper Bonn (Orlando Furioso) als einer der spannendsten Dirigenten auf dem Gebiet der barocken und klassischen Oper etablieren.

Mit dem Bach Consort Wien, dessen Künstlerischer Leiter Rubén Dubrovsky ist und mit dem er regelmäßig im Wiener Musikverein und bei internationalen Konzerthäusern und Festivals auftritt, gab er ein triumphal gefeiertes Konzert beim Pergolesi Festival in Jesi, das von Unitel aufgezeichnet wurde. Beim Festival „Winter in Schwetzingen“ hat er im November 2011 die Neuproduktion von Scarlattis Marco Attilio Regolo im Schlosstheater Schwetzingen dirigiert. Im Juni ist er bei den diesjährigen Händelfestspielen Halle zu Gast.

In Kiel hat Rubén Dubrovsky 2009 bereits Händels Julius Cäsar und 2010 Rinaldo dirigiert. Außerdem dirigierte er Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Orquesta Sinfónica y Coro de la RTVE in Madrid und Haydns Jahreszeiten mit dem Bach Consort Wien im Schloß Esterhazy. Im März 2010 leitete er das Festkonzert der Händelfestspiele Karlsruhe und die erste Wiederaufführung des Oratoriums Cristo nell’orto von Johann Joseph Fux beim Festival „Osterklang“ in Wien und der Styriarte Graz.

Nele Tippelmann (Regie):
Die junge Regisseurin Nele Tippelmann war von 2007-2011 Regieassistentin an der Oper Kiel. Neben der szenischen Betreuung der Kinderkonzerte „Besuch im Zoo“ und „Der Rattenfänger“ hat ihre Inszenierung von William Waltons Kammeroper Der Bär in der Spielzeit 08/09 die „Milchstraße“, die Spielstätte im 1. Foyer des Opernhauses, eröffnet. In den letzten Spielzeiten hat sie im Theater im Werftpark mit König Keks ein Musical für Kinder inszeniert und in der „Milchstraße“ bei Judith Weirs Der blonde Eckbert Regie geführt, sowie im Schauspielhaus Peter Maxwell Davies’ Der Leuchtturm und im 1. Foyer Pauline Viardots Aschenputtel sowie die Zauberflöten-Parodie Murkels Mutter muss sterben als Puppentheater auf die Bühne gebracht. Mit Händels Radamisto zeichnet Nele Tippelmann nun erstmals bei einer Produktion auf der großen Bühne des Opernhauses verantwortlich.

Eveline Havertz (Bühne):
Eveline Havertz wurde 1971 in Aachen geboren. Während des Design-Studiums an der FH Aachen entwarf sie die Kostüme für Elmar Ottenthals Inszenierung von Die lustige Witwe am Theater Aachen. Nach dem Studium arbeitete sie von 2000 bis 2003 als Produktionsassistentin im Theater im Werftpark, wo sie unter anderem die Kostüme für Der letzte Wähler (Regie: Norbert Aust) entwarf. Von 2004 bis 2008 arbeitete Eveline Havertz als Ausstattungsassistentin am Theater Kiel. Neben ihrer Assistenz entwarf sie eigene Bühnen- und Kostümbilder für Produktionen in Schauspiel, Oper und Tanz, wie z.B. Glückliche Tage, L’isola disabitata und Die Traumschläfer. Seit 2008 arbeitet Eveline Havertz als freie Bühnen- und Kostümbildnerin und wirkt unter anderem in Tanzproduktionen der freien Theatergruppe movingtheatre.de mit. In der letzten Spielzeit entwarf Eveline Havertz die Ausstattung für Peter Maxwells Der Leuchtturm.

Sabine Keil (Kostüme):
Sabine Keil studierte nach einer Schneiderlehre an der Kieler Oper in Berlin an der Hochschule der Künste Bekleidungsdesign mit Schwerpunkt „research of historical costumes“ bei Vivienne Westwood, außerdem Schmuckdesign und Textildesign. Während des Studiums arbeitete sie als Assistentin in Babelsberg. Seit 2004 ist Sabine Keil freischaffend als Kostümbildnerin und Textildesignerin tätig. Für die Kieler Oper entwarf sie das Kostümbild zu Comedian Harmonists II und Humperdincks Hänsel und Gretel. In der Spielzeit 2009/2010 gestaltete sie die Kostüme für Die lustige Witwe und Sekretärinnen.

Antonio Giovannini (Radamisto):
Der 1980 geborene Countertenor Antonio Giovannini, Gewinner des Internationalen Gesangswettbewerbs Iris Adami Corradetti 2008, sammelte seine ersten sängerischen Erfahrungen als Knabensopran im Jugendchor der Scuola di Musica di Fiesole, wobei er auch solistisch am Teatro Comunale seiner Heimatstadt Florenz auftrat. Am Konservatorium von Florenz studierte er Klavier bei Tiziano Mealli und Gesang bei Silvia Bossa.

Sein professionelles Bühnendebüt gab er 1999 in der Titelrolle der wiederentdeckten Cavalli-Oper L’Eliogabalo am Teatro San Domenico in Crema. In Venedig folgte Vivaldis Orlando finto pazzo. 2006 debütierte er in Azio Corghis Il dissoluto assolto an der Mailänder Scala, im folgenden Jahr war er in L’Orfeo beim Festival di Cremona Claudio Monteverdi und als Miles in Brittens The Turn of the Screw am Cremoneser Teatro Ponchielli zu hören. Nach seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen in Niccolò Jommellis Demofoonte unter Riccardo Muti war er 2009 u.a. dreimal mit Händel zu erleben: im Messiah am Teatro Comunale di Bologna, in Händels Agrippina unter Alan Curtis am Teatro Real in Madrid und in Kiel in der Titelrolle von Julius Cäsar. 2010 debütierte er im Brahmssaal des Wiener Musikvereins mit einem Programm verschiedener Händel-Arien mit dem Bach Consort unter Rubén Dubrovsky. Im selben Jahr war er auch bei den Händelfestspielen in Halle in Alessandro zu sehen und sang in der Uraufführung der Oper Tenebrae von Adriano Guarnieri beim Ravenna Festival im Teatro dell’Opera in Rom.

 Hanna Herfurtner (Fraarte):
Bei den Salzburger Festspielen 2011 debütierte Hanna Herfurtnter in Christof Loys Neuproduktion von Strauss’ Die Frau ohne Schatten und stellte sich 2011 in der Titelpartie von Wolf-Ferraris Aschenputtel an der Staatsoper Berlin vor. In der Uraufführung von Hans Werner Henzes neuester Oper Gisela! bei der RuhrTriennale kreierte Hanna Herfurtner die Titelpartie.

Zu den weiteren Partien der gebürtigen Münchnerin zählen u.a. Adele in Strauß’ Die Fledermaus, La Musica in Monteverdis L’Orfeo, Mme Silberklang in Mozarts Der Schauspieldirektor. 2009 debütierte sie in Berlin als Titania in Brittens Ein Sommernachtstraum und wenig später bei der RuhrTriennale in Schönbergs Moses und Aron.

Auch als Lied- und Konzertsängerin ist Hanna Herfurtner sehr aktiv und begeistert sich in gleicher Weise für Kompositionen der Barockzeit wie auch für zeitgenössische Musik. 2010 war sie mit Werken von Bach und Händel in München und mit Händel-Kantaten in Berlin zu hören, sie sang Orffs Carmina burana auf einer Deutschlandtourne, war mit Honeggers Johanna auf dem Scheiterhaufen in Konstanz zu hören. Beim Festival für Alte Musik „Resonanzen“ gab sie 2011 ihr Wien-Debüt und war wiederholt mit Bach-Kantaten im Wiener Konzerthaus zu hören. Bisher arbeitete sie mit Orchestern wie den Bochumer Symphonikern, der Südwestdeutschen Philharmonie und den Wiener Philharmonikern und mit Dirigenten wie Michael Boder, Steven Sloane und Christian Thielemann zusammen. An der Oper Kiel singt sie derzeit mit großem Erfolg die Olympia in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen und ist auch beim diesjährigen Opernball aufgetreten.

Karten (von 6,- bis 42,90 Euro) gibt es an an allen Theaterkassen, unter der Rufnummer 0431 / 901 901 oder im Internet unter www.theater-kiel.de.

Sa | 10. März | 20 Uhr | Opernhaus | 6,00 – 42,90 € | Karten 0431-901 901

Weitere Infos unter:  www.theater-kiel.de

Kiel, Theater Kiel, Marianna Pizzolato gastiert als Rosina in BARBIER VON SEVILLA, 25.02.2012

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Theater Kiel

Mezzosopranistin Marianna Pizzolato gastiert als Rosina in Rossinis „Barbier von Sevilla“

Italienischer Mezzo-Star übernimmt die Rolle der Rosina

Mit der italienischen Mezzosopranistin Marianna Pizzolato gastiert eine der berühmtesten Interpretinnen der Rosina am Kieler Opernhaus: am Samstag, 25. Februar, 20 Uhr, wird die renommierte Mezzosopranistin Marianna Pizzolato in der weiblichen Hauptrolle in Rossinis komischer Oper „Der Barbier von Sevilla“ auftreten.

Einem breiten Publikum wurde die junge Sizilianerin bekannt, als sie im Festspielhaus Baden-Baden in Pergolesis „Stabat mater“ an der Seite von Anna Netrebko die Mezzopartie sang. Das Konzert wurde auch im Zweiten Deutschen Fernsehen übertragen und als Mitschnitt auf Deutsche Grammophon veröffentlicht.

Marianna Pizzolato stammt aus Palermo und hat dort ihr Studium am Conservatorio Vincenzo Bellini absolviert. Ergänzend besuchte sie Liedkurse in Deutschland. In der Technik des Belcanto vervollkommnete sie sich bei dem berühmten Rossini-Tenor Raúl Gímenez.

Ihr Operndebüt erfolgte in der Spielzeit 2002/2003 mit der Titelrolle in Rossinis „Tancredi“. Bereits kurze Zeit später trat sie erstmals beim renommierten Rossini-Festival in Pesaro auf, wo sie seit ihrem Debüt 2003 als Marchesa Melibea in „Il viaggio a Reims“ zu einer festen Größe wurde: Es folgten u.a. die Titelrolle in „Tancredi“, die Isabella in „L’italiana in Algeri“ (Regie: Dario Fo; musikalische Leitung: Donato Renzetti) und Andromaca in „Ermione“ unter dem Dirigat von Roberto Abbado. Auch bei den Rossini-Festspielen in Bad Wildbad ist sie aufgetreten, und in Sachen Rossini bereiste sie die Opernhäuser von Bologna, Rom, Neapel, Zürich, Lüttich und Las Palmas, wo sie mit so berühmten Dirigenten wie Alberto Zedda, Daniele Gatti, Nello Santi, Paolo Carignani oder Gianluigi Gelmetti zusammenarbeitete. Auch die Elisabetta in Donizettis „Maria Stuarda“ gehört zu ihrem Repertoire.

Neben Rossini und dem Belcanto ist ein zweiter Fixpunkt in der noch jungen Karriere der Sängerin das Barockrepertoire. Auch hier hat sie bereits mit weltbekannten Dirigenten und Regisseuren zusammengearbeitet: An der Mailänder Scala sang sie Ericlea in Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ in der Regie von Robert Wilson und unter der musikalischen Leitung von Rinaldo Alessandrini. Vivaldis „Orlando furioso“ interpretierte sie zusammen mit dem Ensemble Matheus unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi; Händels „Serse“ mit William Christie und Les Arts Florissants; Vivaldis „Orlando finto pazzo“ mit der Accademia Montis Regalis unter Andrea De Marchi am Théâtre des Champs-Elysées in Paris; Händels „Fernando Re di Castiglia“ mit dem Complesso Barocco unter Alan Curtis am Teatro São Carlos Lissabon.

Ihr Debüt am Gran Teatre del Liceu in Barcelona erfolgte in Mozarts „La clemenza di Tito“ (Dirigent: Sebastian Weigle). Große Bedeutung für die künstlerische Entwicklung der Sängerin hatte die Begegnung mit Riccardo Muti, unter dessen Stabführung Marianna Pizzolato Cherubinis „Missa solemnis“ in E-Dur in Florenz, Paris, Wien, München und Toulouse sowie Mozarts „Vesperae solemnes de confessore“ in Ravenna musizierte. Bei den Salzburger Festspielen 2011 sang sie Rossinis „Stabat mater“.

Zu ihren zahlreichen CD- und DVD-Aufnahmen zählen neben dem bereits erwähnten „Stabat mater“ von Pergolesi die „Missa solemnis in E-Dur von Cherubini (EMI); Händels „Fernando Re di Castiglia“ (Virgin Classics); Rossinis „L’italiana in Algeri“ und „La donna del lago“ und Cavallis „Gli amori d’Apollo e Dafne“ (Naxos), Vivaldis „La Rosmira fedele“ (Dynamic) und Vivaldis „Orlando finto pazzo“ (Naïve/Opus 111).

Karten (4,80-39,80 Euro) gibt es an allen Theaterkassen, unter der Rufnummer 0431 / 901 901 oder im Internet unter www.theater-kiel.de.

Kiel, Theater Kiel, Kieler Opernball 2012, 4.02.2012

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Theater Kiel

Kieler Opernball 2012

Sa, 04.02., ab 17.30 h, Opernhaus

Am Samstag, den 4. Februar 2012, findet im Opernhaus der Kieler Opernball 2012 statt (Einlass ab 17.30 Uhr). Diesmal gibt es Anlass für ein kleines Jubiläum: Fünf Jahre ist es her, seit der Opernball sein “heimisches Domizil“ im Opernhaus am Klei-nen Kiel bezogen hat (insgesamt ist es der 78. Ball im 46. Jahr seines Bestehens).

Das Motto des diesjährigen Opernballs lautet “Filmwelten“ und entführt die Besucherinnen und Besucher u.a. in Hollywoods ruhmreichste Epoche. Das ganze Haus ist für die Zuschauer begehbar und überrascht mit mottogerecht dekorierten Räumen (Ausstattung: Norbert Ziermann, Izabela Guziewicz, Maria Rehwagen und Eva-Maria König).

Auch dieses Jahr bietet die veranstaltende Gesellschaft der Freunde des Theaters in Kiel e.V. in Zusammenarbeit mit dem Theater Kiel wieder ein abwechslungsreiches Programm auf mehreren Bühnen im Opernhaus. Höhepunkt ist das etwa einstündige Programm auf der Bühne des Opernhauses, das zweimal dargeboten wird, damit jeder Ballbesucher es genießen kann, um 18.30 Uhr und um 20 Uhr. Diesmal führt der bekannte Puppenspieler Marc Schnittger, assistiert von einer seiner Figuren, durch das szenisch-musikalische Programm, das unter der musikalischen Leitung von Leo Siberski von zahlreichen Mitgliedern des Ensembles des Kieler Theaters bestritten wird. Ein besonderes Erlebnis verspricht der Auftritt der ensembleeigenen “Drei Tenöre“ zu werden. Mit dabei ist auch die neue Ballettcompagnie, die auf der Opernbühne Mitternachtswalzer präsentieren wird. Auch das Schauspiel und das Theater im Werftpark werden mit Programmbeiträgen vertreten sein (u.a. aus “Cabaret“), die Oper zeigt Ausschnitte aus “Ba-, Ba-, Banküberfall“. Der 1. Kapellmeister Leo Siberski präsentiert seine Jazzband “Die Schläfer“. Für die Wiener Walzerseligkeit sorgen wieder die Kieler Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Georg Fritzsch, zum Tanz spielen Tin Lizzy, die die Showband Joker und die Rhythm Boys auf, im Foyer 3. Rang spielen das Duo Sacchetti sowie Frauke Rottler-Viain und Volker Linde. Im Klaiber-Studio legt DJ Baen auf.

Wie gewohnt veranstalten die Theaterfreunde auch in diesem Jahr wieder eine Tom-bola mit wertvollen Sachpreisen. Ein breites gastronomisches Angebot – darunter zwei Restaurants und diverse Bars – ergänzt die szenischen und musikalischen Pro-grammpunkte. Auf dem Rathausplatz befindet sich wieder ein Raucherzelt.

Der Ball im blumengeschmückten Opernhaus verspricht auch in diesem Jahr wieder mit seiner glanzvollen Mischung aus Bühnenzauber und Ballvergnügen zu einem der absoluten gesellschaftlichen Höhepunkte in Kiel zu werden.

Restkarten (inklusive erstes Bühnenprogramm) sind zum Preis von 50,- bis 90,- Euro an den Theaterkassen erhältlich.

Kiel, Theater Kiel, Premiere LOHENGRIN, 28.01.2012

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Theater Kiel

Premiere LOHENGRIN

Sa | 28. Januar | 17.00 | Opernhaus
Richard Wagner:
LOHENGRIN
Mit der freundlichen Bitte um Veröffentlichung

Gescheiterte Utopien – Wagner-Premiere: “Lohengrin“

Von Elsa herbeigesehnt, erscheint auf wundersame Weise ein Fremder in Brabant – eine Lichtgestalt, die alle Umstehenden blendet und für sich einnimmt.
Der Unbekannte will Elsa von Brabant heiraten und als Heerführer “Land und Leute schirmen“. Das gibt Hoffnung für den anstehenden Krieg, ein Wunder scheint wahr geworden zu sein. Doch gibt es einen Haken an dieser Lichtgestalt: “Nie sollst du mich befragen, noch Wissens Sorge tragen, woher ich kam der Fahrt, noch wie mein Nam und Art“, verlangt der Fremde von Elsa. Graf Telramund und seine Frau Ortrud opponieren als erste gegen ihn. Am Ende muss der Unbekannte seine Identität preisgeben und sich als Gralsritter Lohengrin outen.

Ob man Lohengrin nun als Politiker, Künstler oder Privatmann betrachtet, er scheitert auf allen Ebenen. Er kann weder die Liebe zu Elsa leben, noch als Politiker oder Künstler die Welt verändern. Am Ende gibt es keine erlöste, selbst bestimmte Gesellschaft und auch keine neue Weltordnung. Im Gegenteil, die alte Ordnung wird mit dem Wiedererscheinen des jungen Herzogs von Brabant bestätigt.

So wird Wagners LOHENGRIN, musikalisch gesehen die Schnittstelle zwischen romantischer Nummernoper und Musikdrama, zur Geschichte einer gescheiterten Revolution, in der Wagner sein eigenes Scheitern spiegelt. Vielleicht ist ihm das mit Abstand erst richtig bewusst geworden, wenn er noch in seinen letzten Jahren vom LOHENGRIN als seinem “allertraurigsten Stoff“ sprach.

Außer Alexandra Petersamer debütieren in Kiel alle Sänger in ihren Rollen. Als Lohengrin kehrt Sung-Kyu Park zurück, der hier bereits als Radamès (AIDA), Prinz in RUSALKA sowie in GALAkonzerten gastierte. Die Elsa ist mit Katrin Adel und Agnieszka Hauzer ebenso doppelt besetzt wie die Ortrud mit Marina Fideli und Alexandra Petersamer. Jörg Sabrowski singt den Telramund, Petros Magoulas den König und Tomohiro Takada den Heerrufer.

Zum ersten Mal in Kiel:
Die Sopranistin Katrin Adel singt in Kiel ihre erste Elsa. Die gebürtige Nürnbergerin entschloss sich nach erfolgreichem Abschluss eines Pädagogikstudiums zu einem privaten Gesangstudium bei Prof. Irina Gavrilovici in Wien. Eine rege Konzerttätigkeit führte sie nach Rumänien, Österreich und in die Schweiz. 2008 nahm sie in Zusammenarbeit mit dem Rundfunksinfonieorchester München Lieder von Viktor Ullmann für das bayrische Fernsehen auf. Sie war Preisträgerin der Kammeroper Rheinsberg und debütierte dort 2009 mit der Isabella in Wagners “Das Liebesverbot“. 2009-2011 gehörte Katrin Adel zum Ensemble des Landestheaters Linz, wo sie unter anderem als Eva (“Die Meistersinger von Nürnberg“) und Leonora (“Il trovatore“) zu hören war. 2010 sang sie unter Christian Thielemann und den Münchner Philharmonikern im Rahmen der Festspiele Baden- Baden die 4. Magd in “Elektra“ – verbunden mit einer DVD-Aufnahme und  Fernsehausstrahlung.
Im Sommer 2011 debütierte sie bei den Seefestspielen Mörbisch als Saffi (“Der  Zigeunerbaron“) und sang in der anschließenden Spielzeit ihre erste Senta (“Der fliegende Holländer“) am Stadttheater Klagenfurt. Ab 2012/13 wird Katrin Adel dem Ensemble des Theater St. Gallen angehören, wo u.a. die Titelrollen in Strauss’ “Ariadne auf Naxos“ und Catalanis “La Wally“ sowie die Amelia in Verdis “Un ballo in maschera“ geplant sind.

Alexandra Petersamer gastiert als Ortrud in Kiel. Die gefragte Mahler- und  Wagnerinterpretin und Gewinnerin diverser Wettbewerbe studierte an der Münchner Musikhochschule. 1994 bis 2000 gehörte sie zum Ensemble des Anhaltischen Theater Dessau, es folgte von 2000 bis 2004 ein Engagement am Staatstheater am Gärtnerplatz, München. 2006 gab sie ihr Bayreuth-Debüt als Rossweiße im “Ring des Nibelungen“ unter der Leitung von Christian Thielemann. Ihre erste Ortrud sang sie 2007 in Tokyo. Seitdem interpretierte sie diese Rolle auch an der Oper Leipzig und der Bayerischen Staatsoper München. Es folgten Engagements als Venus (“Tannhäuser“) am Staatstheater Nürnberg,
bei den Bayreuther Festspielen und an der Sächsischen Staatsoper Dresden.
Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie nach Berlin, Dresden, Köln, Essen, Paris, Marseille, Aix-en Provence, Palermo, Riga, Brüssel, Las Palmas, Palma de Mallorca, Charleston, Columbus, den Musikverein in Wien, dem Concertgebouw in Amsterdam, den Schlosskonzerten auf Neuschwanstein, den Salzburger Festspielen, dem Grant Park Music Festival in Chicago und den Opernfestspielen in Savonlinna.
Alexandra Petersamer arbeitete mit so renommierten Dirigenten wie Alan Gilbert, Bertrand de Billy, Valery Gergiev, Sir Colin Davis, Kent Nagano, Peter Schneider, Marcello Viotti und Christian Thielemann zusammen. Zukünftige Engagements führen sie für “Das Liebe von der Erde“ nach Chicago, für Mahlers 3. Sinfonie nach Palermo und Frankreich, für “Die Walküre“ an die Bayerische Staatsoper München und für “Tristan und Isolde“ an das Staatstheater Nürnberg.

Premiere: Sa | 28. Januar | 17.00 Uhr | Opernhaus | 17,20 – 66,10 € | Karten: (0431) 901- 901

WEITERE VORSTELLUNGEN: 12. Februar, 4. und 24. März, 6. und 29. April, 19. und 27. Mai, 9. Juni 2012 – jeweils 17.00h, am 24.3. um 18.00h (Karten für alle Vorstellungen außer der Premiere: 7,20-56,10)

Musikalische Leitung: Georg Fritzsch | Regie: Georg Köhl | Bühne: Norbert Ziermann
Kostüme: Claudia Spielmann

Mit: Katrin Adel / Agnieszka Hauzer, Marina Fideli / Alexandra Petersamer; Ulrich Burdack,
Fred Hoffmann, Petros Magoulas, Michael Müller, Sung-Kyu Park, Jörg Sabrowski, Tomohiro Takada, Kyung-Sik Woo | Opernchor und Extrachor des Theaters Kiel | Philharmonisches Orchester Kiel

Kiel, Theater Kiel, Letzte Vorstellungen La Boheme, 26./30.12.2011

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 Theater Kiel

 Leo Siberski dirigiert die letzten beiden Vorstellungen von Puccinis Oper “La Bohème”

(Opernhaus, Mo, 26.12., 18 Uhr; Fr, 30.12., 17 Uhr)

Weihnachtszeit ist LA BOHÈME-Zeit: Nur noch zwei Mal – am Montag, 26.12., (2. Weihnachtstag), 18 Uhr, und am Freitag, 30.12., 17 Uhr - steht Giacomo Puccinis anrührende Liebesgeschichte um den Künstler Rodolfo und die todkranke Mimì, die sich zu Weihnachten kennen und lieben lernen, auf dem Spielplan. In der opulent-heutigen Inszenierung von Daniel Karasek im Bühnenbild von Norbert Ziermann und den Kostümen von Claudia Spielmann erwartet die Zuschauer eine bittersüß-traurige Romanze und ein Fest schöner Stimmen: Ekaterina Isachenko als Mimì und Yoonki Baek als Rodolfo, deren junge Liebe mit der Unausweichlichkeit des Todes konfrontiert wird, führen das junge Kieler Ensemble an, unterstützt von Kammersänger Hans-Georg Ahrens als Vermieter Benoît.

Zum ersten Mal wird der Erste Kapellmeister der Oper Kiel, Leo Siberski, die musikalische Leitung übernehmen. Ein ideales Weihnachtsgeschenk und die letzte Gelegenheit, diesen Klassiker des Repertoires in Kiel zu erleben.

Karten (von 6 bis 44,90 Euro) gibt es an an allen Theaterkassen, unter Tel.  0431 / 901 901 oder im Internet unter www.theater-kiel.de.

Musikalische Leitung: Leo Siberski
Regie: Daniel Karasek
Bühne: Norbert Ziermann
Kostüme: Claudia Spielmann
Mit: Susan Gouthro, Ekaterina Isachenko; Ks. Hans Georg Ahrens, Luis Araos, Yoonki Baek, Andrzej Bernagiewicz, Hans-Jürgen Förter-Barth, Slaw Koroliuk, Petros Magoulas, Jörg Sabrowski, Tomohiro Takada, Kyung-Sik Woo

Kiel, Theater Kiel, Spielplan Januar 2012

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 Theater Kiel

 Spielplan  Januar 2012

Dienstag, 03.01. / 19:30 Uhr / Opernhaus

Der Barbier von Sevilla

Komische Oper von Gioachino Rossini – in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln -
Friseur Figaro liebt es, Paare zusammen zu bringen. Der Fall Graf Almaviva/Rosina ist kompliziert, weil Rosinas Vormund selbst ein Auge auf sie geworfen hat. Aber Steine im Weg und gute Bezahlung lassen Figaro über sich selbst hinauswachsen! Rasant wie Fiagaros Pläne ist auch Rossinis Musik – ein “Ballett” virtuoser Stimmen mit perlenden Koloraturen, irrwitzigen Ensembles und musikalischen Steigerungen aus dem Nichts heraus.
Weitere Termine:
Sonntag, 22.01. / 19:00 Uhr / Opernhaus

Dienstag, 03.01. / 22:00 Uhr / Klaiber-Studio Opernhaus

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

“Überzeugt, dass die Werke, die ich dort hörte (das Vorpiel zu LOHENGRIN, die TANNHÄUSER-Ouvertüre und anderes) die höchsten Wahrheiten ausdrückten, versuchte ich mich bis zu ihnen zu erheben…” Erheben wir uns zu Proust! Es lesen Marita Dübbers und Cordula Engelbert.
Weitere Termine:
Dienstag, 10.01. / 22:00 Uhr / 3. Foyer Opernhaus
Dienstag, 17.01. / 22:00 Uhr / 3. Foyer Opernhaus
Dienstag, 24.01. / 22:00 Uhr / 3. Foyer Opernhaus
Dienstag, 31.01. / 22:00 Uhr / 3. Foyer Opernhaus

Donnerstag, 05.01. / 19:30 Uhr / Opernhaus

Hoffmanns Erzählungen

Oper von Jacques Offenbach – in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln -
In drei Erzählungen rechnet der Dichter Hoffmann mit der Frauenwelt ab: In OIympia, dem Automaten, sieht er seine erste Liebe zerplatzen; mit Antonia, der Sängerin, begreift er die Unvereinbarkeit von Kunst und Leben; und in Giuliettas Welt gibt er sei¬ne letzten Illusionen dem Rausch preis. Thomas Wünschs “hellsichtige Interpretation” (KN) der “Opera fantastique” blickt mit Thomas Mann auf die Abgründe des Künstler-Dasein.

Samstag, 07.01. / 20:00 Uhr/ Opernhaus

Hello, Dolly!

Musical von Jerry Herman – Dialoge auf deutsch, Songs in Englisch mit deutschen Übertiteln -
Über 40 Jahre nach ihrem letzten Abstecher nach Kiel kehrt Jerry Hermans Musical-Diva Dolly Levi zurück an die Förde! Mit einem Schwarm euphorisch tanzender Kellner, einem 40-Mann Chor und unserem erlesenen Ensemble rufen wir da doch gleich “HELLO, DOLLY!” und schauen der unglaublichen Quasselstrippe vergnügt dabei zu, wie sie anderen und sich selbst zu einem Mann verhilft.
Weitere Termine:
Sonntag, 08.01. / 16:00 Uhr / Opernhaus – mit Kinderbetreuung -
Sonntag, 29.01. / 20:00 Uhr / Opernhaus

Montag, 09.01. / 20:00 Uhr / 1. Foyer Opernhaus

Die Zauberflöte oder Murkels Mutter muss sterben

Eine parodistisch-persiflierende Puppen-Parabel von Nele Tippelmann mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Drei Puppenspielerinnen, “jung, schön, hold und weise begleiten uns auf eine Reise” in Mozarts ZAUBERFLÖTE. Unterstützt von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter Leitung von Bettina Rohrbeck hinterfragt diese Anarcho-Fassung in der “Milchstraße” die Merkwürdigkeiten in der meistgespielten Oper aller Zeiten.
Weitere Termine:
Montag, 23.01. / 20:00 Uhr / 1. Foyer Opernhaus

Samstag, 14.01. / 16:00 Uhr / Kunsthalle zu Kiel

Klang-Bilder

Abfall und dessen Umwertung steht im Zentrum der Ausstellung “From Trash to Treasure”. Auch Komponisten haben Musik manchmal mehrfach verwendet und damit “umgewertet”. Heiko Maschmann spielt zwei Beispiele von Karlheinz Stockhausen: 7 LIEDER DER TAGE für Kontrabass solo als ein “Recyclingprodukt” aus dem Musiktheater-Zyklus LICHT, IN FREUNDSCHAFT hat der Komponist für verschiedene Soloinstrumente konzipiert. – in Kooperation mit der Kunsthalle zu Kiel -

Sonntag, 15.01. / 11:00 Uhr/ 1. Foyer Opernhaus

Operncafé: Lohengrin

Woher kommt er denn nun der Fahrt uns wie ist sein Nam und Art? Was Lohengrin an Fragen verbietet, hier werden sie gestellt und beantwortet. Das Produktionsteam und Mitglieder des Ensembles stellen Richard Wagners Oper und ihre Interpretation vor.

Sonntag, 15.01. / 18:00 Uhr / Opernhaus

Die Lombarden

Oper von Giuseppe Verdi – in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln -
Ein Leckerbissen und Muss für jeden Opernfreund: Giuseppe Verdis vierte Oper DIE LOMBARDEN AUF
DEM ERSTEN KREUZZUG wurde seit 1845 in Deutschland nicht mehr aufgeführt, doch nun ist Verdis
Oper über Glaubenskrieg und “verbotene Liebe”, Familienfehde und Versöhnung samt ihrer jugendlich- kraftstrotzenden, energiegeladenen Musik in Kiel zu hören und zu sehen!

Monatag, 16.01. / 20:00 Uhr / 1. Foyer Opernhaus
Publikum fragt – Theaterleitung antwortet
Die Volksbühne lädt ein: Rückblick, Standortbeschreibung und Ausblick.
Mit: Susan Gouthro (Sopran)

Freitag, 27.01. / 20:00 Uhr / Opernhaus

Ba-Ba-Banküberfall

Liederabend von Jörg Diegneite und Michael Nündel
Und auch in der zweiten Spielzeit knacken unsere Bankräuber nicht nur den Tresor, sondern auch die Herzen des Publikums! Wer erleben möchte, wie man einen Banküberfall trotz Hindernissen wie Zeitschlossfallen oder korrupter Konkurrenz musikalisch bewerkstelligen kann (mit Musik von Mozart bis Madonna, Georg Kreisler bis Gloria Gaynor und von Verdi bis zu den Village People), der sollte sich diesen Spaß nicht entgehen lassen!

PREMIERE
Samstag, 28.01./ 17:00 Uhr / Opernhaus

Lohengrin

Romantische Oper von Richard Wagner – mit Übertiteln-
Brabant, kurz vor Kriegsausbruch. Neun Jahre Waffenstillstand sind mit Aufrüstung vergangen, “nun ist es an der Zeit, des Reichens Ehr zu wahren…” -sagt der König. Unter solchen Vorzeichen muss das wundersame Auftauchen eines Unbekannten doch ein Zeichen Gottes sein. Und wenn der Unbekannte sich dann auch noch anbietet, Elsa von Brabant zu heiraten und als Heerführer “Land und Leute zu schirmen”, dann ist der Krieg doch schon so gut wie gewonnen! Wenn nur die Sache mit dem Frageverbot nicht wäre… Wird Elsa blind vertrauen oder offenen Auges ins Unglück laufen?
Musikalische Leitung: Georg Fritzsch
Regie: Georg Köhl
Bühne: Norbert Zimmermann
Kostüme: Claudia Spielmann
Mit: Katrin Adel / Agnieska Hauzer, Marina Fideli / Alexandra Petersamer, Ulrich Burdack, Fred Hoffmann, Petros Magoulas, Michael Müller, Sung-Kyu Park, Jörg Sabrowski, Tomohiro Takada, Kyung-Sik Woo  …………………….

Philharmonisches Orchester:

Sonntag, 01.01. / 18:00 Uhr / Kieler Schloss

Neujahrskonzert – An der schönen blauen Donau

Wollten Sie schon einmal die Schönheiten einer entfernten Stadt ganz unmittelbar genießen, sich aber die Mühen der weiten Reise ersparen? Dann kommen Sie am 1. Jänner ins Kieler Schloss, denn im Neujahrskonzert der Kieler Philharmoniker dreht sich heuer alles um Wien! Auch oder gerade nach einer (be-)rauschenden Silvesternacht kann so ein Wiener Walzer wahre Wunder bewirken, denn in ihm “lauern” neben aller Romantik auch äußerst belebende Kräfte. Schon Anfang des 19. Jahrhunderts versetzte er ganz Europa in ein re¬gelrechtes Walzerfieber. Nicht ganz unschuldig an der neuen “Volks-Droge” war u.a. Johann Strauß junior, der Schöpfer des Donau-Walzers und “er¬ster Pop-Star der Weit”. Doch Wien hat musika¬lisch noch weit mehr zu bieten, und richtig schön blau sei die Donau laut dem schwarzhumorigen gebürtigen Wiener Georg Kreisler sowieso erst ohne die Wiener … Überprüfen Sie also mit Wiener Berühmtheiten und Kieler Musikern die “schöne Wahrheit” und die wahren Schönheiten der öster¬reichischen Hauptstadt!
Conférence: Elisabeth Rath
Dirigent: Leo Siberski

Mittwoch, 18.01. / 19:00 Uhr / Gemeindesaal Ansgarkirche
Komponisten-Portrait Nr. 84: Alexander Skrjabin
Referent: Dr. Matthias Viertel

Sonntag, 22.01. / 11:00 Uhr / Opernhaus
2. Kinder- und Jugendkonzert Die große Europareise
mit Musik von Rossini, Tschaikowski, Elgar u.v.a.
Nach den musikalischen Länderreisen der letzten Jahre laden die Kieler Philharmoniker 2012 zu einer Rund-Reise durch ganz Europa ein. Vorausgeschickt haben sie die Agentin Veronika Vergissmeinnicht, die ermitteln soll, ob russische Komponisten Tänzerbeine schneller wirbeln lassen als ungarische, ob man zu französischen Melodien süßer träumen kann als zu norwegischen und wer wohl Europa-Meister im 100-Noten-Sprint werden wird. Schneller als David Garrett geigen kann, hat die bayerische Detektivin herausgefunden, welchem Land der “Pokal für die schönste Musik Euro¬pas” zusteht, doch dann unterläuft ihr ein folgen¬schwerer Fehler. Ihre allerletzte Hoffnung ist nun das Publikum: wird es ihr helfen können oder war ihre ganze Ermittlungsarbeit vergebens?
Sen Acar als Annabella Primadonna
Eva Heußel als Veronika Vergissmeinnicht
Dirigent: Leo Siberski
Weitere Termine:
Sonntag, 22.01. / 12:30 Uhr / Opernhaus

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Ballett:

Freitag, 06.01. / 20:00 Uhr / Opernhaus
Der Nussknacker
Ballett von Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Im Oktober gaben Yaroslav Ivanenko und das neue Ballett Kiel ihren gefeierten Einstand mit dem NUSSKNACKER. Frei nach dem Märchen von E.T.A. Hoffmann erzählt die Choreografie die Geschichte von Clara, deren phantasievolle Vorstellungswelt sich mit ihrem Schulalltag überlagert. Schließlich findet sich das Mädchen an der Seite des geheimnisvollen Nussknackers mitten im Kampf um die verzauberte Nuss Krakatuk, die von der Mäusekönigin einst geraubt worden ist.
19:15 Uhr ON POINT – Nussknacker auf den Punkt gebracht – Einführung im 2. Foyer
Weitere Termine:
Samstag, 14.01. / 20:00 Uhr / Opernhaus
Samstag, 21.01. / 20:00 Uhr / Opernhaus

 

 

 

 

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Schauspiel:

Freitag, 06.01. / 19:30 Uhr / Schauspielhaus
König Lear
William Shakespeare
Der alte König Lear möchte abdanken, sein Reich will er unter seinen drei Töchtern aufteilen. Das größte Gebiet soll dabei diejenige erhalten, die den Vater am meisten liebt. Cordelia, die Jüngste, macht den heuchlerischen Wettkampf jedoch nicht mit, was eine Kette schicksalhafter Ereignisse in Gang setzt. Shakespeares große Tragödie ist ein monumentales Werk über Jugend und Alter, Wahrheit und Illusion und über die Eitelkeit der Macht. Ein Familiendrama voller politischer Brisanz.
Weitere Termine:
Mittwoch, 18.01. / 19:30 / Schauspielhaus
Dienstag, 24.01. / 19:30 / Schauspielhaus
Sonntag, 29.01. / 19:00 / Schauspielhaus

Samstag, 07.01. / 20:00 Uhr / Schauspielhaus
Cabaret
Joe Masteroff / John Kander / Fred Ebb
Willkommen! Bienvenue! Welcome! CABARET führt mitten hinein in die Roaring Twenties, mitten hinein in den KitKat Club, in die anrüchige Halbwelt Berlins, und erzählt, von mitreißenden Songs begleitet, die Liebesgeschichte zwischen der englischen Sängerin Sally und dem jungen amerikanischen Schriftsteller Clifford. Eine große Romanze, an deren Horizont jedoch der bedrohliche Schatten der Diktatur aufzieht. Das berühmte Musical wird aufwändig in Szene gesetzt, inklusive Live-Band und Musical-Gästen.
Weitere Termine:
Dienstag, 17.01. / 20:00 / Schauspielhaus
Mittwoch, 25.01. / 20:00 / Schauspielhaus
Donnerstag, 26.01. / 20:00 / Schauspielhaus

Samstag, 07.01. / 19:00 Uhr + 21:00 Uhr / Kunsthalle zu Kiel ZUM LETZTEN MAL!
Bildergeschichten I: Liebe, diesseits, jenseits
Feridun Zaimoglu / Günter Senkel
Erster Teil einer ganz besonderen Kooperationsreihe zwischen Schauspiel Kiel und Kunsthalle zu Kiel. Der
Kieler Erfolgsautor und bildende Künstler Feridun Zaimoglu läßt sich gemeinsam mit seinem Co-Autor
Günter Senkel von der Kunsthallen-Sammlung zu Stücken, BILDERGESCHICHTEN eben, inspirieren, die
dort direkt vor Ort zur Uraufführung kommen. Der erste Teil LIEBE, DIESSEITS, JENSEITS ist eine abgründige
Story voller Liebe, Eifersucht und Tod, die weit über die Grenzen des Diesseits hinausführt.
Weitere Termine:
Samstag, 07.01. / 21:00 / Kunsthalle zu Kiel (ZUM LETZTEN MAL!)

Sonntag, 08.01. / 11:00 Uhr / LogeKiel Schauspielhaus
Vor Ort – Maria Stuart
Mit Regisseur Dariusch Yazdkhasti, Dramaturg Jens Paulsen und Mitgliedern des Ensembles.

Sonntag, 08.01. / 19:00 Uhr / Schauspielhaus
Bernarda Albas Haus
Federico García Lorca
Die frisch verwitwete Bernarda Alba hat acht Jahre Trauer befohlen. Ihre fünf Töchter dürfen das Haus nicht verlassen. Nur Angustias, der Ältesten, ist es erlaubt, durch ein Fenster mit ihrem Verlobten zu sprechen. Doch dieser ist längst in die jüngste Schwester Adela verliebt. Deren Widerstand gegen das strenge Regiment der Mutter führt in eine Katastrophe. Ein hochdramatisches Kammerspiel, das von sexuellem Begehren und Unterdrückung durch gesellschaftlich legitimierten Zwang erzählt.
Weitere Termine:
Freitag, 20.01. / 20:00 Uhr / Schauspielhaus
Samstag, 28.01. / 20:00 Uhr / Schauspielhaus

 

 

 

 

Sonntag, 08.01. / 19:30 Uhr / Studio Schauspielhaus
Eine Sommernacht
David Greig / Gordon McIntyre
Eine Bar in Edinburgh. Die erfolgreiche Scheidungsanwältin Helena wird von ihrem Liebhaber versetzt und trifft stattdessen den Kleinkriminellen Bob. Aus einer geteilten Flasche Wein wird schnell ein Besäufnis, aus dem Besäufnis schnell ein One-Night-Stand. Am nächsten morgen wäre die Sache eigentlich gelaufen, doch die Wege der beiden kreuzen sich immer wieder und sie erleben einen schrägmagischen Mittsommer. Die federleichte Komödie feiert auf musikalische, vergnügliche und berührende Weise die Leidenschaft und das Leben.
Weitere Termine:
Mittwoch, 18.01. / 20:30 Uhr / Studio Schauspielhaus
Dienstag, 24.01. / 20:30 Uhr/ Studio Schauspielhaus
Samstag, 28.01. / 20:30 Uhr / Studio Schauspielhaus
Sonntag, 29.01. / 19:30 Uhr / Studio Schauspielhaus

PREMIERE
Montag, 09.01. / 20:00 Uhr / Reihe 17 Schauspielhaus
Steilwand / Terminal 5
Simon Stephens
Frankreich: Gemeinsam mit Frau und Tochter verbringt Alex einen perfekter Familienurlaub. Schwimmen im Meer, Tauchen zu Unterwasser-Kliffen, Sonnen am Strand. Völlige Harmonie – bis das Entsetzliche passiert: Eine kleine Unachtsamkeit erschüttert Alex Leben für immer. Schnitt. London: Eine Frau auf der Flucht. Raus aus dem Alltag, der sie immer an die Tat erinnert, die sie nicht hat verhindern können. Raus aus der eigenen Existenz, der Familie. Anstatt die Tochter aus der Schule abzuholen, wirft sie eines Tages alles hin. Wie geht man um mit der Schuld? Wie findet man zurück ins Leben, wenn alles an die eigene Unfähigkeit zu Handeln erinnert? Wer hält einen fest? Wo findet man Erlösung? Sensibel und einfühlsam zeichnet Simon Stephens, in Kiel durch Stücke wie PORT, AM STRAND DER WEITEN WELT und zuletzt PUNK ROCK gut bekannt, zwei berührende Schicksale.
Regie: Anne Spaeter
Ausstattung: Izabela Guziewicz
Mit: Ellen Dorn, Christian Kämpfer
Weitere Termine:
Montag, 23.01. / 20:00 Uhr / Reihe 17 Schauspielhaus

Montag, 09.01. / 20:00 Uhr / Hotel Kieler Yachtclub, Hindenburgufer 70
Seine Braut war das Meer und sie umschlang ihn
Andreas Marber
Jedes jahr gedenkt die Kapitänswitwe ihres toten Mannes. In ihrer Phantasie auf dem Deck eines Luxusdampfers, in der Realität verloren und allein, verliert sie zunehmend den Boden unter den Füßen. Der musikalische Monolog mit Yvonne Ruprecht und Axel Riemann (Piano) kehrt zurück an ei¬nen ganz besonders stimmungsvollen Ort – die Lou¬nge des Hotels Kieler Yachtklub direkt an der Förde.

PREMIERE
Samstag, 14.01. / 20:00 Uhr / Schauspielhaus
Maria Stuart
Friedrich Schiller
Königin Elisabeth hält ihre Cousine Maria Stuart gefangen. Zu Recht, wie Elisabeth findet, denn die Rivalin hat ihren Gatten ermorden lassen und ist verdächtig, einen Umsturz zu planen. Zu Unrecht, wie Maria glaubt, die ihren Thronanspruch für legitim hält und die persönliche Verbündete hinter sich weiß: Der junge, zum Katholizismus konvertierte Mortimer ist bereit, alles für die Befreiung seiner Glaubensgenossin zu riskieren. Zudem arrangiert der in Maria verliebte Adelige Leicester ein Gespräch beider Frauen, das Elisabeth zu einer Begnadigung bewegen soll. Doch die Begegnung endet in wechselseitigen Demütigungen. Schließlich wird das Todesurteil vollstreckt. Elisabeth bleibt mit der Verantwortung allein.
Regie: Dariusch Yazdkhasti
Bühne: Petra Winterer
Kostüme: Petra Winterer / Ilka Meier
Musik: Michael Nündel
Videoprojektion: Konrad Kästner
Mit: Claudia Friebel, Marko Gebbert, Imanuel Humm, Agnes Richter, Zacharias Preen, Yvonne Ruprecht, Felix Zimmer
Weitere Termine:
Donnerstag, 19.01. / 20:00 Uhr / Schauspielhaus
Samstag, 21.01. / 20:00 Uhr / Schauspielhaus
Sonntag, 22.01. / 16:00 Uhr / Schauspielhaus – mit Kinderbetreuung -
Freitag, 27.01. / 20:00 Uhr / Schauspielhaus
Dienstag, 31.01. / 20:00 Uhr / Schauspielhaus

PREMIERE
Sonntag, 15.01. / 19:30 Uhr / Studio Schauspielhaus
Fegefeuer
Sofi Oksanen
Die Alte Aliide Truu findet eine Frau schutzsuchend in ihrem Garten. Aliide versteckt Zara vor ihren mafiösen Peinigern. In der Abgeschiedenheit des estnischen Landhauses kommen sich die beiden näher und es zeigt sich, dass sie ein lang zurückliegendes familiäres Drama miteinander verbindet. Aliide wird durch die Begegnung von den Schatten ihrer Vergangenheit, die ein repressives System über das Land und somit über die Bevölkerung geworfen haben, eingeholt. Sie muss sich einer längst verdrängt geglaubten Entscheidung, die mit einem Verbrechen aus der Zeit der russischen Besatzung verbunden ist, erneut stellen.
Zwischen der Vergangenheit und der heutigen Realität zeigt Fegefeuer virtuos, dass das Private auch immer politisch ist. Das packende Drama der jungen finnisch-estnischen Autorin Sofi Oksanen ist in ihrer Heimat bereits ein großer Bühnenerfolg, der auf dem Stück basierende Roman ist auf dem Weg zum internationalen Bestseller.
Regie: Paul-Georg Dittrich
Ausstattung: Julia Plickat
Musik: Fabian Kalker
Mit: Isabel Baumert, Pina Bergemann, Marius Borghoff, Rudi-Julian Hindenburg, Claudia Macht
Weitere Termine:
Samstag, 21.01. / 20:30 Uhr / Studio Schauspielhaus
Sonntag, 22.01. / 19:30 Uhr / Studio Schauspielhaus
Dienstag, 31.01. / 20:30 Uhr / Studio Schauspielhaus

Montag, 16.01. / 20:00 Uhr / Reihe 17 Schauspielhaus
Edith Piaf – Mein Herz liegt in der Gosse
Die Erfolgshomage an die große Chanson-Diva. Jennifer Böhm singt, von Axel Riemann am Klavier und von Jutta Hagemann mit Texten über das turbulente Leben der Piaf begleitet.

Freitag, 20.01. / 17:00 Uhr / Studio Schauspielhaus / Eintritt frei
Blaue Stunde
Mitglieder des Ensembles lesen aus persönlichen Lieblingstexten.
Weitere Termine:
Freitag, 27.01. / 17:00 Uhr / Studio Schauspielhaus

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GASTSPIEL

Freitag, 20.01. / 20:30 Uhr / Studio Schauspielhaus
Ich habe mal einen Jagdleoparden gestreichelt
Zum ersten Mal in Kiel – das neue Lesungsprogramm von Dirk Schäfer! Gemeinsam mit Iris Gerath-Prein gestaltet er einen Abend aus dem Briefwechsel zwi¬schen dem Dramatiker George Bernard Shaw und seiner Freundin, der Schauspielerin Stella B. Patrick Campbell. Über vierzig Jahre konnten diese beiden außerordentlichen Menschen nicht voneinander lassen. Ein Abend voller Erotik, Trauer und Witz.

PREMIERE
Montag, 30.01. / 20:00 Uhr / Reihe 17 Schauspielhaus
Könige der Straße
Ein Trucker Liederabend
Der neue Liederabend bringt die Weite der Autobahn, den betörenden Flair rauchender Kühlergrills, den Rausch der Freiheit, genau wie die Sehnsucht nach daheim auf die Bühne der Reihe 17. Über kaum eine andere Berufsgruppe gibt es so viele Geschichten und Klischees wie über die Fahrer der 7,5-Tonner – die Könige der Straße, ganze Kerle im Führerhaus und Melancholiker, wenn es um die Liebste zu Hause geht. In schrägen, lustigen aber auch berührenden Liedern werfen wir einen musikalischen Blick auf die Welt zwischen Dieselgeruch, Bleifuß und dem Raststätten-Würstchen im Stehen.
Mit: Isabel Baumert, Marius Borghoff, Ellen Dorn, Werner Klockow & Bodo Reinke (Klavier)

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Theater im Werftpark:

GASTSPIEL
Samstag, 07.01. / 20:00 Uhr / Werftpark
DeichArt – Schwitzende Männer im Schuhgeschäft
Ein heiter-szenischer Theaterabend mit viel Gesang
In ihren beiden Kultstücken widmen sich die Dame(n) und Herren von DeichArt auf amüsante, musikalische
und lustvoll schwitzende Weise den Irrungen und Wirrungen des menschlichen Zwischeneinanders.
Weitere Termine:
Samstag, 28.01. / 20:00 Uhr / Werftpark
Sonntag, 08.01. / 12:00 Uhr / Werftpark
Hund.Katz.Rabatz.
Eine Nachbarschaftsgeschichte mit Musik für Kinder und Erwachsene ab ca. 4 Jahren von Gertrud Pigor mit Musik von Jan Fritsch
“Hast Du einen Hund zum Freund, dann bist du zu beneiden. Wir haben einen Hund zum Freund – jeder von uns beiden”, verkünden stolz die beiden Hunde, die sich am Ende der Straße eine Doppelhundehütte teilen. Keiner darf sie stören, denn sie sind vollauf damit beschäftigt, ihre besten Charaktereigenschaften zu pflegen und aufeinander aufzupassen. Bis eines Tages überraschender Besuch auftaucht: ihre neue Nachbarin – eine Katze…
Weitere Termine:
Dienstag, 10.01. / 10:00 Uhr / Werftpark
Sonntag, 15.01. / 12:00 Uhr / Werftpark
Dienstag, 24.01. / 10:00 Uhr / Werftpark

Sonntag, 08.01. / 20:00 Uhr / Werftpark
Improvisationstheater Tante Salzmann

Donnerstag, 12.01. / 10:00 Uhr / Werftpark
Gute Nacht, mein Bär
Ein Einschlaftheater für Kinder und Erwachsene ab 3 Jahre von Alma Jongerius
Wohl dem, der einen Kuschelbären hat, der einem nicht nur hilft, durchs Leben zu kommen, sondern auch allabendlich dafür sorgt, dass man/frau/kind ohne Furcht und ohne Albträume einschläft. Das Mädchen Pom hat mit “Prinz Bär” solch einen Freund. Gut – er ist schon ordentlich abgeschrabbelt, aber das beweist umso mehr, für wie viele Abenteuer er schon gut war. So werden die Einschlafrituale zu intensiven Erlebnissen, wie sie jedes Kind kennt.
Weitere Termine:
Sonntag, 29.01. / 12:00 Uhr / Werftpark

Freitag, 13.01. / 20:00 Uhr / Werftpark
Klamms Krieg
Ein Lehr(er)Stück für Jugendliche und Erwachsene, für Schüler, Lehrer und Eltern von Kai Hensel
Eigentlich will Lehrer Klamm Goethes Faust behandeln, doch seine Schüler machen nicht mehr mit. Ihrer Meinung nach hat er Schuld am Selbstmord eines Schülers, der durch das Abitur gefallen ist.
AUCH MOBIL IM KLASSENZIMMER
Weitere Termine:
Montag, 23.01. / 10:30 Uhr / Werftpark

Samstag, 14.01. / 20:00 Uhr / Werftpark
Räuber Zwo
Ein Familiendrama für Jugendliche und Erwachsene von Jens Raschke nach Friedrich Schiller
Es ist das Jahr 1807. Ein Vierteljahrhundert ist mittlerweile vergangen, seit der berüchtigte Räuberhauptmann Karl von Moor aus seiner deutschen Heimat floh. Alles hat er zurückgelassen. In Amerika, am äußersten Rande der sogenannten “zivilisierten” Welt, will er sich ein zweites, glückliches Leben aufbauen. Doch da hat der gute Karl die Rechnung ohne das Schicksal gemacht…
Weitere Termine:
Mittwoch, 18.01. / 10:30 Uhr / Werftpark

Sonntag, 15.01. / 18:00 Uhr / Werftpark
Uns Siegfried
Ein rasantes Nibelungendestillat für Kinder und Erwachsene ab ca. 10 Jahren von Jens Raschke
Der wackere Recke Siegfried, wohlgestalter Königssohn aus Xanten am Niederrhein, begibt sich auf die Suche nach Glanz, Gloria und heldentauglichen Abenteuern und findet dabei einen feuerspeienden Drachen, einen unermesslichen Goldschatz und die Frau fürs Leben. Was geschieht nun mit dem berühmtesten Germanenepos, wenn es in die Finger zweier Schauspieler gerät, die sich vorgenommen haben, den ganzen Riemen in circa 60 Minuten nachzustellen?
Weitere Termine:
Dienstag, 17.01. / 10:30 Uhr / Werftpark
Freitag, 27.01. / 20:00 Uhr / Werftpark

 

Donnerstag, 19.01. / 10:00 Uhr / Werftpark
Die Reise einer Wolke
Eine kleine Weltreise für Kinder und Erwachsene ab 3 Jahren von Roberto Frabetti
Eine Wolke nimmt ein Kind mit auf eine abenteuerliche Reise rund um die Welt. Sie kommen zu einem Bauernhof und reisen zum Meer. Sie überqueren das Land des Eises und fliegen über die heiße Wüste, landen zwischendurch im geheimnisvollen Dschungel und kommen zuletzt in eine Stadt, die uns allen seltsam bekannt
vorkommt. AUCH MOBIL
Weitere Termine:
Sonntag, 22.01. / 12:00 Uhr / Werftpark

Donnerstag, 19.01. / 10:30 Uhr / Werftpark
Nur ein Tag
Ein Theaterstück über die Schönheit des Lebens für Kinder und Erwachsene ab ca. 6 Jahren von Martin Baltscheit mit Musik von Ture Rückwardt
Was, wenn man nur einen einzigen Tag hätte? Als Wildschwein und Fuchs der Eintagsfliege beim Schlüpfen zusehen, wissen sie schon, dass es besser wäre, gleich abzuhauen. Was nämlich, wenn die Fliege bezaubernd sein wird? Dann wird man sich anfreunden und sich vielleicht sogar verlieben – und es bleibt doch nur ein einziger Tag Zeit.
Weitere Termine:
Sonntag, 22.01. / 16:00 Uhr / Werftpark
Dienstag, 24.01. / 10:30 Uhr / Werftpark

GASTSPIEL
Freitag, 20.01. / 20:00 Uhr / Werftpark
Dirnenlied
Eine Krimikomödie aus den wilden 20ern von und mit Anne Clausen
Karla lebt im noblen Berlin-Zehlendorf, es sind die roaring twenties, man verkehrt in den besten Kreisen
und geht ins Theater. Als eines Abends ihre Freundin Käthe verschwindet, wird Karla zur Spürnase. Plötzlich steckt sie mittendrin in einem Fall von Sex & Crime.

GASTSPIEL
Samstag, 21.01. / 20:00 Uhr / Werftpark
DeichArt – Szenen der Lust
Bauchgefühle, Beichten, Bettgespräche und andere Begehrlichkeiten
In ihren beiden Kultstücken widmen sich die Dame(n) und Herren von DeichArt auf amüsante, musikalische
und lustvoll schwitzende Weise den Irrungen und Wirrungen des menschlichen Zwischeneinanders.

WIEDERAUFNAHME / GASTSPIEL
Mittwoch, 25.01.
/ 20:00 Uhr / Werftpark
DeichArt – Der Schimmelreiter
Erzähltheater mit Liedern und Musik nach Theodor Storm von Franziska Steiof zum 125. Mal!
Weitere Termine:
Donnerstag, 26.01. / 20:00 Uhr / Werftpark

URAUFFÜHRUNG
Sonntag, 29.01. / 18:00 Uhr / Werftpark
Schlafen Fische?
Ein Theaterstück über die kleinen, großen und letzten Fragen des Lebens für Kinder und Erwachsene ab ca. 10 Jahren von Jens Raschke
Jette ist zehn Jahre alt. Heute ist ein besonderer Tag. Heute genau vor einem Jahr ist Jettes Bruder Emil gestorben. Emil wurde nur sechs. Jette erzählt uns, wie das so war, als Emil krank wurde und dann plötzlich nicht mehr da war. Sie erinnert sich an die Zeiten davor, an Urlaube mit der Familie, an die üblichen Streitereien unter Geschwistern und an all die Fragen, die sie ihren Eltern stellte und auf welche diese keine Antwort wussten. Was ist das eigentlich, “sterben”? Was passiert mit uns, wenn wir “tot” sind? Ist der Tod wirklich der “große Bruder des Schlafes”? Und überhaupt: Schlafen Fische eigentlich auch?
Ein leichtes, humorvolles und manchmal auch trau¬riges Einpersonenstück für Kinder und Erwachsene, für Geschwister und Eltern, für Schüler und Lehrer, in dem es letztlich nicht um Antworten geht, son¬dern um unseren Umgang mit den kleinen, großen und letzten Fragen des Lebens.
Regie: Jens Raschke
Ausstattung: Stefani Klie
Mit: Bettina Storm
Weitere Termine:
Dienstag, 31.01. / 10:30 Uhr / Werftpark

Kiel, Theater Kiel, BARBIER VON SEVILLA Premiere, 10.12.2011

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 Theater Kiel

 Sevilla kommt nach Kiel – Rossinis “Barbier von Sevilla” hat Premiere

Am Samstag, 10. Dezember 2011, 20 Uhr, hat Gioachino Rossinis berühmteste Oper, “Der Barbier von Sevilla”, Premiere am Opernhaus Kiel. Im Mittelpunkt der Handlung steht der quirlige Barbier Figa-ro, der beileibe nicht nur Haare schneiden kann, sondern bei Problemen aller Art Rat weiß. Besondere Hilfe benötigen Graf Almaviva und seine Angebetete Rosina, denn letztere steht unter strenger Bewa-chung ihres Vormunds Dr. Bartolo. Bevor schließlich die Hochzeitsglocken läuten können, müssen Figaro, Almaviva und Rosina jedoch allerlei Schwierigkeiten aus dem Weg räumen.

In nur 26 Tagen schrieb Gioachino Rossini (1792-1868) dieses Werk, das zum Inbegriff einer komi-schen Oper und zum Paradebeispiel Rossinischer Ironie werden sollte. Das Libretto verfasste Cesare Sterbini nach dem gleichnamigen Schauspiel von Beaumarchais. Wie Figaros Ideen sprudelt Rossinis geistreiche, rhythmisch prägnante Musik mit ihren Koloraturkaskaden. Obwohl die Uraufführung 1816 unter keinem guten Stern stand, trat das Werk rasch seinen Siegeszug um die ganze Welt an.

Am Opernhaus Kiel inszeniert Generalintendant Daniel Karasek, das Bühnenbild stammt von Norbert Ziermann, die Kostüme von Claudia Spielmann. Mariano Rivas dirigiert die Kieler Philharmoniker.

Die Rolle des Grafen Almaviva singt der spanische Tenor Juan Sancho, der erstmals in Kiel auftritt. Er ist geradezu prädestiniert für diese Rolle: sein Ge-burtsort ist Sevilla. Sein Studium absolvierte er in Barcelona, zunächst mit dem Schwerpunkt auf Alter Musik. So gab er sein Operndebüt im Teatro Real in Madrid unter er musikalischen Leitung des weltberühnten Alte-Musik-Spezialisten William Christie in Monteverdis Opern-Trilogie “L’Orfeo”, “Il ritorno d’Ulisse in patria” und “L’incoronazione di Poppea”. Mit William Christie nahm Juan Sancho auch an einer Europatournee von Rameaus “Les Indes galantes” teil. Zukünftige Engage-ments führen ihn als Pompeo in Vivaldis “Il Farnace” nach Straßburg, Mulhouse und Monte-Carlo sowie als Leonato in Händels “Alessandro” nach Wien, Versailles, Bukarest und Halle. Der junge Te-nor hat schon mit Dirigiergrößen wie Gustav Leonhardt, Andrea Marcon und Fabio Biondi gearbeitet und war Gast großer Festivals und Theater (u.a. Maggio Musicale Florenz, Mailänder Scala, La Fenice Venedig, Lincoln Center New York, Opéra Comique Paris).
Über das Lied hat sich sein Repertoire mittlerweile bis zum Belcanto erweitert. So wurde der Tenor mit dem Spezialpreis für Liedinterpretation beim Internationalen Wettbewerb “Julián Gayarre” 2010 in Spanien ausgezeichnet. Ein Ergebnis seiner Liebe zum Belcanto und seiner Fähigkeiten im Rossinischen Koloraturgesang ist nun in Kiel zu erleben.

Gioachino Rossini
DER BARBIER VON SEVILLA
(Il barbiere di Siviglia)
Komische Oper in zwei Akten von Cesare Sterbini

Musikalische Leitung: Mariano Rivas Regie: Daniel Karasek Bühne: Norbert Ziermann Kostüme: Claudia Spielmann

Mit: Juan Sancho (Graf Almaviva), Jörg Sabrowski / Elia Fabbian (Bartolo), Amira Elmadfa / Lesia Mackowycz (Rosina), Tomohiro Takada (Figaro), Ma-rina Fideli / ?en Acar (Berta), Petros Magoulas / Kyung-Sik Woo (Basilio), Ronaldo Steiner (Fiorello), Sang Youf Kim (Offizier)

Weitere Vorstellungen:
14. Dezember 2011; 3. und 22. Januar; 9., 18. und 25. Februar; 3., 16. und 25. März; 9. und 12. April; 24. Mai 2012

Karten (6-42,90 Euro) gibt es an an allen Theaterkassen, unter der Rufnummer 0431 / 901 901 oder im Internet unter www.theater-kiel.de.

Kiel, Theater Kiel, Hoffmanns Erzählungen, 15.10.2011

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 Theater Kiel

 Hoffmanns Erzählungen

Sa| 15. Oktober | 19.30 Uhr | Opernhaus | Rathausplatz 4Oper von Jacques Offenbach

Mit der freundlichen Bitte um
Veröffentlichung!

Musikalische Leitung: Mariano Rivas
Regie: Thomas Wünsch
Bühne: Norbert Ziermann
Kostüme: Heiko Mönnich

Mit: Yoonki Baek, Matthias Brede, Ill Hoon Cho, Amira Elmadfa, Elia Fabbian, Marina Fideli / Heike Wittlieb, Susan Gouthro, Fred Hoffmann, Nóra Kalkó, Lesia Mackowycz, Michael Müller, Christian Preuss, David Rohr, Nina Scholz, Tomohi-ro Takada, Kyung-Sik Woo

 Mit “Hoffmanns Erzählungen” kehrt die von Publikum und Presse gefeierte Inszenierung einer der wichtigsten und bekanntesten Opern des 19. Jahrhunderts zurück auf die Kieler Opernbühne.

Regisseur Thomas Wünsch betrachtet Hoffmanns romantische Leidenschaften durch die Brille Thomas Manns und Sigmund Freuds und erzählt die Oper aus der Sicht eines gealterten Titelhelden, der am Lido von Venedig sein Leben in Form von drei surrealen Rückblenden Revue passieren lässt. Dabei rechnet der vom Leben gezeichnete Dichter Hoffmann (Yoonki Baek) mit sich, der Welt und dabei insbesondere der Frauenwelt ab, die er sich in seinen drei Geliebten Olympia, der künstlichen Puppe, Antonia, der eigensinnigen Künstlerin, und Giulietta, der kühlen Kurtisane, wieder vor Augen ruft.

Offenbachs faszinierend vielgestaltiges Künstlerdrama, dessen musikalische Bandbreite von operettenhafter Leichtigkeit bis hin zu opernhafter Dramatik reicht, stellt große Fragen nach dem Zusammenspiel von Kunst, Leben und Wirklichkeit.

Neu am Pult ist in dieser Produktion der Zweite Kapellmeister Mariano Rivas, die koloraturenreiche Rolle der Olympia wird in der Wiederaufnahme erstmals von Ensemblemitglied Susan Gouthro über-nommen.

Der Spanier Mariano Rivas, 1971 in Gijón geboren, studierte zuerst Klavier am Konservatorium in Oviedo und danach Dirigieren an der Musikhochschule Wien. Der Gewinner mehrerer Dirigierwettbewerbe wurde Assistent von
Bertrand de Billy am Gran Teatro del Liceu in Barcelona und wirkte bei zahl-reichen Opernproduktionen mit so renommierten Sängern wie Montserrat Caballé, Edita Gruberova, Carlos Alvarez, José Bros und Simon Estes mit. Von 2001 bis 2004 war er Assistent von Marcello Viotti und konnte in Wien, Berlin, Venedig und New York weitere Berufserfahrung sammeln. Schließlich war er Assistent von Giuliano Carella an der Oper in Toulon. Als Musikwissenschaftler

 

wirkte Rivas an der Neuausgabe der Oper “Pelagio” von Saverio Mercadante mit und dirigierte deren Welturaufführung nach 150 Jahren am Teatro Jovellanos in Gi-jón mit Carlos Alvarez in der Titelrolle.
In Kiel debütierte Mariano Rivas in der vorletzten Spielzeit mit Charles Gounods “Faust” und übernahm die musikalische Leitung des Gershwin-Musicals “Crazy For You” sowie von Peter Maxwell Davies’ Kammeroper “Der Leuchtturm”.
Neben der Wiederaufnahme von “Hoffmanns Erzählungen” leitet Mariano Rivas in dieser Spielzeit die Neuinszenierung von Rossinis “Barbier von Sevilla” in der In-szenierung von Generalintendant Daniel Karasek.

Susan Gouthro (Olympia) ist gebürtige Kanadierin und absovierte ihre musikali-sche Ausbildung an der Queen’s University in Kingston und an der University of Western Ontario; darüber hinaus besuchte sie die Britten-Pears School in Alde-burgh (England). Ihr erstes Engagement führte die vielfach ausgezeichnete junge Sopranistin mit Beginn der Spielzeit 2003/2004 ans Kieler Opernhaus, wo sie mit Cleonilla in Vivaldis “Ottone in Villa” debütierte. Zu ihren weiteren Partien in Kiel zählen u.a. die Gräfin in “Le nozze di Figaro”, das Füchslein in Janaceks “Das schlaue Füchslein”, Pamina, Erste Dame und Königin der Nacht in Mozarts “Die Zauberflöte” (auch aktuell im Spielplan), Marzelline in Beethovens “Fidelio”, Ro-salinde in Strauß’ “Die Fledermaus”, Mica?la in Bizets “Carmen”, Maria in Bern-steins “West Side Story”, als Hanna Glawari in “Die lustige Witwe”, Eva in “Die Meistersinger von Nürnberg”, Fiordiligi in “Così fan tutte” und als Margarete in “Faust” auf der Bühne. Derzeit ist sie überdies als Mimì und als Musetta in Pucci-nis “La Bohème” zu erleben, außerdem in Verdis “Die Lombarden” sowie im wei-teren Verlauf der Spielzeit in Massenets “Manon”.

Hoffmanns Erzählungen
Wiederaufnahme
Sa| 15. Oktober | 19.30 – 22.45Uhr | Opernhaus
Weitere Vorstellung in diesem Monat: Mi | 19. Oktober | 19.30 – 22.45 Uhr
Karten (von 6,- bis 44,90 Euro) an allen Theaterkassen, unter der Rufnummer 0431 / 901 901 oder im Internet unter www.theater-kiel.de.

Kiel, Theater Kiel, Tag des Balletts, 18.09.2011

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 Theater Kiel

Das neue Ballett Kiel stellt sich vor

Tag des Balletts im Opernhaus Kiel

So | 18. September | ab 12 Uhr | Opernhaus Kiel | Rathausplatz 4

Mit dem Tag des Balletts – in diesem Jahr anstelle des Tags der Offenen Tür am Theater Kiel – feiert das neue Ballett Kiel seinen Einstand. Ab 12 Uhr präsentiert sich die gesamte Kompanie in den verschiedensten Räumen des Opernhauses und bietet dem Kieler Publikum Gelegenheit zu einer ersten Begegnung aus nächster Nähe.

Das Programm beginnt mit einem öffentlich zugänglichen Training für die Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Kiel, an das sich eine öffentliche Probe mit Ballettdirektor Yaroslav Ivanenko anschließt. Die erste Ballettmeisterin und stellvertretende Ballettdirektorin Heather Jurgensen erläutert die “Anatomie des Spitzenschuhs”. Matthew Squire, Physiotherapeut und ehemaliger Tänzer der Kieler Kompanie, gibt Workshops in Pilates.

Besonderen Genuss verspricht die Lesung mit Generalintendant Daniel Karasek auf der Bühne des Opernhauses. Daniel Karasek liest E.T.A. Hoffmanns Märchen “Nussknacker und Mausekönig”, zu dem Ausschnitte der gleichnamigen Klaviermusik zu vier Händen von Carl Reinecke erklingen.

Aufgrund des großen Interesses in den letzten Jahren wird erstmals auch ein Ballett-Workshop für Jugendliche und Erwachsene angeboten, den Ballettmeister Preslav Mantchev leitet. Den Kielern ist er aus seiner Zeit als Tänzer bei Mario Schröder noch in bester Erinnerung, nun ist er Ballettmeister in Yaroslav Ivanenkos neuer Kompanie. Helen Rosenthal-Struck bietet einen Workshop in Modern Dance an.

Auch für Kinder gibt es ein attraktives Programm: Kinder ab 6 Jahren können mit Viola Crocetti-Gottschall erste Ballettschritte wagen, für Kinder ab 10 Jahren findet ein Ballettworkshop statt, dessen Ergebis anschließend auf der Bühne des Opernhauses präsentiert wird. Für alle Workshops sind Socken und bequeme Kleidung hilfreich.

Des weiteren werden Kostümskizzen der NUSSKNACKER-Produktion zu sehen sein, und Bühnenbildner Oliver Helf stellt sein Bühnenbild persönlich vor. Interviews mit der

 Ballettleitung und den Tänzerinnen und Tänzern erweitern den Einblick in die Arbeit des Ballett Kiel. Führungen durch das Opernhaus komplettieren das Programmangebot.

Als Höhepunkt des Tages präsentiert Yaroslav Ivanenko ab 17 Uhr auf der Bühne die ers-te Ausgabe der “in motion”-Ballettwerkstatt. Er wird Einblick in seine Choreografie des NUSSKNACKER geben und die Tänzerinnen und Tänzer seiner Kompanie vorstellen. Anschließend können die Zuschauer den “Tag des Balletts” gemeinsam im Foyer aus-klingen lassen. Die Freunde des Theaters Kiel laden ein, das Ballett Kiel legt auf! Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei.

Das genaue Programm für den “Tag des Balletts” findet sich mit allen Anfangszeiten auf der Homepage des Theater Kiel: hier.

 

Weitere Infos unter: www.theater-kiel.de