Karlsruhe, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Spielzeitbilanz 2013/2014, 05.08.2014

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Spielzeitbilanz Staatstheater Karlsruhe

VON GRENZEN UND WEGEN – Publikum breiter und vielfältiger geworden
Das Karlsruher Schauspiel gewinnt erneut deutlich dazu!

Badisches Staatstheater Karlsruhe / v.l.n.r. Annalena Schott (stellvertretende Leiterin JUNGES STAATSTHEATER), Axel Schlicksupp (Orchesterdirektor), Joscha Schaback (Operndirektor), Peter Spuhler (Generalintendant), Ariane Rindle (Assistentin der Ballettdirektion), Jan Linders (Schauspieldirektor)  © Onuk

Badisches Staatstheater Karlsruhe / v.l.n.r. Annalena Schott (stellvertretende Leiterin JUNGES STAATSTHEATER), Axel Schlicksupp (Orchesterdirektor), Joscha Schaback (Operndirektor), Peter Spuhler (Generalintendant), Ariane Rindle (Assistentin der Ballettdirektion), Jan Linders (Schauspieldirektor) © Onuk

„Wieder haben wir über 300.000 Zuschauer zu verzeichnen und neben dem treuen Stammpublikum ein wirklich neues und sehr gemischtes Publikum dazugewonnen!“ so das Fazit der Spielzeit 2013/14 von Generalintendant Peter Spuhler. Auf einer Pressekonferenz stellte er gemeinsam mit der stellvertretenden Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS Annalena Schott, Ballettassistentin Ariane Rindle, Schauspieldirektor Jan Linders, Orchesterdirektor Axel Schlicksupp und Operndirektor Joscha Schaback die Bilanz der zu Ende gehenden Saison vor. Insgesamt 335.794
Zuschauer besuchten in der Spielzeit 2013/14 die Vorstellungen, Gastspiele und das Rahmenprogram des STAATSTHEATERS (2012/13: 326.123). „Wir sind besonders stolz, dass wir die sehr guten Zahlen vom Vorjahr nochmals übertreffen konnten, obwohl uns die Fußballweltmeisterschaft zuletzt deutlich zu schaffen gemacht hat. Ob auch die nicht einfache Baustellen-Situation ein Hindernis darstellt, kann derzeit nicht belegt werden.“

In der OPER war es eine Spielzeit der großen und intensiven Werke: Die Meistersinger von Nürnberg, Riccardo Primo, Ein Maskenball, Doctor Atomic! Alle Produktionen erreichten sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik ein großes überregionales Echo und demonstrierten die hohe Leistungsfähigkeit des Hauses. Mit Benjamin Lazar bei Riccardo Primo und Yuval Sharon bei Doctor Atomic arbeiteten zwei junge, bereits sehr gefragte Regisseure zum ersten Mal in Deutschland und in den Meistersingern zeigte das Regieduo Tobias Kratzer und Rainer Sellmaier seinen Einfallsreichtum und ihre intelligent, subtile Interpretationskraft. Werke wie die Passagierin von Mieczys?aw Weinberg als Wiederaufnahme, der Doppelabend Das Kind und die Zauberdinge / Die Nachtigall von Ravel / Strawinsky als Neuproduktion und eine für ihr Regiekonzept sehr kontrovers diskutierte Fledermaus boten im Ganzen einen nicht immer einfachen Spielplan, der sich dennoch mit 104.559 Zuschauern auf Vorjahresniveau bewegt (2012/13: 103.909). Operndirektor Joscha Schaback kann nach seiner dreijährigen Amtszeit das Fazit ziehen, dass die Karlsruher einen Spielplan mit vermehrt zeitgenössischen und unbekannten Werken angenommen haben. Dank der Vermittlungs- und der pädagogischen Arbeit sowie des Kinder- und Jugendprogramms wurde das STAATSTHEATER KARLSRUHE 2014 für den International Opera Award in der Kategorie Accessibility nominiert. Schabacks Nachfolge tritt Michael Fichtenholz an, der auch die Leitung der INTERNATIONALEN HÄNDELFESTSPIELE von Bernd Feuchtner übernehmen wird. Leitender Dramaturg der OPER wird Carsten Jenß. Feuchtner bleibt als neu ernanntes Ehrenmitglied der Händel-Gesellschaft Karlsruhe den FESTSPIELEN weiterhin verbunden. Mit 15.457 Zuschauern wurde der Vorjahresrekord der HÄNDELFESTSPIELE nochmals gebrochen.

Das STAATSBALLETT unter der Leitung von Direktorin Birgit Keil bot in der Spielzeit 2013/14 mit vier großen Handlungsballetten sein umfangreichstes, klassisches Repertoire seit langem. Hinzu kamen mit Momo vom künftigen hessischen Staatsballettchef Tim Plegge, In den Winden im Nichts von Heinz Spoerli und dem Triptychon Mythos drei Produktionen, die die Vielseitigkeit der Compagnie eindrucksvoll untermauerten. Die Sparte BALLETT bleibt mit gut 90% Auslastungs-Spitzenreiter und kann mit 52.494 Zuschauern den höchsten Zuwachs von über 9% verzeichnen (2012/13: 47.031). Mit 14.491 Besuchern sahen die meisten Menschen die Neuproduktion Dornröschen gefolgt von Mythos und Giselle.

Mit über 7% auf 84.713 Zuschauer, zeigt auch die Sparte SCHAUSPIEL unter der Leitung von Schauspieldirektor Jan Linders eine deutliche Steigerung (2012/13: 78.841). Damit ist es ihm gelungen, in nur drei Spielzeiten eine Gesamtsteigerung von 47 % im Vergleich zum Besuchermittelwert der vorausgehenden Schauspieldirektion (55.261 Besucher zwischen den Spielzeiten 2007/08 und 2010/11) zu erreichen. Neben dem stabil gebliebenen Abonnement haben die spontanen Abendbesuche im Freiverkauf signifikant zugenommen, und die STUDIO-Produktionen ziehen ein sehr heterogenes Publikum aller Generationen an. Die neue Spielstätte OUTER SPACE wurde etabliert, die interkulturelle Kooperation Fremdraumpflege mit dem Theater Pforzheim brachte Menschen in Privatwohnungen, mit 100 Dokumente stand ein großes VOLKSTHEATER Projekt als 24 h Produktion auf der Bühne und die diesjährigen EUROPÄISCHEN KULTURTAGE wurden in sehr viel stärkerem Maße von der Sparte SCHAUSPIEL bespielt als die vergangenen im Jahr 2012.

Das JUNGE STAATSTHEATER hat seine Schulreichweite deutlich erhöht. 46 neue Schulen sind hinzugekommen. Insgesamt besuchten 525 Schulen und Kindergärten das JUNGE STAATSTHEATER in der Spielzeit 2013/14, das sind 72 mehr als in der vergangenen Spielzeit. Dabei ist die Reichweite nördlich: Westerburg (Westerwaldkreis-Rheinland-Pfalz), westlich: Saverne (Frankreich), südlich: Weil am Rhein (bei Basel), östlich: Ellwangen (Ostalbkreis). Die Tandems des Kulturlotsenprojekts (Ehrenamtliche gestalten gemeinsam mit Kindern aus sogenannten theaterfernen Familien Vorstellungsbesuche des STAATSTHEATERS und weiteren Kulturinstitutionen in Karlsruhe) sind um 8 Paare auf nun 60 angewachsen. 32.750 Zuschauer besuchten die jüngste Sparte, was einen leichten Rückgang von knapp 4% bedeutet (Spielzeit 2012/13: 34.171 Zuschauer), jeweils ohne Kinder- und Jugendoper und Konzert. Künstlerisch hat man sich aber beispielsweise mit Produktionen wie Roma Romeo und Sinti Carmen oder Stadt Land Fluss an schwierige Themen herangewagt. Spitzenreiter ist das Märchen mit 22.243 Besuchern.

Das KONZERTwesen der BADISCHEN STAATSKAPELLE bleibt mit 36.064 Besuchern gewohnt stabil. (2012/13 37.333). In den kleineren Formaten z. B. der Kammerkonzerte wurde das sehr viel gemischtere Programm sehr gut angenommen.

Die EUROPÄISCHEN KULTURTAGE, die das STAATSTHEATER alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Karlsruhe durchführt, gedachten der 100jährigen Wiederkehr des Ersten Weltkrieges und waren europaweit das erste spartenübergreifende Festival, das sich in 35 Institutionen der Stadt mit rund 135 Veranstaltungen ganz diesem anspruchsvollen Thema widmete. Zum zweiten Mal wurde das junge Regiefestival PREMIÈRES gemeinsam mit Straßburg durchgeführt.

Festzustellen ist, dass durch den vielfältigen Spielplan, die neuen Sparten JUNGES STAATSTHEATER und VOLKSTHEATER, neue Programmideen sowie die zusätzlichen Spielstätten das Publikum seit 2011 breiter und vielfältiger geworden ist. Die umfangreiche Besucherstudie des STAATSTHEATERS untersucht diesen Aspekt zur Zeit genau und wird im Herbst weitere Informationen dazu liefern. Auch ein migrantisches Publikum für das Theater zu interessieren, ist ein großes Ziel für die kommende Saison. Erste Maßnahmen, wie fremdsprachige Übertitel, wurden bereits ergriffen. Intendant Peter Spuhler: „Hier ist eine große Besucher- und Steuerzahlergruppe, die „ihr“ STAATSTHEATER noch nicht so nutzt, wie es ihrer Bedeutung in der Bevölkerung entspricht.“ Das STAATSTHEATER ist – mit Mitarbeitern aus 38 Ländern – ein Treffpunkt der Nationen und neben dem KIT (Karlsruher Institut für Technologie) der multikulturellste Arbeitgeber in Karlsruhe.“

Pressemeldung Badisches Staatstheater Karlsruhe

Karlsruhe, Badisches Staatstheater Karlsruhe, WIEDERAUFNAHMEN DEZEMBER 2013

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

WIEDERAUFNAHMEN DEZEMBER 2013

 
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HÄNSEL UND GRETEL  6+
Märchenspiel von Engelbert Humperdinck
Dichtung von Adelheid Wette
WIEDERAUFNAHME  8.12.13  15.00  GROSSES HAUS
ML Ulrich Wagner  R Achim Thorwald  B Christian Floeren  K Ute Frühling  C André Golescú  EINSTUDIERUNG CANTUS JUVENUM KARLSRUHE Hans-Jörg Kalmbach  D Margrit Poremba
 
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DER NUSSKNACKER – EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE
Ein Ballett von Youri Vámos nach Charles Dickens und E. T. A. Hoffmann
WIEDERAUFNAHME  17.12.13  20.00  GROSSES HAUS
M Peter Iljitsch Tschaikowski  ML Steven Moore  C Youri Vámos  EINSTUDIERUNG Joyce Cuoco  
B & K Michael Scott  Licht Klaus Gärditz
Solisten und Ballettensemble des BADISCHEN STAATSTHEATERS, Studierende der Akademie des Tanzes Mannheim
BADISCHE STAATSKAPELLE
 
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DINNER FOR ONE MIT SONGS
Liederabend
WIEDERAUFNAHME  23.12.13  20.00  STUDIO
R Michael Letmathe  B Manuel Kolip  MUSIK Johannes Mittl
Mit Eva Derleder, Robert Besta
 
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ALICE
Musical von Robert Wilson, Tom Waits & Kathleen Brennan
nach Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“
Musik und Gesangstexte von Tom Waits und Kathleen Brennan, Text von Paul Schmidt
Regie, Design und Visual Concept der Originalproduktion von Robert Wilson
Deutsch von Wolfgang Wiens
WIEDERAUFNAHME  31.12.13  19.00  KLEINES HAUS
R Daniel Pfluger  ML & Arrangements Clemens Rynkowski  B Flurin Borg Madsen  K Janine Werthmann  D Nina Steinhilber
 
 
 
 
Pressemeldung Badisches Staatstheater Karlsruhe

Karlsruhe, Badisches Staatstheater Karlsruhe, KONZERTE DEZEMBER 2013

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Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

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KONZERTE DEZEMBER 2013

 
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1. KAMMERKONZERT
8.12.13  11.00  KLEINES HAUS  Anschließend Brunch im MITTLEREN FOYER
Krzysztof Meyer Klaviertrio op. 50
Robert Schumann Klaviertrio Nr. 2 F-Dur op. 80
Johannes Brahms Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87
Stephan Skiba Violine
Johann Ludwig Violoncello
Günter Ludwig Klavier
 
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1. KINDERKONZERT – DORNRÖSCHEN  6+
15.12.13  11.00 & 15.00  GROSSES HAUS
Mit Musik von Peter Tschaikowski und Engelbert Humperdinck
Ulrich Wagner Dirigent & Moderator
BADISCHE STAATSKAPELLE
 
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2. SONDERKONZERT
15.12.13  19.00  GROSSES HAUS
Jörg Widmann Armonica
Carl Maria von Weber Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll
Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 7 cis-Moll
Jörg Widmann Klarinette
Axel Schlicksupp Moderation
Dima Slobodeniouk Dirigent
RSO STUTTGART DES SWR
Das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart ist zu Gast in der Reihe der Sonderkonzerte. Sein diesjähriges Programm ist um den Komponisten und Klarinettisten Jörg Widmann angelegt, der auch selbst als Solist auftreten wird.
 
  
 
 
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Karlsruhe, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Premieren Dezember 2013

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

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Premieren Dezember 2013

 
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STADT LAND FLUSS 10+
Ein Recherchestück über Landkarten
PREMIERE/URAUFFÜHRUNG  13.12.13  17.00  INSEL
R Carlos Manuel  B & K Fred Pommerehn  D Annalena Schott
 
Seit vielen tausend Jahren zeichnet die Menschheit schon Landkarten von ihrer Umgebung. Karten, die verraten, wie sich die Menschen vor Jahrhunderten die Welt vorstellten, was ihnen wichtig war. Regisseur Carlos Manuel und Bühnenbildner Fred Pommerehn brachten bereits gemeinsam Gilgamesch auf die Bühne der INSEL. Das Recherchestück Stadt Land Fluss entwickeln sie gemeinsam mit dem Ensemble des JUNGEN STAATSTHEATERS.
 
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DIE FLEDERMAUS
Operette in drei Akten von Johann Strauß – in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
A-PREMIERE  14.12.13  19.00 Uhr  GROSSES HAUS
B-PREMIERE  19.12.13  20.00 Uhr  GROSSES HAUS
ML Justin Brown  R Lorenzo Fioroni  B Ralf Käselau  K Sabine Blickenstorfer  C Stefan Neubert  
D Raphael Rösler
 
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DAS LETZTE BAND
von Samuel Beckett
BIS DASS DER TAG EUCH SCHEIDET
von Peter Handke
PREMIERE  20.12.13  20.00  STUDIO
R, B & K Achim Thorwald
 
Ein einsamer alter Schriftsteller lauscht den Tonbändern, auf denen er alljährlich seine Erlebnisse im vergangenen Jahr aufgezeichnet hat, und kommentiert diese. Eine Frau entspringt der Erinnerung von Krapp – und Handke antwortet auf Beckett. 
In Das letzte Band steht der ehemalige Generalintendant Achim Thorwald selbst auf der Bühne, in Bis daß der Tag Euch scheidet spielt Ursula Grossenbacher.
 
 
  
 
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