Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Telemann-Oper in barockem Gewand, 02.12.2017

November 15, 2017  
Veröffentlicht unter Oper, Pressemeldung, Theater für Niedersachsen

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe

 Delikatesse für Augen, Ohren und Seele

Die Telemann-Oper Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe ist ab dem 2. Dezember 2107 im Theater für Niedersachsen zu erleben. Bei der Matinee am 26. November gibt das Regieteam rund um Barock-Spezialistin Sigrid T’Hooft erste Einblicke in die Produktion.

Bei Kerzenschein, mit prunkvollen Gewändern und barocker Gestik kommt die nächste Opernproduktion am 2. Dezember im TfN auf die Bühne. Die belgische Barock-Spezialistin Sigrid T’Hooft nimmt sich Telemanns 1726 uraufgeführter Oper Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe an. Die bekannte Regisseurin und Choreografin machte sich in den letzten Jahren mit „Historisch Informierten Aufführungen“ beispielsweise in Karlsruhe und bei den Händel-Festspielen Göttingen einen Namen, nun ist sie erstmals am TfN zu Gast. Das barocke Gewand, das auf der Bühne zu erleben ist, zieht sich auch durch den Orchestergraben. So werden die Musikerinnen und Musiker der TfN-Philharmonie beispielsweise mit speziellen Barockbögen musizieren. Das Publikum erwartet ein barockes Gesamtkunstwerk.

In der Matinee zum Stück am 26. November um 11.15 Uhr gibt Sigrid T’Hooft gemeinsam mit dem Musikalischen Leiter und GMD Florian Ziemen sowie Bühnen- und Kostümbildner Stephan Dietrich erste Einblicke in diese Inszenierung. Moderiert von Musiktheaterdramaturg Maximilian Hagemeyer, sprechen sie über die Ästhetik der Entstehungszeit sowie die Besonderheiten der „Historisch Informierten Aufführungspraxis“. Musikalische Kostproben aus der Oper sind ebenfalls zu erleben.

Karten für die Premiere am 2. Dezember um 19 Uhr und alle Folgevorstellungen kosten zwi-schen 12,00 und 36,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), per E-Mail an service@tfn-online.de und unter Telefon 05121 1693-1693 erhältlich. PMTfN

 

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Premiere Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, 16.11.2017

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Mit Jim Knopf durch die Weihnachtszeit

Von Scheinriesen, furchteinflößenden Drachen und der fantastischen Reise von drei Freunden erzählt Michael Endes Kinderstück Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Am 16. November um 11 Uhr feiert das diesjährige Familienstück zur Weihnachtszeit für alle ab 5 Jahren am TfN Premiere.

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Heidrich

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Heidrich

„Jeder sollte einmal reisen in das schöne Lummerland

– dieser Aufforderung können Kinder, Eltern und Großeltern ab dem 16. November folgen. Denn dann feiert das diesjährige Familienstück zur Weihnachtszeit Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer im Großen Haus des TfN Premiere. In der Regie von Christian Lugerth und der Ausstattung von Hannes Neumaier kommt das beliebte Kinderbuch von Michael Ende auf die Bühne und entführt alle ab 5 Jahren in fantastische Welten. Gemeinsam mit Jim Knopf, Lukas und der Lokomotive Emma machen sich die Zuschauer von Lummerland, einer kleinen, gemütlichen Insel irgendwo im Ozean, die von König Alfons dem Viertelvorzwölften regiert wird, auf den Weg in die große weite Welt. Ihre Reise führt sie nach Mandala. Die Tochter des dortigen Kaisers, Prinzessin Li Si, ist von der Piratenbande Wilde 13 entführt worden und wird nun in der Stadt der Drachen von der schrecklichen Frau Mahlzahn gefangen gehalten. Lukas und Jim beschließen, sie zu befreien. Auf ihrem Weg erleben sie eine Menge spannender Abenteuer und entdecken, dass nicht alles so ist, wie es anfangs scheint. Manchmal genügt schon ein zweiter Blick, und das Fremde wirkt nicht mehr fremd, sondern ziemlich normal und sympathisch.

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Schwarz

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Schwarz

„Bei uns werden Jim Knopf und sein Freund Lukas durch eine fantasievolle kunterbunte Welt reisen“, freut sich TfN-Ausstattungsleiter Hannes Neumaier. Denn 18 junge Künstlerinnen und Künstler zwischen 6 und 10 Jahren haben die Vorlagen für das Bühnenbild gestaltet. Ausgedacht hatte sich die Malaktion im Sommer 2017 Neumaier selbst. Er hat schwarz-weiße Vorlagen gezeichnet, die die Kinder wie in einem Malbuch knallbunt gestaltet haben. „Ich habe mir lustige, verrückte und kreative Entwürfe gewünscht“, erzählt er. Insgesamt 460 Kinderbilder hat das TfN zugeschickt bekommen und da fiel die Auswahl schwer. Das Resultat ist vom 16. November bis zum 29. Dezember in Hildesheim und Umgebung zu sehen.

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Schwarz

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Schwarz

Karten kosten zwischen 7 und 15 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693-1693 und im Internet auf www.tfn-online.de erhältlich.

 

Pressemeldung Theater für Niedersachsen

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Der Zigeunerbaron von Johann Strauss, 08.10.2017

September 27, 2017  
Veröffentlicht unter Operette, Pressemeldung, Theater für Niedersachsen

 

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

 

Der Zigeunerbaron  von Johann Strauss

Wiederaufnahme am 8.10.2017; weitere Termine am 7.11.2017, 12.11.2017, 6.12.2017, 22.12.2017, 28.12.2017, 31.12.2017, 13.3.2018, 15.3.2018

Die Erfolgsproduktion der vergangenen Spielzeit – Der Zigeunerbaron – ist ab dem 8. Oktober 2017  wieder auf der Bühne des TfN zu sehen. Unter der Musikalischen Leitung von Achim Falkenhausen, in der Regie von Frank Bernd Gottschalk und im Bühnen- und Kostümbild von Michael Goden erlebt das Publikum große Arien, mitreißende Ensembleszenen und stimmungsvolle Chöre.

Theater für Niedersachsen / DER ZIGEUNERBARON - Mirabella (N. Kramer), Kalman Zsupan (L. Gyoergy) © v. Traubenberg

Theater für Niedersachsen / DER ZIGEUNERBARON – Mirabella (N. Kramer), Kalman Zsupan (L. Gyoergy) © v. Traubenberg

Die 1885 in Wien uraufgeführte Operette Der Zigeunerbaron erzählt die heitere Geschichte um den Heimkehrer Sandor Barinkay, einen Schweinezüchter Kalman Zsupan und ein Zigeunermädchen Saffi, das keines ist. In der Regie von Frank Bernd Gottschalk und im Bühnen- und Kostümbild von Michael Goden wird die Operette des Walzerkönigs Johann Strauß am 8. Oktober um 19 Uhr in Hildesheim wiederaufgenommen.

Sándor Barinkay kehrt nach Jahren der Verbannung – von der Kaiserin begnadigt – in seine ungarische Heimat zurück und muss dort erfahren, dass sich der reiche Schweinezüchter Kálmán Zsupán große Teile seiner Ländereien angeeignet hat. Als Versöhnungsgeste hält er um die Hand von Zsupáns Tochter Arsena an, wird jedoch von ihr abgewiesen, da sie heimlich längst mit einem anderen verbunden ist. Nur einen Baron werde sie heiraten, erklärt Arsena dem verblüfften Barinkay, der sich nun enttäuscht den Leuten zuwendet, die damals gewöhnlich als Zigeuner bezeichnet wurden. Er verliebt sich in Saffi, die vermeintliche Tochter der alten Zigeunerin Czipra, erklärt sie zu seiner Frau und sich selbst zum Zigeunerbaron, doch eine Heirat mit einer Zigeunerin würde ihn in den Augen vieler ächten. Nach vielen Irrungen und Wirrungen, einer Schatzsuche und der glücklichen Heimkehr der Männer aus dem Krieg gibt es schließlich ein Happy End mit Doppelhochzeit.

Theater für Niedersachsen / DER ZIGEUNERBARON Sandor Barinkay (K. Klironomos)_Saffi (A_Ezenarro) © v. Traubenberg

Theater für Niedersachsen /
DER ZIGEUNERBARON Sandor Barinkay (K. Klironomos)_Saffi (A_Ezenarro) © v. Traubenberg

Für die Musikalische Umsetzung zeichnet der stellvertretende Generalmusikdirektor Achim Falkenausen verantwortlich.

Er wird die bekannten musikalischen Ohrwürmer wie „Wer uns getraut“, „Ja das Schreiben und das Lesen“ oder „Als flotter Geist“, die das Publikum bis heute mitreißen, mit dem Orchester des TfN, dem Opernchor und dem Musiktheaterensemble zu Gehör bringen.

In der Titelpartie sind Konstantinos Klironomos und Dirk Konnerth zu erleben, Barinkays Widersacher Zsupan wird von Levente György verkörpert und das Zigeunermädchen Saffi wird von Arantza Ezenarro gesungen.

Karten für die Wiederaufnahme und alle Folgevorstellungen kosten zwischen 12,00 und 36,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), per E-Mail an service@tfn-online.de und unter Telefon 05121 1693-1693 erhältlich. PMTfN

 

 

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Premiere Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 23.09.2017

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Matinee zu „Mahagonny“

Das Theater für Niedersachsen startet mit einem Klassiker von Kurt Weill und Bertolt Brecht in die Spielzeit 2017/18. In der Matinee zu „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ am 17. September geben Regisseur Hans Hollmann und Generalmusikdirektor Florian Ziemen erste Einblicke in die Oper.

Theater für Niedersachsen / AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY © Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY © Theater für Niedersachsen

Drei Gangster gründen mitten in der Wüste eine Paradiesstadt, in der alles, was der Mensch begehrt, für Geld zu haben ist. In einer Nacht, als ein Hurrikan alle um ihr Leben zittern lässt, ruft der Holzfäller Jim Mahoney die noch radikalere Parole aus: Alles ist erlaubt! Nimm dir, was immer du willst, du darfst es! Schließlich ist es Jim selbst, der zum ersten Opfer dieser entfesselten Lebensweise wird. Mit „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ startet die Sparte Musiktheater am 23. September um 19 Uhr in die Spielzeit 2017/18. Der neue Operndirektor und Generalmusikdirektor Florian Ziemen hat sich für seinen Einstieg keinen geringeren als die Regie-Legende Hans Hollmann für die szenische Umsetzung dieses Weill/Brecht-Klassikers nach Hildesheim geholt.

„Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ ist eine kraftvolle Parabel in ihren Fragen nach gesellschaftlicher Freiheit, Lustbefriedigung und der Rolle des Geldes. Einen ersten Eindruck in die Inszenierung erhält das Publikum am 17. September um 11.15 Uhr im Theatergarten (Bei Regen im Großen Haus). Regisseur Hans Hollmann und der Musikalische Leiter Florian Ziemen sprechen mit Musikdramaturg Maximilian Hagemeyer über die Bedeutung des Stücks, die Umsetzung sowie die musikalischen Besonderheiten. Zudem werden Ensemblemitglieder musikalische Kostproben präsentieren.

Karten für die Premiere am 23. September 2017 um 19 Uhr und die Folgevorstellungen kosten zwischen 12 und 36 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693-1693 und im Internet unter www.tfn-online.de erhältlich. Der Eintritt für die Matinee ist frei!

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