Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Premiere – Die verkaufte Braut von Friedrich Smetana, 30.04.2016

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Opern-Klassiker aus Böhmen feiert Premiere am TfN

Die verkaufte Braut von Friedrich Smetana, 30.04.2016

Friedrich Smetanas erfolgreichste Oper „Die verkaufte Braut“ feiert am Samstag, 30. April, um 19 Uhr unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Werner Seitzer Premiere im Theater für Niedersachsen. In der Regie von Guillermo Amaya und im Bühnen- und Kostümbild von Philippe Miesch verzaubert diese tschechische Nationaloper mit folkloristischen Melodien und tänzerischen Rhythmen.

Marie ist eine verkaufte Braut im doppelten Sinne: Sie soll den trotteligen Bauernsohn Wenzel heiraten, denn ihre Eltern haben bei Wenzels Vater, Tobias Micha, Schulden. Um dies zu verhindern und weil Marie eigentlich in Hans verliebt ist, beginnt nun ein großes Intrigenspiel. Hans erweist sich dabei als so geschickt, dass er sogar Marie täuscht. Denn auf Vorschlag des Heiratsvermittlers Kezal verkauft Hans seine Geliebte für eine stattliche Summe – unter der Bedingung, dass nur der Sohn des Tobias Micha sie zur Frau bekommen darf. Was keiner weiß – Micha ist der gemeinsame Vater von Hans und Wenzel. Doch natürlich löst sich Hans‘ Geheimnis auf und überglücklich kann Marie nun den Vertrag erfüllen, einen Sohn Michas zu heiraten.

Die komische Oper „Die verkaufte Braut“ gilt heute als die tschechische Nationaloper schlechthin und spiegelt das dörfliche Milieu im 19. Jahrhundert rund um Kirchweih, Jahrmarkt, Heiratsvermittlung, Erbrecht und natürlich Brauthandel wider. „Mir ist allerdings wichtig, dass wir in ‚Die verkaufte Braut‘ zeigen, dass eine neue Gesellschaft begonnen hat und dass alte Traditionen und Manieren nicht mehr funktionieren. Marie will nicht vorgeschrieben bekommen, wen sie heiraten soll“, sagt Regisseur Guillermo Amaya.

Unter der Musikalischen Leitung von GMD Werner Seitzer spielt die TfN-Philharmonie die Musik, die das böhmische Dorfleben durch folkloristische Tanzrhythmen und volksliedartige Melodien treffend charakterisiert. In den Hauptrollen singen Arantza Ezenarro (Marie), Konstantinos Klironomos (Hans), Jan Kristof Schliep (Wenzel) und Levente György (Kezal). Neben Opernchor, Extrachor und Kinderchor wirken auch eine Reihe von Tänzerinnen und Statisten mit, die in einer Zirkusszene im 3. Akt akrobatische Kunststücke vorführen. Die Fachberatung für diese Szene obliegt dem zirkuserfahrenen Jan Kristof Schliep, der mit „Die verkaufte Braut“ seiner letzten Premiere als Ensemblemitglied des TfN feiert.

Karten für die Premiere und alle Folgevorstellungen kosten zwischen 10,00 und 35,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), per E-Mail an service@tfn-online.de und unter Telefon 05121 1693-1693 erhältlich.

 

Pressemeldung Theater für Niedersachsen

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Operettenpremiere: BOCCACCIO von Franz von Suppé, 27.03.2015

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Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Operettenpremiere: BOCCACCIO

Operette von Franz von Suppé

Premiere am So, 27. März 2016, 18:00 Uhr, Theater am Aegi

Theater für Niedersachsen / Boccaccio__Peter Kubik (Prinz Pietro), Neele Kramer (Isabella), Jan Kristof Schliep (Lotteringhi) © Jochen Quas

Theater für Niedersachsen / Boccaccio__Peter Kubik (Prinz Pietro), Neele Kramer (Isabella), Jan Kristof Schliep (Lotteringhi) © Jochen Quas

Im Florenz des Jahres 1331 sind die Männer in heller Aufregung, weil der berühmt-berüchtigte Dichter Boccaccio in der Stadt weilt und mit seiner freizügigen Literatur die Ehefrauen angeblich zur Untreue aufstachelt. Allerdings ist das, was er über die Florentiner Frauen schreibt, nicht ganz falsch. Die Männer wollen sich am Dichter rächen, doch sie erwischen dabei den Falschen …

Die schönste und erfolgreichste Operette Suppés, der neben dem Walzerkönig Johann Strauß zu den Gründervätern der „Goldenen Wiener Operette“ zählt, hat eine turbulente Handlung mit Episoden aus dem berühmten Decamerone geschaffen und hält einer moralisch verlogenen Gesellschaft den Spiegel vor.

„Bravos in Hildesheim. Das TfN hat sich wieder selbst übertroffen: gut gemachte Operette, tolle Sänger, ein spielfreudiges Ensemble und eine spannende Regie, die nach der Pause deutlich an Tempo zulegt, machen aus dieser Premiere einen glanzvollen Start in die neue Spielzeit. Auch das Orchester des TfN, unter der Leitung von Florian Ziemen, steigerte sich zu einer klanglich beeindruckenden Leistung. Das Publikum bedankte sich mit Bravos und langem Applaus.“ (Hannover-heute.de)

Musikalische Leitung Florian Ziemen
Inszenierung Guillermo Amaya
Bühne Hannes Neumaier
Kostüme Elisabeth Benning
Chor Achim Falkenhausen

BESETZUNG:
Dirk Konnerth (Giovanni Boccaccio), Peter Kubik (Prinz Pietro von Palermo), Levente György (Scalza), Antonia Radneva/Teresa Tièschky (Beatrice), Jan Kristof Schliep (Lotteringhi), Neele Kramer (Isabella), Uwe Tobias Hieronimi (Lambertuccio), Theresa Hoffmann (Peronella), Martina Nawrath (Fiametta), Manuel Oswald (Leonetto), Tilman Birschel (Ein Kolporteur/Ein Unbekannter), Harald Strawe (Majordomus des Herzogs von Toskana), Michael Farbacher (Checco), Opernchor, Jugendchor und Orchester des TfN

Pressemeldung Theater für Niedersachsen

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Premiere: FRA DIAVOLO, 13.02.2016

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Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

 FRA DIAVOLO von Daniel François Esprit Auber

Premiere Samstag 13. Februar 2016, 19:00 Uhr, weitere Termine: Mi, 24.02.2016 19:30 Uhr |Hildesheim | Fr, 11.03.2016 19:30 Uhr |Hildesheim | Mo, 14.03.2016 20:00 Uhr |Nienburg | Sa, 19.03.2016 19:30 Uhr |Hildesheim | Mo, 11.04.2016 19:30 Uhr |Hildesheim | Di, 19.04.2016 20:00 Uhr | Itzehoe | Fr, 06.05.2016 19:30 Uhr |Hildesheim | Do 12.05.2016 19:30 Uhr |Hildesheim | Di, 24.05.2016 19:30 Uhr |Hildesheim |, Mo, 30.05.2016 19:30 Uhr |Hildesheim | So, 26.06.2016 19:00 Uhr |Hildesheim |

Mit Fra Diavolo feiert am 13. Februar um 19 Uhr die beliebteste Oper des französischen Komponisten Daniel François Esprit Auber im Theater für Niedersachsen Premiere. Unter der Musikalischen Leitung von Achim Falkenhausen und in der Regie von Guillermo Amaya kommt die Geschichte eines liebenswerten Ganoven, der mit Witz und Charme seine naiven Opfer übertölpelt, auf die Bühne.

Hildesheim Theater / FRA DIAVOLO Ensemble ©  Falk  von Traubenberg

Hildesheim Theater / FRA DIAVOLO Ensemble © Falk von Traubenberg

Der geheimnisvolle Bandit Fra Diavolo und seine Räuberbande versetzen die ganze Gegend um das italienische Städtchen Terracina in Angst und Schrecken. Der junge Offizier Lorenzo hat den Auftrag erhalten, den berüchtigten Räuberhauptmann dingfest zu machen. Sollte Lorenzo dies gelingen, kann er um die Hand der Gastwirtstochter Zerline anhalten, die ebenfalls in ihn verliebt ist. Doch eigentlich ist Zerline längst dem reichen Bauern Francesco versprochen. Wird es Lorenzo gelingen, Fra Diavolo zu fangen? Und werden er und Zerline dann ein Paar?

Die Figur des Fra Diavolo geht auf die historische Person Michele Pezza zurück, die sich Straßenräubern anschloss, deren Anführer wurde und ein Freiheitskämpfer gegen die napoleonischen Besatzer war. Die 1830 uraufgeführte Opéra Comique – was nicht etwa bedeutet, dass Fra Diavolo nur eine komische Oper ist, sondern heißt, dass zwischen den einzelnen Musiknummern gesprochene Dialoge auftreten –, griff die Geschichte auf und feierte im 19. Jahrhundert große Erfolge beim Publikum. Hundert Jahre später wurde der Stoff für einen der berühmtesten Filme von Laurel und Hardy „The Devil’s Brother“ wieder verwendet.

Hildesheim  Theater / FRA DIAVOLO_Antonio  Rivera  ©  Falk von Traubenberg

Hildesheim Theater / FRA DIAVOLO_Antonio Rivera © Falk von Traubenberg

 „Wie schon sein dritter Vorname verspricht, hat die Komposition Aubers viel Esprit und unheimlich viel Leichtigkeit, die man von Rossini und auch von Offenbach kennt. Die Musik besticht durch Einfachheit in der Melodieführung und viele Ohrwürmer, die man mit nach Hause nimmt“, schwärmt Achim Falkenhausen. Unter seiner Leitung sind das TfN-Orchester und der TfN-Opernchor zu erleben. Für die Titelpartie des Fra Diavolo konnte der mexikanische Tenor Antonio Rivera gewonnen werden. Alle weiteren Rollen werden von Ensemblemitgliedern übernommen. So sind Martina Nawrath als Zerline, Uwe Tobias Hieronimi als Lord Kookburn, Neele Kramer als Pamela, Konstantinos Klironomos als Lorenzo, Levente György als Matteo sowie Jan Kristof Schliep als Beppo und Peter Kubik als Giacomo zu sehen.

Musikalische Leitung Achim Falkenhausen
Inszenierung Guillermo Amaya
Bühne und Kostüme Jörg Zysik
Chor Achim Falkenhausen

BESETZUNG:
Antonio Rivera (Fra Diavolo), Uwe Tobias Hieronimi (Lord Kookburn), Neele Kramer (Pamela), Konstantinos Klironomos (Lorenzo), Levente György (Matteo), Martina Nawrath (Zerline), Jan Kristof Schliep (Beppo), Peter Kubik (Giacomo), Stephan Freiberger (Francesco), Michael Farbacher (Ein Bauer), Harald Strawe (Ein Soldat), Opernchor und Mitglieder des Extrachores des TfN, Orchester des TfN

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Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Premiere MADAME BUTTERFLY, 31.10.2015

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Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

 MADAME BUTTERFLY   von Giacomo Puccini

Premiere am Samstag, 31. Oktober 2015, 19:00 Uhr, Großes Haus, Weitere Vorstellungen: Mo, 02.11.2015 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, So, 15.11.2015 19:00 – 21:45 Uhr – Hildesheim, Sa, 28.11.2015 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, Fr, 25.12.2015 18:00 – 20:45 Uhr – Hildesheim, Do, 14.01.2016 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, Di, 26.01.2016 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, Sa, 30.01.2016 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, Di, 16.02.2016 20:00 – 22:45 Uhr  – Nienburg, Mo, 07.03.2016 19:30 – 22:15 Uhr – Hildesheim, Mo, 28.03.2016 19:00 – 21:45 Uhr – Hildesheim

Eine Japanerin verliebt sich in einen US-Marineleutnant, für den die Beziehung allerdings nur ein Spiel ist. Doch aus dem Spiel wird bitterer Ernst: Sie wird schwanger. Um 1900 gab es an der japanischen Küste US-Marinestützpunkte, auch unweit der Großstadt Nagasaki. Der Marineleutnant B. F. Pinkerton mietet sich für die Zeit seiner dortigen Stationierung ein Haus oberhalb der Stadt und beauftragt den Heiratsvermittler Goro, ihm eine Geisha zu besorgen, mit der er sich zu seinem Spaß auf Zeit vermählen möchte. Die junge Cio-Cio-San, deren Vater einst den Freitod wählte, nimmt diese Ehe ernst; sie tritt sogar zum Glauben ihres neuen Gatten über und wird dafür von ihrer Familie verstoßen. Zwei Jahre nach Pinkertons Abberufung aus Nagasaki wartet Cio-Cio-San zusammen mit ihrer Dienerin Suzuki noch immer auf seine Rückkehr. Alle Versuche des Konsuls Sharpless, ihr die Augen zu öffnen, scheitern, denn sie präsentiert als Zeugnis des unauflösbaren Bundes ein gemeinsames Kind. Tatsächlich kommt Pinkerton noch einmal zurück, allerdings in Begleitung seiner amerikanischen Ehefrau, um das Kind abzuholen. Cio-Cio-San sieht für sich keinen anderen Ausweg als den, dem Beispiel ihres Vaters zu folgen.

Puccinis 1904 uraufgeführte MADAME BUTTERFLY wurde ein echter Klassiker der italienischen Oper und rührt weltweit noch immer Millionen von Opernfreunden zu Tränen. Jenseits aller Rührseligkeit wird in dieser Oper schonungslos thematisiert, welche Folgen es haben kann, wenn die Traditionen einer fremden Kultur nicht respektiert werden.

Musikalische Leitung Werner Seitzer, Inszenierung Frank Van Laecke, Bühne Paul Gallis Kostüme Yan Tax, Bühnenbild und Kostüme wurden hergestellt in den Werkstätten der Opera Zuid in Maastricht

Mit Soojin Moon/Juliette Lee (Cio-Cio-San), Neele Kramer (Suzuki), Anne Lütje (Kate Pinkerton), Konstantinos Klironomos (B. F. Pinkerton), Levente György/Peter Kubik (Sharpless), Jan Kristof Schliep (Goro), Jesper Mikkelsen (Der Fürst Yamadori), Uwe Tobias Hieronimi (Der Onkel Bonze), Daniel Chopov (Der Onkel Yakusidé), Stephan Freiberger (Der kaiserliche Kommissar), Atsushi Okumura (Der Standesbeamte), Karin Schibli (Die Mutter Cio-Cio-Sans), Agnes Buliga-Contras (Die Tante), Hyeh Young Baek (Die Kusine), Frederik Meyer/Benjamin Bolitho (Das Kind), Opernchor des TfN, Orchester des TfN, Chor Achim Falkenhausen

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