Heilbronn, Theater Heilbronn, Tanzprojekt zeitspannenD Premiere 13.5.2010

Mai 12, 2010  
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Theater Heilbronn

Tanzprojekt zeitspannenD

Premiere am 13. Mai 2010 / 15 Uhr Komödienhaus
Weitere Vorstellungen:
13. Mai 19.30 Uhr /Komödienhaus
16. Mai 15.00 Uhr /Komödienhaus
Senioren rocken die Bühne
Tanzprojekt „ZeitspannenD“ mit Damen und Herren zwischen 62 und 81, Jugendlichen und Profitänzern

Im Januar folgten die 30 Damen und Herren zwischen 62 und 81 Jahren einem Aufruf des Theaters Heilbronn – Senioren für Tanzprojekt gesucht. Nicht ahnend, was auf sie zukommen wird und was dieses Theaterprojekt mit ihnen machen würde. Jetzt fiebern sie der Premiere am 13. Mai entgegen. Die Tage bis dahin sind ausgefüllt mit noch intensiveren Proben als bisher und Yoga für die innere Balance und die körperliche Beweglichkeit. Verwundert reiben sich die Verwandten und Bekannten dieser Damen und Herren die Augen. „Wir haben uns verändert“, sagen sie selbstbewusst und einhellig. „Und ich erst meine Lieben“, sagt Nadja Raszewski, die Choreografin von „ZeitspannenD“.
Auch sie hat sich mit dieser Arbeit auf ein Abenteuer unbekannten Ausgangs eingelassen. Klar war, dass sie einen Abend zum Thema „Familienwelten -Generationen“ erarbeiten würde. Thematische Grundlage sollten die Lebensgeschichten der Seniorinnen und Senioren sein, von denen sie zunächst nur 5 suchte. Außerdem sollten 5 Jugendliche als Vertreter der Jugend und 5 Profitänzer als Vertreter der mittleren Generation dabei sein. Dann kamen zum Seniorencasting über 70 Damen und Herren mit bewegenden Geschichten und einer Offenheit und Neugier, die das Castingteam überwältigten. Deshalb änderte Nadja Raszewski kurzerhand das Konzept und plante fortan für eine große Besetzung.

Dreh- und Angelpunkt der getanzten Geschichten auf der Bühne sind die drei Nornen, nach der germanischen Mythologie die Schicksalsfrauen, welche die Geschicke der Menschen und der Götter leiten, die Schicksalsfäden spinnen und für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehen. In Gesprächen über das Leben, über Sehnsüchte, unerfüllte Wünsche und in Improvisationen entwickelte Nadja Raszewski zunächst mit den älteren Damen und Herren Tanzsequenzen, die von den unterschiedlichen Erfahrungen ihres langen Lebens erzählen.
HINTERGRUND

Das Projekt ZeitspannenD ist ein ganz besonderes Ereignis innerhalb des zweiten Festivals Tanz! Heilbronn vom 12.-16. Mai am Theater Heilbronn.
Der Themenschwerpunkt des diesjährigen Festivals Tanz!Heilbronn sind die verschiedenen Perspektiven auf unterschiedliche Lebensalter. Normalerweise gilt der Bühnentanz als eine Domäne der Jugend. Dies wandelt sich allmählich im zeitgenössischen Tanz. Dann wird – bei Profis wie Amateuren – sichtbar, dass Erfahrung, Präsenz und Persönlichkeit der älteren Tänzer genauso beeindrucken können wie Kraft und athletisches Können der jüngeren.
Seit März 2010 proben die Heilbronner Seniorinnen und Senioren für dieses Tanzstück. Kaum eine/r von ihnen hat jemals zuvor auf einer Bühne gestanden. In Improvisationen entwickeln sie ihr eigenes Bewegungsmaterial. Nadja Raszewski verbindet es mit von ihr vorgegebenen Schrittfolgen und erweitert es um Duette mit vier Profitänzerinnen und -tänzern. Es geht um das Lebensgefühl der älteren Menschen, was bedeuten für sie Begriffe wie »Zeit«, »Zukunft« und »Schönheit«, was bewegt sie und wie bewegen sie sich und andere.
Im April stieß eine Gruppe Jugendlicher zum Probenprozess hinzu. Sie entwickeln ihre eigenen Szenen, beziehen sich auf die Senioren, sie nehmen wahr, kommentieren, greifen ein. Wo treffen sich die beiden Lebenswelten, was haben sie einander zu erzählen?
Nadja Raszewski
ist ausgebildete Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin.
Als Choreografin und Regisseurin arbeitete sie an verschiedenen deutschen Theatern, u.a. Komische Oper Berlin, Staatsoper München, Saarländisches Staatstheater, Neuköllner Oper Berlin.
Seit 2003 leitet sie die TanzTangente Berlin, ein Studio für zeitgenössischen Tanz und Bewegungsforschung. Als Dozentin unterrichtet sie am Fachbereich Theaterpädagogik der Universität der Künste Berlin und ist in dieser Funktion internationale Referentin (Türkei, Finnland, Israel, Niederlande, USA).
Für das Festival Tanz! Heilbronn entwickelte sie 2009 mit 40 Jugendlichen das Tanztheaterstück »Man müsste eigentlich schweben«, das nach erfolgreichen Aufführungen im Rahmen des Festivals auch bei den Baden-Württembergischen Theatertagen in Freiburg gezeigt und in die Endauswahl des Wettbewerbs KINDER ZUM OLYMP! (eine Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder) aufgenommen wurde.
Seit Jahren besteht ihr Anliegen darin, in ihrem Unterricht und ihren Projekten die künstlerische Arbeit mit einem pädagogischen Ansatz zu verknüpfen. Ihr Ziel ist stets die Förderung von Kreativität und Eigeninitiative durch das Medium Tanz.

Heilbronn, Theater Heilbronn, Tanz! Heilbronn 12-16.5.2010

Mai 3, 2010  
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Theater Heilbronn

Tanz! Heilbronn

Vom 12.-16. Mai 2010 läuft am Theater Heilbronn die zweite Auflage des Festivals „Tanz! Heilbronn“, das u.a. Highlights wie Wayne Mc Gregors „Entity“ und Sasha Waltz „Twenty to eight“ und ein außergewöhnliches Tanzprojekt mit Senioren und Jugendlichen im Programm hat. Der Vorverkauf läuft auf Hochtouren.

Wayne Mc Gregor, der den Eröffnungsabend des Festivals am 12. Mai um 19.30 Uhr im Großen Haus bestreitet, gilt das Superbrain der britischen Tanzszene und als technologiebegeisterter Erneuerer des Balletts. 2009 wurde er von den Kritikern der Fachzeitschrift „ballettanz“ zum Choreografen des Jahres gewählt. „Entity“ ist ein hochästhetisches und temporeiches Tanzkunstwerk, das vor dem Hintergrund eines mehrjährigen Forschungsprojektes mit Neurobiologen über die Verbindung von Körper und Geist entstanden ist.

Thematischer Schwerpunkt des Festivals sind die verschiedenen Perspektiven auf unterschiedliche Lebensalter: Normalerweise gilt der Bühnentanz nach wie vor als eine Domäne der Jugend. Dies wandelt sich allmählich im zeitgenössischen Tanz. Deshalb erwartet die Tanzfreunde am zweiten Festivaltag, dem 13. Mai, um 15 Uhr und um 19.30 Uhr im Komödienhaus ein ganz besonderes Ereignis: der Tanztheaterabend „ZeitspannenD“, den die Tanzpädagogin und Choreografin Nadja Raszewski zusammen mit ca 30 Seniorinnen und Senioren zwischen 62 und 81 Jahren, mit 8 Jugendlichen und 4 Profitänzerinnen und -tänzern erarbeitet. Inhaltlicher Ausgangspunkt sind die Lebensgeschichten der älteren Menschen.
Seit März 2010 proben die Heilbronner Seniorinnen und Senioren für dieses Tanzstück. Kaum eine/r von ihnen hat jemals zuvor auf einer Bühne gestanden. In Improvisationen entwickeln sie ihr eigenes Bewegungsmaterial. Nadja Raszewski verbindet es mit von ihr vorgegebenen Schrittfolgen und erweitert es um Duette mit vier Profitänzerinnen und -tänzern. Es geht um das Lebensgefühl der älteren Menschen, was bedeuten für sie Begriffe wie »Zeit«, »Zukunft« und »Schönheit«. Im April stießen die Jugendlichen dazu. Sie entwickeln ihre eigenen Szenen, beziehen sich auf die Senioren, kommentieren, greifen ein. Wo treffen sich die beiden Lebenswelten, was haben sie einander zu erzählen? Am 16. Mai um 15 Uhr ist diese Arbeit noch einmal zu sehen.

Dass Erfahrung, Präsenz und Persönlichkeit der älteren Tänzer genauso beeindrucken können wie Kraft und athletisches Können der jüngeren, bestätigt das Beispiel der Berlinerin Riki von Falken mit ihrer Choreografie „The Geometry of Separation“ am 14. Mai um 19.30 Uhr im Komödienhaus. Zusammen mit der Filmemacherin Mareike Engelhardt zeigt sie in einem Dialog zwischen Video- und Tanzkunst die Begegnung einer reifen Tänzerin mit ihrem jüngeren Alter ego.
Die laut Kritikerumfrage von „ballettanz“ 2008 „bemerkenswerte Nachwuchschoreografin“ Doris Uhlich aus Wien hat die ehemalige 1. Solotänzerin der Wiener Staatsoper Susanne Kirnbauer nach 22 Jahren Abstinenz vom Tanz wieder auf die Bühne geholt und gemeinsam mit ihr und dem Solotänzer Harald Baluch die Hierarchien, Illusionswelten und Körperbilder des klassischen Balletts hinterfragt. „Spitze“ heißt dieser kluge Abend, der am 14. Mai um 21.30 Uhr in den Kammerspielen zu sehen ist.

Einen weiteren Höhepunkt des Festivals bilden die Aufführungen von Deutschlands bekanntester Choreografin Sasha Waltz mit ihrer Compagnie am 15. und 16. Mai jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus. Sie kommt mit „Twenty to eight“, jenem Stück, mit dem 1993 ihre einzigartige Karriere begann. 2007 hat eine neue Generation von Tänzern dieses Stück mit großem Erfolg übernommen und tourt damit durch Europa. „Twenty to eight“ führt in die Küche einer Wohngemeinschaft, in der auf sehr humorvolle und sinnliche Art und Weise die Eigenheiten und Neurosen ihrer Bewohner vorgeführt werden.

Am 15. Mai um 21.30 Uhr ist in den Kammerspielen der international umtriebige, renommierte Choreograf Martin Nachbar mit dem Soloabend „Urheben Aufheben“ zu Gast. Darin setzt sich der Choreograf mit dem Tanzzyklus Affecto Humanos auseinander, der zwischen 1933 und 1967 von der deutschen Ausdruckstänzerin Dore Hoyer kreiert wurde. Sie schuf fünf kurze Tänze zu den menschlichen Affekten Eitelkeit, Begierde, Hass, Angst und Liebe. Auf welche Herausforderungen die heutige Tänzergeneration stößt, wenn sie sich mit den Arbeiten ihrer „Vorfahren“ beschäftigt, zeigt Nachbar nachvollziehbar und humorvoll in seinem Stück. Der ursprünglich an dieser Stelle geplante Choreografie „Repeater“ , die Martin Nachbar zusammen mit seinem Vater erarbeitet hat, kann aufgrund einer Erkrankung nicht gezeigt werden. Die für „Repeater“ erworbenen Karten gelten auch für „Urheben Aufheben“ oder können an der Theaterkasse zurückgegeben werden.
Zwei Tanz-Dokumentarfilme zeugen davon, wie Lebenserfahrung, Persönlichkeit und Reife das biologische Alter der Tanzenden vergessen lassen: „Tanz mit der Zeit“, ein Film von Trevor Peters am 13. Mai um 16.30 Uhr in den Kammerspielen und „Damen und Herren ab 65“, ein Film von Lilo Mangelsdorff am 15.Mai um 16.30 Uhr im Universum Arthaus-Kino.
Bei der zweiten Auflage von Tanz! Heilbronn können Künstler und Publikum einander noch näher kommen. Die Möglichkeit besteht zum Beispiel bei den zwei Workshops, die von Wayne McGregors Compagnie „Random Dance“ (noch fünf freie Plätze) und von Riki von Falken (ausgebucht) angeboten werden. Außerdem wird im Anschluss an einige Vorstellungen zu Publikumsgesprächen eingeladen.
Das Festival ist so konzipiert, dass es keine zeitlichen Überschneidungen gibt und man sämtliche Veranstaltungen anschauen kann. Die Festivalcard, die zum Eintritt in alle Vorstellungen berechtigt, gibt es schon für 91 Euro (51 Euro ermäßigt). Natürlich kann man auch jede Vorstellung einzeln buchen.

Reservierungen unter 07131/563001 oder 563050/ Ausführliche Informationen unter www.theater-heilbronn.de

Heilbronn, Theater Heilbronn, das Festival Tanz! Heilbronn

Februar 22, 2010  
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Theater Heilbronn

das Festival Tanz! Heilbronn

Vom 12.-16. Mai 2010 geht das Festival „Tanz! Heilbronn“ in die zweite Runde. Nach dem großen Erfolg des ersten Festivals im Mai 2009, dessen Veranstaltungen zu 90 Prozent ausgelastet waren, hat Kuratorin Karin Kirchhoff wieder ein Programm zusammengestellt, dessen Spektrum sich von internationalen Highlights bis zum jungen Nachwuchstalent erstreckt. Das ausführliche Programm mit Details zu den einzelnen Punkten finden Sie aus unserer Homepage www.theater-hn.de/Spielplan/Tanz!Heilbronn
Hier ein Überblick über das Festival:

Wayne McGregor und Sasha Waltz

Eröffnet wird das Festival mit der weltweit gefeierten Produktion „Entity“ des Briten Wayne McGregor. McGregor, der als das Superbrain der britischen Tanzszene und als technologiebegeisterter Erneuerer des Balletts gilt, wurde 2009 von den Kritikern der Fachzeitschrift „ballettanz“ zum Choreografen des Jahres gewählt. „Entity“ ist ein hochästhetisches und temporeiches Tanzkunstwerk, das vor dem Hintergrund eines mehrjährigen Forschungsprojektes mit Neurobiologen über die Verbindung von Körper und Geist entstanden ist. Eine Tänzerin seiner Compagnie „Random Dance“ vermittelt in einen dreitägigen Workshop denjenigen unter den Zuschauern, die den kreativen Prozess am eigenen Leib erfahren wollen, wie die Compagnie ihre Stücke entwickelt.

Einen weiteren Höhepunkt des Festivals bilden die Aufführungen von Deutschlands bekanntester Choreografin Sasha Waltz mit ihrer Compagnie. Sie kommt mit „Twenty to eight“, jenem Stück, mit dem 1993 ihre einzigartige Karriere begann. 2007 hat eine neue Generation von Tänzern dieses Stück mit großem Erfolg übernommen und tourt damit durch Europa. „Twenty to eight“ führt in die Küche einer Wohngemeinschaft, in der auf sehr humorvolle und sinnliche Art und Weise die Eigenheiten und Neurosen ihrer Bewohner vorgeführt werden.

Thematischer Schwerpunkt des Festivals sind die verschiedenen Perspektiven auf unterschiedliche Lebensalter:

Normalerweise gilt der Bühnentanz nach wie vor als eine Domäne der Jugend, Tänzerkarrieren enden meist sehr früh. Dies wandelt sich allmählich im zeitgenössischen Tanz. Dann wird – bei Profis wie Amateuren – sichtbar, dass Erfahrung, Präsenz und Persönlichkeit der älteren Tänzer genauso beeindrucken können wie Kraft und athletisches Können der jüngeren.
Ein wunderbares Beispiel ist die Berlinerin Riki von Falken, mit ihrer Choreografie „The Geometry of Separation“ , die zusammen mit der Filmemacherin Mareike Engelhardt in einem Dialog zwischen Video- und Tanzkunst von der Begegnung einer reifen Tänzerin mit ihrem jüngeren Alter ego erzählt.
Auch Riki von Falken bietet einen dreitägigen Workshop für tanzinteressierte Zuschauer an.

Der renommierte Berliner Choreograf Martin Nachbar hat mit „Repeater“ gar ein Tanzstück zusammen mit seinem pensionierten Vater erarbeitet, ein sensibles Duett über Konflikte und Zuneigung, Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Vater und Sohn.
Die laut Kritikerumfrage von „ballettanz“ 2008 „bemerkenswerte Nachwuchschoreografin“ Doris Uhlich aus Wien hat die ehemalige 1. Solotänzerin der Wiener Staatsoper Susanne Kirnbauer nach 22 Jahren Abstinenz vom Tanz wieder auf die Bühne geholt und gemeinsam mit ihr und dem Solotänzer Harald Baluch die Hierarchien, Illusionswelten und Körperbilder des klassischen Balletts hinterfragt. „Spitze“ heißt dieser klug dekonstruierende Abend.

Zwei Tanz-Dokumentarfilme zeugen davon, wie Lebenserfahrung, Persönlichkeit und Reife das biologische Alter der Tanzenden vergessen lassen: „Tanz mit der Zeit“, ein Film von Trevor Peters und „Damen und Herren ab 65“, ein Film von Lilo Mangelsdorff.

Wieder Tanzprojekt von Nadja Raszewski mit Laien
– diesmal mit SeniorInnen, ProfitänzerInnen und Jugendlichen

Nach dem berührenden Tanztheaterabend „Man müsste eigentlich schweben“, den die Tänzerin und Choreografin Nadja Raszewski 2009 mit 40 Heilbronner Jugendlichen erarbeitet hat, widmet sie sich in ihrem neuen Projekt mit dem Arbeitstitel „zeitspannenD“ nun zwei verschiedenen Generationen. Diesmal werden Senioren und Jugendliche aus Heilbronn mit Profitänzern ein Stück entwickeln. Ausgangspunkt sind die (Lebens)Geschichten der älteren Menschen und die unterschiedlichen Bedeutungen, die Begriffe wie Zeit, Zukunft und Schönheit für ältere und jüngere Menschen haben.
Engerer Kontakt zwischen Künstlern und Publikum

Bei der zweiten Auflage von Tanz! Heilbronn können Künstler und Publikum einander noch näher kommen. Die Möglichkeit besteht zum Beispiel bei den zwei Workshops, die von Wayne McGregors Compagnie „Random Dance“ und von Riki von Falken angeboten werden. Außerdem wird im Anschluss an einige Vorstellungen zu Publikumsgesprächen eingeladen.
Der Kartenvorverkauf hat begonnen

Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Das Festival ist so konzipiert, dass es keine zeitlichen Überschneidungen gibt und man sämtliche Veranstaltungen anschauen kann. Die Festivalcard, die zum Eintritt in alle Vorstellungen berechtigt, gibt es schon für 91 Euro (51 Euro ermäßigt). Natürlich kann man auch jede Vorstellung einzeln buchen.

Karten unter 07131/563001 oder 563050 oder unter theaterkasse@theater-hn.de

Heilbronn, Theater Heilbronn, Zwei Premieren im Februar am Theater Heilbronn

Februar 2, 2010  
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Theater Heilbronn

 Zwei Premieren im Februar am Theater Heilbronn

Premiere am 6. Februar 2010, 20 Uhr in den Kammerspielen

Der Zauberlehrling
Ein Balladenabend mit Werken von Goethe, Schiller, Heine, Uhland und Fontane

Im Jahre 1797 entbrannte zwischen Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller ein wahrer Wettstreit im Verfassen von Balladen. Viele Monumente deutscher Dichtkunst verdanken wir heute dieser schöpferischen Zeit, die als Balladenjahr in die Literaturgeschichte eingegangen ist und vom Ringen der beiden Geistes-Heroen um die höchste Meisterschaft in diesem Genre geprägt war: „Der Zauberlehrling“ und „Der Erlkönig“ von Goethe, „Der Handschuh“, „Der Taucher“oder die „Die Bürgschaft“ von Schiller sind in jenem Jahr entstanden. Und sie alle werden zu hören sein, wenn Frank Lienert-Mondanelli zu seinem neuen Soloabend am Theater Heilbronn einlädt: „Der Zauberlehrling – ein Balladenabend“. Neben Goethe und Schiller sind auch Heinrich Heine, Ludwig Uhland und Theodor Fontane in dieser illusteren Runde vertreten. Zusammengestellt hat den Balladenabend der legendäre Vortragskünstler vom Deutschen Theater Berlin, Eberhard Esche, der 2006 verstorben ist. Frank Lienert-Mondanelli hat ihn von seinem früheren Kollegen übernommen. Natürlich kommen Freunde des schönen Dichterwortes an diesem Abend voll auf ihre Kosten.
Premiere am 12. Februar 2010, 19.30 Uhr, Großes Haus

Das Feuerwerk
Musikalische Komödie in drei Akten von Paul Burkhard

Ihren Titel trägt diese Komödie wirklich zurecht: Der ganze Abend ist einziges Feuerwerk an witzigen Szenen und wunderbaren musikalischen Ideen. Das zwischen Operette und Musical changierende Lustspiel aus dem Jahre 1950 mit seinem bekanntesten Schlager „Oh mein Papa“ brachte dem Komponisten Weltruhm ein und sorgt für gute Laune in den Zuschauerräumen, wenn auf der Bühne zwei völlig gegensätzliche Welten aufeinanderprallen.
Der 60. Geburtstag des Fabrikanten Albert Oberholzer soll gemütlich gefeiert werden. Die ganze Verwandtschaft ist schon versammelt, da platzt plötzlich das schwarze Schaf der Familie, Alexander Oberholzer, in die betuliche Runde. Endlich kommt Stimmung auf, denn Alexander nennt sich inzwischen Obolski, ist Zirkusdirektor und hat viel zu erzählen. Von seiner charmanten Gattin Iduna ist sofort die gesamte Männerschar begeistert, während die Ehefrauen heimlich Gift und Galle spucken. Das Staatstheater Karlsruhe ist mit seiner opulenten, äußerst amüsanten Inszenierung zu Gast, die im zweiten Akt sogar eine veritable Zirkusvorstellung bietet.

Reservierungen unter 07131/563001 oder 563050

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