Heidelberg, Theater Heidelberg, Ende der sechsjährigen Intendanz von Peter Spuhler, Juli 2011

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Theater Heidelberg

Peter Spuhler: Ende der Intendanz in Heidelberg

Theater Heidelberg, Peter Spuhler  (c)Theater und Orchester Heidelberg   Theater Heidelberg, Ehrenmitgliedschaft für Peter Spuhler (c)Theater und Orchester Heidelberg

 Theater Heidelberg, Der Studentenprinz  (c)Theater und Orchester Heidelberg

Mit der letzten Vorstellung des Heidelberger Kultstücks “Der Studentenprinz” endet heute die Intendanz von Peter Spuhler am Theater und Orchester Heidelberg. Seit der Spielzeit 2005/06 war er Intendant in Heidelberg und wechselt nun als Generalintendant an das Badische Staatstheater in Karlsruhe. In sechs Jahren hat das Theater in den Sparten Oper, Schauspiel, Tanz, Konzert und Kinder- und Jugendtheater 213 Premieren, 265 Konzerte und Liederabende, 34 Festivals und 64 Projekte auf die Bühne gebracht, wie z. B. das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte “Das neue Wunderhorn”. Insgesamt fanden 6.437 Veranstaltungen statt, zu denen 1.050.325 Zuschauer kamen.

Die Abonnementzahlen sind seit Beginn der Amtszeit von Peter Spuhler um über 60 % gestiegen. Dies ist vor allem auf die Entwicklung neuer, zielgruppengerechter Aboformate und den hohen Komfort des Internetverkaufs zurückzuführen. Das Heidelberger Theater konnte in diesen sechs Jahren mithilfe wichtiger Partner aus der Wirtschaft die Sponsoringeinnahmen auf fast 300.000 Euro pro Spielzeit vervielfachen.

Die drei wichtigsten Festivals wurden von Peter Spuhler und seinem Team entscheidend geprägt. Der Heidelberger Stückemarkt zog 2011 doppelt so viele Zuschauer an wie vor der Intendanz von Spuhler und hat wichtige Autoren für die Theaterwelt entdeckt, wie z. B. Nis-Momme Stockmann, Philipp Löhle, Volker Schmidt und Nino Haratischwili. Mit dem erweiterten Programm der Heidelberger Schlossfestspiele wurden zum ersten Mal in der langen Tradition des Festivals mehr als 30.000 Karten verkauft. Das 2006 ins Leben gerufene Barock-Fest Winter in Schwetzingen verzeichnete zuletzt 7.148 Besucher und ist inzwischen eine feste Adresse unter Kennern.

Darüber hinaus vernetzte sich das Theater stark in der Stadt und beteiligte die Bürger, darunter viele Kinder und Jugendliche, am Theatergeschehen. Für die erheblich ausgebaute pädagogische Arbeit erhielt das Theater zahlreiche Auszeichnungen. Insgesamt wurde es wegen der ambitionierten Arbeit mehrfach von Fachzeitschriften gelobt. Mit einem hochmotivierten Team und sich sehr für die Institution einsetzenden Künstlern und Technikern ist es gelungen, eine neue, offene Form des Stadttheaters zu präsentieren und bei den Heidelbergern und den Menschen aus der Region die Begeisterung für “ihr” Theater neu zu wecken und eine starke Identifikation zu erreichen.

Mit seinem Engagement hat Spuhler einen bedeutenden Beitrag für die Theatersanierung geleistet. Seit August 2009 werden die Gebäude der Städtischen Bühne saniert und um einen Neubau mit zweitem Saal erweitert. Mit dem Bürgerkomitee zur Rettung des Theaters wurden rund 16 Mio Euro Bürgerspenden für die Theatersanierung gesammelt. Das Haus soll durch Umbau und Erweiterung um einen zweiten Zuschauersaal zukunftsfähig gemacht werden und die Anforderungen an ein modernes Mehrspartentheater erfüllen. Die Wiedereröffnung des Theaters findet planmäßig im Herbst 2012 unter der Leitung des neuen Intendanten Holger Schultze statt.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner ernannte Spuhler in Anerkennung seiner Verdienste um das Theater und Orchester Heidelberg zum Ehrenmitglied. Peter Spuhler und sein Team verlassen Heidelberg schweren Herzens: “Wir sind sehr dankbar für die wunderbare Zeit!”

 

Heidelberg, Theater Heidelberg, Vierfache Platzierung in Autorenumfrage 2011

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Theater Heidelberg

Vierfache Platzierung in Autorenumfrage 2011
Heidelberger Theater erhält vier Nennungen in “Die deutsche Bühne”

Bei der Umfrage unter 50 Fachkritikern, die die Zeitschrift “Die Deutsche Bühne” alljährlich durchführt, wurde das Theater und Orchester Heidelberg und seine Künstler wieder mehrmals genannt:

In der Kategorie “Ungewöhnlich überzeugende Theaterarbeit abseits großer Theaterzentren” wird Heidelberg zweimal nominiert, weil es sich mit einem besonders anspruchsvollen aus¬sagestarken Gesamtprogramm in seinem Umfeld positionieren konnte. Die Kritikerin Susanne Benda dazu: “Das Heidelberger Team punktet durch Ideen, Mut – und eine exzel¬lente Einbindung in die Stadt.” Damit belegt das Heidelberger Theater den dritten Platz hinter Bremerhaven und Freiburg. Es ist das sechste Mal in Folge, dass es in dieser Kategorie eine Spitzenplatzierung erreicht.

Der Bühnen- und Kostümbildner Reinhard von der Thannen erhält eine Nominierung für die Ausstattung in Verdis “Otello” in der Regie des jungen Alexander Fahima und für “Lohengrin” bei den Bayreuther Festspielen. In der Kategorie “Oper” punktet das Team von Generalmusikdirektor Cornelius Meister und Operndirektor Joscha Schaback.

Außerdem wurde das Ballhaus Naunynstraße insgesamt sechsmal, der Regisseur Jan-Christoph Gockel zweimal in der Kategorie “Schauspiel”, und die Berliner Lautten-Compagney als “Off-Theater” erwähnt. Das Ballhaus Naunynstraße war mit zwei Inszenierungen beim Urraufführungsfestival des Heidelberger Stückemarkts 2011 eingeladen. Gockel war mit seinem Stück “Psychiatrie!” ebenfalls zu Gast beim Heidelberger Stückemarkt, das aufgrund des großen Erfolgs insgesamt dreimal gespielt wurde. Er wird in der kommenden Spielzeit unter dem neuen Intendanten Holger Schultze den “Struwwelpeter” und die Uraufführung von “Amok” nach Emmanuel Carrère inszenieren. Das renommierte Barockmusik-Ensemble, die Lautten-Compagney, war in den letzten beiden Jahren beim Winter in Schwetzingen eingeladen.

Heidelberg, Theater Heidelberg, Der Zuschauerliebling DER STUDENTENPRINZ nimmt am 30. und 31.7. Abschied

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Theater Heidelberg

Der Zuschauerliebling “Der Studentenprinz” nimmt am 30. & 31.7. Abschied

Theater Heidelberg, Der Studentenprinz

Manche halten ihn für kitschig, für die meisten ist er Kult. Keine andere Bühnenfigur hat den Charakter der HEIDELBERGER SCHLOSSFESTSPIELE so sehr geprägt wie “Der Studentenprinz”. Am 30. und 31.7. ist die Operette von Sigmund Romberg zum vorerst letzten Mal in der Inszenierung nach Heinz Kreidl zu erleben. Mit der Stimme und dem Charisma von Musicalstar Kevin Tarte hat Karl Franz von Sachsen-Karlsberg das Herz seiner Kathie – gesungen von Maraile Lichdi - und das seines Publikums jahrelang erobert. Nun werden die beiden ein allerletztes Mal das unsterbliche “Deep in my heart” im Schlosshof erklingen lassen. Allerletzte Gelegenheit für das Publikum also, Abschied zu nehmen.

Bei der letzten und gleichzeitig 50. Vorstellung am 31.7. geht, gemeinsam mit dem “Studentenprinz”, auch die Intendanz von Peter Spuhler zu Ende. Generalmusikdirektor Cornelius Meister wird aus diesem Anlass am Dirigentenpult stehen.

Stehplatzkarten sind an der Theaterkassen, online unter www.theater.heidelberg.de sowie unter der Nummer 06221. 5820000 oder 06221. 4332212 erhältlich.

Heidelberg, Theater Heidelberg, Wiener Operettenstar auf dem Schloss, 27./29.07.2011

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Theater Heidelberg

Wiener Operettenstar auf dem Schloss

Sebastian Reinthaller springt für erkrankten Matthias Klink ein.

Theater Heidelberg, Ks. Dagmar Schellenberger  (c)Theater und Orchester Heidelberg  Theater Heidelberg, Sebastian Reinthaller (c)Theater und Orchester Heidelberg

Der gefragte Tenor Sebastian Reinthaller konnte kurzfristig für die Operettengala der Heidelberger Schlossfestspiele am 27. und 29.7. um 20.30 Uhr im Schlosshof gewonnen werden. Er springt für den vor wenigen Tagen erkrankten Matthias Klink ein. Die Operettengala ist das letzte Schlosskonzert des diesjährigen Festspielsommers und steht ganz im Zeichen der romantischen Operette.

Sebastian Reinthaller, “Kammersänger der Republik Österreich”, wurde nach ersten Engagements in St. Pölten und Luzern 1991 Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Neben häufigen Auftritten an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Graz und am Landestheater Salzburg brachten ihn seine zahlreichen Gastspiele in viele europäische Hauptstädte sowie nach Tel Aviv, Singapur, Tokyo und zu den Seefestspielen Mörbisch, zu den Wiener Festwochen und zu den Salzburger Festspielen. Ab Mai 2014 wird er die künstlerische Leitung der Bühne Baden übernehmen.

An seiner Seite in der Operettengala steht die Starsopranistin Ks. Dagmar Schellenberger. Nach ihrem Sensationsdebüt an der Komischen Oper Berlin führte sie ihr Weg auf die großen Opernbühnen weltweit. Die zukünftige Intendantin der Seefestspiele Mörbisch gastierte u. a. an der Deutschen Oper Berlin, den Staatsopern von Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, und Wien sowie in Buenos Aires, New York, Amsterdam, Brüssel, Paris, Rom, Zürich, Jerusalem, Tokio sowie mehrmals an der Mailänder Scala.

Mit Schwung geht es mitten hinein in die Welt der Wiener Operette: vom “Wiener Blut”, dem “Weißen Rössl”, mit einem kleinen Abstecher ins “Land des Lächelns” hin zur “Csárdásfürstin”. Aus diesen und anderen Operetten präsentieren die Heidelberger Philharmoniker unter der Leitung des 1. Kapellmeisters und stellvertretenden Generalmusikdirektors Dietger Holm romantische Arien und Duette. Ergänzt wird der feierliche Abend durch rasante Polkas und beschwingte Walzer.

Karten sind unter der Telefonnummer 06221.5820000 oder im Internet unter www.theater.heidelberg.de erhältlich.

Heidelberg, Theater Heidelberg, 1. Preis für Architekten der Heidelberger Theatersanierung für neues Archiv in Köln

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Heidelberger Theater gratuliert Waechter + Waechter

1. Preis für Architekten der Heidelberger Theatersanierung für neues Archiv in Köln

Das Architekturbüro Waechter + Waechter aus Darmstadt hat den Wettbewerb für den Neubau des Kölner Stadtarchivs gewonnen. Das Heidelberger Theater gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung. Der Neubau soll bis 2015 verwirklicht werden, die Kosten sind auf 86 Millionen Euro veranschlagt.

Das Architektenpaar Felix und Sibylle Waechter realisiert zurzeit die Sanierung der Städtischen Bühne in der Heidelberger Altstadt. Das Haus im Herzen der Altstadt wird durch Umbau und Erweiterung um einen zweiten Zuschauersaal zukunftsfähig gemacht werden und die Anforderungen an ein modernes Mehrspartentheater erfüllen. Die planmäßige Wiedereröffnung des Theaters ist im Herbst 2012.

Weitere Informationen zur Theatersanierung auf www.heidelberg.de/theatersanierung

Heidelberg, Theater Heidelberg, Theaterpublikum beweist großes Herz 6.540 Euro Spenden gesammelt

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Theater Heidelberg

Theaterpublikum beweist großes Herz 6.540 Euro Spenden gesammelt

Bei den Abschiedsveranstaltungen des Heidelberger Theaters ist eine Spendensumme von insgesamt 6.540 Euro zusammen gekommen. Davon werden 2.044 Euro an das Haus der Jugend e. V. – Manfred Lautenschläger hat die Spenden um 1.000 Euro aufgestockt -, 2.136 Euro an die Aidshilfe Heidelberg e. V., 101 Euro an den Verein Frauen helfen Frauen und 2.259 Euro an die Organisation medico international überwiesen.

Bei freiem Eintritt hatte das Theater und Orchester Heidelberg am 10., 12., 16. und 17.7. seinem Publikum die schönsten Momente der letzten sechs Jahre in der Intendanz von Peter Spuhler in Erinnerung gerufen und im Gegenzug zu Spenden für wichtige Institutionen in Heidelberg sowie für medico international gebeten. Die Hilfsorganisation unterstützt das Freedom Theatre im Westjordanland nach dem Mord an dessen Leiter Juliano Mer-Khamis im April 2011.

Heidelberg, Theater Heidelberg, Tenor Winfrid Mikus wird Kammersänger,

heidelberg.jpgTheater Heidelberg

Stadt Heidelberg ernennt Winfrid Mikus zum Kammersänger

Theater Heidelberg, Winfrid Mikus als Otello, Kulturbürgermeister Dr. Joachim Gerner (links), Intendant Peter Spuhler (rechts), im Hintergrund: GMD Cornelius Meister, Ensemble und Opernchor  (c) Friederike Hentschel

Der Tenor Winfrid Mikus wurde im Anschluss an die letzte Vorstellung von “Otello” gestern Abend der Titel “Kammersänger des Theaters und Orchesters Heidelberg” verliehen. Die Urkunde überbrachte, stellvertretend für Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Heidelbergs Kulturbürgermeister Dr. Gerner. Intendant Peter Spuhler fand in seiner Laudatio herzliche Worte für das langjährige Ensemblemitglied: “Du warst in künstlerischen Belangen immer ein wichtiger Gesprächspartner. Ich danke dir sehr für dein stets offenes Ohr. Du bist einer der engagiertesten Sänger, die ich kenne.”

Darüber hinaus gratulierten Verwaltungsdirektorin Andrea Bopp, Generalmusikdirektor Cornelius Meister, der Heidelberger Operndirektor Joscha Schaback sowie das Opernensemble, der Opernchor des Theaters sowie das Philharmonische Orchester. Mit der Auszeichnung würdigt die Stadt Heidelberg das große Engagement des aus Paderborn stammenden Sängers und seine hervorragende Arbeit als Mitglied des Opernensembles des Heidelberger Theaters.

Winfrid Mikus kam 1991 zunächst als Buffotenor an das Heidelberger Theater, sang aber bald auch lyrische, barocke und später auch Partien des Charakterfaches, wie z. B. die Hexe aus “Hänsel und Gretel”. Gleichzeitig war er ein begeisternder Mozartsänger, der mit den Titelpartien von “La clemenza di Tito” und “Idomeneo” von sich reden machte. Auch im Bereich der neuen Musik war er in Hauptrollen zu erleben, so als Prinz in “Ein blühender Baum” oder als Ono Kiyoto aus der japanischen Oper “Ai-En”. Zuletzt sang Winfrid Mikus die ganz großen Rollen des Heldentenorfaches wie Florestan aus “Fidelio” und die Titelpartie aus “Otello”.

Doch er zeichnet sich nicht nur seine ausdrucksstarke Stimme und große Musikalität aus, sondern auch durch sein großes spielerisches Talent auf der Bühne. Darüber hinaus ist er seit dem Jahr 2000 Mitglied im Personalrat des Theaters, seit 2002 dessen stellvertretender Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Opernensembles.

Mit der Ernennung zum “Kammersänger des Theaters und Orchesters Heidelberg” wird Winfrid Mikus als glänzender Sänger und Darsteller und als eine herausragende und prägende Theaterpersönlichkeit gewürdigt. Im April 2011 wurde zuletzt die Mezzosopranistin Carolyn Frank mit dem Titel “Kammersängerin” geehrt.

 

Heidelberg, Theater Heidelberg, Ehrenmitgliedschaften für Intendant Peter Spuhler, 10.07.201

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Theater Heidelberg

Ehrenmitgliedschaften für Intendant Peter Spuhler

Theater Heidelberg, Ehrenmitgliedschaften für Intendant Peter Spuhler

Am Sonntag wurde der scheidende Heidelberger Intendant Peter Spuhler gleich mehrfach geehrt. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner ernannte Spuhler in Anerkennung seiner Verdienste um das Theater und Orchester Heidelberg zum Ehrenmitglied. Eine weitere Ehrenmitgliedschaft verlieh ihm der Freundeskreis des Heidelberger Theaters, den Spuhler ins Leben gerufen hat. Darüber hinaus erhielt er den Ehrenpreis des Heidelberger Künstlerinnenpreises.

Heidelberg, Theater Heidelberg, Zusatzvorstellung “Romeo und Julia” am 15.7.2011

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Theater Heidelberg

Zusatzvorstellung wegen überwältigender Nachfrage

Jugendtanzprojekt am 15.7. im Opernzelt

Theater Heidelberg Jugendtanzprojekt Romeo und Julia Theater Heidelberg Jugendtanzprojekt Romeo und Julia

45 tanzende Jugendliche und das Philharmonische Orchester haben das Publikum mit ihrer Neuinterpretation von “Romeo und Julia” in drei ausverkauften Vorstellungen im Heidelberger Opernzelt mitgerissen. Der Andrang war so überwältigend, dass das Heidelberger Theater eine Zusatzvorstellung des Jugendtanzprojekts in der Choreographie von Gary Joplin und unter der musikalischen Leitung von Ivo Hentschel am Freitag, den 15.7. um 19.30 Uhr eingerichtet hat. Die Karten sind ab sofort an den Theaterkassen und online unter www.theater.heidelberg.de erhältlich.

In zeitgenössischem Tanz mit Anleihen bei Modern Dance und klassischem Ballett lassen die Laientänzer die Arena des Opernzelts brodeln. Breakdancer und Skater vom Haus der Jugend tanzen in den choreographierten Zwischenspielen von Tanzpädagogin Uschy Szott zu schnellen Rhythmen. Die Komposition zu “Romeo und Julia” ist Sergei Prokofjews berühmteste Ballettmusik. Live gespielt vom Philharmonischen Orchester und um heutige Beats ergänzt, liefert sie die Basis einer zeitgenössischen Version des Klassikers.

Es ist bereits das dritte Mal nach “Fast Forward” und “Cinderella”, dass Choreograph Gary Joplin Jugendliche und Zuschauer für den Tanz begeistert. Der Dirigent und Korrepetitor Ivo Hentschel wurde zur Premiere am 29.6. mit dem “Preis des Freundeskreises für junge, engagierte Künstler” für seinen besonderen Einsatz in den interdisziplinären Produktionen “Cinderella” in der Spielzeit 2009/10 und “Romeo und Julia”.

Heidelberg, Theater der Stadt Heidelberg, Letzte Premiere unter Peter Spuhler: Romeo und Julia am 29.6.2011

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Theater Heidelberg

Letzte Premiere unter Peter Spuhler: Romeo und Julia am 29.6.2011

Am 29.6.2011 findet im Heidelberger OPERNZELT die letzte Premiere in der Intendanz von Peter Spuhler statt: Angeleitet von pvc-Choreograph Gary Joplin tanzen in dem interdisziplinären Projekt “Romeo und Julia” 45 Jugendliche zur berühmten Ballettmusik von Sergei Prokofjew – gespielt vom Philharmonischen Orchester.

 

Aktuelle Themen von Jugendlichen in der Nutzung der Neuen Medien kommen in dieser Fassung zum Tragen: Verletzung der Privatsphäre, Mobbing in Chatrooms, genannt “Cyberbullying” und “Happy Slapping”, Schägereien, die im Internet veröffentlicht werden.

 

Die weiteren Termine sind: 2.7., 19.30 Uhr und 3.7., 18.00 Uhr.