Hannover, Staatsoper Hannover, Uraufführung Moby Dick, 25.09.2016

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Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover / Moby Dick © Thomas M. Jauk / Stage Picture

Staatsoper Hannover / Moby Dick © Thomas M. Jauk / Stage Picture

Moby Dick – Kammeroper von Mischa Tangian

nach Hermann Melvilles gleichnamigem Roman

Uraufführung 25. September 2016, 18 Uhr, Ballhof Eins, weitere Termine 27.9.2016, 29.10.2016, 9.10.2016, 19.10.2016, 25.10.2016, 26.10.2016, 1.11.2016, 7.12.2016, 15.12.2016, 16.12.2016

Den Kompositionsauftrag zu Herman Melvilles Weltbestseller Moby Dick hat die Staatsoper Hannover an den jungen russischen Komponisten, Geiger und Performer Mischa Tangian vergeben, der mit seiner Musik die Stimmung an Bord des Walfangsschiffs Pequod abwechslungsreich und atmosphärisch einfängt. Im Mittelpunkt steht Kapitän Ahab (Frank Schneiders), der zusammen mit seiner Mannschaft unermüdlich nach dem weißen Wal Moby Dick jagt. Das Leben an Bord ist rau wie die See. Noch rauer ist nur der Kapitän: Er ist besessen von seiner Rachelust gegen den Wal, der einst sein Bein geraubt hat und vergisst darüber das Wohlergehen seiner eigenen Mannschaft.

Es inszeniert Friederike Karig – in der Jungen Oper bekannt durch ihre Inszenierungen von Bi-Ba-Butzemann! und Schaf! –, die den tiefsinnigen Fragen des literarischen Werkes durchaus Raum lässt. In der Rolle des Ismael ist der junge Schauspieler Lukas Benjamin Engel zu erleben, in weiteren Rollen wirken mit: Gevorg Aperánts Hakobjan, Byung Kweon Jun, Michael Chacewicz, Martin Busen, Jan Szurgot sowie Karine Minasyan und Ylva Stenberg. PMStH

Uraufführung 25. September 2016, 18 Uhr, Ballhof Eins, weitere Termine 27.9.2016, 29.10.2016, 9.10.2016, 19.10.2016, 25.10.2016, 26.10.2016, 1.11.2016, 7.12.2016, 15.12.2016, 16.12.2016

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Hannover, Staatsoper Hannover, Ballhoffest der Jungen Oper, 27.08.2016

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Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover 

Ballhoffest der Jungen Oper
Das beliebte Fest für die ganze Familie rund um den Ballhof
Samstag, 27. August, 15 bis 18 Uhr

Am Samstag, 27. August lädt die Staatsoper Hannover wieder wie jedes Jahr zu Beginn der Spielzeit zum Ballhoffest ein. Nach der musikalischen Eröffnung um 15 Uhr mit türkischer Musik gibt es für die ganze Familie Musik und Theater zum Hören, Schauen und Mitmachen auf allen Bühnen und den Foyers in Ballhof Eins und Zwei sowie auf dem Ballhofplatz selbst.

Staatsoper Hannover / Susanne Stiller alias Clown Flogge © Susanne Stiller

Staatsoper Hannover / Susanne Stiller alias Clown Flogge © Susanne Stiller

Kleine und große Besucher erhalten Ausblicke auf die kommende Saison: In Starke Stimmen – Heini präsentiert die Spielzeit stellt Heini, der kleine Vampir (alias Eva Spilker) das neue Sängerensemble der Jungen Oper vor. Der Kinderchor der Staatsoper sorgt mit einem Konzert für gute Unterhaltung. Im Ballhof Zwei entführen Carola Rentz (Lesung) und Doris Kraus (Bauchtanz) in das Märchen vom Märchen im Märchen, und Musiktheaterpädagogin Kirsten Corbett animiert die ZuschauerInnen unter dem Motto Vorwärts, Segel setzen! zu einer Schiffsreise.

Weitere Mitmach-Aktivitäten sind das Kinderschminken, eine Rallye und diverse Blitzaktionen und Walking Acts. Musiker des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover laden die jungen Besucherinnen und Besucher zum Instrumentenausprobieren ein.

Nicht verpassen sollte man Clown Flogge und ihr geheimnisvolles Köfferchen.

Der Eintritt ist frei. Kostenlose Zählkarten für die Bühnenprogramme gibt es an den Theaterkassen und auch auf dem Ballhoffest selbst.

Pressemeldung Staatsoper Hannover

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Hannover, Staatsoper Hannover, Wiederaufnahme: WERTHER von Jules Massenet, 24.04.2016

März 31, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, StaatsOper Hannover

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Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

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Staatsoper Hannover 

WERTHER von Jules Massenet

Drame lyrique in vier Akten und fünf Bildern (1892)
Text Edouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann, nach  Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang von Goethe (1774/1787)
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme am So 24.04.16, 16:00 Uhr, Weitere Vorstellungen: 30.04.16 Sa 19:30, 06.05.16 Fr 19:30, 10.05.16 Di 19:30, 21.05.16 Sa 19:30, 25.05.16 Mi 19:30, 07.06.16 Di 19:30

Diese Liebe ist zum Scheitern verurteilt: Werther lernt die junge Charlotte kennen, die jedoch ihrer auf dem Sterbebett liegenden Mutter das Versprechen gegeben hat, den braven Albert zu heiraten. Bezeichnenderweise entwickelt sich die erste tiefergehende Unterhaltung zwischen Charlotte und Werther anlässlich ihres Abschieds nach einem gemeinsam erlebten Fest. Zwei Seelen erkennen sich, doch sie ahnen, dass die Realität von Verpflichtungen und Versprechen sich zwischen sie drängen wird. Ihre Liebe verlangt von Charlotte und Werther Entsagung – und weitere Abschiede: Erst als Werther abgereist ist, sich der Präsenz der unerreichbaren Angebeteten entzogen hat, kann Charlotte ihre Liebe zu ihm für sich realisieren – ihm gegenüber aussprechen kann sie sie erst, nachdem Werther sich während eines letzten weihnachtlichen Besuchs mit Alberts Pistolen selbst gerichtet hat.

Den Gedanken, eine Oper über den Stoff von Goethes Die Leiden des jungen Werther zu schreiben, fasste Massenet, wie er in seiner Autobiographie Mes souvenirs erzählt, auf Anregung seines Verlegers Hartmann. Nach einem gemeinsamen Besuch der Festspiele in Bayreuth im Sommer 1885 besichtigten sie in Wetzlar das Haus, in dem Goethes Werther entstanden war. Hartmann gab Massenet dort eine Übersetzung des Romans in die Hand, die Massenet sofort in einem Bierlokal las. Ergriffen von der Liebesszene, die aus Werthers und Lottes Ossian-Lektüre hervorgeht, entschloss er sich zur Komposition. Nach Abschluss der Arbeit im Mai 1887 spielte Massenet die Partitur dem Direktor der Opéra Comique, Léon Carvalho, vor. Dieser war wegen des tristen Themas enttäuscht, hatte er doch ein weiteres Werk mit der Farbigkeit Manons (Paris 1884) erwartet. Werther lag in der Folge mehrere Jahre auf Eis, bis sich die Wiener Hofoper nach dem dortigen Erfolg von Manon für Massenets Umsetzung des Goetheschen Stoffs interessierte. Die deutschsprachige Uraufführung im Jahr 1892 geriet zu einem grandiosen Erfolg.

Leicht hätte Jules Massenets Werther in Deutschland dasselbe Schicksal ereilen können wie die Faust-Vertonung seines französischen Landsmannes Charles Gounod, basierten doch beide auf epochalen Werken Goethes. Beide Adaptionen nehmen sich große Freiheiten im Umgang mit diesen quasi unantastbaren deutschen »Literaturheiligtümern«, setzen den sehnsuchtsgetriebenen Helden eine ebenso starke, aber ebenso dem Untergang geweihte Heldin entgegen. Doch während Gounods »Faust« jahrzehntelang auf deutschen Opernspielplänen als Marguerite aufgeführt wurde, blieb Massenets Drame lyrique von einer Umbenennung verschont. Denn Massenets raffinierter Umgang mit der Sprache, die gelungene Mixtur von féminité und fatalité, seine mal sensible, mal rauschhafte Widerspiegelung der emotionalen Wirrnisse beider Hauptfiguren durch das Orchester nahmen Goethes »Leiden des jungen Werther« zwar nicht wörtlich, aber beim stürmenden und drängenden Wort – und machten dadurch Massenets Bearbeitung zu einem Fixpunkt des französischsprachigen Opernrepertoires.

Musikalische Leitung Benjamin Reiners
Inszenierung Bernd Mottl
Bühne Friedrich Eggert
Kostüme Alfred Mayerhofer
Licht Susanne Reinhardt
Choreinstudierung Dan Ratiu
Dramaturgie Christopher Baumann

BESETZUNG:
Werther: Andrea Shin
Albert: Matthias Winckhler
Charlotte: Monika Walerowicz
Sophie: Athanasia Zöhrer
Der Amtmann: Michael Dries
Schmidt: Latchezar Pravtchev
Johann: Daniel Eggert
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

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Pressemeldung Staatsoper Hannover

Hannover, Staatsoper Hannover, Premiere: Der gestiefelte Kater von César A. Cui, 07.04.2016

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Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

 Der gestiefelte Kater –  Märchenoper von César A. Cui

nach Charles Perrault

Premiere: Donnerstag, 7. April 2016, 11 Uhr, Ballhof Zwei, Weitere Vorstellungen:
07.04.16 Do 11:00, 08.04.16 Fr 10:30, 12.04.16 Di 10:30, 13.04.16 Mi 10:30, 20.04.16 Mi 10:30, 21.04.16 Do 10:30, 24.04.16 So 15:00, 25.04.16 Mo 10:30, 04.05.16 Mi 10:30 08.05.16 So 15:00, 09.05.16 Mo 10:30, 10.05.16 Di 10:30, 27.05.16 Fr 10:30, 31.05.16 Di 18:00

Hannover / Staatsoper Gestiefelter Kater Proben © Thomas M. Jauk

Hannover / Staatsoper Gestiefelter Kater_Proben © Thomas M. Jauk

 Mit über 70 Jahren hat sich der Komponist und Musikkritiker César Cui der Komposition von Kinderopern zugewandt: So entstand auch Der gestiefelte Kater nach dem bekannten französischen Volksmärchen von Charles Perrault. Hierzulande sind vor allem die Fassungen von Ludwig Bechstein und den Brüdern Grimm in den Regalen der Kinderzimmer zu finden.

Unter der musikalischen Leitung von Kaling Hanke entfaltet sich die Märchenoper im Ballhof Zwei in einer Kammerorchester-Fassung. Die junge Regisseurin Zuzana Masaryk, zuletzt mit Die Schöne und das Biest in der Jungen Oper zu sehen, erweckt die bekannten Figuren vor den Augen der kleinen und großen Zuschauer zu neuem Leben. Liebevoll gestaltet werden die Bühne von Magdalena Wiesauer und die Kostüme von Elvira Freind.

Musikalische Leitung Kaling Hanke, Inszenierung Zuzana Masaryk
Bühne Magdalena Wiesauer, Kostüme Elvira Freind
Einstudierung Kinder Dan Ratiu / Mareike Morr, Dramaturgie Steffi Mieszkowski

BESETZUNG:
Prinzessin: Eunhye Choi, Kater: Marie-Sande Papenmeyer
Mittlerer Bruder, Menschenfresser: Hyun-Taek Noh, Jean: Pawel Brozek
Älterer Bruder, König: Jan Szurgot
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

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