Hamburg, Senat Hamburg, Hamburger Bach-Preis 2011 für Komponisten Tan Dun, November 2011

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Senat Hamburg

 Senat ernennt Preisträger des Hamburger Bach-Preises und des Bach-Stipendiums

Hamburger Bach-Preis 2011 für Komponisten Tan Dun

 

Der chinesische Komponist, Dirigent und Klangkünstler Tan Dun erhält den mit 10.000 Euro dotierten Hamburger Bach-Preis 2011. Das mit 5.000 Euro dotierte Bach-Preis-Stipendium geht an die Komponisten Leopold Hurt und Shen Ye. Verliehen wird der Bach-Preis am 18. August 2012 in der Laeiszhalle im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Dort wird Tan Dun ein Konzert des NDR Sinfonieorchesters dirigieren.

 

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: “In Tan Duns Kompositionen verschwinden die Grenzen zwischen traditioneller asiatischer und heutiger avantgardistischer Musik. Tan Dun lässt asiatische Melodien auf dem Saxophon und Töne auf Papierinstrumenten und Wasserschlagzeug spielen, damit öffnet er ganz neue Klangwelten.”

 

Berühmt wurde Tan Dun nicht zuletzt durch die Oscar-prämierte Komposition der Filmmusik zu dem Kinofilm “Tiger and Dragon” (2000). Neben reiner Orchestermusik hat Tan Dun auch Werke für die Opernbühne komponiert. Sein als Auftragswerk der New Yorker Philharmonie entstandenes Klavierkonzert HEAR & NOW wurde von dem Pianisten Lang Lang uraufgeführt.

Im letzten Jahr wurde Tan Dun zum Weltkulturbotschafter der Expo Shanghai ernannt. Sein kompositorisches Werk ist in Hamburg lebendig und wird von den großen Orchestern der Stadt interpretiert.

 

Shen Ye ist neben seiner kompositorischen Tätigkeit Dozent für Musiktheorie und Instrumentation am Shanghai Conservatory of Music. 2009 war Ye Shen für ein Forschungsjahr nach Hamburg eingeladen und vertiefte hier seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater.

Leopold Hurt studierte am Richard-Strauss-Konservatorium München Zither. Seine Kompositionen wurden bereits von renommierten Ensembles wie dem Ensemble Intégrales und dem Münchener Kammerorchester aufgeführt.

 

Der Bach-Preis wird seit 1950 alle vier Jahre, anlässlich des 200. Todestages von Johann Sebastian Bach, vom Senat vergeben. Vorherige Preisträger sind unter anderem Paul Hindemith (1951), Ernst Krenek (1966), György Ligeti (1975), Alfred Schnittke (1992) und zuletzt Sofia Gubaidulina (2007).

Hamburg, Senat Hamburg, Dirigent der KlassikPhilharmonie erhält hohe Auszeichnung Verdienstkreuz am Bande für Robert Stehli Januar 2011

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Dirigent der KlassikPhilharmonie erhält hohe Auszeichnung Verdienstkreuz am Bande für Robert Stehli

Reinhard Stuth, Senator für Kultur und Medien hat gestern das Verdienstkreuz am Bande an Robert Stehli überreicht. Bundespräsident Christian Wulff hatte Robert Stehli im November diese hohe Auszeichnung für sein Lebenswerk verliehen.

Der gebürtige Schweizer Stehli ist seit Jahrzehnten in Hamburg zu Hause. Er ist Gründer und “Herz” der KlassikPhilharmonie Hamburg. Robert Stehli hat außerdem das Hamburger Bachorchester mitbegründet, aus dem später die Hamburger Symphoniker hervorgingen. Er war Leiter dieses Orchesters bis zu seiner Berufung zum Chefdirigenten des Niedersächsischen Symphonieorchesters Hannover. 1978 kehrte Stehli nach Hamburg zurück, 2003 verlieh ihm die Freie und Hansestadt Hamburg die Senator-Biermann-Rathjen-Medaille für seine Verdienste um das Hamburger Musikleben.

Bei der feierlichen Übergabe waren auch Heinrich Drespe, Vorstand der KlassikPhilharmonie und Prof. Walter Gehlert, Vizepräsident des Landesmusikrates Hamburg, anwesend. Die beiden hatten die Auszeichnung angeregt.

Hamburg, Senat Hamburg, Behörde zeichnet Künstlerischen Leiter der Hamburger Camerata aus

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Behörde zeichnet Künstlerischen Leiter der Hamburger Camerata aus

Senator-Biermann-Ratjen-Medaille an Max Pommer

Professor Dr. Max Pommer wurde heute von Kultursenator Reinhard Stuth mit der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg ausge-zeichnet. Der Künstlerische Leiter der Hamburger Camerata erhielt die Medaille heute für seine vielfältigen Verdienste in der Musik – sowohl in Hamburg als auch bundesweit.

Reinhard Stuth, Senator für Kultur und Medien: “Seit nunmehr 25 Jahren wird das Hamburger Musikleben um den besonderen Musiziergeist bereichert, der die Hamburger Camerata beseelt. Diesen Geist verdanken wir in erster Linie Professor Max Pommer. Er hat das Orchester geschult und ihm ein eigenes Profil gegeben. Und er hat es geschafft, der Camerata mit einem Dialog von bekannten und unbekannten Werken ein beständiges Publikum zu erspielen.”

Die Senator-Biermann-Ratjen-Medaille wurde 1978 vom Senat der Freien und Han-sestadt Hamburg im Gedenken an die Verdienste des Kultursenators Hans-Harder Biermann-Ratjen gestiftet. Es handelt sich um eine Auszeichnung für Personen, die sich mit ihren künstlerischen und kulturellen Leistungen um Hamburg verdient gemacht haben.

Max Pommer wurde am 9. Februar 1936 in Leipzig geboren. Er besuchte die Leipziger Thomasschule und gründete das dortige Neue Bachische Collegium Musicum. Nach Stationen in Leipzig, Salzburg und seiner Professorentätigkeit in Saarbrücken arbeitet Max Pommer seit 1991 mit der Hamburger Camerata zusammen, deren Künstlerischer Leiter er im Jahr 2001 wurde. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2003 widmete Max Pommer sich verstärkt seinen nationalen und internationalen Verpflichtungen und seiner Konzerttätigkeit mit der Hamburger Camerata.

Hamburg, Senat Hamburg, “Ein wichtiger Impuls für das Wiederaufblühen der jüdischen Kultur in Hamburg 5.09.2010

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 ”Ein wichtiger Impuls für das Wiederaufblühen der jüdischen Kultur in Hamburg”

Reinhard Stuth, Senator für Kultur, Sport und Medien zum Abschlusskonzert des Europäischen Tages der jüdischen Kultur
Das Kammerkonzert “Dark Am I”, eine zeitgenössische Vertonung des “Hohelied Salomos” bildet den Höhepunkt und Abschluss des europäischen Tages der jüdischen Kultur in Hamburg in diesem Jahr. Seit dem 31. August 2010 hatten der jüdische Kulturverein “Kunsthaus Finkels” und seine Partner Lesungen, Ausstellungen, Stadtteilrundgänge und Workshops durchgeführt. Das Ziel aller Veranstaltungen: die Lebendigkeit des Judentums in der heutigen Zeit darzustellen. Schirmherr des internationalen Festivals ist unter anderem Reinhard Stuth, Senator für Kultur, Sport und Medien: “Die Woche der jüdischen Kultur regt die Menschen dazu an, über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg miteinander in Kontakt zu treten. Diese Initiative gibt einen wichtigen Impuls für das Wiederaufblühen der jüdischen Kultur in Hamburg.” Das Konzert bilde hierfür einen beeindruckenden Abschluss. Es findet statt

am Sonntag, den 5. September 2010 um 20.00 Uhr

im Rolf-Liebermann-Studio des NDR

Oberstraße 120, 20149 Hamburg

Die Mitwirkenden sind: Dirigent: Leon Gurvitch, Sopran: Miraim Sharoni in Begleitung des Ernest Bloch Orchesters; Komposition Ella Sheriff.

Anmeldungen an:

Yohana R. Hirschfeld

Kunsthaus Finkels, jüdischer Kulturverein e.V.

Tel.: 040-39805774

hirschfeld@kunsthausfinkels.de

Rückfragen an:

Claudia Fregiehn

Pressesprecherin der Behörde für Kultur, Sport und Medien

040 – 428 24 207

claudia.fregiehn@bksm.hamburg.de

Hamburg, Senat Hamburg, Kulturpolitik für Kinder Buchpräsentation und Podiumsdiskussion 3.09.2010

 ”Kulturpolitik für Kinder” Buchpräsentation und Podiumsdiskussion

Neue Studie belegt: Hamburger Kinder- und Jugendkulturpolitik bundesweit vorbildlich

In seiner Studie “Kulturpolitik für Kinder” im Auftrag der Stiftung der Universität Hildesheim kommt Kulturwissenschaftler Professor Dr. Wolfgang Schneider zu dem Ergebnis: Kulturpolitik für Kinder braucht ein eigenständiges Konzept, das systematisch umgesetzt werden muss, damit Kinder möglichst früh an Theater, Kunst, Literatur und Musik teilhaben können. Hierbei schreibt der Autor der Stadt Hamburg im Ländervergleich eine Vorreiterrolle zu. Wir laden ein zur Präsentation seiner Studie und zur Podiumsdiskussion

am Freitag, den 3. September 2010 um

um 14.00 Uhr

im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (Marmorsaal)

Kirchenallee 39, 20099 Hamburg

Das Grußwort zur Veranstaltung hält der Senator für Kultur, Sport und Medien, Herr Reinhard Stuth. Teilnehmer an der anschließenden Diskussionsrunde mit dem Buchautor, Wolfgang Schneider, sind: Klaus Schumacher (Junges Schauspielhaus), Stephan von Löwis of Menar (Kinder Kinder e.V.), Yvonne Fietz (conecco, Management städtischer Kultur), Werner Frömming (Behörde für Kultur, Sport und Medien.

Anmeldungen bitte an:

Sabine Karmrodt

Universität Hildesheim Tel. 05121 – 883 621

karmrodt@uni-hildesheim.de

Hamburg, Behörde für Kultur Sport und Medien, Erklärung der Senatorin Prof. Dr. Karin v. Welck

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Beh ö r de f ü r Kul t u r , Sp or t  u n d  Me d i e n

Hiermit erkläre ich, dass ich zur anstehenden Neuberufung des Senats am 25. August nicht mehr als Senatorin zur Verfügung stehen werde.

Bürgermeister Ole v. Beust hat mich 2004 als Kultursenatorin und 2008 als Senatorin für Kultur, Sport und Medien in seinen Senat berufen. Der heutige Rücktritt des Bürgermeisters ist eine Zäsur und für mich der richtige Zeitpunkt, aus der Politik auszuscheiden. Christoph Ahlhaus, den ich besonders schätze und der als zukünftiger Bürgermeister vorgeschlagen ist, wünsche ich für seine Aufgabe alles Gute und viel Erfolg.
Ich habe meine Aufgabe mit großer Freude zusammen mit hoch motivierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgeführt. Ihnen allen danke ich für ihren großen Einsatz.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit stand für mich, die Bedeutung von Kultur für die Zukunftsfähigkeit unseres Hamburger Gemeinwesens deutlich zu machen und Unterstützer und Förderer für diesen Politikbereich zu gewinnen. Dabei habe ich es als großes Glück (und Hamburger Besonderheit) empfunden, wie großzügig in unserer Stadt Kultur- und Sportprojekte von privater Seite gefördert werden.

Ich betrachte es als Privileg, dass ich als Senatorin für die Freie und Hansestadt Hamburg arbeiten konnte. Neben den traditionell im Mittelpunkt stehenden Bereichen wie Museen, Theater, Oper, Ballett, Denkmalpflege, Bibliotheken, Literatur, Musikförderung sowie Medienwirtschaft und Breiten- und Leistungssport, möchte ich drei Bereiche herausheben, die mir während meiner Tätigkeit besonders wichtig waren:

- die Förderung von Kindern und Jugendlichen durch Kultur und Sport,
- der Bau der Elbphilharmonie, den wir trotz aller Probleme auf den richtigen Wegbringen konnten,
- die Förderung des Behindertensports.
Ich bin zuversichtlich, dass Kultur, Sport und Medien in den bevorstehenden Sparüberlegungen des Senats in ihrer hohen Bedeutung für den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft gewürdigt werden. Dies insbesondere in Anbetracht der großen Wirkung, die vergleichsweise geringe finanzielle Mittel in diesen Bereichen entfalten können. Hamburgs Ruf und Anspruch als Stadt der Kultur, des Sports und der Medien darf auch in Zukunft nicht in Frage gestellt werden.
Senatorin Prof. Dr. Karin v. Welck