Hamburg, Philharmoniker Hamburg, 9. Konzert: Uraufführung von Leopold Hurts Zither-Konzert, 20./21.05.2012

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Philharmoniker Hamburg

9. Konzert: Uraufführung von Leopold Hurts Zither-Konzert

Simone Young setzt außerdem mit der »Nullten« ihren Bruckner-Zyklus fort 
Eine Uraufführung präsentiert Simone Young im 9. Philharmonischen Konzert: Der junge Komponist und Zither-Spieler Leopold Hurt schrieb als Auftragswerk für die Philharmoniker Hamburg »Seuring / Schalter« in der unter dem Motto »Folk Songs« stehenden Saison. Der in Bayern geborene Wahl-Hamburger übernimmt selbst den Solo-Part des Konzerts für E-Zither und Orchester. Der Stücktitel bezieht sich auf Friedrich Seuring, einen oberbayerischen Musikanten des 19. Jahrhunderts, dessen Spielbuch mit Ländlern Leopold Hurt schon immer fasziniert. Seurings Ländler dienen als historischer Vorrat, der mit mikrotonalen Mitteln kommentiert wird. »Es geht nicht um eine nostalgische Abbildung einer pittoresken Alpenidylle«, sagt Leopold Hurt. »Vielmehr versuche ich, alles ›Touristische‹ abzuschälen und mit neuen Kompositionstechniken auf den Gehalt abzuklopfen.«
Im 9. Philharmonischen Konzert setzt Simone Young außerdem ihren Bruckner-Zyklus fort: Die so genannte »Nullte« Sinfonie entstand am Ende von Bruckners Studienzeit und wurde von ihm selbst noch nicht zum gültigen Schaffen gerechnet, jedoch auch nicht vernichtet. So gibt dieses frühe Werk, das schon den individuellen  Stil Bruckners erkennen lässt, einen Einblick in die Entwicklung des österreichischen Künstlers.
Mit Janáceks Ballade »Des Spielmanns Kind« stellt Simone Young zudem ein weiteres selten zu hörendes Werk vor.
9. Philharmonisches Konzert in der Laeiszhalle (Großer Saal)
Sonntag, 20. Mai 2012, 11.00 Uhr
Montag, 21. Mai 2012, 20.00 Uhr
Einführung jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Kleinen Saal der Laeiszhalle
Dirigentin: Simone Young
Zither: Leopold Hurt
Leoš Janácek: »Des Spielmanns Kind« Ballade für Orchester
Leopold Hurt: »Seuring / Schalter« für E-Zither solo und großes Orchester (UA)
Anton Bruckner:  Sinfonie d-Moll (»Nullte«)

Karten von 9 bis 44 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, Dialoge als Motto der Philharmoniker für 2012/2013, 28.03.2012

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Philharmoniker Hamburg

»Dialoge« als Motto der Philharmoniker für 2012/2013

Simone Young präsentiert in der neuen Konzertsaison Stars wie Diana Damrau, Sabine Meyer, Anja Harteros, Daniel Müller-Schott und Xavier de Maistre
 
Musik ist Kommunikation: zwischen Interpret und Hörer, zwischen Musiker und Instrument, zwischen Solist und Orchester. Unter dem Motto »Dialoge« zeigen Hamburgs Generalmusikdirektorin Simone Young und die Philharmoniker Hamburg in ihrer neuen Konzertsaison die musikalischen Aspekte dieses Themas auf – mit herausragenden Solisten und einem Programm, das selten gespielte zeitgenössische Werke mit Klassikern des sinfonischen Repertoires verbindet, die Jubilare des Jahres 2013 würdigt und erfolgreiche Reihen wie die Bruckner-Sinfonien in der Urfassung und die Serie der dirigierenden Komponisten fortsetzt.
Zur Saisoneröffnung führen Sabine Meyer und Nils Mönkemeyer mit Max Bruchs Doppelkonzert ein künstlerisches Zwiegespräch. Gleich zwei Solisten spielen auch in Bernd Alois Zimmermanns »Dialogen« und in Alexander von Zemlinskys »Lyrischer Symphonie«. In einen musikalischen Austausch mit dem Orchester treten in der neuen Saison auch namhafte Sängersolisten, unter ihnen Stars wie Diana Damrau, Anja Harteros, Michaela Kaune, Bo Skovhus, Steve Davislim, Adrianne Pieczonka und Johan Botha.
Für ihre zehn Abonnements- und drei Sonderkonzerte konnten Simone Young und die Philharmoniker wieder herausragende Künstler gewinnen. Auf der Gästeliste stehen neben den bereits genannten auch Daniel Müller-Schott, Xavier de Maistre, Ottavio Dantone, Andreas Grau und Götz Schumacher. Die großen Jubiläen von Verdi, Wagner und Britten werden nicht nur in der Staatsoper, sondern auch auf dem Konzertpodium der Philharmoniker gefeiert: Im März 2013 macht Giuseppe Verdis »Messa da Requiem« in einem Sonderkonzert den Auftakt sowie Brittens Serenade für Tenor, Horn und Orchester (10. Philharmonisches Konzert). Die Reihe mit Bruckner-Sinfonien in der Urfassung führen Simone Young und die Philharmoniker diesmal mit seiner frühen »Studiensinfonie« weiter, und in der Serie mit dirigierenden Komponisten ist in der nächsten Saison mit Manfred Trojahn einer der bedeutendsten Tonsetzer der Gegenwart zu Gast. Simone Young wird vier Abonnementskonzerte und drei Sonderkonzerte dirigieren, als Gastdirigenten begrüßen die Philharmoniker auch Markus Stenz, Bertrand de Billy, Ottavio Dantone und Jun Märkl.
Neben den Werken von Trojahn und Zimmermann stehen weitere Orchesterstücke von bedeutenden Vertretern der neuen Musik auf dem Konzertprogramm, unter ihnen auch der für seine Filmmusik zu »Tiger and Dragon« mit einem Oscar ausgezeichnete Tan Dun und der Franzose Henri Dutilleux. Berühmte Klassiker wie Wolfgang Amadeus Mozarts »Krönungsmesse«, Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie, Richard Strauss’ »Metamorphosen«, Maurice Ravels »Bolero« und Joaquin Rodrigos »Concierto de Aranjuez« setzen weitere programmatische Schwerpunkte. In acht Kammerkonzerten führen die Musiker der Philharmoniker ihr künstlerisches Engagement fort und laden zu Matineen in den Kleinen Saal der Laeiszhalle.
Unter der Leitung von Simone Young beginnen die Philharmoniker Hamburg die neue Saison mit einem Gastspiel: Am 24. August 2012 spielen sie in Brisbane die 2. Sinfonie von Gustav Mahler. Am 23. und 25. August stehen zwei konzertante Vorstellungen von »Das Rheingold« (Staatsoper Hamburg) auf dem Tourneeprogramm. Anfang Oktober geht es für die Musiker nach Bratislava (2. Oktober 2012) und Linz (3. Oktober 2012), wo Simone Young und ihr Orchester das Abschlusskonzert des Bruckner-Festes spielen werden.
Das Education-Programm der Philharmoniker wird in der nächsten Saison weiter ausgebaut. Neben den bisher bestehenden Kindereinführungen bieten Musikpädagogen ein Betreuungsangebot für Kinder von drei bis sieben Jahren für die Dauer des Konzertes an. Darüber hinaus engagieren sich die Philharmoniker Hamburg auch zukünftig beim Musikkindergarten Hamburg, in Hamburger Schulen und als Paten für das Albert-Schweitzer-Jugendorchester.
Für Inhaber der Philharmoniker+ Card gibt es auch 2012/13 exklusive Angebote, geplant sind unter anderem Probenbesuche, ein musikalischer Stadtspaziergang und Veranstaltungen mit den Card-Partnern.

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, 4. Kammerkonzert Kontraste, 25.03.2012

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Philharmoniker Hamburg

4. Kammerkonzert »Kontraste«

Die Philharmoniker spielen Werke von Saint-Saëns, Bartók, Hindemith und Louise Farrenc


Wenn ein amerikanischer Jazz-Klarinettist und ein ungarischer Geiger einen Komponisten um ein neues Werk für Klarinette, Violine und Klavier für eine Schallplattenaufnahme mit Jazz und klassischer Musik bitten, verspricht das Ergebnis spannend zu werden. Béla Bartók stellte sich dieser Herausforderung und kam damit einer Bitte von Benny Goodman und Joseph Szigeti nach. »Natürlich hoffen wir, dass darin eine brillante Klarinetten- und auch eine Violinkadenz vorkommen werden«, schrieb Benny Goodman in einem Brief an den Komponisten. So entstand 1938 das Werk, das dem 4. Kammerkonzert der Philharmoniker seinen Namen gibt: das Trio »Kontraste«, eine aufregende Mischung aus ungarischen Tänzen und Blues-Elementen. Ungewöhnliche Instrumenten-Kombinationen finden sich auch in den anderen Werken der Matinée: Paul Hindemith besetzte seine »Drei Stücke für fünf Instrumente« mit Violine, Klarinette, Trompete, Kontrabass und Klavier. Und in Camille Saint-Saëns Septett in Es-Dur trifft ein Streichquartett auf Trompete, Kontrabass und Klavier. Außerdem erklingt mit einem Werk Louise Farrencs eine Rarität des kammermusikalischen Repertoires. Als Komponistin und Musikerin im Paris des 19. Jahrhunderts setzte sie sich besonders für die Kammermusik ein. Mit ihrem 2. Klavierquintett schließt die kontrastreiche Matinèe.

4. Kammerkonzert in der Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Sonntag, 25. März 2012, 11.00 Uhr
Camille Saint-Saëns: Septett Es-Dur op. 65
Béla Bartók: »Kontraste«
Paul Hindemith:  Drei Stücke für fünf Instrumente
Louise Farrenc: Klavierquintett Nr. 2 E-Dur op. 31
Mit Mitsuru Shiogai, Daria Pujanek (Violine), Minako Uno-Tollmann (Viola), Thomas Tyllack (Violoncello), Katharina von Held (Kontrabass), Alexander Bachl (Klarinette), Martin Frieß (Trompete), Alexander Soddy (Klavier)
Karten von 8 bis 18 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, 7. Konzert: Posaune und Pastorale, 18./19.03.2012

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Philharmoniker Hamburg

7. Konzert: Posaune und Pastorale

 

Sebastian Weigle und Stefan Schulz zu Gast bei den Philharmonikern 

Mit einem vielseitigen Programm und zwei besonderen Gästen warten die Philharmoniker Hamburg bei ihrem 7. Abonnementskonzert im März auf: Unter der Leitung von Frankfurts GMD Sebastian Weigle spielt das Orchester der Hansestadt Werke von Leonard Bernstein, Ludwig van Beethoven und Daniel Schnyder. Solist in Schnyders Bassposaunenkonzert »subZERO« ist Stefan Schulz. Er ist Mitglied der Berliner Philharmoniker und legt, auf der Suche nach neuem Repertoire für sein Instrument, einen Fokus auf zeitgenössische Musik und interpretiert häufig Schnyders Werke. So spielte er die Erstaufführung des Grammy-nominierten »subZERO« in Deutschland, Spanien, Dänemark, Schweden und der Schweiz. Der gebürtige Schweizer Daniel Schnyder lebt heute in New York und verband in seinem 1999 uraufgeführten »subZERO« Ethno, Jazz, Avantgarde und Klassik zu einem virtuosen Werk. Ähnlich viele Stile vereinte Bernstein in seinem Divertimento, das er 1980 anlässlich der Hundertjahrfeier des Boston Symphony Orchestra komponierte. Von Samba über Blues bis Turkey Trot – all das enthält diese Liebeserklärung an die amerikanische Popularmusik.

Mit Beethovens 6. Sinfonie erklingt außerdem ein Klassiker der Konzertliteratur. Die Liebe des Komponisten zur Natur und zum Landleben inspirierten ihn zu seinem Werk, das besser bekannt ist unter seinem Beinamen »Pastorale«.
7. Philharmonisches Konzert in der Laeiszhalle (Großer Saal)
Sonntag, 18. März 2012, 11.00 Uhr
Montag, 19. März 2012, 20.00 Uhr
Einführung am Sonntag um 10.15 Uhr im Kleinen Saal der Laeiszhalle
Familienangebot: Kindereinführung zu Beethovens »Pastorale« am Sonntag um 11.00 Uhr im Studio E
Dirigent: Sebastian Weigle
Posaune: Stefan Schulz
Leonard Bernstein:Divertimento für Orchester
Daniel Schnyder: Bassposaunenkonzert »subZERO«
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 (»Pastorale«)

Karten von 9 bis 44 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, 6. Konzert mit Alisa Weilerstein und Simone Young, 26./27.02.2012

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Philharmoniker Hamburg

6. Konzert mit Alisa Weilerstein und Simone Young

 

Auf dem Programm: Pendereckis 2. Cello-Konzert und Tschaikowskys »Pathétique«

Nach ihren gefeierten Auftritten mit den Philharmonikern Hamburg in den letzten beiden Jahren kehrt Alisa Weilerstein im Februar 2012 zum Orchester der Hansestadt zurück. Ihr Konzertdebüt gab die Cellistin im Alter von 13 Jahren beim Cleveland Orchestra. Seitdem tritt sie sowohl mit den großen Orchestern der USA als auch mit europäischen Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern weltweit auf und spielte mit Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach, Lorin Maazel und Zubin Mehta. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit zeitgenössischen Komponisten: So brachte sie unter anderem Lera Auerbachs »24 Preludes« zur Uraufführung.

Unter der Leitung von Simone Young spielt die Cellistin nun in Hamburg ein Werk, das ebenso alt ist wie sie selbst: das 1982 entstandene Cellokonzert Nr. 2 von Penderecki, das sie bereits mit dem New York Philharmonic aufführte. »Es ist ein sehr besonderes Stück für mich«, sagt Alisa Weilerstein, »eine 40-minütige epische Reise.«
Mit Tschaikowskys 6. Sinfonie, die den Beinamen »Pathétique« trägt, hat Simone Young eine ihrer persönlichen Lieblingssinfonien auf das Programm gesetzt. Tschaikowsky selbst hielt seine letzte Sinfonie für eines seiner besten Werke und nannte es »Schlussstein meines Schaffens«. Die Uraufführung leitete er 1893 selbst. Wenige Tage danach verstarb er und erlebte so den Siegeszug seiner »Pathétique« nicht mehr mit.
6. Philharmonisches Konzert in der Laeiszhalle (Großer Saal)
Sonntag, 26. Februar 2012, 11.00 Uhr
Montag, 27. Februar 2012, 20.00 Uhr
Einführung am Sonntag um 10.15 Uhr im Kleinen Saal der Laeiszhalle
Dirigentin: Simone Young
Cello: Alisa Weilerstein
Krysztof Penderecki: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2
Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 (»Pathétique«)

Karten von 9 bis 44 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, 3. Kammerkonzert À la française, 29.01.2012

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Philharmoniker Hamburg

»À la française« Französische Kammermusik für Holzbläser im 3. Kammerkonzert

 
3. Kammerkonzert in der Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Sonntag, 29. Januar 2012, 11.00 Uhr
Paris in den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts: Die französische Hauptstadt ist eine der aufregendsten Metropolen der Welt, ein kultureller Schmelztiegel, in dem sich die Avantgarde der Bildenden Kunst, der Literatur und der Musik versammelt. Künstler wie Marc Chagall, Pablo Picasso und Salvador Dalì suchten an der Seine ebenso Inspiration wie die Schriftsteller Ernest Hemingway, James Joyce oder Samuel Beckett. Auch in der klassischen Musik gingen wichtige Impulse von französischen Komponisten aus. Deswegen haben die Holzbläser des Orchesters Werke von Maurice Ravel, Francis Poulenc, André Jolivet und Claude Debussy auf das Programm ihres 3. Kammerkonzerts gesetzt. »Dieses Kammerkonzert ist eine ›Hommage à Paris‹ und lässt zurückblicken in die Zeit zwischen den Weltkriegen«, erzählt Fabian Lachenmaier, Fagottist bei den Philharmonikern Hamburg. »Den ungeheuren Reichtum an kammermusikalischem Repertoire verdanken die Holzbläser in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor allem den französischen Komponisten«, erzählt Fabian Lachenmaier. Mit Debussys Sonate für Harfe, Flöte und Viola sowie Ravels »Le Tombeau de Couperin« in einer Bearbeitung für Bläserquintett repräsentieren zwei Werke den französischen Impressionismus. Obwohl sich Poulenc und Jolivet vom Impressionismus abwandten, gebe es in ihren Werken Parallelen und Affinitäten, sagt Fabian Lachenmaier, so etwa in Jolivets »Pastorales de Noël«, das auch auf dem Konzertprogramm steht. Und Poulenc »webt in seine Musik einen unverwechselbaren Charme ein, der sein Trio für Oboe, Fagott und Klavier und sein Sextett für Bläserquintett und Klavier durchzieht«, erklärt er.
PROGRAMM:
Maurice Ravel: »Le Tombeau de Couperin«
Francis Poulenc: Trio für Oboe, Fagott und Klavier, Sextett für Bläserquintett und Klavier
André Jolivet: »Pastorales de Noël«
Claude Debussy: Sonate für Harfe, Flöte und Viola
Manuela Tyllack (Flöte), Thomas Rohde (Oboe), Christian Seibold (Klarinette), Fabian Lachenmaier (Fagott), Clemens Wieck (Horn), Naomi Seiler (Viola), Marina Paccagnella (Harfe), François Salignat (Klavier)
Karten von 8 bis 18 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, Berios »Voci« mit Simone Young und Antoine Tamestit, 22./23.01.2012

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Berios »Voci« mit Simone Young und Antoine Tamestit

Der kanadische Ausnahmegeiger gibt sein Debüt bei den Philharmonikern

»Folk Songs« heißt ein legendärer Liederzyklus von Luciano Berio, der namensgebend für die aktuelle Philharmonische Konzertsaison war. Im 5. Konzert steht nun Berios Bratschenkonzert »Voci« auf dem Programm, dem er den Beinamen »Folk Songs II« gab. Sizilianische Volkslieder – »Lieder über Arbeit, Wiegenlieder, Volkslieder und Liebeslieder«, sagte Berio selbst – sind das musikalische Material, mit dem der italienische Künstler arbeitete. »Ich hoffe«, so Berio, »damit dazu beizutragen, ein tieferes Interesse für die sizilianische Folklore zu wecken, die neben der sardischen die reichhaltigste, umfassendste und glühendste unserer mediterranen Kultur ist.«

Unter der Leitung von Generalmusikdirektorin Simone Young gibt der kanadische Bratschist Antoine Tamestit sein Debüt bei den Philharmonikern. Seitdem er 2004 den 1. Preis beim renommierten ARD Musikwettbewerb gewann, gehört er zu den führenden jungen Bratschisten. Der 1979 geborene Künstler konzertierte mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris und dem BBC Philharmonic Orchestra. Sein Repertoire reicht von Werken des Barock bis hin zu zeitgenössischer Musik. Diverse Kompositionen, zum Beispiel von Olga Neuwirth, brachte er zur Uraufführung. Als begeisterter Kammermusiker trat er bereits mit Gidon Kremer, Isabelle Faust, Emmanuel Pahud, Mischa Maisky, Renaud und Gautier Capuçon, Natalia Gutman und dem Quatuor Ebène auf. Außerdem spielt er regelmäßig im Trio mit Christian Poltera und Frank Peter Zimmermann.

 5. Philharmonisches Konzert in der Laeiszhalle (Großer Saal)

Sonntag, 22. Januar 2012, 11.00 Uhr
Montag, 23. Januar 2012, 20.00 Uhr
Einführung jeweils 45 Minuten vor dem Konzert im Kleinen Saal der Laeiszhalle

Familienangebot: Kindereinführung zu »Die Fresken des Piero della Francesca« und »Slawische Tänze«

Dirigentin: Simone Young
Viola Antoine: Tamestit
Luciano Berio: Voci (Folk Songs II) für Viola und zwei Instrumentalgruppen

Bohuslav Martinu: Die Fresken des Piero della Francesca
Antonin Dvorák: aus den »Slawischen Tänzen« op. 46 und op. 72

Karten von 9 bis 44 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, 2. Kammerkonzert: Streichsextette, 27.11.2011

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Philharmoniker Hamburg

 2. Kammerkonzert: Streichsextette

Philharmoniker Hamburg, KaKo2 (c)Tom Kamlah

Philharmoniker spielen Werke von Tschaikowsky und Brahms

Zwei Werke, die zur den bedeutendsten der Kammermusikliteratur gehören und dennoch selten im Konzertsaal zu hören sind, spielen Mitglieder der Philharmoniker Hamburg im 2. Kammerkonzert am 27. November 2011 im Kleinen Saal der Laeiszhalle.

Sein »Souvenir de Florence« schrieb Peter Tschaikowsky 1890 nach seiner Rückkehr aus Florenz. Er war 1889 vor dem russischen Winter nach Italien geflohen, um in der Stadt am Arno seine Oper »Pique Dame« zu vollenden. Wieder daheim in Russland, komponierte er das Streichsextett. Dreißig Jahre zuvor schrieb Johannes Brahms sein Streichsextett Nr. 1 B-Dur. Mit Tschaikowskys »Souvenir de Florence« hat es eine hohe Ausdrucksintensität und eine eingängige Melodik gemeinsam. Vor der Uraufführung seines Sextetts im Oktober 1860 äußerte sich Brahms besorgt: »Ich bin etwas nervös über das lange und sentimentale Stück.« Seine Sorge war unnötig, notierte doch Clara Schumann nach dem Konzert in ihrem Tagebuch: »Es war über meine Erwartung schön…«. Beide Streichsextette treffen im 2. Kammerkonzert aufeinander.

2. Kammerkonzert in der Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Sonntag, 27. November 2011, 11.00 Uhr

Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 1 B-Dur
Peter I. Tschaikowsky: Streichsextett d-Moll »Souvenir de Florence«

Violine: Hibiki Oshima, Tuang Cuong Hoang
Viola: Bettina Rühl, Thomas Rühl
Violoncello: Thomas Tyllack, Arne Klein

Karten von 8 bis 18 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, 3. Philharmonischen Konzert, 13./14.11.2011

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Philharmoniker Hamburg

 Klänge aus dem Süden im 3. Philharmonischen Konzert

Philharmoniker Hamburg, Marc Piollet  Philharmoniker Hamburg, James Ehenes

James Ehnes und Marc Piollet zu Gast bei den Philharmonikern

Hamburg, den 3. November 2011. Römischer Karneval und neapolitanischer Tanz – italienisch inspiriert ist das Programm des 3. Philharmonischen Konzerts. Das Orchester der Hansestadt folgt in der unter dem Motto »Folk Songs« stehenden Saison folkloristischen Spuren in Werken unterschiedlichster Komponisten. Griff Berlioz in seiner Ouvertüre »Le Carnaval romain« den Volkstanz Saltarello auf, scheint in William Waltons Violinkonzert ein anderer Tanz, die Napoletana, auf. Für sein Konzert für Violine und Orchester ließ er sich von der Landschaft der Amalfi-Küste inspirieren. Es entstand 1938 für den Geiger Jascha Heifetz. James Ehnes erhielt 2008 einen Grammy für seine Einspielung dieses Werks und tritt damit zum ersten Mal mit den Philharmonikern auf. Der Kanadier gab sein Debüt im Alter von 13 Jahren mit dem Symphonieorchester Montréal und konzertierte im Laufe seiner Karriere mit Orchestern wie dem BBC Philharmonic, dem Sydney Symphony Orchestra und den Wiener Symphonikern. Am Pult steht der Franzose Marc Piollet, der seit 2004 GMD am Staatstheater Wiesbaden ist und zuletzt unter anderem an den Opernhäusern in Madrid, Kopenhagen und Barcelona gastierte. Neben den Werken von Berlioz und Walton dirigiert er Arnold Schönbergs Orchesterfassung von Brahms’ Klavierquartett g-Moll. Damit schließt sich der programmatische Kreis, denn der in Hamburg geborene Komponist warf einen Blick auf die Volksmusik Südosteuropas und schrieb ein Finale »alla zingarese«.
Honorarfreies Bildmaterial finden Sie im Anhang.

3. Philharmonisches Konzert in der Laeiszhalle (Großer Saal)
Sonntag, 13. November 2011, 11.00 Uhr
Montag, 14. November 2011, 20.00 Uhr
Einführung jeweils 45 Minuten vor dem Konzert im Kleinen Saal der Laeiszhalle

Dirigent: Marc Piollet
Violine: James Ehnes

Hector Berlioz: Ouvertüre »Le Carnaval romain«
William Walton: Konzert für Violine und Orchester
Johannes Brahms: Klavierquartett g-Moll op. 25, Orchesterfassung von Arnold Schönberg

Karten von 9 bis 44 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, 1. Kammerkonzert: Flötentöne mit Sopran 23.10.2011

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1. Kammerkonzert: Flötentöne mit Sopran

Philharmoniker spielen Werke von Ravel, Gaubert, von Weber und Schäfer

 Philharmoniker Hamburg Sopran: Gabriele Rossmanith Flöte: Björn Westlund Violoncello: Arne Klein Klavier: Eberhard Hasenfratz (c) Tom Kamlha
»Die Flöte ist das beweglichste unter allen Blasinstrumenten«, schrieb Hector Berlioz in seiner Instrumentationslehre. Das vielseitige Instrument haben die Philharmoniker Hamburg ins Zentrum ihres ersten Kammerkonzerts der Saison gestellt. Zwei Trios für Flöte, Cello und Klavier erklingen: Carl Maria von Webers 1820 erschienenes Trio g-Moll »war wegbereitend für diese Kammermusikformation«, erzählt Solo-Flötist Björn Westlund. Philippe Gaubert, selbst Flötist und seinerzeit einer der bedeutendsten Musiker Frankreichs, schrieb seine »Trois Aquarelles« für die gleiche Besetzung. Gabriele Rossmaniths Sopran macht das Trio zum Quartett: Die Hamburger Kammersängerin aus dem Staatsopernensemble singt die Vokalpartie in Ravels »Chansons Madécasses«, die bei der Uraufführung 1926 einen Skandal auslösten. Die Texte nach Gedichten von Évariste de Parny provozierten »wegen ihrer erotisch-exotischen und politischen Inhalte«, verrät Björn Westlund. Außerdem steht eine Uraufführung auf dem Programm: Stefan Schäfer, Komponist und Solokontrabassist bei den Philharmonikern, komponierte den Zyklus »Herren« für Flöte, Cello, Klavier und Sopran nach Texten von Ror Wolf. Er kam damit der Bitte seiner Kollegen nach, etwas für Kammerensemble und Sopran zu schreiben.
Ein Bild finden Sie im Anhang. Der Abdruck ist honorarfrei bei Nennung des Fotografen: Tom Kamlah.

1. Kammerkonzert in der Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Sonntag, 23. Oktober 2011, 11.00 Uhr

Carl Maria von Weber: Trio g-Moll
Stefan Schäfer: »Herren«. Lieder nach Gedichten von Ror Wolf (UA)
Philippe Gaubert: »Trois Aquarelles«
Maurice Ravel: »Chansons Madécasses«

Sopran: Gabriele Rossmanith
Flöte: Björn Westlund
Violoncello: Arne Klein
Klavier: Eberhard Hasenfratz

Karten von 8 bis 18 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.