Hamburg, Laeiszhalle Hamburg, Triumvirat der Überflieger

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Elbphilharmonie Laeiszhalle

Triumvirat der Überflieger

Wenn man der Presse glauben will – und in diesem Fall will man -, steht uns der Klaviertrio-Höhepunkt der Saison bevor: Die Geigerin Viviane Hagner spielt nach Meinung der Neuen Zürcher Zeitung »wie aus einer anderen Welt«; die Süddeutsche sieht Daniel Müller-Schott »längst als einen der weltbesten Cellisten« und schreibt über Jonathan Gilad kurz und bündig: »Dieser Pianist ist verliebt in Melodien«. Großes ist also zu erwarten, wenn sich diese drei Überflieger zum kammermusikalischen Triumvirat zusammenfinden. Zumal, wenn derartige Leckerbissen wie die Klaviertrios von Schumann, Brahms und Ravel auf dem Programm stehen.

Sonntag, 9. Mai 2010
20 Uhr / Laeiszhalle / Kleiner Saal

 Pioniere des modernen Streichquartetts

Wer sich mit der Biografie des Kronos Quartet beschäftigt, dem schwirrt schnell der Kopf. Über 600 Werke hat das Streichquartett aus San Francisco seit seiner Gründung 1973 uraufgeführt – das ist weit mehr, als das »klassische« Repertoire überhaupt hergibt. Grenzen zu überschreiten ist dabei geradezu das Prinzip der vier Pioniere: Sie haben Musik von Alban Berg bis Jimi Hendrix eingespielt und von Jazzgrößen wie Ornette Coleman und Thelonious Monk; sie haben mit den Komponisten Steve Reich und Philip Glass zusammengearbeitet, mit Künstlern wie Tom Waits und David Bowie, aber auch mit der Bollywood-Sängerin Asha Bhosle. Nun kommt das Kronos Quartet endlich wieder nach Hamburg. Auf dem Programm steht dabei unter anderem Steve Reichs Meisterwerk »Different Trains«, uraufgeführt 1988 vom – logisch – Kronos Quartet.

Donnerstag, 13. Mai 2010
20 Uhr / Kampnagel / K6

Hamburg, Laeiszhalle, Musizierkultur seit 1548

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Elbphilharmonie Laeiszhalle

 Musizierkultur seit 1548: Die Sächsische Staatskapelle Dresden

Was könnte das für eine Musik sein, die sowohl als Sinnbild der menschlichen Intelligenz verwendet wurde wie für eine Bierwerbung? Die Rede ist von »Also sprach Zarathustra«, jener monumentalen symphonischen Dichtung, die Richard Strauss einst nach Motiven von Friedrich Nietzsches gleichnamigem philosophischem Hauptwerk schuf und die spätestens seit Stanley Kubricks Filmepos »2001 – Odyssee im Weltraum« in aller Ohren ist. Die Sächsische Staatskapelle Dresden, die seit 1548 durchgehend existiert, begibt sich mit ihrem Chefdirigenten Fabio Luisi auf eine Expedition durch Raum und Zeit. Außerdem mit an Bord: Frank Peter Zimmermann als Solist in Brahms’ wunderbarem Violinkonzert.

Donnerstag, 4. Februar 2010
20 Uhr / Laeiszhalle / Großer Saal

 Die Stimme Gottes in Musik

»So eine Musik hatte ich noch nie vernommen. Mir schien, als hörte ich die Stimme Gottes.« So lässt Peter Shaffer in seinem Theaterstück »Amadeus« (und in der gleichnamigen Filmadaption) den perplexen Antonio Salieri von der Musik seines ungeliebten Konkurrenten Mozart sprechen – präziser, über die Serenade »Gran Partita« für Holzbläserensemble. Wenn Sie Salieris Eindrücke teilen möchten, bietet sich nun die perfekte Gelegenheit: So herausragende Interpreten wie im Bläserensemble Sabine Meyer finden sich nur selten zusammen.

Sonntag, 7. Februar 2010
20 Uhr / Laeiszhalle / Großer Saal

Hamburg, Elbphilharmonie Laeiszhalle, Anna Vinnitskaya, Klavier

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Elbphilharmonie Laeiszhalle

14.1.2010

Anna Vinnitskaya, Klavier

Anna Vinnitskaya

Do, 20.00 Uhr / Laeiszhalle /
Einführung: Do, 19.15 Uhr / Laeiszhalle /
Mit freundlicher Unterstützung der Haspa
Veranstalter: Elbphilharmonie Konzerte

Anna Vinnitskaya

Maurice Ravel: Miroirs
Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte
Maurice Ravel: Sonatine fis-moll
***
Robert Schumann: Kreisleriana / Acht Fantasiestücke für Klavier op. 16
Erster Klavierunterricht mit sechs Jahren. Erstes Konzert mit neun, erster Wettbewerbssieg mit 13 Jahren. Seither fünf weitere Erste Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter der Gewinn des hochrenommierten Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007. Und nun mit knapp 26 Jahren auf dem Sprung zur Weltkarriere: Anna Vinnitskaya muss man gehört haben.

Gefördert durch die Cyril und Jutta A. Palmer Stiftung

Hamburg, Laeiszhalle, Hört, hört! Musik für junge Ohren in Hamburg 2009/2010

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Elbphilharmonie Laeiszhalle

Hört, hört! Musik für junge Ohren in Hamburg 2009/2010

Cover Hört, hörtHamburgs Konzertleben besitzt seit einigen Jahren ein ausgesprochen umfangreiches Angebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Mit der Elbphilharmonie im Visier und angefeuert von einem neuen Selbstbewusstsein des hansestädtischen Musiklebens, ist dieses Angebot in den vergangenen zwei Jahren stärker angewachsen als jemals zuvor: Alle Hamburger Veranstalter sind in den letzten Monaten mit neuen Programmen an das junge Publikum herangetreten. In Sachen Musikvermittlung steht Hamburg inzwischen im Mittelpunkt der internationalen Musikszene.

Ein Großteil des Angebots wird aber noch nicht ausreichend vom Publikum wahrgenommen. Interessierte müssen sich die Angebote mitunter mühsam zusammentragen. Es fehlte bisher eine Broschüre, die das Gesamtangebot der Hamburger Konzertveranstalter benutzerfreundlich aufzeigt und bewirbt – eine Broschüre, die nach außen dokumentiert, in welcher Vielfalt Musikvermittlung in Hamburg an der Tagesordnung ist.

Aus diesem Grunde haben sich alle namhaften Konzertveranstalter in Hamburg vereint, um die erste gemeinsame Saisonbroschüre für
Musikvermittlung zu publizieren: Ensemble Resonanz, Hamburger Camerata, Hamburger Symphoniker, HamburgMusik gGmbH/Elbphilharmonie Konzerte, NDR Sinfonieorchester und Philharmoniker Hamburg. Erreicht werden soll mit dieser Broschüre eine übersichtliche und benutzerorientierte Darstellung des Gesamtangebots.

Die Broschüre richtet sich an die Zielgruppen des Angebotes. Die Bild- und Layoutsprache assoziiert Jugend, angesprochen werden aber diejenigen, die das Angebot auswählen, also Eltern, Erzieher, Lehrer und junge Erwachsene.

Die Broschüre ist am 13. Juni 2009 erschienen und kann per Email (hoerthoert@elbphilharmonie.de) kostenfrei bestellt werden.

 Elbphilharmonie Kulturcafé eröffnet am Mönckebergbrunnen

Mitten in der City können Sie sich in Zukunft im Elbphilharmonie Kulturcafé über das Konzert- und Kulturangebot der Hansestadt informieren und Karten für Veranstaltungen kaufen. Der Pavillon am Mönckebergbrunnen erhält damit wieder eine kulturelle Nutzung, ganz im Sinne des Erbauers Fritz Schumacher, der das Gebäude 1914 als »Volkslesehalle« errichten ließ. Die Verbindung des Kulturinformationszentrums mit einem Starbucks Coffee House schafft die richtige Atmosphäre für die Vermittlung der hamburgischen Musik- und Kulturhöhepunkte. Interaktive Informationsangebote und Veranstaltungen machen Kultur vor Ort erleb- und greifbar.

Mit dem Elbphilharmonie Kulturcafé wird eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, die die Angebote aller großen und kleinen Kultureinrichtungen sammelt, transparent darstellt und anbietet. Im Vordergrund steht der persönliche Dialog, an Infoterminals können zusätzlich die Internetseiten von Hamburger Kulturanbietern besucht werden. Ein »Flyer-Paternoster« verbindet den Informations- und Ticket-Vorverkaufsbereich mit dem Café im Obergeschoss.

Für alle Abonnenten der Elbphilharmonie Konzerte wird das Kulturcafé zur ersten Adresse. Das Team steht Ihnen vor Ort oder telefonisch bei allen Fragen rund um Ihr Abonnement gerne beratend zur Verfügung.

Eröffnung am 16 Juli
Am 16. Juli um 13.00 Uhr laden Prof. Dr. Karin von Welck, Senatorin für Kultur, Sport und Medien, und Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant der Elbphilharmonie und Laeiszhalle, alle kulturinteressierten Hamburger herzlich zur offiziellen Eröffnung des Elbphilharmonie Kulturcafés ein.

Kaffee und Kultur
Im Obergeschoss können die Gäste nicht nur ihren Caffè Latte oder Muffin genießen, in regelmäßigen Abständen verwandelt sich das Café in einen gemütlichen Veranstaltungsort für 50 bis 80 Zuschauer. Das im September startende Veranstaltungsprogramm beinhaltet in den ersten Monaten eine Gesprächs-, eine Jazz- sowie eine Kinderreihe. Alle zwei Wochen wird ein Künstler aus den Bereichen Musik, Literatur, Film, Oper und Theater, Malerei, Performance oder Installation vorgestellt.
Einmal im Monat spielen junge Musiker der qualitativ hochwertigen Hamburger Jazzszene. Schließlich stellt der Hamburger Schauspieler Sebastian Dunkelberg an einem Sonnabend im Monat ein spannendes Kinderbuch vor. Die genauen Termine und Programme sind ab dem 16. Juli auf www.kulturcafe.elbphilharmonie.de einsehbar.

An einem »Coffee Tasting Tisch« mit einer kupfernen Platte, die eine historische Stadtkarte Hamburgs zeigt, können die Gäste zudem bei regelmäßigen Verkostungsveranstaltungen in die Welt des Premiumkaffees von Starbucks eintauchen.
Der Eröffnungstag, 16.07.2009
Ab 8.00 Uhr Coffee and more im Starbucks Coffee House
12.30-14.15 Uhr Musikprogramm auf der Terrasse, La KaffeehausAvantgarde
13.00 Uhr Eröffnung des Elbphilharmonie Kulturcafés durch Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck und Generalintendant Christoph Lieben-Seutter
17-18.30 Uhr Musikprogramm, Werner-Harriehausen Quartet
Außerdem Ticket-Tombola mit attraktiven Karten zahlreicher Kultureinrichtungen

Hamburg, Laeizhalle, Spielplan April 09

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Elbphilharmonie Laeiszhalle

Charmantes Understatement: Rudolf Buchbinder

Er startete seine Karriere als Wunderkind: Als Fünfjähriger war Rudolf Buchbinder der jüngste Student, der jemals an die Wiener Musikhochschule aufgenommen wurde. Mit neun Jahren gab er sein erstes öffentliches Konzert. Dennoch behauptet der Pianist, der zu den versiertesten Klaviervirtuosen der Welt gehört, mit charmantem Understatement: »Mein Glück war, dass ich nie eine Sensation war.« Seine unzähligen Fans sehen das natürlich anders und werden am 3. April in die Laeiszhalle pilgern, wo der Meister Johannes Brahms’ 1. Klavierkonzert interpretieren wird. Begleitet wird er von der Jungen Deutschen Philharmonie, Lawrence Foster dirigiert.
Rudolf Buchbinder, Klavier • Junge Deutsche Philharmonie • Dirigent: Lawrence Foster
Freitag, 3. April 2009 • 20 Uhr • Großer Saal
19.15 Uhr: Einführung im Kleinen Saal

Hamburger Ostertöne 2009

Hamburger Ostertöne 2009
Nicht vergessen: Ostern ist Ostertöne-Zeit!

Französich-venezolanischer Funkenflug: Gautier Capuçon und Gabriela Montero

Es ist schon ein Geschenk, »einen musikalischen Partner zu finden, mit dem man die gleichen Instinkte, Passionen und musikalischen Ansichten teilt.« Dass Gautier Capuçon und Gabriela Montero dieses ganz besondere Band verbindet, ist unüberhörbar. Leidenschaftlich, subtil und vielschichtig klangvoll ist das Zusammenspiel des französischen Cellisten und der venezolanischen Pianistin. Und das Programm des Abends ist dem Temperament der beiden angemessen gewählt: Zwei russische Komponisten, Prokofieff und Rachmaninoff, werden mit liebenswürdigen kammermusikalischen Werken vorgestellt und umrahmen den gebürtigen Hamburger Mendelssohn Bartholdy.

Kleiner Saal – Große Musik
Gautier Capuçon, Violoncello • Gabriela Montero, Klavier
Dienstag, 21. April 2009 • 20 Uhr • Kleiner Saal
19.15 Uhr: Einführung im Studio E

Ästhetisch-berührendes Gesellschaftsbild: Helmut Oehring

Helmut Oehring Helmut Oehring wurde 1961 als Sohn gehörloser Eltern in Berlin geboren, seine erste Muttersprache war die Gebärdensprache. Erst mit vier Jahren lernte er die gesprochene Sprache kennen, seitdem versucht er immer wieder zwischen diesen beiden Kommunikationswelten zu vermitteln. In dem Aufschreiben von Noten entdeckte er eine Form, zwischen diesen beiden Sprach-Welten Brücken zu schlagen. Er selbst sagt, er wandle Zustände, Situationen, Wirklichkeiten um in Musik. Seine Kompositionen und Produktionen entstanden oft in engem Austausch mit unterschiedlichsten Künstlern, Ensembles und Institutionen und wurden bis heute mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Vier Werke des ungewöhnlichen Autodidakten beschließen die diesjährige Saison der Neuen Musik-Reihe »Don’t Push the Sounds«, gespielt von Mitgliedern des Ensemble Resonanz.

Don’t Push the Sounds: Helmut Oehring
Ensemble Resonanz
Mittwoch, 22. April 2009 • 20 Uhr • Studio E

»Altbewährtes« in neuem Design

Auch wir haben die aufkommenden Frühlingsgefühle genutzt und das Design unserer Webseite und unserer m-Casts neu herausgeputzt.

Unter www.laeiszhalle.de finden Sie nun alle wichtigen Informationen rund um die Laeiszhalle und die m-Casts in einem optisch verbesserten und benutzerfreundlicheren Design.

Die m-Casts haben sich seit der Saison 2007/08 als eine gern genutze Ergänzung zum Konzertbesuch etabliert. In kleinen Interviews erzählen die beteiligten Künstler persönlich etwas über ihre Programme oder die Zusammenarbeit mit anderen Musikern. Inzwischen haben sich die anfangs rein akustischen Interviews zu kompletten Videofilmen entwickelt. Neu sind die beiden m-Casts von Simone Young und Lars Vogt, die interessante Details zu den kommenden Hamburger Ostertönen erzählen. Freuen können Sie Sich demnächst auf die Interviews mit dem Tenor Ian Bostridge und Tobias Rempe vom Ensemble Resonanz.
Die aktuelle m-Casts-Übersicht finden Sie hier.

Weitere Veranstaltungen

Mörder auf dem Maskenball

Samstag, 04.04.2009, 19.30 Uhr, Großer Saal
»Mörder auf dem Maskenball«
Musical in Concert
Philharmonia Chor Hamburg
u.a.
Martin FröstDonnerstag, 9.04.2009, 19.30 Uhr, Kleiner Saal
Kammerkonzert Hamburger Symphoniker
Martin Fröst, Klarinette
Svante Henryson, Violoncello
Roland Pöntinen, Klavier

Filmmusik

Donnerstag, 16.04.2009, 20 Uhr, Großer Saal
»Die große Welt der Filmmusik«
Klassik Radio Pops in Concert
Eckart von Hirschhausen

Montag, 20.04.2009, 20 Uhr, Großer Saal
Dr. Eckart von Hirschhausen
»Glücksbringer«
Kuss Quartett

Freitag, 24.04.2009, 20 Uhr, Kleiner Saal
EXPLICA 2: »Papa Haydn«
moderiertes Themenkonzert
Kuss Quartett, Berlin

Jane Birkin
Donnerstag, 30.04.2009, 20 Uhr, Großer Saal
Jane Birkin
»Enfants D’Hiver« Tour 2009

Hamburg, Laeizhalle, Programm

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Elbphilharmonie Laeiszhalle

Eröffnungskonzert

Dafür, der Ticket-Empfehlung unseres Newsletters unbedingt zu folgen, gibt es jede Menge guter Gründe. Alljährlich zwischen Karfreitag und Ostermontag lädt die Laeiszhalle zu den »Ostertönen«, Hamburgs einzigem Klassik-Festival. »Brahms und Moderne« glänzt diesmal mit »Miniaturen«.Zu Beginn jedoch steht ein wahrer Monolith, das Eröffnungskonzert mit dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Beim Publikum ist dieses Werk äußerst beliebt, deshalb empfiehlt sich eine schnelle Reservierung der Restkarten. Simone Young als Dirigentin hat für die Baritonpartie Wolfgang Koch ausgesucht, den die Hamburger als Alberich im »Ring« enthusiastisch feierten. Der »Aktionsmusiker« Wolfgang Mitterer passt die Brahms-Komposition mit einem eigenwilligen Prolog in die Jetzt-Zeit ein. Als Solist an der Orgel steuert er live generierte Elektronik-Klänge bei und lässt aus der Tiefe seiner Komposition »Stilles Bild« immer wieder Farben und Akkorde aus dem Requiem aufscheinen.

Simone Young

Karfreitag, 10. April 2009, 11 Uhr • Großer Saal
Philharmoniker Hamburg, NDR Chor
Simone Young, Dirigentin
Vida Mikneviciute, Sopran
Wolfgang Koch, Bariton
Wolfgang Mitterer, Orgel und live electronics

Wolfgang Mitterer: »Stilles Bild« für Orgel und live electronics (UA)
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

€ 54,- / 43,- / 32,- / 23,- / 15,-

Arditti Quartet I & II

Arditti Quartet
Das Arditti Quartet genießt weltweit einen herausragenden Ruf für seine lebendige und differenzierte Interpretation von Kompositionen der Gegenwart und des 20. Jahrhunderts. Mehrere hundert Streichquartette sind für das Ensemble komponiert worden, die aus dem Repertoire der zeitgenössischen Musik nicht mehr wegzudenken sind und dem Arditti Quartet einen einzigartigen Platz in der Musikgeschichte geben.
Ihre zwei völlig unterschiedlichen Programme am Karfreitag entführen den Hörer von Olga Neuwirth über Luigi Nono hin zu Johannes Brahms in das Jahr 1860.
Olga Neuwirth gehört zu den schillerndsten Komponistinnen ihrer Generation. Ihr genreübergreifendes Denken hat Arbeiten in den Bereichen Musik, Film/Video, Kunst und Performance hervorgebracht. Das Festival widmet der Künstlerin einen Schwerpunkt und präsentiert neben ihrer Musik eine Klang-Filminstallation sowie einen Ausschnitt aus ihrem filmischen Schaffen. Ihr Streichquartett »Akroate Hadal« zieht den Hörer in wirbelnde Klangflüsse, jagt von einer Überraschung zur nächsten. Der Titel ist Programm: Er bezieht sich auf ein fiktives, krakenhaftes Tiefseemonster.

Hölderlins Poetik wurde zum Impulsgeber für Luigi Nonos Streichquartett: »Ich verwendete die letzten Gedichte von ihm, die nicht fragmentarisch sind, sondern diese Räumlichkeit haben. Durch diese Gedichte habe ich verstanden, wie stark er zugehört hat. Wirklich zuhören (und so ist auch das Streichquartett zu hören) ist eine Notwendigkeit, ein Bedürfnis, dauernd etwas zu suchen. Das ist der Wanderer und nicht der, der bloß Schemata oder Ziele vorgibt. Das ist das Blühende, Wachsende.«
Zwei Musiker des Alban Berg Quartetts erweitern die Besetzung zum Sextett, wenn im zweiten Konzert Brahms‘ frühes Streichsextett voll orchestraler Farbigkeit und Schönbergs »Verklärte Nacht« erklingen. Vorangestellt spielen die Ardittis »Grave«, das im Gedenken an Thomas Kakuska, den langjährigen Bratscher des Alban Berg Quartetts, entstand.
Karfreitag, 10. April 2009, 18 Uhr • Kleiner Saal

Arditti QuartetOlga Neuwirth: Settori, Akroate Hadal
Luigi Nono: Fragmente – Stille. An Diotima

€ 21,- / 16,- / 12,- / 8,-
Karfreitag, 10. April 2009, 20 Uhr • Kleiner Saal
Arditti Quartet
Thomas Selditz, Viola
Valentin Erben, Violoncello

Wolfgang Rihm: Grave »in Memoriam Thomas Kakuska« für Streichquartett
Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4

€ 29,- / 24,- / 17,- / 9,-
Kombiticket für beide Konzerte für € 38,- / 30,- / 22,- / 13,- unter Tel.: 040 – 357 666 66

Brahms-Café: Kurzgeschichten von Peter Altenberg, Leo Perutz u.a.

Helmut Mooshammer

Rege besucht wurde 2008 das erstmals eingerichtete Brahms-Café im stimmungsvollen Brahms-Foyer. Bei Kaffee und Kuchen kann man hier vor dem Konzert Freunde treffen, internationale Presse studieren oder Kurzgeschichten und Aperçus hören, die im Laufe des Nachmittags vorgetragen werden.

Ostersamstag, 11. April 2009 & Ostermontag, 13. April 2009, jeweils 15-19 Uhr • Brahms-Foyer
Helmut Mooshammer, Lesung (Thalia Theater)

Eintritt frei

Lars Vogt & das ensemble recherche

À propos Miniaturen: Unter dem Motto »in nomine« hat das ensemble recherche seit 1999 unterschiedlichen Komponisten den Auftrag erteilt, aus der Bearbeitung älterer Musik neue Kompositionen zu entwickeln. Entstanden ist ein bunter Reigen an Miniaturen, deren Aufführungen von 30 Sekunden bis zu neuneinhalb Minuten dauern; die Besetzungen reichen vom Solostück hin zum Oktett. Der Gesichtspunkt des Weiterspinnens einer Tradition trifft hervorragend auf die Programmatik der Hamburger Ostertöne, Brahms in Verbindung mit der Gegenwart immer wieder neu zu hören. Lars Vogt wird die Balladen op. 10 von Johannes Brahms spielen – deren vierte der Komponist Gérard Pesson »gefiltert«, instrumentiert und damit ein »Nebenstück« geschaffen hat, durch das Brahms‘ Musik zart durchklingt.
Ostersamstag, 11. April 2009, 19 Uhr • Kleiner Saal
Lars Vogt Klavier
ensemble recherche

Johannes Brahms: Vier Balladen für Klavier op. 10
Gérard Pesson: Nebenstück – filtrage de la Ballade op. 10 Nr. 4 de Brahms
»In nomine. The Witten in nomine broken consort book«
Werke von Brian Ferneyhough, Jo Kondo, György Kurtág, Matthias Pintscher, Lucia Ronchetti, Walter Zimmermann, Åse Hedström, Georg Kröll und Enno Poppe (UA)

€ 21,- / 16,- / 12,- / 8,-

Musikalische Ostereiersuche durch die ganze Laeiszhalle

OstereierVon den Kellerräumen und dem Instrumentenlager über Garderoben und die Säle geht es hinauf in den Dachboden der Laeiszhalle. Überall gilt es, die Verstecke der Musiker ausfindig zu machen und Rätsellösungen zu finden. Eine heitere Entdeckungstour durch die gesamte Laeiszhalle, die in einem abschließenden Konzert gipfelt.

Ostersonntag, 12. April 2009, 14 & 16.30 Uhr • im ganzen Haus
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Wiener Maskentheater
»Musikalische Ostereiersuche« für Kinder von 5-8 Jahren

€ 8,-
Karten für die Suche um 14 Uhr kaufen
Karten für die Suche um 16.30 Uhr kaufen

»free radicals« – Eine Soirée mit Film und Musik

Mit »free radicals« hat das Klangforum Wien ein fantastisches, 90-minütiges Filmkonzert entwickelt. In einer dichten und ungewöhnlichen Abfolge von kurzen Musikstücken und Kurzfilmen werden neue Rhythmen, Spannungsbögen, Kontraste und Entsprechungen zwischen Klang und Bild möglich. Darunter sind drei verschiedene Musiken zum Film »Le retour à la raison« des Dadaisten Man Ray – die Musiker stellen die These auf, dass das Publikum bei der Aufführung durch die unterschiedlichen Kombinationen von Bild und Musik jeweils drei verschiedene Filme wahrnehmen wird. Wie ein roter Faden verlaufen die Bilder der Filmemacherin Bady Minck durch den Abend. Sie kehrt den Prozess um, nach dem normalerweise die Musik zum Film passend hinzu komponiert wird: Für ihren Film bildet die Musik den Ausgangspunkt, Darsteller sind die Musiker des Klangforums Wien mit dem Komponisten und Dirigenten Beat Furrer. Das cinematographische Spektrum reicht an diesem Abend von Man Ray, dem Pionier des Dada und des surrealistischen Kinos, und Filmen im Geiste der Bildmusik-Kompositionen von Oskar Fischinger aus den 30er Jahren über Len Lyes in den 50er Jahren entstandene Film-Scratchings, Robert Breers visuelles Pop-Art-Gedicht »Recreation« bis hin zu aktuellen Arbeiten von international wirkenden FilmkünstlerInnen.
Ostersonntag, 12. April 2009, 20 Uhr • Großer Saal
Klangforum Wien
Jean Deroyer, Dirigent

Bernhard Zachhuber & Bady Minck, Konzeption
Bernhard Zachhuber & Andreas Lindenbaum, Musikdramaturgie
Bady Minck, Filmauswahl
Peter Böhm & Florian Bogner, Klangregie
Raphael Barth & Matthias Smycka (Golden Girls), Filmprojektion
Harald Godula, Lichtdesign

Mit Filmen von Man Ray, Pipilotti Rist, Bady Minck, Maya Deren,
Mara Mattuschka u.a.
Mit Musik von Arnold Schönberg, Iannis Xenakis, Morton Feldman,
Georges Aperghis, Beat Furrer u.a.
€ 39,- / 32,- / 25,- / 18,- / 10,-

Lars Vogt & friends

Lars VogtAls künstlerischer Leiter des Kammermusikfests »Spannungen« lädt Lars Vogt alljährlich ausgesuchte Kollegen zum gemeinsamen Musizieren auf höchstem Niveau ein. Hier entstehen immer wieder von Neuem musikalische Sternstunden und die Publikumsresonanz ist entsprechend hoch. Auch sein Konzert am Ostermontag ist mit jenen langjährigen Partnern besetzt, die dort mit Lars Vogt auftreten und Kammermusik vom Feinsten spielen. Das Programm versammelt zwei Werke von Anton Webern, dem Schöpfer von kurzen Stücken schlechthin. Seine instrumentalen Miniaturen sind so umstandslos kurz wie von stark innerlicher Expressivität geprägt. Auf ihre Weise ist auch Alban Bergs Opus eins miniaturhaft – die Klaviersonate ist einsätzig und dauert keine zehn Minuten. Johannes Brahms schuf mit den Violasonaten op.120 seine letzten Kammerwerke; vor seinem Tode vollendete er nur noch die »Vier ernsten Gesänge«. Das Klavierquartett schließlich versammelt die vier Musiker zum gemeinsamen Finale.
Ostermontag, 13. April 2009, 17 Uhr • Kleiner Saal
Lars Vogt, Klavier
Antje Weithaas, Violine
Rachel Roberts, Viola
Christian Poltéra, Violoncello

Alban Berg: Klaviersonate op. 1
Anton Webern: Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11
Vier Stücke für Violine und Klavier op. 7
Johannes Brahms: Sonate für Viola und Klavier Es-Dur op. 120, 2
Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60

€ 21,- / 16,- / 12,- / 8,-

Abschlusskonzert

Reinhold Friedrich (Foto: Anne Hoffmann)Das Klavierquartett von Johannes Brahms mit seinem mitreißenden, tänzerischen Finalsatz gehört zu seinen beliebtesten Werken; Arnold Schönberg färbte das Kammerwerk mit einer prachtvollen Instrumentierung und ermöglichte so die Aufführung durch großes Orchester.
Olga Neuwirths Trompetenkonzert wurde 2006 uraufgeführt und ist seitdem zu einem der zurzeit meistgespielten Trompetenkonzerte avanciert. Die Hamburger Erstaufführung durch den Ausnahmetrompeter Reinhold Friedrich und das Bundesjugendorchester wird zum glanzvollen Abschluss des Festivals.
Ostermontag, 13. April 2009, 20 Uhr • Großer Saal
Bundesjugendorchester
Peter Hirsch, Dirigent
Reinhold Friedrich, Trompete

Alban Berg: Drei Stücke für Orchester op. 6
Olga Neuwirth: »…miramondo multiplo…« für Trompete und Orchester
Johannes Brahms: Klavierquartett g-Moll op. 25 (Orchestrierung Arnold Schönberg)

€ 39,- / 32,- / 25,- / 18,- / 10,-

Klanginstallation mit Film von Olga Neuwirth im Pavillon Elbphilharmonie

»Mich interessiert die Verschränkung verschiedener Ebenen und wie die sich gegenseitig beeinflussen und auslöschen. Die Frage: was ist Raum, was ist Bild, was ist Text und was ist Musik? Und wie weit ist es überhaupt möglich, das alles zusammenzuführen? Dabei spielt sicher eine Rolle, dass ich ja auch von der Malerei also vom Bild komme und immer schon von Architektur fasziniert war.« Olga Neuwirths genreübergreifendes Schaffen wird an zwei weiteren Hamburger Schauplätzen vorgestellt. Im Rahmen der Documenta 12 schuf sie die Klanginstallation mit Film
»…miramondo multiplo…« und bearbeitete hierfür das gleichnamige Trompetenkonzert. In einer mehrstimmigen Installation entstehen zartflüchtige Raumklangbilder, die Bezug zum Werktitel aufnehmen: »multiplo« verweist auf den Perspektivenreichtum im Akt des Betrachtens der Welt – »miramondo« – und bezeichnet die kaleidoskopartige Vielfalt von Welterfahrung. Der Pavillon Elbphilharmonie im Herzen der HafenCity erweist sich als idealer Ort für die erneute Installation des Kunstwerks.
vom 23. März bis zum 17. April 2009 • Mo-So, 10-17 Uhr • Pavillon Elbphilharmonie
Olga Neuwirth: »…miramondo multiplo…« Klanginstallation mit Film

Sound Design und technische Umsetzung: Peter Plessas, IEM – Institut für Elektronische Musik und Akustik Graz
Courtesy by Charim Galerie Wien

Eintritt frei

Kurzfilme von Olga Neuwirth im Abaton-Kino

Olga NeuwirthIm Rahmen der Hamburger Ostertöne wird im Abaton-Kino eine Auswahl der Filme gezeigt, an denen Olga Neuwirth mitwirkte. Der Film, das bewegte Bild mit all seinen künstlerischen Möglichkeiten, spielt in Olga Neuwirths Schaffen seit jeher eine zentrale Rolle. In diesen Arbeiten manifestiert sich nicht nur Olga Neuwirths generelles Interesse an der Erkundung synästhetischer Erfahrungsräume von Kunst, sondern ganz konkret die Option einer Verschränkung verschiedener medialer Ebenen im Hinblick auf ihre gegenseitige Beeinflussung, bezogen vor allem auf die Fragestellung, wo diese einander im fertigen Kunstwerk begegnen und sich dabei ergänzen oder auch gegenseitig auslöschen. Dahinter steht der Wunsch, die Funktionsmechanismen zu befragen, die in immer stärkerem Maße – bedingt durch den manipulativen Einsatz in den Massenmedien Internet und Fernsehen – unsere Wahrnehmung bestimmen und daher auch unsere Welterfahrung beeinflussen. Mit ihrer Filmmusik schafft Olga Neuwirth eine prägnante Klangkulisse, die ausdrucksstark und auf je eigenwillige Weise dem bewegten Bild begegnet.
Karfreitag 10. April, 15 Uhr & Ostermontag 13. April, 11 Uhr • Abaton-Kino
Einführung: Katrin Zagrosek, Projektleiterin Hamburger Ostertöne

Filme:

• The Calligrapher (1991)
Musik: Olga Neuwirth Animation: Brothers Quay

• Disenchanted Time (2005)
Musik und Idee: Olga Neuwirth

• No More Secrets No more Lies (2005)
Musik und Idee: Olga Neuwirth
Georgette Dee, Ensemble Modern, Franck Ollu

• Durch Luft und Meer (2007)
Film und Musik: Olga Neuwirth

• Symphonie Diagonale (2006)
Film: Helmuth Vicking Eggeling Musik: Olga Neuwirth
Postproduction und Cut: Stefan Lux
€ 7/ Inhaber einer Eintrittskarte der Hamburger Ostertöne € 6

Hamburg, Laezhalle Hamburg, Presseinformation

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Elbphilharmonie Laeiszhalle

Tribute to Handel: Ian Bostridge und die Northern Sinfonia

Ian Bostridge und Northern Sinfonia (Fotos: Simon Fowler und Alex Telfer)

Obwohl in Halle an der Saale geboren, gilt Händel der Musikwelt bisweilen mehr als Engländer denn als Deutscher. Kein Wunder: Auf der Insel feierte er seine größten Erfolge als Komponist von Opern und Oratorien. Und es ist ein Engländer, der im Rahmen der m-Konzerte das Hamburger Musikleben im Händel-Jahr bereichert.
Weltstar Ian Bostridge singt, begleitet von der Northern Sinfonia, Arien aus Opern und Oratorien. Selbstverständlich ist auch der »Messias« angemessen berücksichtigt.
Große Solisten
Northern Sinfonia • Ian Bostridge, Tenor • Leitung: Bradley Creswick
Donnerstag, 5. März 2009 • 20 Uhr • Großer Saal
19.15 Uhr: Einführung im Kleinen Saal

Eine Schule fürs Leben: Das Hagen Quartett mit Heinrich Schiff

Hagen Quartett (Foto: Regina Recht)
Die beispiellose Karriere des Hagen Quartetts begann vor fast drei Jahrzehnten. Schon als Kinder musizierten die Geschwister Lukas, Veronika und Clemens Hagen miteinander. Heute gehören die Österreicher, mit dem Violinisten Rainer Schmidt als Viertem im Bunde, zu den führenden Streichquartetten der Welt. »Man spiegelt sich ständig vierfach, da braucht man sehr viel Respekt voreinander«, beschreibt die Bratschistin Veronika Hagen ihren Beruf. »Es ist eine Lebensschule.« Mit dem Cellisten und Dirigenten Heinrich Schiff steht dem Hagen Quartett am 10. März in der Laeiszhalle ein berühmter Partner zur Seite, der in der Vergangenheit auch als Mentor ihren unverwechselbaren Stil geprägt hat.
Große Solisten
Heinrich Schiff, Violoncello • Hagen Quartett, Streichquartett
Dienstag, 10. März 2009 • 20 Uhr • Großer Saal
19.15 Uhr: Konzerteinführung im Kleinen Saal

 Jugendlicher Harfenzauber bei den Teatime-Classics mit Viktor Hartobanu

Viktor Hartobanu

Am 28. März werden im Brahms-Foyer wieder Erinnerungen an den Musikalischen Salon der Jahrhundertwende geweckt: Der erst 18-jährige Viktor Hartobanu wird die Hamburger mit seiner Harfe verzaubern. Die intime Atmosphäre des Konzertformats »Teatime-Classics« ist ihm durchaus vertraut, als Sohn rumänischer Orchestermusiker war gemeinsames musizieren in gemütlicher Runde ein wichtiger Bestandteil seiner musikalischen Entwicklung.

Insgesamt 13 erste Preise im Wettbewerb »Jugend musiziert«, darunter ein 1. Bundespreis in der Wertung »Harfe solo« und ein 2. in der Wertung »Klavier solo« stehen für Viktors besonderes Talent. Mit großer Sicherheit variiert sein Spiel von sensibler Zartheit bis zu unbekümmerter Heiterkeit. Das internationale Programm des Nachmittags ermöglicht ihm, diese Bandbreite stimmungsvoll zu präsentieren.
Teatime-Classics
Viktor Hartobanu, Harfe
Samstag, 28. März 2009 • 16 Uhr • Brahms-Foyer
Gastronomie ab 15 Uhr

Perfekte Balance in Programm: Das Minetti Quartett

Minetti Quartet

Jugendliches Temperament, Lust am Ausdruck, individuelle musikalische Ausstrahlung verbunden mit reifer technischer Leistung und beglückender Homogenität bei perfektem Zusammenspiel – so überschlagen sich Kritiker mit Lob für das 2003 gegründete Minetti Quartett.
Die vier jungen österreichischen Streicher studieren unter anderem bei den Mitgliedern des Alban Berg Quartetts. Für die Saison 2008/2009 wurden sie von den beiden großen Wiener Musikinstitutionen Musikverein und Konzerthaus für den Konzertzyklus »Rising Stars« nominiert, der sie in berühmte Konzerthäuser Europas und Amerikas führt.

Am 30. März darf Hamburg sich auf eines der vielversprechendsten Streichquartette und eine musikalische Reise von Haydn über Schubert bis zu Alban Berg freuen.

Rising Stars
Minetti Quartett, Streichquartett
Montag, 30. März 2009 • 20 Uhr • Kleiner Saal

Hamburger Ostertöne in diesem Jahr auch mit einer Klang-Film-Installation

Hauptspielstätte der Ostertöne ist die Laeiszhalle – Musikhalle Hamburg, verschiedene Projekte tragen das Festival in diesem Jahr jedoch in den Stadtraum und binden andere Kultursparten ein. Und auch auf die Zeiten spannender Festivals in der Elbphilharmonie gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack:
Olga NeuwirthIm Pavillon Elbphilharmonie an den Magellan-Terrassen in der HafenCity ist ab dem 23. März im Rahmen des Festivals eine Klanginstallation von Olga Neuwirth zu sehen – zweifelsohne eine der schillerndsten Komponistinnen und vielseitigsten Künstlerinnen ihrer Generation.
Im Rahmen der Documenta 12 schuf sie die Klang-Film-Installation »…miramondo multiplo…« und bearbeitete hierfür ihr gleichnamiges Trompetenkonzert. In der mehrstimmigen Installation entstehen zart-flüchtige Raumklangbilder.
Der Pavillon Elbphilharmonie auf den Magellan-Terrassen im Herzen der HafenCity erweist sich als idealer Ort für die erneute Installation des Kunstwerks.
23. März -17. April 2009 • täglich 10-17 Uhr • Eintritt frei
HafenCity Hamburg, Magellan-Terrassen/Großer Grasbrook
(Metrobus 3 und 6 Haltestelle Marco-Polo-Terrassen)

Das komplette Programm finden Sie unter www.ostertoene.de.

Estland: thematischer Pate für die Resonanzen 4 – »Requiem«

RIAS Kammerchor und Tõnu Kaljuste

Ein Resonanzenkonzert, welches in mehrfacher Hinsicht ein Novum ist: Erstmals konzertiert das Ensemble Resonanz mit dem RIAS Kammerchor. Erstmals tritt ein Chor im Rahmen der Resonanzenreihe auf. Erstmals findet ein Resonanzenkonzert nicht in der Laeiszhalle, sondern in einer Kirche statt. Erstmals stammen Komponisten und Dirigent aus demselben Land: Estland.

Chormusik und Gesang hat in Estland eine lange Tradition und auch im politischen Geschehen des Landes ein wichtige Rolle gespielt, beispielsweise in der »singenden Revolution« der Wendezeit. Arvo Pärt (*1935) und Erkki-Sven Tüür (*1959) zählen zu den populärsten estnischen Komponisten. Während Pärt für seine ganz eigene minimalistische Klangsprache bekannt ist, hat Tüür in den 80er Jahren zunächst als Rockmusiker begonnen, bevor er sich dem klassischen Musikstudium widmete.

Mit dem RIAS Kammerchor hat das Ensemble Resonanz einen der führenden deutschen Konzertchöre zur Seite. Spezialisiert auf die Historische Aufführungspraxis hat sich der Chor auch durch zahlreiche Uraufführungen in der zeitgenössischen Musik einen Namen gemacht.
Resonanzen 4 – »Requiem«
RIAS Kammerchor • Ensemble Resonanz • Dirigent: Tõnu Kaljuste
Samstag, 7. März 2009 • 20 Uhr • St. Johannis-Harvestehude, Hamburg
Hörprobe entfällt
Lauschangriff: 7. März 2009 • 19 Uhr • Gemeindehaus St. Johannis-Harvestehude

Die Elbphilharmonie ist jetzt zu besichtigen: immer sonntags und in Miniatur

Pavillon Elbphilharmonie

Wissenswertes zur Architektur der Elbphilharmonie und Ausblicke auf das künstlerische Programm des Konzerthauses – das und vieles mehr bietet der Pavillon Elbphilharmonie auf den
Magellan-Terrassen seit seiner Eröffnung Anfang Oktober 2008.

Nun wird das Angebot für alle Elbphilharmonie-Enthusiasten noch attraktiver: Ab dem 1. März ist das 1:10-Modell des Großen Konzertsaals im oberen Teil des Pavillons donnerstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Damit können sich alle interessierten Hamburger und Touristen einen Eindruck von der fantastischen räumlichen Wirkung des Saals verschaffen.

Ebenfalls ab 1. März starten vom Pavillon Elbphilharmonie kostenlose Führungen über die Baustelle der Elbphilharmonie. Die Touren dauern ca. 90 Minuten und beginnen sonntags um 11, 13 und 15 Uhr. Die Anmeldung erfolgt jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Führungen am Pavillon auf den Magellan-Terrassen. Aus Sicherheitsgründen sind die Gruppen auf 20 Teilnehmer beschränkt und Kinder unter 14 Jahren nicht für die Führungen zugelassen. Der Zugang zur Baustelle ist nicht barrierefrei.

Weitere Informationen finden Sie unter www.elphilharmonie.de

Hamburg, Laeiszhalle Hamburg, Die Saison der m-Konzerte in der Laeiszhalle beginnt

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Presseinformation

Elbphilharmonie Laeiszhalle

Die Saison der m-Konzerte in der Laeiszhalle beginnt.

Das Eröffnungskonzert mit großer Musik im Kleinen Saal hat programmatischen Charakter für die Reihen der m-Konzerte, die Anspruch und Klasse in spannenden Programmen zusammenführen. Zu hören ist am 6. Oktober um 20 Uhr Messiaens »Quartett für das Ende der Zeit«, ein wahrhaft epochales Stück Kammermusik, das im Konzentrationslager geschrieben wurde und sich doch in seinem Gehalt von den Bedingungen der Entstehung löst.

So bietet die Laeiszhalle eine weitere intensive Hommage an einen der größten Komponisten des vergangenen Jahrhunderts an, bei dem sich introvertierte Spiritualität und kreative Phantasie auf einzigartige Weise verbinden. Zu hören ist auch das Werk »Stunden-Blumen« von Toshio Hosokawa, das sich als Reaktiv auf die Messiaen-Komposition versteht.
Carolin Widmann, in einer ZEIT-Reportage kürzlich als eine der eigenwilligsten, deutschen Geigerinnen vorgestellt, spielt die Violine. Ihr Bruder Jörg Widmann, auch ein namhafter Komponist, spielt Klarinette. Xavier Phillips (Cello) und Momo Kodama am Flügel vervollständigen das Ensemble.
Ein Abend, den man nicht versäumen sollte und der eindrucksvoll einstimmt auf die nächsten Saison-Highlights.

Jörg Widmann, Klarinette • Carolin Widmann, Violine
Xavier Phillips, Violoncello • Momo Kodama, Klavier
Montag, 6. Oktober 2008 • 20 Uhr • Kleiner Saal
19.15 Uhr: Einführung im Kleinen Saal
Welche weiteren m-Konzerte Sie im Oktober noch erwarten, stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

George Crumb: Musik »in tempore belli«, in Zeiten des Krieges

Heimat der musikalischen Avantgarde – dieser Anspruch wird seit zwei Jahren in der Laeiszhalle lebendig und spannend umgesetzt: Im Rahmen der Konzertreihe »Don’t Push the Sounds« werden herausragende zeitgenössische Komponisten vorgestellt. Kurz anmoderiert lenken die knapp einstündigen Konzerte die Aufmerksamkeit auf zentrale Werke der jeweiligen Komponisten. Im Anschluss besteht für das Publikum und die Musiker die Gelegenheit, sich ganz entspannt über das Gehörte und die zeitgenössische Musik auszutauschen.

Zwei Werke des amerikanischen Komponisten George Crumb stehen am 22. Oktober im Fokus. »Black Angels for Electric String Quartet«, bekannt aus dem Soundtrack des Films »Der Exorzist«, wurde während der dunklen Periode des Vietnamkrieges geschrieben. Das Werk, das Crumb selber als »fertiggestellt am Freitag den Dreizehnten, März 1970 (Musik in tempore belli)« bezeichnete, stellt in 13 Episoden den Kampf zwischen Gott und Teufel symbolisch dar. »Vox Balaenae«, Stimme des Wals, für Flöte, Cello und Klavier greift auf Elemente der Natur zurück. Die Spieler werden durch Masken anonymisiert, um die »unpersönliche Kraft der Natur« zu symbolisieren.

George Crumb
Mittwoch, 22. Oktober • 20 Uhr • Kleiner Saal

Virtuos, schön und erfolgreich: Katia und Marielle Labèque

Wenn Katia und Marielle Labèque auftreten, geraten Publikum und Kritiker ins Schwärmen. Denn Ausdruck und frappierende Technik begeistern akustisch und optisch. Für das Hamburger Gastspiel in der prächtigen, neobarocken Laeiszhalle steht das h-Moll-Klavierkonzert von Francis Poulenc auf dem Programm. Bei Entstehung dieses Werks für zwei Klaviere standen unzählige Nähmaschinen Pate: Denn die Auftraggeberin, eine verwitwete Prinzessin de Polignac, war Tochter und Erbin des legendären, amerikanischen Nähmaschinen-Fabrikanten Isaac Merritt Singer. Halsbrecherische Läufe auf beiden Manualen werden nicht ohne den Witz augenzwinkernder Virtuosität präsentiert. À propos Singer: Kenner entdecken schnell das »eingenähte« Mozart-Zitat und freuen sich an der musikalischen Brillanz der Labèque-Schwestern, übrigens Töchter der Pianstin Ada Cecchi.
Dirigiert wird das Konzert von Tugan Sokhiev, der gefragte Dirigent arbeitete mit den größten Orchestern der Welt zusammen, unter anderem mit den Münchner Philharmonikern und dem Orchester der New Yorker Metropolitan Opera.

Katia Labéque, Klavier • Marielle Labèque, Klavier
Mittwoch, 29. Oktober 2008 • 20 Uhr • Großer Saal
19.15 Uhr: Einführung im Kleinen Saal

Weitere Veranstaltungen

Am 8. Oktober ist die große US-amerikanische Folk-Sängerin Joan Baez nach zwei Jahren wieder in Hamburg zu Gast. Die Sängerin, die 2007 mit einem Grammy für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde, feiert in diesem jahr ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum.

Die KlassikPhilharmonie Hamburg feiert am 11. Oktober mit einem großen Festkonzert ihr 30-jähriges Jubiläum.

»Was keiner wagt« ist der Name der diesjährigen Tour von Konstantin Wecker, mit der er am 19. Oktober in Hamburg Station macht.

Die Albertinen-Stiftung veranstaltet am 26. Oktober die Gala der »Herzbrücke«. In akuten Notfällen ermöglicht das Projekt »Herzbrücke«, herzkranke Kinder aus aller Welt in Hamburg zu operieren.

Er selbst ist über jeden Zweifel an technischer Brillanz erhaben, verurteilt hohles Virtuosentum aber als Zirkusattraktion. Der 1972 in St. Petersburg geborene Arcadi Volodos, der von der Musikkritik immer wieder als legitimer Nachfolger von Vladimir Horowitz gefeiert wird, spielt am 28. Oktober im Großen Saal Werke von Schubert, Ravel und Liszt.

Die Hamburger Symphoniker haben für diese Spielzeit den charismatischen Klarinettisten Martin Fröst als »Artist in Residence« verpflichtet. Am 30. Oktober wird er beim ersten gemeinsamen Konzerten u.a. mit Mozarts Klarinettenkonzert zu hören sein.
Alle weiteren Konzerte finden Sie auf unserer Homepage www.laeiszhalle.de.

Hamburg; Laieszhalle; Philharmoniker gratulieren zu 100 Jahren Laieszhalle

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Presseinformation

Elbphilharmonie Laeiszhalle

100 Jahre Laeiszhalle: Das Orchester der Hansestadt gratuliert

Simone Young dirigiert Jubiläumskonzert mit einem Programm von Händel bis Ruzicka

Hamburg, den 4. Juni 2008. Tradition und Zukunft spiegeln sich im 10. Philharmonischen Konzert: Unter der Leitung von Generalmusikdirektorin Simone Young gratulieren die Philharmoniker Hamburg mit einem »Hamburg-Programm« der Laeiszhalle zum 100. Geburtstag. Zwei Werke sind darunter, die bereits bei der feierlichen Eröffnung des Konzertsaals am 4. Juni 1908 erklangen: Für Händels »Halleluja« drängelten sich damals etwa 200 Chorsänger auf dem überfüllten Podium. Und auch ein Werk von Hamburgs großem Sohn Johannes Brahms, die »Fest- und Gedenksprüche«, erklang zur Einweihung.

Die Philharmoniker Hamburg spielten von Anfang an eine wichtige Rolle in der Geschichte des Konzerthauses. Der Reeder Carl Laeisz hatte den Bau der Musikhalle ermöglicht und war seit 1899 Vorstandsmitglied der Philharmonischen Gesellschaft, Vorgängerorganisation der heutigen Philharmoniker. Er versprach »die Interessen der Philharmonischen Gesellschaft fördern zu helfen« – das Orchester spielte also von Anfang an eine gewichtige Rolle in seinem Mäzenatentum. Auch die Wiedereröffnung der Musikhalle nach dem 2. Weltkrieg im Juli 1945 wurde von den Philharmonikern gestaltet. Zur Hundertjahrfeier des Philharmonischen Orchesters 1828 stand Mahlers Achte auf dem Programm, zur Hundertjahrfeier der Laeiszhalle spielt das Orchester mit »Blumine« nun ein etwas kleiner dimensioniertes Stück des ehemaligen Hamburger Opernkapellmeisters. Regelmäßig dirigierte auch Richard Strauss bei den Philharmonikern, Simon Young nimmt seine selten gespielte Tondichtung »Sinfonia domestica« mit in das Festprogramm. Und natürlich darf bei der 100-Jahr-Feier auch ein Ausblick nicht fehlen: Der renommierte Komponist und ehemalige Staatsopern- und Philharmoniker-Intendant Peter Ruzicka gibt mit der sinfonischen Studie »Vorecho« einen Vorgeschmack auf seine Hölderlin-Oper, die im November 2008 in Berlin uraufgeführt wird. Das älteste Orchester der Stadt kann also nicht nur stolz auf seine Tradition verweisen, sondern präsentiert sich an diesem Festwochenende auch als Klangkörper mit Visionen.

10. Philharmonisches Konzert in der Laeiszhalle (Großer Saal)
Sonntag, 15. Juni 2008, 11.00 Uhr
Montag, 16. Juni 2008, 20.00 Uhr

Einführung mit Kerstin Schüssler-Bach am 15.6. um 10.00 Uhr
und am 16.6. um 19.15 Uhr im Kleinen Saal.

Musikalische Leitung: Simone Young
Chor der Hamburgischen Staatsoper (Einstudierung Florian Csizmadia)
Gustav Mahler: Blumine
Peter Ruzicka: Vorecho (Acht Ansätze für großes Orchester)
Johannes Brahms: Fest- und Gedenksprüche op. 109
Georg Friedrich Händel: Halleluja aus »Der Messias«
Richard Strauss: Sinfonia domestica op. 53

Karten von 8 bis 38 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Laeiszhalle, Berliozabend mit Deborah Polaski; 25./26.5.2008

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Presseinformation

Elbphilharmonie Laeiszhalle
Deborah Polaski singt Berlioz

Sopranistin singt unter der Leitung von Bertrand de Billy beim 9. Philharmonischen Konzert

Hamburg, den 14. Mai 2008. Ein Programm, das ganz dem französischen Komponisten Hector Berlioz gewidmet ist, ein renommierter Dirigent, ein hochmotiviertes Orchester und eine Starsopranistin, die mit der Verkörperung der großen Rollen von Wagner, Strauss und eben Berlioz (als Cassandre in »Les Troyens«) zu internationalem Ruhm gelangte – das sind die vielversprechenden Zutaten des 9. Philharmonischen Konzerts.

Deborah Polaski

Mit Deborah Polaski haben die Philharmoniker eine der führenden dramatischen Sopranistinnen der Welt eingeladen, die auf allen großen Opern- und Konzertbühnen zu hören ist. Die vielseitige Künstlerin feierte an der Staatsoper Hamburg bereits 1985/86 als Senta in »Der fliegende Holländer« einen großen Erfolg und sang in den Spielzeiten 1999/2000 und 2005/06 eine bewegende Isolde. In der aktuellen Saison begeisterte sie mit ihrer grandiosen Interpretation der Strauss’schen Elektra. Die Musikalische Leitung des Konzertes übernimmt der Franzose Bertrand de Billy, der dabei für authentische Couleur garantiert. Der Dirigent ist seit Herbst 2002 Chefdirigent des RSO Wien und viel gebuchter Gast an den Opernhäusern in Wien, Berlin, München, London und Brüssel. Auch an der Hamburgischen Staatsoper stand der aus Paris stammende Musiker schon am Pult, mit diesem Konzert gibt er jetzt sein Debüt bei den Philharmonikern Hamburg.

Auf dem Programm steht ausschließlich Musik von Hector Berlioz: Die Ouvertüre »Le Carnaval romain« ist ein wahres Bravourstück fürs Orchester und bescherte dem Komponisten bei der Uraufführung einen großen Erfolg – ganz im Gegensatz zu »La Mort de Cléopâtre«. Diese Kantate reichte er bei einem Wettbewerb ein, stieß bei der Jury aber auf Unverständnis für seine Komposition. Den Ruf, ein genialer Wegbereiter der musikalischen Moderne und ein Meister der Orchestrierung zu sein, verdankt Berlioz auch seiner »Symphonie fantastique« von 1830, die als drittes Werk beim
9. Philharmonischen Konzert erklingt.

9. Philharmonisches Konzert in der Laeiszhalle (Großer Saal)
Sonntag, 25. Mai 2008, 11.00 Uhr
Montag, 26. Mai 2008, 20.00 Uhr

Einführung mit Kerstin Schüssler-Bach am 25.5. um 10.00 Uhr
und am 26.5. um 19.15 Uhr im Kleinen Saal.

Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Sopran: Deborah Polaski

Hector Berlioz: Ouvertüre zu »Le Carnaval romain«, La Mort de Cléopâtre, Symphonie fantastique op. 14

Karten von 8 bis 38 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.