Hamburg, Philharmoniker Hamburg, 9. Konzert: Uraufführung von Leopold Hurts Zither-Konzert, 20./21.05.2012

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Philharmoniker Hamburg

9. Konzert: Uraufführung von Leopold Hurts Zither-Konzert

Simone Young setzt außerdem mit der »Nullten« ihren Bruckner-Zyklus fort 
Eine Uraufführung präsentiert Simone Young im 9. Philharmonischen Konzert: Der junge Komponist und Zither-Spieler Leopold Hurt schrieb als Auftragswerk für die Philharmoniker Hamburg »Seuring / Schalter« in der unter dem Motto »Folk Songs« stehenden Saison. Der in Bayern geborene Wahl-Hamburger übernimmt selbst den Solo-Part des Konzerts für E-Zither und Orchester. Der Stücktitel bezieht sich auf Friedrich Seuring, einen oberbayerischen Musikanten des 19. Jahrhunderts, dessen Spielbuch mit Ländlern Leopold Hurt schon immer fasziniert. Seurings Ländler dienen als historischer Vorrat, der mit mikrotonalen Mitteln kommentiert wird. »Es geht nicht um eine nostalgische Abbildung einer pittoresken Alpenidylle«, sagt Leopold Hurt. »Vielmehr versuche ich, alles ›Touristische‹ abzuschälen und mit neuen Kompositionstechniken auf den Gehalt abzuklopfen.«
Im 9. Philharmonischen Konzert setzt Simone Young außerdem ihren Bruckner-Zyklus fort: Die so genannte »Nullte« Sinfonie entstand am Ende von Bruckners Studienzeit und wurde von ihm selbst noch nicht zum gültigen Schaffen gerechnet, jedoch auch nicht vernichtet. So gibt dieses frühe Werk, das schon den individuellen  Stil Bruckners erkennen lässt, einen Einblick in die Entwicklung des österreichischen Künstlers.
Mit Janáceks Ballade »Des Spielmanns Kind« stellt Simone Young zudem ein weiteres selten zu hörendes Werk vor.
9. Philharmonisches Konzert in der Laeiszhalle (Großer Saal)
Sonntag, 20. Mai 2012, 11.00 Uhr
Montag, 21. Mai 2012, 20.00 Uhr
Einführung jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Kleinen Saal der Laeiszhalle
Dirigentin: Simone Young
Zither: Leopold Hurt
Leoš Janácek: »Des Spielmanns Kind« Ballade für Orchester
Leopold Hurt: »Seuring / Schalter« für E-Zither solo und großes Orchester (UA)
Anton Bruckner:  Sinfonie d-Moll (»Nullte«)

Karten von 9 bis 44 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Kartenvorverkauf – September & Oktober beginnt, 07.05.2012

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Staatsoper Hamburg

Kartenvorverkauf für September und Oktober beginnt am 7. Mai 2012

Hamburg, den 3. Mai 2012. Am kommenden Montag, dem 7. Mai 2012 um 10.00 Uhr startet an der Hamburgischen Staatsoper der Kartenvorverkauf für die ersten beiden Monate der neuen Spielzeit. Karten für alle Opern- und Ballettvorstellungen – ausgenommen die Ballett-Werkstatt am 3. Oktober – sowie für die Konzerte der Philharmoniker Hamburg im September und Oktober 2012 sind dann beim Kartenservice der Staatsoper, über das Internet unter www.staatsoper-hamburg.de und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Mit einer Premiere und einer Wiederaufnahme wird Mitte September die Spielzeit eröffnet: Am 15. September 2012 feiert »Fürst Igor« Premiere. Simone Young dirigiert Alexander Borodins Hauptwerk, David Pountney gibt sein Regie-Debüt an der Staatsoper. Zu Gast sind Andrzej Dobber in der Titelpartie, Veronika Dzhioeva als Jaroslawna und Rafal Siwek als Fürst Galitzky. Das HAMBURG BALLETT nimmt am 16. September 2012 mit »Nijinsky-Epilog« die Ballette »Le Pavillon d’Armide« und »Le Sacre« von John Neumeier wieder auf. Die Wiederaufnahme von Wagners »Tannhäuser« in der legendären Inszenierung von Harry Kupfer ist einer der Höhepunkte im Oktober (7. Oktober 2012). Angela Denoke singt Elisabeth / Venus, Franco Farina interpretiert die Titelpartie, Georg Zeppenfeld ist Hermann. Weiterhin stehen im September und Oktober Repertoire-Vorstellungen von »Le Nozze di Figaro«, »Don Giovanni«, »Ariadne auf Naxos« und »Falstaff« auf dem Programm. Das HAMBURG BALLETT präsentiert drei Ballette von John Neumeier: »Liliom«, »Die Kameliendame« und »Die kleine Meerjungfrau«.

Die Philharmoniker Hamburg starten mit dem 1. Philharmonischen Konzert am 2./3. September in ihre unter dem Motto »Dialoge« stehende Konzertsaison. Simone Young leitet das Konzert, bei dem die Klarinettistin Sabine Meyer und der Bratscher Nils Mönkemeyer zu Gast sind. Auf dem Programm stehen Werke von Tan Dun, Joseph Haydn, Max Bruch und Jean Sibelius. Das 2. Konzert (14./15. Oktober 2012) der Saison dirigiert Markus Stenz, das Klavierduo Grau / Schumacher interpretiert Bernd Alois Zimmermanns Konzert für zwei Klaviere.

Karten für alle weiteren Vorstellungen und Konzerte der Spielzeit 2012/13 von November 2012 bis Juli 2013 sind ab dem 27. August 2012 (bzw. ausschließlich für Abonnenten bereits ab dem 20. August 2012) erhältlich. Hiervon ausgenommen sind Karten für die »Nijinsky-Gala« und die Ballett-Werkstätten. Informationen zum Kartenvorverkauf für die »Nijinsky-Gala« und die Ballett-Werkstätten erhalten Sie hier: http://www.staatsoper-hamburg.de/de/3_karten/kartenservice/index.php.

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Premiere Opera piccola: Junge Sänger für Eloise und die Vampire gesucht, 03.02.2012

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Staatsoper Hamburg

»Opera piccola«: Junge Sänger für Kinderoper gesucht

Staatsoper Hamburg sucht Kinder und Jugendliche für neue Kinderoper »Eloise und die Vampire«

Für die neue Kinderoper »Eloise und die Vampire« in der Reihe »Opera piccola« sucht die Staatsoper Nachwuchssänger sowie junge Musiker für das Orchester, die bei den Aufführungen im Februar 2013 mitwirken wollen. In der erfolgreichen Kinderopernreihe werden alle Partien mit Kindern und Jugendlichen besetzt, die für Gleichaltrige singen und spielen. Gefördert wird die »Opera piccola« von der Hamburger Sparkasse und der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper. Im Februar 2013 stehen dreizehn Vorstellungen von »Eloise und die Vampire« auf dem Programm. Die Premiere findet am 3. Februar 2013 in der Opera stabile statt.

Die Staatsoper Hamburg sucht Mädchen und Jungen, die als Solisten, als Chorsänger oder im Orchester mitmachen möchten. Für die Gesangspartien können sich Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 18 Jahren bewerben, die eine musikalische Vorbildung sowie Spaß am Singen und Schauspielen haben. Für das Orchester werden Jugendliche gesucht, die ein Streichinstrument spielen und bereits Erfahrung im Orchesterspiel gesammelt haben.

Ab Mai 2012 finden mehrere Vorsingen an der Hamburgischen Staatsoper statt. Wer Interesse hat, schickt seine Bewerbung ab sofort mit kurzem Lebenslauf, Angaben zur musikalischen Ausbildung und gegebenenfalls vorhandener Bühnen- bzw. Orchestererfahrung sowie Foto per E-Mail an bettina.kok@staatsoper-hamburg.de oder per Post an die Staatsoper Hamburg, z. Hd. Bettina Kok, Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg.

»Eloise und die Vampire« – In der Reihe »Opera piccola«

Kinderoper von Karl Jenkins (1997), Libretto von Carol Barrat

Premiere: 3. Februar 2013

Aufführungen: 8., 9., 10., 15., 16., 17., 22., 23. und 24. Februar 2013

Opera stabile

Vorsingen: ab Mai 2012, Hamburgische Staatsoper

Bewerbung mit kurzem Lebenslauf und Foto ab sofort an:

Staatsoper Hamburg, Bettina Kok, Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg

oder per E-Mail an bettina.kok@staatsoper-hamburg.de.

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Sängersalon mit Anne Schwanewilms, 02.05.2012

Die Liebe zu Strauss und die Liebe zum Lied

Sängersalon mit Anne Schwanewilms in der Opera stabile

Sie gilt als eine der besten Strauss-Interpretinnen weltweit und probt zurzeit an der Staatsoper Hamburg die Titelpartie von Ariadne auf Naxos: Anne Schwanewilms. Am 2. Mai ist die gefragte Sopranistin zu Gast im Sängersalon in der Opera stabile und spricht mit der Leitenden Dramaturgin Kerstin Schüssler-Bach über ihre Liebe zur Musik von Richard Strauss, zum Liedgesang und über die Stationen ihrer Karriere. An der Staatsoper Hamburg feierte Anne Schwanewilms zuletzt große Erfolge als Madame Lidoine in Poulencs Dialogues des Carmélites und Chrysothemis in Elektra.
Anne Schwanewilms ist als Konzert- und Opernsängerin mit einem breitgefächerten Repertoire von Gluck bis Szymanowski gefragt. Sie tritt als Arabella, Danae und »Rosenkavalier«-Marschallin etwa an der Dresdner Semperoper, in Paris, Covent Garden London, Frankfurt und der Staatsoper Berlin auf. Geboren in Gelsenkirchen, studierte sie in Köln. Von 1991 bis 1996 war sie Ensemblemitglied der Kölner Oper, zunächst als Mezzo. Ihr Bayreuth-Debüt gab sie 1996 als Gutrune (»Götterdämmerung«). Zu ihrem Repertoire zählen weitere Wagner-Partien wie Elsa (»Lohengrin«) und Elisabeth (»Tannhäuser«) sowie Partien in Opern von Schumann (»Genoveva«) und Weber (»Euryanthe«), aber auch von Alban Berg (»Wozzeck«) oder Franz Schreker. Mozart-Partien sang sie unter anderem bei den Festspielen Glyndebourne unter Simon Rattle (Elettra in »Idomeneo«) sowie bei den Festspielen Drottningholm.
Sängersalon mit Anne Schwanewilms
Mittwoch, den 2. Mai 2012, 20.00 Uhr
Opera stabile, Moderation: Kerstin Schüssler-Bach

Karten sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer
040 / 35 68 68, im Internet unter www.staatsoper-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Ariadne auf Naxos mit Simone Young und Christian Stückl, 13.05.2012

Kam der neue Gott gegangenSimone Young und Christian Stückl bringen Richard Strauss’ »Ariadne auf Naxos« auf die Bühne der Staatsoper Hamburg

»Ariadne auf Naxos« war ein Experiment des Erfolgsduos Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Ursprünglich als Einlage für Molières Komödie »Der Bürger als Edelmann« gedacht, »eine kleine Dreißigminutenoper für kleines Kammerorchester, benannt ‚Ariadne auf Naxos’ und gemischt aus heroisch-mythologischen Figuren im Kostüm des 18. Jahrhunderts und aus Figuren der Commedia dell’Arte« (Hofmannsthal), erfuhr das Werk bereits kurz nach seiner Uraufführung eine gründliche Überarbeitung. Die Autoren kürzten das Schauspiel radikal und entwickelten ein buffoneskes, durchkomponiertes Vorspiel, das die Opernaufführung ankündigt. Im zweiten Teil folgt dann die Handlung: Ariadne erlebt auf Naxos in den Armen des Gottes Bacchus Verwandlung und Wiedergeburt zu einem neuen Dasein.
Opernintendantin Simone Young übernimmt die musikalische Leitung und präsentiert die fünfte Premiere ihres Hamburger Strauss-Zyklus: »’Ariadne’ ist ein Juwel im Opernrepertoire. Vor allem, weil es eine kleine Orchesterbesetzung hat, was für die musikalische Transparenz und für die Vorgänge auf der Bühne von großem Vorteil ist. Man hat wirklich das Gefühl, da sind circa 30 Musiker im Orchestergraben, und auf der Bühne findet gleichzeitig ein sehr lebendiges Ensemblespiel statt. Eine schöne Aufgabe für ein Haus mit einem Sängerensemble, wie wir es haben«, sagt sie. Für den Regisseur Christian Stückl ist »Ariadne auf Naxos« die zweite Arbeit an der Staatsoper Hamburg nach Hans Pfitzners »Palestrina«, ebenso wie für Stefan Hageneier, der die Ausstattung übernimmt. In seinem Bühnenbild können nach der Pause auch Zuschauer Platz nehmen (siehe unten).
Die Titelpartie singt Anne Schwanewilms, die in Hamburg zuletzt 2008 in Francis Poulencs »Dialogues des Carmélites« zu erleben war. Häufiger Gast in Hamburg ist Johan Botha, der südafrikanische Tenor war zuletzt als Radamès in »Aida« zu hören, außerdem sang er hier unter anderem die Titelpartien in »Andrea Chénier« und »Otello« sowie Arien und Duette in der Operngala »Verdi und Verismo«.
Franz Grundheber übernimmt die Rolle des Musiklehrers, der Bariton ist Ehrenmitglied der Hamburgischen Staatsoper und hat am 1. Februar 2012 seine 2.000 Vorstellung an der Dammtorstraße gesungen. Hayoung Lee begeisterte an der Staatsoper unter anderem als Lucia, Violetta, Gilda, Sophie und Olympia, aber auch als Honey B. in Brett Deans »Bliss« und Cordelia in Aribert Reimanns »Lear«. In der Neuproduktion von »Ariadne auf Naxos« gibt die südkoreanische Sopranistin ihr Rollendebüt als Zerbinetta. Die rumänische Mezzosopranistin Cristina Damian gehört ebenfalls zum Ensemble des Hauses und konnte hier zuletzt Erfolge als Donna Elvira (»Don Giovanni«) und 2. Norn (»Götterdämmerung«) verbuchen. Sie übernimmt in der Neuproduktion die Partie des Komponisten. Außerdem singen: Katarina Tretyakova (Najade), Rebecca Jo Loeb (Dryade), Gabriele Rossmanith (Echo), Levente Páll (Haushofmeister), Jürgen Sacher (Tanzmeister/Offizier), Viktor Rud (Harlekin), Chris Lysack (Scaramuccio), Adrian Sâmpetrean (Truffaldin) und Jun-Sang Han (Brighella).
Bühnentickets: Bei »Ariadne auf Naxos« können Zuschauer auf der Bühne sitzen
Bei jeder Vorstellung haben 20 Besucher die Möglichkeit, den zweiten Teil nach der Pause aus ungewohnter Perspektive zu erleben – mitten im Geschehen auf der Bühne, als Zuschauer im ›Theater auf dem Theater‹. Interessierte geben dies beim Kauf ihrer Eintrittskarte im Kartenservice der Staatsoper oder telefonisch unter (040) 35 68 68 an. Sie erhalten dann nach Verfügbarkeit zusätzlich zu ihrer regulären Karte ein Ticket, das berechtigt, nach der Pause im Bühnenbild Platz zu nehmen. Abonnenten oder Besucher, die bereits Eintrittskarten für »Ariadne auf Naxos« erworben haben, können diese ›Bühnen-Tickets‹ unter Vorlage des Abo-Ausweises oder ihrer Eintrittskarte ebenfalls nachträglich erhalten.
»Vor der Premiere«: Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Produktion und Musikeinlagen, Moderation: Kerstin Schüssler-Bach, 6. Mai 2012, 11.00 Uhr,
Probebühne 1
Premiere A:   13. Mai 2012, 18.00 Uhr
Premiere B:   17. Mai 2012, 19.30 Uhr
Aufführungen:  20., 23., 30. Mai 2012 und 6. Juni 2012, 19.30 Uhr
Karten sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer
040 / 35 68 68, im Internet unter www.staatsoper-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
 

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Auszeichnung für den Nachwuchs, 14.04.2012

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Staatsoper Hamburg

Auszeichnung für den Nachwuchs

Katerina Tretyakova, Kiran West und Ralph van Daal erhalten Nachwuchspreise

Die Sopranistin Katerina Tretyakova, der Tänzer Kiran West und der Englischhornist und Oboist Ralph van Daal sind die diesjährigen Träger des Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preises und des Eduard Söring-Preises. Die Auszeichnungen wurden am 14. April 2011 im Rahmen des Operndinners von der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper vergeben. Die beiden Oberdörffer-Preise werden von der Opernstiftung bereitgestellt, die Berenberg Bank stiftet den Eduard Söring-Preis. Die drei Preise werden in diesem Jahr zum 46. Mal an junge Künstler der Staatsoper Hamburg, des HAMBURG BALLETT – John Neumeier und der Philharmoniker Hamburg verliehen.

Die Preise sind mit je 8.000 Euro dotiert: »Schon seit ihrem Bestehen legt unsere Stiftung bei ihrer Arbeit einen Schwerpunkt auf die Nachwuchsförderung«, sagt Geschäftsführer Dr. h.c. Hans-Heinrich Bruns. »Wir freuen uns, dass wir in den letzten Jahren einen Teil dazu beitragen konnten, junge Sängerinnen und Sänger, Tänzer und Orchestermusiker, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, zu fördern. Das macht uns stolz und glücklich – vor allem, wenn wir dann deren künstlerischen Erfolg miterleben dürfen.«

Der erste Träger des Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preises war Hans Sotin, ihm folgten unter anderen Franz Grundheber, Hanna Schwarz, Kurt Streit, Gigi Hyatt und Gamal Gouda. Der ebenfalls mit 8.000 Euro ausgestattete Eduard Söring-Preis wird an Mitglieder der Philharmoniker Hamburg verliehen. Die gezielte Nachwuchsförderung der Stiftung hat mit der Auslobung der beiden Preise begonnen und wird seit 1994 auch mit der Gründung und Unterstützung des Internationalen Opernstudios der Staatsoper fortgesetzt.

Katerina Tretyakova wurde 1980 im russischen Murmansk geboren. Sie begann ihre Gesangsausbildung 2005 an der Litauischen Akademie für Musik und Theater bei Giedre Kaukaite. 2006 führte sie ihr Ausbildungsweg nach Salzburg, wo sie im selben Jahr bei den Salzburger Festspielen als Hyacinthus in Mozarts »Apollo und Hyacinthus« debütierte. 2007 schloss Katerina Tretyakova am Mozarteum Salzburg ihr Studium des Fachs Oper und Musiktheater ab. Für ihre Darstellung der Fiordiligi in »Così fan tutte« erhielt sie mit der Lilli-Lehmann-Medaille die höchste Auszeichnung der Stiftung des Mozarteums. 2008 wurde die Sopranistin neben elf weiteren jungen Sängern weltweit für das Young Singers’ Project der Salzburger Festspiele ausgewählt, wo sie unter Anleitung von Barbara Bonney und Michael Schade Partien wie Pamina (»Die Zauberflöte«) und Juliette aus Gounods »Roméo et Juliette« einstudierte. Von 2008 bis 2010 war Katerina Tretyakova Mitglied im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper und sang hier unter anderem Valencienne in »Die lustige Witwe«, Ortlinde in »Die Walküre«, Musetta in »La Bohème«, Berta in »Il Barbiere di Siviglia«, Emma (»Chowanschtschina«), Oscar (»Un Ballo in Maschera«) und Papagena (»Die Zauberflöte«). Seit der Spielzeit 2010/11 ist die Sopranistin Mitglied im Ensemble der Staatsoper und interpretierte unter anderem Ighino in den Neuproduktionen von »Palestrina« und Cunibert in »Flavius Bertaridus«. Außerdem gab sie ihr Debüt als Gilda in Verdis »Rigoletto« und war als Pamina (»Die Zauberflöte«), Adina (»L’Elisir d’Amore«) und Gretel (»Hänsel und Gretel«) zu erleben. Im März und April sang sie die Musetta an der Seite von Angela Gheorghiu, und im Mai ist sie in der Neuproduktion von »Ariadne auf Naxos« zu erleben.

Der in Großbritannien geborene Kiran West erhielt seine Ausbildung an der National Ballet School of Canada und an der Ballettschule des HAMBURG BALLETT. Er tanzte zunächst beim Junior Ballett Zürich und wurde 2005 ans HAMBURG BALLETT engagiert. Im Jahr 2010 avancierte er zum Solisten. John Neumeier hat bereits einige Rollen für den jungen Tänzer kreiert, unter anderem Ein Matrose in seinem jüngsten Werk »Liliom« und Der rote Ritter in »Parzival – Episoden und Echo« (gemeinsam mit Stefano Palmigiano) sowie Soli in »Purgatorio« und »Chopin Dialogue«. Kiran Wests Neumeier-Repertoire ist vielfältig. Unter anderem tanzte er Stanislaw Nijinsky, den jungen Mann in »Jeux« und Leonid Massine in »Nijinsky« sowie Demetrius und Flaut/Thisbe in »Ein Sommernachtstraum«. Er interpretierte zudem bereits Fritz in »Der Nussknacker«, Gaston Rieux in »Die Kameliendame«, Ein Soldat in »Endstation Sehnsucht«, Friedrich der Große in »Tod in Venedig« und Hermes, den Seelengeleiter in »Orpheus«. Weiterhin zählt er den Schotten-Pas de deux in Pierre Lacottes »La Sylphide« (nach Filippo Taglioni) zu seinem Repertoire. Im Jahr 2010 tanzte Kiran West John Neumeiers Ballett »Opus 100 – for Maurice« beim 50-jährigen Jubiläum der National Ballet School of Canada

Der niederländische Oboist Ralph van Daal begann bereits mit neun Jahren Oboe zu lernen. Mit 17 erhielt er einen Studienplatz als Jungstudent an der Hochschule für Musik in Maastricht, wo er von 2001 bis 2006 Oboe und Gesang studierte. Von 2006 bis 2009 absolvierte er das Solistendiplom für Oboe bei Prof. François Leleux an der Hochschule für Musik und Theater München. Mit 23 Jahren bekam Ralph van Daal einen einjährigen Zeitvertrag beim WDR Sinfonieorchester Köln, worauf ein Zeitvertrag bei den Duisburger Philharmonikern als Englischhornist folgte. 2011 wurde er von den Philharmonikern Hamburg als Englischhornist engagiert. Aushilfsweise spielt Ralph van Daal weiterhin regelmäßig als Solooboist und als Englischhornist in anderen Orchestern wie dem »The Swedish Radio Symphony Orchestra« Stockholm, der Staatsoper Hannover, dem Radio Sinfonieorchester Hilversum und dem City of Birmingham Symphonie Orchestra, in dem er kürzlich mit dem großen Englischhorn Solo aus »Tristan und Isolde« von Richard Wagner zu hören war. Als Solist trat er mit der Staatsphilharmonie Koblenz und der Sinfonietta Dachau auf. Seit 2005 ist Ralph van Daal Mitglied des Ouros Quintetts, mit dem er zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gibt

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Ariadne auf Naxos – Platznehmen im Bühnenbild, 13.05.2012

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Staatsoper Hamburg

»Ariadne auf Naxos«: Platznehmen im Bühnenbild

In der Neuproduktion von »Ariadne auf Naxos« können 50 Zuschauer auf der Bühne sitzen

Am 13. Mai 2012 feiert Christian Stückls Inszenierung von Richard Strauss’ »Ariadne auf Naxos« unter der musikalischen Leitung von Simone Young Premiere. Ausstatter Stefan Hageneier hat ein besonderes Bühnenbild entworfen: Bei jeder Vorstellung haben 50 Besucher die Möglichkeit, den zweiten Teil nach der Pause aus ungewohnter Perspektive zu erleben – mitten im Geschehen auf der Bühne, als Zuschauer im ›Theater auf dem Theater‹.

Interessierte geben dies beim Kauf ihrer Eintrittskarte im Kartenservice der Staatsoper oder telefonisch unter (040) 35 68 68 an. Sie erhalten dann nach Verfügbarkeit zusätzlich zu ihrer regulären Karte ein Ticket, das berechtigt, nach der Pause im Bühnenbild Platz zu nehmen. Abonnenten oder Besucher, die bereits Eintrittskarten für »Ariadne auf Naxos« erworben haben, können diese ›Bühnen-Tickets‹ unter Vorlage des Abo-Ausweises oder ihrer Eintrittskarte ebenfalls nachträglich erhalten.

Premiere A: 13. Mai 2012, 18.00 Uhr

 

Premiere B: 17. Mai 2012, 19.30 Uhr

 

Aufführungen: 20., 23., 30. Mai 2012 und 6. Juni 2012, 19.30 Uhr


 

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Präsentation der neuen Saison 2012/2013, 12.04.2012

Hamburgische Staatsoper stellt neue Saison 2012/2013 vor

2013 ist für die Opernwelt ein besonderes Jahr. Drei große Jubiläen stehen an: der zweihundertste Geburtstag von Giuseppe Verdi und Richard Wagner sowie der hundertste Geburtstag von Benjamin Britten. Unter dem Motto »Wagner – Verdi – Britten 2013« feiert auch die Staatsoper Hamburg in den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 die drei großen Komponisten.
Alexander Borodins großartige Oper »Fürst Igor« eröffnet am 15. September 2012 in der Regie von David Pountney die Spielzeit. Unter der Musikalischen Leitung von Simone Young singen unter anderem Andrzej Dobber, Veronika Dzhioeva und Dovlet Nurgeldiyev. Mit einer Neuproduktion von Puccinis »Madama Butterfly« wird am 11. November 2012 die Erneuerung des Kernrepertoires fortgesetzt. Regisseur Vincent Boussard und Designer Christian Lacroix arbeiten erstmals in Hamburg, es dirigiert Alexander Joel, die Titelpartie übernimmt Alexia Voulgaridou. Richard Wagners Frühwerk »Rienzi, der Letzte der Tribunen« läutet am 13. Januar 2013 das Jubiläumsjahr ein. Die konzertante Premiere wird unter der Leitung von Simone Young in der Laeiszhalle stattfinden, die Titelpartie singt Christian Franz. Mit der Neuproduktion von »La Traviata« wirft der junge Regisseur Johannes Erath am 17. Februar 2013 eine neuen Sicht auf die wohl populärste Verdi-Oper. Ailyn Pérez übernimmt die Rolle der Violetta Valéry, Patrick Lange steht am Pult. Mit Benjamin Brittens Krönungsoper »Gloriana« würdigt die Staatsoper Hamburg am 24. März 2013 auch den dritten Jubilar und setzt ihre erfolgreiche Britten-Reihe fort. Der Brite Richard Jones wird diese Rarität inszenieren, Simone Young übernimmt die Musikalische Leitung.

Im Frühjahr 2013 bietet der Spielplan drei Wochen »Wagner-Wahn«: Gleich zehn Opern von Richard Wagner stehen dann im Fokus des Programms – zehn exemplarische Inszenierungen seiner Hauptwerke aus dem Repertoire der Staatsoper, alle dirigiert von Simone Young. Neben dem erfolgreichen Hamburger »Ring« von Claus Guth sind dann auch noch mal die Wagner-Interpretationen von Ruth Berghaus, Peter Konwitschny, Harry Kupfer, Robert Wilson und Marco Arturo Marelli zu erleben. Mit der »WahnCard 200« können Besucher alle zehn Vorstellungen sehen.
Das Internationale Opernstudio präsentiert mit der Deutschen Erstaufführung von Luke Bedfords »Seven Angels« am 23. Juni 2013 in der Opera stabile wieder ein modernes Werk, Regie führt Heiko Hentschel. Mit »Eloise und die Vampire« von Karl Jenkins wird die Kinderopernreihe »Opera piccola« fortgesetzt, Förderer sind hier weiterhin die Hamburger Sparkasse und die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper. Die Premiere findet am 5. Februar 2013 in der Opera stabile statt. Unter den Gästen für die nächste Opernsaison sind hochkarätige Künstler wie Klaus Florian Vogt, Georg Zeppenfeld, Peter Seiffert, Bo Skovhus, Lawrence Brownlee, Vivica Genaux, Angela Denoke, Petra Maria Schnitzer, Ricarda Merbeth, Catherine Foster, Adrianne Pieczonka und Daniela Fally.
Auch beim HAMBURG BALLETT gibt es Grund zum Feiern: In der kommenden Spielzeit kann John Neumeier auf 40 Jahre als Künstlerischer Leiter und Intendant der Compagnie zurückblicken. Das Programm der Jubiläumssaison beinhaltet hochkarätige Wiederaufnahmen und bietet auch im Repertoire einen Querschnitt durch sein Wirken in Hamburg. Die Wiederaufnahmen sind »Nijinsky-Epilog« (bestehend aus »Le Pavillon d’Armide« und »Le Sacre«), »Préludes CV«, »Romeo und Julia« sowie »Shakespeare Szenen« mit Schlüsselszenen aus seinen Shakespeare-Balletten. Höhepunkte im Repertoire werden neben John Neumeiers jüngeren und jüngsten Kreationen wie »Liliom«, »Purgatorio« und »Die kleine Meerjungfrau« auch Klassiker sein, darunter »Ein Sommernachtstraum«, »Die Kameliendame«, »Dritte Sinfonie von Gustav Mahler« und »Illusionen – wie Schwanensee« und »Nijinsky«. Komplettiert wird die Spielzeit durch eine Neueinstudierung von John Crankos »Onegin« in der Dezember-Premiere. Für Neumeier ist dies eine Hommage an seine tänzerischen Wurzeln in Deutschland.

Erstmals seit 2004 wird »Matthäus-Passion« zu den 39. Hamburger Ballett-Tagen wieder in der Hauptkirche St. Michaelis zu erleben sein. Die Jubiläums-Ausgabe des Festivals dauert drei Wochen statt der üblichen zwei und eröffnet mit »Shakespeare Szenen« am 9. Juni 2013. Zum Jubiläum gastieren zwei Compagnien in Hamburg: das Bayerische Staatsballett und Les Ballets de Monte-Carlo. Beide werden von ehemaligen Neumeier-Solisten geleitet, Ivan Liška in München und Jean-Christophe Maillot in Monte-Carlo.
Die Jubiläums-Spielzeit wird durch verschiedene Sonderveranstaltungen abgerundet. Höhepunkt ist dabei am 22. Juni 2013 die »Gala für Klavier, Stimme und Tanz« mit Choreografien von John Neumeier. Dazu wird John Neumeier zwei Weltstars der Musikszene begrüßen: Am Klavier sitzt Christoph Eschenbach, es singt der Bariton Matthias Goerne.


Hamburg, Staatsoper Hamburg, Diego Matheuz und Alison Balsom beim Konzert Fantastique, 29.04.2012

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Staatsoper Hamburg

»Fantastique«: Zwei Shooting-Stars der Musikszene geben ihr Philharmoniker-Debüt

Diego Matheuz und Alison Balsom zu Gast beim 3. Sonderkonzert am 29. April 2012

 
Hamburg, den 11. April 2012. Zum dritten Sonderkonzert der Philharmonischen Saison am 29. April 2012 sind zwei Shooting-Stars der Musikszene zu Gast bei Hamburgs traditionsreichstem Orchester. Diego Matheuz gilt bereits als Nachfolger von Gustavo Dudamel – denn wie dieser hat er in Venezuela das »Sistema«, ein viel gepriesenes musikalisches Jugend-Ausbildungssystem, durchlaufen. Schon werfen die großen internationalen Orchester und Opernhäuser ein Auge auf dieses Ausnahmetalent, seit September 2011 ist er Chefdirigent am Teatro La Fenice in Venedig. Hier dirigierte er am ersten Januar 2012 das Neujahrkonzert, das arte in einer Live-Übertragung zeigte. Für sein Debüt bei den Philharmonikern Hamburg hat sich der 27-jährige Venezolaner ein Paradestück der Orchesterliteratur ausgesucht: Berlioz’ »Symphonie fantastique«. Im Gepäck hat er dazu südamerikanische Klänge von Piazzolla und Moncayo.
Als Solistin steht die populäre Trompeterin Alison Balsom auf der Bühne der Laeiszhalle. Die junge Engländerin hat nach ihren aufsehenerregenden CDs und Echo-Klassik-Preisen mit Charme und Virtuosität auch die Herzen des deutschen Publikums erobert. Alison Balsoms Devise: »Ich zeige Seiten der Trompete, von denen niemand wusste, dass es sie gibt«.
3. Sonderkonzert »Fantastique«
Sonntag, 29. April 2012, 11.00 Uhr
Laeiszhalle, Großer Saal
Musikalische Leitung: Diego Matheuz
Trompete: Alison Balsom
José Pablo Moncayo: Huapango
Joseph Haydn: Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Hob. VIIe:1
Astor Piazzolla: Libertango (arrangiert für Trompete und Orchester)
Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14

Karten von 14 bis 50 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Hamburg, Philharmoniker Hamburg, Dialoge als Motto der Philharmoniker für 2012/2013, 28.03.2012

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Philharmoniker Hamburg

»Dialoge« als Motto der Philharmoniker für 2012/2013

Simone Young präsentiert in der neuen Konzertsaison Stars wie Diana Damrau, Sabine Meyer, Anja Harteros, Daniel Müller-Schott und Xavier de Maistre
 
Musik ist Kommunikation: zwischen Interpret und Hörer, zwischen Musiker und Instrument, zwischen Solist und Orchester. Unter dem Motto »Dialoge« zeigen Hamburgs Generalmusikdirektorin Simone Young und die Philharmoniker Hamburg in ihrer neuen Konzertsaison die musikalischen Aspekte dieses Themas auf – mit herausragenden Solisten und einem Programm, das selten gespielte zeitgenössische Werke mit Klassikern des sinfonischen Repertoires verbindet, die Jubilare des Jahres 2013 würdigt und erfolgreiche Reihen wie die Bruckner-Sinfonien in der Urfassung und die Serie der dirigierenden Komponisten fortsetzt.
Zur Saisoneröffnung führen Sabine Meyer und Nils Mönkemeyer mit Max Bruchs Doppelkonzert ein künstlerisches Zwiegespräch. Gleich zwei Solisten spielen auch in Bernd Alois Zimmermanns »Dialogen« und in Alexander von Zemlinskys »Lyrischer Symphonie«. In einen musikalischen Austausch mit dem Orchester treten in der neuen Saison auch namhafte Sängersolisten, unter ihnen Stars wie Diana Damrau, Anja Harteros, Michaela Kaune, Bo Skovhus, Steve Davislim, Adrianne Pieczonka und Johan Botha.
Für ihre zehn Abonnements- und drei Sonderkonzerte konnten Simone Young und die Philharmoniker wieder herausragende Künstler gewinnen. Auf der Gästeliste stehen neben den bereits genannten auch Daniel Müller-Schott, Xavier de Maistre, Ottavio Dantone, Andreas Grau und Götz Schumacher. Die großen Jubiläen von Verdi, Wagner und Britten werden nicht nur in der Staatsoper, sondern auch auf dem Konzertpodium der Philharmoniker gefeiert: Im März 2013 macht Giuseppe Verdis »Messa da Requiem« in einem Sonderkonzert den Auftakt sowie Brittens Serenade für Tenor, Horn und Orchester (10. Philharmonisches Konzert). Die Reihe mit Bruckner-Sinfonien in der Urfassung führen Simone Young und die Philharmoniker diesmal mit seiner frühen »Studiensinfonie« weiter, und in der Serie mit dirigierenden Komponisten ist in der nächsten Saison mit Manfred Trojahn einer der bedeutendsten Tonsetzer der Gegenwart zu Gast. Simone Young wird vier Abonnementskonzerte und drei Sonderkonzerte dirigieren, als Gastdirigenten begrüßen die Philharmoniker auch Markus Stenz, Bertrand de Billy, Ottavio Dantone und Jun Märkl.
Neben den Werken von Trojahn und Zimmermann stehen weitere Orchesterstücke von bedeutenden Vertretern der neuen Musik auf dem Konzertprogramm, unter ihnen auch der für seine Filmmusik zu »Tiger and Dragon« mit einem Oscar ausgezeichnete Tan Dun und der Franzose Henri Dutilleux. Berühmte Klassiker wie Wolfgang Amadeus Mozarts »Krönungsmesse«, Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie, Richard Strauss’ »Metamorphosen«, Maurice Ravels »Bolero« und Joaquin Rodrigos »Concierto de Aranjuez« setzen weitere programmatische Schwerpunkte. In acht Kammerkonzerten führen die Musiker der Philharmoniker ihr künstlerisches Engagement fort und laden zu Matineen in den Kleinen Saal der Laeiszhalle.
Unter der Leitung von Simone Young beginnen die Philharmoniker Hamburg die neue Saison mit einem Gastspiel: Am 24. August 2012 spielen sie in Brisbane die 2. Sinfonie von Gustav Mahler. Am 23. und 25. August stehen zwei konzertante Vorstellungen von »Das Rheingold« (Staatsoper Hamburg) auf dem Tourneeprogramm. Anfang Oktober geht es für die Musiker nach Bratislava (2. Oktober 2012) und Linz (3. Oktober 2012), wo Simone Young und ihr Orchester das Abschlusskonzert des Bruckner-Festes spielen werden.
Das Education-Programm der Philharmoniker wird in der nächsten Saison weiter ausgebaut. Neben den bisher bestehenden Kindereinführungen bieten Musikpädagogen ein Betreuungsangebot für Kinder von drei bis sieben Jahren für die Dauer des Konzertes an. Darüber hinaus engagieren sich die Philharmoniker Hamburg auch zukünftig beim Musikkindergarten Hamburg, in Hamburger Schulen und als Paten für das Albert-Schweitzer-Jugendorchester.
Für Inhaber der Philharmoniker+ Card gibt es auch 2012/13 exklusive Angebote, geplant sind unter anderem Probenbesuche, ein musikalischer Stadtspaziergang und Veranstaltungen mit den Card-Partnern.