Hagen, Theater Hagen, Premiere: Der Rosenkavalier von Richard Strauss, 04.06.2016

Mai 17, 2016  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

 

Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen von Richard Strauss
Libretto von Hugo von Hofmannsthal

Premiere: 4. Juni 2016, 18.00 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus

Weitere Termine: 12.6. (15 Uhr), 19.6. (15 Uhr), 1.7. (18 Uhr), 8.7. (18 Uhr) 2016

Mit „Der Rosenkavalier“, 1911 in Dresden uraufgeführt, steht eines der großen Werke des Musiktheaters auf dem Programm des Hagener Theaters.

Für die Inszenierung zeichnet Gregor Horres verantwortlich, der am Theater Hagen zuletzt bei „Fidelio“ Regie führte. Das Bühnenbild gestaltet der Ausstatter des Hagener Theaters Jan Bammes, die Kostüme kreiert Yvonne Forster, die in dieser Spielzeit in Hagen das Kostümbild zu „Die Zauberflöte“ und in der letzten Spielzeit zu „Madama Butterfly“ geschaffen hat. Die musikalische Einstudierung und Leitung übernimmt der Generalmusikdirektor Florian Ludwig.

Der Regisseur geht den einzelnen Figuren und der Frage, wie sie Liebe erfahren, genießen und wieder verlieren sehr genau nach – ein persönlicher Zugriff auf die Bilder, die sich die Männer von den Frauen (und umgekehrt) machen.

Das spielfreudige und spielfähige Hagener Ensemble stellt sich der großen Herausforderung, diese anspruchsvolle Oper – als letzte Musiktheaterpremiere dieser Spielzeit im Großen Haus – auf die Bühne zu bringen.

 

Besetzung:
Musikalische Leitung          Florian Ludwig
Inszenierung                       Gregor Horres
Bühne                                  Jan Bammes
Kostüme                              Yvonne Forster
Licht                                     Achim Köster
Choreinstudierung               Wolfgang Müller-Salow
Choreographie                     Alfonso Palencia

Feldmarschallin Fürstin Werdenberg:                 Veronika Haller
Baron Ochs auf Lerchenau:                                Rainer Zaun
Octavian:                                                             Kristine Larissa Funkhauser
Herr von Faninal:                                                 Kenneth Mattice
Sophie, seine Tochter:                                         Maria Klier
Jungfer Marianne Leitmetzerin:                           Sophia Leimbach
Valzacchi, ein Intrigant:                                        Richard van Gemert
Annina, seine Begleiterin:                                    Marilyn Bennett
Ein Polizeikommissar:                                          Keno Brandt
Haushofmeister bei der Feldmarschallin:             Bernd Stahlschmidt Drescher
Haushofmeister bei Faninal:                                Kejia Xiong
Ein Notar:                                                             Keno Brandt
Wirt:                                                                      Kejia Xiong
Sänger:                                                                Kejia Xiong
Modistin:                                                               Kisun Kim / Andrea Kleinmann
Tierhändler:                                                           Matthew Overmeyer
Hausknecht:                                                          Peter Neuhaus
u.a.

Chor, Kinder- und Jugendchor, Statisterie des Theater Hagen
Philharmonisches Orchester Hagen

 

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Pressemeldung Theater Hagen

Hagen, Theater Hagen, Premiere: EUGEN ONEGIN, 05.03.2016

Februar 11, 2016  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

  EUGEN ONEGIN  von Peter Tschaikowski

Libretto Peter Tschaikowski und Konstantin Schilowski, nach Alexander Puschkin

Premiere Sa 05.03.2016 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen: Fr 11.03.2016 / 19:30 Uhr, Fr 18.03.2016 / 19:30 Uhr, Mi 13.04.2016 / 19:30 Uhr, Do 21.04.2016 / 19:30 Uhr
Sa 07.05.2016 / 19:30 Uhr, Fr 13.05.2016 / 19:30 Uhr, Mi 25.05.2016 / 19:30 Uhr, So 26.06.2016 / 18:00 Uhr

Auf einem russischen Landgut lebt Larina mit ihren beiden Töchtern, der lebhaften Olga und der in ihren Träumen versponnenen Tatjana. Olga hat einen Verehrer: Lenski, ein junger Mann mit poetischen Ambitionen, der sie häufig vom Nachbargut aus besuchen kommt. Als er eines Tages seinen Freund Eugen Onegin mitbringt, verliebt Tatjana sich schlagartig in den Fremden, der ihr alle ihre romantischen Ideale zu erfüllen scheint. Doch auf ihren glühenden Brief reagiert Onegin kühl: Eine verbindliche Beziehung zu einer Frau ist nicht Teil seines Lebensentwurfs.

Mit dieser Liebestragödie eines jungen Mädchens auf dem Land beginnt Tschaikowskis Oper Eugen Onegin nach dem gleichnamigen Versepos Alexander Puschkins. Lyrische Szenen hat er ihr als Untertitel beigegeben; sie beleuchten mit großer Wahrhaftigkeit alltägliche Situationen seiner Gegenwart. Nur einzelne Ausschnitte aus dem umfangreichen Werk Puschkins wählte der Komponist aus; sie stehen lose zu einer Gesamthandlung verknüpft nebeneinander. Auf Tatjanas Tragödie folgt die Lenskis, der sich von Onegin zu einem Duell provozieren lässt und dabei ums Leben kommt. Schließlich begegnen sich Onegin und Tatjana nach langer Zeit erneut – und dann ist sie es, die, inzwischen verheiratet, seinem Werben nicht nachgibt.

Es sind präzise Darstellungen des bürgerlichen Lebens, die Tschaikowski schuf; wie in klar umrissenen Vignetten stellt er sie seinem Publikum vor Augen und Ohren. Die realistische Wiedergabe des ländlich-provinziellen Alltags machte seine Zeitgenossen stutzig, da die Opernkonvention spektakulärere Geschichten verlangte. Doch innerhalb der genauen Milieuschilderungen erfasst Tschaikowski die Seelenzustände seiner Figuren mit solch bewegender musikalischer Feinfühligkeit, dass Eugen Onegin bald zu seinem meistgespielten Bühnenstück werden sollte.

Musikalische Leitung Mihhail Gerts, Inszenierung Holger Potocki
Bühne und Kostüme Tanja Hofmann, Licht Ernst Schießl
Chor Wolfgang Müller-Salow, Malte Kühn, Dramaturgie Ina Wragge

BESETZUNG:
Larina: Marilyn Bennett, Tatjana: Veronika Haller
Olga: Kristine Larissa Funkhauser, Filipjewna: Rena Kleifeld
Eugen Onegin: Kenneth Mattice, Lenski: Kejia Xiong
Fürst Gremin: Ilkka Vihavainen, Triquet: Richard van Gemert
Saretzki: Paul Jadach, Ein Hauptmann: Paul Jadach

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Pressemeldung Theater Hagen

Hagen, Theater Hagen, Weihnachtsmärchen: HÄNSEL UND GRETEL, 28./29./30.11.2015

November 26, 2015  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Weihnachtsmärchen im Theater Hagen: HÄNSEL UND GRETEL

Märchen zu Weihnachtszeit nach den Brüdern Grimm von Werner Hahn und Andres Reukauf

Vorstellungen:
Sa 28.11.2015 / 17:00 Uhr
So 29.11.2015 / 11:00 Uhr
Mo 30.11.2015 / 10:00 Uhr

Johann Gottfried von Herder, Schriftsteller, Philosoph und Theologe der Aufklärungszeit, postulierte: „Ein Kind, dem nie Märchen erzählt worden sind, wird ein Stück Feld in seinem Gemüt behalten, das in späteren Jahren nicht mehr angebaut werden kann.“ Unermüdlich erzählen wir deshalb auf der Bühne Märchen – immer in der Verantwortung, dass tausende Kinder zum allerersten Mal den Theaterraum betreten und mit allen Sinnen dem Bühenerlebnis entgegenfiebern.

In diesem Jahr präsentieren wir ein Märchen, das zu den meist erzählten gehört – aber auch zu den meist umstrittenen: Eltern bringen aus sozialer Not ihre beiden Kinder tief in den Wald und hoffen, dass Hänsel und Gretel dort verloren gehen. Auf ihrem Irrweg gelangen die ausgestoßenen Kinder an das Lebkuchenhaus einer Menschen fressenden Hexe. Mit List können sich beide befreien und kehren mit reichlich Schmuck und Nahrung zurück zum Elternhaus.

Entgegen der Haltung der 70er Jahre, die das Erzählen der Volksmärchen in Frage stellte, werden wir uns gemeinsam mit den jungen Gästen hinein stürzen in diese Geschichte über böse und gut, dumm und schlau, traurig und lustig, hungrig und satt, dunkel und hell, unglücklich und glücklich.

Musikalische Leitung Andres Reukauf
Inszenierung Norbert Hilchenbach
Bühne und Kostüme Jan Bammes
Choreographie Ricardo Viviani
Licht Achim Köster
Dramaturgie Kristina Günther-Vieweg
Regieassistenz / Abendspielleitung Tobias Kramm
Inspizienz Bettina Grüger, Svenja Wessing

BESETZUNG:
Franz, Holzfäller: Jan Schuba
Agnes, seine Frau: Annette Potempa
Hänsel, deren Sohn: Emanuele Pazienza
Gretel, deren Tochter: Angelika Linder
Hexe: Kristina Günther-Vieweg
Waldvogel: Robert Schartel

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Pressemeldung Theater Hagen

Hagen, Theater Hagen, Wiederaufnahme: MADAMA BUTTERFLY, 08.10.2015

September 23, 2015  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

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Wiederaufnahme: MADAMA BUTTERFLY

Oper von Giacomo Puccini
Japanische Tragödie in drei Akten von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
nach dem gleichnamigen Drama von David Belasco

Musik von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme am Do 08.10.2015 / 19:30 Uhr

Der amerikanische Marineleutnant B. F. Pinkerton gönnt sich in Japan eine auf nicht weniger als 999 Jahre angelegte Ehe mit der jungen Geisha Cio-Cio-San, die auch Butterfly genannt wird. Was für den leichtsinnig-unbesonnenen Amerikaner nur ein Spiel ist, bedeutet für Cio-Cio-San die große Liebe: Sie tritt zu seinem Glauben über, woraufhin sie von ihren Verwandten verstoßen wird. Pinkerton verlässt Butterfly, verspricht jedoch, wiederzukommen. Und so wartet Cio-Cio-San zusammen mit ihrem aus der Liebesbeziehung hervorgegangenen Kind auf seine Rückkehr. Nach Jahren des Wartens kehrt Pinkerton wieder – mit seiner jungen Frau Kate. Er möchte sein Kind mit nach Amerika nehmen. Für Butterfly bricht eine Welt zusammen: Der Tradition ihrer Ahnen folgend, bleibt ihr nurmehr der Tod.

Nachdem Puccini 1899 „Tosca“ vollendet hatte, suchte er nach einem neuen Sujet für eine Oper. Er beschäftigte sich mit Stoffen wie „Pelléas et Mélisande“, „Les Misérables“, „Cyrano de Bergerac“ und dem Leben von Marie Antoinette, wurde aber nicht so recht fündig. Während er 1900 anlässlich der englischen Premiere von „Tosca“ in London weilte, sah er den Einakter „Madam Butterfly“ des amerikanischen Stückeschreibers David Belasco, welches auf einer Kurzgeschichte von John Luther Long basierte, die 1898 im renommierten New Yorker Century Illustrated Magazine veröffentlicht wurde. Obwohl Puccini der englischen Sprache nicht mächtig war, rührte ihn die Geschichte zu Tränen und er begann mit seinen Librettisten sofort mit der Arbeit. Er ließ sich aus Tokio Schallplatten mit japanischen Volksliedern schicken, sah sich in Mailand die berühmte japanische Tragödin Sada Yacco an und informierte sich bei der japanischen Gesandten in Viareggio über Traditionen und Bräuche. Und so komponierte er für die zerbrechliche Geisha einige seiner schönsten Melodien. In einer virtuos gehandhabten Musiksprache zeichnet er Butterflys psychologische Entwicklung vom naiv verliebten Mädchen zur tragischen Heroine, für die ihre Sehnsucht nach der Ferne im Tod endet.

Dirigent Florian Ludwig
Inszenierung Norbert Hilchenbach
Bühne Peer Palmowski
Kostüme Yvonne Forster
Licht Ernst Schießl
Chor Wolfgang Müller-Salow
Dramaturgie
Regieassistenz / Abendspielleitung Tobias Kramm
Inspizienz Svenja Wessing

BESETZUNG:
Cio-Cio-San: Veronika Haller
Suzuki: Kristine Larissa Funkhauser
Kate: Eva Trummer
Pinkerton: Richard Furman
Yamadori: Kejia Xiong
Sharpless: Kenneth Mattice
Goro: Richard van Gemert
Yakusidé: Peter Neuhaus
Onkel Bonze: Rainer Zaun
Mutter: Verena Grammel, Gisela Ribbert
Tante: Anja Frank-Engelhaupt, Andrea Kleinmann
Kusine: Kisun Kim
Kommissar: Tae-Hoon Jung
Standesbeamter: Dirk Achille

Weitere Vorstellungen:
Mi 14.10.2015 / 19:30 Uhr
Sa 07.11.2015 / 19:30 Uhr
So 22.11.2015 / 15:00 Uhr
Sa 12.12.2015 / 19:30 Uhr
So 10.01.2016 / 15:00 Uhr
So 24.01.2016 / 18:00 Uhr
Fr 12.02.2016 / 19:30 Uhr
Do 31.03.2016 / 19:30 Uhr

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