Greifswald, Theater Vorpommern, 4. Japan-Tournee des Philharmonischen Orchesters Vorpommern, 21. bis 31.05.2012

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Theater Vorpommern

4. Japan-Tournee des Philharmonischen Orchesters Vorpommern

Vom 20. bis 31. Mai 2012 steht die mittlerweile 4. Japantournee des Philharmonischen Orchesters Vorpommern an. Als Solisten mit dabei sind die berühmte japanische Pianistin Ingrid Fuzjko-Hemming, die aus Singapur stammende Pianistin Pamela Tan Nicholson sowie der junge Stargeiger Vasko Vassilev.

Am 14. Mai hat das Greifswalder Publikum die Gelegenheit, eines der in Japan gebotenen Konzertprogramme mit Pamela Tan Nicholson und Vasko Vassilev zu erleben. Unter der Leitung von Thomas Dorsch erklingen Welthits der klassischen Musik in populären, speziell von Pamela Nicholson geschriebenen Arrangements. So u.a. die berühmte Toccata und Fuge von Johann Sebastian Bach, die verführerische Habanera aus Georges Bizets „Carmen“ und Astor Piazollas raffinierter „Libertango“ in popsinfonischer Interpretation.

Das Philharmonische Orchester Vorpommern gehört zu den noch jüngeren Orchestern Deutschlands. Wegen seines interessanten Programms und seiner künstlerischen Qualität hat es sich innerhalb kurzer Zeit national und international einen Namen erobert. Gegründet 1993 durch die Fusion der Theater Greifswald und Stralsund ist es mittlerweile das international erfolgreichste Orchester Mecklenburg-Vorpommerns.

Die 56 Mitglieder des Orchesters absolvieren ein enormes Pensum an Konzerten, Musiktheater- und Ballettaufführungen. Auf dem Programm stehen Klassik und Moderne gleichberechtigt nebeneinander. Bereits mehrmals wurde das Orchester zu Rundfunkaufnahmen und Live-Übertragungen herangezogen. Es konzertierte in vielen deutschen Städten und Konzertsälen wie dem Konzerthaus Berlin, der Laeiszhalle Hamburg oder der Kölner Philharmonie und war häufiger Gast auf nationalen und internationalen Musikfestivals (Internationale Greifswalder Bachwoche, Festival Nordischer Klang, Musiksommer Mecklenburg Vorpommern, Festival Toyota Classics Asia, Tokyo International Music Festival). Einladungen führten nach Schweden, Spanien, Polen, Schweiz, Österreich, verschiedene Länder Südostasiens und Japan. Prominenteste Zuhörer waren der Präsident der USA George W. Bush, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die spanische Königin Sophia, der schwedische Ministerpräsident Göran Persson, das malaysische Königshaus, die Prinzessin von Thailand sowie der Sultan von Brunei.

Im Mai 2006 war das Orchester erstmalig auf Gastspielreise in Japan. Die mit einem Grußwort der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel versehene Tournee erreichte 12.000 Besucher in sechs Konzerten. Solistin war die weltbekannte japanische Pianistin Ingrid Fuzjko Hemming. Mit ihr unternahm das Philharmonische Orchester in den Jahren 2008 und 2010 weitere Japantourneen, bei der Solistin und Orchester in den Konzertsälen so bedeutender Städte wie Osaka, Mito und Tokio große Triumphe feiern konnten. Große Erfolge konnte das Philharmonische Orchester in jüngster Zeit auch mit dem Stargeiger Vasko Vassilev und der Pianistin Pamela Tan Nicholson bei der Toyota Classics Tournee 2011 feiern. Fünf Länder, sechs Zeitzonen, 45 Musikerinnen und Musiker gaben fünf ausverkaufte Konzerte vor 5.500 begeisterten Zuschauern in Brunei, Saigon, Seoul, Taipeh und Kuala Lumpur. Toyota Classics führt diese Konzerttourneen, deren Erlös lokalen Wohltätigkeitsorganisationen zugute kommt, bereits seit 1990 durch. Erstmalig dabei war das Philharmonische Orchester Vorpommern 2003. Es ist eine besondere Auszeichnung und Anerkennung, dass das Orchester 2011 erneut eingeladen worden ist.

Classic Pop & World Music
The Best of „Toyota Classics Festival 2011“
Montag, 14. Mai, 19.30 Uhr
Großes Haus, Greifswald
Karten 9-23 Euro

Informationen zur Kartenbuchung
 Einheitliches 24h-Kartentelefon für alle Spielstätten: 03831 / 26 46 6
Im Internet: www.theater-vorpommern.de
An den Theaterkassen in Greifswald, Stralsund und Putbus
In den Vorverkaufsstellen (z.B. Stadtinformation Greifswald)

Stralsund, Theater Vorpommern, PREMIERE Der Wildschütz, 14.04.2012

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Theater Vorpommern

Der Wildschütz

Komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing

Nach dem Lustspiel „Der Rehbock oder Die schuldlosen Schuldbewussten“
von August Friedrich Ferdinand von Kotzebue

Musikalische Leitung: Egbert Funk
Inszenierung: Gunther Emmerlich
Künstlerische Mitarbeit: Hugo Wieg
Bühne: Ute Krajewski / Gunther Emmerlich / Hugo Wieg
Kostüme: Ute Krajewski
Chöre: Anna Töller

Mit: Doris Hädrich/Katja Böhme, Franziska Krötenheerdt, Susanne Niebling, Christina Winkel; Bragi Bergthórsson, Gunther Emmerlich, Chul-Ho Jang, Bernhard Leube;
Opernchor des Theaters Vorpommern; Kinder- und Jugendchor des Theaters Vorpommern,

Philharmonisches Orchester Vorpommern

Der Schulmeister Baculus hat sich für seine Hochzeit mit dem jungen Gretchen den dazugehörigen Braten gleich selbst im Forst des Grafen Eberbach geschossen. Dumm nur, dass er sich dabei hat erwischen lassen. Zur Strafe wird er seines Amtes enthoben. Nun soll Gretchen versuchen, den Grafen um Vergebung zu bitten, hat doch dieser eine ausgesprochene Leidenschaft für hübsche junge Frauen; aber dem Herrn Gemahl ist die Sache dann doch nicht so ganz geheuer. Zum Glück kommt ein Student des Wegs, der dem ratlosen Schulmeisterpaar anbietet, als Gretchen verkleidet beim Grafen vorzusprechen. Was jedoch niemand weiß: Der Student ist in Wahrheit Baronin Freimann, die Schwester des Grafen. Ein grandioses Verwirrspiel bahnt sich an, das sogar bös enden könnte, befänden wir uns nicht in einer Komischen Oper, wo sich letztendlich immer alles zum Guten wendet.

„Der Wildschütz“ von Albert Lortzing (1800-1851) gilt als eines seiner reifsten Bühnenwerke. Der Uraufführung am Silvesterabend 1842 in Leipzig mit dem Komponisten selbst in der Rolle des Schulmeisters Baculus war ein überwältigender Erfolg beschieden. Neben „Zar und Zimmermann“ avancierte „Der Wildschütz“ zu Lortzings beliebtester Oper und hat diesen Status bis heute halten können.

Öffentliche Probe: 4. April, 19.00 Uhr, Stralsund (Großes Haus)
Soiree: 11. April, 19.00 Uhr, Stralsund (Foyer)
Premiere: 14. April, 19.30 Uhr, Stralsund (Großes Haus)
Premierenfeier Premiere PLUS
Nächste Vorstellungen: 20. April, 19:30 Uhr / 22. April, 16:00 Uhr

Greifswald, Theater Vorpommern, Ostseefestspiele, 21.06. bis 31.08.2012

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Theater Vorpommern

Ostseefestspiele
21. Juni – 31. August 2012

Seit nunmehr zehn Jahren präsentiert das Theater Vorpommern mit den Ostseefestspielen auch in den Sommermonaten ein anspruchsvolles, unterhaltsames und mitreißendes Programm, das Einheimische und Touristen gleichermaßen anspricht.

In der malerischen Kulisse der Klosterruine Eldena bei Greifswald wird im Juni 2012 „Das Dschungelbuch“ von Markus Weber nach den Erzählungen von Rudyard Kipling gezeigt. Die Open-Air-Aufführung mit Puppenspiel und Musik verspricht viel spannende Unterhaltung und Abenteuer für große und kleine Zuschauer.

In den Theaterhäusern Greifswald und Stralsund wartet das Musiktheater mit Wolfgang Amadeus Mozarts dramatischem Frühwerk „Idomeneo“ in einer konzertanten Aufführung auf. Mozart schuf für dieses Werk Musik voller Leidenschaft und Emotionen, die wohl zum Schönsten und Ergreifendsten gehört, was Mozart je geschrieben hat.

Ein filmmusikalisches Highlight präsentieren das Philharmonische Orchester Vorpommern, die Solisten und der Opernchor des Theaters Vorpommern mit „Hollywood in Concert“. Soundtracks aus den erfolgreichsten Filmen Hollywoods, deren Themen und Melodien schon jetzt zu Evergreens geworden sind, stehen auf dem Programm dieses popsinfonischen Konzerts.

Auf der Bühne am Museumshafen veranstaltet die Theatermanagement Vorpommern UG, die vom Theater Vorpommern und der Vorpommerschen Landesbühne Anklam gegründete Unternehmergesellschaft, erneut ein gemeinsames Sommer-Open-Air. Das Lustspiel
„Ein irrer Duft von frischem Heu“ von Rudi Strahl, das bereits 2010 und 2011 mit großem Erfolg in der Stadt Usedom aufgeführt wurde, wird in einer Neuinszenierung mit gänzlich neuer Besetzung zu erleben sein. Augenzwinkernd ostalgisch und gewürzt mit vertrauten Songs der 70er und 80er Jahre garantiert diese verblüffende Geschichte humorvolle Unterhaltung.

Das Schauspiel sorgt mit dem Kriminalstück „Die Falle“ von Robert Thomas in den kleineren Spielstätten Rubenowsaal in Greifswald und Hinterbühne in Stralsund für spannende Unterhaltung. Eine spurlos verschwundene Ehefrau und das plötzliche Erscheinen einer Unbekannten, die sich als diese ausgibt, werfen jede Menge Rätsel auf, wer von den Protagonisten Täter, Opfer oder beides ist. Dieser Klassiker des Krimitheaters führt alle in die Irre!

PROGRAMM: 
Das Dschungelbuch
Stück mit Musik ab 5 Jahren von Markus Weber nach Rudyard Kipling

10 Vorstellungen in der Klosterruine Eldena / Greifswald
21. Juni bis 1. Juli 2012

Idomeneo, Re di Creta
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

3 Vorstellungen im Theater Stralsund:
29. Juni, 1. und 14. Juli 2012

2 Vorstellungen im Theater Greifswald:
7. und 10. Juli 2012

Hollywood in Concert
Das Philharmonische Orchester Vorpommern, Solisten und der Opernchor
des Theaters Vorpommern präsentieren Musik aus den großen Filmen Hollywoods

5 Vorstellungen im Theater Stralsund:
4. und 6. Juli, 17., 18. und 23. August 2012

5 Vorstellungen im Theater Greifswald:
11. und 13. Juli, 24., 25., 31. August 2012

Ein irrer Duft von frischem Heu
Lustspiel von Rudi Strahl mit Musik

21 Vorstellungen in Greifswald (Bühne am Museumshafen)
Jeweils Sonnabend, Montag, Mittwoch und Donnerstag
20. Juli – 23. August 2012

Die Falle
Kriminalstück von Robert Thomas

5 Vorstellungen in Greifswald: Stadthalle (Rubenowsaal)
3., 4., 16., 17. und 18. August 2012

5 Vorstellungen im Theater Stralsund (Hinterbühne)
9., 10., 11., 24. und 25. August 2012

Greifswald, Theater Vorpommern, PREMIERE BALLET Der Tod und das Mädchen, 10.12.2011

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Theater Vorpommern

 Der Tod und das Mädchen PREMIERE

 Theater Vorpommern, Cello-Suite von J.S. Bach_v.l.n.r. Yoko Osaki und Armen Khachatryan (C)Vincent Leifer  Theater Vorpommern, Bachiana Brasileira Nr. 5” von Heitor Villa-Lobos_v.l.n.r. Alma Bellaagh Johansson, Margaret Howard und Ayako Nomura  (C)Vincent Leifer  Theater Vorpommern,

Theater Vorpommern,   Theater Vorpommern,

Ballett von Ralf Dörnen zu Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Heitor Villa-Lobos und Franz Schubert

Musik vom Tonträger

Choreographie und Inszenierung: Ralf Dörnen
Bühne: Ralf Dörnen
Kostüme: Ralf Christmann

Mit: Alma Bellaagh Johansson, Barbara Buck, Margaret Howard, Ayako Nomura, Yoko Osaki, Marina Schmied; Nathan Cornwell, André Luiz Costa, Stefano Fossat, Armen Khachatryan, Simon Kranz, Alexander Simpkins

Ralf Dörnen kreiert diesen dreiteiligen Abend zu Werken von Johann Sebastian Bach (1685-1750), Heitor Villa-Lobos (1887-1959) und Franz Schubert (1797-1828). Er schafft lebende Bilder, die zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte und abstrakte Gefühlswelten eröffnen und die Frage nach Wahrhaftigkeit stellen. Er fokussiert Menschen, die sich in ihrer Einsamkeit eingerichtet haben – und schließlich den Tod.

Der Abend beginnt mit J. S. Bachs Cello-Suite G-Dur, über die Pablo Casals schrieb: “Man hatte diese Suiten für akademisches Zeug gehalten, für mechanischen Etüdenkram ohne musikalische Wärme. Man muss sich das einmal vorstellen. Wie konnte ein Mensch sie kalt finden – sie, die Poesie, Wärme und Raumgefühl förmlich ausstrahlen!” Es schließt sich in der Musikauswahl eine Hommage für Bach an: “Bachiana Brasileira Nr. 5″. Diese Komposition von Heitor Villa-Lobos verbindet brasilianische Elemente mit harmonischen, kontrapunktischen und polyphonen Techniken und ist für Sopran und ein achtköpfiges Cello-Ensemble zwischen 1938 und 1945 geschrieben worden. Der Abend wird durch das titelgebende d-Moll-Streichquartett von Franz Schubert beschlossen, das seinen Beinamen “Der Tod und das Mädchen” der Tatsache verdankt, dass Schubert sein gleichnamiges Lied (1817) nach einem Gedicht von Matthias Claudius (1775) als Thema des Variationensatzes verwendet hat.

Matinee: 4. Dezember, 11.00 Uhr, Stralsund (Foyer)
Vorschau für Lehrer: 7. Dezember, 10.30 Uhr, Stralsund (Großes Haus)

Premiere: 10. Dezember, 19.30 Uhr, Stralsund (Großes Haus)
Premierenfeier – Premiere PLUS

 

Kartenbestellung unter 03831-26 466. Im Internet unter www.theater-vorpommern.de sowie an der Theaterkasse Stralsund (Olof-Palme-Platz 6)

Greifswald, Theater Vorpommern, PREMIERE Eugen Onegin, 26.11.2011

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Theater Vorpommern

Eugen Onegin von Peter I. Tschaikowski

Dichtung von Konstantin S. Schilowski nach dem Versepos von Alexander S. Puschkin

Musikalische Leitung: GMD Karl Prokopetz Szenisches Arrangement: Christina Hennigs Chöre: Anna Töller

Mit: Anette Gerhardt, Doris Hädrich, Susanne Niebling, Maria Schlestein, Frauke Willimczik, Christina Winkel; Bragi Bergthórsson, Chul-Ho Jang, Kerem Kurk, Bernhard Leube, Noriyuki Sawabu; Opernchor des Theaters Vorpommern; Philharmonisches Orchester Vorpommern

Gutsbesitzerin Larina und ihre zwei Töchter Tatjana und Olga verleben ihre Tage auf dem ländlichen Familiengut vor den Toren St. Petersburgs. Mit dem Eintreffen des weltmännischen Onegin gerät die scheinbare Idylle aus den Fugen. Die verträumte Tatjana verliebt sich unsterblich in den beziehungsunfähigen Zyniker Onegin und legt ihm in einem glühenden Liebesbrief ihre Seele offen.
Onegin weist sie zurück und wendet sich unbekümmert auf einem Fest Tatjanas Schwester Olga zu, der Verlobten von Onegins Freund Lenski. Tief gekränkt fordert Lenski Onegin zum Duell. Unversöhnlich stehen sie sich im Morgengrauen gegenüber. Onegin tötet den Freund. Ruhe- und ziellos sucht er von nun an Zerstreuung in den Salons der feinen russischen Gesellschaft, bis er Jahre später bei einem Empfang abermals auf Tatjana trifft und ihr seine Liebe gesteht. Doch es ist zu spät.

Die 1879 in Moskau uraufgeführte Oper ist das meistgespielte, schönste und vollkommenste Bühnenwerk von Peter I. Tschaikowski (1840-1893). Gleichzeitig handelt es sich um ein sehr persönliches musikalisches Bekenntnis, das sich der großen Operngeste bewusst verweigert, um den leisen Tönen mehr Raum zu geben und so die innere Dramatik dieser “Szenen aus dem russischen Alltag” hervorzuheben.
Premiere: 26. November 2011, 19.30 Uhr, Greifswald (Großes Haus)
Premiere: 7. Januar 2012, 19.30 Uhr, Stralsund (Großes Haus)
Premiere: 26. Februar 2012, 19.30 Uhr, Putbus

Greifswald, Theater Vorpommern, TANZTENDENZEN, 1. bis 5. November 2011

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Theater Vorpommern

TANZTENDENZEN – Festival für zeitgenössischen Tanz und Performance.

INTERNATIONALE GASTSPIELE – PERFORMANCE – VIDEO
PODIUMSGESPRÄCH – WORKSHOPS

 Theater Vorpommern, TANZTENDENZEN (c)Benjamin Juhel  Theater Vorpommern, TANZTENDENZEN TGood AVelsinger

DAS PROGRAMM IM DETAIL

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Dienstag, 1. November 2011, 16.00 – 18.00 Uhr
Theater Vorpommern (Ballettsaal), Robert-Blum-Str., Treffpunkt: Kassenhalle
WORKSHOP Hip-Hop mit Abdennour Belalit

Hip-Hop ist eine kulturelle Bewegung, die ihre Ursprünge in den afroamerikanischen Ghettos New York Citys der 1970er Jahre hat und sich mittlerweile zur weltweiten – und starken französischen – Jugendkultur entwickelt hat. Hip-Hop versteht sich als Street Culture, als Kultur, die zum erheblichen Maße auf der Straße gelebt wird und deren integrale Bestandteile Rap, DJing, Breakdance und Graffiti sind.
Abdennour Belalit bietet eine Einführung in die Welt des Hip-Hop und vermittelt durch seine Erfahrungen als Tänzer und Pädagoge einen einmaligen Unterricht mit großem Reichtum von technischen Grundformen des Hip-Hip und Breakdance. So stehen Unterstützung und Verbindung zum Boden, Bodenfiguren und -sequenzen wie Toprock, Uprock, Stopps, Freezes, Tricks und Kicks im Vordergrund. Die Variationen werden um Standtechniken wie Smurf, Contractions, Bottlenecks ergänzt.

Abdennour Belalit ist Tänzer, Choreograf und seit 1994 Künstlerischer Leiter der Cie Alexandra N’Possee. Der Franzose unterrichtet seit vielen Jahren im In- und Ausland, so in Tunesien, Palästina, Russland und auf Haiti. Des Weiteren feierte seine Choreografie “Les S’Tazunis” in diesem Sommer auf dem Festival in Avignon Premiere.

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Dienstag, 1. November 2011, 20.00 Uhr
Sozio-kulturelles Zentrum St. Spiritus (Kapelle), Eingang Caspar-David-Friedrich-Str.
Eröffnung der TANZTENDENZEN 2011

Eröffnung durch den Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Arthur König, und Grußworte der Veranstalter

Podiumsgespräch “Kreativ ohne Grenzen”
Ganz im Zeichen der diesjährigen Tendenzen “Grenzen” steht erstmals ein Podiumsgespräch mit geladenen Gästen aus den verschiedenen Produktionsbereichen des Zeitgenössischen Tanzes. Simone Willeit (Tanzbüro Berlin), Walter Bickmann (Choreograf), Sven Till (fabrik potsdam) und Elena Polzer (ehrliche arbeit – Kulturbüro).
Bei immer knapper werdenden Budgets für Kulturförderung in Kommunen und Ländern stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen ein Künstler in der freien Szene weiter im kreativen Bereich überlebensfähig bleibt. Wann ist die Grenze erreicht? Welche Förderung macht Sinn? Welche Projekte verfehlen ihre eigentliche Intention und gehen am Künstler vorbei? Was benötigen junge Künstler zum Durchstarten? Wo bleibt ein Förderinstrument für die Midage Karriere in der Freien Szene. – Ein Tanz zwischen Erfolg und Extremen.


Cie Retouramont (Frankreich)
Screening von “Cette immense Intimité”

Ortsspezifisches Solo für Innen- oder Städtische Räume (Vertikaltanz am Seil. Solo für einen Tänzer und eine Wand)
Regie: Fabrice Guillot – Tanz: Olivia Cubero
Die gezeigten Bilder wurden von Fabrice Guillot live mit Méta-Mallette, einer von PUCE MUSE entwickelten Software, transformiert.

In einer einzigartigen Symbiose verschmelzen Projektion und Tänzer und gehen so über physische Grenzen hinaus. Dies ist die Stärke dieses Outdoor-Solos mit Olivia Cubero.
Nur mit einem Seil gesichert erkundet ihr Körper den vertikalen Raum und stellt ihn schwebend im Dialog mit der Architektur. Letztere wird von Bildern belagert, die vom Choreografen Fabrice Guillot live manipuliert werden. Bilder, die weder einen Partner noch ein Double kreieren, sondern vielmehr einen Eindruck “eines Bades in Sensorik” schaffen. So entsteht der Tänzer aus der Architektur neu.

Cie Marie Lenfant (Frankreich)
Numéro d’ObjEt (Object ID) Performance

Deutsche Erstaufführung
Choregrafie: Marie Lenfant
Tanz: Thierry Mabon, Serge Louis Fernand
Sound Design: François Chevallier – Bühne: Jean Claude Furet
Kostüm: Anne Pitard – Foto/Video: Benjamin Juhel

In einem Doppelraum (“bi-space”) scheinen zwei männliche Charaktere einem Comic entstiegen zu sein. Sie bewegen sich im Rhythmus der Uhrzeiger. Zwei Männer mit sehr eigentümlichen und kuriosen Reizen, die sich mit diesen auf unser aller Leben beziehen und dies reflektieren. Mit mikroskopischem Blick analysieren sie das menschliche Verhalten und Auftreten, die zwischenmenschlichen Beziehungen im sozialen Gefüge und geben diese mit einer humorvollen Distanz wieder. “Numéro d’ObjEt” ist eine Metapher für menschliche, körperliche und seelische Anlagen.
Unser Körper gibt unserem Dasein Realität. Er sollte sich dem Image anpassen, das wir von uns selbst geben möchten; korrespondierend mit sozialen Kodierungen und Kriterien von Schönheit. Das Image sollte perfekt sein oder zumindest Perfektion angestrebt werden. Dieses äußere Erscheinungsbild ist eine zweite Haut, Zuflucht, Schutz und Falle. Unsere Körper unterliegen andauerndem Wandel, modifiziert und unvollkommen.
Mit vierzehn verließ Marie Lenfant die Schule und schlug sich durch. Sie nahm Unterricht in Paris, Tour und Angers und mit 21 Jahren präsentierte sie ihr erstes SoloSolo 1. Nach ihrer Zeit mit Jazz und Companie gründet sie ihr eigenes Ensemble. 1994 erfolgte der erste Durchbruch als Choreographin. In Mans entstehen weiter Stücke wie “Miséricorde”, “J’ai pas envie” und “Pan”. Mit ihren Arbeiten reflektiert sie ihren Blick auf Menschlichkeit und Existenz; übersetzt ihn in Tanz.

 

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Mittwoch, 2. November 2011, 16.00 – 18.00 Uhr
Theater Vorpommern (Ballettsaal), Robert-Blum-Str., Treffpunkt: Kassenhalle
WORKSHOP Zeitgenössischer Tanz mit Robin Jonsson

Meine letzten Produktionen “Super Conflict” und “I Believe I Can See The Future” waren von der sorgfältigen Untersuchung animierter Bewegungen – Bewegungen, die ich in Computerspielen und Animationsfilmen vorfand -, geprägt. Diese Untersuchungen haben meine Arbeit einzigartig gemacht und eindrucksvolles körperliches wie künstliches Material hervorgebracht, das hohe Ansprüche an Koordination, Muskelspannung und das Gedächtnis stellt. Besonders reizt mich die “Unnatürlichkeit” und “Starrheit” dieses Materials, was der gängigen Auffassung des zeitgenössischen Tanzes widerspricht.
Heutige Unterrichtsformen fokussieren eher entgegengesetzte Werte wie organische und fließende Bewegungen, was meinen Workshop zu einer guten Ergänzung zum allgemeinen Tanztraining werden lässt.
(Robin Jonsson)
Robin Jonsson ist unbestritten ein Kind der Playstation-Generation. Er hat seine Spiele-Abhängigkeit überwunden und übersetzt seine Faszination für virtuelle Welten und neue Medien seitdem in ausgefallene, manchmal sonderbare Choreografien und Performances. Der Tänzer, Performer und Choreograf erhielt an der Royal Swedish Ballet School in Stockholm eine klassische Tanzausbildung, die er durch eine zeitgenössische Ausbildung an den P.A.R.T.S., den Performing Arts Research and Training Studios, in Brüssel, und ein Studium des Musik- und Sound-Design ergänzte.

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Mittwoch, 2. November 2011, 18.00 Uhr
Theater Vorpommern (Großes Haus), Robert-Blum-Str.
Cie Alexandra N’Possee (Frankreich) – NOs Limites

Künstlerische Leitung/Choreografie: Abdennour Belalit, Martine Jaussen
Tanz: Abdennour Belalit, Islam El Shafey, Eve.H, Martine Jaussen, Laurent Kong A Siou, Sithy Sithadé Ros
Musik: Julien Thomas – Bühne: Patrick Bette
Kostüme: Florence Domingeon – Licht: Sébastien Lefèvre
Regie: Rodolphe Martin, Stéphane Avenas

Koproduktion: Le Train théâtre de Portes-lès-Valence, L’Espace Malraux Scène Nationale de Chambéry et de la Savoie, Le Centre de Dévelopement Chorégraphique Les Hivernales d’Avignon, Le Centre National de Création et de Diffusion Culturelles de Châteauvallon und le Festival Hip Hop Ways de Toulouse

“NOs LIMITes” – ein Stück mit Kultstatus der Hip-Hop-Ensemble Alexandra N’Possee. Im Mittelpunkt steht der Umgang der Menschen mit natürlichen und gesellschaftlichen, mentalen und physischen Grenzen, die sich der Mensch selbst – aufgrund seiner Herkunft und seiner Erziehung – auferlegt. Ausgehend von diesen Themen, kommen Abdennour Belalit und Martine Juassen zu einem gegensätzlichen Schluss, der seinerseits wieder Fragen aufwirft: Welche Form von Freiheit bleibt übrig in einer Welt dominiert von Bedingungen und Regeln?
Die Handlung wechselt zwischen schnell getanzten Konflikten und Provokation, zu einfühlsameren Momenten, in denen die Choreografen neue Ausdrucksformen für den Hip-Hop entwickeln.
“NOs LIMITes” ist ein abwechslungsreicher Mix von lyrischen Momenten, Anmut und Gewalt. Ein getanzter Widerstand der Liebe gegen Gewalt und Unterdrückung.

Die Compagnie Alexandra N’Possee wurde als Hommage für einen verstorbenen Freund in Chambéry gegründet. Die Leitung haben seit 1994 Martine Juassen und Abdennour Belalit inne. Gemeinsam haben sie mittlerweile 15 Stücke geschaffen, die im In- und Ausland aufgeführt worden sind. In den Jahren 2000, 2002 und 2004 leitete das Ensemble eine Gruppe von 200 Tänzern und Artisten, die im Rahmen der Biennale del la Danse ein festliches Defilé in Lyon veranstaltete. Im Jahr 2010 entstand “Les S’Tazunis”, das mit den für den Hip-Hop charakteristischen Stilmitteln den Einfluss Amerikas auf die französischen Jugendlichen unterschiedlicher kultureller Herkunft beleuchtet. Im selben Jahr entstand im Rahmen eines russisch-französischen Austauschs das Stück “Odyssée”. Neben der Aufführungstätigkeit widmet das Ensemble sich vermehrt verschiedensten didaktischen Projekten und der Vermittlung von Hip-Hop als Ausdrucksmittel.

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Donnerstag, 3. November, 20.00 Uhr
Theater Vorpommern (Rubenowsaal)
Antje Velsinger (Deutschland)
wall/paper/wall

Konzept, Text, Performance: Antje Velsinger
Komposition: Markus Popp/Oval
Dramaturgische Beratung: Kirsten Maar
Kostüm: Sophie Reble

Architektonische Räume, Erinnerungsräume, Emotionsräume, Klangräume – irgendwo darin, hindurch, dazwischen, sagt man, leben wir. In ihrer Performance “wall/paper/wall” kon-struieren Antje Velsinger und Markus Popp verschiedene Schichten innerer und äußerer Raumtexturen. Die Schichten überlagern und verkanten sich, ein Möglichkeitsraum für individuelle und kollektive Erfahrung entsteht.
Auch in musikalischer Hinsicht etabliert “wall/paper/wall” ein Spannungsverhältnis zwischen verschiedenen Modi; die Komposition changiert zwischen abstrakten, elektronischen und emotional nicht kodierten Klangtexturen. Durch den Wechsel von Abstraktion und Emotion entsteht eine Brüchigkeit, die Fragen nach den im (Klang-)Raum gespeicherten Erinnerungen, Emotionen und Assoziationen aufwirft.
Was liegt in den Räumen, die ich nicht sehen, sondern nur spüren kann? Welche Erinnerungen, Emotionen und Geschichten sind im Innern des Körpers gespeichert? Welche Landschaften? Welche Türen lassen sich zu diesen inneren Räumen finden? Welche körperlichen Zustände und Bewegungen entstehen durch die Öffnung von Innenräumen und wie lassen sie sich erfahrbar machen? Das Publikum wird zum Beobachter und gleichzeitig zum Zeugen des eigenen Blicks.

Antje Velsinger ist als freie Performerin, Choreografin und Lehrende an der Universität Gießen tätig. Als Tänzerin arbeitete sie für verschiedene Choreografen und Kompanien in Bonn, Berlin, Hamburg und der Schweiz.
Markus Popp gehört zu den international angesehensten Produzenten zeitgenössischer elektronischer Musik. Sein radikaler, verfahrensorientierter und dabei hochmusikalischer Ansatz war die Vorwegnahme von “glitch”, “clicks & cuts” und “microsound” und inspiriert/provoziert bis heute eine ganze Generation von Musikern. Mit seiner Doppel-CD “O” gelingt ihm die nächste Revolution: Eine einzigartige Musik 2.0, die die Grenzen zwischen “elektronisch”, “akustisch”, “gespielt” und “programmiert” zum Verschwinden bringt.

 

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Robin Jonsson (Schweden)
SIMULATIONS

Konzept und Regie: Robin Jonsson
Tanz: Ludvig Dae, Lieve De Pourcq
Musik: Peter Lenaerts – Kostüme: Manuela Lauwers
Produktion: Simulator IF in Sweden en Plankton vzw in Belgium
Koproduktion: Monty, BUDA en Norrlandsoperan
Mit freundlicher Unterstützung: Pact-Zollverein in Essen, Dansens Hus in Vooruit, The Swedish Arts Council und The Swedish Arts Grants Committee

Wie betrachten Roboter ihr Leben? Wovon träumen Marionetten? Müssen Charaktere in Videospielen wirklich sterben? Spiegelt Mimikry die Realität wider oder gibt es nur eine Hyper-Realität? Was bedeutet ein Konzept wie “Realität” für virtuelle (Lebens-)Formen wie Roboter, Marionetten und Manga-Figuren? Was kann ein Roboter der Realität geben? Ist er einzigartig oder ist er nur einer von Millionen von identischen Robotern?
Dies sind die Aspekte, die der junge schwedische Choreograf Robin Jonsson in “Simulations” – seiner von Computerspielen und virtuellen Welten inspirierten Performance – anspricht, um den Umgang mit Grenzen zwischen Echtem und Virtuellem auszuloten. Es ist ein Spiel, das in seiner überbordenden Buntheit der künstlichen Welten, die sogenannte Lebens-Anbindung, unsere Realität im Hier und Jetzt, in Szene setzt. Robin Jonsson wurde u.?a. von den Filmen “Blade Runner and I” und “Robot” inspiriert.

Robin Jonsson ist unbestritten ein Kind der Playstation-Generation. Er überwandt seine Spiele-Abhängigkeit und übersetzt seine Faszination für virtuelle Welten und neue Medien seitdem in ausgefallene, manchmal sonderbare Choreografien und Performances. Der Tänzer, Performer und Choreograf erhielt an der Royal Swedish Ballet School in Stockholm eine klassische Tanzausbildung, die er um eine zeitgenössische Ausbildung an den P.A.R.T.S., den Performing Arts Research and Training Studios, in Brüssel, und ein Studium des Musik- und Sound-Design ergänzte.

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Freitag, 4. November, 15.00 – 17.00 Uhr
Theater Vorpommern (Ballettsaal), Treffpunkt: Kassenhalle
Antje Velsinger (Deutschland)
Workshop Zeitgenössischer Tanz

Wo hört Außen auf – wo fängt Innen an? Wie und wo positioniere ich meinen Körper im Raum? Betrete ich einen feststehenden Raum oder entsteht dieser erst durch die eigene Wahrnehmung – oder läuft beides parallel zueinander ab? Welche Erinnerungen, Emotionen und Geschichten sind im Innern des Körpers gespeichert? Tanz gibt uns die Möglichkeit, Fragen an den Körper, den Raum und an die Zeit zu stellen. Im Tanz können wir Räume in Räumen finden oder so tun, als ob wir beliebig viel Zeit hätten. Hierbei lassen sich vielfältige Erfahrungen machen, die unsere Bewusstheit und Sensibilität schärfen und neue Zusammenhänge entstehen lassen. (Antje Velsinger)

Antje Velsinger studierte Tanz an der Berufsfachschule Danceworks Berlin sowie Tanz- und Theaterwissenschaft an der FU Berlin, wobei sie ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes erhielt. Seit Oktober 2010 nimmt sie am MA Programm “Choreografie und Performance” in Gießen/Frankfurt teil. Als Tänzerin arbeitete sie für verschiedene Choreografen und Kompanien in Bonn, Berlin, Hamburg und der Schweiz. 2009 schrieb sie ihre Abschlussarbeit zum Thema “Choreografische Verfahren als künstlerische Forschung”, arbeitete als choreografische Assistenz bei Laurent Chétouane für die Produktion Tanzstück #4 “leben wollen (zusammen)” und nahm als Performerin am Researchprojekt “lost among notations” von Claudia Garbe teil. 2010 produzierte sie zusammen mit dem Musiker Markus Popp das Stück “wall/paper/wall”, welches in den Sophiensælen Berlin Premiere feierte und daraufhin zur Musikbiennale nach Zagreb eingeladen wurde. Weiterhin entwickelte sie mit der Regisseurin Angela Harter, dem Komponisten Calogero Scanio und dem “Ensemble Modern” eine Produktion für das Festival “Frankfurter Positionen”. Im Juni 2011 feierte ihre neue Produktion “this is it, but without us” Premiere im Mousonturm Frankfurt. Seit März 2011 hat Antje Velsinger einen Lehrauftrag für Zeitgenössischen Tanz und Improvisation am Institut für angewandte Theaterwissenschaft in Gießen.

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Freitag, 4. November 2011, 20.00 Uhr
Theater Vorpommern (Großes Haus), Robert-Blum-Str.
Abschlussabend
battleROYAL (Australien/Deutschland)
Soft Landing

Konzept, Choreografie: Brendan Shelper
(Choreografie in Zusammenarbeit mit den Tänzern)
Choreografische Assistenz: Susana Beiro
Tanz: Florian Bücking, Jonathan Buckels, Claudia Greco, Susana Beiro
Musiker: Matt Davis
Musik: Bombazine Black – Lichtdesign: Alesandra Beiro
Kostümedesign: Sophie vom Scheidt – Videodesign: Timm Ringewaldt

“Soft Landing” ist eine behutsame Recherche über die Zerbrechlichkeit, Isolation, Unabhängigkeit, Schönheit und die komischen Seiten des Alterns. Der 75-jährige Protagonist wird durch den Verlust von Familie und Freunden von der Gesellschaft abgeschnitten und lässt seiner Einbildungskraft freien Lauf. Er manifestiert ein identisches Ensemble von sich selbst, um Momente unverständlicher Vergangenheit, verklärter Erinnerungen, wirrer Gedanken und Träume nachzuspielen. Dieses System menschlicher Marionetten wird verkörpert durch die dünnen roten Linien, die eine Gesellschaft begrenzend oder unterstützend lenken.

Brendan Shelper Nach einem Studium in Tanz und Theater an der Acrobatic Arts School in Australien schloss Brendan Shelper sich 1997 der Company ‚Legs on the Wall‘ in Sydney an. Über 18 Monate war Shelper Co-Autor und Co-Regisseur der Eröffnung des Esplanade “Theaters on the Bay” in Singapur 2002. Seit 2003 lebt Brendan Shelper in Berlin und arbeitet u.?a. regelmäßifg mit der französischen Pyrothechnik Legende Group F.
Für die im Februar 2011 stattgefundene Fis Ski WM in Garmisch-Partenkrichen übernahm Brendan Shelper die Leitung der künstlerischen Szenen der Eröffnungszeremonie

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Collectif 2 Temps 3 Mouvements (Frankreich)
La Stratégie de l’Échec (Die Strategie des Scheiterns)
Deutsche Erstaufführung
Choreografie und Tanz: Nabil Hemaïzia und Mathieu Desseigne
Künstlerische Beratung: Sylvain Bouillet
Musikalisches Arrangement: Sébastien Piasco
Lichtdesign: Lucas Toureille

“La Stratégie de l’Echec” Die Strategie des Scheiterns oder wie unser Erbe den Ablauf unseres Lebens prägt. Die zweite Kreation des Collectif 2 Temps 3 Mouvements ist ein poetisches Manifest, das Anleihen aus dem Hip-Hop, dem zeitgenössischen Tanz und dem Zirkus entnimmt; sie bewegen sich zwischen Hoffnung, Reflexion und der Desillusionierung unserer Lebensmodelle. Vom Bruch zur Balance, von der Performance zum Fall, das Duett sucht nach einem Kompromiss zwischen Resignation und Widerstand. Und fragt: Ist es mittels einer Überzeugung oder durch die Konfrontation mit der gemeinschaftlichen Ernüchterung möglich, seine eingeprägten Kodes zu vernachlässigen?

Das Collectif 2 Temps 3 Mouvements ging im Jahr 2006 aus einem Treffen von Nabil Hemaïzia, Sylvain Bouillet und Mathieu Desseigne hervor; die drei hatten ihre Herkunft im Tanz und der Zirkuskunst. Mit dem Kollektivgedanken verbanden sie ihre Stärken und entwickelten eine Mischkunst; einen Mix der Stile sowie eine Philosophie, die sich ihres Erbes annahm. Durch ihre technische Perfektion entwickelten sie eine Sprache, die es ermöglichte, das “physische Lexikon” zu beschreiben. In ihren Kreationen hinterfragen sie den Menschen, verteidigen eine kollektive Sprache und entwickeln Ideen in einem Raum, in dem Gegensätze widerhallen.

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Samstag, 5. November 2011, 14.00 – 16.00 Uhr
Theater Vorpommern (Ballettsaal), Robert-Blum-Str., Treffpunkt: Kassenhalle
WORKSHOP Zeitgenössischer Tanz mit Florian Bücking (Deutschland)

Tanz orientiert sich an der Architektur des Körpers. Grundlage des Workshops ist die Basisvermittlung einer Technik des Loslassens. Über Bodenübungen gilt es, zu einem Bewusstsein des Körperbaus zu finden, ohne Spannung in den Gelenken zu erzeugen. Begonnen wird mit kleinen Übungen – Basis-Aspekten von Bewegung, um das Gewicht zu spüren, den Kontakt zum Boden zu finden, sich im Raum zu bewegen, einfach zu stehen. Es gilt, der Bewusstwerdung des Körpers in stets einfachen und langsamen Übungen Zeit zu geben, sich aufzuwärmen tief in Muskeln, Gelenken und Knochen.
Es werden Körperkombinationen entwickelt und erste Wege zur Improvisation beschritten, um das eigene Potenzial zur Interpretation zu erforschen, um Bewegungsqualitäten herauszuarbeiten, mit dem Ziel, bewusst und geerdet die Architektur des Körpers schöpferisch im Raum einzusetzen.

Florian Bücking, geboren in Bremen, absolvierte nach dem Studium der Sportwissenschaften seine Tanzausbildung in Berlin. Er arbeitete u.?a. mit der Pick up Dance Company (Mainz), Tomi Paasonen (Berlin), Zen in the Basement Dance Company (Dresden), Maike van Dijk (Rotterdam), ArtOrt Unterwegstheater (Heidelberg), club guy&roni (Groningen/NL) und der wee dance company. Seit 2005 ist er Tänzer und Performer der MS Schrittmacher Tanzkompanie. Seit 2008 ist Florian Bücking festes Ensemblemitglied von battleROYAL. Des Weiteren unterrichtet er regelmäßig Tanzstudenten, Profitänzer und Laien im zeitgenössischen Tanz und Partnering.

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Theater Vorpommern (Probebühne),Treffpunkt: Kassenhalle
WORKSHOP Contact Improvisation mit Ralf Lammertz (Deutschland)

Schwingen – Drehen – Rollen – Springen – Fallen
Contact Improvisation ist eine experimentelle Tanzart: Sie basiert auf gegenseitigem Vertrauen und auf der Sensibilität, mit dem eigenen Körper und dem des anderen verantwortlich, fantasievoll und spontan umzugehen. Contact Improvisation beschränkt sich nicht auf starr festgelegte Formen, sondern wird durch das Zusammenspiel zwischen Improvisation des Einzelnen und der gemeinsamen Begegnung mit einem oder mehreren Partnern bestimmt. Hierbei wird der Körperkontakt zum prägenden Element des Tanzes. In der Bewegung mit anderen lernen wir das Gewicht durch Berührung, im Folgen oder Führen der Partner, im Anlehnen, im Unterstützen zu teilen, Gewicht zu geben und anzunehmen, Nähe und Distanz zuzulassen. Sinneswahrnehmung und natürliche Reflexe werden geschult, Beweglichkeit erweitert. Ein sich ständig verlagernder Körper-Kontakt-Punkt dient den Partnern als gemeinsame Basis, von der aus der Tanz beginnt.

Ralf Lammertz verfügt über langjährige Tanzerfahrung in Contact Improvisation, Capoeira Angola, New Dance und BMC und hat an verschiedenen Performances auf der Bühne und im Außenraum mitgewirkt. Die eigene Arbeit ist von Studien mit Prof. Dieter Heitkamp, Howard Sonenklar, Jess Curtis, Thomas Mauk, Dr. Detlef Kappert (Contact Improvisation, New Dance), Laercio, Rogerio (Capoeira Angola) geprägt. Seit Herbst 2005 unterrichtet er Contact Improvisation in Greifswald.

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TANZTENDENZEN

 

Veranstalter: Theater Vorpommern GmbH, Hebebühne e. V., Sozio-kulturelles Zentrum St. Spiritus

Kuratorium: Ralf Dörnen, Sabrina Sadowska, Renate Schönebeck, Brigitte Schöpf

Koordination/Organisationsleitung: Sabrina Sadowska

Mit freundlicher Unterstützung:
Universitäts- und Hansestadt Greifswald; Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes M-V; Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft; LAG Soziokultur M-V; Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald; Bureau du Théâtre et de la Danse/Institut Français, Berlin; Botschaft des Staates Israel; Foreign Ministery of Israel; NPN (Nationales Performance Netz); Hôtel Galerie

Greifswald, Theater Vorpommern, Maria Stuart, 9.10.2011

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Theater Vorpommern

Maria Stuart

Theater Vorpommern, v.l.n.r. Eva-Maria Blumentrath (Elisabeth I.) (c)Vincent Leifer  Theater Vorpommern, v.l.n.r. Maria Schubert (Maria Stuart), Felix Meusel (Mortimer)  (c)Vincent Leifer  Theater Vorpommern, v.l.n.r. Eva-Maria Blumentrath (Elisabeth I.), Maria Schubert (Maria Stuart) (c)Vincent Leifer

Theater Vorpommern, v.l.n.r. Maria Schubert (Maria Stuart), Eva-Maria Blumentrath (Elisabeth I.) und Ensemble (c)Vincent Leifer   Theater Vorpommern, v.l.n.r. sitzend: Eva-Maria Blumentrath (Elisabeth I.) und Ensemble (c)Vincent Leifer

Ein Trauerspiel von Friedrich Schiller

Inszenierung: Matthias Nagatis
Bühne und Kostüme: Esther Bätschmann

Mit: Eva-Maria Blumentrath, Katja Klemt, Maria Schubert; Jan Bernhardt, Grian Duesberg, Christian Holm, Lutz Jesse, Jörg F. Krüger, Felix Meusel, Hannes Rittig, Markus Voigt

Im Schloss zu Fotheringhay wird die schottische Königin Maria Stuart gefangen gehalten. In ihrer Heimat wegen des Mordverdachts an ihrem Ehemann verfolgt, hatte sie in England Zuflucht gesucht. Königin Elisabeth aber ließ sie einkerkern. Denn mit ihren Ansprüchen auf den englischen Thron könnte die katholische Maria sowohl Elisabeths Herrschaft als auch die anglikanische Kirche gefährden. Mit einem Todesurteil über die Mörderin Maria wäre die Gefahr gebannt. Elisabeth aber zögert, eine so gewaltsame Entscheidung zu treffen, und auch ihre vertrauten Staatsmänner sind uneinig über das richtige Urteil. Marias Wunsch nach einem persönlichen Gespräch mit der Rivalin könnte eine Wendung bringen, denn für ihre Freilassung wäre sie bereit, ihren englischen Ansprüchen zu entsagen. Doch es kommt anders. Am Ende gehört der politische Triumph Elisabeth, Marias Tod aber wirft einen ewigen Schatten.

Aus dem historischen Konflikt der blutsverwandten Königinnen Maria Stuart und Elisabeth I. nahm Friedrich Schiller (1759-1805) die Grundlage für ein bewegendes Trauerspiel mit einer weiten politischen, aber auch einer, wie er selbst sagte, “leidenschaftlichen und menschlichen” Dimension. Seit seiner Uraufführung 1800 in Weimar bietet dieses Drama um die beiden charakterlich konträren Königinnen und die sie umringenden Männer stets neuen Anlass zum Blick auf die Licht- und Schattenseiten der Macht.
Matinee: 9. Oktober, 11.00 Uhr, Stralsund (Foyer)

Premiere: 15. Oktober, 19.30 Uhr, Stralsund (Großes Haus)
Premierenfeier – Premiere PLUS

Nächste Vorstellungen:
23. Oktober, 18:00 Uhr / 29. Oktober, 19:30 Uhr, Stralsund (Großes Haus)

Kartenbestellung unter 03831-26 466
Im Internet unter www.theater-vorpommern.de
sowie an der Theaterkasse (Olof-Palme-Platz)

Theater Vorpommern Ostseefestspiele in Stralsund, Juli 2011

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Theater Vorpommern

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Ostseefestspiele in Stralsund

Operngala:  Ein Abend in der Welt der italienischen Oper

Theater Vorpommern Ostseefestspiele in Stralsund / Operngala / Pressefotos: Vincent Leifer

Musikalische Leitung: GMD Karl Prokopetz
Moderation: Christina Winkel

Solisten und Opernchor des Theaters Vorpommern
Philharmonisches Orchester Vorpommern

Die Solisten und der Opernchor des Theaters Vorpommern präsentieren zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Vorpommern unter der Leitung seines GMD Karl Prokopetz Musik aus der glanzvollen Welt der italienischen Oper. Da dürfen natürlich Exzerpte wie das unverwüstliche “Largo al factotum” aus Gioachino Rossinis vergnüglichem “Il Barbiere di Siviglia” (Der Barbier von Sevilla) und das zauberhafte “Che gelida manina” (Wie eiskalt ist dies Händchen) aus Puccinis Meisteroper “La Bohème” nicht fehlen. Weltbekannte Chöre wie der Zigeunerchor “Vedi le fosche notturne spoglie” aus “Il Trovatore” (Der Troubadour) werden zur Aufführung gebracht und rein instrumentale Orchesterstücke wie die äußerst populäre Ouvertüre zu Rossinis “La gazza ladra” (Die diebische Elster) zum Besten gegeben.

Die Gala gestaltet sich als ein bunter Querschnitt von Arien, Ensembles und Chören aus den schönsten italienischen Opern wie “Don Carlos”, “Gianni Schicchi”, “La Bohème”, “La Rondine”, “La Traviata”, “Le Villi” und “Lucia di Lammermoor”.

2., 12., 22. und 29. Juli, 20.00 Uhr, Theater Stralsund (Großes Haus)

La Traviata  von Giuseppe Verdi

Theater Vorpommern Ostseefestspiele in Stralsund La Traviata Pressefotos: Vincent Leifer

Musikalische Leitung: GMD Karl Prokopetz
Inszenierung: Kerstin Weiß

Solisten und Opernchor des Theaters Vorpommern
Philharmonisches Orchester Vorpommern

Die schöne Pariser Edelkurtisane Violetta Valery liebt es, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Im Rausche ihrer zahlreichen Feste sucht sie ihre tödliche Krankheit zu vergessen. Von allen begehrt, steht sie im Mittelpunkt der vornehmen Pariser Demimonde, an die wahre Liebe kann sie jedoch nicht mehr glauben. Als ihr der junge Adlige Alfredo Germont aber glühend seine Liebe gesteht, ist Violetta berührt und bricht radikal mit ihrer Vergangenheit. Doch das Glück währt nicht lang.

Mit “La Traviata” schuf Giuseppe Verdi (1813-1901) eine seiner berühmtesten Opern, die heute in aller Welt zu den beliebtesten Stücken des Opernrepertoires zählt.

5. und 9. Juli, 20.00 Uhr, Theater Stralsund (Großes Haus)

Carmina Burana / Symphonic Pink Floyd  von Carl Orff und Pink Floyd

Theater Vorpommern Ostseefestspiele in Stralsund / Carmina Burana / Pressefotos: Vincent Leifer

Musikalische Leitung: Egbert Funk

Solisten, Opernchor und Kinderchor des Theaters Vorpommern, Singakademie Stralsund, Philharmonisches Orchester Vorpommern

Ein mitreißender Rhythmus und ungezügelte Lebensfreude: Die “Carmina Burana” sind ein gewaltig-sinnliches Spektakel, das ganz im Lebensgefühl des Mittelalters geschaffen worden ist. Inspiriert durch eine Sammlung von Vagantenliedern des 13. Jahrhunderts, komponierte Carl Orff (1895-1982) in den Jahren 1935-36 sein Meisterwerk. Pulsierender Rhythmus, vokalreiche Musikalität sowie starke Bildhaftigkeit und nicht zuletzt ein Reigen von derben Späßen, zarter Poesie und anrührender Liebeslyrik begründeten mit der Uraufführung im Jahre 1937 Orffs Weltruhm – ?und faszinieren noch heute jeden Hörer.

Zusätzlich zu Carl Orffs Meisterwerk und zum Auftakt des konzertanten Abends präsentiert das Philharmonische Orchester des Theaters Vorpommern mit “Symphonic Pink Floyd” einen faszinierenden Reigen der unvergesslichen Melodien der britischen Kultband um Roger Waters und David Gilmour. Jeremy “Jaz” Coleman, Mitbegründer und Frontmann der Punkrockband “Killing Joke”, arrangierte 1995 neun Songs, darunter den Welthit “Another Brick in The Wall”.

16. und 23. Juli, 20.00 Uhr, Theater Stralsund (Großes Haus)


Aschenputtel  Märchen mit Musik,  ?nach den Brüdern Grimm

Theater Vorpommern Ostseefestspiele in Stralsund /Aschenputtel/ Pressefotos: Vincent Leifer

Musikalische Leitung: Egbert Funk
Inszenierung: Kerstin Weiß
Bühne: Sabine Lindner
Kostüme: Christine Becke
Choreographie: Sabrina Sadowska

Mit dem Musiktheaterensemble des Theaters Vorpommern

Die kleine Charlotte kann nicht schlafen. Sie ist krank, will aber schnell wieder zur Schule gehen, da sie sich in einen Schulkameraden verliebt hat. Um einschlafen zu können, hört sie sich eine ihrer alten Märchenkassetten an. Heute Nacht ist “Aschenputtel” dran. Bald schon fallen ihr die Augenlider zu und das Märchen beginnt lebendig zu werden.

Mit dem 2002 in Hamburg uraufgeführten “Aschenputtel” präsentieren der Autor und Regisseur Hartmut Uhlemann (geb. 1960) und der Komponist und Musiker Gerd Bellmann (geb. 1954) eine fantasievolle Variante des bekannten Märchenstoffes mit ohrwurmverdächtiger Musik.

3. und 24. Juli, 16.00 Uhr, Theater Stralsund (Großes Haus)
10. Juli, 18.00 Uhr, Theater Stralsund (Großes Haus)

Greifswald, Theater Stralsund Vorpommern, Premiere 7.5.2011My Fair Lady

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Theater Vorpommern

My Fair Lady

Theater Stralsund Vorpommern My Fair Lady / v.l.n.r. Ensemble / Fotos: Vincent Leifer Theater Stralsund Vorpommern My Fair Lady / v.l.n.r. Markus Voigt (Oberst Pickering), Christina Winkel (Mrs. Pearce), Hannes Rittig (Prof. Higgins), Maria Klier (Eliza Doolittle) / Fotos: Vincent Leifer Theater Stralsund Vorpommern My Fair Lady / l.n.r. Maria Klier (Eliza Doolittle), Markus Voigt (Oberst Pickering), Noriyuki Sawabu (Freddy), Vera Meiss (Lady Higgins), Hannes Rittig (Prof. Higgins) / Fotos: Vincent Leifer

Theater Stralsund Vorpommern My Fair Lady / v.l.n.r. Hannes Rittig (Prof. Higgins), Maria Klier (Eliza Doolittle) / Fotos: Vincent Leifer Theater Stralsund Vorpommern My Fair Lady /v.l.n.r. Maria Klier (Eliza Doolittle), / Fotos: Vincent Leifer

Musical von Frederick Loewe
Buch und Songtexte von Alan Jay Lerner

Nach dem Schauspiel “Pygmalion” von George Bernard Shaw
und dem Film von Gabriel Pascal

Musikalische Leitung: Egbert Funk
Inszenierung: Georg Blüml
Bühne und Kostüme: Katrin Kammann
Choreographie: Sabrina Sadowska
Chöre: Thomas Riefle

Mit: Katja Böhme, Maria Klier (Eliza Doolittle), Vera Meiß, Michaela Tack, Christina Winkel; Andreas Ammelung, Bernhard Leube, Hans Löbnitz, Hannes Rittig (Prof. Henry Higgins), Bernd Roth, Noriyuki Sawabu, Markus Voigt;
Opernchor des Theaters Vorpommern; Philharmonisches Orchester Vorpommern

Der Phonetiker und eingefleischte Junggeselle Professor Henry Higgins ist der Auffassung, dass der soziale Status eines Menschen vordringlich von seiner sprachlichen Kultiviertheit abhängt. So wettet er mit seinem Kollegen Oberst Pickering, aus dem ärmlichen, nur des Gossenslangs mächtigen, aber liebenswerten Blumenmädchen Eliza Doolittle allein durch Sprecherziehung eine feine Dame von Welt machen zu können. Eliza willigt zwar ein, ist aber schon bald der täglichen Sprechübungen überdrüssig. Dennoch gelingt es Higgins, Eliza in die vornehme Londoner Gesellschaft einzuführen, wo sie nur auf das Angenehmste auffällt. Und Eliza gelingt es ganz nebenbei, dass aus dem Hagestolz Higgins ein Mensch wird, dem es auf einmal – sehr zu seinem Verdruss – nicht mehr egal ist, ob eine Frau ihn verlässt oder bei ihm bleibt, und der sich für seine Verhältnisse sogar bemüht, liebevoll zu seinem Schützling zu sein: “Eliza, wo zum Teufel sind meine Pantoffeln?!”

Frederick Loewe (1901-1988) und Alan Jay Lerner (1918-1986) bilden eines der erfolgreichsten Autorenteams des Broadways. Die meisten ihrer Musicals wurden Welterfolge. “My Fair Lady” überragt dabei die anderen Werke ganz entschieden, ist es doch eine der gelungensten Adaptionen eines Stoffes der Weltliteratur für die Musicalbühne.

“My Fair Lady”, 1956 am Broadway in New York uraufgeführt, ist das berühmteste Werk des “Goldenen Zeitalters” des Musicals und sprengte alle Rekorde. In annähernd 3.000 Vorstellungen lief es sechs Jahre lang in Folge am Broadway. Die Verfilmung von 1964 mit Audrey Hepburn und Rex Harrison in den Hauptrollen wurde der Kassenschlager des Jahrzehnts. Sein Erfolg ist nicht nur der großartigen Vorlage von George Bernard Shaws “Pygmalion” zu verdanken, sondern auch so unvergesslichen Melodien wie “Es grünt so grün”, “Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht” und “Hej, heute morgen mach ich Hochzeit”.

Soiree: 3. Mai, 19.00 Uhr, Stralsund (Foyer)
Premiere: 7. Mai, 19.30 Uhr, Stralsund (Großes Haus)
Premiere PLUS – Premierenfeier

Weitere Vorstellungen in Stralsund: 12. und 28. Mai, 19:30 Uhr / 29. Mai, 18:00 Uhr

Greifswald, Theater Vorpommern, Dirk Löschner neuer Intendant und Geschäftsführer 2012, 27.4.2011

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Theater Vorpommern

Dirk Löschner  neuer Intendant und Geschäftsführer

Theater Vorpommern GmbH

Theater Vorpommern Dirk Löschner Theater Vorpommern Dirk Löschner

Die Suche nach einem neuen Geschäftsführer für die Theater Vorpommern GmbH ist abgeschlossen. Der 44-jährige Dirk Löschner wird neuer künstlerischer und kaufmännischer Leiter für die Theater in Stralsund, Greifswald und Putbus. Der Aufsichtsrat hat am 27. April in einer Sondersitzung seiner Berufung einstimmig zugestimmt.
Dirk Löschner, der seit der Spielzeit 2009/2010 Intendant am Theater der Altmark ist, wird seine Stelle in Vorpommern zum 1. August 2012 antreten. Ab sofort wird der designierte Intendant jedoch bereits für die Richtlinien der Theaterleitung zuständig sein und regelmäßig vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung und in stetigem Kontakt zur Interimsgeschäftsführung stehen.
Mehrere Jahre war Dirk Löschner als Verwaltungsdirektor am Landestheater Detmold tätig. Der gebürtige Berliner ist Schauspieler und Regisseur. Sein Schauspielstudium schloss er an der Ernst-Busch-Hochschule in Berlin ab. Es folgten ein Studium in Paris sowie das Studium der Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin.
“Wir freuen uns, dass die Suche erfolgreich verlaufen ist und wir Ihnen Dirk Löschner nun als neuen Intendanten vorstellen können. Die Gesellschafter und der Aufsichtsrat sind überzeugt von der Wahl”, so der Aufsichtsratsvorsitzende Eckehard Nitschke über die Wahl des neuen Geschäftsführers.