Görlitz, Theater Görlitz, Jubiläumskonzert Festklänge und Festwoche, 02. – 08.09.2016

August 3, 2016  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Spielpläne, Theater Görlitz

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

20 Jahre Neue Lausitzer Philharmonie werden gefeiert

Orchester lädt zum Jubiläumskonzert „Festklänge“ und zur Festwoche

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau / Orchester - Lausitzer Philharmonie © Marlies Kross

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau / Orchester – Lausitzer Philharmonie © Marlies Kross

Die Konzertsaison 2016/2017 beginnt für die Neue Lausitzer Philharmonie mit einem Jubiläum: Das Orchester feiert sein 20-jähriges Bestehen im September mit einem Jubiläumskonzert und einer Festwoche. Vom 02. bis 08. September tourt der Klangkörper mit dem Konzertprogramm „Festklänge“ durch die Lausitz.

20 Jahre Orchesterarbeit bieten dabei viele Geschichten, der bisher noch nicht erzählt wurden: ob außergewöhnliche Konzertorte, emotionale Begegnungen mit Zuhörern oder Musikstücke, die kontrovers diskutiert wurden. Alle diese Erinnerungen wollen die Musiker nun mit ihrem Publikum und der Öffentlichkeit teilen. Möglich wird das unter anderem bei der Podiumsdiskussion »20 Jahre Neue Lausitzer Philharmonie – Chancen und Herausforderungen eines Orchesters für den gesamten Kulturraum« am 05. September im Foyercafé des Görlitzer Theaters, die in Kooperation mit „PhilMehr! Philharmonie Brücken e. V.“ und dem Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e. V. veranstaltet wird. In Hoyerswerda, dem Gründungsort der Philharmonie, findet am 07. September in der Lausitzhalle nach dem Jubiläumskonzert der offizielle Festempfang statt.

Johannes Brahms  © IOCO

Johannes Brahms © IOCO

Zum Programm: Den Auftakt des Konzertes bildet der „New Era Dance“ des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Aaron Jay Kernis. Es folgen die dem Konzert seinen Titel gegeben „Festklänge“ von Franz Liszt. Die Symphonische Dichtung schuf der Komponist ursprünglich anlässlich seiner Vermählung mit Carolyne von Sayn-Wittgenstein. Auch wenn diese Heirat nie stattgefunden hat, blieb der programmatische Titel. Musikalisch charakterisiert Liszt sich durch ein ernstes Hauptthema und seine Geliebte durch ein graziöses Seitenthema. Ein Fest ganz anderer Art nahm Johannes Brahms für seine „Akademische Festouvertüre“ zum Anlass. Ihm wurde 1879 die Ehrendoktorwürde durch die Universität Breslau verliehen. In der Ouvertüre verarbeitete Brahms passenderweise Zitate mehrerer Studentenlieder. Den Höhepunkt des Konzertes wird das Werk „Module 1 und 2 für zwei Orchester und zwei Dirigenten“ des Amerikaners Earle Brown bilden. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Ulrich Kern wird Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti dieses dirigieren. Das „Capriccio espagnol“ von Nikolai Rimski-Korsakow bildet schließlich den Abschluss des Festkonzertes.

Über die Neue Lausitzer Philharmonie: Die Neue Lausitzer Philharmonie entstand aus einer Fusion der Lausitzer Philharmonie und dem Philharmonischen Orchester Görlitz und wurde am 1. August 1996  gegründet. Es entstand ein Kulturraumorchester für den gesamten ostsächsischen Raum. Erste Planungen, nach denen dem neuen Klangkörper über 93 Musiker angehören sollten, wurden leider nicht umgesetzt. So spielte das Orchester mit 56 Musikern. Die Neue Lausitzer Philharmonie spielt pro Saison sieben verschiedene sinfonische Konzertprogramme in jeweils fünf Städten des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien und erreicht damit pro Konzertserie etwa 2.000 Zuhörer. Nach der Schließung der Görlitzer Stadthalle hat die Neue Lausitzer Philharmonie als Heimspielort das Theater Görlitz mit 504 Plätzen, das Theater Bautzen und das Zittauer Theater mit viel Flair und immer ausverkauften 400 Sitzen. Der akustisch beste Konzertsaal ist die 1984 gebaute Lausitzhalle Hoyerswerda für 800 Zuhörer, dazu das kleine aber feine Neue Stadttheater Kamenz, wo bis zu 160 Musikfreunde das Phänomen Orchester hautnah miterleben können. Das Repertoire  reicht von den großen Sinfonikern wie Mahler und Schostakowitsch über Schumann, Grieg und Beethoven bis hin zu zeitgenössischen Komponisten und genreübergreifenden Crossover-Projekten. Einen besonderen Stellenwert genießt die Pflege der Kirchenmusik und der Neuen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

Generalmusikdirektoren der Neuen Lausitzer Philharmonie
Christof Escher von 1996 – 2002,  Milo Krejí von 2002 – 2003
Eckehard Stier von 2003 – 2013,  Andrea Sanguineti seit 2013

„Festklänge“
1. Philharmonisches Konzert  | Jubiläumsokonzert „20 Jahre Neue Lausitzer Philharmonie“
Aaron Jay Kernis (*1960): New Era Dance,  Franz Liszt (1811 – 1886): Festklänge
Johannes Brahms (1833 – 1897): Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80
Earle Brown (1926 – 2002): Module 1 und 2 für zwei Orchester und zwei Dirigenten
Nikolai Rimski-Korsakow (1844 – 1908): Capriccio Espagnol op. 34
GMD Andrea Sanguineti, Dirigent,  Ulrich Kern, Dirigent

Das Programm der Festwoche im Überblick:
Fr., 02.09.16 19:30 Uhr, Theater Görlitz
Feierliche Eröffnung der Festwoche
1. Philharmonisches Konzert »Festklänge«
Im Anschluss des Konzertes: Sektempfang mit Publikum und Orchester

Sa., 03. September 2016, 19:30 Uhr, Theater Zittau
1. Philharmonisches Konzert »Festklänge«
Im Anschluss des Konzertes: Sektempfang mit Publikum und Orchester

Mo., 05. September 2016, 19:00 Uhr, Foyercafé im Theater Görlitz
Podiumsdiskussion »20 Jahre Neue Lausitzer Philharmonie – Chancen und Herausforderungen eines Orchesters für den gesamten Kulturraum«
Im Rahmen der Reihe Con Moto – Podium für Dialog und Musik«
In Kooperation mit PhilMehr! Philharmonie Brücken e. V. und dem Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e. V.

Di., 06. September 2016, 19:30 Uhr, Theater Görlitz
1. Philharmonisches Konzert »Festklänge«
Im Anschluss des Konzertes: Sektempfang mit Publikum und Orchester

Mi., 07. September 2016, 19:30 Uhr, Lausitzhalle Hoyerswerda
1. Philharmonisches Konzert »Festklänge«
Im Anschluss des Konzertes: Festempfang »20 Jahre Neue Lausitzer Philharmonie« im Gesellschaftssaal der Lausitzhalle Hoyerswerda

Do., 08. September 2016, 19:30 Uhr, Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen
1. Philharmonisches Konzert »Festklänge«
Im Anschluss des Konzertes: Sektempfang mit Publikum und Orchester

Pressemeldung Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau

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Görlitz, Theater Görlitz, Premiere: Into the Woods – Musical von Stephen Sondheim, 11.06.2016

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

 Musical Into the Woods – Ab in den Wald

Von Stephen Sondheim | Buch von James Lapine

Premiere  Sa., 11.06.2016, weitere Vorstellungen 19:30 Uhr; 18.6.2016; 24.6.2016; 26.6.2016; 02.7.2016; 03.7.2016

Theater Görlitz / Plakat Into the Woods © Theater Görlitz

Theater Görlitz / Plakat Into the Woods © Theater Görlitz

»Es war einmal…«, so beginnen alle Märchen, »Und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.« so enden sie.

Doch was passiert, wenn die Erfüllung ihrer Wünsche den Märchenhelden nicht das Glück bringt, dass sie sich ersehnt haben? Dieser Frage nahmen sich auch Stephen Sondheim und James Lapine an und schrieben Musik und Texte zu einem Musical, in dem sich die Geschichten von vier Märchengestalten miteinander verflechten: Aschenputtel, Rapunzel, Rotkäppchen und Hans aus »Hans und die Bohnenranke«. Was als lebendige, fröhliche Märchenerzählung beginnt, endet in einer Geschichte, deren Charaktere auf einmal nicht mehr nur Märchenfiguren sind, sondern reale Personen mit Fehlern und Schwächen, denen klar wird, welche Konsequenzen Wünsche haben können…

Regie und Ausstattung übernimmt GHT-Musicalspezialist Sebastian Ritschel, der diesmal auch vermehrt Videoeinspielungen verwenden wird. Es dirigiert der stellvertretende Generalmusikdirektor der Neuen Lausitzer Philharmonie, Ulrich Kern. Mit dabei sind zahlreiche musicalerprobte Gäste: Manuel Stoff als Hans, Anna Preckeler als Aschenputtel, Jennifer Caron als Hans Mutter und Maike Katrin Merkel in mehreren Rollen.

BESETZUNG
Musikalische Leitung: Ulrich Kern, Inszenierung, Ausstattung, Licht: Sebastian Ritschel
Video: Steffen Cieplik, Dramaturgie: Ronny Scholz, Musikalische Einstudierung: Olga Dribas, Francesco Fraboni

Erzähler | Geheimnisvoller Mann: Stefan Bley, Bäcker: Michael Berner, Bäckerin: Antje Kahn, Hexe: Yvonne Reich, Hans: Manuel Stoff, Rotkäppchen: Mirjam Miesterfeldt
Wolf: Ji-Su Park, Aschenputtel: Anna Preckeler, Aschenputtels Prinz: Ji-Su Park
Rapunzel: Cristina Piccardi, Rapunzels Prinz: Thembi Nkosi, Hansis Mutter: Jennifer Caron, Rotkäppchens Großmutter: Maike Katrin Merkel
Riesin: Maike Katrin Merkel, Aschenputtels Stiefmutter: Adrienn Balász, u.a.m.
Premiere  Sa., 11.06.2016, weitere Vorstellungen 19:30 Uhr; 18.6.2016; 24.6.2016; 26.6.2016; 02.7.2016; 03.7.2016

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Pressemeldung Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau

Zittau, Gerhart Hauptmann Theater, Uraufführung: Alois Nebel – ein Eisenbahnerblues, 29.04.2016

April 11, 2016  
Veröffentlicht unter Premieren, Theater Görlitz

Zittau / Theater Zittau © Peter Hennig

Zittau / Theater Zittau © Peter Hennig

Alois Nebel – Eisenbahnerblues aus dem Altvatergebirge

nach der Graphic Novel von Jaroslav Rudiš und Jaromír 99

Premiere am 29.4.2016, weitere Vorstellungen 12.05.2016; 17.5.2016; 27.5.2016

 

Zittau / Alois Nebel © Theater Zittau

Zittau / Alois Nebel © Theater Zittau

Alois Nebel ist Fahrdienstleiter eines kleinen Bahnhofs nahe der Grenze. Tatsächlich ist die Bahn für den introvertierten Alois aber viel mehr als nur seine Arbeitsstelle. Seit Kindestagen sind Züge seine große Leidenschaft, das Kommen und Gehen auf den Gleisen beobachtet er sein ganzes Leben. Immer wenn Nebel aufzieht, holt Alois die Vergangenheit ein und er sieht Züge, die nur er sehen kann.

Eine Geschichte über Veränderungen, Nicht-Vergessen-Können und eine große Liebe.

Als Graphic Novel erschienen »Weissbach« (2003), »Hauptbahnhof« (2004) und »Zuckmantel« (2005) zunächst als einzelne Bände, ehe 2006 die Gesamtausgabe Alois Nebel  veröffentlicht wurde. 2012 wurde die Triologie auch ins Deutsche, Französische und Polnische übersetzt. Die Verfilmung der Graphic Novel (Regie: Tomáš Lu?ák) wurde 2011 mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet und erhielt zwei Vornominierungen für den Oscar. Für die Uraufführung am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau  wird eine neue Fassung der Geschichte entstehen.

BESETZUNG

Regie: Stefan Wolfram, Ausstattung: Udo Herbster , Dramaturgie: Gerhard Herfeldt

Alois Nebel: Tilo Werner, Wachek/Olda: Klaus Beyer
Sokin/Vorgesetzter HBH/Typ: Stefan Sieh, Dorothee/Smeterka
Krankenschwester/Schlampe: Martha Pohla
Krankenschwester II/Frau Doktor/Kv?ta: Sabine Krug
Der Stumme: Grzegorz StoszWachek Senior: Ludvik Kavin

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Pressemeldung Theater Görlitz

Görlitz, Theater Görlitz, Premiere: Der Liebestrank von Gaetano Donizetti, 02.04.2016

März 22, 2016  
Veröffentlicht unter Premieren, Pressemeldung, Theater Görlitz

 

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

Goerlitz / Theater Goerlitz © Peter Hennig

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau

  L’elisir d’amore – Der Liebestrank  von Gaetano Donizetti

Libretto  Felice Romani

Premiere am Samstag, 02.04.2016 um 19:30 Uhr, Weitere Vorstellungen:, Sonntag, 03.04.2016 19:00 Uhr, Samstag, 09.04.2016 19:30 Uhr, Freitag, 15.04.2016 19:30 Uhr, Sonntag, 24.04.2016 15:00 Uhr, Samstag, 07.05.2016 19:30 Uhr, Sonntag, 29.05.2016 19:00 Uhr

Goerlitz / Theater Goerlitz - Liebestrank © Marlies Kroos

Goerlitz / Theater Goerlitz – Liebestrank © Marlies Kroos

Mit L’elisir d’amore erfüllt Generealmusikdirektor Andrea Sanguineti sich und dem Publikum den Wunsch nach italienischer Oper in Görlitz. Inszeniert wird der Liebesreigen von Christian Papke, der in der vorherigen Spielzeit schon am Schauspiel des GHT die Urauffführung „Indianer“ auf die Bühne brachte.

Die junge und freche Inszenierung wird die Handlung behutsam, aber lustvoll ins Heute ziehen und in einem als Luxuswelt gestalteten Areal ansiedeln. Eine moderne Märchenwelt, die die Misere des realen Alltags vergessen lassen soll.

Gaetano Donizetti hatte 1832 in 15 Jahren bereits 36 Opern verfasst, als er vom Leiter des Mailänder Teatro alla Canobbiana das Angebot bekam, für einen anderen Komponisten einzuspringen und noch im Frühjahr desselben Jahres eine komische Oper zur Aufführung zu bringen. So schrieb Donizetti sein bekanntestes Werk in nur zwei Wochen. Dennoch entstand eine Oper, die sich mit ihren fröhlichen Melodien, charakteristischen Rollen und witzigen Texten bis heute weltweit auf den Spielplänen führender Opernhäuser hält. Die Uraufführung fand am 12. Mai 1832 statt und wurde begeistert aufgenommen. Die Charaktere der Hauptrollen hat Donizetti musikalisch genial ausformuliert, die reine Liebe des Nemorino, die Launenhaftigkeit und Intelligenz der Adina, die Eitelkeit des Belcore und die Durchtriebenheit des Quacksalbers Dulcamara werden detailliert dargestellt und begeistern bis heute.

Musikalische Leitung: GMD Andrea Sanguineti, Regie: Christian Papke
Ausstattung: Klaus Werner Noack, Choreografie: Dan Pelleg, Marko E. Weigert
Dramaturgie: Ronny Scholz, Choreinstudierung: Albert Seidl
Musikalische Einstudierung: Olga Dribas

BESETZUNG:
Adina, reiche junge Pächterin: Cristina Piccardi, Nemorino, junger Bauer: Thembi Nkosi
Belcore, Sergeant: Ji-Su Park, Dulcamara, Quacksalber: Federico Sacchi
Gianetta, junge Bäuerin: Patricia Bänsch
Ein Soldat: Hans-Peter Struppe
Diener von Dulcamara: stumme Rolle
Soldaten, Landvolk, Musikanten: Chor
Neue Lausitzer Philharmonie

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