Görlitz, Theater Görlitz, Premiere IM WEISSEN RÖSSL 24.6.2011

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Theater Görlitz

2011 – IM WEISSEN RÖSSL – Landskron Brauerei

IM WEISSEN RÖSSL

Theater Görlitz Im weissen Rössel

Revueoperette von Ralph Benatzky
Frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell, Gesangstexte von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz Musikalische Leitung: Manuel Pujol | Inszenierung: Sabine Sterken | Ausstattung: Britta Bremer Choreografie: George Giraldo | Dramaturgie: Sebastian Ritschel, Ronny Scholz
Besetzung: Briefträger, Kathi – Audrey Larose Zicat | Josepha Vogelhuber – Yvonne Reich | Leopold Brandmeyer
- Tommaso Randazzo | Otto Siedler, Rechtsanwalt – Jan Novotny | Wilhelm von Giesecke, Berliner Fabrikant -
Hans-Peter Struppe | Ottilie von Gieseckes Tochter – Anja-Katharina Wigger | Sigismund Sülzheimer – Egill Arni
Palsson | Prof. Dr. Hinzelmann, Urlauber – Stefan Bley | Klärchen, seine Tochter – Patricia Bänsch | Kaiser Franz
Joseph I. – Tim Stolte Der Piccolo – Konstantin Krisch | Zensi – Barbara Siegel

Premiere: Freitag, 24. Juni 2011, 19:30 Uhr, Landskron Brauerei

Das Stück

Als Vorlage für die Revueoperette diente das gleichnamige Alt-Berliner Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg. Die Protagonisten des Stückes treffen im Hotel WEISSES RÖSSL aufeinander. Sie tauchen gemeinsam in die Verwirrungen der zwischenmenschlichen Zuneigungen und Abneigungen. Nicht immer ist derjenige, den man liebt, auch daran interessiert. Der Kellner Leopold bemüht sich um die Gunst seiner Chefin, die Wirtin Josepha Vogelhuber, welche allerdings ein Auge auf den langjährigen Stammgast, Rechtsanwalt Dr. Siedler geworfen hat. Dieser wiederum interessiert sich für Ottilie, der Tochter des Trikotagenfabrikanten Giesecke, der sie aber schon für seinen Konkurrenten Sigismund Sülzheimer vorgesehen hat. Die Basis für ein vergnügliches Durcheinander ist gelegt und das Happy End vorbestimmt. In der Operette erklingen die richtigen Klassiker zum musikalischen Vergnügen in lauen Sommernächten: IM WEISSEN RÖSSL AM WOLFGANGSEE, WAS
KANN DER SIGISMUND DAFÜR, DASS ER SO SCHÖN IST?, ES MUSS WAS
WUNDERBARES SEIN und DIE GANZE WELT IST HIMMELBLAU.
Die Leichtigkeit und der Frohsinn der Musik brachten das Stück zu zahlreichen und
mittlerweile berühmten Verfilmungen, u. a. mit Theo Lingen, Johannes Hesters oder
Peter Alexander.

 

Die Regisseurin

 

Unsere Gastregisseurin aus Chemnitz, Sabine Sterken arbeitete nach ihrem Abitur für ein Jahr beim Rundfunk in Leipzig und ist seit 1983 Regieassistentin am
Opernhaus Chemnitz. Daneben absolvierte sie das Fernstudium der Theaterwissenschaft an der Leipziger Theaterhochschule. 1993 erfolgte ihre erste eigene Regiearbeit, Schönbergs PIERROT LUNAIRE, seitdem inszeniert sie regelmäßig an ihrer Hausoper, u. a. DER KLEINE SCHORNSTEINFEGER, GRÄFIN
MARIZA, DER VOGELHÄNDLER, DER BARBIER VON SEVILLA, DAS MÄRCHEN VOM
ZAREN SALTAN, DER MÜNDLICHE VERRAT VON MAURICIO KAGEL, ZAR UND
ZIMMERMANN und ARIADNE AUF NAXOS Als Gastregisseurin war sie u. a. am
Theater Görlitz AM SAMSTAG KAM DAS SAMS ZURÜCK, am Staatstheater Cottbus, am Volkstheater Rostock sowie in Salvador de Bahia, Brasilien tätig. Im Jahr 2008 initiierte und gründete sie die “salonoper chemnitz”, die bereits mehrfach mit Inszenierungen von Werken des Expressionismus im Chemnitzer Museum Gunzenhauser zu erleben war.

Der Dirigent

Nach Manuel Pujols großen Erfolg mit dem Dirigat der LA BOHÈME am Theater Görlitz wurde er 2009 als Zweiter Kapellmeister und Chordirektor engagiert.
Außerdem ist er seit 2010 Stipendiat des Eliteförderprogramms des Deutschen Musikrates Dirigentenforum. In Mainz geboren begann Manuel Pujol seine musikalische Laufbahn als Stipendiat der Esther und Silvius Dornier Stiftung an der Landesschule Pforta. Nach seinem Abitur studierte er an der Hochschule für Musik in Dresden, Chor- und Orchesterdirigieren bei den Professoren Ekkehard Klemm, Christian Kluttig und Hans- Christoph Rademann. Im Anschluss daran absolvierte er ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Weimar bei Prof. Anthony Bramall und Prof. Nicolás Pasquet.
Bereits dort entdeckte er seine große Leidenschaft für zeitgenössische Musik. So dirigierte er 2006 als musikalischer Assistent im Rahmen einer Dresdner
Uraufführung die Oper DER VERLORENE SCHLÜSSEL von Wilfried Krätzschmar im Staatsschauspielhaus Dresden. Außerdem engagierte ihn 2008 GMD Eckehard Stier als Assistent für die Uraufführung der Oper LINKERHAND von Moritz Eggert. Darüber hinaus assistierte Manuel Pujol bei den Bad Hersfelder Festspielen, dem Stuttgarter Staatsopernchor sowie dem Dresdner Kammerchor.
In Addition zu dieser konsequenten künstlerischen Entwicklung ergaben sich in kürzester Zeit Einladungen für Konzerte von Orchestern wie der Erzgebirgischen Philharmonie sowie der Nordböhmischen Philharmonie Teplice. Die Arbeit von Manuel Pujol am Theater Görlitz führte innerhalb kürzester Zeit zu einer großen Entwicklung des von ihm geleiteten Hauschores. Darüber hinaus ist er als Dirigent und Klavierbegleiter sehr erfolgreich.

Der Choreograf

George Giraldo wurde studierte an der Joffrey School, Harkness School of Ballet und an der Juilliard School of Music and Dance. Engagements führten ihn in
verschiedene amerikanische und europäische Ballettkompanien, u. a. arbeitete er mit Hispanico of New York, am Opernhaus Zürich, an der Deutschen Oper, mit dem Deutschen Fernsehballett, am Theater Dortmund und am Aalto Theater Essen. Des weiteren gastierte er als Musicaldarsteller u. a. in Zürich, Saarbrücken, Kassel, Essen, Mainz, Magdeburg, Münster, Hannover und Halle. Für die Eutiner Festspiele choreografierte er u. a. die VERKAUFTE BRAUT, EINE NACHT IN VENEDIG, DER ZIGEUNERBARON, LA TRAVIATA, DER BETTELSTUDENT CARMEN und ZAR UND ZIMMERMANN. Auch am Theater Görlitz choreografierte er bereits die Musiktheaterabende BLUME VON HAWAII und MY FAIR LADY.

Die Ausstatterin

Britta Bremer ist 1977 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Architektur an der TU Braunschweig und absolvierte ein Aufbaustudium für Bühne und Bild an der TU Berlin. Seit 2005 hat sie den Master of Arts. Während ihrer Studienzeit in Braunschweig beschäftigte sie sich bereits mit dem Thema: Bühnenbild. In Berlin vertiefte sie ihr Interesse am Theater, indem sie parallel zum Studium als Ausstattungsassistentin arbeitete. Sie sammelte Erfahrungen in der Kostüm- und Bühnengestaltung an verschiedenen Institutionen wie dem Theater an der Parkaue, dem Staatstheater Braunschweig, den Sophiensaelen, der Oper Halle, dem
Schloßtheater Moers und vielen mehr. Ihre erste eigene Premiere im Bereich Kostüm, feierte sie in Neuss 2006 mit dem Tanzstück SIE HABEN HEUT ABEND GESELLSCHAFT von A. Beyerler. Sie stellte sich in Görlitz mit der Komischen Operette CANDIDE vor.

Termine in der Landskron Brauerei: Fr., 24. Juni 2011, 19.30 Uhr – Premiere

Sa., 25. Juni 2011, 19.30 Uhr | So., 26. Juni 2011, 19.30 Uhr | Mi., 29. Juni 2011,

19.30 Uhr | Do., 30. Juni 2011, 19.30 Uhr | So., 3. Juli 2011, 19.30 Uhr | Do., 7. Juli

2011, 19.30 Uhr | Fr., 8. Juli 2011, 19.30 Uhr | Sa., 9. Juli 2011, 19.30 Uhr

Görlitz, Theater Görlitz, INTERFACE V – SCHWANENSEE, Juni 2011

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Theater Görlitz

INTERFACE V – SCHWANENSEE!

Theater Görlitz, Plakat INTERFACE V

Tanzfestivalwoche im Juni 2011, Apollo, Theater Görlitz

Das Tanztheater Görlitz feiert sein “Jahr des Tanzes”. Aus diesem Anlass bekommt INTERFACE V ein neues Gesicht. Es versteht sich als Schnittstelle für nationale und internationale Choreografen, die sich unter der Vorgabe einer  gemeinsamen Komponente, wie einer gemeinsamen Musik oder einem vorgegebenen Thema, mit eigenen Produktionen
präsentieren. Das diesjährige gemeinsame Thema ist zugleich wohl das bekannteste in der Ballettgeschichte: SCHWANENSEE. Es ist eines der berühmtesten Ballette zur Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski und dem Libretto von Begitschew und Geltzer, es entsprach den Vorstellungen des Komponisten. Inzwischen wurde es jedoch schon häufig umgeschrieben und verändert, so dass es verschiedene Versionen mit zum Teil sehr unterschiedlichen Enden gibt. Die Sage von der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur durch wahre Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers erlöst werden kann, ist bei vielen Völkern bekannt.

In der Festivalwoche soll die vielfältige Ausdrucksfähigkeit der Tanzsprache unserer Gegenwart bei der Interpretation des Stückes SCHWANENSEE interessieren. Das gemeinsame Thema bietet größtmögliche Vergleichsmomente und zeigt somit die charakteristischen Eigenheiten und Besonderheiten des jeweiligen Künstlers in seiner Auseinandersetzung mit diesem Werk. An fünf Abenden im Apollo, der kleinen Spielstätte des Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau in Görlitz, werden ausgewählte Tanzstücke gezeigt. Eine Jury kürt eine der fünf Produktionen zum Sieger. Die  Gewinnerproduktion wird mit einem Preisgeld prämiert und am Samstag, 18. Juni 2011, ein zweites Mal
gezeigt. Anschließend laden wir zu einer Abschlussparty ein!

Folgende Gäste werden am einwöchigen Wettbewerb im Juni teilnehmen. Ioanna Srinivasan aus Berlin, ihr Stück heißt SCHWANENSEE, Antoinette Helbing aus Oldenburg mit MIR SCHWANT, ES WANDELT SICH, tanzZenit e.V. aus Leipzig mit inFORMATION, go plastic aus Dresden mit SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE und Tanz-G-Berlin mit swanFAKE.

Antoinette Helbing – MIR SCHWANT, ES WANDELT SICH
Die in Oldenburg sesshafte Tänzerin und Choreografin wird eine Verwandlung, ein Doppelleben einer Figur aufzeigen also der weiße und der schwarze Schwan in Einem. Wo werden die Grenzen von Privatheit und Öffentlichkeit gesetzt und warum, aber vor allem wie? Der Tanz verschmilzt mit Videokunst, verschiedene Bewegungssprachen charakterisieren zwei Personen in Einer.

Ioanna Srinivasan – SCHWANENSEE
Die Choreografin Ioanna Srinivasan will den nach Zerstreuung suchenden modernen Menschen, der gefangen in gesellschaftlichen Zwängen lebt, offenbaren. Jeder ist eigentlich stetig auf der Suche nach dem wahren Glück. Für sie transportiert die alte Geschichte Tschaikowskys die Paradoxie von Anspruch und Wirklichkeit. Hier wird die Sucht nach einer Projektionsfläche der eigenen Begierden herausgestellt. Srinivasan nimmt an, dass die Musik den Glauben an Glücks- und Sinnerfüllung emotionalisiert und so ein Streben nach dem eigenen Weg, das eigene Glück vorantreibt. Mit den künstlerischen Mitteln des Contemporary Dance, des indischen Kathak Dance und dem Sprechtheater benutzt sie unterschiedlichste künstlerische Mittel, um die Vielschichtigkeit der Figuren zum Ausdruck zu bringen.

TanzZenit – inFORMATION
Die Leipziger Company tanzZenit gehört dem Verein zur Pflege des zeitgenössischen Tanz und Improvisation als Bühnentanz an. Die Organisation möchte die kulturellen Beziehungen zu anderen Künsten fördern und vertiefen. Sie sehen SCHWANENSEE als mögliches Verwirrspiel zwischen verschiedenen Internet-Kommunikationsplattformen. Die Partnervermittlung sorgt dafür, dass sich Siegfried in Odette verliebt, aber erst mal auf Odilie trifft, weil facebook Einblicke zugelassen hat, die den eifersüchtigen Nachbarn Rotbart veranlassen, die Verabredung platzen zulassen. Das Publikum wird hier in Blöcke eingeteilt, die im wahrsten Sinne des Wortes miteinander vernetzt werden.

Tanz-G-Berlin – swanFAKE
Tanz-G-Berlin ist ein noch junges Künstlerteam, dass zum Ziel hat, Handlungsgeschichten mit verschiedenen performativen Kunstsparten interdisziplinär zu erarbeiten. Die zwei Performer werden swanFAKE an eine Bar verlegen. Prinz Siegfried trifft sich mit seinem Freund und Berater Benno an dessen Bar. Das Objekt, die Bar übernimmt in dieser Lesart die Doppelrolle von Odette und Odilie, sie ist die Hoffnung und gleichzeitig der Untergang Siegfrieds.

go plastic – SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE
Das Dresdner Künstlerduo go plastic existiert seit 2010 und will eine Verbindung verschiedener künstlerischer Disziplinen, wie Tanz, Musik, Film und Bühnenkunst an vielseitigen Orten und urbanen Plätzen schaffen. Sie vertanzen SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE und entwickeln eine Figur mit schwarzen und weißen, reinen Seiten. Es kämpft
Unschuld gegen Verführung, Zerbrechlichkeit gegen Stärke und Sehnsucht offenbart sich gegenüber dem Reiz. Die Wahrnehmung einer Person verschiebt sich, sie wird zwei und bleibt eine – eine multiple Persönlichkeitsstörung. Diese verschiedenen Personen helfen, sich in der widersprüchlichen Umwelt anzupassen. Kommunizieren jedoch die abwechselnden Personen gegeneinander und nicht miteinander, gelangt die gespaltene Persönlichkeit in einen Konflikt. Der Beginn eines solchen Konfliktes wird in einem Tanzsolo für eine Frau gezeigt. Eine Frau, die sich selbst auf einem Schachbrett und in einer Badewanne näher kommt.

SAGENHAFTE SPURENSUCHE
Im Rahmen des von der Bundeskulturstiftung geförderten Projektes SAGENHAFTE SPURENSUCHE findet während und vor der Festivalwoche ein 14-tägiger Workshop mit der TanzTheaterCompany und dem Animationstheater Jelena Góra statt. Er hat das Ziel, sich mit den unterschiedlichen theatralen Mitteln des Puppentheaters und des Tanztheaters dem Thema SCHWANENSEE zu nähern. Am Ende des Festivals wird das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit präsentiert.

Termine:
13.06.11, 20 Uhr, Apollo – Eröffnung der Festivalwoche und des Wettbewerbs SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE
14.06.11, 20 Uhr, Apollo – MIR SCHWANT, ES WANDELT SICH
15.06.11, 20 Uhr, Apollo – inFORMATION
16.06.11, 20 Uhr, Apollo – SCHWARZE TAGE, WEIßE NÄCHTE
17.06.11, 20 Uhr, Apollo – swanFAKE
18.06.11, 20 Uhr, Apollo – Preisträgerstück und Abschlussparty

Görlitz, Theater Görlitz, Konzerte – Eröffnung und Musical, Mai 2011

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Theater Görlitz

Konzerte – Eröffnung und Musical Mai 2011

KLAVIER²
Mittlerweile vierhändig spielend bekannt: die Solorepetitorin Olga Dribas und der Generalmusikdirektor Eckehard Stier. Nachdem ihre Konzerte gefeiert wurden und uns stetige Nachfragen ereilten, spielen sie erneut für Sie. Diesmal stellen sie Ihnen nicht nur neue Werke vor u. a. von Eugen d’Albert, Antonín Dvo?ák, Alexander Borodin, sondern auch eine etwas andere Platzaufteilung auf dem Klavierhocker.
Termin: Sonntag, 22. Mai 2011, 11 Uhr, Theater Görlitz

 

VIA REGIA – LANDESAUSSTELLUNG 2011

Am Vorabend der Eröffnung der 3. Sächsischen Landesausstellung lädt der Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec (FVKS) zu einer musikalischen Reise entlang der Via Regia in das Theater Görlitz ein.

Unter dem Motto DURCH LÄNDER UND ZEITEN – MUSIKALISCHE REISE ENTLANG DER VIA REGIA stellen fünf Ensembles der FVKS-KammerKonzertReihe fünf Via Regia Länder musikalisch vor.

Die Reise beginnt in Kiew mit dem internationalen Quartett ART UNIVERSUM, durch die weite Landschaft Polens führt ein Streichtrio bis nach Deutschland, wo strahlende Klänge des LAUSITZER BLECHBLÄSER ENSEMBLES den Weg begleiten. Warme Töne des Holzbläser ENSEMBLE ESPRIT lassen den französischen Charme spüren, während das spanische Temperament durch den funkensprühenden und sehnsuchtsvollen Mezzosopran von Julia Fercho mit Gitarren-Begleitung zum Ausdruck kommt.

Präsentiert werden Ihnen u. a. Werke aus der Ukraine, Polen, Deutschland, Frankreich und Spanien. Es spielen für Sie die Ensembles: ART UNIVERSUM: Edward Sytianko (Querflöte), Wassilij Tarabuko (Violine), Tadeusz Rozek (Viola), Roman Samostrokov (Cello) | Streichtrio: Max Hilfenhaus (Violine), Tadeusz Rozek (Viola), Markus Wehrle (Violoncello) | LAUSITZER BLECHBLÄSER ENSEMBLE: Octavian Ursu (Trompete), Karl-Heinz Neubauer (Trompete), Andrej Petkov (Horn), Stefan Dedek (Posaune), Christian Joseph (Posaune) | ENSEMBLE ESPRIT: Katrin Paulitz (Flöte), Geza Bartha (Klarinette), Martin Bandel (Fagott).
Im Anschluss des Festkonzerts gibt es im Foyer die Möglichkeit, aus den fünf VIA REGIA-Länder kleine Spezialitäten zu genießen.
Termin: 20. Mai 2011, 19:00 Uhr, Theater Görlitz

 

LINIE 1
Eine musikalische Revue | Buch und Songtexte: Volker Ludwig | Musik: Birger Heymann und
Rockband NO TICKET

Regie: Moritz Manuel Michel | Musikalische Leitung: Samuel Maiwald-Immer | Band: MESSAGER
Choreografie: Max Mütze

Der Theaterpädagoge und Regisseur Moritz Manuel Michel inszenierte das berühmte Musical LINIE 1 mit Jugendlichen des Theaterjugendclubs, juThe. Wir nehmen, nach der erfolgreichen Staffel der vergangenen Spielzeit, die Produktion wieder auf.
1986 wurde das Musical im Grips-Theater Berlin uraufgeführt. Die musikalische Revue wurde nicht nur in ganz Deutschland gespielt, sondern auf der ganzen Welt und später sogar verfilmt. Das Stück bringt den Beteiligten wie dem Publikum die Metropole Berlin näher.
Das Musical beschreibt ein Mädchen vom Lande, das sich auf die Suche nach ihrem Freund, in der ihr unbekannten Großstadt begibt. Auf ihrem Weg durch Berlin, in der U-Bahn Linie 1, lernt sie verschiedene Gestalten aus dem Berliner Milieu kennen.
Vorstellungstermine im Apollo: 21./22./27./28. Mai 2011, jeweils 19.30 Uhr | 04. Juni 2011, 19.30 Uhr
05. Juni 2011, 19 Uhr

 

Görlitz, Theater Görlitz, LA TRAVIATA Premiere am 14.05.2011

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Theater Görlitz

LA TRAVIATA, von Guiseppe Verdi

Theater Görlitz, Plakat La Traviata

Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman LA DAME AUX CAMÉLIAS von Alexandre Dumas
In Originalsprache mit deutschen und polnischen Übertiteln

Premiere am 14. Mai 2011, 19:30 Uhr

Gerhart Hauptmann-Theater,  Görlitz-Zittau, Theater GörlitzMusikalische Leitung: Mark Rohde | Inszenierung: Sebastian Ritschel
Ausstattung: Heike Mirbach | Choreografie: Dan Pelleg, Marko E. Weigert
Dramaturgie: Ronny Scholz
Besetzung: Violetta Valéry – Antje Bitterlich | Flora Bervoix – Patricia Bänsch | Annina – Audrey Larose Zicat | Alfredo Germont – Max An | Giorgio Germont – Tim Stolte | Gastone – Egill Arni Palsson Barone Douphol – Won Jang | Marchese d’Obigny – Hans-Peter Struppe | Dottore Grenvil – Stefan Bley Giuseppe/Commissario – Keon Lee | Weiblicher Tod – Virginie Nass | Stierkämpfer – Jan Hodes Opfer – Undine Förster

Am meisten hat Verdi an Dumas‘ zeitgenössischer Pariser Geschichte der Realismus gereizt, welcher in der Oper jener Zeit höchst ungewöhnlich war. Er wusste, dass er damit eine unerhörte und provokante Neuerung vorstellte. Ironischerweise wurde LA TRAVIATA in den ersten 50 Jahren nicht in zeitgenössischen Kostümen aufgeführt, so wie es Verdis Herzenswunsch war, sondern die Oper spielte aufgrund der drohenden Zensur zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Das Geheimnis der Beliebtheit von LA TRAVIATA liegt in ihrer Frische und in der Authentizität, mit der sich die Gefühle von Violetta und Alfredo aber vor allem ihre zum Scheitern verurteilte Liebesbeziehung entfalten. Ihre Romanze bewegt sich auf der Schwelle zum Desaster und wirkt vor dem Hintergrund des drohenden Todes von Violetta noch fesselnder. Es ist eine Liebe bis zum Tode, die in einem Gesang Ausdruck findet, der mitreißender nicht sein könnte.
Die Edelkurtisane Violetta Valéry lernt auf einem ihrer glänzenden Feste Alfredo Germont kennen. Die von allen Männern begehrte Frau ist von den aufrichtigen Gefühlen des junge Mannes überrascht. Zwar beschwört sie zunächst ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Vergnügen, doch schenkt sie Alfredo zum Abschied eine Kamelie und bittet ihn, wiederzukommen, sobald die Blume verblüht ist. Wenig später leben Alfredo und Violetta zurückgezogen auf dem Land. Für den geliebten Mann hat sie ihr luxuriöses Leben in Paris aufgegeben. Aber die Familie Alfredos missbilligt die unseriöse Verbindung. Schweren Herzens teilt Violetta Alfredo in einem Abschiedsbrief mit, ihn nicht mehr zu lieben und sie
stürzt sich wieder in ihr früheres Leben als Halbweltdame von Paris. Die nicht überwundene Trennung von Alfredo und der aufzehrende Lebenswandel haben zu einem raschen Fortschreiten der Schwindsucht geführt, an der Violetta seit langem leidet. Bereits vom Tod gezeichnet, leidet sie einsam. Ein kurzes, glückliches Wiedersehen mit Alfredo, der mittlerweile weiß, warum Violetta ihn verlassen hat, kann den Tod nicht mehr aufhalten.

Der Regisseur

Sebastian Ritschel inszenierte erfolgreich, die überregional positiv besprochene Uraufführung der Moritz Eggert Oper LINKERHAND im Jahr 2009. Er studierte Musik- und Theaterwissenschaften und arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Willy Decker und John Dew. Zu seinen Stationen zählen u. a. die Sächsische Staatsoper Dresden (GÖTTERDÄMMERUNG), das Teatro Real in Madrid (GÖTTERDÄMMERUNG) und die Salzburger Festspiele (DIE TOTE STADT). Seit 2006 ist Sebastian Ritschel als Dramaturg und Regisseur am Theater Görlitz engagiert. Zu seinen Arbeiten gehören der Erste Aufzug aus Richard Wagners DIE WALKÜRE (2007) und WEIßE ROSE von Udo Zimmermann (2008). Es folgten 2010 Bizets CARMEN und Glucks ORPHEUS UND EURYDIKE.

Der Dirigent

Mark Rohde ist in Hamburg geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er Harfe zu spielen, es folgten Klavier und Violine. 1999, nach seinem Violinstudium in Frankfurt am Main, absolvierte er bei Prof. Christof Prick sein Dirigierstudium in Hamburg. Während des Studiums leitete er zahlreiche Musiktheaterproduktionen an der Musikhochschule, er war
musikalischer Leiter des Harvestehuder Studentenorchesters und der Hamburger Operetten Compagnie. Schon zu dieser Zeit dirigierte er zahlreiche Uraufführungen, so etwa 2002 bei der Münchner Biennale die Uraufführung von Jörg Widmanns MONOLOGE FÜR 2, BAR DO von Peter Michael Hamel oder STADIUM X von Gordon Kampe an der Hamburgischen Staatsoper. Im selben Jahr, 2004, folgte sein erstes Engagement am Theater Osnabrück als Korrepetitor un d Kapellmeister, anschließend ging er als Erster Kapellmeister nach Neustrelitz. Dort wurde er in der Spielzeit 2008/2009 musikalischer Oberleiter des Musiktheaters. Seit seiner Studienzeit dirigiert er regelmäßig bei der Münchner Biennale.
Darüber hinaus gastierte der freischaffende Dirigent u.a. an der Oper Bonn, am Theater St. Gallen und dem Theater Linz, er arbeitete mit den Hamburger Symphonikern und der Litauischen Nationalphilharmonie zusammen. Im Mai und Juni 2010 dirigierte er FIGARO am Staatstheater Nürnberg und im Februar 2011 führte er mit den Münchner Philharmonikern Hindemiths MATHIS DER MALER auf. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist er Erster Kapellmeister und stellvertretender GMD am Theater Görlitz.

Die Ausstatterin

Heike Mirbach ist in Wermelskirchen bei Köln geboren. Sie ist Visagistin, Stylistin und Grafikerin. Seit Anfang 1990 arbeitet sie auch als Kostümbildnerin. Ab 1995 arbeitete sie an zahlreichen Projekten als Innenraumgestalterin und Möbeldesignerin, seit 1997 als Architektin und Bühnenbildnerin und von 2003-2005 hatte sie die Bühnenbildassistenz an der Oper in Graz. Seit 2006 arbeitet Heike Mirbach auch als Filmausstatterin.

Die Sopranistin

Die in Essen geborene Antje Bitterlich übernimmt die Rolle der Violetta. Sie absolvierte ihr Gesangsstudium an der Folkwang Musikhochschule bei Claudia Rüggeberg, das sie 2003 mit Auszeichnung abschloss. Sie erweiterte ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Hilde Zadek, Ingrid Figur, Maria Venuti und Montserrat Caballé. Bereits während ihres Studiums wurde sie als lyrischer Koloratursopran ans Schleswig-Holsteinische Landestheater engagiert. Seit 2008 ist sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim. Gastspiele führten und führen sie an die Staatstheater Karlsruhe, Kassel, Mainz, und Wiesbaden, die Staatsoperette Dresden sowie nach Düsseldorf, Bonn, Gießen, Gelsenkirchen, Osnabrück und Trier. Dabei arbeitete sie u. a. mit den Regisseuren Willy Decker, Christof Nel, Thilo Reinhardt sowie den Dirigenten Hartmut Haenchen, Sylvain Cambreling und Friedemann Layer. Zu ihrem Repertoire gehören Fachpartien wie Zerbinetta (ARIADNE AUF NAXOS), Gilda (RIGOLETTO), Königin der Nacht (ZAUBERFLÖTE), Konstanze (ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL) und Olympia (HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN). Hinzu kommen zahlreiche Werke und Uraufführungen aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
Konzertreisen führten sie nach Moskau, Warschau und Tel Aviv, sowie nach Dänemark, Schweden und die Schweiz. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Werken von Mozart, Haydn, Händel, Bach und Mendelssohn. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und erhielt Künstlerförderpreise in Schleswig-Holstein. Zahlreiche Rundfunkund
CD-Produktionen dokumentieren ihre künstlerische Bandbreite.

Der Tenor

Max An steht an Violettas Seite als Alfredo. Er wurde in Suedkorea geboren und studierte Gesang in Seoul und Köln. 2005 schloss er sein Studium erfolgreich bei Prof. Edda Moser ab.
Er sang erfolgreich 2001 beim Jugend Gesangswettbewerb in Seoul (Korea) und 2003 gewann er den 1. Preis beim Koreanischen-Gesangswettbewerb sowie beim Bundes- Gesangswettbewerb ebenfalls in Seoul. Schließlich wurde er 2008 Preisträger beim Internationalen Gesangswettbewerb auf Schloss Rheinsberg. 2010 gewann er den 1. Preis beim Pustina international opera competition. Seine Engagements führten ihn nach Hamburg, Koblenz, Trier, Warschau und in die Ukraine, Holland und Belgien.

Die Vorstellungstermine

Sa., 14.05.2011, 19.30 Uhr – Premiere
So., 22.05.2011, 19.00 Uhr
Fr., 27.05.2011, 19.30 Uhr
So., 29.05.2011, 15.00 Uhr
Sa., 18.06.2011, 19.30 Uhr

Görlitz, Theater Görlitz, VON NULL AUF 100 – TÔNZER FÜR TÔNZER IV Mein Schweineleben am 21.04.2011

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Theater Görlitz

Presseinformation

VON NULL AUF 100 – TÔNZER FÜR TÔNZER IV

Theater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai SchmiadtTheater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai Schmiadt Theater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai Schmiadt

Theater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai Schmiadt Theater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai Schmiadt Theater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai Schmiadt

Theater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai Schmiadt Theater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai Schmiadt Theater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai Schmiadt

Theater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai Schmiadt Theater Görlitz, Mein Schweineleben  (c)Nikolai Schmiadt

Inszenierung & Choreografie: TanzTheaterCompany | Ausstattung: Britta Bremer auch in diesem Jahr haben sich die Tänzerinnen, jede für sich und ihrer Phantasie verhaftet, mit der Themenvorgabe VON NULL AUF 100, der Reihe TÔNZER FÜR TÔNZER IV auseinandergesetzt. Martina Morasso vertanzt ihr Stück GEDÔCHTNIS MEINER OMA. Sie arbeitet mit clownesken Elementen und setzt eine Marionette sowie eine rote Nase ein. Steffi Sembdner nennt ihre Choreografie CON MOTO. In der Beschäftigung mit der KREUZERSONATE Beethovens und der Erzählung Tolstois entsteht ihre Geschichte. Sie zeigt dramatische Gefühlsregungen, die eine unkontrollierbare Brutalität zur Folge haben können. Wie aus Liebe Hass wird und umgekehrt. Maria Zimmermann lässt der Herd – im wahrsten Sinne des Wortes -
nicht los. Sie wird mit Simone Rabea Döring und einem Herd in ihrer KÜCHENNOVELLE tanzen: Funktioniert die häusliche Geborgenheit mit den Wünschen nach Freiheit, in der äußerlichen Welt im Einklang? Ist es nicht auch befreiend, einfach das Fenster zu öffnen? Die Sonne scheint. Sebastian Fiedor und William MacQueen tanzen IRREVERSIBLE-NIEODWRACALNE-UNUMKEHRBAR.
Zwei Zellen, die zusammen gehören und verrückt spielen, aber nichts gegen ihr Schicksal tun können. Egal, ob sie sich in eine oder die andere Richtung bewegen, das Ergebnis ist festgeschrieben. Ihr großer Vorteil dabei, sie sind glücklich.
Schließlich Gundula Peuthert, die Tanzdirektorin, choreografiert Renè Rosner und Steffi Sembdner in dem Stück STILLLEBEN. Ihre Inspirationen zu dieser Produktion holte sie sich aus der Dostojewski Geschichte TRAUM EINES LÔCHERLICHEN MENSCHEN. Hier geht es um eine Frau, die von Null auf Hundert kommen möchte.
Sie will alles, aber nichts klappt. Auf diesem Weg, der traurigen Erfahrungen findet sie Jemanden, dem es ähnlich geht. Diese Produktion wird Peutherts letzte Choreografie als Tanzdirektorin in Görlitz sein.
UND NOCH WAS  Die TanzTheaterCompany wurde zur Galaveranstaltung der Tanzwoche in Dresden am 20. April eingeladen. Sie zeigen dort einen Ausschnitt der erfolgreichen Tanzproduktion TESTBILD. So schließt sich die Klammer für die Company, denn TESTBILD war die erste Produktion der Ballettdirektorin Gundula Peuthert und nun verabschiedet sie sich mit einem Ausschnitt daraus von Görlitz und der Company.

Vorstellungstermine im Apollo :D o., 21.04.2011, 19.30 Uhr | Do., 28.04.2011, 19.30 Uhr | Fr., 29.04.2011, 19.30 Uhr
Sa., 30.04.2011, 19.30 Uhr | Fr., 06.05.2011, 19.30 Uhr | Sa., 07.05.2011, 19.30 Uhr

Görlitz, Theater Görlitz, Premiere CANDIDE 02.04.2011

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Theater Görlitz

CANDIDE von Leonard Bernstein |

Komische Operette in zwei Akten

Premiere  am 2. April 2011

Gerhart Hauptmann-Theater  Görlitz-Zittau,

Theater Görlitz, Candide

Musikalische Leitung: GMD Eckehard Stier | Inszenierung: Christian von Götz | Choreographie & Co-Regie: Verena Hierholzer | Dramaturgie: Ronny Scholz | Ausstattung: Britta Bremer

Besetzung: Candide – Jan Novotny | Maximilian, Captain – Tim Stolte | Govaneur, Vanderdendur, Ragotski – Egill Arni Palsson Voltaire, Pangloss, Martin, Cacambo – Stefan Bley | Kunigunde – Audrey Larose Zicat | The old Lady – Yvonne Reich Paquette – Patricia Bänsch | Bear Keeper, Inquisitor III/Judge – Hans-Peter Struppe

 

Die Komische Operette und Voltaires Satire richten sich gegen die optimistische Weltanschauung des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibnitz, der die beste aller möglichen Welten postulierte. Die beste aller möglichen Welten ist schwer zu verstehen, wenn immer noch Kriege – heute unter dem Deckmantel einer Friedenspolitik – geführt werden, wenn qualvolle Massentierhaltungen nicht nur gebilligt, sondern auch massiv verlangt werden und wenn moralische und ethische Grundsätze nichts mehr gelten, weil sie nicht wirtschaftlich sind. Die Reise Candides beschreibt die Theorie des Philosophen Leibniz’ und führt sie zusehends ad absurdum. Der Held ist auf der Suche nach seiner Liebsten, er reist durch Zufälle angetrieben, durch die Welt der Abscheulichkeiten und über Kontinente. Das Regieteam inszeniert Bernsteins Operette als makabere Politrevue.

Görlitz, Theater Görlitz, CARMEN die letzten beiden Vorstellungen 26.3. & 1.5.2011

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Theater Görlitz

Presseinformation

CARMEN die letzten beiden Vorstellungen!

Theater Görlitz CARMEN Bäsch

Carmen hält Männer und Frauen auf Grund ihrer temperamentvollen Rhythmen und Eindringlichkeit in Atem. Die Komposition nutzt hier die Vibration der Liebe: Durch den Klang und die Melodik dringt das
leidenschaftliche Gefühl tief in die Zuhörer.

Termine im Theater Görlitz:

Sa., 26. März 2011, 19.30 Uhr
So., 1. Mai 2011, 19 Uhr

Der Görlitzer Theater- und Musikverein lädt zum

Welttheatertag am 27. März 2011 ein!

Theater Görlitz Klassentreffen oder Ein Nachmittag in der LPG Ensemble / Fotograf Nikolai Schmidt Theater Gölitz Für Klassentreffen oder Ein Nachmittag in der LPG William MacQueen, Kinder / Fotograf Nikolai Schmidt Theater Görlitz Klassentreffen oder Ein Nachmittag in der LPG Virginie Nass, Jan Hodes / Fotograf Nikolai Schmidt

Theater Görlitz Klassentreffen oder Ein Nachmittag in der LPG Ensemble / Fotograf Nikolai Schmidt Theater Görlitz Klassentreffen oder Ein Nachmittag in der LPG Sebastian Fiedor, Rafael Ganzález Fresnedo / Fotograf Nikolai Schmidt Theater Görltz Klassentreffen oder Ein Nachmittag in der LPG Ensemble / Fotograf Nikolai Schmidt

Theater Görlitz Klassentreffen oder Ein Nachmittag in der LPG William MacQueen, Steffi Sembdner / Fotograf Nikolai Schmidt

Unter dem Moto: Theater für Jedermann möchte der Theater- und Musikverein allen Interessierten Theatergängern ermöglichen für die Hälfte des Preises ins Theater zu gehen.
Der Welttheatertag wird seit 50 Jahren auf der ganzen Welt am 27. März gefeiert. Der Görlitzer Theater- und Musikverein lädt alle Freunde des Theaters an diesem Tag zu der Ballettkomödie von Lars Scheibner und Jacob Steinberg KLASSENTREFFEN oder EIN NACHMITTAG IN DER LPG ein. Er unterstützt die Finanzierung der Vorstellung, so dass alle Karten, auch die ermäßigten, um die Hälfte reduziert sind.

Nach der Vorstellung steht der Choreograf und der Dramaturg für Gespräche und Nachfragen im Caféfoyer des Theaters bereit.
Vor der Vorstellung wird die diesjährige Botschaft an das Theater zum Welttheatertag vorgelesen. Die Vorsitzende des Görlitzer Theater- und Musikvereins, Renate Winkler lädt Sie herzlich zur Produktion KLASSENTREFFEN oder EIN
NACHMITTAG IN DER LPG im Theater Görlitz ein!
Termin: Sonntag, 27. März 2011, 15.00 Uhr, Theater Görlitz

Görlitz, Theater Görlitz, Lounge zur Komischen Operette CANDIDE von L. Bernstein 9.3.2011

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Theater Görlitz

Presseinformation

CANDIDE-LOUNGE

Lounge zur Komischen Operette CANDIDE von L. Bernstein (Premiere 02.04.2011)
Musikalische Leitung: GMD Eckehard Stier | Inszenierung: Christian von Götz | Ausstattung: Britta Bremer
Choreografie: Verena Hierholzer
Der Begriff Lounge bezeichnet einen Aufenthaltsraum, der meist sehr großzügig und modern gestaltet ist. Die Reisenden sollen in einer entspannten Atmosphäre, mit Hintergrundmusik und gedämpftem Licht auf ihre Weiterreise warten können. Candide-Lounge darf hier als ein Warten in Spannung auf die baldige Premiere der Komischen Operette Leonard Bernsteins gesehen werden. Wir sorgen für eine Lounge-Atmosphäre im Foyercafé, mit Live-Musik, neugierigmachenden Videos und mit Gesprächen zwischen Gastregisseur, Musikdramaturg sowie der Choreografin. Sie stellen Ihnen den faszinierenden Komponisten Leonard Bernstein und seine witzig-zynische Operette CANDIDE vor.
Wir laden Sie herzlich zu einem gemütlichen und humorvollen Abend mit den Solisten Audrey Larose-Zicat, Jan Novotny, Tim Stolte, Patricia Bänsch, Stefan Bley und Yvonne Reich ein! Sie werden Ihnen die Höhepunkte der Komischen Operette Bernsteins schmackhaft machen.

Termin: Mittwoch, 09. März 2011, 20 Uhr, Theater Görlitz, Foyercafé

Görlitz, Theater Görlitz, CANDIDE Premiere 8.4.2011

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Theater Görlitz

Presseinformation

Die Rutenstreiche der Inquisition können das Lamm wohl zum Tiger machen.

[Voltaire, CANDIDE]

CANDIDE von Leonard Bernstein 

Komische Operette in zwei Akten

Musikalische Leitung: GMD Eckehard Stier | Inszenierung: Christian von Götz
Ausstattung: Britta Bremer | Choreographie: Verena Hierholzer | Dramaturgie: Ronny Scholz
Besetzung: Candide – Jan Novotny | Maximilian, Captain – Tim Stolte | Govaneur, Vanderdendur,
Ragotski – Egill Arni Palsson | Voltaire, Pangloss, Martin, Cacambo – Stefan Bley
Kunigunde – Audrey Larose Zicat | The old Lady – Yvonne Reich | Paquette – Patricia Bänsch
Bear Keeper, Inquisitor III/Judge – Hans-Peter Struppe

Im Jahre 1759 erschien anonym der satirische Roman des Philosophen Voltaire  CANDIDE ODER DER OPTIMISMUS. 17 Jahre später wurde er ins Deutsche unter dem Titel CANDIDE ODER DIE BESTE ALLER WELTEN übersetzt. Ganze 180 Jahre danach schuf Leonard Bernstein die gleichnamige komische Operette. Die Komische Operette und Voltaires Satire richten sich gegen die optimistische Weltanschauung des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibnitz, der die beste aller möglichen Welten postulierte. Die beste aller möglichen Welten ist schwer zu verstehen, wenn immer noch Kriege, heute unter dem Deckmantel einer Friedenspolitik, geführt werden, wenn qualvolle Massentierhaltungen nicht nur gebilligt, sondern auch massiv verlangt werden und wenn moralische und ethische Grundsätze nichts
mehr gelten, weil sie nicht wirtschaftlich sind.

Der Held Candide wird aus dem, bis dato äußerst harmonischen, Familienbetrieb Westfleisch verbannt, weil er die Tochter des Chefs angeblich verführt hat. Somit wird er aus dem Paradies, in die weite Welt und in die beste aller möglichen Welten verstoßen. Der Teamcoach Pangloss unterrichtete Kunigunde und Candide im Optimismus. Alles was auch passiert, ist zu etwas gut. Wir leben schließlich in der besten aller Welten. In der nachfolgenden Reise Candides wird die Theorie von der besten aller Welten des Philosophen Leibniz zusehends ad absurdum geführt. Candide will seine liebste Kunigunde wiederfinden und reist durch Zufälle angetrieben, durch die Welt der Abscheulichkeiten und Kontinente. Deshalb wird Christian von Götz Bernsteins Operette als makabere Politrevue inszenieren, in der Julian Assange auf dem Elektrischen Stuhl landet und ein Traum der meisten emanzipierten, italienischer Frauen wahr wird: Der Alt-Macho, pädophile Medien- Tycoon und Premierminister Silvio Berlusconi wird vor laufenden Kameras von einer Gruppe gewaltbereiter Frauen entmannt.

Der Opernregisseur Christian von Götz ist in Lübeck geboren und studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Wien und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Nach über 80 Inszenierungen in Köln, Leipzig, Wiesbaden, Lissabon, Porto, Edinburgh, Bonn, Dortmund, Saarbrücken, Bremen, Kassel, Salzburg und München gehört er zu den gefragtesten, deutschen Musiktheaterregisseuren der jüngeren Generation. Seine Arbeit erregte die Aufmerksamkeit der nationalen Medien. Die Zeitschrift OPERNWELT betitelte ihn als den Entrümpler der Operette. Höhepunkte seiner Regietätigkeit waren u.a. seine Inszenierung von Richard Strauss’ CAPRICCIO beim Edinburgh International Festival (2007), seine Lesart von Mozarts LE NOZZE DI FIGARO an der Oper Köln (2007),
seine Version von Offenbachs LES CONTES D’HOFFMANN in Lissabon (2008) oder sein FIGARO in Porto(2008).

Sondheims SWEENEY TODD war in Christian von Götz’ Münchner Inszenierung eine der meistdiskutierten Musicalproduktionen im Jahr 2009 und die jüngst von ihm an der Staatsoper Odessa auf die Bühne gebrachte TURANDOT (2010) wurde zu einem Triumph für die Regie und als Eisbrecher für das moderne Operntheater im ehemaligen Ostblock verstanden (OPERNGLAS, Juli/August 2010). In der Spielzeit 2010/2011 wendet sich Christian von Götz erfolgreich mit drei Uraufführungen und zwei Opern des 20 Jahrhunderts – u.a. in Darmstadt, Magdeburg und Hannover – dem neueren Musiktheater zu. Sein THE TURN OF THE SCREW am Magdeburger Opernhaus (Premiere 02.10.10) wurde von Presse und Publikum bejubelt.

Die Choreografin Verena Hierholzer ist wohl eine der wenigen deutschen Choreografinnen, die zusätzlich zu ihrer Tanzausbildung noch Magister in Philosophie, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte sind. Sie studierte Bühnentanz in Arnhem (Niederlande), und Musikwissenschaften, Kunstgeschichte und moderne Philosophie in Köln und an der University of Chicago. Bereits während ihres Studiums arbeitet sie als freie Mitarbeiterin an der Oper Köln und assistiert dort Regisseuren wie Michael Hampe, Karoline Gruber und Christian von Götz. Seit 2008 arbeitet sie erfolgreich als Choreographin mit Christian von Götz in verschiedenen Bereichen zusammen.

In der Operette entwickelte sie Choreographien für ORPHEUS IN DER UNTERWELT von Jacques Offenbach in und im Musical-Bereich für die Uraufführung des Rockmusicals NACKT! NACH ARTHUR SCHNITZLERS REIGEN und EIN SOMMERNACHTSTRAUM von Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig nach William Shakespeare in Hannover. Im Sommer 2011 wird sie die Choreographie zur Uraufführung DER STURM Kunze/Lürig entwickeln und im September desselben Jahres hat ihre Choreografie der WEST-SIDE-STORY am Theater Dessau Premiere.

Dramaturg und Bernstein-Spezialist Ronny Scholz steht ihnen seit Beginn ihrer Vorbereitungen zur Seite. Er verfasst nicht nur einige Textpassagen, sondern gestaltete auch die Figurenanlage mit. Scholz ist seit der Spielzeit 2004/2005 als Konzert- und Musiktheaterdramaturg am Theater Görlitz engagiert. Während seines Studiums an der Universität Leipzig (Germanistik, Musik- und Theaterwissenschaft) schrieb er die Musik für das Hörspiel VARIATIONEN FÜR VIOLINE SOLO von Antje Hörenz, das für den Preis des Leipziger Hörspielsommer nominiert wurde. In der Spielzeit 2006/2007 entwickelte und inszenierte er die szenische Parkführung DER TOLLE PÜCKLER im Fürst-Pückler-Park Bad Muskau. Außerdem schrieb er das Theaterfeature FEUERSPEER UND REGENBOGEN anlässlich des 100. Geburtstages von Olivier Messiaen, das 2008 beim Sächsischen Theatertreffen BRUDER NACHBAR im Theater Plauen uraufgeführt wurde. In der Spielzeit 2008/09 begleitete er dramaturgisch die Uraufführung der Moritz Eggert Oper LINKERHAND. Ihre Nachfolgerin Britta Bremer studierte Architektur an der TU Braunschweig und absolvierte ein Aufbaustudium für Bühne und Bild an der TU Berlin, seit 2005 hat sie ihren Master of Arts. Während ihrer Studienzeit in Braunschweig beschäftigte sie sich bereits mit dem Thema Bühnenbild. In Berlin vertiefte sie ihr Interesse am Theater, indem sie parallel zum Studium als Ausstattungsassistentin arbeitete. Sie sammelte Erfahrungen an verschiedenen Institutionen, wie dem Theater an der Parkaue, dem Staatstheater Braunschweig, den Sophiensaelen, der Oper Halle, dem Schloßtheater Moers und vielen
mehr. Ihre erste eigene Premiere im Bereich Kostüm, feierte sie 2006 in Neuss mit dem Tanzstück SIE HABEN HEUT ABEND GESELLSCHAFT von A. Beyerler.

Termine im Theater Görlitz

Premiere am Samstag, 02.04.2011, 19.30 Uhr
Freitag, 08. 04.2011, 19.30 Uhr
Sonntag, 10.04.2011, 15.00 Uhr
Samstag, 16.04.2011, 19.30 Uhr
Sonntag, 24.04.2011, 19.00 Uhr
Freitag, 06.05.2011, 19.30 Uhr

Görlitz, Theater Görlitz, Spielplanänderung auf Grund des Brandes im Theaterfundus des Theater Görlitz’ am 06. Februar 2011.

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Theater Görlitz

Presseinformation

Spielplanänderung auf Grund des Brandes im Theaterfundus des Theater Görlitz’ am 06. Februar 2011.

Die Wiederaufnahme der Tanztheater Produktion WIR KASSANDRA findet nicht statt.

Die geplanten Vorstellungen 28. Mai 2011, 03. Juni 2011 und 12. Juni 2011 können nicht aufgeführt werden, da die Kulissen des gesamten Stückes verbrand sind.

Auf Grund der großen Nachfrage für die Musiktheater Produktion MARLENE bieten wir Zusatztermine am 23. Mai 2011, 19:30 Uhr | am 28. Mai 2011, 19:30 Uhr und am 02. Juni 2011, 19:30 Uhr an.