
2011 – IM WEISSEN RÖSSL – Landskron Brauerei
IM WEISSEN RÖSSL
Revueoperette von Ralph Benatzky
Frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell, Gesangstexte von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz Musikalische Leitung: Manuel Pujol | Inszenierung: Sabine Sterken | Ausstattung: Britta Bremer Choreografie: George Giraldo | Dramaturgie: Sebastian Ritschel, Ronny Scholz
Besetzung: Briefträger, Kathi – Audrey Larose Zicat | Josepha Vogelhuber – Yvonne Reich | Leopold Brandmeyer
- Tommaso Randazzo | Otto Siedler, Rechtsanwalt – Jan Novotny | Wilhelm von Giesecke, Berliner Fabrikant -
Hans-Peter Struppe | Ottilie von Gieseckes Tochter – Anja-Katharina Wigger | Sigismund Sülzheimer – Egill Arni
Palsson | Prof. Dr. Hinzelmann, Urlauber – Stefan Bley | Klärchen, seine Tochter – Patricia Bänsch | Kaiser Franz
Joseph I. – Tim Stolte Der Piccolo – Konstantin Krisch | Zensi – Barbara Siegel
Premiere: Freitag, 24. Juni 2011, 19:30 Uhr, Landskron Brauerei
Das Stück
Als Vorlage für die Revueoperette diente das gleichnamige Alt-Berliner Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg. Die Protagonisten des Stückes treffen im Hotel WEISSES RÖSSL aufeinander. Sie tauchen gemeinsam in die Verwirrungen der zwischenmenschlichen Zuneigungen und Abneigungen. Nicht immer ist derjenige, den man liebt, auch daran interessiert. Der Kellner Leopold bemüht sich um die Gunst seiner Chefin, die Wirtin Josepha Vogelhuber, welche allerdings ein Auge auf den langjährigen Stammgast, Rechtsanwalt Dr. Siedler geworfen hat. Dieser wiederum interessiert sich für Ottilie, der Tochter des Trikotagenfabrikanten Giesecke, der sie aber schon für seinen Konkurrenten Sigismund Sülzheimer vorgesehen hat. Die Basis für ein vergnügliches Durcheinander ist gelegt und das Happy End vorbestimmt. In der Operette erklingen die richtigen Klassiker zum musikalischen Vergnügen in lauen Sommernächten: IM WEISSEN RÖSSL AM WOLFGANGSEE, WAS
KANN DER SIGISMUND DAFÜR, DASS ER SO SCHÖN IST?, ES MUSS WAS
WUNDERBARES SEIN und DIE GANZE WELT IST HIMMELBLAU.
Die Leichtigkeit und der Frohsinn der Musik brachten das Stück zu zahlreichen und
mittlerweile berühmten Verfilmungen, u. a. mit Theo Lingen, Johannes Hesters oder
Peter Alexander.
Die Regisseurin
Unsere Gastregisseurin aus Chemnitz, Sabine Sterken arbeitete nach ihrem Abitur für ein Jahr beim Rundfunk in Leipzig und ist seit 1983 Regieassistentin am
Opernhaus Chemnitz. Daneben absolvierte sie das Fernstudium der Theaterwissenschaft an der Leipziger Theaterhochschule. 1993 erfolgte ihre erste eigene Regiearbeit, Schönbergs PIERROT LUNAIRE, seitdem inszeniert sie regelmäßig an ihrer Hausoper, u. a. DER KLEINE SCHORNSTEINFEGER, GRÄFIN
MARIZA, DER VOGELHÄNDLER, DER BARBIER VON SEVILLA, DAS MÄRCHEN VOM
ZAREN SALTAN, DER MÜNDLICHE VERRAT VON MAURICIO KAGEL, ZAR UND
ZIMMERMANN und ARIADNE AUF NAXOS Als Gastregisseurin war sie u. a. am
Theater Görlitz AM SAMSTAG KAM DAS SAMS ZURÜCK, am Staatstheater Cottbus, am Volkstheater Rostock sowie in Salvador de Bahia, Brasilien tätig. Im Jahr 2008 initiierte und gründete sie die “salonoper chemnitz”, die bereits mehrfach mit Inszenierungen von Werken des Expressionismus im Chemnitzer Museum Gunzenhauser zu erleben war.
Der Dirigent
Nach Manuel Pujols großen Erfolg mit dem Dirigat der LA BOHÈME am Theater Görlitz wurde er 2009 als Zweiter Kapellmeister und Chordirektor engagiert.
Außerdem ist er seit 2010 Stipendiat des Eliteförderprogramms des Deutschen Musikrates Dirigentenforum. In Mainz geboren begann Manuel Pujol seine musikalische Laufbahn als Stipendiat der Esther und Silvius Dornier Stiftung an der Landesschule Pforta. Nach seinem Abitur studierte er an der Hochschule für Musik in Dresden, Chor- und Orchesterdirigieren bei den Professoren Ekkehard Klemm, Christian Kluttig und Hans- Christoph Rademann. Im Anschluss daran absolvierte er ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Weimar bei Prof. Anthony Bramall und Prof. Nicolás Pasquet.
Bereits dort entdeckte er seine große Leidenschaft für zeitgenössische Musik. So dirigierte er 2006 als musikalischer Assistent im Rahmen einer Dresdner
Uraufführung die Oper DER VERLORENE SCHLÜSSEL von Wilfried Krätzschmar im Staatsschauspielhaus Dresden. Außerdem engagierte ihn 2008 GMD Eckehard Stier als Assistent für die Uraufführung der Oper LINKERHAND von Moritz Eggert. Darüber hinaus assistierte Manuel Pujol bei den Bad Hersfelder Festspielen, dem Stuttgarter Staatsopernchor sowie dem Dresdner Kammerchor.
In Addition zu dieser konsequenten künstlerischen Entwicklung ergaben sich in kürzester Zeit Einladungen für Konzerte von Orchestern wie der Erzgebirgischen Philharmonie sowie der Nordböhmischen Philharmonie Teplice. Die Arbeit von Manuel Pujol am Theater Görlitz führte innerhalb kürzester Zeit zu einer großen Entwicklung des von ihm geleiteten Hauschores. Darüber hinaus ist er als Dirigent und Klavierbegleiter sehr erfolgreich.
Der Choreograf
George Giraldo wurde studierte an der Joffrey School, Harkness School of Ballet und an der Juilliard School of Music and Dance. Engagements führten ihn in
verschiedene amerikanische und europäische Ballettkompanien, u. a. arbeitete er mit Hispanico of New York, am Opernhaus Zürich, an der Deutschen Oper, mit dem Deutschen Fernsehballett, am Theater Dortmund und am Aalto Theater Essen. Des weiteren gastierte er als Musicaldarsteller u. a. in Zürich, Saarbrücken, Kassel, Essen, Mainz, Magdeburg, Münster, Hannover und Halle. Für die Eutiner Festspiele choreografierte er u. a. die VERKAUFTE BRAUT, EINE NACHT IN VENEDIG, DER ZIGEUNERBARON, LA TRAVIATA, DER BETTELSTUDENT CARMEN und ZAR UND ZIMMERMANN. Auch am Theater Görlitz choreografierte er bereits die Musiktheaterabende BLUME VON HAWAII und MY FAIR LADY.
Die Ausstatterin
Britta Bremer ist 1977 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Architektur an der TU Braunschweig und absolvierte ein Aufbaustudium für Bühne und Bild an der TU Berlin. Seit 2005 hat sie den Master of Arts. Während ihrer Studienzeit in Braunschweig beschäftigte sie sich bereits mit dem Thema: Bühnenbild. In Berlin vertiefte sie ihr Interesse am Theater, indem sie parallel zum Studium als Ausstattungsassistentin arbeitete. Sie sammelte Erfahrungen in der Kostüm- und Bühnengestaltung an verschiedenen Institutionen wie dem Theater an der Parkaue, dem Staatstheater Braunschweig, den Sophiensaelen, der Oper Halle, dem
Schloßtheater Moers und vielen mehr. Ihre erste eigene Premiere im Bereich Kostüm, feierte sie in Neuss 2006 mit dem Tanzstück SIE HABEN HEUT ABEND GESELLSCHAFT von A. Beyerler. Sie stellte sich in Görlitz mit der Komischen Operette CANDIDE vor.











