Altenburg – Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Tschitti Tschitti Bäng Bäng, 06.05.2017

T&PhilThüringen_logo_300

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG - Kai Wefer (Caractacus Potts) und Peter Prautsch (Bill Coggins) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG – Kai Wefer (Caractacus Potts) und Peter Prautsch (Bill Coggins) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) © Sabina Sabovic

Tschitti Tschitti Bäng Bäng

Premiere 6. Mai Altenburg, weitere Vorstellungen:  7. u. 18. Mai 14.30 Uhr, 16. Juni 19.30 Uhr

Ob als Kinderbuch-Klassiker von James-Bond-Erfinder Ian Fleming (1964), als Musical-Fantasyfilm aus dem Jahr 1968 mit der schmissigen Musik der Sherman-Brüder (Das Dschungelbuch, Mary Poppins) oder ab 2002 als erfolgreiches Bühnenmusical am Londoner West End und am New Yorker Broadway: Tschitti Tschitti Bäng Bäng fasziniert seit langem Jung und Alt. Theater&Philharmonie Thüringen ist es als erstem deutschen Stadttheater gelungen, sich die begehrten Aufführungsrechte zu sichern. Freuen Sie sich auf ein märchenhaft-fantastisches, spannendes und zugleich humorvolles Musicalerlebnis für die ganze Familie! Die Altenburger Premiere im Landestheater ist ausnahmsweise an einem Samstag, 6. Mai, um 18.00 Uhr.

Jemima und Jeremy spielen am liebsten auf dem kaputten Rennwagen ihres Nachbarn. Doch dieser soll eines Tages an einen Schrotthändler verkauft werden – sehr zum Entsetzen der beiden Kinder. Caractacus Potts, alleinerziehender Vater der beiden und pfiffiger Erfinder, erwirbt den Boliden und repariert ihn. Wegen der sonderbaren Geräusche, die das Auto beim Fahren macht, bekommt es den Namen Tschitti Tschitti Bäng Bäng.

Theater und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG - Kai Wefer (Caractacus ) Potts) und Claudia Müller (Truly Scrumptioius) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) Mitte: Anne Preuß (Mrs. Philips) und Johannes Beck (Baron Scrumptious) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG – Kai Wefer (Caractacus ) Potts) und Claudia Müller (Truly Scrumptioius) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) Mitte: Anne Preuß (Mrs. Philips) und Johannes Beck (Baron Scrumptious) © Sabina Sabovic

Baron Bomburst von Vulgarien ist neidisch auf das geniale Gefährt und schickt zwei Spione aus, um dieses zu stehlen. Sie überraschen die Familie Potts beim Picknick mit der bezaubernden Truly Scrumptious, Tochter eines Süßwarenfabrikanten, und entführen den trotteligen Großvater. So beginnt eine spannende Verfolgungsjagd …

Die musikalische Leitung in der Inszenierung von Kay Kuntze hat Thomas Wicklein. Neu orchestriert für große Besetzung wurde das Musical von Olav Kröger. Für Bühne und Kostüme zeichnet Duncan Hayler verantwortlich, der seine Fantasie hier voll zur Entfaltung bringen darf. Das Ballett tanzt in der Choreografie von AnnaLisa Canton, der Opernchor und der Theaterkinderchor singen in der Einstudierung von Holger Krause.

Als Vater Caractacus Potts erleben wir Kai Wefer. Die zu erobernde Frau an seiner Seite Truly Scrumptious spielt Claudia Müller. Als die Kinder Jeremy und Jemima Potts wurden Oskar Schmidt alternierend mit Etienne Martin sowie Patricia Felsch alternierend mit Amelie Schünemann gecastet.

Das Publikum wird das Wiedersehen mit drei inzwischen älteren Herrn, die eigentlich im Ruhestand sind, genießen: als Großvater Potts tritt Günter Markwarth auf, den Schrotthändler/Kinderfänger gibt Peter Werner-Ranke und den Spielzeugmacher/Bill Coggins Peter Prautsch. Johannes Beck ist der Widersacher Baron Bomburst/ Lord Scrumptious und Anne Preuß die Baronin Bomburst/ Mrs. Philips. Alexander Voigt ist als Boris mit von der Partie und Paul Kroeger aus dem Opernstudio als Goran. PMThPhTh

Nächste Vorstellungen:  7. u. 18. Mai 14.30 Uhr sowie am 16. Juni 19.30 Uhr

Theater und Philharmonie Altenburg – Karten Hier :
Karten Kaufen

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Theatertipps zu Ostern – 13 – 17.04.2017

T&PhilThüringen_logo_300

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theatertipps zu Ostern

Ein buntes Osterprogramm bietet Theater&Philharmonie Thüringen von Gründonnerstag bis Ostermontag in Altenburg und Gera. Dabei ist vom Puppenspiel über Operette und Musical bis zu den Schauspiel- und Konzertfreunden an alle gedacht.


Gründonnerstag

Wer den Abend „Junge Choreografen“ zur Festwoche des Thüringer Staatsballetts Anfang des Jahres verpasst hat, bekommt jetzt noch eine Chance. Aufgrund der großen Nachfrage stellen Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts nochmals am Gründonnerstag, 13. April, um 19.30 Uhr in der Bühne am Park Gera ihre eigenen Choreografien vor.

Ob Soli, Duette oder Gruppenchoreografien – den jungen Tanzschaffenden waren weder formal noch inhaltlich Grenzen gesetzt. In acht jeweils für sich stehenden Choreografien zeigen Stefania Mancini, Yuri Hamano, Hudson Oliveira, Yi Han und Fabio Boccalatte ihre Kreativität und individuelle Bewegungssprache. Dabei bedienen sie sich tänzerisch wie musikalisch einer großen Vielfalt: von intimen Pas de deux zur sphärischen Musik des isländischen Komponisten Ólafur Arnalds über elegante Spitzentanz-Variationen zu Chopin, bei denen die Tänzerinnen live am Klavier begleitet werden, bis hin zum getanzten Leben einer alleinstehenden Frau zu den Klängen der portugiesischen Band Madredeus und der Pop-Ikone Whitney Houston.


Karfreitag

Unter dem Titel „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ präsentiert das ensemble diX an Karfreitag anlässlich des Lutherjahres 2017 ein musikalisch-literarisches Programm, in dem der unbequeme, aber erhellende Blick des expressionistischen Malers Otto Dix auf das Leben des Jesus von Nazareth im Mittelpunkt steht: „Dieses Leben dieses Jesus, das ist eine ganz tragisch kümmerliche Angelegenheit gewesen. Ein armer Mensch, der wenig Anhänger gehabt hat. Ein ganz verachteter, lächerlicher Mensch und jetzt stellen wir ihn dar, als kolossal geleckten Bärtling, nicht wahr, der da mit seinen Jüngern durchs Kornfeld geht … so ne Scheiße. Große Scheiße.“ (Otto Dix)

Luthers Übersetzung in ihrer archaischen Direktheit, Dix‘ Bilder in ihrer verstörenden Klarheit und Musik vom Barock bis zur Moderne erlauben im Zusammenspiel einen eindrücklichen Einblick in das Buch der Bücher – die Bibel. Das ensemble diX (Flöte: Andreas Knoop, Oboe: Albrecht Pinquart, Klarinette: Hendrik Schnöke, Fagott: Roland Schulenburg) offeriert Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Jacques Ibert, Henri Tomasi, Arvo Pärt, Charles Koechlin, Ralf Kubicek, Rudolf Hild und Peter Helmut Lang. Der Schauspieler Manuel Kressin spricht Texte von Matthäus, Martin Luther, Klaus Kinsky sowie Otto Dix.

Das Konzert findet nur um 20:00 Uhr im Konzertsaalfoyer der Bühnen der Stadt Gera statt, das Konzert um 17:00 Uhr im Landestheater Altenburg wurde mangels Vorverkauf abgesagt.


Altenburg und Gera

Thomas Wicklein als Dirigent und Moderator lädt zum nächsten Konzert in der beliebten Reihe „Klassik bei Kerzenschein“ am Samstag, 15. April, um 18 Uhr, in die Bühne am Park Gera und am Ostermontag, 17. April, um 15 Uhr, ins Große Haus des Landestheaters Altenburg ein. Im Rahmen der Orchesterpatenschaft „tutti pro“ des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera mit der Musikschule „Heinrich Schütz“ Gera musizieren in diesem Konzert junge Solisten der Musikschule gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester. „tutti pro“ ist eine Initiative von Jeunesses Musicales Deutschland, der Deutschen Orchestervereinigung und dem Verband deutscher Musikschulen.

Bereits beim 56. Konzert der Reihe Klassik bei Kerzenschein konnten junge Musiker der Musikschulen ihre große musikalische Begabung unter Beweis stellen. Freuen Sie sich auf ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm: Während das Cellokonzert von Antonio Vivaldi (1678-1741) ein Paradebeispiel für diese Gattung ist, begeistert das Konzert für zwei Mandolinen mit seinen für heutige Ohren eher ungewohnten Klängen. Ein ähnliches Juwel ist das Märchen von Václav Trojan (1907-1983), in dem das Akkordeon mit seinem lustigen Klang zum Geschichtenerzähler mutiert. Das heitere Klarinettenkonzert von Carl Stamitz (1745-1801)  ist von großer Bedeutung für die Musikgeschichte, denn für das damals noch sehr junge Instrument gab es bis dato kaum eigene Solokonzerte. Als packendes Finale erklingt das fulminante erste Cellokonzert von Schostakowitsch (1906-1975), das sich durch seine Bewegung und Heiterkeit auszeichnet. Darüber hinaus erklingen Kompositionen der Brüder Joseph (1732-1809) und Michael Haydn (1737-1806).

Unter der bewährten Stabführung von Thomas Wicklein spielt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera, als Solisten sind Julia Rotter (Querflöte), Johannes Deutsch (Klarinette), Anna Herrmann, Dora-Marie Henschelmann, Emily Waldenmaier (Violoncello), Sina Jander, Nico Sonack (Mandoline), Konrad Gustav Schopplich (Akkordeon) und Guilia Marie Schober (Klavier) zu erleben.


Altenburg

Theater und Philharmonie Thüringen / ZWEI MÄNNER GANZ NACKT - Alain Kramer (Bruno Beeke - links) ist schockiert, als er nachmittags nackt in seiner Wohnung erwacht und neben sich seinen Angestellten Nicolas Prioux (Ulrich Milde) vorfindet - ebenfalls nackt... © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / ZWEI MÄNNER GANZ NACKT – Alain Kramer (Bruno Beeke – links) ist schockiert, als er nachmittags nackt in seiner Wohnung erwacht und neben sich seinen Angestellten Nicolas Prioux (Ulrich Milde) vorfindet – ebenfalls nackt… © Sabina Sabovic

Wenn Sie noch immer nicht wissen was es mit „Zwei Männern ganz nackt“ auf sich hat, müssen Sie am Samstag, 15. April, um 19.30 Uhr ins Heizhaus gehen. Dort wird die französische Komödie von Sébastien Thiéry (*1970) aufgeführt. Regie führte Schauspieldirektor Bernhard Stengele.

Der etablierte Anwalt Alain Kramer (Bruno Beeke) ist schockiert, als er in seiner Wohnung erwacht und neben sich im Bett seinen Kollegen Nicolas Prioux (Ulrich Milde) vorfindet – ebenfalls nackt. Beide können sich an nichts erinnern. Wie sind die beiden Männer in diese Situation geraten, die sie sich nicht erklären können? Alains Frau Cathérine (Christiane Nothofer) zieht den einzig logischen Schluss: Ihr Mann ist schwul und hat sie betrogen. Alain unternimmt deshalb allerlei abwegige Versuche seine Frau davon zu überzeugen, dass er heterosexuell ist. Doch bald entdeckt er weitere Gedächtnislücken und gerät vor seiner Frau und sich selbst in immer größere Erklärungsnot….. Der Abend hat Tempo und Witz, aber nicht für alles eine Lösung!

Das Rahmenprogramm der internationalen Schauspielproduktion „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“ verheißt am Ostersonntag ab 14 Uhr im Paul-Gustavus-Haus beim Kaffeeklatsch Begegnungen und Informationen. Der Eintritt ist frei!

Theater und ;Philharmonie Thüringen / Der Hauptmann von Köpenick - Ouelgo Téné (Wilhelm Voigt) und Thorsten Dara (Hoprecht) © Sabina Sabovic

Theater und ;Philharmonie Thüringen / Der Hauptmann von Köpenick – Ouelgo Téné (Wilhelm Voigt) und Thorsten Dara (Hoprecht) © Sabina Sabovic

Letzte Gelegenheit Bernhard Stengeles Inszenierung von Carl Zuckmayers Stück „Der Hauptmann von Köpenick“ mit Ouelgo Téné in der Titelrolle in Altenburg zu sehen, ist am Ostersonntag um 18.00 Uhr. Ab 12. Mai ist die Inszenierung, die deutschlandweit für mediale Aufmerksamkeit gesorgt hat und von den Kritikern durchweg gelobt wurde, in Gera zu sehen. Die Geschichte nach einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1906 berührt auch heute; ihr Gegenstand ist der blamabelste Kriminalfall der wilhelminischen Ära, über den einst die ganze Welt lachte. Die Story ist unvergessen. Zuckmayer machte aus dem Stoff eine bissige Satire. Sein Stück wurde sein größter Erfolg, uraufgeführt 1931 in Berlin, nachgespielt überall.


Gera

Paul Abrahams schwungvolle Operette „Viktoria und ihr Husar“ steht am Ostersonntag um 14.30 Uhr zum letzten Mal auf dem Spielplan im Großen Haus Gera. Die selten gespielte Operette ist eine anrührende Liebesgeschichte, die eine Frau zwischen zwei Männern zeigt. Handlungszeit ist nach 1918. Die Handlungsorte wechseln in rasendem Tempo, sind kontrastreich und exotisch: so führt die Reise aus der sibirische Steppe über St. Petersburg und Japan schließlich in die Heimat von Viktoria und ihrem Rittmeister Koltay nach Ungarn in das schöne Dorf Doroszma.

Dabei ist sie gespickt mit Ohrwürmern wie „Mausi, süß warst du heute Nacht“, „Meine Mama war aus Yokohama“, „Reich’ mir zum Abschied noch einmal die Hände“ oder „Ja, so ein Mädel, ungarisches Mädel“, die geradezu zum Mitsingen verführen und zum Tanzen verlocken. Folgerichtig tanzt in der Inszenierung von Winfried Schneider nicht nur das Ballettensemble, sondern alle Solisten und der Opernchor können zeigen, welche Fähigkeiten da in ihnen stecken.

1930 in Budapest mit großem Erfolg uraufgeführt, wurde „Viktoria und ihr Husar“ zum ersten Welterfolg von Paul Abraham (1892-1960).

Die Rockerette „Barbarossa ausgeKYFFt“ von Olav Kröger (Musik) und Manuel Kressin (Libretto) in der Regie von Schauspieldirektor Bernhard Stengele ist eine musikalische Satire, die auf Mythen, Legenden und historischen Ereignissen um den Staufferkaiser Friedrich II. beruht, der bekanntlich noch im Kyffhäuser sitzt und auf seine Wiedererweckung wartet, um Deutschland zu einen. Am Ostermontag um 18 Uhr ist sie zum letzten Mal im Großen Haus in Gera zu sehen. Dazu gilt die Offerte THEATERJOKER, d.h. jede Karte ist für 16,- Euro zu haben, Schüler, Studenten, Azubis zahlen die Hälfte.

Nach über 800 Jahren Schlaf gelingt es der Partei „Deutschland Voran“ tatsächlich Barbarossa aus dem Kyffhäuserstein zu erwecken, um ihn als Kanzlerkandidaten für die nächste Wahl aufzustellen. Der aufgeweckte Altkaiser aber lässt sich nicht einfach wie gedacht benutzen. Er hat ganz anderes im Sinn: er sehnt sich nach seiner Liebe von einst und findet Freunde, die ihm helfen, Agathe wiederzu finden …. Das Schauspielensemble von Theater&Philharmonie Thüringen erweist sich als flotte Musicaltruppe mit kabarettistischen Qualitäten.


Puppentheater in Altenburg und Gera

Mit seinem selbstinszenierten Solo „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ ist Tobias Weishaupt am Samstag, 15. April, um 16 Uhr und am Ostersonntag, 16. April, um 10 Uhr im Puppentheater Gera zu erleben. Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Gioconda Belli und Wolf Erlbruch schuf er eine Fassung fürs Puppentheater für Kinder ab 5 Jahren.

Er spielt darin den Erfinder Rodolfo, der bei den Gestaltern aller Dinge arbeitet und in die Fußstapfen seines berühmten Großvaters treten möchte, der den Regenbogen erfand. Rodolfo träumt von einem Baum, der wie ein Vogel singt oder von einem Tier, das wie die Sonne strahlt. Leider sind die Welt der Pflanzen, der Tiere, der Mineralien und der Gestirne streng voneinander getrennt. Wegen seiner übersprudelnden Ideen, die das Gleichgewicht der Erde ins Wanken bringen könnten, wird Rodolfo in die Insektenwerkstatt verbannt. Dort werden nur kleine, krabbelnde Tierchen erfunden, weshalb diese Abteilung ziemlich unbeliebt ist. Dennoch gibt Rodolfo nicht auf. Er träumt davon, ein Tier zu erfinden, das leicht wie ein Vogel, lebendig wie ein Insekt und schön wie eine Blume ist.

Theater und Philharmonie Thüringen / Marcella von Jan spielt DORNRÖSCHEN © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Marcella von Jan spielt DORNRÖSCHEN © Stephan Walzl

Marcella von Jan spielt am Ostersonntag und am Ostermontag um 10 Uhr im Theater unterm Dach Altenburg für Kinder ab 5 Jahre das Märchen „Dornröschen“. Aus einem aufklappbaren Bilderbuch quillt das bekannte Märchen der Brüder Grimm hervor: Das Wunschkind Dornröschen bekommt die besten Wünsche der Feen, doch leider hat man die 13. Fee vergessen. Die rächt sich mit einem Fluch, der nur durch die 12. Fee mit einem 100-jährigen Schlaf gemildert werden kann. Aber zum Glück wissen wir ja: Erwecken wird das liebliche Königskind Dornröschen ein Prinz…

Der renommierte Grafiker und Bilderbuchillustrator Franz Zauleck (Lucie und Karl-Heinz) hat die Bühne und das fantasievolle Klappbilderbuch entworfen.

Karten sind an der Theaterkasse erhältlich, telefonische Reservierungen unter 0365-8279105 oder 03447-585177, online buchen unter www.tpthueringen.de

Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen – Gera – Karten Hier:
Karten Kaufen

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Masepa von Tschaikowski, 28.04.2017

T&PhilThüringen_logo_300

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

  Masepa von Peter Tschaikowski

Libretto Peter Tschaikowski und Viktor Burenin, nach Alexander Puschkin

Premiere Masepa 28.4.2017, weitere Vorstellungen: 30. April 14.30 Uhr, 19. Mai und 24. Juni, jeweils 19.30 Uhr.

Die 1884 in Moskau uraufgeführte, von großer Leidenschaft und Tragik geprägte Oper von Peter Tschaikowski (1840-1893) stand zuletzt in der Spielzeit 1948/49 in Gera auf dem Spielplan. Überzeugt von der Qualität dieses zu Unrecht weitgehend vergessenen Meisterwerks und in Vorausschau auf das 125. Todesjahr des Komponisten 2018 inszeniert Kay Kuntze die Liebesgeschichte. Die Premiere Ist am 28. April um  19:30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera.

 Handlung: Masepa, Oberbefehlshaber der ukrainischen Kosaken, liebt Maria. Deren Eltern, der vermögende Gutsherr Kotschubej und seine Frau Ljubow, reagieren entsetzt auf diese Nachricht und versuchen die Beziehung zu unterbinden, ist Maria doch wesentlich jünger als Masepa und obendrein dessen Patentochter. Auch Masepas Hinweis, die Liebe beruhe auf Gegenseitigkeit und Maria sei vielleicht von ihm schwanger, nutzt nichts. Die Eltern stellen Maria vor eine äußerst schwierige Wahl: Bleibt sie bei ihrer Familie und auch bei ihrem Jugendfreund Andrej oder entscheidet sie sich für Masepa und wird dafür von ihrer Familie verstoßen? Marias Flucht mit ihrem Geliebten setzt eine schier endlose Spirale von Intrigen, Gewalt, privaten und politischen Machtspielen, Verrat, Verletzungen und Tod in Gang. Trotz der unzähmbaren Brutalität, die ihn bis zur Selbstvernichtung führt, wirbt Masepa um Verständnis, dass seine Liebe zu Maria echt und gut ist. Zurück bleibt Maria, die in geistiger Umnachtung ein berührendes Wiegenlied anstimmt.

Peter Tschaikowski (1840-1893) berührte Masepas Schicksal persönlich in zweierlei Hinsicht. Zum einen waren seine Vorfahren, ukrainische Kosaken, selbst in der Schlacht gegen die Schweden bei Poltawa 1709 umgekommen. Er kannte die Gegend gut. Zum anderen fand er sich, wie persönliche Briefe aus dieser Zeit bezeugen, mit seiner eigenen unbewältigten emotionalen Verwirrung in den moralischen Zweifeln der Protagonistin wieder.

Zur Matinee  am Sonntag, 23. April, um· 11:00 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera  wird Dramaturgin Nastasia Tietze im Gespräch mit dem Regieteam die Konzeption vorstellen. Sänger sind mit musikalischen Kostproben zu erleben. Der Eintritt ist frei!

Musikalische Leitung Laurent Wagner. Bühnenbild und Kostüme entwirft Martin Fischer, der schon bei Janaceks JENUFA mit Kay Kuntze zusammenarbeitete. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Chordirektor  Holger Krause. In den Partien: Masepa: Johannes Beck,  Kotschubej: Ulrich Burdack , Ljubow: Christel Loetzsch , Maria: Anne Preuß ,  Andrej: Hans-Georg Priese , Orlik: Andrii Chakov, Kosak: Alexander Voigt; PMThPhTh

Premiere Masepa 28.4.2017, weitere Vorstellungen: 30. April 14.30 Uhr, 19. Mai und 24. Juni, jeweils 19.30 Uhr.

Theater und Philharmonie Thüringen – Gera – Karten Hier:
Karten Kaufen

Altenburg – Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Musical Sommer, 13. bis 18. Juni 2017

T&PhilThüringen_logo_300

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG Kai Wefer (Caractacus Potts) und Claudia Müller (Truly Scrumptioius) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG Kai Wefer (Caractacus Potts) und Claudia Müller (Truly Scrumptioius) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) © Theater und Philharmonie Thüringen

Musical Sommer Altenburg

13. bis 18. Juni 2017

Heiße Musik, große Emotionen, spannende Geschichten –  der Musical Sommer Altenburg hat einiges zu bieten. In der Woche von 13. bis 18. Juni stehen sieben Musical-Vorstellungen im Landestheater Altenburg auf dem Spielplan.

Ob historisch auf den Spuren Kaiser Friedrich Barbarossas wandelnd, mit Gräfin Viktoria von Russland über Japan nach Ungarn reisend, die Finessen eines außergewöhnlichen Autors bewundernd, dem amerikanischen Traum oder dem Forscherdrang verfallen – Theater&Philharmonie garantiert beste Unterhaltung! Ein Spielzeitausklang, den man nicht verpassen sollte.

Dazu gibt es ein besonderes Angebot: Beim Kauf von Karten für drei Vorstellungen im Großen Haus erhält man eine Karte für das Musical in der kleinen Spielstätte Heizhaus gratis dazu.

Theater und Philharmonie Thüringen / Barbarossa ausgeKYFFT - Claus (Manuel Struffolino)_Barbarossa (Philipp Reinheimer) und Ensemble und Chor © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Barbarossa ausgeKYFFT – Claus (Manuel Struffolino)_Barbarossa (Philipp Reinheimer) und Ensemble und Chor © Stephan Walzl

Los geht es am Dienstag, 13. Juni, um 19.30 Uhr mit der Rockerette „Barbarossa ausgeKYFFT“. Wohnen Sie  der Wiedererweckung des Stauferkaisers Friedrich I. bei! Das Schauspielensemble erweist sich als flotte Musicaltruppe mit kabarettistischen Qualitäten.

Nach über 800 Jahren Schlaf erweckt die Partei „Deutschland Voran“ Barbarossa aus dem Kyffhäuserstein, um ihn als Kanzlerkandidaten für die nächste Wahl zu benutzen. Der aufgeweckte Altkaiser aber hat ganz anderes im Sinn … Erleben Sie humorvolles politisches Theater!

Theater und Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar - Christel Loetzsch (Gräfin Viktoria) Kai Wefer (John Cunlight) links Hans-Georg Priese 8Husarenrittmeister Stefan Koltay) rechts stehend Kathrin Filip (Riquette) und Alexander Voigt (Janczy) rechts am Tisch Verena Barth-Jurca (O Lia San) und Johannes Beck (Graf Ferry) links am Tisch Günter Markwarth (Bürgermeister von Doroszma) Mitte stehend und Damen und Herren des Opernchors © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar – Christel Loetzsch (Gräfin Viktoria) Kai Wefer (John Cunlight) links Hans-Georg Priese 8Husarenrittmeister Stefan Koltay) rechts stehend Kathrin Filip (Riquette) und Alexander Voigt (Janczy) rechts am Tisch Verena Barth-Jurca (O Lia San) und Johannes Beck (Graf Ferry) links am Tisch Günter Markwarth (Bürgermeister von Doroszma) Mitte stehend und Damen und Herren des Opernchors © Stephan Walzl

Für Paul Abrahams schwungvolle Revue „Viktoria und ihr Husar“ öffnet sich am 14. Juni um 19.30 Uhr sich der Vorhang im Großen Haus. Zu erleben ist eine anrührende Liebesgeschichte, die eine Frau zwischen zwei Männern zeigt.

Ohrwürmer wie „Mausi, süß warst du heute Nacht“, „Meine Mama war aus Yokohama“, „Reich’ mir zum Abschied noch einmal die Hände“ oder „Ja, so ein Mädel, ungarisches Mädel“ verführen geradezu zum Mitsingen und verlocken zum Tanzen.

Einsteigen ins Tschitti Tschitti Bäng Bäng heißt es am 16. Juni um 19.30 Uhr im Landestheater.

Jemima und Jeremy spielen am liebsten auf dem kaputten Rennwagen ihres Nachbarn. Doch dieser soll an einen Schrotthändler verkauft werden – sehr zum Entsetzen der beiden Kinder. Caractacus Potts, alleinerziehender Vater der beiden und pfiffiger Erfinder, erwirbt den Boliden und repariert ihn. Wegen der sonderbaren Geräusche, die das Auto beim Fahren macht, bekommt es den Namen Tschitti Tschitti Bäng Bäng. Doch das Wunderauto, das fliegen und schwimmen kann, weckt auch die Begehrlichkeiten anderer….

Theater und Philharmonie Thüringen / Jekyll & Hyde © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Jekyll & Hyde © Stephan Walzl

Zum Abschluss am Sonntag, 18. Juni, treten „Jekyll & Hyde“ gleich zweimal auf: um 14.30 Uhr und um 19.00 Uhr. Dr. Henry Jekyll führt riskante Experimente durch: er will das Böse und das Gute im Menschen trennen. Zu diesem Zweck hat er ein Mittel entwickelt, das er jedoch nicht an seinen Patienten testen darf. Überzeugt vom Erfolg seines Mittels und zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es heimlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Dr. Jekyll in Mr. Edward Hyde. Hyde ist unberechenbar: Er mordet und vergreift sich an der Prostituierten Lucy. Letztendlich kann Jekyll sich nicht mehr gegen Hyde durchsetzen …

Theater und Philharmonie Thüringen / Die letzten fünf Jahre - Es singen und spielen Claudia Müller-Kretschmer (Catherine Hiatt) und Alexander Voigt (Jamie Wellersteen) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Die letzten fünf Jahre – Es singen und spielen Claudia Müller-Kretschmer (Catherine Hiatt) und Alexander Voigt (Jamie Wellersteen) © Sabina Sabovic

Als Zugabe gibt’s  das Kammermusical Die letzten fünf Jahre am 15. und 17. Juni, jeweils um 19.30 Uhr im Heizhaus. Für sein 2001 in Chicago uraufgeführtes Musical wählte Jason Robert Brown (*1970) eine ungewöhnliche Dramaturgie: Jamie (Alexander Voigt) und Catherine (Claudia Müller-Kretschmar) erzählen jeweils ihre Perspektive ihrer Liebes- und Ehegeschichte ausschließlich in Songs: Jamie macht dies chronologisch vom ersten Kennenlernen bis zum Ende der Ehe – Catherine rückwärts, von der Trennung bis zum ersten Rendezvous. PMPhThTh

Theater und Philharmonie Altenburg – Karten Hier :
Karten Kaufen

Nächste Seite »