Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Neue Musical-Produktion Oliver Twist, 13.05.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / OLIVER TWIST - Kinderchor (Waisenkinder) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / OLIVER TWIST – Kinderchor (Waisenkinder) © Sabina Sabovic

Oliver Twist  von  Charles Dickens

Neue Musical-Produktion des Kinderchors

Nach der vielbeachteten Aufführung von Johannes Harneits Kammeroper Alice im Wunderland 2015 bringt der Kinderchor von Theater&Philharmonie Thüringen unter Leitung von Chordirektor Holger Krause jetzt wieder eine neue eigenständige  Musicalproduktion heraus:

Premiere Oliver Twist – ausverkauft – ist Samstag, 13. Mai, 16 Uhr in der Bühne am Park Gera, weitere Vorstellungen ab Sonntag, 14. Mai, um 11 Uhr; letzte Vorstellung  dieser Spielzeit am 27. Mai, 16 Uhr. Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera spielen unter der Leitung von Holger Krause.

Das Musical für Kinderchor Oliver Twist entstand im Jahr 2000 und erlebt jetzt in Gera seine deutsche Erstaufführung. Es basiert auf Charles Dickens berühmtem Roman Oliver Twist, der 1839 in England erschien. Die  Autoren sind Mary Donnelly und George L.O. Strid aus den USA. Die beiden lernten sich 1985 beim Unterrichten einer Musik-Klasse kennen. Zusammen haben sie inzwischen über 200 Songs und 25 Musicals komponiert.

Theater und Philharmonie Thüringen / OLIVER TWIST - Julie Tittel (Oliver Twist), Joana Czekalla (Fagin) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / OLIVER TWIST – Julie Tittel (Oliver Twist), Joana Czekalla (Fagin) © Sabina Sabovic

Wer kennt sie nicht, die ergreifende Geschichte von Oliver Twist, dem Waisenjungen, der in einem Armenhaus aufwächst und furchtbar arbeiten muss, nach London flieht, in eine Diebesbande gerät,  die die Reichen bestiehlt und alles teilt. Als er einen liebenswürdigen Herrn bestiehlt, kommt er nicht nur in einen Gewissenskonflikt, sondern auch seiner Herkunft auf die Spur…

Oliver Twist war Stoff für über 20 Verfilmungen, diverse Hörspiele und neben dem großen Broadway-Musical Oliver! auch für dieses Musical für Kinderchor, das Ronny Ristok jetzt inszeniert. Der 1989 in Schmölln Geborene probierte sich schon als Zwölfjähriger in der Jugendkunstschule Altenburger Land aus. Ab 2008 wirkte er in der Theaterfabrik in Gera als Darsteller und als Regisseur. Parallel zu seinem Master-Studium für Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar arbeitet er als freier Theatermacher. Oliver Twist wird eine Zusammenarbeit in vielerlei Hinsicht: Kostüme und Ausstattung entstehen mit Hilfe der Abteilungen und des Fundus von Theater&Philharmonie Thüringen. Das Bühnenbild, ebenfalls entworfen von Ronny Ristok, wird von Kursteilnehmern der Kunstschule Gera realisiert.    PMThPhTh

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Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Philharmonisches Schlosskonzert, 03./05.06.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Publikum beim Schlosskonzert © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Publikum beim Schlosskonzert © Stephan Walzl

14. Philharmonisches Schlosskonzert

Auf dem Altenburger Residenzschloss

Am Pfingstwochenende lädt Theater und Philharmonie Thüringen gleich zweimal  zum Schlosskonzert im Festsaal auf dem Altenburger Residenzschloss ein: am Samstag, 3. Juni, um 19:30 Uhr und am Pfingstmontag, 5. Juni, um 18:00 Uhr. Unter der Leitung von Thomas Wicklein musiziert das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera.

Theater und Philharmonie Thüringen / Plakatmotiv © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Plakatmotiv © Theater und Philharmonie Thüringen

Das 14. Philharmonische Schlosskonzert findet im Rahmen der Liszt Biennale 2017 statt und präsentiert Werke von drei Wunderkindern. Diese Komponisten waren nicht nur bereits in ihrer frühesten Kindheit hochbegabt, sondern auch das, was wir heute moderne Europäer nennen: Sie pflegten ihre kulturellen Wurzeln, aber genauso lebten und konzertierten sie in den kulturellen Zentren Europas.

Eines dieser Wunderkinder war natürlich Franz Liszt, der seine Jugend zur Ausbildung in Paris verbrachte. Mit 14 Jahren komponierte er seine erste Oper Don Sanche, deren Ouvertüre im Konzert zu erleben sein wird. Mit 22 Jahren schuf er sein Klavierkonzert Malédiction, das von dem Liszt-Spezialisten Rolf-Dieter Arens gespielt wird. Prof. Arens ist Initiator der Liszt Biennale.

Auch W. A. Mozart tobte sich früh auf dem Notenpapier aus, er begann mit 6 Jahren zu komponieren und unternahm erste Konzertreisen. Sein Klavierkonzert Nr. 9 ist ein frühes Meisterwerk, mit dessen Gefühlstiefe und melodischer Schönheit die junge Pianistin Dina Ivanova ihre Zuhörer verführen wird. Sie gewann jüngst den 2. Preis beim 8. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth.

Theater und Philharmonie Thüringen / Ivanova Dina © Martin-Berg

Theater und Philharmonie Thüringen / Ivanova Dina © Martin-Berg

Felix Mendelssohn Bartholdy komponierte bereits im Alter von elf Jahren. Die sonntäglichen Matineen im Elternhaus boten Gelegenheit, diese Werke zu präsentieren. Für einen dieser Sonntage schuf er 1821 seine Streichersinfonie Nr. 2, die im herrlichen Festsaal besonders gut zur Geltung kommen wird. PMThPhTh

Programm:
Franz Liszt (1811-1886): Ouvertüre zu Don Sanche oder Das Schloss der Liebe
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 (Jeunehomme)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Streichersinfonie Nr. 2 D-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu Idomeneo, Rè di Creta
Franz Liszt: Malédiction für Klavier und Streicher & Drei Jugendetüden
Johann Strauß I. (Vater) (1804-1849): Furioso-Galopp nach Liszts Motiven op. 114

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Masepa von Tschaikowski, 28.04.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

  Masepa von Peter Tschaikowski

Libretto Peter Tschaikowski und Viktor Burenin, nach Alexander Puschkin

Premiere Masepa 28.4.2017, weitere Vorstellungen: 30. April 14.30 Uhr, 19. Mai und 24. Juni, jeweils 19.30 Uhr.

Die 1884 in Moskau uraufgeführte, von großer Leidenschaft und Tragik geprägte Oper von Peter Tschaikowski (1840-1893) stand zuletzt in der Spielzeit 1948/49 in Gera auf dem Spielplan. Überzeugt von der Qualität dieses zu Unrecht weitgehend vergessenen Meisterwerks und in Vorausschau auf das 125. Todesjahr des Komponisten 2018 inszeniert Kay Kuntze die Liebesgeschichte. Die Premiere Ist am 28. April um  19:30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera.

Theater und Philharmonie Thüringen / Masepa - Ulrich Burdack (Kotschubej)mit der Fahne Hans-Georg Priese (Andrej) Anne Schuldt (Ljubow) Herren des Opernchors © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Masepa – Ulrich Burdack (Kotschubej)mit der Fahne Hans-Georg Priese (Andrej) Anne Schuldt (Ljubow) Herren des Opernchors © Sabina Sabovic

 Handlung: Masepa, Oberbefehlshaber der ukrainischen Kosaken, liebt Maria. Deren Eltern, der vermögende Gutsherr Kotschubej und seine Frau Ljubow, reagieren entsetzt auf diese Nachricht und versuchen die Beziehung zu unterbinden, ist Maria doch wesentlich jünger als Masepa und obendrein dessen Patentochter. Auch Masepas Hinweis, die Liebe beruhe auf Gegenseitigkeit und Maria sei vielleicht von ihm schwanger, nutzt nichts. Die Eltern stellen Maria vor eine äußerst schwierige Wahl: Bleibt sie bei ihrer Familie und auch bei ihrem Jugendfreund Andrej oder entscheidet sie sich für Masepa und wird dafür von ihrer Familie verstoßen? Marias Flucht mit ihrem Geliebten setzt eine schier endlose Spirale von Intrigen, Gewalt, privaten und politischen Machtspielen, Verrat, Verletzungen und Tod in Gang. Trotz der unzähmbaren Brutalität, die ihn bis zur Selbstvernichtung führt, wirbt Masepa um Verständnis, dass seine Liebe zu Maria echt und gut ist. Zurück bleibt Maria, die in geistiger Umnachtung ein berührendes Wiegenlied anstimmt.

Theater und Philharmonie Thüringen / Masepa - Johannes Beck (Masepa) und Ulrich Burdack ((Kotschubej) am Boden oben auf der Treppe rechts Anne Preuß (Maria) Herren des Opernchors © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Masepa – Johannes Beck (Masepa) und Ulrich Burdack ((Kotschubej) am Boden oben auf der Treppe rechts Anne Preuß (Maria) Herren des Opernchors © Sabina Sabovic

Peter Tschaikowski (1840-1893) berührte Masepas Schicksal persönlich in zweierlei Hinsicht. Zum einen waren seine Vorfahren, ukrainische Kosaken, selbst in der Schlacht gegen die Schweden bei Poltawa 1709 umgekommen. Er kannte die Gegend gut. Zum anderen fand er sich, wie persönliche Briefe aus dieser Zeit bezeugen, mit seiner eigenen unbewältigten emotionalen Verwirrung in den moralischen Zweifeln der Protagonistin wieder.

Zur Matinee  am Sonntag, 23. April, um· 11:00 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera  wird Dramaturgin Nastasia Tietze im Gespräch mit dem Regieteam die Konzeption vorstellen. Sänger sind mit musikalischen Kostproben zu erleben. Der Eintritt ist frei!

Musikalische Leitung Laurent Wagner. Bühnenbild und Kostüme entwirft Martin Fischer, der schon bei Janaceks JENUFA mit Kay Kuntze zusammenarbeitete. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Chordirektor  Holger Krause. In den Partien: Masepa: Johannes Beck,  Kotschubej: Ulrich Burdack , Ljubow: Christel Loetzsch , Maria: Anne Preuß ,  Andrej: Hans-Georg Priese , Orlik: Andrii Chakov, Kosak: Alexander Voigt; PMThPhTh

Premiere Masepa 28.4.2017, weitere Vorstellungen: 30. April 14.30 Uhr, 19. Mai und 24. Juni, jeweils 19.30 Uhr.

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Altenburg – Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Tschitti Tschitti Bäng Bäng, 06.05.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG - Kai Wefer (Caractacus Potts) und Peter Prautsch (Bill Coggins) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG – Kai Wefer (Caractacus Potts) und Peter Prautsch (Bill Coggins) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) © Sabina Sabovic

Tschitti Tschitti Bäng Bäng

Premiere 6. Mai Altenburg, weitere Vorstellungen:  7. u. 18. Mai 14.30 Uhr, 16. Juni 19.30 Uhr

Ob als Kinderbuch-Klassiker von James-Bond-Erfinder Ian Fleming (1964), als Musical-Fantasyfilm aus dem Jahr 1968 mit der schmissigen Musik der Sherman-Brüder (Das Dschungelbuch, Mary Poppins) oder ab 2002 als erfolgreiches Bühnenmusical am Londoner West End und am New Yorker Broadway: Tschitti Tschitti Bäng Bäng fasziniert seit langem Jung und Alt. Theater&Philharmonie Thüringen ist es als erstem deutschen Stadttheater gelungen, sich die begehrten Aufführungsrechte zu sichern. Freuen Sie sich auf ein märchenhaft-fantastisches, spannendes und zugleich humorvolles Musicalerlebnis für die ganze Familie! Die Altenburger Premiere im Landestheater ist ausnahmsweise an einem Samstag, 6. Mai, um 18.00 Uhr.

Jemima und Jeremy spielen am liebsten auf dem kaputten Rennwagen ihres Nachbarn. Doch dieser soll eines Tages an einen Schrotthändler verkauft werden – sehr zum Entsetzen der beiden Kinder. Caractacus Potts, alleinerziehender Vater der beiden und pfiffiger Erfinder, erwirbt den Boliden und repariert ihn. Wegen der sonderbaren Geräusche, die das Auto beim Fahren macht, bekommt es den Namen Tschitti Tschitti Bäng Bäng.

Theater und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG - Kai Wefer (Caractacus ) Potts) und Claudia Müller (Truly Scrumptioius) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) Mitte: Anne Preuß (Mrs. Philips) und Johannes Beck (Baron Scrumptious) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / TSCHITTI TSCHITTI BÄNG BÄNG – Kai Wefer (Caractacus ) Potts) und Claudia Müller (Truly Scrumptioius) und die Kinder Amelie Schünemann (Jemima) und Etinenne Martin (Jeremy) Mitte: Anne Preuß (Mrs. Philips) und Johannes Beck (Baron Scrumptious) © Sabina Sabovic

Baron Bomburst von Vulgarien ist neidisch auf das geniale Gefährt und schickt zwei Spione aus, um dieses zu stehlen. Sie überraschen die Familie Potts beim Picknick mit der bezaubernden Truly Scrumptious, Tochter eines Süßwarenfabrikanten, und entführen den trotteligen Großvater. So beginnt eine spannende Verfolgungsjagd …

Die musikalische Leitung in der Inszenierung von Kay Kuntze hat Thomas Wicklein. Neu orchestriert für große Besetzung wurde das Musical von Olav Kröger. Für Bühne und Kostüme zeichnet Duncan Hayler verantwortlich, der seine Fantasie hier voll zur Entfaltung bringen darf. Das Ballett tanzt in der Choreografie von AnnaLisa Canton, der Opernchor und der Theaterkinderchor singen in der Einstudierung von Holger Krause.

Als Vater Caractacus Potts erleben wir Kai Wefer. Die zu erobernde Frau an seiner Seite Truly Scrumptious spielt Claudia Müller. Als die Kinder Jeremy und Jemima Potts wurden Oskar Schmidt alternierend mit Etienne Martin sowie Patricia Felsch alternierend mit Amelie Schünemann gecastet.

Das Publikum wird das Wiedersehen mit drei inzwischen älteren Herrn, die eigentlich im Ruhestand sind, genießen: als Großvater Potts tritt Günter Markwarth auf, den Schrotthändler/Kinderfänger gibt Peter Werner-Ranke und den Spielzeugmacher/Bill Coggins Peter Prautsch. Johannes Beck ist der Widersacher Baron Bomburst/ Lord Scrumptious und Anne Preuß die Baronin Bomburst/ Mrs. Philips. Alexander Voigt ist als Boris mit von der Partie und Paul Kroeger aus dem Opernstudio als Goran. PMThPhTh

Nächste Vorstellungen:  7. u. 18. Mai 14.30 Uhr sowie am 16. Juni 19.30 Uhr

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