Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, ZEIT.PUNKT. Ballettabend von Silvana Schröder, 01.06.2012

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Theater und Philharmonie Thüringen

ZEIT.PUNKT. Ballettabend von Silvana Schröder

In ihrer ersten Spielzeit als Ballettdirektorin von Theater&Philharmonie Thüringen bringt Silvana Schröder am Ende dieser Saison einen zweiten großen eigenen Ballettabend heraus, wiederum eine Uraufführung. Am 1. Juni um 19.30 Uhr hat im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera „Zeit.Punkt.“ Premiere. Es ist ein dreiteiliger Abend.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera musiziert live unter der Leitung von Jens Troester. Für Bühne, Kostüme und Videos zeichnet Andreas Auerbach.

Es tanzen in den Hauptrollen: Alina Dogodina/Sabine Völkl (Mädchen, Frau), Vitalij Petrov/Odsuren Dagva (Todesengel).

Die Zeit gilt als physikalische Größe, objektiv, eindeutig und unumkehrbar. Gleichzeitig ist sie in der individuellen Wahrnehmung der Menschen etwas höchst Subjektives: Mal scheint die Zeit still zu stehen, mal verstreicht sie wie im Flug. Als Ursache dafür werden gemeinhin die Disposition des Individuums und seine momentane psychische Verfassung angesehen. Aber auch geographische, historische, kulturelle, politische, soziale und religiöse Komponenten bestimmen die Wahrnehmung von Zeit.

Silvana Schröder legt ihrer choreografischen Reflexion über die Wahrnehmung von Zeit Musik höchst unterschiedlicher Sphären zugrunde: Leonard Bernsteins Musik ist eindeutig in der Großstadthektik Nordamerikas verortet – vital, impulsiv, dynamisch. Wojciech Kilars Filmmusik zu „Dracula“ vermittelt den Eindruck von Unerbittlichkeit und Unentrinnbarkeit, so wie der Faktor Zeit oft von den gestressten Individuen des 21. Jahrhunderts empfunden wird. Die Kompositionen des Esten Arvo Pärt sind gegenwärtig und scheinen doch aus einer anderen Zeit zu stammen. Zuweilen beschreiben sie gar einen Stillstand.

Am Pfingstmontag, 28. Mai, um 11 Uhr lädt Chedramaturg Felix Eckerle zu einer MATINEE in den Konzertsaal ein. Das Inszenierungsteam stellt die Konzeption vor. Interessierte können hier vorab bei freiem Eintritt erste Eindrücke gewinnen; denn auch Ausschnitte aus der Choreografie werden vorgestellt.

Weitere Vorstellungen in Gera in dieser Spielzeit am 9. und 22. Juni, jeweils 19.30 Uhr.

 Musik: Leonard Bernstein: „On the Town”, Three Dance Episodes; Suite aus dem Film „On the Waterfront”

Wojciech Kilar: Musik zu dem Film „Bram Stoker´s Dracula“

Arvo Pärt: Sinfonie Nr. 3; „Spiegel im Spiegel“ für Violoncello und Klavier

 

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Gala zum Deutschen Trachtenfest 2012, 02.06.2012

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Theater und Philharmonie Thüringen

Gala zum „Deutschen Trachtenfest 2012“

Am 2. Juni um 19.30 Uhr im Landestheater Altenburg

Zum „Deutschen Trachtenfest 2012“ hat Theater&Philharmonie Thüringen am Samstag, 2. Juni, um 19.30 Uhr eine Gala auf den Spielplan gesetzt, um den Altenburgern und ihren Gästen aus Nah und Fern einen unterhaltsamen und beschwingten Abend im prachtvollen Landestheater zu bieten. Freuen Sie sich auf ein buntes Programm mit Solisten des Musiktheater-Ensembles, mit dem Kinder- und Jugendballett, dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von Kapellmeister Thomas Wicklein, der auch charmant durch das Programm führt und Bezug auf das Trachtenfest nimmt. Es erklingen Werke aus Oper, Operette und Ballett sowie populäre Musik Altenburger Komponisten.

Die Fest-Ouvertüre von Friedrich Wilhelm Stade eröffnet das Programm. „Auf Schloss Altenburg“ führt die Mazurka-Caprice von A. Herz. Auch Gustav Rudloffs Konzertgalopp „Altenburger Bauernreiten“ darf nicht fehlen im mitreißenden Programm. C.H. Brümmer steuert den „Festmarsch Nr.1 zur 100jährigen Secularfeier des Vogelschießens in Altenburg“ bei. Der Leipziger Komponist und Altenburger Schauspielkapellmeister Olav Kröger ist mit seiner „Ouvertüre in B“ vertreten. Den zünftigen Reigen vervollständigen Christian Gottlieb Müllers Ouvertüre über eine Altenburger Nationalmelodie und das Lied „Auf, auf, du liebes Sachsenland“.

Die Sängerinnen und Sänger Franziska Rauch, Kim Sheehan, Chrysanthi Spitadi, Bernardo Kim und Teruhiko Komori brillieren mit Arien und Duetten aus Franz Lehárs „Die lustige Witwe“, „Das Land des Lächelns“ und „Giuditta“. Es wird einen „Schwarzwaldmädel“-Potpourri geben, die Seguidilla aus Bizets Oper „Carmen“ und das Duett Don Carlo – Posa aus Verdis Oper erklingen. Das Kinder- und Jugendballett tanzt den Spanischen Tanz aus Tschaikowskis „Der Nussknacker“. Soweit nur einige der attraktiven Nummern aus dem festlichen Programm.

Karten für 12,- Euro, ermäßigt 9,60 Euro, für Kinder 6,00 Euro auf allen Plätzen sind an der Theaterkasse erhältlich oder online buchbar unter www.tpthueringen.de

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, LICHT UND SCHATTEN im 8. PHILHARMONISCHEN KONZERT, 13./14.05.2012

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Theater und Philharmonie Thüringen

LICHT UND SCHATTEN im 8. PHILHARMONISCHEN KONZERT

mit dem Reußischen Kammerorchester

 Das 8. Philharmonische Konzert am 13. und14. Juni im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera und am 15. Juni im Landestheater Altenburg wird vom Reußischen Kammerorchester

Gera e. V. gestaltet. Die Leitung hat Christian Schumann. Solisten sind Andreas Knoop (Flöte) und Günter Gäbler (Oboe) aus dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera. Konzertbeginn ist jeweils 19.30 Uhr, bereits 18.45 Uhr wird zur Einführung eingeladen.

Die Verbindung von Ouvertüre, Suite und Konzert hat keiner seiner Zeitgenossen so weit entwickelt wie Johann Sebastian Bach in der Orchestersuite Nr. 2. Hier nehmen die Soloepisoden einen derart großen Raum ein, dass der Eindruck eines Flötenkonzerts entsteht. Joseph Haydns um 1738 entstandene Sinfonie Nr. 38 gehört zu den festlichen C-Dur-Sinfonien „mit Pauken und Trompeten“ und bekommt durch den Einsatz einer Solo-Oboe teilweise konzertartige Züge. Wolfgang Amadeus Mozarts 1787 uraufgeführte „Prager“-Sinfonie erfreut sich ebenfalls bis heute größter Beliebtheit. Die psychologische Vertiefung der Buffo-Opern „Figaros Hochzeit“ und „Don Giovanni“ hat hier ihre Entsprechung in einer sinfonischen Tonsprache, die von einer leidenschaftlichen Dramatik ebenso geprägt ist wie von präzisester musikalischer Ausarbeitung. Sogar thematische Entsprechungen zwischen den Opern und der Sinfonie finden sich, so die Melodie des Duetts Susanna/Cherubino aus dem „Figaro“ im Hauptthema des Finales.

In den 1920er Jahren galt Franz Schreker als einer der größten Opernkomponisten in Deutschland; seine Opern erreichten zeitweise höhere Aufführungszahlen als diejenigen von Richard Strauss. Wie dieser ist Schreker ein Spätromantiker. Seiner Karriere bereiteten die Nationalsozialisten genauso ein Ende wie der des Tschechen Pavel Haas, dessen 1944 uraufgeführte Studie für Streichorchester sich aufgrund ihrer kontrapunktischen Faktur in die Tradition Bachs stellt.

Christian Schumann, 1983 in Freiburg im Breisgau als Sohn ungarischer Eltern geboren, begann im Alter von sechs Jahren seine Klavierausbildung. Früh wurde er in die Vorklasse der Musikhochschule Freiburg aufgenommen, wo er in den Fächern Klavier, Dirigieren und Musiktheorie unterrichtet wurde. Nach dem Abitur studierte er an der Musikhochschule „Franz Liszt“ bei Nicolás Pasquet Dirigieren und Komposition bei Michael Obst. 2007 beendete er sein Studium und erhielt im selben Jahr den Ersten Preis beim internationalen Dirigier-Wettbewerb im Rahmen der Meisterklasse Yuri Simonov beim Liszt-Wagner Orchester, Budapest.

Seine Ausbildung wurde durch Lehrer wie Pierre Boulez, George Hurst, Mikhail Jurowski, Kurt Masur, Jorma Panula und Yuri Simonov beeinflusst. Zudem erhielt Christian Schumann die Möglichkeit, Dirigenten wie Christoph von Dohnanyi, Gustavo Dudamel, Peter Eötvös, Esa-Pekka Salonen, David Stern und Frank Strobel zu assistieren, so auch 2007 beim Lucerne Festival, wo er Peter Eötvös bei Stockhausens Gruppen und im Jahr darauf Lucas Vis beim Bayerischen Rundfunk in der Reihe „Musica viva“ für Mixtur 2003 assistierte. 2008/2009 war Christian Schumann Stipendiat der „Internationalen Allianz Academy for Conductors“ und leitete im März 2009 im Abschlusskonzert dieser Akademie das Philharmonia Orchestra London in der Royal Albert Hall.

Im März 2010 debütierte Christian Schumann an der Bayerischen Staatsoper, wo er zwei Aufführungen von Eötvös’ „Die Tragödie des Teufels“ leitete. Im selben Jahr dirigierte er am Mainfrankentheater Würzburg Mozarts „Die Zauberflöte“ und am Theater St. Gallen, Schweiz, die dortige Erstaufführung von Benjamin Schweitzers „Jakob von Gunten“.

In Konzerten dirigierte Christian Schumann Klangkörper wie das Beethoven Orchester Bonn, Filharmonia ?ód´z Artura Rubinsteina, Hanoi Philharmonic Orchestra, Hofer Symphoniker, Jenaer Philharmonie, Nürnberger Symphoniker, Philharmonia Orchestra London, Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera, Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Saarländisches Staatsorchester Saarbrücken, Sinfonieorchester Aachen, Staatskapelle Weimar, Thüringen Philharmonie Gotha sowie das Ensemble Resonanz und das Österreichische Ensemble für Neue Musik (OENM). In Abu Dhabi leitete er das Orchester der Sibelius Akademie, in Tschechien dirigierte er Bergs Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ und in den Vereinigten Staaten in Portland/Maine Beethovens „Symphonie Nr. 9“.

Anlässlich von Proben oder Assistenzen leitete Christian Schumann zudem das Budapest Festival Orchestra, Copenhagen Philharmonic Orchestra, ensemble intercontemporain, Hamburger Symphoniker, London Philharmonic Orchestra, MDR-Sinfonieorchester Leipzig, Staatskapelle Dresden und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Von 2007 bis 2009 war Christian Schumann am Theater Str. Gallen engagiert, wo er auch Bizets „Carmen“ und Strawinskys „Le sacre du printemps“ dirigierte und dem dortigen Generalmusikdirektor bei Strauss’ „Arabella“ assistierte. Während seines Studiums leitete er in Hochschulproduktionen Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Mozarts „Le nozze di Figaro“ und Rossinis „La cenerentola“.

2006 brachte er in Frankfurt am Main seine Kammeroper „Todesmonolog“ zur Uraufführung, 2007 übernahm er am Stadttheater Fürt die Einstudierung von Hans Kraus-Hübners Uraufführung „Ganna und die Wahnwelt“.

Eine CD-Einspielung von Germaine Tailleferres „Konzert für 2 Gitarren und Orchester“ sowie die DVD-Produktion von „Nosferatu“ mit Musik von Michael Obst entstanden unter Leitung von Christian Schumann. Auch als Dirigent von Filmmusik ist Christian Schumann aktiv.

Im August 2009 übernahm Christian Schumann kurzfristig beim Kunstfest Weimar für Heinz Holliger ein Konzertprogramm mit der Staatskapelle Weimar. 2009 dirigierte er zudem erstmals im Rahmen des Warschauer Herbstes und anschließend auch beim Festival Tonlagen in Hellerau bei Dresden.

Im Januar 2001 leitete Christian Schumann erneut Peter Eötvös’ „Die Tragödie des Teufels“ an der Bayerischen Staatsoper München.

Konzertverpflichtungen übernahm Christian Schumann 2010/2011 in Hanoi und Saigon, er dirigierte das Aarhus Symphony Orchestra, die Hamburger Symphoniker, die Mecklenburgische Staatskapelle und arbeitet mit dem ensembleKONTRASTE, dem Nationalen Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks Katowice, der Neuen Philharmonie Frankfurt und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich zusammen.

In der Saison 2011/2012 stehen Konzertprojekte mit dem Pannon Philharmonic Orchestra Pécs, Ungarn, der Mecklenburgischen Staatskapelle, dem Ho Chi Minh City Symphony Orchestra in Vietnam, mit der Neuen Philharmonie Frankfurt, dem ensembleKONTRASTE, dem WDR Rundfunkorchester Köln, dem Philharmonischen Orchester Luxembourg und dem Reußischen Kammerorchester auf seinem Terminplan.

Programm:
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Ouvertüre (Orchestersuite) Nr. 2 h-Moll BWV 1067
Pavel Haas (1899-1944): Studie für Streichorchester
Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 38 C-Dur Hob. I:38
Franz Schreker (1878-1934): Intermezzo für Streichorchester op. 8
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 („Prager“)

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, ThüringenBallett zum Tanzwochenende_Zwickau tanzt, 01. bis 03.06.2012

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Theater und Philharmonie Thüringen

ThüringenBallett zum Tanzwochenende „Zwickau tanzt!“

Das ThüringenBallett gastiert am 2. Juni im Gewandhaus Zwickau. Es folgt der Einladung des Theaters Zwickau Plauen zum Tanzwochenende vom 1. bis  3. Juni, das unter dem Motto steht: „Zwickau tanzt!“

Das von Silvana Schröder geleitete Ballett von Theater&Philharmonie Thüringen zeigt in diesem speziell für das Tanzwochenende in Zwickau zusammengestellten Programm Auszüge aus seinem Repertoire. So stehen im ersten Teil Ausschnitte aus den Produktionen „Freaks“ und „DIX“ auf dem Programm. Der zweite Teil stellt die neueste Choreografie der Ballettdirektorin mit dem Titel „Zeit.Punkt“ vor, die erst am Abend zuvor ihre Uraufführung in Gera erlebt.

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Operette FRAU LUNA, 11.05.2012

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Theater und Philharmonie Thüringen

„Frau Luna“ erwartet die Operettenfreunde

Geraer Premiere am 11. Mai um19.30 Uhr

Paul Linckes schmissige Operette „Frau Luna“ steht ab 11. Mai auf dem Spielplan der Bühnen der Stadt Gera. In Altenburg bezauberte die Inszenierung von Steffen Piontek das Publikum geradezu. Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera musiziert unter der Leitung von Thomas Wicklein. Die Ausstattung entwarf Mike Hahne. Das ThüringenBallett tanzt in der Choreografie von Winfried Schneider. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Ueli Häsler.

Paul Lincke (1866-1946) gilt als der Begründer der Berliner Operette, und seine 1899 im Apollo-Theater uraufgeführte »Frau Luna« ist das Paradebeispiel für dieses Genre. Die mit eingängigen Melodien und flotten Rhythmen aufwartende Musik wurzelt im Berliner Gassenhauer. Der Mond dient als Spiegel dieser faszinierenden Großstadt. »Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft, so mit ihrem holden Duft, Duft, Duft“ ist der Ohrwurm dieser Operette.

Fritz Steppke hat nur einen Wunsch: er will unbedingt mit einem Ballon auf den Mond fahren. Sehr begeistert ist von seiner Idee natürlich keiner, vor allem aber seine Verlobte Marie (Paula Rummel) nicht, die versucht, ihn mit allen Mitteln zurückzuhalten: »Schlösser, die im Monde liegen, bringen Kummer, lieber Schatz«. Noch heftiger reagiert Frau Pusebach (Rosemarie Dittmann-Bennert) – Maries Tante und Steppkes gestrenge Hauswirtin – auf die unverbesserlichen Spinnereien Steppkes: ihm wird zum Ersten gekündigt. Doch Steppke gelingt die Flucht auf den Mond, wo aber alles anders ist, als er es sich zuvor erträumt hatte …

Steffen Pionteks Theaterkarriere begann nach dem Studium der Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin sowie als Meisterschüler der Akademie der Künste Berlin mit einem Engagement als Regieassistent am Landestheater Altenburg. Anschließend wurde er als Spielleiter an die Sächsische Staatsoper Dresden verpflichtet. Es folgten Engagements als Regisseur am Opernhaus Chemnitz, an der Sächsischen Staatsoper Dresden sowie als Operndirektor der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. 2002 bis 2008 war er Generalintendant des Volkstheaters Rostock. Gastinszenierungen führten ihn nach Österreich, Schweden, Spanien, Russland, Japan und in die Schweiz. Bei Theater&Philharmonie inszenierte er 2009 mit großem Erfolg die Operette »Moskau, Moskau« von Dmitri Schostakowitsch, für die auch Mike Hahne die Ausstattung schuf. Mike Hahne, seit 2002 Ausstattungsleiter am Volkstheater Rostock, zeichnete auch für Bühnenbild und Kostüme in Matthias Oldags Inszenierung von Puccinis „Manon Lescaut“. Der Choreograf Winfried Schneider, Ballettdirektor der Staatsoperette Dresden, ist in Altenburg und Gera durch seine Inszenierung des Musicals „Fame“ bekannt.

Ein Wiedersehen gibt es in „Frau Luna“ mit Günter Matthes als Pannecke. Der beliebte Schauspieler ging im Jahr 2000 mit 65 Jahren in den Ruhestand, aber zur Freude des Publikums zieht es ihn immer wieder auf die Bühne. Es gibt in Gera wohl kaum einen richtigen Theaterfreund, der ihn nicht in „Alles wegen de Leut’“ als Otto Reutter erlebt hat.

In den Rollen: Peter Paul Haller (Fritz Steppke), Kammersänger Teruhiko Komori/Kai Wefer (Lämmermeier), Günter Matthes (Pannecke), Victoria Valo (Lieschen), Rosemarie Dittmann-Bennert (Frau Pusebach), Paula Rummel (Marie), Franziska Rauch (Flora, Frau Luna), Iris Eberle (Ella, Stella), Bernardo Kim (Egon, Prinz Sternschnuppe), Günter Markwarth (Theophil), Eberhard Dunkel (Heinrich, Merkur), Cosima Schulenburg (Anna, Venus), Michael Rieger (Leierkastenmann, Mars), Andreas Veit (Briefträger, Mondbote).

Premiere: 11. Mai 19.30 Uhr Großes Haus Gera
Weitere Vorstellungen in Gera: 13. 5., 28. 5., 30. 6. 2012
 
Karten für die Aufführungen sind an den Theaterkassen erhältlich, telefonische Reservierungen unter 0365-8279105, online buchen unter www.tpthueringen.de

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, VON DER ERDE BIS ZUM MOND Familienkonzert, 06.05.2012

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Theater und Philharmonie Thüringen

Von der Erde bis zum Mond mit Juri Tetzlaff und dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera

 

Das nächste Familienkonzert der Saison steht am Sonntag, 6. Mai, auf dem Spielplan von Theater&Philharmonie Thüringen. Diesmal nehmen KI.KA-Fernsehmoderator Juri Tetzlaffund das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von Jens Troester die kleinen und großen Konzertfreunde mit auf eine musikalische Reise „Von der Erde bis zum Mond“ und durch Raum und Zeit.

Im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera geht es um 11 Uhr los und im Landestheater Altenburg um 16.00 Uhr.

Welcher Erdenbewohner träumt nicht davon, einmal einen kleinen Ausflug mit einem Raumschiff zu unternehmen und aus der Weltall-Perspektive einen Blick auf Sonne, Planeten und Sterne zu werfen? Kein Wunder, die Faszination für die Himmelskörper und die Unendlichkeit des Universums ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Auch den Schriftstellern, Künstlern und Komponisten aus vergangenen Jahrhunderten ging es nicht anders. So schrieben sie Musik, mit der unsere Phantasie die tollsten Bilder und Geschichten über den Kosmos erfinden kann!

Das Programm reicht von Claude Debussys „Clair de lune“ über Ausschnitte aus Gustav Holsts „Die Planeten“, „Sphärenklänge“ von Josef Strauss, Jacques Offenbachs „Die Reise auf den Mond“ bis zu „Star Wars“ von John Williams, und Paula Rummel besingt „Schlösser die im Monde liegen“.

Diesmal gibt es wieder eine ganze Reihe Mit-Mach-Aktionen, verspricht Juri Tetzlaff.

Eine Familienkarte (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder) ist für 22 Euro zu haben und die Mutter/Vater Kindkarte (1 Erwachsener und 1 Kind) für 14 Euro.

Der Vorverkauf an den Theaterkassen hat begonnen, telefonische Reservierungen unter 0365-8279105 oder 03447-585177.

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Foyerkonzert fällt aus, 22.04.2012

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Theater und Philharmonie Thüringen

Foyerkonzert am 22. April in Gera fällt aus

Auf Grund von Erkrankung mehrerer Beteiligter entfällt das 203.Foyerkonzert am  kommenden Sonntag, 22. April, 11 Uhr im Konzertsaalfoyer der Bühnen der Stadt Gera ersatzlos.

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, 11.04.2012

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Theater und Philharmonie Thüringen

DIX 2011 – Tanzimpressionen nicht 11. April

Theater&Philharmonie Thüringen sagt die für Mittwoch, 11. April, um 19.30 Uhr im Landestheater Altenburg geplante Ballett-Vorstellung DIX 2011 ab.

Letzte Gelegenheit die Tanzimpressionen zu erleben, ist am Donnerstag, 3. Mai, um 14.30 Uhr.

Choreograph Peter Werner-Ranke entwirft gemeinsam mit dem ThüringenBallett und dem Bühnen- und Kostümbildner Tom Schenk Bilder einer Gegenwart im Lichte des Dix´schen Œuvres. Er öffnet er den Betrachter für Dix’ Bilder. Der Schauspieler Wolfgang Jahn setzt als Otto Dix einen besonderen Akzent. Die Musik spannt mit Stücken von Hanns Eisler, Zarah Leander über György Ligeti bis hin zu Falco einen Bogen vom Hier und Jetzt bis hin in die Zeit der Weimarer Republik.

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, 7. Philharmonischen Konzert, 16./17.05.2012

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Theater und Philharmonie Thüringen

SCHICKSALSLIED im 7. Philharmonischen Konzert in Gera und Altenburg im Mai

„Schicksalslied“ op. 54 von Johannes Brahms und Anton Bruckners 4. Sinfonie Es-Dur – die „Romantische“ stehen auf dem Programm des 7. Philharmonischen Konzertes am 16. und 17. Mai im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera sowie am 18. Mai im Landestheater Altenburg. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, bereits 18.45 Uhr wird zur Einführung eingeladen.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera, der Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen und der Philharmonische Chor musizieren unter der Leitung von Martin Fischer-Dieskau. Für die Choreinstudierung zeichnet Chordirektor Ueli Häsler.

Johannes Brahms veröffentlichte 1871 die Vertonung eines Gedichtes von Friedrich Hölderlin, das das Leiden der vergänglichen Menschheit der schicksalslosen, lichten Ewigkeit der Götter gegenüberstellt. Dieser Stimmungsgegensatz gewinnt in der Komposition versöhnenden Ausklang: Das Orchestervorspiel kündet von einer nur geahnten Seligkeit. Das Leben der Götter wird im 1. Teil mit menschlichem Auge betrachtet, mit menschlichem Herzen nachgefühlt. Auf den leidenschaftlichen Chorausbruch im 2. Teil, der das dunkle, ungewisse Los der Menschen beklagt, folgt ein ruhiges Orchesternachspiel, das die heitere Anfangsstimmung wieder aufnimmt und zu stiller Seligkeit verklärt. Auch dem Menschen ist die Hoffnung auf die Seligkeit gegeben.

Die Bezeichnung „Romantische“ stammt von Bruckner selbst, der den ersten Satz seiner 4. Sinfonie als „romantisches Bild einer mittelalterlichen Stadt“ deutete. Der zweite Satz spielt mit einer Weise im Charakter eines Trauermarsches, während der dritte mit einem romantischen Jagdbild eröffnet wird. Das Finale zählt zu Bruckners bedeutendsten Schlusssätzen, der mit einem dramatischen Kontrastreichtum aufwartet.

MARTIN FISCHER-DIESKAU, Sohn des Sängers Dietrich Fischer-Dieskau und der Cellistin Irmgard Poppen, begann seine Laufbahn 1974 19 jährig mit der Einstudierung von Haydns Oper „Il mondo della luna” im Schloss Charlottenburg seiner Heimatstadt Berlin, wo er im Anschluss an der Hochschule der Künste Dirigieren und an der Freien Universität Italienische Literatur und Musikwissenschaft studierte. 1976 und 1977 war er Dirigier-Preisträger des Deutschen Musikrats, was zu ersten Verpflichtungen innerhalb der deutschen Orchesterlandschaft führte und den Kontakt zu Seiji Ozawa ermöglichte, der ihn erstmalig 1978 als Träger des Leonard-Bernstein-Stipendiums nach Tanglewood einlud. In den folgenden Jahren hat Ozawa diese Einladung noch zweimal erneuert. 1978 war es Antal Doráti, der ihn als Assistant Conductor zum Detroit Symphony Orchestra bestellte und ihm riet, die hier gesammelten Erfahrungen noch einmal „in alter Manier” als Korrepetitor und Kapellmeister an kleineren Bühnen in Deutschland zu intensivieren. (1980-89 Augsburg, Aachen und Hagen.) Nach einem Engagement als Erster Dirigent in Bern (1990-94), wo er das Italienische Fach und die Oper des 20. Jahrhunderts betreute, kam es zu Operneinstudierungen an der English Opera North, dem Staatstheater Stuttgart, dem Teatro di San Carlo in Neapel und 1998 am Teatro Regio di Torino (“Don Giovanni”). Daneben war er Gast des Granada- und des Helsinki-Festivals sowie bei den Berliner Festwochen.

Martin Fischer-Dieskau stand seit 1983 am Pult von Royal und London Philharmonic Orchestra, der Berliner Philharmoniker und einer großen Anzahl weiterer europäischer, amerikanischer und japanischer Orchester (Tokio Philharmonic, New Japan Philharmonic und NHK). Die Gesamtzahl der weltweit von ihm dirigierten Orchester beläuft sich mittlerweile auf knapp unter 100.

Martin Fischer-Dieskaus besonderes Interesse gilt der Erweiterung des Standard-Repertoires (Aufnahmen für BIS, Marco Polo und IPPNW concerts), er moderierte die “Musikstreifzüge” im ARD-Fernsehen, war Leiter des Jugend- Festspieltreffens in Bayreuth und von 1994 bis 2004 Inhaber einer Professur für Dirigieren an der Bremer Hochschule für Künste.

Als Chefdirigent des kanadischen KW Symphony Orchestra (2001-04) setzte sich Martin Fischer-Dieskau erfolgreich für neue Programmstrukturen, neue Aufführungsorte und die Integration neuer Publikumsschichten ein. Mit diesem Ensemble eröffnete er auch das German-Canadian Festival in Toronto.

Im Jahre 2005 half Martin Fischer-Dieskau, das neu gegründete Orchester in Boca Raton, Florida, aus der Taufe zu heben und konnte in der Folgesaison mehr als 15.000 Besucher für ein großangelegtes Open-Air-Spektakel mit diesem Orchester begeistern.

Im selben Jahr macht Martin Fischer-Dieskau erstmalig Bekanntschaft mit der taiwanesischen Musikszene: Er dirigiert das Metropolitan Symphony Orchestra und leitet einen Meisterkurs an der NTNU University in Taipei. Nachdem er auch das renommierte Taipei Symphony Orchestra mit großem Erfolg dirigiert hat, wählen ihn die Musikers dieses Klangkörpers 2007 traditionsgemäß für 2 Spielzeiten zu ihrem Chefdirigenten. Sieben sorgfältig durchdachte Programme mit Musik aus 4 Jahrhunderten bis hin zur Taiwanesischen Avantgarde finden größten Anklang bei den Konzertbesuchern der National Concert Hall. Zwei Einakter von Puccini und Wolf- Ferrari werden im September 2008 voll-szenisch realisiert und von einem internationalen Puccini-Kongress begleitet.

Unter den zukünftigen Verpflichtungen Martin Fischer-Dieskaus gehört neben Wiedereinladungen nach Finnland und in die tschechische Republik eine ausgedehnte Tournee mit der Holland Symfonia durch alle bedeutenden Städte der Niederlande.

Das Jahr 2011 eröffnete Martin Fischer-Dieskau mit einer Serie von 9 Neujahrskonzerten mit dem Noord Nederlands Orkest (NNO) in 8 verschiedenen Städten der Niederlande mit großem Erfolg bei Publikum und Presse.

PS: Georg Fritzsch, der laut Konzertbroschüre der Spielzeit als Dirigent für dieses Konzert vorgesehen war, musste leider aus dispositorischen Gründen absagen.

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Klassik trifft Bundeswehr, 12.04.2012

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Theater und Philharmonie Thüringen

Klassik trifft Bundeswehr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera

Am Donnerstag, 12. April, um 19.30 Uhr, gehört das Podium im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera zum 3. Mal dem Wehrbereichsmusikkorps III Erfurt. Das Motto lautet: „Klassik trifft Bundeswehr“. Von Peter Tschaikowsky bis Glenn Miller ertönt temperamentvolle Musik, die klingt und swingt. Das Konzert findet mit Unterstützung des Rotary Clubs Gera als Veranstalter statt. Die Einnahmen kommen wiederum einem gemeinnützigen Zweck zu Gute.

Das Repertoire des Klangkörpers reicht von Bearbeitungen klassischer Werke über Originalkompositionen für sinfonisches Blasorchester bis zu Swing, Pop und Filmmusik. Natürlich ist für das Bundeswehrorchester auch die internationale Marschliteratur ein wichtiger Bestandteil des Repertoires. Ob Klassik, Filmmusik, Swing oder Pop – die rund 60 Profimusiker und ihr erfahrener Dirigent Oberstleutnant Roland Kahle meistern alle diese musikalischen Genres mit Bravour. Seit knapp zwei Jahrzehnten begeistert das renommierte Orchester im In- und Ausland. Bei Galakonzerten, feierlichen militärischen Zeremonien und Kammerkonzerten stellt das Ensemble immer wieder seine außergewöhnliche Vielseitigkeit und den hohen musikalischen Anspruch unter Beweis. Konzertreisen führten das Thüringer Orchester u. a. in die USA, nach Kanada, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Schweden und in die Niederlande.

www.musikkorps-erfurt.de

Karten für dieses Konzert zum Preis von 16,00 und 12,00 Euro (Ermäßigungen an Berechtigte werden gewährt.) sind an den Theaterkassen erhältlich bzw. können online gebucht werden unter www.tpthueringen.de