Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Der Nussknacker von Peter Tschaikowski, 24.11.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker- Stefania Mancini wird als Marie zu erleben sein © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker- Stefania Mancini wird als Marie zu erleben sein © Sabina Sabovic

Der Nussknacker von Peter Tschaikowski

Als erste Ballettpremiere der neuen Spielzeit zeigt das Thüringer Staatsballett zur Adventszeit den Ballettklassiker Der Nussknacker in einer neuen Inszenierung von Gastchoreografin Prof. Birgit Scherzer. Die Premiere findet am Freitag, dem 24. November, um 19:30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera statt.

E.T.A. Hoffmann Grab Foto IOCO

E.T.A. Hoffmann Grab  © IOCO

Die Geschichte des Nussknackers, der zum Leben erwacht, basiert auf einem Märchen des deutschen romantischen Schriftstellers E. T. A. Hoffmann. Am Weihnachtsabend erhält das junge Mädchen Clara von ihrem Patenonkel Drosselmeier einen Nussknacker als Geschenk, den sie sofort lieb gewinnt. In der Nacht träumt Clara von ihrem Nussknacker, der mit einem Heer von Spielzeugsoldaten in die Schlacht gegen seinen Feind ziehen muss, den Mäusekönig. Mit Claras Hilfe gelingt es dem Nussknacker, den Mäusekönig zu besiegen. Er nimmt das Mädchen daraufhin mit auf eine wundersame Reise durch das Land des Schnees bis hinein ins Königreich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee ihre Gäste bereits erwartet …

1892 vom Mariinski-Ballett in St. Petersburg zu Peter Tschaikowskis berühmter Musik uraufgeführt, hat das fantasievolle Märchenballett im Laufe des 20. Jahrhunderts weltweit die Herzen des Publikums erobert und bleibt bis heute eines der beliebtesten und am häufigsten aufgeführten Ballette aller Zeiten.

Die Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts werden vom Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera unter dem Dirigat von Kapellmeister Thomas Wicklein begleitet. Auch der Kinderchor unter der Leitung von Chordirektor Holger Krause und Mitglieder des Kinder- und Jugendballetts unter der Leitung von Claudia Kupsch sind an der Inszenierung beteiligt. Für die Ausstattung der Bühne zeichnet Manfred Gruber verantwortlich. Die Kostüme entwarf Gera Graf.

Theater und Philharmonie Thüringen / Birgit Scherzer Choreografin © Bettina Stöß

Theater und Philharmonie Thüringen /
Birgit Scherzer Choreografin © Bettina Stöß

Die Choreografin und Regisseurin Prof. Birgit Scherzer absolvierte ihre tänzerische Ausbildung an der Palucca Schule Dresden und tanzte am Landestheater Halle und an der Komischen Oper Berlin. Als Direktorin und Chefchoreografin arbeitete sie mit den Ballettcompagnien des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken und des Landestheaters Innsbruck. Zuletzt war sie Intendantin des Allee Theaters in Hamburg. Ihre Choreografien, u. a. Keith, Requiem!! und Winterreise, wurden mehrfach ausgezeichnet und auch von internationalen Ballettensembles in Großbritannien und den USA aufgeführt. In Gera inszenierte Birgit Scherzer zuletzt in der Spielzeit 2010/11 das Ballett Warum Frauen klüger sind, und Männer es nicht wahr haben wollen nach Shakespeares Viel Lärm um Nichts.

Am 19. November 2017 um 11:00 Uhr gibt es eine MATINEE im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera, moderiert vom Manager und Dramaturgen des Thüringer Staatsballetts Dr. Daniel Siekhaus. Bei freiem Eintritt können Interessierte erste Ausschnitte des Balletts erleben und im Gespräch mit der Gastchoreografin mehr über den künstlerischen Prozess erfahren.

Konzept, Inszenierung, Choreografie: Prof. Birgit Scherzer, Musikalische Leitung: Thomas Wicklein, Bühne: Manfred Gruber, Kostüme: Gera Graf, Dramaturgie: Dr. Daniel Siekhaus, Choreinstudierung: Holger Krause, Leitung Kinder- und Jugendballett: Claudia Kupsch

Thüringer Staatsballett · Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Kinderchor und Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen; PMThPhTh

Weitere Vorstellungen: 26. November 14:30 Uhr, 9. Dezember 19:30 Uhr, 10. Dezember 14:30 Uhr, 15. Dezember 19:30 Uhr, 26. Dezember 18:00 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Musical Jekyll & Hyde, 29.10.bis 14.12.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE - Eve Rades (Lucy Harris) und Damen des Thüringer Staatsballetts Kai Wefer (Spider, Zuhälter) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE – Eve Rades (Lucy Harris) und Damen des Thüringer Staatsballetts Kai Wefer (Spider, Zuhälter) © Stephan Walzl

„Jekyll & Hyde“ gehen nach Schwerin

Letzte Vorstellungen in Gera

Noch dreimal steht das Musical „Jekyll & Hyde“ auf dem Spielplan an den Bühnen der Stadt Gera. Dann ist Kay Kuntzes erfolgreiche Inszenierung, die seit November 2014 im Repertoire war, hier abgespielt. Interessenten sollten die Gelegenheit am 29. Oktober oder 5. November jeweils 18 Uhr nutzen; denn die allerletzte Vorstellung am 14. Dezember um 19.30 Uhr ist so gut wie ausverkauft. Theater&Philharmonie Thüringen hat die Ausstattung nach Entwürfen von Duncan Hayler ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin verkauft. Dort wird am 16. Februar 2018 Premiere sein.

Sehen Sie jetzt nochmals in Gera Hardy Brachmann als Gast vom Staatstheater Cottbus in der Rolle des Dr. Henry Jekyll mit seinem riskanten Experiment, das Böse und das Gute im Menschen trennen zu wollen. Überzeugt vom Erfolg seines Mittels und zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es heimlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Dr. Jekyll in Mr. Edward Hyde. Hyde ist unberechenbar: Er mordet und vergreift sich an der Prostituierten Lucy. Letztendlich kann Jekyll sich nicht mehr gegen Hyde durchsetzen …

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE - Eve Rades (Lucy Harris) und Kai Wefer (Spider, Zuhälter) Damen des Thüringer Staatsballetts © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE – Eve Rades (Lucy Harris) und Kai Wefer (Spider, Zuhälter) Damen des Thüringer Staatsballetts © Stephan Walzl

Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Don Pasquale von Gaetano Donizetti, 20.10.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE - Ulrich Burdack (Don Pasquale) und Miriam Zubieta (Norina) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE – Ulrich Burdack (Don Pasquale) und Miriam Zubieta (Norina) © Sabina Sabovic

 Don Pasquale von Gaetano Donizetti

Mit der Premiere von Donizettis Komischer Oper Don Pasquale startet das Musiktheater am 20. Oktober 19.30 Uhr auch in Gera heiter in die Saison.

Nach der Uraufführung im Jahr 1843 am Théâtre-Italien in Paris trat Gaetano Donizettis (1797-1848) komische Oper einen Siegeszug durch die Theater der Welt an. Vor allem wegen der subtilen Charakterisierung der Figuren und der lebendig-frischen, melodienreichen Belcanto-Musik begeistert Don Pasquale bis heute das Publikum. Nach den erfolgreichen Aufführungen in der vergangenen Spielzeit in Altenburg hat nun das Geraer Publikum das Vergnügen.

Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE - Regisseur Axel Köhler © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE – Regisseur Axel Köhler © Sabina Sabovic

Mit Axel Köhler, bis Ende der Spielzeit 2015/16 Intendant der Oper Halle, konnte ein renommierter Regisseur für die Neuproduktion gewonnen werden. Seine Inszenierungen in Innsbruck, Graz, München, Halle und an der Semperoper Dresden fanden große Anerkennung. Zuvor hatte Köhler seine internationale Karriere als Altus beendet.

Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Die Aufführung erfolgt in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Bühnenbild und Kostüme entwarf Arne Walther. Der Chor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

In der Titelpartie ist Ulrich Burdack (Bass) zu erleben, der nach Engagements am Tiroler Landestheater Innsbruck, den Opern Kiel und Halle seit voriger Spielzeit in Ostthüringen engagiert ist. In den Partien des Doktor Malatesta und Ernesto stellen sich zwei neuengagierte Sänger vor: der junge Bariton Alejandro Lárraga Schleske aus Mexiko, der über Stationen im Zürcher Opernstudio, die Schlossfestspiele Rheinsberg und das Theater Freiburg nach Gera kam und der Tenor János Ocsovai aus Ungarn, der die Staatsoper Budapest, das Staatstheater Kassel sowie das Staatstheater Saarbrücken zu seinen Stationen zählt.

Miriam Zubieta hat in dieser Spielzeit ein Festengagement bei Theater&Philharmonie Thüringen erhalten und stellt sich in der Partie der Norina vor. Die spanische Sopranistin studierte in Barcelona und  Wien. Sie ist Gewinnerin des Wettbewerbs „Canto Festival 2013“ (Italien) und Preisträgerin des renommierten „International Singing Competition Francesco Viñas“ 2012 (Barcelona). 2014 gab Miriam Zubieta ihr Deutschland-Debüt beim Rossini Festival Bad Wildbad. Bis 2016 war sie im Centro de Alto Perfeccionamiento Plácido Domingo in Valencia engagiert. Den Notar gibt Andrii Chakov aus dem Thüringer Opernstudio. Der Bariton, geboren 1986 in Kiew, studierte an der Peter Tschaikowski Akademie der Ukraine Gesang und Chordirigieren. 2013 bis 2015 war er Solist am Opernhaus in Dnepropetrovsk.

Handlung:  Durch eine Heirat will der unersättliche Don Pasquale die Bedingung zu einer bedeutenden Erbschaft erfüllen. Sein Neffe Ernesto soll stattdessen leer ausgehen. Als Brautwerber hat der betagte Junggeselle Dottore Malatesta auserwählt, nicht wissend, dass dieser ein guter Freund Ernestos ist. Darum heckt Malatesta eine List aus und empfiehlt ihm eine soeben erfundene Schwester namens Sofronia als Ehefrau. Hinter diesem falschen Namen verbirgt sich in Wahrheit die junge Witwe Norina, welche eigentlich Ernesto ehelichen will. Begeistert von der Intrige und in der Absicht, dem Alten einen Denkzettel zu verpassen, stimmt sie dem Schwindel zu und geht scheinbar auf die Heiratspläne ein. Als der ahnungslose Ernesto von der geplanten Vermählung des Onkels erfährt, steigert sich sein Kummer über das verlorene Erbe zum Entsetzen. PMThPhTh

Don Pasquale in Gera:  Premiere 20.10.2017; weitere Vorstellungen: 22. Okt. 14.30 Uhr, 11. u. 17. Nov. 19.30 Uhr, 27. Dez. 19.30 Uhr,  28. Jan. 2018 14.30 Uhr.

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Russische Klänge im Konzert, 06. / 07.09.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen /  Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera im konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera unter Leitung seines Generalmusikdirektors Laurent Wagner © Sabina Sabovic

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Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera im konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera unter Leitung seines Generalmusikdirektors Laurent Wagner © Sabina Sabovic

Russische Klänge im 1. Philharmonischen Konzert in Gera

In Kooperation mit den ACHAVA Festspielen Thüringen und Deutschlandradio Kultur

Im 1. Philharmonischen Konzert der neuen Spielzeit 2017/18 am 6. und 7. September um 19.30 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera schlägt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Laurent Wagner russische Klänge an. Die Oktoberrevolution 1917 brachte auch für die Kultur weitreichende Veränderungen mit sich. In der Sowjetunion tätige Künstler wurden in den folgenden Jahrzehnten zensiert, verfolgt, mussten fliehen, leisteten Widerstand oder passten sich den staatlichen Vorgaben an. Auch 100 Jahre später sind die Auswirkungen dieser Ereignisse unverkennbar, in der Rückschau auf Leben und Werk einer großen Komponistengeneration – und in der Rezeption im Westen.

Das 1. Philharmonische Konzert stellt dabei beide Seiten gegenüber: die der Opfer und die der (scheinbaren) Täter. Chrennikov, Generalsekretär des Komponistenverbandes der Sowjetunion, setzte die Vorgaben des Machtapparats um. Zugleich engagierte er sich mutig gegen Antisemitismus und schützte verfolgte Komponisten. Mit der deutschen Erstaufführung seines 2. Klavierkonzerts wird der hierzulande eher unbekannte Komponist vorgestellt. Dennoch galt er als klarer Gegner der angeblich formalistischen Musik von Komponisten wie Chatschaturjan und Schostakowitsch, die jedoch wohl v. a. deswegen verfemt waren, weil sie zur musikalischen Elite des Landes gehörten.

Theater und Philharmonie Thüringen / Männerchor Kasan © privat

Theater und Philharmonie Thüringen / Männerchor Kasan © privat

Mit seinen großen lyrischen Bögen und der inniglichen Melodie verzaubert das Adagio aus dem berühmten Ballett Spartacus von Chatschaturjan seit jeher seine Zuhörer. Schostakowitschs 13. Sinfonie Babi Jar entstand in der Tauwetterperiode nach Stalins Tod. In der Schlucht Babi Jar erschoss 1941 ein SS-Kommando 34000 Juden. Das Mitfühlen mit den Opfern wird verknüpft mit der Anklage gegen russische Antisemiten. Die Uraufführung 1962 wurde zum tönenden Appell für ein friedliches Miteinander.

Jascha Nemtsov, Solist des Klavierkonzerts, ist Professor für Geschichte der jüdischen Musik an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und künstlerischer Leiter der ACHAVA Festspiele Thüringen. Der Männerchor des Gottesmutter-Klosters Kasan unter Leitung von Denis Rogov ist kultureller Botschafter der autonomen russischen Republik Tatarstan. Der Bassist Ulrich Burdack ist Mitglied des Solistenensembles von Theater&Philharmonie Thüringen. Das Konzert wird von Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet und am 6. Oktober ab 20 Uhr übertragen.

 

Aram Chatschaturjan (1903-1978):          Adagio aus dem Ballett Spartacus
Tichon N. Chrennikov (1913-2007):        Klavierkonzert Nr. 2 C-Dur op. 21
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975):     Sinfonie Nr. 13 b-Moll op. 113 Babi Jar für Bass, Männerchor und Orchester

Pressemeldung Bühnen der Stadt Gera

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