Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, 12.11.2017

T&PhilThüringen_logo_300

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater&Philharmonie Thüringen AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Christel Loetzsch (Leokadja Begbick) © Sabina Sabovic

Theater&Philharmonie Thüringen AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Christel Loetzsch (Leokadja Begbick) © Sabina Sabovic

 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 

Bertold Brecht / Kurt Weill

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny steht ab 12. November auf dem Spielplan des Landestheaters Altenburg. Die Premierenvorstellung im Großen Haus beginnt um 18.00 Uhr. Weitere Vorstellungen am

Die 1930 in Leipzig uraufgeführte Oper thematisiert die Auswüchse von Kapitalismus, übermäßiger Freizeit und ungebremstem Konsum und die mit ihnen verbundenen Illusionen. Zu den Texten von Bertolt Brecht (1898-1956) schrieb Kurt Weill (1900-1950) eingängige Songs, mal schmissig, mal sentimental, machte Anleihen bei der klassischen Musik von Bach bis Wagner, integrierte europäische und amerikanische Populärmusik, verschachtelte die Elemente gekonnt und schuf eine ganz eigene, bis heute gültige und eingängige Musik.

Die musikalische Leitung übernimmt Takahiro Nagasaki. Roland Schwab inszenierte in der Ausstattung von Christl Wein-Engel. In den Partien: Leokadja Begbick: Christel Loetzsch, Fatty: Timo Rößner / Paul Kroeger, Dreieinigkeitsmoses: Kai Wefer, Jenny Hill: Anne Preuss,  Jim Mahoney: Hans-Georg Priese, Jack O‘Brien: Peter Koppelmann/ Alexander Voigt, Bill: Johannes Beck,  Joe: Ulrich Burdack , Tobby Higgins: Florian Neubauer. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

 Theater und Philharmonie Thüringen / AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY - von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Mitte vorn: Anne Preuß (Jenny Hill) Paul Kroeger (Fatty) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY – von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Mitte vorn: Anne Preuß (Jenny Hill) Paul Kroeger (Fatty) © Sabina Sabovic

Der Witwe Begbick, Fatty und Dreieinigkeitsmoses ist im Leben nur wenig geglückt. Wegen verschiedener Vergehen steckbrieflich verfolgt, suchen sie ihr Heil in der Gründung der Stadt Mahagonny mitten in der Wüste. Schnell verbreitet sich der Ruf, dass hier alles erlaubt sei, was andernorts verboten ist. Und so entfaltet Mahagonny eine große Anziehungskraft für Vergnügungssüchtige, Glücksspieler und Liebestolle. Es kommen Heilsbringer, Holzfäller und Huren. Nur ein Verbrechen wird in dieser Stadt verfolgt: kein Geld zu haben.

Roland Schwab inszenierte bei Theater&Philharmonie Thüringen bereits Jules Massenets Oper „Werther“ und Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“.

Roland Schwab, geboren 1969 in Saint Cloud/Paris, wuchs in München auf. Nach Studiensemestern in Germanistik und Physik begann er 1992 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg das Studium der Musiktheater-Regie unter Prof. Götz Friedrich. Noch während des Studiums war er Assistent am Opernstudio Karlsruhe und an der Opéra National du Rhin, Strasbourg, bei Prof. Renate Ackermann. Weitere Assistenzen bei Götz Friedrich, Harry Kupfer und Ruth Berghaus führten ihn an die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, sowie an die Oper Zürich. Besonders Ruth Berghaus, deren Meisterschüler er 1994 wurde, verdankte er wichtige Impulse. 1997 führte ihn ein Gastspiel an das Berliner Ensemble, an dem er FRANK ALERT MEETS BRECHT inszenierte. Nach seinem Studium in Hamburg, das er mit Auszeichnung abschloss, war Roland Schwab von 1998 an Assistent von Christine Mielitz am Meininger Theater (DER RING DES NIBELUNGEN), an welchem er schließlich, ab 2002, als Oberspielleiter wirkte. Am Meininger Theater inszenierte er zwei Mozart-Produktionen, COSI FAN TUTTE (2001) und LE NOZZE DI FIGARO (2002), die für großes Aufsehen sorgten. In den darauffolgenden Jahren war Roland Schwab als Gastregisseur an den Theatern Münster (PARISER LEBEN), dem Theater Freiburg (LUCIA DI LAMMERMOOR), dem Tiroler Landestheater Innsbruck (ROMEO ET JULIETTE), dem Musiktheater im Revier (AIDA von Giuseppe Verdi und MERLIN von Isaac Albeniz, Deutsche Erstaufführung 2011), der Opera Bergen, Norwegen (TURANDOT), dem Landestheater Linz (MANON, GESPRÄCHE DER KARMELITINNEN), dem Anhaltischen Theater Dessau (EIN MASKENBALL), dem Theater Augsburg (LA FINTA GIARDINIERA), der Oper Bonn (LA SONNAMBULA), der Oper Dortmund (THE RAKE’S PROGRESS), am Staatstheater Braunschweig (FARNACE) und am Internationalen Brucknerfest Linz 2014 (ULENSPIEGEL von Walter Braunfels) tätig. 2007 widmete er sich der Barockoper mit zwei Versionen des Rasenden Roland, ORLANDO FURIOSO von Antonio Vivaldi und ORLANDO von Georg Friedrich Händel am Niederbayerischen Landestheater sowie am Theater Biel Solothurn.

Theater und Philharmonie Thüringen / AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Johannes Beck (Bill, genannt Sparbüchsenbill) links Mitte:Anne Preuß (Jenny Hill) und Hans-Georg Priese (Jim Mahoney) Ulrich Burdack (Joe, genannt Alaskawolfjoe) rechts Damen und Herren des Opernchors Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von Takahiro Nagasaki © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY von B. Brecht u. K. Weill Premiere: 3.3.17 Gr. Haus Gera Johannes Beck (Bill, genannt Sparbüchsenbill) links Mitte:Anne Preuß (Jenny Hill) und Hans-Georg Priese (Jim Mahoney) Ulrich Burdack (Joe, genannt Alaskawolfjoe) rechts Damen und Herren des Opernchors Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von Takahiro Nagasaki © Sabina Sabovic

Wichtige und viel besprochene Arbeiten der letzten Zeit waren seine drei Produktionen für die Deutsche Oper Berlin, MOZART-FRAGMENTE (2006 zum Mozartjahr), TIEFLAND (2007) und DON GIOVANNI (2012 zum Opernfestival Peralada/Spanien eingeladen) sowie Mefistofele von Arrigo Boito an der Bayerischen Staatsoper München (2015).

Neben seinen Regieprojekten widmet er sich auch der szenischen Lehrtätigkeit, so 2014 an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ (Ensembleunterricht) und 2015 als Mentor der Berliner Regiewerkstatt.

Das Theaterfrühstück zur Inszenierung findet bei freiem Eintritt am Sonntag, 5. November, um  11:00 Uhr im Heizhaus statt. Chefdramaturg Felix Eckerle stellt die Konzeption vor. Sänger geben musikalische Kostproben.  Zwei weitere Vorstellungen sind geplant: 19. Nov. 18 Uhr mit TheaterJOKER = 20,- Euro auf jedem Platz; Schüler, Studenten, Azubis 10,- Euro sowie am 8. Dez. 19.30 Uhr.

Online buchen unter www.tpthueringen.de,  Telefon Theaterkasse03447-585177;  PMThPhTh

 

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Der Nussknacker von Peter Tschaikowski, 24.11.2017

T&PhilThüringen_logo_300

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker- Stefania Mancini wird als Marie zu erleben sein © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker- Stefania Mancini wird als Marie zu erleben sein © Sabina Sabovic

Der Nussknacker von Peter Tschaikowski

Als erste Ballettpremiere der neuen Spielzeit zeigt das Thüringer Staatsballett zur Adventszeit den Ballettklassiker Der Nussknacker in einer neuen Inszenierung von Gastchoreografin Prof. Birgit Scherzer. Die Premiere findet am Freitag, dem 24. November, um 19:30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera statt.

E.T.A. Hoffmann Grab Foto IOCO

E.T.A. Hoffmann Grab  © IOCO

Die Geschichte des Nussknackers, der zum Leben erwacht, basiert auf einem Märchen des deutschen romantischen Schriftstellers E. T. A. Hoffmann. Am Weihnachtsabend erhält das junge Mädchen Clara von ihrem Patenonkel Drosselmeier einen Nussknacker als Geschenk, den sie sofort lieb gewinnt. In der Nacht träumt Clara von ihrem Nussknacker, der mit einem Heer von Spielzeugsoldaten in die Schlacht gegen seinen Feind ziehen muss, den Mäusekönig. Mit Claras Hilfe gelingt es dem Nussknacker, den Mäusekönig zu besiegen. Er nimmt das Mädchen daraufhin mit auf eine wundersame Reise durch das Land des Schnees bis hinein ins Königreich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee ihre Gäste bereits erwartet …

1892 vom Mariinski-Ballett in St. Petersburg zu Peter Tschaikowskis berühmter Musik uraufgeführt, hat das fantasievolle Märchenballett im Laufe des 20. Jahrhunderts weltweit die Herzen des Publikums erobert und bleibt bis heute eines der beliebtesten und am häufigsten aufgeführten Ballette aller Zeiten.

Die Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts werden vom Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera unter dem Dirigat von Kapellmeister Thomas Wicklein begleitet. Auch der Kinderchor unter der Leitung von Chordirektor Holger Krause und Mitglieder des Kinder- und Jugendballetts unter der Leitung von Claudia Kupsch sind an der Inszenierung beteiligt. Für die Ausstattung der Bühne zeichnet Manfred Gruber verantwortlich. Die Kostüme entwarf Gera Graf.

Theater und Philharmonie Thüringen / Birgit Scherzer Choreografin © Bettina Stöß

Theater und Philharmonie Thüringen /
Birgit Scherzer Choreografin © Bettina Stöß

Die Choreografin und Regisseurin Prof. Birgit Scherzer absolvierte ihre tänzerische Ausbildung an der Palucca Schule Dresden und tanzte am Landestheater Halle und an der Komischen Oper Berlin. Als Direktorin und Chefchoreografin arbeitete sie mit den Ballettcompagnien des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken und des Landestheaters Innsbruck. Zuletzt war sie Intendantin des Allee Theaters in Hamburg. Ihre Choreografien, u. a. Keith, Requiem!! und Winterreise, wurden mehrfach ausgezeichnet und auch von internationalen Ballettensembles in Großbritannien und den USA aufgeführt. In Gera inszenierte Birgit Scherzer zuletzt in der Spielzeit 2010/11 das Ballett Warum Frauen klüger sind, und Männer es nicht wahr haben wollen nach Shakespeares Viel Lärm um Nichts.

Am 19. November 2017 um 11:00 Uhr gibt es eine MATINEE im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera, moderiert vom Manager und Dramaturgen des Thüringer Staatsballetts Dr. Daniel Siekhaus. Bei freiem Eintritt können Interessierte erste Ausschnitte des Balletts erleben und im Gespräch mit der Gastchoreografin mehr über den künstlerischen Prozess erfahren.

Konzept, Inszenierung, Choreografie: Prof. Birgit Scherzer, Musikalische Leitung: Thomas Wicklein, Bühne: Manfred Gruber, Kostüme: Gera Graf, Dramaturgie: Dr. Daniel Siekhaus, Choreinstudierung: Holger Krause, Leitung Kinder- und Jugendballett: Claudia Kupsch

Thüringer Staatsballett · Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Kinderchor und Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen; PMThPhTh

Weitere Vorstellungen: 26. November 14:30 Uhr, 9. Dezember 19:30 Uhr, 10. Dezember 14:30 Uhr, 15. Dezember 19:30 Uhr, 26. Dezember 18:00 Uhr

Theater und Philharmonie Thüringen  Karten Hier:
Karten Kaufen

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Musical Jekyll & Hyde, 29.10.bis 14.12.2017

T&PhilThüringen_logo_300

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE - Eve Rades (Lucy Harris) und Damen des Thüringer Staatsballetts Kai Wefer (Spider, Zuhälter) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE – Eve Rades (Lucy Harris) und Damen des Thüringer Staatsballetts Kai Wefer (Spider, Zuhälter) © Stephan Walzl

„Jekyll & Hyde“ gehen nach Schwerin

Letzte Vorstellungen in Gera

Noch dreimal steht das Musical „Jekyll & Hyde“ auf dem Spielplan an den Bühnen der Stadt Gera. Dann ist Kay Kuntzes erfolgreiche Inszenierung, die seit November 2014 im Repertoire war, hier abgespielt. Interessenten sollten die Gelegenheit am 29. Oktober oder 5. November jeweils 18 Uhr nutzen; denn die allerletzte Vorstellung am 14. Dezember um 19.30 Uhr ist so gut wie ausverkauft. Theater&Philharmonie Thüringen hat die Ausstattung nach Entwürfen von Duncan Hayler ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin verkauft. Dort wird am 16. Februar 2018 Premiere sein.

Sehen Sie jetzt nochmals in Gera Hardy Brachmann als Gast vom Staatstheater Cottbus in der Rolle des Dr. Henry Jekyll mit seinem riskanten Experiment, das Böse und das Gute im Menschen trennen zu wollen. Überzeugt vom Erfolg seines Mittels und zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es heimlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Dr. Jekyll in Mr. Edward Hyde. Hyde ist unberechenbar: Er mordet und vergreift sich an der Prostituierten Lucy. Letztendlich kann Jekyll sich nicht mehr gegen Hyde durchsetzen …

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE - Eve Rades (Lucy Harris) und Kai Wefer (Spider, Zuhälter) Damen des Thüringer Staatsballetts © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE – Eve Rades (Lucy Harris) und Kai Wefer (Spider, Zuhälter) Damen des Thüringer Staatsballetts © Stephan Walzl

Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen  Karten Hier:
Karten Kaufen

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Don Pasquale von Gaetano Donizetti, 20.10.2017

T&PhilThüringen_logo_300

Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE - Ulrich Burdack (Don Pasquale) und Miriam Zubieta (Norina) © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE – Ulrich Burdack (Don Pasquale) und Miriam Zubieta (Norina) © Sabina Sabovic

 Don Pasquale von Gaetano Donizetti

Mit der Premiere von Donizettis Komischer Oper Don Pasquale startet das Musiktheater am 20. Oktober 19.30 Uhr auch in Gera heiter in die Saison.

Nach der Uraufführung im Jahr 1843 am Théâtre-Italien in Paris trat Gaetano Donizettis (1797-1848) komische Oper einen Siegeszug durch die Theater der Welt an. Vor allem wegen der subtilen Charakterisierung der Figuren und der lebendig-frischen, melodienreichen Belcanto-Musik begeistert Don Pasquale bis heute das Publikum. Nach den erfolgreichen Aufführungen in der vergangenen Spielzeit in Altenburg hat nun das Geraer Publikum das Vergnügen.

Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE - Regisseur Axel Köhler © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / DON PASQUALE – Regisseur Axel Köhler © Sabina Sabovic

Mit Axel Köhler, bis Ende der Spielzeit 2015/16 Intendant der Oper Halle, konnte ein renommierter Regisseur für die Neuproduktion gewonnen werden. Seine Inszenierungen in Innsbruck, Graz, München, Halle und an der Semperoper Dresden fanden große Anerkennung. Zuvor hatte Köhler seine internationale Karriere als Altus beendet.

Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Die Aufführung erfolgt in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Bühnenbild und Kostüme entwarf Arne Walther. Der Chor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

In der Titelpartie ist Ulrich Burdack (Bass) zu erleben, der nach Engagements am Tiroler Landestheater Innsbruck, den Opern Kiel und Halle seit voriger Spielzeit in Ostthüringen engagiert ist. In den Partien des Doktor Malatesta und Ernesto stellen sich zwei neuengagierte Sänger vor: der junge Bariton Alejandro Lárraga Schleske aus Mexiko, der über Stationen im Zürcher Opernstudio, die Schlossfestspiele Rheinsberg und das Theater Freiburg nach Gera kam und der Tenor János Ocsovai aus Ungarn, der die Staatsoper Budapest, das Staatstheater Kassel sowie das Staatstheater Saarbrücken zu seinen Stationen zählt.

Miriam Zubieta hat in dieser Spielzeit ein Festengagement bei Theater&Philharmonie Thüringen erhalten und stellt sich in der Partie der Norina vor. Die spanische Sopranistin studierte in Barcelona und  Wien. Sie ist Gewinnerin des Wettbewerbs „Canto Festival 2013“ (Italien) und Preisträgerin des renommierten „International Singing Competition Francesco Viñas“ 2012 (Barcelona). 2014 gab Miriam Zubieta ihr Deutschland-Debüt beim Rossini Festival Bad Wildbad. Bis 2016 war sie im Centro de Alto Perfeccionamiento Plácido Domingo in Valencia engagiert. Den Notar gibt Andrii Chakov aus dem Thüringer Opernstudio. Der Bariton, geboren 1986 in Kiew, studierte an der Peter Tschaikowski Akademie der Ukraine Gesang und Chordirigieren. 2013 bis 2015 war er Solist am Opernhaus in Dnepropetrovsk.

Handlung:  Durch eine Heirat will der unersättliche Don Pasquale die Bedingung zu einer bedeutenden Erbschaft erfüllen. Sein Neffe Ernesto soll stattdessen leer ausgehen. Als Brautwerber hat der betagte Junggeselle Dottore Malatesta auserwählt, nicht wissend, dass dieser ein guter Freund Ernestos ist. Darum heckt Malatesta eine List aus und empfiehlt ihm eine soeben erfundene Schwester namens Sofronia als Ehefrau. Hinter diesem falschen Namen verbirgt sich in Wahrheit die junge Witwe Norina, welche eigentlich Ernesto ehelichen will. Begeistert von der Intrige und in der Absicht, dem Alten einen Denkzettel zu verpassen, stimmt sie dem Schwindel zu und geht scheinbar auf die Heiratspläne ein. Als der ahnungslose Ernesto von der geplanten Vermählung des Onkels erfährt, steigert sich sein Kummer über das verlorene Erbe zum Entsetzen. PMThPhTh

Don Pasquale in Gera:  Premiere 20.10.2017; weitere Vorstellungen: 22. Okt. 14.30 Uhr, 11. u. 17. Nov. 19.30 Uhr, 27. Dez. 19.30 Uhr,  28. Jan. 2018 14.30 Uhr.

Theater und Philharmonie Thüringen  Karten Hier:
Karten Kaufen

Nächste Seite »