Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Premiere Tristan und Isolde, 04.03.2017

Februar 24, 2017  
Veröffentlicht unter Musiktheater im Revier, Pressemeldung

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

TRISTAN UND ISOLDE
Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner
Premiere: Samstag, den 4. März 2017, 17 Uhr, Großes Haus

König Marke schickt seinen Vertrauten, den jungen Ritter Tristan, nach Irland, um ihm die Prinzessin Isolde als Braut zuzuführen. Er weiß nicht, dass Tristan und Isolde insgeheim ein Liebespaar sind. Gemeinsam treten sie die Schiffsreise nach Cornwall an, doch Tristan meidet Isoldes Nähe. Als Isoldes Vertraute Brangäne Tristan schließlich zu ihr bringt, beschließen die Liebenden, mit Hilfe eines Todestranks ihrem Leben ein Ende zu setzen – und gestehen sich rückhaltlos ihre Liebe. Doch der Trank bringt nicht den Tod, sondern vertieft die Liebe des Paares durch einen unlösbaren Zauber.

Musiktheater im Revier / Tristan und Isolde - Kerl, Foster, Malmberg, Herbst, Herrenchor © Forster

Musiktheater im Revier / Tristan und Isolde – Kerl, Foster, Malmberg, Herbst, Herrenchor © Forster

In Cornwall eingetroffen und mit König Marke verheiratet, wartet Isolde des Nachts auf Tristan. Überglücklich, einander wiederzusehen, schlagen sie alle Warnungen in den Wind. Doch der König entdeckt den Verrat. Im Zweikampf mit Markes Vertrautem Melot kann sich Tristan seinen Schuldgefühlen nicht länger entziehen und stürzt sich in Melots Schwert. Schwer verwundet zieht sich Tristan auf sein Schloss zurück und wartet mit einer nicht heilenden Wunde auf Isolde. Als sie endlich zu ihm kommt, hat er bereits dem irdischen Leben entsagt und stirbt in ihren Armen. Isolde folgt ihm in eine andere Welt.

„Unbewusst – höchste Lust“ sind die letzten Worte Isoldes, bevor sie den berühmtesten Liebestod der Musikgeschichte erleidet. „Tristan und Isolde“, 1865 in München uraufgeführt, ist Richard Wagners persönlichstes Musikdrama und untrennbar mit seiner Biografie verknüpft: Wagner sah sich selbst der, in der bürgerlichen Gesellschaft unerfüllbaren, Liebesleidenschaft zu Mathilde Wesendonck ausgesetzt, die ihm gleichzeitig Schmerz und höchste Inspiration bereitete. In dieser Frau fand der Komponist eine ebenbürtige Gesprächspartnerin und sie schrieb auch die Verse zu den berühmten Wesendonck-Liedern, die heute als musikalische Studien zu „Tristan und Isolde“ gelten. „Nun schreiten wir so leise als tief in uns selber. […] Es ist unser eigenes tiefsinniges Träumen, dort zu finden, wo die Worte und die Schritte nicht mehr eilen.“ sagte Ernst Bloch über das Magische des Tristan-Vorspiels.

Musiktheater im Revier / Tristan und Isolde - Malmberg, Kerl, Foster, Herbst, Herrenchor © Forster

Musiktheater im Revier / Tristan und Isolde – Malmberg, Kerl, Foster, Herbst, Herrenchor © Forster

Bayreuth kommt nach Gelsenkirchen! Richard Wagners großes Epos über Liebe und Schuld in der Inszenierung von Generalintendant Michael Schulz bringt Bayreuth-Größen wie Catherine Foster, Torsten Kerl und Gerhard Siegel auf die Bühne des Großen Hauses.

Musiktheater im Revier / Tristan und Isolde - Kerl © Forster

Musiktheater im Revier / Tristan und Isolde – Kerl © Forster

Der junge deutsche Tenor TORSTEN KERL gehört zu den weltweit gefragtesten Sängern seines Fachs. Er gastiert an allen wichtigen internationalen Opernhäusern, unter anderem an der Staatsoper Wien, Metropolitan Opera New York, Deutschen Oper Berlin, San Francisco Opera, Royal Opera Covent Garden London, Semperoper Dresden, Scala di Milano, New National Tokyo Opera, Nederlandse Opera Amsterdam, Staatsoper München, Gran Teatro del Liceo Barcelona, Palau de les Arts Valencia, Opera National de Paris (Bastille), Châtelet Paris, Opera du Lyon, Staatsoper Hamburg, Teatro Carlo Felice Genova, Den Norske Opera Oslo, Kungliga Operan Stockholm, Opera de Munt Brüssel, Maggio Musicale Fiorentino. Torsten Kerl begann zunächst als professioneller Solo-Oboist (Orchestermusiker und Instrumental-Solist) und wurde dann schnell Sänger. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, Förder-Preise und Stipendien. Im Jahr 2000 gewann er einen „Grammy Award“ im Bereich „Beste internationale Opernaufnahme des Jahres“. Torsten Kerl ist häufiger Gast bei internationalen Festivals wie z.B. bei den Bayreuther Festspielen („Holländer“ und „Meistersinger“), den Salzburger Festspielen (Mozart-Requiem, „Liebe der Danae“, „Die tote Stadt“), beim Edinburgh Festival („Lohengrin“), dem Glyndebourne Festival („Fidelio“ und „Tristan“), dem Festival in Orange („Holländer“), dem Aarhus Opernfestival in Dänemark („Die tote Stadt“ und „Tristan“) und dem Festival in Savonlinna in Finnland („Lohengrin“). Er konzertiert unter anderem regelmäßig mit den Wiener Philharmonikern, London Philharmonic Orchestra, London Symphonic Orchestra, Berliner Philharmonikern, RSOBerlin, Bamberger Sinfoniker, WDR Philharmoniker Köln, HR Philharmoniker Frankfurt, NDR Philharmoniker Hamburg, BR Philharmonikern München, Amsterdam Concertgebouw Orchester, Orchestre de Radio France, Orchestre de la Suisse Romande, Dresdener Staatskapelle, Accademia di Santa Cecilia di Roma. Ein besonderer Repertoire-Schwerpunkt ist das deutsche Fach, so gehört Torsten Kerl weltweit zu den wenigen Tenören, die regelmäßig alle großen Wagner-Partien interpretieren (Rienzi, Erik, Tannhäuser, Lohengrin, Loge, Siegmund, beide Siegfriede, Tristan, Stolzing, und Parsifal). Außerdem singt Torsten Kerl regelmäßig den Max („Freischütz“), Paul („Tote Stadt“), Florestan („Fidelio“), Pedro („Tiefland“) und Kaiser („Frau ohne Schatten“). Daneben gastiert er aber auch regelmäßig im französischen Fach mit Don José („Carmen“) und Samson („Samson et Dalila“), im russischen Fach mit Grigori („Boris Godunov“) und Hermann („Pique Dame“) und im italienischen Fach mit Otello („Otello“), Turriddu („Cavalleria Rusticana“) und Dick Johnson („Fanciulla del West“).

Musiktheater im Revier / Tristan und Isolde - Kerl, Foster © Forster

Musiktheater im Revier / Tristan und Isolde – Kerl, Foster © Forster

Die britische Sopranistin CATHERINE FOSTER begann ihr Gesangsstudium 1993 bei der renommierten britischen Gesangslehrerin Pamela Cook, die sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2013 unterrichtete. Zwischen 1995 und 1999 studierte sie am Birmingham Conservatoire, dem Royal Northern College of Music in Manchester und dem London Opera Studio. Noch während ihres College-Studiums gab sie ihr Debüt als Königin der Nacht an der Opera of Northern Ireland und der Welsh National Opera. Im Jahr 2000 folgte ihr Hausdebüt als Königin der Nacht an der English National Opera. Zwischen 2001 und 2011 war Catherine Foster am Nationaltheater Weimar als jugendlich dramatischer Sopran engagiert und erweiterte dort ihre Bühnenerfahrung mit Rollen wie Mimi, Leonore in Il Trovatore, Elisabeth in Don Carlos, Abigaille, Elektra in Idomeneo, Turandot und Tosca. In Weimar hatte sie auch die Möglichkeit, sich auch in das deutsche Repertoire einzuarbeiten: Auf Elisabeth im Tannhäuser folgten u. a. Senta, Leonore in Beethovens Leonore (Fidelio). So vollzog sich der Wechsel ins dramatische Fach. Bald schon stand sie in Rollen wie Brünnhilde (Walküre, Siegfried und Götterdämmerung), Isolde (Tristan und Isolde) und Strauss‘ Elektra auf der Weimarer Bühne. Daneben gastierte sie in Don Carlos in Kassel und in Nabucco in Bremen. Im Jahr 2006 gelang der internationale Durchbruch mit der Kaiserin in Die Frau ohne Schatten als Rollen- und zugleich Hausdebüt in Dresden. Dorthin kehrte sie 2008 und 2010 zurück, um die Wiederaufnahmen von Der Fliegende Holländer und Fidelio zu singen. Seitdem erlangte sie

Termine :
04. Mär. 2017 17:00-22.00 Uhr
12. Mär. 2017 16:00-21:00 Uhr
19. Mär. 2017 16:00-21:00 Uhr
26. Mär. 2017 16:00-21:00 Uhr
08. Apr. 2017 17:00-22:00 Uhr
07. Mai. 2017 16:00-21:00 Uhr
13. Mai. 2017 17:00-22:00 Uhr
04. Juni. 2017 16:00-21:00 Uhr

Mitwirkende :
Musikalische Leitung: Rasmus Baumann
Inszenierung: Michael Schulz
Bühne: Kathrin-Susann Brose
Kostüm: Renée Listerdal
Chor: Alexander Eberle
Licht: Patrick Fuchs
Dramaturgie: Gabriele Wiesmüller
Tristan: Torsten Kerl / Gerhard Siegel
Isolde: Catherine Foster / Yamina Maamar
Kurvenal: Urban Malmberg
Brangäne: Almuth Herbst
Marke: Phillip Ens / Dong-Won Seo
Melot: Piotr Prochera / Marvin Zobel
Ein Hirte: William Saetre
Ein Steuermann: Jacoub Eisa
Junger Seemann: Ibrahim Yesilay

 

Pressemeldung Musiktheater im Revier

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Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Erfolgreiches 2016: 122.000 Besucher, 270 Vorstellungen, IOCO Aktuell, 10.12.2016

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Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

MiR: Kulturstern inmitten des Ruhrgebiet

122.000 Besucher trotz Umbaumaßnahmen

MiR Gelsenkirchen / OB Baranowski und Intendant Schulz © IOCO

MiR Gelsenkirchen / OB Baranowski und Intendant Schulz © IOCO

Das Musiktheater im Revier (MiR) am Kennedyplatz in Gelsenkirchen ist ein bedeutendes Musiktheater im Herzen des Ruhrgebiet. Das Große Haus des MiR verfügt über 1004 Plätze, das Kleine Haus über 336 Plätze. Das MiR verfügt über Opern- und Ballettensembles. Hausorchester ist die Neue Philharmonie Westfalen, welche 1996 durch Fusion des Philharmonischen Orchesters der Stadt Gelsenkirchen und des Westfälischen Sinfonieorchesters Recklinghausen entstand. Michael Schulz (*1966) ist seit 2008 Intendant des Hauses. Gelsenkirchener Besonderheit: Der  Oberbürgermeister der Stadt, Frank Baranowski, leitet seit Jahren die zentrale Jahres-Pressekonferenz des MiR gemeinsam mit dem Intendant, Bild.

Zum Ende des Jahres 2016 blickt das MiR auf eine überaus erfreuliche Spielzeit 2015/16 zurück. Der neue Geschäftsführer Tobias Werner zieht wirtschaftlich eine positive Bilanz und sieht die erfolgreiche Entwicklung des Musiktheaters im Revier unter der Intendanz von Michael Schulz fortgesetzt. Eine sehr guten Besucher- und Einnahmeentwicklung sind sichtbarer  Ausdruck dieses Erfolgs.

MiR Gelsenkirchen / Premiere A Midsummer Night´s Dream - Ensemble © IOCO

MiR Gelsenkirchen / Premiere A Midsummer Night´s Dream – Ensemble © IOCO

Trotz einer verkürzten Spielzeit, infolge der viermonatigen Baumaßnahmen im Großen Haus, lagen sowohl die Anzahl der Besucher als auch die Kartenverkäufe deutlich über den Vorjahreswerten: Die Einnahmen im Kartenverkauf erhöhten sich um 250 TEUR auf insgesamt 2,16 Mio. EUR. Die Zuschauerzahlen konnten um rund 3.000 Personen gesteigert werden. Das MiR hatte damit 122.000 Besucher bei 270 Vorstellungen in der Saison. Besonders beliebte Produktionen waren das Schalke-OraTORium „Kennst Du den Mythos…?“, das über 10.000 Besucher erreichte, die Rocky Horror Picture Show mit einer Auslastung von 94% und die Produktion Die Fledermaus, die sogar eine 98%ige Auslastung verzeichnen konnte. Die Produktionen A Midsummer Night´s Dream und Klein Zaches, genannt Zinnober erreichten Auslastungszahlen von erfreulichen 80%. Und auch das Ballett im Revier führte die erfolgreiche Arbeit unter der Ballettdirektorin Bridget Breiner weiter: Die im Kleinen Haus gezeigte Produktion Alice in Wonderland hatte hier eine Auslastung von über 84%.

 Gelsenkirchen / MiR_Ballettchefin Bridget Breiner © Sebastien Galtier

Gelsenkirchen / MiR_Ballettchefin Bridget Breiner © Sebastien Galtier

Der insgesamt positive Trend äußerte sich schließlich auch bei den Abonnentenzahlen. Obwohl im bundesweiten Durchschnitt rückläufig, konnte das MiR seine Abonnements deutlich ausbauen. Erlöse aus Kooperationen, Sponsoring und Vermietungen stiegen ebenfalls erheblich.

„Diese Entwicklungen zeigen, dass das Musiktheater im Revier eine feste Größe deskulturellen Lebens in Gelsenkirchen und im nördlichen Ruhrgebiet darstellt. Das Interesse an unserer Arbeit ist ungebrochen hoch und wird auch überregional mit Aufmerksamkeit verfolgt. All dies ist natürlich nur dank der fantastischen Mitarbeiter des MiR, durch Generalintendant Michael Schulz und sein engagiertes Team möglich.“ so Tobias Werner. PMMiR

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Dresden, Semperoper, Premiere Salome von Richard Strauss, IOCO Aktuell, 24.09.2016

September 17, 2016  
Veröffentlicht unter IOCO Aktuell, Musiktheater im Revier, SemperOper

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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Semperoper: Michael Schulz inszeniert Salome

Libretto vom Komponisten nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung in deutscher Übersetzung von Hedwig Lachmann

Salome von Richard Strauss: Premiere 24.9.2016, weitere Vorstellungen 27.9.2016, 30.9.2016, 28.10.2016, 4.11.2016

Die Semperoper in Dresden ist unstreitig eines der schönsten Musiktheater der Welt. 1841 erbaute Gottfried Semper den attraktiven Rundbau mit 2000 Plätzen, der mit 93% Auslastung zu den beliebtesten Theatern Deutschlands zählt.

Michael Schulz © MiR / Pedro Malinowski

Michael Schulz © MiR / Pedro Malinowski

Am 24. September 2016 wird Salome von Richard Strauss in der Semperoper Premiere feiern. Neben Lance Ryan und Christa Mayer als Herodes und Herodias sind Jennifer Holloway in der Titelpartie und Markus Marquardt als Jochanaan zu erleben. Das Bühnenbild wird von Dirk Becker stammen, Renée Listerdal ist für die Kostüme verantwortlich. Es ist die Eröffnungspremiere der Semperoper für die Spielzeit 2016/17.
Regisseur dieser Salome ist Michael Schulz. Mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden hat Michael Schulz  bereits eng zusammen gearbeitet, unter anderem in Salzburg. Dort ist der traditionsreiche Klangkörper aus Dresden Residenzorchester der Osterfestspiele, Schulz inszenierte dort 2013 den Parsifal von Richard Wagner, welcher auch in 3SAT übertragen wurde. Michael Schulz ist seit 2009 auch Intendant des im Ruhrgebiet bestens etablierten Musiktheater im Revier (MiR). Das MiR,  für geographisch nicht ganz sattelfeste Musikfreunde, liegt inmitten des Ruhrgebiets, in Gelsenkirchen und hat 1.000 Plätze.

Semperoper / Salome © Forster

Semperoper / Salome © Forster

Handlung: Salome ist fasziniert von der körperlosen Stimme des Jochanaan. Die Tochter der Herodias und Stieftochter des Königs Herodes, aufgewachsen in Maß- und Hemmungslosigkeit, sucht die Liebe. Leidenschaftlich begehrt sie den unbekannten moralischen Propheten, seinen Leib, sein Haar, seine Lippen – den Mann, der sie brüsk zurückweist. Ganz anders der übergriffige König Herodes mit seinen Ängsten, der bei ihr lustvolle Zerstreuung sucht. Gebunden an sein Versprechen, Salome für ihren Tanz der sieben Schleier jeden Wunsch zu erfüllen, erhält sie von ihm den Kopf des Jochanaan, der sie nicht lieben wollte. In ekstatischem Wahn küsst sie seine Lippen, bevor Herodes ihren Tod befiehlt.

Semperoper / Salome und Herodes © Forster

Semperoper / Salome und Herodes © Forster

Während Oscar Wildes Salome 1896 erstmals in Paris die Bühne betrat, verbüßte ihr Schöpfer in einem Londoner Gefängnis eine Strafe wegen »grober Unsittlichkeit«. Cosima Wagner urteilte nach der Uraufführung von Richard Strauss’ Einakter, der Oscar Wildes Text in deutscher Übersetzung verwandte, an der Dresdner Hofoper 1905: »Nichtiger Unfug, vermählt mit Unzucht!« Innerhalb von zwei Jahren erschien Salome erfolgreich auf über 50 Opernbühnen. Ihr rauschhafter Orchesterklang, der einen gewaltigen Klangkörper verlangt, changiert zwischen feinnervigem Psychogramm und zügelloser Ekstase. Nie zuvor in der Geschichte der Oper ist die Verbindung von Dekadenz, seelischem Verfall und einer begehrenden wie zerstörerischen Liebe so opulent und eindringlich ausgedrückt worden wie in Richard Strauss’ Meisterwerk.

Besetzung: Musikalische Leitung Omer Meir Wellber, Inszenierung Michael Schulz, Bühnenbild Dirk Becker, Kostüme Renée Listerdal, Licht Fabio Antoci, Video Philipp Contag-Lada, Choreografie Koko La Douce, Dramaturgie Anna Melcher
Herodes Lance Ryan, Herodias Christa Mayer alt. Jane Henschel, Salome Jennifer Holloway, Jochanaan Markus Marquardt, Narraboth Daniel Johansson, Ein Page der Herodias Christina Bock, Erster Jude Aaron Pegram, Zweiter Jude Tom Martinsen, Dritter Jude Simeon Esper, Vierter Jude Gerald Hupach, Fünfter Jude Michael Eder, Erster Nazarener Georg Zeppenfeld, Zweiter Nazarener Khanyiso Gwenxane, Erster Soldat Martin-Jan Nijhof, Zweiter Soldat Luciano Batinic, Ein Cappadocier Alexandros Stavrakakis, Ein Sklave Menna Cazel.

Semperoper Dresden – Salome von Richard Strauss: Premiere 24.9.2016, weitere Vorstellungen 27.9.2016, 30.9.2016, 28.10.2016, 4.11.2016

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Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Wagner im im Palast der Künste in Budapest, Juni 2016

Juni 27, 2016  
Veröffentlicht unter Musiktheater im Revier, Pressemeldung

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Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Das MiR in Budapest!

An diesem Wochenende ist das Musiktheater im Revier in Ungarn präsent! Im Rahmen des Festivals „Wagner in Budapest“ werden „Die Meistersinger von Nürnbergim Palast der Künste (kurz: „Müpa“) aufgeführt!

Neben Annette Dasch als Eva und Bo Skovhus als Beckmesser sind auch einige Sänger des Gelsenkirchener Opernhauses mit dabei! Gudrun Pelker wird als Magdalene zu erleben sein, Lars Oliver Rühl und Piotr Prochera stehen als zwei der Meistersinger auf der Bühne und auch Kostüm- und Requisitenabteilung des MiR haben tatkräftig Unterstützung geleistet. Am Pult steht der ungarische Dirigent Adam Fischer, die Inszenierung stammt von unserem Generalintendanten Michael Schulz.

Pressemeldung Musiktheater im Revier

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