Fürth, Staddttheater Fürth, Bundesjugendorchester, 10.01.2012

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Stadttheater Fürth

 Bundesjugendorchester

Di 10. Jan 2012, 19.30 Uhr

Nach fast vier Jahren kehrt das 1969 vom Deutschen Musikrat gegründete Bundesjugendorchester, eines der bedeutendsten Jugendorchester weltweit, wieder nach Fürth zurück. Im Bundesjugendorchester spielen die besten jungen Nachwuchsmusiker Deutschlands unter der Leitung von namhaften Dirigentenpersönlichkeiten und beweisen mit jugendlicher Dynamik und überschäumender Energie ihr Können auf nationalen und internationalen Tourneen. Die jungen Musiker zwischen 14 und 19 Jahren qualifizieren sich mit einem Probespiel und erarbeiten dann in dreimal jährlich stattfindenden Arbeitsphasen unter Anleitung erfahrener Dozenten (unter anderem der Berliner Philharmoniker) anspruchsvolle Orchesterwerke aus allen Epochen.

Auf dem Programm in Fürth stehen Gustav Mahlers 5. Sinfonie, ein Höhepunkt spätromantischer Orchestermusik, und “Insomnium” von Detlev Glanert, dessen Uraufführung “Das Holzschiff” letzte Saison in Nürnberg begeisterte.
Als “Botschafter eines Deutschlands, wie wir es gerne hätten” (Joachim Gauck) tritt das Bundesjugendorchester oft im Rahmen zeitgeschichtlich bedeutender Projekte auf. So gastierte das Orchester z.B. im kulturellen Vorprogramm der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Markus Stenz – ein Schüler von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa und seit 2003 Gürzenich-Kapellmeister und Generalmusikdirektor der Stadt Köln – dirigiert die diesjährige Tournee. Stenz hat fast alle großen Orchester der Welt geleitet und hat sich vor allem als Dirigent von Ur- und Erstaufführungen z.B. Henzes “Das verratene Meer”, “Venus und Adonis” und “L’ Upupa und der Triumph der Sohnesliebe” sowie Glanerts “Caligula” einen Namen gemacht.

 

Fürth, Staddttheater Fürth, Weihnachten mit LaLeLu, 6.01.2012

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Stadttheater Fürth

 Weihnachten mit LaLeLu

Opern-Comedy mit dem A-cappella-Quartett LaLeLu

Weihnachten mit LaLeLu – das ist etwas ganz Besonderes.

 Fr 6. Jan 2012, 18.00 Uhr

Shakira erscheint als Christkind, George Michael erklärt, warum er das ganze Jahr über Angst vor Heiligabend hat, und Drafi Deutscher droht: Morgen kommt der Weihnachtsmann. Was aber, wenn Papa vergessen hat, den Katzenkalender für Oma zu besorgen? Wenn die Kinder sich weigern, Blockflöte zu spielen? Und wie schafft man es, in drei Tagen dreizehn Kilo zuzunehmen?

LaLeLu enthüllt die ganze Wahrheit über das Fest: So richtig besinnlich ist es nur in der Weihnachtsmetzgerei. Reinhard Mey hat schon wieder vergessen, was er singen wollte. Und eigentlich hat Erich Honecker sich das Ganze ausgedacht. Als besondere Perle präsentieren die vier Stimmakrobaten aus Hamburg das Weihnachtsmusical “Kumpel Jesus”: mit Sarah Connor als Maria, Kurt Beck als Josef, Daniel Küblböck als Jesus und Xavier Naidoo als Esel. Und spätestens, wenn der Biker zur Bescherung ruft, Angela Merkel ein selbst gereimtes Adventsgedicht aufsagt und ein finnischer Engel den Nikolaus verführt, wissen wir:
Weihnachten mit LaLeLu – das ist immer etwas ganz Besonderes!

Wie auch bei ihrem Programm “Grundlos eitel!”, mit dem das Quartett im Juni 2010 im Stadttheater zu Gast war, darf man sich auch dieses Mal wieder auf ein knisterndes Pointenfeuerwerk und A-cappella-Gesang vom Feinsten freuen. Dass das den Geschmack des Fürther Publikums genau trifft, bescheinigte die Abendzeitung: “LaLeLu renovieren in Fürth ihr Programm – und werden sofort in Franken eingebürgert!”

Fürth, Stadttheater Fürth, Spielplan von 15. bis 30.05.2011

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Stadttheater Fürth

Spielplan von 15. bis 30.05.2011

Wer den Biergarten dem vielfältigen Programm im Mai vorzieht, verpasst einiges:

Unter anderem eine Europapremiere, einen der führenden Geigen-Solisten unserer Zeit, internationales Figurentheater und Antworten von Bernd Regenauer auf Fragen, die man hoffte, nie stellen zu müssen.

Noch immer nicht überzeugt? Dann bitte unbedingt diesen Link klicken: www.classicopenair.com

Hier verbindet sich schönes Wetter mit Kunstgenuss.

 

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Bernd Regenauer. Alles eine Frage der Antwort

Woran liegt es, dass Franken die einzige Gegend in Deutschland ist, bei der Google Street-View die Gesichter freiwillig raus retuschiert? Wenn Kachelmann eine Frau peitscht, hofft er dann auf besseres Wetter? Und wenn Bischof Zollitsch die Sexualität auf eine höhere Ebene stellen will … tut er das, weil im Alter das Bücken schwer fällt?

Bernd Regenauer wird die Dinge bis zur Unkenntlichkeit sortieren, denn keine Frage ist auch eine Antwort …
Di 17. & Mi 18. Mai 2011, jeweils 19.30 Uhr
Stadttheater Fürth

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Stuttgarter Kammerorchester & Kolja Blacher, Violine

Der in Berlin geborene Kolja Blacher gehört zu den führenden Geigen-Solisten unserer Zeit. Gerade durch die Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Kammerorchester, mit dem er auch erstmalig in Fürth auftritt, hat Blacher seine Leidenschaft für das Spielen und Leiten in Personalunion entdeckt und wird dies zukünftig weiter ausbauen.

Das Stuttgarter Kammerorchester ist das älteste und renommierteste Ensemble seiner Art und nimmt seit über 60 Jahren einen herausragenden Platz in der internationalen Orchesterlandschaft ein. Seit 2006 leitet Michael Hofstetter das Stuttgarter Kammerorchester als Chefdirigent.

So 29. Mai 2011, jeweils 19.30 Uhr
Stadttheater Fürth

 

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17. Internationales Figurentheater-Festival
13. – 22. Mai 2011

Am Stadttheater Fürth gastieren im Rahmen des Figurentheater-Festivals zwei französische Gruppen:

Die Compagnie Philippe Gentyer erschafft symbolhafte Welten, in denen Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Zwischen Geburt und Tod wandern die skurrilen Figuren durch sich wandelnde Landschaften. Mit ihnen reisen auch die Zuschauer, denn “mit Genty auf Reisen zu gehen heißt, sich selbst zu erleben” (Theater heute).
Mo 16. Mai 2011; 19.30 Uhr

Die junge französische Gruppe Le Boustrophédon – hervorgegangen aus der Zirkusschule in Toulouse – entwickelt aus aktuellen Theatererfahrungen in Krisengebieten im Rahmen der Arbeit von “Clowns sans frontières” eine brisante Mischung aus Clownerie und Artistik, mit Menschen, Puppen und Masken, die vor allem ein Anliegen verfolgt: vor dem Grauen der Kriege die Augen nicht zu verschließen.
So 22. Mai 2011; 19.30 Uhr

Fürth, Stadttheater Fürth, Gauthier Dance 27. – 29. Januar 2011

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Stadttheater Fürth

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Gauthier Dance

27. – 29. Januar 2011, 19.30 Uhr

Stadttheater Fürth

Gauthier Dance besteht aus sechs Tänzerinnen und Tänzern aus den verschiedensten Regionen der Welt, die alle im Stuttgarter Tanzensemble vereint sind. Sie verbindet die Liebe zu zeitgenössischem Tanz und der Wunsch, neues Publikum für diese Sparte zu begeistern. Unter der Leitung des Choreografen, Tänzers und Musikers Eric Gauthier zeigen sie Choreografien mit originellen Ideen und überwältigendem Humor.
Die exzellenten Kritiken nach der Premiere 2008 im Theaterhaus Stuttgart gaben den erfolgreichen Startschuss für die neu gegründete Truppe.
Nachdem Eric Gauthier lange Zeit als Solist beim Stuttgarter Ballett mit zahlreichen, namhaften Choreografen zusammen gearbeitet hat, beweist er mit seinen ersten eigenen Stücken seinen Sinn für Komik und Originalität. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf zeitgenössischer Bewegung, die Geschichten erzählt, Themen aufgreift und den Zuschauer berührt.

Fürth, Stadttheater Fürth, Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie 23.1.2011

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Stadttheater Fürth

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Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie

So 23. Ja 2011, 19.30 Uhr

Stadttheater Fürth

Erstklassige Musiker haben in Lettland eine lange Tradition. Seit jeher hat die klassische Musik im Alltagsleben des kleinen Volkes einen hohen Stellenwert. Zur Liste der Weltstars gehören die Dirigenten Mariss Jansons und Andris Nelsons oder die Sängerinnen Elina Garanca, Maija Kovaleveska und Marina Rebeka. Neuerdings lässt ein neuer Dirigent aus Lettland aufhorchen. Im März 2010 gewann Ainars Rubikis den Gustav Mahler Dirigentenwettbewerb der Bamberger Symphoniker. Das Orchester lud ihn daraufhin sofort zu einem Konzert in der kommenden Saison ein, das im Januar 2011 auch im Stadttheater Fürth aufgeführt wird.
Ainars Rubikis,1978 in Riga geboren, studierte an der Lettischen Musikakademie und legte verschiedene Dirigierabschlüsse in den Fächern Chor und Orchester ab. Er absolvierte Meisterklassen bei Mariss Jansons und Zsolt Nagy und dirigierte an der Lettischen Nationaloper u.a. “Die Zauberflöte” und “Don Giovanni”. Zudem assistierte er Cornelius Meister in der dortigen Produktion von Wagners “Siegfried”. In der Saison 2005/2006 leitete er den Flämischen Radiochor auf einer Tournee in Belgien und Frankreich. In der Saison 2009/2010 bereitete er mit dem Lettischen Rundfunkchor die “Johannespassion” von James MacMillan für ein Gastspiel in Kopenhagen vor.
Nach dem Gewinn des Gustav Mahler Dirigenten Dirigentenwettbewerbs wurde Rubikis umgehend von namhaften Orchestern und Festivals eingeladen. In der Spielzeit 2010/2011 dirigiert Ainars Rubikis die Kremerata Baltica und beim Edinburgh International Festival. Auf das Konzert mit Werken von Adams, Haydn und Mussorgsky darf man gespannt sein.

Fürth, Stadttheater Fürth, Flamenco y Poesia mit María Pagés Mi 19. – Sa 22. Jan 2011

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Stadttheater Fürth

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Flamenco y Poesia

Stadttheater Fürth Flamenco y Poesia María Pagés Stadttheater Fürth Flamenco y Poesia María Pagés

Mit María Pagés kommt ein international bekannter Flamenco-Star nach Fürth. Spätestens seit ihren Soloauftritten bei den irischen Stepptanz-Aufführungen “Riverdance” wurde Pagés zur Vorreiterin auf dem Gebiet des modernen Flamencos.
Die von vielen als “Tänzerin mit den unendlich langen Armen” bezeichnete Spanierin ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angekommen. Ausgezeichnet mit dem “National Dance Award”, tanzte sie auf den Brettern der Welt, von New York bis Istanbul, vom römischen Teatro Olimpico bis in die Kölner Philharmonie.
In ihrem neuen Stück “Flamenco y Poesia” gelingt es María Pagés auf faszinierende Weise bekannte spanische Gedichte auf der Bühne in Tanz umzusetzen, und ist sich sicher, dass “wenn die Zuschauer nach Hause gehen, sie sich ein stückweit besser fühlen werden, denn Kunst ist extrem wichtig für die Menschheit.”
Zu ihrem neuen Stück erklärt sie: “Es begann alles damit, dass ich ein Gedicht von José Saramago las. Es hat mich so sehr berührt, dass ich die Wörter tanzen wollte, und nur die einzelnen Wörter. Jedes sollte seinen eigenen Rhythmus und Tonfall haben, genau nach dem Klang der Sprache. Ich versuchte einfach die Wörter in das zu übersetzen, was sie in mir bewirkten, wie sie mich fühlen lassen. Tanz sollte immer von einem Übersetzer ausgehen, der die Worte ausdrückt, egal in welcher Sprache sie gesprochen werden, denn Tanz ist eine universelle Sprache.”

Fürth, Stadttheater Fürth, Neujahrskonzert 2011 6.01.2011

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Stadttheater Fürth

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Neujahrskonzert 2011

Die Macht des Schicksals

Ein festlich-musikalischer Start ins neue Jahr:

Das Neujahrskonzert 2011 verspricht ein ein wunderbarer Abend zu werden. Das ohnehin wunderschöne Stadttheater präsentiert sich geschmückt und geputzt und die Stuttgarter Philharmoniker unter Dirigent Mario Venzago spielen ein überaus populäres Programm unter dem Motto “Die Macht des Schicksals”.

Ein Großteil unseres Lebens wird durch die “Macht des Schicksals” bestimmt. Auch in der Musik spielt der Kampf mit dem Schicksal eine große Rolle. Verdi hat sogar eine seiner Opern danach benannt. Natürlich wird die dramatische Ouvertüre dieses Meisterwerks Bestandteil des Konzertes sein. Weitere Werke des Abends sind: Sibelius’ sinfonische Dichtung “Finlandia”, John Adams’ rauschartige Fanfare “Short ride in a fast machine”, Offenbachs pulsierende Ouvertüre zu “Orpheus in der Unterwelt” und Ravels choreografisches Gedicht “La Valse”, eine Apotheose des Wiener Walzers.
Die Moderation des Abends übernimmt der Dirigent Mario Venzago.

Feiern Sie mit uns das neue Jahr!

Do 6. Jan 2011, 18.00 Uhr

Fürth, Stadttheater Fürth, La Sonnambula 3. 11.2010

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La Sonnambula

Oper von Vincenzo Bellini
Text von Felice Romani
Die Werke des frühverstorbenen Komponisten Vincenzo Bellini (1801-1835) gelten als Höhepunkte der sogenannten Belcanto-Oper. Er entwickelte einzigartig emphatische, mit romantischem Pathos erfüllte Melodien, womit er weitreichenden Einfluss sowohl auf Opernkomponisten (Verdi, Wagner) als auch auf Instrumentalkomponisten (Chopin, Liszt) ausübte. Seine Oper “La Sonnambula” (“Die Nachtwandlerin”) ist eine Verwechslungskomödie, die in Teilen an Shakespeares “Ein Sommernachtstraum” erinnert.
Amina, die schöne Adoptivtochter der Müllerin Teresa, und der wohlhabende Bauer Elvino wollen heiraten. Da taucht plötzlich der neue Feudalherr des Ortes, Graf Rodolfo, auf. Er macht sofort der hübschen Amina den Hof und erregt damit die Eifersucht von Elvino. Die Schlafwandlerin Amina verläuft sich eines Nachts auf der Suche nach Elvino in Rodolfos Haus. Man findet sie am nächsten Morgen auf dem Sofa wieder. Elvino verstößt sie, trotz aller Unschuldsbeteuerungen. Er will nun die Wirtin Lisa heiraten. In einer zweiten Wahnsinnsund Nachtwandlerszene gibt die entrückte Amina in aller Öffentlichkeit ihre Treue und Liebe zu Elvino kund. Nun glaubt der Bauer Aminas schlafwandlerischer Ehrlichkeit.

Höhepunkte der Oper sind die sogenannten “Wahnsinnsszenen”. Bereits im 17. Jahrhundert schrieben Komponisten für berühmte Sängerinnen besonders dankbare Musiknummern in der Form einer “Wahnsinnsszene”. Der Primadonnenkult der romantischen Opernbühne bewirkte Anfang des 19. Jahrhunderts dann geradezu eine Flut dieses Schemas, das wegen der wirkungsvollen Auftritte für weibliche Gesangsstars auch beim Publikum sehr beliebt war.
Die Kunst der Koloratur erhielt hier eine dramaturgische Funktion. Die virtuos trällernden, mühelos schwebenden Passagen sollten den “vom Ballast befreiten” Geist vermitteln. Besonders die zweite Schlafwandlerszene am Ende des zweiten Akts (“Ah! Non credea mirarti”) hat Bellini als großartige Arien-Szene entfaltet.
Durch den Schleier der entrückten Szenen scheinen musikalisch Erinnerungen als Visionen vergangener Situationen. Die Arie gibt äußerst intensive und tiefe Gefühle und einen Blick ins Innere der Figur wieder und gilt als Meilenstein des romantischen Kunstideals in der Musikgeschichte.

In der Inszenierung von Martin Otava verwandelt sich die Bühne in eine märchenhafte Kulisse.

Fürth, Stadttheater Fürth, La Périchole Opéra-bouffe von Jacques Offenbach

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Stadttheater Fürth

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La Périchole

Opéra-bouffe von Jacques Offenbach

01.07.2010 / 02.07.2010 / 03.07.2010

Text von Ludovic Halévy und Henri Meilhac
Neue deutsche Übersetzung von Peter Ensikat
Gastspiel Staatsoperette Dresden
Musikalische Leitung: Wolfram Tetzner
Inszenierung/Bühne: Michiel Dijkema
Kostüme: Claudia Damm
mit Sabine Brohm/Gritt Gnauck, Marc Horus/Ralf Simon, Herbert G. Adami/Gerd Wiemer, Bernd Könnes/Frank Oberüber, Alfred Berg/Marcus Günzel, Martin Gebhardt, Christian Theodoridis, Jessica Glatte/Isabell Schmitt, Elke Kottmair/Jeannette Oswald, Tanja Höft/Inka Lange, Annegret Reißmann/Katharina Trimolt
Das in Köln geborene Musik-Genie Jacques Offenbach (1819 – 1880) lebte seit seinem vierzehnten Lebensjahr in Paris und hat mit der spezifischen Form der französischen Operette eine neue Gattung im Musiktheater erfunden, obwohl er seine Werke selbst meistens Opérabuffe nannte. Seine Form der anspruchsvollen Unterhaltung wurde schnell zum Exportschlager in der ganzen Welt. “La Périchole” gehört zum Spätwerk Offenbachs und beruht auf einer Erzählung des Schriftstellers Prosper Merimée, der durch die “Carmen”-Novelle weltberühmt wurde. Aus der peruanischen Tänzerin machten Offenbachs Librettisten Halévy und Meilhac eine Straßensängerin, die mit ihrem Geliebten Piquillo herumzieht und hungert. Der Vizekönig von Peru, der sich gerne einmal unerkannt im Jubel seines Volkes sonnt, verliebt sich auf einem seiner Streifzüge in die arme Périchole. Kurzentschlossen beschließt er, sie zu seiner Mätresse zu machen. Weil im Palast keine unverheirateten Frauen geduldet werden, muss schleunigst ein Bräutigam her. Von der Straße besorgt man den nächstbesten Ehemann. Dieser ist niemand anderes als Piquillo, der seinerseits keine Ahnung hat, wen er da heiraten soll. Mit Alkohol macht man ihn gefügig. Aber im nüchternen Zustand wehrt er sich gegen das üble Spiel … Die Inszenierung der Staatsoperette Dresden beruht auf einer deutschen Übersetzung des Kabarettisten Peter Ensikat, wodurch die Aktualität des satirischen Librettos noch unterstrichen wird. Offenbachs Musik changiert zwischen frecher Frivolität und warmen, spielopernähnlichen Kantilenen, die höchsten Musikgenuss versprechen.