Fürth, Staddttheater Fürth, Tanzstück POPPEA//POPPEA, 31.01.2012 / 01./.02/03.02.2013

Juli 24, 2012  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Stadttheater Fürth

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Stadttheater Fürth

POPPEA//POPPEA

Ein Tanzstück
Im Januar 2011 war die Stuttgarter Compagnie „Gauthier Dance“ um seinen Leiter Eric Gauthier zum ersten Mal im Stadttheater Fürth und tanzte sich mit einem „Best of“ in die Herzen und Lachmuskeln des Fürther Publikums.
2013 kommt Gauthier Dance erneut nach Fürth und hat eine abendfüllende Choreografie des designierten Leiters des Züricher Balletts, Christian Spuck im Gepäck. Für seine Choreografie hat sich Christian Spuck von der letzten Oper Claudio Monteverdisinspirieren lassen, „L’incoronazione di Poppea“. Die Geschichte der Hochzeit von Kaiser Nero und Poppaea Sabina frappiert bis heute durch ihren sezierenden Blick auf Machtgier und Liebeswahn am Hof des römischen Imperators. Am Schluss beugt sich alles der Urgewalt einer provozierend amoralisch verstandenen Liebe.Christan Spuck ließ sich durch diese außerordentliche Opernhandlung zu einer bezwingenden choreografischen Versuchsanordnung inspirieren, die auch mit filmischen und gesprochenen Elementen arbeitet. In einem minimalistischen, aber starke Akzente setzenden Bühnenbild von Emma Ryott, konzentriert sich Spuck ganz auf die Interaktion zwischen den neun Tänzern sowie die wechselhaften Beziehungen und Machtverhältnisse ihrer Figuren. Rasch verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Aus dem Spiel mit dem Spiel wird blutiger Ernst, sobald das explosive Gemisch der Emotionen seine fatale Wirkung entfaltet. Die wundervolle Musik Monteverdis wird Zitat und begleitet die fabelhaften Tänzer des Gauthier Dance durch ein Vexierspiel von Liebe und Verrat, Sex, Mord und unbedingtem Herrschaftswillen.

Christian Spuck wurde für seine Choreografie mit dem FAUST-Preis 2011 des Deutschen Bühnenvereins ausgezeichnet.

Do 31. Januar 2013, 19.30 Uhr (T2)
Fr 1. Februar 2013, 19.30 Uhr (T3)
Sa 2. Februar 2013, 19.30 Uhr (T4)
So 3. Februar 2013, 19.30 Uhr (T1)

Fürth, Staddttheater Fürth, Alonzo King Lines Ballet, 11./12./13./14.12.0212

Juli 23, 2012  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Stadttheater Fürth

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Stadttheater Fürth

Alonzo King Lines Ballet

Alonzo King ist einer der anerkanntesten Choreografen der USA und gilt als einer der wenigen wahren Meister des zeitgenössischen Balletts. Mit seiner Ballettcompagnie, dem 1982 in San Francisco gegründeten „Alonzo King Lines Ballet“, setzt Alonzo King neue Maßstäbe im klassischen Ballett, für das er durch die Zusammenarbeit mit Musikern verschiedenster Richtungen innovative Formen findet.

„Der Begriff „Lines“ spielt auf alles Unsichtbare in der Phänomenologie an; es gibt nichts, was nicht aus einer Linie gemacht oder geformt wäre. Linie und Kreis umfassen alles, was wir sehen. In der Mathematik ist die Linie eine gerade oder gekurvte Länge ohne Breite. Linien sind unsere Fingerabdrücke, die Kontur unserer Körper, Konstellationen, Geometrie. Linie impliziert Abstammung, Nachkommenschaft und gesprochenes Wort. Sie umschreibt Anfang und Ende, Richtung, Kommunikation und Design. Eine Gedankenlinie, eine Grenze oder auch Unendlichkeit. Eine melodische Linie. Den Äquator. Von Vibration bis Punkt zu Punkt ist Linie die sichtbare Organisation von allem, was wir sehen“, sagt King über sein Konzept.

Nach einer Tanz-Karriere in der Compagnie von Alvin Ailey, die das Fürther Publikum im Mai 2012 im Stadttheater feierte, und dem American Ballet Theatre, gründete Alonzo King 1982 in San Francisco das „Lines Ballet“, welches heute zu den renommiertesten und extravagantesten Compagnien Nordamerikas gehört. Als Bewunderer von Balanchine, entwickelte King mit klassisch ausgebildeten Tänzern einen sinnlichen und dynamischen Tanz, welcher Tradition und Modernität verbindet. Seine Zusammenarbeit mit Künstlern verschiedenster Disziplinen und Kulturen prägte seine unverwechselbare Tanzsprache, anhand welcher er Themen wie Migration, Globalisierung und ethnische Identität behandelt.
Alonzo Kings visionäre Choreografien sind Bestandteil des Repertoires der herausragendsten Compagnien der Welt.

Di 11. Dezember 2012, 19.30 Uhr (T1)
Mi 12. Dezember 2012, 19.30 Uhr (T2)
Do 13. Dezember 2012, 19.30 Uhr (T3)
Fr 14. Dezember 2012, 19.30 Uhr (T4)

Fürth, Staddttheater Fürth, Operette PRINZ MATHUSALEM, 04./07.07.2012

Juli 4, 2012  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Stadttheater Fürth

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Stadttheater Fürth

 Prinz von Methusalem von  Johann Strauß

4.-7. Juli 2012, 19.30 Uhr, Stadttheater Fürth

Johann Strauß gilt als der Meister der Wiener Operette. Nun steht mit „Prinz Methusalem“ bereits zum dritten Mal eine Johann-Strauß-Entdeckung auf dem Spielplan der  Staatsoperette Dresden.
Auch in diesem Werk zeigt sich der Walzerkönig auf dem Höhepunkt seines musikalischen Könnens. Doch so herrlich frech wie hier waren die hinreißenden Melodien aus der Feder des Komponisten selten. Die nötige Prise Witz und Humor streute er als cleverer Komponist in amüsante Couplets, die bis heute nichts von ihrer Hintergründigkeit verloren haben.
Für einen unterhaltsamen Abend garantiert Peter Ensikat, der dem Prinz Methusalem im Auftrag der Staatsoperette Dresden den richtigen satirischen Schliff verliehen hat.Eigentlich ist für die beiden Herrscher von Rikarak und Trocadero alles ganz einfach: Prinz Methusalem von Rikarak soll Pulcinella, Tochter des Fürsten von Trocadero, heiraten, die Länder werden vereinigt und die Zukunft ist gesichert. Doch als ganz so einfach erweist sich die Realität nicht: Methusalem und Pulcinella verlieben sich nicht nur ineinander, sondern sie beginnen auch noch, ihre eigenen Wünsche durchzusetzen. Und die sehen völlig anders aus als die Pläne der Väter. Als dann auch noch in beiden Ländern die Bevölkerung revoltiert, kommen die beiden Herrscher in eine missliche Lage …


Fürth, Staddttheater Fürth, Bundesjugendorchester, 10.01.2012

Januar 4, 2012  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Stadttheater Fürth

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Stadttheater Fürth

 Bundesjugendorchester

Di 10. Jan 2012, 19.30 Uhr

Nach fast vier Jahren kehrt das 1969 vom Deutschen Musikrat gegründete Bundesjugendorchester, eines der bedeutendsten Jugendorchester weltweit, wieder nach Fürth zurück. Im Bundesjugendorchester spielen die besten jungen Nachwuchsmusiker Deutschlands unter der Leitung von namhaften Dirigentenpersönlichkeiten und beweisen mit jugendlicher Dynamik und überschäumender Energie ihr Können auf nationalen und internationalen Tourneen. Die jungen Musiker zwischen 14 und 19 Jahren qualifizieren sich mit einem Probespiel und erarbeiten dann in dreimal jährlich stattfindenden Arbeitsphasen unter Anleitung erfahrener Dozenten (unter anderem der Berliner Philharmoniker) anspruchsvolle Orchesterwerke aus allen Epochen.

Auf dem Programm in Fürth stehen Gustav Mahlers 5. Sinfonie, ein Höhepunkt spätromantischer Orchestermusik, und „Insomnium“ von Detlev Glanert, dessen Uraufführung „Das Holzschiff“ letzte Saison in Nürnberg begeisterte.
Als „Botschafter eines Deutschlands, wie wir es gerne hätten“ (Joachim Gauck) tritt das Bundesjugendorchester oft im Rahmen zeitgeschichtlich bedeutender Projekte auf. So gastierte das Orchester z.B. im kulturellen Vorprogramm der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Markus Stenz – ein Schüler von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa und seit 2003 Gürzenich-Kapellmeister und Generalmusikdirektor der Stadt Köln – dirigiert die diesjährige Tournee. Stenz hat fast alle großen Orchester der Welt geleitet und hat sich vor allem als Dirigent von Ur- und Erstaufführungen z.B. Henzes „Das verratene Meer“, „Venus und Adonis“ und „L‘ Upupa und der Triumph der Sohnesliebe“ sowie Glanerts „Caligula“ einen Namen gemacht.

 

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