Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere EUGEN ONEGIN von Peter Tschaikowski, 20.11.2016

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCOOper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt / Mario Chang © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Mario Chang © Barbara Aumueller

EUGEN ONEGIN von Peter Tschaikowski

Lyrische Szenen in drei Akten und sieben Bildern von Peter I. Tschaikowski, Text vom Komponisten und Konstantin S. Schilowski, nach dem Roman (1830) von Alexander S. Puschkin, In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere Sonntag, 20. November 2016, um 18.00 Uhr, Weitere Vorstellungen: 24. November, 1., 3., 11., 15., 23., 25. (18.00 Uhr), 30. Dezember 2016, 1. (18.00 Uhr) Januar 2017

Oper Frankfurt / Daniel Schmutzhard © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Daniel Schmutzhard © Barbara Aumueller

Eugen Onegin von Peter I. Tschaikowski (1840-1893) gilt als erfolgreichstes Werk des Komponisten für das Musiktheater und darüber hinaus als eine der meistaufgeführten russischen Opern überhaupt. Als literarische Vorlage diente Tschaikowskis Handlungsentwurf, den sein Freund Konstantin S. Schilowski Anfang 1877 zum Libretto formte, der in Russland ungeheuer populäre gleichnamige Versroman von Alexander S. Puschkin (1830). Die Gattungsbezeichnung „lyrische Szenen“ spiegelt den – im Gegensatz zum damals vorherrschenden Opernstil – gefühlsbetonten Grundton der Komposition. Die Chöre bringen dagegen die nationale Note ein, während Tänze wie Mazurka und Polonaise der Zeit der Handlung verpflichtet sind. Auf Tschaikowskis Wunsch fand die Uraufführung am 29. März 1879 in kleinem Rahmen am Moskauer Maly-Theater statt; der große, später auch internationale Erfolg des Werkes stellte sich allerdings erst 1884 nach der Aufführung am Petersburger Bolschoi-Theater ein.

Russland in den 1820er Jahren: Tatiana, die empfindsame Tochter der Gutsbesitzerin Larina, verliebt sich in den abgeklärten Dandy Eugen Onegin, den ihr Lenski, der Verlobte ihrer lebenslustigen Schwester Olga, vorstellt. In einer zentralen Stelle der Oper schreibt die schüchterne Tatiana einen Brief, in dem sie dem Angebeteten ihre Liebe offenbart. Doch Onegin erklärt ihr kühl, dass er nicht für die Ehe geschaffen sei. Gelangweilt von der Atmosphäre in der Provinz macht er Olga schöne Augen und erregt so die Eifersucht seines Freundes Lenski. Der Streit mündet in ein Duell, das Lenski nicht überlebt. Onegin flieht vor seiner Schuld und entdeckt zu spät seine Gefühle für Tatiana.

Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, für den die Frankfurter Saison 2016/17 am 16. Oktober 2016 mit Flotows Martha begann. Aus gesundheitlichen Gründen mu sste inmitten der Proben der holländische Regisseur Jim Lucassen die Arbeit abrupt niederlegen. Die Regieassistentin und Regisseurin Dorothea Kirschbaum übernimmt dankenswerterweise die weitere Einstudierung. Das ursprüngliche Regiekonzept wird fortgeführt. Vorwiegend aus dem Frankfurter Ensemble stammt die Besetzung: Bariton Daniel Schmutzhard (Eugen Onegin) war hier kürzlich noch als Escamillo in Bizets Carmen zu erleben. Eine neue Facette seines Könnens präsentiert der vorwiegend im italienischen Fach beheimatete Tenor Mario Chang (Lenski). Nach ihrem überwältigenden Erfolg als Marta in Weinbergs Die Passagierin verkörpert Sara Jakubiak die Tatiana an der Seite von Judita Nagyová (Olga) und Barbara Zechmeister (Larina). Die italienische Mezzosopranistin Elena Zilio ist eine Grand Dame des Opernbetriebes und hat in ihrer langen Karriere an vielen wichtigen Häusern gastiert. Die Partie der Filipjewna führte sie jüngst auch an die Bayerische Staatsoper. Der kanadische Bass Robert Pomakov (Fürst Gremin) singt regelmäßig an den renommierten Bühnen Nordamerikas, darunter auch die New Yorker Met.

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle, Regie: Dorothea Kirschbaum, Konzeption: Jim Lucassen, Bühnenbild: Katja Haß, Kostüme: Wojciech Dziedzic, Licht: Joachim Klein, Chor: Tilman Michael, Choreografie: Olaf Reinecke, Dramaturgie: Norbert Abels, Larina,

Gutsbesitzerin: Barbara Zechmeister, Tatiana, Larinas Tochter: Sara Jakubiak
Olga, Larinas Tochter: Judita Nagyová / Maria Pantiukhova (ab 23. Dezember 2016)
Filipjewna, Amme: Elena Zilio, Eugen Onegin: Daniel Schmutzhard / Gordon Bintner (ab 23. Dezember 2016), Lenski: Mario Chang, Fürst Gremin: Robert Pomakov, Ein Hauptmann: Daniel Miroslaw, Saretzki: Dietrich Volle / Barnaby Rea (ab 23. Dezember 2016)
Triquet, ein Franzose: Peter Marsh / Michael McCown (ab 23. Dezember 2016)
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Oper Frankfurt, Eugen Onegin: Premiere Sonntag, 20. November 2016, um 18.00 Uhr,
Weitere Vorstellungen: 24. November, 1., 3., 11., 15., 23., 25. (18.00 Uhr), 30. Dezember 2016, 1. (18.00 Uhr) Januar 2017, Falls nicht anders angegeben,  Beginn 19.30 Uhr. PMOFFM

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Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere Martha oder der Markt zu Richmond, IOCO Kritik, 01.11.2016

November 1, 2016  
Veröffentlicht unter Kritiken, Musical, Oper, Oper Frankfurt

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Oper Frankfurt

Martha an der Oper Frankfurt: Kein Wunder, dass Martha oder der Markt zu Richmond Friedrich von Flotows 1847 in Wien uraufgeführtes, erfolgreichstes Werk – so viel Anklang findet: Das Stück gibt jedermann immer alle Gewissheit, dass alles gut wird, dass Topf und Deckel zueinander passen und früher eben doch alles besser bzw. gut war…

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

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Martha oder der Markt zu Richmond von Friedrich von Flotow

Martha  –  Oper Frankfurt, Premiere 16.10.2016, weitere Vorstellungen 5.11.2016, 12.11.2016, 18.11.2016, 25.11.2016

Oper Frankfurt / Martha von Flotow © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Martha von Flotow © Barbara Aumüller

Kein Wunder, dass Martha oder der Markt zu Richmond Friedrich von Flotows (1812 – 1883) 1847 in Wien uraufgeführtes, erfolgreichstes Werk – so viel Anklang findet: Das Stück gibt jedermann mit zahlreichen bunten Melodien immer und alle Gewissheit, dass alles gut wird, dass Topf und Deckel zueinander passen und es früher eben doch alles besser bzw. gut war.

War es das? Die Sehnsucht nach Happy End löst von Flotow mit seiner Martha ein: Lyonel und Martha alias Lady Harriet Durham finden zueinander wie auch das andere Paar, Nancy, Harriets Vertraute, und Plumkett. Flott, bunt und regelrecht durchgedreht – durchaus sprichwörtlich, denn die kleine Drehbühne kreist munter wie eine Spieluhr – geht es auf dem Markt von Richmond zu. Jedes „Fräulein“ trägt dort seine Haut zu Markte. Heute haben wir dafür das Internet, wo fleißig nach möglichen Partnern Ausschau gehalten und sicherlich auch Maskerade betrieben wird. Diese erste und einzige wesentliche Modernisierung – denn wir sehen wie Nancy ihrer Herrin dabei behilflich ist im Netz den richtigen Partner zu finden – wird leider später nicht mehr aufgegriffen, aber tatsächlich hat die Regisseurin Katharina Thoma Recht, wenn sie auf das gleiche Problem hinweist: Den richtigen Partner zu finden, war im 19. Jahrhundert auch nicht einfacher als heute – allenfalls die technischen Möglichkeiten sind anders. Und am Ende bleibt es Lady Harriet als Martha nichts anders übrig, als sich analog auf die Suche zu machen und über ihren Standesdünkel zu springen.

Oper Frankfurt / Martha und Ensemble © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Martha und Ensemble © Barbara Aumüller

Die Inszenierung ist farbenfroh, üppig und verkommt nie zur Klamotte um das Stück damit zu denunzieren – wenn auch haarscharf daran vorbei schlitternd. Die Sängerinnen und Sänger – Maria Bengtsson als Lady Harriet Durham, Katharina Magiera als Nancy, Harriets Vertraute, Barnaby Rea als Lord Tristan Mickleford, AJ Glueckert als Lyonel, Björn Bürger als Plumkett und Franz Mayer als Richter von Richmond – sind nicht nur äußerst spiel- und sangesfreudig, sondern auch hervorragend zu verstehen, was die Übertitel überflüssig macht. Der Chor nebst Extra-Chor der Oper Frankfurt ist wie immer ausgezeichnet. GMD Sebastian Weigle und das Frankfurter Opern- und Museumsorchester haben ebenso diebische Freude dick auftragen zu dürfen. Ein herrlicher Spaß. IOCO / Ljerka Oreskovic Herrmann / 01.11.2016

MarthaOper Frankfurt, Premiere 16.10.2016, weitere Vorstellungen 5.11.2016, 12.11.2016, 18.11.2016, 25.11.2016

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Frankfurt, Papageno Musiktheater, Kinderprogramm Die Bremer Stadtmusikanten, 29.10.2016

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Papageno Musiktheatheater

Papageno Musiktheater Foto: © Papageno Musiktheater

Papageno Musiktheater Foto: © Papageno Musiktheater

Premiere im Papageno-Kinderprogramm:

Das musikalische Märchen   Die Bremer Stadtmusikanten

Papageno Musiktheater / Die Bremer Stadtmusikanten © Papageno Musiktheater

Papageno Musiktheater / Die Bremer Stadtmusikanten © Papageno Musiktheater

Am 29. Oktober um 16 Uhr zeigt das Ensemble des Papageno Musiktheaters im Nachmittagsprogramm die Premiere des musikalischen Märchens Die Bremer Stadtmusikanten frei nach den Gebrüdern Grimm. Die Musik zu diesem Klassiker der Märchenliteratur stammt vom Komponisten Karlheinz Beuschel. In der Inszenierung des Papageno Musiktheaters wird außerdem Musik von Johann Sebastian Bach verwendet. Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein übernimmt die Regie der Bühnenadaption aus der Feder von Dieter Geske, die von Annette Finze phantasie- und liebevoll ausgestattete wird. Das Stück ist geeignet für Kinder ab fünf Jahren. Karten sind erhältlich über die Ticket Hotline 069 – 13 40 400 und die Vorverkaufsstellen von Frankfurt Ticket RheinMain. Weitere Informationen im Internet: www.papageno-theater.de .

Papageno Musiktheater / Die Bremer Stadtmusikanten © Papageno Musiktheater

Papageno Musiktheater / Die Bremer Stadtmusikanten © Papageno Musiktheater

Ein alter Esel, den sein Herr nicht mehr haben möchte, läuft fort und macht sich auf den Weg nach Bremen, um dort Stadtmusikant zu werden. Auf dem Weg dorthin trifft er einen alten Jagdhund, der auch keine Aufgabe und Bleibe mehr hat. Auch eine Katze und ein Hahn gesellen sich zu ihnen, und sie beschließen, in Zukunft gemeinsam zu musizieren.

Der Weg nach Bremen ist allerdings weit und so suchen sie sich eine Unterkunft. Mitten im Wald finden sie ein einsames Haus, doch wird es von Räubern bewohnt. Die vier Stadtmusikanten nehmen allen Mut zusammen und mit einer List gelingt es ihnen, die Räuber zu vertreiben. Für Essen und ein warmes Plätzchen ist nun gesorgt. Aber eigentlich wollten sie ja nach Bremen. Ob sie ihren Weg finden werden?

Das Papageno Musiktheater zeigt dieses musikalische Märchen in vielen, schnell ineinander übergehenden Szenen und mit vielen verschiedenen Figuren. Es ist ein sehr bunter und auch lustiger, dazu spannender und einfühlsamer Bilderbogen. Er hält sich eng an das Original und schildert liebevoll die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten, aber entwickelt diese auch ein bisschen weiter, indem ein Uhu und ein Polizist zusätzlich eine große Rolle spielen.

Papageno Musiktheater / Die Bremer Stadtmusikanten © Papageno Musiktheater

Papageno Musiktheater / Die Bremer Stadtmusikanten © Papageno Musiktheater

Das Papageno Musiktheater zeigt Die Bremer Stadtmusikanten ab dem 29. Oktober um 16 Uhr. Weitere Termine: 30. Oktober, 4., 5., 6., 11., 12. und 13. November jeweils um 16 Uhr sowie am 27. November um 13:30 Uhr. 2., 3., 29., 30. und 31. Dezember 2016 um 16:00 Uhr sowie zusätzlich am 3. Dezember 2016 um 13:30 Uhr. Außerdem am 1., 4., 5., 6. und 7. Januar 2017, am 19., 24. und 25. Februar 2017 sowie am 12. März 2017 jeweils um 16:00 Uhr.

Die Aufführungen finden statt im Papageno Musiktheater am Palmengarten, Palmengartenstraße 11a, 60325 Frankfurt/M. Das Theater ist zu erreichen über den Eingang Zeppelinallee / Höhe Sophienstraße sowie die Palmengartenstraße in Frankfurt. PMPpMt

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Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme LOHENGRIN von Richard Wagner, 21.10.2016

Oktober 12, 2016  
Veröffentlicht unter Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCOOper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

   LOHENGRIN von Richard Wagner

Wiederaufnahme: Freitag, 21. Oktober 2016 17.00 Uhr, Weitere Vorstellungen: 28. Oktober, 3., 6. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 11. November 2016, Falls nicht anders angegeben, Beginn 17.00 Uhr.

 

Oper Frankfurt / Lohengrin 2013 © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Lohengrin 2013 © Wolfgang Runkel

Die Inszenierung des Lohengrin aus der Saison 2008/09 stammt von Jens-Daniel Herzog, seit 2011 als Intendant der Oper Dortmund und ab 2018 als Staatsintendant an das Nürnberger Staatstheater. In seiner Sicht geht es in Wagners Werk um Sehnsuchtsprojektionen und -räume, in denen sich insbesondere die weibliche Hauptpartie der Oper, Elsa von Brabant, bewegt. Herzog hat dies mit der Welt des Kinos übersetzt, und er fand damit eine für Publikum und Presse stimmige Deutung der romantischen Oper. In einer der Kritiken hieß es seinerzeit: „Mächtiger Applaus für eine klug erdachte und hochspannende Inszenierung und eine packende musikalische Umsetzung in einem großen Opernabend, der Bayreuth zur Ehre gereichen würde.

Zum Inhalt: Eine heimtückische Intrige des machtgierigen Grafen von Telramund und seiner Gattin Ortrud gegen Elsa von Brabant – die Schwester des verschollenen, angeblich ermordeten Herzogs Gottfried – und ihre Rettung durch den ihr unbekannten Ritter Lohengrin sind die zentralen Handlungsstränge von Wagners Oper. Nach diversen Provokationen der Intriganten kulminiert das Geschehen nach der Hochzeit von Elsa und Lohengrin: Sie bricht das Tabu, ihn niemals nach seinem Namen zu fragen, und wird am folgenden Tag von Lohengrin verlassen. Die Verschwörer scheinen gesiegt zu haben, doch da kehrt Gottfried auf wundersame Weise zurück.

Oper Frankfurt / Lohengrin 2013 © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Lohengrin 2013 © Wolfgang Runkel

Die musikalische Leitung dieser zweiten Wiederaufnahme liegt bei Stefan Blunier, der bis zum Ende der Spielzeit 2015/16 als Generalmusikdirektor der Beethovenstadt Bonn wirkte. Neben seiner internationalen Gastiertätigkeit erfolgte sein Debüt an der Oper Frankfurt mit Strauss´ Daphne in der Spielzeit 2013/14. Die Titelpartie im Frankfurter Lohengrin übernimmt als Rollendebüt Ensemblemitglied Vincent Wolfsteiner, der an seinem Stammhaus kürzlich u.a. als Siegfried in Wagners Der Ring des Nibelungen und als Tambourmajor im Wozzeck zu erleben war. An seiner Seite singt die Partie der Elsa „Wahl-Frankfurterin“ Annette Dasch – eine Partie, die die Sopranistin bald auch an die Deutsche Oper Berlin und das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel führen wird. Zu Hause auf den großen Opernbühnen der Welt, verkörperte sie kürzlich Cordelia in Aribert Reimanns Lear an der Opéra national de Paris. Robert Hayward (Telramund) war 2015/16 als Wotan in Wagners Die Walküre in Leeds und London zu erleben und ist mit dem Frankfurter Lohengrin bereits seit der Premiere vertraut. Telramund singt er kurz vor seinen Auftritten in Frankfurt auch an den Opernhäusern von Angers und Nantes. Sabine Hogrefe (Ortrud) steigt neu in die Inszenierung ein und wird die Partie im Anschluss auch am Brüsseler Opernhaus La Monnaie verkörpern. Ihr Hausdebüt an der Oper Frankfurt gab sie 2013/14 als Färberin in Strauss´ Die Frau ohne Schatten. Aus dem Ensemble sind Andreas Bauer (Heinrich der Vogler) und James Rutherford (Der Heerrufer) erstmals in dieser Inszenierung vertreten. Während der deutsche Bass in Frankfurt jüngst als Daland in Wagners Der fliegende Holländer sowie an der Opéra national de Paris als Nachtwächter in Die Meistersinger von Nürnberg erfolgreich war, gab der britische Bassbariton in der dritten Wiederaufnahme des aktuellen Frankfurter Ring die Partien des Wotan und des Wanderers. Zuvor sang er hier Wagners Holländer. 

Musikalische Leitung: Stefan Blunier, Inszenierung: Jens-Daniel Herzog, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Hans Walter Richter, Bühnenbild und Kostüme: Mathis Neidhardt, Licht: Olaf Winter, Dramaturgie: Norbert Abels, Chor und Extra-Chor: Tilman Michael

Heinrich der Vogler: Andreas Bauer, Lohengrin: Vincent Wolfsteiner, Elsa von Brabant: Annette Dasch, Friedrich von Telramund: Robert Hayward, Ortrud, seine Gemahlin: Sabine Hogrefe, Der Heerrufer: James Rutherford  u.a., Chor, Extra-Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester.  PMOFfm

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