Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, PREMIERE Lucia di Lammermoor, 22.11.2014

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Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Premiere: Lucia di Lammermoor

Romantische Oper von Gaetano Donizetti (in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

Premiere: 22.11.2014 | 19:30 Uhr | Stadttheater Flensburg

Tagsüber weiden die Lämmer in den sanft gewellten, schottischen Lammermoor Hills, doch nachts ist es dort nicht geheuer: eine weiße Dame spukt am verfallenen Schloss, um das sich zwei verfeindete Clans streiten. Es ist auch der geheime Treffpunkt, an dem Lucia Ashton und Edgardo Ravenswood einander ewige Liebe schwören, was die Pläne von Lucias Bruder Enrico zu vereiteln droht: Er will seine Schwester aus politischen Machterwägungen mit Lord Arturo Buklaw verheiraten. Was zu Mord in der Hochzeitsnacht, Wahnsinn und Selbstmord führt – und zu der bravourösesten aller Wahnsinnsarien des Belcantos.

Die äußerst komplexe Romanvorlage, eine Historien- und Familiensaga von Sir Walter Scott, konzentrierte der Librettist Salvatore Cammarano in kühner Radikalität auf ein Dreiecksdrama zwischen verbotener Liebe, Hass und Intrige, in dem die Protagonisten extremsten Gefühlsschwankungen unterworfen sind. Abgesehen von Verdis „La Traviata“ ist Koloratur kaum je so zum existentiellen musiktheatralischen Ausdrucksmittel geworden wie in der Partie der Lucia. Berühmtheit hat auch der Moment erlangt, in dem Edgardo herausfindet, dass Lucia den Ehevertrag mit Lord Buklaw unterschrieben hat. Das darauf folgende Sextett stellt ein Konzentrat der melodischen Ausdruckskunst dar: Die Stimmen, die unterschiedlichste Gefühlslagen von Hass, Wut, Verzweiflung und Mitleid auszudrücken haben, verschmelzen gleichwohl zu einem Gewebe von unvergleichlichem Wohlklang.

Musikalische Leitung: Peter Sommerer
Inszenierung: Julia Riegel
Bühne: Caroline Neven Du Mont
Kostüme: Martina Lüpke
Choreinstudierung: Bernd Stepputtis

BESETZUNG:
Lord Enrico Ashton: Joa Helgesson
Lucia: Elvira Hasanagi?
Sir Edgardo di Ravenswood: Junghwan Choi
Lord Arturo Bucklaw: Jin-Hak Mok
Raimondo Bidebent: Jorge Martinez
Alisa: Svitlana Slyvia
Normanno: Nicholas Shannon

Weitere Vorstellungen:

15.11.2014 11:00, Stadttheater Flensburg
22.11.2014 19:30, Premiere, Stadttheater Flensburg
26.11.2014 19:30, theater itzehoe
29.11.2014 19:30, Stadttheater Flensburg
06.12.2014 19:30, Stadttheater Rendsburg
16.12.2014 19:30, Stadttheater Flensburg
25.12.2014 19:00, Stadttheater Flensburg
06.01.2015 19:30, Stadttheater Flensburg
09.01.2015 19:30, Stadttheater Flensburg
15.01.2015 19:30, Stadttheater Flensburg
21.01.2015 19:30, Stadttheater Flensburg
13.02.2015 19:30, Stadttheater Flensburg
03.03.2015 19:30, Stadttheater Flensburg

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Pressemeldung Schleswig-Holsteinische Landestheater

Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, Zum letzten Mal: DAS LAND DES LÄCHELNS, 10.07.2014

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Zum letzten Mal: Das Land des Lächelns

Operette von Franz Lehár

Als ihr Sou-Chong seine Liebe gesteht, fühlt sich Comtesse Lisa so bezaubert, dass sie, ohne zu zögern, ihre Familie und ihre Heimatstadt Wien verlässt, um dem faszinierend-exotischen Kronprinzen von China in das „Land des Lächelns“ zu folgen. Doch das Hofleben und die Landessitte zu akzeptieren, die vom Herrscher verlangt, vier Frauen zu heiraten, erscheint ihr unmöglich. Die Kluft zwischen den Eheleuten wird unüberbrückbar, zumal Lisas alter Verehrer auftaucht, Husarenoberstleutnant Gustl. Er schürt Lisas Heimweh und bricht nebenbei noch das Herz von Sou-Chongs Schwester Mi…

Zwei Liebesgeschichten ohne Happy End und daraus das Fazit „Immer nur lächeln und immer vergnügt, denn wie’s darinnen aussieht, geht Niemand was an“ – wie konnte daraus die beliebteste aller Operetten werden? Durch eine maßgeschneiderte Neubearbeitung für den ersten Weltstar der Operette, den Tenor Richard Tauber, und schwelgerische Hits wie „Dein ist mein ganzes Herz“, „Von Apfelblüten einen Kranz“ oder „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“.

10.07.2014 | 19:30 Uhr | Stadttheater Flensburg

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Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, Zum letzten Mal: EUGEN ONEGIN, 08.07.2014

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Eugen Onegin von Peter I. Tschaikowsky

08.07.2014 | 19:30 Uhr | Stadttheater Flensburg

Vier junge Menschen auf der Suche nach ihrem Platz im Leben begleitet Tschaikowskys berühmteste Oper: die leidenschaftliche Tatjana, ihre unbekümmerte Schwester Olga, deren Verlobten Lensky und seinen Freund Onegin. Dieser, ein rastlos-unzufriedener Skeptiker, kann die schwärmerischen Gefühle Tatjanas nicht erwidern, bis er sie – nun unerreichbar für ihn – als Ehefrau seines Freundes Gremin wiedertrifft. Es kommt zu einer letzten Aussprache…

Sein „großer Reichtum an Poesie und Lebenswahrheit“ animierte Tschaikowsky, aus Alexander Puschkins Versroman eine ganz eigene Form von Oper zu entwickeln – vergleichbar einer Langzeitreportage -, der er den Namen „Lyrische Szenen“ gab. Sie beleuchten schlaglichtartig die entscheidenden Momente im Leben der Protagonisten und geben tiefe Einblicke in deren Seelenleben: wenn Tatjana sich schwärmerisch-ekstatisch zu ihrem Liebesgeständnis durchringt, Lensky ergreifend vor dem Duell Abschied vom Leben nimmt, Onegin verzweifelt die zuvor Verschmähte um Liebe anbettelt. „Ich brauche keine ägyptischen Prinzessinnen, Zaren, Volksaufstände… ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf Konflikten beruht, die ich selber gesehen oder erfahren habe, die mich im Innersten berühren können„, verteidigte der Komponist sein außergewöhnliches Konzept und verpflichtete für die Uraufführung Konservatoriumsschüler, denen er eher ein „schlichtes und natürliches Spiel“ zutraute als den Sängern der Großen Hoftheater.

08.07.2014 | 19:30 Uhr | Stadttheater Flensburg

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Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, Premiere Junges Theater SIGURD, DER DRACHENTÖTER, 15.09.2013

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Premiere Junges Theater

Sigurd, der Drachentöter  Von Andy Pape

 
Muss man, um erwachsen zu werden, zuerst mit einem Drachen kämpfen? Sigurd muss, denn ihm ist es vorbestimmt, ein starker Held zu werden, den Drachen Fafner zu besiegen, herauszufinden, wer seine Eltern waren und – noch viel wichtiger – wer er selbst ist und wie er sein Leben in die eigenen Hände nehmen kann…
 
Was in Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ vier Opernabende braucht, haben Andy Pape (Musik) und Bent Nørgaard (Libretto), ausgehend von der nordischen Sage, zu einem einstündigen, „actionreichen“, kindgerechten Abenteuerspiel mit einfühlsamer, leicht fasslicher und humorvoller Musik geformt.
 
Musikalische Leitung: Peter Geilich
Inszenierung: Markus Hertel
Bühne: Swana Gutke
 
BESETZUNG:
Ein Rabe: Brigitte Bayer
Sigurd: Nicholas Shannon
Regin: Kai-Moritz von Blanckenburg
Fafner: Markus Wessiack
Premiere am 15. September 2013 um 16 Uhr
 
Weitere Vorstellungen:

22.09.2013 16:00 – Slesvighus Schleswig
23.09.2013 11:00 – Slesvighus Schleswig
29.09.2013 16:00 – Stadttheater Rendsburg
30.09.2013 11:00 – Stadttheater Rendsburg
27.10.2013 16:00 – Stadttheater Rendsburg
28.10.2013 11:00 – Stadttheater Rendsburg
10.11.2013 16:00 – Stadttheater Flensburg
11.11.2013 11:00 – Stadttheater Flensburg

 
 
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