Essen, Theater und Philharmonie Essen, Konzert mit MOJCA ERDMANN, 18.06.2011

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Theater und Philharmonie Essen

 ”Die schönste Stimme des Sommers”: Konzert mit Mojca Erdmann

Werke von Schumann, Strauss und Reimann am Samstag, 18. Juni 2011 um 20 Uhr

 Wie bereits bekannt gegeben wurde, springt die junge Sopranistin Mojca Erdmann am Samstag, 18. Juni 2011 um 20 Uhr bei einem Liederabend ein, der mit Juliane Banse vorgesehen war, die diesen Termin allerdings wegen einer Schwangerschaft absagen musste.

 Die Karriere der jungen Hamburgerin Mojca Erdmann ging in den vergangenen Jahren steil nach oben: Bei den Salzburger Festspielen 2010 brillierte sie in der Uraufführung von Wolfgang Rihms Oper “Dionysos”. “Die Zeit” etwa zog danach das Fazit: “Die Festspielzeit mag zu Ende sein, aber der Sopran von Mojca Erdmann will uns einfach nicht aus dem Kopf gehen: Er hat sich als die schönste Stimme dieses Sommers eingeprägt.” Zuletzt überzeugte sie beispielsweise als Despina in Mozarts “Così fan tutte” am Festspielhaus Baden-Baden.

 In der Philharmonie Essen präsentiert Mojca Erdmann nun in der Reihe “Lied & Lyrik” gemeinsam mit Gerold Huber (Klavier) und Schauspieler Tom Gerber (Rezitation)
Robert Schumanns Requiem für Mignon aus Goethes “Wilhelm Meister”, op. 98a (Auswahl), Richard Strauss’ “Ophelia-Lieder”, op. 67 sowie Aribert Reimanns Liederzyklus “Ollea” nach Gedichten von Heinrich Heine.

 

Karten (Einheitspreis (€): 19,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.

Essen, Theater und Philharmonie Essen, Multimedia-Projekt MESSIAEN PICT/DEPICT, 04.06.2011

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Theater und Philharmonie Essen

 ”Klang im Auge”: Multimedia-Projekt MESSIAEN_PICT/DEPICT

Messiaen-Werke und Video am Samstag, 4. Juni 2011 um 20 Uhr – Einführung um 19.30 Uhr

 Bei den Kompositionen von Olivier Messiaen liegen archaische Kraft, ja sogar Brutalität, und unfassbare Schönheit oft unmittelbar nebeneinander. Seine Musik zielt meist auf das vollkommene Erleben der Sinne und riskiert dabei alles. Dreh- und Angelpunkt bleibt bei Messiaens Werken trotz vielfältigster Einflüsse immer sein dezidiert katholischer Glaube. Den Moment des Ursprungs dieses Glaubens, die Wiederauferstehung Christi in Gegenwart der Maria Magdalena, sah er gar als Energiefreisetzung kosmischen Ausmaßes, vergleichbar mit der Zündung der Atombombe.

 Diese bizarre Metapher nimmt Dietrich Hahne, Komponist und Professor für Visualisierung an der Folkwang Universität, zum Ausgangspunkt einer multimedialen Auseinandersetzung mit dem Werk Messiaens. Hahne nutzt den Alfried Krupp Saal als Projektionsfläche visueller und akustischer Eindrücke, um ein überwältigendes, aber auch berührendes Live-Erlebnis zu schaffen. Nicht nur Messiaen-Kennern werden sich hier vollkommen neue Perspektiven eröffnen! Neben dem Organisten Christoph Grohmann sind das Ensemble Berlin PianoPercussion und Mike Svoboda (Posaune) zu erleben. Thomas Neuhaus zeichnet für Live-Elektronik verantwortlich, Michael Schlappa für die Videotechnik.

 Vor dem Konzert, das am Samstag, 4. Juni 2011 um 20 Uhr beginnt, findet um 19.30 Uhr “Die Kunst des Hörens”, eine Konzerteinführung durch Dietrich Hahne statt. Nach dem Konzert sind alle Besucher herzlich eingeladen, sich bei einem kostenlosen Getränk im Foyer über die Eindrücke auszutauschen. Gutscheine werden bei Auslass nach dem Konzert verteilt.

 Eine Kooperation der Philharmonie Essen mit dem ICEM (Institut für Computermusik und Elektronische Medien) der Folkwang Universität der Künste im Rahmen von “Entdeckungen” im Netzwerk Neue Musik.

 Karten (Einheitspreis (€): 19,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.

Essen, Theater und Philharmonie Essen, Highlights 2010-2011

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Theater und Philharmonie Essen

Presseinformation

Highlights 2010-2011

AALTO BALLETT THEATER ESSEN 

Lichtblicke

Cherché, trouvé, perdu / Architecture of Silence

Choreographien von Patrick Delcroix und Edward Clug
Musik von Arvo Pärt / Wolfgang Amadeus Mozart, Zbigniew Preisner
Der Tanzabend “Lichtblicke” umfasst zwei Stücke herausragender europäischer Choreographen: “Cherché, trouvé, perdu” von Patrick Delcroix und Edward Clugs “Architecture of Silence”. Der Abend handelt von existenziellen menschlichen Grunderfahrungen wie Liebe, Trennung, Verlust und dem ewigen Reigen von Werden und Vergehen, von Geburt und Tod. Doch die Hoffnung, jene unauslöschliche Kraft des Lebens, öffnet dem Menschen stets neue Perspektiven auf sein Dasein in unserer Welt – eben “Lichtblicke”. Durch die Mitwirkung der Bochumer Symphoniker als Live-Orchester, des Aalto-Opernchors und von Aalto-Gesangssolisten im Bühnenhintergrund wird der Abend zu einem Gesamtkunstwerk. “Ein ergreifenden Tanzabend voller Emotionen und choreografischer Finessen.” (Westfalenpost)
7., 21.1.; 25.3.; 21.4.2011

Undine

Ballett von Stijn Celis, Musik von Hans Werner Henze
Mit Hans Werner Henzes Ballett in der Choreographie von Stijn Celis beteiligte sich das Aalto Ballett Theater am “Henze-Projekt” der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Zwei Vorstellungen gibt es noch im neuen Jahr 2011. “Bitte mehr von einem solchen Fest der Sinne!” (Online Musik Magazin)
5., 22.1.2011

Das Blaue Sofa mit Dmitrij Simkin

“Die mehr als beeindruckende Bühne”, “tolle Bilder”, “phantasievoll gestaltete Bühne”, so las man es nach den Premieren von “La vie en rose” und “Tanzhommage an Queen” in der Presse. Für “Carmen / Boléro” gestaltet Dmitrij Simkin erneut ein multimediales Bühnenbild am Aalto-Theater. Mit Ballettdirektor Ben Van Cauwenbergh und Dramaturg Nils Szczepanski plaudert er über seine frühere Laufbahn als Tänzer und seine heutige Arbeit.
14.1.2011, 16:30 Uhr, Aalto-Cafeteria, Eintritt frei

AALTO-MSIKTHEATER 

Die wundersame Reise nach Esmir

Geeignet für Kinder von 6-10 Jahren
Ein integrationsförderndes Kinderopern-Projekt hat sich das Aalto-Theater mit Unterstützung des türkischen Generalkonsulats vorgenommen. Zusammen mit den Aalto Spatzen, dem Mannheimer Streichquartett und dem deutsch-türkischen Schauspieler Aydin Isik begeben wir uns auf eine märchenhafte Reise nach Esmir: Die spannende Geschichte und die Illustrationen des Essener Malers und Kinderbuchautors Georg Klusemann hat Matthias Bonitz wunderbar vertont. Mitsingen und -spielen ist erlaubt!
18. + 19.1.2011, jeweils 9:30 und 11:15 Uhr, Aalto-Foyer

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
In neuer Einstudierung und teilweise neuer Besetzung zeigt das Aalto-Theater wieder Johannes Schaafs Erfolgs-Inszenierung von “Così fan tutte”. Zuletzt war die Aufführung 2006 zu sehen. Inszenierung und Bühnenbild (Kathrin-Susann Brose) betonen das Überzeitliche dieser Comédie humaine, die hier in einem imaginären Neapel des 20. Jahrhunderts spielt.
Die musikalische Leitung hat GMD Stefan Soltesz, die Chöre wurden von Alexander Eberle einstudiert. Liana Aleksanyan (Fiordiligi), Michaela Selinger (Dorabella), Christina Clark (Despina) und Heiko Trinsinger (Don Alfonso) sind erstmals in ihren Partien am Aalto-Theater zu hören; die weiteren Rollen sind mit Peter Bording (Guglielmo) und Andreas Hermann (Ferrando) besetzt.
2., 14., 30.1.; 9., 17.7.2011

I puritani

Oper von Vincenzo Bellini
Die ultimativ letzte Vorstellung dieser Kult-Inszenierung, mit der sich 2002 der junge Stefan Herheim in Essen vorstellte und gleich ins internationale Rampenlicht schob. Seitdem sorgte er nicht nur mit “Don Giovanni” erneut in Essen für Furore, sondern auch bei den Bayreuther Festspielen mit “Parsifal” oder in Stuttgart mit seinem “Rosenkavalier”. Im Herbst 2010 wurde Herheim vom Fachmagazin “Opernwelt” zum dritten Mal als “Regisseur des Jahres” ausgezeichnet.
Mit opulentem Bühnenbild, luxuriösen Kostümen und schwebenden Tänzerinnen machte er aus “I puritani” ein Bühnenspektakel, das aber dem Schöngesang nie im Wege steht.
29.1.2011

Pressestimmen zur Barock-Premiere: Hercules

“‘Hercules’” markiert einen, wenn nicht den Höhepunkt der Essener Oper seit mindestens zwei Jahren” (NRZ)
“Hilsdorf fasziniert mit unerschöpflich differenzierter und fein nuancierter Personenführung, die von beeindruckender Reife und Erfahrung, von vorbildlichem Einfühlungsvermögen und perfektem Handwerk zeugt.” (WAZ)
“Insgesamt wird von Jos van Veldhoven mit Mitgliedern der Essener Philharmoniker eine fantastische Arbeit geleistet. Es ist musikalisch, auch durch die Sängersolisten, ein großer Abend, einhellig gefeiert.” (DeutschlandRadio Kultur)
“Michaela Selinger stellt Dejaniras Leiden mit grandiosem Stimmumfang dar. Ihre Wahnsinnsarie wird zu einem der musikalischen Höhepunkte des Abends.” (OMM)
12., 16., 23. 1.; 3., 5., 13.2. 2011

ESSENER PHILHARMONIKER 

4. Sinfoniekonzert

Stefan Soltesz dirigiert Musik aus Zeiten des Umbruchs: Die erste der drei späten Sinfonien Mozarts, also die in Es-Dur KV 543, begegnet der 1. Sinfonie Ludwig van Beethovens. Nur zwölf Jahre trennen diese beiden Werke der Wiener Klassik, an deren Horizont schon die Romantik aufscheint. Hundert Jahre später reißt der Spätromantiker Gustav Mahler, wiederum in Wien, das Tor zur Moderne auf – auch mit seinen Rückert-Liedern, die hier von Michaela Selinger gesungen werden.
Donnerstag, 6. + 7.1.2011, 20:00 Uhr, Philharmonie Essen

5. Sinfoniekonzert

Ein Komponistenporträt von Maurice Ravel verspricht Dirigent Stefan Soltesz mit diesem Programm, das ausschließlich Werke dieses Meisters der Instrumentierung und Klangfarbendramaturgie aufweist, darunter das G-Dur-Klavierkonzert mit Lise de la Salle als Solistin und eine Suite aus dem Ballett “Daphnis et Cloé”, in der auch der Chor mitwirkt.
27. + 28.1.2011, 20:00 Uhr, Philharmonie Essen

4. Foyerkonzert

Flöte (Susanne Wohlmacher) und Oboe (Andreas Gosling) duettieren miteinander sowie gemeinsam mit dem Klavier (Boris Gurevich) – in Werken von Philippe Gaubert, Alberto Ginastera, Sergej Prokofjew , Francis Poulenc und Malcolm Arnold.
30.1.2011, 11:00 Uhr, Aalto-Foyer

Essen, Theater und Philharmonie Essen, PREMIERE IM AALTO-THEATER AM SAMSTAG, 18.9.2010

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Theater und Philharmonie Essen

Presseinformation

PREMIERE IM AALTO-THEATER AM SAMSTAG, 18. SEPTEMBER 2010, 19.00 UHR UNDINE

Ballett von Stijn Celis
Musik von Hans Werner Henze
Weitere Termine: 21., 23. September, 2., 17. Oktober 2010, 5., 22. Januar 2011
Musikalische Leitung Volker Perplies
Choreographie Stijn Celis
Bühne Jann Messerli
Kostüme Catherine Voeffray
Solisten und Corps de ballet des Aalto Ballett Theaters Essen
Bochumer Symphoniker
Als erste Premiere der Saison 2010/2011 zeigt das Aalto Ballett Theater Essen “Undine” mit der Musik von Hans Werner Henze in einer neuen, für Essen kreierten Choreographie von Stijn Celis. Die Produktion ist Teil des “Henze-Projekts” der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.

Die Uraufführung der “Undine” im Jahr 1958 beim Londoner Royal Ballet gehörte zu den bedeutendsten Versuchen, die Tradition des abendfüllenden Handlungsballetts märchenhaft-romantischen Inhalts fortzuführen. Henze komponierte eine abendfüllende Musik “für ein größeres Kammerorchester” und verfasste geradezu überirdische Passagen mit Celesta und Harfe, durch die der Klang zuweilen einen Zustand der Schwerelosigkeit erreicht.
Gemeinsam mit seinen Schweizer Ausstattern hat der belgische Choreograph Stijn Celis das “Undine”-Märchen von Friedrich de la Motte-Fouqué inhaltlich auf seine zeitlosen Grundstrukturen zurückgeführt: Ein Mann (Palemon, der Prinz) im Spagat des Lebens zwischen der Welt, die sich ihm anbietet (der Hof, seine Verlobte Béatrice), und der Welt seiner Phantasie, seines Unterbewusstseins, verkörpert von dem Märchenwesen Undine. Anspielungen auf den luxuriös-eleganten, mediterranen Stil der Entstehungszeit des Werks und eine tänzerisch zeitgenössische Ästhetik akzentuieren die vielschichtige Auslegung des Märchenstoffes.
Stijn Celis stellt sich mit “Undine” erstmals am Aalto-Theater vor. Er widmet sich nach einer Tänzerlaufbahn (Königliches Ballett Flandern, Zürcher Ballett, Cullberg Ballett) seit Mitte der 90er Jahre der Entwicklung von Balletten und Bühnenbildern, z.B. an der Dresdner Semperoper, dem Stadttheater St. Gallen oder beim BallettMainz, war u.a.
mehrfach für Les Grands Ballets Canadiens tätig und von 2004 bis 2007 Künstlerischer Direktor des Bern:Balletts.
Eine Koproduktion mit der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010für “Das Henze- Projekt: Neue Musik für eine Metropole.”

Essen, Theater und Philharmonie Essen, 50.000 Unterschriften für die TUP, Mai 2010

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Theater und Philharmonie Essen

50.000 Unterschriften für die TUP

Die Sorge, dass die Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) durch massive Sparauflagen in ihrer Substanz beschädigt wird, ist weiterhin sehr groß: Über 50.000 Menschen haben in den letzten Wochen und Monaten ihre Unterschrift für den Erhalt der TUP in ihrer jetzigen Form geleistet. Der Betriebsrat der TUP hofft, dass die Einsparungen, die die TUP schon geleistet hat und weiter leisten will, vom Rat der Stadt Essen anerkannt werden und dass er eine Entscheidung trifft, die der TUP Perspektiven und Planungssicherheit geben. Die TUP wiederum fühlt sich gegenüber der Stadt verpflichtet, alle möglichen Einsparpotenziale auszuschöpfen.

Essen, Theater und Philharmonie Essen, Die Große Solidarität für den Erhalt, Aprlil 2010

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Theater und Philharmonie Essen

Presseinformation

Die Große Solidarität für den Erhalt der Theater und Philharmonie Essen GmbH reißt nicht ab!

Der Betriebsrat der Theater und Philharmonie Essen (TUP) ist begeistert von der hohen Zahl der gesammelten Unterschriften für den Erhalt der Häuser und Sparten der TUP, die ihn jeden Tag erreichen. In knapp einem Monat haben über 33.000 Menschen unterschrieben. Dass täglich durchschnittlich über 1.000 Unterschriften gesammelt werden, ist eine überwältigende Resonanz.

Der Betriebsrat freut sich ebenfalls über die auswärtigen Unterstützer aus dem ge-samten Bundesgebiet, die ca. 10 % aller Unterschriften ausmachen. Auch aus dem Ausland trafen einige Unterschriftenlisten ein.

Dieser Zuspruch und diese Solidarität bewerten die Mitarbeiter/innen der TUP als Bestätigung der Qualität ihres Wirkens. Sie fühlen sich trotz der Spardiskussion motiviert, weiterhin ihrem Publikum schöne und anregende Veranstaltungen anzubieten.

Unterschriften werden solange gesammelt, bis eine vernünftige Lösung gefunden wird, die den Erhalt aller Sparten und der künstlerischen Qualität garantiert.

Essen, Theater und Philharmonie, Protestmarsch Wir wollen sparen!, 19.03.2010

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Protestmarsch am 19.03.2010 – Wir wollen sparen!

Die Kürzungsabsichten der Essener Stadtspitze gegenüber der Theater und Philharmonie Essen (TUP) gefährden den Bestand der sehr erfolgreichen TUP-Sparten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen am 19. März 2010 gegen die Zerschlagung der TUP demonstrieren und gleichzeitig verdeutlichen, dass die TUP bereits gespart hat und weiter sparen will! Auch in dieser großen Krise dürfen in unserer Stadt
wichtige kulturelle Errungenschaften nicht unwiederbringlich verloren gehen. Schon jetzt fühlen sich die Beschäftigen der TUP in ihrem Engagement für den Erhalt ihres Theaters bestätigt. Allein in zehn Tagen haben mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt der TUP in der jetzigen Form unterschrieben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben beim Sammeln der Unterschriften einen außerordentlichen und beeindruckenden Zuspruch und eine Solidarität erlebt, die sie in ihrem Einsatz bestärken. Sie sind entschlossen alles zu unternehmen, um die Zerschlagung ihres Betriebes zu verhindern.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf uns bei unserem Protestmarsch zu begleiten.

Ablauf des Protestmarsches:

? 12:00 Uhr Start: Bühneneingang/Aalto
? ca. 12:15 Uhr Grillo/Vorplatz: künstlerische Beiträge des Balletts (QUEEN) und des Schauspiels Essen
? ca. 12:30 Uhr Fortsetzung des Protestmarschs
? ca. 12:50 Uhr Kundgebung vor dem Rathaus: künstlerische Beiträge des Opernchores und des Orchesters.

Essen, Theater und Philharmonie Essen, Zerschlagungsabsicht der Theater und Philharmonie Essen GmbH, März 2010

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TUP Betriebsrat ist entsetzt und empört über Zerschlagungsabsicht seines Betriebes

Die Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) – ein Symbol für den gelungenen Strukturwandel in der Stadt Essen – soll jetzt den Einsparungsabsichten der Stadtverwaltung zum Opfer fallen. Mühsame Aufbauarbeit über Jahrzehnte wird hier zerschlagen. Die Stadtspitze hantiert mit falschen Zahlen. Die Reduktion des Zuschusses auf 37,8 Mio. € bedeutet nicht 7 Mio. €, sondern 14 Mio. € jährlich. Danach müsste die TUP bis 2013 zusammengerechnet 39 Mio. € einsparen. Diese Summe kann aber nur erreicht werden, wenn das weltweit bekannte Aalto-Theater geschlossen wird oder alle drei Sparten Schauspiel, Ballett und Philharmonie abgeschafft werden.
Die Theater und Philharmonie Essen legte im Januar diesen Jahres Wirtschaftspläne vor, die bis 2013 über die Jahre zusammengerechnet 14 Mio. € und strukturell jährlich 4 Mio. € Einsparungen vorsehen. Diese Kürzungen basieren auf der Grundlage des mit dem Regierungspräsidenten abgestimmten Ratsbeschlusses vom 04.03.2009. Alle im Aufsichtsrat der TUP vertretenen Parteien sprachen ihre große Anerkennung für dieses Ergebnis aus. Solche Summen innerhalb dieser kurzen Phase zu erreichen, ist sehr ehrgeizig und beispiellos im
gesamten Stadtkonzern.
Die Theater und Philharmonie Essen wird mit den vorgelegten Wirtschaftsplänen einen wesentlichen Anteil zur Konsolidierung des Haushaltes leisten. Während einerseits die Kulturhauptstadt gefeiert wird, wird andererseits eine Entscheidung getroffen, die zum Zusammenbruch der TUP führt. Eine große Zahl von betriebsbedingten Kündigungen und Spartenschließungen werden die Folge sein.

Essen, Theater und Philharmonie Essen, Ballett Lichtblicke / 8. Sinfoniekonzert, 06.03.2010

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 AALTO BALLETT THEATER: “Lichtblicke”

Pressestimmen zur Ballettpremiere
Auf eine geradezu überschwängliche Premierenresonanz stieß die innovative Verbindung zweier Choreographien, “Cherché, trouvé, perdu” von Patrick Delcroix und “Architecture of Silence” von Edward Clug, die am Aalto-Theater unter dem Titel “Lichtblicke” herauskam. Durch die Mitwirkung des Aalto-Opernchors, eines Solistenquartetts aus dem Sänger-Ensemble des Aalto-Theaters und der Bochumer Symphoniker stößt der Abend in die Dimension eines Gesamtkunstwerks vor.
“Ein ergreifender Tanzabend voller Emotionen und choreographischer Finessen feierte jetzt am Aalto-Theater Premiere. Unter dem Titel ‚Lichtblicke’ vereinen sich Choreographien des Franzosen Patrick Delcroix und des Rumänen Edward Clug zu einem erstklassigen Tanzerlebnis.” (Westfalenpost)
“‚Lichtblicke’, der Titel des neuen Ballettabends der Aalto-Oper ist Programm. Zunächst fallen nur selten Lichtkegel auf die Bühne, auf der trainierte Athleten in Badeanzügen den ewigen Kampf ums Dasein führen – und gleichzeitig schweben zwischen Liebe und Trennung, Geburt und Tod. Die beiden Choreographien von Patrick Delcroix und Edward Clug zeugen von internationalem Format.” (NRZ)
“Eindrucksvoll in beiden Inszenierungen ist die Musik, intoniert von den Bochumer Symphonikern und gesungen vom Opernchor des Aalto-Theaters. Sie unterstreicht unaufdringlich die Botschaften der beiden Stücke.” (Deianira)

CH: Delcroix, Clug; ML: Perplies; B: Japelj; L: Hajdinjak
Gesangssolisten, Aalto-Opernchor, Bochumer Symphoniker

6., 10., 19. März; 9. Mai; 25. Juni; 11. Juli 2010

 ESSENER PHILHARMONIKER: Orchesterakademie

Die Stipendiaten stellen sich vor
Die Orchesterakademie der Essener Philharmoniker e. V. fördert auch im zehnten Jahr ihres Bestehens angehende Profimusiker und bietet ihnen eine praxisnahe Ausbildung. Diese Saison wurden sieben Stipendien vergeben. Die Nachwuchsmusiker Geeta Abad (1. Violine), Christine Ivanovic (2. Violine), Shay Gluk (Viola), Inken Dwars (Violoncello), Yu-Hee Hur (Kontrabass), Johannes Schittler (Klarinette) und Susanne Philippsen (Fagott) werden während ihres einjährigen Aufenthalts auf den Alltag eines Orchestermusikers vorbereitet.
Das Publikum hat an zwei Terminen die Gelegenheit, die Stipendiaten kennen zu lernen: Am Freitag nehmen sie auf dem Blauen Sofa Platz und berichten Dramaturg Nils Szczepanski von ihren Werdegängen und Erfahrungen im Orchestergraben.
Am Sonntagvormittag präsentieren sich die Stipendiaten in einem Konzert. Auf dem Programm stehen u.a. ein Divertimento für Streichquintett von W. A. Mozart, Ausschnitte aus Johannes Brahms’ Klarinettenquintett h-Moll op. 115 sowie das Oktett von Jean Françaix.

Das Blaue Sofa
Freitag, 26. Februar 2010, 16.30 Uhr, Aalto-Cafeteria, Eintritt frei
Stipendiatenkonzert
Sonntag, 28. Februar 2010, 11.00 Uhr, Aalto-Foyer, Eintritt: 11,00 €

 8. Sinfoniekonzert

Shooting-Star Nikolai Tokarev
Mit Ludwig van Beethovens 5. Klavierkonzert Es-Dur, brillanter und ausladender als seine vorangehenden Werke auf diesem Sektor, stellt sich der russische Pianist Nikolai Tokarev erstmals mit den Philharmonikern vor, nachdem er vor zwei Jahren einen sensationellen Erfolg beim Klavierfestival Ruhr in Essen verbuchen konnte. Seitdem veröffentlichte der 26jährige Moskowiter, der auch in Manchester und Düsseldorf studierte, mehrere CDs, gewann einen ECHO Klassik und erstaunt seine Zuhörer durch eine stupende Virtuosität und Klangmagie. In ein untergegangenes Russland der Leibeigenschaft und Despotie führt die Orchestersuite, die Dmitrij Schostakowitsch aus seiner lange verbotenen Oper “Lady Macbeth von Mzensk” destillierte und die der amerikanische Dirigent James Conlon nach der Originalpartitur der Oper neu arrangierte.
Am Pult steht Paul Daniel, seit dem vergangenen Jahr Chefdirigent des West Australian Symphony Orchestra in Perth.

Donnerstag, 4. und Freitag, 5. März 2010, jeweils 20.00 Uhr, Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal, Eintritt: 11,20-35,80 €

Essen, Theater und Philharmonie, Premiere Lulu Aalto Theater, 23.01.2010

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Theater und Philharmonie Essen

 AALTO-MUSIKTHEATER: Premiere Lulu

Die erste Premiere im Kulturhauptstadtjahr erinnert an ein bedeutendes Ereignis der Essener Musiktheatergeschichte: Die deutsche Erstaufführung der “Lulu” im Jahr 1953, damals noch im Grillo Theater. Die Neuinszenierung dieser Oper von Alban Berg wird am 23. Januar erstmals im Aalto-Theater gezeigt. Regie führt Dietrich Hilsdorf, Intendant und Generalmusikdirektor Stefan Soltesz hat die musikalische Leitung übernommen.
In der Titelpartie gibt Julia Bauer ihr Aalto-Debüt. Neben wichtigen deutschen Opernhäusern wie in Dresden, Berlin oder Leipzig sang die weltweit gefragte Sopranistin bereits in Tokio, Boston, Wien u.a. Die Premiere ist bereits ausverkauft, Karten gibt es noch für diese Vorstellungen:

26., 28., 31. Januar; 6., 10., 14., 19., 24., 26. Februar; 11. März 2010, Aalto-Theater

Wiederaufnahme: Turandot

Brisantes Politdrama und einprägsame Melodien
In den gut zwei Jahren seit der Premiere ist diese Aufführung Kult geworden: Tilman Knabes spannende Umsetzung eröffnete völlig neue Perspektiven auf Puccinis Werk mit seinen mitreißenden Melodien.
“Knabe hat die Handlung der unvollendet gebliebenen Oper Puccinis nach ihren zweifellos vorhandenen Brüchen abgeklopft und versucht, ein neues, stimmiges Ganzes zusammenzusetzen. Im Ergebnis ist aus dem Märchenspiel eine zynisch überspitzte Parabel über Machtgier und politische Unrechtssysteme herausgekommen.” (Bonner General-Anzeiger)

29. Januar (WA); 7. Februar; 7., 12., 21. März 2010