
Theater und Philharmonie Essen
Presseinformation
Highlights 2010-2011
AALTO BALLETT THEATER ESSEN
Lichtblicke
Cherché, trouvé, perdu / Architecture of Silence
Choreographien von Patrick Delcroix und Edward Clug
Musik von Arvo Pärt / Wolfgang Amadeus Mozart, Zbigniew Preisner
Der Tanzabend “Lichtblicke” umfasst zwei Stücke herausragender europäischer Choreographen: “Cherché, trouvé, perdu” von Patrick Delcroix und Edward Clugs “Architecture of Silence”. Der Abend handelt von existenziellen menschlichen Grunderfahrungen wie Liebe, Trennung, Verlust und dem ewigen Reigen von Werden und Vergehen, von Geburt und Tod. Doch die Hoffnung, jene unauslöschliche Kraft des Lebens, öffnet dem Menschen stets neue Perspektiven auf sein Dasein in unserer Welt – eben “Lichtblicke”. Durch die Mitwirkung der Bochumer Symphoniker als Live-Orchester, des Aalto-Opernchors und von Aalto-Gesangssolisten im Bühnenhintergrund wird der Abend zu einem Gesamtkunstwerk. “Ein ergreifenden Tanzabend voller Emotionen und choreografischer Finessen.” (Westfalenpost)
7., 21.1.; 25.3.; 21.4.2011
Undine
Ballett von Stijn Celis, Musik von Hans Werner Henze
Mit Hans Werner Henzes Ballett in der Choreographie von Stijn Celis beteiligte sich das Aalto Ballett Theater am “Henze-Projekt” der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Zwei Vorstellungen gibt es noch im neuen Jahr 2011. “Bitte mehr von einem solchen Fest der Sinne!” (Online Musik Magazin)
5., 22.1.2011
Das Blaue Sofa mit Dmitrij Simkin
“Die mehr als beeindruckende Bühne”, “tolle Bilder”, “phantasievoll gestaltete Bühne”, so las man es nach den Premieren von “La vie en rose” und “Tanzhommage an Queen” in der Presse. Für “Carmen / Boléro” gestaltet Dmitrij Simkin erneut ein multimediales Bühnenbild am Aalto-Theater. Mit Ballettdirektor Ben Van Cauwenbergh und Dramaturg Nils Szczepanski plaudert er über seine frühere Laufbahn als Tänzer und seine heutige Arbeit.
14.1.2011, 16:30 Uhr, Aalto-Cafeteria, Eintritt frei
AALTO-MSIKTHEATER
Die wundersame Reise nach Esmir
Geeignet für Kinder von 6-10 Jahren
Ein integrationsförderndes Kinderopern-Projekt hat sich das Aalto-Theater mit Unterstützung des türkischen Generalkonsulats vorgenommen. Zusammen mit den Aalto Spatzen, dem Mannheimer Streichquartett und dem deutsch-türkischen Schauspieler Aydin Isik begeben wir uns auf eine märchenhafte Reise nach Esmir: Die spannende Geschichte und die Illustrationen des Essener Malers und Kinderbuchautors Georg Klusemann hat Matthias Bonitz wunderbar vertont. Mitsingen und -spielen ist erlaubt!
18. + 19.1.2011, jeweils 9:30 und 11:15 Uhr, Aalto-Foyer
Così fan tutte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
In neuer Einstudierung und teilweise neuer Besetzung zeigt das Aalto-Theater wieder Johannes Schaafs Erfolgs-Inszenierung von “Così fan tutte”. Zuletzt war die Aufführung 2006 zu sehen. Inszenierung und Bühnenbild (Kathrin-Susann Brose) betonen das Überzeitliche dieser Comédie humaine, die hier in einem imaginären Neapel des 20. Jahrhunderts spielt.
Die musikalische Leitung hat GMD Stefan Soltesz, die Chöre wurden von Alexander Eberle einstudiert. Liana Aleksanyan (Fiordiligi), Michaela Selinger (Dorabella), Christina Clark (Despina) und Heiko Trinsinger (Don Alfonso) sind erstmals in ihren Partien am Aalto-Theater zu hören; die weiteren Rollen sind mit Peter Bording (Guglielmo) und Andreas Hermann (Ferrando) besetzt.
2., 14., 30.1.; 9., 17.7.2011
I puritani
Oper von Vincenzo Bellini
Die ultimativ letzte Vorstellung dieser Kult-Inszenierung, mit der sich 2002 der junge Stefan Herheim in Essen vorstellte und gleich ins internationale Rampenlicht schob. Seitdem sorgte er nicht nur mit “Don Giovanni” erneut in Essen für Furore, sondern auch bei den Bayreuther Festspielen mit “Parsifal” oder in Stuttgart mit seinem “Rosenkavalier”. Im Herbst 2010 wurde Herheim vom Fachmagazin “Opernwelt” zum dritten Mal als “Regisseur des Jahres” ausgezeichnet.
Mit opulentem Bühnenbild, luxuriösen Kostümen und schwebenden Tänzerinnen machte er aus “I puritani” ein Bühnenspektakel, das aber dem Schöngesang nie im Wege steht.
29.1.2011
Pressestimmen zur Barock-Premiere: Hercules
“‘Hercules’” markiert einen, wenn nicht den Höhepunkt der Essener Oper seit mindestens zwei Jahren” (NRZ)
“Hilsdorf fasziniert mit unerschöpflich differenzierter und fein nuancierter Personenführung, die von beeindruckender Reife und Erfahrung, von vorbildlichem Einfühlungsvermögen und perfektem Handwerk zeugt.” (WAZ)
“Insgesamt wird von Jos van Veldhoven mit Mitgliedern der Essener Philharmoniker eine fantastische Arbeit geleistet. Es ist musikalisch, auch durch die Sängersolisten, ein großer Abend, einhellig gefeiert.” (DeutschlandRadio Kultur)
“Michaela Selinger stellt Dejaniras Leiden mit grandiosem Stimmumfang dar. Ihre Wahnsinnsarie wird zu einem der musikalischen Höhepunkte des Abends.” (OMM)
12., 16., 23. 1.; 3., 5., 13.2. 2011
ESSENER PHILHARMONIKER
4. Sinfoniekonzert
Stefan Soltesz dirigiert Musik aus Zeiten des Umbruchs: Die erste der drei späten Sinfonien Mozarts, also die in Es-Dur KV 543, begegnet der 1. Sinfonie Ludwig van Beethovens. Nur zwölf Jahre trennen diese beiden Werke der Wiener Klassik, an deren Horizont schon die Romantik aufscheint. Hundert Jahre später reißt der Spätromantiker Gustav Mahler, wiederum in Wien, das Tor zur Moderne auf – auch mit seinen Rückert-Liedern, die hier von Michaela Selinger gesungen werden.
Donnerstag, 6. + 7.1.2011, 20:00 Uhr, Philharmonie Essen
5. Sinfoniekonzert
Ein Komponistenporträt von Maurice Ravel verspricht Dirigent Stefan Soltesz mit diesem Programm, das ausschließlich Werke dieses Meisters der Instrumentierung und Klangfarbendramaturgie aufweist, darunter das G-Dur-Klavierkonzert mit Lise de la Salle als Solistin und eine Suite aus dem Ballett “Daphnis et Cloé”, in der auch der Chor mitwirkt.
27. + 28.1.2011, 20:00 Uhr, Philharmonie Essen
4. Foyerkonzert
Flöte (Susanne Wohlmacher) und Oboe (Andreas Gosling) duettieren miteinander sowie gemeinsam mit dem Klavier (Boris Gurevich) – in Werken von Philippe Gaubert, Alberto Ginastera, Sergej Prokofjew , Francis Poulenc und Malcolm Arnold.
30.1.2011, 11:00 Uhr, Aalto-Foyer