Essen, Aalto Musiktheater, Die Zauberflöte von Wolfgang A. Mozart, ab 23.12.2016

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Aalto Theater Essen

Theater und Philharmonie Essen / Die Zauberflöte © Saad Hamza

Theater und Philharmonie Essen / Die Zauberflöte © Saad Hamza

Aalto-Klassiker zur Weihnachtszeit: Die Zauberflöte

Ab Freitag, 23. Dezember 2016

Wolfgang Amadeus Mozart in Wien © IOCO

Wolfgang Amadeus Mozart in Wien © IOCO

Der Mozart-Forscher Alfred Einstein brachte es auf den Punkt: „Die Zauberflöte gehört zu den Stücken, die ebenso ein Kind entzücken wie den Erfahrensten der Menschen zu Tränen rühren, den Weisesten erheben können. Jeder einzelne und jede Generation findet etwas anderes darin.“ Über die Wiederaufnahme der Oper am Aalto-Musiktheater dürfen sich daher junge Menschen ebenso freuen wie erfahrene Opernbesucher: Ab Freitag, 23. Dezember 2016, um 18:00 Uhr steht „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart wieder auf dem Spielplan. Weitere Vorstellungen folgen am 26. Dezember 2016 sowie am 24. Februar und 17. März 2017. Unter der musikalischen Leitung von Johannes Witt sind viele Sängerinnen und Sänger des Aalto-Ensembles beteiligt, darunter Tijl Faveyts als Sarastro sowie die beiden neuen Ensemblemitglieder Dmitry Ivanchey als Tamino und Elbenita Kajtazi als Pamina. Als Königin der Nacht ist die junge griechische Sopranistin Danae Kontora zu erleben. Erst kürzlich sang sie die anspruchsvolle Partie erstmals an der Komischen Oper Berlin und aktuell auch an der Oper Frankfurt. 2015 war sie als „Beste Nachwuchssängerin“ in der Zeitschrift „Opernwelt“ nominiert.

Die Zauberflöte ist Mozarts letzte Oper, die 1791 nur wenige Wochen vor seinem Tod in Wien uraufgeführt wurde. Bis heute hat dieses Werk, das Märchen und Mythos, Freimaurerweisheit und vitale Komödie, Ernst und Spaß, Liebe, Lust und Eifersucht, Rätsel und Aufklärung, adelige Geisteshaltung und unterhaltsame Volkstümlichkeit, Feuer und Wasser, Tag und Nacht vereint, nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt.PMThPhE

Wiederaufnahme Freitag, 23. Dezember 2016, 18:00 Uhr, Weitere Vorstellungen 26. Dezember 2016; 24. Februar; 17. März 2017

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Essen, Aalto Musiktheater, Letzte Vorstellungen: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, 29.03. und 26.04.2015

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Aalto-Theater-Essen © IOCO

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Letzte Vorstellungen: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Letzte Vorstellungen: So 29.03.2015, 16:30 Uhr und So 26.04.2015, 16:30 Uhr

Keine andere Oper Mozarts hat in den vergangenen Jahren so kontroverse szenische Lösungen erfahren wie “Die Entführung aus dem Serail” von 1782, ist dieses Singspiel doch Mozarts Türkenoper, in der nicht nur mehrfach Janitscharenmusik erklingt, sondern aus dem Verständnis der damaligen Zeit auch die Kulturen Mitteleuropas und des Osmanischen Reichs mit einiger Heftigkeit aufeinanderprallen.Zudem war Wiens Belagerung durch die Türken noch in frischer Erinnerung, was die Oper mit ihrem unvermittelt glücklichen Ausgang nach dem Motto “Es ist gerade noch einmal gut gegangen” durchaus reflektiert.Dass Mozart und sein Librettist Gottlieb Stephanie d.J.solche Subtexte vorsätzlich ihrer Oper unterlegt haben, ist allerdings eher unwahrscheinlich.Mozarts Intention war sicherlich, mit diesem Singspiel ein Zeichen zu setzen für das von Kaiser Joseph II.geforderte “deutsche Nationaltheater” als Gegenpol zur damals vorherrschenden italienischen Oper und zugleich seinem Herrscher zu huldigen, der im Jahr zuvor sein Erstes Toleranzpatent verkündet hatte, mit dem im Deutschen Reich das Ende der Gegenreformation besiegelt wurde.Da die Erstaufführung ursprünglich im Rahmen der Festlichkeiten eines Staatsbesuchs des russischen Zaren in Wien erfolgen sollte, liegt es nahe, im milden, verzeihenden Bassa Selim eine Allegorie auf den Herrscher zu vermuten.Zudem trug der Inhalt allein schon durch die Namensgleichheit der Figur der Konstanze mit seiner künftigen, gegen Widerstände errungenen Frau Parallelen zu Mozarts persönlicher Lebenssituation.Das pochende Herz des Liebhabers Belmonte, das die Musik mit der Genauigkeit eines Kardiogramms nachzeichnet, ist eben nichts anderes als des Komponisten eigener Herzschlag.Carl Maria von Weber, mit dem “Freischütz” der Begründer der eigentlichen deutschen Nationaloper, analysierte das später so: “Ich glaube in dieser heiteren, in vollster Jugendkraft lodernden, jungfräulich zart empfindenden Schöpfung das zu erblicken, was jedem Menschen seine frohen Jünglingsjahre sind, deren Blütezeit er nie wieder so erringen kann und wo beim Vertilgen der Mängel auch unwiederbringliche Reize fliehen.Opern wie Figaro und Don Juan war die Welt berechtigt, mehrere von ihm zu erwarten.Eine Entführung konnte er mit dem besten Willen nicht wieder schreiben.”

Musikalische Leitung Jonathan Cohen
Inszenierung Jetske Mijnssen
Bühne Sanne Danz
Kostüme Arien de Vries
Choreinstudierung Alexander Eberle

BESETZUNG:
Bassa Selim: Maik Solbach
Konstanze: Simona Saturová
Blonde: Christina Clark
Belmonte: Michael Smallwood
Pedrillo: E.Mark Murphy / Albrecht Kludszuweit
Osmin: Tijl Faveyts / Roman Astakhov

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Pressemeldung Theater und Philharmonie Essen

Essen, Aalto Musiktheater, Premiere: DIE SCHWEIGSAME FRAU von Strauss, 14.03.2015

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Aalto-Theater-Essen © IOCO

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Premiere: DIE SCHWEIGSAME FRAU

Komische Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss
Dichtung frei nach Ben Jonson von Stefan Zweig
Mit Übertiteln

Premiere 14.März 2015, 19:00 Uhr

Richard Strauss nannte seine einzige komische Oper ein “geistvolles Intrigenstück” und schuf mit der “Schweigsamen Frau” eine meisterliche Komödie über den knurrigen, aber heiratswilligen Sir Morosus, der durch eine liebevolle Intrige seines Neffen Henry zunächst verehelicht und dann vom Heiratswunsch kuriert wird.Die Geschichte basiert auf der Komödie “Epicoene or The Silent Woman” des englischen Renaissance-Dichters Ben Jonson, die der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig dann in ein Libretto adaptierte.Die Komposition begann 1932, im Januar 1933 erhielt Strauss den letzten Teil des Librettos, von dem er so begeistert war, dass er es ohne Änderungswünsche vertonte.Für ihn war es “das beste Libretto für eine opéra comique seit ?Figaro?”.Der Uraufführung in Dresden 1935 blieben die angekündigten Nazi-Größen fern, denn Strauss bestand darauf, den Namen des jüdischen Textdichters auf Plakaten und Abendzetteln zu nennen und schrieb an Zweig, er wolle “nie und nimmer” auf ihn verzichten.Trotz des Erfolges wurde das Werk nach nur drei Aufführungen abgesetzt und Strauss seines Amtes als Reichsmusikkammer-Präsident enthoben.Das Werk ist von Humor und Ironie durchzogen, die darin gipfelt, dass Sir Morosus, als er die vermeintlich schweigsame Titelfigur als rasende Ehefrau wieder los ist, in seiner Schlussbetrachtung erkennt: “Wie schön ist doch die Musik – aber wie schön erst, wenn sie vorbei ist.”

Musikalische Leitung Martyn Brabbins
Inszenierung Guy Joosten
Ausstattung Johannes Leiacker
Dramaturgie Alexander Meier-Dörzenbach
Choreinstudierung Alexander Eberle
Choreographie Matteo Marziano Graziano

BESETZUNG:
Sir Morosus: Franz Hawlata
Seine Haushälterin: Marie-Helen Joël
Der Barbier: Martijn Cornet
Henry Morosus: Michael Smallwood
Aminta: Julia Bauer
Isotta: Christina Clark
Carlotta: Liliana de Sousa
Morbio: Karel Ludvik
Vanuzzi: Tijl Faveyts
Farfallo: Baurzhan Anderzhanov

Veitere Vorstellungen:
Di 17.03.2015, 19:30 Uhr
Do 19.03.2015, 19:30 Uhr
So 22.03.2015, 18:00 Uhr
Mi 01.04.2015, 19:30 Uhr
Sa 04.04.2015, 19:00 Uhr
So 19.04.2015, 16:30 Uhr
Mi 22.04.2015, 19:30 Uhr
Fr 24.04.2015, 19:30 Uhr
Do 30.04.2015, 19:30 Uhr

Einführungsmatinee 1.März 2015. Gefördert von der Sparkasse Essen.

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Pressemeldung Theater und Philharmonie Essen

Essen, Aalto Musiktheater, Premiere: LE GRAND MACABRE, 14.02.2015

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Premiere: LE GRAND MACABRE

Oper in zwei Akten von György Ligeti
Libretto von Michael Meschke und György Ligeti
Frei nach Michel de Ghelderodes Schauspiel “La Balade du Grand Macabre”
Mit Übertiteln

Premiere am 14. Februar 2015, 19:00 Uhr

Musikalische Leitung Dima Slobodeniouk
Inszenierung Mariame Clément
Ausstattung Julia Hansen
Video fettFilm
Dramaturgie Janina Zell
Choreinstudierung Alexander Eberle

BESETZUNG:
Gepopo & Venus: Susanne Elmark
Amanda: Elizabeth Cragg
Amando: Karin Strobos
Fürst Go-Go: Jake Arditti
Mescalina: Ursula Hesse von den Steinen
Piet vom Faß: Rainer Maria Röhr
Nekrotzar: Heiko Trinsinger
Astradamors: Tijl Faveyts
Weißer Minister: Jeffrey Dowd
Schwarzer Minister: Karel Ludvik

“Ein Weltuntergang, der gar nicht stattfindet, der Tod als Held, der aber vielleicht nur ein Gaukler ist, die kaputte und doch glücklich gedeihende, versoffene, verhurte Welt des imaginären ?Breughellandes?” – Ligeti war von der Entdeckung der grotesken “Balade du Grand Macabre” von Ghelderode begeistert. Das skurrile Sujet und die collagenartige Darstellung schienen ihm geradezu perfekt für eine musikdramatische Umsetzung, die er selbst als “Anti-Anti- Oper” bezeichnete. Durch zweifache Distanzierung näherte er sich so den Traditionen der Gattung auf eigenem Weg wieder an. In Ligetis Vertonung der rabenschwarz-bunten Weltuntergangsparodie steht der “große Makabre” Nekrotzar im Mittelpunkt, der als personifizierter Tod den Bewohnern des Fantasielandes das nahende Ende verkündet. Weitestgehend unbeeindruckt nutzen diese die verbleibende Zeit, sich den sinnlichen Vergnügungen des Lebens hinzugeben. Durch verfremdete Zitate, derbe Darstellungen und alberne Witze wird das allgegenwärtige große Thema – die Angst vor dem Tod – ironisiert, parodiert und der Lächerlichkeit preisgegeben. In den überbordenden Klangwellen Ligetis, der das große Orchester durch Autohupen und Türklingeln ergänzt, verschwimmen Kabarett, Slapstick, extreme Koloraturarien, Sprechtexte und comicartige Filmmusik zu einem schillernden Meer der Groteske. Regisseurin Mariame Clément und Ausstatterin Julia Hansen durchstreifen in ihrer die Wirklichkeit hinterfragenden Interpretation Realität und Virtualität. Zwischen Mittelalter und Moderne gehen sie, so Clément, der “Angst vor Chaos, davor, dass nichts mehr Bedeutung hat”, auf den Grund.

Wetere Vorstellungen:
Sa 4. 02. 2015, 9:00 Uhr
Di 17. 02. 2015, 19:30 Uhr
Do 19. 02. 2015, 19:30 Uhr
So 22. 02. 2015, 16:30 Uhr
Sa 28. 02. 2015, 19:00 Uhr
Mi 04. 03. 2015, 19:30 Uhr
Fr 06. 03. 2015, 19:30 Uhr
Mi 18. 03. 2015, 19:30 Uhr
Fr 20. 03. 2015, 19:30 Uhr

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„It’s Teatime“ dreht sich um die Oper „Le Grand Macabre“

Am kommenden Freitag, 30. Januar 2015, um 16:30 Uhr.

Theater und Philharmonie Essen / Christina Clark als Miss Betterknower und Marie-Helen Joël als Fräulein Vorlaut © Saad Hamza

Theater und Philharmonie Essen / Christina Clark als Miss Betterknower und Marie-Helen Joël als Fräulein Vorlaut © Saad Hamza

Die Reihe „It’s Teatime – Die Damen laden zum Tee“ steht diesmal unter dem Titel „Grand Macabre – etwas Besseres als den Tod findest Du überall“. Am Freitag, 30. Januar 2015, um 16:30 Uhr richtet sich der Blick in der Cafeteria des Aalto-Theaters auf die anstehende Premiere von György Ligetis „Le Grand Macabre“. Gastgeberinnen sind wie immer die beiden schrulligen Opernmadämchen Fräulein Vorlaut (Marie-Helen Joël) und Miss Betterknower (Christina Clark), die bei Kaffee und Kuchen über allerlei spannende Begebenheiten rund um Ligetis Oper plaudern. Für die musikalischen Eindrücke sorgt diesmal Ensemblemitglied Rainer Maria Röhr, der die Rolle des Piet vom Fass übernimmt. Begleitet wird er von der Pianistin Juriko Akimoto.

Der Eintritt ist frei.

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Einführungsmatinee zur Premiere von Ligetis „Le Grand Macabre“

Am Sonntag, 1. Februar 2015, um 11 Uhr sind Regieteam und Sängerinnen zu Gast

Zwei Wochen vor der Premiere von György Ligetis Oper „Le Grand Macabre“ kann sich das Publikum in der Einführungsmatinee bereits mit der Inszenierung vertraut machen. Am Sonntag, 1. Februar 2015, um 11 Uhr begrüßt Dramaturgin Janina Zell im Aalto-Theater die Regisseurin Mariame Clément, die Bühnen- und Kostümbildnerin Julia Hansen sowie aus dem Gesangsensemble Elizabeth Cragg (Amanda) und Karin Strobos (Amando). Wie immer gibt es spannende Einblicke in die Produktion mit vielen musikalischen Kostproben. Der Eintritt ist frei.

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