Essen, Philharmonie Essen, Licht und Schatten mit Enoch zu Guttenberg, IOCO Kritik, 12.02.2012


Kritik

Philharmonie Essen

Orchester KlangVerwaltung, Enoch zu Guttenberg 12.02.2012  – Licht und Schatten


Zum ersten Male gastierte das Orchester KlangVerwaltung unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg in der Essener Philharmonie.

Das Orchester wurde 1997 von zwei Geigern gegründet unter der Prämisse, die “adäquate Umsetzung der musikalisch außergewöhnlichen Konzeptionen des Dirigenten Enoch zu Guttenberg Ziel gebend zu verfolgen“.

Guttenberg ist seit Jahren ein international gefragter Dirigent. Herausragend geriet seine Zusammenarbeit mit der von ihm 1967 gegründeten Chorgemeinschaft Neubeuern. Seit 1997 ist er künstlerischer Leiter des Orchesters KlangVerwaltung. Das Ensemble brachte an diesem Sonntagnachmittag zwei in der Thematik verwandte Werke zur Aufführung. Mahlers am 29. Januar 1905 in Wien uraufgeführte “Kindertotenlieder“ auf Gedichte von Friedrich Rückert und Anton Bruckners 1884 in Leipzig unter Arthur Nikisch uraufgeführte 7. Sinfonie.

Enoch zu Guttenberg, fränkischer Nobler durch und durch, ist, was Attitüde, Stil und Noblesse angeht, schwer zu toppen. Aber das ist nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist ebenbürtig, sie beinhaltet höchste Musikalität, Präzision, ausgeprägtes Stilempfinden und den Willen, ein Optimum an Klang zu erreichen.

Die Wiedergabe der “7. Sinfonie in E-Dur“ war das Ereignis dieses Sonntagnachmittags. Schon die satten Töne der Celli in der Einleitung des 1.

Satzes (Allegro) verströmten Wohlbehagen. Das Tempo Guttenbergs war moderat, wie gefordert. Das Hauptthema klang transparent, dabei nervig und markant. Beim Adagio-Satz faszinierten die plastisch korrespondierenden Gruppen. Gut ausgewogen  waren die Tempo-Vorgaben im Scherzo, vom Orchester sehr musikantisch wiedergegeben.

Noch berührender geriet das Finale. Der energische, selbstbewusste und kämpferische Duktus der Musik, wurde vom Orchester geradezu ekstatisch wiedergegeben. Insgesamt gesehen war alles wie aus einem Guss, so wie das Werk selber. Es ist auch neben der “Sechsten“ die einzige Sinfonie, die nicht umgearbeitet wurde.

Der Bruckner-Sinfonie vorangegangen waren die “Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler. Die 5 Gedichte aus dem Nachlass von Friedrich Rückert sind dem Andenken seiner 1833 gestorbenen beiden Kinder gewidmet. Mahler vertonte die ersten drei im Jahr 1901, die beiden letzten 1904.

Es sind tieftraurige, elegische Gesänge und Mahler verdichtet sie mit einer Musik, die den Schmerz noch erhöht. In der Melodik waltet eine seltsame Gebrochenheit, die die romantischen Meister noch ahnen lässt, aber schon auf die Neutöner – wie Schoenberg – hinweist.

Sehr subtil begleiteten Guttenberg und das Orchester den Gesangssolisten Hanno Müller-Brachmann. Es war faszinierend, dem Dirigenten zuzusehen. Guttenberg gab jeden Einsatz und das Orchester folgte akribisch. Aber auch der Solist bekam dessen Fürsorge zu spüren. Müller-Brachmann ist ein exzellenter Sänger. Sein Bass-Bariton mit dem ausgeprägten, markant tönenden Fundament ist flexibel. Immer wieder erfreut seine kolossale Textverständlichkeit. Er weiß bei jedem der Lieder die individuelle Stimmung aufzubauen.

Ein Wermutstropfen trübte doch ein wenig diese vollendete musikalische und gestalterische Leistung. Seine Stimme war makellos im unteren Register und in der Mittellage. Doch im oberen Register wurde sie schmaler, verlor an Farbe und klang angestrengt. Offensichtlich eine Indisposition, gegen die man nicht gefeit ist. Trotz dieser Einschränkung gelang ihm eine tief berührende Interpretation.

Er wurde zu Recht vom Publikum gefeiert, wie auch das fabelhafte Orchester und sein charismatischer Dirigent.

IOCO / UGK / 12.02.2012

Essen, Philharmonie Essen, Kinderkonzert: Die Reise nach Brasilien, 23.11.2011

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Philharmonie Essen

Kinderkonzert: “Die Reise nach Brasilien”

Am Mittwoch, 23. November 2011, um 9:30 und 11:00 Uhr im RWE Pavillon

Ein spannendes Erlebnis für Kinder von 5 bis 9 Jahren: Daniil Charms’ Geschichte “Die Reise nach Brasilien” wird zusammen mit Musik von Dmitri Schostakowitsch am Mittwoch, 23. November 2011, um 9:30 und 11:00 Uhr im RWE Pavillon der Philharmonie Essen aufgeführt. Das Konzert ist Teil der Reihe “Expedition Klassik”.

“Ich fahre nach Brasilien”, sagt Kolja eines Tages zu Petja. Petja glaubt ihm nicht, aber trotzdem gehen die Freunde am nächsten Morgen zum Flugplatz. Dort finden sie wirklich einen Piloten, der verspricht, sie nach Brasilien zu fliegen. Und so beginnt für Kolja und Petja eine abenteuerliche Reise. Der Komponist Dmitri Schostakowitsch und der Schriftsteller Daniil Charms wurden in St. Petersburg geboren. Der eine wurde weltbekannt, der andere fast vergessen. Zum ersten Mal wird Charms’ Geschichte “Die Reise nach Brasilien” zusammen mit Musik von Schostakowitsch aufgeführt. Dies wird zu einem
spannenden Hörspiel, das die Freude der jungen Zuhörer an moderner Musik weckt.

Für eine unterhaltsame Darbietung sorgen die Pianistin Olivia Trummer, Sprecherin Marit Beyer, Regisseur, Dramaturg, Bühnen- und Kostümbildner Malte Prokopowitsch und Choreographin Marita Goldstein.

Karten (Preise (€): 6,- (Kinder) / 9,- (Erwachsene) zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Essen, Aalto Theater, Stefan Soltesz Ära endet 2013, Hein Mulders neuer Doppelintendant, IOCO Aktuell, 21.04.2011


Aktuell

Aalto Theater Essen

TUP Aufsichtsrat entscheidet für neuen Opernchef

Aalto Theater, Essen, PK 2011, Intendant Stefan Soltesz ua (c) JaroschAalto Theater, Essen (c) Jarosch

Hein Mulders (48)  wird ab der Spielzeit 2013/14  Nachfolger von Stefan Soltesz.  Mulders wird neuer Opern- und Philharmoniechef in Essen, sein Vertrag läuft bis 2017/18. So entschied der TUP Aufsichtsrat am Montgabend. Gleichzeitig werden die Aalto-Oper und die Philharmonie intendantisch vereint und zu einem Musikgiganten geformt. In der Philharmonie löst Mulders Johannes Bultmann ab, der seit 2008 im Amt ist.

Der personellen Zäsur geht eine höchst überfällige  strukturelle Änderung voran: Die Aufgaben von Opernintendanz und Generalmusikdirektor, zur Zeit in Personalunion von Soltesz gehalten, werden getrennt.  Gleichzeitig werden die Intendantenpositionen von Aalto Oper und Philharmonie zusammengelegt und auf Mulders übertragen. In Nachfolge der von Soltesz gehaltenen GMD-Position wird ebenfalls ein neuer  TUP Generalmusikdirektor gesucht.  Mulders wird sich in diese Suche bereits einbringen.

Mit dieser dringend erforderlichen Reorganisation bringt der TUP Aufsichtsrat  zeitgemäße Führungsstrukturen in die Leitung  Aalto-Oper und die Philharmonie, nämlich die Trennung künstlerischer Tätigkeiten von Managementaufgaben.

Hein Mulders kommt vom Concertgebouw in Amsterdam, neue Musik und Barockmusik seinen seine Leidenschaft. Er studierte Piano am Konservatorium Utrecht.

 IOCO / Viktor Jarosch / 21.04.2011

Essen, Aalto Theater / Philharmonie, Theatersaison 2011/12 – Wagner + mehr, Ballett pur, IOCO Aktuell, 21.04.2011


Aktuell

Aalto Theater Essen 

Große Oper, populäres Ballett und vielfältige Konzerte:
Spielplan 2011/12 in der Hauptstadt des Ruhrgebiets

Das Aalto-Theater, am Opernplatz  in Essen gelegen, ist gerade einmal 23 Jahre alt; eröffnet 1988. Das Gebäude, Architekt Alvar Aalto,  soll “Humaner Architektur” entsprechen: Fließende Grundformen, geschwungene Sitzreihen. Ein asymmetrisch ansteigender Zuschauerraum bietet 1.120 Plätze auf zwei Rängen. Das Haus, 2008 zum besten Opernhaus gekürt,  ist ebenfalls Heim des populären Aalto Ballett Theater. Die Essener Philharmoniker “bedienen” das Musiktheater wie, in der benachbarten Philharmonie Essen (ehemals Saalbau), die Konzertfreunde. Mit 210.000 Besuchern jährlich und über 700 Mitarbeitern ist die Theatergemeinschaft Aalto/Philharmonie  prägend im Ruhrgebiet. Die Auslastungen sind gut bis sehr gut: Musical/Operette und Ballett erreichen ungewöhnliche 88%, Oper gute 80%.  Beruhigend: Trotz dramatischer kommunaler Schulden besteht beim der Aalto Theater und Philharmonie GmbH und seinen fünf Sparten bei seinem Budget von €56 Mio und hohen Zuschüssen von ca. €44 Mio weitgehend Etatsicherheit. Die Gefühlslage des Managements wirkt trotz der enormen kommunalen Leistungen für Kultur  auf der Pressekonferenz  angespannt. Der Offene Brief von Intendant  Soltesz vom Januar 2010 schimmerte immer noch durch.

 

Intendant Stefan Soltesz, seit 1997 auch als Generalmusikdirektor im Amt, stellte den Spielplan 2011/12  des Hauses vor. Gemeinsam mit der Künstlerischen Betriebsdirektorin Juliane Pschigode, Ballettdirektor  Ben Van Cauwenbergh  und Geschäftsführendem Direktor Berger Bergmann.

Aalto Theater, Essen, PK 2011, Intendant Stefan Soltesz ua (c) JaroschAalto Theater, Essen (c) Jarosch

200 Vorstellungen insgesamt füllen den Spielplan, davon 109  Opernaufführungen, 65 Ballettabende und 26 Philharmonische Konzerte.  Der Musiktheater Spielplan wird von der Nutzung des bestehenden Aalto-Repertoires geprägt. Zu Zeiten knapper Kassen eine höchst empfehlenswerte Maßnahme.  Den Opern-Besucher erwarten 2011/12 bei 109 Aufführungen 5 Premieren und rekordverdächtige 15 Wiederaufnahmen (WA). Ein vielfältiges Angebot, speziell mit Blick auf sieben Wagner-Wiederaufnahmen, welche meist nur zwei Mal aufgeführt werden und so logistisch und künstlerisch extrem aufwendig werden. Wagner-Interessierte sollten rechtzeitig gewünschte Karten oder ein Wagner Spezial-Abo buchen.

Der ersten Spieltag der neuen Saison, der 14. September 2011, bringt als Wiederaufnahme die Oper Liebestrank von Gaetano Donizetti in der Inszenierung von Andreas Baesler.  Zu den Wiederaufnahmen zählt Richard Wagner kompletter “Ring der Nibelungen” in zyklischer Form (Götterdämmerung 3.3.2012, Walküre 24.3.2012, Siegfried 7.4.2012, Rheingold 26.6.2012)  aber auch Der fliegende Holländer (8.10.2011), Tristan und Isolde (29.1.2012) und Tannhäuser(23.12.2011). Weitere WA sind die Opern Madame Butterfly von Giacomo Puccini (17.9.2011), Hercules von G.F. Händel (25.9.2011), Der Rosenkavalier von Richard Strauss (12.11.2011), Die Zauberflöte, Figaros Hochzeit und Die Csárdásfürstin. Ein Mammutprogramm, wenn da nicht auch noch 5 anspruchsvolle Premieren wären: Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach (22.10.2011), Die Fledermaus von Johann Strauss (10.12.2011), Eugen Onegin von Peter Tschaikowsky (25.2.2012), La Traviata von Guiseppe Verdi (5.5.2012) und abschließend Die Entführung aus der Serail von W.A. Mozart. (10.6.2012).

Aalto Theater Essen Adeline Pastor FOTO ABTE

Die Aalto Ballett Compagnie, im vierten Jahr unter Leitung des auch international erfolgreichen Ballettdirektors  Ben Van Cauwenbergh, bringt in der neuen Spielzeit 65  Aufführungen nach  Essen. 2008 begann Van Cauwenbergh mit 45 Aufführungen. Trotz fast 50% gestiegener Vorstellungen sind “seine” Produktionen mit über 90% sehr ausgelastet. Die Ausstrahlung der Aalto Ballett Compagnie wird in der Region Rhein/Ruhr zukünftig wohl noch heller leuchten, hat doch die benachbarte Düsseldorfer Ballett Compagnie populäres Handlungsballett wie Schwanensee, Nussknacker aus dem Repertoire genommen. 2011/12 stehen 2 Premieren und 5 Wiederaufnahmen  auf dem Spielplan der Compagnie. Erste Premiere (21.1.2012) ist der dreiteilige Ballettabend “Lichtblicke” mit  “Petit Mort”, “Ohne Titel” und “Rooster”,  Produktionen von Jiri Kylian, Christopher Bruce und Patrick Delcroix um die Musik Mozarts und der Rolling Stones. Es folgt die Ballettkomödie Max und Moritz von Edmund Gleede (31.3.2012). Sie  explodiert in Übermut,  begleitet von der Musik Gioacchino Rossinis. 5 Wiederaufnahmen, Carmen/Boléro (24.9.2011), Irish Soul (7.10.2011), Tanzhommage an Queen (26.10.2011),  Coppélia (15.12.2011), Leonce und Lena (19.5.2012) vervollständigen eine begeisternde Mischung von schwingendem Ausdruckstanz und  Handlungsballett.

Die Essener Philharmoniker bieten 2011/12 im Alfried Krupp Saal der Philharmonie 26 Konzerte mit 12 verschiedenen Programmen. Dazu das traditionelle Neujahrskonzert, Aalto - Foyerkonzerte und als prächtige Sahnehaube das Open-Air-Konzert auf dem Kennedyplatz am 18.9.2011.

Das Musik-Programm für Kinder und Jugendliche  der Theater und Philharmonie Essen (TuP)  zeichnet sich durch Wärme und farbige Vielfalt aus. Unterstützt von  Evonik Industries AG  (Danke Evonik!)  gestaltet, singt, inszeniert und leitet Ensemblesängerin und Musikpädagogin  Marie-Helen Joel (hoher Mezzo) wunderbare Projekte wie Hänsel ohne Hexe (Oper kleinlaut) für Kinder ab 3 Jahre. Im  Aalto Ballett Garten (Der Zoo tanzt) tanzt man mit frechen Affen oder dicken Elefanten zur Musik von Karneval der Tiere von Saint-Saens oder das Krabbelkonzert (Der Frosch hüpft auf der Geige): Es geht um das Streichinstrument und ihre Klänge. In ihrer JOTA-Reihe führt Marie-Helen Joel zudem ihre kleinen Anvertrauten  in Foyer-Veranstaltungen regelmäßig und kostenlos in die Welt der Oper ein. Das Aalto-Theater und Marie-Helen Joel bieten Kindern und Jugendlichen auf diesem Weg unendlich vieles und bezaubernd Schönes. Eltern: Nutzt das Angebot!

Das  AaltoTheater bietet auch in der Saison 2011/12 viel Spannendes, Besuchenswertes. Aufwendig das Musiktheater, kreativ und spektakulär das Ballett, ein reichhaltiges Konzertprogramm. Das individuelle Kinder- und Jugendangebot des Aalto leuchtet besonders prall und sympathisch.  Eine Vorstellung  für die Kleinen im Großen Haus fehlt allerdings noch. Hänsel und Gretel wäre 100% ausverkauft und die blitzenden Augen der Kleinen eine Freude für die ganz Großen…..

IOCO / Viktor Jarosch / 21.04.2011

Essen, Aalto Theater, Stefan Soltesz Ära endet 2013 – Hein Mulders neuer Doppelintendant, IOCO Aktuell, 18.05.2011


Aktuell 

Aalto Theater Essen

 Aalto Theater, Spielplan PK 2011, Stefan Soltesz, Cauwenbergh u.a. (c) Jarosch

TUP Aufsichtsrat entscheidet für moderne Führungsstrukturen in Essen

Moderne Führungsstrukturen halten in Essen Einzug:  Das ein guter Generalmusikdirektor nur selten gleichzeitig überzeugender Organisations- oder Marketingchef  sein kann, ist eine von vielen deutschen Kommunen und Kulturinstituten bisher nicht realisierte Binsenwahrheit. So wurde ineffiziente Mittelverwendung  in Deutschlands  Kultur zu breit geduldeter Realität.

Die personelle Zäsur in der ohnehin klammen Essener Kulturlandschaft  trägt der längst überfälligen Notwendigkeit zu strukturellen Änderungen der Organisation seiner hoch bezuschussten Kultur Rechnung:  Zukünftig werden Management- und Organisations- aufgaben im TUP von dessen künstlerischen Funktionen weitgehend getrennt.  Diese Funktionstrennung  reflektiert die insgesamt in  Deutschland weitgehend sträflich vernachlässigte Erkenntnis, daß die hohen öffentlichen kulturellen Aufwendungen wirtschaftlich  verantwortlicher, kompetenter  als bisher gemanaged werden müssen.

Hein Mulders (48)  wird, ab der Spielzeit 2013/14  Nachfolger von Stefan Soltesz.  Mulders wird neuer Opern- und Philharmonie-Intendant in Essen, sein Vertrag läuft bis 2017/18. So entschied der TUP Aufsichtsrat am Montagabend. Gleichzeitig werden die Aalto-Oper und die Philharmonie intendantisch vereint und zu einem Musikgiganten geformt. Hein Mulders  löst in der Philharmonie Intendant Johannes Bultmann ab, der seit 2008 im Amt ist.

Die Aalto-Theater  Postionen Opernintendanz  und Generalmusikdirektor, zur Zeit in Personalunion von Stefan Soltesz  gehalten, werden zukünftig von zwei verschiedenen Funktionsträgern gehalten.  Die zwei Intendantenpositionen der Aalto Oper und der  Philharmonie werden zusammengelegt und auf Mulders übertragen. Als Nachfolger der von Soltesz gehaltenen GMD-Positionen wird  ein neuer  TUP Generalmusikdirektor gesucht.  Hein Mulders wird sich in diese Suche bereits einbringen.

Mit dieser Reorganisation bringt der TUP Aufsichtsrat  endlich zeitgemäße Führungsstrukturen in die  Aalto-Oper und die Philharmonie, nämlich die Trennung künstlerischer Tätigkeiten von Managementaufgaben. Diese strukturell Neuausrichtung sollte von unternehmerischen Vorgaben an den neuen Intendaten begleitet werden.  Welche konkreten wirtschaftlichen Vorgaben der TUP Aufsichtsrat an Super-Intendant Hein Mulders in sein Amt mitgegeben werden  bleibt  sehr genau zu beobachten.

Hein Mulders kommt vom Concertgebouw in Amsterdam, neue Musik und Barockmusik seien seine Leidenschaft. Er studierte Piano am Konservatorium Utrecht.

 IOCO / Viktor Jarosch / 18.05.2011

Essen, Aalto Theater, Stefan Soltesz Ära endet 2013, Hein Mulders wird Doppelintendant

 

TUP Aufsichtsrat entscheidet für neuen Opernchef

Hein Mulders (48)  wird ab der Spielzeit 2013/14  Nachfolger von Stefan Soltesz.  Mulders wird neuer Opern- und Philharmoniechef in Essen, sein Vertrag läuft bis 2017/18. So entschied der TUP Aufsichtsrat am Montgabend. Gleichzeitig werden die Aalto-Oper und die Philharmonie intendantisch vereint und zu einem Musikgiganten geformt. In der Philharmonie löst Mulders Johannes Bultmann ab, der seit 2008 im Amt ist.

Der personellen Zäsur geht eine höchst überfällige  strukturelle Änderung voran: Die Aufgaben von Opernintendanz und Generalmusikdirektor, zur Zeit in Personalunion von Soltesz gehalten, werden getrennt.  Gleichzeitig werden die Intendantenpositionen von Aalto Oper und Philharmonie zusammengelegt und auf Mulders übertragen. In Nachfolge der von Soltesz gehaltenen GMD-Position wird ebenfalls ein neuer  TUP Generalmusikdirektor gesucht.  Mulders wird sich in diese Suche bereits einbringen.

Mit dieser dringend erforderlichen Reorganisation bringt der TUP Aufsichtsrat  zeitgemäße Führungsstrukturen in die Leitung  Aalto-Oper und die Philharmonie, nämlich die Trennung künstlerischer Tätigkeiten von Managementaufgaben.

Hein Mulders kommt vom Concertgebouw in Amsterdam, neue Musik und Barockmusik seinen seine Leidenschaft. Er studierte Piano am Konservatorium Utrecht.

 IOCO / VJ / 4.2011

Essen, Essener Philharmoniker, Familienkonzert am Muttertag 2011: Die Geschichte vom Soldaten

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Aalto Theater Essen

Familienkonzert am Muttertag: Die Geschichte vom Soldaten

Musik von Igor Strawinsky
Für Kinder und Erwachsene

Am Muttertag steht das Vormittagsprogramm im Aalto-Theater ganz im Zeichen der Familie. Die Essener Philharmoniker präsentieren in Zusammenarbeit mit Tänzern des Aalto Ballett Theaters ein Konzert für Kinder und Erwachsene: Igor Strawinskys “Die Geschichte vom Soldaten”. Als Gast tritt Schauspieler Bernhard Bauer auf.
Das russische Märchen vom Soldaten, der seine Seele an den Teufel verliert, vertonte Igor Strawinsky während des Ersten Weltkriegs auf einen Text des Welschschweizer Autors Ferdinand Ramuz. Als Musiktheaterstück für die Wanderbühne, als Gauklerspiel gedacht, das auch in den Wirren des Krieges mit einfachen Mitteln aufführbar sein sollte, kreierte er sein Werk für nur sieben Instrumentalisten. Zur Musik, die die Märchenwelt heraufbeschwört, erzählt Bernhard Bauer, wie der Soldat seine Violine gegen ein Zauberbuch des Teufels eintauscht.

Der Schauspieler Bernhard Bauer ist bekannt durch Engagements am Wiener Burgtheater, am Schauspielhaus Zürich oder am Schauspiel Köln. Neben seiner Ausbildung zum Schauspieler absolvierte er am Konservatorium der Stadt Wien ein Violin- und Klavierstudium.

Die Rolle der Prinzessin wird getanzt von Michelle Yamamoto, für die Choreographie zeichnet Denis Untila verantwortlich.
Mit Bernhard Bauer (Erzähler), Michelle Yamamoto (Prinzessin, choreographiert von Denis Untila), Angelo Bard (Violine), Patrick Fuchs (Kontrabass), Harald Hendrichs (Klarinette), Federico Aluffi (Fagott), Jörg Lopper (Trompete), Andreas Hebeler (Posaune), Tomislav Talevski (Schlagzeug)

8. Mai 2011, 11:00 Uhr, Aalto-Theater, Eintritt € 4,50 – 6,50

Essen, Aalto Theater / Philharmonie, Theatersaison 2011/12, Viel Wagner + mehr, Ballett pur, verzaubernde Jugendstücke, IOCO Aktuell, 21.04.2011


Aktuell

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Aalto Theater Essen

 

Aalto-Theater in Essen:

Spielplan 2011/12:  Oper, Ballett und Konzertvielfalt für Große; farbiges Musikkaleidoskop für Kinder- und Jugendliche

Das Aalto-Theater, am Opernplatz  in Essen gelegen, ist gerade einmal 23 Jahre alt; eröffnet 1988. Das Gebäude, Architekt Alvar Aalto,  soll “Humaner Architektur” entsprechen: Fließende Grundformen, geschwungene Sitzreihen. Ein asymmetrisch ansteigender Zuschauerraum bietet 1.120 Plätze auf zwei Rängen. Das Haus, 2008 zum besten Opernhaus gekürt,  ist ebenfalls Heim des populären Aalto Ballett Theater. Die Essener Philharmoniker “bedienen” das Musiktheater wie, in der benachbarten Philharmonie Essen (ehemals Saalbau), die Konzertfreunde. Mit 250.000 Besuchern jährlich und über 700 Mitarbeitern ist die Theatergemeinschaft Aalto/Philharmonie  prägend im Ruhrgebiet. Beruhigend: Trotz kommunaler Finanzkrisen besteht beim Aalto mit seinem Budget von €56 Mio und Zuschüssen von ca. €44 Mio Etatsicherheit. Die Gefühlslage des Managements ist trotz der hohen kommunalen Leistungen alles andere als entspannt; siehe Offener Brief von Intendant  Soltesz vom Januar 2010.

Intendant Stefan Soltesz, seit 1997 auch als Generalmusikdirektor im Amt, stellte den Spielplan 2011/12  des Hauses vor. Gemeinsam mit der Künstlerischen Betriebsdirektorin Juliane Pschigode, Ballettdirektor  Ben Van Cauwenbergh  und Geschäftsführendem Direktor Berger Bergmann.

200 Vorstellungen insgesamt füllen den Spielplan, davon 109  Opernaufführungen, 65 Ballettabende und 26 Philharmonische Konzerte.  Der Musiktheater Spielplan wird von der Nutzung des bestehenden Aalto-Repertoires geprägt. Zu Zeiten knapper Kassen eine höchst empfehlenswerte Maßnahme.  Den Opern-Besucher erwarten 2011/12 bei 109 Aufführungen 5 Premieren und rekordverdächtige 15 Wiederaufnahmen (WA). Ein vielfältiges Kultur-Angebot, besonders  im Hinblick auf sieben Wagner-Wiederaufnahmen, Details siehe unten.  Wagner-Opern werden in Regelfall nur zwei Mal aufgeführt; logistisch und künstlerisch eine extreme Herausforderung. Wagner-Interessierte wiederum sollten rechtzeitig gewünschte Karten oder ein Wagner Spezial-Abo buchen.

Der ersten Spieltag der neuen Saison, der 14. September 2011, bringt als Wiederaufnahme die Oper Liebestrank von Gaetano Donizetti in der Inszenierung von Andreas Baesler.  Zu den Wiederaufnahmen zählt Richard Wagner kompletter “Ring der Nibelungen” in zyklischer Form (Götterdämmerung 3.3.2012, Walküre 24.3.2012, Siegfried 7.4.2012, Rheingold 26.6.2012)  aber auch Der fliegende Holländer (8.10.2011), Tristan und Isolde (29.1.2012) und Tannhäuser(23.12.2011). Weitere WA sind die Opern Madame Butterfly von Giacomo Puccini (17.9.2011), Hercules von G.F. Händel (25.9.2011), Der Rosenkavalier von Richard Strauss (12.11.2011), Die Zauberflöte, Figaros Hochzeit und Die Csárdásfürstin. Ein Mammutprogramm, wenn da nicht auch noch 5 anspruchsvolle Premieren wären: Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach (22.10.2011), Die Fledermaus von Johann Strauss (10.12.2011), Eugen Onegin von Peter Tschaikowsky (25.2.2012), La Traviata von Guiseppe Verdi (5.5.2012) und abschließend Die Entführung aus der Serail von W.A. Mozart. (10.6.2012).

Aalto Theater Essen Adeline Pastor FOTO ABTE

Die Aalto Ballett Compagnie, im vierten Jahr unter Leitung des auch international erfolgreichen Ballettdirektors  Ben Van Cauwenbergh, bringt in der neuen Spielzeit 65  Aufführungen in Essen.  2008  begann Van Cauwenbergh mit 45 Aufführungen. Trotz fast 50% gestiegener Vorstellungen sind “seine” Produktionen mit über 90% sehr ausgelastet.  Chapeau Herr Van Cauwenbergh.  2011/12 stehen 2 Premieren und 5 Wiederaufnahmen  auf dem Spielplan.  Erste Premiere (21.1.2012) ist der dreiteilige Ballettabend “Lichtblicke” mit  “Petit Mort”, “Ohne Titel” und “Rooster”, Produktionen von Jiri Kylian, Christopher Bruce und Patrick Delcroix um die Musik Mozarts und der Rolling Stones. Es folgt die Ballettkomödie Max und Moritz von Edmund Gleede (31.3.2012). Sie  explodiert in Übermut,  begleitet von der Musik Gioacchino Rossinis. 5 Wiederaufnahmen, Carmen/Bolèro (24.9.2011), Irish Soul (7.10.2011), Tanzhommage an Queen (26.10.2011),  Coppèlia (15.12.2011), Leonce und Lena (19.5.2012) vervollständigen eine begeisternde Mischung von schwingendem Ausdruckstanz und Handlungsballett. Deren Ausstrahlung in der Region Rhein/Ruhr zunehmend heller leuchten wird, da die benachbarte Düsseldorfer Ballett Compagnie ihr Handlungsballett (z.B. Schwanensee) leider abgeschafft hat.

Die Essener Philharmoniker bieten 2011/12 im Alfried Krupp Saal der Philharmonie 26 Konzerte mit 12 verschiedenen Programmen. Dazu das traditionelle Neujahrskonzert, Aalto - Foyerkonzerte und als prächtige Sahnehaube das Open-Air-Konzert auf dem Kennedyplatz am 18.9.2011.

Das Musik-Programm für Kinder und Jugendliche  der Theater und Philharmonie Essen (TuP)  zeichnet sich durch Wärme und farbige Vielfalt aus. Unterstützt von  Evonik Industries AG  (Danke Evonik!)  gestaltet, singt, inszeniert und leitet Ensemblesängerin und Musikpädagogin  Marie-Helen Joel (hoher Mezzo) wunderbare Projekte wie Hänsel ohne Hexe (Oper kleinlaut) für Kinder ab 3 Jahre. Im  Aalto Ballett Garten (Der Zoo tanzt) tanzt man mit frechen Affen oder dicken Elefanten zur Musik von Karneval der Tiere von Saint-Saens oder das Krabbelkonzert (Der Frosch hüpft auf der Geige): Es geht um das Streichinstrument und ihre Klänge. In ihrer JOTA-Reihe führt Marie-Helen Joel zudem ihre kleinen Anvertrauten  in Foyer-Veranstaltungen regelmäßig und kostenlos in die Welt der Oper ein. Das Aalto-Theater und Marie-Helen Joel bieten Kindern und Jugendlichen auf diesem Weg unendlich vieles und bezaubernd Schönes. Eltern: Nutzt das Angebot!

In Summa: Der Spielpan 2011/12 des Aalto: Aufwendig und beeindruckend das Musiktheater, kreativ und spektakulär das Ballett, ein reichhaltiges Konzertprogramm. Das individuelle Kinder- und Jugendangebot des Aalto leuchtet besonders prall und sympathisch.  Eine Vorstellung  für die Kleinen im Großen Haus fehlt allerdings noch. Hänsel und Gretel wäre 100% ausverkauft und die großen Augen zu Weihnachten eine Belohnung…..Folgerung: Das  Aalto bereichert die Region, auch 2011/12 bietet es wieder viel Spannendes.

IOCO / Viktor Jarosch / 21.04.2011

26 Konzerte mit 12 verschiedenen Programmen. Dazu das traditionelle Neujahrskonzert,

Essen, Philharmonie Essen, Konzert zum 75. Geburtstag von Klaus Doldinger, 12.05.2011

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Philharmonie Essen

 Konzert zum 75. Geburtstag von Klaus Doldinger mit Uwe Ochsenknecht u.a.

“Happy Birthday”: Konzert zum 75. Geburtstag von Klaus Doldinger mit Band “Passport”, Uwe Ochsenknecht u.a. am Donnerstag, 12. Mai 2011 um 20 Uhr.

Nein, das war gewiss nicht vorherzusehen. Eine TV-Musik, die selbst nach über 40 Jahren einfach nicht kaputt zu kriegen ist. Hätte Klaus Doldinger auch nur ansatzweise erwartet, wie lange seine “Tatort”-Titelmelodie überleben würde, wer weiß … Vielleicht hätte er ein höheres Honorar gefordert als die 6000 D-Mark, die er 1970 tatsächlich erhalten hat. Andererseits gestand Doldinger kürzlich gegenüber dem Zürcher “Tagesanzeiger”: “Hätte ich jedoch geahnt, wie viele Folgen produziert werden, wäre ich nervös geworden.” So aber tat er sich nicht sonderlich schwer mit dem Auftrag. “Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es vielleicht einen Tag”, erzählt Doldinger. Doch trotz dieses Erfolges und vieler weiterer Fernseh- und Kino-Hits (“Das Boot”, “Die unendliche Geschichte”, “Liebling Kreuzberg” u. a.): Klaus Doldinger war und ist in erster Linie Jazz-Musiker – und das schon unglaublich lange. 1953 trat er erstmals auf, mit den Feetwarmers, einer Dixielandkapelle. Damals war der gebürtige Berliner 18 Jahre alt, spielte Klarinette und Sopransaxophon.

In wenigen Wochen kann Klaus Doldinger nun seinen 75. Geburtstag feiern. “Happy Birthday” wünscht deshalb die Philharmonie Essen und lädt exakt am Tag des Jubiläums zu einem exklusiven Konzert mit dem großen Saxophonisten ein. Auf keinen Fall fehlen darf natürlich die grandiose Band Passport, die mit Doldinger seit vier Jahrzehnten untrennbar verbunden ist. Und es haben sich noch weitere “special guests” angekündigt: Uwe Ochsenknecht etwa wird am Donnerstag, 12. Mai 2011 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal dabei sein sowie der Pianist Ingfried Hoffmann und der marokkanische Musiker Majid Bekkas.

Karten (Preise (€): 10,- / 15,- / 20,- / 25,- / 30,- / 35,- zzgl. VVK-Gebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.

Essen, Philharmonie Essen, Essener Jugendstil: Sonntagsmatinee mit Geiger Valeriy Sokolov, 10.04.2011

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Philharmonie Essen

Essener Jugendstil: Sonntagsmatinee mit Geiger Valeriy Sokolov

Konzert am Sonntag, 10. April 2011 um 11 Uhr – im Anschluss Künstler-Gespräch

Wer gerade einmal 24jährig bereits mit renommierten Orchestern wie dem Amsterdam Concertgebouw Orchestra, dem Orchestre National de France oder dem Tonhalle-Orchester Zürich musizieren durfte, wer Auftritte in der New Yorker Carnegie Hall oder der Londoner Wigmore Hall hinter sich hat, für den ist die Bezeichnung “Nachwuchstalent” längst eine Nummer zu klein.

Dass der junge Ukrainer Valeriy Sokolov (Violine) zudem nicht nur mit großen Ensembles, sondern auch in einer kleinen Kammermusikformation brillieren kann, wird im Konzert mit dem Pianisten Evgeny Isotov vor allem die Aufführung von Béla Bartóks groß angelegter Sonate für Violine und Klavier Nr. 1, Sz 75 demonstrieren. Wenige Jahre nach der Uraufführung 1922 äußerte sich Theodor W. Adorno über die Sonate: “Ihre drei Sätze sind Bartóks drei Stücke schlechthin.” Außerdem stehen beim Konzert am Sonntag, 10. April 2011 um 11 Uhr im Alfried Krupp Saal Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 6 A-Dur für Violine und Klavier, op. 30 Nr. 1, Pjotr I. Tschaikowskis Mélodie Es-Dur aus “Souvenir d’un Lieu cher” für Violine und Klavier, op. 42 sowie dessen Valse-Scherzo C-Dur für Violine und Klavier, op. 34 auf dem Programm, das mit Camille Saint-Saëns’ “Introduction et Rondo capriccioso” für Violine und Klavier, op. 28 endet.

Im Anschluss findet ein Künstler-Gespräch im Foyer statt.

Karten (Einheitspreis (€): 16,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.