Essen, Philharmonie Essen, Premiere 1LIVE Klassik-Klubbing, 08.06.2012

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Philharmonie Essen

1LIVE Klassik-Klubbing feiert Premiere in der Philharmonie Essen

Klassisches Konzert und Party am Freitag, 8. Juni 2012, um 22 Uhr

Vom Konzertsaal in die Disco: In der Philharmonie Essen wird diese ungewöhnliche Kombination jetzt erstmals Wirklichkeit. Beim Klassik-Klubbing mit 1LIVE und dem WDR Sinfonieorchester Köln finden am Freitag, 8. Juni 2012, um 22 Uhr zwei ganz unterschiedliche Musikstile zueinander – Klassik und Clubmusik. Für alle Beteiligten ist dieses Format eine Premiere. Im großen Alfried Krupp Saal ist zunächst Felix Mendelssohn Bartholdys imposante „Schottische Sinfonie“ zu erleben, gespielt vom WDR Sinfonieorchester Köln. Die Leitung hat der finnische Dirigent John Storgårds. Bei der anschließenden Party legen die beiden 1LIVE-DJs Christian Vorbau und Tom Breu im RWE Pavillon auf.

An wen richtet sich Klassik-Klubbing? An alle, die musikalisch Neues wagen möchten! Wer bislang noch nie mit klassischer Musik zu tun hatte, ist herzlich willkommen. Wer sich ohne Vorkenntnisse von der Faszination eines großen Sinfonieorchesters begeistern lassen möchte, ist hier genau richtig. Und natürlich ist Klassik-Klubbing bestens geeignet für alle, die gerne in besonderen, nicht ganz alltäglichen Party-Locations zu aktueller Clubmusik feiern! Kartenverkauf und Einlass ab 18 Jahren.

Karten (Einheitspreis (€): 9,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Essen, Philharmonie Essen, Klavierfestival 2012 – Eröffnungskonzert, IOCO Kritik, 05.05.2012

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Klavier-Festival Ruhr 2012

Philharmonie Essen


Kritik  

Eröffnungskonzert “Klavierfestival Ruhr 2012“

Jean-Ives Thibaudet, Klavier

Bochumer Symphoniker, Steven Sloane  05.05.2012

Nun schon in 24. Jahr wird das Klavierfestival Ruhr zwischen Rhein, Ruhr und Emscher veranstaltet. Es ist fest etabliert, bekannt inzwischen in der ganzen Welt und jedes Jahr heiß ersehnt von allen Liebhabern exquisiter Klavier-Literatur. Wie jedes Jahr werden die internationalen Interpreten, die Elite der Pianisten, Dirigenten und Instrumentalisten mit Ungeduld erwartet.

Am vergangenen Sonnabend war es dann wieder soweit. In der Essener Philharmonie fand diesmal das Eröffnungskonzert des Festivals statt, dessen Länderschwerpunkte in diesem Jahr Amerika und Frankreich sind.

Nach den einleitenden Worten des diesjährigen Schirmherrn Dr. Heinrich Weiss und des Staatssekretärs Prof. Klaus Schäfer, waren die Erwartungen auf  einen wirklich wunderbaren Eröffnungsabend groß und man wurde nicht enttäuscht.

Den Anfang machte Maurice Ravels brillantes, 1930 entstandenes “Konzert für Klavier und Orchester in G-Dur“. Ein Stück, das Freude und Zuversicht ausstrahlt. So und nicht anders spielten es auch Jean-Yves Thibaudet und die wirklich immer besser werdenden Bochumer Symphoniker unter der kompetenten Leitung ihres charismatischen “Chefs“ Steven Sloane. Nach dem charakteristischen Peitschenknall geht es gleich mit der Pikkoloflöte ins G-Dur-Hauptthema. Thibaudet spielte es präzise und rhythmisch sehr pointiert.

Sehr schön interpretierte Thibaudet das liedhafte, weit ausschwingende Thema der Einleitung des Adagio-Satzes. Zu kongruenter Virtuosität und Brillanz fanden alle, Dirigent, Pianist und Orchester im finalen Presto-Satz. Wunderbar!

Es folgte die “Daphnis et Chloé “ Suite Nr. 2 für Orchester“, ein sehr farbiges Stück. In großartigem Aufbau entsteht im einleitenden “Lever du Jour“ das Bild des erwachenden Tages. Sloane scheute sich nicht, die sinnlich-emotionalen Reize in ihrer ganzen expressiven Wucht auszuspielen, ohne dass dadurch auch nur im Geringsten der Klang schwülstig oder rauschhaft wurde.

Die spielerische Raffinesse der “Pantomime“ geriet sehr schlank und transparent. Der letzte Satz “Danse générale“ ist eine Folge von Tänzen verschiedener Art. Bacchantisches, Groteskes und angedeutete Walzerseligkeit wechseln in schnellen Abschnitten. Steven Sloane und sein Orchester waren in ihrem Element.

Nach der Pause wurde es amerikanisch.

Kaum ein Werk des genialen amerikanischen Musikers, Dirigenten und Komponisten Leonard Bernstein, hat solch einen Welterfolg, wie sein Musical “West Side Story “. Ein Erfolg, der bis heute ungebrochen ist. Songs, wie “Maria“, “There is a place for us“, “Somewhere“ und ”I like to be in America” sind im Ohr und können mitgesummt werden.

Die Bochumer unter Sloane spielten daraus die ”Sinfonischen Tänze”, kompetent, rhythmisch ausgeprägt und mit einer unbändigen Spielfreude. Das erfreute und begeisterte.

Zum Schluss erfreuten Thibaudet und das Orchester mit “I got Rhythm – Variations for Piano and Orchestra“ von George Gershwin. Der Komponist, der selbst ein glänzender Pianist war, verstand es ebenso glänzend aus der Verbindung von Elementen der typisch amerikanischen Unterhaltungsmusik, dem Jazz und ernster Musik, eine ureigene Sprache zu finden. Im Spiel Thibaudets spürte man in allen Läufen und jeder angespielten Note, das ausgeprägte Feeling für diese Musik. Die prachtvoll disponierten Bochumer Symphoniker und Steven Sloane waren kongeniale Partner.

Das Publikum in nahezu ausverkauftem Haus war enthusiasmiert und bewegte den Pianisten zu zwei Zugaben. Zunächst, ganz innig gespielt, die “Pavane“ von Ravel und danach einen Walzer von Franz Schubert, schlicht und mit einem Hauch von Tristesse dargeboten. Bravo!

IOCO / UGK / 05.05.2012

Essen, Philharmonie Essen, Gewandhausorchester Leipzig spielt unter Riccardo Chailly, 12.05.2012

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Gewandhausorchester Leipzig spielt unter Riccardo Chailly

Konzert am Samstag, 12. Mai 2012, um 20 Uhr

Eines der traditionsreichsten Orchester der Welt ist am Samstag, 12. Mai 2012, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen zu Gast: Unter der Leitung seines Kapellmeisters Riccardo Chailly spielt das Gewandhausorchester Leipzig die Sinfonie Nr. 3 F-Dur, op. 90 von Johannes Brahms. Darüber hinaus darf man sich auf ein packendes Solokonzert freuen, wenn der bekannte Geiger Leonidas Kavakos das Violinkonzert a-Moll, op. 77 von Dmitri Schostakowitsch zur Aufführung bringt.

Das Gewandhausorchester Leipzig steht für Tradition wie kaum ein zweites. Es wurde 1743 als Verein unter dem Namen „Das große Konzert“ gegründet und ist damit das älteste bürgerliche Konzertorchester im deutschsprachigen Raum. Dass es bis heute zudem international zu den Top-Klangkörpern zählt, verdankt es seiner hervorragenden Musikalität, die durch namhafte Dirigentenpersönlichkeiten wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Wilhelm Furtwängler und Kurt Masur geprägt wurde. In diese Linie großer Maestri reiht sich seit 2005 der Italiener Riccardo Chailly ein, der zuvor für viele Jahre die Geschicke des nicht minder berühmten Concertgebouw Orchestras geleitet hatte. Dass die Chemie zwischen Dirigent und Orchester stimmt, wurde gleich zu Beginn der Ära Chailly deutlich: Die Einspielung des Amtseinführungskonzertes wurde im darauffolgenden Jahr mit dem „ECHO Klassik“ ausgezeichnet.

Das Konzert wird gefördert von der Philharmonie-Stiftung der Sparkasse Essen.

Restkarten (Preise (€): 15,-/30,-/35,-/48,-/60,-/65,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Essen, Philharmonie Essen, Fest der Operette mit Der Graf von Luxemburg, 20.05.2012

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Ein Fest der Operette mit Lehárs „Der Graf von Luxemburg“

Musikalische Komödie Leipzig am Sonntag, 20. Mai 2012, um 17 Uhr zu Gast

Franz Lehàrs „Der Graf von Luxemburg“ steht beim nächsten Fest der Operette in der Philharmonie Essen auf dem Programm. Am Sonntag, 20. Mai 2012, um 17 Uhr bringt die Musikalische Komödie Leipzig diesen unterhaltsamen Dreiakter des Komponisten zur halbszenischen Aufführung.

Zum Inhalt: Die Eheschließung zwischen der Opernsängerin Angèle Didier und dem bankrotten Graf René von Luxemburg findet anonym statt – durch einen Wandschirm getrennt und ohne Blicke. Fürst Basil hat diese Zweckehe aus reinem Eigennutz eingefädelt: Der Ehevertrag soll bald wieder gelöst werden, die Braut darf aber den Adelstitel weiterhin tragen und ist somit berechtigt, seine Gattin zu werden. Der vermögende Fürst hatte René gegen Geld „gemietet“ – mit der Bedingung, dass er die Braut nie zu Gesicht bekommt. Doch Basil kann nicht verhindern, dass sich die Vermählten eines Tages tatsächlich kennen und lieben lernen … Bei der Uraufführung 1909 in Wien wurde Lehárs „Der Graf von Luxemburg“ begeistert aufgenommen und begann nach über 300 Vorstellungen en suite seinen Siegeszug um die Welt.

Das Konzert wird gefördert von der Philharmonie-Stiftung der Sparkasse Essen.

Karten (Preise (€): 15,-/30,-/35,-/45,-/50,-/55,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Essen, Philharmonie Essen, Zwei Streichquartette im Dialog, 13.05.2012

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Zwei Streichquartette im Dialog

Kuss & Stadler Quartett spielen Mozart & Beethoven am So, 13. Mai 2012, um 11 Uhr

Zwei Streichquartette – und beide spielen dieselben Werke: Der Quartett-Dialog am Sonntag, 13. Mai 2012, um 11 Uhr in der Philharmonie Essen verspricht ein ebenso spannendes wie ungewöhnliches Konzertereignis zu werden. Das Kuss Quartett und das Stadler Quartett haben zum einen den ersten Satz aus Mozarts berühmtem „Dissonanzenquartett“, KV 465, zum anderen Beethovens „Große Fuge“ B-Dur, op. 133 ausgewählt, um vor allem eine Frage zu beantworten: Wie entsteht eine Interpretation?

Zu erleben sein werden zwei unterschiedliche Herangehensweisen, das Publikum wird denselben Musikstücken in ähnlicher oder unähnlicher Aufführung lauschen können. In Wort und Ton stellen die beiden Formationen ihre jeweiligen Lesarten dieser Musik vor, sprechen darüber und beziehen fragend auch das Publikum ein.

Karten (Einheitspreis (€): 19,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Essen , Klavier-Festival Ruhr 2012, Klavier-Festival Ruhr 2012 startet mit dreistündiger Live-Sendung auf WDR 3, 07.05.2012

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Klavier-Festival Ruhr 2012

Klavier-Festival Ruhr 2012 startet mit dreistündiger Live-Sendung auf WDR 3

Jean-Yves Thibaudet und die Bochumer Symphoniker unter Steven Sloane brillieren mit Musik von Maurice Ravel, Leonard Bernstein und George Gershwin

Mit einer dreistündigen Live-Übertragung des Westdeutschen Rundfunks begann am Samstag das Klavier-Festival Ruhr 2012. Das „Klassik Forum“ auf WDR3, das von 9 bis 12 Uhr aus dem RWE Pavillon der Philharmonie Essen gesendet wurde, stimmte mit Interviews, Musik und Gesprächen auf das Programm des diesjährigen Festivals ein. Die Länderschwerpunkte „Frankreich und Amerika“ ließen der Pianist Jean-Yves Thibaudet und die Bochumer Symphoniker unter Dirigent Steven Sloane im Eröffnungskonzert um 20 Uhr anklingen. Mit Spielfreude und Raffinesse interpretierten sie in der Philharmonie Essen Musik von Maurice Ravel, Leonard Bernstein und George Gershwin.

Unter der Schirmherrschaft von Dr. Heinrich Weiss (Vorsitzender der Geschäftsführung der SMS GmbH) präsentiert das Klavier-Festival Ruhr bis zum 14. Juli nahezu die gesamte französische Pianistenelite. So sind nach dem Auftakt mit Jean-Yves Thibaudet auch Pierre-Laurent Aimard, Bertrand Chamayou, Lise de la Salle, David Fray, Hélène Grimaud, David Kadouch, Katia und Marielle Labèque, Adam Laloum, Jean-Frédéric Neuburger und Alexandre Tharaud zu erleben. Wiederbegegnungen gibt es mit Koryphäen wie Martha Argerich und Lilya Zilberstein, Daniel Barenboim, Rafa? Blechacz, Yefim Bronfman, Ivo Pogorelich. Grigory Sokolov, Arcadi Volodos und Krystian Zimerman. Die Geigerin Anne-Sophie Mutter kehrt mit André Previn und der Uraufführung von dessen Violin Sonata No. 2 zurück, die sie gemeinsam mit dem Klavier-Festival Ruhr in Auftrag gab. In einem viertätigen Meisterkurs in Essen wird Alfred Brendel erstmals den Preisträgern des Busoni-Wettbewerbs künstlerische Impulse geben.

Den 100. Geburtstag des Komponisten John Cage feiert das Klavier-Festival Ruhr mit zwei exklusiven Konzerten der renommierten Cage-Interpretin Margaret Leng Tan. Die Musik des experimentierfreudigen Amerikaners erkunden Kinder und Jugendliche auch in kreativen Education-Projekten, die teilweise in sozialen Brennpunkten stattfinden und Schüler verschiedener Schulformen zusammenführen. Ein jüngst erhaltener Preis als „Ausgezeichneter Ort“ der bundesweiten Initiative „365 Orte im Land der Ideen“ ermutigte das Education-Team des Festivals erneut zu einem Inklusionsprojekt, bei dem behinderte und nicht-behinderte Schüler gemeinsam tanzen und musizieren. In der erfolgreichen Reihe zur Vermittlung zeitgenössischer Klaviermusik arbeitet Tamara Stefanovich mit Schülern und Studierenden. Die Ergebnisse werden bei den „Discovery-Projekten“ innerhalb des Festivals vorgestellt.

Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Rundfunk und Presse waren beim Auftaktkonzert zugegen, unter ihnen Bundestagspräsident Norbert Lammert, Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer sowie zahlreiche Persönliche Mitglieder des Initiativkreises Ruhr und erstmals viele der rund 250 Mitglieder des Gründerkreises der neuen Stiftung Klavier-Festival Ruhr.

In seinem Grußwort gratulierte Schirmherr Dr. Heinrich Weiss dem Intendanten Franz Xaver Ohnesorg dazu, das Klavier-Festival Ruhr zu einem der weltweit bedeutendsten seiner Art gemacht zu haben. Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer, der die Grüße der NRW-Landesregierung übermittelte, bezeichnete das Klavier-Festival Ruhr als einen Beweis dafür, dass sich der im Kulturhauptstadtjahr begonnene Aufbruch fortsetze. Die Kultur sei ein bedeutender Standortfaktor, der erhalten und gesichert werden müsse. Sein Dank ging an die Sponsoren des Festivals, an die über 250 Mitglieder des Gründerkreises, an den Verein der Freunde und Förderer des Klavier-Festival Ruhr, die NATIONAL-BANK Essen als Gründungsstifterin sowie an den Initiativkreis Ruhr, dessen Grundfinanzierung für das Festival dazu beitrage, dem neuen kulturellen Image des Ruhrgebiets auch nach dem Kulturhauptstadtjahr Nachhaltigkeit zu verleihen.

Das Klavier-Festival Ruhr 2012 umfasst 66 Konzerte in 19 Städten an Rhein und Ruhr. Davon sind 20 Veranstaltungen bereits jetzt ausverkauft. WDR, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur werden zahlreiche Konzerte im Hörfunk übertragen. Der diesjährige Preis des Klavier-Festivals Ruhr geht an den rumänischen Pianisten Radu Lupu, der am Mo. 21. Juni in der Stadthalle Mülheim konzertiert.

Essen, Philharmonie Essen, Julia Fischer spielt Mendelssohns Violinkonzert, 08.05.2012

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Julia Fischer spielt Mendelssohns Violinkonzert

St. Petersburg Philharmonic Orchestra am Dienstag, 8. Mai, um 20 Uhr zu Gast

„Es ist einfach perfekt“, lobt Julia Fischer das e-Moll-Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy. „Traumhafte Themen, geglückte Form, ideale Orchestrierung – es macht allen Beteiligten wahnsinnigen Spaß, zu spielen.“ Umso erfreulicher, dass die Weltklasse-Violinistin dieses Meisterwerk nun in der Philharmonie Essen präsentiert: Am Dienstag, 8. Mai 2012, um 20 Uhr ist Julia Fischer gemeinsam mit dem St. Petersburg Philharmonic Orchestra zu Gast. Die Leitung hat Chefdirigent Yuri Temirkanov. Zwei weitere beliebte sinfonische Werke runden das Programm ab: Neben Gioacchino Rossinis Ouvertüre zur Oper „Il barbiere di Siviglia“ kommt Antonín Dvo?áks Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 „Aus der Neuen Welt“ zur Aufführung.

Julia Fischer gehört zu den führenden Geigensolistinnen weltweit und bringt ihre künstlerische Vielfältigkeit nicht nur als Violinistin, sondern auch als Pianistin, Kammermusikerin und Leiterin von bedeutenden Ensembles wie der Academy of St Martin in the Fields zum Ausdruck. Mit gerade einmal vier Jahren begann für die 1983 in München geborene Tochter deutsch-slowakischer Eltern der künstlerische Weg, und bereits im Alter von neun Jahren wurde sie als Jungstudentin von der renommierten Geigenprofessorin Ana Chumachenco unterrichtet. Ab der Saison 2011/2012 ist sie selbst Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in München als Nachfolgerin ihrer ehemaligen Lehrerin.

Das Konzert wird gefördert von der Philharmonie-Stiftung der Sparkasse Essen.

Restkarten (Preise (€): 15,-/20,-/35,-/50,-/65,-/75,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Essen, Philharmonie Essen, Armonico Tributo: Virtuose Barockmusik bei Kerzenschein, 04.05.2012

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„Armonico Tributo“: Virtuose Barockmusik bei Kerzenschein

Cappella Consort setzt Konzertreihe am Freitag, 4. Mai 2012, um 20 Uhr fort

Virtuose Violinmusik steht im Mittelpunkt des nächsten Konzertes in der Reihe „Alte Musik bei Kerzenschein“: Am Freitag, 4. Mai 2012, um 20 Uhr spielt in der Philharmonie Essen das Cappella Consort, eine kleine Formation der Cappella Coloniensis, Werke von Heinrich Ignaz Franz von Biber und Georg Muffat.

Heinrich Ignaz Franz von Biber (1644-1704) galt als Virtuose auf der Violine. Er ging ungern auf Tournee und war dennoch europaweit bekannt. Biber liebte die gesicherten Verhältnisse seiner Stellung bei der Salzburger Hofkapelle. Was das Komponieren betraf, war er eher konservativ, aber mit viel Fantasie begabt. Das beweisen auch die Sonaten aus der 1683 entstandenen Sammlung „Fidicinium Sacro-profanum“, von denen sechs an diesem Abend zur Aufführung kommen. Hier fügt der Komponist Geistliches und Weltliches abwechslungsreich zusammen, vereint schwungvolle Tänze mit strengem Kontrapunkt.

Nur ein Jahr vor Bibers „Fidicinium“ veröffentlichte Georg Muffat (ca. 1653-1704) seine Sonatensammlung „Armonico Tributo“, aus der an diesem Abend ebenfalls zwei Werke zur Aufführung gelangen. Auch Muffat versuchte sich in Synthesen, er vereinte die deutschen, französischen und italienischen Musikstile des Barock. Bibers Fantasie und Schliff, gepaart mit Muffats Eleganz und Italianità: Das sind die Zutaten eines spannenden Abends bei Kerzenschein!
Karten (Einheitspreis (€): 19,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

Duisburg, Mercatorhalle, Klavierfestival 2012- Schubert-Abend mit Daniel Barenboim, 08.05.2012

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Klavier-Festival Ruhr 2012

Klavierfestival

Schubert-Abend mit Daniel Barenboim: Detailliertes Programm steht nunmehr fest!

Das Programm von Daniel Barenboim beim Klavier-Festival Ruhr 2012 steht nunmehr fest. Wie bereits angekündigt, wird er sich bei seinem Auftritt am Di. 8. Mai (20 Uhr) in der Mercatorhalle im CityPalais Duisburg ganz auf das Klavierwerk von Franz Schubert konzentrieren. Neben einer Auswahl von vier Impromptus wird Daniel Barenboim im zweiten Teil Schuberts grandiose Sonate A-Dur D 959 aus dem Jahr 1828 aufführen und damit die vorletzte der von Franz Schubert komponierten Klaviersonaten. Sie gehört in ihrem Bezug zu Schuberts Liedschaffen und dank geradezu einer Überfülle an melodischen und harmonischen Einfällen zu den bei Schubert eher seltenen Fällen, die von Lebensfreude und Zuversicht künden. Robert Schumann verehrte das Werk und schwärmte von den „himmlischen Längen“, die Schubert der Musikwelt damit geschenkt hat.

Daniel Barenboim gehört zu den Künstlern, die dem Klavier-Festival Ruhr seit vielen Jahren die Treue halten. Unvergessen sind Höhepunkte wie die Gesamtaufführung der Klavierkonzerte von Beethoven, Chopin und Liszt, die er zusammen mit der Staatskapelle Berlin beim Klavier-Festival Ruhr aufführte. Die Aufzeichnungen der Konzerte auf DVD und CD sind als Live-Mitschnitte vom Klavier-Festival Ruhr weltweit verfügbar. Aber auch als Dirigent sowie als Kammermusikpartner mit jungen Musikern des von ihm gegründeten „West Eastern Divan Orchestra“ setzte Barenboim beim Klavier-Festival Ruhr künstlerische Impulse.

Karten für das Konzert sind über die bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sowie über die Tickethotline (01805 – 500 80 3 ) oder direkt und platzgenau im Internet (www.klavierfestival.de).

Essen, Philharmonie Essen, Chopin-Wettbewerb-Gewinnerin Yulianna Avdeeva, 29.04.2012

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Chopin-Wettbewerb-Gewinnerin Yulianna Avdeeva zu Gast

„Essener Jugendstil“ mit der jungen Pianistin am Sonntag, 29. April 2012, um 11 Uhr

Sie ist die amtierende Gewinnerin des international bedeutenden Chopin-Wettbewerbs in Warschau: In der Reihe „Essener Jugendstil“ ist Yulianna Avdeeva am Sonntag, 29. April 2012, um 11 Uhr nun erstmals in der Philharmonie Essen zu erleben. Und natürlich steht mit Frédéric Chopin der Komponist im Mittelpunkt, der ihr besonders am Herzen liegt. Aus dessen reichhaltigem Klavierwerk spielt die junge russische Pianistin unter anderem die beliebte Ballade Nr. 1 g-Moll, op. 23 sowie die Barcarolle Fis-Dur, op. 60. Dass ihr Repertoire keineswegs auf Chopin begrenzt ist, stellt sie mit zwei weiteren Werken unter Beweis: Neben Maurice Ravels Sonatine steht die Sonate Nr. 2 d-Moll, op. 14 von Sergej Prokofjew auf dem Programm.

Dem erfolgreichen Abschneiden in Warschau folgten wichtige internationale Auftritte: So debütierte Yulianna Avdeeva mit dem New York Philharmonic unter der Leitung von Alan Gilbert; im Londoner Southbank Center und im Mariinsky-Theater St. Petersburg war sie mit Solo-Recitals zu Gast. Bereits vor ihrer Teilnahme am Chopin-Wettbewerb konnte sie etliche Preise erringen, darunter beim Klavierwettbewerb Bremen, beim Concours de Genève und beim Arthur Rubinstein-Wettbewerb in Polen.

Im Anschluss an das Konzert findet ein Künstlergespräch im Foyer statt. Jeder Besucher erhält dazu ein kostenloses Softgetränk.

Karten (Einheitspreis (€): 16,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.