Essen, Philharmonie Essen, Dvoraks Achte mit Tomas Netopil, 15.-16.06.2017

Mai 31, 2017  
Veröffentlicht unter Konzert, Philharmonie Essen, Pressemeldung

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Philharmonie Essen

Philhamonie Essen / Tomáš Netopil © Hamza Saad

Philhamonie Essen / Tomáš Netopil © Hamza Saad

 

Dvoraks Achte im 11. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker
Tomáš Netopil dirigiert am Donnerstag/Freitag, 15./16. Juni 2017, um 20 Uhr

Antonín Dvorak ließ sich von der Landschaft Mittelböhmens zu einem ausgesprochen heiteren Werk inspirieren: Seine beliebte achte Sinfonie steht als großer Schlusspunkt auf dem Programm des 11. Sinfoniekonzertes der Essener Philharmoniker am Donnerstag/Freitag, 15./16. Juni 2017, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen.

Philhamonie Essen / Radek Baborák © privat

Philhamonie Essen / Radek Baborák © privat

Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil stehen zunächst jedoch die Hörner besonders im Mittelpunkt: Solist in Wolfgang Amadeus Mozarts Hornkonzert Es-Dur (KV 495) ist der Tscheche Radek Baborák, der bereits in der vergangenen Spielzeit mit Strauss? Hornkonzert glänzen konnte. Mit dem Konzert erwies Mozart seinem Salzburger Bekannten Johann Leitgeb einen echten Freundschaftsdienst. Der Hornist war drauf und dran, auf den Käsehandel umzusatteln, bevor der Komponist ihn mit herrlichen Konzerten dazu verlockte, doch der Musik treu zu bleiben. Höhepunkt dieser Zusammenarbeit ist das Es-Dur-Konzert, das mit träumerischer Romanze und Jagd-Finale den Idealtypus eines klassischen Hornkonzertes bildet. Gleich vier Hornisten sind anschließend in Robert Schumanns Konzertstück F-Dur, op. 856 beteiligt – neben Baborák drei Hornisten der Essener Philharmoniker: Janos Zinner, Tobias Huber und Fancesc Saez Calatayud. Das Werk wartet mit einem ungeahnten Klangspektrum auf und ist „etwas ganz curioses“, wie Schumann selbst befand.

Das Konzert am 15. Juni wird live bei WDR 3 in der Reihe „Städtekonzerte NRW“ übertragen.

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Essen, Philharmonie Essen, Grand Opera: Diana Damrau – Nicolas Teste, 04.06.2017

Mai 29, 2017  
Veröffentlicht unter Konzert, Philharmonie Essen, Pressemeldung

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / DIANA DAMRAU Diana Damrau © Jürgen Frank

Philharmonie Essen / DIANA DAMRAU Diana Damrau © Jürgen Frank

Grand Opéra:  Diana Damrau und Nicolas Testé

Am Sonntag, 04.06.2017 in der Philharmonie Essen

Im vergangenen Jahr sorgte Diana Damrau in der konzertanten Aufführung von Lucia di Lammermoor für Begeisterungsstürme in der Philharmonie Essen. Jetzt kehrt die gefeierte Sopranistin mit einem ebenso bemerkenswerten Programm zurück: Am Sonntag, 4. Juni 2017, um 17 Uhr präsentiert sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Bassbariton Nicolas Testé, unter dem Titel „Grand Opéra – Belcanto Drammatico“ Werke von Giacomo Meyerbeer, Giuseppe Verdi, Jules Massenet, Richard Wagner, Amilcare Ponchielli und Vincenzo Bellini. Begleitet werden sie vom Orchester PKF – Prague Philharmonia unter der Leitung von Emmanuel Villaume.

Erst vor wenigen Tagen ist das neue Album von Diana Damrau mit einer Auswahl von spektakulären Meyerbeer-Arien erschienen. „Ich tauchte ganz und gar in Meyerbeers Welt ein“, so die Sängerin, „war geradezu erregt von den vielfältigen Möglichkeiten des Stimmeinsatzes, den Orchesterfarben, seinem Theaterinstinkt, von seiner Art, Emotionen zum Ausdruck zu bringen und natürlich von seinen herrlichen Melodien.“ In der Philharmonie wird sie Arien aus Meyerbeers Opern Dinorah ou le pardon de Ploërmel, Emma di Resburgo und Ein Feldlager in Schlesien singen, dazu Arien aus Massenets „Manon“, Verdis „Sizilianischer Vesper“ und Bellinis „I Puritani“. Nicolas Testé wird mit Arien aus Meyerbeers „Hugenotten“, Verdis „Don Carlo“, Massenets „Manon“, Wagners „Fliegendem Holländer“ und Ponchiellis „La Gioconda“ glänzen.

Nachdem mit Le Prophète unlängst zum ersten Mal eine Oper von Giacomo Meyerbeer am Aalto-Theater zu sehen war, darf man sich nun auch in der Philharmonie von den außergewöhnlichen Klängen der französischen Grand Opéra verzaubern lassen. Im 19. Jahrhundert war der 1864 in Paris gestorbene Meyerbeer mit seinen hochdramatischen Stoffen um Glaubenskriege und finstere Verschwörungen die Nummer eins der Opernbühnen – Rivale von Rossini und Wagner. Schon als Studentin, als sie in einer Meyerbeer-Kantate mitwirkte, war Diana Damrau fasziniert von diesem Meister zwischen Berlin und Paris.

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Essen, Aalto Musiktheater, Premiere Titus, 03.06.2017

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Aalto Musiktheater Essen

Aalto Theater Essen /Titus - Ivanchey Dmitry © Hamza Saad

Aalto Theater Essen /Titus – Ivanchey Dmitry © Hamza Saad

 La clemenza di Tito  von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Caterino Tommaso Mazzolà nach Pietro Metastasio

Premiere Titus im Aalto Theater: 3. Juni 2017 19:00 Uhr, weitere Vorstellungen 7.6.2017,  9.6.2017, 11.6.2017, 22.6.2017, 24.6.2017, 28.6.2017, 30.6.2017, 2.7.2017

Wolfgang Amadeus Mozarts Oper La clemenza di Tito – Titus steht als letzte Premiere dieser Spielzeit auf dem Programm des Aalto-Musiktheaters. Bereits am Sonntag, 28. Mai 2017, um 11 Uhr lädt Chefdramaturg Christian Schröder zur Einführungsmatinee ein. Der informative und unterhaltsame Vormittag gibt wie immer nicht nur Einblicke in die Inszenierung, sondern weckt auch in musikalischer Hinsicht die Vorfreude auf die anstehende Produktion. Gäste auf der Bühne des Aalto-Theaters sind Regisseur Frédéric Buhr, Generalmusikdirektor Tomás Netopil sowie die Ensemblemitglieder Dmitry Ivanchey (Titus) und Jessica Muirhead (Vitellia).

Wolfgang Amadeus Mozart erhält 1791 wenige Monate vor seinem Tod den Auftrag, eine klassische Krönungsoper für Leopold II. zu schreiben. Wider Willen setzt er sich noch einmal mit der ausgedienten Form der opera seria auseinander, während im gleichen zeitlichen Umfeld seine nur wenige Wochen später uraufgeführte Oper Die Zauberflöte entsteht. Doch es gelingt ihm, mit Titus zugleich etwas Neues zu schaffen: In seinem letzten Bühnenwerk blickt Mozart den starren Auflagen zum Trotz noch einmal tief in die menschliche Seele. Titus hat als Kaiser den römischen Thron bestiegen. Sein nobler Vorsatz: gerecht und voller Gnade regieren, niemals unnötige Strenge walten lassen. Dann aber wird er Opfer eines Anschlags: Ausgerechnet sein treuer Freund Sesto will ihn ermorden, angestachelt von dessen Liebhaberin Vitellia, die sich als rechtmäßige Kaiserin sieht. Als Titus niemandem mehr trauen kann, muss er sich die Frage stellen, ob seine Milde, die „clemenza“, noch der richtige Weg ist. In dieser seiner herausfordernden und vielleicht reifsten Oper beschreitet Mozart musikalisch neue Wege: Zum einen findet er zu einer berührenden Einfachheit der Tonsprache. Zum anderen wagt er hier musikdramatische Effekte, die erst 50 Jahre später in der italienischen Romantik wieder zum Einsatz kommen. PMAaThE

 Premiere Titus im Aalto Theater: 3. Juni 2017 19:00 Uhr, weitere Vorstellungen 7.6.2017,  9.6.2017, 11.6.2017, 22.6.2017, 24.6.2017, 28.6.2017, 30.6.2017, 2.7.2017

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Essen, Aalto Musiktheater, WA Der Liebestrank, 06.05.2017

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Aalto Musiktheater Essen

Aalto Musiktheater / Der Liebestrank - Elbenita Kajtazi als Adina und Dmitry Ivanchey als Nemorino © Saad Hamza

Aalto Musiktheater / Der Liebestrank – Elbenita Kajtazi als Adina und Dmitry Ivanchey als Nemorino © Saad Hamza

 Der Liebestrank  von Gaetano Donizetti

Wiederaufnahme Samstag, 6. Mai 2017 19 Uhr, weitere Vorstellungen 12.5.2017, 21.5.2017

Als Gaetano Donizetti im Alter von 34 Jahren seinen Liebestrank komponierte, war er bereits ein Routinier – 36 Opern hatte er bis dahin vollendet. L’elisir d’amore, so der Originaltitel, gehört bis heute zu seinen berühmtesten Werken. Am Samstag, 6. Mai 2017, um 19 Uhr feiert die Oper ihre Wiederaufnahme am Aalto-Theater. Zwei weitere Vorstellungen folgen am 12. und 21. Mai. Unter der musikalischen Leitung von Francesco Lanzilotta sind in den beiden Hauptrollen mit Elbenita Kajtazi (Adina) und Dmitry Ivanchey (Nemorino) zwei junge Solisten zu erleben, die erst seit dieser Spielzeit zum Ensemble des Aalto-Musiktheaters gehören. Außerdem wirken Ivan Thirion (Belcore), Baurzhan Anderzhanov (Dulcamara) und Christina Clark (Gianetta) mit. Die Inszenierung stammt von Andreas Baesler. Schon die Uraufführung des „Liebestranks“ 1832 war ein riesiger Erfolg, die zeitgenössische Kritik war begeistert: „Alles ist herrlich, ganz herrlich, und alles erhielt viel Beifall. Es fällt schwer zu sagen, welches Stück am schönsten ist. Die Schattierungen von buffo bis serio lassen sich in überraschenden Abstufungen beobachten, und das Gefühlsmäßige wird mit der musikalischen Leidenschaft behandelt, für die der Komponist berühmt ist.

Das gilt bis heute, nur dass die Nachwelt sich dann doch für die Tenor-Romanze „Una furtiva lagrima“ als „schönstes Stück“ entschieden hat. PMAalto

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