Essen, Aalto Musiktheater, Tristan und Isolde von Richard Wagner, 25.02.2017

Februar 3, 2017  
Veröffentlicht unter Aalto Theater Essen, Oper, Pressemeldung

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen / Tristan und Isold © Matthias Jung

Aalto Theater Essen / Tristan und Isold © Matthias Jung

 Tristan und Isolde  von Richard Wagner

 25. Februar 2017 18 Uhr – 5.3.2017, 18.3.2017

Tristan und Isolde ist eine Fuge der Sinne“, sagt der australische Regisseur Barrie Kosky über seine gefeierte Essener Inszenierung der bedeutenden Wagner-Oper, die jetzt wieder am Aalto-Theater zu sehen ist. Nach der Wiederaufnahme am Samstag, 25. Februar 2017, um 18 Uhr folgen zwei weitere Vorstellungen am 5. und 18. März. Neben der ensembleeigenen Besetzung von Jeffrey Dowd als Tristan darf man auf das Aalto-Debüt der Sopranistin Dara Hobbs als Isolde gespannt sein. In den letzten Jahren hat sie diese Partie an unterschiedlichen Häusern sehr erfolgreich gesungen und wurde auch für weitere Wagner-Interpretationen mit viel Lob bedacht (FAZ: „Eine fantastische Brünnhilde“). Zum ersten Mal am Essener Opernhaus dirigieren wird Frank Beermann, den die Kulturjournalistin Eleonore Büning kürzlich als einen „der besten Wagner-Dirigenten weit und breit“ bezeichnet hat.

Zum Inhalt: Tristan bringt Isolde zu seinem Onkel und Herrn König Marke, der sie heiraten will. Tristan, der einst Isoldes Verlobten erschlagen hat, liebt die junge Frau, und sie liebt ihn. Nur ein Gifttrank scheint die Lösung zu sein. Doch statt des todbringenden Getränks nehmen sie (versehentlich) einen Liebestrank zu sich – das Drama nimmt seinen Lauf … die Liebe kann ihre Erfüllung erst im Tod finden.

Tristan und Isolde Wiederaufnahme Samstag, 25. Februar 2017, 18:00 Uhr, Aalto-Theater Weitere Vorstellungen 5., 18. März 2017, Aalto-Theater Essen,
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Essen, Aalto Musiktheater, WA Rosenkavalier von Richard Strauss, 28.01.2017

Januar 27, 2017  
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Aalto Theater / Der Rosenkavalier - © Hamza Saad

Aalto Theater / Der Rosenkavalier – © Hamza Saad

Der Rosenkavalier  im  Aalto-Theater

Wiederaufnahme mit Sopranistin Michaela Kaune am Samstag, 28. Januar 2017, um 18 Uhr Richard Strauss´ Oper Der Rosenkavalier ist nach fünfjähriger Pause wieder im Aalto- Musiktheater zu sehen, und das in erstklassiger Besetzung.

Am Samstag, 28. Januar 2017, um 18 Uhr steht die Wiederaufnahme der meisterhaften Komödie auf dem Programm, zu der Hugo von Hofmannsthal das Libretto lieferte. Weitere Vorstellungen folgen am 5. und 18. Februar. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil ist Michaela Kaune als Marschallin zu erleben. Erst in der vergangenen Spielzeit übernahm die gefragte Sopranistin diese Partie an der Opéra de Paris. Weitere wichtige Auftritte hatte sie unter anderem bei den Bayreuther Festspielen als

Aalto Theater / Der Rosenkavalier - © Hamza Saad

Aalto Theater / Der Rosenkavalier – © Hamza Saad

Eva in Wagners Meistersingern und als Ariadne in Strauss „Ariadne auf Naxos an der Oper Zürich. Freuen darf man sich auch auf Karl-Heinz Lehner als Baron Ochs, eine Rolle, die der Bass unter anderem an der Oper Frankfurt verkörpert hat. Aalto-Ensemblemitglied Karin Strobos, die zuletzt als Rosina im Barbier von Sevilla und als Cherubino in Figaros Hochzeit begeistern konnte, singt den Octavian. Die Inszenierung stammt von Anselm Weber.

Die Handlung: In der Liebe zu dem jüngeren Octavian findet die verheiratete Feldmarschallin ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octavian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Ochs auf Lerchenau die Silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödiantischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus. Die Feldmarschallin erscheint, um den entstandenen Trubel aufzulösen – und sie gibt Octavian frei.  Pressemeldung Aalto Theater Essen

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Essen, Aalto Musiktheater, It’s Teatime – über die Premiere Rigoletto, 20.01.2017

Januar 20, 2017  
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Aalto Theater Essen

Theater und Philharmonie Essen / ItsTeatime Christina Clark (Miss Betterknower) und Fräulein Vorlaut (Marie-Helen Joël) © Saad Hamza

Theater und Philharmonie Essen / ItsTeatime Christina Clark (Miss Betterknower) und Fräulein Vorlaut (Marie-Helen Joël) © Saad Hamza

„It’s Teatime“ weckt Vorfreude auf Rigoletto – Premiere

Freitag, 20. Januar 2017, um 16:30 Uhr im Aalto-Theater

Fräulein Vorlaut und Miss Betterknower melden sich wieder zu Wort: In der Aalto-Reihe „It’s Teatime – Die Damen laden zum Tee“ plaudern sie diesmal über die anstehende Premiere von Giuseppe Verdis Oper Rigoletto. „Sterben kann so schön sein“ lautet das Motto am kommenden Freitag, 20. Januar 2017, um 16:30 Uhr in der Cafeteria des Aalto-Theaters. Auf gewohnt humorvolle Art widmen sich Marie-Helen Joël und Christina Clark dem Komponisten Giuseppe Verdi und seinem berühmten Werk, das am 21. Januar Premiere feiert. Begrüßen können sie einen prominenten Gast: Regisseur Frank Hilbrich, der Rigoletto am Aalto-Theater inszeniert, wird auf dem Sofa Platz nehmen und sicher einige spannende Geschichten über diese Produktion erzählen können.

„Der König amüsiert sich“ – so lautet der Titel der Vorlage zu Verdis Rigoletto. In der Oper ist es dann aber kein König mehr, sondern es sind zwei Männer, die sich amüsieren, und zwar auf Kosten anderer: Der Herzog von Mantua und sein Hofnarr Rigoletto. Während der Herzog seinen Frauenverschleiß wider moralische Grundsätze überschäumen lässt, macht sich Rigoletto über die Männer der Auserwählten lustig. Zu Hause mimt er den liebenden Vater, der seiner Tochter Gilda die Außenwelt jedoch beinahe gänzlich verwehrt – nicht mal seinen Namen kennt sie. Es kommt, wie es kommen muss: Gilda und der Herzog verlieben sich ineinander, die Doppelexistenz Rigolettos erhält Brüche. Auf Rache schwörend setzt er ein gewaltiges Drama in Gang, das ihm selbst zum Verhängnis wird.    Der Eintritt ist frei.  PMThPhE

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Essen, Klavierfestival Ruhr 2017, Schwerpunkt Amerikanische Klaviermusik, 15.3.2017

Januar 17, 2017  
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Klavierfestival Ruhr 2017

Klavierfestival Ruhr 2017 / Davies_Namekawa_Glass © Mark Wohlrab

Klavierfestival Ruhr 2017 / Davies_Namekawa_Glass © Mark Wohlrab

Klavier-Festival Ruhr 2017

Amerikanische Klaviermusik im Mittelpunkt

Die Musik der „beiden Amerikas“ steht im Mittelpunkt des Klavier-Festivals Ruhr 2017. In 69 Veranstaltungen auf 36 Podien in 22 Städten – darunter erstmals im neuen Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum – feiert das Klavier-Festival zwischen 5. Mai und 20. Juli die reiche Vielfalt der Musik in der Neuen Welt.

Amerika steht nach 2002 und 2012 zum dritten Mal im Fokus des Festivals. Anlass ist nun der 80. Geburtstag von Philip Glass am 31. Januar 2017. Der Mitbegründer der Minimal Music wird selbst zu Gast sein: Am Mittwoch, 12. Juli spielt er im Weltkulturerbe Zeche Zollverein gemeinsam mit Maki Namekawa und Dennis Russell Davies ein Programm mit eigenen Werken. Für ihren Einsatz für zeitgenössische Klaviermusik werden die drei Künstler mit dem Preis des Klavier-Festivals Ruhr geehrt.

Schirmherr des Festivals 2017 ist Klaus Engel. Der Vorsitzende des Vorstands der Evonik Industries AG hierzu: „Als Manager und Bürger des Ruhrgebiets ist es meine tiefe Überzeugung, dass wir solche markanten Aushängeschilder und Erfolgsgeschichten wie die des Klavier-Festivals Ruhr benötigen, um für die Lebendigkeit und Leistungsfähigkeit unserer Region zu werben. Auch aus diesem Grund hat der Evonik-Vorstand die Entscheidung getroffen, sich anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Evonik Industries AG erstmalig als Hauptsponsor für das Klavier-Festival Ruhr zu engagieren.“

Der programmatische Schwerpunkt macht deutlich, wie sich die vielfältigen kulturellen Traditionen im „melting pot“ Amerika in einer reichen und innovativen Musik widerspiegeln. Mit dem Akzent des Festivals auf Amerika will Intendant Franz Xaver Ohnesorg an die humanistischen Werte dort beheimateter Künstler erinnern, etwa von Philip Glass, John Adams, Leonard Bernstein und nicht zuletzt George Gershwin. Ohnesorg: „Sie haben mein Bild von Amerika weit mehr geprägt, als die Ereignisse der letzten Monate. Zudem lohnt es sich, den Schatz südamerikanischer Klaviermusik zu heben, zum Beispiel mit Werken von Alberto Ginastera, Heitor Villa-Lobos und Astor Piazzolla.“

In den Konzertprogrammen werden über 60 Werke von 31 nord- und südamerikanischen Komponisten erklingen, von John Adams bis Earl Wild, darunter bedeutende Werke wie die Originalfassung für Klavier der Rhapsody in Blue George Gershwins oder El Salón México von Aaron Copland. Dieses Werk wird auch in der Orchesterfassung aufgeführt, ebenso wie Gershwins Cuban Ouverture oder die Ouvertüre zu Candide von Leonard Bernstein.

Erfreuliche Initiativen machen eine stärkere Präsenz des Klavier-Festivals Ruhr in den beiden Städten Wuppertal und Bochum möglich. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Geschäftsführung der Historischen Stadthalle Wuppertal konnte das Klavier-Festival weitere Sponsoren in Wuppertal gewinnen. Die Reihe der fünf Konzerte eröffnet ein Auftritt von Daniel Barenboim schon am Mittwoch, 15. März 2017.

Mit sechs Konzerten in Kooperation mit den Bochumer Symphonikern bildet das Anneliese Brost Musikforum Ruhr Bochum einen neuen Aufführungs-Schwerpunkt, beginnend mit dem ausverkauften Extra Konzert am Donnerstag, 9. März –  zum 70. Geburtstag von Gidon Kremer – und dem Eröffnungskonzert des Festivals am Freitag, 5. Mai 2017 mit dem amerikanischen Klavierduo Christina und Michelle Naughton. Das Abschlusskonzert am Donnerstag, 20. Juli 2017 in der Mercatorhalle in Duisburg ermöglicht ein Wiedersehen mit Grigory Sokolov.

Zu den programmatischen Höhepunkten des weltweit wichtigsten Pianistentreffens gehören zwei Abende mit Igor Levit in Düsseldorf, der Variationen von Bach, Beethoven und Rzewski spielt, und die Aufführung aller neun Klaviersonaten von Sergej Prokofjew durch Olli Mustonen in der Stadthalle Mülheim/Ruhr. Der brasilianische Grandseigneur Nelson Freire wirft am Mittwoch, 17. Mai 2017 in Bochum einen Blick auf die Musik seines Heimatlandes. Mit Uraufführungen von Walter Braunfels, Vassos Nicolaou, Stefan Heucke und Manfred Trojahn plus einer neuen Komposition in der JazzLine erweist sich das Klavier-Festival Ruhr erneut als entschiedener Förderer eines in die Moderne erweiterten Repertoires.

Viele Meisterpianisten unserer Zeit folgen der Einladung zum Klavier-Festival, unter ihnen Khatia Buniatishvili, Rafa Blechacz, Rudolf Buchbinder, Radu Lupu und Sir András Schiff. Der 93jährige Menahem Pressler gibt dem Klavier-Festival Ruhr die besondere Ehre eines Auftritts: Am Freitag, 14. Juli 2017 spielt er im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum. Ein besonderes Anliegen ist dem Klavier-Festival Ruhr seit seiner Gründung 1988 die Förderung junger Pianisten. In der Reihe „Die Besten der Besten“ stellen sich zwei Preisträger internationaler Wettbewerbe vor. Zu den jungen Debütanten zählt der Stipendiat des Klavier-Festivals 2016, Lucas Jussen. Der Niederländer erhält das Stipendium auf Vorschlag des letztjährigen Preisträgers des Klavier-Festivals Ruhr, Arcadi Volodos. Der 23jährige spielt am Mittwoch, 14. Juni in Haus Opherdicke in Holzwickede.

Mit acht Konzerten nimmt der Jazz erneut eine prominente Rolle im Programm des Klavier-Festivals ein. Die JazzLine eröffnet Michel Camilo mit dem Gitarristen Tomatito am Dienstag, 9. Mai 2017 im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Hilario Durán spielt mit Chucho Valdés und der WDR Big Band Köln in der Philharmonie Essen (31. Mai 2017) ein eigenes neues Konzert für zwei Klaviere und Big Band.

Für seine von Intendant Prof. Franz Xaver Ohnesorg initiierte außergewöhnliche Education-Arbeit wurde das Klavier-Festival Ruhr zuletzt mit dem begehrten ECHO Klassik 2016 ausgezeichnet. Die Aktivitäten des Education-Teams um Dr. Tobias Bleek und Richard McNicol bilden hunderte von Kindern kreativ und fördern sie nachhaltig. Die Stiftung Mercator und Klöckner & Co SE ermöglichen die Education-Arbeit maßgeblich. Little Piano School und KlavierGarten führen inzwischen ganzjährig mehr als 300 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren an das Klavier und die Welt der Musik. Schulübergreifende Projekte und Inklusions-Projekte spielen eine Hauptrolle bei der kreativen Workshop-Arbeit in Duisburg-Marxloh. Kinder und Jugendliche befassen sich in diesem Jahr mit Musik von Igor Strawinsky.

Der Kartenvorverkauf für alle Konzerte beginnt am Samstag, den 14. Januar 2017 um
10 Uhr. Tickets sind telefonisch unter der Hotline 01806/ 500 80 3 erhältlich (0,20 € pro Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobil max. 0,60 € pro Anruf) oder können platzgenau im Internet gebucht werden (www.klavierfestival.de). PMKlfRR

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