Düsseldorf, Staatskanzlei, Ministerin Schäfer und Ministerin Schwall-Düren empfangen Sternsinger Januar 2011

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Ministerin Schäfer und Ministerin Schwall-Düren empfangen Sternsinger in Düsseldorf Dank für Einsatz bei Spendenaktion “Kinderzeigen Stärke”

Die Staatskanzlei und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend,Kultur und Sport teilen mit:

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann

Gleich zwei Mitglieder des Landeskabinetts haben am 6. Januar 2011 am Dreikönigstag Sternsinger aus ganz Nordrhein-Westfalen empfangen. Stellvertretend für Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begrüßte die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Dr. Angelica Schwall-Düren die etwa 50 Jungen und Mädchen in der
Düsseldorfer Staatskanzlei. “Mich beeindruckt sehr, dass Ihr bei der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche teilnehmt!” sagte die Ministerin und ergänzte:
“Ihr zieht durch Eis, Schnee, Regen und Kälte von Tür zu Tür, singt Eure Lieder und sammelt Euro für Euro in Euren Spendenbüchsen ein. Wenn dann alles zusammengetragen wird, kommt ein Millionenbetrag zusammen. Das zeigt, wie wichtig jeder Einzelne von Euch ist und dass nur durch den Einsatz jedes Einzelnen ein so großartiges Projekt wie
die Sternsinger-Aktion gelingen kann. Dafür sage ich Euch Danke! Ihr tut mehr als Ihr tun müsstet.”
Auch die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Ute Schäfer, empfing die zahlreichen “Heiligen drei Könige” in ihrem Haus. “Ihr Sternsinger zeigt Stärke, weil Ihr behinderten Kindern und Jugendlichen
in Kambodscha dabei helft Stärke zu zeigen, indem sie lernen mit ihren Lebensbedingungen umzugehen”, lobte Kinder und Jugendministerin Ute Schäfer die Sternsinger und dankte für ihren Einsatz. “Mit Eurem Dreikönigssingen tragt Ihr auch dazu bei, Kinder in ihren Rechten zu stärken. Dafür danke ich Euch und ermuntere Euch in Eurem ehrenamtlichen Engagement nicht nachzulassen. Es gibt so viele Möglichkeiten sich für andere und für die Gemeinschaft einzusetzen.”

Die Mädchen und Jungen aus den fünf nordrhein-westfälischen Diözesen Aachen, Köln, Essen, Paderborn und Münster kommen stellvertretend für tausende Kinder, die in ihren Heimatorten Spenden für Gleichaltrige sammeln und mit dem traditionellen Kreideschriftzug Segenswünsche in Häuser und Wohnungen bringen. In diesem Jahr steht die
Spendenaktion unter dem Motto “Kinder zeigen Stärke”. Im Mittelpunkt stehen behinderte Kinder in Kambodscha.

Im Einzelnen kommen die jungen Gäste aus:

· Rheine, Gemeinde Heilig Kreuz;
· DPSG Gangelt (Aachen);
· Bottrop-Boy, Gemeinde St. Johannes;
· Duisburg, Gemeinde Liebfrauen;
· Lage, Gemeinde St. Peter und Paul;
· Hövelhoven, Gemeinde St. Nepomuk
· Düsseldorf, Gemeinde St. Antonius (Ober- und Niederkassel);
· Düsseldorf, Gemeinde St. Martin, (Bilk)

Düsseldorf, Das Ministerium für Familie, Kinder Jugend, Kultur und Sport , Werkschau des Tanztheaters Pina Bausch bei den Olympischen Spielen in London 2012

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Kulturministerin Ute Schäfer: “Werkschau des Tanztheaters Pina Bausch bei den Olympischen Spielen in London 2012 ist eine große Ehre für Nordrhein-Westfalen”

Das Ministerium für Familie, Kinder Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Düsseldorf, 7. 12. 2010, Eine große Werkschau mit zehn Choreographien von Pina Bausch wird das Wuppertaler Tanztheater während der Olympischen Spiele in London 2012 als großes Highlight des begleitenden Kulturprogramms Cultural Olympiad präsentieren. Das gab das Organisationskomitee der Cultural Olympiad in London bekannt. Kulturministerin Ute Schäfer bezeichnete es als große Ehre, dass das Tanztheater Pina Bausch als Kulturbotschafter des Landes Nordrhein-Westfalen zu den herausragenden Ereignissen der Cultural Olympiad zählen wird. “Wir sind stolz auf das in der ganzen Welt gefeierte Ensemble. Auf höchstem Niveau gibt es dem Schaffen von Pina Bausch eine Zukunft. Seine Produktionen sind ein Teil des Kulturgedächtnisses unseres Landes und der Welt”, sagte Schäfer.

Die große Werkschau von Stücken, die ausnahmslos in Kooperation mit anderen Ländern entstanden sind, in London 2012 entspreche einem Herzenswunsch von Pina Bausch. “Diese Werkschau ist in ihrer Dimension einzigartig. Sie zeigt zugleich die einmalige Verbundenheit des Wuppertaler Tanztheaters mit der Stadt Wuppertal, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Kulturmetropole London und den Theatern in Argentinien, Italien, den USA, China, Portugal, Frankreich, Ungarn, Brasilien, der Türkei, Korea, Indien, Chile und Japan”, erklärte die Kulturministerin.

Die Cultural Olympiad wird als begleitendes Kulturprogramm zu den Olympischen Spielen das ganze Jahr 2012 über in England stattfinden. Sie umfasst alle Sparten der Kunst. Die Kernphase ist von Juni bis September 2012. Die Idee, zehn internationale Koproduktionen des Tanztheaters Pina Bausch in einem Zeitraum von gut fünf Wochen zu präsentieren, wurde noch gemeinsam mit Pina Bausch von Alistair Spalding, dem künstlerischen Direktor des Sadlers Wells Theatre in London, Michael Morris, Direktor der internationalen Produktionsfirma Cultural Industries und Ruth Mackenzie als Direktorin der Cultural Olympiad entwickelt. Für das Wuppertaler Tanztheater bedeutet dieses Engagement eine weitere Ehrung und Wertschätzung in einem einmaligen, weltweit beachteten Zusammenhang. Die Olympischen Spiele finden vom 27. Juli bis zum 12. August 2012 in London statt.

Düsseldorf, Staatskanzlei NRW, Kulturministerin Ute Schäfer würdigt die vier Landestheater in Nordrhein-Westfalen als unverzichtbar

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Kulturministerin Ute Schäfer würdigt die vier Landestheater in Nordrhein-Westfalen als unverzichtbar

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Die künstlerische Arbeit der vier nordrhein-westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel, Detmold, Dinslaken und Neuss hat Kulturministerin Ute Schäfer heute im Rahmen eines Treffens mit deren Intendanten als “unverzichtbar” bezeichnet. Die hohe Auszeichnung der deutschen Lan­destheater mit dem Theaterpreis DER FAUST in der kommenden Wo­che sei hierfür Ausdruck und Beleg. “Als produzierende Häuser mit ho­hem ästhetischem Anspruch haben die Landestheater große Bedeutung für das Land Nordrhein-Westfalen, für die jeweilige Stadt und zugleich für zahlreiche andere Kommunen, die keine eigenen Theaterangebote oder kein eigenes Theater haben. Durch starke Ensemblearbeit bieten sie in all diesen anderen Städten ein Künstlerteam, mit dem sich das Publikum identifizieren kann. Nicht zuletzt deshalb werden die deut­schen Landestheater in einer Woche mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet”, sagte Schäfer.

Ministerin Schäfer nannte die Landestheater ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit des Landes und der Kommunen. “Wir alle wissen: Das Miteinander von Land, Kreisen, Städten und Gemeinden ist für alle Kultureinrichtungen von großer Bedeutung. Daher haben wir uns im Koalitionsvertrag klar dazu verpflichtet, mit dem “Stärkungspakt Stadtfinanzen” die Basis für eine nachhaltige Entschuldung der Kom­munen zu schaffen. Das wird auch den Theatern zugute kommen”, er­klärte Schäfer.

Aus Anlass des 10jährigen Bestehens nannte die Ministerin das Neus­ser Landestheater ein “best practice” – Beispiel für kulturelle Bildung. “Dieses Landestheater hat alles, was ich mir von einem engagierten Theater wünsche: gesellschaftliches Engagement, gute Stücke, gute Inszenierungen, eine ausgezeichnete Arbeit für Kinder und Jugendliche, intensive theaterpädagogische Betreuung, Patenklassen, Unterrichts­materialien, Einblicke auf und hinter die Kulissen und vieles mehr”, so Schäfer. Mutige, geistreiche und spannende Inszenierungen prägten den Spielplan – von der vielgelobten “Orestie” bis zu “Märchen von ei­nem, der auszog, das Fürchten zu lernen” und neuen Auftragswerken.

DER FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt. Er wird vom Deutschen Bühnenverein ge­meinsam mit den Bundesländern, der Kulturstiftung der Länder und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste vergeben. Mitveran­stalter 2010 ist das Land Nordrhein-Westfalen. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. DER FAUST wird in acht Kategorien verliehen. Zudem gibt es den Preis für das Lebenswerk und den Preis des Präsidenten, der dieses Jahr an die deutschen Landestheater geht. In Nordrhein-West­falen gibt es vier Landestheater, die Theater und kulturelle Bildung in die Kommunen und Gemeinden jenseits der städtischen Zentren bringen: das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel, das Landestheater Detmold, die Burghofbühne Dinslaken und das Rheinische Landesthe­ater Neuss. In diesem Jahr findet die Vergabe im Aalto-Theater Essen im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 statt.

Düsseldorf, Staatskanzlei NRW, Empfang des Bundespräsidenten im Anschluss

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 Benefizkonzert des Bundespräsidenten am 24. September 2010 in Köln – Erlös geht an die Initiative “Jedem Kind ein Instrument”

Empfang des Bundespräsidenten im Anschluss

Die Staatskanzlei teilt mit:

Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft lädt Bundes­präsident Christian Wulff für den 24. September 2010 zu einem Benefiz­konzert in die Kölner Philharmonie ein. Der Bundespräsident ist seit 2006 zwei Mal im Jahr Gastgeber dieser Konzerte, die reihum in den Bundesländern ausgerichtet werden. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: “Wir freuen uns sehr, dass das nächste Konzert für einen guten Zweck hier in Nordrhein-Westfalen stattfindet und der Erlös an den nordrhein-westfälischen Stipendienfonds der Stiftung ‚Jedem Kind ein Instrument’ gehen wird. Viele Schülerinnen und Schüler im Ruhrgebiet profitieren bereits von dieser Initiative. Ich bin sicher, dass dieser Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr Ruhr 2010 weit über die Grenzen der Region hinaus Impulse setzen wird.”

Für das Benefizkonzert konnten der Violinist David Garrett und das WDR-Sinfonieorchester Köln unter der Leitung des neuen Chefdirigen­ten Jukka-Pekka Saraste gewonnen werden. Auf dem Programm stehen der “Römische Karneval” (Konzertouvertüre) von Hector Berlioz, das Konzert e-moll für Violine und Orchester von Mendelssohn Bartholdy mit David Garrett als Solisten und Benjam Brittens “The Young Person’s Guide to the Orchestra”. Im Anschluss an das Konzert lädt Bundes­präsident Christian Wulff alle Konzertbesucher zu einem Empfang mit David Garrett und weiteren Künstlern ein.

Der Erlös aus den Einnahmen geht an den Stipendienfonds “Jedem Kind ein Instrument” (JeKi), die Ruhrgebietsinitiative möchte jedem Grundschulkind ermöglichen, ein Musikinstrument seiner Wahl zu erlernen. Damit das möglich wird, sind die Musikinstrumente kostenlose Leihgaben – der Stipendienfonds trägt die Teilnahmegebühren für Familien, die sie sich sonst nicht leisten könnten.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ab sofort Karten für das Benefizkonzert am 24. September über die Kölner Philharmonie erwer­ben unter: http://www.koelner-philharmonie.de/veranstaltung/105995/.

Düsseldorf, Staatskanzlei NRW, Kultur-Bilanz im Kabinett / 130 Millionen für Kulturbauten

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Kultur-Bilanz im Kabinett / 130 Millionen für Kulturbauten / 60.000 Kinder machen mit bei “Jedem Kind ein Instrument” / 4.700 Kulturprojekte mit Künstlerinnen und Künstlern an Schulen

Mit Berichten aus drei Feldern der Kulturpolitik wurde in der vergangenen Kabinettsitzung eine positive kulturpolitische Bilanz gezogen. Der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff nannte die wichtigsten Eckdaten aus den Bereichen “Jedem Kind ein Instrument”, “Kultur und Schule” und “Kulturbauten”. Grosse-Brockhoff sagte dazu heute (7. Juli 2010) in Düsseldorf: ” Wir haben in den zurückliegenden fünf Jahren Kulturbauprojekte mit 130 Millionen Euro unterstützt. Künstlerinnen und Künstler waren mit rund 4.700 Projekten in der vergangenen Legislaturperiode an nordrhein-westfälischen Schulen. 13 Millionen Euro wurden für dieses Kernprojekt der Kulturpolitik eingesetzt. Im Programm “Jedem Kind ein Instrument” werden ab dem kommenden Schuljahr 60.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen – das alles sind Zahlen, an denen sich der Erfolg unserer Kulturpolitik ablesen lässt. Selbst in Zeiten der Wirtschaftkrise ist es uns gelungen, Kultur den Stellenwert zu geben, der ihr zusteht. Neben der Verdoppelung des Kulturförderetats war ein zentrales Ziel, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen Zugang zu allen Sparten der Kunst zu ermöglichen. Ich denke, dass wir auf diesem Weg ein gutes Stück vorangekommen sind. Auf die derzeitigen Ergebnisse können wir stolz sein.”

Zu den oftmals mit großem bürgerschaftlichem Engagement und privater Spendenbereitschaft realisierten Kulturbauprojekten gehören:

1. Dortmunder U. Bauherr ist die Stadt Dortmund (Architekten Gerber, Dortmund/Hamburg). Das rund 49 Millionen teure Bauvorhaben wurde zu 50 Prozent mit EU-Ziel 2 Mitteln und 9,158 Millionen Euro Landesbaumitteln gefördert.

2. Leopold-Hoesch-Museum Düren. Bauherr ist die Stadt Düren (Architekten Prof. Peter Kulka und Henryk Urbanietz Köln/Dresden). Die Baukosten belaufen sich auf 6,4 Millionen Euro zzgl. Sanierungskosten für den Altbau. Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Projekt mit 2,86 Millionen Euro gefördert.

3. Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen – K20, Düsseldorf
Grundsanierung und Erweiterungsbau. Bauherr ist das Land Nordrhein-Westfalen. Für den Erweiterungsneubau zeichnen die dänischen Architekten Dissing + Weitling aus Kopenhagen verantwortlich. Durch die Museumserweiterung wurde die Ausstellungsfläche um 2.000 m² auf insgesamt rd. 5.000 m² erhöht. Die Baukosten betragen 39,7 Millionen Euro, von denen ein Großteil für die Grundsanierung des Bestandsgebäudes am Grabbeplatz verwendet werden musste. Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Kunstsammlung NRW unterstützt den Neubau mit 4 Millionen Euro.

4. Neubau Emil Schumacher Museum, Hagen. Bauherr war die Stadt Hagen (Architekturbüro Lindemann, Mannheim). Die Baukosten in Höhe von 24,5 Millionen Euro wurden mit 60 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

5. Erweiterung des Museums Kurhaus Kleve (ehem. Friedrich-Wilhelm-Bad). Bauherr ist die Stadt Kleve (Architekten Prof. Nikkels, Dordrecht /NL, Dieter Willinek und Ingrid van Hüllen). Die Baukosten belaufen sich auf rund drei Millionen Euro, für die das Land eine Beteiligung – einschl. Denkmalschutzmittel – in Höhe von rd. 1,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt hat.

6. Neubau Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln. Bauherr ist die Stadt Köln (Architekten Schneider&Sendelbach, Braunschweig). Die Baukosten betragen für den Museumsbau 61,3 Millionen Euro und für die Garage 7 Millionen Euro. Das Land förderte diese Maßnahme mit 18,9 Millionen Euro aus GFG-Mitteln und 5,1 Millionen Euro aus Städtebaumitteln.

7. Neubau LWL-Landesmuseum, Münster. Bauherr ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Architekten Volker Staab, Berlin). Die Baukosten belaufen sich auf 38,7 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt mit neun Millionen Euro.

8. Haus der Musiker, Museumsinsel Hombroich, Neuss. Bauherr ist die Stiftung Insel Hombroich (Architekt Raimund Abraham, New York). Das Projekt erhielt einen Zuschuss aus Städtebaumitteln von rund 888.000 Euro.

9. Archiv für Künstlernachlässe in der Abtei Brauweiler. Eigentümer und Bauherr ist der Landschaftsverband Rheinland. Das Projekt wurde mit einem Zuschuss aus Städtebaumitteln von 2,065 Millionen Euro unterstützt.
10. Kubus Situation Kunst im Haus Weitmar (für Max Imdahl), Bochum. Bauherr ist die Stiftung Situation Kunst (Architekten Pfeiffer, Ellermann, Preckel, Münster/Berlin). Die Baukosten für den Glas-Kubus betrugen ca. 3,4 Millionen Euro. Das Projekt wurde zu 50 Prozent aus EU Ziel 2- Mitteln gefördert. Aus dem Kulturetat wurden 690.000 Euro getragen.

11. Erneuerung und Ausbau Stiftung Kloster Dalheim. Bauherr ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Architekten Pfeiffer, Ellermann, Preckel, Münster/Berlin). Derzeit werden im 2. Bauabschnitt auf einer NGF von 2.721 m² ca. 2000 m² Ausstellungsfläche realisiert. Die Gesamtkosten für alle Bauabschnitte belaufen sich auf 35,3 Millionen Euro. Die bisherige Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen beläuft sich auf ca. zehn Millionen Euro.

12. Neubau für das Landesarchiv NRW, Duisburg. Im Duisburger Innenhafen wird nach den Plänen der Architekten Ortner&Ortner Baukunst, Wien, ein Neubau für das Landesarchiv NRW errichtet. Bauherr ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW. Das Land zahlt nach Fertigstellung des Gebäudes an den BLB BRW künftig eine Jahresmiete von sechs Millionen Euro.

13. Ruhr Museum, Essen. Für das neue Ruhr Museum wurde eine unselbständige Stiftung auf der Zeche Zollverein in Essen gegründet, für die das Land einen jährlichen Beitrag von eine Million Euro geleistet.

Darüber hinaus wurden folgende Bauprojekte finanziell unterstützt:

* Rekonstruktion Skulpturenpark Kunsthalle Bielefeld
* Skulpturenpark Tony Cragg in Wuppertal
* Glockenturm am Glockenmuseum in Gescher
* städtische Galerie in Gladbeck

An Projekten, bei denen das private Engagement besonders hervorzuheben ist, sind zu nennen: Erweiterung des MKM Museum Küppersmühle in Duisburg (Architekten Herzog und de Meuron, Basel) – Finanzierung durch das Sammlerehepaar Ströher. Neubau des Museum Folkwang in Essen (Architekt Chipperfield, London) – Finanzierung durch die Krupp-Stiftung/Prof. Berthold Beitz.

Mit Blick auf das Programm “Jedem Kind ein Instrument” sagte Grosse-Brockhoff: “Im kommenden Schuljahr 2010/11 werden erstmals 60.000 Kinder im Ruhrgebiet die Chance haben, ein Instrument zu erlernen. Jedem Kind ein Instrument ist das größte Programm kultureller Bildung, das in Deutschland jemals gestartet wurde. Es ist in dieser Form einzigartig in Europa und hat sich nicht nur im Ruhrgebiet bewährt.”

“Jedem Kind ein Instrument” habe eine große Ausstrahlung und Signalwirkung – bundesweit und sogar international, so Grosse-Brockhoff weiter. In den Bundesländern Hamburg, Hessen, Thüringen und Sachsen seien durch das nordrhein-westfälische Beispiel inspirierte Initiativen entstanden oder in Vorbereitung. Die Umsetzung des Programms “Jedem Kind ein Instrument” kostete vom Schuljahr 2007/2008 bis zum Ende des Schuljahres 2010/2011 rund 47,23 Millionen Euro.

Nach fünf Jahren steht auch das Landesprogramm “Kultur und Schule” als Kernprojekt der Landeskulturpolitik erfolgreich da: Rund 13 Millionen Euro wurden hier eingesetzt. Künstlerinnen und Künstler boten Kindern und Jugendlichen in insgesamt 4.700 Projekten aller künstlerischen Sparten die Chance, eigene kreative Erfahrungen mit Theater, Film, Musik oder Tanz zu machen. Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff betonte, mit den Projekten seien etwa 100.000 Schülerinnen und Schüler erreicht worden. Evaluationen hätten ergeben, dass Kinder und Eltern mit dem Programm sehr zufrieden seien. Besonders der Kontakt zu den Künstlerinnen und Künstlern wurde hoch geschätzt.

Düsseldorf, NRW Staatskanzlei, Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: Kulturhauptstadt hat bisher alle Erwartungen übertroffen 22.6.2010

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 Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: Kulturhauptstadt hat bisher alle Erwartungen übertroffen

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat in der heutigen Kabinettsitzung (22. Juni 2010) eine positive Zwischenbilanz der Kulturhauptstadt gezogen: “Unsere Erwartungen sind übertroffen worden. Wir können stolz auf unsere Kulturhauptstadt sein. Nach jahrelangen harten Vorbereitungsarbeiten ist es gelungen, dass die Menschen staunend auf das Ruhrgebiet blicken. Die Kulturhauptstadt hat schon jetzt das Gesicht des Ruhrgebiets verändert. Die Kulturhauptstadt zeigt sich als ein nachhaltiges Projekt, von dem das Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen sehr lange profitieren werden.”

Im Kabinett hat der Geschäftsführer der Ruhr 2010 GmbH, Dr. Fritz Pleitgen, einen Bericht über die bisherigen Aktivitäten vorgelegt. Die Kulturhauptstadt erlebe einen großartigen Zuspruch. Bis zur Jahresmitte werden knapp 5 Millionen. Besucher an den Veranstaltungen der Kulturhauptstadt teilgenommen haben. Die Eröffnungsveranstaltung bei Schnee und Eis vor der Kulisse der Zeche Zollverein habe dafür gesorgt, dass der Funke auf das gesamt Ruhrgebiet übergesprungen sei. Wichtigstes Ergebnis sei, dass die Bevölkerung des Ruhrgebiets die Kulturhauptstadt zu ihrer Sache gemacht habe. Pleitgen zog eine positive Bilanz und dankte dem Ministerpräsidenten, den Ministerinnen und Ministern sowie dem Staatssekretär für Kultur, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff. “Ohne ihre engagierte Unterstützung wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.” Ein besonderer Dank gelte auch den Abgeordneten des nordrhein-westfälischen Landtags, so Pleitgen, die 2008 in einem parteiübergreifenden Konsens 10,6 Millionen Euro für Kulturhauptstadtprojekte der einzelnen Kommunen bewilligt hatten.

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers dankte der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sowohl in der Geschäftsstelle als auch in den Kommunen und Kultureinrichtungen rund um die Uhr bei der Arbeit sind. Die Landesregierung hat insgesamt rund 120 Millionen Euro in die Kulturhauptstadt und damit verbundene Projekte investiert. Zu den herausragenden Projekten gehören unter anderem das Dortmunder U, das am 28. Mai 2010 mit rund 6.000 Besuchern eröffnet wurde, das Projekt Emscherkunst, bei dem aus einem Abwasserfluss ein außergewöhnlicher Raum der Erholung, Kontemplation und Kunst wird, aber auch “Jedem Kind ein Instrument”, an dem vom kommenden Schuljahr an rund 60.000 Kinder im Ruhrgebiet teilnehmen werden.

Düsseldorf, Staatskanzlei NRW, Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff: Tanzland Nordrhein-Westfalen stabilisieren und stärken

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 Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff: “Tanzland Nordrhein-Westfalen stabilisieren und stärken”

Die Staatskanzlei teilt mit:

Die Arbeitsbedingungen für den zeitgenössischen Tanz in Nordrhein-Westfalen sollen entsprechend der neuen Tanzkonzeption des Landes weiter verbessert werden. Neben einer künftigen Stärkung der drei Tanzzentren Essen (PACT Zollverein), Düsseldorf (tanzhaus nrw) und Köln (Tanzhaus ab 2010), will das Land deshalb in den drei mittel­großen Städten Bonn, Mülheim und Münster Tanzzentren mit jährlich 40.000 Euro fördern. Der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Grosse-Brockhoff sagte dazu heute (8. April 2010) in Düsseldorf: “Wir haben in Nordrhein-Westfalen im Bereich Tanz eine hervorragende Infrastruktur, die wir gezielt stärken und stabilisieren wollen. Deshalb sollen das Düsseldorfer Tanzhaus NRW, PACT Zollverein in Essen und künftig auch das Kölner Tanzhaus gestärkt werden. Außerdem haben wir kleinere Produktionsstätten im Blick, die international ausgezeichnet vernetzt und sehr aktiv im Bereich der Jugendtanzprojekte sind. Ihnen wollen wir mit dieser Förderung mehr Aktivitäten wie Residenzen, Gastspiele, Jugendprojekte und Eigenproduktionen ermöglichen.”

Auf die Förderung der sogenannten “Mittelzentren” haben sich acht Tanzveranstalter aus sieben Städten mit einem 3-Jahres-Konzept beworben. Von einer Jury wurden daraus die drei Tanzveranstalter:

- Brotfabrik Bonn gemeinsam mit dem Theaterimballsaal, Bonn

- Ringlokschuppen, Mülheim an der Ruhr

- Theater im Pumpenhaus, Münster

ausgewählt. Der Fachjury gehörten die Juryvorsitzende Bettina Milz (Staatskanzlei NRW), Anja Krans (Theater Instituut Nederland, Amster­dam) und Niels Ewerbeck (Theaterhaus Gessnerallee, Zürich) an.

PACT Zollverein kann den Bereich der Residenzen für freischaffende Künstler stärken und damit diesen Bereich mit internationaler Bedeu­tung weiter ausbauen. Das Tanzhaus NRW in Düsseldorf wird die neue Tanzagentur IDAS für Tanzensembles aus Nordrhein-Westfalen betreuen. Das Tanzhaus Köln geht noch vor dem endgültigen Umbau ab Mai erstmals mit Pilotprojekten an den Start. Alle drei Häuser werden rund 100.000 Euro für den Ausbau ihrer Aktivitäten für freischaffende Künstler und Ensembles erhalten.

Düsseldorf, Staatskanzlei NRW,Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: Gerade in Krisenzeiten darf an Kultur nicht gespart werden

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Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: “Gerade in Krisenzeiten darf an Kultur nicht gespart werden”

Eröffnung der Ausstellung “Das schönste Museum der Welt” im Museum Folkwang

Die Staatskanzlei teilt mit:

Gerade in Krisenzeiten darf nicht an der Kultur gespart werden. Mit diesem eindringlichen Appell hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers am 18. März 2010 die Ausstellung “Das schönste Museum der Welt” in Essen eröffnet. In seiner Rede verwies Rüttgers auf die historische Verantwortung Deutschlands als Kulturnation angesichts der Schrecken der Nazi-Barbarei. Rüttgers: “Keine Krise der Welt darf dazu führen,
dass wir diese Verantwortung als Kulturstaat aufgeben. Trotz der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte sage ich: Wir werden in Nordrhein-Westfalen dieser Verantwortung auch in Zukunft gerecht werden. Wir werden nicht bei Kunst und Kultur sparen.” Vielmehr werde
Nordrhein-Westfalen den Beitrag liefern, der dem größten Bundesland angemessen sei. Deshalb seien in dieser Legislaturperiode die
Kulturfördermittel des Landes verdoppelt worden. Rüttgers sagte, die Ausstellung “Das schönste Museum der Welt” sei weit mehr als eine Ausstellung großer Kunst. Sie sei “einzigartig”, weil sie auf eine “ganz einfache und ungeheuer eindringliche Art und Weise” darauf hinweise, was nach 1933 verloren gegangen sei. Die Ausstellung tue das, indem sie Werke wieder versammle, die während der Nazi-Barbarei
als “entartet” geächtet und verhökert worden waren.
Rüttgers: “Als die Nazis damals die Schätze des Museum Folkwang verbannten, stand dahinter eine einfache Botschaft: Sie lautete: Wir
vollziehen die Umwertung aller Werte. Mit uns hört Deutschland auf, eine Kulturnation zu sein. Für uns heute steckt darin eine ebenso einfache Botschaft. Das darf nie wieder passieren.” Rüttgers betonte, dass es in der Verantwortung einer Gesellschaft freier Bürger stehe, Deutschland als Kulturnation zu bewahren. Prof. Bertold Beitz und die Partner der Ausstellung lebten vor, was eine Kulturnation ausmache. Dass sich jeder in der Bürgergesellschaft für sie verantwortlich fühle und sich engagiere. Dass jeder sich sage: Es kommt auch auf mich an, dass wir eine Kulturnation sind, ob im Kleinen oder mit einem “Jahrhundertereignis” wie dem Museumsneubau von David Chipperfield, der vor kurzem eingeweiht worden sei

Düsseldorf, Staatskanzlei NRW, Remscheid, Solingen und Wuppertal / Gutachten zur Kooperation im Bereich des Theater- und Orchesterangebotes

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 Die Staatskanzlei und die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal teilen mit:

Unter finanzieller Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen werden die drei bergischen Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal ein externes Gutachten zur Kooperation im Bereich des Theater- und Orchesterangebotes in Auftrag geben. Das ist das Ergebnis eines gemeinsamen Gesprächs der Oberbürgermeister und des nordrhein-westfälischen Staatssekretärs für Kultur in der Staatskanzlei, an dem Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Oberbürgermeisterin Beate Wilding aus Remscheid, der Solinger Oberbürgermeister Norbert Feith und Oberbürgermeister Peter Jung aus Wuppertal teilnahmen.

Bereits im Sommer 2010 sollen erste Ergebnisse zu unterschiedlichen Modellen möglicher Kooperationen zwischen den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal vorliegen. Untersucht werden dabei die Be­reiche Oper, Sprechtheater und Konzertwesen auf der Ausgangsbasis der bereits vorhandenen Zusammenarbeit. So sind die Bergischen Symphoniker 1995 aus der Fusion der Orchester der Städte Remscheid und Solingen entstanden. Die Wuppertaler Bühnen bespielen im Rahmen einer Abonnement-Kooperation das Teo Otto Theater in Remscheid und das Theater und Konzerthaus der Stadt Solingen. Das international renommierte Tanztheater Wuppertal Pina Bausch GmbH ist nicht Gegenstand des Gutachtens.

NRW, Senatskanzlei NRW, Land hat Förderung der Kommunalen Theater in dieser Legislaturperiode um 24 Prozent gesteigert

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Zur aktuellen Berichterstattung über die Finanzierung kommunaler Theater erklärt Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: “Land hat Förderung der Kommunalen Theater in dieser Legislaturperiode um 24 Prozent gesteigert.”

Die Staatskanzlei teilt mit:

“In einem Bericht über die Kulturförderung des Landes wird zutreffend berichtet, dass das Land die kommunalen Theater erheblich bezuschusst. Das erfolgt mit einem jährlichen Betrag, der in dieser Legislaturperiode deutlich gesteigert wurde. In den Jahren von 2005 bis 2010 wurde der Ansatz für die Förderung kommunaler Theater um rund 24
Prozent erhöht. Damit stiegen die Landesmittel für die Theaterförderung von 13,7 Millionen Euro in 2005 auf 17,06 Euro in 2010. Für die Landestheater erhöhte sich die Förderung um 23,5 Prozent und für die Freie Szene um 59,5 Prozent .
Es ist zu beachten, dass anders als in Bayern und Baden-Württemberg in Nordrhein-Westfalen aufgrund historisch gewachsener Strukturen seit jeher die Kommunen die Theater tragen. Mit der Verdoppelung des Kulturförderetats hat die Landesregierung in dieser Legislaturperiode der Förderung von Kunst und Kultur eine hohe Priorität eingeräumt, auch in Zeiten knapper Kassen.” Grosse-Brockhoff betonte, was die Situation in Wuppertal, Remscheid und Solingen angehe, seien in erster Linie die bergischen Städte