Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Komponist Anno Schreier – Cosi fan tutte, 28.03.2012

robert_schumann_musikhochschule.gif

Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Gesteigerte Hysterie: Der neue Newsletter der Robert Schumann Hochschule

ZUM DOWNLOAD: Programm Apr. Mai 2012

Anno Schreier, ehemaliger Student von Prof. Manfred Trojahn an der RSH, gehört zu den erfolgreichsten Komponisten seiner Generation. Am 14. Juni hat seine Oper „Mörder Kaspar Brand“ an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Premiere. Lesen Sie im aktuellen Newsletter mehr über seine Vorliebe für die düstere Seite im Menschen!

Außerdem erläutert der Regisseur Prof. Gregor Horres die neue Operninszenierung der Hochschule. „Cosi fan tutte“ steht auf dem Programm, die Opernklasse probt seit vielen Wochen. Im Gespräch sagt Horres, warum für ihn der Betrug eine zentrale Rolle im Stück spielen wird.

Schauen Sie demnächst in unseren neuen Online-Shop. Ab April können Sie dort Mendelssohns Kammermusik für Streicher erwerben!

Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Geigen-Projekt für benachteiligte Kinder ist ausgezeichnete “Bildungsidee“, Januar 2012

robert_schumann_musikhochschule.gif

Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Geigen-Projekt für benachteiligte Kinder ist ausgezeichnete “Bildungsidee“

Das “Vivaldi-Projekt“ der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf wurde heute als herausragende “Bildungsidee“ im bundesweiten Wettbewerb “Ideen für die Bildungsrepublik“ ausgezeichnet. Auf dem Neujahrsempfang der Hochschule übergaben Thomas Sondermann vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Claudia Kuhn, Projektmanagerin von “Deutschland – Land der Ideen“, die Auszeichnung an Prof. Ida Bieler.

Über 1.300 Bildungsprojekte aus ganz Deutschland hatten sich Anfang 2011 bei dem Wettbewerb “Ideen für die Bildungsrepublik“ beworben. Eine unabhängige Expertenjury wählte insgesamt 52 Projekte aus, die sich in herausragender Weise für mehr Bildung bei Kindern und Jugendlichen stark machen. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan.

Nicht alle Kinder mit musikalischem Talent haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auch zu nutzen. In Düsseldorf ist das anders. Hier geben Musikstudenten der Robert Schumann Hochschule Kindern aus sozial benachteiligten Familien kostenlos Geigenunterricht. Einmal pro Woche unterrichten die Studenten und Dozenten in Jugendzentren junge Talente im Alter zwischen vier und sieben Jahren im Umgang mit den Streichinstrumenten. Während die Kinder lernen, mit Spaß zu musizieren, sammeln die Studenten wertvolle Unterrichtspraxis. Höhepunkt sind die alle sechs Wochen stattfindenden Geigenpartys: Dort musizieren die Schüler gemeinsam und führen den Eltern das Erlernte vor.

“Wir bieten den Kindern die Möglichkeit, ihre Talente auszuschöpfen. Dies gelingt durch unsere frühe musische und instrumentelle Förderung“, erläutert die Echo-Preisträgerin und Projektleiterin Prof. Ida Bieler das Konzept. Claudia Kuhn, Repräsentantin der Initiative “Deutschland – Land der Ideen“, betont: “Der Unterricht vor Ort in den Jugendzentren der verschiedenen Stadtteile ist ein Erfolgsgarant und sorgt dafür, dass das Projekt die Kinder auch erreicht.“

Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf Januar 2012

robert_schumann_musikhochschule.gif

Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Geigen-Projekt für benachteiligte Kinder ist ausgezeichnete “Bildungsidee“

Das “Vivaldi-Projekt“ der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf wurde heute als herausragende “Bildungsidee“ im bundesweiten Wettbewerb “Ideen für die Bildungsrepublik“ ausgezeichnet. Auf dem Neujahrsempfang der Hochschule übergaben Thomas Sondermann vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Claudia Kuhn, Projektmanagerin von “Deutschland – Land der Ideen“, die Auszeichnung an Prof. Ida Bieler.

Über 1.300 Bildungsprojekte aus ganz Deutschland hatten sich Anfang 2011 bei dem Wettbewerb “Ideen für die Bildungsrepublik“ beworben. Eine unabhängige Expertenjury wählte insgesamt 52 Projekte aus, die sich in herausragender Weise für mehr Bildung bei Kindern und Jugendlichen stark machen. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan.

Nicht alle Kinder mit musikalischem Talent haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auch zu nutzen. In Düsseldorf ist das anders. Hier geben Musikstudenten der Robert Schumann Hochschule Kindern aus sozial benachteiligten Familien kostenlos Geigenunterricht. Einmal pro Woche unterrichten die Studenten und Dozenten in Jugendzentren junge Talente im Alter zwischen vier und sieben Jahren im Umgang mit den Streichinstrumenten. Während die Kinder lernen, mit Spaß zu musizieren, sammeln die Studenten wertvolle Unterrichtspraxis. Höhepunkt sind die alle sechs Wochen stattfindenden Geigenpartys: Dort musizieren die Schüler gemeinsam und führen den Eltern das Erlernte vor.

“Wir bieten den Kindern die Möglichkeit, ihre Talente auszuschöpfen. Dies gelingt durch unsere frühe musische und instrumentelle Förderung“, erläutert die Echo-Preisträgerin und Projektleiterin Prof. Ida Bieler das Konzept. Claudia Kuhn, Repräsentantin der Initiative “Deutschland – Land der Ideen“, betont: “Der Unterricht vor Ort in den Jugendzentren der verschiedenen Stadtteile ist ein Erfolgsgarant und sorgt dafür, dass das Projekt die Kinder auch erreicht.“

Dialog statt Reglementierung

Der Rektor der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Prof. Raimund Wippermann, plädiert für eine offene Bildungspolitik. Dialog und eine angemessene Autonomie für alle Hochschulformen müsse im Zentrum stehen. Der vom Gesetzgeber vorgegebene Rahmen müsse so weit wie möglich gesteckt sein, betonte Wippermann auf dem Neujahrsempfang der Hochschule. Das Denken und Handeln der Bildungspolitiker dürfe nicht primär durch Reglementierung geprägt sein. Alles Lernen, Lehren und Forschen benötige einen organisatorischen und inhaltlichen Rahmen, der sich durch größtmögliche Freiheit auszeichnet.

Zum Neujahrsempfang begrüßte die Hochschule am Donnerstagabend zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Hochschule und Kultur, darunter die Bürgermeisterin der Stadt Düsseldorf, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, und Thomas Sondermann vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Sondermann überreichte im Namen des Ministeriums einen Preis für das “Vivaldi“-Projekt. Die Initiative der Violinistin Prof. Ida Bieler wurde als herausragende “Bildungsidee” im bundesweiten Wettbewerb “Ideen für die Bildungsrepublik” ausgezeichnet.

Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Musik mit Säge & Hammer: Spielplan Dezember 2011

 robert_schumann_musikhochschule.gif

Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Musik mit Säge & Hammer: Spielplan Dezember 2011

 Musik mit Säge, Hammer und Handrührgerät? Beim Familienkonzert am 4. Dezember kommen tatsächlich Werkzeuge und Haushaltsgeräte zum Einsatz. Wie man junge Zuhörer für klassische Musik begeistern kann, erklärt die Konzertpädagogin Stephanie Riemenschneider im Interview. Außerdem stellen wir Ihnen eine neue Kooperation mit dem Gemeinschaftstheater Krefeld Mönchengladbach vor: Fünf Sängerinnen und Sänger haben die Chance, einen Theaterbetrieb “von innen” zu erleben.

 

DOWNLOAD:  Spielplan Dezember 2011

Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Hörprobe, 15.11.2011

robert_schumann_musikhochschule.gif

Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

 ”Hörprobe” gastiert in der Robert Schumann Hochschule

 Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf,  Haino Rindler (c)Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf

Die Konzertreihe “Hörprobe” von Deutschlandradio Kultur ist am Dienstag (15. November) zu Gast in der Robert Schumann Hochschule. Durch den Abend führt der Moderator Haino Rindler. Vorgestellt werden u. a. das Alinde-Quartett, die Gitarristen Andreas Gonzalez Caballero und Mircea Gogoncea sowie das Percussion-Ensemble der Musikhochschule. Auf dem Programm stehen Werke von Maurice Ravel, Franz Liszt, Eugène Ysaÿe, Franz Schubert, Carl Loewe, Manuel de Falla, Astor Piazolla und Nebojsa Jovan Zivkowic. DeutschlandRadio Kultur überträgt das Konzert ab 20.03 Uhr live aus dem Partika-Saal. Zuhörer sind willkommen, der Eintritt ist frei.

 

Seit die Musikreihe 1996 gestartet wurde, war der Übertragungswagen landauf, landab unterwegs: in Hamburg und Stuttgart, in Freiburg und Leipzig, zuletzt in Trossingen. Zahlreiche MusikerInnen und Ensembles konnten sich auf dem öffentlichen Podium unter professionellen Bedingungen einer bundesweiten Hörerschaft präsentieren. Bei der “Hörprobe” ist nichts ‚geschönt’, nichts ‚geschnitten’ und nichts vorhersehbar. Die Live-Situation bleibt zwei Stunden lang die künstlerische Herausforderung.

Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, 921 Euro für Mendelssohn-Denkmal, November 2011

robert_schumann_musikhochschule.gif

Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

 921 Euro für Mendelssohn-Denkmal

Mit dem Benefizkonzert für ein Mendelssohn-Denkmal in Düsseldorf hat die Robert Schumann Hochschule am Freitag 921 Euro eingenommen. Das Geld geht als Spende an den Förderverein zur Wiederaufstellung des Mendelssohn-Denkmals. Dozenten und Studierende spielten am 4. November im Partika-Saal der Hochschule die großen Kammermusikwerke Mendelssohns. Auf dem Programm standen das Streichquartett a-Moll op. 13, das Klaviertrio d-Moll op. 49 und das Streichoktett Es-Dur op. 20.

Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Gitarrenfestival: 110 Jahre Joaquín Rodrigo, von 8. bis 11.11.2011

robert_schumann_musikhochschule.gif

Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

 Gitarrenfestival: 110 Jahre Joaquín Rodrigo

Mit einem viertägigen Gitarrenfestival erinnert die Hochschule von Dienstag (8. November) bis Freitag (11.) an den 110. Geburtstag des Spaniers Joaquín Rodrigo. Er gehört zu den wichtigsten Gitarrenkomponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Tochter, Cecilia Rodrigo, wird am Mittwoch und am Donnerstag als Ehrengast dabei sein und aus dem Leben ihres Vaters berichten.

 

Das Festival beginnt am Dienstag um 19.30 Uhr mit einem Konzert der Gitarrenklassen von Joaquín Clerch und Alexander Sergei Ramirez. Sie spielen unter dem Titel “Elogio de la Guitarra” neun Werke des Komponisten. Am Mittwoch liest Cecilia Rodrigo um 19.30 Uhr aus den Erinnerungen ihrer Mutter, Viktoria Kamhi. Dabei wird Rogrigos Tochter musikalisch von Sheila Arnold (Klavier), Augustín León Ara (Violine) und Alexander Sergei Ramirez (Gitarre) begleitet. Am Donnerstag wird um 19.30 Uhr “Shadows and Light” gezeigt. Der Film aus dem Jahre 1994 porträtiert den damals 90-jährigen Komponisten. Seine Tochter wird den Film live kommentieren und steht den Zuschauern Rede und Antwort.

 

Den Abschluss des Festivals bildet am Freitag (11.) ein Duoabend mit dem Geiger Mintcho Mintchev und dem Gitarristen Joaquín Clerch. Auf dem Programm stehen u.a. Werke von Schnitke, Corelli, Paganini und natürlich Joaquín Rodrigo. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr im Partika-Saal. Der Eintritt ist – wie bei den übrigen Veranstaltungen auch – frei.

Joaquín Rodrigo wurde vor 110 Jahren, am 22. November 1901, im spanischen Sagunt geboren. Im Alter von drei Jahren verlor er sein Augenlicht. Trotzdem lernte er Klavier und erhielt zwischen 1917 und 1922 Unterricht in den Fächern Harmonielehre und Komposition. 1927 ging er nach Paris, wo er bis 1936 studierte und komponierte. Nach dem spanischen Bürgerkrieg kehrte er in seine Heimat zurück. Dort wurde er zu einer zentralen Figur des Musiklebens. Rodrigo hinterließ 170 Kompositionen. Seine Werke für Gitarre fanden die größte Resonanz. Ihnen verdankt er seinen Ruf, der wichtigste Gitarrenkomponist des 20. Jahrhunderts zu sein.

Das Concierto de Aranjuez hat Joaquín Rodrigo mit einem Schlag berühmt gemacht. Unzählige Orchester haben das 1939 geschriebene Konzert interpretiert. Jazzgrößen wie Miles Davis und Jean-Christian Michel bearbeiteten das Werk und Ende der 60er Jahre bildete der II. Satz die Grundlage für einen Song, der bald um die Welt ging: Aranjuez Mon Amour.

Biel, Theater Biel Solothurn, Zwei Preise für Theater Biel Solothurn, Oktober 2011

biel.jpg

Theater Biel Solothurn

Opernwettbewerb:  Theater Biel Solothurn  gewinnt Preise

Das Theater Biel Solothurn hat am Internationalen Opernfestival “Armel Opera Festival and Competition” im ungarischen Szeged zwei Preise gewonnen. Die 25-jährige portugiesische Sopranistin Raquel Camarinha wurde mit dem mit 10.000 Euro dotierten Grossen Preis als beste Sängerin des Opernwettbewerbs ausgezeichnet.

Raquel Camarinha singt die Rolle der Ermione in der Oper Antigona von Josef Myslivecek,mit welcher das Theater Biel Solothurn am Finale des Opernfestivals im ungarischen Nationaltheater in Szeged teilgenommen hatte. Das zehntägige Festival ist am Wochenende mit einer Gala und der Preisverleihung zu Ende gegangen.

Zudem ist das Theater Biel Solothurn mit dem von Fernsehsender ARTE France gestifteten Publikumspreis des Festivals ausgezeichnet worden. Die fünf Opernproduktionen, welche im Finale des Festivals standen, wurden von ARTE aufgezeichnet und sind online zu sehen hier.

Zum Finale eingeladen waren neben Biel Solothurn (Schweiz) die Oper Krakau (Polen) mit Viktor UllmannsDer Kaiser von Atlantis”, die Oper Pilsen (Tschechien) mit Giuseppe VerdisRigoletto”, das Center for Contemporary Opera in New York (USA) mit der Uraufführung von Michael Dellairas“The Secret Agent” sowie die Oper Szeged (Ungarn) mit Riccardo Zandonais “Francesca da Rimini”.

Das Opernfestival “Armel Opera Festival andCompetition” fand von 6. bis 15. Oktober zum vierten Mal statt. Die Jury bewertete nicht nur stimmliche Qualitäten und Gesangstechnik der Finalisten, sondern auch Bühnenpräsenz, Ausstrahlung und schauspielerische Begabung.

Die 1773 entstandene “Antigona” des Mozart-Zeitgenossen Josef Myslivecek (1737-1781) kam am 10. September 2011 in einer Inszenierung von Andreas Rosar am Stadttheater Biel zur Schweizer Erstaufführung. “Antigona” ist noch bis Mitte Januar am Stadttheater Biel und bis Ende Dezember im Stadttheater Solothurn zu sehen.

 

Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Echo-Klassik für Produktion von Dagmar Birwe, Juli 2011

robert_schumann_musikhochschule.gif

Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Echo-Klassik für Produktion von Dagmar Birwe

Dagmar Birwe, Professorin für Künstlerische Musikproduktion an der Robert Schumann Hochschule, freut sich mit dem Cellisten Maximilian Hornung über den Echo Klassik in der Kategorie Nachwuchskünstler. Der Echo-Jury gefiel sein neues Album “Jump!”, das Dagmar Birwe im Juli 2010 für Sony Classical produziert hat. Die Jury des Echo Klassik hat in der Kategorie Nachwuchskünstler neun Preise verliehen. Das beweise, so die Jury, dass es eine Vielzahl gefragter Talente gebe.

Das Album von Maximilian Hornung stieß bei den Musikkritikern bereits im letzten Herbst auf hervorragende Resonanz. BR Klassik lobte am 2. November die CD mit folgenden Worten: “Es ist Hornungs instinktive Musikalität, die sein überaus klangschönes und souveränes Cellospiel so besonders macht. Nicht zufällig ist so einer auch ein ingeniöser, leidenschaftlicher Kammermusiker, wie die nun vorliegende CD erneut eindrucksvoll belegt. Zusammen mit der ukrainischen Pianistin Milana Chernyavska, der wohl gefragtesten Duo-Partnerin derzeit, ist Hornung ein innig ausgesungenes, elegisch verschattetes Album gelungen – passend zur herbstlichen Jahreszeit.”

Der Echo gehört zu den etablierten und bekanntesten Musikawards der Welt. Die Deutsche Phono-Akademie – das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie e. V. – ehrt damit jährlich herausragende und erfolgreiche Leistungen nationaler und internationaler Künstler. Um dem kulturellen Stellenwert der klassischen Musik gerecht zu werden und ihre Beliebtheit weiter zu erhöhen, wurde 1994 der Echo Klassik als eigene Veranstaltung ins Leben gerufen.

Die Preisträger werden von einer Jury ermittelt, die sich aus herausragenden Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Medien und dem Arbeitskreis Klassik des Bundesverbandes Musikindustrie zusammensetzt.

Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule, Vivaldi-Projekt von Annette Schavan ausgezeichnet Juli 2011

robert_schumann_musikhochschule.gif

Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Vivaldi-Projekt von Annette Schavan ausgezeichnet

Das Vivaldi-Projekt von Prof. Ida Bieler gehört zu den Preisträgern des diesjährigen Wettbewerbs “Ideen für die Bildungsrepublik”. Unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan wählte eine Jury aus Bildungsexperten aus bundesweit mehr als 1.300 Initiativen 52 Projekte aus.

 

Musikstudenten geben Kindern aus sozial benachteiligten Familien Geigenunterricht. So lautet die Idee des Vivaldi-Projektes von Prof. Ida Bieler, das jetzt von einer zwölfköpfigen Expertenjury ausgewählt wurde. Die Bandbreite der Siegerprojekte reicht von Paten- und Mentoringprojekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Lese- oder Integrationsförderung über Digitales Lernen und Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen bis hin zu Programmen zur Unterstützung von Kindern aus sozial schwachen Familien und Elternbildung.

 

Die Schirmherrin des Wettbewerbs, Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan zeigt sich zufrieden: “Die ausgewählten Projekte haben Vorbildcharakter. Sie zeigen: Das Thema Bildung bewegt nicht nur den Staat und die Schulen, sondern die ganze Gesellschaft.” Ariane Derks, Geschäftsführerin der Standortinitiative “Deutschland – Land der Ideen”, erklärt: “Unser Ziel ist es, mit dem Wettbewerb die Vorreiter einer gesellschaftlichen Bewegung für mehr Bildung herauszustellen und Andere zum Nachmachen zu ermutigen.”

 

Vier der 52 ausgewählten Projekte stammen aus Nordrhein-Westfalen. Ab dem 12. August 2011 wird Woche für Woche eine herausragende “Bildungsidee” öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet. Im Januar 2012 werden Prof. Ida Bieler und die Hochschule für ihr vorbildliches Engagement geehrt.